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Principia Lolosophia

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    Blick ins Schwarze Nichts



    Schlußfolgerungen ***

    Die Schlussfolgerung scheint  beileibe noch nicht "tot",  wie ich früher mal glaubte. Der schlussfolgernde Verstand funktioniert immer noch, wenn nicht gar besser als "zuvor", weil er nicht durch wahnhafte Emotionalität und verzerrte Wahrnehmung getrübt ist und auf der personal-dualen Ebene die "richtigen" Schlussfolgerungen zieht.  Auf der Konsensusebene sind Schlussfolgerungen immer noch unbedingt angebracht, sonst könnte ich nicht mal eine Straße überqueren. (Der Unterschied ist wie immer der, dass ich nicht mit meinen Schlußfolgerungen identifiziert bin).

    Meine weiblichen Antennen sind ebenfalls nicht "abgestorben" und so ziehe ich meine Schlüsse, , wenn z.B. ein  "Knilch" (Ausdruck nach meiner alten Freundin Mary Daly, RIP) auf meine FB-Seite kommt,  und der, nur weil ihm die Argumente ausgehen, mich und damit alle Frauen auf widerlich-primitivste Weise in ihrer Weiblichkeit beleidigt ...ein Knilch, der ständig sexuelle und andere obszöne Anspielungen macht, auf seinem  Titelbild  angekettete junge Mädchen in einem Käfig zeigt, seine links auf Sado-Maso-Praktiken hinweist, sein Profilbild im Vordergrund  sein  "linksgetragenes" Glied  (so freundlich thematisiert von einer FB-Freundin des Herrn Lebensberaters)unter seiner Hose zeigt, im Hintergrund die Füße ...   Was für Schlüsse soll frau ziehen, wenn man ihr auf der Startseite sagt,  dass die beste Position die auf den Knien ist?  Alles nur Spass? Vielleicht will der Herr uns nur eine philosophische Lektion über die Vordergrund-Hintergrund-Wahrnehmung erteilen?



    In Schrift, Bild und Ton versteht es der Knilch, sich so  vernebelt, verschwammelt und verschwurbelt zu präsentieren, dass einer "wohlwollenden"  Frau das Hören und Sehen vergeht. Klar ist, dass die Mehrdeutigkeit dieses Herrn ihn ganz eindeutig davor schützt, festgenagelt zu werden. Diese Undurchschaubarkeit sorgt für Verwirrung und macht ihn so gefährlich für blauäugige Frauen mit selektiver Wahrnehmung und eingeschlafenen Alarmglocken, so einer hats nämlich besonders auf jene Frauen abgesehen,  bei denen die Instinkte, das Alarmsystem geschädigt ist. Gelingt das nicht,  dann wird  - im übertragenen Sinne - das Gewehr (rifle)  herausgeholt. (This is my rifle, this is my gun, this one's  for fighting, this one's for fun) Eine Kostprobe vom heutigen Tag auf Facebook:

    Nikolaos Kavazis: geht das noch lahmer? aber Mitleid kann auch Triebkraft sein. Da draussen ist also nichts? und warum hast Du Dir dann SELBST als Kind so den Hintern aufreissen lassen, dass der Dünnschiss nun vorne rauskommt Esokrüppel? Du solltest mal mit Monika ausgehen, und wenn ihr dann wieder zurück seit zeigt sie Dir noch einiges aus ihrem Perversitätenkabinett - Opfer.
    Gestern um 01:59

    Nikolaos Kavazis:  sind hier alle borderline Austherapierten unterwegs?? Mädels Mädels was für ne Station hier - da hilft nix mehr - Lobotomie vielleicht?

    Nikolaos Kavazis: Und nu viel Spass noch bei der Gruppentherapiesitzung. Und was das "Loch" angeht war mein Instinkt ja wieder richtig. 12 Jahre Psychiatrieerfahrung und Strichbegehung sind in meinen Augen perfekt inszeniert hier als Monika aka Nessie. Aber gut auch Sch.. ist Göttlich.



    Das Spielchen von Nikolaos ist für mich aber nichts Neues auf der spirituellen Spielwiese. Das Spiel sagt:  Egal, was ich sage und tue,  - für deine Reaktion bist nur du ganz allein verantwortlich - weil: du allein bist es, der allem die Bedeutung verleiht. 
    Bei diesem Spiel wird immer eine transpersonale ehemalige lebendige Erkenntnis - von eigenem oder fremdem Mist ist egal - oftmals dazu benutzt, um sich einen Spass draus zu machen bzw. um andere Menschen den spirituellen "Mores" zu lehren. Das bedeutet, man leugnet seine Beteiligung des Konfliktes auf der dual-personalen Ebene, hebt ihn auf eine fiktive transpersonale  Ebene: Ätsch, du allein bist der Bedeutungsgeber. Dabei vergißt der Urheber des Konflliktes gänzlich, dass er - sein Egomind -  den Konflikt ebenfalls durch Bedeutungsvergabe initiiert hat. Hier wird die spirituelle Wahrheit/Erkenntnis, dass das Ego der Namen- und Bedeutungverleiher  ist für alles, was fleucht und kreucht und  "erscheint", personifiziert und dazu benutzt, die Verantwortung für das eigene Sprechen und Handeln und den gesamten Konflikt auf eine andere Person abzuwälzen und die eigene Beteiligung geleugnet.

    Alles in allem hat sich Herr K. durch sein Verhalten, Schrift und Rede in jeder Hinsicht disqualifiziert. Wer den Unterschied zwischen Vorstellung und WAHRnehmung (Gewahrsein) nicht kennt, entlarvt alles, was er sagt, als hohles Geschwätz, insbesondere dann, wenn er anderen Menschen alles, was sie sagen, als "Vorstellungen" vorhält.  Wie viele irregeleitete Spiritanten sieht sich diese "spiripathische"  Dreckschleuder als einen klaren Spiegel und  fühlt sich dazu berufen, diesen Spiegel jedem vorzuhalten, der ihm nicht nach dem Mund redet.
    Er jongliert mit der Sprache, alles ist  - gewollt oder unbewußt?  - mehrdeutig , für die Reaktion, den  "Film"  aber (bzw. die Interpretation), der im Kopf des anderen abläuft,  macht er diesen allein verantwortlich. (Wie gesagt: das stimmt nur aus der GEISTIG ERKANNTEN (!) transpersonalen SEINS-Perspektive,  die darf man nicht auf die persönliche Ebene des Egominds hinunterziehen und damit Schindluder treiben! Das ist das alte Sado-Maso-Knilchtum im neuen spirit. Gewande)
    Wenn so ein Knilch einer Frau auch noch unreflektiert unverstandene Sentenzen von Virginia Woolf ins FB-Gesangbuch schreibt, dann dreht sich einer Freifrau von Vogelsang vollends der Magen um.


    Prof Zoff,  der die interessanten spiripathologischen FB-Umtriebe dieses Herrn ebenfalls mit  Interesse verfolgt, hat irgendwo noch eine besondere Perle von Frauenverachtung gefunden. Sinngemäß habe Kavazis, der Frauen u.a. als "Löcher" tituliert,  dort geschrieben, der Frau sollte jede Bildung verweigert werden und am besten sei sie unter einer Burka aufgehoben.
    Die Freifrau sagt: Der volle Namen dieses sexistischen Schmierlappens sollte zur Warnung veröffentlicht werden.
    Dazu Prof Zoff aus dem Off:

    Yep, Nikolaus Kavazis gibt sich als Spiritueller Heiler und Lebensberater aus. Er führt offenbar über ein Portal "Bistri" beratende Videogespräche. Der Verdacht besteht, dass er mit seiner Facebook-Präsenz Kund(inn)en abzuzocken versucht,  indem er sie mit  kostenlosen "Fernheilungen" anlockt - der brotlose „Heinz“.
    Die Art und Weise, sein plötzliches Auf- und Abtauchen -  vor allem aber die verbale Hemmungslosigkeit, mit der N.K. seinen Dreck schleudert, könnte auch auf den Gebrauch von gewissen Substanzen schliessen lassen."

    Was den (radikalen) Feminismus angeht: Man muss nicht mit Feminismus identifiziert sein, um Unrecht und Menschenverachtung zu erkennen und anzuprangern, ihr Buben und Spiripathen!! Habt's ihr immer noch nicht kapiert, dass es sich bei  Frauenrechten um MENSCHENrechte handelt?!
    Feminismus spielt erst dann keine Rolle mehr, wenn Ihr  Frauen als gleichwertige Menschen erkannt habt, vor allem aber dann nicht mehr, wenn man seine eigenen männlichweiblichen Anteile aus der Verdrängung geholt hat.
    Eine SELBSTverwirklichte Frau, die ihre weiblichen und männlichen Anteile verwirklicht hat - die mit ihrem wahren Mensch- (und Gott-) SEIN "identifiziert" ist,  wird nämlich immer noch gerne und oft als gehässige Emanze und bösartige Männerfeindin verunglimpft - davor scheint wohl auch der spirituellste Macho nicht gefeit, wie man es immer wieder erleben kann in diesen pseudoerleuchteten  Kreisen.
    (Einen Freiherrn oder eine  Freifrau von Vogelgesang - die weder männlich noch weiblich sind,  könnte man in der Rubrik "androgyn" unterbringen,... Wahr ist aber: es gibt kein Wort dafür, weil dieses Bewußtsein über die Androgynität hinausgeht.)



    Das Glossar der Knilche



    Der amerikanische Original-Ausdruck von Mary Daly ist mir leider im Moment nicht erinnerlich. Die deutsche Übersetzung Knilch finde ich etwas unbeholfen und triffts nicht ganz.
    Hier ein kleiner Auszug zur Definition von Knilch aus Daly's Werk "Reine Lust".
    Zitatanfang:
    "Knilche können manchmal als Personen im Sinne des lateinischen Wortes persona - Maske, Schauspieler, Rolle - bezeichnet werden. Diese personae "schlucken" Individuen, die die knilchigen Funktionen, die zur Erhaltung und Fortführung des Sadostaates notwendig sind, ausüben. Damit ist jedoch nicht gesagt, daß Individuen, die dies mit sich geschehen lassen, dafür nicht verantwortlich seien. Das Gegenteil ist der Fall.

    Die knilchigen Akteuer/Schauspieler stützen den Sadostaat und werden von ihm gestützt. Ihre Handlungen, Rollen, Inszenierungen und endlosen Wiederholungen sind auf viel Weise frauenmörderisch, dazu gehört nicht zuletzt, daß sie so etwas wie Deck-Erinnerungen in die Welt setzen. Deckerinnerung ist "eine vorgestellte oder wirkliche Erinnerung an die frühe Kindheit, deren Wichtigkeit in der Erinnerung überbewertet oder auf andere Weise verzerrt wird und so dazu beiträgt, daß damit eine andereErinnerung von tiefer emotionaler Bedeutung unterdrückt wird". Die Bühnen und Bildschirme des Vordergrunds der Väter, des Staates/Zustandes von Erfundenem/Erdichtetem überschütten uns mit schrecklichen und mörderischen Gestalten/Formen. Diese stellen eine Masse von Menschen(Männern)-gemachten aufgeblasenen mumifizierten "Erinnerungen" dar, mit denen die aus uralten Zeiten kommenden Anderen Erinnerungen, die von tiefer Emotionaler Bedeutung sind, unterdrückt werden.

    Die Erscheinung und Wider-Erscheinung von Knilchen geht in unterschiedlichen Formen vor sich. Zu diesem stoßenden Gedränge gehören die folgenden knilchigen Vertreter/Akteure/Typen:

    bores - Langweiler/Bohrer
    borchers/butchers
    Pfuscher/Stümper/Metzger
    cocks - Schwänze
    danglers - Schwengel
    dicks - Pimmel
    drones - Drohnen
    fakes - falsche Fuffzger
    fixers - Fixer
    flashers - Exhibis
    framers - Linker

    Knilch-Gesänge:
    This is my rifle, this is my gun,
    this one's for fighting, this one's for fun


    frauds - Betrüger
    hacks - Schmieranten
    hucksters - Werbefifis
    jabbers - Pieker
    jerks - Wichser
    jocks - Böcke
    plug-uglies - Schläger
    pricks - Säcke
    prickers - Stecher
    rakes - Gänger
    rippers - Schlitzer
    shams - Blender
    sneaks - Schleicher
    sniffers - Schnüffler
    snitches - Spitzel
    snookers - Schnüffler
    snoops Schnüffler
    snot-boys - Rotzbengels
    snudges - Schleimer
    snuffers - Snuffer - von Snuff-Filmen
    studs - Beschäler/Besteiger
    wantwits - Blödmänner, Nulpen

    et cetera. 


    Weiter gehts hier:
    http://shiftdude22.twoday.net/stories/zweiter-liebesbrief-in-selbstreflexion-an-dich-der-philosophie-der-ver/
    Mary Daly's Sprachgebrauch ist sehr ungewöhnlich, sie hat eine neue weibliche Sprache geprägt, die leider in der Übersetzung nicht gut rüberkommt. Was aber nicht an der Übersetzerin Erika Wisselinck liegt.


    Wer glaubt, der Feminismus habe im spirituellen Kontext nichts zu suchen, weil er ein fieser Ismus ist, irrt. Um die weibliche Spiritualität, die weiblichen und männlichen Anteile aus dem Exil zu befreien, erachte  ich es für eine unbedingte Notwendigkeit, sich als Frau nicht nur mit der persönlichen, sondern auch mit der kollektiven Geschichte der Frauen zu beschäftigen. Der personale Schatten ist nämlich nicht getrennt vom kollektiven Schatten. Aber wie alles, kommt auch dieses Interesse ganz von SELBST im Verlaufe des Individuationsprozesses...
    Ach ja die allzuguten Frauen in ihrer Selbstvergessenheit: Soviel Mitleid haben sie mit den Männern, dass sie das Mitgefühl für sich selbst darin ersäufen.




    Gesundheit!

    Mein Blutdruck ist wie schon gesagt, seit ca. 1 Woche viel zu hoch und es dauert manchmal Stunden, bis er wieder runter ist.  Das Herz scheint ekg-mäßig in Ordnung zu sein, allein die Schlaganfallgefahr ist gegeben, droht mir der Doc. Na gut, ich rechne damit und weiß, was ggf. zu tun ist, wenn die "Attacke" wieder auftauchen sollte. Nein, ich habe keine Angst, keinerlei Überlebensangst. Der Gedanke: "Ich will leben" taucht nicht auf, ich habe kein Gefühl, ich müßte in meinem Leben noch etwas nachholen, bewirken oder missionieren. Mein Lebensziel -  nicht dumm sterben zu müssen - habe ich verwirklicht. Aber wie schwer war es, die Zwiebel zu schälen,  die "Dummheit" zu heilen und Klarheit und Gewahrsein zu verwirklichen. Das ist heute für mich überhaupt nicht mehr nachvollziehbar, all das Blut, der Schweiß und die Tränen... Im nachhinein scheint alles so leicht, so einfach, als wäre alles schon immer dagewesen... LOLOLOLLL
    Aber die scheinbare Zwiebel muß woh geschält werden, auch wenn wir am Ende scheinbar NICHTS finden. he he he
    Jedenfalls, egal wie es mir gesundheitlich gehen mag, ich werde beschreiben bis zum letzten ATemzug. Oder auch nicht... lol!



    Umkehr

    Umzukehren bedeutet, nach Innen zu gehen und Projektionen zurückzuholen...das, was man im Draußen so sehnsüchtig sucht, in sich SELBST zu finden. Schattenintegration bedeutet ja nicht nur, das Böse, was man bei anderen wahrnimmt, in sich selbst zu finden, sondern vor allem, das Gute,  die Güte - und darüber hinaus zu guter Letzt: die GÜTE - GOTT.



    Gefühle

    können m. e. nicht absichtlich oder willentlich  zu ihrem Ursprung "zurückverfolgt" werden. Ich glaube, das habe ich noch nicht richtig klar gemacht. Gefühle sollen total gefühlt werden, und die ursprüngliche Situation, in der sie entstanden sind, wird sich von selbst zeigen;  aber nur dann, wenn man genug Achtsamkeit entwickelt hat, dann zeigt sich dies in einem Bild, welches aus dem Unbewußten steigt. Wenn nicht, ist es auch nicht weiter schlimm... Die Bilder werden mit wachsender Achtsamkeit immer deutlicher.



    @ XY:

    Die Antwort auf deine Frage, warum der User Coppakiller "schrumpfen" muß, lautet:
    Um so mehr er schrumpft, um so größer fühlt er sich. Um so kleiner er sich fühlt, um so mehr muß er andere Menschen (Egos) schrumpfen. Seine Größe fußt also auf der Kleinheit der anderen. Für coppakiller gibts nur schwarz oder weiß,  unten oder oben.  Entweder er ist oben oder er ist unten. Fühlt er sich unterlegen, wird geschrumpft. Deswegen sieht man ihn fast nur schrumpfen und wenig Substanzvolles schreiben, weil er ständig in der Defensive ist und um seine  Oben-Position kämpfen muss. Der kleinste Zweifel an seinem "Wissen", Hinterfragung oder Kritik  greift ihn in seinem Selbstwertgefühl so sehr an, dass sein Abwehrsystem hochfährt und den automatischen Schrumpf-Mechanismus ablaufen läßt.
    Schrumpfen gehört in die Kategorie der psychologischen Abwehrmechanismen (Entwertung).
    "Die Entwertung als ein psychischer Abwehrmechanismus gehört zu den primitiven Abwehrmechanismen und bildet den Gegenpol zur Idealisierung. Als Schutzmechanismus wird Entwertung zur Stabilisierung des Selbstwertgefühles eingesetzt und dient der Abwehr von Neidgefühlen oder Verlust- und Abhängigkeitsängsten...." weiter gehts hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Entwertung_%28Psychologie%29
    Abwehrmechanismen sind Anteile des Egos, die der Bewußtheitsentwicklung im Wege stehn. Ein Mensch ist dann "erleuchtet" hat sich SELBSTverwirklicht,  wenn er diese Abwehrmechanismen nicht mehr braucht bzw. aufgelöst hat.
    Solange Coppakiller die Menschen nicht nur abwerten, sondern auch depersonalisieren muß (Bilder von Gesichtern im "Avatar" kann er  nach eig. Angaben nicht ertragen), wandelt er auf "schwarzmagischen" Irrwegen. Ein Krieger, der gegen Windmühlen kämpft - dem eigenen Schatten.
    Wie schon gesagt: der Ego-Verstand simuliert sogar das SELBST. So wie der Egomind aus  Dissoziation eine Desidentifikation bastelt, ahmt er die Entpersonifizierung, die im Laufe des spirit. Prozesses stattfindet, nach, indem er insbesondere die Person, den anderen entwertet.  Nicht selten wird  gar das pathologische Depersonalisieren  - eine schwere psychische  Not - als  spirituelle Tugend verkauft.
    (im Allmystery gepostet?)

    Das Don-Quichotte-Syndrom
    Die Ritter, Retter und Krieger von der traurigen Gestalt
    http://www.neon.de/artikel/fuehlen/erwachsen-werden/das-don-quichotte-syndrom/639162
    Das D.Q.-Syndrom in der Ökonomie.
    http://ef-magazin.de/2010/03/29/1968-oekonomie-das-don-quichotte-syndrom




    Absichtslosigkeit

    Klar bin ich noch in der Lage, Absichten zu hegen, ganz so ohne funktioniert das Leben nicht - allerdings kann ich nur kurzfristige Ziele verfolgen. In den Supermarkt einkaufen gehen, Wohnung aufräumen, Baden  z.B.  Wenn ich irgendeine Absicht nicht sofort umsetze, vergesse ich es wieder. Planungen wie: erst erledige ich dies, dann das, dann jenes - funktionieren nicht mehr. Die Zeitlosigkeit macht mir ständig einen Strich durch solcherart Zielvorstellungen....
    Gerade eben fiel mir ein, dass die "Sterbephase" damals in 2011 ebenfalls von einer enormen Vergesslichkeit geprägt war und dass in dieser Phase wohl auch alle Zielverfolgungsantriebe abgestorben sind... viel anders als damals ist es heute nicht, alles, was ich plane oder beabsichtige wird ganz schnell vergessen... nur ängstigt es mich nicht mehr. Die Vergesslichkeit hat sich sozusagen normalisiert, ich vergesse z.B. nicht mehr, den Herd auszuschalten u.ä. Mein Mind ist so chaotisch, der kann nichts mehr festhalten.
    Ich schrieb einmal, ich wäre gar nicht mehr in der Lage, Absichten und Pläne zu haben - das stimmt so nicht ganz: Absichten und Ziele tauchen auf, - ja, auch ab und an ein Wunsch - ich kann sie nur nicht mehr verfolgen, "durchziehen", eben weil alles so schnell den Orkus des Nichtwissens hinuntergeht. In der letzten Zeit hat sich das Vergessen allerdings so sehr verstärkt, dass ich mein angepeiltes Ziel nur 3 Minuten später an der Haustür schon wieder vergessen habe...




    Marktplatz

    Ich suche und brauche keine Stille mehr "aufzusuchen", ich BIN die Stille. Früher konnte ich mich nicht auf mich SELBST besinnen, ohne dass alle äußeren Störfaktoren ausgeschaltet waren. Heute verläßt mich das Gewahrsein auch nicht, wenn ich stundenlang den Fernseher anhab. Der Marktplatz ist überall. Nichts kann mich mehr zerstreuen. Wenn ich mir manchmal Filme anschaue, interessiert mich die Handlung ziemlich wenig. Ich schaue  und präge mir nur genau ein, was ich in den TV-Bildern sehe:  die Möbel in einer Wohnung, die Landschaft, die Details...
    Identifikation mit den Personen im TV  ist nur ganz selten. Mir sind seit 2011 nur sehr wenige Male die Tränen gekommen angesichts des Leidens eines Menschen oder Tieres.... ich werde mir sofort bewußt, dass ich mich mit Unwirklichkeit identifiziere und kann die Identifikation sofort auf Situationen in meinem vergangenem Leben zurückführen.
    Meine Heizung rauscht sehr laut und lästig seit Beginn der Heizungsperiode.  Das stört mich nur, wenn ich dem Geräusch Aufmerksamkeit schenke. Das tue ich selten, weil meine Aufmerksamkeit fast ständig nach Innen gerichtet ist. Dennoch habe ich der Hausverwaltung bescheid gegeben, ist wohl aber nichts zu machen. Na denn... Mietminderung kommt für mich nicht mehr in Frage, mit solchen Sachen geb ich mich nicht mehr ab. Das Leben im JETZT macht alles erträglich.




    Geschichten

    Was aus transpersonaler Sicht " Geschichten" sind, sind nicht einfach "nur" Geschichten, wie man aus manch unberufenem Munde zu hören kriegt. Die Lebensgeschichte, die Menschheitsgeschichte, der Kosmos sind alles Sinnbilder von geistigen Urbildern. Die eigene Lebensgeschichte, auch wenn sie nie geschehen scheint (!!!)* hat ihre tiefe Bedeutung und ihren Sinn.  Auf der unendlichen Bewußtwerdungsreise enthüllt sich mir dieser Sinn nach und nach. Hinter die Namen zu schauen bedeutet auch, hinter die Geschichten zu schauen.
    Wenn ich mir Filme anschaue, soap operas, dann kann ich mich zwar nicht mehr mit Guten oder bösen Charakteren identifizieren, aber ich erkenne darüberhinausgehend alle Charaktere als diverse Anteile der menschlichen Psyche... diese Filme sind wie Märchen für mich, die sich tiefenpsychologisch deuten lassen.  Ebenso offenbaren mir die bekannten Märchen und Mythen auf einen Schlag ihre tiefenpsychologische resp. mythische Bedeutung, weil ich sie in mir selbst auf das Lebendigste erfahre oder erkenne.

    * Es scheint noch viel irrwitziger zu sein: dass nämlich auch die Scheinbarkeit der sog. Realität  nur scheinbar eine Scheinbarkeit ist...oioioi
    (Dass es irrwitzig für mich klingt, liegt natürlich wieder einmal an der Sprache, weil auch das Wort "Scheinbarkeit" nur Annäherung an die unbeschreibbare WIRKLICHKEIT ist.






    Dank an Nitya's Blog

    der mir einen  Hinweis auf die "Siddhis"  ("magischen"übernatürlichen  Kräfte) gegeben hat, die auf dem spirituellen Weg unweigerlich auftauchen. Der Siddhu (?) oder Magier kultiviert offenbar diese Fähigkeiten und identifiziert sich mit ihnen, der "Myste" läßt sie los, sobald sie auftauchen, damit Identifikation/Ego-Anhaftung gar nicht erst entstehen kann.
    http://wiki.yoga-vidya.de/Siddhi



    *** Ich vergass es oben, mich zu fragen, ob es sich bei dem, was ich  eine Schlussfolgerung nenne, nicht vielmehr um WAHRnehmung  im Sinne von GeWAHRsein handelt... manchmal verwechsle ich das noch und halte das eine für das andere. Der Verstand, der nicht durch neurotische Emotionalität getrübt  ist, nimmt  per se  w a h r  (jedoch nicht im Sinne der REINEN d.h. neutralen WAHRnehmung.) Dieser Verstand zieht zwar auf der personal-dualen Ebene die "richtigen" Schlüsse im Gegensatz zur Verzerrten Wahrnehmung und Interpretation des neurot. Egominds - aus transpersonaler Perspektive ist aber  j e d e   Art der Schlussfolgerung obsolet/UNWAHR, egal ob es sich um die neurot. Fehlinterpretation oder um die "richtige" Schlussfolgerung/Interpretation handelt.

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    Geiler Film?

    Also, nein,  in meinem Fokus laufen keine "geilen Filme" ab, zumindest nicht "da draussen".  Was ich schaue, ist weder geil noch ziehts mich runter.
    Die "geilen Filme", die  du siehst und ständig bejubelst, sind Projektionen und zum großen Teil selbst inszenierte (Psycho-)Spielchen,  und die Reaktionen, die diese Spielchen bei anderen auslösen bzw.  deine Interpretation des "Films" findest du "geil"! 

    Wo etwas geil ist, ist aber kein "no-mind" sondern der Trickster am Werk, der mit seinen Projektionen (Film) aufs innigste vereint bzw. identifiziert ist... Da ist man noch weit entfernt von der Erkenntnis, zugleich Regisseur, Projektor  u n d  die Leinwand zu sein...
    Da draußen ist nichts, da ist weder ein geiler Film noch eine "schwarze" Leere. Wo Eigenschaft in die Dinge hineininterpretiert  wird, ist kein Gewahrsein, sondern Ego.
    Der Egomind ist tricky, er simuliert sogar den Beobachter (Gewahrsein)  - aber die Neutralität des Beobachters attribuiert nicht, sie interpretiert keine Geilheit oder andere Eigenschaften in die scheinbare Außenwelt. Es ist ein unendlicher Abstand zwischen dem "Film", den der (neurotische) Egomind projeziert und der neutralen nonprojektiven  Beobachtung aus dem "no-mind".
    Gewahrsein  - wird vom Egomind  mit der schlichten Aufmerksamkeit des Egos verwechselt.
    Also wenn ich was "geil" finde, dann ist es die mich nie verlassende Heiterkeit und Freude, die unabhängig ist von äußeren Anlässen... eine obergöttlichgeile QUALITÄT erster GÜTE.



    Wahrnehmen vs. WAHRnehmen

    Da gibt es auf der personal-dualen BW-Schiene einerseits die neurotisch verzerrte Wahrnehmung und die gesunde, von Neurotizismen unverzerrte Wahrnehmung . Die gesunde Wahrnehmung ist eher selten, da wir alle mehr oder weniger krank sind, solange wir mit dem Ego identifiziert sind. Je rigider  die psychologischen Abwehrstrukturen, um so verzerrter die Wahrnehmung. Im Heilungsprozess der Individuation werden die Abwehrmechanismen abgebaut und die Neurose geheilt.


    Die Wahrheit

    kann nicht für alle Zeiten (!)  "stehen", man kann nur fest und unerschütterlich "IN der Wahrheit stehen" (Gewahrsein). Haarspalterei? Auch wenn ich vieles tatsächlich "nicht mehr so genau nehme" so treibt ES mich doch zu immer größerer Klarheit auch in der Beschreibung..
    Die Wahrheit ist eine schillernde Figur und läßt sich letzten Endes nicht beschreiben, weil sie jenseits aller Beschreibung liegt.


    Gedankenstille

    gibt es meiner Erfahrung nach überhaupt nicht. Die Gedanken kommen und gehen wie sonst auch, nur dadurch, dass man nicht mehr mit ihnen verhaftet und identifiziert ist,  s c h e i n e n   sie zu schweigen. Stille - ein Synonym für Leere oder das Nichts, welches  absolutes leeres Nichts suggeriert, was es aber nicht ist. Die Stille jenseits von Ego ist äusserst beredsam.

    Erlösung, Befreiung, Erfüllung
    Ich definiere mal frischfromm von der Leber weg:
    Erlösung heißt, von "Sünden" (Schatten) befreit zu sein.
    Befreiung erlangt man, wenn man sich von allen Konditionierungen und Prägungen befreit hat.
    ERfüllung ist Erleuchtung. Stabiles, marktplatzkompatibles  Gewahrsein.
    Wobei dies  alles im Grunde nicht nacheinander, sondern gleichzeitig, nebeneinander abläuft.


    Scheinbarkeit

    Eigentlich müßte  ich vor fast jedes Wörtchen das Wort "scheinbar" setzen, wenns mir nicht zu blöd wäre auf die Dauer. Es reicht vollends aus, dass ich mir der Scheinbarkeit all dessen, was ich hier schreibe und beschreibe, BEWUSST bin.
    Vor nicht allzulanger Zeit dachte ich noch, dass allein das konkrete Hier und Jetzt eine Wirklichkeit habe.... bis ich drauf kam, dass die konkrete Wirklichkeit meines Hinterns auf dem Stuhl ebenfalls nur ein Gedanke ist - eine Scheinbarkeit also. Denn sobald ich die Aufmerksamkeit vom Hintern  und seinem Gefühl des Sitzens abziehe und beispielsweise auf den Monitor schaue, bin ich nicht mehr mein Körper, d.h., dass er in den Orkus des Nichtwissens sinkt, dass er mir nicht länger bewußt ist.
    Wirklichkeit haben nur die Dinge in dem MOMENT, in dem ich einem Ding meine Aufmerksamkeit schenke. Ganz normale Aufmerksamkeit meine ich, hat nichts mit Gewahrsein zu tun. 
     Das nämlich sind die "Welten", von denen es heißt, dass sie in jedem MOMENT geboren werden und untergehen. Andere gibt es m. E. nicht. So hat man es meiner Erkenntnis  nach  u.a. zu verstehen, wenn davon gesprochen wird, dass du dir selbst in jedem Augenblick die Welt erschaffst.
    Nur:  Solange man nicht endgültig befreit ist von der Fessel des Alltagskonsensus, schafft man sich immerzu die gleiche alte Welt, den selben alten Käse.


    Das Leiden

    Ich schrieb einmal, dass ich von jedem "Ismus" desidentifiziert sei, u.a. eben auch vom Vegetarismus bzw. dem Veganismus und dass ich jetzt, nach meiner endgültigen Befreiung auch  (wieder) Fleisch essen kann, dass ich ALLES essen - und überhaupt ALLES machen kann und darf, dass ich mich in keinster Weise mehr (asketisch) einschränken muss. Alles ist erlaubt. Liebe und tue, was du willst...
    Das kann jeder Mensch bestätigen, der die Letztgültige BEfreiung erlangt hat.
    Das Problem ist aber einmal mehr: dass der (spirituelle) Egomind, der dies vernimmt, dies als Alibi versteht, weiterhin zu machen und zu wollen, was der egoistische Eigenwille will: Na ja, wenn das so ist, - warum mich bzw. meine Gewohnheiten überhaupt ändern, dann brauche ich auch nichts zu tun, um die Tiere, die Natur, die Umwelt  usw. zu schützen... usw.
    Der Egomind setzt also wieder einmal ins "vornherein", was  nur die letztgültige Befreiung mit sich bringen kann.
    Die Sache ist die: Es ist auf dem spirituellen Weg absolut notwendig, sich mit allen Lebewesen zu identifizieren. Wer also z.B. Mitleid mit den gequälten Tieren hat und deshalb Veganer wird, tut recht daran. Vor noch nicht allzulanger Zeit glaubte ich noch, dass die Identifikation mit einem "Ismus" in jedem Falle abgelegt werden müsse. Mein Irrtum: Ich setzte die Identifikation mit einer Ideologie, was der Veganismus ja auch ist - nur gleich mit der Identifikation mit Ego und übersah dabei, dass die Identifikation mit den Tieren ein absolut notwendiges Stadium im Individuationsprozess ist... genauso wie die Identifikation mit dem Leiden aller Frauen  (des weiteren mit dem Leiden der Männer bzw. der Menschen allgemein) eine Vorbedindung dafür ist, dass die Identifikation mit Ego letztlich gänzlich aufgehoben wird und das geheilte und starke Ich letztgültig transzendiert werden kann. Das ist wie alles jenseits von Ego paradox und unverständlich für den Verstehen suchenden Verstand.

    Erst durch die endgültige Befreiung bin ich auch von allen Leiden befreit und im selben Zuge bin ich auch nicht mehr identifiziert mit dem Leiden der Wesen/Welt,  - was aber nicht heißt, dass kein Mitgefühl da ist, wo ich dem Leiden  KONKRET begegne.
    Was mich persönlich angeht, gibt es Zeiten, wo ich gerne mal Fleich esse und Zeiten, in denen ich das wohl nicht brauche. Momentan bin ich ganz vernarrt in Kichererben und allerlei Nusszeugs und Samen, aus dem ich mir meinen Brotaufstrich selber herstelle. Und Chutneys.... hm, lecker.  Die asiatische Küche liegt mir sehr und ich mache süße Linsen- und andere Gemüsegerichte mit z.B. gebratenen Sesamnudeln. Ich kreiiere alles selbst, selten, dass ich mal in Kochbüchern oder im Netz nach Rezepten schaue. Was mir gut gelingt, schreibe ich nicht mehr auf, wie ich das früher tat - nichts wird mehr festgehalten. So wird alles, was ich mir koche ein Unikat. Und Unikate wiederholen sich nicht... Ähnlich war es mit der Fotobearbeitung. Anfangs habe ich mir noch bei  besonders gut gelungenen Fotos die Einstellungen notiert, aber auch das habe ich ganz schnell wieder gelassen - ich überlasse alles dem Zufall und so ist auch jedes Bild ein Unikat, unwiederholbar Raffinierte Fotobearbeitungsprogramme, bei denen alles schon vorgekaut ist, sind langweilig...



    Besonderheit

    Immer, wenn ich davon spreche, wie es heute ist im Gegensatz zu früher, vor meiner "Auferstehung", beschleicht mich ein komisch-"lachhaftes"  Gefühl der "eitlen Besonderheit" (lol)   an - angesichts dessen, dass das Wesen, welches da auferstanden ist, ja nicht neu ist, sondern immer schon da war, wenn auch unbewußt.
    Im Grunde müßte ich bei all meinen Aussagen hinzu- oder voraussetzen: Im Gegensatz zu früher/vorher  bin ich mir  heute bewußt, dass... wobei ich mir aber auch bewußt bin,, dass es kein Früher oder Vorher gegeben hat...shit - schwanzbeiß.




    Wahrheit

    Man kann die Wahrheit nichts ins Feuer werfen, sie ist das Feuer. Sprach F. Dürrenmatt.
    Neulich schrieb ich: Das Erkennen hört niemals auf - im Nachhinein stellte sich mir aber  doch einmal die Frage:  war das nun WAHRnehmung oder Vorstellung, Schlussfolgerung des Verstandes?  Wenn Karl Renz von seinen Zipperleins sagte, dass die "Scheiße niemals aufhört", war das eine Vorstellung des Egominds und keine WAHRnehmung im GeWAHRsein. Es ist das Wörtchen "niemals", an dem ich Anstoß nehme. "Korrekt" formuliert hieße es: Erkennen ist unendlich bzw. ewig,  weil Gott ewig ist. (So erkennt das Erkennen sich selbst, LOL!) Aber es ist halt schon schwer, sich daran zu gewöhnen, dass die Ewigkeit nicht zeitabhängig ist. Oder vielleicht doch? Ha ha ha.... aber darüber habe ich noch keine Nachricht von Sam.
    Auch wenns wie Haarspalterei klingt und ich erkannt habe, dass man überhaupt die ganze Sprache auf den Misthaufen der Geschichte werfen kann - die Art des Sprachsgebrauchs gibt schon auch Anhaltspunkte, wo jemand spirituell steht - zumindest solange, bis er  (oder ich) sich gänzlich  ins Nichts auflöst...lach...


    Gewöhnlichkeit

    Für den Großteil der Lehrer, die man in der spirit. Szene im Netz antrifft, ist der Berg noch immer kein Berg und der Baum kein Baum.  Die meisten befinden sich noch in "außergewöhnlichen" Bewußtseinszuständen und sind noch weit von der Gewöhnlichkeit entfernt, die jenseits von Spiritualität erlangt wird.



    Herzensgebet

    Das Herzensgebet habe ich so lange praktiziert, bis es sich automatisiert hatte und nicht mehr meiner aktiven Aufmerksamkeit bedurfte. Besonders bei Re-Traumatisierungen war es sehr heilsam und hilfreich, dieses Gebet in die Brust zu atmen.



    Gewöhnlich

    Zur außergewöhnlichen Gewöhnlichkeit jenseits von Ego ist noch zu sagen, dass auch der Dauerflow und das High ganz "gewöhnlich" werden und nicht mehr als etwas Besonderes erlebt werden.



    Alles ist spirituell?

    Auch einer dieser Glaubenssätze, die eine große Falle in sich bergen: nämlich nicht nur die Welt, sondern ebenso alles, was man tut und macht  "vorweg" (!) für sprituell zu halten.  Ich habs schon mal gesagt: Eine spirituelle Zeitschrift z.B. sollte sich m. E. auf das Spirituelle , den Weg beschränken und keine Weltverbesserungsmaßnahmen beweihräuchern. Die Welt hat keine Veränderungen mehr  nötig, wenn du dich verändert hast.
    Alles wird erst dann als sprituell erkannt - Erkennen ist immer geistiges Schauen! -  wenn das Ich mitsamt seinen Klassifikationen und Kategorien aufgelöst ist.
    Also: Nur für den, der Bewußtheit erlangt hat, ist "alles spirituell", wo nicht, handelt es sich um Glauben als führ-wahr-halten. (Ab hier wirds wieder paradox: denn auch demjenigen, welcher einmal geistig erkannt hat, dass alles spirituell ist, ist diese Wahrheit wieder zurück in den Orkus des Nichtwissens gesunken, d.h. zu einer Erinnerung geworden, die ebenfalls zu einem Glaubenssatz mutiert, wenn man nicht bewußt ist.



    Bedeutung

    Wenn ich oft sage bzw. schreibe, dass alles, was ich schreibe, nur eine Bedeutung für mich selbst hat, dann meine ich damit, dass es immer nur  - in REINER subjektiver SELBSTbezüglichkeit -  darum geht, größere Klarheit und Weisheit für mich SELBST und aus mir SELBST zu erlangen - niemals ist da eine Absicht, andere zu belehren, oder sie für meine "Sichtweise" zu gewinnen. (Es ist  - für mich zumindest - nicht möglich, meine WAHRnehmung zu missionieren.)
    Die Person hinter den Worten, auf die ich mich SELBSTbezüglich beziehe, ist für mich gleichgültig. Der Egomind der meisten Leute in den Foren  ist mir bzw. meinen Worten gegenüber in der Abwehr und fühlt sich von mir belehrt, d.h. angegriffen oder verunsichert und abgestoßen. (Das bringt der Egomind von Haus aus so mit sich, LOL.)

    Zwischen der  Selbstbezüglichkeit des wahren SELBST und der  egozentrischen Selbstbezogenheit - ein unendlicher Abstand.  Ein egoidentifizierter Außenstehender/ Beobachter aber sieht da  keine Unterschiede. (Ego sieht eh immer nur Ego.)

    Besonders, wenn er "weiß",  - d.h., wenn er gelernt/gelesen hat, dass das Ego als Bedeutungsgeber  darauf programmiert ist, die Welt zu definieren bzw. Realität - sondern auch die emotionale Bedeutung vergibt, für alles, was ihm begegnet, ist er schnell bereit, die SELBSTbezüglichkeit als Selbstbezogenheit zu definieren.

    Deshalb antworte ich auch manchmal nicht mehr auf die Rückantworten der anderen Teilnehmer. Ich diskutiere nicht das Für und Wider meiner Aussagen; ich stelle fest, d.h. ich spreche "wahr" - und diese WAhrheit, die in meinen Kommentaren ans Licht des Neuen Tages tritt,  ist für mich ganz neu und frisch und hat daher nur für mich eine Bedeutung und diese Bedeutung ist die  der selbstbezüglichen WAhrheits- und Klarheitsgewinnung durch das "Schwert der Unterscheidung".  (Andere Menschen sind nicht in der Lage zu erkennen, dass ich immer und überall nur für mich SELBST und aus mir SELBST heraus das Wahre vom Unwahren scheide) Mit jedem Einlassen auf die Kommentare Anderer  gewinne ich  an Bewußtseinserweiterung. Kein Beitrag ist zu "dumm", als dass ich nicht noch eine Perle für mich daraus entnehmen könnte - wenn bzw. weil  ich mich drauf einlasse, kann ich SELBST aus jedem Scheißdreck Gold machen. (Wobei der Begriff "Scheißdreck" für mich nurmehr eine unterhaltsame Wertung ist und Bedeutung zu verleihen scheint, was keine Bedeutung mehr für mich hat  LOL...LOLOLLLlOL) Mein Einlassen ist eine ständig präsente Offenheit für alles, was mir begegnet.
    Die Bedeutung, die das Ego anderer meinen Worten beimißt sind u.a.  Größenwahn, Selbsterhöhung, Widersprüchlichkeit, Belehrung,  - im Grunde alle negativen und positiven Attribuierungen, wobei die positiven Rückmeldungen sehr selten sind. (Wobei mir beides völlig gleichgültig ist)

    In den Spirit. Foren wird  erinnertes Wissen disputiert. Das hat keine Chance  gegen die Hier und Jetzt-Wahrheit.



    Gesunder Körper - gesunder Geist?

    "In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist" - dieser äusserst selbstschädigende, krank- und verrücktmachende  Glaubenssatz hat mir früher einmal schwere Selbstzweifel und Selbstabwertung verursacht.  Meine  Schlussfolgerung daraus war nämlich:  bin ich nicht gesund, ist auch mein Geist krank  - und geisteskrank zu sein, war eine absolut  n e g a t i v e   Vorstellung, die sich auf mein Body-Mind-System dementsprechend negativ auswirkte - eine Vor-Stellung,  die den ganzen Spruch ad absurdum führt, weil er statt positive und gesunde Vorstellungen zu nähren, das Gegenteil verbricht.
    Die Wahrheit : Aus der personal-dualen Sicht ist es einerseits durchaus richtig, dass ein gesunder Geist  - gemeint ist damit der Verstand, der Egomind - in einem gesunden Körper wohnt. 
    Andererseits die WAHRHEIT, nämlich: aus der transpersonalen WAHRnehmung des absoluten GEISTES ist diese Aussage weder richtig noch falsch, sondern schlicht  UNWAHR.
    Die Wahrheit auf der personal-dualen Ebene ist: negative Gedanken machen den Körper krank, positive Gedanken lassen ihn gesunden. (Von äußeren Krankheitseinflüssen abgesehen)
    Die WAHRHEIT der transpersonalen Ebene:   Die Materie bzw. das Body-Ego/Mind-System ist hier transzendiert, d.h., weder positive noch negative Gedanken haben fürderhin einen Einfluss auf den Körper - einfach deswegen, weil es weder positive noch negative Gedanken gibt, mit denen man identifiziert sein könnte.  Das Krankheits-Gesundheits-Konzept (der Tod)  aufgehoben - was aber nicht bedeutet, dass du auf ewig und immer pumperlg'sund bist und bleiben wirst. Paradoxerweise  kannst du zwar immer noch körperliche (!) Leiden und Schmerzen kriegen, du hast aber eine andere Einstellung dazu: es (be-) kümmert dich nicht.


    Gelesen auf einer spirit. Facebook-Seite:

    "In den schmerzhaftesten Momenten ist die Freude präsent".  Ein Satz, der mir schon des öfteren ins Auge fiel und der wohl den Beobachter-BW-Zustand jenseits von Ego beschreiben soll.
    Von welchen Schmerzen wird da eigentlich geredet?  Wo psychischer Schmerz ist, kann m.E.  keine Freude sein.  Psychische Schmerzen gibt es jenseits von Ego (damit ist von mir immer Perma-Gewahrsein gemeint!)  nicht mehr, es gibt weder Freude über irgendeinen "Zugewinn", gleich welcher Art, noch so  etwas wie tiefe Trauer über den Verlust von was auch immer.
    Was körperliche Schmerzen betrifft:  Hier ist es so, dass die stille "jenseitige" Freude und Heiterkeit zwar sehr leise, aber doch spürbar im Hintergrund bleibt.




    Zu Ramesh Balsekar

    und dem Tod bzw. Verlust ein Beitrag von Allfredo im Allmystery-Forum  

    Paulette schrieb:

    Sogar Ramesh Balsekar soll geweint haben als seine Frau gestorben war.
    Allfredo: Natürlich , und wie !...Als Rameshs Sohn , bereits mit 40 starb, und er auch bitterlich weinte , als er die Nachricht erhielt , fragte ihn jemand :
    "Ramesh , warum weinst du ? Du hast doch gesagt , dass Leid und Not nur eine Illusion ist ? "
    Seine Antwort : " Ja das stimmt , aber der Tod des eigenen Sohnes , ist die schmerzhafteste aller Illusionen !" Es ist schon merkwürdig , dass manche vermuten , das das Erkennen der "illusionären Substanz" der Erscheinungen zu einer Art "Abtreten" aus den Ereignissen des Lebens führen könnte .
    Nein ....
    Es ist sogar manchmal ( fast ) das Gegenteil der Fall .
    Da sich ja mit der Enttarnung des Egos auch dessen Verteidigungsmethoden wie Verdrängen oder Ignorieren gleichfalls "enttarnen" treffen die Ereignisse des Lebens quasi auf "kindliche" ungeschützte Resonanz .
    Es geschieht was geschieht . Und was geschieht für zur Resonanz ( gemäß Eigenart )
    Glück und Freude erscheint .... und vergeht !
    Not und Leid erscheint .... und vergeht !
    Was sich geändert hat ist das >Festhalten< an Gefühlen der Reaktion ! Beides ( freude und Leid ) kommt wie es kommt .... und darf wieder gehen ...Ramesh weinte bitterlich um seinen Sohn , ... und bereits kurze Zeit danach lachte er in einem Talk mit Besuchern aus den USA ... dies hat seine Trauer nicht "entwürdigt" , sondern die Freiheit eines Erwachten gezeigt . Jesus am Kreuz flehte Gott an "Mein Gott, mein Gott warum tust du mir das an ? " ( den genauen Wortlaut hab ich grad nicht präsent ) um sofort danach zu sagen : "Dein Wille geschehe" Verzweiflung erschiehn ... und Verzweiflung durfte gehen . Kein Festhalten ... weder an Glück noch an Verzweiflung ....
    Zitatende
    Gefunden im Thread: Kreative Spiritualität
    https://www.allmystery.de/themen/rs92167-2

    R. Balsekar sagt: "Der Tod eines Sohnes ist die schmerzhafteste aller Illusionen".
    Jawoll, besonders in Weltgegenden, wo man noch aufs allerstrengste mit dem Patriarchat/Gesellschaft/Kaste/ Religion/Familie identifiziert ist, wo die Schande, als  Frau geboren zu sein, noch immer mit dem Tod bestraft wird.
    Dazu muss bei RB wohl immer noch eine starke Anhaftung und Identifikation mit der Familie bestanden haben, dass ihm die Schmerzhaftigkeit dieser Illusion erst bei dem Tod des Sohnes bewußt wurde.Normalerweise sind sämtliche Illusionen mit der endgültigen Befreiung passè.

    Eine solche Antwort wie sie RB hier gab, verrät nicht nur eine besonders schmerzhafte Identifikation, sondern läßt zudem leicht glauben, dass negative und positive Gefühle insgesamt nicht auszurotten bzw. zu transformieren wären, sondern nur als Illusion "erkannt" oder besser gesagt "gewußt"  werden müssten, ansonsten wäre man gezwungen, mit der Identifikation mit dem Dualismus/Ego weiterzuleben, möglicherweise  "in Resignation bis zum Ende der Tage"...?(Wäre die Illusion tatsächlich im Gewahrseinsfokus erkannt, dann wäre sie damit auch sofort hinfällig. Bei dem verstandesmäßigen Wissen um die Illusionen handelt es sich um reine Glaubenssätze, die auf Identifikation mit einem Gedankenkonstrukt beruhen.)
    Mit einem solchen Konzept ist es dann möglich,  alles Destruktive zu entschuldigen und auszuagieren, was einem so "erscheint":
    Dann darf  buchstäblich alles erscheinen, dann muss einfach alles raus, wie "ES" - LOL -  erscheinen will. Dann wird der Wut, dem Narzissmus, der Selbst-und Menschenverachtung  -  kurz: der Krankheit/Neurose einfach das Etikett-Mäntelchen von "Illusion" umgehängt und alles ist gut:
    Klar, ich bin wütend, why not?, sagt der Choleriker - Wut ist eine der besonders  entlastenden/zerstörerischen Illusionen.
    Klar, ich bin sexsüchtig, why not? - Sex ist eine besonders schmerzhaft-schöne Illusion, von der man nicht lassen möchte.
    Klar, ich saufe, why not?, sagt dann das spirit. Ego des  Suchtbolzen - Alkoholismus ist auch nur ein bedeutungsloses Wort , eine schmerzhaft himmlisch-höllische Illusion. So what, wenn "keiner da" ist.
    Klar, ich hasse... why not?  - Hass ist ja in seiner illosorisch-schmerzhaften Wirkung eine besonders reine, kathartische Täuschung.
    (Ich weiss, das sich das alles komisch verwirrend anhört, was ich gerade schrieb. Ich bin auch immer verwirrt, wenn ich auf gewisse Beiträge Fredos (u.a.)  stoße, besonders wenn sie R. Balsekar betreffen...deswegen muss ich schreiben, um meinen Kopf zu klären und das Dickicht von Falschheit und Mindfuck zu durchdringen. R. Balsekar interessiert mich nicht als Person, sondern als sog. Wahrheitsträger, als der er verehrt wird.... und auch hier nur soweit, als meine Beschäftigung mit seinen Äußerungen  (oder den Äußerungen Fredos und vieler anderer) mich nur dazu anregen, mein Bewußtsein stetig zu erweitern.)

    Wo man so seinen Trieben und destruktiven Emotionen  freien Lauf lässt, wird nichts umgewandelt, da wird weder total gefühlt und sich eingelassen auf das, "was ist", noch wird hinter die Gefühle geschaut und  die grundlegende bzw. dahinterliegende Angst wird weiterhin verdrängt, -  ist ja alles nur Illusion und manche nennen diese Illusion auch noch GOTT oder ES. Was für eine pervertierte Version einer ehemals lebendigen Wahrheit.

    (Was Fredo hier beschreibt, stimmt weniger mit der Befindlichkeit jenseits von Ego überein, als mit dem Umgang mit Emotionen im "Vorfeld": Das ist sozusagen Anfängerlatein, wo man Achtsamkeit übt und lernt, das Hier und Jetzt der Person so anzunehmen, wie es "erscheint": alle Ego-Eigenschaften wie Freude, Wut, Schmerz, Neid, Widerstand usw. usw. - mit dem Unterschied, dass bei diesem merkwürdigen Konzept da keine Annahme und Auflösung geschieht, sondern dass man offensichtlich versucht, die Gefühle neutral wahrzunehmen (Glaubenssatz: ich bin nicht meine Gefühle)  und sie "vorüberziehen" zu lassen - was aber letztlich kein Loslassen (=Vorüberziehen) (Desidentifikation) von Gedanken und Gefühlen bewirkt, sondern eine die Abwehrstruktur verstärkende seelische  Dissoziation.)

    Aber weiter:  Nach der AUFERSTEHUNG, wenn die Ego-Identifikation aufgelöst ist, erscheinen weder Freude noch (psychischer!) Schmerz, noch Wut - zumindest nur gaaanz rudimentär. Alles, was hier auf der transpersonalen Ebene erscheinen kann, ist die WAHRHEIT/Erkenntnis  und die erscheint im Gewahrseinsfokus.
    Zusammen mit dem Ego werden nämlich auch alle Illusionen aufgelöst!
    Ich kann mich einfach nicht des Eindrucks erwehren, dass so mancher sich erwacht und erleuchtet Dünkende im Anfangsstadium steckengeblieben ist: Mich selbst mit meiner ganzen PERSON (!) so anzunehmen, wie ich im Hier und Jetzt gerade bin. Hier darf alles sein: Wut, Hass - alle Gefühle, alle Gedanken sind willkommen, was aber niemals bedeutet, sie hemmungslos ausleben zu dürfen, was die Anhaftung ja doch immens verstärken würde!  Man sollte die Gedanken bedenken und die Gefühle total fühlen, erst damit werden sie losgelassen. Nur so gehen negative und positive  Gedanken und Gefühle "vorüber".
    Irgendwie scheinen mir die Leute da was zu verwechseln: All dies, was "vorübergeht" geht m. E. nur so lange vorüber, bis mit der "Auferstehung" ein bleibendes Permagewahrsein erlangt ist: Hier geht einfach nichts  Negatives oder Positives  mehr vorüber, an dem der metaprogrammierte Mind anhaften könnte.
    Nochmal Fredo: 
    Glück und Freude erscheint .... und vergeht !
    Not und Leid erscheint .... und vergeht !
    Irrtum!
    Noch einmal und immer wieder: Im Permagewahrsein bist du bleibend jenseits der Polaritäten wie Glück und Freude und Not und Leiden.. Da kommt nichts und da geht auch nichts mehr.  Wenn du R. Balsekar Glück und Freude usw. unterstellst, tust du ihm damit keinen Gefallen, du disqualifizierst ihn geradezu als spirit. Meister! Wäre es nämlich so, dann war RB auch niemals ein Meister. Denn nur der Meister ist  "dauerhaft" jenseits der Gegensätze und Polaritäten.


    ***

    Die buddhistische Sentenz: "All dies geht vorüber" bezieht sich m. E. einmal auf die personal-duale Ebene, auf der alles ein Ende hat, jedes Gefühl, jeder Gedanke, jede Situation wandelt sich unaufhörlich, wenn man nicht versucht, daran festzuhalten. Das Anhaften resp. Festhalten bringt das Leiden. Zum anderen bezieht er sich auf die transpersonale Stufe, bie dem das sich im Fluss befindliche neutrale Gewahrsein des "Vorübergehenden"  ohne Ergreifen und Anhaften alles, was in seinen Fokus fällt, loslässt und im Orkus des Nichtwissens untertauchen lässt.
    Die buddhist. Aufforderung:  "Seid Vorübergehende" bezieht sich auf das Selbe: Identfiziere dich nicht mit dem, was dir begegnet, ent-binde dich.
    Das alles aber kommt ganz von SELBST dann, n a c h d e m  man sich in Tiefenprozessen mit allen seelischen Anteilen  re-identifiziert hat, die  man in den Schatten verdrängt hatte.
    Was Fredo also beschrieben hat, gilt für den am Kreuz hängenden, noch leidenden Jesus. Mit der Einwilligung in den Tod und der anschliessenden  Auferstehung  ist Permagewahrein erlangt, wie sie jeder Mensch erlangt, dessen Ego in den Todeszonen gereinigt wurde.

                                                                      

    ***

    Die Worte Jesu am Kreuz waren: Vater, Vater, warum hast du mich  v e r l a s s e n ?!
    Die letzten Worte Jesu in der traditionelle Reihenfolge beschreiben m. E. allesamt die Befindlichkeit der Seele in der "Dunklen Nacht"  bzw.  die letzte Station des des mystischen Ich-Todes. (Kreuzweg) Jesus war nämlich ein ganz normaler Mensch wie du ich  bis zu seinem (Ego-) Tod.. Erst die Auferstehung machte ihn (wie uns alle) zum Gottmenschen. "Wahrer Mensch und wahrer Gott." Die Verlassenheit am Kreuz ist das Schicksal jedes "Mysten" - jedes (EgoTod-) Sterbenden!

       „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ (Lk 23,34 EU)
        „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43 EU)
        „Frau, siehe, dein Sohn!“ und: „Siehe, deine Mutter!“ (Joh 19,26-27 EU)
        „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mk 15,34 EU; Mt 27,46 EU)
        „Mich dürstet.“ (Joh 19,28 EU)
        „Es ist vollbracht.“ (Joh 19,30 EU)
        „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ (Lk 23,46 EU)

    Verzweiflung, Trauer und Verlustgefühle sind Gefühle, die auf der personal-dualen Ebene ihre Berechtigung haben, aber wo die Anhaftung/Identifkation (mit Ich und Körper) wirklich aufgelöst ist, - nach der AUFERSTEHUNG auf die transpersonale Stufe! -  können sich Gefühle nicht mehr halten, weil da keiner mehr ist -  kein Ego, welches sie ergreifen könnte.
    Ich weiss es nicht: Vielleicht kann kein Mensch 100%ig von allen Anhaftungen desidentifiziert sein, m. E. aber sollte ein Meister zu 99% "darüberhinaus" sein. Ob R. Balsekar wirklich so war, wie ihn seine Anhänger sehen und interpretieren?



    ISIS

    ist m. E. eine reaktionäre Reaktionsbildung auf die alle Grenzen und Tabus sprengende Dekadenz der westlichen  Lebensart, die für junge Menschen keine Perspektive bereitstellt. Wäre nicht weiter schlimm, wenn diese Zwänge und Grenzen auflösende Lebensart auch tatsächlich im Zeichen des Dyonisos bzw. Isis aka Eris  - der "Erlaubnisgebenden Göttin" stünde. Leider aber steht sie im Zeichen des Bösen Gottes, anders gesagt: des Kapitals.


    Eris

    die Göttin der Zwietracht ist für mich die weibliche  Gegenkraft zu den Ewig Richtigen der Alten Ordnung des ständig kriegführenden alttestamentarischen Gottes, der uns immer noch beherrscht. Der Mythos der Göttin Eris wurde m. E. vom Patriarchat pervertiert und verfälscht, damit er den Interessen der Macht, des Patriarchats dienen konnte. Eris ist die Göttin, die das Richtige vom Falschen unterscheidet. (sie stiftet Zwietracht im positiven Sinne  der Unterscheidung der Geister. )
    Auf dem spirituellen Weg wird man nicht umhinkommen, neben den eigenen Lebenslügen auch die  kollektiven Lügen und Fälschungen aufzudecken - die eigene Geschichte liefert dazu immer die wahren Fakten. Die ganze Geschichtsschreibung wurde von den Männern des Patriarchats geschrieben - diese Geschichte ist eine Fälschung, weil sie viel zu viele blinde Flecken hat und z.B. die GEschichte der Frauen und anderer diskriminierter Minderheiten nicht berücksichtigt..

    Richtig und Falsch ist keineswegs nur eine Illusion - das Richtige vom Falschen unterscheiden zu können, ist neben der Unterscheidung von WAHR-UNWAHR paradoxerweise ebenfalls eine spirituelle Tugend.



    "Alles darf sein"?

    tönte mir gerade eben aus einem Video-Interview von einer spirituellen Lehrerin entgegen. Auch so eine geistige Erkenntnis, die bei den meisten Spiris zum schnöden Glaubenssatz geronnen ist, bei dem man versucht, alles zu akzeptieren, was von AUSSEN auf dich zukommt. Da fühlt man sich häufig durch andere beeinträchtigt, unwohl und geärgert, rationalisiert aber seine Gefühle mit dem Argument: Alles das, was mich verärgert, dürfe sein.
    Nein: Vergiß die anderen, vergiß die Außenwelt komplett! Alles, was sein darf, betrifft nur dich als einziges Subjekt - dich und deine subjektive Befindlichkeit. Dein Ärger darf sein, Dein Unwohlsein darf sein - alle DEINE Reaktionen auf die Um- und Außenwelt dürfen sein. (Problematisch ist nur das Ausagieren destruktiver Impulse.) Es geht immer nur um Selbstannahme!
    Alles darf sein - diese ehemals lebendig erfahrene  Wahrheit wird als  Glaubenssatz und Übung praktiziert für viele Gläubige nur eine weitere wunderbare Möglichkeit, Konflikten aus dem Wege zu gehen und eine Vermeidungsstrategie als spirituelle Tugend zu verbrämen.

    Wäre alles nicht weiter erwähnenswert, wenn man solche spirituellen faux pax  nicht auch von spirituellen Lehrern vernehmen müßte, die eigentlich wissen müßten, dass alles, was dich da draußen stört, deine eigene Projektion  bzw. Interpretation ist - warum sollte diese Projektion also "sein dürfen"?  Nein, sie darf nicht sein! Besser und weitaus heilsamer:  Immer bei sich selbst und den den eigenen Gefühlen bleiben. Dann kommt man auch seiner Projektion und der dahinterliegenden Angst auf die Spur.


    Ich habe bezügl. dieser  falsch verstandenen Sado-Maso-Alles-darf-Sein-Attitüde lange auf dem Schlauch gestanden, bis mir die große Erleuchtung kam und ich die radikale Umkehr in die reine subjektive Selbstbezüglichkeit machte. Einher ging dies mit der Erkenntnis (Erleuchtung), dass es "da draussen niemanden gibt", da alles, was ich sehe, meine Interpretation und Projektion ist. Wenn ich also glaube, alles, was ich da draußen wahrnehme, dürfe sein, dann akzeptiere ich sozusagen meine eigene Projektion als Projektion bzw. meine Interpretation der sog. Realität.
    Immer daran denken: Alles, was dich stört, beunruhigt und dich aus deiner Ruhe oder Stille bringt, ist dein Guru!

    Ach ja, und zum Schluss noch was zur Erleuchtung, von der die Menschen so eine falsche Vorstellung haben, dass manche in ihrer spiritual correctness so  skrupulös sind, dass  sie nicht nur das Wort, sondern den Akt der Erleuchtung als solchen sogar für sich ablehnen:

    Immer wenn dir ein Lichtlein aufgeht, handelt es sich um Erleuchtung! Geistige Erkenntnis ist auch nur ein anderes Synonym für Erleuchtung.  Jeder TIEFschürfende Gedanke...


    Identifikation

    Dass das Ich auf dem spirituellen Weg versucht, sich selbst auszutricksen ist normal und m. E. erstmal unumgänglich.  Das Macher-Ich kann gar nicht anders, als die Signale des Unbewußten, die Stimme des WAhren SELBST sofort in ein Konzept zu pressen und in die Praxis des "Machens" umzusetzen. (Zum Beispiel zu versuchen, nicht zu interpretieren oder zu "üben", keine Erwartungen  und Wünsche/Bedürfnisse zu haben oder Wertung und Beurteilungen zu unterlassen...Versuche, neutral und gleichmütig zu sein.) Das ist nichts als Selbstunterdrückung, die das Leiden verstärkt und ins andere Extrem umschlägt. Dieses Spielchen spielt man m. E. so lange , als noch kein Gewahrseinsfokus entwickelt wurde, in dessen Bewußtheitslicht dieser Irrtum geschaut werden könnte.
    Noch einmal: Nichts, was nur von SELBST geschehen kann,  kann vom Ich gemacht werden, - nichts muss überhaupt getan werden. Es geht im Grunde nur um die Hingabe, d.h. die Bereitschaft zur Verwandlung und um das Beobachten, die Achtsamkeit, die letztlich zum Gewahrsein führt, in dessen Fokus die Identifikation mit dem Ego aufgelöst wird.
    Das Beobachten des eigenen Denkens, Fühlen, Handelns im hier und jetzt ist der Schlüssel. Auch die Leute, die versuchen, "neutral" zu beobachten, sind auf dem Holzweg. Solange man mit dem Ego und seinen Gedanken, Gefühlen usw. identifziert ist, ist man nicht fähig zur Reinen neutralen WAhrnehmung. Alles, was  da "gemacht" wird, kann nicht anders, als zur Dissoziation  führen und die Verdrängung/Schatten aufrechterhalten bzw. sogar verstärken und die Kacke an den Hacken  am dampfen halten.
    Die Neutralität des Reinen Gerwahrseins geschieht einfach, wenn sich das Lauscherohr nach innen gestellt bzw. die  Achtsamkeit sich nach Innen voll verankert hat und der Individuationsprozess soviel  Bewußtheit freigesetzt hat, dass Achtsamkeit in Gewahrsein übergehen kann.
    Neutralität  i s t  Gewahrsein bzw. ein Aspekt und verbindet sich u.a. mit Gleichmut, Unterschieds- und Absichtslosigkeit und  das kann nicht gemacht oder geübt werden.
    Auf dem kleinen Weg , dem "Hinweg" zu Gott/SELBST  aber ist es erstmal wichtig, die Identifikationen mit Ego überhaupt zu erfassen und sich u.a. auch bewußt mit seinen authentischen Gefühlen zu identifizieren. Dazu ist es notwendig, alles total zu fühlen, statt zu verdrängen, indem das Ich versucht, sich selbst am Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen. Derweil  das Ich von seinen psych. Abwehrmechanismen gereinigt ist, öffnet sich auch das Gewahrseinsauge - zwar sehr  langsam, aber  kontinuierlich im Verlaufe der  Auflösung des Verdrängten.  (Bitte beachten: du wirst keine Worte für dein Erleben haben - wie z.B. Gewahrsein, Bewußtheit, Erleuchtung usw. -  Das kann Jahre dauern, bis du Worte dafür findest. Die intellektuelle Verarbeitung setzt meiner  Erfahrung nach nämlich erst dann ein, wenn das Ego komplett über den Jordan ist - auf dem "Rückweg" in die Welt, durch die "Wiedereinführung von ICH".  Ein Ich - geläutert und von daher in inniger Vereinigung mit Gott/SELBST, das sich als "Alles, was ist" erkannt hat... ein ICH, dem die ganze "Welt" gehört, weil es sich  SELBST als die ganze Welt, den ganzen Kosmos erkannt hat... ein ICH, welches liebend und erkennend diesen erINNERten Kosmos in forwährender Er-INNerung/Verinnerlichung sich  sozusagen Stück für Stück  gottverwirklichend resp. SELBSTverwirklichend (!) einverleibt - auf dem "Großen Weg", der in die unendlichen Weiten des Gottesbewußtseins führt.
    Der "Rückweg" führt zurück in die Welt,  ein fortlaufender Prozess, in dem das angesammelte Welt-Wissen des Verstandes auf WAHRHEIT geprüft wird und von Innen heraus verstanden wird  und somit  "Fleisch" (und Blut) ansetzt - schlicht gesagt: das Wissen wird lebendig, derweil es vom Kopf ins Herz rutscht.  Und das Wort ist Fleisch geworden...
    Auf dem Hinweg sucht man Gott. Hat man Gott gefunden und sich mit ihm als EINS erkannt, hat man sich SELBST gefunden. Auf dem Rückweg aber gibt es weder Gott noch SELBST. Es gibt nur SEIN.
    Nur der Mensch, der über den Jordan bzw.  durch die reinigenden Wasser des Jordan gegangen ist, versteht meine Worte.  Der Jordan symbolisiert die Todeszonen, die man durchschreiten muss, um endgültige Befreiung zu erlangen.




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    Das Leiden Christi

    Warum nur sehen seine Anhänger(innen) in ihm einen Guru? Der Mensch ist viel zu gefühlvoll, poetisch, blumig, sinnlich. Er singt das Lied der menschlichen Liebe, das Lied des Körpers. Er braucht das Du, das Du einer Frau. Ohne dieses Du - ohne sein weibliches Pendant sei seine Welt leer.
    "Guruji" singt das Lied der Trennung und das gehört sich nicht für einen Guru! Das kann und tut nun wirklich jeder!

    Statt die Sehnsucht nach Überwindung dieser Trennung zu thematisieren, die Einheit, suchtet der Guru larmoyant und selbstmitleidig nach seiner besseren Hälfte und leidet Einsamkeitsqualen,  weil er von der Welt, insbesondere wohl den Frauen,  nicht so behandelt wird, wie er es verdient hätte.


    Es ist ja nichts falsch an der Sinnlichkeit oder daran, die Schönheit der Frau(en) und der Welt zu besingen oder die Einsamkeit zu beklagen. Einsamkeits- oder VerlassenheitsKlagen sollte man gerade im spirituellen Kontext möglichst für sich alleine abmachen bzw. nicht öffentlich nach Strohhalmen greifen, der falsche Trost der allzugutmeinenden  "Herzensmenschen" läßt bestimmt nicht lange auf sich warten. Als Guru macht er wirklich keine gute Figur - als Guru  wüßte er um die Einsamkeit als Trittbrett ins Nirvana.
    Um den letzten Schritt aus der Trennung in die Einheit zu tun, muss man sich aller Sinne entäußern und vor allem Mama und Papa verlassen!  Der Kerle liebt die Welt einfach zu sehr, als dass er sie transzendiert hätte. Da fehlt es doch sehr an der Heiligen Nüchternheit, die nur durch die endgültige Befreiung erlangt wird.


    Guru X macht ganz den Eindruck eines Mannes, der "zuviel liebt"...  vielleicht gehört er ja zu jenen beziehungssüchtigen "Frauenverstehern", mit denen frau auf Dauer einfach nicht kann? Wer klammert und nicht loslassen kann, der  w i r d   verlassen.
    Wem die Einsamkeit ein so schmerzhaftes Problem ist, hat in sich selbst noch keinen Halt gefunden, der hat seine Weiblichkeit/Männlichkeit - seine Anima/Animus -  noch nicht befreit. Buddha: Wenn der Mann nicht zur Frau und die Frau nicht zum Manne wird... Das alles deutet darauf hin, dass kein Individuationsprozess, keine Schattenintegration stattgefunden hat, geschweige denn eine endgültige Befreiung. Die Kluft zwischen spirituellem Anspruch und seelischer Wirklichkeit scheint mir hier viel zu groß, als dass die Anrede "Guruji" gerechtfertigt wäre. Nenn mich nicht (guter) Meister, rügte Jesus... bevor er gekreuzigt wurde. Und danach? Nach der Auferstehung?... LOL
    Jesus Christ Superstar 


    Unter vielen Spiris gibt es im Netz auch einige spirituelle Lehrer, die sich auf ihren Seiten auf eine mehr oder weniger narzisstische Art und Weise inszenieren: Einerseits liest man schöne wahre Worte, die auf eine endgültige Befreiung schließen lassen,  andererseits springen mir im selben Zuge auf der selben Seite sämtliche Identifizierungen ins Auge: da werden Dramen inszeniert,  Klagen über Lug und Trug der Welt, über die Einsamkeit; da wird Schmerz &  Leid und das Gute abgefeiert,  die Emotionen, die Zweierbeziehung, das Familienleben,  die Bindungen -  Das Ich!

    Wer sich so als Opfer sieht, muss gut    aufpassen, dass er keinen  "Erlöserwahn"  kriegt -  auch eine Falle auf dem spirituellen WEg:   dass man sich in seinem Anderssein, seiner Weltentfremdung, seiner Gekränktheit und seinem Ungeliebtsein  vorschnell mit dem gekreuzigten Christus identifiziert.

    Vorsicht, Vorsicht,! -  die Identifikation mit dem "Leiden Christi" gerät so manchem spirituellen Sucher zur psychotischen Dekompensation.


    Übrigens scheint mir das Kreuz auch ein doppelsinniges Symbol: Viele Menschen glauben ja, den Kreuzweg Christi zu gehen, wenn sie einfach nur  krank werden, oder den Schmerz der Verlassenheit spüren, wenn die Kinder aus dem Haus gehen  oder andere schicksalhafte Unbill und Leiden über sie hereinbricht.  Die Worte "Jeder nehme sein Kreuz auf sich " kann man auf zweierlei Weise deuten: Einmal das Kreuz des ganz alltäglichen menschlichen Leidens und zum anderen das Kreuz der Individuation, der wahren Menschwerdung, der den Kreuzweg Christi nachvollzieht.

    Diese Läuterung in den Schattenprozessen mutet ebenfalls an wie eine Kreuzigung  - woanders sagt man auch "Zerstückelung" dazu.

    ABER - und hier gibt es oft üble Verwechslungen bei der tiefenpsychologischen Deutung: Am Kreuze wird in Wirklichkeit nicht das Ego - also Jesus als die (vergängliche) Person gekreuzigt, wie viele Spiritanten annehmen, sondern umgekehrt: Christus als unser WAHRES SELBST wird vom Ego gekreuzigt!  Wenn sich aber das neurotische "Arme Ich"/Ego  gekreuzigt fühlt, - wie dies so häufig der Fall ist -  dann nährt es damit letztlich nur den narzisstischen Größenwahn, das inflationäre spirituelle Ego. 


    Das Kreuz ist ein Sinnbild für Zeit /horizontal und Ewigkeit/vertikal - es ist das Wahre Selbst, der "Sohn Gottes", der hier zwischen Zeit und Ewigkeit gespannt ist.Das Leiden Christi erfährt man an sich selbst als viel umfassender, als man das zunächst glauben mag  - nämlich als das Leiden  a l l e r   Wesen,  mit denen man sich hier zu identifizieren hat.

    Auf der psychospirituellen Ebene  k a n n   es m. E. nur hilflose Helfer und kranke Heiler und unwissende Lehrer (im Gegensatz zum Nichtwissen) geben! Hätten all die Helfer, Heiler und Lehrer tatsächlich die letztgültige Befreiung erlangt, hätten sie allesamt  ihr Amt bzw. ihre Rollen und alle ihre besonderen Fräckchen und Käppchen und andere BesonderheitsAttitüden ab und -niedergelegt.


    Die "Wiedereinführung des Ichs" auf dem Rückweg in die Welt bedeutet nämlich, ein ganz gewöhnlicher Mensch unter gewöhnlichen Menschen zu sein. Die Außergewöhnlichkeit daran ist: der Ex-Helfer hilft  ohne (die Absicht)  helfen zu wollen.  Der Ex-Heiler heilt  ohne (die Absicht) heilen zu wollen und der Ex-Lehrer lehrt, ohne (die Absicht) lehren zu wollen. Ohne Zielgerichtetheit, Plan, Absicht oder Einmischung ist alles getan.

    Paradox: Trotz alledem brauchen wir sie alle,  die unvollkommenen, gespaltenen, ungeheilten und "wissenden" Lehrer. Was ist, ist. Und das spirituelle Wissen will vermittelt werden, denn irgendwann wird sich bei jedem Menschen das Wissen in Nichtwissen verwandeln und das Wissen des Kopfes mit der Weisheit des Herzens verschmelzen.

    Ach,  noch eins: der Sucher, der auf dem Hinweg zu Gott/SELBST ist, der ist blind für den Menschen, der auf dem Rückweg in die Welt ist. Nicht selten wird der Rückkehrer sogar für den Satan selbst gehalten, lOL!

    Der Rückkehrer scheint für andere Menschen so gewöhnlich, dass er quasi unsichtbar ist. Er ragt nicht mehr heraus aus der Menge, weil er "leer" ist.


      

    Ganz gewöhnlich

    Die Zen-Sentenz, dass am Ende des Weges der Berg wieder ein Berg und der Fluss wieder ein Fluss ist,  korrelliert mit der Zen-Sentenz: Vor der Erleuchtung Holzhacken und Wasser tragen, nach der Erleuchtung Holzhacken und Wasser tragen. Beide bezeichnen  nach meiner Erkenntnis die Gewöhnlichkeit - das "ganz alltägliche Bewußtsein". Das Außergewöhnliche am gewöhnlichen Alltagsbewußtsein ist, dass sich das Bewußtsein am Ende seiner selbst bewußt ist, d.h. BewußtHEIT (Gewahrsein)  erlangt hat.  Nichts ist anders - alles ist anders.
    Mißverständlich ist die Formulierung "Vor bzw. nach der Erleuchtung", weil hier Erleuchtung nicht definiert ist. Nach einer einzelnen vorübergehenden Erleuchtungserfahrung geht es nämlich erst einmal richtig los mit den Aussergewöhnlichkeiten, den "Besonderheiten": Als erstes das Missionieren... es folgt eine mehr oder weniger lange Zeit des Identifiziertseins mit dem Aspekt der Einheit, der sich in der Erleuchtung gezeigt hat, bei der man mehr oder weniger fanatisch seine Umwelt mit seiner "Liebe und Erkenntnis" bedrängt.  Wenn der Mensch Glück hat, läßt er hoffentlich bald seine Erfahrung los und läßt sich mit diesem Loslassen hingebungsvoll auf die notwendige schmerzhafte Wandlung/Transformation ein. Erst wenn die WAndlung abgeschlossen ist, - nach der "Großen Erfahrung" oder Letztgültigen Erkenntnis , die die letztgültige Befreiung bringt, ist der Baum wieder ein Baum... Mit dieser letzten Großen Erleuchtung  ist die Innenkehrung, die "Umkehr" vollbracht und damit das Bewußtsein endgültig aus seinen Fesseln und Begrenzungen befreit  - der Phönix steigt jubelnd aus der Asche...
    Und dann siehst du: Die Welt steht immer noch, sie ist immer noch, was sie vor dem Tod des Egos (vor der letztgültigen Erleuchtung) war, trotz der Erkenntnis ihrer Bedeutungslosigkeit, Scheinbarkeit und Leerheit ist sie dadurch nicht einfach verschwunden, wie der Verstand so grauslig befürchtet hat - der Baum ist wieder ein Baum und der Berg wieder ein Berg...

    Ich kann es nicht oft genug sagen: Alles, was sich aufgelöst hat, ist der Klebstoff der Identifizierung mit der Welt  (=Ich) und ihren Inhalten, verschwunden ist der Greifreflex... das Begehren nach den Inhalten, der Vielfalt der Welt.  Die Identifizierung mit der Außenwelt.
    Jenseits von Ego, jenseits von Polarität ist das Außen nun (dauerhaft) zum Inneren geworden und das Oben zum Unten... das Gewahrsein hat sich stabilisiert und ist damit marktplatzkompatibel geworden - das Ich wird  verwandelt "wieder eingeführt" und kann  seinen üblichen Beschäftigungen nachgehen, ohne jeglichen Widerstand gegen die Welt und  ihren Anforderungen...Ohne mit der Welt  identifiziert zu sein, gibt man dem Kaiser (der Welt), was des Kaisers ist. Und dabei fällt dir kein Zacken aus der spirituellen Krone...LOL. Jetzt erst  bist du   i n  der Welt, aber nicht  v o n  der Welt.
    Yipppppiiiiiieeeeee!




    Ein Koan

    soll den Verstand so lange beschäftigen und verunsichern, bis er vor Not den Geist aufgibt. Eine vollkommene Transformation allerdings ist damit noch lange nicht gegeben.



    Glauben

    Den einzigsten Glauben, den man auf der personalen BW-Schiene aufbringen muss, ist der Glaube an die Heilungswunder Jesu, die bei jedem Menschen aus sich SELBST heraus geschehen, wenn er genug Hingabe aufbringt und einwilligt in den Prozess der  Heilung der Persönlichkeit/Individuation.  Nur hier hat das Glauben seinen Platz.
    "Entglauben" ist der nächste Schritt, der aus der Geheiltheit hervorgeht; das Entglauben von allen begrenzenden Glaubenssätzen läuft auf der transpersonalen Schiene.



    Kommunikation

    Alles, was ich in Foren an Beiträgen und Kommentaren an (scheinbare) Personen richte, hat nur eine Bedeutung für mich selbst und zwar:  das Lernen aus der Antwort, die ich gebe. Deshalb interessiert mich auch die Antwort auf meine Beiträge wenig. Die Person ist nicht wichtig, nur die Aussagen sind es, die mich inspirieren, den Faden, den mir jemand vorgelegt hat, erkenntnismäßig weiterzuspinnen.
    Das Problem ist, dass die meisten Leute meine Beiträge persönlich nehmen, weil oder wenn meine Kommentare deren Weltanschauung tangieren und sie sich kritisiert und belehrt fühlen. Auch wenn ich versuche,  in meinen Antworten auf BEiträge den Namen des Schreibers des Beitrags nicht anzuädden - es wird nicht verstanden und  in der Regel genauso persönlich genommen wie mit Ädden.
    Ähnlich ist es mit dem Gebrauch von Smilies: viele lesen darin Häme und Auslachen.  Die will auch nicht mehr verwenden, sinnlos. Ich habe  kein Bock mehr auf Projektionen und auch eigentlich keine Lust mehr auf Kommunikation überhaupt. Ist  auch nicht notwendig, zum Spasshaben brauche ich kein Du mehr. Ich könnte meine Antworten auf die Beiträge anderer statt ins Forum auch in meinen Blog schreiben, wie ich es teilweise zu Anfang schon aus den selben Gründen tat... hat nur eine Bedeutung für mich. Das bedeutet u.a. auch: dass ich Andere weder  belehren noch verändern noch erleuchten will.  Damit würde ich viel Zeit sparen, vor allem die Gefechte mit phallozentrischen Weltenerschaffern, LOL!  Das substanzlose Gekabbel macht mir wohl streckenweise Spass, aber zum "Weiterspinnen"  ist nichts dabei... Zum "Spinnen" brauche ich weder  Bücher noch Foren, noch sonstige äußere Einwirkung.  Inspiriration kommt mir im gleichen Maße aus dem Inneren als auch aus dem Äußeren.




    WAhrnehmung

    Vorhin auf dem "Watzmann" schoß  plötzlich aus dem Dickicht ein Hund auf mich zu, ich erschrak und bekam ein mulmiges Gefühl in der Magengrube,  sofort schoß mir  auch die kindl. Vergangenheit mit ihren schlechten Hundeerfahrungen in den Sinn. Das war ganz klar ein Angstgefühl, wie ich es schon lange nicht mehr spürte, wenn mich ein Hund ansprang....
    Ich habe in der letzten Zeit immer mehr den Eindruck, dass allzuvieles Reden und Schreiben auf der personalen bzw. dualistischen  Ebene mir die REINE Wahrnehmung trübt. Ich werde dabei offensichtlich wieder durchlässiger für die Materie, die Schwere.  Ein Angriff wie der von Nikolaos wird stärker im Solarplexus  gespürt als früher.  Der Humor ist zwar noch erhalten, d.h., das Kind  in mir bespaßt sich auf seiner REINEN UnterhaltungsEbene wie sonst auch über die destruktiven Herodeskräfte der  "Holzschwertkrieger" und die ohnmächtigen Versuche diverser anderer "Nackter Kaiser", die noch heute versuchen, die Kinder von Bethlehem zu töten -  gleichzeitig sieht ein anderer Aspekt  hinter den Herodeskriegern die nackte Angst, von der sie getrieben werden, den  Todestrieb in Action, live und vor Ort sozusagen.



    Bedeutung

    Ich wurde gefragt, warum ich mir das überhaupt antue, in Kybalions Thread zu schreiben, wo es nichts als Gegenwind gebe.
    Zum ersten tue ich mich nichts damit an, zum zweiten deshalb, weil mein derzeitiges Thema Magie vs. Mystik ist. Zum dritten: Weil alles, was ich schreibe nur für mich ist, nur für mich eine Bedeutung hat. Lehrend-Lernen heißt nicht, die Absicht zu haben "da draußen" Menschen zu lehren oder zu verbessern, sondern ist rein subjektiv und selbstbezüglich gemeint.  Die anderen Personen  spielen nicht die geringste Rolle... , sie bzw. ihre Aussagen sind nur Trigger zur Inspiration. Ich lese die Beiträge ohne Ansehen der Person. Nichts, was jemand schreibt, ist "dumm"  (obwohl Dummheit auch jenseits von Ego noch als Phänomen zu beobachten ist, allerdings als Wertung nur auf der personalen Ebene und sogar auch dann noch, wenn die pers. Ebene als Illusion durchschaut wurde. hahaha -  Oh Mann... nix geht mehr... ich kann nur hoffen, dass den Lesern meines Blogs der Kopf so schwirrt, dass sie vor Not den Geist aufgeben...)
    Jedenfalls ist es mir gleich, ob es sich um die Frisch- und Frechlinge des Kybalions oder um die die unheilige Gestalt des Santa Nikolaos handelt - es gibt keinen Misthaufen, - sorry für die Wertung, folks! -  in den ich nicht gerne die Nase reinstecke und aus dem ich mir nicht eine Perle fische.




    Potential

    XY schrieb: "Ich sehe gelegentlich immer mal für einen Augenblick, dass alles in meinem Geist nur "meins" ist und letztens hab ich dabei das erste Mal die unendlichen Möglichkeiten gesehen, die sich auftun, wenn ich "meins" loslasse und das hat sich sehr gut und frei angefühlt."

    Möglichkeiten gibt es nur für den Verstand, jenseits des Verstandes gibt es m. E. nur WIRKLICHKEIT - JETZT.  Aber das ist wieder die Crux mit der Sprache, die nicht beschreiben kann, was jenseits von ihr liegt. Jenseits von Ego gibts für mich nur eine Möglichkeit: Erkenntnis aus dem Ursprung. Das kann man  sich so vorstellen:
    Der Ursprung: Ein brodelnder Kessel voller Schaumbläschen, die alle an die Oberfläche dringen wollen. Ein Bläschen davon kannst du fassen bzw. realisieren, die anderen platzen und sinken wieder in den Orkus.

    Das befreite Denken, der  chaotische meta- oder nonprogrammierte Mind kann immer nur eine einzelnen Erkenntnis (Möglichkeit) aus dem unendlichen (Lichter-) Meer der "Möglichkeiten" aufnehmen. Vieles drängt heran aus dem Ursprung und will geboren werden , aber nur eines kriegt die Chance, an das Licht des Bewußtseins zu erlangen. Das Wort Möglichkeit impliziert für mich irgendwie, dass man eine WAhl habe, dass man sich zwischen a und b entscheiden könne,  - kann man aber nicht. Was letztlich an Erkenntnis geboren wird, kann ich nicht entscheiden.

    Das, was du "unendliche Möglichkeiten" nennst,  sind also geistige Erkenntnisse aus dem unendlichen Pool der Weisheit aus dem unendlich sprudelnden  Ursprungsquell, dem Chaos, welches alles Potential enthält.
    Alles will sich dir in seiner Wahrheit offenbaren, aber Gott als unendlich ALLES in seiner Gesamtheit ist zuviel und kann sich deshalb einem menschlichen Wesen so nicht offenbaren. Das zeitlose Wissen erweitert sich mit dem wachsenden Gewahrsein/Bewußtheit.


    Ich habe früher mal zuweilen Gedankenstop gemacht, vor allem bei Waldspaziergängen. Waldspaziergänge halfen mir immer, den Kopf frei zu kriegen, wenn ich mich mit einem Problem herumschlug, was mir einfach nicht aus dem Kopf gehen wollte. Meistens aber dauerte es so ungefähr eine Stunde, bis sich mein Kopf klärte. Das dauert mir viel zu lange und weil ich irgendwann auch noch was von meiner Umgebung mitkriegen wollte, kam ich auf die Idee, die Gedanken einfach abzureißen, statt mich in ihnen zu verlieren. Sauschwer war das am Anfang. Das machte ich ungefähr jeweils nur für 5 Minuten, länger klappte das wohl nicht, weil dieses identifikative Ergreifen der Gedanken einfach zu lustvoll war.  Bei dieser Übung merkt man sehr schnell, wie schwer es ist, auf sein geliebtes Kopfkino zu verzichten.  Die Anhaftung wird dir bewußt... Nun, mein jetziges neues Bewußtsein ist exakt so angelegt, dass es mir gar nicht mehr möglich ist, mich mit meinen Gedanken zu identifizieren. Es ist so, als hätte sich der Gedankenstop quasi automatisiert... ich bin nicht mehr imstande lineare Gedanken zu verfolgen, kaum fasse ich einen, reißt er schon wieder ab. Was aber  ununterbrochen zur Oberfläche des Bewußtseins steigt sind die Erkenntnisbläschen, die mir  WAHRHEIT zeigen wollen. Da muss ich mich entscheiden, für welches ich mich ganz öffenen will und was wieder zurücksinken lasse in den brodelnden Topf...

    Die quantumschaumgeborene Venus...
    So wie ich meine Gedanken stoppte, wenn das Kopfkino am schönsten war, so machte ich es auch mit anderen Dingen, z.b. wenn ich TV guckte - wenns am schönsten oder spannendsten war,  schaltete ich ab.




    To like or not to like

    Auf Facebook bittet man mich immer wieder mal, dies oder jenes zu "liken". Wenn ichs nicht vergesse, tue ich wie gebeten. Manchmal like ich eine Seite auch von mir aus ... Dabei ist mir immer bewußt, dass ich im Grunde "lüge", denn es gibt nichts, was mir gefällt, noch gibt es etwas, was mir nicht gefällt. Mir gefällt alles und nichts.

    Als ich 2011 mein Facebookkonto schließen wollte, war dies mit ein Grund dafür: ich stand vor der Entscheidung, entweder alles zu liken oder es striktweg abzulehnen. Ebenfalls dünkte ich mich vor der Entscheidung: entweder nur Spiris oder nur "Normalos" als Freunde anzunehmen...entweder eine Spiriseite oder eine Normaloseite zu machen.

    Als ich "übern Berg" oder "übern Jordan" war, d.h. nach meiner "Auferstehung", da ging ich nämlich plötzlich ab wie eine Rakete, mich bremste nichts mehr, mich so zu zeigen wie ich wirklich bin und die Wahrheit auszusprechen, wie ich sie erkannte. 
    Plötzlich sprudelte ich vor Kreativität  - ich tanzte, d.h. meine Beine liefen in musikalischem Versrhytmus und auch meine Gedanken passten sich diesem Rhytmus an, so fing ich plötzlich an zu dichten...Ein FB-Friend, den ich sehr schätzte, fragte des öfteren, was mit mir denn plötzlich los sei... irgendwie konnte ich das nicht händeln: meine plötzliche Wesensveränderung stellte mich vor eine Menge Probleme, wie ich meinen Mitmenschen das erklären sollte... den früheren Mitschülern in der Liste, mit denen ich einen ganz normalen Kontakt hatte, und früheren Arbeitskollegen. Da war einfach diese große Distanz, diese totale Entfremdung zu den  "Normalos" . Die persönliche Nähe bzw. der distanzlos-vertrauliche Tonfall mancher Menschen schlug  mir voll in den Solarplexus. Ich war soooo weit weg...
    So wollte sich auch meine Sprache nicht mal mehr der alltäglichen Prosa bedienen,  viel zu schwerfällig, richtiggehend widerlich war mir das. (Meine geschriebene BlogProsa war eher rhytmisch, was sie heute nicht mehr ist.)
    In allem musste ich "wahr-sagen": Stellte mir jemand im  Forum eine Frage, so antwortete ich darauf so ehrlich und ausführlich wie ein Kind... Kurz: Ich verhielt mich sehr  "merkwürdig" im Gegensatz zu früher und mancher wandte sich von mir schnell wieder ab.

    Dann gabs auf meiner FB-Seite die ersten spirituell gefärbten Gespräche mit einem FB-Freund, was mir auch nicht passend schien, weil mir die meisten Ausdrücke, die benutzt wurden, total fehlten. Ich hatte z.B.keine Ahnung, was Nondualität ist,mir fehlten fast alle Worte für das, was mir geschehen war. Ich hatte eh noch nie mit anderen Menschen über (meine) Spiritualität bzw. meine Erfahrungen gesprochen.  Zudem  nervten mich  die klügelnden verkopften Diskussionen, mein Hirn schien vollständig rechtsgepolt... Kurz:  Ich wußte nicht mehr, wie ich mit den Leuten reden sollte. Alles schien falsch. Ich dachte, es sei vielleicht besser, mein FB-Account ganz aufzulösen; nachdem aber ein paar Leute sich dagegen wehrten, blieb ich. Ich machte es dann so, dass ich ein Stayfriend- Account eröffnete, um mit meinen ehemaligen Mitschülern dort im Kontakt zu bleiben, andere verabschiedete ich und nahm sie wieder auf und hin und her...
    Dass ich mich gezwungen fühlte, mich für  dies oder jenes  zu entscheiden,  ging mir ganz krass gegen den STrich, gerade weil ich alle Begrenzungen wie Klassifizierungen und Kategorisierungen transzendiert hatte und mir eine Kategorie so gut und passend wie die andere war. Beispielsweise die diversen Allmy-Forenrubriken: Ich hätte alle meine scheinbar aufs Spirituelle bezogenen Beiträge überall unterbringen können, ich sah überall  Zusammenhänge, Bezüge, Ganzheit, nichts war mehr voneinander getrennt.

    Es war sehr schwierig für den nunmehr chaotischen Mind, sich wieder in die "Alte Ordnung" der Rubriken/Trennungen einzufügen, wie eine Zwangsjacke fühlte es sich an, eine Bremse. Aber auch daran gewöhnte ich mich leider wieder. Leider. Aber diese erneute Anpassung bei der "Wiedereinführung des Ichs" muss wohl so sein, ansonsten man wohl nicht mehr in der Lage wäre, sich wie ein ganz gewöhnlicher Mensch "normal" und unauffällig auf der Alltagskonsensus-Ebene zu bewegen.

    Mittlerweile bin ich wieder so gewöhnlich, dass  mein BW-Zustand für mich nichts  Außergewöhnliches mehr ist. LOL. Die Zwangsjacke ist nicht mehr spürbar.




    Besuch von MickyM. am 11.12.2014

    4 Stunden lang haben wir bzw. ich ganz ernsthaft und völlig problemlos allgemeine und besondere  Glaubenssätze (Blödsinn "2.o") diskutiert - hätte ich ihn darauf aufmerksam gemacht, wäre die Unterhaltung zuende gewesen. LOL! Was sonst als Glaubenssätze gibt es denn überhaupt zu besprechen? Aber lustig war es, die Konzentration konnte ich glatte 4 Stunden halten, bis ich anfing, dummes Zeug (Blödsinn "1.0") . zu labern... Von dem  Rückenfit-Trainer im Nautilust lasse ich mich freiwillig nicht mal eine Stunde hypnotisieren... Die Unterhaltungen mit MM verlaufen meinem neuen mentalen Naturell entsprechend: wild und chaotisch. Leider aber auch zu temporeich - der  Nachteil dabei ist, dass von meiner Seite zu schnell zuviel abgenickt wurde, was einer näheren Betrachtung oder eines Einwandes wert gewesen wäre.
    So what - mit frischen neuen Glaubenssätzen über alte Glaubenssätze herzuziehen, ist ein besonders lustiges zeitstrukturierendes Entertainment, LOL!




    Der Magus fragt den Mystiker:

    "Kannst du Wasser laden... kannst du dies, kannst du das...? - komm, widerlege mich, beweise!"
    Der Magus legt Wert aufs Können und Machen, d.h. der Beherrschung der Materie, der Großen Mutter. Der Mystiker - bzw. der, das Bewußtsein in der Einheit jenseits von Magie und Mystik  -  hat die Materie überwunden, indem es die Identifikation mit der Materie (Ego/Körper) losgelassen hat.

    Gestern wie heute spricht der Magus zu Jesus: Wenn du der Sohn Gottes bist, dann stürze dich von den Zinnen dieses Tempels. Beweise!

    Der Magus will die Macht.

    Der Mystiker resp. Jesus als unser wahres Selbst  i s t  die KRAFT.


    Alles, was dir begegnet, dient dir - dient Gott. Solange dir dies nicht BEWUSST ist, wirst du versuchen, Big Mama an der Nase herumzuführen.
    Ich schalte nun um zu unseren großen magischen Denkern des Kybalion-7WichtelThreads:

    https://www.allmystery.de/themen/uh102631-1747

    Der sich im unfreiwilligen Exil befindliche Magus schrieb mir,  er habe dorten eine  "Reaktion"ausgelöst.  Die muss ich jetzt unbedingt mal observieren.
    Nicht zu vergessen den augenscheinlich vom Lolo- resp. Jesuswahn befallenen Hohnloller "Transformer", dem der Scharfblick einer Freifrau von Vogelgesang unbedingt auf die machomagischen Schmuddelgriffel schauen sollte, hat er doch mit seinen hypnotischen Kräften bewirkt, dass frau bei seinem Namen sofort das Wort "Schwanz" einfällt. LOL!


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    Gott
    Die letzte Illusion, die stirbt ist GOTT.  Gott erkennt man in letzter Instanz als eine Vater-(Mutter-)Projektion. Vor allem eine Vater-Projektion (seit Beginn des Patriarchats).  Wenn  das innere Kind befreit ist -  christlich gesprochen: wenn man Vater und Mutter verlassen hat, -  kann man das sehr leicht erkennen, weil die Introjekte, die verinnerlichten Botschaften der Eltern oder Bezugspersonen entmachtet sind. Sind die "SELBSTorganisierten" inneren Eltern - "Animus und Anima", das authentische Männliche und Weibliche geweckt bzw. hat man ihre Einheit erkannt, ist Gott völlig hinfällig geworden und man hört nicht auf, sich zu wundern, wieso der Glaube an IHN sich so lange halten konnte und noch kann im Bewußtsein des Einzelnen und der Gesellschaft/Historie!
    In dieser Erkenntnis würde ich sagen, erfreut man sich eines konstruktiven Atheismus. LOL! Das darfst man auch, aber nur, wenn du eine leibhaftige Erkenntnis dessen hattest, d.h., wenn diese Erkenntnis der Einheit "geerdet" ist,  - ansonsten handelt es sich um banales "Glauben" als für wahr halten.
    "Mein Ich ist Gott" schrie Al Halladsch begeistert in den Gassen, als er dies alles erkannte und die frommen Muselmanen steinigten ihn. Wie gestern, so heute. Wie außen so innen - d.h, so wie Al Halladj im Außen gesteinigt wird, so steinigt der innere Feind, das Ego das wahre SELBST.
    "Ich bin Gott" hallt auch der Schrei Frau "Gott Elli Marichals" durch die Untiefen des Internets und von wenigen Begeisterten abgesehen wird auch sie mitunter"gesteinigt". Warum nur? Wo liegt der Unterschied zwischen Al Halladj und EM?
    Fortsetzung folgt....

    Nochmal:

    Niemand mehr kann mich psychisch verletzen.  Und obwohl das Männliche und Weibliche transzendiert ist, ist da immer noch diese Empfindung, dass der Mann, der mich  in meinem Frausein beleidigt, alle Frauen dieser Welt beleidigt. Weil: Ich bin alle Frauen!  Ich bin jeder Mensch. Vor allem aber verachtet und beleidigt so ein sadistisches Überich das Weibliche   u n d  Männliche in sich selbst. Solche Menschen sind mit dem Agressor identifiziert, mit dem staatlich anerkannten Sado-Masochismus des Patriarchats, des "Pösen Pädagogen."


    Impulsivität und Spontaneität

    Die beiden werden oft miteinander verwechselt. Der Unterschied liegt für mich darin, dass Impulsivität  auf  Unbewußtheit  beruht und Spontaneität  aus dem Ursprung/SELBSt und daher (SELBST-) b e w u s s t   ist.
    Das wird vom Egomind oft verwechselt: viele Impulse, die auftauchen, basieren auf den psych. Abwehrmechanismen.  Beispielsweise viele "spontane" Beiträge in den Foren. Da gibt es viele, die lesen nur quer, unbewußt suchen sie nur das, was sie erregt und zu einer Antwort  r e i z t  ,  und der erste emotionale Trigger läßt sie reagieren. Dieses Reiz-Reaktionsmuster nennt der Unwissende* dann nicht selten eine "spontane" Reaktion.

    *"Unwissende", -  ein ReizWort, welches jeden anderen Inhalt dieses Absatzes vergessen läßt und promptly das alte so beliebte ReizReaktionsmusterprogramm ablaufen läßt - aber wie gesagt: nur bei den Unwissenden des Paradigmas 1 (nach Dame Callida)  lOL! Ein anderes Rotes Tuch ist der Satz: Du bist noch nicht so weit! Oder: Das verstehst du nicht, das kannst du (als Egomind) nicht erfassen.  Für "Transformer" reicht allein schon das Wort "Ego", um sein Ego auf die Palme zu bringen... he he he. Der Burschi ist ein Überflieger, ein Möchtegern-TopDog und gehört damit zur Spezies Nikolaos Kamphafiz, nur 3 Nummern kleiner.

    Wenn ich ernst genommen werden wollte, würde ich alle solche Reizworte vermeiden, aber ich liebe es nun mal, "zwielichtig" für dich zu erscheinen, Schatzi! Wie Hallihallo-Allmächtig schon vor Jahrtausenden sagte: Die Welt wird in jedem Augenblick für dich so sein, wie du  g l a u b s t  , dass sie ist. Und ich ergänze... wie du es für dich bzw. für die Aufrechterhaltung einer bestimmen persönlichen Weltsicht (Paradigma) deines Egos  b r a u c h s t ...

    Ach ja, fast vergessen: Neu in Town ist auch die Dame Callida - ein weiteres äusserst zwielichtiges  WOW- und ZwitterWesen, quasi aus dem NICHTS im Allmystery aufgetaucht...



    Bedingungslose Liebe

    gibt es nicht, zumindest nicht so wie sich der Egomind  vorstellt. Der "Edle"  liebt keine "anderen", - weder liebt noch haßt er die Menschen -  für ihn gibt es keine Anderen, weil er die Trennung zwischen Ich und Du überwunden hat. Die bedingungslose Liebe ist kein warmes kuschliges Gefühl, welches einen anderen Menschen "einhüllt" und zur Brust nimmt  - sie zeigt sich einfach nur darin, dass sie bedingungslos annimmt, was im GEWAHR-Seins-Fokus auftaucht. Bedingungslose Liebe ist wie alle Seinstugenden rein SELBSTbezüglich und kann nicht anders sein, eben, weil es keine Trennung gibt. Was nicht heißt, dass der "Edle"  in seinem konkreten Hier und Jetzt keine anderen Menschen wahrnimmt. Es heißt einfach, dass er mit anderen Menschen  - mit Trennung - nicht mehr identifiziert ist.)

    Als Mensch dürfen wir von anderen Menschen keine bedingungslose Liebe erwarten, wer dies erwartet, ist  gewissermaßen regrediert, der sucht noch nach der Mutterbrust, der ist (liebe-)bedürftig - mangelorientiert und zeigt damit seine spirituelle Unreife.  Nichts ist falsch an Bedürftigkeit, wenn sie nur auch angenommen würde, statt  wie so häufig abgewehrt, weil es die Grandiosität des Egos bedroht.
    Ich brauche, ich brauche... Gib mir, gib mir, so der Hungergeist. Es geht aber darum, die Bedürfnisbefriedigung nicht mehr von außen her zu einzufordern, sondern alles nur von Innen her  - von Gott/SELBST - zu erwarten.  Sonst bleibt man ein Junkie, immer auf der Jagd nach Kuschel- und Streicheleinheiten. In den Foren kann ich sehr schnell erkennen, wer "beziehungssüchtig"  bzw. schonungsbedürftig und so sehr mit seiner Meinung identifiziert ist, dass er eine Infragestellung seiner Ansichten oder seines Glaubens kaum erträgt, ohne massiv an Selbstwert einzubüßen. 

    Es sind dies oft gerade die Angreifer, die Angstbeißer und Unsicheren, die unter dem Dach einer persönlichen Beziehung Schutz und Schonung suchen -  die Beschwichtiger und Harmonizer und Symbiotiker, die Konflikten aus dem Wege gehen und Auseinandersetzungen nicht aushalten können, weil sie die Trennung fürchten...die Passiv-Aggressiven, die durch die Anwendung von "Verbizidien", durch Ironie, Sarkasmus, Albernheit/Herabsetzung/Abwertung all dessen, was ihnen heilig sein sollte, ihr wahres Gesicht zeigen trotz aller Bemühungen, durch spirituelles Schönsprech zu beweisen, wie weit sie fortgeschritten, schon angekommen oder gar wiedergeboren sind.

    In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist auch der Irrglaube, der SELBSTverwirklichte Mensch diene der Welt bzw. der ganzen Menschheit. Irrtum! Wo  Welt+Ich  überwunden ist, ist auch sowas wie die Menschheit transzendiert/überwunden. Ganz im Gegenteil dient die Welt allein dem, der die Welt überwunden hat. Genauso wie das Ich allein dem SELBST/Gott dient. Genaugesagt gibt es hier weder einen Dienenden noch Etwas, dem er dienen könnte.
    Wie gesagt, alles ist rein SELBSTbezüglich jenseits von Ego - auch der Bodhisatthva-Archetyp dient nur GOTT/ dir SELBST. Niemand anders gibt es nämlich im NICHTS des ALL-EINs-SEINs.


    Kurz und bündig:  Bedingungslose Liebe ist bedingungslose SELBSTannahme. Nicht mehr und nicht weniger.  Brutal ausgedrückt: Wenn du dich selbst nicht liebst, liebt dich auch kein anderer, geschweige denn bedingungslos, Basta!


    Flow

    Im Flow zu sein versteht man häufig offenbar, mit dem "Fluss" der Ego-Gefühle zu schwimmen, z.B. "sich mal zu ägern und dann wieder nicht zu ärgern", wie ich grad vorhin in einem Beitrag auf FB lesen konnte.  Nach meiner Erfahrung verstehe ich unter Flow etwas ganz anderes. Ganz gleich, wie andere das definieren, in meiner Lesart/Erfahrung hat Ärger im Flow nichts zu suchen, nicht weil es ein negatives Gefühl wäre, sondern weil Flow auf der Abwesenheit von Ärger und Ego-Gefühlen/Gedanken negativer  u n d  positiver Art fußt. Im Flow zu sein, heißt, ohne Widerstände im JETZT zu sein. Flow geht den Lauf des Wassers, Flow goes Wu Wei- natürlich wie ICH  (und nicht du!)  Wu Wei definiere, LOL. Die Identifikationen mit positiv und negativ sind die großen Felsbrocken im Fluss...

    Zunächst geht es darum, den Widerstand gegen Gefühle/Gedanken zu spüren und aufzulösen,  d.h. statt nur oberflächlich zu fühlen oder gar zu verdrängen, sollten die Gefühle total gefühlt werden, was bedeutet, sich mit den Gefühlen also zunächst einmal total zu identifizieren.  Nur so lösen sie sich auf und machen den Weg frei für den Flow. Binde und Löse. Solve et coagula. Meiner Erfahrung nach ist es nicht möglich, die Gefühle neutral zu beobachten, solange man mit ihnen identifiziert ist. Nicht die Gefühle selbst, sondern die Identifikation mit ihnen ist aufzulösen bzw. zu erkennen. Wenn man achtsam seine Gedanken beobachtet, kann man zugleich beobachten, wie Gefühle entstehen: immer aufgrund eines Gedankens, eines Bildes, einer Vorstellung. Fiktion also.. Vergangenheit... die Identifikation mit der Vergangenheit ist die Crux.

    Mit dem Flow geht man also nur, wo "keiner da ist", klaro?



    Nichts gegen Mutter Meera

    und wie sie alle heißen, die Gurus und Gurulinen -  den Segen, den sie spenden, die Hand die sie dir auflegen, gibt dir aber nichts, was du nicht schon hättest: Du projezierst dein BESTES und erhältst es aus fremder Hand zurück.

    Nochmal: Für den, der endgültige Befreiung erlangt hat, gibt es keine Welt bzw. keine anderen Menschen mehr zu retten, zu erlösen oder zu heilen. Wer sich selbst geheilt hat, hat die Welt geheilt. Das soll man nun nicht so verstehen, dass man überall nur "Heile Welt" und jeden Menschen mit überirdischer Schönheit übergossen sieht,  sondern in dem Sinne, dass Welt gleich Ich,  bzw. dass Ich und Welt synonym, eine Einheit ist. Und wo das Ich/Ego überwunden ist, ist die ganze Welt (in sich) überwunden.



    Psychologisieren

    Der pathologische Gutmensch krankt an der Täter-Opfer-Konfusion:  Er ist mit dem (inneren) Agressor identifiziert...

    Hoppla - unterbricht  mich hier der AllmyUser Transformer, ein auf den ersten Blick intelligenter, scheinbar hochbelichteter, aber leider etwas zu profilierungssüchtiger Quertreiber: Bist du vielleicht  Psychologin, he?   Auf den zweiten BLick stellt sich heraus, dass er zu der Sorte betroffenheitsanfälliger Holzschwertkämpfer gehört,  den Kriegern, die immer schuß- und stechbereit,  das Gewehr im Anschlag, das Holzschwert gezückt, bereitstehen, um das zum Himmel schreiende Unrecht an vermeintlich Erniedrigten und Beleidigten zu rächen. Als phallisch zentrierter  "Schrumpfer und Bücker"  ist er zumindest verbal begabter als Coppakiller, wenn auch gleich wirkungslos. Gehört zur Brigade des Rifle-Creed: This is my rifle, this is my gun...



    Psychologische Kenntnis sollte primär Menschenkenntnis sein und möglichst auf Lebens- bzw. Selbsterfahrung fußen! Wer glaubt, man müßte einen akademischen Titel haben, um Menschen richtig einzuschätzen,  ist eine autoritätshörige und mit der herrschenden Moral und gesellschaftlichen Wertungen identifizierte Schnarchnase!

    Extra for you: Ich bin "Psychologe aus dem Ursprung". Das bedeutet, dass man jenseits von Ego eine natürliche Menschenkenntnis aus sich SELBST heraus erlangt, - diese (Er-) Kenntnis ist immer JETZT und gilt auch immer nur für diesen einen Moment, bevor sie wieder ins Nichtwissen sinkt -  statt wie ein Papagei nur das zu repetieren und zu "wissen", was man in der Welt den Studenten auf der Uni gewaltsam einspeichert.  Wenn du einmal so weit bist, Top Doggy, dann wirst du mich verstehen. Dass dir das noch in diesem Leben passieren wird, bezweifele ich bei deinem derzeit zutiefst verelendeten Bewusstseinszustand...

    Ich erinnere mich: Früher hatte ich immer ein Buch dabei, welches ich in Pausen oder Warteschlaufen las.  Du bist immer am Lesen,  hörte ich dann oft. Wenn ich aber sagte, dass ich Buchhändlerin sei, waren sie's zufrieden: Ah deshalb, alles klar...
    Ich lese aber doch  nicht, weil ich Buchhändlerin bin! - es ist genau umgekehrt: Ich bin Buchhändlerin geworden,  w e i l  ich Bücher liebe und gerne lese...weil es meine Neugier und meinen Wissensdrang befriedigt.

    Anderes Beispiel: Es geschah auch früher sehr oft, dass ich gefragt wurde, ob ich Psychologin sei, weil ich einfach nur zuhörte und mitfühlende und/oder interessierte Fragen stellte, wenn jemand offensichtlich ein Problem hatte, weinte usw...  "Hey, bist du vielleicht Psychologin?".  Tonfall: Wer bist du, dass du dich so überhebst? 

     Aber so macht die Bösartigkeit aus dem "Verben", dem ganz natürlichen "Flow" einer menschlichen (weiblichen) Zuwendung ein hässliches fixierendes (männliches) Substantiv - und projeziert in die Reinheit einer unverstellten Begegnung eine dreckige Absicht, die der eigenen Profilierung dienen soll.

    Im weiteren Sinne kommt die Gesellschaft offenbar immer mehr dahin, dass man sich für ganz einfache menschliche Regungen rechtfertigen muß, weil man keine Berechtigung hat, ohne (akademischen) Titel oder Berufsabschluss zu helfen oder zu raten oder einfach nur zuzuhören... sich einzumischen.  Es kommt wohl immer mehr dahin, dass alles von Staats wegen geordnet und vorgeschrieben wird: jede Hilfestellung, jeder Handgriff muss behördlich genehmigt werden. Bald darfst du deiner alten Mutter oder  Tante nicht mal mehr im Haushalt helfen, ohne dies staatlich genehmigen zu lassen und standardmäßig nach EU-Reglement  auszuführen.
    Die sich selbstgerecht inszenierenden Fragesteller jedoch sind   agressoridentifiziert und  autoritätshörig. Wo immer ich hinter die virulente Rechtschaffenheitsfassade schaue, gibt sich der Kaiser als nackt zu erkennen. Und nur darum gehts mir: das Wahre vom Unwahren und das Richtige vom Falschen zu unterscheiden.  Da genügt manchmal nur ein Satz und schon ist der Kaiser bis auf die Unterhose ausgezogen. (Bei Transformer waren es drei...)
    Die  "herodische" Täter-Opfer-Konfusion bewirkt im einzelnen Menschen, dass das freie Kind, welches den Kaiser als nackt entlarven könnte, weiterhin getötet wird. Und dies nicht nur in sich selbst, sondern auch in anderen Menschen - und damit das Leid, die  Blindheit und Unbewußtheit verstärken.

    Herodes - der falsche König ist der Täter, der KinderVerfolger, der Killer, der das Opfer, das er einmal war, nicht in sich anerkennen und in den Arm nehmen kann. Das, was man ihm einst als Kind antat, gibt er weiter und verfolgt dieses Kind in anderen auf dieselbe Weise, wie das Kind in ihm verfolgt und kaputtgemacht wurde..
    Der König Herodes im spirituellen Gewand ist keine Seltenheit, sondern eher die Regel, derweil man noch nicht WIRKlich weiss, was gut und böse, richtig und falsch ist. Die Regel ist auch, dass er von seinen Hofschranzen, den "Gutmenschen" gleicher pathologischer Coleur beklatscht  und verteidigt wird, die im Falle eines Angriffs auf das Imago des Kaisers emsig bemüht ist, dessen Nacktheit zu bedecken und dabei die eigene Blöße und Kleinheit/Ohnmacht zu verstecken suchen. Wie aussen so innen.
     

    Vorsicht: Das freie göttliche Kind in uns, welches den Kaiser  - innen wie außen - als nackt entlarvt,  l a c h t !, wie es über alle Dämonien lacht. Der verkehrte bzw.  gut und böse verkehrende Gutmensch in uns aber sieht im nackten Kaiser das Opfer und nicht den Täter - der pathologische Gutmensch will den  scheinbar armen, nackten Kaiser ans Herz drücken, was nichts weiter heißt, als Nattern am eigenen Busen zu nähren.  Wie aussen so innen.

     PS: Um dem Profilierungsbedürfnis Transformers etwas entgegenzukommen, anbei sein Selbstbildnis. (Best Selfie ever) Die Bildbearbeitung ist von mir, um die Doppelnatur darzustellen, wie er von Anderen wahrgenommen wird.

    Schattenintegration

    Wenn Jesus im Thomasevangelium davon spricht, dass am Ende der Tage das Obere zum Unteren gemacht ist und die Nacht zum TAge und der TAg zur Nacht  wird, dann bedeutet das primär, dass es im ewigen JETZT, in der Zeitlosigkeit keinen Unterschied mehr zwischen dem Tagesbewußtsein und dem Unbewußten gibt.

    Zu Udo Pescher

    In seinen Schriften wird, soweit ich informiert bin,  nichts gesagt, was gegen die Wahrheit der Bibel spricht. Da gibt es nun immer wieder diese bibelbuchstabengläubigen rechtschaffenen Besserwisser, die glauben zu wissen, dass die Bibel und  Jesus Christus uns genug  an Wahrheit überliefert habe. Mehr brauche es nicht...
    Ach Jungs, ihr sehts vor lauter Buchstaben die BILDER dahinter nicht.  Die gesamte Bibel ist nur ein BILD, eine Metapher für den Weg des Menschen aus der Gefangenschaft (AT) zu Gott bzw. zu sich Selbst (NT). Die Bibel muss man deuten wie man einen Traum deutet.
    Und muß nicht jeder Mensch für sich die Bibel interpretieren und die Bilder dechiffrieren? Hätte es keine Menschen auf dieser Welt gegeben, die dies immer wieder für sich und ihre Mitmenschen getan haben, wer wüßte davon?

    Auch Udo Pescher's Holofeeling tut m.E. im Grunde nichts anderes als exegetisch, tiefenpsychologisch (mystisch) und philosophisch die Schriften auszulegen -auf eine originäre, sehr interessante und zeitgemäße Art. Die Übermittlungen des "Vaters" lassen die Wahrheiten der Bibel bzw. des wahren Christentums in neuem Licht erscheinen - was viele Menschen wieder zurück zum christlichen Glauben finden läßt, bzw. für Viele das Christsein ebenfalls in völlig neues Licht taucht.
    In vielem spricht es den Intellekt an, also genau das, was uns LeftbrainHirnis anspricht - gewissermaßen Krankheit als Chance!

    Holofeeling holt uns quasi dort ab wo wir stehen,  und wer nicht gänzlich herzverrammelt ist, dem sickert  das übermittelte Wissen vom Kopf ins Herz - denn nur einem geöffneten Herzen tut sich die Wahrheit kund.  Der Wahrheit ist es egal, wer sie ausspricht... Kinder, Betrunkene und  Narren sprechen oft die Wahrheit. Vielleicht ist Udo Pescher solch ein Narr? Also Jacke wie Hose, woll?...
    Ich habe nur diverse Auszüge von Holofeeling gelesen und im Wesentlichen nur Wahrheit gefunden, es ist mir unvorstellbar, dass der große mir noch unbekannte Rest des Werkes  Unwahrheit enthalten sollte. Im Übrigen enthält das Werk ein Wissen, welches mir (noch?) nicht zugänglich ist - aber ich will nicht mehr, als ich JETZT bekomme und nicht mehr, als ich JETZT aus mir SELBST heraus erkenne. Das  reicht mir - die Reise ist unendlich lang... und mehr als Nichts zu wissen, braucht es nicht.

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    To be or not to be



    Sein oder Nichtsein ist die Frage, mit der ein Mensch hat große Plage,
    Verwechselt er doch meist den Schein mit seiner Vorstellung von SEIN,
    Des schönen Scheines Leichtigkeit mit des GewahrSEINS Geistigkeit,
    Den Baum des Wissens mit Erkenntnis und den des Lebens mit Verhängnis,
    Krankheit, Tod...  Und so wie er das Falsche lobt, fühlt er vom Richt'gen sich bedroht.
    Den Weg zurück ins Paradies beschreibt Herr Goethe, guckst du - lies!:

     „Du mußt versteh’n! Aus Eins mach Zehn,
    Und Zwei laß geh’n, und Drei mach gleich,
    So bist Du reich.  Verlier die Vier!
    Aus Fünf und Sechs, so sagt das Herz,
    Mach Sieben und Acht, so ist's vollbracht:
    Und Neun ist Eins, und Zehn ist keins.
    Das ist des Herzens Einmaleins!
    Frau Lol'sophie meint ohne Scherz:
    Aus Hex mach Herz, vorbei der Schmerz!
    Denn was für dich einst Teufel waren,
    ward transformiert zu Engelscharen!

    Im Himmel tanzen Ringelreih'n alle schlimmen Fingerlein; alle alles goes banana:
    Herr Goethe mit Frau Lol'Sophia, MickyMouse mit Frau Callida
    Und  Udo P. mit Sri Ramana...Come in and sing, let's twist and shout
    Turn on , tune in and drop it out!

    Denn Ganzheit, die im Geiste lüstet braucht keinen Shit und  Kümmerling,
    wer  EINS ist, der raucht Holofeeling mit Micky und der Mäuse- äähm Engelschar
    HIER und JETZT - Hallelujah!





    Göttliche Eigenschaften - Seinsattribute

    Immer wieder erstaunt es mich, dass sog. spirituelle Lehrer oder auch Leute, die sich als Meister oder Guruji ansprechen lassen,  in ihre Satsangs eine Menge vom Nichts und der Leere  und der Scheinbarkeit  zu erzählen haben  - dass aber m.W. kaum jemand von den Kräften, den Geistesgaben und Fähigkeiten spricht, die sich jenseits von Ego auftun. Seine Erlauchte Arroganz, Hochwürden Ikkyu, der sich gerne als Buddhismuskenner präsentiert,  meinte gar, dass die Gaben des (heiligen) Geistes nur eine Sache des Christentums sei! Einen heiligen Geist gebe es im Buddhismus nicht. Dort würde auch niemand so etwas wie die "Geister unterscheiden"... Oh Babylon!

    Jeder Spiritant, der was auf sich hält, "weiss" ja inzwischen zu erzählen, dass das Sein eigenschafts- und formlos ist. Dass zur Fülle des Seins in der formlosen und eigenschaftslosen Leere paradoxerweise aber jene höherqualitativen Seinsattribute gehören wie Allmacht, Allwissen, All-Liebe und Allgegenwart, wird doch sehr wenig bis gar nicht angesprochen, möglicherweise auch, weil diese christl. Ausdrücke schwer belastet sind und immer noch kirchlicherseits fehlinterpretiert, dem niederen christlichen FussVolk versagt und allein dem Papst zugeschrieben werden.  Im Buddhismus und anderen Religionen hat man wiederum ganz andere Ausdrücke für die SEINSgaben.

    In meinem Verständnis sind die o.g. genannten göttlichen Attribute Seins-QUALITÄTEN, die noch einmal unterteilt werden können in diverse Kräfte und Fähigkeiten wie Gelassenheit, Absichtslosigkeit, Gleichmut und andere Tugenden/Geistesgaben. Alles, was uns früher in der Galeere "Ägyptens"  Schwäche und Versagen schien, wird in den "Händen Gottes" zu virtue, zu Tugenden bzw. in geistige KRAFT verwandelt. Im Rückblick kann ich erkennen, dass sich die Kräfte und Fähigkeiten langsam im Verlauf der Schattenintegration herausbilden. Um so mehr unbewußte Anteile bewußt gemacht werden, um so fähiger und kräftiger wird das Ich in der Obhut und innigen Verbindung mit dem SELBST/Gott.




    Zur Bedeutung der Bedeutungsleere

    Das Ego  fühlt sich erniedrigt und beleidigt, wenn man ihm sagt, dass es als Person aus der transpersonalen Perspektive  keinerlei Bedeutung (für mich*) habe.  Er fühlt sich herabgewürdigt, er braucht es, als Persona gesehen, gelesen ,gehört  - vor allem bestätigt zu werden, derweil er mit seiner Maske (Persona), dem falschen Ich identifiziert ist.
    Dass alles  nur eine Bedeutung für  m i c h   hat, bedeutet jedoch nicht, dass ich wie das Ego den Dingen der Welt ihre Bedeutung verleihe, sondern recht eigentlich, dass alles, was ich sage, schreibe und tue, keinerlei Bedeutung hat oder für andere haben soll, sondern nur für mich alleine hat - die Persona der anderen dient  allein mir..
    Jenseits von Ego existiert die  Persona von Haus aus nicht,  ihre Bedeutungslosigkeit hat nur diese eine Bedeutung für mich: dass  die unwahren Äußerungen der mit Meinung und Vermutungswissen identifizierten  Personen mich triggern, mich zwar auf ihre Worte einzulassen,  aber nur deshalb, um die Wahrheit für  m i c h   zu finden. Wohlbemerkt geht es hier rein SELBSTbezüglich nur um mich und  m e in e   Bewußtseinserweiterung. Ich schreibe im Forum z.B. meine Kommentare, nicht um anderen dienlich und hilfreich zu sein, nein, es geht allein darum, dass ICH durch mein Einlassen auf die Texte anderer mein Bewußtsein erweitere und an Weisheit und wahrem Wissen zunehme. Insofern hat alles, was ich schreibe, nur eine Bedeutung für mich (allein.)
    Ich glaube, das habe ich jetzt klar genug ausgedrückt.

    Anders auf der Ego-Ebene:
    Hier ist das Ego der Bedeutungsgeber, der durch Glaubenssätze erblindet und zudem durch seine mehr oder weniger neurotisch verzerrte Wahrnehmungsbrille interpretiert und dadurch den Menschen und Situationen seine subjektive Färbung/ Bedeutung verleiht.
    Und zur Subjektivität, die von Unwissenden regelmäßig nur auf der Ego-Schiene angesiedelt wird: Zwischen der egoistischen Subjektbezogenheit und der SubjektBEZÜGLICHKEIT des wahren SELBST ist unendlicher Abstand.
    (Aaaah - bei der Erwähnung der "Unwissenden"  höre ich schon den betroffenheitsbesoffenen gleichheitsfanatischen militanten Demokraten aufheulen ...)

    Paradox aber auch dies: Ich interpretiere mitunter  die Aussagen rein willkürlich, wie es mir quasi in den "Kram" passt, was der andere wirklich gesagt oder gemeint hat, ist völlig obsolet - was oder wie ich etwas verstehe, hat auch hier nur eine Bedeutung für mich selbst. Auch hier spielt die Person und die Aussage der Person keine wirklich Rolle.
    Ähnlich wie das selbstbezogene Ego interpretiere auch ich die Texte anderer, nur mit dem Unterschied der REINEN unverzerrten SELBSTbezüglichkeit. Im Unterschied zu den meisten anderen Diskussionsteilnehmern diskutiere ich aber nicht über die "richtige"  Bedeutung, weil sich evtl. jemand von mir falsch verstanden fühlt, einfach deshalb nicht, weil ich mir dessen bewußt bin, dass ich der Bedeutungsgeber bin.
    Nochmal:  Wichtig ist also nicht, was der Sender mir an Sinn und Bedeutung vermitteln will, sondern wie ich das spontan verstehe, was er schreibt/sagt; ich denke nicht nach, was gemeint sein könnte, sondern  allein ausschlaggebend ist  die Bedeutung, die ICH dem Gesagten spontan gebe, egal wie immer es auch gemeint ist und wie falsch ich die Botschaft auch mißverstehe.  Diese Bedeutung ist es, die mich zu einer Antwort triggert, bei der ein Wissen zutage tritt, das ich bislang nicht hatte. Das bedeutet: Lehrend lerne ich und lernend lehre ich, wenn ich im Forum meine Beiträge schreibe. Dasselbe geschieht aber auch, wenn ich Selbstgespräche führe, weshalb es auch nicht unbedingt einer Kommunikation mit anderen bedarf, um mich selbst  aus mir SELBST heraus zu belehren. Die "Anderen" sind quasi  i n  mir.
    Diese Art von SELBSTgespräch ist wohl ein spezifisches Merkmal des wilden unkonditionierten metaprogrammierten Denkens, das von keinerlei Skrupeln geplagt  keine Rücksichten auf die Gesprächsteilnehmer  bzw.  auf Zwänge und Regeln nimmt.
    Wie die Kinder... was sich so absolut egozentrisch selbstbezogen anhört, ist jedoch absolut SELBSTbezüglich.


    * das "mich und "mein" ist auch eine crux, die ich noch nicht zu umgehen gelernt habe. Es ist ja ein Unterschied, ob ich sage: DU hast für MICH als Person keinerlei Bedeutung oder ob ich sage: Das Ego, die Person hat keinerlei Bedeutung für den Wahrhaft Freien Denker. Wenn man in Kommunikation ist, läßt es sich aber nicht immer vermeiden, "ich, mich, mein" zu sagen, sonst wirkt man leicht unmenschlich kalt, unverbindlich und abweisend  - außerdem machts keinen Spass. Der Lasker hatte das ja richtig gut drauf, die wissenschaftlich-unpersönliche Schreibweise... dem entfleuchte kein "Yipppieeee" oder "Giggle gröhl und schenkelklopf"...der hatte das Kind voll under control.



    Lehren und Lernen

    Im Einheitsbewusstsein ist der Gegensatz, die Trennung zwischen Lehren  u n d  Lernen aufgehoben. Allein in der Absichtslosigkeit liegt die Gleichzeitigkeit von Lehren-Lernen. Solange ein Mensch andere Menschen überzeugen will, etwas bei anderen Menschen bewirken und erreichen  WILL, oder gleich welches Ziel verfolgt, schneidet  er sich von der Quelle der Erkenntnis ab. Er lernt nichts mehr hinzu.

    Wer beispielsweise missioniert,  lehrt zwar, lernt aber nicht gleichzeitig. Nur wenn der Missionar erkennt, dass die zeitlose WAHRHEIT, die er wohl einmal erkannt hat, ebenfalls zu einem Konzept, d.h. einem schnöden Glauben als für-wahr-halten mutiert ist, findet er in den Zustand des Nichtwissens zurück, der ihm einst die Erkenntnis der WAHRHEIT überhaupt erst ermöglichte. Was das Nichtwissen ermöglicht, verhindert der (Konzept-)Glaube. Das Missionieren ist eine normale und unvermeidbare Phase, sollte aber nicht zu lange dauern. Die Identifikation mit dem Konzept verstopft die Quelle der Erkenntnis: So mancher weiss verstandesmäßig zwar um die Konzepthaftigkeit, hat die Konzepthaftigkeit - d.h. seine IDENTIFIKATION mit seinem Konzept!!! -  aber nicht  wirklich geistig  e r k a n n t. Erst die geistige Erkenntnis im Fokus des Gewahrseins befreit ihn von dieser Identifikation und macht somit Platz für neue Erkenntnis.
    Deshalb ACHTSAMKEIT nicht vergessen. Nur Achtsamkeit führt zum Gewahrsein, in dem Identifikationen erkannt und damit aufgelöst werden.



    Radikal

    Eine "spirituelle Umgehung"ist grundsätzlich alles, was dich aus dem Hier und Jetzt beamt.



    Die spirituelle Arroganz

    ist augenscheinlich der Ansicht, dass es sich beim geistigen Erwachen eines ehemaligen Alkoholikers um eine andere - niedere - geistige Qualität von Erwachen handelt.  So ähnlich äusserte sich Herr JEMAND bezüglich meines Vergleiches zwischen dem Jahrestreffen des Forums Erleuchtung und dem Jahrestreffen der Anonymen Alkoholiker. Schade, dass mir diese Blüte durch die Lappen gegangen ist....kann man aber irgendwo in Nityas Blog nachlesen.
    Dass es sich bei den erwachten Herren und Damen des Forum Erleuchtung ebenfalls um ehemalige bzw. Noch-Suchtbolzen handelt, dass es absolut keinen Unterschied macht, das entgeht dieser Erlauchten Arroganz in der Glorie ihrer "Unmittelbarkeit", LOL!
    Erwacht zu sein, heißt nicht, geheilt zu sein. Erwacht zu sein ist erst der Anfang des geistigen Entwicklungsweges... bis sich eine Selbsterkenntnis bezüglich der eigenen Person und ihrer diversen stoffgebundenen und nicht-stoff-gebundenen Abhängigkeiten einstellt, kann es sehr sehr lange dauern. Bei denjenigen, die an ihrem Erwachsenserlebnis haften, stellt sich Selbsterkenntnis niemals ein... Diese Leute sind nach ihrem spirituellen Erwachen sozusagen religiös geworden: Die haben ihre "Wahre Natur", ihr Wahres SELBST erkannt und  g l a u b e n  dies nun für alle Zeiten. Und weil sie dies nur  glauben und "wissen",  wird es für sie  auch  für "alle Zeiten" kein dauerhaft verWIRKLICHTes SEIN  geben. Statt dessen werden sie weiterhin an ihre  Probleme glauben, auch wenn sie diese nicht für real halten und "resignativ bis ans Ende ihrer Tage" ihrem seit Äonen vergangenen "Moment" nachtrauern und halten dies für der Weisheit letzten Schluss.



    Jesus, ein Magier?

    So kann man es immer wieder lesen. Manche Magier oder solche, die sich dafür halten,  sehen sich  in der Nachfolge Jesu: sie sind des Glaubens, Jesus sei tatsächlich über das Wasser gelaufen oder habe tatsächlich dem Feigenbaum befohlen, sich hinwegzuheben, weil er faule Frucht trug, ...habe tatsächlich tausende Menschen mit ein paar Broten und wenigen Fischen gespeist...
    Niemand ist ein gläubigerer Materialist als der Adept der Magie. Dass aus dem Materiegläubigen Magier einmal ein Mystiker wird - nach F. Bardon auf der 10. Stufe - ist mir schleierhaft. Wieso dann überhaupt all das Machen, das Üben usw.  wenns eh letztlich ums Lassen vom Machenwollen geht? Der Magier kommt mir wie der Hase vor, der immer am Laufen ist und nie ankommt, weil der Igel - hier der Mystiker - immer schon vor ihm da ist.
    Jesus war ein Heilmagus. Ein therapeutischer Magus. Seine Wunder - Wunder der Heilung.




    Interpretation und Wahrnehmung

    Das Nichts ist nicht schwarz und die Bedeutungsleere der Dinge zu erkennen, heißt nicht, gar nicht mehr zu interpretieren oder gar ins Leere zu blicken.  Situationen, das Verhalten der Menschen ist keineswegs bedeutungsleer. Es ist gar nicht möglich, auf der dual-personalen Ebene zu agieren, ohne zu werten und zu interpretieren und auf Bedeutung zu prüfen. Auch eine unklare Kommunikation zwingt mich bzw. den Verstand,zu interpretieren, was gemeint sein könnte, ich wähle immer noch aus vielerlei InterpretationsOptionen die aus, die mir aufgrund von vergangener Erfahrung oder der Kenntnis oder Unkenntnis der Person passend erscheint. Manchmal liege ich richtig, manchmal falsch. Manchmal wird mein Handeln benötigt, manchmal nicht. Sobald die Situation vorüber ist, gehts sofort wieder in die Vertikale, die Anbindung an den Ursprung.  Denn ich hänge den Situationen gedanklich nicht mehr nach, ich hafte nicht an ihnen, sondern kann sie sofort wieder loslassen. Früher war es so, dass ich  vorher und nachher die Konsequenzen bedacht hätte, die mein Handeln nach sich ziehen könnte, ich wäre vorsichtig und zurückhaltend oder auch mal impulsiv vorpreschend gewesen, jedesmal aber hätte ich mir einen Kopf gemacht, ob mein Handeln gut/richtig oder falsch war...was man von mir denken könnte und hätte alles mit in den Schlaf genommen, begrübelt und beträumt... usw. Das alles gibts nicht mehr, ich handle und spreche immer spontan und ohne nachzudenken, was für eine Wirkung oder Konsequenz daraus erwüchse. Ich bewerte mein Verhalten nicht mehr.

    Nochmal: Jenseits von Ego zu sein, bedeutet nicht, dass die duale BW-Ebene völlig verschwunden ist und man im schwarzen Nichts lebt.  Die duale Ebene verschwindet nicht, genausowenig wie die dazu notwendigen Ichfunktionen. Wenn ich z.b. ein streitendes Paar sehe, und der Mann den Arm hebt, dann denke ich nicht, dass er sich am Kopf kratzen will. Der neutrale Blick der  "Kamera" weiss nicht, warum der Mann den Arm hebt, dennoch bin ich immer noch gezwungen, 1 und 1 möglichst richtig zusammenzuzählen und die Informationen der Außenwelt möglichst richtig zu interpretieren, sonst käme ich nicht mal über eine Verkehrsampel.  Und doch ist meine Wahrnehmung nicht weniger "neutral". Paradox. "Neutralität" beschreibt es natürlich auch nicht, egal, was man für Worte benutzt - jedes Wort ist nur Annäherung an das, was sich nicht beschreiben läßt und im Grunde müßte ich jedes einzelne Wort in Anführungszeichen setzen. 
    Ich bin mir bewusst, dass es kein einziges  Wort gibt, welches die "Sichtweise" des freien MINDS beschreiben könnte und dennoch sehe ich die Dinge, die ich schon x-mal mit den mehr oder wenigen selben Worten beschrieben habe, jedes Mal in größerer Klarheit und versuche jedes Mal, sie mit klareren Worten zu beschreiben - falsch, ich "versuche" nicht, ich MUSS. Alles, was mir aus dem Herzen heraus als WAHRHEIT aufscheint, will aufgeschrieben werden. Ich habe da keine Kontrolle drüber.
    Seit meiner Kindheit schreibe ich Tagebuch. Früher schrieb ich alles auf, was mir  a u f  dem Herzen lag. Heute schreibe ich alles auf, was mir  a u s  dem Herzen kommt.Ich bin mir zudem bewusst, dass ich häufig immer  noch in Entweder-Oder-Kategorien denke bzw. mich ausdrücke, was nicht unbedingt immer an fehlender Bewußtheit liegt, sondern hauptsächlich an der trennenden Sprache. Mir wird immer klarer, dass es letztlich nichts zu beschreiben gibt und dass Schweigen die letzte Option ist, die bleibt.
    Entweder-Oder-Denken scheint mich augenscheinlich auch in Bezug meiner Auseinandersetzung mit der Mystik vs. Magie zu bestimmen. Ist es aber nicht. Ich weiss mit dem Verstand, dass Gegensätze letztlich eine Einheit bilden, nur habe ich die Magie noch nicht vollständig von INNEN heraus erfasst. Da könnte ich noch so viele Bücher lesen oder der Adept Little James Bond noch so oft sagen, dass die Magie auch kein anderes Ziel als die Mystik habe - ich muss da durch: ich muss wohl zwangsläufig dagegen sprechen und zwar solange, bis ich aus mir SELBST heraus durch eigene ERKENNTNIS und EIN-Sicht die EINheit voll erkenne. These-Antithese-Synthese. So läuft der Erkenntnisprozess. Anders gesagt: Entweder-Oder; Sowohl als auch; Nicht dies, nicht das.



    Magisches Denken

    Die permanenten AbwehrReaktionen und KOntrollversuche von User XY zeigen überdeutlich, dass er Angst hat vor (Schwarzer) Magie und satanistischen Symbolen. Darauf angesprochen, entrüstet  er sich: Habe ich vielleicht irgendwo etwas von Angst geschrieben?
    Auch hierüber musste ich einmal mehr lachen: Der freche Letterman machte mir einmal den Vorwurf, nichts Neues zu verkünden, alles, was ich sage, hätten schon Osho und viele andere gesagt. Wo denn bei alldem die universellen Wahrheiten blieben. LOL. *
    Das erinnert mich an den Mann, der in der Nacht seinen Schlüssel verlor und ihn unter der Straßenlaterne sucht, weil es dort hell ist.
    Und das erinnert mich gerade an den Herrn Transformer, dem die "Binsenweisheiten" meines Blogs nicht wahrheitsgemäß und aufregend genug sind und der mich fragt, warum ich nichts von den wunderbaren Dingen erzähle, die ein befreites Bewußtsein erfährt (statt seinen Neurosen so viel Aufmerksamkeit zu schenken....)

    Alle wollen sie etwas Neues, etwas Spektakuläres hören, etwas, was noch niemals gesagt wurde, etwas, was sie aus den Socken knallt.  Himmel Sakra - die Wahrheit ist immer dieselbe und kann nur immer dieselbe sein, sonst würde man sie doch nicht "universell" nennen!

    Die Wahrheit liegt direkt vor unseren Augen, doch man sucht sie stets  woanders,  so wie die Brille, die man auf der Nase trägt...

    *Heute ist Letterman ein frisch bekehrter gläubiger "Entglauber" sprich Dogmenexorzist, sein Sannyas-Name ist MickyMouse.  Neue Identifikation: Rufer in der Wüste/Johannes.... bereitet den Weg des Herrn - ein Licht- und Hoffnungsträger, ein Donnerkeil, der mit der Verve eines Savanarola versucht, Licht in Platons Höhle resp. die dunklen Kanäle Allmysteries zu bringen und insbesondere in die kybalionvernebelten Eierköppen zu zwingen - wenn sich die Hornochsen nur umdrehen würden! Aber nein, ihre Hörner passen ja nicht durch die Tür. LOL!



    Individuation

    Früher war ich wie die Mehrzahl der anderen  Menschen konfliktunfähig. (War ich nun konfliktunfähig oder habe ich mich nur so bewertet? hahaha!)  Ich hatte Angst und zog mich meist zurück, wenn  oder weil  mir eine Aussprache nicht möglich war...natürlich verachtete ich mich für meine fehlende Selbstsicherheit,  meine Angst und (kommunikativen) Schwächen, weil ich immer den Kürzeren gezogen habe und niemals dabei irgendetwas gewonnen habe. Mein Selbstwert ging immer in den Keller bei meinen kläglichen Selbstbehauptungsversuchen und endete meist in tiefster Depression.  Ein Therapeut sagte mir einmal , ich sei jemand, der immer nur re-agierte und nie agierte - iiiihhh, pfui pfui pfui....

    Aber damals glaubte ich noch an so etwas wie Selbstbehauptung - und an Therapeuten, LOL! 
    Osho sagte einmal: Gehe nie als Verlierer aus einer Kommunikation. Nun, das war bei mir die Regel. Damals glaubte ich auch noch ans Gewinnen  - und an Osho. (pfui pfui pfui LOL!)

    Irgendwann habe ich aber erkannt, dass es primär gar nicht darum geht, Auseinandersetzungen in der Außenwelt zu führen. Ich brauchte die anderen, vor denen ich Angst hatte, garnicht.  Meine inneren Auseinandersetzungen mit der Welt genügten vollkommen. Unbewußt tat ich das Richtige: ich zog mich in die Ein-samkeit zurück.Für alles, was ich den Menschen, der Welt mitzuteilen hatte, meldeten sich in mir selbst die möglichen Einwände,  die Pro- und Kontrastimmen. 
    Ich hörte immer mehr auf, nach aussen hin konflikthaft zu agieren, auf Aussprache zu bestehen und den  Versuchen, die alte "harmonische" Situation wiederherstellen zu wollen. Ich begann, die äusseren Konflikte in mir selbst auszutragen. Alle Auseinandersetzung mit Menschen spielte sich in meiner Vorstellung ab. These, Antithese, Synthese bildeten sich in mir selbst. Das war bei weitem nicht ungefährlich, denn man GLAUBT ja an die Realität der Menschen, die man sich da grade vorstellt! Damals sah ich nicht, dass ich nicht die Menschen, sondern nur ihr Bild in meine Vorstellung holte. Und trotz allem war es heilsam! (Magie!!! LOL)
    Krankheit als Chance auch hier:  Angst und Rückzug wurde mir zum Führer nach innen. Dass ich mich aus dem offenen Konflikt (aus Angst) zurückzog, hatte also sein Gutes im scheinbar Schlechten. In diesem Zusammenhang wurde mir nämlich unter vielem anderen klar, dass es "da draussen niemand gibt", keine anderen, keine Konflikte - sondern dass ich  i m m e r  nur mit mir selbst kämpfe,  weit ab von der Frage, ob ich nun nur  re-agiere (negativ) oder ob ich agiere (positiv).
    Vielleicht ist dies auch mit ein Grund dafür, dass tibetische Mönche sich einmauern liessen: um zu erfahren, dass die Welt nicht aussen, sondern innen ist und u.a. mit der Kraft der Vorstellung die Konflikte des Ich/Welt aufzulösen.

    Die Welt ist ICH war die Lektion.
    Magista C:  glaubt auch noch ans Gewinnen, woll? Er kanns nicht lassen. Nun klopft der Windmühlenkämpfer mit seinem Plastikschwert ständig an meiner Hintertür und versucht mit mir das alte Spielchen vom Gewinner und Verlierer zu spielen. Wer ist der Größte... Ach hätte er doch die Demut und den rechten Glauben,  dass nicht nur TheLolosphian, Mickymaus und Udo Pescher, sondern dass vor allem der Regierungsbeauftragte  "Wicht" Werkzeuge Gottes sind, die weiter nichts tun, als seiner Krankheit eine Chance zu geben.
    Heute könnte ich von mir weder sagen, dass ich konfliktfähig wäre,  noch, dass ich -unfähig wäre. Solcherlei negative oder positiven Eigenschaften sind mir alle abhanden gekommen, weshalb ich gar nichts von mir aussagen kann.


    Ob die lichtscheuen Adepten  des Kybalion aus ihrem praktizierten Modus Divide et conqer (Teile und herrsche) je in den Modus des lichthaften Solve et coagula ( Löse und binde)  transformieren statt nur darüber zu labern, ist äusserst fraglich angesichts der realitätsflüchtigen Bande, welche sich lieber mit Mary Jane ins Lotterbett legt, statt zu lernen, ihr elendes Hier und Jetzt auszuhalten. Wie ich schon sagte: Alles, was dich aus dem Hier und Jetzt beamt, ist eine spirituelle Umgehung bzw. magisches Denken.



    Ora et labora oder SEIN und Nichtsein

    Man hört öfters von Leuten, die das GEwahrsein, den Nullpunkt, das goldene JETZT willentlich aufsuchen oder "betreten" können.  Das habe ich nie verstanden, weil es ja gerade der Wille ist, der das "Betreten" der transpersonalen Dimension verhindert. Vielleicht liegts wie so häufig an der Ausdrucksweise, dass das auf Anhieb so widersinnig klingt?  Es klingt nämlich grad so, als ob man kurzfristige Besuche beim lieben Gott macht, nur um Kraft aufzutanken,  um  auf der Zeitschiene weiter sein Ego-Süppchen zu kochen. Als könne  man sich willentlich zwingen, aus dem Zeitmodus aus- und ins SEIN einzusteigen! Ich dachte immer, dies sei eine Gnade.
    Um bei meiner eigenen ERfahrung von SEIN und Nichtsein zu bleiben: Einen Termin wahrzunehmen heißt für mich erst einmal, mich zu erinnern. Mit dieser Erinnerung bin ich im Zeitmodus der dual-personalen Ebene. Weil der GEIST aber viel stärker als der Gedanke ist,  durchKREUZT er sofort jeden Plan, jedes Ziel, jedes Vorhaben, jede Absicht, - ganz egal, um was es sich handelt: essen, anziehen, einkaufen, telefonieren usw. Ich muss mich wirklich zwingen, aus dem JETZT-Modus auszusteigen und die Lichter, die mir ständig aufgehen wollen, am Aufgehen zu hindern.
    Immer wieder muss ich meinen Plan zurückrufen, weil ich meine Absichten vergessen habe, ich habe keine Kontrolle, keine Macht mehr über meinen Willen, weil jedes zeitlich gebundene Vorhaben sofort wieder vom  transpersonalen Überbewußtsein/"Gott" durchKREUZT wird. Um mich anzuzuziehen, brauche ich manchmal viele Stunden, weil ich mein Vorhaben immer wieder aus den Augen verliere. 
    Die Leichtigkeit des Seins ist nur im vertikalen Modus verankert, sobald ich durch Termindruck aus der Vertikalen in die Horizonale komme, gibts Stress. Auch gut, dass ich nicht viel Eigentum, keine unnötigen Dinge habe, ich würde ständig alles verlegen.
    Seit ein paar Wochen bin ich wieder termingebunden, ich habe einmal in der Woche im Fit for Life einen festen Reha-Sport-Termin, (Dienstag um 11.30)  wahrzunehmen. Nun habe ich neben Krafttraining auch noch die Möglichkeit, an anderen  Veranstaltungen im "Nautilust" teilzunehmen, Aqua-Training, Pilates, Rückenfit uvm. und dachte, dass es für mich gut wäre, mal ein bisschen Disziplin in die zeitlose Bude zu bringen und mir jeden TAg einen festen Termin für die diversen Angebote einzuräumen. Geht nicht, mach ich nicht, funzt nicht - ist einfach nur Stress! Nur weil ich pünktlich sein muss.  Ich bin wieder in meinen ZeitlosModus zurückgekehrt und mache auch dieDinge so wie immer, nämlich nur dann, wenn sie mir  spontan einfallen und der Körper mir Bescheid gibt.  Und wenn ich einen Tag lang mal nichts von den Zusatzangeboten in Anspruch genommen habe, ist auch gut. Krafttraining an den Geräten kann ich eh jeden Tag machen. Ich mache keine  Pflicht- sondern eine Lustkür.
    Interessant daran war, dass ich in diesem Zeitdruck-Stress zwei mal für einen kurzen Moment einen Suchtdruck bekam, ... dieses typische Gefühl, wo man ganz kurz die Luft einzieht, das mich früher immer zur Zigarette greifen liess. FAzit: Jenseits von Ego gibt es scheinbar doch keine komplette Streßfreiheit, wie ich früher einmal wähnte...  Der starke Druck und die  äusseren Zwänge,  welche die Uhrzeitdiktatur mit sich bringt, werden als das empfunden, was sie sind:  geistige Vergewaltigung, Leiden. Erst jetzt kommt mir dieses Leiden in seinem vollen Ausmaß zu Bewusstsein!
    Ich gehe ins Fitness-Studio irgendwie so, wie andere zur Arbeit gehen - Ora et labora.  D.h., ich bringe die Bedürfnisse des GEISTES und des Körpers - das vertikale zeitlose an den Ursprung gebundene Bewußsein (Ora)  und  das horizontale zeitgebundene Bewusstsein  (Labora) in  Balance. Einheit. Nichtzwei.
    Ora et labora - ein ausgewogenes Pendeln zwischen scheinbarer Innenwelt und scheinbarer Außenwelt im Bewußtsein, dass  beides  EINS ist. Advaita.



    Facebook

    Ich habe den Titel meiner Facebookseite geändert in "Damenklo" - Treffpunkt für Frauen und Männer, die es werden wollen.  Die Damentoilette war lange Zeit  - und scheint es mitunter  noch heute  - der einzige Ort, an dem Frauen intim, vertraulich und ungestört unter sich waren.  Der Titel wurde von Santa Nikolaos K. angeregt, der die FB-Dialoge zwischen mir und einigen Frauen in seiner herabwürdigenden Weise gleichsetzte mit den Gesprächen von Frauen auf der Damentoilette.
    Der Rest des Titeltextes ist  ein  Transformationshinweis. Wie es ausschaut, verstehts aber keiner, vielmehr scheint es manchen Leuten möglicherweise  zu "stinken".  Oder auch nicht.
    Es sei wie es sei:  mir ist es gleich, ob auf meiner Seite jemand kommentiert oder nicht, es gab noch nie viel Verkehr.
    So oder so: Es gibt mir nichts und nimmt mir nichts. (Für einen kurzen Augenblick kam mir neulich der Gedanke, selber auf meiner Seite gar nichts mehr zu schreiben bzw.zu kommentieren - aber Absichten, Prinzipien und Zielvorgaben lassen sich eben nicht mehr verwirklichen, weil mir sofort bewusst wird, inwiefern ich mich selber damit begrenzen würde.)


    Das Frauen- bzw. Männerthema wird meiner Meinung nach von den meisten Lehrern, die ich im Netz antreffe, vernachlässigt. Ich habe erlebt, dass dabei viel zu schnell das für Männer - und auch Frauen! - immer noch bedrohlich-pöse Wort Feminismus im Raum steht. Wobei man unter Feminismus die Selbstverwirklichung der Frau auf der personalen Weltschiene versteht. Der radikale theologische, besser gesagt,  der spirituelle  bzw. ganzheitlich orientierte  SELBSTverwirklichungsfeminismus einer Mary Daly,  der die persönliche Selbstverwirklichung auf der Weltebene mit einschließt,  ist anscheinend so gut wie gar nicht  bekannt.

    Buddha/ Jesus sinngemäß: Wenn du als  Frau nicht zum Manne und als Mann nicht zur Frau wirst, kannst du das Himmelreich  - Einheit - nicht erlangen.



    Stress

    Da ist die Hetze, die aufgrund meiner erneuten Termingebundenheit und des Uhrzeitterrors entsteht - besser gesagt: aufgrund meiner z.Zt. enormen Vergesslichkeit, und da ist zusätzlich auch der STreß, den ich empfinde, wenn ich etwas tue, was nicht "meins" ist.  Ich kenne da z.B. jemand, bei dessen Erzählungen ich oft lachen muss, weil mir bei seinen Metaphern immer witzige Cartoons und Bilder vor dem geistigen Auge erscheinen. Es kommt dann vor, dass er meint, dass ich das doch malen könne und gibt noch ein paar zusätzliche lustige  Tips zur Abrundung. Aber: Was zuerst zum Brüllen komisch war, ist in der Umsetzung nur noch lähmend langweilig, vor allem ungeheuer zeitaufwendig, weil ich viel zu  lange  im Netz herumsuchen muss, bis ich die empfohlenen  "Zutaten" zu meiner Idee finde.
    Zwischen mein und dein besteht für mich eigentlich kein Unterschied mehr, es ist mir im Grunde  gleich, ob es meine oder die Idee eines anderen ist, die ich evtl. verwirkliche. Aber das Problem ist: wenn ich "meins" mache, dann muss ich niemals suchen, da fällt mir alles stante pede und spontan in den Schoß.

    Das lähmend langweilige daran ist nicht  nur, dass ich einer "Vorgabe" von außen folge, sondern dass ich mit der Ausführung sozusagen "das zweite Mal in den Fluss steige" : denn als wir zusammen den Comic in der Phantasie malten, da war das originär und auch das Lachen darüber war herzlich und originär.  In der  realen Verwirklichung ist das nur  alter aufgewärmter Käse - Einmal gelacht reicht. Es ist ja zudem so, dass nicht der Sender für das Lachen verantwortlich ist, sondern die Phantasie des Empfängers...
    In diesem Zusammenhang ist mir auch wieder einmal mehr klar geworden, wie sehr wir unsere Kinder langweilen, indem wir ihnen von Geburt an sagen, was und wie etwas zu "machen" ist. . Alles wird ihnen vorgegeben, vorgekaut,  so dass die Spontaneität von Anfang keine Chance hat bzw. von Anfang an unterdrückt wird. "Mach's wie ich" - das ist die Devise, nach der sich die Sünden der Väter  fortpflanzen.

    Ein anderer Stresspunkt ist mein Blog, ich brauche immer länger mit dem Schreiben und Editieren; es ist nervig, weil mir beim Schreiben ständig die Buchstaben unter den Finger weghüpfen in andere Zeilen und ich dann dort weiterschreibe, wos nicht hingehört, was einer ständigen Korrektur bedarf. Editieren ist sowieso nervig, weil alter Käse eh langweilig ist. Oft würde ich am liebsten alles for ever in den Orkus schicken - man kann eben nicht zweimal in den selben Fluss steigen.
    Ein weiterer Stressfaktor ist mein PC, weil ich nicht viel Ahnung habe und immer darauf hoffen muss, dass der sich mit der Zeit selber repariert...irgendwas läuft immer falsch... der lädt unheimlich langsam, ständig stürzt er ab, wird zu heiss usw., Firefox spinnt total bei mir und so wechsel ich permanent von FF zu Chrome und von Chrome zu FF, wenn ich im Allmystery was schreiben oder wenn ich irgendwas kopieren will, weil man mit Chrome offenbar nicht Copy&Paste machen kann... Shit!




    Magie

    Ich habe von Franz Bardon nur die Biographie gelesen: Frabato. Dass ich mich mit Magie nicht tiefergehend beschäftigen mußte, lag wohl daran, dass ich sehr schnell durchschaute, dass es ein Umweg ist. Ich arbeitete eine Zeitlang mit Vorstellungen á la Shaki Gawain oder Ferrucci und  praktizierte auch eine Zeitlang das Positive Denken nach Joseph Murphy. Das Positive Denken ist m. E. für  viele Leute der Einstieg in die Magie. Für mich war es nach kurzer Zeit zugleich das Ende.  Das schien mir alles nicht stimmig und schnell hatte ich erfasst, dass es nicht um eine schlichte Polverschiebung von negativ auf positiv ging, sondern darüberhinaus von einer  "Veschiebung" von  Ego auf SELBST und dass die wahre Magie nur im Hier und Jetzt und ganz von SELBST geschieht;  dass es eben nicht darum geht,  durch Vorstellungskraft, Können und Machen die Materie zu beherrschen, die Welt mir zu Diensten zu machen - sondern das Ziel  allein nur durch LASSEN zu erlangen ist... dass die Crux darin liegt, etwas erreichen zu wollen.   Später las ich im  Zusammenhang mit meiner Beschäftigung mit der Kaballah  alle 3 Bände von Israel Regardie über den Golden Dawn. Die teuren Bände habe ich anschliessend verschenkt. (später habe ich erfahren, dass auch die Kabbalah in einem ganz entscheidenden Punkt patriarchalisch gefälscht ist).  Dass mir das Gebet mehr hilft, als alle Rituale und Bannsprüche hatte sich da schon längst bestätigt. Jaja, ich weiss, Schatz, Gebet ist auch Magie...
    Was der Magier da lernt und übt anhand von Büchern und Fremdwissen, habe ich fast alles aus mir SELBST heraus getan. Und so habe ich auch die Konzentration auf einen Punkt nicht vorsätzlich gelernt oder geübt, sondern wohl  daraus gewonnen, dass ich, wo es mir zeitlich möglich war, versuchte, das "Vater unser" zu beten und dies mit vollster konzentrativer Kraft, ohne mich von anderen Gedanken ablenken zu lassen.  (Vor allem vor dem Einschlafen, was besonders schwierig war.) Eine "Übung", die ich nicht "gemacht" hatte, sondern die mir aus dem Herzen kam - ganz von SELBST. Es war keine Vorgabe von aussen, kein Buch hat mir dazu geraten - es war die Liebe und das Vertrauen.

    Der Weg des wahren Adepten, ein Buch von F. Bardon habe ich nicht gelesen. Um dieses Buch geht es wohl hauptsächlich in Kybalions Bewusstseinsentwicklungsthread. Der User Transformer stellte einmal einen Auszug aus den letzten Kapiteln  zur Debatte. Ich überflog es kurz und  sah, dass das Ziel wohl genau dasselbe ist: SELBSTverwirklichung in dem, was Kybalion mal die Nullzeit nannte - nur ein anderes Synonym für das Hier und Jetzt/Gott/Ewigkeit/Moment/Augenblic/Unmittelbarkeit usw usf. Auf die Frage, wer von den Diskutanten hier dieses Ziel schon verwirklicht habe, ging ich nicht ein, schien mir zu dem Zeitpunkt nicht wichtig zu sein.
    F. Bardon schien ja augenscheinlich zu glauben, dass der Weg des "wahren" Adepten nur über die Magie,   das Machen - die Macht - und das "Können" geht. Zumindest  glaubt dies derjenige, der mich immerzu fragt: Kannst du dies, kannst du das?

    Nein, ich weiß nicht, ob ich realiter "Wasser laden kann", ich habs noch nie versucht und brauche es auch gar nicht zu versuchen, weil ich alles habe, was ich für den Moment brauche... mir ist nurmehr alles auf geistige Weise gegeben,  permanent verwandelt sich mir das Wasser in Wein.
    All dessen, was sich der Magier rühmt, zu "können", wird oder vielmehr ist mir in geistiger Entsprechung gegeben. Warum soll mich nach der Kopie verlangen, wenn ich das Original habe.
    Der Magier will die Kontrolle, der Mystiker gibt sie ab. Allein darin liegt die Leichtigkeit des Seins. Aber das kann man schon mal verwechseln, denn auch das Macht ausübende Magier-Ego empfindet sein Ich-Sein als leicht.  Besonders das gute Ego. Es ist immer dieselbe Falle, für den Magier wie für den angehenden Mystiker: das Gute zu wollen. Dass die Identifikation mit dem Guten ebenso UNWAHR ist wie die mit dem Bösen, ist am allerschwersten einzusehen. Sogar Buddha hat viele viele Leben gebraucht...sagt man.




    Christus-Bewusstsein -
    (eine x-te ExtraWiederholung für den jungen Herrn Transformer)

    Du kommst  zum Vater nur über den Sohn, sagt die Bibel. Das heisst: Du kommst nur zur Ganzheit über den Weg der Individuation, der Heilung der Persönlichkeit, über die  Erlösung und Befreiung zu deiner wahren Menschlichkeit. Der "Sohn" - das Christus-Bewusstsein ist die KRAFT, welche die Persönlichkeit heilt. 
    Dieser Verwandlungsprozess wird von den militanten Nondualisten negiert, weil sie von Vornherein nicht an die Person glauben. Nur weil man einmal zu der Erkenntnis des Wahren Wesens erwacht ist, heisst das ja nicht, dass das Wahre Wesen auch (auf Dauer) BEWUSST verwirklicht ist. ES - das Christusbewusstsein -  kann nur dann auf Dauer verwirklicht werden, wenn der Mensch Gott auf halbem Wege (von "unten") entgegenkommt, d.h.wenn der Weg der Heilung/ Schattenintegration vollzogen wird.
    Der Himmel senkt sich, er kommt und wird zur Erden;
    wann steigt die Erd empor und wird zum Himmel werden?"
    (Angelus Silesius)

    (Hey - Du sagst, du beschäftigst dich ausführlich mit meinem Blog u.a. Aktivitäten und wirfst  m i r  einen einseitigen Nondualismus vor, der die Menschlichkeit negiere... Zudem beschwerst du dich über Wiederholungen und "Binsenweisheiten".  Wie oft muss man dich noch auf deine Unaufmerksamkeit, deine selektive Wahrnehmung und Blindheit hinweisen, bis du dir ihrer BEWUSST wirst? Willst du das Christus-Bewusstsein - von dem du dir so grundfalsche Vorstellungen machst -  verwirklichen, dann wirst du dir früher oder später dein Reiz-Reaktions-Schema bewusst machen müssen, d.h. der Emotionen gewahr werden, die deinen Blick so trüben, dass du nur das wahrnimmst, was du wahrnehmen willst, um deine Vorurteile zu bestätigen.
    Warum ich DIR soviel Aufmerksamkeit schenke? Na ja - weil Du  MIR soviel Aufmerksamkeit schenkst. Reiz-Reaktion sozusagen. Der Unterschied: Ich lerne draus und du nicht.
    Damit hast du dir ein schönes heisses Plätzchen an meinem kalten Herzen verdient  bzw. auf dem "Scheiterhaufen" meines "Denunzianten-Blogs".
    Was ich durch meine Bekanntschaft mit dir lerne, könntest du selbst auch lernen - wenn du nur die Augen aufmachen könntest, statt mir ständig ans Tanzbein zu pinkeln und die Flügel mit deinen Dreckpfoten zu begriffeln.  Die Wahrheit liegt direkt vor deiner Nase...
    Es geht hier keineswegs um dich, es geht allein darum, dass ich anhand deines Erscheinens meine "Lektionen" lerne, mein Bewusstsein erweitere, d.h. ich habe dich mit meiner Aufmerksamkeit erschaffen, um mir selbst die Welt/Ich  von innen heraus zu durchleuchten und zu verstehen, was genau der (deiner) SELBSTverwirklichung im Wege steht..  So etwas wie dich kann man nicht links liegen lassen, das Zwielicht, welches du in mich projezierst, zieht mich ungeheuer an, es mit meinem BewusstheitsLicht bis auf den Grund zu durchdringen. Du bist wie andere vor dir nur eine Art "Stofflieferant", der  - rein selbstbezüglich - zu nichts anderem als  meiner stetigen  Bewusstseinserweiterung dient. Beispielsweise ist das Christus-Bewusstsein (d)ein Thema, an welchem auch ich reifen kann.

    Nein, es geht mir/hier gar nicht um deine Person, sondern nur um die "Struktur", um den Archetyp, mit dem du vorlieblich identifiziert bist. Anders gesagt: um den Dämon, von dem du beherrscht wirst. Auf meinem "Scheiterhaufen" (wie du es nennst)  brennen  bzw. fühlen sich nämlich nur  "Dämonen" verbrannt... derweil du aber mit ihnen identifiziert bist, kannst du das natürlich nicht erkennen.
    Dämonen sind die Nattern, die  n i c h t   am Busen des Christus-Bewusstseins genährt und gehätschelt werden. Sie gehören umgewandelt, transformiert. Solange aber keine Demut und Einsicht in die eigene Heilungsbedürftigkeit besteht, wird der Dämon auf dem Scheiterhaufen/Hölle brennen müssen. DAS ist die wahre Hölle, eine andere gibt es nicht.
    Nicht das Leben auf dieser Erde ist die Hölle, wie ich erst neulich wieder las und selbst auch einmal glaubte  - nein, die Hölle wird uns von unseren Dämonen - unseren ungeliebten, verdrängten Seelenanteilen beschert. Derartig "verteufelt" bestimmen diese Anteile unbewusst unser Leben und machen uns das Dasein in dieser Welt zur Hölle.
    So und nicht anders ist es.
    Es gibt nur eine Weg aus der Hölle: Heilung. Aber du bist ja nicht berrührbar, solange du mit Steinen nach mir wirfst.



    Mit eigenen Augen sehen

    XY - "Der Checker" -   hatte die Eigenart, mir oft im voraus zu erzählen, was sich gerade in einem  DiskussionsThread abspielt und liefert mir  eine Voraus-Analyse der Ansichten und Beiträge der Diskutanten,  bevor ich mir ein eigenes Bild machen konnte. Weil XY selten schief lag, nahm ich anfangs (wie immer)  alles für bare Münze und stimmte in vielem zu, übernahm auch mal eine Ansicht - bis ich merkte, dass sein Interpretationssystem, seine Wahrnehmung nicht immer mit der meinigen übereinstimmt...

    Ich hatte unser uns schon früher das Problem der Symbiose angesprochen, was nicht selten ausbleibt, wenn  zwei gleichgestimmte Geister aufeinandertreffen, und war mir manchmal nicht so sicher, ob diese Verbindung bzw. dieses Verhalten so gesund für mich sei, weil es mich ja doch in gewisser Weise beeinflusst und meinen eigenen Blick trübt. Obwohl ich erstmal alles glaube, schlägt meine Bewusstheit jedoch ziemlich früh Alarm - deshalb kann ich heute vorübergehende Trübungen durchaus zulassen, denn die "Beeinflussung", die früher bei mir gegegriffen hätte, kann bei mir heute nicht mehr lange haften. Ich bin fähig, eine Beeinflussung oder einen FremdEindruck  sofort abzuschütteln und  meine eigenen Augen zu gebrauchen, so dass ich einen ganz neuen frischen ungetrübten Eindruck erhalte.
    Das war mir als Frau Normal nicht möglich, da verharrte ich in der Symbiose und fühlte mich entweder eierkuchenwarm  im wohligen Gleichklang oder andererseits unwohl, verwirrt und konfus, weil ich meine eigenen Augen so gut wie gar nicht mehr gebrauchte, wenn/weil ich durch ein  "einnehmendes Wesen" zu sehr vereinnahmt war und nur noch mit den Augen eines anderen Menschen die Welt und die Menschen darin sah. Der Kampf um den eigenen ungetrübten Blick dauerte sehr lange, denn er bezog sich ja nicht nur auf die engen persönlichen Beziehungen sondern im weitesten Sinne  auf die gesamte Konditionierung durch Familie und Gesellschaft.

    Es ist aber dieses symbiotische Verhalten nicht die Ausnahme sondern die Regel in persönlichen Beziehungen. Als Frau Normal hätte ich auf  einer drastischen Veränderung meiner (Gesprächs-) Partner bestanden, heute reagiere ich gar nicht oder nur sachlich auf Beeinflussungen jeglicher Art.

    Auf dem spirituellen Weg ist Selbstbeobachtung bzw. Achtsamkeit gefragt, insbesondere wäre darauf zu achten, inwiefern wir unbewusst und unreflektiert in fast jeder Kommunikation anderen Menschen unser Welt- und Menschenbild vorkauen und damit ihre Wahrnehmung trüben, bevor diese sich überhaupt ein eigenes Bild machen können. Das fängt ja leider schon in der Kindheit an Familie, Schule, .Bücher... Wir werden dazu konditioniert, alles zu glauben, was man uns zum Fressen vorwirft.... alles, was "Die Großen" sagen wird uns so zur unhinterfragbaren Wahrheit, eine "Wahrheit", die verhindert, dass wir die Welt authentisch und ohne Verzerrung aus uns SELBST heraus wahrnehmen und interpretieren.
    Mit eigenen Augen sehen, heißt nichts anderes als die Welt von INNEN heraus WAHRzunehmen.


    Die Werke Eugen Drewermanns waren mir bei der Augenöffnung eine große Hilfe: Denn wenn wir nicht mit eigenen Augen sehen lernen, können wir auch unseren eigenen Weg nicht finden.
    Den eigenen Weg gehen - Predigten zu den Büchern Exodus bis Richter
    http://www.amazon.de/eigenen-gehen-Predigten-B%C3%BCchern-Richter/dp/3492037879

    Und ja - nicht zu vergessen: Auch ansonsten fruchtbare Symbiosen haben ihr Tücken !






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    Magie vs. Mystik


    Der Magier: Ich lese jetzt seit Tagen das mit der Bewußtsensentwicklung, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Gewahrsein usw. ich frage mich nur, was kommt nach einer bestimmten Zeit eigentlich Praktisches heraus? Ich meine direkten Nutzen, mit dem man was anfangen kann oder was man in weiteren Lebensabschnitten benötigt.
    Wird man damit Herr und Gott seines eigenen Seins?

    Nehmen wir an,  jemand hat schon gewisse Belehrungen, Erzählungen von verschiedenen Denkern wie Aurobindo, Maharshi, Ramana, Ramtha, Jiddu Krishnamurti, Neale Donald Walsch, Osho, Sri Yukteswar, Lahiri Mahasaia, Paramahansa Yogananda usw. durchgekaut, was kann er nun mit sich machen?
    Damit möchte ich nur auf Bardons Werke zurückkommen, wo dann direkte praktische Erfahrungen als Begleiterscheinungen sich manifestieren, wo man aber absichtlich jene Fähigkeiten entwickelt welche man für weitere Entwicklungen benötigt.

    So wie es im wahren Krya-Yoga geschieht.
    Wer sich mit diesen Werken auskennt, denke an die "Praxis der magischen Evokation" mit all den Gerarchien von Universalkäften usw.und dann an: " Der Schlüssel zur wahren Kabbalah" indem auch diese zwei Werke ohne des ersten Werkes, "Der Weg zum wahren Adepten" nicht richtig verständlich, geschweige praktisch zu bewältigen sind.
    Wer das erste Werk richtig verstanden hat, was sowieso erst durch deren Übungen sich vollzieht, wird sicher bemerkt haben, daß der Mensch sich dadurch zur Vollkommenheit entwickelt.
    Betrachtet man die sehr vielen Bücher über die Hermetik, Magie und Kabbalh, welche nun den Markt überschwemmen, sieht man aber, daß damit sich nichts bewegt, also keine praktischen Erfahrungen erworben werden als ein paar Erfahrungen eines Teilzustandes von Formlosigkeit, gewisse Bewußtseinstadien, mit denen man in ozeanische Gedankengänge sich verwickelt, weiter aber nichts.
    Auch das Nichts-anstreben bringt ohne gewisse Geistübungen auch nur Verwirrung oder wie denkt da mancher?
    Das wahre Hellsehen, Hellhören über Zeit und Zaum, das wahre Mental und Astralreisen,
    die wahren Begegnungen mit dem eigenen Geistbegleiter, in die höheren Dimensionen,
    das Gewahrwerden-Erfahren unseres Evolutionsprozesses, das Gottmensch sein, hier auf diesem Planeten, wo wird das gelehrt?


    Der Mystiker:

    Was kommt dabei heraus? Was bringt es?  Was hat es für einen Nutzen für die Zukunft und überhaupt was wird "damit" gewonnen  usw.?

    Das sind alles Fragen, die stellen sich dem Mystiker nicht, derweil dieser nicht mehr mit dem stets haben-und machenwollenden berechnenden und ergebnisorientierten Ego identifiziert ist.


    Ego ist synonym mit Selbstbehauptung und dem Nützlichkeitsdenken; das sind die zwei Haupthindernisse auf dem spirituellen Weg: das Ego tut nichts, was ihm nicht einen Gewinn irgendeiner Art bringt.


    Der Mystiker, der das Ego gelassen hat,  hat es auch gelassen, nach Gewinn zu streben;  dass er letztlich sein Ziel (Bewusstsein der Ganzheit, Vollkommenheit) erreicht hat,  verdankt er der Einsicht, dass auch das Streben nach Erleuchtung ein Streben nach Gewinn ist,  - und dass letztlich ALLES Streben und Erreichenwollen und sei es nach dem Höchsten, eine Illusion ist.
    Das war die Erleuchtung Buddhas unterm Bodhibaum. In diesem Gewahrsein fiel die ganze Spannung der Askese, des permanenten Übens und Machens von ihm ab und WOW - da war ES.  Und ES verliess ihn danach nie wieder.


    Wer Perma-Gewahrsein erlangt hat, der ist 

    angekommen  - d.h., der hat damit das Bewusstsein der  geistigen Vollkommenheit/Ganzheit ja doch schon erreicht, der muss nicht (mehr) streben, der hat keine Fragen mehr, der ist wunschlos glücklich, der erwartet nichts mehr, den verlangt es nach nichts mehr in seiner "Allpräsenz",  der absoluten Gegenwart des JETZT und in seiner Anbindung an die anderen SeinsQualitäten All-Liebe, All-Wissen, All-Macht. Für den gibt es auch so etwas wie "weitere Lebensabschnitte" nicht, um die man sich womöglich auch noch Sorgen macht.

    Kybalion hat eine falsche Vorstelllung von Vollkommenheit/Ganzheit. Er glaubt immer noch,  in der Allgegenwärtigkeit würde man für die Zukunft sorgen und irgend etwas "Praktisches" machen. Das ist weltliches Denken.  Es gibt nichts zu tun im JETZT. Die Dinge geschehen in der Zeitlosigkeit aus sich SELBST heraus, absichtslos, ohne mein Zutun, ohne meine Einmischung - das ist die WAhre Magie - dass SEIN Wille geschieht!!!  Tao.  Wu Wei. Ohne Ego fliesst man mit dem Lauf des Wassers. Kein Widerstand hindert diesen Flow. DAS ist die Leichtigkeit des Seins. Dieses Bewusstsein ist unbeschreibbar, weil paradox, du sitzt direkt an der Quelle und wirst direkt und unmittelbar aus der Fülle des Seins mit allen Seinsqualitäten gefüttert.
    Was Kybalion und niemand von Euch versteht bzw.   n o c h   nicht verstehen kann, weil er noch "nicht so weit ist": Derweil der Magier mit seinen Übungen, Machen und  Können wie der Hase nur am Laufen ist, ist der Mystiker mit seinem Ablassen von allem Machen und Können wie der Igel schon längst am Ziel!  Magie vs. Mystik: Flachwixer vs. Tiefgänger könnte man die beiden etwas respektlos gegenüberstellen.

    All das, was der Magier mit praktischen Übungen und Können erlangen will, hat der Mystiker längst durch Lassen erlangt. Sämtliche "Einweihungen" sind ihm zugeflossen, ohne dass er einen Finger dafür gerührt hätte, ohne Ritual, ohne Loge, ohne Evokationen, ohne äussere Hilfe oder irgendeinen Beistand.  Der Mystiker ist kein Asket. Er kennt zwar alle Pfade, hat vielleicht auch viele begangen, aber letztlich war Alles, was er getan hat, Achtsamkeit, Annahme und Hingabe zu "üben", solange bis er sein Ego in einem letzten Akt ganz loslassen konnte.



    Das "Wahre Hellsehen, Hellhören über Zeit und Raum, das wahre Mental und Astralreisen usw." muss den Mystiker nicht gelehrt werden, der  LEBT es aus sich SELBST heraus, aber nur, wo und wenn es ihm gegeben wird. Darüber hat er selbst keine Kontrolle. All diese niederen Qualitäten wie Hellsehen, Hellhören über ZEIT und RAUM  werden ihm zuteil, aber auch wieder genommen bzw. werden diese Phänomene wieder losgelassen, eben weil er erkennt, dass man mit diesen Fähigkeiten immer noch im dualistischen Bewusstseinsmodus verbleibt.  Der Mystiker trainiert und kultiviert keine "Fähigkeiten"- er hat erkannt: nur ein Ego kultiviert und hat Fähigkeiten. Und weil alles wieder losgelassen wird, wird dadurch immer Platz gemacht für neue frische Erkenntnis und Ein-Sichten. Es gibt kein Wahres Hellsehen ausser der Schau im Gewahrsein und wer Gewahrsein erlangt hat, hat den Himmel selbst -  der braucht kein ordinäres raumzeitliches Hellsehen oder andere psychische Fähigkeiten, der ist jenseits von Gut&Böse, d.h. der hat den Dualismus, Zeit und Raum transzendiert und schlampiert nicht darin herum, weder astral noch mental.  Der hat auch die Psyche transzendiert, d.h. er ist psychisch unverletzlich, weil er das Unsterblichkeitsbewusstsein erlangt hat. Alles andere ist für den Mystiker Kinderkram.  

    Was die Frage betrifft, was einer "mit sich machen kann", der alle Schriften sämtlicher Meister "durchgekaut" habe: Nichts kann er mit sich "machen", alles geschieht aus ihm SELBST heraus, wenn er Achtsamkeit, Annahme, Hingabe IST., da "manifestieren" sich auch die "Begleiterscheinungen".  Absichtlich wird er niemals von sich aus irgend welche Fähigkeiten  entwickeln wollen, er hat ja doch seinen Eigenwillen hingegeben.
    Der Mystiker, von dem ich spreche, hat auch keinen Guru oder Avatar, sein "Geistbegleiter", Heiler und Therapeut und Führer durch die Unterwelten ist kein anderer als Christus (als das WAHRE SELBST.)

    Zum Kriya-Yoga:

    Die Praxis des "Krya-Yoga" wird  vom Mystiker, der Lassen und Hingabe übt, ebenfalls nicht "gemacht". Evokationen/Anrufungen kommen ihm direkt aus dem Herzen, er braucht keine Vorlagen. Seine Evokationspraxis ist ihm das Gebet, das  ist ihm keine Übung, um (Vollkommenheit) etwas zu erreichen sondern eine "Sache" der Liebe. Alles  geschieht ihm einfach, ohne dass er Begriffe dafür hat. Der Mystiker kriegt nur soviel Wissen bez. ERKENNTNIS, wie er für den MOMENT braucht. Er fragt nicht nach "Gerarchien", lernt nichts über solche Dinge - im Gegenteil, er  VERLERNT und VERGISST  jegliche Art von Welt- und BücherWissen.
    Wiki: " Selbstverwirklichung erfordert die Auflösung von Avidya (Unwissen) und Karma und bewirkt Liebe zu allen Mitgeschöpfen."

    Ja, und Karmaauflösung ist nichts anderes als Schattenauflösung und Unwissen ist alles, was ein Mensch je über sich selbst und die Welt gelernt hat. Die Liebe zu allen Mitgeschöpfen kommt durch die Identifizierung mit allen leidenden Wesen, in dieser Verbundenheit und der Erkenntnis, dass man jeder Mensch ist. Man wird sozusagen EIN einziger Mensch, wenn man erkannt hat: Die Menschheit, das bin ich. Adam Kadmon. Der kosmische Christus.

    Als Konsequenz aus dem "Verlernen" - der Desidentifikation von allem angesammelten Wissen - ein Vorgang, der durch die Schattenauflösung bedingt ist - erfährt der Mystiker die "Gerarchie der Universalkräfte" (Archetypen) aus sich SELBST heraus. Genauso wird dem Mystiker der "Schlüssel für die Kabbalah" und diversen anderen Geheimlehren übergeben, bzw. enthüllt sich ihm nach und nach die Bedeutung aller heiligen Schriften.
    Die Begriffe für dieses wortlose Geschehen kommen ihm ebenfalls retrospektiv  na c h   der geistigen Wiedergeburt, wo es ihm auf dem Rückweg in die Welt gegeben ist,  retrospektiv u.a. auch alle seine Tiefenerfahrungen  intellektuell zu erfassen und zu  integrieren. Auf diese Weise wird ihm all das, was der Magier mühevoll als Lern- und Wissensstoff zusammentragen muss, aus sich SELBST heraus - direkt aus dem Ursprung - OFFENBART.
    Das kann man sich folgendermaßen vorstellen: Nach der Befreiung aus den Fesseln der Welt/Egos (Wiedergeburt) wird dir die Welt in neuem Licht zurückgegeben. Du bist hier ja weder mit Ich noch Welt identifiziert. Die Welt erklärt sich dir ab jetzt nicht mehr von außen, sondern nurmehr von INNEN heraus. Seine Rückkehr auf den Marktplatz der Welt bedeutet, dass er auch wieder mit den diversen heiligen und unheiligen Schriften konfrontiert wird. In dieser Konfrontation begegnen ihm die fehlenden Begriffe für das, was  er  vor, in und nach seiner Wiedergeburt in sprachloser Trance/Tiefenprozessen erfahren hat. Es ist ein Wiedererkennen:  z.B. liest er in einem Buch eine Beschreibung von Schattenprozessen und er erkennt seinen früheren Zustand/Erfahrungen darin wieder. Oder er liest irgendwo einen Selbsterfahrungsbericht eines anderen Suchers... oder er findet die Beschreibung von Achtsamkeit oder Gewahrsein... Jedesmal gibt es ein Wiedererkennen und ein  Aha-Erlebnis UNMITTELBAR aus sich SELBST heraus, d.h. ohne Vermittlung von aussen z.B. durch einen erfahrenen psychospirituellen Begleiter, der wahrscheinlich auch fähig gewesen wäre, dem Probanden die inneren Vorgänge mit ausreichenden Begriffen zu erklären. Aber zwischen der unmittelbaren Erkenntnis und dem vermittelten Wissen eines anderen ist ein unendlicher Abstand...
    Mit diesen Begriffsfindungen integriert man die bislang wortlosen Erfahrungen intellektuell und macht sie damit dem Verstand zugänglich - was unabdingbar für die Ganzheit (Vollkommenheit) ist. Im Bild gesprochen holt man damit den Himmel auf die Erde.

       
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kriya_Yoga


    Es ist witzig: Das Bücherwissen geht eigentlich nicht wirklich verloren, sondern verwandelt sich: Das Wissen, das man auf der dualpersonalen Ebene mit dem Egomind von außen aufgenommen und gespeichert hat, dreht sich irgendwie um und kommt von Innen heraus quasi zur Hintertür wieder rein, wobei die Spreu vom Weizen getrennt, d.h. das WAHRE vom Unwahren getrennt wird.  Dazu fällt mir grade die "Drehung" der Möbiusschleife ein...

    Zum VERLERNEN bzw. VERGESSEN möchte ich noch anmerken, dass dies zunächst auch immer in den tiefen Individuationsprozessen geschieht, (wobei es sich ja um  nichts anderes als um eine SELBSTinduzierte Trance und den Sterbeprozess des falschen Ichs handelt) in denen Zeit und Raum verschwindet und alles Wissen VERGESSEN werden. Später, wenn der Sterbeprozess beendet ist, die Schatten aufgelöst und das persönliche Unbewusste bewusst gemacht  ist, ist die Dekonditionierung abgeschlossen,  - dann steht jedes Wissen wieder zur Verfügung, was man zur Alltagsbewältigung jeweils braucht. Der Verstand funktioniert genauso wie "vorher". Der Unterschied: man haftet nicht mehr daran.
    (Die Sprache ist sehr unzulänglich und daher lassen sich diese Dinge nur annähernd beschreiben. Der Leser sollte daran denken, dass sein Verstand sich beim Lesen solcherart Beschreibungen, deren Wirklichkeit jenseits von Ego liegen, Vorstellungen macht, die ALLE falsch sind.)


    Der große Unterschied zwischen Mystiker und Magier  - zwischen Lassen und Machen - rührt daraus,  dass der Mystiker sich dem schmerzhaften Individuationsweg/Schattenintegration unterzieht und der Magier an den Büchern,  Lehren und Übungen hängenbleibt - bis zum letzten Kapitel sozusagen. Zuletzt aber bleibt ihm wie gesagt,  auch nichts anderes übrig, als sich selbst mit all seinem Können und seinen Lehren zu lassen. Das Große VERGESSEN und VERLERNEN  - die Dekonditionierung von Prägung und Konditionierung bzw. alles weltlichen VerstandesWissens kommt ja nur dadurch zustande, dass der Mystiker sein persönliches Unbewusste bewusst macht...  Mit anderen Worten, dem Mystiker   g e s c h i e h t   durch seine Hingabe bedingt von Beginn an, was man  "Karma-Yoga" (Schattenarbeit) nennt. (Davon bleibt auch der Magier letzten Endes nicht verschont.)



    Das Magier-Ego praktiziert und übt Krya-Yoga, um zur Vervollkommnung zu gelangen; der Mystiker  "praktiziert" nicht, ihm geschehen -  unbewusst um die Begriffe und Worte  -  a l l e   Arten von Yoga und sämtliche diesbezüglichen "Einweihungen". (Die Bewusstheit darüber, WAS genau an "Einweihung" ihm da geschehen ist, kommt erst nach der geistigen Wiedergeburt.)

    Der Bhaktiyogi/Mystiker übt nicht, er wird durch alle diese Phänomene hindurch "getragen", womit der Magier sich identifiziert. Der Magier kultiviert psych. Fähigkeiten wie Hellsehen usw.;  Der Mystiker erlangt Wahres Hellsehen=Gewahrsein durch Karma-Yoga, eine WAHR-nehmung,  welche alle Ebenen durchdringt (und auf WAHRHEIT prüft), ohne daran zu haften. Man könnte sagen: Der Mystiker rollt die Magie quasi von hinten auf.


    Zur Vollkommenheit.

    Vollkommenheit ist Ganzheit. Ganz ist ein Mensch dann, wenn er die menschliche wie die göttliche Seite BEWUSST in sich zur Einheit gebracht hat. Nun könnte man dagegen sagen, der Mensch ist erst dann vollkommen, wenn er vollkommen Gott geworden ist.   Ich würde es so sagen:  Mit der letztgültigen Einheitserfahrung und dem dadurch erlangten Permagewahrsein ist ein Mensch zwar vollkommen vermenschlicht, aber nicht "vollkommen" vergöttlicht"  Gott ist ja doch unendlich und so scheint auch die Bewusstseinsreise, das Hineinwachsen in die Vollkommenheit Gottes - das  unendliche Bewusstsein -  eine niemals endende Reise.
    Krya-Yoga - die "Schnellstraße zu Gott" scheint mir aber bei den Adepten der Magie des Kybalion7  bislang massivst vernachlässigt zu werden. Aber vielleicht finden wir das in Band 2 auf Seite 190?

    Kybalion macht den Fehler, wie man es auch bei vielen Spirituellen sieht, sich  vor der Zeit wie ein Magier/Meister zu gebärden und viel zu frühzeitig seinen Anhängern den Lehrer zu geben.  Dabei ist er selbst noch ein Adept. Sein geistiger Reifegrad reicht noch lange nicht, sich als Lehrer der Magie zu präsentieren. Auch wenn er das nicht ausdrücklich sagt, er macht auf jeden Fall - zumindest auf unsichere und unwissende Gemüter - den Eindruck eines kompetenten Wissenden.


    Früher waren Magie und Mystik für mich Gegensätze, d.h. ich war  g e g e n  Magie.  Jetzt sind Magie und Mystik für mich keine getrennten Bereiche mehr,  - ich sehe es nun so: der eine kommt von rechts und der andere von links und beide treffen sich am selben Ziel. Adam Kadmon.

    Der Mystiker ist insofern gar nicht so weit vom Magier entfernt, als ihm das, was der Magier übt, um etwas zu Können, auf die gegensätzliche Weise des Lassens zukommt. Auch der Mystiker las einmal viele Bücher und erfüllte im Vorfeld quasi alle Bedingungen, die Kriya, das "Yoga der Tat" von ihm verlangt, nur eben mit dem Unterschied, dass ihm das nicht bewusst war, dass er etwas "übte"... (shit, verdammt, es ist nicht weiter mehr beschreibbar, weil es schon wieder paradox und rückbezüglich wird.) 

    Will der Magier, der ja offenbar dasselbe Ziel  wie der Mystiker anpeilt, sein Ziel erreichen, dann muss er in einem letzten Akt all sein angelerntes und angesammeltes Können und Wissen, sein Hellsehen, seine psychischen Fähigkeiten loslassen, sein Lieblingsspielzeug   - das ist das  SELBSTopfer, was von ihm abverlangt wird.
    Es gibt nichts zu tun, packen wirs an. Paradox, aber so ist , denn ohne dein Mitwirken läuft auch nichts. Hingabe, bereit sein ist (fast) alles.

    Ich habe wie gesagt, den "Wahren Adepten" von Franz Bardon nicht gelesen, aber ich nehme mal an, dass auch der Magier durch seine Schritte und Stufen gegen Ende das nötige Gewahrsein erlangt, anders gesagt: Der letzte Schritt - das SELBStopfer bewirkt eine "vollständige"Öffnung bzw. Permagewahrsein. ("Vollständig" kann man eigentlich nicht sagen, denn das Auge des Gewahrseins wird kontinuierlich weiter oder größer mit der einhergehenden Gottesverwirklichung - letztlich so groß wie Gott SELBST ist).

    Weshalb die Magie für mich dennoch eine "spirituelle Umgehung" ist und bisher auch noch bleibt: Die große Gefahr ist die Faszination und die scheinbare Macht durch das Erlangen von "Fähigkeiten"/ Psycho-Techniken. Es entsteht allzu leicht eine Sucht/Abhängigkeit nach spektakulären ERfahrungen. Diese Anhaftung verhindert den letzten Schritt zur Vervollkommnung. Genauso wie der Mystiker Gott um Gottes willen lassen muss, muss der Magier die Magie lassen, um das Endziel des "Gottmenschen" zu verwirklichen. Oder anders gesagt:  Es wird m. E. niemals ausbleiben, dass sich der Mystiker wie der Magier wenn sie sich als Gott/SELBST erkannt haben, mit diesem SELBST zunächst identifizieren. Das spirituelle Ziel  des bleibenden  Einheitsbewusstseins ist erst dann erreicht, wenn auch diese Identifikation mit dem  SELBST als solche erkannt wird und durch das GeWAHRsein dessen aufgelöst wird.Im Einheitsbewusstsein ist die scheinbare Trennung der scheinbaren Gegensätze Magie vs. Mystik vollends aufgehoben.

    Kybalion hat wie gesagt eine völlig falsche Vorstellung

    vom "Gottmenschen", dessen BEwusstsein so "ozeanisch" ist, dass er auch nicht anders kann, als ES bzw. die Reise dorthin in Worten oder Schrift  "ozeanisch" zu beschreiben, um sich SELBST immer mehr zu "clearen" und letztlich auch, um die Botschaft weiterzugeben - absichtslos versteht sich.
    Denn der Gottmensch wirkt ohne zu wirken und seine praktische Vernunft stellt er in den Dienst der Alltagsbewältigung, statt ergebnisorientierte Praktiken zu missionieren oder "praktisch" mit psychischen Fähigkeiten zu spielen, um (weitere) Vervollkommnung zu  e r r e i c h e n ! Die Vollkommenheit liegt im Nichtwissen, der Leere in der Abwesenheit des Egos. Ohne Leere keine Fülle des Seins und seiner Attribute.

    Der "Gottmensch" ist kein furchteinflössender Machtmensch mit durchdringenden Augen, wie sich sich manche Magier gerne darstellen, oder wie man sich gerne Magier vorstellt -  sondern der Gottmensch ist Mensch und Gott, also klein und groß zugleich, schwach UND stark. Er ist wie ein Halm im Wind, läßt sich mit dem Wasser (Tao)  treiben und gleichzeitig hat er sein Fundament, seine Basis in der  KRAFT und HERRLICHKEIT seines Wahren (Christus-)SELBST. Seine Macht ist Vollmacht -  die BevollMÄCHTigung durch den "Vater". Der Gottmensch ist nach allem, was er an geistiger Entwicklung durchlaufen hat, wieder ein  gewöhnlicher Mensch, der durch nichts aus der Menge herausragt.


    Dieser Text ist mein Kommentar auf einen mir bislang unbekannten Beitrag von Kybalion in Laskers Thread "Bewusstseinsentwicklung".
    https://www.allmystery.de/themen/uh95240-558#id9829685
    20.04.2013 um 12.35

    Weil mir mein Text zu lang für einen Foren-Beitrag wurde, veröffentliche ich ihn wie oft in solchen Fällen in meinem Blog.

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    The Dogma Stake



    Auf  Lolo's Scheiterhaufen brennt
    die Spreu, die Gott vom Weizen trennt
    Die Spreu die hat der Namen viele:
    Glaubens-,  Grundsatz, Theorien,
    Meinung, Lehrsatz und Doktrin
    Überzeugung, Ansicht, Thesen,
    alles, was man angelesen
    oder sich zu eigen macht,
    was man müßig ausgedacht -
    kurz: All das was uns hinderlich
    für die Gottesfindung ist.
    Vor allem dies möcht ich betonen,
    dass nicht der Mensch, nein, nur Person
    und Pronomen -  also alle Falsifikationen
    auf dem Scheiterhaufen brennen,
    weiter mag ichs nicht benennen,
    weil es ein Geheimnis ist
    was sich dir erst dann erschliesst,
    wenn du bereit und willig bist.





    Fundsache Allmystery-Forum:

    "Crashkurs für's Christusbewusstsein"
    Tu selbst- und erwartungslos Gutes, Liebe deinen Nächsten, Vergib deinen Feinden/Ängsten/Dämonen, und sei wortwörtlich bereit für Wahrheit, Gerechtigkeit/Chancengleichheit, Nächstenliebe und Freiheit am Kreuz für eine bessere Welt zu sterben. Würdest du HIER und JETZT auf der Stelle dein Leben für über 7 Mrd. Menschen geben? Würdest du JETZT dein Leben allen Menschen schenken damit mehr Gerechtigkeit, mehr Nächstenliebe, mehr Freiheit, mehr bewusstes Sein auf der Erde herrscht? Dann sag ja zum Tod! Sag "Lieber sterbe ich, als mit gebeugten Knien durch's Leben zu gehen oder mit ansehen zu müssen wie es andere tun, damit es mir und meinen "Lieben" (Famlie, Freunde etc.) besser geht! Mein Leben gehört nicht mir, sondern dem Wohle aller Menschen auf Erden. Mein Leben gehört euch allen."

    TU ES! SAG ES! Werde zum Kind der Menschheit mit Fleisch und Blut. (sic!)  Zitatende


    ...Deswegen halte ich die Kirche samt Religionsunterricht an den Schulen für den Arsch. Dieses Gottessohn gegötze... Heiliger Geist, Vater, Sohn Verkomplizierung. Weiß eh keiner nichts mit anzufangen, der nicht gerade high vom Weihrauch ist und einen Scheintiefsinn entwickelt. Jesus war ein Mensch wie jeder andere. Mit dem Unterschied, dass er bereit war für seine Wahrheit, die Meinungsfreiheit und anderen Werte wie Gerechtigkeit, Nächstenliebe etc. zu sterben. Die verstorbene Tuğçe hatte m.E. dieses Christusbewusstsein, sofern man das so oberflächlich anhand der Medien beurteilen kann. Zitatende

    (Aus: Allmysteryforum, Diskussion: Was ist das Christusbewusstsein? https://www.allmystery.de/themen/rs105999-2, Einträge 2014)

    Ja, fürwahr, dieser Crashkurs ist ein echter "Kracher" !

    Wie ich schon im Thread schrieb, zeigt diese Auffassung von Christusbewusstsein die religiöse (!) Mentalität eines (christlichen) Gotteskriegers.  Solcherlei Glaubenssätze predigt ein unterbeleuchteter Pfaffe zu Zeiten der Inquisition/Kreuzzüge oder ein  Mudschaheddin, ISIS.. Jacke wie Hose.
    Ob ich mit gebeugten Knien durchs Leben gehe, damit es "meiner Familie und Freunden besser geht"oder ob ich die Knie vor den 7 Milliarden Menschen beuge indem ich freiwillig den Märtyrertod für eine "bessere Welt" sterbe, ist auch Jacke wie Hose, -  eines ist so illusionär und geistig ineffektiv wie das andere. Wieso willst du wie Jesus Christus dein Leben hingeben?  Warum rufst du zum Märtyrertum auf? Jesus ist nicht für eine "Bessere Welt" gestorben. Er ist nicht für relative Werte wie Meinungsfreiheit usw.,  sondern für die Absolute WAHRHEIT gestorben. Die Welt ist die Welt, die Welt bist DU und kann nur durch Transzendieren, d.h.dem Tod des Egos - der TRansformation allerWerte  überwunden werden: In der Welt, aber nicht von der Welt zu sein, - darum geht es dem befreiten ChristusBewußtsein, welches die Absolute WAHRHEIT  i s t . Dasselbe, was Jesus tat, geschieht jedem Mensch, wenn er zu Gott findet, d.h. zu sich SELBST findet.. Jesus ist nur eine Metapher, eine Personifizierung deiner WAhren Natur - es ist für das evolutionäre Ziel des Menschen völlig unerheblich, ob er wirklich gelebt hat oder nicht. Die Worte, die von "ihm"überliefert wurden, sind die Worte, die aus jedem offenen Herzen sprechen. Aus sich SELBST zu sich SELBST. Anders gesagt: Gott spricht aus dem Herzen (Gewahrsein) eines jeden Menschen zu sich SELBST.

    Jeder Mensch, der  sein wahres SELBST verwirklicht, steht somit  in der Nachfolge Christi,  was nichts anderes bedeutet, als dein Wahres Wesen zu verwirklichen. Wenn du dein kostbares Leben zur Weltverbesserung  hingibst, dann hast du das spirituelle Ziel der Christusbewusstseinsentwicklung für ein Erbsengericht verfehlt.  Jeder Versuch,  die Welt zu verbessern gehört in die Rubrik: Ichverbesserung, Ichkosmetik, denn Ich=Welt = WeltAnschauung, denn es gibt keine andere Welt als das, was  DU in die Welt hineinsiehst. Alles, was du also an der Welt verbesserst ist Ich-Verbesserung und Futter für das Ego.Z

    Das Ziel von (Christus-)Bewusstseinsentwicklung ist die AllGegenwärtigkeit im JETZT. Wer im Hier und Jetzt lebt, kann sein Leben nicht für Andere oder die Welt  hIngeben.  Im Hier und Jetzt  ist dieWelt überwunden, da gibt es  weder ein sog. Leben, noch sog. Andere noch eine sog. Welt. Das sind alles Abstraktionen, die Trennung vorgaukeln. Im Hier und Jetzt  (Nullzeit) aber ist alle Trennung aufgehoben. Im Hier und JETZT gibt es kein "Leben" hinzugeben - da bist du unsterbliches BEWUSSTSEIN! Das einzige wahre LEBEN, was es gibt.


    Wer sich großmäulig und einseitig nur die  "Menschlichkeit" auf seine revolutionären Fahnen geschrieben hat, ist oft nicht weniger fanatisch,   wie die, die die einseitige Fahne der "Göttlichkeit", (Nondualität) schwingen. Was weisst denn DU überhaupt von  WAHRER Menschlichkeit? WARHAFT menschlich bist du erst dann, wenn du die Persona transzendiert und das Göttliche verwirklicht hast. Die wahre Menschlichkeit ist jenseits von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Die WAHRE Menschlichkeit des Christusbewusstseins erringst du nur durch die (R)Evolution des Herzens, wobei die Energien nach innen, statt nach außen in die Welt gebündelt werden müssen. Wer seine Kräfte nach aussen bündelt und sich dabei im Christusbewusstsein dünkt, erliegt einem Wahn.- -


    Der "Kursleiter"  gehört zur Sorte der Spalter und der phalluszösen "FrauenBesorger"á la Kavazis, kann keine Kritik vertragen, leicht kränkbar...triefend vor Herablassung, unsachlich, frauenverachtend, chauvinistisch, verdorben, leichtfertig, verlogen, nur vordergründig intelligent, Schönsprech. Selbstverliebter, dominanzbeschwänzelter Imitatio-Christi-Verschnitt. Verschlagen und manipulativ. Verwechselt die Aktion mit der Reaktion, d.h. seinen Part als Initator der Querele sieht er nicht, die Reaktionen auf seine Aktionen sind Angriff für ihn. Inszeniert sich infolge gerne als Opfer, "Auntie Lolo's Victim" und so ist mein blog folgerichtig für ihn ein "Scheiterhaufen", auf dem er als das arme ("Spiri-")Opfer den Märtyrertod für die Menschheit stirbt,  - ein winzig kleiner Schritt nur  noch und die Identifikation mit Christus, der für die Menschheit am Kreuze gestorben ist, gekreuzigt von den "Ungläubigen" ist perfekt!
    Welche "Ungerechtigkeit" aber auch.



    So gebärdet "Der Crasher"  sich wie ein "Messias", der "Menschlichkeit" und Nächstenliebe auf seine Fahne geschrieben hat, selbst aber mit unsäglicher Arroganz und Herablassung auftritt und offenbar sein minderwertiges Selbstwertgefühl nur aus der Abwertung anderer Menschen bezieht, besonders derer, die ihm überlegen sind/scheinen....Ausgeprägte "peterpanistische" Züge: Er inszeniert sich zuweilen gerne hypermanisch kinskiwild, das einzige Wilde an ihm aber sind seine Projektionen . Ausserdem kann er nicht mit Autoritäten und Regeln umgehen, kann zwischen Recht und Unrecht, Gut & Böse nicht unterscheiden. "Unbeugsam" hält er das Unrecht für Recht und vice versa, das bedeutet, er ist mit seinen Gefühlen nicht im Kontakt. Sein SELBSTbild ist das des Erretters und Erlösers der scheinbar(!) Erniedrigten und/oder von Pösen PescherMächten Gebeutelten. Er interpretiert, was Unrecht ist und verteidigt nicht das wirkliche Unrecht, sondern nur seine verzerrten Deutungen davon.  Wenn er nicht die Menschheit retten "läßt", versucht er Kybalions Diskussionsthread von der Pösen Lollo und Udo Peschers Holofeeling zu reinigen. Dass wir in einer Demokratie leben und ein Diskussionsthread daher nicht nur Pro, sondern auch das Kontra vertragen muss, ist  Peter Pan nicht eingängig... Starrsinnig und unbeugsam geht er vor nichts und niemand in die Knie und fordert andere auf, das gleiche zu tun. 
    Das Christusbewusstsein aber gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist, nimmt die Dinge wie sie sind  und kämpft nicht um vergängliche Rechte, begehrt nicht auf gegen das, was ist. Das Christusbewusstsein ist widerstandslos. Es geht für relative, vergängliche, weltliche Güter nicht in den Widerstand, um sich am Ende als Opfer/Märtyrer/Befreier bedauern oder feiern zu lassen. Das Christusbewusstsein ist allein der WAHRHEIT verpflichtet, die über allem steht. Das Christusbewusstsein sagt: Suche ZUERST das Reich Gottes , d.h. werde ZUERST ein Kind Gottes! Ein Kind Gottes bist du solange nicht, als es dir nicht BEWUSST ist, der Glaube daran allein genügt nicht! Das ist UNbewusster Kirchenchristusglaube...

    Auffällig  ist zudem die dem "Kracher" eigentümliche "Echolalie", woanders nennt man das "Papageien-Krankheit", ein Tic, dem man vor allem beim Tourette-Syndrom findet.- -


    So wurde unserem Kursleiter letztlich sein "Chrashkurs Christusbewusstsein" buchstäblich selbst zum "Crash" zum Absturz...
    Nochmal: Der "Crashkurs in Christusbewusstsein"ist in der Essenz  nichts anderes, als das, für das die Gotteskrieger jeglicher religiöser Coleur und die revolutionären Befreier aller Zeiten stehen: Weltrettung, Weltverbesserung, Revolution, Paradies auf Erden errichten - möglichst mit Grundeinkommen und Freigabe sämtlicher Drogen.  Jo, und Huris...klar doch, Herr Peter.


    Christus wird auch  hier  -wie so oft von psychospirituell unreifen Spiritanten - die im Jugendlichen Rebellen steckengeblieben sind, als sozialer Reformer und politischer Befreier gesehen, so z.B., wenn die heldischen Befreiungsaktionen von Filmheld Braveheart mit dem befreiten Christusbewusstsein gleichgesetzt werden.  Christus ist aber nicht für eine bessere Welt gestorben, für Chancengleichheit, Meinungsfreiheit und weltlicher Gerechtigkeit und "Brüderlichkeit", sondern für das Reich Gottes IN  DIR. Christus ruft nicht zur Weltverbesserung auf, sondern zur Weltüberwindung (= Transzendieren des Ich/Welt). Jesus wurde nicht gekreuzigt, weil er  "Zivilcourage" zeigte..., sondern weil er sich als König im Königreich Gottes outete. Das Reich Gottes, was IN  uns ist und nicht in der Welt errichtet werden kann. Das hat man damals nicht verstanden und tut es heute noch nicht, wie man ja gerade hier sehen kann. Das war ja gerade der Irrtum des Judas.

    Judas ist der Prototyp: Judas sah Jesus als Sozialreformer und die  Innere Freiheit, die Jesus mit seiner Botschaft meinte, verwechselte er mit politischer Befreiung, er hoffte, dass Jesus das besetzte Land von den Römern befreien - wobei es Jesus aber allein um die Befreiung von innerer Fremdherrschaft, der inneren Besetzer/Besessenheiten ging, Jesus musste ihn zwangsläufig enttäuschen, sein Königreich war nicht von dieser Welt... Judas verriet ihn daraufhin für 30 Silberlinge... d.h., er legte mehr wert auf das Materielle als auf das Ideelle bzw.  opferte das Ideelle dem reinen Materialismus/Welt. Er verriet sich SELBST an das Geld. (Mammon=Welt)

    "Der Kracher" ist mit dem dämonischen Judas-Archetyp identifiziert. Sein Verrat ist SELBSTverrat .  Sein "Christusbewusstsein" mißbraucht nicht  nur die Menschen, die man zu einem "ruhmreichen" Märtyrertod auffordert, sondern auch die Botschaft Christi für weltliche Zwecke und Ziele. Letztlich aber verhindert eine solche Identifikation die eigene SELBSTverwirklichung und die der Menschen, die einem solchen Crash-Aufruf Folge leisten. Und so wird der Heilige Krieg wie stets ent-äussert und statt im eigenen Inneren wird das Böse in der Aussenwelt bekämpft...der falsche Heros:  immer bereit, für den Papst, die Kirche, das Vaterland, die Menschheit, für das sog. GUTE zu sterben.  Der "Crasher" -  ein Blender und Blinder, der die Blinden (ver-)führt,  - der noch nicht begriffen hat, dass es in der Welt keine Gerechtigkeit gibt und dass es keine Nächstenliebe ohne SELBSTliebe gibt und dass es beim Heiligen Krieg nicht darum geht, die Welt zu verändern, sondern allein um die Auflösung der  konditionierten Welt- und Gottesbilder in seiner Innenwelt geht.


    Das inflationäre narzisstische (Spiri-)Größenselbst  ist der Simulator, der   "Doppelgänger" des Wahren Selbst und wer die Geister nicht unterscheiden kann, hält den Teufel für einen Engel. So wie der arme G.,  der seinen richtigen AHNUNGEN nicht folgt,  weil er seinen Sinnen bzw. Gefühlen nicht trauen kann...

    Wie der Krieger Coppa  hat auch "DerKracher", dieser aufrechte Soldat Christi  offenbar ein Faible für "pansatyrische" bzw. sadistische Leinwandexzesse, wie man immer wieder mal an seinen Videos sieht.  So postet er einer unmutigen Userin ein Video mit der Bemerkung, sie sei nur "sauer", weil "Coppa das mit dir gemacht hat"; das Video zeigt eine Szene, in der Conan der unschuldige Barbar eine böse SexyHexy "knallt"  ("schrumpft", "bückt"?)und sie anschliessend ins Feuer wirft. So die Phantasien eines Märtyrers für die Menschlichkeit, der sein Leben hingibt für die Nächstenliebe... Denn er selbst kämpft ja nicht, er "lässt" kämpfen, sagt er. Daraus schliessen wir messerscharf: Er selbst will gar auch nicht sterben, er "lässt" sterben...Für Nichts.

    Man muss nicht "high vom Weihrauch sein, um Scheintiefsinn zu entwickeln"? Na ja, bei so manchem sind es nicht nur die Dogmen, die das Hirn umwölken,  sondern mitunter auch Drogen, so dass man sich seines eigenen  Scheintiefsinns erst gar nicht mehr bewusst wird. Wobei ein echter Dogmenjunkie eben nicht selten auch ein Drogenjunkie ist - das eine bedingt das andere. Ist wohl ein  allgemeines gesellschaftliches Phänomen mittlerweile, um sich vom Dogmendruck ein wenig Erleuchterung zu verschaffen...  Die Leichtigkeit des Scheins...


    Fazit der heutigen Doppelaxt-Analyse:
    Das "Christusbewusstsein" des Kursleiters ist just für die "Spreu-Tonne". Was er für Christusbewusstsein hält,  ist das Bewusstsein des Inquisitors: Sein eigenes. Die seelischen  ("teuflischen"=verteufelten) Pan-Anteile  werden nicht aus ihrer Hölle (Schatten, Unbewusstes) befreit und umgewandelt, sondern man bleibt unbewusst mit ihnen identifiziert und kokketiert lüstern mit der Symbolik.  Pan is just  Rock'n Roll für die Peter Pans. Woanders sagt man auch Satanisten dazu, lol.

    Solange man Pan in sich nicht befreit hat, hat man die Göttin nicht befreit. Pan und Göttin ist eins. Wer aber Frauen verachtet, verachtet und unterdrückt nicht nur die Materie, sondern auch das göttliche WEibliche in sich selbst. Würden diejenigen, die sich der Magie verschrieben haben, statt dessen ihre weiblichen Anteile erlösen, würden sie damit auch Pan aus der Verteufelung erlösen, was gleichzeitig heißt, die Welt (=Materie) erlösen. Der Körper würde damit zum Tempel Gottes und die Sexualität geheiligt, statt ordinär und frauenverächtlich entwürdigt.... (Was man halt unter Männern oft mit "animalischem Sex" verwechselt...)

    Da "Der Kracher" so sehr mit seiner Spreu (=Ego/Glaubenssätzen) identifiziert ist, wird er die Verbrennung seiner Glaubenssätze auf  "Auntie Lolo's"  DogmenScheiterhaufen wie üblich als  tödlichen Angriff auf seine Person empfinden, die er fälschlicherweise mit "Menschlichkeit" verwechselt. Infolge wird man einmal mehr beobachten können, wie er sich als Opfer - Märtyrer inszeniert - der  Prophet Hashem  - der sich ebenfalls vorlieblich als beleidigtes und erniedrigtes Lolo-Opfer in Szene setzt - wird ihm dabei hilfreich zur Seite stehen, denn der Feind meines Feindes ist mein Freund im narzisstischen Peter-Pan-Universum.

    PS: Warnung an die Adepten der Magie und des Schamanismus: Um nicht ewig in den Peter-Pan-Schühchen herumzualbern und dabei sein heiliges Ziel - das Unsterblichkeitsbewusstsein -  aus den Augen zu verlieren, sollte man sich nicht allzusehr mit den Naturgeistern identifizieren. Jesus hat sie "unter seine Füße" getan, Jungs! Das tut und will "ER" noch heute: Denn nichts anderes ist euer WAHRES SELBST - das leise Wehen des GEISTES, das Stimmchen, welches mit jeder egoistischen (Eigen-)Willensäusserung verstummt und bei jeder Willensentsagung hörbar wird.

    Welcher Dummkopf hat eigentlich in die Welt gesetzt, dass Udo Pescher mein "Meister" sei? Ich wette, darauf weiß keiner von Euch Kids eine Antwort, denn wer will schon gern ein hirnverbrannter Blödelant sein, hm?  Ich erwarte keine Antwort, wie immer stelle ich nur rhetorische Fragen, weil ich die Antwort schon kenne, bevor sich mir die Frage stellt. LOL. Der Praktische BW-Thread ist ganz schön ins Schleudern gekommen, seit den Adepten richtig klar wurde, was nicht nur dem Mystiker, sondern auch dem Magier  im Letzten Kapitel droht: Der mystische (Ego-)Tod. Das hat ihnen Kybalion  - der Oberhase an
     der evolutionären  Häschenschule - wohlweislich verschwiegen, er wäre mit dieser Option über die ersten Seiten seines BW-Entwicklungsthreads  nicht hinausgekommen. JimmyB. , ein starrsinniger Kindskopf, aber fraglos einer der wenigen Intelligenten , hätte ihm sofort den Fehdehandschuh hingeworfen.

    Ansonsten herrscht momentan ein geradezu wahnhaftes Klima in Kybalions Thread, die Jungs bedürften dringend der Erdung, wie schon von MickyM.festgestellt wurde. Die Intelligenz hat sich verschämt zurückgezogen, einzig der Crashkursleiter versucht zuweilen, die vorherrschende menschliche Dummheit mit pseudo-intelligenter Rhetorik zu verbrämen. Mit einigen unkontrollierten Ausfällen, versteht sich... Pseudoblabaismus ist nämlich nicht haltbar...



    Der Kursleiter ist nicknamentlich seit gestern in DOT transformiert , der Punkt, der seine momentan doch recht auffällige

    Bewusstseinsverengung aussägekräftig zum Ausdruck bzw. exakt auf den "Punkt" bringt...man kann halt nicht nicht kommunizieren. Egal, was du äusserst oder ent-äusserst, alles spricht nur von dir und spiegelt deinen gegenwärten  (verlotterten) Bewusstseinszustand. Wer Ohren hat, der sehe...
    Und erkenne vor allem, dass es sich beim Ziel des Magiers um nichts anderes als das unsterbliche Christusbewusstsein des Mystikers handelt, - das leise Wehen des Geistes, die Stimme deines Herzens, die dich drängt:  Die Zeit ist Jetzt, JETZT ist die Zeit.
    Jaja, Alle Wege führen nach Rom, sagst du... Ja, aber Rom ist auch nur ein anderes Wort für JETZT.

    Warum also Umwege machen?!

    Um noch eines klar zu machen: "Nachfolge Christi" ist nicht ein alleiniges Vorrecht von sog. Christen. Christus ist einfach nur ein anderer Name für unsere WAhre Natur. Andere Religionen/Kulturen haben nur andere Begriffe und Namen für den selben Vorgang der SELBSTverwirklichung.  Der Irrtum, dass man sein Heil nur bei einem Kerl named "Jesus" bzw. in der Kirche findet, hat viel Elend über die Welt gebracht.
    Der Verstand/Egomind  klebt allzusehr an Namen und Begriffen - deshalb muss man dies alles "verlernen", indem man aufhört, sich mit dem Egomind zu identifizieren, der die Namen und Begriffe und damit verbundene Vorstellungsbilder für die Wirklichkeit hält.


    Sex & GOD & Rock'n Roll
    DAS macht SpiriTAnten TOLL!



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    Dieu n'est ni essence ni être
    Dieu n'est ni vertu ni beauté
    Dieu n'est n'est ni chose ni non chose
    Dieu n'est pas liberté
    Dieu est ce que chacun de nous ne connaîtra jamais
    qu'en devenant ce qu'Il est

    Angelus Silesius

    http://livres-mystiques.com/partieTEXTES/Stthomas/Gentils/gentils.htm




    Wer immer strebend sich bemüht,
    Zu lassen, was er hat und liebt
    Der wird erlöst schon JETZT auf Erden.
    Weiter weiter ins Verderben! -
    Postet dir mein Angelus
    Wie immer aus Silentius:

    Stirb, eh denn du sterben mußt,
    Meid, eh du mußt meiden.
    Ertöt in dir die böse Lust
    Und alle falschen Freuden.
    Wer nicht gestorben, wenn er stirbt,
    Muß ewiglich verderben
    Und durch den Wurm, der nie verdirbt,
    Ohn alles Ende sterben.

    Da wir eines Geistes sind,

    der Angelus und ich, mein Kind,
    plagiieren wir uns frisch und munter
    die Himmelsleiter rauf und runter...LOL




    Entspannung

    Neulich hörte ich von jemanden, er sei's zufrieden dieses Leben, er trachte nicht (mehr?)  nach spiritueller SELBSTverwirklichung, weil er alle Zeit der Welt habe.  Das habe ich auch einmal gedacht - da hatte mich der Glaube an Re-Inkarnation eingeschläfert und selbstzufrieden gemacht.Später erkannte Ich: Du kriegst keinen Aufschub - die Zeit (der Umkehr) ist immer JETZT!
    Solche schwächelnden Gedanken kommen oft, weil oder wenn man zu verkrampft und angespannt ist, zuviel meditiert/geübt hat oder so ziemlich alles versucht hat und enttäuscht ist... weil man vielleicht erfolglos zuviele Workshops besucht und man zu lange in der Helligkeit der "Laterne" nach dem (im Dunklen) verlorenen Schlüssel gesucht hat. Oder auch, weil man sich immer noch die Hucke vollsäuft, weil mans einfach  trotz bester Vorsätze nicht schafft...
    Aber so ein bisschen Entspannung ist auch nicht schlecht, macht den Kopf frei.  Vielleicht kommt er dann darauf, dass er vielleicht nur aufgehört hat, seinen falschen Vorstellungen von Selbstverwirklichung/Erleuchtung/Erwachen usw.  nachzuhängen... Ab und an ganz bewusst ein entspanntes Glas Bier trinken gehen, oder zwei, oder drei oder... Das ist weit besser, als die Ausrichtung total zu verlieren, weil man glaubt,  sich die volle Pulle "Leben" geben zu müssen... Wichtig dabei: Nichts bereuen -  Reue tut dem lasterhaften Masochisten so schrecklich schön weh, dass er sogar davon süchtig werden kann.LOL. Ich weiss wie immer, von was ich rede...

    Im übrigen: Wenn man schon ein wenig  Achtsamkeit praktiziert hat, kann man gar nicht mehr damit  aufhören, sich selbst und sein Denken/Fühlen usw. zu beobachten. Achtsamkeit und Selbstannahme ist "Arbeit" genug. Mehr an Strebung und "Trachtung" brauchts nicht. Der Rest folgt ganz von SELBST nach.


    Überzeugung

    Ich habe keine Absicht, irgendwen von irgendwelchen Wahrheiten zu überzeugen. Dass ich dabei aber auf andere überzeugend oder belehrend wirke, ist nicht mein Problem, sondern das  der anderen, die sich  nicht gerne überzeugen lassen, weil sie von ihrem eigenen festgefahrenen Weltbild/Selbstbild nicht loslassen können. Überzeugungen sind eh für die Tonne... Ich führe SELBSTbezügliche SELBSTgespräche, ohne den Anspruch, dass man mir glauben sollte - ganz im Gegenteil.



    Freidenker

    Es scheint, dass jeder, der eine Meinung hat und sie äussern und verteidigen kann, sich als Freidenker dünkt.. Der Wahre Freidenker aber ist der Wiederauferstandene Christus, d.h. der Mensch, der im Geiste wiedergeboren ist. Der hat nicht nur Gottvater, sondern auch Christus um Christi Willen gelassen.
    Der Wahre Freidenker ist  "nüchtern", d.h. er ist jenseits von Religion. Ich würde es mal so sagen: der Wahre Freidenker ist der, der sogar die Mystik transzendiert hat. Der Verstand sucht halt immer nach Worten... LOL.  Wo der Mystiker noch nach Innen schaut, ist dem Freien Denker das Äussere zum Inneren und das Oben zum Unten geworden. Das heisst mit Freud: Wo ES war, ist  ICH (BIN) geworden. Komplett. Mystik, das Mystische impliziert noch immer Eigenschaft und Religion... der Wahrhaft Freie Denker hingegen.... hehehe.... Jetzt reichts aber, Lolo! hahahaaa...
    LOL! -
    (Für  Kybalion7 fallen meine Assoziationen in die Rubrik "ozeanische Gedankengänge" - wie recht er damit hat, ahnt er gar nicht.  Auf irgend einer Seite seines bardonischen Programmes hängt der Arme Tropf  und traut sich nicht, ins Meer zu fallen. Shit - Programmierfehler! Auf Stufe 1.


    Wiedergeburt

    Wie die Kinder werden... Im GEiste wiedergeboren zu werden, heißt wieder wie ein Kind zu sein, wie Jesus es in der Bibel sagt. Wo ICH  als Kind meiner Mutter in die Welt hinein geboren wurde, wird IN MIR als wiedergeborenem Kind Gottes die Welt aus dem Inneren heraus ebenfalls neu geboren.Ganz neu und originär erklärt  sich mir nun die Welt, unmittelbar... kein Mittler mehr vermag mir mehr die Welt zu erklären. Alles Wisssen, was sich von aussen an mich heranträgt, sei es durch Menschen oder andere Medien, rutscht an mir nurmehr ab wie Wasser an Teflon. Nichtwissen.


    Bücherwissen

    Mir wird des öfteren vorgeworfen, dass ich alles, was ich schreibe, aus Büchern habe. Mal von diesem Irrtum abgesehen: haben diejenigen, die spirituelle Bücher verfassen auch aus Büchern abgeschrieben? Oder ist das Ego des Herrn Kritikers so aufgebläht, dass er keinem anderen Menschen als sich selbst zutraut, authentisch zu sein?  Oh Lord,  ich müßte wirklich ein kolossal krankes Superego haben, würde ich ein Tagebuch schreiben, welches ich mit Fremdstoff aus Büchern füllen würde. Ein solches krankes Ego wäre aber auf Bestätigung angewiesen und würde daher wohl auch dafür sorgen, dass sein "Buch" Verbreitung findet...
    Aber es ist wohl so: Die Menschen, die mir vorwerfen, aus Büchern zu klauen, haben Bücher gelesen, die ähnliche oder selbige Wahrheiten verkünden, wie ich sie niederschreibe. Dass es sich dabei um universelle Wahrheiten handelt, wird sogar von den augenscheinlich Intelligenten übersehen.
    Es sind immer diejenigen, die sich selbst am weitesten spirituell entwickelt dünken, die anderen vorschnell vorwerfen, aus Büchern geklaut zu haben.  Rubrik: Godfather-Syndrom, inflationäres Spiri-Ego.


    Nichtwissen

    Ich möchte noch einmal zum Nichtwissen etwas schreiben, so wie ich es erfahre. Öfters passiert es, dass mir Leute etwas zum Lesen posten, z.B. einen Ausschnitt aus einem Buch und dabei annehmen, dies könne mir (noch)  etwas g e b e n, sagen oder mir gar die "Ohren schlackern" lassen. So ist es eben nicht! An mich gehts nichts Äusseres mehr ran, auch kein Fremdwissen. Sicher kann ich es lesen, aber es ist für mich wie Flachwix... Es ist nicht so wie früher, als manches Buch, manche Schrift in mir noch eine Resonanz auslöste, ein tiefes Verstehen, ein Einssein mit dem Geist des Autors. Ich verstehe buchstäblich nichts mehr. Eigentlich sehe ich nicht einmal nur Flachwix, sondern nur noch Buchstaben, ohne den  (tieferen) Sinn zu erfassen. Ich bin quasi so verinnerlicht, dass ich von der "Aussenwelt", wozu auch fremde Schriften gehören -  wie abgeschnitten bin. Lesen ist für mich eine richtige Qual geworden. Es reicht mir vollauf, die Beiträge in den Foren zu lesen und das Lesen nur auf die Kommunikation zu beschränken.
    Ähnlich ist es im persönlichen Gespräch. Jemand beschreibt mir seinen Eindruck von einem Menschen, den auch ich "kenne". Ich kann diesen Urteilen und Bewertungen weder zustimmen, noch kann ich mich dagegen verwehren; kann sein, dass der Mensch recht hat mit seiner Einschätzung, kann sein, dass er aufgrund einer falschen Wahrnehmung beurteilt. Is wurschtegal  - es kümmert mich nicht, weil ich  n i c h t s  mehr GLAUBEN kann, was ein anderer mir mitteilt. Alles, was ich kann, ist ERKENNEN, ich kann aber nicht erkennen, wie und wann ich oder ein anderer WILL!
    Beispiel: Mein Gesprächspartner erzählt mir von seinem Eindruck (oder seine WAHRnehmung?) , der X. habe diese oder jene Krankheit/Problematik. Hm, kann sein. Möglich. Klingt logisch usw. Ich  weiss es schlichtweg nicht! Ich habe nämlich bislang keine WAHRnehmung bezüglich des Betreffenden.  Ich bilde mir kein Urteil mehr wie früher aufgrund angesammelten Wissens über jemand, sondern ich empfange klare Strukturen jenseits von Wissen. An mich geht nichts mehr ran, ich kann nichts mehr an- und übernehmen von anderen, anderer Leute Urteile, Bewertungen, Diagnosen usw.   Es ist gut möglich,dass es wahr ist, was der andere wahrgenommen hat - nur ICH kann es nur dann als WAHR nehmen, wenn ich es aus mir SELBST heraus erkannt - sozusagen"erschlauscht" -  habe.
    Und so geschieht es, dass ich relativ verspätet zum "selben" Schluss kommen kann,  wie mein Gesprächspartner, (aber eben nicht auf die gleiche, sondern auf meine eigene Art und Weise - nämlich erkenntnismäßig aus mir SELBST heraus und aufgrund von Faktoren, die gänzlich andere sind als die meines Gesprächspartners);  teile ich das mit, dann wird mir häufig entgegnet: Das habe ich dir doch schon damals gesagt. Was dabei aber immer irgendwie mitzuklingen scheint: ...wieso  g l a u b s t   du mir denn  nicht, was ich dir sage?
    Yep - Und genau das ist die Crux bzw. die Große Gnade: Ich kann nichts mehr GLAUBEN im Sinne von für-wahr-halten, was ein anderer "weiß", wahrnimmt oder wahrzunehmen glaubt.
    Und deswegen ist es für mich mittlerweile so, dass ich es absolut sinnlos empfinde, mit anderen Menschen über andere Menschen zu reden,  wenn  ich sehe, dass ich einen anderen Menschen beeinflusse, das zu  g l a u b e n , was ich wahrzunehmen glaube, LOL!
    Nur wer die QUALITÄT des Nichtwissens kennt, weiss, wovon ich spreche.



    Die Leichtigkeit des Seins

    Die Moral jenseits von Ego ist wahrlich "jenseitig" für den Moralisten.  Von wegen "Ehrlichkeit".  Mir ist es passiert, dass ich ich das Wechselgeld, welches die Supermarktkassiererin mir  z u v i e l   herausgegeben hat, genauso anstandslos, gleichmütig-skrupellos entgegengenommen habe,  wie ich es ein andermal zurückgegeben habe. LOL! Was für eine Erleichterung: Der christlich konditionierte Drang, ehrlich zu sein und Gutes zu tun ist mir so abhanden gekommen wie alle anderen Zwänge... Geld ist mir so gleich gültig wie alles andere geworden. Ich fühlte mich durch die Aktion weder bereichert, noch wurde mir etwas genommen.


    Magie vs. Mystik

    Zwei Seiten der selben Medaille Was die Umwandlung der negativen in positive Eigenschaften angeht, so ist mir dies ganz von SELBST geschehen, ohne dass ich dies vorhatte, zu "machen". Es geschah einfach, es kam wie alles einfach über mich: Ich schrieb auf exakt 99 Seiten meine Lebensgeschichte ein zweites Mal und völlig neu.  Das negative Selbstbild wurde damit in ein positives Selbstbild  umgewandelt bzw. in ein realistisches Selbstbild.

    Eigentlich dachte ich würde  meine Lebensgeschichte für meinen Sohn aufschreiben, auf Seite 99 aber wusste ich genau, dass es nicht um meinen Sohn ging, sondern um mich allein. Es ging um die Umwertung aller Werte, das heisst,  dass alle negativen internalisierten Eltern-Ich-Botschaften und moralischen gesellschaftlichen Wertungen, die mein Selbstbild bestimmten  in positive umgewandelt wurden. Ich war wie in Trance, - nein, nicht "wie", sondern ich  w a r  in Trance, das weiss ich heute. Zuweilen war es äusserst merkwürdig, von mir nur Gutes zu schreiben, und es widerstrebte mir oftmals, mich derartig in den Himmel zu heben. Eine gesellschaftlich geächtete Tätigkeit, die ich früher einmal ausübte, habe ich z.B. glorifiziert, statt mich dafür zu verachten... Alle internalisierten negativen Wertungen, durch deren Brille ich mich selbst anzuschauen gelernt hatte, wurden dabei umgewandelt und ins Gegenteil verkehrt. Aus Teufeln wurden Engel. Aus dem bösen Mädchen wurde ein gutes Mädchen. Ich schrieb meine ganze Lebensgeschichte von Grund auf neu... ich ERFAND mich neu, könnte man sagen. Aber "Ich" war es nicht...

    Mit dieser Reinwaschung wars aber noch nicht getan...

    Die meisten Sucher, speziell die aus dem Bereich Magie halten die Umwandlung von negativ in positiv wohl für die letztgültige Transformation. Erst durch diesen Ausschnitt aus Bardons Buch über den Wahren Adepten, - die in Kybalions Thread gepostet wurden, klärte sich vieles bislang unerklärliche für mich auf.

    Zitat F. Badon: :"... Auf dieser Stufe angelangt muß der Magier in der Lage sein, mindestens 15 Minuten lang eine Vorstellung, ganz gleich welchem Element sie entspricht, ohne die geringste Störung im Geist zu behalten. " (Das große Jetzt)

    Ja, genau dies habe ich eine Zeitlang mit dem Vater Unser gemacht, ich habe mir aber kein Zeitlimit gesetzt... ob ich 10 oder 15 Minuten die Konzentration halten konnte ist völlig unwesentlich. Aus der Retrospektive gesehen,war es wohl die Vorbedingung für das, was später kam, als ich - ebenfalls aus einem Bedürfnis heraus, meine Aufmerksamkeit von allen Gedanken abziehen und auf einen Punkt ausrichten konnte. Dann geschah die Innenkehrung.  Was andere eine Übung nennen und ganze Programme daraus machen, war mir ein von Liebe und Sehnsucht beflügeltes innerstes Bedürfnis.

     Zitat Bardon.: Deshalb wäre es grundfalsch, der Vergangenheit nachzuhängen und zu bedauern, daß ihm das Schicksal dies oder jenes Unliebsame aufgetischt hat. Nur Schwächlinge klagen unentwegt und wollen bemitleidet werden. Ein wahrer Magier weiß, daß durch das Zurückrufen von Bildern der Vergangenheit dieselben belebt werden, wodurch neue Ursachen entstehen, die erneute Hindernisse in den Weg stellen. Darum lebt ein Magier womöglich ausschließlich in der Gegenwart und blickt nur im Notfall zurück. In die Zukunft macht er nur die allernotwendigsten Pläne und läßt ab von allen Träumereien und Schwärmereien, vergeudet mit ihnen nicht unnütz die mühsam erworbenen Kräfte und gibt gleichzeitig dem Unterbewußtsein keine Möglichkeit, ihm Hindernisse in den Weg zu stellen. Ein Magier arbeitet zielbewußt an seiner Entwicklung, und vergißt dabei auch nicht seine materiellen Pflichten, die er gerade so gewissenhaft erfüllt wie die übernommenen Aufgaben seines geistigen Fortkommens. Er sei deshalb streng zu sich selbst. Immer sei er bescheiden und, was seine Entwicklung anbetrifft, verschwiegen. Das Akashaprinzip kennt nicht Zeit und Raum, wirkt also ständig in der Gegenwart, denn Zeitbegriffe sind von unseren Sinnen abhängig. Deshalb wird dem Magier empfohlen, sich so viel als nur möglich dem Akasha anzupassen. Er muß Akasha als das große JETZT anerkennen, danach denken und handeln.

    Zitatende, aus:

    http://www.verlag-dr.de/verlag/Adept/249-Jetzt.htm

    Der Mystiker tut dasselbe, nur dass das, was der Magier durch "Arbeit an sich selbst":  Asketische Schulungen, Selbsterziehung, Strenge,Selbstbeherrschung und Können/Machen  unter Aufbringung aller  WillensKräfte erreicht, fällt dem Mystiker anstrengungslos in den Schoß. Er muss nicht "ablassen von...", sondern er hat losgelassen. Alles, was hier vom Magier ausgesagt wird, ist dem Mystiker gegeben. Nicht durch "Zielbewußtheit", sondern durch das Gegenteil: durch Hingabe und  der Einsicht, dass jede Zielbewußtheit das Ego stärkt. Natürlich bedurfte es auch da eines Willens, aber nicht eines Willens zum Tun, sondern zum Lassen. Schwer genug...weit schwerer, weil Ego ist gleich Tun.

    Die Verschwiegenheit, die den Adepten bzgl. ihrer geistigen Entwicklung angeraten wird, gilt unabdingbar auch für den Mystiker. (Verschwiegenheit wäre auch heute noch vielen Möchtegern-Magiern und  Möchtegern-Mystikern angeraten, sieht man doch allzuhäufig, dass Menschen, denen grade mal ein Lichtlein aufgegangen ist, sich vorzeitig und voreilig als Erwachte bzw. Erleuchtete in der Öffentlichkeit präsentieren.

    Kräfte kann der Mystiker nicht mehr vergeuden - hat er Unsterblichkeitsbewusstsein erlangt, i s t  er die KRAFT. Der göttliche Gleichmut sorgt für einen fürderhin unstörbaren, ständig ausbalancierten Energiepegel.

    Eigentlich sehe ich keinen großen Unterschied mehr zwischen Magie und Mystik, der Kreis schliesst sich grade mal wieder.Weil der Uroborus sich hier einmal mehr in den Schwanz beißt sei nur noch daran erinnert, dass i.d.R. auch der Mystiker mit Askese anfängt und mit dem "Yoga der Erlaubnisgebung" aufhört - bzw. zwischen diesen beiden Extremen hin- und herpendelt, bis er seine Mitte gefunden hat.

    Spannung-Entspannung. Binden-Lösen.

    Askese, der Rightway-Path des Gottvaters scheint mir immer noch der allgemeine Einstieg zu sein... jedenfalls für religiöse Menschen.  Ausser man macht Psychotherapie. Ansonsten habe ich natürlich versucht, willensmäßig meine Süchte in den Griff zu kriegen. Wird die Anstrengung, die Spannung zu groß, fällt man ins andere Extrem und geht den "Weg der GöttinMutter", den Leftway-Path, der für das schwarzchristliche Christentum das Böse schlechthin verkörpert, weshalb daraus der Satanismus entsprang. Hier drohen dem sich dekonditionierenden Ego-Bewusstsein große Gefahren, weil es nicht weiss, wer Engel und wer Teufel ist und große Verwirrung die Folge ist, die sich manchmal bis in psychotisches Erleben steigern kann.

    Klar ist mir bislang immer noch nicht, warum die Magier ihre KonzentrationsKräfte dermassen für die Beherrschung und Kontrolle des Ich/Materie/Körper verbraten, wenn sie nach F. Bardon letztlich doch dieselbe Konzentrationskraft für die Wendung nach Innen gebrauchen, um ihr letztes Ziel zu erreichen - das Große JETZT aus Kapitel 7 von F. Bardons Wahrem Adepten! Warum soviel Wissen und Können ansammeln, um am Ende - nach vielen weiteren  Kapiteln -  all das wieder aufzugeben?

    Achtsamkeit ist der Schlüssel des Mystikers, Achtsamkeit führt  zur Innenkehrung und von Achtsamkeit hat bislang noch keiner der "Adepten"  gesprochen bzw. geschrieben. Inwieweit die Achtsamkeit gleichbedeutend mit der Introspektion des Magiers ist, ist mir noch nicht ganz klar geworden. Ob man mit der "Introspektion"  eine Innenkehrung erreichen kann, ohne sich seinen Dämonen, seinem Schatten - den Verdrängungen,  Abwehrmechanismen  zu stellen... Unter den Adepten gibt es wohl auch Leute, die glauben, mit ein paar TRancereisen durch den sog. Bardo hätten sie de fakto auch schon die Todeszone durchquert und der Egotod sei nur symbolisch zu verstehen.

    Was in der Magie - wie sie mir hier durch den Thread vermittelt wird -  unter  Introspektion verstanden wird, dient hier scheinbar nur der Veränderung/Verbesserung und Kontrolle des Denkens von Negativ ins Positive und nicht dem Aufgeben der Kontrolle bzw. der Desidentifikation von den Denkinhalten an sich, wie auf dem spirituellen Weg. Die Magie fördert das Mentale, arbeitet mit der Vorstellungskraft - Spiritualität mindert sie und löst die Identifikation mit den inneren Bildern letztlich völlig auf.

    Ich lese wie gesagt, keine Bücher mehr, auch nicht über das Thema Magie, ich mache mich nicht "schlau", sondern  stütze mich in meinen "Studien" fast ausschliesslich nur auf die Informationen und Bardon-BuchAusschnitte, die ich den Beiträgen der hiesigen Magie-Adepten entnehme und die spontanen Erkenntnisse, die sich durch mein Einlassen auf deren Beiträge ergeben.  Wenn mich das Lesen fremden spirituellen Wissens nicht sofort zur "Korrektur" von Unwahrheit triggert, (wenn vorhanden)schneidet es mich von der Quelle ab.  Es reicht mir völlig, täglich ein paar Sätze im Forum zu lesen und "ES" fliesst in Strömen...

    Magie und Mystik - wirklich zwei Wege zum selben Ziel? Der Weg ist nicht derselbe... Wo wie in der Magie der Willen gefragt ist, kann der Weg zumindest mal nicht das Ziel sein.
    Die Auseinandersetzungen im BW-Thread Kybalions bzw. mit der Magie des  Wahren Adepten von F. Bardon dienen mir wie es aussieht zur retrospektiven Klärung: Ich entdecke, dass mir alles, was der Adept in Bezug zur Magie übt, einfach zugefallen ist. Ich wusste damals nichts von Magie und Übungen... Ich nähere mich der Magie quasi durch die Hintertür. Sehr spannend...

    http://www.verlag-dr.de/verlag/Adept/249-Jetzt.htm

    Dass ich meine Auseinandersetzung mit Magie im Thread von Kybalion7 führe, wird mir sehr übel genommen, die Magie"Adepten"  fühlen sich persönlich von mir angegriffen. Daran könnten sie lernen, was Identifikation ist, allerdings hat man ja doch kein Interesse an Desidentifikation in diesem Metier, im Gegenteil, man wird in neuen Glaubenssätzen geschult, mit neuem scheinbar "höherem" Wissen abgefüllt , mit denen das Ich sich identifizieren soll. Bislang kann ich nichts Spirituelles an der Magie erkennen, auch wenn Spiritualität - das Unsterblichkeitsbewusstsein -  das erklärte Ziel der Magie sein soll.




    "Gott Elli Marichal"

    ist mir wieder erschienen. Sie hat sich zu meinem Titelbild (Damenklo, Treffpunkt für Frauen und Männer, die es werden wollen)  folgendermassen geäußert:

    Glaubst du wirklich das du eine Frau bist mein Kind? Du hast noch wirklich viel zu lernen bist du erwachst, wie ich es bin.

    Hihihi, ich freu mich...Als ich mal gucken will, ob sie mich noch immer auf ihrer Seite gesperrt hat, sehe ich, dass ihre Facebooksektenseite offensichtlich die 5000 Freunde-Grenze erreicht hat und daher unter einem neuen Titel läuft. Unter ihrem Klarnamen hat sie nun wohl einen neuen Account?  Nun, ich werde das Aufmerksamkeitsdefizit von Frau Gott befriedigen und ein bisschen Werbung für ihre Seiten machen. Bislang konnte sie in dieser Hinsicht immer auf mich zählen.

    https://www.facebook.com/profile.php?id=100006644194320&fref=ts
    https://www.facebook.com/profile.php?id=100008630678435&fref=ts

    ***
    Elisabeth Marichal: Erkenne dich Selbst und du erkennst Gott, Gemeinschaft
    https://www.facebook.com/pages/Elisabeth-Marichal-Erkenne-dich-Selbst-und-du-erkennst-Gott/298291343514860?fref=ts

    ­­­­­­***

    Elisabeth Marichal, Gruppe:  Erkenne dich selbst durch Rückbindung an dich Selbst
    https://www.facebook.com/groups/124333770958902/?fref=ts

    ***

    Gott Elli Marichal
    https://www.facebook.com/pages/Gott-Elli-Marichal-Informationen-%C3%BCber-die-Wahrheit-der-Welt/431376480265014?fref=ts

    ***

    Der letzte Link ist besonders interessant und allen empfohlen, die eine direkte Ansprache von Gott bevorzugen, wer ein offenes Herz hat, kann hier durchaus gutes universelles Futterchen kriegen. Mich dünkt nur, dass sie als "Gott" die universellen Wahrheiten offenbar selbst nicht so recht versteht, zumindest scheint sie ihre göttlichen "Ausflüsse" nicht näher erläutern zu können. Ich habe gehört,  dass "zwielichtige geistige Wesenheiten" es lieben, Menschen zu besetzen. Vielleicht mit besonderer Vorliebe diejenigen, die in ihrer Menschlichkeit noch nicht geläutert sind und sich mit Gott HIMSELF allzusehr identifiziert haben.
    Ihr Auftreten im Netz ist eher das Auftreten eines "Asura-Dämons", denn als eine durchs Geistfeuer geläuterte Seele: Prahlen, Überheblichkeit, Stolz und Dünkel/spirit. Statusbewußtsein , kurz: kein Hauch der kosmischen Intelligenz des Göttlichen Kindes, statt dessen spielt sie  noch immer die ganze Klaviatur menschlicher Dummheit rauf und runter.  (Das nimmt mich nicht Wunder, kann sie doch noch immer nicht das befreite göttliche Kind vom unfreien angepasssten inneren Kind unterscheiden, was m. E. eben auf  fehlende Individuation hinweist.) Wobei die Menschen, die mit ihr persönlich schreiben und verkehren, des Lobes voll sind über ihre  umwerfend liebevolle Ausstrahlung. Eine ziemlich brüchige Ausstrahlung allerdings, die nur solange hält, wie man ihr bedingungslos folgt und keinen Widerstand leistet oder ihre göttliche Autorität hinterfragt. (Hehehe, dasselbe sagen manche auch von mir!) Sie ist ein eifersüchtiger Gott,d.h., sie duldet keine anderen Götter neben sich. Wenn sie bei anderen Menschen universelle Wahrheit liest, dann wertet sie diese schlicht als "angelesen" und "angelernt". Neben ihr kann einfach niemand bestehen.

    Man sollte vielleicht wissen: Die "DirektAnsprachen", die man auf der Seite von Gott Elli Marichal liest, gelten -  w e n n  sie denn authentisch sind -  nach meiner Erfahrung in allererster Linie ihr, Elisabeth, selbst. Sie kommen aus ihr SELBST und gelten primär nur ihr selbst.

    Jeder Mensch, der sich auf dem Weg der inneren Heilung befindet, fühlt sich  m. E. einmal oder mehrmals in dieser numinosen Art  von "Gott" angesprochen . Ich kann mich gut erinnern, wie ich damals, (ich glaube, es war ca. 1997 )während ich in meinem TAgebuch schrieb, sich plötzlich mein Schreibstil von der Ich- in die Du-Form veränderte. Offensichtlich war ich in Trance und ich schrieb,als ob mir eine unhörbare Stimme in die Feder diktierte. Diese "Stimme" schien mir numinos und prophetisch, sie sagte mir auf ca. 2 Seiten, wer ich wirklich bin und was mit mir geschehen solle. Über allem, was diese Stimme sagte, schwebte dieser Satz aus der Bibel: Du bist mein geliebtes Kind (Sohn), an dem ich mein Wohlgefallen haben. Erst viel viel später ging mir auf, dass es sich  hierbei um den  Akt der SELBSTannahme, der AusSÖHNung und Selbstvergebung handelte, der mich mit biblischen Bildern begleitete.  Ich tat damals etwas, was ich später einmal bereute: Ich warf die Seiten weg, wie ich fast alles wegwarf damals.
    Damals war ich im  Entrümpelungsfieber, die Dinge wurden mir sämtliche zum Ballast, und so warf ich bis auf die notwendigsten Dinge ALLES weg, sogar das, was mir das Liebste und Allerhöchste und Schönste war.  An nichts wollte ich mein Herz hängen. Keine Reste war das Motto, und: Schau niemals  zurück! Das tat ich später auch mit meinen TAgebucheinträgen: jeden Abend warf ich die Seiten weg, die ich tagsüber geschrieben hatte, machte meinen Schreibtisch vollkommen leer und blanco - so war jeder Tag ein Neuanfang; wie aussen, so auch innen: jeden Morgen räucherte ich rituell meine Wohnung schob dabei alle störenden Gedanken beiseite,  - räucherte gewissermassen dabei mein auch Hirnkastl aus und richtete mich aus, d.h., ich stellte meine Ohren und mein inneres Auge auf Empfang, lauschte und schaute... ("Schlauschen"  - ein lustiges "vereinheitetes" Wort, welches OneIsEnough prägte und welches sehr schön diesen Doppelcharakter des  Gewahrseins beschreibt). (Ich hatte nie viel an Ritual und hielt auch nichts von vorgekauten Ritualen. Alles, was ich diesbezüglich tat, kam aus mir SELBST. So zündete ich in diesem Zusammenhang eine zeitlang  auch 2 Kerzen an,  in die ich gerne schaute, später kam noch eine hinzu. Diese Lichter schienen mich links/rechts-hemisphärisch in Balance zu bringen. Ich nahm ihren Wiederschein spürbar in meinem Herzen auf.
    JETZT  - gerade eben "zeigt" sich mir, dass ich mit dieser Ent-Äusserung meines Inneren eine Gleichzeitigkeit von Innen und Aussen symbolisch manifestierte.Vielleicht ist dieses komische merkwürdige unbeschreibbare "Gleichzeitigkeitsgefühl", was so oft in  meinem BewusstSEIN  schwebt, ja überhaupt die paradoxe Gleichzeitigkeit von Aussen und Innen??? AHA! - GENAU DAS IST ES!!!
    Jop!  und schon wieder hat sich  - während des Schreibens, LOL - etwas "gecleart", was bislang unbeschreibbar war. HAH!

    Jahre später in einer dieser von Gott und allen Menschen verlassenen Dunklen Nächte war ich versucht, zu bereuen, dass ich diese "Ansprachen" wegwarf, ich suchte nach Halt, denn ich hatte nichts mehr, an was ich mich festhalten konnte und die erinnerungsmässigen Wiederbelebungsversuche  meines "Erwachens zum Gotteskind" schlugen fehl...Nur ein ganz kurzes Aufblitzen von Reue, dann nahm ich meine "Haltlosigkeit" an und wie es war, war es dann auch gut: Ich hatte keinen Kult aus diesem AusSÖHNungsGeschehen gemacht und bin mit dieser "Stimme" intuitiv genauso verfahren, wie mit den Erscheinungen der anderen Archetypen - ich liess es vorübergehen und haftete nicht daran. Keine Reste.  Mit den Worten M. Eckharts: Ich  hatte Gott um Gottes Willen gelassen. Loslassen, Vergessen, Verlernen... alles Worte, die ich damals aber nicht hatte für das, was ich tat. Ich liess mich poetisch ausgedrückt einfach nur von der Hand Gottes leiten, ohne zu wissen, wie mir geschah.


    EM: Erleuchtung/Erwachen bedeutet alles so zu lieben wie es jetzt ist und aufzuhören zu kämpfen und etwas zu verändern.
    Frage: Ach so, und deshalb bekämpfst du eine ganze Facebook-Gruppe auf abscheuliche penetrante Weise - weil du alles lassen kannst, wie es ist.

    Ja, EM  hat durchaus recht mit ihrer Aussage. Ich würde aber hier nicht von Erleuchtung und Erwachen reden, sondern vom geistig Wiedergeborenen, der nicht mehr egorückfällig werden kann. Dann erst ist marktplatzstabiles Permagewahrsein gegeben, jetzt erst hat der Kampf wirklich aufgehört.

    Allerdings wirkt sie doch recht kämpferisch zumal dann, wenn sie Law und Order für sich in Anspruch nimmt.  Sie wirkt nicht streng, sondern strafend. wenn sie die Pösen Egos bannt, die sich ihr entgegensetzen. Sie sieht m. E. keine psychologische "Struktur" der Abwehrmechanismen, sondern  w e h r t (!) sich vehement gegen solche, statt sie aufzudecken. Sie wertet einfallslos nur ab, was sich ihrer PERSON  entgegenstellt und reagiert ebenfalls mit Abwehrmechanismen.  In der Regel ist man m. E. nicht gegen ihre Verkündigung von universellen Wahrheiten, sondern gegen ihre  persönliche Art der Vermittlung dieser. Immer derselbe herablassende Tenor: Du bist nicht so weit/erleuchtet/erwacht wie ich es bin, mein Kind.

    Zu unterscheiden wären hier aber doch auch die Kritiker, die Sorte "Sucher", für die allein schon die Wahrheit ein Angriff auf ihr Ego bedeutet, ganz egal,  auf welche Weise man sie ihnen nahebringt. Das sind ja doch oftmals die inflationären SpiriEgos, die ähnlich EM selbst keine anderen Götter neben sich dulden. Man glaubt allgemein wohl, die WAHRHEIT käme, wenn sie kommt, auf Samtpfoten. Die WAHRHEIT aber kommt wie ein Schwert - ein  Schwert, welches das Unwahre vom WAHREN und das Richtige vom Falschen scheidet. Ist der Widerstand groß gegen sie, ist auch der Schmerz groß.  Die WAHRHEIT hätschelt niemanden, sie züchtet auch keine Nattern an ihrem Busen. Das ist den Nattern (Neurosen) unbegreiflich.

    ES ist ja so: Das Unterscheiden zwischen SELBSTausdruck und EGOzentrik ist nicht leicht. Das SELBSTgewisse befreite Ich wird sehr leicht verwechselt mit dem sich selbst überhöhenden grandiosen Ego. Gerade die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit ihrem mal grandios, mal niedrigem Selbstwertgefühl neigt zu dieser Verwechslung.  es ist tragisch, aber diese Menschen kämpfen in der Außenwelt (in anderen Menschen) wie auch in sich selbst  oft gegen das, was sie am meisten ersehnen: ihr wahres SELBST.

    WAs  meinte Rita K. dazu, dass Frau Gott hinterrücks so ganz legal wiederauferstanden ist?

    http://www.ritakoch.net/wp-content/uploads/2015/01/facebookgruppe-bek%C3%A4mpft.jpg

    Rita K.'s Gottesbeschimpfung hat sich folgerichtig von Frau Gott auf Herrn Gott verlagert. Rita K.geht dem falschen Gottesbild an die Wäsche nach dem Motto: Nicht der Mensch, sondern Gott ist für ALLES, was geschieht, verantwortlich. Da fliegen die Fetzen! Gut, auf diese Weise verliert man jeden ungesunden Respekt vor Yaldabaoth, oder wie immer auch der Gott der KNILCHE heißen mag! Da muss man durch auf dem Weg der Läuterung, Reinigung, Rein-WASCHUNG. Bis man dann mal erkennt, dass man SELBST/Gott war und ist, und zwar dieser UND jener, der Alte und der Neue.. der Gott des Alten Testamentes und der liebende Vater des Neuen Testamentes...

    "Rita K." ist keine second-hand-Wissende. Ganz egal, wie sie die Bibel auch interpretieren mag.. sie ist so unkontrolliert-authentisch, dass so mancher Maskenträger es richtig mit der Angst kriegt, nach Kontrolle schreit und schnellstens den Deckel auf seinen aufrührerischen Rita-Seelenanteil hält.
    Rita läßt sich nicht kontrollieren. She goes her own way! -  in die Einheit unseres lieben Vaters, des Sohnes und des heiligen GEistes, AMEN! Dass der Weg zum Vater über den Sohn führt, das weiss sie schon mal... in welchem Sinne Nachfolge zu verstehen ist, wird ihr spätestens dann dämmern, wenn sie sich ausgetobt hat an dem, was Henry Miller ein "Motherfucking Asshole" nannte....was mich mit meinen damaligen 16 Jahren zutiefst beeindruckt hatte und ein Schrittchen weiter aus dem kirchlichen Hohheitsbereich brachte und damit näher hin zu dem, was ich heute in allernüchternster Schlichtheit einfach nur einen FREIEN GEIST nenne - nichts von heilig.


    Der Rechte Glaube

    Nochmal deutlicher: Dem Glauben als schnödes Für-wahr-halten steht das geistige Erkennen aus sich SELBST heraus gegenüber. Aus welcher Quelle nun das eine oder andere stammt, kann der Egomind nicht beurteilen. Der "''Rechte Glaube" wäre demnach der Glaube an die WAHRHEIT, die im Geiste, im Gewahrsein "erschlauscht" wird. Aber nur dem, der  (Perma-)Gewahrsein verwirklicht hat, kann geistige Erkenntnis nicht mehr zu einem Konzept/Glaubenssatz gerinnen - Bewusstheit weiss das zu verhindern.



    Wenn der Magier

    dasselbe Ziel wie der Mystiker hat, dann wird er zum Mystiker werden müssen, indem er seine Energie von der Außenwelt abzieht und nach Innen geht. Ein Magier, der das Große Jetzt  auf Dauer erlangt hat (Perma-Gewahrsein) ist kein Magier mehr und müßte seinen Magierhut und sein Magierfräckchen ablegen, genauso wie der  der Sannyasin, wenn er  Selbstverwirklichung erlangt hat ,  seinen Sannyas-Namen ablegt und zur Gewöhnlichkeit des Alltagslebens zurückkehrt und wieder zu Hänschen Müller wird, wenn der Berg wieder zum Berg geworden ist.  Aus dieser "gewöhnlichen" Perspektive fallen alle diese Dinge in die Rubrik der Eitlen Besonderheiten. YES!, Fredo  :-)

    Wie ich schon einmal schrieb: Ich weiß nichts über Magie,  - was ich lernen muss, lerne ich JETZT Stück für Stück aus mir SELBST heraus . Die drei Bände über den Golden Dawn und die Biographie von Franz Bardon, die ich mal vor Jahrzehnten las,  sind total vergessen. Es geht auch nicht primär um die  Magie, sondern immer nur um die Unterscheidung der Geister WAHR vs. Unwahr.
    Gewöhnlichkeit


    Wenn Gewahrsein

    alltagskompatibel geworden ist, dann bedarf es auch keines Rückzuges in die "Einsamkeit" mehr. Auf dem "Marktplatz"  - im ganz konkreten Leben - bin ich ein ganz gewöhnlicher Mensch unter anderen gewöhnlichen Menschen. Es besteht kein Drang,  universelle Wahrheiten zu missionieren, zu retten, zu heilen oder die Leute auf den rechten Weg zu bringen  - (das Bild, wie ich mir früher einen Meister vorstellte!).Jeder ist so wie er ist, vollkommen ok und bedarf keiner Verbesserung oder Heilung. Von Rollen desidentifiziert, spiele ich heute  b e w u s s t  und lustvoll die Rollen, die man von mir erwartet. Manchmal falle ich auch lustvoll raus... LOL..Die Gewöhnlichkeit besteht u.a. darin, dass ich zu einem großen Teil  genauso spreche und handle wie die anderen Menschen, nur mit dem Unterschied, dass ich mir im Vergleich zu früher dessen  b e w u s s t  bin, dass ich bei allem nur so "tue, als ob..." . Dass ich dabei oft ganz schön ins Stottern komme, ist ein lustiger Nebeneffekt.

    Das gilt aber nur im konkreten Leben, in spirit. Foren schwinge ich die Doppelaxt...da nämlich geht es primär um nichts anderes als die Scheidung der Unwahrheit von der WAHRHEIT. Da bleibt nichts, wie es "ist", - im Gegenteil: da bleibt kein Stein auf dem anderen. Und da bleibt es auch nicht aus,  dass so mancher dabei sein "Gesicht" - die Maske der (konditionierten) Persona - verliert. Ein "Gesichtsverlust", der nur dann schmerzhaft ist, wenn man mit den übernommenen Weltbildern der Person allzu sehr identifiziert ist.


    Paradoxe Handlungsanweisungen

    findet man zur Genüge bei den "Meistern" aller Coleur. Paradoxe Anweisungen sind dem Verstand ein Gräuel!
    Sei spontan! Bereue nichts! Habe keine Erwartungen! Liebe und tue was du willst! Sei einfach!
    MickyM: GLAUBE nicht!
    Alle fordern dich auf: HÖR AUF DAMIT! Höre einfach damit auf!

    Solche Sprüche waren mir früher ein Koan, ich habe mich auf  solcherlei Ärgernisse eingelassen, ich habe mit ihnen gekämpft,  sie in mir bewegt,gekaut und schliesslich ausgespuckt. Diese "Meister" - ich habe den Mund verflucht, der solche Scheisse von sich gab, - ach, wie viele von ihnen sind in meiner Vorstellung eines qualvollen Todes gestorben, geteert & gefedert auf den Scheiterhaufen der Geschichte geworfen. Bücherverbrennungen...

    Bhagwan, Osho - der Schlimmsten einer. Satz für Satz habe ich mit ihm gekämpft...ihn geliebt, gehaßt...Deswegen sage ich manchmal, er war mein Meister. Sein Bild, wenn ich es mal gerade nicht geteert und gefedert hatte, begleitete mich überall hin...hing in meiner Wohnung, sein Blick folgte mir überallhin. 1994 - In der KarfreitagNacht meiner Höllenfahrt durchs Spiegelkabinett - einem wahrhaft höllischen "Projektionsgewitter" -  rettete mich sein Bild: Ich schaute in seine Augen und wurde EINS. Mit mir SELBST. Der weil ich in diese Augen schaute, öffnete sich mein inneres Auge und ich erkannte mich.
    Es war wohl damals das erste Mal, dass ich mir des Gewahrseins bewusst wurde - das Wort, welches ich erst 20 Jahre später dafür fand.
    1994 war zugleich das schlimmste und wunderbarste Jahr meines Lebens...  Komplizierteste Schwangerschaft und schmerzhaftschöne Geburt des SELBST. Christusbewusstsein.. Damit war der Grundstock gelegt, der Fels, auf dem  "ER" seine Kirche baut... eine Kirche so hoch, dass sie in die Unendlichkeit der Himmel reicht...
    Aber wer nun glaubt, dass das Leiden damit ein Ende hat, der täuscht sich. Geburt ist nicht gleich Auferstehung! (Auch wenns so erlebt wird.)Der Weg war nicht zuende, das Christusbewusstsein hat noch seine ganze Kindheit vor sich - vor allem aber den schmerzhaften Kreuzweg...
    Auf dem Individuationsweg der Persönlichkeit wird ja zunächst "nur" das falsche Ich "gekreuzigt" und so mancher hält sich damit schon für erleuchtet und "gestorben" bzw. fully  SELBSTverwirklicht. Das Ich  - das innere Kind - hat erst einmal Heilung und Erlösung erfahren, aber noch keine Erfüllung. Vollkommene Erfüllung  - EINHEIT - erfährt man erst, wenn das Christus-SELBST gekreuzigt ist. In dieser "Kreuzigung" wird die Letzte Identifikation aufgehoben: die Spiri-Ego-Identifikation mit dem SELBST. Mit Meister Eckhart gesagt: wenn man "Gott um Gottes Willen gelassen" hat, ist man erst den "mystischen Tod" gestorben - nicht vorher und nicht nachher. Durch diesen mystischen Tod  ist das "Göttliche Kind" - das Permagewahrsein geboren.
    (Ich habe das alles vermutlich schon des öfteren beschrieben, aber nie war es mir klarer, bzw. habe ich es klarer ausgedrückt.)
    Es gibt aber nur scheinbar ein Nacheinander dieser "Ereignisse". Zuguterletzt wird alles als EINS erkannt oder erlebt. Wenn der "Neue Tag" des Neuen Bewusstseins anbricht, wird die  Auferstehung des SELBST als Weihnachten, Ostern, Pfingsten zugleich erlebt -  du erkennst: alles findet gleichzeitig statt. JETZT.
    ES gibt  zweierlei Geburt gibauf dem Weg: Einmal die Geburt des Wahren Menschen, d.h. des freien inneren Kindes durch die Individuation/personal-kollektive Schattenintegration und zum anderen die Geburt des göttlichen Kindes, die geschieht, wenn die "wahre Menschlichkeit" der Persönlichkeit transzendiert - d.h. auf eine höhere Stufe hinaufgehoben wird. (Nochmal: Transzendieren ist nichts, was man "tut", Transzendieren ist in meiner Erfahrung einfach nur BEWUSSTHEIT oder GEWAHRSEIN in dessen BewusstheitsLicht eine niedere Stufe auf eine Höhere Stufe gehoben wird - anders, sozusagen von "oben" her gesagt: du erkennst, was immer schon da war bzw. IST, aber durch die Egostrukturen verborgen war.
    Wieder anders gesagt, du erkennst IN der Einheit und durch die  Einheit die EINHEIT des Gesuchten mit dem, der sucht. Gut, mir fallen da noch andere babylonische Synonyme für das EINE ein... aber lassen wir das...LOL



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    Prof. Dr. B. Schieffer, Uniklinik Marburg




    Frohlocket!

    3 Tage lag der Bruder krank
    zu Marburg an der schönen Lahn
    bis Herr Professor Schieffer fand
    mit kompetentem Habitus,
    es habe sich nun ausgekrankt,
    mit Lustig sei's nun Schluss:

    Come on, my Donkey, sei so nett
    und nimm dein Bett
    und mach dich weg,
    go back, my Dear
    nach Gladenbach, der Stadt,
    die Frauen glücklich macht!
    Erneut vom Tode auferstanden,
    befreit von allen Pösen Panden
    aufgeräumt und ausgeruht
    weil kardioversiv getuned
    he's back in town now, Gott sei Dank -
    3 Tag' war Bruder Esel krank!

    Jauchzet, Frohlocket ihr englischen Chöre
    dort oben im Nichts, der Himmlischen Leere!
    Frohlocket!  3 Tage lag der Bruder krank zu Marburg an der schönen Lahn bis Herr Professor Schieffer fand mit kompetentem Habitus, es habe sich nun ausgekrankt, mit Lustig sei's nun Schluss:  Come on, my Donkey, sei so nett  und nimm dein Bett  und mach dich weg,  go back, my Dear nach Gladenbach, der Stadt,  die Frauen glücklich macht!  Erneut vom Tode auferstanden, befreit von allen Pösen Panden aufgeräumt und ausgeruht  weil kardioversiv getuned he's back in town now, Gott sei Dank - 3 Tag' war Bruder Esel krank! Jauchzet, Frohlocket ihr englischen Chöre dort oben im Nichts, der Himmlischen Leere!




    Die "Depersonifikation"

    scheint kontinuierlich ihren Lauf zu nehmen, denn immer klarer "sehe" ich hinter den Namen die "Mächte und Gewalten" walten... Auch das Sprechen in der Ichform wird mir langsam lästig. Ich und du... Die Ichform provoziert immer ein Du, um "persönlich" zu werden, aber es  ist mir lästig, mich  in persönliche bzw. "energieräuberische"  Querelen zu verwickeln. Reine Zeitverschwendung , denke ich manchmal - wenn es nicht so wäre,  dass ich an jeder Reibung reifen würde und mir nicht aus jeder "Krankheit", die aus dem (scheinbaren) Aussen an mich herantritt,  eine Chance erwachsen täte..Im Grunde macht es keinen Unterschied,  ob ich mich persönlich einlasse oder nicht einlasse - immer springt für mich ein geistiger Gewinn dabei raus, - gleich gültig, ob die Inspiration von außen oder von innen getriggert wird. (Hehe, dies ist natürlich ein erfahrungsbasiertes "Wissen", welches ich mich bemüßigt sehe, sofort zu  dementieren, LOL!)

    Es ist einfach so: Mit Energie habe ich keine Probleme: man kann mir weder Energie abzapfen, noch könnte ich mir Energie (z.B. in Form von Aufmerksamkeit anderer) "einverleiben". Ich bin in perfekter Balance, in meiner  "Mitte" und die  ist  jenseits von Energie; nichts kann an dieser Balance kratzen, meine Energien aus dem Ungleichgewicht bringen - kein "Hungergeist" kann irgendetwas in meinem geistigen Energiehaushalt bewirken. Die Energie wird nicht weniger, aber auch nicht mehr.

     

    "Unreine Seelen"?

    Ein Ausdruck, der neulich im Forum fiel und mir unterstellt wurde. Ich habe etwas gegen solche Ausdrücke, sie klingen mir bös schwarzchristlich in den Ohren. Aber der oft gelesene und gehörte Begriff der "Unreinen Geister" wird mir nun immer klarer und begreiflicher. Der "unreinste" Geist ist der konditionierte Egomind, der sich selbst zum Gott erhebt und keine anderen Götter neben sich duldet. Sämtliche Neuroseformen gehören in die Kategorie der "Unreinen Geister".



    Tiefenprozesse

    kündigten sich immer dadurch an, dass ich oft träumte, dass ich nicht wach werden könne. Es war so merkwürdig: Ich lief im Traum mit halb oder ganz geschlossenen Augen herum, konnte die Augen ums Verrecken nicht aufkriegen, war so schwer und schläfrig und taumelig, dass die Leute im Traum mir vorwarfen, betrunken zu sein.  Ich wusst oft selbst nicht, ob ich nun betrunken oder ob ich einfach nur im Gehen schlief...Verzweifelt kämpfte ich mit dem Schlaf...
    Was diese Träume wirklich bedeuteten, wird mir erst heute bewusst.
    Miteinher gingen auch immer Träume, in denen ich mich in  Heileinrichtungen (Krankenhäusern, Kliniken) einfand, in denen ich früher einmal Patientin war. Ja, und Feuerträume, Überschwemmungen, Erdbeben...
    Was das Erdbeben angeht, so dachte ich eine zeitlang tatsächlich,  - immer kurz vorm Einschlafen - dass die Erde bebt. Das war während der Zeit, als ich die Todeszonen durchquerte. Kaum zu glauben, aber es dauerte eine Zeitlang, bis ich herausfand, dass nicht mein Bett wackelte, sondern dass es mein Körper war, der bebte. Es waren kaum wahrnehmbare Muskelzuckungen.


    Träume

    Seit 3 Jahren hatte ich so gut wie kein Traumleben, zumindest kein erinnerbares, in letzter Zeit  aber habe ich wieder so lebhafte Träume, dass ich davon aufwache. Letzte Nacht träumte ich einen "schrecklichen"  Horror-Traum, der mich allerdings nicht berührte: Ich sass mit anderen Menschen in einer Szene-Kneipe am Tisch, als ich plötzlich bemerkte, dass  merkwürdige durchsichtig-feine Gebilde in der Luft schwebten und sich an den Wänden niederliessen. Ich fing eines mit dem Finger  - es waren Wachspartikel - und zeigte es den anderen. Die konnten aber nicht sehen, was ich sah, sondern sahen  m i c h  an, als wäre ich nicht mehr ganz richtig im Kopf bzw. so als ob ich gar nicht da wäre.  Dann sah ich, dass die solchermassen "gewachsten" Wände Risse kriegten, die sich netzartig immer mehr ausbreiteten. Wieder versuchte ich die anderen darauf aufmerksam zu machen. Wieder guckten die mich nur an oder durch mich hindurch. Dann plötzlich platzen die Wände an verschiedenen Stellen auf wie eitrige Geschwüre. das Mauerwerk wölbte sich... Alles lautlos.  Keiner sah, was ich sah...
    Ich wachte auf, weil ich einen Heidenlärm hörte, als ob jemand mit einem großen Hammer gegen Metall schlüge. Ich nahm meine Ohrstöpsel heraus, die ich zuweilen  wegen des Lärms der Heizungsrohre nehme - es waren meine eigenen Herzschläge!
    Während des Schlafens wachte ich in der letzten Nacht immer wieder auf, weil mein Körper so merkwürdige "Sensationen" hatte, wie ich sie bislang noch nicht kannte... es fühlte sich keineswegs gut  an... es waren keine Schmerzen, vielmehr so etwas wie Bewegung...
    Vielleicht ist dieser Traum nur ein Ausdruck/Bild organischer Vorgänge...


    Die Magie,

    die nur die Zustandsveränderung von negativ auf positiv betreibt, - aus dem Ist-Zustand  in einen magisch anvisierten Sollzustand wechselt - ist "Stoff" für Junkies. Grabtapezierung. Wohlfühlmagie für alle, die ihr persönl. Hier und Jetzt nicht ertragen können. Das Ego will immer eine Zustandsveränderung, egal wo es ist, es will anders, woanders sein. Immer vergleicht es den jetzigen Zustand mit einem Zustand von früher, wo es ihm scheinbar viel besser ging.
    Der Anspruch der Magie, Blei in Gold zu verwandeln, bedeutet keine simple Umpolung von negativ nach positiv, sondern den  kompletten Umsturz von negativ UND positiv, Transformation eben. Das Ziel ist die ZustandsLOSIGkeit. Nullzeit.



    ER hat  eine gute Intelligenz,

    leider steht sie im Dienste des Teufels (Neurose). Seine Einsichtsfähigkeit/Selbstreflexion ist gleich null, statt dessen pseudospiegelt er  zwar intelligent, aber stachelbewehrt und stereotyp das zurück, was ihm zur Einsicht angeboten wird...nach dem alten Kindergartenmuster: Du bist blöd - Du noch viel blöder.

    Der Egomind ist ein geschlossenes System... kein Lichtstrahl dringt hindurch. Das hardcore-Vernünftilein - ein Aspekt in einem jeden von uns - ist überzeugt, weil es das Undenkbare nicht denken kann, gebe es das Undenkbare nicht. Eine Form von unbewusster Magie, die den Schlaf des Vergessens nährt.
    Der Schamane strebt in die dunklen Höhlen der archaischen Vergangenheit. Hin zu den Ahnen... Der Mystiker hat diese Bw-Ebenen eingeschlossen/transzendiert.
    Der Magier bündelt seine Energien nach außen, der Mystiker nach innen.
    Das dritte Auge (Gewahrsein) öffnet sich beim Mystiker durch Schattenarbeit... der Magier macht wenns an sein selig Ende geht -  "Chakrenarbeit"? 

    Der "Krieger", der gegen seine menschlichen Schwächen kämpft, kämpft gegen sich SELBST. So wie sich die Magie mir darstellt in den Akteuren des Kybalions-Threads, beruht sie im tiefsten Grunde auf Selbstverachtung bzw. SELBSTverachtung.Meisterschaft hat aber nur der, der nicht durch "Machen"-schaften, sondern durch sich SELBST das LEBEN meistert. Wer die grundsätzliche Ohnmacht des Ichs  hinsichtlich Meisterschaft des Lebens nicht anerkennen kann, wird Magier. Der erste bzw.letzte Schritt vom Magier zum Mystiker wäre die Kapitulation, dann nämlich, wenn er an die Grenzen seines Könnens und des MACHbaren stößt. Das den Adepten der Magie zu erklären, ist z.Zt. allerdings unmöglich, weil sie noch nicht mal damit angefangen haben, zu "können" und ihr magisches Weltbild ihnen so grenzenlos machbar erscheint, dass es ihnen gar nicht in den Sinn käme, dieses Weltbild loszulassen.
    Blei in Gold transformieren, kann nur der Mystiker.
    Ob es dem Magier möglich ist, zum Mystiker zu transformieren, was heisst: "freiwillig „intra-personal“ in einem rein geistigen Akt, nämlich von seinem freiwilligen bedingungslosen Ausstieg aus seinem (nicht nur!) „dogmatisch“ gelebten Materialismus"   (Holofeeling, siehe unten) auszusteigen, scheint  mir äusserst fragwürdig. Wer einmal an der Macht gerochen hat, dem scheint die KRAFT fade und leer. Die KRAFT des Mystikers hat nichts vorzuweisen, sie "kann" nichts - sie IST.  Die Feinde und Dämonen, mit denen der Magier oder der Krieger kämpft, hat sie  (die KRAFT)  "unter ihre Füße getan".


    Die WAHRHEIT

    wahrheitet rein SUBJEKTIV aus mir SELBST heraus als WAHRHEIT. In den Texten anderer finde ich zwar auch Wahrheit,  aber aus welcher QUelle diese Wahrheit stammt welchen Geistes sie ist - angelerntes Wissen des Ego oder Ursprung/SELBST,  - bleibt mir verborgen. Jedem Menschen kann ja doch auch zu jeder Zeit WAHRHEIT aus dem Ursprung zuteil werden, das ist unabhängig von spiritueller Entwicklung bzw. Individuation. Die spirituelle Entwicklung  (Individuation, Auflösung der Abwehrstrukturen) ist nur der Weg zu dauerhaftem  (Perma-)GeWAHRsein von WAHRheit. Schon deshalb kann ich aufgrund WAHRER Texte keine Beurteilung über den WAHREN Geisteszustand des Schreibers abgeben.
    Wie liesse sich  "Authentizität" - ein wahrer Meister erkennen? Indem man ihn auf Abwehrmechanismen prüft! Also angreifen! Seinen "Titel" in Frage stellen... Ich kenne bislang kein besseres Mittel - und doch ist auch dies kein absolut sicheres...
    Der Egomind selbst kann Authentizität nämlich überhaupt nicht erkennen bzw. beurteilen, denn er fühlt sich per se ständig - und ganz besonders von der WAHRHEIT - angegriffen und befindet sich daher ständig in der Abwehr und im Angriffsmodus.


    Die Bewusstseinsskala

    von David Hawkins ist schon ein probates Mittel, um spirituelle BW-Entwicklung zu erurieren. Ich brauche aber seine Skala nicht, auch wenn ich mich ab und an mal ihrer bediene, so sehe ich doch selbst an den Abwehrmechanismen,  wo und an welcher Stelle jemand psychospirituell steht. Ob ich dem Abwehrmechanismus - Verachtung, Stolz, Verdrängung usw.,  quasi allen 7 Todsünden - ein Nümmerchen anhefte oder nicht, ist mir gleich gültig... David Hawkins hat zur Erstellung seiner Skala auch nichts anderes getan, als an hand der Abwehrstrukturen zu erkennen, wo jemand BW-entwicklungsmäßig steht.
    Ich sehe: Ab BW 200 beginnt Integrität, d.h., dass die WIderstände aufgeweicht werden, was Hingabe möglich macht und infolge eben auch  die Abwehrmechanismen langsam fallen.  Eine erste Öffnung in Richtung Heilung. Ab 500 beginnt wohl die zweite Öffnung, d.h. die Öffnung des Kronen- und Herzchakras und macht erstes Gewahrsein möglich.
    Man sollte nicht den Fehler machen, einen Glaubenssatz daraus machen und sklavisch an dieser Skala haften, denn auch diese hat keine WIRKLICHKEIT, sondern ist nur eine Annäherung, eine Arbeitshypothese ... Es gibt bei der spirit. Entwicklung  nämlich kein striktes Nacheinander, sondern alles ist ineinander verwoben...
    Wo wirkliches Gewahrsein ist, erkennt  man  u n m i t t e l b a r , d.h. spontan aus sich SELBST heraus,  (aber nicht immer und überall und nicht, wie du, sondern wie ES will) da bedarf es keiner Hilfsmittel, SKalen usw.
    Jeder, der über Perma-Gewahrsein verfügt, ist in der Lage, eine BW-Skala  zu erstellen.  Mit der Hawkinsskale stimme ich nicht ganz überein, aber darauf kommts nicht an...Die Skala ist nur ein grobes Raster.  Im spirit. Kontext ist alles, was man sagt oder entwirft eh nur eine Annäherung. (Die Skala  -  die Landkarte ist nicht das Territorium.) Hier gibts keine Eindeutigkeit, Genauigkeit, Gradlinigkeit und zudem muss man bedenken, dass es individuelle Unterschiede in der spirit. Entwicklung gibt.
    Für mich gehört David Hawkins zu den wenigen authentischen Meistern, die mir bislang in den Fokus gerückt sind.
    http://de.spiritualwiki.org/Hawkins/Skala


    Desidentifkation

    Durch ein Gespräch mit einem Freund wurde mir neulich klar, wann ich zum ersten Mal  mit einem Glaubenssatz den Kampf aufnahm. Damals, ca. 1980 hatte ich über einen längeren Zeitraum Angstzustände. Einmal war es so schlimm, dass ich nicht aus dem Haus kam, die Beine waren wie Watte. Ich rief den Hausarzt an und der spritzte mir ein Neuroleptikum, eine Depot-Spritze, die 14 Tage lang wirksam war. Diese 14 Tage waren die Hölle, eine solche innere Leere und Gefühllosigkeit hatte ich noch nie erlebt. Das Schlimmste aber war, dass der Hausarzt mir sagte, ich müsse mein ganzes Leben lang diese Medikamente nehmen. NEIN! Alles bäumte sich in mir auf, das bedeutete ja, ich wäre mein Leben lang krank und von Ängsten gebeutelt - das  konnte ich nicht akzeptieren...
    Man sagt ja, dass das Unbewusste ein NEIN nicht akzeptiert - also das kann ich nicht bestätigen. Ich habe einige Male in meinem Leben ein solches existentielles NEIN ausgesprochen - INNERLICH - ich  w a r  das NEIN. Und es fühlte sich verdammt gut an...
    (Nein war ein Wort, welches ich es erst noch lernen sollte... Widerstand leisten, neinsagen zu Grenzüberschreitungen u.a. war mir nicht möglich, ohne große Ängste zu bekommen, dass mein Nein schwere Strafen nach sich zieht. Hah! Sollte es tatsächlich so sein, dass das Unbewusste kein Nein versteht, wieso überhaupt sich wehren, nein-sagen? Ist das Unbewusste vielleicht männlich? Männer glauben ja bekanntlich, dass Frauen, wenn sie Nein sagen, in Wirklichkeit Ja sagen wollen...oi oi oi  )

    Ich war früher sehr leicht beeinflussbar, ich bekam sämtliche Krankheiten, die es nur gibt, meine Krankenakten waren so dick wie die Akte des Jugendamtes, welches meine Kindheit archiviert hatte. Wenn ich mal blau machen wollte und bei meiner Firma angab, krank zu sein, dann wurde ich auch krank.  Meine Vorgeschichte - die Krankheiten und Krankenhausaufenthalte füllten eine Din-A4Seite (beidseitig) , eine Liste, die ich einmal zusammenstellte, weil die Ärzte immer ungeduldig bis massivst genervt reagierten, wenn ich anfing zu erzählen und nicht mehr damit aufhörte...

    Aber dieses eine Mal liess ich es nicht zu, dass sich die destruktive Botschaft des Arztes in mir einnistete.  Ich wollte es nicht glauben und dieser Glaube an mich selbst half mir, gesund zu werden. Ich kann mich jetzt noch sehr gut an dieses Gefühl der Stärke erinnern.
    Unangenehm war mir immer, dass die Ärzte immerzu nach den vergangenen Krankheiten fragten und mich aufgrund dieser Vorgeschichte definierten. Ich wollte ein reines Blatt sein, ohne "Vorstrafen".  Überhaupt dann,  wenn man ein Sucht-/Alkoholproblem hat,  dann neigen die Ärzte dazu, alles auf diese Schiene zu schieben und sehen nichts anderes mehr.
    In diesem Kontext begann ich zu erkennen, wie wir von der Vergangenheit festgelegt werden bzw. wie wir uns durch die Vergangenheit selbst festlegen  und festlegen lassen.  Glaubenssätze wie: Ein Mensch verändert sich nicht usw. begann ich zu hinterfragen. Auf diese Weise festigte sich mein Glaube an "Wunder".  Ich hinterfragte Fremddefinitionen... alles, was mich festlegte auf eine bestimme Eigenschaft, charakterisierende Worte "Du bist so und so, dies und jenes ..." waren mir unangenehm...
    Alles Hinterfragen fußt auf der Beobachtung und der Annahme der eigenen Gefühle (und Gedanken). Wer nicht mit seinen Gefühlen in Kontakt ist, ist auch nicht in der Lage, Glaubenssätze zu hinterfragen. Individuation - "Menschwerdung" oder Persönlichkeitsentwicklung beruht  auf der Annahme der Gefühle und infolge auf der Auflösung der persönlichen Glaubenssätze, die unser Selbstbild untermauern und auf der Auflösung der "angepassten" Eltern-Ich-Botschaften. Anima und Animus - unser wahres Elternpaar wird stabilisiert durch die Befreiung der verdrängten, weil nicht familienkompatibel bzw. gesellschaftsfähigen, unangepassten weiblichen und männlichen Anteile.



    Kybalions Threadgang

    Seit die Jungen Wilden, der (P)rüde Prophet Hashem und der kaviziös-freche Herr Transformer das Feld geräumt haben, - Transformer aka DOT verpulverte augenscheinlich innerhalb 24 Stunden seine gesamte BeschleunigungsMonatsration, die Folgen sind noch nicht abzusehen  - schwingt nun Oneness als edler Ritter das Schwert der Gerechtigkeit in Kybalions Thread.  Er wirft mir u.a. Wettbewerbsverhalten vor. Nur: er sieht  . wie es dem Egomind eigentümlich ist - diesen Wettbewerb zwischen Personen stattfinden, zwischen mir/MickyM/Udo Pescher und den anderen. Oneness ein allzukluger und gelehriger 19jähriger Schopf, des Glaubens, dass er ES hat, glaubt auch an eine Zukunft, in der es noch mehr von ES gibt,  Juchhu! -  was wiederum beweist, dass er von ES keinerlei Ahnungsschimmer hat...LOL. Um mehr Ahnung und Schimmer zu kriegen, müßte er sein ausgeprägtes angepasstes Eltern-Ich reduzieren, aber sie will ja nicht hören, die jugendliche Arroganz..

    Der Wettbewerb, der in Kybalions Thread stattfindet, ist der Wettbewerb zwischen dem Hasen und dem Igel, zwischen Evolution und Involution - Magie und Mystik. Aussen und Innen.


    ***

    LOLO: Was ist denn das, was IST?
    Wie definierst du das?


    ER: Das was IST, IST das undefinierte ES, also die innere Wesenheit der Dinge ansich, welche uns in Wechselwirkung mit diesen als Abbild erscheinen.

    LOLO:  OK, hört sich gut an, aber wo in deinem konkreten Hier und Jetzt kannst du eine innere Wesenheit der Dinge an sich in Wechselwirkung mit Abbild usw. SEHEN?
    Nirgends, ne? Also existiert das alles nur in deinem Kopf/Denken. Und solange dies nur als ein Gedankenkonstrukt/Wissen in deinem Kopf existierst, kann du die wahre WIRKLICHKEIT hinter den Dingen nicht erkennen bzw. nicht SEIN! Und solange du dieses Sein nicht hast, hast du nur das, was du konkret in deinem PERSÖNlichen Hier und Jetzt hast: deinen Körper, deinen Hintern auf dem Stuhl, deine Sinnesempfindungen, Gedanken und Gefühle. Mit der Annahme dessen, was DU in diesem Augenblick empfindest, denkst usw.  fängt es an;  das ist die Basis, auf der man zunächst einmal aufbauen muss, ansonsten kommt man nicht auf Dauer ins ÜBERpersönliche HIER und JETZT, (welches natürlich nicht getrennt vom Persönlichen ist, sondern dieses letztlich ein- und umfasst. Immer wenn ich von persönlich oder überpersönlich spreche, ist es nur der Beschreibung wegen. Einheit läßt sich nicht beschreiben.)
    ***

    LOLO: Woher w e i s s t du, was in der Zukunft liegt? Wer du dann bist? Und was du so tun wirst????

    ER: Das ist Erfahrungsbasiertes Wissen, so wie es ja auch nur die unmittelbare Zukunft ist welche ich im Sinn hatte, was ein wichtiger Punkt sein sollte. Das Tool ist das Ego.
    Also Ego verstanden als die Summe alles geprägten, erfahrenen, erlernten. Kurzerhand also auch das Sprachzentrum, damit die Gedanken ansich und auch das was hier schreibt.
    Das Ego eben.

    LOLO: Mit Ego liegst du zwar richtig, das "Tool " aber ist insbesondere die Vorstellungskraft des Egos, welches ein BILD von sich in die Zukunft entwirft , d.h. PROJEZIERT! Um die WIrklichkeit hinter den Dingen WIRKLICH zu erfahren, muss diese Projektion BEWUSST gemacht und damit aufgelöst werden. Es ist ja ganz genau dieses "erfahrungsbasierte Wissen" die Illusion, welche  der WIRKLICHKEIT im Wege steht! Genau dieses "Ego, verstanden als die Summe alles Geprägten, Erfahrenen, Erlernten" ist das Ego, welches der Wahren Natur im Wege steht, weil es nichts anderes tut und kann, als PROJEZIEREN!  Diese Projektionen zurückzuholen,bedeutet u.a., verstandesmäßiges Wissen zu "verlernen"...
    Dieses BEWUSST zu machen, um nichts anderes geht es mir. Denn solange dir nicht BEWUSST ist, solange DENKST du nur "Das, was WIRKLICH  IST" - d.h. es ist nur eine weitere bildhafte Vor-Stellung (Projektion).

    Ja, richtig, Ego ist Denken. Dennoch muss man differenzieren. Der Egomind ist konditioniertes diskursives Denken.   Aber: Wenn du nicht mehr mit dem linear-horizontalen zeitgebundenen Egomind identifiziert bist -  dann nämlich, wenn das Ich durch den Individuationsprozess "veredelt" ist  - ist das Denken ebenfalls auf eine höhere (vertikale) Stufe gehoben.  Das heißt, du denkst WAHRE "Gedanken", die auf geistiger Erkenntnis aus dem Ursprung beruhen. Wobei das lineare Denken nicht einfach verschwunden ist, sondern nur dort Verwendung findet, wo es praktisch und konkret gebraucht wird, d.h. es wird z.B. nicht mehr zum Projezieren und Bildermachen (Kopfkino/Fluchtmechanismen) verwendet... Das Kopfkino ist somit fast komplett und auf Dauer ausgeschaltet, was den Zugang zur Quelle erst dauerhaft ermöglicht. Damit bist du in der  "Nullzeit", dem Goldenen Augenblick", im  Ewigen JETZT - auf "immer und ewig" im Bewusstsein der Unsterblichkeit.
    Dass dein Verstand das nicht verstehen kann, ist klar. Wahres Verstehen gibt es erst, wenn der Egomind seinen Starrsinn und seinen Widerstand  - sein "Miep Miep" aufgegeben hat. Und wie man sogar von Buddha sagt, braucht  der Mensch manchmal viele viele Leben dazu.
    Nullzeit heißt im übrigen auch,  die archaischen Bewusstseinsebenen, die den Magier und den Schamanen  so faszinieren und festhalten  - transzendiert zu haben. Auch der Magier /Schamane  - d.h. die Identifikation mit der Magie oder dem Schamanismus - muss sterben, um WIRKLICH (dauerhaft in der Nullzeit, im JETZT ) zu LEBEN. Der Magier muss seine Macht opfern, um in die KRAFT zu kommen.
    Das, was IST, ist  was DU bist = SEIN. Und SEIN ist die r e i n e  unverzerrte  WAHRnehmung deines konkreten HIER und JETZT -  die Wahrnehmung beider Ebenen, der dualen wie der  nondualen. Es ist die Einheit von horizontalem und Vertikalem Denken und ist  deshalb "rein", weil die Wahrnehmung ohne Interpretation und ohne emotional-gedankliche Beimischungen ist.
    (gepostet in Kybalions Thread?)


    Kybalions Threadgang

    ist von Früh- bis Spät-Pubertierenden bevölkert. MickyM./Udo Pescher und ich sind das Feindbild. Da wird immer noch noch munter Papa und Mama projeziert, wenn Ältere und/oder Erfahrenere auftauchen.  Die Jungen Wilden: sie  rebellieren wie üblich gegen die Autoritäten...Manche dieser Rebellen sind regelrechte Mobber. Und ein anderer versuchts mit der  hilfreichen Tour: Ihr seid doch schon so groß, warum macht Ihr den Kleinen ihre Weltbilder kaputt!
    Horsch Bua: Der GEIST  weht wo er will, ohne Ansehen von Person, Alter, Umstände! Alle Weltbilder sind nur dazu da, kaputtgemacht zu werden, sonst wirds nix mit eurer BW-Entwicklung! Klaro?



    Die Seinstugend der Mühelosigkeit

    Ein Beispiel: Zwischen den Zeilen zu lesen ist eine anstrengende Sache, wenn der Schreiber ängstlich-verschwommen, kryptisch und/oder absichtlich mißverständlich schreibt.
    Nun denkt ein Unwissender, der viel besungenen Mühelosigkeit jenseits von Ego gelänge es auch mühelos zwischen den Zeilen zu lesen und das Gemeinte mühelos zu erkennen. Nööö - die Mühelosigkeit jenseits von Ego macht sich erst gar nicht die Mühe, überhaupt verstehen zu WOLLEN, wenn das Verstehen nicht spontan auf Anhieb geschieht! 
    Ich habe keine Absicht, irgendetwas verstehen zu wollen. Was immer mir im Internet z.B. begegnet - entweder triggert mich das Gelesene zu mehr Erkenntnis oder es inspiriert mich nicht. Entweder verstehe ich SPONTAN oder gar nicht, und dann unternehme ich auch keine Anstrengung, der Versuch, das Gelesene verstehen zu  w o l l e n , tut einfach nur weh. Die meisten Forenbeiträge, die man an mich äddet, die verstehe ich einfach auf den ersten Blick nicht und einen zweiten Blick gönne ich ihnen nur sehr selten. Wenn, dann nur, wenn ich z.B. sehe, dass der Schreiber eine persönliche Zuwendung braucht und es ihm wichtig ist, dass ich verstehe. Alles, was mich nicht spontan und SELBSTbezüglich triggert, geht wieder unter.


    Weltbilder

    In der Spiritualität geht es nicht darum, die verschiedenen Weltbilder zu "tolerieren", wie dies unwissende Sucher noch immer glauben, sondern darum, die Weltbilder allesamt zu zerstören. Wenn solche Gutmenschtypen wie der semi-Religiöse Hashem auftauchen und mir  Toleranz und Meinungsfreiheit predigen, ist das mehr als lächerlich. Besonders, wenn man sieht, wie er richtiggehend mobbt und den Thread in 2 feindliche Lager zu spalten versucht.
    Auch die Magier haben ihr Weltbild und das ist genauso obsolet bzw.  relativ wie jedes andere.



    Unterschiedslos...

    Lustig! egal, wo ich hingehe, man hält mich oft  für  "zum Haus", zum Personal gehörig. Ich mache scheints überall einen kompetenten Eindruck, weil man sich gerne hilfesuchend an mich wendet. Wer mich fragt, den berate ich auch gerne;. manchmal mische ich mich auch ungefragt ein. Früher wäre ich sehr darauf bedacht gewesen,  "richtig" gesehen zu werden.
    So ist das, wenn die Trennung,  - d.h. Kategorien und Klassifizierungen  aufgehoben sind: es gibt keinen StatusDünkel, ich muss mich weder anpassen, noch abheben von anderen. Ich bin weder nahbar noch unnahbar; ob mich jemand für die Klofrau oder für die Chefin hält, ist mir Jacke wie Hose. Für jeden bin ich gerne das, was er in mir sehen will - für den einen bin ich ein Mensch zum Anfassen, für den andern halt nicht...
    Mich einlassen oder mich einmischen, da kenn ich keine Skrupel - wer glaubt, jenseits von Ego sei man allzeit zurückhaltend und weltentrückt, der täuscht sich sehr.


    Nachricht von Sam (PN)

    "Von der „Wahrheit der ersten Ordnung“ her gesehen wäre das Entgegenkommen
    meines Menschensohns wie ein Verrat an Deiner persönlichen Freiheit, wenn er Dich in
    eine von ihm bestimmte Richtung führen würde. Daher sagt er zu Dir nur Dinge die
    „Vorläufig“ gelten. Er gibt sich, um mit Dir überhaupt kommunizieren zu können,
    laufend mit Notbehelfen ab, bei denen die Gefahr besteht, daß Du Dich vorschnell an sie
    klammerst, als währen sie schon der ewige Grund, auf dem Dein kleiner Geist nun
    selbständig zu stehen vermag.
    Gerade die besten und wirksamsten Worte meines Menschensohns werden Dir zur
    Fessel werden, wenn Du nicht erkennst, daß er damit nur auf etwas zu deuten versucht,
    das allen Deinen „normalen Worten“, die Du zu verstehen vermagst, vorausgeht.
    Der innere Widerspruch, mit Dir über seine heilige Ursache „reden“ zu müssen, der schon das
    bloße „R-eden“ schadet, ist meines Menschensohns ständige Not. Sein einziger Trost ist nur,
    daß es immer wieder aufs neue gewissenhafte Sucher gibt, die durch ihn erwachen und damit
    Augen bekommen, mit denen sie das Rankenwerk ihrer eigenen Worte und damit auch ihrer
    eigenen Gedanken durchschauen. Wenn dann von „Herz zu Herz“ der alles heiligende Funke
    meines göttlichen Verstandes überspringt, wächst wahre LIEBE für ALLES – und damit auch
    neues wirkliches Leben. Alles was bis dahin als Unrein betrachtet wurde fällt dann wie von
    selbst von diesem kleinen Geist ab.
    Ich, als der wirkliche Meister alles Lebens, habe das Zeug zum Töten! Dies ist „un-ab-dingbar“
    (hebr. „bar“ = „Sohn“). Ein wirklicher Meister ist sich in jedem Augenblick bewußt,
    daß man das Unvollkommene und Disharmonische nur durch das eigene „überwinden“
    zerstören kann; erst dann wird Neues, Größeres und Prächtigeres im eigenen Dasein zum
    Leben erweckt. Um wach zu werden, mußt Du vorher eingeschlafen sein, vulgo, um „geistig
    geboren“ werden zu können, mußt Du vorher „materiell sterben“. Ich spreche hier von einem
    freiwilligen „intra-personalen“, rein geistigen Akt, nämlich von Deinem freiwilligen
    bedingungslosen Ausstieg aus Deinem „dogmatisch“ gelebten Materialismus - und zwar aus
    eigener „Ein-sicht“!"
    (aus Holofeeling)
    ***



    ...und Bruder Esel schnurstracks ging
    zur Kneipe um die Ecke hin...

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    Der Krieger sagt:

    "Der Magier sucht das Verborgene unter dem Schleier...Wo ist dein Schleier, sehe dich immerzu mit Bildnis..". ER wirft mir immer wieder vor, dass ich mein eigenes Gesicht auf Avatars oder im ForenProfil zeige. Auf meine Erklärungen geht er nicht ein.
    Was den "Schleier des Mystikers" angeht, so nimmt er dies allzu buchstäblich, ähnlich den katholischen Nonnen, die "den Schleier nehmen" und ins Kloster gehen und damit die innere Symbolik, um die es eigentlich geht, ent-äussern. Oder den Muslimen, die Bilder verbieten, weil der Mensch sich keine Bildnisse machen soll. Im Grunde bedeutet,  keine Bildnisse zu machen, sich keine Vorstellungsbilder von Gott bzw. den geistigen Dingen zu machen, weil diese über den Verstand gehen und es keine Worter und Bilder gibt, die die WIRKLICHKEIT hinter den Dingen wiedergibt.  Diesen inneren Vorgang hat man ent-äussert, indem man die angefertigten Bilder solcher Vorstellungen verboten hat.

    Dee "Schleier" ist eine Symbolik, die ihre Wirklichkeit in den Tiefenprozessen findet, dem Prozess der "Umkehr", der  Nachinnenwendung. Ich kann mich gut erinnern, wie ich immer, wenn Tiefenprozesse anstanden, ein ganz großes Bedürfnis hatte, die Welt ganz real zu verlassen, in die Kirche zu gehen bzw. ins KLoster, in die "Einöde" - also ganz buchstäblich den Schleier zu nehmen.

    Der "Schleier" der Umkehr trennt dich von der Welt...der Blick ist nach innen gerichtet, statt zur Welt hin.  In diesen Tiefenprozessen mied ich die Gesellschaft anderer, mied ich den Blick anderer Menschen, ich schaute beim Gehen auf den Boden, die Reklamebilder, das bunte überall gegenwärtige Konsumparadies war mir eine unangenehme kaum zu ertragende Reizüberflutung...
    Immer, wenn ich so den "Schleier" nahm, kehrten sich alle Sinne langsam nach innen..."verließen die Welt". Heute erkenne ich, dass ich damals von Innen heraus das befolgte, was man die Kath. Kirche bzw. den Klöstern unter den Evangelischen Räten versteht.

    Man muss also nicht wirklich ein Mönch oder eine Nonne werden, um die "Welt zu verlassen". Ein Mönch oder eine Nonne ent-äussern die innere Symbolik, weil sie nicht verstanden wird! Der Egomind nimmt die innere Symbolik  buchstäblich und manifestiert sie in der äußeren Welt.  Auf diese Weise schafft er sich seine Realität! Alles, was Menschen in dieser Welt geschaffen und manifestiert haben, beruht auf innerer unbewusster SYmbolik! Daher dieses ständige Tun und Machen... Jenseits von Ego besteht keine Notwendigkeit mehr, zu ent-äußern, zu machen, zu schaffen, zu manifestieren... Das verstehe ich unter dem buddhistischen NICHT-TUN! Gewahrsein schaut die Symbolik und verhindert die Ent-äusserung. Jenseits von Ego ist das  Äussere  zum Inneren geworden, d.h. das Ent-Äußerte bzw. vom unbewussten Ich im Aussen Manifestierte wird als Symbolik erkannt - Projektionen, die als solche erkannt, zurückgeholt werden.

    Ich könnte sagen, dass ich 33 Jahre (mit Unterbrechungen) den Schleier getragen habe und mein Gesicht vor der Welt verborgen habe. (Ich liess mich übrigens auch nicht gerne fotografieren, Bilder von mir hatte ich sämtliche vernichtet. )
    Nachdem (2011)  sämtliche  Schleier der Illusion fielen, d.h, nachdem die Identifikation mit Ich und Welt aufgehoben war, das Äussere als das Innere erkannt bzw. die Trennung aufgehoben war, gab es  kein Innen mehr   - die Welt war überwunden, transzendiert. Ich bin mit Ich/Welt/Körper, also auch meinem Gesicht/ "Bildnis" nicht mehr identifiziert und gerade deshalb kann ich nun mit Ich/Welt/Körper  BEWUSST s p i e l e n , Fotos von mir machen, bearbeiten usw., ich bin mein eigenes Modell... Ich kann überhaupt machen, was immer ich will, wenn ich wollen können täte... LOL
    Wenn der Berg wieder ein Berg und der Baum wieder ein Baum ist, ist auch (m)ein Gesicht wieder ein Gesicht, ein "Bildnis" ist einfach nur ein Bild -  ohne jede Bedeutung.
    Allerdings kann ich heute nicht mehr malen -  ich kann keine Abbildungen der äusseren Welt - die ja auch nur Symbol ist - mehr herstellen. Ich habe meine Farben, Pinsel und Blöcke allesamt verschenkt.
    Noch einmal: Sich kein Bildnis zu machen, heißt also, sich keine Vorstellung zu machen. Was die  Vorstellungen des Kriegers angeht, offenbaren sie sich  - ihm völlig unbewußt! - ebenfalls in den Bildern seiner zum größten Teil gewalttätigen Videos, der Kämpfe zwischen Gut&Böse. Schaut man hinter den Schleier dieser Bilder erkennt man: This is a Man's World...Diese "Bildnisse" sind Ausdruck der Kämpfe in seiner Seele. Da sieht man ein starkes Bedürfnis nach Männerfreundschaft/Kampfgenossen,... nach heroischen Taten und Kämpfen, nach Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld der Geschichte... Da sehe ich einen kleinen Jungen, der einen großen Traum träumt..
    Hinter dem Schleier der Bilder: Eine große Angst,sich zu zeigen wie er ist, Angst vor Frauen bzw. der eigenen verdrängten Weiblichkeit, d.h. vor Nähe und Hingabe, dem Weich-Werden, dem Nachgeben, dem Aufgeben und Aufgehen - dem Kapitulieren. Kompensation dieser verpönten und vermeintlichen "Schwächen" durch Machtphantasien, der Gloriole des Kriegers, des Kämpfers für das vermeintlich Gute. Und gut ist für ihn das, was seinem Kriegerego schmeichelt. Böse ist, was seinen Krieg und seine KämpferEhre in Frage stellt.
    Alle Macht liege im Können, sagt er. Nur was - außer andere Menschen zu bücken und zu schrumpfen und Zahlen zählen - kann er eigentlich?
    Ach Ihr magischen ADeppten! Oh - Ihr Schrumpfköpfe!
    Wann ist es soweit, dass Kybalions Avatar ihm endlich die Augen öffnet und ihm zeigt, dass die KRAFT, die im Lassen liegt, mächtiger ist als die Macht des Könnens.

     

     

    Kommentar

    MickyM: unser geist ist nur in der lage begrenzte ausschnitte der REALITÄT zu erfassen
    Oneness: Du meinst, ein begrenzter Geist ist nur in der Lage begrenzte Ausschnitte seiner Realität zu erfassen.
    DER Geist, kann ALLES erfassen, da DER Geist in ALLEM ist. Die Realität entspring aus DEM Geist.
    Somit kann der unbegrenzte Geist auch die vollkommene Realität erfassen.
    Die Vergangenheit, ist das was WAR.
    Der Moment ist das, was IST.
    Und die Zukunft ist das, was sein SOLLTE.  Zitatende

    Nein, hat er m. E. nicht "gemeint". MickyM. hat möglicherweise gemeint, unser menschlicher Verstand kann erleuchtet oder nicht erleuchtet immer nur Stückwerk der geistigen (!) WIRKLICHKEIT hinter den Dingen erkennen. Und so ist es und bleibt es auch nach der geistigen Wiedergeburt. Auch der geläuterte Verstand, der nun eins ist mit dem Großen GEIST ist,  ist nicht imstande "Alles"  zu erfassen. Denn "Alles" ist die undenkbare Unendlichkeit des göttlichen Bewusstseins, an dem der menschliche Mind, geläutert oder nicht, solange er in einem Körper wohnt, nur bruchstückhaft teilhaben kann. Da gibts nicht "Alles" auf einmal.  Spirituelles Wachstum ist kontinuierliches WAchsen in das unendliche Bewusstsein Gottes  hinein - iIn dich SELBST hinein, dem Universum IN dir.
    Was der Mensch also erkennen kann - und diese Erkenntnis wird oft verwechselt oder mißverstanden - ist, dass ICH ALLES bin, was IST.  In dieser alles umstürzenden geistigen ERkenntnis erkennst du, du dass DU GOTT bist. Dass es nichts gibt, was DU nicht bist.
    Der Rest deines Beitrags ist zwar ganz nett philosphiert,   basiert aber auf Glaubenssatz bzw. Schlussfolgerung des Verstandes - spirituell gesehen just für die Tonne. "Der unbegrenzte Geist, der die vollkommene Realität erfassen" könne, hört sich zunächst korrekt und gut an,  ist  aber auch nur ein Denkkonstrukt. Der menschliche GEIST, der die künstlichen Grenzen transzendiert hat, ist zwar unbegrenzt, aber die Vollkommenheit der Realität, die er "erfasst",  liegt allein im MOMENT, JETZT. Das  i s t  Alles, was er hat.  Im JETZT ist weder eine Vergangenheit, die "war" noch eine Zukunft, die ein "Sollte" umfasst.
    Nochmal: Die WIRKLICHKEIT, die Wahre REALITÄT hinter den Dingen kann man nicht erfassen bzw. wahrnehmen, weil: ICH BIN diese WIRKLICHKEIT. Was man "erfassen" kann von dieser WIRKLICHKEIT ist immer WAHRHEIT - und die ist immer ein un-fassbares Paradoxon.
    (Allmystery, nicht gepostet)



    Neal D. Walsch

    "Das tiefste Geheimnis ist, dass das Leben nicht ein Entdeckungsprozess, sondern ein Schöpfungsprozess ist. Du entdeckst Dich nicht selbst, sondern Du erschaffst Dich neu.Trachte deshalb nicht danach herauszufinden, wer Du bist, sondern trachte danach zu entscheiden, wer Du sein möchtest." Neal Donald Walsch
    Wie soll man das deuten? Scheint mir ein ziemlich definitionsbedürftiges und wohl auch aus dem Zusammemhang gerissenes Zitat.
    Der Autor dieser Worte ist möglicherweise zum Zeitpunkt dieser Äusserungen noch im Entweder-Oder-Modus. Der BW-Modus des Sowohl-Als auch bzw. der Gleichzeitigkeit von Evolution-Involution scheint ihm fremd: Von unten her, von der Evolutionsschiene her erfährt der Sucher sich wie auf  einer  Entdeckungsreise bzw. Entwicklungsprozess. Hat er dann gefunden,  entdeckt  er aus transpersonaler Perspektive (von oben), dass es so etwas wie eine  Entwicklung/Entdeckung nie gegeben hat, sondern dass seine Wahre Natur immer schon da war.
    Besser ausgedrückt: Es ist mehr ein Enthüllungs- als ein Entwicklungsprozess.
    Das Leben ist beides: es ist ein Entdeckungsprozess UND ein Schöpfungsprozess. ES kommt ganz auf die Sichtweise bzw. die Wortwahl an.
    Bei Walsch scheint es hier aber so etwas wie eine Wahre Natur/SELBST/GoTT aber nicht zu geben, die man ja doch letztlich entdeckt bzw. die sich enthüllt, wenn die Egokrusten abgefallen sind.
    Was den Schöpfungsprozess angeht, wird man sich auf dem Weg zunächst einmal bewusst, dass man der Schöpfer seiner relativen REalität war (Projektion/Konditionierung) und mit der geistigen Wiedergeburt, mit der GEburt Gottes im Menschen erfährt man sich mehr und mehr als Gott selbst. Und auch die unendliche Reise des Bewusstseins ist Enthüllung dessen, was immer schon da war, sich aber vor unseren Augen verborgen hatte. Klar könnte man diesen Enthüllungsprozess auch Schöpfungsprozess nennen...hahaha LOL... ach Babylon. Ok, Master of the Universe wäre auch noch ne Option... oh je...
    Die Worte Walsch's implizieren, dass es eine Möglichkeit gäbe zu wählen, wer man sein möchte. Es gibt aber auf dem spirituellen Weg nur eine Wahl: LEBEN oder (Ego-)Tod.  Ego oder WAhres SELBST. Eine andere Möglichkeit gibts nicht, zu SEIN. Wer immer auch "Jemand" sein möchte, ist im falschen Ich. Walsch nährt m. E.  mit solchen Aussprüchen nur die Phantasien  des Egos, es könne sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf seines unliebsamen pesönlichen Hier und Jetzt ziehen. Wer danach "trachtet", jemand anderes zu sein, als das, was er JETZT ist, ist spirituell auf dem Holzweg.
    Es geht nicht um Neu-Erschaffung, Neu-Schöpfung, es geht nicht darum, sich neu zu erfinden, sondern sich SELBST, seine Wahre Natur erNEUT zu FINDEN. Wer die sprit. Erkenntnis hatte: Ich bin alles, was ist, der erkennt, dass er SELBST der Schöpfer  u n d  die Schöpfung ist. 
    Die Devise: Erkenne dich SeLbst, ist immer noch 1. Wahl. Alles andere stiftet nur Verwirrung.
    Neals D. Walsh ist meines Erachtens - zumindest zum Zeitpunkt dieser Aussage - nicht über die 600 auf der BW-Skala hinausgekommen. Alle spirituellen Leser sollten sich klarmachen, dass 99.9 % der spirituellen Bücher, die man auf dem Markt erwerben kann, von Menschen geschrieben wurden, die über den BW 600 nicht hinausgekommen sind, sondern an ihren spirituellen Erfahrungen  haften geblieben sind.
    Nochmal: Wo kein Wollen ist, da gibts auch keine Wahl bzw. Entscheidung. Paradox: Jenseits von Ego wählst du ohne zu wollen.
    Und das "tiefste Geheimnis" ist die "Entdeckung", dass es kein LEBEN ausser deinem eigenen gibt!


    Der Krieger

    sagt, Sklaven seien an ihrem Sklavendasein selber schuld. Er verachtet Sklaven, weil bzw. wenn sie nicht gegen ihr Los aufbegehren. Sein Problem ist es, dass er die eigene menschliche Schwäche, seine Kleinheit, seine Hilflosigkeit  nicht annehmen kann.
    Sein Ideal ist äussere Freiheit.  Das wahre Ziel jeglicher spiritueller Entwicklung aber ist die Innere Freiheit und diese ist dem Sklaven sehr viel näher als dem Rebellen, der nur mit den Ketten rasseln kann...
    Nur deshalb, weil er sich schwach und ohnmächtig fühlt, muss er sein Dasein auf magische Art verbessern...
    Als Krieger bist du nur  im ständigen Widerstand gegen das, was ist - was du jetzt und hier BIST und gegen (d)eine vermeintliche Schwachheit, die du nach außen in andere hineinprojezierst. Du verachtest in anderen Menschen das, was du als Schwäche definierst, d.h., du projezierst deine Selbstverachtung...Ein kaltherziger und mitleidloser Umgang nicht nur mit anderen - vermeintlich schwachen Menschen, sondern vor allem mit sich selbst bw. dem inneren Kind.
    Eine solche Mentalität hat schon stärkere Menschen in die Umnachtung getrieben...
    Nicht zuletzt  deswegen ist Georgerus derjenige, der von den Adepten  die größeren Chancen hat... in seiner Schwachheit liegt die KRAFT verborgen.


    Magie-Mystik

    Alles mühsam geschulte und errungene Können des Magiers wird dem Mystiker geschenkt. Nichts liegt in meiner Macht, alle Macht liegt in der KRAFT.
    Ganz allgemein kann man sagen, dass jemand, der sich als spirituell Wissender geriert  aber Toleranz gegenüber den verschiedenen Weltbildern der Leute predigt, von Nichts eine Ahnung hat, und wenn er noch so weise und gottesgelahrt dahersäuselt. Auch daran läßt sich ein Meister erkennen - dass er Weltbilder zertrümmert, statt aufrechtzuerhalten.

    Bei Transformer, Hashem, Frau Gott, "Herrn Fredo" u.a..  zeigen sich mir die spiripathologischen Verzerrungen, die auf dem spirituellen Weg ausnahmslos jeden Menschen in mehr oder weniger starker Ausgestaltung heimsuchen. Diese Blumen des Bösen blühen eben nur dort, wo keine Heilung, keine Individuationsprozesse zugelassen werden.  Was dann nach aussen eine spirituelle oder religiöse Haltung zu sein scheint , ist oft nur eine Verstärkung der grundlegenden Neurose, die sich geistimitierend des GEISTES bemächtigt, und sich unter einem spirituellen  Mäntelchen austobt. Ansonsten wird jeder spirit. Sucher im inneren Krieg von Gut vs. Böse durch solche Verwirrungen verstört, weil er nicht weiss, was wirklich gut und was wirklich böse ist und wohl auch zuweilen seine Kämpfe in die Außenwelt trägt, wenn er noch nicht genügend Gewahrsein entwickelt hat.

    Da lobe ich mir doch den kavaziösen Akhyor Levian - ein gespenstischer Wiedergänger, der seine Abgründe offen zelebriert und dessen kreative Ausflüsse dennoch Wahrheit offenbaren. Wenn man lange genug googelt, kann man sogar fündig werden. Sein kapriziöser Glaube, dass Abgrund und Ursprung - Schatten und Licht, Unbewusstheit und Bewusstheit -  nebeneinander gleichberechtigt ihre Existenz haben, hindert ihn an der vollen Entfaltung seines BW-Potentials.


    Träume
    Immer wieder träume ich in letzter Zeit von Feuer. Ich stehe z.B. mit Menschen auf der Strasse und überall in den umliegenden  Häusern bricht Feuer aus. Ich schau unberührt zu.Früher wären das angst- und fluchtauslösende Alpträume gewesen, ich wäre schweissnass aufgewacht mit gelähmten Beinen... Die Träume tauchen auf wie die GEdanken: bedeutungsleer.


    Ouroborus

    sei die Kundalinischlange, die sich das Rückgrat entlang rollt... so lese ich irgendwo. Ok, Gott hat bekanntlich viele Namen... Für mich, wie ich es  e r f a h r e  und definiere,ist der sog. Uroborus ein "Bewusstseinsvorgang", die Art oder Bewegung  der geistigen Erkenntnis, die immer darin endet, dass die "Katze sich in den Schwanz beißt."  Es ist schwierig zu erklären, hat aber etwas mit der Transformation von Aussen nach Innen zu tun, ähnlich wie sie in der"Wendung" der Möbiusschleife symbolisch zum Ausdruck kommt.  Also Entweder-Oder? Nein, beides ist richtig - wie aussen so innen. Wie im Geist, so in der Materie. Wie im Himmel so auf Erden.


    Mystik vs Magie

    Wie es mir durch die Adepten des Kybalion vermittelt wird, werden in der Magie "bleiernde Gemütszustände in goldene Gemütszustände" umgewandelt.
    Aus dem negativen Ist- und Bin-Zustand  wird ein positives SOLL- Sollte-Sein angestrebt. Der Initiator solcher Spiele ist ganz klar das Ego, welches aus seinem Hier und Jetzt flieht.
    Die Mystik jedoch geht über ALLE (Gemüts-)Zustände - den positiven wie den negativen- hinaus. Zustands l o s i g k e i t! Ein Sollte-Sein ist immer ein in die Zukunft projezierter angestrebter Idealzustand aufgrund einer Vor-Stellung, alle Ideale aber sind spirituell gesehen "just for'n Arsch",  - weil Idealen nachzustreben immer bedeutet,  Hier und Jetzt-Flucht zu begehen.
    Dies WIRKLICH einzuSEHEN, badarf einer gehörigen Portion GeWAHRseins. Bis es soweit ist, kann der EgoEsel gar nicht anders, als der Karotte von spirituellen (Ich-)Idealen und ErleuchtungsVORSTELLUNGEN  hinterherzu laufen, bzw. was UG Krishnamurti bemängelt, "...alles in Seele, Verstand, Psyche – wie immer Sie es nennen wollen – zu investieren"... 

    (Schattenarbeit ist übrigens keine "Investition", wie mancher Schattenarbeitsscheue wohl gerne UG hier interpretiert... Schattenintegration ist der EgoSTERBEprozess)
     



    Der Prophet

    gilt nichts im eigenen Land. Das bedeutet u.a., dass dort, wo du als Person, als Mensch, als "Du" wahrgenommen wirst, deine spirituelle Glaubwürdigkeit leidet. Es gibt ja viele Menschen, die ein "Du" distanzlos mißbrauchen und mit ihrem Duzen die andern auf ihren eigenen gewöhnlich-primitiven Level herunterziehen müssen.
    Es gibt auch  Menschen, die ihre Erkenntnisse nur auf unpersönliche Weise mitteilen, ohne ein Du, ohne jeglichen persönlichen Bezug zu den Menschen, die sie ja doch recht eigentlich ansprechen. Wo dies im spirituellen Kontext mit Absicht geschieht, -  also um ein bestimmtes Ziel oder Wirkung zu erreichen -  geschieht es oft aus einem sich selbst mystifizierenden Grund heraus, ähnlich wie jemand keine Bilder benutzt, sein Forenprofil absichtlich von "Bildnissen" rein und sauber hält, um einen nichthaftenden Geisteszustand  (Leere/Nichts) zu demonstrieren. Ob es sich bei dieser Demonstration von Zustandslosigkeit  um einen authentischen Ist-"Zustand"- oder um ein Ideal,  d.h. eine Wunschvorstellung um einen Sollte-sein-Zustand handelt - diese Frage bleibt dabei offen.
    Manche nach aussen hin geistig fortgeschritten scheinenden  Geister geben sich absichtlich geheimnisvoll und kryptisch, nicht aus Bescheidenheit, sondern aus Angst, dass ihre Person ins Kreuzfeuer der Kritik kommt.


    Die Emotionslosigkeit

    jenseits von Ego beruht darauf, dass die Gefühle, die durch Gedanken entstehen, "ausgemerzt" sind. Wer seine Gedanken beobachten lernt, der wird auch schnell erkennen, wie aus wir aus Gedanken und Glaubenssätzen/ Ansichten/Meinungen/Vermutungen usw.  entsprechende Gefühle basteln. Wie ich interpretiere, so fühle ich. Glaube ich z.B., du hast mich beleidigt, dann glaube ich dass es so ist und ich fühle ein dem entsprechendes "Leid". Gerade bei Borderlinern kann man sehr gut beobachten, wie aus Interpretation Selbstverletzung entsteht - die Schuld daran wird aber den anderen angelastet.
    Die Menschen hängen an ihren Gefühlen, sie glauben, ohne diese Gefühle sei man kein Mensch. Es ist unmöglich sie davon zu überzeugen, dass ihr gesamtes Gefühlsleben nur auf Konzepten, Gedankenstrukturen - Maya - beruht.


    Akzeptanz

    Da  halten sie sich oft für besonders spirituell und predigen anderen Menschen Akzeptanz und Annahme für "das, was (angeblich) ist" und gleichzeitig mobben und grenzen sie aus, was das Zeug hält.
    Das Ego, wenn es versucht, das Hier und Jetzt zu "akzeptieren", nimmt nicht das Hier und Jetzt, so wie es ist, an, sondern seine INTERPRETATION des Hier und Jetzt, - also wie es DENKT, das es ist.

     

    Wenn jemand im Forum 

    aus dem angepassten Über-/Eltern-Ich heraus kommentiert, spüre ich das sofort im solarplexus. .Es sind dies insbesonders die Leute, die sich für alles und jeden verantwortlich fühlen und ihre armen Mitmenschen ständig aus vermeintlichen Nöten retten müssen... Diese "Schwingungen" haben verschiedene Qualitäten, sie reichen von einem kaum vernehmlichen unangenehmen Gefühl in der Magengrube bis zum ausgewachsenen Faustschlag.


    Dekonditionierung

    Dieses Wort hatte ich damals nicht dafür, als mir auffiel, dass mein Gefühl für Wochentage jeweils eine verschiedene Färbung hatte. Das Montagsgefühl und das Freitagsgefühl war am stärksten. Klar,  Arbeitsanfang - Arbeitsende.  Mir fiel auf, dass ich morgens nach dem Wachwerden als erstes fragte: Was für einen Tag haben wir heute. (Danach folgten evtl. Termine)
    Damals arbeitete ich in der Psychiatrie und für den Psychiater ist es ein Zeichen geistiger Gesundheit, dass man "zeitlich und örtlich orientiert" war und ein Zeichen von Krankheit, wenn man nicht wusste, wie der heutige Wochentag heißt.  Damals glaubte ich jeden Quatsch,  - wenn ich mal nicht wusste, welchen Tag wir haben, kriegte ich gleich die Panik...LOL  Die Arbeit in der Psychiatrie bescherte mir neue (destruktive) Glaubenssätze , eine Arbeit, die mich von allen Tätigkeiten, die ich ausübte, am stärksten gesundheitlich gefährdete.
    Mit Spiritualität hatte ich zu dem Zeitpunkt  noch nichts am Hut... mit Psychologie und Philosophie wohl...damals konnte ich Psychologie und Psychiatrie noch nicht unterscheiden.  Mich interessierte mehr die Psychologie a la Watzlawick, Kommunikationspsychologie a la Eric Berne. Die Transaktionsanalyse half mir, meine "Verletzlichkeit" zu verstehen - letztlich SELBSTverletzungen, die nur auf meinem  neurotisch verzerrten Interprationsraster beruhten, welches wiederum auf fehlendem Selbstwert basierte, welcher wiederum auf der frühen Prägung durch Familie und Umwelt fußte.
    Heute ist jegliche  Programmierung und Prägung aufgehoben, ich lebe zeitlos. Einige Male in der Woche habe ich Nautilust-Termine, deshalb bin ich wieder gezwungen nach Uhrzeit und Wochentag zu fragen.  Diese Frage stelle ich mir an die hundert mal am  Tage, weil ich immer wieder vergesse, meine Termine einzuhalten.


    Abwehrmechanismen

    Sobald er sich in die Enge getrieben fühlt, fängt er an zu " babbeln", d.h., er schreibt unverständliches und teils lügenhaftes Zeug, das auch bei 10maligem Lesen nicht klarer wird. Ganz wie die kleinen Kindern, die, wenn der Papa böse ist und zu schimpfen anheben will,  blitzschnell eine fesselnde bzw. ablenkende Geschichte erfinden.   Das nennt man Fabulation, Rubrik: Psychoabwehr.

    Es ist schwer bis unmöglich, jemandem klarzumachen, dass es sein Egomind ist, der DAS, WAS WIRKLICH (!) IST definiert und interpretiert. Die Leute bzw. der Egomind hält wie gesagt, seine Deutung der Wirklichkeit für DAS, WAS WIRKLICH ist.
    Wobei man differenzieren muss. Das personale Hier und Jetzt des kleinen Ichs und das transpersonale HIER und JETZT.   Diese Trennung ist anfangs notwendig, denn nur durch die Annahme der Person mit ihrem persönlichen Empfindungen im Hier und Jetzt kann man die Person transzendieren , d.h. man kommt nur über das Persönliche in das überpersönliche JETZT.
    Biblisch ausgedrückt: Man kommt zum Vater nur über den Sohn - d.h., man kriegt das Heil nur über die Heilung.









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    Duccio di Buoninsegna: Der Teufel zeigt Jesus die Welt





    Er war ein Priester,


    der zum Therapeuten konvertierte.In meiner ersten Einzeltherapiesitzung dirigierte er mich in "Trance" ins Pfarrhaus meines Heimatortes. Obwohl ich  mich zunächst weigerte, durch diese Tür zu gehen, bestand er darauf.  Ich betrat das Haus und sah schwarzweiß gekachelten Boden, eine geschwungene Treppe...ich weinte, weiter kam bzw. wollte ich nicht gehen,weswegen die "Reise" dann doch abgebrochen wurde. Die ganze Zeit über war ich überaus  verwirrt und gespalten:  Mir war nicht klar,warum ich eigentlich weinte, ob aus dem Grund, weil mich der Therapeut gegen meinen Willen gezwungen hatte, das Haus  zu betreten, oder weil ich  vielleicht tatsächlich guten Grund hatte, vor dem Pastor Angst zu haben...


    Das  Pfarrhaus hatte ich  deshalb in so guter  Erinnerung, weil ich mit 5 Jahren dort eine einsame verschrumpelte Pflaume vom Baum geklaut hatte, es war die einzige Pflaume am Baum. Ich war schon sehr früh sehr katholisch dressiert und deshalb fühlte ich mich total schuldig...sogar noch Jahre danach.  Das war die Vorgeschichte zu der Trancereise.  Mit S. Freud könnte man natürlich diese Pflaume sexuell interpretieren und vielleicht war es das, was diesen Therapeuten dazu veranlasste, mich in dieses Haus zu  leiten, um seinen Verdacht zu bestätigen. Dass ich mich dagegen wehrte, war für ihn wahrscheinlich nur ein weiterer Hinweis. Dass ich mich gegen SEINEN Zwang wehrte, darauf kam er wohl gar nicht. Ähnliche Situationen sind mir früher mit Therapeuten des öfteren passiert, damals durfte ich diese Dinge aber nicht klar fühlen und benennen, zu groß war die Angst.

    Kurzum: Nach Ansicht meines Therapeuten  wurde  ich damals im Alter von 5 Jahren von dem Pfarrer mißbraucht. 
    Sehr verwirrend und verrücktmachend war aber seine eigene Haltung mir gegenüber.  Auf der einen Seite weigerte er sich, mich (das regredierte "Kind") nach dem Abbruch der "Reise" tröstend in den Arm zu nehmen, als ich ihn laut weinend darum bat - auf der anderen Seite lud er mich ständig privat zu sich ein, zeigte mir seine gemalten Bilder und  rückte mir bedenklich auf den Pelz.  Nach dieser Sitzung jedoch brach ich die Therapie bei ihm ganz ab. (Nebenbei ging ich noch zu einer von ihm geleiteten Gruppentherapie).Er ging zu alledem nämlich auch noch in den Urlaub und hat wohl vergessen, mich richtig aus der Trance zu holen, denn ich fiel während der nächsten 14 Tage ständig von einem Lebensalter in ein anderes, was mir große Angst bereitete -  ich kam einfach nicht mehr in die Gegenwart und fühlte mich wieder wie früher als Kind,sah die Welt mit denselben Augen wie früher... ganz ähnlich wie auf meinem ersten LSD-Trip.
    Erst heute am 25.01.2015 bekomme ich volle Klarheit über diese "Gleichzeitigkeit": Auf der einen Seite der mich scheinbar mißbrauchende Pfarrer aus meiner frühkindlichen Vergangenheit, wobei zum selben Zeitpunkt der Therapeut - ebenfalls ein (ehemaliger) Pfarrer mich,  bzw. das regredierte Kind  mißbrauchte. Diese Überlagerungen waren mir damals nur halbbewusst,  es war nicht greifbar, ich konnte es nicht in Worte fassen.
    Diese merkwürdige verwirrende Gleichzeitigkeit war es, die mich damals so irre gemacht hat und der ich erst heute auf Spur kam.
    Auf diese Weise kam ich damals dazu, den Mißbrauch durch den Pfarrer in Hallenberg als real anzunehmen.
    Ich möchte nicht wissen, wieviele "sexuelle Mißbräuche" sich einfach nur auf den Mißbrauch von Macht - d.h. auf das "(ver-)einnehmende" und "be-zwingende" Verhalten  eines projezierenden Therapeuten zurückführen lassen, der nur seine Vor-Urteile bestätigt sehen will, wenn er nicht gar einen eigenen Mißbrauch projeziert.
    Dass ER mich trotz meiner Bitte in dieser Situation  n i c h t   in den Arm genommen hat, war gut - das hätte meine Verwirrung nur noch verstärkt.  Es war mir nämlich zur Gewohnheit geworden,   mich gerne  - in vollster Identifikation mit dem Aggressor -  von den Menschen trösten zu lassen, die mich verletzten oder verließen... die gefühlsmäßig perverseste Sache,die ich kenne.
    "Und alles wird offenbar werden."


    Noch einmal zu UG Krishnamurti

    "Sie sind blind. Sie sehen nichts. Wenn Sie wirklich zum ersten Mal sehen und wahrnehmen, dass es kein Selbst zu verwirklichen gibt, keine Psyche zu reinigen, keine Seele zu befreien, dann wird das ein unglaublicher Schock sein. Sie haben alles in Seele, Verstand, Psyche – wie immer Sie es nennen wollen – investiert, und plötzlich stellt es sich als falsch heraus. Es ist schwierig für Sie, sich die Wirklichkeit anzusehen, in Ihrer momentanen Situation. Ein Blick genügt, und Sie sind erledigt."
    Jeder Sucher "investiert" zunächst einmal "alles" in die Selbstverwirklichung, er gibt letztlich sein Leben dafür hin. Wenn er dann in einer Letztgültigen Erkenntnis erkennt, dass es kein SELBST zu suchen gab, dann hat sich die Suche "erledigt", aber nicht
    Wenn er zum ersten Mal wirklich "wahrnimmt", dass alles schon immer da war, was er suchte, dann ist er nicht "erledigt", sondern BEFREIT! Nichts, absolut nichts stellt sich als "falsch" heraus. Das Ego kann nicht anders, den Schlüssel zu seiner Befreiung zunächst unter der Laterne zu  bzw.  in der Außenwelt zu suchen, bevor es sich auflöst und damit die komplette Innenwendung vollzogen ist, aus der heraus erst ein Perma- Gewahrsein dessen IST, was immer schon da IST.
    Für mich hat dieser Text von UG einen herablassenden Unterton, so, als ob es in der Hand des Egos liege, im spirituellen Kontext etwas richtig oder falsch zu machen. Der letzte Satz ist typisch männlich, damit wird dem Sucher quasi die Pistole auf die Brust gesetzt.
    In den Händen unerfahrener Spiritanten bietet solch ein Text wie stets  auch eine moralitäre Waffe, um z.B. vorlaute Weiber zur Räson zu bringen - zu "erledigen", z.B. in den Händen von cholerischen Pösen Pädagogen oder paranoiden AllzuSchriftgelehrten.

    Und wo man sich der eigenen Schatten, also der Psyche und ihrer Abwehrmechanismen nicht bewusst ist,  ja, nach UGs obigem Text und der Ansicht  einäugiger, weil schattenarbeitsscheuer Nondualisten gar nicht bewusst zu werden braucht,  - denn es handelt sich bei diesen ja augenscheinlich um eine unnötige und "falsche" psychische "Investition".

    Auch wenn ER diesen Text scheinbar hinterfragt, ist es doch auf der andern Seite so, dass er  sich davon die eigenen Vor-Urteile und Überzeugungen bestätigen läßt:  Schattenarbeit brauchts nicht, d.h., das Hier und Jetzt der Person ist schnuppe, die Psyche an sich ist nicht "ernst zu nehmen."  Dass dies nur eine weitere Vor-Stellung, ein weiterer Glaubenssatz ist, den man der großen Frage: Ist das wahr? unterziehen sollte, wird dabei übersehen. Statt dessen glaubt man, es sei spirituell völlig ok, wenn man sich in seinem kostbaren Hier und Jetzt  zum "Kotzen"über Politik aufregt, solange man die Aufregung nicht "ernst" nimmt. HAH! solange du deine Emotionen hast, nimmst du sie auch ernst, d.h. solange du Emotionen auslebst, bist du mit ihnen identifiziert. Und Identifikation ist das Übel, was dich von der Wahrnehmung der Wirklichkeit trennt!
    Aber solange IHM die  "Schafsscheisse" so köstlich und wichtig ist, dass ihm durch das An- oder Ausgekotztsein eine solche Befriedigung zuteil wird, wird er auch seine Anhaftung an seine Emotionen nicht aufgeben.

    Zitat:
    U.G.: “Es ist schwierig für Sie, sich die Wirklichkeit anzusehen, in Ihrer momentanen Situation. Ein Blick genügt, und Sie sind erledigt."
    ER: Vielleicht seh’ ich ja nichts, vielleicht liegt’s tatsächlich an meiner Blindheit, aber ich kann diese dramatische Feststellung für mich nicht bestätigen. Ich bin nicht erledigt. Erledigt ist allenfalls der Glaube an die Wahrheit irgendeiner Vorstellung."


    Isser nicht! Wäre dies nämlich tatsächlich der Fall, dann wäre es dir unmöglich, dir weiterhin lustvolle Gedanken bzw. Vor-Stellungen über Politik zu machen, bei denen dir so was wie ein Kotzen kommt. Denn dass du überhaupt so etwas wie "Schafsscheiße" wahrzunehmen meinst und deine dazugehörige Vor-Stellung von Kotzen beweist, dass dein Glaube an die Wirklichkeit deiner GEdanken und Vorstellungen noch immer fest und unverbrüchlich intakt ist.  Du DENKST nur, dass du deinen Glauben aufgegeben hast... Solange du negative oder positive Wertungen abgibst, an denen du deine Emotionen anbindest, bist du tatsächlich blind.

    "Schafsscheisse" ist z.B. die  Wertung, die dein doch augenscheinlich etwas cholerisches Temperament braucht, damit es sein FETT kriegt, das FETT, welches dein/das Ego benötigt, um seine Substanz aufrecht zu erhalten.
    Durch solche negativen, aber auch positiven Wertungen  holt sich das Ego seine Lust, seinen Schmerz und seinen Frust -das eine wie das andere ist ein LeckerFreßchen fürs Egoschätzchen, allerdings werden die negativen WErtungen bevorzugt behandelt, weil das Fleisch einfach saftiger, FETTER ist.
    Achtsamkeit! Allein die Beobachtung des Denkens und Fühlens im Hier und Jetzt deiner Person bringt dir das GeWAHRwerden deiner Gedanken und ihrer Bezogen- und Bedingtheit zu den Emotionen. GeWAHRsein löscht die Identifikation mit Gedanken und im selben Zuge befreit sie von den "dazugehörigen" Emotionen. Gedanken werden immer mal wieder kommen, aber Gewahrsein verhindert das emotionale Ergreifen. Du kannst dann immer noch über Politik schwatzen und zwar im völligen Gleichmut, ohne Kotzen, ohne Emotion, ohne Aufregung. Jetzt erst nimmst du nichts mehr "ernst", was an Unwahrem in deinen Gedanken aufscheint. Bislang DENKST du nur, dass du nichts mehr ernst nimmst. Regst dich auf und HINTERHER lachst du darüber. Hö hö hö! Warum sich überhaupt aufregen?
    Achtsamkeit! Alleine die Achtsamkeit für dein persönliches Hier und Jetzt bringt dich über die Schwelle. Achtsamkeit/Gewahrsein ist es auch hier, was die Schatten  BEWUSST macht und damit auflöst.
    Jeder der sich gegen Schattenintegration ausspricht, spricht sich unbewusst im gleichen Zuge auch gegen Achtsamkeit aus.
    Gutes Entertainment - der überpersönliche Film des sog. Lebens läuft nur störungsfrei ab, wenn du jenseits von Wertungen bist. Reine unverzerrte WAHRnehmung gibts nur Jenseits von Ego. Solange du wertest, verdreckst du das KameraAuge und projezierst deinen persönlichen Film.

    UG hat sich in seinem Text m.E. mißverständlich ausgedrückt. Statt "falsch" wäre der Begriff "unwahr" treffender gewesen, setzt er doch m. E. im Grunde  das Nonduale in Bezug zum Dual-Relativen -also das WAHRE zum Unwahren. Falsch und richtig gibts nur auf der dualen Ebene und hat dort auch durchaus seine Berechtigung, nur: solange niemand wirklich weiss, was wirklich falsch und wirklich richtig ist, gibts Meinungen. Wenn ich auf der relativen BW-Ebene meinem Kind sage, dass es bei Grün über die Strasse zu gehen hat, dann ist das keine subjektive "Meinung", die sich in 5 Minuten wieder ändern könnte,  sondern objektiv richtig und gilt i.d.R. auch noch für übermorgen. Aus nondualer Sicht gehören die Verkehrsregeln zu den kollektiven Glaubenssätzen, von denen ich selbst mich wohl desidentifizieren kann, aber mich hüten würde, einem anderen seinen Glauben an sie  auszureden.
    Mein eigener Glaube an die kollektiven Glaubenssätze ist wohl noch nicht ganz gebrochen, d.h. ich  würde mich hüten, bei großer Verkehrsdichte bei Rot über die Kreuzung zu marschieren. Sage ich JETZT...denn ich weiss, dass ich mit diesem letzten SAtz schon einen neuen Glaubenssatz formuliere bzw. aufrechterhalte. Denn wer weiss denn, was noch alles kommt...Es soll ja "Allmächtige" und "Allgegenwärtige"  geben, die sich über sämtliche kollektiven Glaubenssätze incl. aller geglaubten  Naturgesetze auf die "rechte Weise"  hinwegglauben können und durch Wände marschieren bzw. bei Rot über Kreuzungen laufen... hehehe
    Loslösung - "Entglauben" - scheint ein unaufhörlicher Prozess zu sein.

    Die Berühmtheit mancher Meister basiert auf der Unwissenheit und Unerfahrenheit ihrer Bewunderer. Im spirituellen Kontext kann man den Leuten  wirklich nahezu alles verkaufen. Heilige Kühe schlachten ist ab einem gewissen Punkt in der spirit. Entwicklung ein Tugend. Und so kriegt auch Krishnamurti von mir sein "Fett" weg bzw. die obige Textpassage. Ich spreche UG nämlich keineswegs die Meisterschaft ab. Vieles, was er sagt, spricht dafür, manches dagegen - was aber evtl. aus einer früheren Zeit stammen könnte, in der auch ein späterer Meister noch nicht so den Durchblick gehabt hat. Meine "Doppelaxt" spaltet keine Menschen, sondern scheidet nur die WAHRHEIT von der Unwahrheit - wie sie mir JETZT begegnet -  ohne Ansehen der Person oder ihrer Historie.
    Das beste, was einem Menschen mit so einem Text passieren kann, ist, dass er diese Worte wie einen Koan solange kaut, bis er daran verrückt wird.


    Probleme

    mit Nähe und Distanz gibt es nicht mehr für mich. Persönliche Grenzen habe ich keine mehr. (Dennoch ist es gut möglich, dass ich Menschen in ihre Grenzen verweise, wenn sie wie ungezogene Kinder allzufrech daherkommen.) Wirkliche Nähe empfindet man nur durch die eigene Offenheit. Offenheit ist nur möglich, wo keine Angst ist, bzw. deren Überwindung.


    Aufmerksamkeit und Vorstellung

    Es ist richtig, wir erschaffen mit unserer Aufmerksamkeit das, was wir für real halte. ER weiss das, dennoch scheint er m. E. noch nicht realisiert zu haben, wie sein Egomind z.B. die Vorstellung eines Users namens XY schafft.... Er bermerkt nicht, dass es nicht die Person XY ist, die er erschafft und wieder "wegschafft", indem er "ihm" die Aufmerksamkeit entzieht, sondern dass er eine VORSTELLUNG erschafft  von einer Person namens XY, welcher er Aufmerksamkeit  gibt und entzieht. Solange ER. glaubt, er habe mit seiner Aufmerksamkeit eine Person namens XY erschaffen, liegt er immer noch falsch.

    Es ist ja doch so, dass wir im Forum nur schreiben, da sind keine realen, d.h. konkrete Personen in meiner Hier und Jetzt-Gegenwart, sondern was ich sehe, sind nur Buchstaben, denen ich bzw.mein Mind vorstellungsmäßig automatisch einen Sender zuordne; wenn ich den Sender persönlich kenne, kriegt er vorstellungsmäßig das Gesicht, an das ich mich mehr oder weniger gut erinnere. Diese Erinnerung beruht auf Vergangenheit und kann daher  nicht die Wirklichkeit sein. Kenne ich den Sender persönlich  n i c h t , kriegt er ebenfalls ein Gesicht verpasst -  der Verstand kann nichts anderes tun, als sich Vorstellungen zu bilden, die auf vergangenen Erfahrungen basieren.
    Merke: Jegliche Vorstellung katapultiert dich aus dem Hier und Jetzt. Das gilt für dein/das Hier und Jetzt -Empfinden der Person genauso wie für das Ewige JETZT.

    Das Dogma der Nondualisten, dass es keine Person gibt, verführt sie dazu zu glauben, dass es unnötig wäre, das Ich zu "veredeln" bzw. vom Ego loszulassen. Das Paradox aber ist: um die Person zu veredeln (vervollkommnen), musst du die Identifikation mit der Person, von der du glaubst, dass du sie bist, loslassen. Und diese Loslösung von Identifikationen geht nur über die Schattenintegration/Individuation. Die einäugigen und eindeutigkeitsgeilen Nondualisten wollen den Kuchen essen und gleichzeitig unversehrt erhalten. Das Ego mit seinen Abwehrmechanismen wird hierbei resignativ for ever  - als "DAS, was ist" quasi glorifiziert und festgeschrieben.
    Da wird m. E. oft etwas verwechselt und zwar wird die SELBSTannahme der personalen HierundJetzt-Befindlichkeit mit dem Akzeptieren des Egos mit seinen Abwehrmechanismen verwechselt. Auf diese Art und Weise kann man sich selbst spirituell faken, z.B. wenn man retrospektiv über "sich", d.h., über seine Abwehrmechanismen  (Wut, RAtionalisierung, sämtliche 7 Todsünden bzw.neurotischen Aufstände/Auskotzen über die Böse Welt usw. ) "schmunzelt" und im nachhinein (!) seine Identifikationen nicht ernstzunehmen pflegt - ja, so lassen sich auch mitunter die  eigenen selbstinszenierten persönlichen Ego-Dramen als tolle Filme nachbereiten und als kosmisches überpersönliches Entertainment/ "Unterhaltung" bejubeln. HAH - als wäre das Ego imstande, sich selbst als nackten Kaiser zu entlarven!
    Kosmisches Entertainment  - das Lachen des befreiten göttlichen Kindes - liegt jenseits von Ego. Der "Film", der WIRKLICH  abläuft, hat weder Ton, noch Farbe, noch Bild. Da draussen ist keiner! Nichts und Niemand!

    Ich lese:

    Der Vollendete strahlt das Licht in die Welt. Ich ergänze: aber die Welt  erkennt es nicht.  Es liegt im Wesen der "Welt", das Licht nicht zu sehen. Welt=Dunkelheit.
    In Wirklichkeit ist es auch so, dass nicht nur der "Vollendete" sein Licht ausstrahlt jeder Mensch strahlt das "Licht" aus - unbewusst. Es geht nur darum, sich des Lichtes bewusst zu werden. Anders gesagt: sich des Gewahrseins bewusst zu werden. Es gibt kein anderes Licht als das Bewusstseinslicht. Das Wort "Licht" ist viel zu mißverständlich und zu sehr mystifiziert.


    Nach der glorreichen Auferstehung

    - das Wort "Auf-Stand" gefällt mir besser -  im Herbst 2011 glaubte ich mich unsterblich, unverletzbar u.a. auch vor allen äusseren Einflüssen gefeit, unberührbar. Damals war ich mir weder der Glaubenssätze gewahr, die der Verstand aus allem Erlebten bildet noch wusste ich um die Unmöglichkeit der Beschreibung des "ERlebens" jenseits von Ego. Mein immer noch schlussfolgender Verstand brauchte und suchte Eindeutigkeit. Die Wahrheit des un-fassbaren unbeschreibbaren Paradoxen wurde mir erst nach und nach bewusst.
    Jedes Wort also, was man über den Zustand der eigenschaftslosen Zustandslosigkeit jenseits von Ego sagt, ist nur Annäherung. So eben auch die "Unberührbarkeit". Damals glaubte ich, diese Unberührtheit beziehe sich nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf den Körper - ich glaubte beispielsweise, dass ich vor körperlichen Überlebensängsten völlig gefeit wäre und dass ich nie mehr körperlich krank werden könne, ... dass ich völlig immun gegen Krankheitskeime usw. wäre.... dass mein Körper durch den GEIST komplett geheilt würde und mich fortan  nur noch wunderbarste Gesundheit durchlichtete... ich tanzte und badete in dieser warmen,  mich "polymorph pervers" erregenden und alle Zellen glücklich machenden Kundalini-Energie - ein halbes Jahr etwa dauerte dies an.
    Aber nein, das Ego bzw. der Egomind war nicht tot, was mausetot war, war der Zensor/Überich und die Abwehrmechanismen. Der Verstand aber schlussfolgerte und bildete seine automatischen Glaubenssätze wie eh und je und er neigt  bis heute dazu. Vor allem in  Gesprächen mit anderen... mit dem Unterschied zu früher, dass ich "dabei" bin.
    Unberührbarkeit war also eine der Eigenschaften, die der Egomind sich einverleibte, indem er sich darüber - wie es seine Eigenschaft ist,  -  eine ganz bestimmte Vor-Stellung, ein Bild  machte: ab jetzt wird es IMMER so und so sein... das Ego will "IMMER" die Dauer.
    Das Leiden überwunden zu haben, bedeutet, nicht mehr mit Leid identifiziert zu sein und das bedeutet auch, unberührt  gegenüber dem Leid anderer Menschen zu sein - auch eine Schlussfolgerung, die so nicht ganz stimmte. Die Erkenntnis der Bedeutungsleere der Dinge in der sog. Außenwelt bedeutete  durchaus nicht, dass ich gar nicht mehr interpretierte, was ich "da draussen" sah, also "bemerkte" ich ab und auch "Leid" und bei manchen Anlässen vergaß ich den Beobachter und mir kamen die Tränen, weil ich mich mit einer gequälten Kreatur identifizierte, die ich auf dem Fernsehschirm sah. Dass dieses "Leid" auf Vergangenheit basierte, auf Fiktion bzw. Vor-Stellung und Projektion und  keinerlei (konkrete) Wirklichkeit in meinem Hier und Jetzt hatte, dessen wurde bzw. werde ich mir sofort gewahr, wenn ich merke, dass mir eine Emotion bzw. die Tränen kommen wollen  und damit ist die Identifikation aufgelöst.
    Oder als mir eine Frau von ihrer traurigen Vergangenheit berichtete... VERGANGENHEIT! Aufgewärmter alter Käse - und Mann, mir wollten tatsächlich die Tränen kommen!
    Tja - das ist EGO - immer noch.
    Aber was ist mit der Gänsehaut, die ich immer noch bekomme, wenn ich z.B. im Fernsehen eine wunderschöne Stimme höre? Basiert diese Berührtheit  auf Vergangenheit oder Vorstellung? Denken?

    Es ist so tragisch zu sehen, dass es gerade die sich besonders spirituell Dünkenden sind, die darauf pochen, "berührbar" zu bleiben und nicht sehen können, dass sie nur von ihren eigenen, selbstgemachten Bildern und Vorstellungen genarrt werden und  dass ihre gutmenschliche Empörung, Betroffenheit, ihr herrisches Bestehen auf Berührtsein in der Identifikation mit einer abstrakten Menschheit auf nichts anderem fußt als auf Interpretation und den Bildern in ihrem Kopf - ihrem ganz persönlichen Film.
    Dies sind i.d.Regel diejenigen, die glauben, ihnen fliegen die spirituellen Tauben fertig gebraten in den Mund, wenn sie nur ihr Leben aussitzen:  "Was kütt, kütt.."... wenn  nicht in diesem Leben, dann im nächsten...Leute, die nichts von Achtsamkeit bzw.  Selbstbeobachtung halten, sondern des Kleingeists BücherWissen  ü b e r  Spiritualität für GEIST/Spiritualität halten. Bewusstseinsentwicklungstechnisch hängen sie, wenns hochkommt, in der Identifikation mit dem Guten fest, ihre Ideale: Helfen und Heilen.


    Überlebensangst

    ist auch etwas, von dem ich glaubte, nie mehr betroffen zu werden. Aber wenns eng und drückend  in der Brust wird, das Herz acht Stunden lang zwischen 150 und 200 unregelmässige Morserhytmen abgibt, dann "engstet" der Körper nicht wenig,  Mein Herzschlag wurde maschinell überprüft und teilweise lautgestellt, damit das Personal von weitem ein Ohr drauf hatte... früher wäre ich dabei panisch geworden, heute überlege ich mir, was mir das - mein? -  Herz wohl "morsen" mag.  Ich beobachtete mich und den ganzen Rummel um "mein Herz" mit kühlem Kopf und heiterem Staunen über soviel Aktivismus. Nur die KurzNarkose für den Elektroschock "engstete" mich ein wenig, weil da promptly die alte käsige Vergangenheit ihr gräulich Haupt hob und mir mit Wiederholung drohte...LOL.  Bei der letzten Narkose nämlich, die ich vor ca. 20 Jahren anlässlich einer Rachenpolypenentfernung bekam, wachte ich zwar aus der Narkose auf, konnte aber nicht atmen und mich nicht bewegen, ich hörte nur das Schreien der OP-Schwestern und Ärzte, die immer wieder meinen Namen riefen und soweit ich mich erinnere, haben  die mir ein paar runtergehauen, damit ich wieder zur Besinnung kam. Damals war bei mir  nur reine PANIK... der Körper vergißt nix. Doch alles verlief reibungslos und nach dem ersten Elektroschock war die  "Absolute Tachykardie" und das Vorhofflimmern absolutely behoben.

    Irgendwann einmal in naher Zukunft, wenn die Menschen immer älter und immer kränker werden und Papa Staat nur noch auf der Tasche liegen, wird mans mit ihnen wie mit den Tieren machen: einschläfern, einfach narkotisieren. Zum Teufel mit der "Menschlichkeit"! -  einen schöneren Tod gibts nicht, folks! Verbluten ist auch noch 'ne Option, wenn auch etwas schmutzig und humanistisch anrüchig - jo, einfach den Lebenssaft ablassen... aber bitte langsam. Wie immer spreche ich aus eigener freud- und leidvoller Erfahrung, LOL.
    Das einzigste, was im Uniklinikumslabyrint zu Marburg nicht chaotisch war, war das Mittagessen. Hervorragend. Die Ärzte und Pflegekräfte waren fast durchwegs alle freundlich & kompetent -  w e n n   sie denn mal erschienen...


    In der Uniklinik Marburg herrschte ein unglaubliches Chaos und Desorganisation. Ein Labyrint, in dem sich kein Besucher zurechtfinden kann. Das Personal vergißt die Patienten einfach... Keiner da, wenn man ihn braucht. Wenn man noch einigermassen bei Bewusstsein ist, ist man gezwungen, sich um seine Mitpatienten zu kümmern, die sich nicht wehren können und sich oft nicht trauen, nach der Schwester zu klingeln.  Als ich mal nach einem Glas Wasser klingelte, musste ich noch zwei weitere Male danach klingeln, es dauerte insgesamt 3 Stunden, bis das Wasser kam.
    Wer unter den heutigen profitorientierten Bedingungen noch Arzt oder Krankenschwester werden will, muss verrückt sein.

    Fazit: Auch wenn ich nicht mehr mit dem Körper identifiziert bin,  hatte mein Körper, als es hart auf hart kam,  ganz normale kreatürliche ÜberlebensAngst.  Angst ist da, aber ich kann dafür sorgen, dass keine Panik mit Herzrasen daraus wird, d.h., ich kann  bzw. konnte den Puls streckenweise bewusst niedrig halten.Ob ich das "immer" kann, kann ich nicht voraussagen.  In dieser Situation blieb ich zwar ruhig, dennoch fand ich es sehr fremdartig und völlig überflüssig, wieder so intensiv mit dem Körper beschäftigt zu sein.

    Als es anfing in der Nacht um 4 Uhr, - mit Schwäche, Schwindel, Übelkeit, Ohnmachtsnähe, BrustEngegefühl und Blutdruck 230 zu 125 -  hatte ich bzw. mein Körper zunächst eine richtige Todesangst. Die folgenden 8 langen Stunden im Krankenhaus hat mir niemand sagen können,  ob ich leben oder sterben würde. Seitdem weiss ich, aus welchem Anlaß, in welcher seelischen Situation  Jesus am Kreuze sagte: Vater, warum hast du mich verlassen?!


     

    Magie

    Der Väterchen Kybalion sagt, dass der vollendete Mensch ein Magier sei. Magie sei höherwertiger als die Mystik. Mystik sei Theorie und Magie die Praxis. Daraus kann man messerscharf schliessen,  dass der Herr Magier nichts von Mystik/Innenschau versteht.


    Zu den (materiellen) Wundertaten des Magiers:
    Matthäus 4,1-11 (Mk 1,12-13; Lk 4,1-13)
    1 Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden; 2 und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich 3 Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brote werden 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht 5 Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab! Denn es steht geschrieben: "Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt 7 Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen 8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. 10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen 11 Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm.

    Das sagt für mich alles. Ob es tatsächlich ein Zeichen von Heilung oder gar HEIL ist, durch Türen und Mauern gehen zu können oder sonstige magischen  Kunststückchen zu vollbringen, wird durch diese Passage m. E. vollstens beantwortet. Die einzigsten legitimen Wunder sind die Wunder der Heilung. Die einzig wahre Magie liegt in der SELBSTannahme resp. Transformation, der Alchimie, die das bleischwere Ego in die goldene Leichtigkeit des SELBST/SEINS verwandelt.

    Der Vollendete weiss im Gegensatz zum Magier, dass die Welt, so wie sie ist, perfekt ist und keiner Veränderung, Verbesserung, Hilfe  bedarf - auch nicht der des Magiers, der mit außergewöhnlichen Fähigkeiten scheinbar dem Wohle der Menschheit dient.
    Es sieht so aus, als ob derMagier und der Mystiker nicht dem selben Gott dienten. Der Jesus Meister Kybalions ist nicht mein Jesus. Solange der Magier nicht wie der Mystiker erkennt, dass Jesus sein eigenes innerstes Herz ist, hat er den Mystiker in sich nicht integriert. So einfach ist das.



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    Keilrahmenbild (40 x 21, H.M. Hess) von "Apollo und die Musen

    IN MEMORIAM  - Von der Muse geküsst


    Potentiale verschüttet unter Konventionen,
    verdeckt durch Regeln, entgegen kreativer Natur.
    Zweifel, Ängste Ungewissheit -
    doch die Hoffnung und der Glaube an mich gaben mir die Kraft - - -
    als eines nachts ein göttlicher Funke
    mein Bewusstsein hat erfaßt:

    Die Tiefen meines Bewußtseins -
    ein Meer (mehr) aus Emotionen, Tränen, Freude quillt hervor,
    sich ständig erneuernd im Zwiegespräch.
    Bilder, Farben, Töne - alles Eins, mein tiefstes Inneres.

    Lange habe ich gerungen, sie wiederzubekommen -
     meine Kindheit, die Freude am Leben und der Glaube an die eigene Kraft.
    Einklang der Wahrnehmung von Ratio und Intuition schwemmt Unbewußtes aus den Tiefen meiner Seele hervor -
    Emotionen, die ich lange nicht gekannt, waren  sie doch durch Konventionen verbannt.

    Überwältigt von der Flut der Emotionen begreife kaum, wie mir geschieht,
    läßt mich erschaudern in Freude und Angst, mich entfremdend von dieser Welt -
    so wesensfremd und destruktiv.

    Ich suche meine Kraft, Ruhe und Geborgenheit
    in der Unendlichkeit
    meiner inneren Welt aus Farben, Klängen... eine Welt so schön und rein -
    Einfach "SEIN", unverfälscht, nicht kategorisierbar.

    Das bin ICH,
    Dein Sohn 

    (Brief 1998,  Mit freundlicher Genehmigung von "Sohn")


    Dieser Brief fiel mir nach vielen Jahren mal wieder in die Hände und liess mich nachsinnen....Als ich den Sohn anlässlich dessen fragte, ob ich ihn eigentlich  mit meinen spirituellen Begeisterungen aufdringlich okkupiert oder bedrängt habe, meine er,  so ein bisschen sanfte Gewalt sei schon rübergekommen.
    Ja, so ab ca. 17. Lebensjahr fand ich, er sei reif und gab ihm ein Buch von Bhagwan (Osho), ich schenkte ihm im Laufe der Zeit dann haufenweise meine Bücher div. Meister -  meiner Erinnerung nach aber war das Osho-Buch das erste und letzte dieser Art, was er tatsächlich auch las. Er liess sich von mir nicht gerne beeinflussen und er  war auch kein Büchernarr wie ich. Er hatte andere kreative Leidenschaften. Ich glaube, das erste Buch kaufte er sich im Alter von ca. 24 Jahren: Flow, das Geheimnis des Glücks von Mihaly Csikszentmihalyi.

    http://www.amazon.de/FLOW-Geheimnis-Gl%C3%BCcks-Mihaly-Csikszentmihalyi/dp/3608957839

    Der Flow sowie das Ego interessierte ihn wohl primär nur  im Zusammenhang mit seiner Musik.
    In meiner Erinnerung habe ich ihn, was meine spirituellen Begeisterungen angingen,  nicht allzusehr bedrängt, das Motto über meiner Tür: Hier ist ein jeder frei. Und: You go your own way.
    Dennoch gab es (christlich motivierte)  Zeiten, wo ich ihn seines lustvollen Lebenswandels schon ewiger Verdammnis ausgesetzt sah und seine "Gottesferne" -ähnlich wie die Heilige Monika ihrem hedonistisch-leichtfüßigen Sohn Augustinus gegenüber -  überaus schmerzhaft empfand und ich mich schwer zurückhalten mußte mit christlich-militanten Bekehrungsoffensiven.
    Als ich 1998 obigen Brief von ihm erhielt, war ich sprachlos, erschüttert und begeistert. Juchhuuu! jubelte da mein Mutterherz, er ist also doch der Sohn seiner Mutter! Als ich kürzlich mit ihm telefonierte, stellte ich aber doch noch mal sicher, dass dieser Erfahrung keine Drogen zugrunde lagen. Er lachte.
    Ich u.a.: Das ganze klingt mir heute wie eine spirit. Erwachenserfahrung, wenn ich da vom "unkategorisierbaren Sein" usw. lese...
    Er - lachend: Na, dann bin ich aber schnell wieder eingeschlafen....
    Ich: Why not - derweil gibt dir's der Herr im Schlaf.
    Er interessiert sich im Moment nicht für Spiritualität, sagt er, mehr für das gegenwärtige Weltgeschehen. Seine diesbezügl. Infos und sein gegenwärtiges Weltbild  bezieht er von "Russia Today". Why not - das eine ist so gut oder so schlecht wie das andere.
    He goes his own way...
    (Ich finde Putin auch sexy...LOL!)

    Fazit: Wer sich in und aus sich selbst als ALLEINS erkannt hat  - d.h. sich als Alles in Einem und das Eine in Allem erfahren bzw. erkannt hat - hat kein Bedürfnis mehr, andere Menschen auf den "rechten Weg" zu bringen, zu mahnen und Weisung zu geben. Alles ist gut wie es ist....
    und soooooo leicht... (wenn der Blutdruck nicht gerade Druck macht,  LOLOLOL!)


    Jesus

    solle man  "annehmen",  hört man oftmals aus christlich berufenem Munde. Was das wirklich bedeutet, scheint aber manchen dieser Prediger gar nicht recht bewusst zu sein: Jesus "anzunehmen" bedeutet, ihn in das eigene Herz zu "nehmen", sich seiner SELBST er-INNERN! Dann nämlich, wenn man mit Jesus "gleichzeitig" geworden ist, wie Kierkegaard es nannte, hört man die Stimme Jesu, die Botschaft Jesu aus dem eigenen Herzen heraus zu sich sprechen. In dieser Ver-EIN-igung erkennt man die Person des vordergründig-historischen Jesus als eine Metapher für das eigene Herz, das WAHRE SELBST. Jetzt bist du zu Gottes Kind berufen - denn Gottes Kind ist man erst, wenn man sich dieser Gotteskindschaft auch WIRKlich BEWUSST ist. Der dogmatische Glaube daran tuts nicht.
    Du bist mein geliebtes Kind...
    Yippppiiiiiiiiieeeeeee!

    Ich war übrigens lange Zeit eine hasserfüllte von der Kirche und dem Christentum  abgefallene Atheistin. Mit ca. 40 Jahren erst habe ich über die Philosphie und den Buddhismus zum Christentum (im Verbindung mit Zen)  zurückgefunden, besser gesagt: zu Jesus Christus.  Mit dem Buddhismus habe ich mich nicht sehr intensiv auseinandersetzen müssen - es hatte nicht lange gedauert, da schmeckte ich die Essenz des Buddhismus und wer die Essenz einer Religion schmeckt, schmeckt die Essenz aller Religionen. Damit begann  ich auch das Christentum von innen heraus zu verstehen.
    Eine Mystikerin wurde ich mit meiner ersten spirituellen Erfahrung der kosmischen Liebe.) 


    Entertainment

    ist mir mein eigenes Geschwätz von Krankheit, Elend, Tod usw.  Denn auch wenn ich z.B. von "meinem" hehehe sog. Vorhofflimmern berichte, glaube ich als Zuschauer gleichzeitig doch nicht daran.
    Ich habe keine Kontrolle über meinen Körper. Keinen Willen, geheilt zu werden. Ob heil oder unheil ist mir gleich gültig.
    Ob ich lebe oder sterbe ist mir also auch gleich gültig. Warum ich dennoch zum Arzt gehe? Reflex, ich meine, muss ja nicht sein... Der Körper will halt leben und warum sollte er nicht?
    Nicht die unverwundbare Pyche, der Körper hat Überlebensangst, die Seele hat sich am Leben sattgefuttert, d.h. da sind keine Gedanken wie bei früheren ähnlichen Anlässen, als ich noch ein Leben VOR mir sah und glaubte, noch irgend etwas NACHholen zu müssen: Lieber Gott, lass mich nicht schon jetzt sterben, ich will auch ganz brav sein und alles tun, was du willst... LOL. So war das früher, wirklich! Ich lag schon so oft im Sterben -  ich habe Lieder davon gesungen...

    Ich habe keine Wünsche mehr ans sog. "Leben". Die Dinge sind wie sie sind: weder gut noch schlecht.



    Wohl und Wollen

    ER sagt, ich zeige ihm gegenüber (m)ein Wohlwollen. Aber da ist bei mir  weder Wohl noch Wollen. Soll ich ihm das sagen? Das wäre nicht "nett", ne?
    Denn sagt man den Menschen, dass es dir nicht um sie PERSÖNLICH geht, sind sie meist beleidigt.. Gerade die spirituellen Sucher, die noch nicht im mindesten begriffen haben, was Ego oder Identifikation ist, bestehen darauf  g e m e i n t  zu sein. Der AllmyOberAbergeist BabyBond begreift es bis heute nicht, dass die AugenBlicke von "Lolo", die einmal oder sogar mehrmals völlig unabsichtlich und plan- und ziellos auf ihm geruht haben, keineswegs ihm galten, sondern der reinsten unverzerrtesten lustvollsten SELBSTbefriedigung dienten.

    SELBSTliebe vs. Selbstliebe.

    Die Selbstliebe ist die Annahme der eigenen Person mit ihrem Denken und Fühlen und diese Annahme beginnt mit der Achtsamkeit für das Hier & Jetzt des kleinen Ich. Innere Kind-Heilung bewirkt die persönliche Selbstliebe. die überpersönliche SELBSTliebe geht darüber hinaus, die erlangt man erst mit der EINHEITSerkenntnis: Hilfe -  Mein ICH  ist Gott, juchhu! Aber aufpassen - wenn du das zu laut sagst, dann erwarten sie - wo du nicht offen für deine Unvorsichtigkeit bekämpft wirst, von dir die "allumfassende Liebe" Gottes resp. menschliche (!) Wärme und Akzeptanz und dergleichen Scheißendreckmirreggall.  Dass  die allumfassende Liebe Gottes überpersönlicher NichtAusdruck ist und sich u.a. vornehmlich im Schwingen der Doppelaxt zeigt, kann das dräckische Ego nicht nachvollziehen.
    Für mich gibt es keine spezielle besondere persönliche Liebe zu einem einzelnen Menschen mehr,  ich bin für niemand "family"... und wenn ich auch nicht unmütterlich bin, bin ich doch auch kein Mami-Ersatz. Ganz im Gegenteil, der Eiserne Büstenhalter sorgt dafür, dass du das Land, wo Milch und Honig fliesst, auf eigenen Beinen und mit eigenen Augen suchst.



    CoppaKrieger,

    wenn du aufhörst zu kämpfen, wirst du getragen! (Hat mir Sam geflüstert...)


    In einem Satsang-Blog

    denkt eine Frau laut über das Altwerden nach:
    "... es stieg Abwehr auf und nicht ganz Hinsehen wollen. - Und die scheinbare Störung, die gesehen wurde, war erstaunlicher Weise sofort herzlich willkommen - denn es ist Sein, das Abwehr spielte und Nicht- hinsehen- wollen. "

    Ist die "Störung" oder die Abwehr denn erst dadurch "Herzlich willkommen", dass ich mir eine Erklärung dafür abgebe?  - dass ich interpretiere, d.h., mir klarmache, dass es das Sein ist, das Abwehr spielt usw.? Hey, ich bins ja nicht, nicht ICH will "nicht hinsehen", sondern das SEIN ist es, das nicht hinsehen will... na dann, liebes Sein: Herzlich Willkommen! - ??? Ich vesteh's nicht.
    Ich komme da nicht mit. Für mich ist die Abwehr etwas, was das SEIN verhindert.
    Da ist wieder dieser "Scheinbarkeits-Slang", wie ich ihn des öfteren bei militanten Nondualisten hörte, die ihr Ego deshalb "resigniert bis an ihr Lebensende" behalten wollen, weil es das Sein ist, was Ego spielt.

    Na ja, ich räume gerne ein, dass ich vielleicht noch nicht "so weit bin", dass ich erkenne, dass alles SEIN ist, dass also auch die Abwehr zum SEIN gehört. Das sogenannte So-Sein hat in meiner ERfahrung bzw. Definition halt mal die überpersönliche QUALITÄT der REINEN WAHRnehmung. Abwehrmechanismen bzw. alle Gefühle sind Ego-Qualitäten, wenn ich z.B. mit Wut oder Freude (über etwas) identifiziert bin, kann ich diese Wut nicht als So-Sein akzeptieren.... ich google grade mal nach So-Sein und finde sofort:
    http://kulturkritik.net/begriffe/begr_txt.php?lex=sosein
    Wie ich sehe, wird auch hier das So-Sein als bestimmungslose, d.h. bedeutungsleere Wahrnehmung definiert.
    Militante einäugige Nondualisten haben, soweit sie mir bislang über den Weg liefen, keine Erfahrung, weder kennen sie Tiefenprozesse/Individuation noch haben sie einen Schimmer von dem, was man Gewahrsein nennt. Ihr Nichts ist "schwarze Leere", eine Leere ohne die Fülle der "göttlichen" Seins-Attribute. No Thing, Niemand oder Keiner da ist lediglich eine Floskel, leere Worthülsen bzw. Glaubenssätze oder - wenns hochkommt - zu Glaubenssätzen geronnene eigene EIN-SICHT.
    Spirituelle Umgehung: Die Nondualisten wollen den Vater ohne den Sohn. Das  ganzheitliche HEIL/SEIN ohne die Heilung der Person.
    Jesus als das Wahre SELBST ist die erste und einzige Antwort. Jesus steht für die Wunder der Heilung. Zum Heil, d.h. zum überpersönlichen Sein/Vater kommt man nur über den Sohn (Jesus: Heilung der Person)
    Deshalb bleibt es niemanden erspart, "Jesus" (als das Wahre SELBST)   irgendwann einmal "anzunehmen".



    Leerheit

    Auch ich habe die Bedeutungsleerheit der Dinge oft mit Bedeutungs l o s igkeit verwechselt ...letzteres impliziert eine Wertung...

    Ein paar "praktische" Beispiele für Bedeutungsleerheit:  Ich gehe im Wald spazieren und ein Hund kommt auf mich zugelaufen. Ich konstantiere einfach: Hund läuft auf mich zu. Früher hätten sich promptly meine bösen Erinnerungen an böse Hunde gemeldet und ich hätte Angst gekriegt. (Mich erschrecken (manchmal) nur die ganz plötzlich auftauchenden Gestalten, wenn ich gedankengeschwängert und in mich gekehrt durch die Geographie laufe, egal, ob es sich um Hunde oder sonstwen handelt.

    Beispiel 2: Ich sehe einen Baum, ich registriere einfach nur: Baum. Sonst nichts, keine Namen oder Eigenschaften. Ich finde ihn weder schön noch hässlich. Früher hätte mich die Frage nach dem Namen und  der Nutzanwendung bewegt, d.h. es  hätten mich hübsche "Besonderheiten" zum Malen gereizt, Früchte hätten mich z.B. begehrlich zum Essen animiert...früher habe ich zwecks Heilung auch Bäume umarmt und der schöne dicke Stamm einer Eiche hätte mich zum Verweilen eingeladen, weil er meinem Rücken so gut getan hat und meine Ängste und Nervositäten beruhigt hat.
    Heute begehre ich nichts und niemand, ich denke nicht mehr bzw. verlange nicht mehr nach Zweck und Nutzen der Dinge oder Menschen, die ich wahrnehme. Sie sind "leer" und ohne Bedeutung, weil das Ego, der "Bedeutungsgeber", tot ist.

    Beispiel 3: Ich rufe nach langer Zeit meinen Sohn an, weil ich eine Frage habe bezüglich seines "Erwachens": Weder freue ich mich, noch freue ich mich nicht. Es ist kein Unterschied, ob ich den Nachbarn treffe oder Lasker oder mein Sohn mich anruft oder trifft - alle Menschen sind mir gleich gültig. Ich sehe in meinem Sohn nicht mehr "meinen" Sohn - es gibt keine familiären "Besonderheiten" /Bindungen mehr, keine besondere Beziehung, keine kläbrische Mutterliebe trübt mehr mein Bewusstsein. Das ist sehr angenehm, nicht zuletzt deshalb, weil ich auch keine besondere Sohnesliebe mehr erwarte...LOL. Wer hätte geglaubt, dass es diese Mutterliebe ist, die unsere Beziehung trübt?!
    Früher freute ich mich narrisch, wenn ich seine Stimme hörte und der Schmerz der Abnabelung  raubte mir manchmal den Atem. Meine "mütterlichen" Erwartungen an den Sohn wurden regelmäßig brachial ent-täuscht. So kommt es, dass wir uns in 10 Jahren nur ein einziges kurzes Mal gesehen haben, obwohl wir über Jahre nur 20 km voneinander getrennt waren. Jetzt sind es fast 300 km und es stört mich nicht mehr. Keine Sehnsucht mehr. Es reicht mir vollkommen, ab und an mit ihm auf Facebook zu schreiben und zu telefonieren, wenns nötig ist.

    Anti-Beispiel für Leerheit: Brandgeruch dringt des öfteren durch die Türritzen aus dem Treppenhaus zu mir in die Wohnung.  Auch wenn es sich in den letzten Jahren sehr abgemildert hat, gerate ich ich dennoch zuweilen in Unruhe und mein Puls schlägt schneller, derweil ich mir ein Bild mache, d.h. mir eine gefährliche Situation VOR-Stelle. Ich bin mir dieser Angst auslösenden Vor-Stellungen durchaus bewusst, kann sie aber nicht immer ausschalten, solange ich nicht herausgefunden habe, woher dieser Geruch kommt und ob überhaupt Gefahr besteht. Das legt den Verdacht nahe, dass es sich um eine konstruktive Angst handelt, die aufgrund vergangener böser Erfahrungen zum richtigen Handeln anleitet. Diese Angst und meine aufreizend gute Nase haben in der Vergangenheit schon Menschenleben gerettet und Häuser vor dem Totalruin bewahrt.  Warum zum Teufel bildet sich mein spirituelles Ego (?) ein, diese Ängste dürften nicht sein? Weil das Adrenalin, was da geputscht wird, auf Gedanken und Vorstellungen beruht??? he?  Fall ich deswegen schon aus der Gnade??? Oder ist es nicht vielmehr so, dass es völlig ausreicht, mir dieser Vorstellungen, Gedanken und ihrer Auswirkungen BEWUSST zu sein?!

    Auch was die aufregenden Aktivitäten meines Herzens bzw. Blutdrucks in letzter Zeit betreffen... Seit ich mit Vorhofflimmern im Krankenhaus lag, hat sich meine Einstellung zu meinem Körper geändert. Ich bin u.a. viel aufmerksamer auf das Herz, wobei ich aufpassen muss, dass es zu keiner Fixierung kommt. Ich kann es nicht verhindern, dass es mich "engstet", wenn sich mir die Brust verkrampft und sich ungute Vorstellungen einstellen, die die das beengende körperliche Angstgefühl begünstigen und verstärken.Ich kann es nicht verhindern, aber ich bin mir bewusst um die Vorstellungsbilder... Ich beobachte das ganze Geschehen und schliesslich entkrampft sich die Brust auch wieder schnell.
    Insofern kann ich sagen, dass ich zuweilen immer noch leicht mit Gedankenkonstrukten und Vorstellungen identifiziert bin, wenn auch nicht so unbewusst wie früher, denn ich beobachte mehr, statt mich in die Vorstellungen und Gedanken komplett zu verstricken.




    Nichtwissen vs. Unwissen


    Es ist einfach nur tragisch,zu sehen, wie oft und ausgiebig sich im Wikipedia insbesondere die Unwissenden erdümmeln, der Welt die Welt zu erklären. Da werden skrupellos und mit munterer Naivität aufs AllerFlachwixigste sogar die Heiligen Schriften gedeutet. Nur so kann es denn auch zur Verwechslung von Unwissenheit mit "Nichtwissen" kommen.
    Nichtwissen jedoch ist keine Unwissenheit, sondern das QUALITATIV höchste Bewusstsein der Leere, des Nichts  in der Abwesenheit von ego, aus der allein die Fülle des (Heiligen) GEISTES  fließt... die Geistesgaben.

     „Wer nicht erkennt, sondern nur vieles gehört (oder gelesen)  hat, kann den Sinn der Schriften nicht verstehen, so wie ein Löffel nichts vom Geschmack der Suppe weiß“. (Unbekannt)


    Avidya bedeutet UNwissenheit - s.a. Yoga-Vidya:
    "Avidya (Sanskrit: अविद्या avidyā f.): Nichtwissen, Unwissenheit; der grundlegendste der fünf Kleshas (Ursachen des Leidens). Aus Unwissenheit hält der Mensch das Vergängliche, Unreine, Schmerzvolle und das Nicht–Selbst fälschlich für das Ewige, Reine, Gute und das Selbst. Er identifiziert sich mit dem Körper, ebenso wie mit der Persönlichkeit, den Talenten, Fähigkeiten und Neigungen: „So bin ich halt“. Er hält das Schmerzvolle für das Gute, Freudvolle. Alles Sinnliche ist letztlich nicht wirklich freudvoll, aber er denkt, dies oder jenes zu erreichen, müsste freudvoll sein."
    Avidya ist also Unwissenheit infolge Unbewusstheit.
    Dem gegenüber das "Nichtwissen"  des Vollendeten oder Sokrates': "Ich weiss, dass ich nichts weiss."
    http://platon-heute.de/vom-nichtwissen.html
    Das höchste Wissen kommt aus dem Nichtwissen. Ein Paradox, an welchem sich der Verstand die Zacken aus der Krone beisst.



    Übungen

    Ich lese immer wieder von "Sadhanas", die ein  spiritueller Schüler üben solle , z.B. Viveka, die Unterscheidungskraft. Wie kann man etwas üben, was eine Gabe des Geistes ist? Wer die Unterscheidungskraft erlangt hat, ist  kein Schüler mehr, sondern Meister! Der Buddha selbst wird ja mit dem Schwert der Unterscheidung dargestellt und nicht die Adepten... Die Frage beschäftigte mich schon früher: Wie kann man  diese Gabe der  Unterscheidungskraft  ü b e n ? Man HAT sie einfach, wenn das Ego verschwunden ist.



    Ken Wilber

    Zitatanfang "Ken Wilber ist der Meinung, dass jeder Mensch, unabhängig von seinen moralischen Voraussetzungen, die von ihm beschriebene Erleuchtung erfahren kann. Im Gegensatz dazu ist eine Annäherung an die nächsthöhere Ebene des Christus unmittelbar mit einer grundlegenden Umwandlung des Menschen verbunden. Erst auf dieser Ebene erschließt sich uns der Sinn des Werdens. Aus seinem Erleuchtungserlebnis heraus versteht Wilber die Schöpfung als das Ergebnis eines sich langweilenden Gottes, der zu seiner Unterhaltung die polare Welt von Leid und Glück hervorbringt.[1] Das würde bedeuten, dass der Mensch die polare Welt zu überwinden sucht, um den einen Gott zu finden, der wiederum aus Langeweile die polare Welt erschafft. Diese Vorstellung zeigt auf, dass wir den ‹Sinn› nicht auf dieser Ebene des Bewusstseins finden können."
    Autor: Zoran Perowanowitsch

    Die Vorstellung eines sich langweilenden Gottes ist wohl für einen moralitären Charakter unerträglich... lol... ich würde auch lieber von einem spielenden Gott sprechen ... Schliesslich aber findet der Mensch sich SELBST.
    Ken Wilber aber hat m. E. noch nie den Sinn des Werdens in Frage gestellt. Im Gegenteil, seine integrale Theorie und wohl auch Praxis bezieht ALLES ein, auch die Schattenintegration bzw. Individuation, die  Heilung der personalen Ebene , die erst die "Annäherung an die nächsthöhere Ebene des Christus" ermöglicht.
    Die Schlussfolgerungen des Autors sind schlicht falsch. Wahrscheinlicher ist, dass sie nur verschiedene Sprachen sprechen. Babylon.


    Viele erlauchten Geister

    rangen um eine neue Sprache. Das ist m. E. völlig sinnlos, weil Sprache - ganz egal wie sie ist, per se Trennung ist und schafft.  Mary Daly versuchte, das weiblich-fliessende Verb sprachlich zu verwirklichen. Das Verben aber funzte nicht - weil: erstens war den Leuten das zu ungewohnt und zweitens läuft das auf nichts anderes als  Weltverbesserung hinaus.  Wer aber wirklich in der Einheit ist, hat auch die Sprache transzendiert, der muss nichts mehr verändern, der akzeptiert, was ist. Meines Erachtens kann man keine Sprache kreiieren, die die Linkshirn- und Rechtshirnbalance ausdrückt. Diese Balance ist ja per se jenseits von Sprache.



    Weisheit

    Nochmal: Alles, was ich hier schreibe, habe ich aus mir SELBST erkannt. Wenn andere nichts Neues darin finden oder sich gar über Binsenweisheiten beschweren, dann liegt das daran, dass sie aus ihrem Verstand heraus urteilen und daher  egomindnaturgemäß nicht unterscheiden können zwischen (ihrem) angelesenem Weisheits-Wissen und der Erkenntnis der Weisheit aus dem Ursprung.  Das universale oder profane Wissen, was ich aus mir SELBST heraus erkenne, haben gewiß schon viele Menschen  v o r   mir aus sich SELBST erkannt, ja die meisten haben wohl weit mehr erkannt als ich - ich bin bloss ein Bloody Beginner, ich  stehe erst am Anfang des Pfadlosen Pfades, habe ihn gerade erste betreten.  Nun lerne ich sozusagen das ABC des Lebens noch einmal von innen heraus. 
    Das Wissen/Erkenntnis aus dem Ursprung ist QUALITATIV immer vollkommen neu und frisch, auch wenns für dich bzw. den Egomind  wie alter Käse riecht.
    "Und siehe, ich mache alles neu."


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    Gebeutelt von Gedankenschwere
    sucht man(n) das Nichts und schwarze Leere...
    Doch der Gedanke macht ihn blass,
    wenn er sich fragt: Was kostet das?
    Das Leben kostet es, das Leben...
    das "Leben eben", alles Streben
    nach dem Leben ist gefälligst aufzugeben...


    Es geht nicht darum, das Ich bzw. die Gedanken "auszumerzen" (schlechtes Yang) , sondern darum, nicht mehr mit Ich bzw. Gedanken identifiziert zu sein. Frei schlampierende Gedanken sind willkommen zu heißen und nach guter Hausfrauenart (gutes Yin) an den Tisch zu laden.
    Dazu kommt man nur über die Achtsamkeit bzw. das Gewahrsein.


    "Die Bezeichnung "Akasha"

    stammt aus dem Sanskrit, es bedeutet soviel wie "Äther", also die alles umfließende Substanz im Universum. Nach den Michael Teachings ist die Akashaebene die zentrale, alle anderen Ebenen der Existenz verbindende, neutrale Ebene. Sie ist erfüllt von der Energie 4, Lehren und Lernen. Deshalb ist alles, was es zu lernen und zu lehren gibt, hier verzeichnet, alle Kreationen der Schöpfung, alle Wahrheiten, alle Ereignisse, alle Interaktionen, alle damit verbundenen Gefühle, Gerüche und sonstigen Schwingungen."  AHA! Aus:
    http://www.seele-verstehen.de/themen/ebenen-der-existenz/akasha/
    Akasha ist die Quelle der Offenbarungen. In Akasha ist nicht nur das kollektive Menschheitsgedächtnis gespeichert, sondern das Wissen um den gesamten Kosmos.

    Der Freigänger is back. Kybalion7 hat sich aus seiner geheimnisvollen Abgeschiedenheit zurückgemeldet. Hat er unterwegs sein Ich verloren oder warum spricht er  nur noch in der dritten Person von sich..."sagt Kyba"... LOL.
    "Kyba sagt"  und weiss wohl viel, woher aber hat er sein Wissen? Akasha? Mir warf er einmal vor, nur angelesenes Wissen zu verzapfen, auf der anderen Seite kann er seine Schüler nicht oft genug auffordern, sich Wissen anzueignen. Akasha ist Wissen! wiederholt er .
    Richtig, aber Akasha liefert dir kein Bücherwissen! (Allgemein kann man grundsätzlich von Abwehr/Projektion ausgehen, wenn jemand allzuschnell einen anderen des angelesenen Wissens beschuldigt! Dieses Symptom gehört in die Rubrik "Godfather-Syndrom", eine Krankheit, welche keine anderen Götter neben sich duldet.)

    "Kyba sagt,"z.B., man müsse "richtige" Ansichten zu Akasha haben. Ich sage, man muss alle Ansichten, ob richtig oder falsch, loslassen, denn die Voraussetzung für den Anschluss an Akasha ist das Bewusstsein des Nichtwissens. Kybalion aber verwechselt Nichtwissen mit  UNwissen.


    Akasha ist nur ein anderes Wort für den Ursprung, die Quelle, Vater, Brahman, what ever..."Akasha" gibt das Wissen erst dann preis, wenn man genug Gewahrsein und ein reines Herz  hat. Akasha ist also nichts anderes als ein weiteres Synonym für Gott, den Ursprung, aus dem ein Mensch seine geistige Erkenntnis, sein höheres Wissen bezieht -  Ach herrjeh, Gott hat viele tausend Namen!
    Kybalion bezieht sein Wissen aber ganz gewiss nicht aus dem Ursprung.  Woran man dies erkennen kann?:  Er lehrt nicht lernend resp. lernt nicht lehrend. Es fehlt ihm sozusagen an  "Energie Number 4". Ähnlich Frau Gott gibt er zwar oftmals  wahrheitsgemäße Statements ab, ist aber (auf Nachfrage) nicht in der Lage, seine Aussagen fundiert und en detail zu erklären. Stattdessen mystifiziert er sich und sein Schweigen, "weil..."...  weil u.a. seine "Schüler" beispielsweise noch zu unreif seien.
    Was soll diese Geheimnistuerei - es gibt ja doch auf der Welt keine Geheimnisse mehr! Alle bis vor kurzem noch geheimgehaltenen hermetischen Schriften sind heute für jedermann öffentlich zugängig.

    Es ist ganz einfach so: Wer wie Kybalion nicht imstande ist,  (ernsthaften)  Fragen zu beantworten, lernt nichts hinzu, dem bleibt Akasha verschlossen. Und wer akasha- a n geschlossen ist, dem beantwortet sich jede Frage ganz von SELBST.
    Und so "zieht" in Kyba's Thread ganz  nach Wunsch des Meisters weiterhin flott "ein Wort das andere"... was im übrigen nicht das schlechteste wäre, wenn es sich denn um freies kreatives Assoziieren  handeln würde...


    Spiritualität und Politik?

    Torsten Brügge hat eine neue Facebook-Seite aufgemacht: nook.com/groups/335977609907181/?fref=ts- Spiritualität und Politik...Theoretisch habe ich dagegen nichts einzuwenden,  wenn er nicht einen FB-Eintrag von Jürgen Todenhöfer ausgerechnet auf der FB-Seite
    https://www.facebook.com/groups/satsang.erwachteBegegnung/?fref=ts
    gepostet hätte, um zum gemeinsamen Aufschrei gegen "10 schreiende Ungerechtigkeiten in der Welt" zu animieren.

    Der Betreiber der Satsang-Seite,  SatyaDas Swami hat sich erfolgreich gegen die Welt-Bilder gewehrt: Chapeau!
    https://www.facebook.com/JuergenTodenhoefer/photos/a.10150173554135838.304529.12084075837/10152792285480838/

    Ausschluss oder Einschluss?  Aus Torstens B's und vermutlich auch vieler anderer Leute Sicht könnte es so aussehen, als ob  man auf der Satsang-Seite die "Welt" resp. die Politik  ausschliessen würde, anstatt sie zu "integrieren". Dem ist aber nicht so, wenn man Satsang als etwas versteht, was das Wesentliche HINTER der Welt in den Blick fasst, wobei es notwendig ist,  die Welt zunächst einmal zu "verlassen",  um die wahre WIRKLICHKEIT zu finden. Je nachdem, welche Position man nun einnimmt, ist es Ausschluss oder Einschluss. Aus der Sicht eines SELBSTverwirklichten Menschen, der sich auf der Rückreise in die Welt befindet, um sie von innen heraus zu entdecken bzw. das Universum in sich selbst zu integrieren, wäre Welt resp. Politik ein "Spielball", d.h. er, der nicht mehr mit Ego identifiziert ist,  könnte sich nicht ernsthaft mehr mit Welt/Politik (=Ego, Maya)  identifizieren!  Auch wenn er es nicht ablehnt, sich darüber zu "unterhalten" - ist für ihn die Welt, - so wie sie für ihn JETZT und HIER ist - , vollkommen in Ordnung und bedarf keiner Veränderung oder Verbesserung. Er würde m. E. auf die Illusion der Bilder hinweisen,  never ever aber würde er die spirituellen "Anfänger"  in "Welt-Geschichten" hineinziehen, die ja doch nur vom WESENTLICHEN ablenken.

    Der Betreiber der Seite gegenargumentierte mit "Advaita".  Jesus meint dazu: Laßt die Toten ihre Toten begraben und: Suchet ZUERST das Reich Gottes, und dann wird euch alles, was Ihr losgelassen habt,  zu Eurer Gaudi dazugegeben.
    Die Welt, die auf dem Hinweg zur Einheit ausgeschlossen wurde, wird erst auf dem Rückweg in die Welt wieder eingeschlossen - von innen heraus. Das Universum oder "Welt" in sich zu integrieren, heißt jedoch  nicht, sich wie gehabt wieder mit neuen (politischen, rechts-links-mitte) Welt-BILDERN  zu "re-identifizieren". Es geht letztlich um das "bilderlose Erkennen".
    Kurz: Die Integration oder  der Einschluss der "Welt" erfolgt immer  n a c h   dem Egotod aus der Innenkehrung heraus - niemals auf dem Hinweg!  Neti neti! Das bedeutet: Eine Liaison zwischen Spiritualität und Politik kann es niemals geben!
    Es sei denn, - es sei denn: die Politik transformiert in den Unterhaltungs-Bereich der X-ten Dimension. Dieter Bohlen for President. Oder so...


    Es klingt vermutlich hart in meines Nächsten gutmenschlichem Ohr, aber aus meiner Perspektive ist die Aktion Torstens nicht sehr viel anders als die der ASB-Drückerkolonnen:
    Erregung/Manipulation von Emotionen durch Bilder - u.a. Mitleid und Schuldgefühle wecken über das Leid der Welt. Zur Abrundung fehlt mir hier nur noch eine "Waking the Death"-Untermalung mit musikalischen Horroreffekten - LOL!

    Es ist in der Tat ganz gleich, wie edel, hilfreich und gut und scheinbar selbstlos die Motive für Weltveränderungsaktionen sind, jede, aber auch jede Art von Weltverbesserung fällt letztlich in die Rubrik der  "spirituellen Umgehung", die nur einem dient: dem spirituellen Guten-Ich-Ideal.

    Wenn das Ich aufhört, an sich selbst zu glauben bzw. sich um sich selbst zu kümmern, hört es im gleichen Zuge auf, sich ernsthaft (!) um ein Abstraktum namens "Welt" zu kümmern. Die primäre Option ist immer: Überwinde das Leid der Welt in dir selbst und suche ZUERST das Reich Gottes....

    Dann ist Politik wie die Vielfalt und das Leben nur ein Konstrukt, Entertainment - Denken halt.. :-D


    UG Krishnamurti

    in https://zenartblog.wordpress.com/u-g-krishnamurti/:

    "Dein natürlicher Zustand steht in keiner Beziehung zu religiösen Zuständen von Verzückung, Seligkeit und Ekstase. Diese Dinge liegen im Bereich der Erfahrungen. Es sind gedankeninduzierte Seinszustände, die kommen und gehen. Krishna-Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein, Christus-Bewusstsein, das alles sind Trips in die falsche Richtung. Sie unterliegen alle der Zeit. Das Zeitlose kann niemals erfasst oder vereinnahmt werden, noch viel weniger kann ihm Ausdruck verliehen werden – von keinem Menschen. Die ausgetretenen Pfade werden dich nirgendwohin führen. Es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen."


    Im großen und ganzen muss ich UGK recht geben, im einzelnen aber regt sich mein Widerspruch. Und zwar gleich zu Anfang. "Verzückung, Seligkeit und Ekstase" sind keineswegs gedankeninduzierte Seinszustände, sondern beruhen i.d.R. auf der Befreiung von Schuld und Schatten bzw. auf der  Lösung von körperlich-seelischen Blockaden.  Auch die neurosomatische Verzückung der  Kundalinierfahrung ist m. E. kein gedankeninduzierter Zustand - allerdings sind alle diese Zustände körperlich-sinnlich wahrnehmbare,  zeitlich limitierte, vergängliche und von daher relative Zustände und ein Mensch bleibt, wo er daran haftet,  an sein Ego gebunden.

    UGK:"Dein natürlicher Zustand ist nicht der Zustand eines selbstverwirklichten, Gott erkennenden Menschen. Dein natürlicher Zustand ist das Leben der Sinne, die ohne das Dazwischentreten des Denkens und somit ohne Gewinnabsichten funktionieren. Das Denken lenkt die Aktivitäten der Sinne, um etwas aus ihnen herauszuholen und es benutzt die Sinne um sich selbst Kontinuität zu verleihen."

    Nochmal Widerspruch! Der "Zustand eines SELBSTverwirklichten, Gott erkennenden Menschen" ist im Grunde kein "Zustand" - weder ein natürlicher, noch ein un-/übernatürlicher Zustand. Sich SELBST zu realisieren, heisst. sich SELBST als Gott zu erkennen resp. "Mein Ich ist Gott"... Die Leere oder das BW des Nichtwissen bzw. des Ich-Bin-Bewusstsein des SELBSTverwirklichten Gottmenschen ist letztlich  jenseits von Ich UND Gott.

    Ob man beim geistig Wiedergeborenen  nun vom Selbstverwirklichten Menschen oder von der Wahren Natur spricht, ist Jacke wie Hose, denn es handelt sich hierbei nur um Synonyme für das EINE.  Für den Selbstverwirklichten oder meinethalben auch Gottverwirklichten Menschen bzw. für die Wahre Natur gibt es keine Trennung zwischen Außen und Innen,  - Ich und SELBST,  sinnliche und übersinnliche Welt sind in der Wahren Natur als eins erkannt worden. Die Wahre Natur schaut gleichermassen neutral nach Innen und ins scheinbare Aussen bzw. schaut sie im Äusseren das Innere und vice versa.Keine Trennung. Weiter kann man diese SAche nicht beschreiben.

    Das "Dazwischentreten des Denkens" läßt sich m. E. auf Dauer nicht verhindern.  Das einzige, was auf Dauer funktioniert, ist die Desidentifikation mit dem horizontal-linearen Denken des Egominds, das Erkennen der Verhaftung an die  Konzepgeilheit des Minds. Nur auf  nichtidentifizierte  Weise kann man ohne  Begierde, ohne Habenwollen und ohne jegliches  Nützlichkeitsdenken - das bedeutet: NEUTRAL -  auf die Dinge der "Welt" blicken.

    Bei UGK kommt in diesem Text die geistige vertikale Dimension  überhaupt nicht vor, die Re-ligio als Rück- bzw. Anbindung an den Ursprung und dessen SEINSattribute wird gar nicht  erwähnt. Entweder ist der Text aus dem Zusammenhang gerissen oder UGK hat keine Erfahrung.
    UG sagt ja:  Das Denken ist dein Feind. Ich sage, die IDENTIFIKATION  (mit dem diskursiven Denken) ist der Feind. Wer das Denken selbst zum Feind erklärt, erklärt damit  u.U. auch das "Höhere Denken" - die geistige Erkenntnis aus dem Ursprung zum Feind.
    Erst die Auflösung der Identifikation mit dem Denken des diskursiven Egomind transformiert das diskursive Denken in vertikales "Höheres Denken".

    Fazit:  UGK spricht hier von einem "natürlichen" Ich,  d.h. ganz dezidiert nur vom sinnlich erfahrbaren Hier und Jetzt der sinnlichen PERSON! Das ist aber doch nicht das evolutionäre Ziel,  sondern erst der Anfang der Bewusstheitsentwicklung. Zwischen dem persönlichen (sinnlichen) Hier und Jetzt und dem überpersönlichen  (übersinnlichen) Ewigen JETZT - unendlicher Abstand.
    Der "natürliche Mensch" ist für mich das von Konditionierung und Prägung befreite Ich,  - dieses natürliche Ich  wird aber im Verbund mit dem Wahren SELBST in den übernatürlichen d.h., transpersonalen Menschen transformiert, der zwar IN   der (sinnlich erfahrbaren) Welt, aber nicht VON der (sinnlich erfahrbaren) Welt ist!

    Warum müssen wir alles, was gedruckt ist und von einer scheinbaren Autorität stammt,  nachplappern? UGK selbst bezeichnete die Nachplapperer, das ist die Gemeinde der "GlaubenssatzGläubigen"  übrigens als Papageien -  und er hat m. W. dabei nicht diplomatisch differenziert zwischen dem "Leut"  und dem Egomind (wie ich es größtenteils mache, um die Ego-Pferde nicht gleich scheu zu machen.)

    Interessanterweise hat UGK westliche Psychologie studiert, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er NUR  an die Person mit ihrer  sinnlich erfahrbaren Realität glaubte. Nee nee, so'n Flachwix traue ich ihm nicht zu. Wer weiss, wer das Interview führte oder wer alles an diesen Texten herumgebastelt hat oder aus welchen Zusammenhängen das heraus gerissen wurde...oder...
    Es sei denn, UGK war selbst ein Papagei, LOL!
    Wer die Worte UGK's anders oder besser zu verstehen meint, der möge bitte einen diesbezüglichen Kommentar abgeben. Danke.


    Im Forum:

    ER  (der Chefheuchler) schreibt: ...ich versuche dich doch nur zu verstehen!  - und versteht nicht, dass dieser Versuch die Krankheit des Klein-Geistes ist: verstehen zu wollen, was über den betonkopferten Kleingeist/Verstand hinausgeht und Ablehnung all dessen, was nicht verstanden wurde. Zuweilen nennt man das auch Dummheit...

    Verstehe Er doch einfach, dass Er mich bzw. meine Worte niemals verstehen kann, solange Er mit Kleingeist/Ego identifiziert ist.  Finde Er doch heraus,  WAS genau es ist,  was ihn dazu treibt, auf dem Verstehenwollen einerseits zu beharren  und andererseits chronisch das Verstehen dort zu verweigern, wo es ihm durchaus zugänglich wäre! Dazu beuge Er sein starrsinniges Haupt und gehe Er in Kontakt mit seinen verdrängten Gefühlen. Und nicht zuletzt auf seine Knie...


    Keiner von Kybalions magischen ThreadAdepten praktiziert  die  4 Basics des Franz Bardon, als da wären zuerst die Selbstbeobachtung bzw. Gedankenbeobachtung .  Alles weitere wie:
    Gedankenkontrolle, Gedankenzucht, Gedankenbeherrschung würde in diesem Zuge ganz von SELBST aus der  Gedankenbeobachtung bzw. Selbstbeobachtung/Achtsamkeit folgen, da muss man nichts weiter schulen, üben oder studieren - all dies erfolgt OHNE zu kontrollieren, OHNE zu "züchtigen", OHNE "Beherrschung". Achtsamkeit ist der Schlüssel.

    Derweil die "Adepten" - wenn überhaupt - offenbar nur auf ihre Gedanken achten und die Gefühle ignorieren/verdrängen, die im Gefolge der Gedanken entstehen, sind sie eh' auf dem Holzweg. 
    Ach Ihr Mönche!




    Heiliger, Mystiker, Vollendeter

    Der evolvierte Mensch gewordene Gott bzw. gottgewordene Mensch ist kein Heiliger, er ist Adam Kadmon und dieser ist jenseits von Heiligkeit - sein Bewusstsein ist die "Offene Weite - nix von heilig". Als Vollendeter ist er jenseits von Moral, Mystik (und Magie) - und zwar deshalb, weil ihm das Äußere zum Inneren geworden ist und vice versa. Wenn man es genau nehmen will, ist es so: In dem Moment, wo der Mystiker die EINHEIT von innen und aussen  erkannt hat und diese "Umwälzung" seines Bewusstseins von Aussen nach Innen  - von der äusseren Welt in die innere Welt - erkennt bzw. realisiert (siehe Tesseract), ist er kein Mystiker mehr.  Er ist JENSEITS von  Innen und Aussen.  Jenseits von Evolution und Involution.
    Im wortlosen SEIN gibt es keine Substantive und Adjektive, - das SEIN ist unbeschreibbar - ergo  ist der Vollendete weder ein Magier noch ein Mystiker. Er ist kein Substantiv - er ist ein VERB, er "verbt" -  das heisst, er ist  bzw. er ERKENNT sich aus sich SELBST, in sich SELBST und durch sich SELBST als  Gott im Werden.
    Solange der Magier seinen Verstand bzw. dessen Imaginationskraft benutzt, um die Materie zu manipulieren, (z.B. materialisieren oder entmaterialisieren) um damit u.U. bestimmte (gute oder schlechte) Veränderungen/Resultate zu erzielen, ist er nicht im BW-Zustand der Absichtslosigkeit und des Nichtwissen. Erst dann,  wenn ihm die scheinbar äussere Welt BEWUSST zum INNEREN Kosmos geworden ist, ist er fähig, seine Identifikation mit dem Verstand und seinen Vorstellungen loszulassen und infolge (störungsfrei) auf bilderlose Weise (=geistig) zu erkennen.
    Ob nun Mystiker, Magier oder Hermetiker,  ein Mensch, der  immer noch glaubt, dass die Welt verbesserungswürdig sei, befindet sich mit diesem Glaubenssatz immer noch  im dualistischen Entweder-Oder-Denken bzw. im dualistischen Gut & Böse-Modus. Erst wenn der Magier/Hermetiker seine IDENTIFIKATION mit seinen erworbenen Fähigkeiten losläßt, was bedeutet, dass er seine Identifikation mit seinem Magier-Ego resp. mit der Materie (!) erkennt - wird er dauerhaft EINS mit dem Willen Gottes.
    (gepostet auf Allmystery)

    Was Kybalion7 betrifft, ist er vermutlich ein "Netter Kerl", ein unterhaltsamer, lebens- und trink-?freudiger lustiger Alter, ein "Bunter Hund" - mit dem ich wohl gerne eine Flasche Wein trinken und eine Tarantella tanzen würde -  allerdings sollte er damit aufhören, die Bibel bzw. die Gleichnisse Jesu zu zitieren, um seine Glaubenssätze zu untermauern. Die rechte Deutung der Schriften wird ihm nur dann gegeben, wenn er  "über den Jordan" gegangen ist. Bis dahin sollte er besser schweigen und sich der Schriftworte erinnern, nach denen allein der Mensch die Schriften deuten darf, der "Vollmacht" hat...

    Kybalion ist von der Sorte "Sugardaddy", der seine Kleinen in den Dauerschlaf schickt, imdem er ihnen süße barbiturathaltige "Gutsle" verabreicht. Er bagatellisiert und banalisiert das Ego, indem er es auf eine handliche funktionale Größe reduziert. Er sieht am Ego nur das scheinbare "Gold", das Gute -  und das Böse, das "Bleierne"  kehrt er wie üblich unter den Teppich. Er will und kann nicht sehen, dass das GANZE Haus abgerissen werden muss.


    Wissen

    Im spirituellen Kontext ist Wissen weder gut noch schlecht. Wenn man Bücher liest, soll man  aber  lesen und lernen, was das HERZ begehrt und nicht was der Kopf oder das Minderwertigkeitsgefühl sich aneignen will, um mit Wissen zu glänzen, mitreden zu können bzw. anderen Menschen irgendetwas zu beweisen.  Lesen, bzw. sich Wissen anzueignen kann wie alles andere zur Sucht werden.
    Kybalion hat eine unlautere Art, die Sichtweise und die Emotionen seiner Thread-Adepten zu manipulieren. Auch wenn er meinen Namen nicht nennt und verallgemeinernd von Menschen/Leuten/Mystikern spricht,  vermitteln seine Worte auf eine versteckt- indirekte und verallgemeinernde Art,  dass insbesondere ich nicht nur das Ego "verdamme", sondern auch das Wissen - denn wer sonst in diesem Thread besteht auf der spirituellen Notwendigkeit, das Ego loszulassen?   Kybalion  w i l l oder kann  nicht verstehen, dass auch der Magier letztlich all sein Wissen und Können loslassen muss, um dauerhaft des SEINS teilhaftig zu werden. Auch sein Alter Ego, seinen ominösen "Allgegenwärtigen" wird er letztlich loslassen müssen, anders wird er die  Einheit mit jenem nicht erkennen.


    Nochmal: Die Vielfalt

    kann man nicht erfahren! Vielfalt findet nur im Kopf statt! Vielfalt ist ein Abstraktum, ein Konstrukt, welches man nur  d e n k e n  und sich in Bildern  v o r s t e l l e n  kann. Ähnlich wie das sog. Leben,  - wake up, Dichter!
    Schade, sogar die besten Köpfe halten an ihre Köpfen fest. Auch Der Poet weigert sich auf eine ihn  leider bös disqualifizierende Art und Weise, zu sehen, dass das, was er für Wirklichkeit hält, nur ein Gedankenkonstrukt ist. Da frage ich mich doch, aus welcher Quelle ihm die Weisheit zufliesst, die zuweilen so hell aus seinen Versen leuchtet... oder ist er vielleicht doch imstande, den Kopf beizeiten auf dem Nachtisch zu deponieren und er merkt es nur nicht?


    Störung

    Mir geht es z.Zt. nicht besonders gut. Ich fühle mich nicht direkt krank, eher befindlichkeitsgestört. Ich fühle mich extrem getrieben  und vergesslich, ich rege mich sogar wieder auf!  Auch wenn ich dabei nicht laut werde, merke ich doch, dass mir bei einigen Anlässen das Herz schneller schlägt. So beispielsweise, als ich zum dritten Male vergossenes Öl im Treppenhaus finde. Es ist immer derselbe Treppenabsatz, immer die letzten 5 Stufen, auf denen neutral riechendes farbloses Öl in ziemlich großen Mengen vergossen wird. Sehr gefährlich, besonders für die älteren Leute hier im Haus. Schwer glaubhaft, dass es sich hierbei um einen versehentlichen "Unfall" handelt, zumal auch das Treppengeländer teilweise verschmiert wird. Natürlich hat man einen Verdacht... ich habe laut und deutlich bekanntgegeben, dass ich dem Vermieter Meldung darüber mache, - und ich habe Meldung gemacht -  seitdem ist nichts mehr dergleichen passiert.

    Meine Vergesslichkeit hat sich in letzter Zeit fast schon pathologisch gesteigert. Es ist nicht die übliche Zeitvergesslichkeit, sondern es funktionieren die Automatismen nicht mehr richtig. Beispielsweise muss ich plötzlich länger nachdenken, wenn ich die TV-Fernbedienung einschalten will. Dasselbe mit der Computertastatur..., oder ich weiss nicht mehr, wo ich gewisse Dinge hinlege, Dinge, die ihren festen Platz haben. Das macht mich gereizt und sogar ängstlich zuweilen, dies ist besonders immer dann der Fall, wenn ich zugleich diese unangenehme kleine Verkrampfung in der Brustmitte verspüre...


    Hitler - Thema, Forum

    Nachträglich: Hitler hat sich nicht allein zu dem gemacht, was er war - neben Papa und Mama (schwarzautoritäre Konditionierung) war es das schwarzautoritätshörige deutsche Volk, was Hitler zu dem gemacht hat, was er war und vice versa hat Hitler sein Volk zu dem gemacht, was es war.  Aber nicht nur das deutsche Volk, sondern die ganze Welt...
    Wer diese "Wechselwirkung"  negiert, ist unbewusst und blind auch für sich selbst. Man vergißt immer, dass Hitler selbst niemals einen Menschen getötet hat, er hat befohlen und andere - Menschen wie Du und ich  - der nette Mensch von nebenan - das "Volk"  hat die Drecksarbeit gemacht! Die Deutsche Volksseele bzw die Weltseele  ist erst dann geheilt, wenn jeder erkennt: Je suis Hitler.

    Vorsicht, Projektion!: Gerade die sich ach so unschuldig & engelhaft gebärdenden Gestalten -  diejenigen, die  sich am meisten gegen/wegen Hitler empören und die am militantesten gegen sog. Braunen Dreck vorgehen, sind die, die auch den meisten Braunen Dreck am Arsch hängen haben - sie müßten sich nur einmal (zu sich selbst) umdrehen!


    Die platonische Liaison

    zwischen "Abaelard und Heloise" hat ein jähes Ende erlitten. Einen Neustart könnte es evtl. dann geben, wenn Abaelard imstande wäre einzusehen und zu erkennen: Je suis Hitler, -  ich bin jeder Mensch, ich bin der Ewige Jude ebenso wie "Addi H." Statt von Individuation und Schattenintegration nur  klug zu schnacken, wüßte er danach, wovon er spricht.

    Die Frage, ob es sich bei Abaelard nun um einen Djelil (Liebling) oder einen Schlehmil (Trickster, Witzbold) handelt, hat sich in diesem Zusammenhang nun auch geklärt. Eccomi - der "Hero in tausend Gestalten!"(unerlöste Version/Schatten)


    Der Gott Loki ist ein durchtriebener Trickster in der nordischen Mythologie.
    Trickster (engl. Gauner, Betrüger und Schwindler[1]) werden Figuren in der Mythologie genannt, die mit Hilfe von Tricks die Ordnung im (göttlichen) Universum durcheinanderbringen.
    Die Figur des Tricksters handelt in der Mythologie meist aus moralischen Gründen – er fungiert oft als Kulturheros[2], also jemand, der eine große Tat mit fundamentalen gesellschaftlichen Auswirkungen vollbringt, etwa indem er den Menschen den Ackerbau erklärt oder das Feuer bringt.
    Die typischen Trickster sind an ihrem zwiespältigen Charakter zu erkennen. Auf der einen Seite brechen sie die Regeln, um den Menschen Gutes zu tun, auf der anderen Seite jedoch auch, um Konflikte (meist zwischen den Göttern) zu provozieren[3]. (Hört, hört! :D)
    Je nach Ursprungsmythologie werden sie als Tiergestalt, Halbgötter oder Geister beschrieben."Zitatende. Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Trickster

    Es sind dies gerade die bis ins Mark Verrotteten, die sich am Engelhaftesten gebärden.


    Aus Februar 2015












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    Bedeutungsleerheit

    Eine bestimmte Art von  Bedeutungsleere habe ich schon früher erfahren. Diesen Zustand  nennt man  diesseits von Ego auch Depression und wie so oft ähneln sich Teufel und Engel äusserlich gesehen mal wieder aufs Haar.
    Die Depression klagt: An nichts kann ich mich mehr erfreuen, nichts berührt  mich mehr, keine Blume lacht mich mehr an und kein Sonnenuntergang erfreut mir mehr das Herz ... Ich bin so gefühlstaub, dass ich nicht lachen kann noch weinen - bin wie tot....die Welt ist so gleichgültig und leer..... ich kann weder lieben noch Liebe erfahren....  usw.
    Was aber ist der Unterschied zwischen der Bedeutungsleere diesseits  und der Bedeutungsleere jenseits von Ego?  Dass es keine "Abwechslung" gibt! In der Depression kreuzt sich die Bedeutungsleere nicht mit der vertikalen Ursprungsanbindung. In der Depression gibt es nur Leere ohne Fülle. Alles ist einfach  NUR flach, weil die Tiefendimension fehlt.
    Der Teufel der Depression vs. Engel des Gleichmuts: Was dem einen ein Weh ist, ist dem anderen der Himmel.

     

    Nichtdenken vs. Nichts-Denken


    Nichtdenken gibt es m. E. in Wirklichkeit nicht, zumindest kann ich es nicht willentlich hervorrufen. Nichtdenken kann man aber in flagranti erwischen: z.B. im kleinen Zeitfenster beim Aufwachen - die Lücke zwischen Wachen und Schlafen. Dazu gehört aber schon eine gehörige Portion Achtsamkeit.
    Es gibt viele Mißverständnisse im spirituellen Kontext, was das Denken bzw. Nichtdenken angeht. Nicht-Denken wird leider oft mit Gedankenleere synonym gesetzt. Ich mache einen Unterschied zwischen Nicht-Denken und dem NichtS-Denken (Gedankenleere). Nicht-Denken ist Denken, ohne zu denken, d.h. ein Denken, ohne Anhaftung an die Gedanken. Im selben Sinne, wie  ich  das Nicht-Tun vom Nicht(S)-Tun abgrenzt. Tun, ohne zu tun bedeutet unverhaftetes Tun.... ein spontanes absichtsloses Tun, aus dem Ursprung, ohne Denken, d.h. ohne Ziel, Plan und Absicht.


    Zeit und Ewigkeit

    Durch die Umstände meiner momentanen gesundheitlichen Situation bedingt, hielt ich mich in letzter Zeit  hauptsächlich auf der diskursiv-horizontal- dualistischen Ebene auf. Nicht dass es mir hier schlechter gegangen wäre, dennoch war es wie ein Nachhausekommen, als ich von der Zeitknebelung und ihren zwanghaften Notwendigkeiten wieder entbunden war und meine zeitlos- vertikale Ausrichtung wiederfand.
    Meine pathologisch anmutende Vergesslichkeit hat sich inzwischen wieder gelegt. Die Automatismen funktionieren wieder. 
    Wie in den alten Tagen muss ich mich jetzt wieder nach dem Aufwachen fragen: Was haben wir für einen Tag, was steht an? Was diese ekle Zeitknebelung angeht, muss ich nun  neuerdings  auch noch daran denken, 2x am Tag Medikamente zu nehmen.  Die Wochentage muss ich mir zudem auch merken, sonst komme ich  nicht zu meinem Training, - das alles verlangsamt natürlich den subjektiven Zeitfluss...
    Ich schreibe auch nicht viel, es hält mich nicht lange am Schreibtisch/PC, mir ist dauernd nach Bewegung zumute... bin viel unterwegs.  Mein Laptop ist defekt, ich brauchte fast 3 TAge, bis ich bei ihm die Selbstheilungskräfte mobilisieren konnte. LOL.


    Hitler und der Holocaust

    An diesen zwei Worten entzünden sich immer wieder die Gemüter. Wenn ich sage, aus der Transpersonalen Sicht bzw. der Letzten Erkenntnis heraus gibt es weder eine Menschheit noch eine Menschheits- oder persönliche Lebensgeschichte, dann hat niemand was dagegen. Sage ich aber konkret, dass es nie einen Hitler oder einen Holocaust gegeben hat, schlagen die Wogen hoch und manch einer möchte mich gar flugs in die rechte Ecke der pösen praunen Holocaustleugner stecken...
    Natürlich ist es verwirrend  für meine Leser, wenn ich einerseits an Adolf Hitler zu glauben scheine (angesichts meiner Betonung der schattenintegrationsmäßigen Notwendigkeit  die  Hitler-Anteile in sich zu finden und zu integrieren) und andererseits behaupte, es habe weder Hitler noch einen Holocaust gegeben.
    Um das zu verstehen, muss man Hitler quasi "depersonalisieren", genauso wie sich selbst, die eigene Person:  In der sog. Letztgültige Erkenntnis - ein Begriff, den ich übrigens von "Herrn Fredo"übernommen habe und mit eigen Fleisch und Blut gefüllt habe -  wird ja die eigene Person und ihre leid- und freudvolle Lebensgeschichte  als "Illusion" erkannt. Hitler und Holocaust ist hier (und JETZT!) wie alles andere Wissen über die Welt und die sog. Menschheit  nur angelerntes Wissen. Erinnerung, ein Konstrukt, Gedächtnisinhalt.
    Dass es im konkreten Hier und Jetzt keine Menschheit usw. gibt, das kann ein Mensch sogar mit simpler Logik nachvollziehen,   - aber nicht nachvollziehbar ist für den diesseitig orientierten unerlösten Mind die letztgültige Erkenntnis, dass es DICH, so wie du dich "als Mensch"  kennst und definierst, nie gegeben hat. Dass es nur die Identifikation mit dem Körper, mit der Materie ist, die dir vorgaukelt, einen Körper zu "haben" oder zu "sein".


    Mein liebster Nervus Magus

    Diese merkwürdige kleine Verkrampfung in der Brustmitte habe ich schon früher gehabt (ca.2005-2011). Gestern war Vollmond, da erinnerte ich mich daran, wie ich vor Jahren schon einmal mit Herzrasen in der Nacht herumlief und das Mondlicht in meine Brust geatmet habe. Merkwürdig dabei auch die  begleitenden "Todesahnungen", dieses irgendwie"posttraumatische" Bauchgefühl. Das begleitet mich auch diesmal viele Stunden am Tag, manchmal löst es sich auch kurzfristig auf... Dass der Nervus Vagus dabei eine  Rolle spielt, darauf machte mich damals  eine Bekannte  aufmerksam. Seitdem bringe ich den Nervus V. immer mit Tod in Verbindung.  Neulich fand ich Neues über meinen Nervus "Magus":
    http://de.sott.net/article/11228-Der-Vagusnerv-ist-der-Meditationsnerv
    Auch damals hatte ich vorübergehenden Bluthochdruck bzw. "gefährliche Spitzen" bzw. "hypertensive Entgleisungen". Das Herzrasen aber war im Gegensatz zu heute ein rhytmisches. Heute ist es unrhytmisches Vorhofflimmern. Vom Doc gibts dafür bzw.  dagegen Blutverdünnungstabletten, das Stück fast 3 Euro, damit sich keine Gerinnsel bilden, die einen Schlaganfall o.ä. auslösen können.  Dafür können sich aber innere Blutungen einstellen...   Na gut, mit solcherlei Ängsten habe ich schon früher leben gelernt. Nach einer tiefen Beinvenenthrombose in der Schwangerschaft 1970 , die unzureichend behandelt wurde und ein lebenslanges sog. postthrombotisches Syndrom hinterliess, war ich nach Meinung der Ärzte in ständiger Lebensgefahr, jederzeit könne ich mit einer Lungenembolie rechnen, sagte man mir. Anfangs hatte mich bei jeder Befindlichkeitsveränderung im Bein  die Panik ergriffen, dann gewöhnte ich mich dran, auch daran, dass jeder Tag der letzte sein könnte.
    Natürlich lösen diese "hypertensiven Krisen"  Panik aus, aber nicht weil der Blutdruck hoch ist, sondern mehr wegen der dazugehörigen Symptome wie starker Druck auf der Brust, Schwindel, Schwäche, Atemnot, Übelkeit und Ohnmachtsanfälligkeit, was mir mehr nach Angina pectoris aussieht. Damit wäre ich schon lieber nicht so gern alleine - vor allem in der Nacht. Ich merke und beobachte aber, auf welche Weise ich die Panikreaktion quasi erlerne, die Erwartungshaltung... Als ich neulich spürte, wie der Blutdruck hochschoß, leistete ich keinen Widerstand und liess die Angst kommen und meinen Körper ein paar Minuten so stark schütteln, wie er es wollte, danach setzte ich mich dann auf meine Bettkante und innerhalb von 15 Minuten war der ganze Spuk vorbei. Sehr seltsam, dass ich mich hinterher wie neugeboren fühle, wie nach einer Tiefenreinigung... LOL
    Nach Meinung 3 versch. Ärzte hat mein Herz eine Vorhofvergrößerung, eine leichte Mitralklappeninsuffizienz bzw. -   NICHTS von alledem.
    Das glaube ich auch, LOL!

    Dual, nondual und darüberhinaus?

    Ich halte Dualität und Nondualität nicht für Gegensätze, auch wenn sie so scheinen. Das Nonduale - die Einheit - birgt die Dualität und die Vielheit in sich. Zwei in EINS. Allein der Begriff der Nondualität ist schon nicht mehr wahr, weil hier die Sprache vollends scheitert und jenseits von Definition ist.  Und so ist auch der Begriff der  Nondualität nur eine Annäherung. Manche meinen, weil Dualität und Nondualität Gegensätze seien, müsse "darüberhinaus" noch "etwas" existieren, was diese vermeintlichen Gegensätze einschliesse. Noch ein Gott... ein SuperAllmächtiger sozusagen... Ich glaube eher, dass jenseits des Denkbaren NICHTS ist...
    Wenn ich manchmal schreibe: "Aus nondualer Sicht/Perspektive sieht es so und so aus..." dann ist das auch nur annähernde Beschreibung, denn es gibt im Grunde keine nonduale Sicht oder Perspektive und beschreiben läßt sich diese Perspektive wie gesagt ebenfalls nicht.

    Im Forum:

    Der OTC (Oberste Tugendhafte Chefheuchler) betont immer wieder gern:
    Ich verurteile nicht die Menschen, sondern nur ihre Taten.
    Nur bei Adolf Hitler macht er eine Ausnahme.

    Wer in sich selbst geheilt und ausgesöhnt ist, ist mit allen Menschen versöhnt. Er IST jeder Mensch, weil er alles menschlich Gute und Schlechte in sich selbst erkannt, befreit und ausgesöhnt hat. Hinter Herrschsucht, Machttrieb und Mordlust - hinter allen 7 Todsünden  -sieht er, was alle Menschen gemeinsam haben: Angst des verlassenen kleinen Kindes.  Nichts Menschliches ist ihm mehr fremd.
    Man fragt sich immer wieder, wieso gerade Adolf Hitler herhalten muss... Nun, Adolf Hitler ist ein Gradmesser. Wie jemand zu Adolf Hitler - Worlds Greatest Monster, höhö -  steht, zeigt seinen psychologischen Reifegrad, da kann er noch so klug und wissend daherreden oder sich gar geheilt dünken -  wer Adolf Hitler verurteilt, verurteilt sich selbst. Wer das verlassene und mißhandelte Kind in sich selbst wieder gefunden hat, kennt auch das Kind Adolf. Wer sich selbst aussöhnend in den Arm nehmen kann, nimmt alle Kinder in den Arm. Derjenige, der so erbarmungslos über das Mitleid und Erbarmen mit diesem Kind Adolf Hitler spottete, übt nicht nur SELBSTverrat, er verrät damit auch den sadistischen Umgang mit sich selbst.

    Genauso ist es im spirituellen Kontext mit dem, der sich augenscheinlich angekommen dünkt und für sich Gewahrsein in Anspruch nimmt, aber nicht aufhören will, an die Menschheit und ihre Geschichte (incl. Adolf Hitler und Holocaust) zu GLAUBEN! Das kann ich mit Sicherheit sagen: Wer seine persönliche Lebensgeschichte resp die MenschheitsGeschichte  verteidigt, ist noch mit ihr bzw. mit Ego identifiziert.
    Wer an seinem erfahrungsorientierten, d.h. vergangenheitsgebundenen Wissen und Handeln festhält, dito.

    Er würde es gar nicht bestreiten, würde Abaelard wahrscheinlich sagen, es kommt nur auf die Perspektive an: aus dualistischer Sicht gibt es die Person und die (Menschheits-)Geschichte - aus nondualistischer Sicht hingeben gebe es weder Person, Menschheit noch Hitler/Holocaust.

    Na klar, sag ich, theoretisch läßt es sich leicht sagen, es komme immer auf die Perspektive an.  Ob etwas ist oder nicht ist bzw. ob die Dinge sowohl sind als auch nicht sind - Aber bitte nicht vergessen: dies ist ja doch zuvorderst eine Sache der eigenen (!!!)Erkenntnis und nicht der Theorie.
     Was sich in der Theorie zwar stimmig anhört, ist aber in der Praxis - im SEIN -  eine Unmöglichkeit! Ich kann nicht jenseits von Ego sein UND gleichzeitig an das dualistische Bewusstsein glauben, d.h. die Person und ihre (Menschheits-) Geschichte verteidigen. Ich würde stante pede meine Adlerfedern verlieren und im Sturzflug zurück in den alten verkackten Hühnerstall zurückfallen.  Das wäre das Aus für die "Leichtigkeit des Seins"!

    Wie alle "Rechtgläubigen" so verteidigte auch Abaelard den  "Addi" Hitler und den Holocaust als eine stattgefundene Tatsache, die man bzw. insbesondere ich nicht leugnen könne. Auf meine Entgegnung, dass er Glaubenssätzen huldige und anders reden würde, wenn er der Letztgültigen Erkenntnis teilhaftig würde, meinte er abwertend,  so etwas wie eine  Letztgültige Erkenntnis gebe es gar nicht, bzw. sei jede Erkenntnis letztlich nichts als "Alter Käse". Im Grunde sagte er damit nichts, was ich nicht auch schon gesagt habe - nur  mit dem Unterschied, dass bei ihm offenbar Vieles nur Theorie ist, was mir und vielen anderen in WAHRHEIT und wirksamster WIRK-LICHKEIT eine WAHRhaft umwälzende Offenbarung war.  (Derweil ich seine Äusserungen als Glaubenssätze erkannte, erkannte ich gleichzeitig auch noch einmal das WESEN der Glaubenssätze, so klar, deutlich und frisch wie damals, als ich  es zum ersten Mal schaute.)

    Ich sags mal so: Person, Lebensgeschichte, Geschichte als Historie, Hitler & Co. gehören jenseits von Ego in die Rubrik Entertainment. Die Historie ist in diesem Sinne buchstäblich nur eine Geschichte,   ein Märchen, welches niemals stattgefunden hat. Aber wie gesagt, nur für den, dem sich dies in der sog. Letztgültigen Erkenntnis in seiner WAHRHEIT offenbart hat. Jo, und der Clou dabei ist, dass auch für diesen die  Letztgültige Erkenntnis  absolut keinen Anspruch auf Wirklichkeit und WAhrheit hat, denn kaum erkannt, versinkt auch sie wieder im Orkus des Nichtwissens, denn es ist nicht möglich,  sich ständig und AUF DAUER der empfangenen geistigen Erkenntnisse BEWUSST zu sein, auch nicht der Letztgültigen Erkenntnis. (Dennoch bleibt geistige Erkenntnis niemals WIRKungslos).  Als die WAHRHEIT sich mir offenbarte, war ich ihrer BEWUSST. Jetzt bin ich ihrer nicht mehr bewusst. Jetzt  ist sie nur noch Erinnerung,  alter Käse...
    Hah, aber ohne diesen Käse gäbe es nichts zu erzählen....LOL!

    Mit dem Entwerten der Letztgültigen Erkenntnis sollte Abaelard sehr vorsichtig sein, dass die Letztgültige Erkenntnis wie jede Erkenntnis den Orkus des Nichtwissens hinuntergeht, schmälert sie keineswegs in ihrem Wert für den, der sie erfahren hat.
    Aber ist es nicht vielmehr so, dass Abaelard recht eigentlich gar nicht die "Letztgültige Erkenntnis" entwerten wollte, sondern die Schreiberin des Beitrags, die ihn so respektlos und "verräterisch" der Identifikation mit Glaubenssätzen inclusiv fehlender Erkenntnis beschuldigte? 
    By the way zeigte Abaelard in seiner Reaktion darauf eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Abwehrrhetorik "Herrn Fredo's" - des Urhebers des Begriffs der "Letztgültigen Erkenntnis", ein Begriff, den ich adaptierte und mit meiner eigenen Definition aufhübschte. LOL!

    Fortsetzung folgt....
    Worüber man reden kann, darüber soll man bloß nicht schweigen! (M. Schwittgenstein)


    Glaubenssätze

    Die meisten spirit. Sucher sind zwar gewillt, die negativen Glaubenssätze ihre Person betreffend zu eruieren und aufzugeben, das positive Selbstbild allerdings wird nicht  in Frage gestellt. Dass  darüberhinaus zu guter Letzt sämtliches geglaubte bzw.  angelernte Wissen, wie etwa, dass die Erde rund und die Sonne warm, das Gras grün, der Himmel blau oder der scheinbare Fakt, dass ich oder Adolf Hitler, lol,   je geboren wurde ebenfalls in die Rubrik Glaubenssatz gehört,  - das wollen nicht mal die besten Köpfe WAHRhaben. Sie wollen alle nur ihr Wohnzimmer renovieren und ansonsten das Haus so lassen wie es ist. Das (Ego-)Haus aber muss gänzlich abgerissen werden! Apokalypse Now!

    Bevor ich durch die Todeszonen ging, habe ich die Welt "verleugnet", d.h. bestimmte Jahre sind mir kaum in Erinnerung, weil ich nicht teilgenommen habe an den Weltereignissen, so gut wie keine Zeitung gelesen, die Mode ging an mir vorbei, ebenso die diversen musikalischen Moden, das Showbizz, Bücher-Neuerscheinungen ... Jetzt bin ich seit über 3 Jahren scheinbar  wieder in der "Welt", d.h., ich nehme teil, ohne wirklich teilzunehmen, wie früher gucke ich mir wieder TV-Sendungen an, Tagesschau, Filme wie den Tatort, ab und an  Unterhaltungssendungen wie DSDS, Supertalent, Voice-Kids usw., polit. Kabarett....Shopping Queen, hach, wer hätte das gedacht...

    Eigentlich interessiert mich das alles nicht die Bohne, aber es scheint so zu sein, dass ich ab und an mal in die "Horizontale" - in die Niederungen von Flachwixia -  abtauchen  MUSS und es kann sogar passieren, dass ich trotz aller Gleich-Gültigkeit Gänsehaut bekomme bei einer besonders schönen Stimme oder dass ich mich wider Erwarten ergreifen lasse von was auch immer....aber nur sekundenkurz und schon wird mir bewusst, dass ich mich gerade aufgrund eines BILDES, einer Vorstellung, einer "Geschichte" zu "emotionalisieren" anschicke. (Es gab neulich nachts sogar einen kurzen Moment des Selbstmitleids, als ich mich anschickte, aufgrund einer bestimmten vorgestellten HorrorSzenerie  ("MoniMaus allein zuhaus")  ein paar Tränen rauszuquetschen. LOL.)
    Was ich mir allerdings nie mehr anschaue, sind sozialkritische Filme, sog. pädagogisch wertvolle oder "anspruchsvolle" Filme, keine Liebesfilme oder Problem-Filme - es gibt einfach keine Identifikationsobjekte mehr für mich. Ich habe keine Probleme mehr und so kann ich mich mit den Problemen meiner Mitmenschen bzw. mit den Problemen anderer fiktiver Filmfiguren nicht mehr identifizieren. Filme mit Werbeeinlagen schaue ich mir auch nicht an.
     Es ist vor allem die Ernsthaftigkeit, die im intellektuellen Anspruch steckt, die mich nurmehr  langweilt. Literaturverfilmungen, die ich früher geliebt hatte - alles passè,  so wie auch die Bücher mich nicht mehr interessieren, egal, was für welche. Im Moment bin ich dabei, auch noch meinen letzten  kleinen Restbestand zu entsorgen...
    Ich kann mich mit alledem jetzt wieder beschäftigen, aber ohne dass ich mich wie früher damit identifiziere. Es affiziert mich nicht. Politik und Weltgeschehen interessiert mich nur als allegorische Spiegelung - insofern als auf der Weltbühne im Großen  das aufgeführt wird, was im Kleinen im Menschen geschieht. Wie innen so außen.


    Jetzt steht es fest:

    Es war nicht die Blutdruckentgleisung, die mich so krank machte, sondern das Mittel  g e g e n   diese Entgleisungen: Nifidepin, die Notfalltropfen.

    Auszug aus : http://flexikon.doccheck.com/de/Nifedipin

    ...So führen zwar alle drei Pharmaka durch die relaxierende Wirkung auf die Gefäßmuskulatur zu einer Blutdrucksenkung, Nifedipin weist jedoch zusätzlich den unerwünschten Effekt der Herzfrequenzsteigerung auf. Um diesen Effekt zu vermeiden, bedient man sich heute Kalziumantagonisten der 2. Generation, die aufgrund einer erhöhten Lipophilie in der Zellmembran eingelagert werden können und durch ein langsameres Anfluten und eine kürzere Wirkdauer den Effekt des Frequenzanstiegs mildern sollen.
    Eine rasche Anflutung von Nifedipin bewirkt, im Gegensatz zu den anderen L-Kanal-Blockern wie Verapamil oder Diltiazem, eine reflektorische Tachykardie, die über Angina pectoris-Beschwerden bis hin zu einer erhöhten Mortalität führen kann. Zitatende.

    Bei der ersten Einnahme von 10 Tropfen Nifidepin bekam ich eine " Tachyarrhythmia absoluta
    " (8stündiges Vorhofflimmern, welches mich ins Krankenhaus brachte,  beim zweiten Mal geschah nach der Einnahme von etwa 15 Tropfen ein zweites Mal genau dasselbe plus einer schweren angina- pektoriösen Symptomatik wie schwerer Druck auf der Brust, Zittern, Übelkeit, Vernichtungsangst. Man verabreichte Tavor und Morphin... Der BD war nach nicht ganz nach 10 Minuten nach der Einnahme der Tropfen schon auf 130 zu 80... Mein Herzschlag ging nach ca. 1/4 Stunde von selbst wieder in den Sinusrhytmus. Offenbar ist bei mir die Reflextachykardie  (Nebenwirkung des Mittels) jedes Mal in einVorhofflimmern übergegangen. (Die Reflextachykardie ist eine Gegenregulationsmassnahme des Körpers, um bei zu schnellen und  lebensgefährlichen Blutdrucksenkungen entgegenzuwirken.)

    Bei der dritten Attacke stand ich auf und lief  in der Stadt herum, wobei sich der Blutdruck von selbst wieder regulierte. Die vierte Attacke wenige Tage später nahm ich ebenfalls selbst in die Hand und zitterte sie kurz und bündig zuhause ab.

    Das Nifedipin soll ich auf Anraten meines Hausarztes weiterhin nehmen. Sic! (Statt 10 nun nur  noch 5 Tropfen, wenn der BD über 180 geht)  , obwohl ich ihm mitteilte, dass der Kardiologe ganz davon abrät, weils viel zu schnell den BD senke.
    Ausser dem Pfleger R., der mir bei meiner ersten Notaufnahme leise flüsterte, dass ich das Nifidepin nicht hätte nehmen sollen, scheint von den Ärzten niemand die Zusammenhänge zu ahnen, oder sie decken sich bzw. schweigen sich aus.
    Meines ERachtens handelt es sich bei den BD-Attacken nicht um Hypertensive Krisen, sondern um kurzfristige Blutdruckentgleisungen, die sich innerhalb von 1 Stunde und weniger von selbst wieder regulieren - aber nur,  wenn ich KEINE  Medikamente dagegen einnehme!


    Die Magier

    aus dem Morgenland kamen, um dem neugeborenen König/Kind zu opfern. Was wohl opferten sie? Welche GABEN opferten sie dem Göttl. Kind, Christus?
    Die materiellen Gaben der Magier entsprechen allegorisch ihrem "Machen" bzw. Können, und angelernten Fähigkeiten - ihrer erworbenen MACHT.  Die Magier - die "Könige" aus dem Morgenlande -  das sind tiefenpsychologisch gesehen unseren machtorientierten GUTEN Super-Ego-Seelenanteilen, das Niederknien vor dem Kinde zeigt die Demut vor dem Wahren König,  - Christus, unser Wahres SELBST.
    Die Magier opfern also ihre Macht dem Kleinen, dem Kind, dem Wahren König.... Von weit her sind die Magier gekommen: Der Magus hat einen weiten Weg zurückgelegt, um seine Fähigkeiten zu kultivieren und es  ist ein weiter Weg, bis das  spirituelle Superego des Magiers erkennt, dass er alles, was er an Kräften und Fähigkeiten erworben hat, letztlich opfern muss, um ALLES - das Reich Gottes -  zu gewinnen.
    Allerdings täuscht Kybalions inflationärer Gebrauch von Jesus- bzw. Bibelziitaten  nicht darüber hinweg, dass er sie nicht zu deuten versteht. Oder wenn, dann auf eine äusserliche materielle (Buchstaben-) Weise und dies vor allem, um seine Vorurteile und Überzeugungen mit Zitaten zu untermauern.  Ihm fehlt der innere Zugang des Mystikers.
    Das meint der Teuflische Verkehrer über Mystiker:

    "Auch ich sage, dass hier im Thread wenige wissen, dass vieles was Jesus sagte und tat, nicht aufgezeichent wurde, wahre Hermetiker wissen es. Mystiker nicht. der reine Mystiker ist wie ein Medium, er lässt sich vom Wind tragen. Er hat keine Ahnung wie sich die universalen Gesetze verhalten usw.
    Er muß wieder auf die Erde zurück und die versäumten drei Grundeigenschaften Gottes nachholen.
    Findet er einen Magier, oder ein Magier offenbart sich ihm, dann wird dieser ihm den Weg zeigen, wenn er guten Willens ist, denn meistens sind Mystiker etwas faul und benötigen mehrere Schupser, bis sie verstehen, dass sie an sich arbeiten müssen."

    So einen Schmarrn hat die ganze sprituelle Welt noch nicht gehört. Wahrscheinlich sind das seine Schlussfolgerungen daraus, dass Franz Bardon seinen Vater, der ein Mystiker gewesen sei, auf den "rechten Weg", d.h. magischen Pfad gezogen hat. Ein echter Mystiker aber ist bewusst an den Ursprung gebunden und  kann und wird sich niemals  aus dieser Angebundenheit lösen.

    Nochmal:  Ich verstehe unter einem Mystiker keinen spirituellen Anfänger, wie dies offenbar Kybalion in wahrhaft teuflischer Verkehrungskunst tut. Ein Mystiker wäre kein Mystiker, wenn er nicht die Schwelle überschritten hätte.  Ein Mystiker ist für mich ein Argonaut, ein Tiefenerforscher und einer, der in seiner Innenwelt zuhaus ist und die Welt von innen heraus erfasst. Der Mystiker ist einer,  der "umgekehrt" ist, für den das Aussen das Innere geworden ist, (was primär bedeutet,  dass das Unbewusste gelichtet bzw. bewusst gemacht wurde). Der Mystiker ist kein blinder, tauber und lahmer Sucher mehr, sondern ein Finder. Er ist sämtlicher SEINSattribute Gottes teilhaftig. Er sitzt direkt an der Quelle der Offenbarung und - gefüttert mit Erkenntnis und Liebe- wird ihm alles offenbart. Alles, auch die Gesetze des Universums - aber nicht wie er will, sondern wie der "Vater" es will. Der Mystiker ist nicht mehr mit der Raumzeit - was heißt mit EGO -  identifiziert, deshalb ist es ihm absolut schnuppe, ob Jesus gelebt hat oder die Erzählungen der Bibel wortwörtlich so geschehen sind. Der Mystiker schaut mit dem geistigen Augen hinter die Worte, hinter die Materie. Er kriegt quasi durch die Hintertür das geschenkt, was der Magier sich durch die Vordertür "erarbeitet"!
    Wer das versteht, der ist erleuchtet.

    Die Versuchung in der Wüste

    Der Magus glaubt an ein kommendes "Goldenes Zeitalter". Für den Mystiker ist das Goldene Zeitalter das Reich Gottes in mir. Die Zeit ist dem Mystiker immer JETZT, nicht morgen, nicht später...
    Der Magus zum Mystiker: Ich kann was - du aber kannst, bist und hast nichts....
    Der Mystiker: Das stimmt, aber ich habe das Unsterblichkeitsbewusstsein erlangt, weil ich alles gelassen habe.
    Der Satan zu Jesus: Na gut, ich gebe dir alle Reiche dieser Welt, -  ich lasse dich über alle Zeitalter der Welt herrschen,  wenn du von den Zinnen dieses Tempels springst. 

    Der Magus Kybalion glaubt und sagt von sich, dass er "Herr und Gott seines Seins" sei, was nicht sein kann, weil er offensichtlich  im Gut & Böse-Modus haftengeblieben ist, denn unter Transformation versteht er nur die Verwandlung von negativ in positiv -  die Wahre Alchimie der Verwandlung aber wird ihm erst dann zuteil,wenn er seine IDENTIFIKATION mit dem Magier erkennen könnte - tut er aber nicht, er verteidigt diese Identität mit allen ihm verfügbaren Mitteln.

    Kybalion ist ein tiefgläubiger  Materialist und so  versteht er auch unter geistiger Schau offenbar nur ein zeit-und raumgebundenes Hellsehen, welches Geschehnisse der Vergangenheit wahrnimmt, z.B. die Geschichten, die in der Bibel erzählt werden. Wahre geistige ERKENNTNIS anders gesagt: ein Gewahrsein, welches hinter die Materie/Raumzeit/Worte und Namen schaut,  ist ihm bislang fremd.
    Solange er seinen Freund, den "Allgegenwärtigen" noch getrennt von ihm wahrnimmt, ist er eh nicht "Herr und Gott seines Seins", sonst  wäre er sich bewusst, was All-Präsenz DE FACTO bedeutet. Ganz einfach: Solange es für ihn einen von ihm getrennten Allgegenwärtigen gibt, ist er nicht der Seinsattribute Gottes teilhaftig.
    Wäre Kybalion wirklich "Herr und Gott seines Seins",wüßte er nicht nur, was ein Mystiker ist, er wäre auch einer.

    Wie reagiert ein  Magus wie Kybalion wohl auf die Versuchungen in der Wüste? 
    Wie reagiert einer, dessen Motto es ist: "Ich bin, was ich kann". Würde ein solcher  nicht sein "Können" unter Beweis stellen und die Steine in Brot verwandeln, wenn ihn hungerte? Würde er nicht, wenn er denn könnte,  von den Zinnen des Tempels springen, um seine Macht und seine Fähigkeiten zu demonstrieren? Und  h a t  er denn nicht schon die Knie gebeugt vor dem, der ihm das Goldene Zeitalter (bzw. alle Reiche dieser Welt) versprochen hat?

    Nur kurz zur Deutung: Versuchung 1:  Der Mensch lebt nicht vom Brot, d.h. von der Materie allein. Das Wort Gottes - der GEIST ist der Materie übergeordnet. 
    Zur Deutung der Tempelzinnen-Versuchung 2: Auffällig ist, dass der Teufel selbst hier aus der Schrift zitiert, - das tut er immer gerne, wenn er  seine Vorstellungen/Glaubenssätze untermauern  will!!!:
    Auszug:
    Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel6 und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.

     3. Versuchung: Mit dem Versprechen, Jesus zum Weltkönig zu machen bw. ihm  alle Reiche dieser Welt zu geben, versucht der Teufel Jesus vom "Vater", dem Ursprung abzutrennen. Im Gegensatz zum Reich Gottes, welches nicht von dieser Welt ist, sind die Welt-Reiche schmerzlos zu kriegen, ein kleiner Kniefall vor dem Satan genügt. Das Reich Gottes aber ist nur über das Leiden, den Kreuzweg zu erlangen.
    Jesus bedarf keiner spektakulären Effekte. Seine Absagen an den Satan sind ein Ja zu seinem Menschsein und der  Beschränkungen, die das Menschsein mit sich bringt. Er lehnt es ab, sich durch Zeichen und Wunder als Sohn Gottes zu beweisen. Jesus akzeptiert, körperlich verletzbar und sterblich zu sein.
    Die Versuchung in der Wüste trifft jeden Menschen in dem, was man auch die Dunkle Nacht der Seele nennt.


    Ich bin ein Mystiker

    klar - und ja, ich "kann" nichts. Es fehlt mir am Wollen... ich habe nichts in der Hand. Yippppiiiiiieeee!
    Dass ich nichts bin, nichts habe und nichts "kann",  habe ich wieder einmal gemerkt, als ich neulich von "Hyptertensiven Krisen" gebeutelt wurde - doch wie alles, so machte ich auch den Blutdruck zu meinem wissenschaftlichen Forschungsobjekt: Ich beobachtete meinen Körper und fand heraus, wie es dazu kam, dass ich trotz anfangs neutraler Beobachtung später doch in Panikstimmung geriet, weil und wie ich mir quasi meine Angst "anlernte" - unglaublich, wie schnell so was geht!

    Zu Anfang war mein Puls,  derweil der  Blutdruck die 200er Marke überstieg,   immer ruhig um die 60 Pulsschläge/min., d.h.  es erfolgte keine Panikreaktion. Panikreaktion bei hochschiessendem Blutdruck erfolgte erst infolge meiner Erfahrung mit der "Absoluten Tachyarrhytmie" (Vorhofflimmern)  nach der ersten Krankenhaus-Notaufnahme, (da wusste ich noch nicht um den Zusammenhang mit den Nifidepin-Notfall-Tropfen!)
    Also fixierte ich mich ganz auf den Körper und mir wurde bewusst, dass ich als Vorboten immer so ein "komisches Bauchgefühl" spürte, welches die hypertensive Krise  einleitete: ein leicht schmerzhaftes sehr unangenehmes Ziehen durch den Unterbauch bis hinauf zur Kehle. Infolge dessen  - so glaubte ich - schoß der Blutdruck spürbar hoch und der Puls beschleunigte sich erheblich (Panikreaktion). Das machte mir Angst, weil es Todesnähe signalisierte bzw. Vernichtungsängste mobilisierte. Für solche Fälle hatte ich bislang keine Bewältigungsstrategien. Jemand riet mir zu EFT, einer Klopftechnik, aber wenn die Attacke kam, hatte ich alles vergessen, was ich machen wollte... außerdem fand ich, dass von 100 rückwärts zählen denselben Effekt wie EFT  hatte: nämlich Ablenkung. Den Puls brachte ich aber relativ schnell mit der Valsalva-Technik (Nase zuhalten und den Atem bei geschlossenem Mund pressen) herunter. Das Problem war nur, dass sich die Attacken häuften, wohl, weil ich sie ängstlich erwartete. Bald konnte ich nicht mehr unterscheiden, was die Henne und was das Ei ist - ob es sich um Panikattacken oder um Bluthochdruck-Attacken handelt.
    Voraus ging immer dieses sehr unangenehme Bauchweh, meistens so um 4 Uhr nachts, wenn ich zum ersten Mal pinkeln gegangen war, gleichzeitig schoss der BD hoch. Wenn ich mich wieder hinlegte, war nach etwa 1 Stunde alles wieder ok. In meiner Wahrnehmung gehörte schon beides zusammen!. Dieses Bauchziehen gab mir das Signal: Achtung, jetzt kommts... und dann kam's auch, lol.

    Ich beobachtete meinen Körper beim Aufwachen ganz genau und fand heraus, dass es sich wohl um eine Muskelsache handeln musste. Das "komische BauchGefühl"  kam nämlich immer dann, wenn ich morgens oder nachts aus der SchlafEntspannung in die Anspannung ging. Was ich nun tat: Nach dem Aufwachen, bevor ich aufstand, provozierte ich das Bauchweh, indem ich absichtlich meine Bauchmuskeln anspannte/entspannte/anspannte/entspannte... Ich räkelte und streckte mich  und tatsächlich, das "Gefühl" kam herbeispaziert wie gerufen... ich nahm es jedesmal in den AufmerksamkeitsFokus und studierte es eingehend, manchmal ging es schnell vorüber, ein anderes Mal dauerte es fast 2 Stunden, bis es abklang. Beim ersten Mal nahm ich dabei gleichzeitig noch etwas ErwartungsAngst wahr, d.h., da stieg der Blutdruck noch ein wenig mit, beim zweiten Mal schon blieb alles ruhig.

    Heute scheint es mir, ich habe es geschafft, das Symptom durch meine Aufmerksamkeit zu isolieren  und damit die gedankliche Verbindung zum Bluthochdruck - das Reiz-Reaktions-Schema zu unterbrechen.  Seitdem ich nun immer vor dem Aufstehen das "Bauchgefühl"  absichtlich herbeirufe, habe ich keine einzige Was-auch-immer- Attacke mehr gehabt und mein Blutdruck ist durchgängig wieder absolut ok, der Herzschlag sogar eher bradycard.  Bis heute.

    Die Frage: Was hätte ein Magier gemacht in einem solchen Fall? Wüßte der sofort, was zu machen wäre...hätte der eine angelernte "Fähigkeit"/Bewältigungsstrategie - eine Methode -  bereitgestellt? Ein Ritual? Ein Mantra? Eine Evokation?  Hätte er alle seine "Guten Geister" angerufen? Ich wette, der "wüsste" schon, was zu "machen" wäre...LOL!

    Alles, was ich habe, ist meine Achtsamkeit. Eine größere "'Fähigkeit" als Achtsamkeit resp. Gewahrsein gibt es nicht. Mehr braucht es nicht. Ich habe keine Methoden in petto, die Lösung für ein "Problem" erscheint mir immer frisch und  neu und unverbraucht aus dem Moment heraus, wo ich die Lösung brauche. Der Rest ist Nichtwissen.

    Die kleine Verkrampfung in der Brustmitte ist seit gestern weg. Ich fühle mich körperlich immer besser, was ich nicht zuletzt auch div.  Körperübungen und dem Krafttraining verdanke. Alle 2 Tage gehe ich  ins Fitness-Kraft-Training, mache jetzt auch Aqua-Gym und versuche, täglich an diversen anderen GruppenFitnessangeboten teilzunehmen,  - mein Nacken ist schon sehr viel beweglicher, die Schmerzen sind zurückgegangen. Auf diese Weise wird die  Nacken- und Rückenmuskulatur so gestärkt, dass sich eine HWS-Operation m. E. erübrigen wird.  Ich habe meiner Hardware,  diesem großartigen Tempel des Heiligen Geistes - dem armen Bruder Esel -  in den letzten Jahren wohl zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Zuviel gegessen, zuwenig Bewegung... In den letzten 6 Monaten habe ich nun aber schon fast 7 Kilo abgenommen, ohne Askese, ich lasse einfach das Eis weg und das späte Abendessen, das Zuviel an Mascarpone...


    Prima Materia

    Die Materie ist nicht des Teufels, wie die frühe Gnosis dies befand. Die Materie ist nicht verachtenswert, wie das patriarchalische Christentum dies noch immer befindet und bis noch heute praktiziert und damit neben der Weiblichkeit den ganzen Planeten, unsere Mutter,  ausbeutet.
    So wenig wie das Ich oder der Körper auf dem spirituellen Wege "ausgemerzt" werden muss, so wenig gilt es, die  Materie "da draussen"  zu zerstören, zu eliminieren, auszubeuten.  Nicht die Materie oder das Ich ist es, sondern es  ist allein die IDENTIFIKATION, die Verhaftung mit und der Glaube an die Materie (Körper/Ego), die erkannt werden sollte.
    Auf der Suche nach dem Reich Gottes ist allein die IDENTIFIKATION aufzugeben - und dann wird dir ALLES quasi hinterrücks wieder dazugegeben. Auch das Ich, die Materie, der Körper.... Alles, was man losläßt, gewinnt man wieder zurück auf dem "Rückweg" in und durch die (innere!) Welt. Die vom Aussen ins Innere verlagerte "umgekehrte"  Welt gehört MIR ALL-EINS, der ganze Kosmos öffnet bzw. offenbart sich mir von Innen her.Aber nicht wie ich es will, sondern wie der "Vater" es will...

    Ich glaube aber, dass niemand auf seinem spirit. Weg um die Erfahrung herumkommt, die Materie als teuflisch zu empfinden, die Weltsicht des materiefeindlichen Gnostikers ist in uns allen. Wie bei allem geht es darum, sich nicht zu lange damit aufzuhalten bzw. sich nicht mit div. Weltsichten zu identifizieren....

    Ich habe in mir alle Welt-"Sichten" gefunden, querbeet durch die ganze Evolutionsgeschichte ist mir keine "Welt-Anschauung" fremd, in meinen früheren Tiefenprozessen bin ich bzw. sind mir alle Lebewesen als ich SELBST begegnet, habe durch alle Augen geblickt... Das versteht man wohl unter  DNA-Surfing.
    Ich starb als Stein und sproßt als Pflanze auf... D. Rumi:

    Siehe, ich starb als Stein und stand als Pflanze auf.
    starb als Pflanz‘ und nahm dann als Tier den Lauf,
    starb als Tier und ward ein Mensch. Was fürcht‘ ich dann.
    da durch Sterben ich nicht minder werden kann?
    Und wenn ich werd‘ als Mensch gestorben sein,
    wird ein Engelsflügel mir erworben sein,
    und als Engel muss ich sein geopfert auch,
    werden, was ich nicht begreif, ein Gotteshauch.
    O lass mich nicht-sein, denn das Nichtsein ruft
    mit Orgelton: Zu ihm kehr‘n wir zurück.

    Wissen und Bewusstheit

    ER fühlt sich von mir nicht verstanden und zieht sich zurück: Lassen wir das Thema, alles ist schon gut, wie es ist, schreibt er abwiegelnd.
    Yes, SchatzyDear, die Dinge sind für dich immer so, wie du denkst und glaubst, dass sie sind!
    Auch Er ist einer von jenen, die zwar alles (von sich, über Spiritualität) zu wissen GLAUBEN, denen aber so gut wie nichts davon wirklich BEWUSST ist.
    Zwischen Wissen und Bewusstheit - unendlicher Abstand.


    Es gibt eine rein intellektuelle Schau-Logik, die Dinge mit dem Herzen zu sehen ist aber nochmal  anders

    So etwas wie Spirituelle Erfahrungen

    gibt es m. E. gar nicht. Es gibt nur ERKENNEN. Es ist wie immer der Verstand, der sich aus der Erkenntnis ein Konzept bzw. eine schöne bunte Geschichte bastelt, wie z.B. das Surfing auf der DNA. Hört sich halt rockig an....aber so lange man nicht selbst an die Geschichte GLAUBT, läßt es sich gut entertainen mit der Sprache. LOL.



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    Mein Blog

    hat diesmal lange auf sich warten lassen.  Mein PC war gestört, er hat die selben Macken wie ich: Bildsstörung, zappenduster. Die Welt löste sich vor meinen Augen in Pixeln und Fragmenten auf... Unser beider Gerätetreiber war defekt, die Grafikkarte....Manche kennen das und nennen das eine spirituelle Erfahrung. LOL
    Ich hatte eine Menge Blogmaterial noch im Wordpad, als ich meinen Laptop in Reparatur gab: Make a Reset. Werkseinstellung. Tabula Rasa -  Wie der Herr, so's G'scherr. Kein Blick zurück, Frau Lot! Alles löschen, alles dem Orkus übergeben... Heiliger Ramadama!!!  Nachdem ich kurz zuvor schon den Inhalt meines Kleiderschrankes quasi auf Null setzte, sollte der Blog drankommen. Die Blogfunktionen sind mir immer noch schleierhaft, deshalb fand ich keine Löschtaste. Ich fand nur andere "Einstellungen" und so reduzierte ich erst mal die Anzahl der Leser. Als sich einer beschwerte, nahm ichs wieder zurück, na, sollte wohl nicht sein, eine Gegenstimme reichte aus,um mein Vorhaben zu blockieren.
    Danach schrieb ich einen neuen Blog und löschte ihn gleich aus Versehen wieder -  die neue PC- Tastatur ist mir noch unvertraut. Eigentlich hatte ich seit der Hitler-Holocaust-Diskussion in Kybalions BW-Thread keine rechte Lust mehr, meinen Blog überhaupt weiterzuführen  Ich hatte eine Totalblockade, eine Barriere hat sich in mir aufgestellt, aber ich habe noch kein Wort dafür. Mein Glaubenssatz- "Vorwurf" an Callida war ja nicht persönlich nur auf sie/ihn gemünzt, es war ja so, dass sich mir bei der Betrachtung dieser (spirituellen)  "Glaubenssätze" einmal mehr total das WESEN des Glaubenssatzes offenbarte und dass dies nicht allein die Glaubenssätze des  Users Callida angeht, sondern die meinen ebenso. Wie mir erst neulich auffiel, glaube ich ja offenbar  auch noch an das Causalitäts-Prinzip..... Mir wurde schlagartig klar, das man nichts, aber auch gar nichts über das BW Jenseits von Ego aussagen kann. Wie alles nur auf Denken beruht. Wenn ich z.B. früher noch sagte, dass Ursache-Wirkung-Prinzipien auf der dual-personalen Ebene immer noch ihre Gültigkeit haben , obwohl ich nicht daran glaube hehehe -  so handelte es sich um keine Erkenntnis, sondern um erfahrungsbasiertes Wissen  bzw. um Erinnerung, um DENKEN (Ego).  Es ist mir jetzt einfach nicht mehr möglich, zu behaupten und beispielsweise an solche Dinge zu GLAUBEN, wie, dass ich mir die Finger verbrenne, wenn ich eine heiße Herdplatte berühre.und dergleichen Ursache-Wirkung-Erfahrungen. Ich DENKE dies nur, ich schlussfolgere aus vergangener Erfahrung: WENN ich dies und jenes tue, DANN geschieht dies und jenes (Vorhersehbare)... Das Causalitätsprinzip scheint mir die letzte Glaubensbastion zu sei, die fallen muss...

    HaH! Und jetzt kommt der Teuflische Verführer - der klügste und beste aller superschlauen Teufelchen (der innere oder äußere Teufel)  -  und fordert von mir Beweise: Dann lege deine Hand doch bitte auf die Herdplatte... wirst schon sehen...usw..blabla  (Spring herunter von den Zinnen des Tempels, wenn du der Sohn Gottes bist..)

    WIESO LEGT JESUS SEINE HAND NICHT AUF DIE HERDPLATTE, wenn doch jeder Magus das kann????
    Deswegen nicht, weil die Eigen-Macht Jesu keiner materiellen Beweise bedarf! Ob er vom Dach springt oder bei Rot über eine lebhaft befahrene Kreuzung dackelt oder seine Hände auf die heiße Platte legt oder de fakto über den See Genesareth fußeln kann - solche Fragen sind hier völlig OBSOLET! So fragt der Verstand und niemand sonst. So fragt das kleine Verstandeslicht unseres allbekannten Lichtbringers Luzifer! Solche Zaubermätzchen kann vielleicht der Magus, Jesus aber hat den Magus - besser gesagt, die Materie  transzendiert, er ist über solcherart Materie-Beherrschung hinaus!

    Wie ich immer sage: Bei der Spiritualität geht es um GANZE -  Das GANZE Egohaus muss abgerissen werden! Die meisten begnügen sich damit, ihr Wohnzimmer zu renovieren und halten das für die Ultima spiritualis..

    "Die Sache mit Ka " (Callida)  ist daher nur ein Nebenschauplatz. Aber ein ganz besonders Interessanter. ("Yam Yam" - :D)


    Der Beste

    Willst du einen Menschen auf seine menschliche und spirituelle Reife prüfen, sei "garstig"  zu ihm. Lach ihn aus...höhö - giggle gröööhl und schenkelklopf!  Der Schatten zeigt sich am allerehesten, wenn der Mensch sich angegriffen fühlt..  Im Falle unseres Besten - dem Mann, der sich bislang fast nur von seiner schattenlosen Seite zeigte -  reichte schon ein kleines frozzeliges Geplänkel meinerseits, ein winziger leiser Gegenfurz, um die Sau rauszulassen und  mir umgehend aus dem Stand heraus in großem Bogen an mein Tanzbein zu pinkeln... an die 8 kleine "Schweinlein" konnte ich wohl auf den ersten Blick schon zählen,  von "Affektualisierung"über "Objektisolierung" bishin  zu "Verschiebung" - das Schattenkabinett öffnete sich und zeigte mir einen bunten Strauß von Flowers of Defencia, wie ich sie schöner und plastischer bislang nicht gesehen habe. 
    Meine nächste Pöse PaternosterAnalyse, sollte ich Lust dazu haben, wird ein Lehr- und Luststück! Ein Opus Lubido.

    Wer ist der Mensch
    fragt sich verwirrt schon wieder die Gemeinde,
    Wer ist der Blender, wer der Spender?
    Wer gibt uns Brot und wer die Steine,
    Ist  Umbrifer ein Schattenspender,
    Lichtbringer Luzifer ein Blender?
    Wer ist der Engel, wer der Teufel`,
    fragt die Gemeinde sich verzweifelt -
    Wer ist der Mensch?

    Vorweg: Seine denkwürdig außerordentlich aufschlussreiche  Antwort auf meinen frozzeligen  Glaubenssatz"vorwurf "  im Bewusstseinsthread von Kybalion ist ein schmutziger polemischer backlash. (z.B. Schlagwörter wie neo-advaita-Karneval, ein wütender Virus (Affektualisierung" nennt man diesen Schatten übrigens! Die Bildzeitung ist dafür besonders bekannt.)
    Dieser besagte Glaubenssatz- Artikel/ Beitrag, auf den ich demnächst noch detaillierter zurückkomme, zeigte, dass sogar Der Beste ganz wie wie Hinz und Kunz (und "Addi", :-D)  seine im übrigen falschen Schlussfolgerungen, Vermutungen und Interpretationen auf der dual-personalen Ebene für die absolute Wahrheit hält. (s.a. meine sog. "Frühverarbeitung"  - mein vermeintliches Gekränktsein über den Unmut derer, die meinen Je-suis -Hitler-Kommentar nicht zu würdigen wussten.. Himmel, aus solchem nichtswürdigen kindischen Stoff  bastelt der sich Gründe für meine scheinbare  "Abwehr".  Mei,  Herr jeh, wenn es danach ginge müßte ich von morgens bis abends auf Radau getrimmt sein,  denn wer von den leftbrainwixing eggheads würdigt schon meine doch (meistens)  hoffentlich unverständlichen Beiträge oder könnte ihnen gar  beipflichten? I am so out of any order, dass es eine Beleidigung wäre, mir in irgendeiner Weise recht zu geben oder mich zu bestätigen.Deshalb empfinde ich es auch nicht als Beleidigung, wenn Unser Bester mir NICHT beipflichtet. Kann er nicht - uns trennt ganze Rote Meer. Bevor His Majesty  nicht trockenen Fußes das Rote Meer geteilt bzw.  durcheilt hat, gibt es zwischen uns keine Berührung.

    Der Beste ist sich ganz augenscheinlich seiner eigenen "Blitzrepliken" nicht bewusst, die ihn vorschnell und unreflektiert dazu nötigten, meine Beiträge in die Rubrik "Abwehr" zu schieben. Jemanden stante pede der Abwehr zu verdächtigen, ist auch eine "Blitzreplik".  Wie bezeichnend auch diese Gerichtssprache...und die "Beweise", die er vorlegte...
    Ich werfe ihm nicht das Interpretieren als solches vor, wie er mir das unterstellt (Ebenenvertauschung)  - es ist  seine affektiv getrübte Linse, das Fürwahrhalten seiner Unterstellungen und Verdächtigungen,d.h. seine willkürlichen Interpretationen  meines Verhaltens/Worte.
    Dreimal hat der Hahn  ("Abwehr!") gekräht, dreimal hat er mich verraten.

    Darüber mehr, wenn ich an anderer Stelle die begrenzenden spirituellen Glaubenssätze analysiere, die der Anlass zu der kleinen unbedeutenden, aber für mich sehr aufschlussreichen Querele waren. Glaubenssätze, derer ich mich zuweilen noch, deren sich  Der Beste aber permanent bedient, um zu definieren und zu beweisen, was jenseits von Ego alles möglich oder nicht möglich ist. Aber jetzt kams  raus:  Er hält viel zu viel für UNmöglich! Er GLAUBT tatsächlich an die Wirklichkeit der erfahrungsbasierten Glaubenssätze:  "Wenn-dann". Weil dies jetzt so ist, wird es auch in Zukunft so sein... Er ist überzeugt, man könne den Glauben daran nicht aufgeben: .Für ihn hat der Holocaust stattgefunden und wer das leugnet ist ein Addi-Freund! (sinngemäß) und beweist dies mit Fotos (sic!) von Juden in KonzentrationsLagern. Und jeder, auch und insbesondere jener, der sich nondual dünkt,müsse damit rechnen, dass das Causalprinzip auch ihn erschlagen könnte... so ähnlich. Meint er.
    Ich meine, was man verteidigt, mit dem ist man identifiziert. Und es geht nicht darum, das Causalprinzip aus den Angeln zu haben, sondern die Identifikation mit ihm, -  mit dem Glaubenssatz -, erkennend aufzulösen. Das ist sehr schwer zu vertehen, bzw. kann der Verstand das  nicht verstehen... Paradox.

    Unser Bester entpuppt sich damit - ganz entgegen des scheinbar lichtvollen und allwissenden Nimbus, den er sprachlich so wohlgeformt verbreitet - als krasser tiefgläubiger Materialist und Eindeutigkeitsjunkie! Hieße er Hinz oder Kunz würde ich gar nichts sagen... Die Frage ist, wo in aller Welt sollen auf solchem Misthaufen die Blumen des (Seines!)  Gewahrseins blühen?
      Der Mann erkenntnoch nicht, dass er immer noch viel zu viel WEISS und dass es dieses Wissen ist, was ihn begrenzt und von der "Letzten Erkenntnis" fernhält, die er nurmehr verhöhnt...weil ihm die Trauben zu hoch hängen?  Er definiert, wie es zu sein hat in Dieseits- und in Jenseitswelten. Er schreibt und spricht überzeugend, sein Sprachstil ist bestechend, wenn auch für mich häufig zu intellektuell.

    Wer definiert hat die Macht, heißt es und es waren bis heute immer die Männer die  Machthaber, die die Welt definierten und das herrschende Weltbild vorschrieben! Die größte Macht aber will der, der die spirituelle Welt definiert!  Die Wahre Eigen-Macht definiert sich selbst aus sich SELBST heraus.

    Fazit: Der Kaiser ist nackt! lacht das Kind. Und er heißt Hinz! Hinz hätte die Möglichkeit gehabt, innezuhalten, anstatt mit einem dummen Backlash zu re-agieren. Wieder eine Gelegenheit verpaßt.
    Da hat man ihm einmal mit dem Zenstock gestreichelt  und der Esel hat zurückgeschlagen, LOL!

    Um mal die Ebenen zurechtrücken: Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem gemeinen rechtsradikalen Holocaust-Leugner (dual-personale BW) und der nondualen "Leugnung" der Geschichte, die aus der transpersonalen "Letztgültigen Erkenntnis" herstammt. Das läßt sich nicht vergleichen.

    Ich gebe zu, ich bin etwas pervers, ich liebe es, wenn man mir ans Tanzbein pinkelt,,, das macht mich kreativ, dann tanze ich noch wilder, am liebsten Donkey-Charleston... ich liebe die Gräben die entstehen, wenn sich  falsche Vertrautheit aufdröselt und  das Schattenkabinett seine dunklen Geister entsendet, um endlich Licht ins Dunkel zu bringen.
    Jede persönliche Beziehung ist eine "besondere Beziehung". Die "Besondere Beziehung" hat keinen spirituellen Tugendwert, sondern ist "von oben" her gesehen ein Laster.Das sagt insbesondere der Kurs in Wundern.

    Hardware

    Die zwangsläufige  Beschäftigung mit der Hardware meines Computers bzw. meines Körpers - beide zeigten dieselben Symptome  - führte mich letztlich zur Begründung der Schulte'schen Unschärfe-Relation. LOL. Anlass war das intensive Studium meines Blutdrucks, wobei ich feststellte, dass nichts so sehr meinen Blutdruck veränderte wie meine diesbezügliche Erwartung und Aufmerksamkeit, kurz: Ich entdeckte life und vor Ort, wie der Akt der Beobachtung das Objekt der Beobachtung verändert. Es dauerte nicht lange und ich war fähig, meinen Blutdruck nach Belieben hinauf- und hinunter zu schicken. Interessant daran war, dass es v.a. die Anspannung und Entspannung der Muskulatur war, die eine Senkung bzw. Erhöhung bewirkte. Ich mass den Blutdruck in sämtlichen Situationen, im Stehen, Liegen, Sitzen und fand heraus, dass schon die kleinste Anspannung der Bauchmuskulatur, die aus dem Liegen ins Sitzen erfolgt, meinen Blutdruck sofort  immens erhöhte. (Liegen 110 zu 75 >>Sitzen 150 zu 98 innerhalb einer Minute ) Aber nicht immer und zu jeder Zeit! Ich habe noch keine Ahnung, welche Schlussfolgerungen ich daraus ziehen soll, ich halte es aber für möglich, dass  die zeitweiligen "gefährlichen Blutdruckentgleisungen" streßbedingte Ausrutscher sein können. (Mein Blutdruck ist ansonsten ganz normal) Der Stress rührt m. E.  von der Verspannung der Muskulatur her, die durch die Absolute HWS-Spinalkanalstenose  und dem HWS-Bandscheibenvorfall bedingt ist. Schlafen kann ich auch nicht sehr gut, wenn ich flach liege, drückt das Zwerchfell aufs Herz, wenn ich sitze, verspannt sich mein Rücken noch mehr

    Mein Laptop musste fast ganz den Geist aufgeben, bis ich mich mit seiner materiellen Beschaffenheit beschäftigte, so ähnlich geht es meinem Körper. Ist normal, man merkt ihn nur, wenn er eine Störung hat.

    Es ist schon erschütternd, wie sehr die Leute daran glauben, dass ein hoher Blutdruck und Herzbeschwerden zu einem normalen Alterungsprozess gehören. Da höre ich immer, dass es jeden irgendwann einmal erwischt,  dass jeder irgendwann mal dies und jenes Medikament nehmen müsse usw., manche halten es schon mit kaum 60 für normal, dreimal täglich 15 verschiedene Tabletten einzunehmen.

    .
    Der Vorhang reißt und es ward Licht!
    Weib, so einfach ist das nicht,
    plötzlich eine Stimme spricht
    Verhunz mir nicht mein großes Werk,
    du kleiner Geist du, Löffelzwerg!
    sprach Werner Charly Heisenberg
    und Lude Wittgenstein ergänzt:
    Jawohl die Sache ist sehr ernst:
    Worüber du nicht sprechen kannst,
    darüber sollst du schweigen ganz,
    Ganz recht,ganz recht,  ihr lieben Freunde,
    das Weib, es schweig' in der Gemeinde!
    Wer das war, das hört man schon:
    St. Paulus, dieser Hundesohn...

    Wer am Leben hängt, wird es verlieren...

    Die Materie ist weder gut noch schlecht und teuflisch schon gar nicht, wie ich letztens schon mal schrieb, wenn etwas teuflisch ist,  dann ist es die ausschliessliche  Anhaftung am Körper und an den Dingen und der Glaube,es gebe ausser dem Leben und der Liebe des Körpers  nichts anderes. Wer z.B. Gesundheit als höchstes Gut deklariert, gehört zur großen Masse dieser am Leben hängenden Materialisten...

    Schaumschlag

    Wie oben so unten, wie innen so aussen... Man siehts auch an der allgemeinen Schaumschlägerei, die sich der Menschheit auf jeder Lebensebene bemächtigt hat.
    Den materiellen Niederschlag sieht man auf dem wirtschaftlichen Sektor: die  halbgefüllten Dosen und Tuben, die luftgeschäumten Lebensmittel, wie in Quark, Puddings, Mayonäsen usw. . Alles, was früher noch Konsistenz und gesunde Festigkeit hatte, ist mittlerweile geschmackvoll ausgedünnt bzw. luftig aufgeschäumt.
    Am offensichtlichsten ist der mentale Schaumschlag auf der politischen Bühne und auf dem Finanzmarkt. Die Schaumschlägerei auf dem Markt der spirituellen Eitelkeiten aber ist am eindruckvollsten, weil subtil und am schwierigsten durchschaubar.


    Der Nondualist

    ist nicht anders, als der gläubige Christ, der an das Erlösungswerk Jesu Christi glaubt und des weiteren auf seinen körperlichen Tod wartet, um das ersehnte Reich Gottes zu betreten. Er gehört zur Spreu, da  er es versäumt hat, den "Weinberg des Herrn" zu bestellen, was heisst, das Reich Gottes im Leben BEWUSST zu realisieren. (Weizen)

    Der radikale Nondualist spaltet das Oben vom Unten, den Himmel von der Erde, den Vater von der Mutter, Yin von Yang. er kann nicht sehen, dass sie ein ganzes Bilden, miteinander verschränkt sind. Das Untere Dreieck, welches die Evolution und ihre Formen symbolisiert, sind für ihn nur "Etwasse"... Advaita - Das Eine ohne Zweites bedeutet eigentlich nur, dass es keine Spaltung zwischen dem Einen und dem Zweiten gibt - zwischen Absolut und Dualismus -  weil sie EINS sind.
    Dann gibt es die Leute, die das Nonduale und das Duale für Gegensätze halten und darüberhinaus noch einen anderen Allmächtigen wittern. Ja mei, das ist sowas von scheissendreckmirrregalll, - solange ich nicht erkenne, dass es sich dabei doch wieder mal nur um m(ICH) ALL-EIN(s) handelt.... hehehe

    Das Absolut.

    Es gibt kein anderes Absolut, als die Wahrheit aus dem Geist. Absolut ist für mich jede geistige Erkenntnis, obgleich jede Erkenntnis nur Stückwerk ist.


    Friedrich Nietzsche


    Domina vobiscum!
    Lou Andreas Salomè 
    und  F. Nietzsche und Paul Reé
    habe ich zeitweilig leidenschaftlich gern gelesen, ich liebte ihn, ich konnte mich gut mit seinen div. Leiden identifizieren, seinem Hass auf die christliche Kirche, auf die frommen Betschwestern. Sein Spruch: Wenn du zum Weibe gehst, vergiß die Peitsche nicht" könnte sich m. E. sehr gut auf diese beziehen, als erstes fällt mir dazu seine Schwester Elisabeth ein. Wieviel Frauen kannte er denn schon wirklich gut, um so ein Pauschalurteil abzulassen, außer seinen 3 tiefgläubigen Schwestern war da doch nur Lou Andreas-Salomé, seine Muse, eine Intellektuelle, ein Freigeist - warum sollte er gerade ihr mit der Peitsche kommen? Wer hier wirklich die Peitsche geschwungen hat, kann man im Bild nebenan sehen...lol... Er hat über das Kirchenchristentum die Peitsche geschwungen...
    Als ich neulich im Krankenhaus lag und so über die Sterblichkeit  von "Ecce Homo" nachsann, fragte ich mich, ob ich Nietzsche je wirklich verstanden habe. Für mich war er ein Mystiker - der hat die steinerne  - versteinerte - Kirche abgerissen, sich von ihren Dogmen befreit, um sie völlig unabhängig von jeder Religion frei-geistig in seinem Innern aufzubauen.

    Der Übermensch Nietzsches hat m. E.  nichts mit  Adam Kadmon, dem Gottmenschen gemein,  sondern ist eine Abart - ein m. E. rebellischer stolzer Gegenentwurf zum "allgemeinen" MassenChristenmenschen, der für Nietzsche die Schwächlichkeit des Mittelmaßes repräsentierte.
    Bei Adolf Hitler pervertierte die Idee... da wurde aus dem gesunden Willen zur konstruktiven Eigen-Macht der pure perverse Wille zur destruktiven Macht über alles und jeden, ein Wille, der die ganze Welt verbrennen sollte und jede menschliche Schwäche als Unwert ansah.
    (Jawohl, Sir, das sage ich, die auf der andern Seite behauptet, es gebe in WAHRHEIT keinen Holocaust oder Hitler - gibts auch nicht, Sir, hats nie gegeben, alles nur ein  Traum....hehehe - aber ich habe nichts dagegen, dass wir uns darüber unterhalten. Bei allem heitren Ernst. Widersprüchlich oder paradox?)

    Ich habe einige Biographien Nietzsches gelesen, eine war darunter, die besondere wissenschaftliche Seriosität für sich beanspruchte, es war mehr eine psychoanalytische Studie als eine Biographie, Mir ist der Autorennahme entfallen, aber dieser Kleingeist machte Kleinholz aus Nietzsches großem Geist. Das war ein schwarzpsychologisches Schmutzfinkenopus, dass es mir die Tränen in die Augen trieb.

    Wille

    Ich habe SELBSTverwirklichte Menschen (bzw.  solche, die sich dafür halten)sagen gehört, dass ihr Wille nun der Wille Gottes sei. Liebe und tu was du willst, bedeutet für sie, sich alles zu wünschen und alles zu wollen, weil ihr Wollen mit dem Wollen Gottes immer übereinstimme.
    Dem möchte ich gerne widersprechen. Der Wille des Menschen schweigt komplett, wenn er mit dem Willen Gottes verschmolzen ist. Oftmals spielen dann noch so Überzeugungen mit hinein, dass man  ja sowieso nichts tun könne, was Gott NICHT will. So leicht ist es aber nicht. Wunschlosigkeit bedeutet Ende des Begehrens und damit Ende des Leidens - erst dann ist man im "Flow" mit dem Leben (Was es natürlich auch  nicht gibt, weil ICH das LEBEN bin, but: let's entertain! Wieso glaubst du immer noch, das Leben finde irgendwo außerhalb - getrennt von dir - statt!)

    Frei-Sein

    Da gibt es von div. Krankheiten geplagte Menschen und da gibt es Therapeuten, die den Kranken statt körperlicher Heilung  eine Idee des  "Frei-Seins" anbieten.  In 2-5 Stunden wird da der Kranke hypnotisch deprogrammiert und reprogrammiert und damit  in den Zustand der Freiheit versetzt, des sog. "Flow", was ja recht eigentlich nichts anderes ist als das Frei-Sein von Ego. Dass die größte Angst des Menschen neben der Angst vor der Liebe die Angst vor der Freiheit ist, wird da unberücksichtigt gelassen. Da wird auf die Schnelle der alte destruktive Code geknackt und das System auf Reset gestellt. Selbstorganisation nennt man das.
    Die Frage dieses Therapeuten lautet nicht: Willst du geheilt sein? sondern: "Willst du frei sein"?
    Freiheit, Frei-sein ist erstmal eine Idee.Kein Mensch kann sich nämlich vorstellen, was Freiheit wirklich bedeutet. Jeder Kranke will doch erst einmal  von seinen körperlichen Symptomen FREI werden, das ist seine allerstes Anliegen, er will keine Schmerzen mehr erleiden. Berechtigterweise.
    Jesus, der Archetyp des inneren Heilers fragt bei seinen Heilungswundern  nicht nach Frei-Sein, sondern er fragt : Willst du geHEILT werden? Damit meinte er ganzheitliche Heilung: die Heilung von Körper, Seele UND (Klein)-Geist. Willst du leben - willst du wirklich LEBEN. Um Heilung zu erwirken, muss Krankheitseinsicht da sein. EIN-Sehen, Bewusstheit um das, was mir wirklich fehlt.
    Jesus: Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Das heisst, wer nur für das Wohlergehen  des Körperlichen Lebens sorgt, wird dieses Leben verlieren. Der Kranke muss, um geheilt zu werden, den Wunsch nach körperlicher Heilung aufgeben, ihm muss das Suchen nach dem geistigen  Reiche Gottes zum  ALLERERSTEn Anliegen werden!  Diesen Wunsch nach körperlicher Heilung einfach durch den Wunsch nach Frei-Sein zu ersetzen, bringt es m. E. nicht. Was der Patient durch die hypnotische Behandlung bekommt, ist möglicherweise nur eine Übertragung - ein Geschmäckle vom Frei-Sein des Therapeuten, seiner Idee von Frei-Sein.

    Unverständlich wenn nicht bedenklich finde ich es, wenn den Kranken dann noch Tabletten verordnet werden, so eine Art Mentaltabletten. Da kriegt der Kranke wohl den hypnotischen Befehl/Empfehlung?, wenn alte unangenehme Reize ihn überkommen, in seiner Vorstellung ein paar blaue oder grüne Kügelchen einzunehmen. Diese magischen Rituale  können allerdings bei manchen disponierten Menschen zur Sucht ausarten, die schlucken jedes Zeug, was ihnen eine Stimmungsveränderung verspricht hand-und haufenweise, gleich ob real oder mental - nur, wie gesagt, die Freiheit kann nicht jeder vertragen so ad hoc und stante pede. SELBSTorganisation??? Wirklich? Mir klingt das viel eher nach einer Wunderkur ... Es wird sich herumsprechen, dass da einer ist, der im Handumdrehen Freisein UND körperliche Heilung verspricht, denn wie der Therapeut sagt, , fallen die Symptome von selbst weg, wenn das Frei-Sein in Kraft tritt. Nur, wer weiss denn, wie lange diese Art von Freiheit anhält? Wie lange soll der Patient Kügelchen schlücken, um seine Stimmung zu verändern?  Wenn es sich herumspricht, werden die Leute massenhaft kommen, aber nicht um "Frei" von Ego  zu sein, sondern frei von ihren körperlichen Symptomen. Und wie viele brauchen ja doch auch ihre körperlichen Symptome, - auch wenn sie vordergründig nach Heilung suchen - um sich dem Schmerz und der Angst, die sich in Symptomen äussert,  nicht BEWUSST stellen zu müssen.

    Wenn diese Therapie-Methode  keine angewandte Magie ist, dann fress ich meinen Hexenbesen!
    Wahres Frei-sein kommt m. E.  erst durch die Bewusstmachung des Verdrängten, durch Einsicht. Frei-sein, wie ich es verstehe,heisst auch Frein-sein von den Abwehrmechanismen.   Frei-Sein ist das Ende des Individuations Prozesses und nicht der Anfang.  Die Frage, die mich permanent in diesem Kontext beschäftigt: Wie soll das, was andere Menschen seit es Menschen gibt, in jahrzehntelangen wiederkehrenden Wachstumsphasen (Tiefenprozessen) erleben und erleiden  in ein paar Stunden "organisiert" werden???
    Die Antworten darauf hören sich theoretisch allesamt wirklich gut und überzeugend an, vernebeln mir aber die Sinne... zu einfach, zu schnell alles, like Fast-Food-Therapie... 
    Was ist  mit dem Glauben und dem absoluten Vertrauen, welches Heilung erst möglich macht? kriegt man das so ad hoc geschenkt?

    Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Therapiemethode besonders die Sorte Techniker-Therapeuten anzieht, die gerne "machen", strategisch vorgehen und organisieren. Wer die Aussenwelt gerne kontrollierend gestaltet, wer seinen Spass daran hat, " Augia-Ställe" auszumisten und das Bedürfnis hat, überall gestaltend einzugreifen, Ordnung zu schaffen,  der hat auch keine Probleme damit, die Innenwelten der Menschen zu programmieren, de-strukturieren, re-strukturieren,  zu organisieren.  Das bringt Bonus dem, der dafür anfällig ist: ein berauschendes Machtgefühl, welches man glatt mit der "Leichtigkeit des Seins" jenseits von Ego verwechseln könnte. Bleibt mir noch zu fragen, wessen "SELBST" da organisiert wird.
    Wer hat die Kontrolle???

    Kafka in the Air

    Der "Auktoriale Beobachter"  - in Anlehnung an den "auktorialen Erzähler" - ist eine Art GottMensch, der es aber bevorzugt, als Mensch unsichtbar zu bleiben.  Die "Geschichten", die er sein Leben nennt, nähren sich daraus, dass er über die Menschen, mit denen er sich innerlich und äusserlich beschäftigt,  alles zu wissen bestrebt ist, aber wie über Gott, läßt es sich über ihn selbst nur spekulieren. Der allwissende und allgegenwärte Beobachter zieht die  Fäden aus dem  Hintergrund. Wie der auktoriale Erzähler/Schriftsteller sich für seine diversen SpielCharaktere "PersonalAkten", eine Art Personalbibliothek anlegen muss,  - er ist der "Personalchef"  - so ähnlich tut der auktoriale Beobachter mit den Figuren, die die Bühne seines Lebens bzw. seiner Vorstellungen bevölkern: er sammelt Hinweise, Beweise . Er vergißt nie etwas.
     Dass er dadurch, dass er sich nicht zeigt, sehr verletzbar ist, und weil er keinen Einblick hat, was die Figuren auf seinem Schachbrett untereinander über IHN austauschen, neigt er zur Paranoia. Deshalb muss er verhindern, dass seine Romanfiguren sich untereinander austauschen. Der auktoriale Beobachter legt daher  Wert darauf, dass sich das Fußvolk/Personal untereinander nicht näher bekannt macht, was es an persönlichen Informationen über Einzelne benötigt, empfängt es von "oben", aus dem "Personalbüro".
    So neigt der auktoriale Beobachter auch zu Paranoia, wenn ihm sein auktoirales Monopol streitig gemacht wird und/oder seine auktoriale allwissende und allgegenwärtige Unfehlbarkeit angezweifelt wird.
    Seine Figuren warten darauf, dass er sich ihnen zeigt, sie warten auf Godot. Wie immer. LOL.


    Das Ich durchschauen -  Oder Learning by Doing

    Seit Christi Geburt im Herbst des Jahres 2011 scheint es meine/seine vorrangige Beschäftigung, das Ich - das Menschliche, die Psyche zu durchschauen. Von Innen heraus.Die Abwehrmechanismen des Egos im Zusammenhang mit der Schattenintegration zu durchschauen war eine Sache, dies geschah auf der allgemeinen Forenebene im Internet, wo sich mir ein lebhaft-vielseitiges Schattenkabinett bot.  Eine  andere Gelegenheit bot sich auf der Zweier-Beziehungs-Ebene, wobei ich mich angstfrei und offenen Auges in eine Symbiose verstricken liess.
    Psychologe  (oder Wissenschaftler) aus dem Ursprung kann man nur jenseits von Ego werden.  Diesseits von Ego hat man i.d.R. viel zu viel Angst, Angst vor Menschen, Angst vor dem Leben; Angst vor dem EINLASSEN! . Deshalb studiert man im Diesseits die Menschen vorsichtig  aus der Ferne, d.h. man sammelt sich Wissen an ÜBER den Menschen auf der Universität und/oder aus  Büchern. Das ist Wissen aus zweiter Hand, weil es eines Vermittlers, eines Mediums bedarf. Der Psychologe aus dem Ursprung bedarf keines Mediums mehr, er sitzt direkt an der Quelle. Sein Wissen ist originär und basiert auf un-mittel-barer geistiger Erkenntnis - im Gegensatz zum Wissen aus dem Verstand/Gedächtnisspeicher.

    Voraussetzung für den Psychologen aus dem Ursprung ist das vorbehaltlose Sich-Einlassen auf alles, was ist und wenn ein Mensch oder die Situation von ihm verlangt, eine Weile in den Mokassins eines Menschen zu laufen, so tut er das ohne Zögern. Sich einlassen, heisst "learning by doing". Man weiss nicht, was kommt oder ob man überhaupt was "lernt" (ein etwas unzutreffender Ausdruck für Bewusstseinserweiterung) - mit "allem, was ist", sich einzulassen, ist immer ein Blind Date, eine immer neue nie zuvor erfahrene Situation.
    Meine letzte Einlassung nun hat mich live und vor Ort gelehrt, was eine Symbiose ist. Die konstruktive Seite und die destruktive Seite.

    In einer parasitär-destruktiven menschlichen Symbiose verschmilzt ein pseudopodisches Ego mit einem wohlgenährten Wirt.  Das pseudopodische Ego ist ein zeit- und raumergreifendes, alles übergreifendes "Einvernehmen", welches insbesondere bei Narzissten zu finden ist. Das pseudopodische Ego nimmt sich von allem nur das Allerbeste von den Menschen - das, was er insgeheim an anderen Menschen bewundert -  und gibt es als sein eigenes aus.  Es mästet sich am Blut seines Wirtes und wird an ihm dick und fett, hat es sich voll gesaugt, läßt es eine leere Hülle zurück, der Wirt stirbt bzw. wird depressiv und oftmals suizidal, weil er aller seiner Qualitäten entkleidet und beraubt wurde. So raubt das pseudopodische Ego dem Wirt seine Individualität, d.h. es übernimmt dabei nicht selten die Eigenheiten des Wirts, Sprechweisen, Redewendungen, Mimik, Gestik, Verhaltensweisen - sogar Einsichten und spirituelle Erfahrung, die nicht auf seinem Mist gewachsen sind. Bei Liebespaaren ist diese Art des Adaptierens  anfangs ganz normal und beruht auf Gegenseitigkeit, die verschmelzen so sehr miteinander, dass man sie nicht mehr voneinander unterscheiden kann - eine gefährliche Sache, die eine Individuation der Partner auf Dauer unmöglich macht. Ein Herz und eine Seele sein, heißt hier nämlich, man teilt miteinander nur ein Weltbild und zwar SEINES.

    Bezeichnend für eine destruktive Symbiose ist, dass man immer über andere Menschen spricht, nur nicht von sich selbst. In einer Symbiose ist man bestrebt, die eigenen Schwächen und Fehler/Neurosen gnädig voreinander zuzudecken und sie im Außen, an anderen Menschen zu sehen.
    Was mir früher in einer solche Beziehung aufgefallen ist, ist diese merkwürdige Perversität der Gleichzeitigkeit, eine Koinzidenz, bei der man sich über diverse Verhaltensweisen eines anderen Menschen ausgelassen hat, derweil man zur selben Zeit eben diese selbst unbewusst prakttizierte. Ich meine, es war nicht nur so, dass ich dies häufig nur  bei meinem Symbiose-Partner sah, sondern das allerverwirrendste war meine eigene Projektion, die ich nur halbbewusst wahrnahm. Gestern las ich auf der  FB-Satsang-Seite den bekannten Spruch, "Derweil du mit dem Finger auf andere zeigst, zeigen 3 Finger auf dich zurück."  Genauso war es, solche Situationen waren verwirrend und beunruhigend, aber ich konnte meine Finger, die auf mich zurück zeigten zwar ahnen, aber noch nicht klar sehen.
    Dennoch muss man auch diesen Spruch auf Wahrheit hin untersuchen, denn alle Sprüche lassen sich pervertieren, d.h. als moralitäre Waffe benutzen.

    Es ist ja doch keineswegs schlecht, über andere Menschen zu sprechen, auf der personal-dualen Ebene ist es auch nicht schlecht,zu werten - es ist hierbei wichtig zu einem klaren Urteil über Menschen zu kommen, seiner Intuition vertrauen zu lernen, um nicht jedem dahergelaufenen Eindruckschinder oder weit Schlimmeren zu verfallen - und dazu kommt man nur über den Erfahrungsaustausch in einem  Gespräch mit anderen Menschen. Der Poesiealbumspruch - ein spirituelles Dogma in der HerzensgutSzene: Sprich zu einem Menschen nur, wenn du Gutes sagen kannst - impliziert haarscharf, dass alles andere Sprechen über einen anderen Menschen  böse und schlecht ist. Auf diese Art der Selbstunterdrückung wird man zwar ein Herzensgutmensch und falscher Heiliger, aber weit weit von jeder Selbstverwirklichung entfernt.
    Über Menschen zu sprechen, kann ganz unterschiedliche Gründe haben: der eine klatscht gerne, ist auf nette Art neugierig und wissbegierig  und vergißt anschliessend wieder, was er hört. Der andere will verstehen,ist mitfühlend, leidet und freut sich mit und identifiziert sich von Herzen mit den "Besprochenen". Der nächste analysiert seine Mitmenschen aus reinem sachlichen wissenschaftlichem Interesse. Und wieder ein anderer analysiert und sammelt Wissen/Fakten über Menschen, legt gar ein Dossier an,  um es bei passender Gelegenheit gegen diese zu verwenden. Ich kannte eine Chefsekretärin, die ein Dossier anlegte über alles, was andere  vermeintlich über sie sagten. Sie hat mit ihrer Paranoia die ganze Chefetage angesteckt, sodass sich 2 feindliche Lager bildeten, die Chefetage mit ihren Mitarbeitern und die untere Ebene mit dem Fußvolk.

    Wer definiert hat die Macht,

    wer mächtig ist, der definiert...Es waren immer die Männer, die die Welt definierten und neue Weltbilder bereitstellten. Mächtige Männer, geniale Männer...Imperatoren, Besatzer - die römisch-amerikanische Besatzung hatte und hat noch den größten Einfluss auf das herrschende Weltbild.
     Dass im großen Maße Frauen daran teilhatten, ist weniger bekannt. Es waren auch immer Männer, die die überholten Weltbilder der Väter zertrümmerten, um daraus Neues entstehen zu lassen. Vor allem Schriftsteller, Künstler jeglicher coleur. Auch hieran waren in großem Maße die Frauen beteiligt.  Sie waren Musen, in der "Kirche" bzw. der Öffentlichkeit aber  mußten sie schweigen...ihre Intelligenz wurde heimlich ausgebeutet: viele hochangesehene Schriftsteller bedienten sich schamlos der Ideen, Worte und nicht selten auch der heimlich geschriebenen Werke ihrer Frauen und gaben sie als ihre aus. Es wäre im einzelnen zu fragen, ob dieser  Kunst- und Erkenntnisraub der Männer  auf konstruktiv-symbiotischer, freiwilliger  Basis mit ihren Musen verhandelt wurde oder auf destruktiver parasitärer "Besatzung" und Ausbeutung basierte - schlicht: auf schlechter traditoneller Gewohnheit.

    HAH! - ruft da Der ekle Sophist -  hab ich dich wieder erwischt, du Luder - den Holocaust und "Addi & Co." frech leugnen,  aber ansonsten an  so Etwas wie die Weltgeschichte und ihre Weltbilder, Römer und Amis, Frauen, Männer, Gut und Böse und lauter solche NICHTSnutzigen ETWASSE glauben! - wie passt das denn zusammen?
    Keine Ahnung, Schatz, aber es passt.

    Die Menschheitsgeschichte ist MEINE Geschichte, dass ich sie nur träume, mindert nicht ihren Wert, Esel!
    LG
    Gott

    Giggle Gröhl und Schenkelklopf -
    Zwischen Eselein und Ochs
    schläft das Göttlich' Paradox.
    Wer versucht, dies zu verstehen,
    muss kläglich seinen Geist aufgeben...
    Geistaufgeben is much fun,
    denn ohne ist mensch besser dran.
    Alaaf, Helau und Namast'e,
    der Reim tut euch gewiss jetzt weh,
    weshalb ich nun zu Bette geh' -
    ich leg mich lieber doch aufs Sofa
    und träume süß von Edgar Hofaaaaa......
    grh.....grhhhh...arghh.....pffffffff
    LOL 



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    Kommentar zum Thema Hitler/Holocaust, Allmystery-Forum
    Diskussion: Praktische Bewusstseinsentwicklung

    Folgendes Zitat aus
    http:/www.per-crucem-ad-rosam.de/Zusatz/Walsh.html
    wird von User IndigoDave zur Diskussion gestellt:
    "Nun folgt etwas Ungeheuerliches, was kein Deutscher sagen würde, aber Walsch sogar begründet :
    Walschs Gott sagte: "Hitler ging in den Himmel ein".
    Walsch fragt: "Warum ging Hitler in den Himmel ein ?"
    "Gott" antwortet: " Weil Hitler NICHTS "Falsches" getan hat..." (S. 95)

    Begründung: Es gäbe schließlich keine Hölle und er habe den ermordeten Juden im Endeffekt Gutes getan: " ...das was ihr den Tod nennt, ist das Großartigste, was irgendjemandem paasieren kann" (S.69), "die Seelen der Juden wurden von ihren irdischen Fesseln befreit, so wie Schmetterlinge aus einem Kokon schlüpfen." (S.77)

    Walschs Gott betont, daß jeder tunlichst alle seine Wünsche verwirklichen soll. Strafen im Jenseits gibt es nicht. Wenn aber jemand aus moralischen oder Gewissensgründen von einem Vorhaben absieht, so betrüge er sich in seiner Weiterentwicklung und müsse diese gern gehabte Erfahrung in einem weiteren Leben nachholen. Wohlgemerkt: Bei Walschs Gott gibt es weder Gut noch Böse. Alles ist erlaubt, ja alles muß getan werden. Erfahrung sammeln ist das wichtigste für die Fortentwicklung. Wer die Erfahrung sammeln will, böse zu sein, muss dies tun zu seinem eigenen Glück ! Sonst ist er im Jenseits unbefriedigt. - Das ist WALSCH !" Zitatende
              Dazu schreibt der User Callida:
    "Walch schreibt, kurz zusammengefasst, „Addi habe die Juden in den Gaskammern aus ihrem irdischen Kokon, ihren Körpern, befreit, dafür sollten sie ihm dankbar sein“. Und: „Jeder müsse sich im Erdenleben austoben können, sich seine Wünsche erfüllen, auch die perversesten, sonst schade das seinem eigenen Glück, seiner Bewusstseinsentwicklung.“Addi brauchte demnach den Massenmord, um in seiner Entwicklung weiterzukommen, hee?Indem der die Juden aus ihren Körper befreite? Walsh sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn er solch eine P E R V E R S E win win Situation „entwirft“ und als spirituelles Konzept verkauft (im wahrsten Sinne des Wortes bei den Auflagen seiner Bücher)."



    NEIN!, nichts von alledem schreibt und meint ND Walsch wirklich in seinem Buch. Die hier entworfene Win-Win-Situation ist der alleinige Entwurf des Users Callida! Der hier zitierte Walsch-Text bzw. das gesamte anliegende fundamentalistische Pamphlet  ist  eine aus dem Zusammenhang  gerissene gotteskriegerisch gefärbte Lesart des Verfassers Franz S., wilde Schlussfolgerungen, die dieser  aus den Worten "Gottes" zog, die C.  offenbar ohne zu zögern und zu hinterfragen übernimmt... Schlussfolgerungen aus Schlussfolgerungen!

    Ganz ähnlich auch wie "Geistesbruder Franz S." attribuiert Callida hier  aus vor-urteilsbehafteten  Moralvorstellungen heraus,  wie Franz S. entwertet er die Worte Walschs, indem er ihnen eine Bedeutung unterstellt, die seine Vorurteile und seine dualistische Weltsicht stützen.  Die Entwertung liegt u.a. darin, dass er den Walsch-Zitaten keine echte Aufmerksamkeit schenkt, nicht darüber nachdenkt, d.h., er verweigert das Verstehen  und verurteilt somit ND Walsch, genauso wie er an anderer Stelle Adolf Hitler verurteilt und  alle jene Leute, die den Holocaust "leugnen", in ein falsches Licht stellt. Wobei er ja doch gar keinen Unterschied macht zwischen den rechtsradikalen Holocaustleugnern, die zu Recht der Leugnung angeklagt werden - und der spirituellen Erfahrung/Erkenntnis eines Menschen, der erkannt hat, dass alles Leiden, d.h. dass die eigene Lebensgeschichte mitsamt der Menschheitsgeschichte nur ein Traum gewesen ist.  (Diese Erkenntnis nenne ich die Letztgültige Erkenntnis. Das ist die Erfahrung der WAHREN WIRKLICHKEIT, der gegenüber alles andere "unwahr" ist.)

    Der Unterschied nun ist der:  Die rechtsradikale Leugnung bezieht sich nur auf den begrenzten Zeitabschnitt der Geschichte.  Diese Leute glauben , dass  Adolf Hitler zwar sehr wohl eine geschichtliche Realität darstellt, der Holocaust dagegen  nicht stattgefunden hat, - dass alles eine Erfindung der Herrschenden, eine Verschwörung sei.  Diese Sicht teilen sie übrigens auch mit den  Opus Dei-Priester, die aus diesem Grunde vor einigen Jahren päpstlicherseits vom Dienst suspensiert wurden - ansonsten aber  glauben sie wie alle anderen  Normalmenschen an die Menschheit und ihre Geschichte, d.h. an das Konsensusbewusstsein und Weltbild des Ego.  
    Im Unterschied dazu steht  die transpersonale EinheitsErfahrung, die Erkenntnis der WAHREN WIRKLICHKEIT, aus der heraus unter vielem anderen  das eigene Leben,  die ganze Menschheitsgeschichte als TRaum erkannt wird und daher keine Wirklichkeit hat. Einher damit geht  die Erkenntnis der eigenen Unsterblichkeit-(Bewusstseins) , sodass auch der Tod seinen Stachel verloren hat. Die Letztgültige Erkenntnis ist in meiner Definition deshalb eine letztgültige, weil sie die letzte Identifikation mit der Person/Körper auflöst. Erst dann steigt der Phönix aus der Asche.
    Wer die Letztgenannten mit dem gemeinen rechtsradikalen Holocaustleugner undifferenziert  in eine Schublade steckt, verwechselt nicht nur die Ebenen, er zeigt damit, dass es ihm an eben jener "Letztgültigen Erkenntnis" fehlt.  Callida's verächtlich-herablassendes Unverständnis gegenüber "Addi" Hitler zeigt vor allem deutlich, dass ihm die Individuationsebene unbekannt ist, auf der ein Mensch sich mit allen leidenden  Wesen identifiziert, wobei u.a.  die eigene  Potentialität im Bösen wie im Guten erkannt wird, also auch die seelischen Hitler-Anteile, wie Machtgier, Herrschsucht  usw... der verdrängte Diktator oder "Imperator"in uns. Dieser Prozess der Aussöhnung mit und durch sich SELBST zugleich ein Prozess der Begnadigung ALLER  leidenden Wesen. Die Bedingungslose Liebe ist die Frucht der AusSÖHNung mit sich selbst und durch das SELBST,  - wer sich von Gott resp. sich SELBST  bedingungslos angenommen fühlt, nimmt im selben Zuge auch seine Mitmenschen bedingungslos an.

    Die Dünkel und die Kälte, mit der der C. den  "Addi" augenscheinlich lieber in der Hölle braten als im Himmel  sehen will, macht deutlich, dass er mit sich selbst noch nicht ausgesöhnt ist. Recht eigentlich stellt sich C. mit seiner Rede auf die selbe moralitäre schwarzchristliche  Stufe von  "Geistesbruders Franz", des Verfassers des Pamphlets, der ebenfalls ein tieferes Eingehen auf die zudem aus dem Zusammenhang gerissenen Ausführungen ND Walschs verweigert. (Siehe den Originaltext unten)

    Es ist anzunehmen, dass sich für den User Callida  die  "Perversionen" des ND Walsch nicht  nur auf dessen transpersonales Hitler/Holocaust-Verständnis  beschränken:

    Gott: "Übe dich darin, diese Dinge zu lieben: MACHT, GLANZ, RUHM, ERFOLG, GEWINNEN."
    "Übe dich darin, auch diese Dinge zu lieben:
    DAS LOB VON SEITEN ANDERER,
    BESSER ZU SEIN,
    MEHR ZU HABEN,
    WISSEN WIE,
    WISSEN WARUM."

    Die Frage stellt sich , warum läßt der User Callida so gar kein gutes Haar an ND Walsch - wie kann es sein, dass gerade er,  der so beeindruckend und  vollmundig von Individuation zu schreiben pflegt, übersieht,  dass der ganze Text, inclusiv aller hier von "Gott" empfohlenen Übungen im Dienst an der Menschwerdung stehen, d.h. gerade im Kontext mit Individuation bzw. Schattenintegration  ihren Sinn erhalten???
    Was  "Gott" hier zu üben empfiehlt,, bedeutet nichts weniger als  Heilige Kühe zu schlachten, - Dämonen auszutreiben, die unser Bewusstsein begrenzen. In den Augen eines "Gutmenschen", eines Moralisten oder Christenmenschen wie "GEistesbruder Franz S."  erscheinen die  Aufforderungen "Gottes" deshalb "pervers", weil er gelernt hat, Macht und alle oben angeführten Eigenschaften als schlecht, böse und hassenswert anzusehen. Was "Gott" nun tut: er schickt den Sucher ins andere Extrem: er soll lieben, was er zuvor hasste. Unter anderem lernt man dadurch, dass alles zwei Seiten hat, eine destruktive und eine konstruktive Seite.

    Walsch geht  berechtigterweise davon aus, dass die meisten christlichen Abendländer bzw alle "Religiösen"- eine verklemmte Erziehung geniessen,  wobei sie (wir alle)  die christlichen Werte/ Glaubenssätze inhalierten, dass Sex schlecht, Macht schlecht sei, Ruhm schlecht sei, Erfolg schlecht sei...
    .und sich selbst zu lieben die größte Sünde sei.  Gott wendet hier eine psychotherapeutische Maßnahme an, die alte Glaubenssätze demontieren bzw. bewusst machen soll:  Was mit solchen Affirmationen bewirkt wird, ist, dass die verdrängten Bedürfnisse nach Sex, Macht, ERfolg usw. Erlaubnis bekommen und bewusst gemacht werden. Aus psychospiritueller Sicht handelt es sich hierbei  um nichts weniger als um Gegensatzvereinigung auf der personalen Indivudationsebene - eine Voraussetzung für alles weitere psychospirituelle Wachstum.

    Diese "magischen"Übungen, die Walsch/Gott hier empfiehlt,  dürften ja wohl keinem fremd sein, der wie C. seinen  Franz Bardon bzw. das  Positive Denken kennt.  Welcher Balken im Auge versperrt  ihm da wohl die Sicht auf die Wahrheit?  Kann es sein, dass C. ein Problem mit dem Eingeständnis resp. Bewusstmachung seiner eigenen im Schatten dahindämmernden  "perversen" Bedürfnisse (Liebe) nach Sex, Macht, Status, Geld, Erfolg, Lob, Wissen  hat? Vielleicht sollte er diese Übungen für sich selbst anwenden - ich verspreche ihm, dass er  in diesen verdrängten Anteilen eine Menge "Addi" findet.Das wäre mal ein konkreter Schritt in das WAHRE  "Frei-Sein", worüber C.  zwar  gut zu theoretisieren versteht, was aber augenscheinlich nicht seinem eigenen  SEIN entspricht.

    Alles in allem zeigt sich C.  in der Hitler-Holocaust-Diskussion  immer wieder als  einen Moralisten, wie er moralitärer  nicht sein könnte. Einer,  der sein Wohlwollen über alle, nur nicht über  Adolf Hitler ausgiesst, gibt damit allerdings seinen spirituellen Bankrott bekannt, denn er zeigt damit, dass er offensichtlich massiv  mit weltlicher Moral, weltlichen Werten und GutmenschWertungen identifiziert ist.
    Aus transpersonaler Sicht ist daher nicht die Rede des Walsch-Gottes "pervers", sondern das von Betroffenheit trunkene moralitäre TextVerständnis des sich hier als Sittenpolizisten gebärdenden Users C. , der hier ie alle Moralprediger auf dem spirituellen Auge blind ist. Callida zeigt sich hier -  nicht anders als der "Geistesbruder Franz" -  noch heftigst mit der Dualität  bzw. dem  Gut&Böse-"Virus" infiziert. Für den Verfasser des Pamphlets ("Geistesbruder Franz S.") ist, wie man unschwer seinen Worten entnehmen kann, alles, was jenseits von Gut&Böse ist - Jawoll - das ist niemand anders als GOTT SELBST! -  dämonisches Teufelswerk! (Diese "teuflischen Verkehrungen" bewusst zu machen, ist kein leichtes Spiel auf dem spirituellen Weg - das WAHRE GUT - GOTT wird zunächst als dämonisch und böse gefürchtet. Bis sich diese angstvolle Verwirrung auflöst, muss man lange kopfunter  hängen, Folks!

    Nach der David Hawkins- Bewusstseinsskala befindet sich Callida hier  a) im BW 175 (Stolz, geistiger Hochmut, Verachtung) und  b)   im "Reaktiven Sippenbewusstsein". Ganz unten!
    Der folgende Artikel von "Pollux dem Jungspund" wird ihm daher aus dem Herzen sprechen.

    Ein wichtiger Aspekt, der die gesamte Akzeptanz der Kosmologie Welschs in Frage stellt ist folgende Aussage von Gott:
    "Hitler ging in den Himmel ein. Wenn ihr das begreift, begreift ihr Gott"
    Zum einen ist jede Aussage, welche die Verbrechen des Nationalsozialismus (und seiner Leitfigur) auch nur ansatzweise öffentlich zu relativieren versucht, leugnet oder gar verherrlicht zu Recht, wie ich meine, ein Straftatbestand.
    Weiterhin verbietet sich im politischen und gesellschaftlichen Leben jedweder Vergleich mit irgendwelchen vermeintlich positiven Errungenschaften des Nationalsozialismus (und seiner diktatorischen Leitfigur), was den sofortigen Karriereknick des/der Betroffenen zur Folge hätte, wenn dem nicht entsprochen wird.
    Zuletzt meine persönliche Einschätzung. Ein Mensch, der entweder durch Befehlsgewalt oder Duldung des Wirkens seiner willfährigen Mitarbeiter den Tod und das Leid von aber Millionen Menschen (mit-)verursacht hat, der für den Genozid des Holocaust die Verantwortung trägt und sich, nachdem sein idologisches Konzept gescheitert ist, mit Giftkapsel und Kopfschuss seiner Rechtfertigungspflicht vor der Völkergemeinschaft entzieht, ist dem Himmel so fern, wie wohl kaum ein anderer.
    Wagt jemand in diesem Forum irgendeine abweichende Meinung zu äußern? Nur zu, der Verfassungsschutz liest zu recht mit. 


    aus: fhttp://www.gespraechemitgott.net/beitrag770.html 

    Ich habe in mir alles gefunden, den Engel und den Teufel. Ich weiss, zu was ich fähig gewesen wäre im Bösen wie im Guten. Als ich das kleine verlassene Kind in mir fand, da habe ich alle verlassenen Kinder gefunden. Als ich mich fand,  habe ich auch das Kind "Addi"  in meinem Herzen gefunden und verstand,  wie es zum Diktator Hitler werden konnte. Ich fand auch den Diktator in mir, den Mörder, .... alle...
    Auf diese Weise - die einzige Weise -  findet ein Adolf Hitler Gnade vor "Gott"! Der Himmel ist in DIR! Nirgends sonst! In der AusSÖHNung mit sich selbst  ist man gleichzeitig mit allem und jedem ausgesöhnt. In diesem Licht erkenne ich: Weder ich noch andere Menschen haben je etwas Falsches getan, niemand hat jemals einen Fehler gemacht.Einen anderen Himmel gibt als dein eigenes Herz gibt es nicht.  Darin wird alles und jeder begnadigt! Niemand sonst als DU SELBST bist der "Gott" , der Gnade walten läßt., vergibt und verzeiht, straft und den Menschen die Hölle bereitet... Und deshalb hat ND Walsch auch  hierin recht, wenn er schreibt: Hitler ging in den Himmel ein, wenn ihr das begreift, dann begreift ihr Gott.

    Aber bevor du nicht in den Himmel eingehst, geht auch kein anderer hinein. Nicht Hitler steht hier zur Debatte, DU, Callida, wirst  erst dann in den Himmel eingehen, d.h. Gnade vor dir SELBST resp. Gott finden - wenn  a) deine verdrängten Bedürfnisse bewußt gemacht und b)wenn du den Schmerz und das Leiden des kleinen  Kindes, das du warst,  in dir gefunden hast -   dann nämlich findest du auch "Addi", weil: wer sich selbst gefunden hat, findet alle Menschen( in ihrem Menschsein - im Gottsein bist du ALLEIN(s).


    Wie ist es möglich, dass C. hier  das Wesentliche so ganz und gar nicht verstehen kann, nämlich dass die Botschaft des  Walsch-Auszugs schlicht und einfach  lautet : Höre auf zu werten! ?
    Das ist deswegen möglich, weil geistiger Hochmut,  Vorurteile und Abwehr  blind machen. Diese Blindheit liegt im übrigen auch  Callida's Beharren auf der Dennoch-Realität  der Konsensustrance-Wertungen zugrunde.  Seine Antwort wäre daher gewiss: Ja, ABER...wenn du aufhörst mit Werten, dann heisst das ja nicht, dass die Perversion keine Perversion mehr ist. Perversion ist Perversion und bleibt Perversion auf der dual-personalen Ebene, ganz egal, wie das aus nondualer Perspektive erkannt wird.
    C. jedoch erkennt nicht, dass seine Wenn-Dann-Rechtfertigungen nur DENKEN ist, das schlussfolgernde Denken der Alten Väter Ordnung, -  SELBSTbegrenzende Glaubenssätze, mit dem er dem GroßenGeist seine Schöpferkraft nimmt. Er überträgt die Gesetze der Alten Ordnung auf die Ebene der Neuen Ordnung, er weiss,  wie die zu sein hat! Er maßt sich an zu wissen, wen Gott in den Himmel einläßt und wen nicht -  Niemand sonst als ein Dr. Allwissend spielendes SuperEgo spielt hier Gott!

    Wenn du wirklich aufgehört hast mit dem Werten, "WEISST" du nicht, was "Perversion"  ist bzw. GLAUBST du nicht mehr daran, weil du die Moral transzendiert hättest und im Bewusstseins des Nichtwissens wärest.Aber dazu musst du DE FACTO aufhören zu werten, statt dir nur VORZUSTELLEN und zu DENKEN, wie es wäre, WENN du aufhörtest zu werten...  In der Gegenwärtigkeit gibt es den Begriff "Perversion" nur als Abstraktion, es hat keinerlei konkrete Wirklichkeit, alles andere ist nur DENKEN.Kopfkino.

    So zu DENKEN wie der User Callida, kann man nur, wenn man wie er glaubt, man könne das Gewahrsein nach Gutdünken ein- und abstellen,  einerseits im Gewahrsein verweilen und darnach wieder "voll identifiziert" in der Welt agieren.   Es ist aber  nicht möglich, das Gewahrsein "aufzustellen", um darin nichtwertend zu verweilen und nachdem das Gewahrsein ("Gott") wieder "abgestellt" ist,  weiterhin ernsthaft das KonsensusDENKEN des alten Weltbildes - d.h. die Konditionierungen und Identifizierungen der Person  -  aufrechtzuerhalten und zu verteidigen. Gewahrsein löst Identifikation nach und nach g a n z  auf (s.a. Schattenintegration) Und wenn es das nicht tut, dann ist es kein Gewahrsein,

    "Gott" oder das Gewahrsein ist Bewußtheit und Bewusstheit desidentifiziert die Person von dem, was sie glaubt zu sein, Bewusstheit transformiert die Person in das eigenschaftslose "Ich-Bin-Bewusstsein - von dem man nicht sagen kann, was es tut, von dem man aber durchaus sagen kann, was es nicht tut: Es erstrebt nichts mehr, es verfolgt keine Pläne, keine Strategien, keine Absichten, Zielvorstellungen, um in der Welt "Jemand" zu sein oder zu WERDEN und wo jemand noch Projekte hat, da ist auch "Jemand" (Ego) am Werke.
    Wenn das Gewahrsein nicht die Person verwandelt, dann ist es kein Gewahrsein.  Gewahrsein ist kein "Tool", Gott  läßt sich nicht benutzen wie ein Werkzeug, um mal kurz aufzutanken, am himmlischen Frieden zu schnuppern, um dann zurückzukommen und das Alte Lied weiterzusingen. Gewahrsein ist das Auge Gottes. Wer da glaubt, er könne in den Heiligen Hallen nach Gusto ein- und ausgehen und dabei unverändert bleiben, ist nicht anders als der frommer Christ, der regelmäßig zur Beichte geht, um sein Gewissen zu erleichtern, nur um hernach  frisch und fröhlich weiter zu sündigen.

    Wenn hier ein "wütender Virus" gewütet hat, dann war es ein moralitärer Rechtschaffenheitsvirus, der hier gegen ND Walsch und Hitler& Co.  -  in Wahrheit aber gegen das Himmelreich gewütet hat. Damit kann man in der Welt zwar Karriere machen oder bei den Allmy-Mods Punkte sammeln,  aber in den "Himmel" kommt man damit nicht!
    C. offenbart in dieser Diskussion, dass er  kein wahrer Geistesbruder, sondern mit der Täuschung kollaboriert, in Wahrheit ist der Gegenspieler und geistig offenbar dem "Geistesfreund Hans Z.", der Verfasser des schwarzchristlichen Pamphlets gegen ND Walsch) weit näher als der WAHRHEIT!

    C.,  der ansonsten in seinen ForenBeiträgen eine beeindruckende Gottesgelahretheit an den Tag legt, zeigt hier  seine  Schattenseite - eine polemische Begabung, die in keinster Weise der Dreckischen Unterstellungsrhetorik des  "Herrn Fredo" nachsteht. (Psychopatholog.: Dysfunktionaler Attribuierungsstil.) Dieser Stil gehört in die Rubrik der psychologischen Abwehr. Im Individuationsprozess werden die Abwehrmechanismen aufgelöst.
    Bevor das dualistische Bewussstsein überwunden wird, gibt es einen Kampf auf Leben und Tod. Das unbewusste Ego projeziert seine inneren Kämpfe  nach außen:  in die Mitmenschen, in eine feindliche Nation/Religion u.ä.. Da wird das, was ins Unbewusste vedrängt ist, zum Krieg in der Aussenwelt. Wer den Individuationsprozess/Schattenintegration selbst durchlaufen hat, der weiss, wie ungeheuer angst- und leidvoll  der Gut vs. Böse-Krieg  in der eigenen Seele verläuft, der weiss, wie dramatisch man diese Kräfte erst einmal nach aussen auf die anderen projeziert, bevor man fähig ist , die Projektionen als solche zu erkennen und zurückzuholen. Auf dem spirit. Weg im Kontext mit der Schattenintegration  bleibt es gar nicht aus, dass man als christlicher Abendländer mit der fundamentalistisch-gotteskriegerischen- schwarzchristlichen Psychose konfrontiert wird. Wer das wirklich erlebt hat, der kennt die Projektionsgewitter, der weiss, wie verwirrend es ist, auf der einen Seite das sog. Böse zu hassen und auf der anderen Seite das Böse zu "lieben" - nicht zu wissen, wer nun Engel und wer der Teufel ist. ...der kennt die  Wahnsinns- und die Todessängste, die inneren Erdbeben,  die man in diesem Kontext durchsteht, bis man am Ende  über die Polaritäten von Gut & Böse hinaus ist.

    Das wahre Christentum, der wahre GEIST/Gott/SELBST ist jenseits von Gut & Böse. Das organisierte Christentum als Religion - jede organisierte Religion - verbleibt im dualistischen  Gut&Böse-Bewusstsein. DAS nämlich meint der Gott von ND Walsch, wenn er sagt, Religion sei nicht gut für den Menschen.
    Dass ein "Gottesgelahrter" wie C.  die krasse Gut&Böse-Mentalität  und das fundamentalistische alttestamentarische  Gottverständnis in diesem Pamphlet nicht zu bemerken scheint zeigt seine eigene Verwirrung hinsichtlich Gut&Böse.  Die Trennung, die er zwischen transpersonalem und personalem Bewusstsein zieht, ist "perverserweise"  dieselbe Trennung wie die zwischen Gut & Böse. 
    (Richtig ist: Transpersonales BW vs. Personales BW entspricht  der WAHRHEIT vs. Unwahrheit, anders gesagt des Wahren SELBST vs. Ego) 

    Sowohl - als auch, d.h., die Erkenntnis, dass die Dinge sowohl sind als auch nicht sind,  wird von ihm offenbar so verstanden, dass das eine so gut wie das andere ist, - dass man das Beste aus beiden Welten haben könne.  Das heisst, er will  den Kuchen essen UND gleichzeitig behalten!  Dazu braucht es aber eine Menge Ein-BILDungskraft!  Deswegen schrieb ich ihm  neulich, dass er  ein Super Magus sei! Das war weder abwertend noch aufwertend gemeint, sondern mehr in dem Sinn, dass seine Vorstellungs- und  EinBILDungsskräfte nicht im Dienste des GEISTES, sondern im Dienst an der Welt stehen, ganz gleich, ob es sich um seine Vorstellung von "Frei-Sein"/Heilung handelt oder seine Vorstellung von Nondualität - es handelt sich immer nur um DENKEN, welches jeglicher wahren WIRKLICHKEITSerfahrung entbehrt und nicht dem Ewigen Leben, sondern dem vergänglichen Leben dienen.
    Jesus: Viele werden kommen in meinem Namen und sagen: "Ich bin's"...
    Beelzebub -Auch der Teufel treibt Teufel aus...

    Im folgenden kann ein jeder hier überprüfen, aus welchem Zusammenhang die Zitate Walsch's  gerissen wurden.   "Gottes" Antworten sind hellgelb wiedergegeben.

    Originaldialog zwischen dem Autoren und Gott
    von N.D. Walsch, Band 2 



    Was ich dir jetzt und in den folgenden Ausführungen sagen werde, mag für manche Menschen sehr schwer zu verstehen und akzeptieren sein. Es widerspricht vielem, was in eurem gegenwärtigen Denksystem als Wahrheit erachtet wird. Doch ich kann euch nicht mit diesen Konstruktionen leben lassen, wenn dieser Dialog euch dienen soll. Wir müssen uns also jetzt, in diesem zweiten Band mit ein paar von diesen Vorstellungen direkt auseinandersetzen. Es wird hier für eine Weile etwas holprig werden. Bist du bereit ?
    Ich denke schon. Danke für deine Warnung. Was gibt es da so Dramatisches oder Schwerverständliches oder Unakzeptierbares, das du mir erzählen willst ?
    Ich werde dir dies sagen: Es gibt keine »verfaulten Äpfel«. Es gibt nur Menschen, die eure Sicht von den Dingen nicht teilen, Menschen, die ein anderes Weltbild aufbauen. Ich sage dir: Kein Mensch tut - an seinem eigenen Weltbild gemessen - irgend etwas Ungehöriges.
    Dann ist ihr »Weltbild« völlig in Unordnung geraten. Ich weiß, was recht und unrecht ist, und mich macht es nicht verrückt, wenn ein paar andere Leute das nicht wissen, denn ich weiß es. Sie sind diejenigen, die verrückt sind !
    Es tut mir leid, aber das ist genau die Einstellung, die zu Kriegen führt.
    Ich weiß, ich weiß. Ich habe das absichtlich gesagt. Ich habe nur wiederholt, was ich viele andere Menschen habe sagen hören. Aber wie kann ich solchen Menschen antworten ? Was könnte ich sagen.
    Du könntest ihnen sagen, daß sich die Vorstellungen der Menschen von dem, was »richtig« und »falsch« ist, immer und immer wieder von Kultur zu Kultur, Zeitalter zu Zeitalter ... sogar von Familie zu Familie und Mensch zu Mensch geändert haben. Du könntest ihnen aufzeigen, daß das, was viele Menschen zu einer bestimmten Zeit als »richtig« ansahen - zum Beispiel Menschen auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen -, heute als »falsch« betrachtet wird. Du könntest ihnen sagen, daß die Definition von »richtig« und »falsch« nicht nur eine durch die Zeit, sondern auch durch die geographische Gegebenheit bestimmte Definition ist. Du könntest sie darauf aufmerksam machen, daß bestimmte Aktivitäten auf eurem Planeten (zum Beispiel die Prostitution) an einem Ort illegal und nur ein paar Kilometer weiter legal sind. Wenn also eine Person dafür verurteilt wird, daß sie ein »Unrecht« begangen hat, dann ist der Punkt nicht der, was diese Person eigentlich getan hat, sondern wo sie es getan hat.
    Nun werde ich etwas wiederholen, was ich im ersten Band sagte, und ich weiß, daß es für manche sehr, sehr schwer zu begreifen und zu akzeptieren war. Hitler ging in den Himmel ein.

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Menschen dafür bereit sind.
    Der Grund für dieses Buch und für alle Bücher dieser Trilogie ist der, Bereitschaft zu schaffen - Bereitschaft für ein neues Paradigma, ein neues Verständnis; eine größere Sicht, ein großartigeres und umfassenderes Denken.
    Nun, ich muß hier die Fragen stellen, von denen ich weiß, daß viele Menschen sie im Sinn haben und stellen wollen. Wie kann ein Mensch wie Hitler in den Himmel eingegangen sein ? Jede Religion in der Welt ... ich würde meinen, jede, hat ihn verurteilt und würde ihn schnurstracks in die Hölle schicken.
    Erstens konnte er nicht in die Hölle kommen, weil es keine Hölle gibt. Von daher bleibt nur ein Ort übrig, wohin er hätte gehen können.
     Aber damit bleibe ich die Antwort auf die Frage schuldig. Der Kern der Frage ist der, ob die Taten Hitlers »falsch« oder »unrecht« waren. Doch ich habe immer und immer wieder gesagt, daß es im Universum kein »richtig« oder »falsch« gibt. Ein Ding ist nicht an und für sich richtig oder falsch. Es ist einfach.
    Dein Gedanke, daß Hitler ein Monster war, gründet sich auf die Tatsache, daß er Millionen von Menschen ermorden ließ, richtig ?
    Ganz offensichtlich, ja.
    Doch was, wenn ich dir sagte, daß das, was ihr den »Tod« nennt, das Großartigste ist, was irgend jemandem passieren kann - was dann ?
    Ich finde das schwer zu akzeptieren.
    Du glaubst, dass das Leben auf Erden besser ist als das Leben im Himmel ? Ich sage dir dies: Im Augenblick deines Todes wirst du die größte Freiheit, den größten Frieden, die größte Freude und die größte Liebe erfahren, die du je kennengelernt hast.


    Kapitel 4 ...Viele Leute sagen gerne, daß Hitler eine Gruppe manipulierte - in diesem Fall seine Landsleute -, und zwar durch seine gerissene und meisterhafte Rhetorik. Aber das bürdet bequemerweise alle Schuld Hitler auf - und genau dort will sie die Masse der Menschen auch haben. Hitler konnte jedoch nichts ohne die Kooperation und Unterstützung und die bereitwillige Unterwerfung von Millionen von Menschen tun. Die Untergruppe, die sich selbst Deutsche nennt, muß eine enorme Last der Verantwortung für den Holocaust auf sich nehmen. Und das muß bis zu einem gewissen Grad auch die größere Gruppe namens Menschen tun, die, wenn schon nichts anderes, sich erlaubte, gegenüber dem Leiden in Deutschland gleichgültig und apathisch zu bleiben, bis es ein so enormes Ausmaß annahm, daß selbst die kaltherzigsten Isolationisten es nicht länger ignorieren konnten.



    Du siehst, es war das kollektive Bewußtsein, das den fruchtbaren Boden für die Ausbreitung der Nazibewegung bereitete. Hitler ergriff die Gelegenheit, aber er hat sie nicht geschaffen.

     Es ist wichtig, daß hier die Lektion verstanden wird. Ein Gruppenbewußtsein, das ständig von Trennung und Überlegenheit spricht, bewirkt einen massiven Schwund an Mitgefühl, und dem Schwund an Mitgefühl folgt unweigerlich ein Gewissensschwund.

     Eine in striktem Nationalismus verwurzelte, kollektiv getragene Anschauung und Absicht ignoriert das Los anderer, macht jedoch jeden anderen für dein Los verantwortlich und rechtfertigt so Vergeltung, »Berichtigung« und Krieg. Auschwitz war die Nazi-Lösung des »Judenproblems« - ihr Versuch zur »Berichtigung«.

     Der Horror der Hitler-Erfahrung bestand nicht nur darin, daß er dieses Verbrechen an der Menschheit beging, sondern auch darin, daß die Menschheit es ihm gestattete. Das Erstaunliche ist nicht nur, daß ein Hitler daherkam, sondern auch, daß so viele andere mitmachten. Die Schande ist nicht nur, daß Hitler Millionen Juden umbrachte, sondern auch, daß Millionen Juden umgebracht werden mußten, bevor Hitler gestoppt wurde. Der Zweck der Hitler-Erfahrung bestand darin, die Menschheit sich selbst vorzuführen.

     Im Laufe der Geschichte hattet ihr bemerkenswerte Lehrer, die euch alle außergewöhnliche Gelegenheiten boten, euch daran zu erinnern, wer-ihr-wirklich-seid. Diese Lehrer haben euch das Höchste und Niedrigste an menschlichem Potential aufgezeigt.

     Sie haben lebendige, atemberaubende Beispiele vorgeführt, was es bedeuten kann, ein Mensch zu sein - wohin der Mensch es mit dieser Menschseinserfahrung bringen kann, wohin ihr alle angesichts eures Bewußtseins es bringen könnt und werdet.



    Woran es sich zu erinnern gilt, ist dies: Bewußtsein ist alles und erschafft deine Erfahrung. Gruppenbewußtsein ist machtvoll und produziert Ergebnisse von unbeschreiblicher Schönheit oder Häßlichkeit. Es ist immer deine Wahl. Wenn du nicht mit dem Bewußtsein deiner Gruppe einverstanden bist, dann trachte danach, es zu verändern. Und am besten kannst du das Bewußtsein anderer durch dein Beispiel verändern.

     Wenn dein Beispiel nicht ausreicht, bilde deine eigene Gruppe - sei du die Quelle des Bewußtseins, das andere deinem Wunsch nach erfahren sollen. Sie werden es tun -wenn du es tust.

     Alles beginnt mit dir. Alles. Alle Dinge. Du möchtest, daß sich die Welt ändert ? Ändere die Dinge in deiner eigenen Welt.

     Hitler gab euch eine goldene Gelegenheit, das zu tun. Die Hitler-Erfahrung ist - wie die Christus-Erfahrung - tiefgründig in ihren Implikationen und in den Wahrheiten, die sie euch über euch enthüllte. Doch diese größeren Bewußtheiten leben - im Fall von Hitler oder Buddha, Dschingis Khan oder Hare Krishna, Attila dem Hunnenkönig oder Jesus Christus - nur so lange, wie eure Erinnerungen an sie lebendig sind.

     Deshalb errichten die Juden Gedächtnisstätten an den Holocaust und bitten euch, ihn nie zu vergessen. Denn in euch allen steckt ein bißchen was von einem Hitler - es ist nur eine Sache des Ausmaßes.

     Das Auslöschen eines Volkes ist ein Auslöschen eines Volkes, ob in Auschwitz oder Wounded Knee.
     Also wurde Hitler uns geschickt, um uns eine Lektion über die Greueltaten, die der Mensch begehen, die Ebenen, auf die der Mensch absinken kann, zu erteilen ?
     Hitler wurde euch nicht geschickt. Hitler wurde von euch erschaffen. Er erstand aus eurem Kollektivbewußtsein und hätte ohne es nicht existieren können. Das ist die Lektion.

     Das Bewußtsein von Trennung, Absonderung, Spaltung, Überlegenheit - von »wir«« gegen »sie«, von »uns« und »denen« - ist es, was die Hitler-Erfahrung erschafft. Das Bewußtsein von göttlicher Bruderschaft, von Einheit, von Einssein, von »unser« statt »dein/mein« ist es, was die Christus-Erfahrung erschafft.

     Wenn der Schmerz der »unsere« ist, nicht nur der »deine«, wenn die ganze Lebenserfahrung die unsere ist, dann ist sie schließlich wirklich das - eine ganzheitliche Lebenserfahrung.

     Warum ging Hitler in den Himmel ein ?
     Weil Hitler nichts »Falsches« getan hat. Hitler hat einfach getan, was er tat. Ich möchte dich noch einmal daran erinnern, daß Millionen viele Jahre lang dachten, er täte das »Richtige«. Wie konnte er da selbst etwas anderes glauben ?

     Wenn du eine wahnwitzige Idee verbreitest und zehn Millionen Menschen dir zustimmen, hältst du dich vielleicht gar nicht für so wahnwitzig.

     Die Welt hat schließlich entschieden, daß Hitler »falsch« war. Das heißt, die Menschen der Erde nahmen eine neue Bewertung davon vor, wer-sie-sind und wer-sie-sein-wollten in bezug auf die Hitler-Erfahrung. Er hat einen Maßstab gesetzt ! Er hat Parameter gesetzt, eine Grenzlinie gezogen, an der die Menschen ihre Vorstellungen über sich selbst messen und ihnen Beschränkung auferlegen konnten. Christus tat, am anderen Ende des Spektrums, dasselbe.

     Es gab andere Christusse und andere Hitler. Und es wird sie wieder geben. Seid also immer wachsam. Denn unter euch wandeln Wesen von sowohl hohem wie niedrigem Bewußtsein - so wie auch ihr unter anderen wandelt. Welches Bewußtsein nehmt ihr mit euch ?

     Ich verstehe immer noch nicht, wie Hitler in den Himmel eingehen konnte; wie kann er für das, was er tat, belohnt worden sein ?
     Erstens musst du begreifen, daß der Tod kein Ende, sondern ein Beginn ist; kein Schrecken, sondern Freude. Er bedeutet keinen Abschluß, sondern eine Eröffnung. Der glücklichste Moment deines Lebens wird der Moment sein, in dem es »endet«.

     Das deshalb, weil es nicht endet, sondern auf so herrliche Weise weitergeht, so voller Friede und Weisheit und Freude, daß es sich schwer beschreiben läßt und ihr es unmöglich begreifen könnt.     angels-heaven.org

     Also mußt du - wie ich dir bereits erklärte - als erstes verstehen, daß Hitler niemandem schadete. In gewissem Sinn hat er nicht Leiden zugefügt, er hat es beendet. Buddha hat gesagt: »Das Leben ist Leiden.« Buddha hatte recht.

     Aber selbst wenn ich das akzeptierte, so wußte Hitler doch nicht, daß er im Grunde Gutes tat. Er dachte, er täte etwas Schlechtes !
     Nein, er hat nicht gedacht, daß er etwas »Schlechtes« tut. Er dachte wirklich, er helfe seinem Volk. Und das ist es, was du nicht verstehst.

     Niemand tut innerhalb des Kontexts seiner Modellvorstellung von der Welt irgend etwas, das »falsch« ist. Wenn du denkst, daß Hitlers Tun wahnsinnig war und er bei allem wußte, daß er wahnsinnig war, dann verstehst du nichts von der Komplexität menschlicher Erfahrung. Hitler dachte, daß er für sein Volk Gutes tue. Und sein Volk dachte das auch ! Das war der Wahnsinn ! Der größte Teil der Nation stimmte ihm zu !
     Ihr habt erklärt, daß Hitler »falsch« war. Gut. Dadurch habt ihr euch selbst definiert und wißt nun mehr über euch selbst. Gut. Aber verdammt Hitler nicht dafür, daß er euch das gezeigt hat. Jemand mußte das tun.
     Ihr könnt die Kälte nicht kennen ohne die Hitze, nicht das Oben ohne das Unten, nicht das Linke ohne das Rechte. Verdammt nicht das eine und segnet das andere. Wenn ihr das tut, versteht ihr nicht.
     Viele Jahrhunderte lang haben die Menschen Adam und Eva verdammt. Sie sollen die Ursünde begangen haben. Ich sage dir dies: Es war der Ursegen. Denn ohne diese Begebenheit, das Teilhaben am Wissen von Gut und Böse, würdet ihr nicht einmal wissen, daß es diese beiden Möglichkeiten gibt ! Tatsächlich existierten vor diesem sogenannten Sündenfall Adams diese beiden Möglichkeiten gar nicht. Es gab kein »Böses«. Alles und jedes existierte in einem Zustand fortwährender Vollkommenheit. Es war buchstäblich das Paradies. Aber ihr wußtet nicht, daß es das Paradies war -ihr konntet es nicht als Vollkommenheit erfahren -, weil ihr nichts anderes kanntet.
     Sollst du also Adam und Eva verdammen oder ihnen danken ?
     Und was, sagst du, soll ich mit Hitler tun ? Ich sage dir dies: Gottes Liebe und Gottes Mitgefühl, Gottes Weisheit und Gottes Vergebung, Gottes Absicht und Gottes Ziel sind umfassend genug, um auch das abscheulichste Verbrechen und den abscheulichsten Verbrecher mit einzuschließen.
     Du magst damit nicht einverstanden sein, aber das spielt keine Rolle. Du hast gerade erfahren, was zu entdecken du hierher gekommen bist.

    http://www.himmels-engel.de/deutsch/svetelna_knihovna/htm/de/de_kniha_hovory_s_bohem_2.htm#11


     Kam Hitler in den Himmel? - Das ist wahrlich eine Prüfungsfrage! Hitler und der Holocaust - an diesem Thema zeigt sich die spirituelle Reife oder Unreife eines Menschen. Mein eigener Standpunkt ist wie immer ein fehlender: Weder bezweifle ich den Holocaust noch glaube ich daran.

    Im Zusammenhang damit finde ich interessant, dass mir Nityas Blog heute nach langer Zeit mal wieder in den Fokus rückte und zufällig sind wir beim selben Thema! Auch Osho sagt hier:  Lebe es aus! Ein Zitat Oshos, welches in ähnlicher Weise wie oben aus dem Zusammenhang gerissen und  in  einen völlig anderen SinnKontext hineingestellt wurde.Ob bewusst oder unbewusst, sei dahingestellt. Jedenfalls hört es sich ziemlich "PERVERS" an! LOL.


    Zitat Osho: Was immer du bist, was immer du deinem Gefühl nach bist -  sei es ganz. Fang nicht an, darüber nachzudenken; lebe es aus. Allmählich wirst du ein Gefühl davon kriegen, wer du bist...
    https://satyamnitya.wordpress.com/2015/04/06/bhagwan-lebe-es-aus/#comment-23438

    Aufmerksam gelesen hat hier wohl niemand, denn dieses Zitat wird in folge so behandelt, als ob Osho gesagt hätte: "was immer du deinem Gefühl nach TUST, tue es ganz". Ein großer Unterschied, denn Osho bezieht sich auf das Sein, das Fühlen, Empfinden, Denken und nicht aufs Tun im Sinne von Aktion/Agieren. Er meint und sagt also nicht: Tu, was immer du willst, sondern: Sei, was immer du BIST! Und sei es TOTAL! Wenn man aufmerksam liest, dann hört man darin auch die Aufforderung: Sei spontan! Und nicht:  Sei impulsiv.

     Der User "Hansi" sagt, wie es zu verstehen sei...wobei Nytia in seiner Entgegnung ebenfalls Osho zitiert, - wie man unschwer erkennen kann, um sein Argument resp. die Vor-Urteile gegen Hansi zu untermauern -  und  sich mit dem Zitat allerdings selbst ad absurdum führt: Habe ich euch gesagt, dass ihr Idioten sein sollt?? - womit er das von Hansi zitierte Osho-Zitat und dessen Auslegung durch Hansi  ja doch recht eigentlich nur bestätigt.LOL.

     Ja, Osho ist widersprüchlich, aber in ganz anderer Hinsicht, als N. es hier darzustellen bemüht ist. Wenn man N.s Argumentations Glauben schenken soll, dann versteht er die "Widersprüchlichkeit" Osho's derart,  dass Osho  in der Aufforderung "Lebe es aus"  ebenso das Gegenteil versteckt halten könnte im Sinne von: Lebe es an deinem Nächsten aus.
    N. wird hier wie immer, wenn er sich belehrt fühlt, ein oberlehrerhafter Dreckischer Rhetoriker, seine Argumentation ist wie so oft von Affekten geleitet. Sein Argument postuliert durch das offensichtlich falsche Verständnis von Widersprüchlichkeit  einen Gegensatz, d.h. es  impliziert,  dass Osho zu allem fähig ist, eben auch dazu fähig, den Menschen zu raten, ihre niedrigen Instinke auszuleben... (auch wenn N. das im Nachhinein abwehrt)


    Nun, ein Meister ist zwar  immer widersprüchlich, die  "Widersprüchlichkeit" Oshos oder eines Meisters beruht aber niemals  auf Gegensätzlichkeit! Osho ist oder wirkt  "widersprüchlich" hauptsächlich  a)aufgrund der spirit. Paradoxa und b) aufgrund dessen, dass er meist nicht allgemein gesprochen hat, sondern sich in den  Darshans zu bestimmten Individuen/Sannyasins mit div. Anliegen äusserte, sich  an Menschen  mit unterschiedlicher psychospiritueller Reife wandte! Es ist nun mal so: was für den einen gut und richtig ist, ist für den anderen schlecht/falsch und das wirkt auf den gemeinen Egomind häufig sehr verwirrend und "widersprüchlich".

    Nytia siedelt die Widersprüchlichkeit Oshos offensichtlich auf einer falschen (niedrigen) Ebene an. Von Osho weiss man, was er gesagt hat, und was er nicht gesagt hat und er hat niemals gesagt: Lebe es AUS! Was er damit gemeint hat, hat er offen immer wieder in diesen oder anderen Worten  gesagt: Nimm ein Kissen... oder z.B. auch:  Lebe es - FÜHLE TOTAL! 


    Wer wie der junge  N. in diesem Falle nahe daran ist, seinen Freund aus Eifersucht zu erschiessen, will eben nicht "Total Fühlen"  - der ist wütend und voller Haß  und versucht, seinem Schmerz auszuweichen, indem er ihn anderen zufügt,... der verdrängt die Gefühle, die hinter der Wut und dem Zerstörungswillen stehen....der ist sich seiner Verlust- und Trennungsängste und -schmerzen bzw. Todesängste nicht bewusst  Alles Gefühle, die N. hätten dorthin bringen können, wo sie entstanden sind: in der Vergangenheit, i.d.R. bei Mama und Papa - hätte er diese Gefühle damals nur total gefühlt bzw. GELEBT! Allein in dieser Totalität des "Auslebens" liegt die transformierende Kraft!


    Nicht nur, dass der Sinn von Osho's Worten nicht ergründet bzw. entstellt wurde, Nitya setzt hier die  Aussage Osho's unreflektiert, undifferenziert und willkürlich-provokativ in Bezug zu einer Gewaltakt.  Statt zunächst Osho die Referenz zu erweisen und zu ergründen, wie dessen Worte zu verstehen seien, setzt er seine affektiv gefärbte Sichtweise unhinterfragt für absolut  -  eine an Schulen wie am Stammtisch beliebte DiTaktik, um Diskussionen in Gang zu bringen und zu halten,  provokative Gegenstimmen zu provozieren (und sich hernach darüber zu beschweren)

    Dass der Eindruck entsteht, dass N. an Osho's Aussage Kritik übt, liegt a) daran, dass er dem Satz eine  Bedeutung gibt, die er nicht hat und b) an der übrigen verwirrenden Rhetorik in diesem Blogpost, den ich des weiteren nicht im einzelnen analysieren mag, weil er "verrücktmachend" ist. Diese für viele Lehrer wohl  typische Didaktik erinnert mich an einen meiner Lehrer, der es liebte, erstmal eine halbe Stunde lang  absolut ernsthaft und überzeugend aus der Sicht eines Dummkopfes zu sprechen und hirnrissige Thesen aufstellte.
    “Ob Bhagwan dieses “Lebe es aus!” auch zu den IS-Kämpfern gesagt hätte? – Bhagwan war kein Idiot.”
    So lautet der letzte Satz, mit dem Nitya uns andeuten will, dass er  an Osho's Aussage  k e i n e   Kritik geäussert habe und den er uns deshalb noch einmal unter die Nase reibt... Tz tz....Dass der dumme Hans das auch nicht gleich verstanden hat...statt dessen hat dieser Besserwisser versucht, den Lehrer zu belehren. Da hat ihn der Herr OberLehrer aber eines besseres belehrt!
    Mich wundert nicht, dass sich außer Hansi niemand zu dem Thema geäussert hat, die waren wohl alle  narkotisiert, getiltet - im günstigsten Fall. Im schlimmsten Fall waren es Brave Mädchen & Brave Jungs... Bestimmt sind  in der Klasse auch einige, die sich gefreut haben.
    Hansi, der freche Lümmel wurde anschliessend gefeuert!
    Es hat sich einmal mehr erwiesen: Auf Nitya's Blog darf nur EINER lehren!
    Fürs nächste Mal,  Nitya, SAGE, WAS DU MEINST!


    Die Hitler-Diskussion kann man hier verfolgen
    https://www.allmystery.de/themen/uh102631-1945#id13839978



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    Magie vs. Mystik


    Der Magier: Ich lese jetzt seit Tagen das mit der Bewußtsensentwicklung, Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Gewahrsein usw. ich frage mich nur, was kommt nach einer bestimmten Zeit eigentlich Praktisches heraus? Ich meine direkten Nutzen, mit dem man was anfangen kann oder was man in weiteren Lebensabschnitten benötigt.
    Wird man damit Herr und Gott seines eigenen Seins?

    Nehmen wir an,  jemand hat schon gewisse Belehrungen, Erzählungen von verschiedenen Denkern wie Aurobindo, Maharshi, Ramana, Ramtha, Jiddu Krishnamurti, Neale Donald Walsch, Osho, Sri Yukteswar, Lahiri Mahasaia, Paramahansa Yogananda usw. durchgekaut, was kann er nun mit sich machen?
    Damit möchte ich nur auf Bardons Werke zurückkommen, wo dann direkte praktische Erfahrungen als Begleiterscheinungen sich manifestieren, wo man aber absichtlich jene Fähigkeiten entwickelt welche man für weitere Entwicklungen benötigt.

    So wie es im wahren Krya-Yoga geschieht.
    Wer sich mit diesen Werken auskennt, denke an die "Praxis der magischen Evokation" mit all den Gerarchien von Universalkäften usw.und dann an: " Der Schlüssel zur wahren Kabbalah" indem auch diese zwei Werke ohne des ersten Werkes, "Der Weg zum wahren Adepten" nicht richtig verständlich, geschweige praktisch zu bewältigen sind.
    Wer das erste Werk richtig verstanden hat, was sowieso erst durch deren Übungen sich vollzieht, wird sicher bemerkt haben, daß der Mensch sich dadurch zur Vollkommenheit entwickelt.
    Betrachtet man die sehr vielen Bücher über die Hermetik, Magie und Kabbalh, welche nun den Markt überschwemmen, sieht man aber, daß damit sich nichts bewegt, also keine praktischen Erfahrungen erworben werden als ein paar Erfahrungen eines Teilzustandes von Formlosigkeit, gewisse Bewußtseinstadien, mit denen man in ozeanische Gedankengänge sich verwickelt, weiter aber nichts.
    Auch das Nichts-anstreben bringt ohne gewisse Geistübungen auch nur Verwirrung oder wie denkt da mancher?
    Das wahre Hellsehen, Hellhören über Zeit und Zaum, das wahre Mental und Astralreisen,
    die wahren Begegnungen mit dem eigenen Geistbegleiter, in die höheren Dimensionen,
    das Gewahrwerden-Erfahren unseres Evolutionsprozesses, das Gottmensch sein, hier auf diesem Planeten, wo wird das gelehrt?


    Der Mystiker:

    Was kommt dabei heraus? Was bringt es?  Was hat es für einen Nutzen für die Zukunft und überhaupt was wird "damit" gewonnen  usw.?

    Das sind alles Fragen, die stellen sich dem Mystiker nicht, derweil dieser nicht mehr mit dem stets haben-und machenwollenden berechnenden und ergebnisorientierten Ego identifiziert ist.


    Ego ist synonym mit Selbstbehauptung und dem Nützlichkeitsdenken; das sind die zwei Haupthindernisse auf dem spirituellen Weg: das Ego tut nichts, was ihm nicht einen Gewinn irgendeiner Art bringt.


    Der Mystiker, der das Ego gelassen hat,  hat es auch gelassen, nach Gewinn zu streben;  dass er letztlich sein Ziel (Bewusstsein der Ganzheit, Vollkommenheit) erreicht hat,  verdankt er der Einsicht, dass auch das Streben nach Erleuchtung ein Streben nach Gewinn ist,  - und dass letztlich ALLES Streben und Erreichenwollen und sei es nach dem Höchsten, eine Illusion ist.
    Das war die Erleuchtung Buddhas unterm Bodhibaum. In diesem Gewahrsein fiel die ganze Spannung der Askese, des permanenten Übens und Machens von ihm ab und WOW - da war ES.  Und ES verliess ihn danach nie wieder.

    Der Mystiker, der das Perma-Gewahrsein erlangt hat, ist damit quasi

    "angekommen"  - d.h., der hat  das Bewusstsein der  Vollkommenheit/Ganzheit ja doch schon erreicht, der muss sowieso nicht (mehr) streben, der hat keine Fragen mehr, der ist wunschlos glücklich, der erwartet nichts mehr, den verlangt es nach nichts mehr in seiner "Allpräsenz",  der absoluten Gegenwart des JETZT und in seiner Anbindung an die anderen SeinsQualitäten All-Liebe, All-Wissen, All-Macht. Für den gibt es auch so etwas wie "weitere Lebensabschnitte" nicht, um die man sich womöglich auch noch Sorgen macht.

    Kybalion hat wie jeder egoidentifizierte Mensch eine falsche Vorstelllung von Vollkommenheit/Ganzheit. Er glaubt immer noch,  in der Allgegenwärtigkeit würde man für die Zukunft sorgen und irgend etwas "Praktisches" machen. Das ist weltliches Denken.  Es gibt nichts zu tun im JETZT. Die Dinge geschehen in der Zeitlosigkeit aus sich SELBST heraus, absichtslos, ohne mein Zutun, ohne meine Einmischung - das ist die WAhre Magie - dass SEIN Wille geschieht!!!  Tao.  Wu Wei. Ohne Ego fliesst man mit dem Lauf des Wassers. Kein Widerstand hindert diesen Flow. DAS ist die Leichtigkeit des Seins. Dieses Bewusstsein ist unbeschreibbar, weil paradox, du sitzt direkt an der Quelle und wirst direkt und unmittelbar aus der Fülle des Seins mit allen Seinsqualitäten gefüttert.
    Was Kybalion und niemand von Euch versteht bzw.   n o c h   nicht verstehen kann, weil er noch "nicht so weit ist": Derweil der Magier mit seinen Übungen, Machen und  Können wie der Hase nur am Laufen ist, ist der Mystiker mit seinem Ablassen von allem Machen und Können wie der Igel schon längst am Ziel!  Magie vs. Mystik: Flachwixer vs. Tiefgänger könnte man die beiden etwas respektlos gegenüberstellen.

    All das, was der Magier mit praktischen Übungen und Können erlangen will, hat der Mystiker längst durch Lassen erlangt. Sämtliche "Einweihungen" sind ihm zugeflossen, ohne dass er einen Finger dafür gerührt hätte, ohne Ritual, ohne Loge, ohne Evokationen, ohne äussere Hilfe oder irgendeinen Beistand.  Der Mystiker ist kein Asket. Er kennt zwar alle Pfade, hat vielleicht auch viele begangen, aber letztlich war Alles, was er getan hat, Achtsamkeit, Annahme und Hingabe zu "üben", solange bis er sein Ego in einem letzten Akt ganz loslassen konnte.



    Das "Wahre Hellsehen, Hellhören über Zeit und Raum, das wahre Mental und Astralreisen usw." muss den Mystiker nicht gelehrt werden, der  LEBT es aus sich SELBST heraus, aber nur, wo und wenn es ihm gegeben wird. Darüber hat er selbst keine Kontrolle. All diese niederen Qualitäten wie Hellsehen, Hellhören über ZEIT und RAUM  werden ihm zuteil, aber auch wieder genommen bzw. werden diese Phänomene wieder losgelassen, eben weil er erkennt, dass man mit dieser Art "außersinnlicher" Fähigkeiten immer noch im dualistischen Bewusstseinsmodus verbleibt.  Der Mystiker trainiert und kultiviert keine "Fähigkeiten"- er hat erkannt: nur ein Ego kultiviert und hat Fähigkeiten. Und weil alles wieder losgelassen wird, wird dadurch immer Platz gemacht für neue frische Erkenntnis und Ein-Sichten. Es gibt kein "Wahres Hellsehen" ausser der geistigen Schau im Gewahrsein und wer Gewahrsein erlangt hat, braucht keine "Fähigkeiten", denn sein Bewusstsein speist sich nurmehr aus den Seins-Attributen, die ihm das Gewahrsein gewährt; Wer Gewahrsein hat, hat den Himmel selbst -  der hat keine anderen Bedürfnisse mehr, deshalb auch braucht er kein ordinäres Hellsehen oder andere psychische Fähigkeiten, der ist jenseits von Gut&Böse, d.h. der hat den Dualismus, Zeit und Raum transzendiert und schlampiert nicht darin herum, weder astral noch mental. Der hat auch die Psyche transzendiert, d.h. er ist psychisch unverletzlich, weil er das Unsterblichkeitsbewusstsein erlangt hat. Alles, was der Magier übt und "können" will, ist für den Mystiker Kinderkram.  

    Was die Frage betrifft, was einer "mit sich machen kann", der alle Schriften sämtlicher Meister "durchgekaut" (und ich ergänze: verdaut/verINNERlicht hat): Nichts kann er mit sich "machen", alles geschieht aus ihm SELBST heraus, wenn er Achtsamkeit, Annahme, Hingabe IST., da "manifestieren" sich auch die "Begleiterscheinungen".  Absichtlich wird er niemals von sich aus irgend welche Fähigkeiten  entwickeln wollen, er hat ja doch seinen Eigenwillen hingegeben.
    Der Mystiker, von dem ich spreche, hat auch keinen Guru oder Avatar, sein "Geistbegleiter", Heiler und Therapeut und Führer durch die Unterwelten ist kein anderer als Christus (als das WAHRE SELBST.)

    Zum Kriya-Yoga:

    Die Praxis des "Krya-Yoga" wird  vom Mystiker, der Lassen und Hingabe übt, ebenfalls nicht "gemacht". Evokationen/Anrufungen kommen ihm direkt aus dem Herzen, er braucht keine Vorlagen. Seine Evokationspraxis ist ihm das Gebet, das  ist ihm keine Übung, um (Vollkommenheit) etwas zu erreichen sondern eine "Sache" der Liebe. Alles  geschieht ihm einfach, ohne dass er Begriffe dafür hat. Der Mystiker kriegt nur soviel Wissen bez. ERKENNTNIS, wie er für den MOMENT braucht. Er fragt nicht nach "Gerarchien", lernt nichts über solche Dinge - im Gegenteil, er  VERLERNT und VERGISST  jegliche Art von Welt- und BücherWissen.
    Wiki: " Selbstverwirklichung erfordert die Auflösung von Avidya (Unwissen) und Karma und bewirkt Liebe zu allen Mitgeschöpfen."

    Ja, und Karmaauflösung ist nichts anderes als Schattenauflösung und Unwissen ist alles, was ein Mensch je über sich selbst und die Welt gelernt hat. Die Liebe zu allen Mitgeschöpfen kommt durch die Identifizierung mit allen leidenden Wesen, in dieser Verbundenheit und der Erkenntnis, dass man jeder Mensch ist. Man wird sozusagen EIN einziger Mensch, wenn man erkannt hat: Die Menschheit, das bin ich. Adam Kadmon. Der kosmische Christus.

    Als Konsequenz aus dem "Verlernen" - der Desidentifikation von allem angesammelten Wissen - ein Vorgang, der durch die Schattenauflösung bedingt ist - erfährt der Mystiker die "Gerarchie der Universalkräfte" (Archetypen) aus sich SELBST heraus. Genauso wird dem Mystiker der "Schlüssel für die Kabbalah" und diversen anderen Geheimlehren übergeben, bzw. enthüllt sich ihm nach und nach die Bedeutung aller heiligen Schriften.
    Die Begriffe für dieses wortlose Geschehen kommen ihm ebenfalls retrospektiv  na c h   der geistigen Wiedergeburt, wo es ihm auf dem Rückweg in die Welt gegeben ist,  retrospektiv u.a. auch alle seine Tiefenerfahrungen  intellektuell zu erfassen und zu  integrieren. Auf diese Weise wird ihm all das, was der Magier mühevoll als Lern- und Wissensstoff zusammentragen muss, aus sich SELBST heraus - direkt aus dem Ursprung - OFFENBART.
    Das kann man sich folgendermaßen vorstellen: Nach der Befreiung aus den Fesseln der Welt/Egos (Wiedergeburt) wird dir die Welt in neuem Licht zurückgegeben. Du bist hier ja weder mit Ich noch Welt identifiziert. Die Welt erklärt sich dir ab jetzt nicht mehr von außen, sondern nurmehr von INNEN heraus. Seine Rückkehr auf den Marktplatz der Welt bedeutet, dass er auch wieder mit den diversen heiligen und unheiligen Schriften konfrontiert wird. In dieser Konfrontation begegnen ihm die fehlenden Begriffe für das, was  er  vor, in und nach seiner Wiedergeburt in sprachloser Trance/Tiefenprozessen erfahren hat. Es ist ein Wiedererkennen:  z.B. liest er in einem Buch eine Beschreibung von Schattenprozessen und er erkennt seinen früheren Zustand/Erfahrungen darin wieder. Oder er liest irgendwo einen Selbsterfahrungsbericht eines anderen Suchers und findet seine eigenen Erfahrungen darin beschrieben. Oder er findet die Beschreibung von Achtsamkeit oder Gewahrsein... oder er erkennt, dass es sich bei gewissen Erfahrungen um Astralreisen handelte...

    Jedesmal gibt es ein Wiedererkennen und ein  Aha-Erlebnis UNMITTELBAR aus sich SELBST heraus, d.h. ohne Vermittlung von aussen z.B. durch einen erfahrenen psychospirituellen Begleiter, der wahrscheinlich auch fähig gewesen wäre, dem Probanden die inneren Vorgänge mit ausreichenden Begriffen zu erklären. Aber zwischen der unmittelbaren Erkenntnis und dem vermittelten Wissen eines anderen ist ein unendlicher Abstand...
    Mit diesen Begriffsfindungen, die im übrigen nicht nur von Aussen über Schriften vermittelt werden, sondern auch aus sich SELBST heraus auftauchen -  integriert man die bislang wortlosen Erfahrungen intellektuell und macht sie damit dem Verstand zugänglich - was unabdingbar für die Ganzheit (Vollkommenheit) ist. Im Bild gesprochen holt man damit den Himmel auf die Erde.

       
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kriya_Yoga


    Es ist witzig: Das Bücherwissen geht eigentlich nicht wirklich verloren, sondern verwandelt sich: Das Wissen, das man auf der dualpersonalen Ebene mit dem Egomind von außen aufgenommen und gespeichert hat, dreht sich irgendwie um und kommt von Innen heraus quasi zur Hintertür wieder rein, wobei die Spreu vom Weizen getrennt, d.h. das WAHRE vom Unwahren getrennt wird.  Dazu fällt mir die "Drehung" der Möbiusschleife ein...

    Zum VERLERNEN bzw. VERGESSEN möchte ich noch anmerken, dass dies zunächst auch immer in den tiefen Individuationsprozessen geschieht, (wobei es sich ja um  nichts anderes als um eine SELBSTinduzierte Trance und den Sterbeprozess des falschen Ichs handelt) in denen Zeit und Raum verschwindet und alles Wissen VERGESSEN ist.  Später, wenn der Sterbeprozess beendet ist, die Schatten aufgelöst und das persönliche Unbewusste bewusst gemacht  ist, ist die Dekonditionierung abgeschlossen,  - dann steht jedes Wissen wieder zur Verfügung, was man zur Alltagsbewältigung jeweils braucht. Der Verstand funktioniert genauso wie "vorher". Der Unterschied: man haftet nicht mehr daran.
    (Die Sprache ist sehr unzulänglich und daher lassen sich diese Dinge nur annähernd beschreiben. Der Leser sollte daran denken, dass sein Verstand sich beim Lesen solcherart Beschreibungen, deren Wirklichkeit jenseits von Ego liegen, Vorstellungen macht, die ALLE falsch sind.)


    Der große Unterschied zwischen Mystiker und Magier  - zwischen Lassen und Machen - rührt daraus,  dass der Mystiker sich dem schmerzhaften Individuationsweg/Schattenintegration unterzieht und der Magier an den Büchern,  Lehren und Übungen hängenbleibt - bis zum letzten Kapitel sozusagen. Zuletzt aber bleibt ihm wie gesagt,  auch nichts anderes übrig, als sich selbst mit all seinem Können und seinen Lehren zu lassen. Das Große VERGESSEN und VERLERNEN  - die Dekonditionierung von Prägung und Konditionierung bzw. alles weltlichen VerstandesWissens kommt ja nur dadurch zustande, dass der Mystiker sein persönliches Unbewusste bewusst macht...  Mit anderen Worten, dem Mystiker   g e s c h i e h t   durch seine Hingabe bedingt von Beginn an, was man  "Karma-Yoga" (Schattenarbeit) nennt. (Davon bleibt auch der Magier letzten Endes nicht verschont.)



    Das Magier-Ego praktiziert und übt Krya-Yoga, um zur Vervollkommnung zu gelangen; der Mystiker  "praktiziert" nicht, ihm geschehen -  unbewusst um die Begriffe und Worte  -  a l l e   Arten von Yoga und sämtliche diesbezüglichen "Einweihungen". (Die Bewusstheit darüber, WAS genau an "Einweihung" ihm da geschehen ist, kommt erst nach der geistigen Wiedergeburt.)

    Der Bhaktiyogi/Mystiker übt nicht, er wird durch alle diese Phänomene hindurch "getragen", womit der Magier sich identifiziert. Der Magier kultiviert psych. Fähigkeiten wie Hellsehen usw.;  Der Mystiker erlangt Wahres Hellsehen=Gewahrsein durch Karma-Yoga, eine WAHR-nehmung,  welche alle Ebenen durchdringt (und auf WAHRHEIT prüft), ohne daran zu haften. Man könnte sagen: Der Mystiker rollt die Magie quasi von hinten auf.


    Zur Vollkommenheit.

    Vollkommenheit ist Ganzheit. Ganz ist ein Mensch dann, wenn er die menschliche wie die göttliche Seite BEWUSST in sich zur Einheit gebracht hat. Nun könnte man dagegen sagen, der Mensch ist erst dann vollkommen, wenn er vollkommen Gott geworden ist.   Ich würde es so sagen:  Mit der letztgültigen Einheitserfahrung und dem dadurch erlangten Permagewahrsein ist ein Mensch zwar vollkommen vermenschlicht, aber nicht "vollkommen" vergöttlicht"  Gott ist ja doch unendlich und so scheint auch die Bewusstseinsreise, das Hineinwachsen in die Vollkommenheit Gottes - das  unendliche Bewusstsein -  eine niemals endende Reise.
    Krya-Yoga - die "Schnellstraße zu Gott" scheint mir aber bei den Adepten der Magie des Kybalion7  bislang massivst vernachlässigt zu werden. Aber vielleicht finden wir das in Band 2 auf Seite 190?

    Kybalion macht den Fehler, wie man es auch bei vielen Spirituellen sieht, sich  vor der Zeit wie ein Magier/Meister zu gebärden und viel zu frühzeitig seinen Anhängern den Lehrer zu geben.  Dabei ist er selbst noch ein Adept. Sein geistiger Reifegrad reicht noch lange nicht, sich als Lehrer der Magie zu präsentieren. Auch wenn er das nicht ausdrücklich sagt, er macht auf jeden Fall - zumindest auf unsichere und unwissende Gemüter - den Eindruck eines kompetenten Wissenden.


    Früher waren Magie und Mystik für mich Gegensätze, d.h. ich war  g e g e n  Magie.  Jetzt sind Magie und Mystik für mich keine getrennten Bereiche mehr,  - ich sehe es nun so: der eine kommt von rechts und der andere von links und beide treffen sich am selben Ziel. Adam Kadmon.

    Der Mystiker ist insofern gar nicht so weit vom Magier entfernt, als ihm das, was der Magier übt, um etwas zu Können, auf die gegensätzliche Weise des Lassens zukommt. Auch der Mystiker las einmal viele Bücher und erfüllte im Vorfeld quasi alle Bedingungen, die Kriya, das "Yoga der Tat" von ihm verlangt, nur eben mit dem Unterschied, dass ihm das nicht bewusst war, dass er etwas "übte"... (shit, verdammt, es ist nicht weiter mehr beschreibbar, weil es schon wieder paradox und rückbezüglich wird.) 

    Will der Magier, der ja offenbar dasselbe Ziel  wie der Mystiker anpeilt, sein Ziel erreichen, dann muss er in einem letzten Akt all sein angelerntes und angesammeltes Können und Wissen, sein Hellsehen, seine psychischen Fähigkeiten loslassen, sein Lieblingsspielzeug   - das ist das  SELBSTopfer, was von ihm abverlangt wird.
    Es gibt nichts zu tun, packen wirs an. Paradox, aber so ist , denn ohne dein Mitwirken läuft auch nichts. Hingabe, bereit sein ist (fast) alles.

    Ich habe wie gesagt, den "Wahren Adepten" von Franz Bardon nicht gelesen, aber ich nehme mal an, dass auch der Magier durch seine Schritte und Stufen gegen Ende das nötige Gewahrsein erlangt, anders gesagt: Der letzte Schritt - das SELBStopfer bewirkt eine "vollständige"Öffnung bzw. Permagewahrsein. ("Vollständig" kann man eigentlich nicht sagen, denn das Auge des Gewahrseins wird kontinuierlich weiter oder größer mit der einhergehenden Gottesverwirklichung - letztlich so groß wie Gott SELBST ist).

    Weshalb die Magie für mich dennoch eine "spirituelle Umgehung" ist und bisher auch noch bleibt: Die große Gefahr ist die Faszination und die scheinbare Macht durch das Erlangen von "Fähigkeiten"/ Psycho-Techniken. Es entsteht allzu leicht eine Sucht/Abhängigkeit nach spektakulären ERfahrungen. Diese Anhaftung verhindert den letzten Schritt zur Vervollkommnung. Genauso wie der Mystiker Gott um Gottes willen lassen muss, muss der Magier die Magie lassen, um das Endziel des "Gottmenschen" zu verwirklichen. Oder anders gesagt:  Es wird m. E. niemals ausbleiben, dass sich der Mystiker wie der Magier wenn sie sich als Gott/SELBST erkannt haben, mit diesem SELBST zunächst identifizieren. Das spirituelle Ziel  des bleibenden  Einheitsbewusstseins ist erst dann erreicht, wenn auch diese Identifikation mit dem  SELBST als solche erkannt wird und durch das GeWAHRsein dessen aufgelöst wird.Im Einheitsbewusstsein ist die scheinbare Trennung der scheinbaren Gegensätze Magie vs. Mystik vollends aufgehoben.

    Kybalion hat wie gesagt eine völlig falsche Vorstellung

    vom "Gottmenschen", dessen BEwusstsein so "ozeanisch" ist, dass er auch nicht anders kann, als ES bzw. die Reise dorthin in Worten oder Schrift  "ozeanisch" zu beschreiben, um sich SELBST immer mehr zu "clearen" und letztlich auch, um die Botschaft weiterzugeben - absichtslos versteht sich.
    Denn der Gottmensch wirkt ohne zu wirken und seine praktische Vernunft stellt er in den Dienst der Alltagsbewältigung, statt ergebnisorientierte Praktiken zu missionieren oder "praktisch" mit psychischen Fähigkeiten zu spielen, um (weitere) Vervollkommnung zu  e r r e i c h e n ! Die Vollkommenheit liegt im Nichtwissen, der Leere in der Abwesenheit des Egos. Ohne Leere keine Fülle des Seins und seiner Attribute.

    Der "Gottmensch" ist kein faszinöser furchteinflössender Machtmensch mit durchdringenden Augen, wie sich  manche Magier vielleicht gerne darstellen, oder wie "man" sich gerne Magier vorstellt -  sondern er ist Mensch und Gott, also klein und groß zugleich, schwach UND stark. Er ist wie ein Halm im Wind, läßt sich mit dem Wasser (Tao)  treiben und gleichzeitig hat er sein Fundament, seine Basis in der  KRAFT und HERRLICHKEIT seines Wahren (Christus-)SELBST. Seine Macht ist Vollmacht -  die BevollMÄCHTigung durch den "Vater".
    Der Gottmensch ist nach allem, was er an geistiger Entwicklung durchlaufen hat, wieder ein ganz "gewöhnlicher" Mensch, der durch keinerlei Besonderheiten  - insbesondere nicht durch außergewöhnliche Fähigkeiten - aus der Menge herausragt. Nichts von heilig oder magisch, sondern weit jenseits von alldem. Der Gottmensch lebt von Moment zu Moment im zeitlosen JETZT und schöpft aus dem Ursprung - der Anbindung an den "Vater", nicht mehr "Licht",als ihm im Moment gegeben wird. Und alles, was ihm gegeben wird, wird ihm wieder genommen, d.h., er läßt wieder davon ab. Nichts was ihm gegeben wird, behält er für sich selbst - das ist die Wahre Gelassenheit.


    Dieser Text ist mein Kommentar auf einen mir bislang unbekannten Beitrag von Kybalion in Laskers Thread "Bewusstseinsentwicklung".
    https://www.allmystery.de/themen/uh95240-558#id9829685
    20.04.2013 um 12.35

    Weil mir mein Text zu lang für einen Foren-Beitrag wurde, veröffentliche ich ihn wie oft in solchen Fällen in meinem Blog.

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    Du sollst nicht merken



    Allmystery-Forum: Konto gesperrt.

    Aufgrund eines Vorfalls wurde dein Konto „TheLolosophian“ vorerst gesperrt. Sperrgrund:
    Solche Rundumschläge kannst Du Dir bitte sparen.Dein persönliches Hitler-Problem ist nicht auf alle anderen übertragbar.
    - Gesperrt für 2 Tage am 21.04.2015 21:26

    Potzblitz, ich habe glatt vergessen, die Moderation des allmy-Forums mit in meinen "Rumdumschläge" einzubeziehen, was ich hiermit nachhole:
    Wenn es nach der moralitär-faschistoiden Gedankenpolizei des Allmystery-Forums ginge, würden alle Bücher verbrannt, die das Hitlerthema differenziert behandeln.  Das Feindbild Hitler wird  im Allmystery-Forum sozusagen per dekret verordnet, wer Hitler nicht für das Supermonster der Geschichte hält, ist der Feind. Umgekehrtes Spiegelbild. Es liegt hier dieselbe Mentalität der FAschisten vor, nur der Feind ist ein anderer. Was den Judenhassern die Juden waren, sind den Hitlerhassern jene, die das Freund-Feind-Raster dieser pathologischen Schwarz--Weiß-Denker nicht teilen. Derjenige, der  Hitler nicht als Monster/Feind sieht, ist damit automatisch Hitlers Freund und wird schnell in die rechtsradikale Ecke der Holocaustleugner gestellt.

    Es scheint für manche dieser Menschen eine tiefe narzisstische Kränkung zu sein,  wenn man ihnen  "Hitler-Anteile" zumutet. Eine Leugnung des eigenen Schattens, die nur eine Funktion hat: die Verdrängung und damit  das grandiose Selbstbild aufrechtzuerhalten.


     Gerade jene, die bei anderen überall die "braune Soße" wittern, sind  jene, die Hitler am meisten zugejubelt hätten. Diese Wisser, die genau zu wissen meinen, wer sie sind und wozu sie fähig oder nicht fähig wären... Ekelhaft ist dies vor allem, weil man diese Haltung (offen oder verdeckt)  gerade im Bereich Spiritualität findet bei Leuten, von denen man es nach ihrem spirituellem Schönsprech  niemals erwartet hätte. Es zeigt mir, dass niemand von diesen Leuten je einen Zugang zum Unbewussten hatte bzw. in Kontakt mit sich SELBST war.  Dieser Gesinnung  zugrunde liegt eine schwarzautoritäre Hörigkeit und eine Identifikation mit dem Aggressor, wie sie im Allmystery-Forum in "Krisenzeiten"  auf breiter Front zu bemerken ist.

    Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient und so hat das Allmystery-Forum  und seine "Infanten" auch seine Gedankenpolizei und schwarzautoritären Erzieher verdient, die genau zu wissen meinen, was andere verdienen.  Man lese mal die Begründungen durch, aufgrund derer die User gesperrt werden - vor allem der Ton... Man hat den Eindruck, dass hier schwererziehbare jugendliche Delinquenten  gemaßregelt werden Es entbehrt in ihrer "Schwärze" nicht der Komik. LOL. Man kann nur hoffen, dass es nicht ein 1:1-Spiegel dessen ist, was im Großen in der Gesellschaft geschieht: eine wachsende faschistoide Gesinnung, die sich gegen "rechts" richtet. 

    Die Reaktion auf meinen Je-suis-Hitler-Beitrag kommt nämlich aus exakt derselben seelengemordeten und seelenmordenden schwarzautoritären unbewussten Quelle, die der Errichtung des Dritten Reiches und der "Judenmeuchelei"  zugrundeliegt. Siehe auch Alice Miller  in ihrem von mir zitierten Buchauszug. aus "Du sollst nicht merken" . Es sind gerade jene, die ihre verdrängten Anteile leugnen, die sich mit besonderer Vorliebe auf sog. Holocaust-Leugner stürzen.

    Wer also glaubt, er hätte keine Hitler-Anteile, der könnte eines besseren belehrt werden, wenn er sich nur belehren liesse und vor allem sein Herz für sich selbst, für das Kind in ihm öffnen könnte - statt die unbewussten "Hitler-Anteile" bzw. die lebensrettende Maßnahme der Bewusstmachung des Unbewussten,  die von mir und Alice Miller vertreten wird,  als  "lebensferne" Theorie abzuwerten. (Callida)


    Hitler zu meinem persönlichen Problem zu erklären und mich deshalb zu sperren - was für eine Entlarvung von menschlicher Unreife und Infantilität.


    Einwurf des  Obersten Moralitären
    Chefheuchlers: Wer von sich behauptet, im Gewahrsein zu sein, nimmt die Dinge so an, wie sie sind und beschwert sich nicht über die "Regierung"... als Osho z.B. des langen und breiten über die US-Regierung lamentierte, hatte er schon die Ebene von 600 (Liebe) verlassen und kalibrierte  bei 175.


    Also hör mal, OMC,  ich treffe hier rein sachliche Feststellungen -  dass ich mich "beschwere" ist deine Wertung,  die mir Emotionen wie Unzufriedenheit, Ärger, Wut, Traurigkeit (über die Sperrung)  unterstellen möchte, auf dieselbe unsaubere Weise würde es dich nicht bekümmern, Osho ein Lamento
    zu unterstellen, Elender! Natürlich würdeauch ich oder mein BW auf der Richter-Skalaeines schwarzpsychologischen Analytikersbei 180 kalibrieren, was  wiederum beweisen würde, dass ich nicht bin, was ich zu sein vorgebe...haha, das könnte ihm so passen! (Die Bewusstseinskala von Hawkins hat durchaus ihren Wert, leider läßt sie sich im Dienst der Abwehr und eines grandiosen Selbstbildes als "Richter"-Skala für Auf- und Abwertungsspielchen des Idealisierens und Entwertensmißbrauchen.) 

    Annahme bedeutet nicht, dass man den Vorgängen auf der dual-personalen Ebene gegenüber blind, taub und stumm ist. Die Doppelaxt des GeWAHRseins unterscheidet nicht nur  die transpersonale WAHRheit  von der Unwahrheit, sondern auch Richtig von Falsch - das kann die "Axt"  nur, wenn sie keine Rostflecken hat, d.h. emotionsfrei ist. Meine Axt hat z.B. entschieden, dass deine Idee von Gewahrsein eine leere Hülle ist, denn sie steht nicht in der WAHRHEIT,  ihr fehlt das Wahr-Sprechen und das WAHRnehmen und die Gabe der Unterscheidung der Geister. Fortsetzung folgt...


    Symbiose

    Auch in meiner letzten Symbiose  zeigten sich einige Züge, die mich früher beunruhigt oder sehr irritiert hätten, was jedoch heute ohne Konsequenzen für mich bleibt, weil ich mehr registriere, als zu reagieren. Ich habs leicht, denn ich habe ja doch eine neue Tugend erworben: mein Widerspruchsgeist ist weitgehend erloschen. Auf Meinungsstreit lass ich mich nicht ein.. Es kommt nurmehr selten vor, dass ich Einwände erhebe, ab und an kann ich zwar noch sagen, dass ich dies oder jenes ganz anders sehe, es ist mir aber nicht wichtig, mich durchzusetzen. Ich muss nicht mehr siegen oder rechthaben,  es fällt mir leicht, mich schweigend zu "erniedrigen".

    Was ich neulich über die destruktive Symbiose schrieb, waren  freie  "zeitgeraffte" Assoziationen, basierend  auf  persönlicher Erfahrung mit diversen Menschen meiner Vergangenheit und Gegenwart.  Ich habe für mich den "Prototyp" von Symbiose beschrieben und aus eigenem Erleben definiert und nicht, wie man standardmäßig eine Symbiose definiert. Ich habe die Symbiose jetzt quasi erfunden. Von innen heraus.

    Was ich an meiner letzten Symbiose an meinem "Co" besonders schätzte, war die Art des Humors, eine bildhafte Ausdrucksweise, die mir lustige Cartoons ins Hirnkastel malte - wofür ich mich allerdings selbst verantwortlich zeichne. .Auf diese Weise hätte es ewig mit uns weitergehen können. Auf den Rest hätte ich verzichten können, weils mir dabei zuviel Fremdwissen ins besagte Kasterl drückte. Zuviel Welt- und Menchenerklärung/-Beurteilung ( Das ist so, weil... zuviel Interpretation,  oftmals durchaus stimmig und richtig, jedoch in manchen Teilen auch auf fehlerhafter bzw. von Affekten (Befürchtung z.B.) getrübter Wahrnehmung beruhend. Anders gesagt:  Seine  "Brille" war nicht immer sauber. Einer Korrektur seiner Wahrnehmung bzw. Interpretation  war er nicht gerade zugänglich, sondern ich hatte immer den Eindruck, er glaubt zweifellos wirklich an die Interpretationen seiner Wahrnehmungen. Diese Art von Zweifel-Losigkeit gibt allem, was er sagt und schreibt einen allzu selbstsicheren Touch von Allwissenheit, die auf der personal-dualen Ebene keinerlei Unsicherheit, Irrtum oder Selbstzweifel kennt. Die Worte "vielleicht", "mir scheint...",  "mich dünkt" scheint er nicht zu kennen. (In der Magie bzw. der Ideologie des positiven Denkens sind solche Worte übrigens "Unworte", die den Menschen zaghaft und mutlos vor sich hin schwächeln lassen...eine Unsicherheit verkündende "Weibersprache", die mann sich abgewöhnen müsse, um die Macht seines Unbewussten zu realisieren.)  Auf diese Weise bekommt alles was er sagt, hat einen Touch des absoluten unumstößlichen Faktums, gleich, ob es sich um die duale oder die nondaule BW-Ebene handelt.
    Ohne jeden Zweifel aber ist der Mann  "gut", d.h. er kann nicht nur gut schreiben, sondern er hat unter vielem anderen auch eine große psychologische Begabung,  aber diese Unfehlbarkeitsattitüde
     auf der dualen BW-Ebene - insbesondere die damit einhergehende allzustarke Suggestivkraft, die von ihm ausgeht  - ist nicht nur ein Hindernis für weiteres spirituelles Wachstum, sondern auch gefährlich, wenn es beispielsweise um die Führung (Vorsicht,Manipulation!) oder Heilung von Menschen geht.


    Callida schreibt:

    Das natürliche Ich kann nicht transzendiert werden.
    Ich frage mich, auf welchen meiner Beiträge sich das bezieht? Wer hat so was überhaupt behauptet? Was ist das natürliche Ich überhaupt? Gibt es das?  In meiner ERfahrung und nach meiner Definition würde ich sagen, das natürliche Ich ist das Resultat der Reifung und Reinigung der Persönlichkeit durch den Individuationsprozess. Das ist aber nicht alles -  zugleich mit der Reifung der Persönlichkeit wächst auch das GeWAHRsein.  Reifung und Gewahrsein gehen Hand in Hand und  ist davon abhängig, inwieweit das Unbewusste bewusst gemacht wurde.  Ist die personale Schattenarbeit abgeschlossen, d.h. ist das personale Unbewusste bewusst gemacht, geschieht ganz aus sich SELBST heraus die Transformation der geläuterten Persönlichkeit (natürliches Ich):  Die Erhebung oder das Aufgehen des personalen Bewusstseins auf der Ebene des transpersonalen Bewusstsein. Anders gesagt: die Verwandlung des natürlichen Ichs in ein übernatürliches ICH-SELBST.

    Die Bewusstheit oder das Auge des Gewahrseins ist nun so groß, dass es seine WAHRE NATUR erkennen kann, in dem Sinne, dass sich das (natürliche. befreite, erlöste Ich mit dem Wahren SELBST als EINS erkennt) Hier kann man durchaus sagen, das dass Ich auf eine höhere Eben gehoben wird (transzendiert).
    Für "Herrn Fredo": Transzendieren heisst für mich poetisch, den Himmel auf die Erde holen oder auch die Erde ins Göttliche zu erheben. (Dass es sich anhört, als ob hier ein Jemand/Ich etwas aktiv tut  - dass ich es bin, der hier ETWAS transformiert, liegt nur an der beschreibenden Sprache.Es ist natürlich ein Geschehen, ein Enthüllen, Erkennen... BLAH!

    Des weiteren schreibt Callida,das natürliche Ich sei den Beschränkungen der Raumzeit und der Naturgesetze unterworfen. Das stimmt nur aus der Sicht des Egominds, der das natürliche Ich von dem SELBST abgetrennt sieht., solange dieser seine Wahre Natur, d.h. seine Einheit mit dem WAHREN SELBST/Gott noch nicht erkannt hat.
    Das natürliche Ich als das individuierte und damit von gesell. Konditionierung befreite  Ich ist in Einheit mit dem SELBST, diese Einheit ist sein Wahre Natur. Er ist Mensch und Gott. Das Wahre SELBST ist jenseits von Raum und Zeit, das heisst von Ego! Die Vereinigung mit Gott/SELBST ist nur dann möglich, wenn der Glaube bzw. die Identifikationen mit den Beschränkungen durch die Raumzeit/Ego als solche erkannt und aufgelöst ist. Wenn die Identifikation mit begrenzenden Dogmen aufgelöst ist, erkennt man: In Gott/SELBST ist ALLES MÖGLICH.
    In dieser Erkenntnis erst, ist man im "Rechten Glauben". (Im Gegensatz zu Dogmen bzw. Glaubenssätzen).

    Callida würde jetzt all- und weltwissend dagegen einwenden: Auch WENN das Ich mit Gott eins geworden ist, (DANN) wird es den Naturgesetzen und dem Causalprinzip auf der Weltebene weiterhin gehorchen müssen.
    IRRTUM IRRTUM IRRTUM - so kann nur der Egomind DENKEN, schliessen, folgern! JETZT kannst du das nicht WISSEN." Callida glaubt  immer noch das alte  SELBSTbegrenzendeDogma! Hier an dieser Stelle aber wäre das Denken an dem KnackPunkt, an dem es innehalten sollte und erkennen, dass das causalitätskonforme Denken JETZT keine Wirkkraft mehr hat. Der Level des Gottmenschen ist ein  völlig anderer, da läßt sich nichts mehr deduzieren und induzieren, folgern und schliessen und verallgemeinern.   Dieses Bewusstsein ist unbeschreibbar und eigenschaftlos und undefinierbar.

    Dr. Allwissend WEISS einfach zu viel - sein Wissen reicht bis in die Ursuppe.  So weiss er zwar, dass der Magier (Kybalion)  sein Wissen abgeben muss, um die letzt Hürde zur SELBSTverwirklichung zu nehmen, dass dies im selben Maße auch und insbesondere auf ihn selbst zutrifft, scheint ihm völlig zu entgehen. Riesige Mengen an weltlichem Wissen hat er angehäuft, er ist wissenshungrig und lernt schnell, er will noch was werden in der Welt. Nicht schlimm, wenn man nicht vorhat, ZUERST das Himmelreich zu suchen, sondern das (weltliche) Leben zu gewinnen.. LOL.  Wie aber will er wissen, zu was das Ich in der Einheit mit Gott alles fähig ist?  Das endgültig befreite ICH, welches in die unendlichen Weiten des magisch-mystischen Gotttesbewusstseins hineinwächst, das ICH, welches Teil hat an den Seinsattributen Gottes...sollte man dem nicht zutrauen,  im Verbund mit "Gott" zu allem fähig zu sein  und ALLE unendlich gegebenen  Potenziale ausschöpfen können, du Kleingeist? Und wer bestimmt, auf welche Art und WEise sich  die 100 000 Möglichkeiten realisieren, die sich dem "aufgehenden" Bewusstsein eröffnen?
    Dr. Allwissend maßt sich an, um die Eigenschaften des Nondualen Bewusstseins zu wissen, er trennt und begrenzt und verschmutzt es mit seinen verallgemeinernden Schlussfolgerungen.Callida weiss überaus elegant und überzeugend die Worte zu setzen, allerdings zeigt sich nun, dass es sich vor allem aus spiritueller Sicht in Mehrheit um ein manipulatives verfrührerisch-"gutes" geniales Geschwätz handelt, welches die Leute ebenso aufs spirituelle Glatteis führt wie dies das Geschwätz Kybalion tut. Damit kann man auf der Weltebene durchaus Karriere machen, der Durchbruch in die Wahre FREIHEIT jedoch wird so nicht gelingen.
    (Was das Thema Adolf Hitler nicht alles so an den Tag zu bringen vermag - da kriechen alle Dämonen aus ihren Löchern. Und wenns nach mir geht, wird so lange weiter "gehitlert"  -  bis es Licht wird!)

    Das WAHRE SELBST: Ich bin's...Ich bin's wirklich, Thomas, lege deine Hand in meine Seite,du Kleingeist! Dr. Allwissend:  Fuck off! ..ich WEISS, dass du's nicht sein kannst. Du und von  den Toten auferstanden? Haha, ich WEISS, dass kein Mensch  die Naturgesetze überwinden kann. Du bist ein Fake... Du hast den Lazarus von den Toten aufgeweckt? Blinde sehend gemacht?  Du babbelst rechtsesoterischen Blödsinn.  Unheilbare Krankheiten hast du geheilt? Fake, die Schulmedizin ...
    Einen Thomas stört es nicht, dass es keinen Beleg dafür gibt, ob Jesus de facto von den Toten auferstanden ist, aber auch keinen Beweis dagegen. Wer weiss es? Ich weiss: ALLES IST MÖGLICH, alles ist offen - das unendliche Bewusstsein ist ein offenes  All-enthüllendes Bewusstsein! Offene Weite...das All-umspannende Herz Christi ist DEIN Herz.

    Wer daran zweifelt, dass ALLES MÖGLICH ist (wobei er selbst allerdings das, was  "ALLES" ist,  nicht wissen und  bestimmen kann) , wird niemals ein Magier oder Mystiker bzw. das Unsterblichkeitsbewusstsein realisieren.  Vor allem und zu allerst aber ist HEILUNG möglich! Das Herz Jesu ist den meisten Menschen nur als ein kitschiges Heiligenbildchen bekannt. Dass es ihr eigenes ist, hat man ihnen nicht gesagt. Sie sagen: Jesus liebt dich! - lass Jesus in dein Herz hinein! LOL! ja, wie denn? - Die Tür geht nach innen auf!
    Jesus klopft nicht von außen, er klopft von innen, aber weil man "IHM"  - das heißt  DU DIR -  eine Dornenkrone des Widerstands und der Abwehr um das Herz geflochten hat, ist da kein Durchdringen...
    Hierosgamos,
    Heilige Hochzeit der jungfräulichen Seele
    mit Christus, ihrem Bräutigam


    Im folgenden findet man die besagten Worte,  bei deren Anblick mir plötzlich zum zweiten Mal in aller Klarheit das Wesen des Dogmas gezeigt wurde, allerdings befiel mich auch eine vorübergehende Schreckstarre, während der ich keinen klaren Gedanken fassen konnte:

    "Als der Reaktor in Japan in die Luft geflogen ist, legte sich (in einem anderen Forum) seinem der Entfernung zu dem Ereignis geschuldeten Wohlfühlspace ein User aus der Neo-Advaita-Fraktion in seinem Sessel zurück und erklärte der mitfühlenden Gemeinde ...in Wirklichkeit sei nichts passiert. "Hinschauen ... nichts weiter".
    Würden die Brennstäbe durch seinen Schornstein fallen, sähe die Welt für ihn und seinesgleichen schon mal ganz anders aus. Wetten dass ...?"





    Wetten,  dass...????? Wer ist es, der da wetten will, dass dies oder jenes passieren wird? Mit einem Schlag sah ich in diesen Worten noch einmal das Wesen des Glaubenssatzes! Und anschliessend überkam mich große Verwirrung...Was Callida hier abliefert, sind  die Vorstellungen des schlussfolgernden und  moralisierenden, sog. "gesunden Menschenverstandes", der sich anmaßt zu wissen, wie das nonduale Bewusstsein die absolute WIRKLICHKEIT erfährt und wie es von der relativen Wirklichkeit eingeholt wird. Das ist unfassbarer verwirrender motherfugging Mindfuck!  Ich bin mir nicht mehr sicher, ob Callida den Unterschied zwischen Neo-Advaita und Advaita überhaupt kennt, um diese Geister zu unterscheiden bedarf es schon eigener Advaita-Erkenntnis. Für Callida gibt es daher offensichtlich auch keinen Unterschied zwischen dem, der sich nur "nondual dünkt" und dem, der es Ein-fach IST - bzw. scheint er jene, die von sich sagen, dass sie nonduales Permagewahrsein erlangt haben, für  "Nur-Dünker" zu halten, wie das ja so häufig zu beobachten ist, wenn ein Godfather keine anderen Götter neben sich duldet. Very confusing das ganze, und es dauerte, bis sich mein Verstand lichtete und ich einigermaßen Klarheit über dieses rhetorische Kunstück bekam.
    Ich lasse jetzt also das Neo mal weg- weil es in dieser Sache keinen Unterschied macht, ob sich hier jemand nur "nondual dünkt" oder ob er tatsächlich IST, die Worte Callidas sind für beide Fälle UNWAHR -  und  spreche einfach mal von der "Advaita-Fraktion" und nehme an, es handle sich um authentisches, sozusagen organisch gewachsenens  nonduales Bewusstsein, dann hätte derjenige erstmal  völlig recht, wenn er sagt, dass nichts passiert ist.Wenn er dazu auffordert,  "hin zu schauen" würde das bedeuten, dass man erkennen möge, dass JETZT niemals etwas geschehen kann, dass sich JETZT niemals etwas bewegt  und wer dies WIRKLICH und in WAHRHEIT erkennt oder erkannt hat, dem ist die Frage, was passieren würde, ob und  "WENN die Brennstäbe durch seinen Schornstein fallen", nur eine nichtsnutzige Hypothese, die in seiner JETZT-Präsenz absolut obsolet ist. Solcher Gedankenspielchen ist der gar nicht mehr fähig. In diesem Bewusstsein ist man keinesfalls gefühllos, das ganze Szenario ist eine Erfindung und ein Entwurf des mit Moral und Common Sense  identifizierten Egominds von Callida, welches in der Wirklichkeit des transpersonalen Bewusstseins keinerlei Äquivalent findet.

    Fazit:  Der "Nondualist" als der Endgültig Befreite ist in seinem Jenseits-von-Ego-BewußtSEIN das Absolute un-bedingte SUBJEKT und daher ist er auch absolut un(an)greifbar durch jegliche objektive Berurteilung und (Fremd-)Bestimmung von außen durch andere Menschen! Das Bewusstsein bzw. der Mensch in diesem GeWAHRSEIN gebiert aus diesem absoluten SUBJEKT-SEIN aus sich SELBST heraus die Fülle des SEINS. Wie und auf welche Weise dies geschieht, darüber hat weder er noch irgend jemand anders die KONTROLLE!

    Mea culpa, Mea culpa,  sollte ich jemals etwas anderes gesagt haben oder widerspruchslos geduldet haben, dass jemand etwas anderes in meiner Gegenwart sagt.


    Und das  Kind sah den Kaiser nackt und neckte ihn: Hey, Kaiser, Du glaubst ja tatsächlich an den Scheiss, den du hier erzählst! Worauf der Kaiser in der Folge sehr böse wurde... Wobei sich  unser "Spiritus (E)rectus"  nicht nur eine ordentliche  Blöße gegeben hat, sondern den finalen Blattschuß, was seine spirituelle Glaubwürdigkeit betrifft.

    Nachdem mein Verstand sich von diesem Schreck erholt hatte,  formten sich folgende Fragen:
    Ist es möglich,  a) dass Callida und ich in unserem symbiotischen Einverständnis an die 2 Jahre aneinander vorbeigeredet haben, b) ob ich durch diese gläubige  Ernsthaftigkeit, mit der auf der Konsensusebene kommuniziert wurde,, bleibenden HirnSchaden erlitten habe?  - hat sich Yin vielleicht von Yang vorübergehend getrennt? Ein schwerer Rückfall in den Flachwix-Modus? Irgendwas ist mir entgangen während dieser Zeit - aber WAS???  Bin ich etwa einem Common-Sense-Mindfuck großen Stils erneut erlegen? Oder war ich vielleicht doch noch nicht so weit, die kollektiven subtileren Dogmen/Glaubenssätze bei mir und anderen zu erkennen? Habe ich mich in zu großer Sicherheit gewogen?
    Glaubte ich vielleicht gar wieder ernsthaft an die Krankheiten , von denen in unseren Gesprächen so ernsthaft und so oft die Rede war? Hats mich deshalb vielleicht wieder "erwischt"?  Plötzlich werde ich nach Jahren zum ersten Mal ernsthaft krank (Bronchitis) befand dies und jenes beunruhigende Symptom bei mir, ernsthaft?... fing an über VORSORGE-Untersuchungen nachzudenken, ernsthaft?  ...und über eine Magenspiegelung, die sich von selbst erledigte, wie sich so ziemlich alles von selbst erledigt, wenn man nicht allzuschnell  helfend und heilend einzugreifen bestrebt ist. Meine Energie, diese neue  (Spann-)KRAFT schien zu schwinden,  mein zellulares Glücksgefühl, mein resistent-immunabwehrgestähltes körperliches ForEverYoung-Gefühl schien mir so langsam den Orkus hinunterzugehen ... und seit kurzem "Gefährliche Bluthochdruckspitzen", Vorhofflimmern! What happend!?  Gibts Zusammenhänge?

    Ich hielt diesen körperlichen Energieabfall zunächst für normal : was kommt, muss auch wieder gehen...ich darf auch nicht vergessen: Damals lief ich zudem in den Mokassins von  Herrn Karl Allmächtig und war dadurch wieder ins volle NormopathenProgramm eingebunden. Gottseidank führten wir so gut wie  keine Gespräche;  und über Krankheit, Sterben, Tod wollte der schon gar nicht sprechen, das war ein Tabuthema - auch dann noch noch, nachdem er "endzeitgemäß" und ziemlich derangiert mit dem Hubschrauber ins Marburger Uniklinikum geflogen kam.

    Das  waren alles  Fragen, die sich in mir später formten, nachdem sich mir anhand des og.  Beitrags von Callida noch einmal das Wesen des Glaubenssatzes zeigte und in diesem Zusammenhang sich mir etwas zeigen wollte, etwas ans Licht des Bewusstseins gehoben werden wollte, aber nicht so recht durchkam, weil ich wie vor den Kopf geschlagen war.
    Dezidiert lautet die Frage:  Ist das glückliche Vibrieren meines Körpers - meine körperliche SELBSTgewissheit -  aufgrund von GEREDE  verloren gegangen? - (Weil ich vielleicht doch an das glaubte, worüber wir sprachen? hat mir der  "Flachwix"-Modus vielleicht doch etwas genommen? Ist das wirklich möglich??? Überhaupt: In meinem ganzen Leben nicht habe ich jemals so lange Gespräche geführt. Am Telefon schon gar nicht. Ich musste mich regelrecht desensibilisieren, bis ich diese Gespräche in voller Länge ausgehalten habe, war eine Menge Stoff, eine Menge Info und Fremdwissen, was mir da angeboten wurde. anstrengend wars,  ich lernte wieder, von der "Inneren Stimme" weg  meine Konzentrationskräfte auf eine äußere Stimme zu bündeln und meine Vorstellungskräfte zu benutzen,   - bis ich das Schielen anfing, weil sich mein Kopf weigerte, sich weiterhin Vorstellungen/Bilder zu machen, die ja unweigerlich entstehen im Gespräch. Sollte ich diesen Bildern wieder Glauben geschenkt haben? Ist es möglich, dass durch zuviel "Umgang" und GEREDE der deprogrammierte Mind wieder in die alte Spur zurückfällt?
    Ich war damals in der ersten Zeit nach meiner Happy Resurrectio ja doch absolut zweifelsfrei überzeugt davon, dass nicht nur mein Bewusstsein unsterblich ist, sondern auch mein Körper "nie wieder" krank werden könne. (Wobei sich diese Überzeugung späterhin  als neuer Glaubenssatz entlarvte.) Ich fühlte mich geistig-seelisch-körperlich in einen Jungbrunnen gefallen.  Mein Verstand war damals  noch nicht so deprogrammiert, dass er nicht auch diese "Erfahrung"  für sich vereinnahmt und auf die Zeitschiene verlegt hätte:  For ever dies...Nie wieder das....LOL.

    Dennoch hatte und habe ich ausser der körperlichen Spannkraft und der Rückkehr der früheren Symptomatik weder ein Gewinn- noch ein  Verlustgefühl,  mir ging und geht es wie immer  weder gut noch schlecht, mein Platz an der SONNE, mein GEIST hat sich dadurch  nie verdunkelt. Alle Fragen sind im Grunde müßig, weil  meine Verbindung zur Quelle dabei niemals abgebrochen ist. (Im übrigen bin ich seit kurzem dabei, in den Mokassins eines anderen Indianers  zu laufen, Saulus hat mich nicht wenig bekämpft, bevor er auf seinem Weg nach Damaskus niedersank und  seine Schuhe auszog.... Das Licht des Neuen Tages schien ihm dann aus unerwarteter Quelle von anderswoher...und er rief: nit mööööööglich...!
    Bis jetzt kann ich noch keine pathologischen Anzeichen einer dysfunktonalen Symbiose entdecken. Ob da eine Latenz ist, wird sich spätestens dann zeigen, wenn ich mal für einen Moment aus seinen Mokassins schlüpfe und ernsthaft in die Pantoffeln einer anderen MightyMouse steige,  - wenn ich mit dem  Herzensfeind kollaboriere. Was dem einen sein Fredo, ist dem andern sein Jimmy...^^
    In den seltenen Fällen, wenn ich  Dr. Allwissend einmal gegen den Karren gefahren bin, d.h. wenn ich Widerworte gegeben habe, wenn ich  den  symbiotischen Einstimmigkeitsmodus verlassen habe, hat mich der Dämon ad hoc und stante pede - sozusagen "blitzrepliziös"  der Pösen Abwehr beschuldigt; das habe ich zweimal schweigend hingenommen, aber wenn der Hahn das dritte Mal  gekräht hat, ist bekanntlich Sense - da weiss jeder, was die Uhr geschlagen hat. Das hätte er wohl nicht gedacht, der Mann ohne Schatten, - dass sich Heloises Doppelaxt einmal gegen Abaelard  richten könnte...Mary Daly hat entgegen der Ansicht Heide Göttner-Abendroths entschieden, dass die Göttin ihres Heros nicht bedarf. Ich auch...

    Dass Callida so denkt, wie er DENKT nimmt mich nicht wunder, spaltet er doch offfenbar das Transpersonale BW vom Personalen Bewusstsein völlig ab. Neben Kybalion und einigen anderen, gehört er ja zu jenen, die nach eigenen Angaben nach Gusto das Gewahrsein betreten  oder "aufstellen" und verlassen können.  Kommen sie aus ihrem "SEIN" zurück,   verteidigen sie wieder die Realität des Werdens bzw. Ego inkl. seiner  Bestrebungen und seiner Beschränkungen. Diese Art von Gewahrsein verstehe ich ebensowenig wie ich seine Idee von Frei-Sein verstehe, das alles scheint mir eher künstlich "organisiert",denn organisch gewachsen,  - löst doch Gewahrsein gerade die Identifikationen mit dem Ego und seinen MACHENschaften und begrenzenden Dogmen auf. Sicher werden "Machenschaften" , Handeln und Tun durch Desidentifikation mit Ego nicht aus der Welt eliminiert, sowenig wie die Auflösung der Identifikation mit Ego/Materie/Körper den Leib entmaterialisiert -  aber der von Identifikation Endgültig Befreite "macht", ohne zu machen", d.h. ohne Absicht, Vorsatz, Zielsetzung läßt er geschehen und alles macht sich von SELBST. Auf welche Art und Weise sich das sog. Leben - ICH bin das Leben -  aus sich  SELBST entwickelt, entzieht sich aber jeglicher Beschreibung oder Definition.  Das heissst, ich kann nicht wissen, wie und auf welche Weise die unendliche Fülle  des göttlichen Potentials sich aus mir SELBST heraus verwirklichen will. Nichtwissen.

    Nichtwissen

    ist die fruchtbare Leere,  das Bewusstsein, welches in Dr. Allwissend noch seiner Realisation harrt, -  solange er sich so professoral-allwissend gibt und sein Bewusstsein mit schnöden altkäsigen Glaubenssätzen begrenzt, wirds nix mit der  Bewusstheitsentwicklung. Vor allem ist dies sein fixer Glaube, -der sich neuerdings in verschiedenen Beiträgen im Thread "Praktische Bewusstseinsentwicklung"  niederschlug -  er könne sich das Beste aus beiden Welten holen: SOWOHL ein langes Leben erstreben ALS AUCH  das Ewige Leben  - das Bewusstsein der Unsterblichkeit - erlangen.
    Offenbar hat sich hier der Egomind gründlich mißverstehend des "Sowohl-Als auch"-Aspektes des befreiten Bewusstseins bedient. Zu glauben, dass man beides haben kann, dass das eine das andere nicht ausschliesse,  wäre ein kolossaler Selbstbetrug - und nicht zuletzt auch Verrat am SELBST.
    Denn hier an dieser Stelle des spirit. Weges  gilt nicht "Sowohl-als auch" hier gilt ein alles entscheidendes Entweder-Oder! Hier ist die Weggabelung, an der man sich entscheiden muss: entweder fürs wahre LEBEN oder für den Tod (=Identifikation mit Ego/Welt), ... ob du Weizen wirst oder Spreu! Ob der Same aufgeht oder ob er verdorrt... Es ist der Erste Schritt ins neue LEBEN, über den hier entschieden wird.

    Ganz übel

    kann es für den ausgehen, der  erkannt hat,  dass ALLES, was geschieht, Gottes Wille ist...Solange ein Mensch keine Endgültige Befreiung/Moksha/Gewahrsein erlangt hat, ist und bleibt das Ego listig und kreiiert aus jeder WAHREN  Erkenntnis ein neues Konzept, mit dem es sich identifiziert und so hängt der Mensch - wo er nicht achtsam ist - seinen egohaften Absichten und Plänen ein spirituelles Mäntelchen um: auf der Basis des nurmehr neuen Glaubenssatzes, dass alles, was geschieht, ja eh Gottes Wille sei, glaubt  er nun,  quasi mit Gottes Segen seinen alten "MACHENschaften" in der Welt nachgehen zu können. Gottes Wille ist doch mit meinem Willen identisch, sagt er nun -   meine Wünsche und Bedürfnisse sind Gottes Bedürfnisse,  ES  will alles, was ich ausleben will, durch mich erfüllt sehen, sagt er, das ist Gottes Spass, das Spiel Lila, göttliches Entertainment.   Er ist nurmehr überzeugt: Ich kann gar nicht anders handeln, als ich handle... und geht hin und tut nicht anders als er bisher getan hat und lebt die unstillbaren Begierden seines unersättlichen Egos nunmehr mit der vermeintlichen Erlaubnis und "Hilfe Gottes" aus.
    Auf diese Weise können nonduale Erkenntnisse mißverstanden und mißbraucht werden.

    Eine Sünde wider den GEIST ist es, wenn  der Egomind  moralitäre Schlussfolgerungen zieht aus nondualen Erkenntnissen und daraus moralische Verhaltensweisen/Gebote für sich und andere ableitet oder aber auf der anderen Seite durch falsche Interpretation ein Handeln sanktioniert, welches im weltlichen Sinne unmoralisch ist und auch unmoralisch bleibt für das Bewusstsein des Menschen, der den dualistischen Gut&Böse-Modus nicht transzendiert hat und dem Gegensatzdenken (Entweder-Oder) verhaftet bleibt.

     Wer so denkt und handelt,  hat sich im Voraus die Absolution für alles gegeben, wonach des Alten Adams Sinn steht. Damit lebt es sich gut und leicht. Diese trügerische Leichtigkeit des Seins ist  eine Nachahmung des dämonischen Doppelgängers.

    Die nonduale geistige Erkenntnis aus der erlösten Perspektive, dass alles gut ist wie es ist und dass alles, was geschieht, Gottes Wille ist, zu konzeptualisieren und als Freibrief zu benutzen, die Umtriebe des unerlösten Egos auf der personal-dualen Bewusstseinsebene zu sanktionieren und zu heiligen ist eine Sünde wider den Geist. Der eine Mensch  sieht darin einen Freibrief, um sich über alle Moral hinwegzusetzen, der andere stellt sich den Freibrief aus, um moraliätre Predigten dagegen zu halten. Beide aber befinden sich im selben dualistischen Boot, sind mit  Gut&Böse resp. der dualistischen Moral identifiziert.

    Das ist insbesondere an die Klugscheisser gerichtet, die da neulich die Gott-Texte von ND Walsch vergewaltigten. Vor allem natürlich an die Adresse von Prof. Allcallida, dessen größtes Problem es ist,  sein schlussfolgerndes Denken über Dinge, die über den seinen Verstand gehen,  für bare unumstößliche und unanfechtbare Wahrheitsmünze zu nehmen. Die Tücken dieses Denkens werde ich noch näher erleuchtern, wenn ich über die enorme narzisstische Kränkung sprechen werde, die es für einen Menschen bedeutet, wenn er  im Schatten schlummernder "Hitler"-Anteile "verdächtigt" wird. Eine interessante Studie, die zeigt, wie Widerstand und ein Abwehr gleichzeitig sämtliche kleinen "Hitler"-Teufelchen aktivieren und unbewusst genau das ausagiert wird, was der Mensch leugnet. In diesem Zusammenhang wird nicht nur die deutsche Volksseele, sondern auch der geschätzte Prof. .CG Jung auf seine "Hitler"-Anteile geprüft, der augenscheinlich ein ganz ähnliches Problem wie der lichtscheue Dr. Allcallida zeigt, obwohl er doch der Erfinder der Schattentherorie ist. Wer hätte das gedacht!

    Die Magie

    will de facto die Naturgesetze überwinden, der Mystiker "überwindet sie" geistig, indem er nicht mehr mit dem Dogma (der Unüberwindbarkeit der) dualistischen Naturgesetze identifiziert ist. Nicht mehr mit dem Ego (Dualismus) identifiziert zu sein, bedeutet halt auch, nicht mehr mit den Naturgesetzen identifiziert zu sein. Wie und ob sich das ausWIRKT, kann niemand WISSEN!  Weder Callida noch ich.
    Anders gesagt: Wenn Kybalion seinen Adepten verspricht, sie könnten einmal (materielle) Wunder wie Jesus tun und den Feigenbaum verdorren zu lassen oder Bergen zu gebieten: Hebe dich hinweg, so bin ich nach wie vor der Ansicht, dass dies nicht das wahre Verständnis der Wunder Jesu sist, sondern dass man es nicht materialistisch, sondern von innen her, mystisch/tiefenpsychologisch verstehen müsse, weil sich nur so die Lebendige WAHRHEIT hinter den Worten enthüllt.
    Anderseits erkannte ich nun die gegenteilige Glaube, dass solche materiellen Wunder unmöglich seien, weil  der Mensch durch die Naturgesetze begrenzt sei, ebenfalls als ein das Bewusstsein begrenzendes Dogma.
    Und so lautet mein Rechter Glaube heute:  ALLES IST MÖGLICH! Sowohl die magische  als auch mystische Version  hat ihre Berechtigung.  Höhö, sieht so aus, als ob in meinem Fall der Mystiker im Begriff ist, zum Magier zu mutieren.
    Nochmal: Naturgesetze gibt es in WIRKLICHKEIT nicht! Naturgesetze existieren nur in unserem Kopf als Gedanke, als erfahrungsbasiertes zeitbedingtes Wissen der Vergangenheit. JETZT kann man so etwas wie Naturgesetze nicht wahrnehmen. Es gilt, sich dieser  Bedingtheit bewusst zu werden und sich aus ihr zu lösen.


    Ich schrieb des öfteren,

    dass ich immer noch bei rot über eine belebte Kreuzung gehe und es mir nicht einfällt, die heisse Herdplatte anzufassen.So war es zwar  bisher, so muss es aber nicht bleiben! Zu sagen, das müsse immer so sein wäre  eine Projekt Ob ich das aber in Zukunft IMMER so halten werde, kann ich nicht WISSEN!

     Solche Dinge zu verallgemeinern und als ein Kriterium dafür zu nehmen, dass auch der Körper des Endgültig Befreiten  den für alle Menschen gültigen NaturGesetzen unterliegt, bedeutet nichts anderes als den Konditionierungen des Ego und seinen Glaubenssätzen weiterhin Tribut zu zollen!



    Um das Unvergängliche

    zu gewinnen, muss man das Vergängliche transzendieren. Das bedeutet aber nicht, das Vergängliche zu eliminieren, wie dies bis jetzt der Fall ist in den Vaterreligionen und anderen sektierischen Formlosigkeitsfanatikern, die das Zweite aus dem Einen eliminiert statt eingeschlossen sehen.



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    Wo der Liebe Gott nicht waltet,
    wird die Menschheit gleichgeschaltet!
    Im Dunst von Allmysterion,

    Callida's  und Kybalion
    liegt man listig auf der Lauer,
    baut man an der Schweigemauer
    heimlich still und leise
    auf die alte Weise
    legt man dort den Maulkorb an,
    wo man The Truth nicht hören kann
    so wie man dies schon immer tat,
    in jedem Land, in jedem Staat
    den die Angst regieret hat.!


    Es gibt Beziehungen,

    wo der Mann das Monopol auf Scherz, Satire, Ironie  hat und die Frau allein die Rolle des Lachers und Beifallklatschers innehat. Der Mann macht Männchen und die Frau freut sich drüber.  Umgekehrt wird daraus nie ein Schuh. Ich kannte so einen Mann, bei dem mußte ich all meinen Humor, meine Ausgelassenheit, meine kindliche Fröhlichkeit und Lebendigkeit zu Grabe tragen. Ich durfte nur bewundern und über seine charmanten Kapriolen lachen. Ich kam nicht durch mit "mir", da war kein Raum, in dem ich mich selbst hätte ebenso lustig entfalten können, zu ernst nahm er sein Monopol auf den Humor. Ich war zur Passivität verdonnert und ER nahm den ganzen Raum ein, ich hatte nie das Gefühl, dass ich je wirklich gesehen wurde.Ich war unsichtbar.
    Wenn wir telefonierten und ich redete, herrschte am anderen Ende immer eine Grabesstille, wodurch meine Unsichtbarkeit zusätzlich verstärkt wurde.  Es kam nichts...keinerlei "soziales Geräusch" wie hm, ja, verstehe... ich  hatte dabei immer das Gefühl, ich rede in Dat Schwatte Nix. 
    Oder man sass zu Tisch, ich sorgte vielleicht für ein angenehmes Tischgespräch, doch der Mann guckt starr mit frei schwebend konzentriertem Pinkelblick  entweder auf den Teller oder in die nächste Ecke, weit weg von mir...Kein Blickkontakt. Am Frühstückstisch dasselbe: Er liest Zeitung, ohne aufzusehen: "Sprich ruhig weiter, Liebling, ich höre zu...  Völlig gleichgültig, ob das Radio läuft oder ob ich spreche -  ich scheine für ihn einfach nur ein weitere Geräuschquelle zu sein, die man registriert, auf die man aber nicht weiter eingehen muss.
    Aaaaaber wehe, ER hat das Wort ergriffen  - aaaaber dann! Dann musste ich aber bei Fuss stehen und abliefern: 100&ige Aufmerksamkeit, lustvoller(!) Blickkontakt und unaufhörliche Zustimmungsgeräusche waren gefordert -  blieben die aus, rief mich sein vorwurfsvoller Blick sofort ins Geschirr zurück - Hey, keiner Zuhaus, Frau?!

    Überhaupt fand ich es immer komisch, dass auch so gut wie nie nachgefragt wurde, wie der andere etwas gemeint hat. Ich denke, es liegt an der symbiotischen Verschmolzenheit, dass da  da eine Einvernehmlichkeit und Einstimmigkeit einfach fraglos vorausgesetzt wird.  Man nimmt an, dass der andere ohne weiteres versteht, - ja, dass er sogar GEdanken lesen kann. Etwas nicht zu verstehen, bedeutet schon das gefürchtete Getrenntsein. Das Stillschweigen am Ende der Leitung könnte in die selbe Richtung weisen: dass der Schweiger sich so eins fühlt im "Einvernehmen", dass er  einfach vergessen hat,  dass er  vom anderen nicht gesehen werden kann, dass er nicht wahrnimmt, dass  er "getrennt" ist; dass der Schweiger sich so eins fühlt im "Einvernehmen" dass er nicht wahrnimmt, dass er vom anderen durch die durch die  gegebene Unsichtbarkeit "getrennt" ist. Vielleicht nickt er ja, oder veranstaltet sonstige zustimmende oder ablehnende Mimik und Gestik, aber ist sich nicht bewusst, dass es keiner sieht. (Oder er stellt seine Ohren auf Durchzug) Kleine Kinder empfinden so, die noch mit der Mutter symbiotisch verbunden sind... Mama sieht alles, Mama kennt alle meine Bedürfnisse, kann meine Zeichen deuten und befriedigt sie, ohne dass ich sie fragen muss. Das Muster überträgt man später als Erwachsener nicht selten 1:1 auf den Partner.
    In diesem Kontext erinnere ich mich  wieder an den AA-Freund, der eines TAges erschüttert und kopfschüttelnd am "Tisch" sass und fassungslos stammelte: Ich kann es nicht glauben, ich bin mit ihr 20 Jahre verheiratet, aber jetzt erst stellen wir fest, dass wir niemals wirklich einer Meinung waren, dass wir immer aneinander vorbeigeredet haben. Wo  wir immer glaubten, vom selben zu reden,  stellen wir nun fest, dass uns dabei  in Wirklichkeit ganze Universen trennten.
    Der Mann war ein intelligenter Mensch, ein Sozialpädagoge, der das Glück hatte, sich zwar spät, aber wirksam aus Sucht und symbiotischer Beziehung zu befreien und ein Individuum zu werden. Ich sags an dieser Stelle nochmal: AA hat zwar seine Grenzen, aber innerhalb dieser Grenzen kann man beachtliche Wachstumschancen wahrnehmen.)

    Was Spiritualität nun angeht, sind es m. E. gerade die "Symbiotiker", die sich sehr leicht in einer prä-rationalen Spiritualität verfangen und darin verhaftet bleiben.  Wenn wir uns einen Partner suchen, suchen wir unbewusst nach solchen, die Vater/Mutter ähnlich sind und uns weiterhin unsere kindlichen  Bedürfnisse erfüllen. Und so ist es auch mit der Suche nach Gott: wir suchen nach dem  guten Papa, den wir niemals gehabt haben, weil in unserer vaterlosen Gesellschaft der Papa - die Väter als Familienunterhalter so gut wie nie zu hause sind.  Dasselbe mit den Gurus - alle sollen sie Ersatzeltern-Figuren für die Erfüllung unserer kindlichen Bedürfnisse sein und wo wir so ein Objekt finden, neigen wir dazu,stante pede zu regredieren. Das kann man sehr gut in vielen Gesichtern von sog. Satsängern finden, es scheint nicht viel zu fehlen und man hüpft dem Papa Samarpan auf den Schoß... Noch immer will man sich in Mamas liebenden Augen spiegeln.

    Die prärationale regressive ozeanische Verschmelzung, die das Kind im Mutterleib und während der Symbiose ausserhalb des Mutterleibes erfährt, wird verwechselt mit dem "progressiven" transpersonalen Einheitserlebnis. Prärationale Spiritualität findet man bei jenen Guru-Anhängern, deren Guru den absoluten Gehorsam, die absolute Unterwerfung verlangt. In Kliniken, Kommunen oder Ashrams, wo man entmündigt wird und du jegliche Verantwortung für dich selbst abgibst,  - weil der (ungeheilte!) Guru/Therapeut dir "gibt,  was du brauchst und nicht das was du willst" -  herrscht in der Regel ein faschistoides Groupthink und  Therapeuten/Gurus, die  ihre Macht mißbrauchen, weil es bei ungeheiltern Heilern meistens nicht anders sein kann. Besonders in Deutschland herrscht vielerorts immer noch ein schwarzpädagogisches Bild von Menschen und insofern ist auch die Psychologie und Spiritualtiät eine "schwarze". Selten, dass man einen wirklich guten und verständnisvollen Therapeuten findet, der NiCHT mit dem Aggressor, dem Zensor/Über-Ich, der ( herrschenden) Autorität identifiziert ist. In der Regel fördert dies die Aufrechterhaltung der Verdrängung im Klienten wie beim Therapeuten, weil der Therapeut selbst es niemals gewagt hat, die Autorität seiner eigenen Eltern infrage zu stellen, wird er dies auch ohne Angst und Widerstände nicht bei seinen Klienten dulden können.

    Die erste Individuation ist die Abnabelung von der Mutter im Kindesalter von etwa einem halben Jahr, wenns gut geht. Wenn der Ausstieg aus der Symbiose mit der Mutter - die Abnabelung nicht richtig gelungen ist, wird man im späteren Alter symbiotische Beziehungen zu anderen Menschen suchen und eingehen.

    No pain, no gain,

    Richtig, ohne Schmerzen gibts kein Wachstum, auch keine spirit. Entwicklung.  Wer das bezweifelt, ist ein Schmerzvermeider. Eine singuläre Erleuchtung, ein Erwachen kriegt man vielleicht ganz plötzlich und ohne Vorwarnung geschenkt, Moksha oder die Endgültige Befreiung aber ist die Frucht eines meist sehr langen - oft lebenslangen -  IndividuationsProzesses und kein vorübergehendes Phänomen - der WachstumsProzess, der durch eine erste Erleuchtungs- Initialzündung in Gang gesetzt werden kann, wenn der Widerstand gegen die Hingabe an diesen Prozess nicht zu groß ist. Der Gradmesser des Schmerzes ist nämlich der Widerstand des Ego. Das ich wird sich niemals schmerzlos verabschieden.  Die Angst vor der Hingabe, vor dem Loslassen ist die Angst vor dem Sterben des Ich. Diesen Widerstand sollte man mal nicht unterschätzen. Es heisst, dass ein spirit. Sucher oft viele Leben lang sucht, bis er findet. Das wird auch Buddha nachgesagt.  Wer Schmerzlosigkeit will, IST im Widerstand. Das Ende des Leidens wird nur durch Leiden erkauft. Das Ich ist der Schatten, der das Auge des Gewahrseins, der Bewusstheit verdunkelt. Erst wenn die Aussenorientierung des Ich gänzlich aufgehoben wird, öffnet sich die Tür nach innen und sie wird sich nie wieder schliessen. Moksha, die endgültige Befreiung bedeutet Permagewahrsein, die Unmöglichkeit, je wieder in den gefangenen Zustand des Alten Adam zurückzufallen.


    Hardware

    Die Beschwerden, die mich zuweilen mehr oder weniger heftig plagen, sind nicht auf das Alter zurückzuführen. Man darf nicht glauben, was so unter den div. Diagnose alles geschrieben steht. Wenn ich hier Begriffe wie Spinalkanalstenose gebrauche, so nur, um abzukürzen, sonst müßte ich detailliert alle Symptome aufführen.. Ich glaube nicht an Diagnosen, auch wenn ich die Begriffe benutze.  Ich fühle mich nicht krank, ich fühle mich in meiner Befindlichkeit gestört und das schon seit meiner Kindheit/ Jugend, als ich zum ersten Mal mit Knochen-Tuberkulose im Krhs. lag. Selten habe ich mich im Leben gesund gefühlt.  Ich hatte Rückenprobleme, seit ich laufen kann,  ich hatte als Kind schon "schwere Beine".  Jahrelang konnte ich nur unter Schmerzen laufen...Die HWS-Spinalkanalstenose-Symptome hatte ich schon mit 35 Jahren... mit 39 kam ich in die Wechseljahre, bekam graue Haare und brauchte eine Brille,  -  die Hormonumstellung hat mir bis zum 63. LJ. allergrößte Probleme gemacht. Bin ich nun vielleicht frühzeitig "gealtert"? Jedenfalls fühle ich mich nicht so und sehe auch  nicht so aus.Auch das Wort "altern" gehört nicht mehr zu meinem Wortschatz.
    Wahrscheinlich habe ich mich getäuscht, als ich glaubte, mit der endgültigen Befreiung , der Auflösung der Identifizierung mit dem Körper sei ich auch auf Dauer von allen körperlichen Krankheiten und Symptomen befreit....mit der geistigen Auferstehung würde auch der Körper zu einem makellosen, bestens funktionierenden "Tempel Gottes" auferstehen. Habe ich das wirklich geglaubt, dass die Unverwundbarkeit der Seele  gleichzeitig auch die Unverwundbarkeit des Körpers mit sich ziehe? Und warum sollte ich es nicht glauben?  Fragen, die Antworten fordern, weil das Ich, dieser Eindeutigkeitsjunkie einfach nicht aufhören kann, sich irgendetwas vorzustellen und hypothetische Wenn-Dann-Fragen zu stellen und die alten verstandesmäßigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Eigentlich ist es egal, was ich GLAUBE, Tatsache ist, dass diese Fragen deshalb allesamt müßig sind, weil es nichts, aber auch gar nichts über den zustandslosen Zustand jenseits von Ego zu sagen und zu spekulieren gibt. Fakt ist: Mein Körper ist weder verwundbar, noch unverwundbar, Fakt ist: ICH WEISS es schlichtweg NICHT, was geschehen würde, wenn er sich von den Zinnen des Tempels stürzen würde, höhöhö ! Der Glaube versetzt Berge, aber man soll ihn auch nicht versuchen. Manchmal glaube ich, ich habe den RECHTEN Glauben verloren...


    Der Körper: Hardware oder Sacred Body... Bruder Esel oder Tempel des Hl. Geistes... Sowohl-Als auch? oder: Weder dies noch das? Oder gar: Weder "Sowohl-Als auch" noch "Dies, noch das?" TILT. LOLOLOLLL. hehehe...ALLES oder NICHTS!? Wenn ich mich mal fürs NICHTS entscheiden sollte,  - sollte ich tatsächlich mal mein Yoniversum verlassen - höre ich auf zu schreiben. Versprochen!  (Ertappt! Hab ich dich Luder  schon wieder bei "Wenn-Dann"-Phantasien erwischt!? Edgar Hofa: Ach, ich nehm das nicht mehr so genau...! gähn...pffff)
    Erkennen ist Yang, Schreiben ist Yin.
    Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Mal den einzigartigen Enzo den Allmächtigen fragen, der thront nach eigenen Angaben nämlich über Yin und Yang. Deshalb ist er der fortgeschrittenste Allmächtige, den ich kenne... der Un-DENK-bare, der ultimative EINE ohne das Zweite. Advaita.


    Universelle Wahrheiten

    Die Leute erwarten von mir die Verkündigung von "Universellen Wahrheiten"  kriegen tun sie jedoch  von mir meist Wissenschaft, Psychologie, "Menschliches, allzu Menschliches".  In meinem Blog und anderswo tue ich das, was ich das "Ich durchschauen" nenne. Das hört wohl  auch so lange nicht auf, als ich dabei bin, die Welt, den Kosmos von innen her zu erfassen. Das Menschliche, was sich mir meist  live und vor Ort offenbart, ist die Psychologie des Menschen. Das heisst es für mich, die Welt von Innen heraus zu erfassen.

    Wenn die Verhaftung an die äussere Welt aufgelöst ist, stülpt sich das Universum nach innen und so erfasst man die Dinge auch von innen.  Jesus sagt. wer das Reich Gottes zuerst sucht und findet, wird die ganze Welt hinzugewinnen, d.h., dem wird das Äußere zum Inneren und vice versa, der wird sich der Unendlichkeit des Kosmos  in seinem Herzen gewahr.  ICH ist in diesem Sinne also das Universum. Der Kosmos. Der Gottmensch/Kosmische Christus oder Adam Kadmos reift durch kontinuierliches Erfassen (All-Umfassen) des Kosmos von innen heraus in das unendliche Bewusstsein hinein und füllt den Kosmos aus. (Schon aus diesem Grunde ist es eine Sünde wider den Geist, wenn spirituelle "Finder" von sich sagen, "Ich bin Gott" bzw. "Ich bin kein Mensch." Sie sind sowohl dies als auch jenes. Dass sie weder dies noch das sind, steht wieder auf einem anderen (Transzendierungs-)Blatt.
    Über Transformation und Transzendenz sollte nur der sprechen, der  Erkenntnis davon hat. Leider sind es auf dem Büchermarkt und in den Foren zum Großteil gerade die  Ahnungs- und Erfahrungslosen, die sich erdreisten, darüber zu theoretisieren. Das gelingt ihnen mitunter sogar recht überzeugend. Wo  das nicht gelingt, wird geistige Erkenntnis und Transformation schlichtweg geleugnet. Ob Herr Fredo die Transformation leugnet oder Frau Callida meine "Letztgültige Erkenntnis" zur Sau macht, ist dabei  Jacke wie Hose.

    Herr Fredo glaubt wie Karl Renz an der Art und Weise, wie ein Mensch spricht, zu erkennen,  ob der erwacht sei. Nur glaube ich meinerseits nicht, dass Herr Fredo erwacht ist, weil  die Art wie er die  Geister unterscheidet, zutiefst durch die Sicht seiner persönlichen Brille verdreckt  ist.
    Und was diesen Karl Renz angeht, der sich mir mit SEINEM Sprechen  schon früher reichlich verdächtig gemacht hat:  "Der Scheiß hört nie auf." womit er seine Alterszipperlein in die Zukunft projezierte - ein Satz, mit dem er mir unzweifelhaft das alte konditionierte, erfahrungsbasierte Wissen demonstrierte, welches eines Meisters  unwürdig ist. 

    Was aber beweisen diese Worte wirklich? Nimmt Karl Renz es wie Edgar Hofer nur  nicht mehr so genau mit dem Sprachgebrauch oder glaubt er tatsächlich daran, dass er auch in Zukunft Schmerzen haben werde?
    Eine solche Aussage  liesse sich  zwar mit vollem Recht durchaus so interpretieren, dass er nicht im Jetzt lebt, sondern dass sich sein Ego  noch immer in die Zukunft projeziert und damit mit die alte KonsensusRealität schafft, die er sich ja doch abgewöhnt hätte, wäre er tatsächlich jenseits von Ego in dem zustandslosen Zustand, dem BEwusstsein des Nichtwissens.  Aber beweisen läßt es sich nunmal nicht, dass er tatsächlich daran glaubt! Nur meine ich:  wenn der Meister selbst die Worte anderer auf die Goldwaage zu legen pflegt und die spirit. Meßlatte anlegt, darf er sich einen solchen solchen faux paux  n i c h t   leisten!
    Und dann gibt es den Edgar Hofer, der "alles nicht mehr so genau nimmt" und sagt, was ihm auf der Zunge liegt. Dito - was beweist das schon?
    Oder nehmen wir den Meister, von dem erzählt wird, dass er einmal aufdringliche Besucher die Treppe hinunterwarf. Ich denke mal, er bat oder forderte die Leute zum Gehen auf. Und als sie seiner Bitte nicht Folge leisten wollten, "zischte" er. Die  Leute liefen eilig die Treppe hinunter und jemand kam dabei zu Fall. Ob er tatsächlich getreten bzw.  nachgetreten hat?
    Es sei wie es sei, -  nach der Auffassung eines spirituellen Landvermessers, eines Spiritual "Ko-rRektors" wäre der Meister in diesem Fall auf der schwarz-weissen BW-"Richter"-Skala voll aus der Gnade gefallen und von geschätzten vollbelichteten 1000 auf dunkle 175 gefallen, d.h. bei "Wut kallibriert". Nach der moralitären Vorstellung spiritueller Landvermesser wäre  der Meister hier  stante pede vom Himmel schnurstracks in die Hölle gefahren. Oder vielleicht sogar noch schlimmer: mit einem solchen Verhalten zeige der Meister, dass er keiner sei und wohl auch nie einer war.
    Woher will der Allwissende Spiritual- KorRektor eigentlich wissen, ob der Meister wirklich zugebissen oder ob er nur gezischt hat?

    Wo zum Beispiel auf der BW-Richter-Skala kallibriert das Bewusstsein Jesu, wenn er die Händler gestern wie heute  aus dem Heiligtum peitscht, Herr Callida?  Woher will  der Spirituelle Vermessungsingenieur in seinem offensichtlichen Schwarz-Weiss-Denken wissen,um welche "Wut-Geister" es sich handelt.  Kann er sich nicht vorstellen, dass  es sich bei der "Wut" , die er bei seinen Vermessungen vernimmt, vielleicht gar  nicht um die gemeine, schnöde mangelbasierte destruktive Herr JedermannsFrustWut handelt, sondern 
    a) um die Projektion der eigenen Wut und/oder
    b) um eine veredelte Wut, den Gerechten Göttlichen Zorn?

    Also - How to hell soll man da denn irgendwelche Kriterien festmachen??? Ich möchte nicht wissen, wiviele Spione im Namen der Spiritual Correctness,  - mit einem faschistoiden Verständnis  von spiritueller Sauberkeit und Reinheit im Netz nur herumschlampieren, um Köpfe rollen zu lassen... der eine mit dem Pendel, der andere mit einem pervertierten Verständnis bzw. durch einen  mißbräuchlichen Gebrauch der Hawkins'schen BW-Skala.

    Eine Sünde wider den Geist ist es  auch, seine persönlichen Meinungen und Vor-Urteile mit Zitaten der Meister zu untermauern, Herr Fredo. Ich weiss nicht, ob Karl Renz über die GAbe der Unterscheidung der Geister verfügt,  vielleicht, vielleicht auch nicht. Ich weiss es nicht. Was ich aber mit Sicherheit weiss, ist, dass Herr Fredo  n i c h t  über diese Gabe verfügt, sonst könnte er uns nämlich auch die Kriterien mitteilen. Da Karl Renz die entlarvenden Kriterien vermutlich kennt, sie aber offenbar ebenfalls nicht mitgeteilt hat, wissen wir auch hierüber nicht die Wahrheit.  An ihren Worten kann man sie erkennen? Ja und Nein.  Herr Fredo gehört wie Frau Gott zu den "Paten", die anderen vorlieblich  vorwerfen, dass sie Scheiße babbeln, aber diese Scheisse differenziert zu beleuchten, ist ihnen nicht möglich.
    Fakt ist, über den Endgültig Befreiten  - genauer gesagt: über Gott -läßt sich nichts "positives" aussagen. Du kannst ihn nicht anhand von Reden und Tun beurteilen.  Du sollst dir kein Bild von ihm machen! Du kannst ihn im Grund nur an hand dessen beurteilen, was er  n i c h t  sagt und tut. HAH!  Das aber kann ein unbelichteter Egomind nicht beurteilen, weil man das Nichts nicht bemerken kann!

    Über diese "Anti-Kriterien" habe ich an anderer Stelle geschrieben, z.B. dass der endgültig Befreite keine langfristigen Vorhaben hat bzw. nicht ernstnimmt, keine Zielvorstellungen/Zukunftspläne bastelt, keine Absichten oder Motivation zu irgendetwas hat, (nichts mehr verwirklichen muss, weil er losläßt und  alles aus sich SELBST heraus entwickeln läßt),  weder in Freuden- noch in Leidensgeheul ausbricht,  keine Prinzipien für sich geltend macht.
    Er wird ohne Not auch keine Begründungen abgeben über sein Verhalten und Vorhaben: Ich habe das getan,weil.... Ich habe vor, dies und jenes zu tun aus diesen und jenen Gründen...
    DA er weder Vorlieben hat noch Abneigungen, wird er auch  kaum jemals sagen, dass ihm der Dieter Bohlen besser gefällt als der Heino...  naja, vielleicht sagt ers mal, weil er gerade mit Dieter Bohlen-Konsensusdeliranten spricht, aber ernst kann er sich bei solchen Aussagen nicht mehr nehmen. Er kann alles sagen und tun, nur sollte er bitte schön nicht dran glauben!  Jemand für seine Überzeugungen und Meinungen loben oder zu tadeln wird auch nicht mehr klappen, weil er jenseits von Lob und Tadel  UND von Meinung und Überzeugung ist... (Obwohl,... wenn hier nicht auch die Ausnahmen die Regeln bestätigen würden, hätten wir wieder ein Zwangssystem, wie es lange Zeit das christliche war, wo es aus eben diesen religiösen Gründen verboten war, Menschen zu loben, insbesondere die Kinder litten darunter. Das, was URSPRÜNGLICH  eine geistige Tugend, eine Frucht der Liebe zu Gott war, wurde eine schwere Not, denn man wandte diese "Tugendübung" recht einseitig an: Das Gute, das man tat, wurde weder gelobt noch erwähnt, dafür aber wurde das Schlechte/Böse getadelt und schwerst bestraft.)

    Der "Edle" ist jenseits der Gegensätze, vielleicht kommts mal vor, dass er bestätigt, dass  schönes Wetter  ist, oder dass die Nachbarin ein schönes Kleid anhat, obwohl er jenseits von schön und hässlich ist...Oder er jubelt mit dem Dortmunder BVB zu und findet den Kloppo super und den Pepe auch...Oder er entschuldigt sich dafür,  im Moment keine Zeit zu haben, beschäftigt zu sein, obwohl sein BW ein zeitloses ist.
    Worte wie "Nie mehr" oder "nie wieder"  oder "immer" wollen ihm nicht über die Lippen, er kann sich nicht mehr (ernsthaft!)  mit selbstaufwertenden oder -abwertenden Eigenschaften attribuieren: ich bin doof, ungeschickt ... unkreativ, oder:  ich bin friedliebend, liebevoll und gut, fleissig, verantwortungsvoll, kinderlieb , kreativ, dies oder jenes...
    Alles, was ich hier angeführt habe, sind keine todsicheren  Kriterien für einen endgültig Befreiten.  Anpassung oder Zugeständnisse an die Konvention zu machen ist kein Problem für ihn,  solange er sich dessen bewusst ist bzw. nicht dran GLAUBT, ist dies alles nurmehr  Entertainment für ihn. 
    Alle Klarheiten beseitigt?Guuuuut!
    Daher noch einmal: Ein endgültig Befreiter - ein MEISTER! -  läßt sich genauso wenig auf Echtheit prüfen wie Gott. Er ist so undefinierbar wie Gott. Warum wohl...? LOL!
    (Aus März 2015)


    AKTUELL im Allmystery-Forum am 03.05.2015
    Diskussion: Praktische Bewusstseinsentwicklung



    Callida schreibt u.a.: ...Ein Maßstab für mich ist, zu sehen, ob jemand nur ellenlang über seine Erfahrungen palavert, oder ob er auch die Kraft auf den Boden bringt, will sagen, ob er anderen Menschen eine wirkliche Hilfe sein kann bei der Lösung ihrer Probleme, z. B. gesundheitlicher oder spiritueller Art, wobei dies auch miteinander vergesellschaftet sein kann.
    Mit diesem sprituellen Vor- und Vollbild eines bodenständig-vergesellschafteten "Kraftmenschen"  meint er natürlich sich selbst und seine problemlösenden "Macher"-Qualitäten, die in  Politik und Wirtschaft durchaus ihren Sinn erfüllen, mit wahrer spiritueller SELBSTverwirklichung aber nicht das geringste zu tun haben.

    Endlich aber  ist es raus, was er solange vor mir zu verbergen getrachtet hat:  Sein Maßstab für spirituelle Vollreife ist  der Gute Mensch, der Mensch, dessen spirituelle "Güte" an seinem Denken und Tun erkenntlich ist. Sein spirituelles Ideal ist das der Heiligkeit eines Ghandis oder einer Mutter Teresa.... Im Zentrum seiner Spiritualität steht  der "Bios Theoretikos"!
    (Nichts dagegen einzuwenden, wenn er dabei nicht so einen Riesenschatten im Schlepptau mit sich führte! )
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nikomachische_Ethik
    Jetzt, wo er nicht mehr im Windschatten von "Lolo" segelt, kommt nun endlich die Wahrheit ans Licht.. Ich lese weiter im forum, und  tatsächlich bestätigt er meine Befürchtungen:  unter Glaubenssätzen versteht er nur  rein individuelle, persönliche Überzeugungen -  wissenschaftliche (kollektive) Erkenntnisse hält er nach wie vor für Realtiäten. (Kein Wunder, dass er über die Letztgültige Erkenntnis nur lästern kann - ein enormer Widerstand zeigt sich darin, ein Abwehrmechanismus gegen das einzige,  was ihn retten würde und ihn Jenseits von Böse UND Gut brächte. Aber da das Gutes-Tun am meisten Bonus bringt vor der Welt und den Menschen, wird er sich das nicht so schnell abgewöhnen wollen...LOL.
    Wäre alles nicht weiter schlimm, wenn er dieses Ideal nicht für das Nonplusultra der spirituellen Entwicklung hielte.
    Wäre alles nicht weiter schlimm, wenn er nur mal zugeben könnte, dass er in der Praxis keine Erfahrung hat von dem, was er so klug zu beschreiben pflegt. (z.B. Schattenintegration, Individuation)

    Nachdem Callida nun  kräftig - direkt und indirekt -  daran mitgewirkt hat. dass ich erneut und diesmal wohl für immer von der Allmystery-Bildfläche verschwinde, versucht er nun verzweifelt, die Felle zurückzugewinnen, die ihm durch seine psychologisch unhaltbaren Stellungnahmen im Kontext mit der Hitler-Auseinandersetzung und dem kollektiven Schatten weggeschwommen sind. So arbeitet er nun kräftig an der Re-Organisation seines angeschlagenen Selbstbildes und dazu ist ihm jedes niederträchtige Mittel recht. Das beste Mittel, mit dem man das erreichen kann und insbesondere bei Andern punkten kann, ist natürlich die RechtschaffenheitsDemonstration -  Modell "Guter Mensch", das überzeugt die armen Unwissenden.

    Den armen Kindern hat er so die Köpfe vernebelt, dass die gar nicht merken, wie sie im Hintergrund seines vordergründig genialen Geschwätzes manipuliert, beeinflusst und gesteuert werden. Mit den Mitteln eines echten "Gaslighters" versprüht er Nebel, legt kleine Lunten, die allesamt den Boden dafür bereiten, sich letztlich selbst als Opfer und Verfolgten darstellen zu können, wenns zum Eklat kommen sollte. Er ist der Regisseur des Spiels, er emtwirft und erfindet Szenarien, d.h. er unterstellt und fabriziert Prämissen, die er als Fakten präsentiert, nur um sich hernach davon zu distanzieren und die Hände in Unschuld zu waschen. Er selbst ist der heimliche Hetzer, der sich dann laut über Hetze beschwert, die er selbst "stilvoll attribuierend" initiiert hat.

    Sein schwarzweisses Freund-Feind-BildDenken macht aus Paradoxa  meine Freundin, nur weil ich ihr in einem Beitrag beipflichte.  Aus meiner Aussöhnung mit der eigenen und kollektiven Geschichte macht er meine "Liäson mit Addi, dem Judenmeuchler" ..usw usf. Der neu hinzugestossene User Doverex und insbesondere Geeky sind ganz hingerissen von seinen  teuflischen Einflüsterungen.
    Statt sich offen auseinander zu setzen, versteckt er in seinen Beiträge an div. Diskussionsteilnehmer indirekte Hinweise  auf bestimmte Personen und deren mutmaßliche Krankheiten oder Verrücktheiten. Statt den "Feind" direkt anzusprechen, tut er dies über andere und benutzt  die Menschen, bzw. nutzt die von seinen Worten  geblendete Blindheit/Gutmütigkeit und die  Empfänglichkeit der Menschen  für Schmeicheleien aufs perfideste aus.
     Es ist dies eine infame Art und Weise einer manipulativen und verdeckten  Kommunikation, - Verrücktmacherstrategien und "wahnfördernde Maßnahmen", die genau den Wahn zu schaffen imstande sind, den er anschliessend bei anderen Menschen wahrzunehmen meint. Er selbst schafft mit solchem Taktieren die Krankheit, die er zu bekämpfen vorgibt.

    Auf weitere doppelzüngigen Winkelzüge, mit denen Mr. Hyde nun nachträglich versucht, sein angeschlagenes Dr. Jekyll-Allwissend-Image zu reparieren, komme ich vielleicht später noch einmal detalliert zurück (z.B. der schräge und späte Versuch, irreführende Zusätze einzubauen, die das Bild von ihm korrigieren, seine Aussagen relativieren  und ihn  entlasten, den Sinn meiner Ausführungen (im Hitler-Holocaust-Kontext)  aber noch mehr verdrehen und  mich in seiner ohnmächtigen Hilflosigkeit  nicht nur in die rechte Ecke, sondern auch in ein "altersverrücktes"  Licht zu rücken...  Mit diesem Sicherheitseinbau hat er einen Haken geschlagen, der wohl im letzten Augenblick verhindern soll,  dass ich über ihm den Unwillen der  ganzen Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung ausschütte...LOL.

    Auch Kybalion, der Alte Schmierlappen nutzt die Gunst der Stunde und erscheint plötzlich O-sole-mio trällernd auf dem Plan, um den Fragen Paradoxas ein Ende zu machen, die "Zurechtweisung" zu feiern, Allmysteries Gesetzestafeln zu küssen und der totaliären Vermassung und dem Gleichschritt zu huldigen. Das Gebaren des Moderators  FFauf Paradoxas berechtigte Fragen  nach dem Wer und Warum meiner Sperre zeigt wie das Gebaren Callidas  "wie der psychische Raum der den totalitären Regimes unterworfenen Menschen zerstört wird." (Hannah Ahrend)
    Wie man einmal mehr sieht, sind solcherart autoritäre Strukturen der Nährboden für den Sado-Maso-PPP (Pös-Perversen Pädagogen auf allen politischen Ebenen.)



    Another Brick in the Wall

    Demnächst (demnächst??? Oh my goood, schon wieder so ein unstatthaftes zeitansagendes Wort, welches meine Zeitlosigkeit Lügen zu strafen droht, LOL! Ich hoffe, es wird dem Herrn Spiritus Erectus nicht entgehen!) - demnächst mehr aus Herrn Callida's grusligem TransverstitenSchattenkabinett und andere  Ärgerniserregende Wahrheiten  über die faschistoiden Unterdrückungssysteme der PPP (Pös-Perversen Pädagogen), gemeint ist hier insbesondere der übereifrige Inquisitor und  Chef-Executor  - The New Cock on the Hill of our Blackmagic AllMisthaufens -  seines zeichens FF-Obersturmbannführer, der vorlieblich Kinder und  lolosophierende Wilde Weiber in die Verbannung schickt, (Gott steht dir bei - Eris is watching you!)

    Liebesgrüße aus dem KZ Maulhaldenhausen!
    Eure alte Auntie Lolo

    Hail Eris - SiegHail to the LOL!
    (Jimmybondy-Schatz,  solltest du dich wirklich nie wieder in meinen strammen Waden verbeissen dürfen? - nie wieder Jimmybonding?... :D)




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    About:  Allmystery-Forum, Diskussion
    "Praktische Bewusstseinserweiterung"

    Zoff aus dem Off -
    Ein Kommentar zur aktuellen BewusstseinsLage

    I'm sittin' on the galley rand
    and look into my Allmy-Land -
    und weil's mir heut hat Spass gemacht,
    hab' ich ein Extrablatt gelacht! :-D

     

    Heute lese ich:
    Sperr-Begründung des Moderator Wicht an den User Indigodave:
    Deinen letzten Kommentar zu den Meldern hättest Du Dir lieber verkniffen. Wenn etwas aus dem Ruder läuft, dann ist es absolut richtig zu melden und Du wirst deswegen niemandem Vorwürfe machen! Zitatende
    (9 Tage Stubenarrest hat Indigodave für seine Widerworte gekriegt!).

    Tja, wenn eine Diskussion lebendig wird, läuft sie "aus dem Ruder", -  zurück ins Geschirr, wenn man nicht mit der Meinung der "Regierung" konform geht... Was die Regierung beschlossen hat, darf man nicht mehr diskutieren. Man darf nicht fragen, nicht richtigstellen, keine "Vorwürfe" machen, keine Widerworte geben, - das letzte Wort hat immer der WICHT!  Alles darf man in diesem Diskussionsforum diskutieren, nur nicht das, was im Hier und Jetzt direkt vor der Nase passiert - und das ist nicht "faschistoid? Man sollte  mal lieber fragen, was bei den Petzern, den "Meldern" so aus dem Ruder zu laufen droht...

    "Userbezogene" Beiträge sind  im Allmy-Forum geahndet und fallen der Löschung anheim. Moooment - das heisst,  die Userbezogenheit wird nur dann sträflich sanktioniert, wenn es sich um eine "negative" Bezogenheit handelt; userbezogene Nettigkeiten darf man seitenlang unbestraft miteinander austauschen. Deshalb, wer anpassungsfähig und geschickt ist, der verpackt und versteckt  seine negative Userbezogenheit  "hinter der Hand", in indirekten verdeckten Anspielungen, die - sollte sich jemand angesprochen fühlen -  jederzeit dementierbar sind mit dem Hinweis: "Kann ich doch nichts dafür, wenn du dir  jeden Schuh anziehst."


    Ich sehe: JimmyB  nun auch noch gesperrt... Warum macht man nicht  für alle gesperrten Allmy-User ein Allmy-Parallel-Universum-Forum auf?!  LOL

    Geeky - ahhhh.... das ist 'ne Nummer...Geeky ist ein Neuzugang im BW-Thread. Aber Geeky ist ein Troll. Ein Terminator.  Ein dominanzbeschwänzelter ProvoTroll auf  hohem Niveau, BOAH! Mann ey! Es kann nicht anders sein: He must be Allmy's Superegoarsch Number One. Der Oberpapst, unfehlbar, allwissend und vor allem  allMÄCHTIG!!! Trommeltrommel... Ehrlich und ungelogen:  Er verteidigt und bekennt sich zur traditionenellen heisst fundamentalistischen  Katholischen Kirche und deren Familien-und Sexualmoral - einer Kirche,  die sich im Moment vor Hass und Verfolgung schützen muss, glaubt man dem von ihm geposteten Link:
    http://www.tfp-deutschland.de/kampagne/christenhass_neu.html?gclid=CJf_1bjOp8UCFYkBwwodXoUA9A
    YEAH - Das passt! Wie die katholische Kirche so sät auch er den Wind und erntet Hass, nur um sich hernach womöglich als armer verfolgter Märtyrer zu gerieren über die böse "Hetze" (sprich Gegenwehr), die er gegen sich in Gang zu bringen versteht.

    Geeky ist ne Nervensäge, er ist ein Terrorist, er stellt Behauptungen auf, die Erklärung dafür aber verlangt er von anderen. (Zahnfee vs. Feinstofflichkeit)....Schaut man sich mal seine arrogante besserwisserische Diskussionsweise an, fällt auf, dass er  mit einer fast manisch anmutenden Verve  alle für dumm, verwirrt, unfähig und sich selbst  für etwas ganz Besonderes halten muss. Jeder seiner Sätze gilt der Selbstaufwertung. Der Grundtenor: Seid ihr nur so blöd, oder seht ihr nur so aus, ihr Luschen!?
    Dass diese diskriminierende, erniedrigende und respektlose Art, mit den anderen umzugehen, von der Moderation so lange geduldet wird, nimmt nicht wunder. Möglicherweise war er selbst mal einer von der Regierungsbank, der schwarzpädagogische Tonfall  ist ganz derselbe.Oder er strebt nach oben, um sich einen Sitz zu sichern... Dass Herr Callida und Geeky freundschaftliche Gefühle für einander hegen würden, war vorauszusehen - sind doch beide aus dem selben Dr.Allwissend-Holz geschnitzt. Allerdings läßt Geeky so schnell keinen hochkommen - auf Augenhöhe schon mal gar nicht.  Ohne Zweifel verfügt auch er über eine teuflische Intelligenz, und dass er im Sinnverkehren und der Verstehensverweigerung - in der Anwendung von Verrücktmacherstrategien! - ebenso, wenn nicht sogar besser ist als Callida, zeigt folgende Passage:

    Paradoxa. Eine spirtuelle Erkenntnis ist z.B.,  nicht der Körper oder die Gedanken zu sein. Als Glaubenssatz gilt dies nur, wenn die Erfahrung dazu fehlt, und nur durch Hörensagen geglaubt wird, dass es so ist.

    Geeky: Man kann sich also irgendetwas ausdenken und als "spirtuelle Erkenntnis" bezeichnen, solange man nur fest genug daran glaubt, die eigene Erfahrung würde es stützen. Dann müßten die Psychiatrien ja vor spirtueller Erkenntnis nur so triefen!"
    Zitatende
    (Mit dieser Antwort sind alle Klarheiten beseitigt.  Das nennt man in der Psychopathologie eine "dysfunktionale Attribuierung".)

    Auch er gehört offenbar zu jener Sorte autoritätshöriger Saubermänner und Psychogamer,  die sich nicht scheuen, sich bei den Autoritäten über Verfolgung und Hetze beschweren, ihren eigenen Hetz-Anteil an den Konflikten aber leugnen  - und  so wurde auch  nicht er, der Aufheizer - sondern Jimmybondy, Indigodave und MickyM. gesperrt.
    In 4 Jahren hat diese atemlos-betriebsame  "MightyMouse"über 15 000 Beiträge geleistet - ein fast lückenloser Wortteppich mit 12 Beiträgen pro Tag gewebt,  mein Kompliment.
    Ob seine provokante Art allerdings jemals irgendwen zur Infragestellung seiner DogmenGläubigkeit geführt hat, ist fraglich, zumal er selbst... he he he

    Geeky @ Jimmybondy: "Wenn du der Meinung bist, diese "Feinstofflichkeit" sei realer als eine Zahnfee, dann solltest du das schon erklären können. Nur wer das nicht kann ist darauf beschränkt, einen solchen Vergleich diskriminierend zu finden."
    Auch hier findet man wieder den beliebten ZauberTrick aus der magischen Psychopathenkiste, die "dysfunktionale Attribuierung", denn JimmyB. findet ganz klar nicht den Vergleich diskriminierend, sondern das Verhalten des Herrn Obergroßkotz.

    Wie wäre es, wenn GeekyMouse mal erklären würde, warum die Feinstofflichkeit NICHT realer als die Zahnfee ist? (dass die Erklärung JimmyB. vermutlich noch mehr aufbringen würde, steht auf einem anderen Blatt, LOL).
    Meine Güte, was Geeky hier veranstaltet ist ein alter Holo-Hut, ist nichts anderes als das, was auch Udo Petscher in seinem Holofeeling verbreitet und was ich selbst erst neulich wieder einmal als meine "Letztgültige Erkenntnis"  bekanntgegeben habe und wofür ich so grausam abgestraft wurde von "Dr Callidari & his Somnabules". Daher nochmal eine Wiederholung meiner Ketzerei:  Aus transpersonaler Erfahrungssicht heraus gibt es so wenig eine Feinstofflichkeit wie es einen Holocaust gibt. Aus dieser Sicht gibts auch keine Erlebnisse und werden auch niemals so etwas wie Erfahrungen gemacht! Ja, ich gehe noch einen Schritt weiter und nehme dir alle deine geliebten wissenschaftlichen Kenntnisse - deine Glaubensätze  über Evolution und Involution, Herr Callida, die finden nämlich auch nicht statt - da draussen schon mal gar nicht! Wenn sie irgendwo stattfinden, dann tun sie das als dein eigenes Bewusstsein - der Tesseract ist nichts anderes als eine Abbildung deines  fliessenden Bewusstseins! Alles, was du glaubst, wahrzunehmen ist nichts als Projektion!

    Aaaaaaber: Trotzdem darf man den Menschen ihre Erfahrungen nicht einfach absprechen, sie haben ihren Wert auf der personal-dualen Ebene und ohne diese Erfahrungen und vor allem die Verarbeitung dieser Lebenserfahrungen gibts auch keine transpersonale Entwicklung! Geeky scheint zu den radikalen Nondualisten zu gehören, zur Einäugigen-Fraktion, die die personal-duale Ebene ausschliessen, statt einzuschliessen. Bei ihm gibts wohl nur ein Entweder-Oder, das Paradox der "Gleichzeitigkeit" ist ihm verschlossen. Es würde mich mal interessieren, auf welcher Basis er zu seinen Erkenntnissen gekommen ist. Aufgrund seiner Abwehr-Reaktion auf den Beitrag Paradoxas (siehe oben) würde ich sagen, er kennt die "Letztgültige Erkenntnis" nur vom Hören-Sagen. Und sollte er tatsächlich durch eigene authentische Erkenntnis draufgekommen sein, wird ihm Callida schon die frechen Löffel langziehen.. Oder auch nicht, es könnte ja die Einvernehmlichkeit auf anderen Gebieten beeinträchtigen, LOL!


    In meiner WAHRnehmung hat Paradoxa voll ins Schwarze getroffen bei Geeky, denn es ist dies gerade seine Abwehrreaktion, die mir sagt, dass Geeky eben auch nichts anderes als SEINE Dogmen/Glaubenssätze - und pfui über ihn! sogar die Dogmen der Katholischen Kirche und seinen GLAUBEN, dass diese Kirche verfolgt werde!!! - gelten läßt und dazu gehört halt auch seine Überzeugung, dass es so etwas wie Feinstofflichkeit NICHT gebe. He he he....TILT hohohoooo  Nicht einmal ich behaupte felsenfest, dass es den Holocaust niemals gegeben hat.. HA HA HA HA LOLOLOL!
    Fazit: Solange es für Geeky so etwas wie eine Katholische Kirche gibt, so lange GLAUBT er auch noch an sie!
    Horsch Bua! Erst, wenn Du die Katholische Kirche für nicht realer hältst als die Feinstofflichkeit und die Zahnfee, könnte man von einem echten geistigen Fortschritt bei dir sprechen! Ob man sich zur Verteidigung der katholischen Kirche aufspielt oder ob man seinem Glauben an das Heilige Fliegende Spaghettimonster Ausdruck verleiht,  ist nämlich Jacke wie Hose vor dem HERRN, mein hochgemutes Schwätzerlein!  (Für den Fall, dass alles nur ein Irrtum meinerseits war und du die Katholische Kirche nicht verteidigt hast, gilt dasselbe! Denn du GLAUBST  an sie auch dann, wenn du sie ablehnst!)

    Wenn er glaubt, es würde ihm gelingen, mit seiner provokanten Art bei anderen Leuten Glaubenssätze/Dogmen aufzuzeigen/aufzulösen, irrt er: Alles, was er erntet, ist Widerstand, der sich nicht gegen das richtet, was er vermitteln will, sondern zu Recht gegen seine Person. An was es ihm offensichtlich gebricht ist ein  REINES Herz, anders gesagt: GeWAHRsein.

    Heute Mittag: Ich sehe: Der Kybalion-Thread wurde vom Wicht nun geschlossen. Wegen "Streitereien"...na ja, wenn man so frustrationsintolerant ist, dass man nicht mal das Wörtchen "Arschloch" aushalten kann...

    Es ist kein Wunder, dass sich faschistoide Strukturen auf dem pechschwarzautoritären Nährboden Allmysteries bilden. Dieses Forum zeigt Strukturen der Angst: Wo man nicht offen sprechen kann, bilden sich indirekte Kommunikationsmuster, die wahnhafte Störungen zur Folge haben können und ganz allgemein psychische Störungen begünstigen. Wo man keine Kritik duldet hat man Angst, da hat man auch Angst vor einer Blog-Stimme, die  nur das sagt, was in der Gemeinschaft verboten ist, zu sagen. Allmy scheint sich wie viele totalitär sturkturierte Communities abzuschotten von der Aussenwelt. Da nimmt man sehr schnell einen kritischen Kommentar von "draussen" als feindlichen Angriff wahr. Wir hier drinnen, die dort draussen, ein schöner Nährboden für Paranoia, insbesondere in der "Chefetage".
    Kein einigermaßen erwachsener klardenkender Mensch wird sich heutzutage freiwillig den Maulkorb anlegen und versklaven lassen, aber  mit Kindern und Jugendlichen oder solchen, die sich dafür halten, glaubt man noch erzieherisch umspringen zu können...Mein Eindruck ist, dass die Allmy-User immer jünger werden, weil die "Alten" ihre Redefreiheit zu schätzen wissen und eine Plattform verlassen, in der sie bespitzelt werden...wo Kontroversen im Keim erstickt werden...wo die Moderation den Opportunisten das Wort redet, d.h. wo sie  bereit ist, ohne Rückfrage und Nachprüfung alles zu glauben, was ihnen an Falsch- und Fehlmeldungen gemeldet wird, solange es nur  ihre eigenen VorUrteile und politische Freund-Feind- Gesinnung bestätigt... wo political correctness von einer  Moderation definiert wird, die sich als oberster Reinheitsgebots-/Gesetzeshüter und Gesinnungspolizei aufspielt...

    Es ist eine gesunde Reaktion vieler User, wenn sie sich aus diesem destruktivem Umfeld zeitweise oder auch ganz rausnehmen. Ich kenne einige davon...