Are you the publisher? Claim or contact us about this channel


Embed this content in your HTML

Search

Report adult content:

click to rate:

Account: (login)

More Channels


Showcase


Channel Catalog


Channel Description:

Principia Lolosophia

older | 1 | .... | 7 | 8 | (Page 9) | 10 | 11 | .... | 14 | newer

    0 0


    Wer glaubt nicht an die Genesis,
    den trifft der Zorn der Nemesis.
    Dem Schöpfungsleugner - welch ein Schelm,
    dem hilft sie auf die Sprünge gern...



    Sein und Werden - die Antithese.

    Also ich werde noch meschugge. Kaum habe ich dem Werden meine Stimme gegeben, der Göttin und Mutter meine Audienz gemacht,  kommt der Heilige Vadder,  diese pöse neoadvatiakarnevalistische Sau raus und fordert ihren  Tribut: So nicht, Luder!  Werden gibts nicht, es gibt keine Menschheit, keine Menschheitsgeschichte, keine  Entwicklung, keine Evolution -  es gibt nur Ent-decken, Ent-Hüllung dessen, was schon da ist, was immer da war und in alle Ewigkeit da sein wird.

    Komisch finde ich, ist, dass ich diese Sau   - meine sog. "Letztgültige Erkenntnis" - im Forum  regelmäßig rausliess, ohne dass man sie als Neo-Advaita oder gar als "Wütenden Neo-Advatia-Virus" attribuierte, obwohl  Dude der Gute und seine Heiligkeit Bhakta Ulrich  mich bei ihrem frommen Aufstieg in die  5. Dimension dafür gekreuzigt haben, als ich ihnen nicht nur ihre eigene Lebensgeschichte, sondern auch noch den Holocaust und Hitler zu nehmen drohte - das Weltspektakel, an dem sich nach Laotse der betroffenheitsbesoffene Rechtschaffenheitsbazillus am liebsten entzündet ...und nicht nur das, ich nahm ihnen auch die ganze Verantwortung von den Schultern, die sie gegenüber der Welt zu haben glauben und trat alle ihre weltverbessernden Zukunftsunternehmungen mitsamt der Holy Occupybewegung in die Tonne ...Da war aber  was los!

    Als mich die "Letztgültige Erkenntnis"  heimlich und leise überkam, kannte ich den Begriff Advaita nicht. Ich wusste auch nicht, dass es sich um eine "Letztgültige Erkenntnis" handelte. Das ist ein Begriff, den ich von "Herrn Fredo" adaptiert habe und weil er so passend war habe ich ihn für meine Zwecke genutzt...
    Bis zum Zeitpunkt meiner Letztgültigen Erkenntnis lief ich  im Allmystery-Forum unter dem Nick TheDiskordian, da war ich noch  nicht ganz so unique und lolosophisch getuned wie heute. Nach der Letztgültigen Erkenntnis jedoch war mir nur eines geblieben, das LOL.

    By the way: Der Begriff Attribution mausert sich bei mir  gerade zum Wort des Jahres, ich habe die ganze Tragweite des Attribuierungsstils anhand der letzten Hitler-Holocaust-Diskussion vollumfänglich begriffen, jahrelang hatte ich nach einem passenden Begriff gesucht für das, was ich immer "Fehlinterpretation" nannte, jetzt fand ich nicht nur den staatlich anerkannten  "dysfunktionalen Attribuierungsstil", sondern ich erfand neuerdings auch den "psychopathischen" Attribuierungsstil, eine disqualitative Steigerung der besonderen Abart.

    Also nochmal: So etwas wie das Werden gibt es in WIRKLICHKEIT nicht, weil ich das in meinem Jetzt und Hier nicht beobachten kann, genausowenig wie sich ohne Uhr das Vergehen der Zeit beobachten läßt.
     Evolution ist für mich daher nur ein bedeutungsleeres Wort wie alle anderen, ein Konstrukt und eine Vorstellung meines Verstandes. Wäre ich nicht in die Schule gegangen und würde man nicht überall davon lesen und hören können, wäre ich völlig unschuldig und unwissend. Niemand von uns hat je so etwas wie eine Entwicklung oder eine Evolution gesehen oder mitgemacht!...ausser derjenigen, die auch  das Gras wachsen hören, lol...
     Die Lehre von der  Evolution beruht auf Beobachtung, gesammelten Daten und erfahrungsbasiertem Wissen. Auf Geschichte, Vergangenheit. Zeitbedingtheit. WIRKLICH ist aber nur das, was ich konkret im Hier und Jetzt erfahre, alles andere ist Denken.  Der Verstand versteht  Evolution als lineare Bewegung von unten nach oben,  weil der Verstand nicht anders denken kann als in solcherlei Kategorien. In Wirklichkeit existiert alles auf einmal, alles, was je geschehen ist und noch geschehen "wird"... -  Moment - habe ich schon wieder "wird" geschrieben? - nein, nichts "wird", denn  in Wirklichkeit geschieht nichts,  weil alles schon geschehen ist! Alles, was wirklich "geschieht", wenn das Auge des Gewahrseins groß genug ist, um es zu erfassen, ist die kontinuierliche Enthüllung dessen, was sich  hinter dem  Schleier im unendlich großen Schatten- oder Gottesreich des Unbewussten verbirgt.

    Jetzt könnte jemand einwenden, dann habe das Neo-Advaita bzw. der Herr Fredo  ja doch recht mit seiner Verachtung gegenüber den "Etwassen" - den Dingen und Formen? (Wegen der Scheinbarkeit der Etwasse)  Nein, er hat nicht recht. So lange die Letztgültige Erkenntnis für ihn nur ein Gedankenkonstrukt ist, ein Glaubenssatz und möglicherweise nicht einmal auf eigener ERfahrung beruht, ist er mit den "Etwassen", den Formen, der Materie, dem Körper, dem Ego IDENTIFIZIERT! Meiner Ein-Sicht nach  muss die Letztgültige Erkenntnis auch eine verwandelnde/transformierende Kraft haben. Wenn eine spirituelle Erfahrung oder Erkenntnis keine verwandelnde Kraft hat, dann ist sie für die Tonne! Sie eignet sich zwar  gut zum Missionieren, bleibt aber auf ewig nur ein Konzept, so, als ob ES niemals stattgefunden habe. Um die verwandelnde Kraft der spirituellen Einsichten freizusetzen,  muss man seine Erkenntnisse bzw. die Identifikation mit den Erkenntnissen wieder loslassen! Daran haperts bei den Missionaren: sie haften an ihren spirituellen Erkenntnissen und Erfahrungen, sie sind mit ihnen identifiziert und diese AnHaftung verunmöglicht, dass sich die Alchimie der Verwandlung, anders gesagt, der Prozess der Individuation in Gang setzen kann.   In den VideoSatsangs im Internet  findet man übrigens sehr häufig diese Art der Konzeptualisierung und Missionierung bei den "Meistern". Man vergißt, dass auch ein Konzept ein ETWAS ist, mit dem man identifiziert ist.

    Die Letztgültige Erkenntnis hat wie jede Erkenntnis nur dann einen geistigen Nutzen, wenn die Identifikation mit dieser Erkenntnis wieder losgelassen wird, weil sie ansonsten zu einem Glaubenssatz, einem Dogma gerinnt. In diesem Loslassen entsteht die Lücke für Neues, letztlich für die ganze Fülle des Seins.
    Deshalb glaube ich auch nicht an meine "Letzte Erkenntnis". LOLOLOL!


    Unser Bester

    ist gut, er ist wirklich gut, er hat Etwas, er hat jede Menge lustiger und  bezaubernder Etwasse - nur ES hat er nicht. Zumindest so lange nicht, als  er immer noch überzeugt an den Holocaust glaubt oder an so ETWAS  wie unheilbare Krankheiten oder Störungen,  die man "nie mehr rauskriegt" aus dem Menschen.Vor allem aber solange er an so ETWAS wie einen  gesunden Menschenverstand glaubt...

    Nochmal Callida, Allmy-Forum: Wer sich für vollkommen "dünkt", philosophiert aus der nondualen Perspektive - bis seine Frau zu schimpfen beginnt; wuuuusch ...erscheint die soeben noch als "scheinbar" gepriesene Realität mit augenscheinlicher Wucht. Erscheint der alte Adam ...
    Oder wenn Brandgeruch durch´s Treppenhaus wabert oder die Pumpe unregelmäßig schlägt. ;)

    Auch hierbei  wird für mich wieder diese Spaltung sichtbar, der Glaube,  dass Nondualität eine Sache ist und Dualität eine ganz andere und strikt voneinander zu trennen wären...dass die Alte Ordnung auf der Weltebene eine  unumstößliche Tatsache ist, die insbesondere auch für den gelte, der sich nondual bzw.  "vollkommen dünkt"  Dieser Satz  war eine weitere  Knacknuss, an der ich sofort das Beissen anfing  - nämlich die Überzeugung,  das nonduale Bewusstsein sei nicht fähig,  die (Natur-)Gesetze der Dualität außer Kraft zu setzen.
    Aaaaber: Das nonduale oder transpersonale Bewusstsein IST der neuprogrammierte Mind, der die "Neue Weltordnung" geboren hat, - wie kann dieser Mind noch an die sog. Realität der Alte-Adam-Ordnung der Welt glauben? Das Neue Bewusstsein glaubt an gar nichts mehr, es glaubt nicht einmal mehr daran, dass "alles möglich" wäre.
    Es ist Callida, der hier offensichtlich aus der dualistischen Perspektive heraus  philosophiert, indem er  erfahrungsbasiertes Wissen  - das Ursache-Wirkung-Prinzip - auf das undefinierbare jenseits von empirischer Erfahrung liegende Bewusstsein überträgt.


    Tatsache ist: Dem, der sich nondual bzw. erleuchtet nur dünkt und es nicht wirklich IST, dem dünkt es nicht anders als es Callida dünkt: der ist noch mit dem Dünken der Alten Ordnung identifiziert, mit Ego.


    Tacheles:  Für den WIRKLICH "aufgeweckten"  oder erleuchteten Menschen, der sich nicht nur so "dünkt",  ist Nondualität und Dualität  nichts, was man bei andern Menschen objektivieren und definieren  kann, sondern es ist  allein das eigene SUBJEKTIVE Ich-Bin-Bewusstsein des GeWAHRseins, welches darüber entscheidet, was WIRKLICHKEIT ist.

    Im JETZT, d.h. im  nondualen BEWUSSTSEINS-Modus ist die Identifikation mit der Dualität bzw. mit den Naturgesetzen (EGO!)aufgehoben, keinesfalls heisst dies aber, dass dies auf der materiellen Ebene de facto der Fall sein muss! Es kann, aber muss nicht sein. äähm... Fakt ist: auch das ist nicht wahr, denn  diese Frage stellt sich überhaupt nicht im Hier und JETZT!  Im "nondualen" Bewusstseinszustand des Nichtwissens (!)  kann ich nicht wissen, was alles möglich oder unmöglich ist. ALLES ist möglich, NICHTS ist möglich. Scheiß drauf! Wen interessiert es?
    Wer dies mit dem Verstand verstehen will, wird hoffentlich daran zu Grunde gehen!

    Mich kümmert kein Naturgesetz, in meinem konkreten  Hier und JETZT  kann ich so was wie ein Naturgesetz nicht erfahren. Ich kann es nur DENKEN, aber davon wird es auch nicht wirklicher!
    JA, ABER...sagst du jetzt und du sprichst jetzt aus  Erfahrung : Vergiss nicht, dass du auch noch ein natürlicher Mensch bist!  Wenn dir vor einigen Tagen der Sturm Niklas um die Ohren gepfiffen wäre, oder wenn dir morgen ein Felsbrock auf den Kopf fällt, da wirst du ganz anders reden." uswuswuswuswusw adinfinitum, HEY! Wie lange willst du das noch weitermachen, Mann!? Schmeiss den Müll endlich raus! Alles Wissen darum, was geschehen wird, WENN....Felsbrocken, Sturm,  gestern-heute, Schwerkraft  what ever, alles sind nur Bilder in deinem Kopf  - ERKENNE: deine ganze Lebenserfahrung existiert nur in deinem DENKEN, das sind alles nur angelernte Worte, Erinnerungen, Wissen aus zweiter Hand, Abklatsch...Es sind nur Gedanken aus deinem Gedächtnisspeicher... Mit dieser Art Denken verdunkelst du dein JETZT!
    Diese Gedanken haben keinerlei Evidenz. Aber du GLAUBST an sie , du gibst ihnen Bedeutung, läßt dich von ihnen beuteln, hoch und runterziehen, bei schönen Gedanken und Vorstellungen geht es dir gut, bei bösen negativen Gedanken flippst du aus.. so ist man unbewusster Schöpfer des eigenen begrenzten Universums.

    Wenns zu weh tut das Leben, wenn man das Leben kontrollieren will,  dann wird man ein Magier und lernt, mit dem ganzen Vorstellungs- und Gedankenkram zu spielen und sein Universum positiv und zum sog. Besten aller zu beeinflussen. DENKT man.  Jetzt bist du ein bewusster Schöpfer. DENKST du. Ah, du bist verliebt in deine schönen Gedanken und schönen Worte und was die alles an Wunderbarem so anrichten...
    - eine nette Spielwiese, auf der man viele Leben vergeuden kann und von der Erkenntnis der  Möglichkeit, dass man aus diesem Zirkus ganz aussteigen kann, indem man den Gedanken ihre negative und positive Bedeutung und Wirkkraft nimmt, noch weit entfernt - allzu faszinös ist das Spiel mit der Macht der Gedanken und der Bilder. Damit kann man Menschen heilen aber ihnen (zugleich) auch schaden. Wer die Macht hat, gezielt auf das Unbewusste der Menschen einzuwirken, gibt diese so schnell nicht mehr auf. Solange er glaubt, dass er sie zum Wohle der Menschheit einsetzt, ist alles gerechtfertigt. Das Spiel ist erst zuende, wenn er erkennt, dass es so etwas wie eine Menschheit auf der transpersonalen Ebene nicht gibt, dass er alles, was er glaubte für andere zu tun, nur für sich SELBST getan hat - weil es nur ein einziges SELBST/Gott gibt - dann hört er auf zu spielen. Dann ist er jenseits von Ego.
    Damit wir die Ebenen Ego-SELBST nicht verwechseln und den Engel vom Teufel unterscheiden: Der  Magier, der Schamane, der Heiler, der  auf seiner altruistischen Spielwiese spielt, GLAUBT nur, selbstlos zu handeln und nur für andere da zu sein. Hier gilt es auf der personalen Ebene zu erkennen, dass ich als Ego nicht wrklich selbstlos handeln kann, sondern alles, was ich scheinbar selbstlos für andere tue,  nur für mich selbst  (Ego) tue. Wer altruistisch ist, verbleibt immer noch im Spiel.( Irgendwo las ich heute, dass das Christusbewusstsein mit der  Macht unserer Gedanken  das Paradies auf Erden schaffen könnte - die Utopie stirbt offenbar niemals aus! Das Paradies ist jenseits aller Gedanken, das Paradies ist das Bewusstsein des Nichtwissens.)

    Diese Art der Ebenenverwechslung ist nicht leicht zu durchschauen und sorgt auf dem spirit. Weg für viel Verwirrung. Das Ego ist der große Imitator Gottes bzw. des SELBST! Das Ego sollte man mal nicht so verharmlosen, mein lieber Kybalion! Das Ego ist auch der Teufel, die Stimme des Versuchers in der Wüste...



    Nondualität

    (Advaita, Nichtzwei) , wie ich das erfahre und definiere,  ist nichts, was man in eine Schublade stecken kann, kein ETWAS, kein stinkendes stehendes Gewässer, sondern ES ist ein Bewusstsein der BewusstHEIT,  ein Strom, ein unaufhörlicher Akt der VEREINHEITLICHUNG.  Ein ständiger Austausch zwischen den Ebenen.  Eine unaufhörliche Bewusstseinserweiterung, ein ständiges das ganze innere Universum,  - ein das ganze All umfassendes und einfassendes Wachsen in die Seinsattribute des Unendlichen Bewusstseins: Allweisheit, All-Liebe, Allpräsenz und Allmacht. Es ist Stillstand und Bewegung. Nondual ist das SELBST, welches das ICH umfasst, die Einheit. So wenig wie ich das SELBST vom ICH trennen kann, so wenig kann ich das Nonduale vom Dualen trennen.

    Der "natürliche Mensch"- um noch einmal einen Begriff von Callida zu benutzen -  ist der von gesellschaftlicher Konditionierung befreite Mensch, die Persönlichkeit, wie sie ganz von und aus sich SELBST heraus aus dem  gelungenen Schattenintegrations- bzw. Individuationsprozess hervorgeht. Die Transformation oder Transzendierung - für mich ist das mittlerweile Jacke wie Hose - geschieht, wenn die Persönlichkeitsentwicklung  abgeschlossen ist, d.h., wenn  das "Heilige" transzendiert wird. Aber hierüber kann ich nicht weiter sprechen, weil es hierbei keinerlei klare Abgrenzungen gibt, keine Kategorien... Das alles entzieht sich jeder Beschreibung, weil es jenseits der Grenzen kein Nacheinander gibt, sondern nur Gleichzeitigkeit.

    Viele sich befreit glaubende Menschen meinen sich wie  kavaziöse "Wilde" aufführen zu müssen und halten den Wilden für den Natürlichen Menschen. Berechnetes tabuloses Sprechen, Frechheit und triebhafte Zügellosigkeit, so sieht sich ein sich ausserhalb der Gesellschaft stellender Rebell - eine fehlende Ich-Kontrolle wird da mit Frei-Sein bzw. Innerer Freiheit verwechselt. Aber die Ich-Kontrolle im spirituellen Prozess aufzugeben bedeutet keineswegs, die Kontrolle zu verlieren, um alle wilden Säure rauszulassen. Sich von Konvention, Konditionierung und vorgegebenen Rollen zu desidentifizieren bedeutet nicht, komplett "von der Rolle" zu sein. Die Leute haben große Angst davor, nur daran zu denken, sie müßten die Kontrolle aufgeben. Die Ich-Kontrolle aufzugeben bedeutet aber primär, die Kontrolle über deine verdrängten Gedanken und Gefühle aufzugeben. Die Ichkontrolle wird aufgegeben im Zuge einer kontrollierten Bewusstwerdung dessen, was man in den Schatten verbannt hat. So muss man das verstehen!

    Der endgültig Befreite  benimmt sich nicht wie ein "Wilder", sondern ganz gewöhnlich. Er ist in der Welt, aber nicht von der Welt. Er passt sich an und gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Er kämpft nicht für weltliche Güter und wetliche PseudoFreiheiten. (Kaiser=Ego, weltliche Macht & Autoritäten.) Er ist nicht mehr  im rebellischen Widerstand gegen die Gesellschaft.
    Genau dies wollen die Weltverbesserer, Heiligen und Gotteskrieger nicht hören -  die Menschen, die immer nur das  Gute wollen und das Böse hassen und dieses Böse aber ausschliesslich "da draussen" sehen, beklagen  und bekämpfen.
    Alle die in der Rebellion steckengebliebenen Spiritanten sehen nicht, dass sie ein dickes Autoritätsproblem haben, dass sie in Wirklichkeit noch immer  in der Pubertät hängengeblieben sind. Ihr Zorn gegen die Machthaber, das System oder das Kapital ist derselbe Zorn, den sie unbewusst gegen die äusseren und inneren Elterninstanzen richten, Gott eingeschlossen. "Wie kann Gott das nur geschehen lassen?!" ist ihre Lieblingsfrage. Die eigentliche Frage hinter der Gottesanklage aber lautet: "Papa, warum warst du nie da, wenn ich dich brauchte!? Wieso warst du nie zuhause?!"


    Macht

    Wer definiert, hat die Macht,heisst es,  die größte Macht beansprucht  daher derjenige für sich, der sich anmaßt zu definieren, was Jenseits jeglicher Definition liegt... Die größte Sünde wider den Geist.


    Spirituelle Reife

    Sicher kann mir die Art, wie jemand redet, Hinweise auf seinen Reifegrad geben,  im Kontakt mit Spirituellen kann ich aber erst wirkliche Schlüsse ziehen, wenn sich Abwehrmechanismen gegen die WAHRHEIT zeigen. (was abzugrenzen ist gegen die  Abwehr gegen meine Person, aber meist ist beides miteinander  gemischt). Die Abwehr gegen die (spirituelle)  WAHRHEIT ist es vor allem, die mir zeigt, wo jemand spirituell steht.

    Die psychologischen Abwehrmechanismen sind für mich der Gradmesser der Reife und der zeigt mir, ob jemand - wenn überhaupt - nur ein einzelnes Erleuchtungserlebnis, eine Intitiation hatte oder ob jemand auch ganze integrale "Arbeit" geleistet hat. (Schattenarbeit, Individuation) Ob jemand die Individuation /Persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen hat, zeigt sich für mich insbesondere an der Befreiung  seiner männlichen oder weiblichen Seite. Ein Mann, der seine weibliche Seite nicht lebt, ist oft ein Aktivist, er ist weder empfänglich noch  hingabefähig, kann nicht innehalten, nicht gut zuhören, sein Denken und Handeln ist ziel- und ergebnisrorientiert, weibliches passives "Schwangergehen" mit Ideen und Gedanken bzw. Geschehenlassen der Dinge um ihn herum, ohne einzugreifen, fällt ihm schwer.
    Ein Weltgestalter, ein Mensch, der immer "machen" muss, die äussere (und  nicht selten auch die innere!) Welt des Menschen nach seinem Willen und Vorstellung - zum Besten aller natürlich -   gestalten muss, kann nicht "loslassen", der ist "animusbesessen"... von der Gilde der Pösen Paternoster.


    Ich und Welt

    ist eins. Wem die Welt untergeht, dem geht das Ich unter. Wenn es im mystischen Vokabular heisst, dass das Ich tot sei, oder dass die Welt für den Menschen gestorben ist, dann beruht dieses Totsein auf der Bedeutungsleere der Dinge, die die Welt mit ihren Inhalten für das befreite Bewusstsein bekommen hat.
    Wie ich hörte, gibt es Menschen, denen zerfällt die Welt in Fragmente und Pixel vor ihren leiblichen Augen. Nun, das ist gewiss kein Weltuntergang, keine echte (Johannes-) Apokalypse denn offenbar ist hier das Ich immer noch völlig intakt, sonst wäre da niemand gewesen, der das Spektakel hätte beobachten können.
    Ich finde es passender, ab jetzt vom befreiten Bewusstsein zu sprechen, als vom befreiten Menschen. Der befreite Mensch ist ja bei rechtem Licht betrachtet, kein Mensch im alten Sinne mehr,sondern "Gottmensch". Konsequenterweise aber  ist er weder Gott noch Mensch, weshalb ich nichts dagegen einzuwenden habe, ihn  "Herr Niemand" zu nennen.LOL


    Allwissenheit vs Allweisheit

    Eines der Seinsattribute Gottes bzw. des SELBST ist die sog. Allwissenheit. Ein sehr gefährliches Wort, weil und wo es rein äusserlich gedacht ist - weil der Egomind sich das nicht anders als in Zeit- und Raumvorstellungen denkt. 
    Ähnlich wie der Begriff der Allgegenwart eine BewusstHEIT impliziert, "immerzu" an allen Orten des Universums zugleich zu sein, so impliziert der Begriff der Allwissenheit ein universales "Bibliothekswissen",  man nennt es auch Akasha-Chronik - welches dem Menschen jederzeit vollumfänglich vor Augen stünde.
    Das befreite Bewusstsein aber  hat sich SELBST als das Universum erkannt,  das Universum ist ihm nicht mehr ein Ding "da draussen", sondern hat sich ihm sozusagen nach innen gestülpt. Hier gibt es keine Orte, das Bewusstsein ist nonlokal.
    Allwissenheit besser gesagt Allweisheit, ist nichts, was man "hat", ich kann nicht nach Willen darüber verfügen, an der sprudelnden Quelle der Weisheit zu sitzen, heisst nicht, überflutet, sondern eher gefüttert zu werden mit kleinen bekömmlichen Häppchen der Erkenntnis. Dieses Wissen ist nichts, was man im Gedächnis abspeichern kann.*Voraussetzung für das Sprudeln der Quelle ist das Loslassen jeder Erkenntnis. Nichtwissen.
    * Dies gilt nur für den endgültig befreiten mind im Permagewahrsein.  Wo kein Permagewahrsein ist, kann wohl auch singuläre Erleuchtung/Erkenntnis sein, diese wird aber i.d.R. vom Verstand vereinnahmt, konzeptualisiert und als Wissen abgespeichert und fürderhin als Glaubensartikel missioniert. Ein Missionar tut nichts anderes als diesen  alten Käse aufzuwärmen. Nichtsdestotrotz kann bei günstigen Herzensbedingungen eines Bemissionierten auch alter Käse eine neue Frische bekommen -  nichts ist ja so schlecht, dass es nicht sein Gutes hat.  Missionieren ist nämlich weder gut noch schlecht, die Welt braucht die Boten. Das Missionieren ist nur für das missionierende Subjekt eine Falle: derweil es zu sehr und zu lange  mit seinem Glaubensartikel identifiziert ist, wird ihm nichts Neues zuteil. Die Quelle ist verstopft.

    Akasha

    Kybalion brachte den Begriff  Akasha neulich mal wieder aufs Tapet. Nicht, dass mir dieser Begriff unbekannt gewesen wäre, tatsächlich habe ich dieses Wort zum ersten Mal in einem Buch gesehen. Kybalion meint, ich hätte mein gesamtes Wissen aus Büchern , das wahre Wissen aber komme aus Akasha....
    Richtig!  Er kann nur nicht erkennen, dass alles, was ich seit dem Herbst 2011 hier und anderen Orten schreibe, aus "Akasha" (Ursprung) kommt, dass ich die Welt schreibend von INNEN (Akasha)  heraus erfasse... Wie witzig!  Ich schreibe mein eigenes Buch des Lebens, der Welt, des Kosmos... ich erschaffe die Welt völlig neu, ich bin Adam HariSchon vor dem Sündenfall, der von Gott den Auftrag bekommen hat, nicht nur die Tiere, sondern alle Dinge der Welt neu zu benennen.

    Ach ja, es gibt kein Wissen, welches nicht aus Akasha käme. Auch das Bücherwissen kommt ursprünglich aus Akasha. Der Unterschied liegt allein in der Bewusstheit bzw. Unbewusstheit. Wer die bewusste Verbindung zur Quelle hat, hat die bewusste Anbindung an Akasha. Quelle, Ursprung, Akasha - alles sind mir nur Synonyme für das EINE.

    Das Absolut

    ist auch so'n Ding, he he he -  als ob das befreite Bewusstsein/Gott/SELBST ein Objekt sei. Genauso wie der Begriff des "ES" immer ein Objekt, ein "Etwas" impliziert, was man hat oder nicht hat. Herr Fredo 's eitles Wortgeklingel kennt keine Objekte oder Formen, sondern nur "Etwasse".. mitunter entsteht der verwirrende Eindruck, dass er alles als Etwas (Objekt, Ding)  ansieht, was sich mit  dem  Artikelwort "das" bestimmen läßt. So unfaßbare "Dinge" wie "Das" Herz oder "das" Gewahrsein scheint dann genauso ein pöses Etwas zu sein wie der Baum vor der Tür. Seine Etwas-Verachtung kennt  keine Grenzen. LOL
    WAHR ist: Es gibt kein anderes Absolut als das eigene (befreite) BewusstSEIN - die  WAHRHEIT, die aus dem GeWAHRsein stammt, ist absolute WAHRHEIT.


    WAHRHEIT vs. Wahrheit

    Wenn ich im Forum die Beiträge lese, fällt mein Fokus i.d.R. nur auf Unwahres, um es zu beleuchten und für mich Wahrheit zu erkennen. Ich bzw. meine Doppelaxt unterscheidet die Wahrheit von der WAHRHEIT egal wo das Auge hinschaut. Viele Leute schreiben sehr wohl "Wahres", aber es ist nicht auf ihrem eigenen Mist gewachsen. Insofern ist es keine WAHRHEIT aus dem Ursprung. WAHRHEIT ist nur WAHRHEIT für das SUBJEKT, welches die WAHRHEIT erkannt hat. Deshalb ist WAHRHEIT immer subjektiv.
    Auch der "Der Beste" hat oft "Wahres" geschrieben...


    Gelöschter Beitrag

    The Lolosophian @XX
    Jaja, so ist das mit der Egoauflösung, mein kleines Schandmäulchen- Aber wieso lügst du und schreibst du, dass mein Blog nicht mehr zugänglich ist? Auch das Übrige ist wieder einer deiner typischen Sinnverdrehungen meiner Worte. Du verstehst sie wie du sie verstehen willst und brauchst, um deine Vorurteile zu bedienen und deinem augesprochen negativen Denken/Weltbild Futter zu geben.
    Was ist los mit dir? Du scheinst das persönlich zu nehmen, wenn ich meinen Blog auflösen will? Bist du so sehr mit den Armen Usern identifiziert, die da in Gefahr sind, von mir gewaltsam "abgetrieben" zu werden?
    Was Egoauflösung ist, wird dir das solange verborgen bleiben, als du nicht willens bist, deine wahren Gefühle zu fühlen und solange du die Augen vor den wahren Bedürfnissen schliesst, die hinter deinem destruktiv-negativen Denken stehen und dich dazu treiben, immerzu mißzuverstehn. Die Frage, die du dir beantworten solltest: Warum brauche ich eine Brille, ein Interpretationsraster, welches mich selbst und andere schlecht macht? Was habe ich davon, welche "Gratifikation" (Gefühle) bringt mir dies?


        JB:    Beim inneren Kind Ansatz wie auch Lolo ihn gerne mal erwähnt geht es darum das innere Kind in Dir natürlich sehr wohl so anzunehmen wie es IST, doch in Folge geht es auch darum das du es tröstest.Da könnte man nun fragen wie das denn gehen soll, wenn man gleichzeitig seinen Zustand nicht verändern wollen soll? Ferner geht es dabei natürlich auch noch um Beruhigung, Akzeptanz usw.
    Aber diese Überlegungen müssen meinem kranken Gehirn geschuldet sein, Superlolo kann das natürlich so wie sie sagt und ich bin ein Monster.Zitatende

    Antwort: Lassen wir mal den Begriff des "Inneren Kindes" weg und bleiben einfach bei den Gefühlen und deren Bewusstmachung - um nichts anderes geht es nämlich nicht nur bei der sog. Inneren-Kind-Arbeit, sondern allgemein insbesondere bei der praktischen Bewusstseinsentwicklung.
    Was für ein Gefühl bringt dich z.B. dazu, in dir ein "Monster" zu sehen oder aus meinen Texten herauszulesen, dass ICH dich als ein Monster sehen könnte? Niemand hat das gesagt! Ok, du weisst es nicht, deshalb sag ichs dir: es ist ein Gefühl des falschen Selbstmitleids, das, was man ein Plastikgefühl nennt, weil du selbst der Urheber dieses Gefühls bist, welches du dir mit einer falschen Bedeutungsbesetzung (dysfunktionale Attribuierung) geschaffen hast. Plastikgefühle beruhen auf Projektion.

    Was mich angeht, so glaube ich nicht, dass du ein Monster bist, du bist einfach nur jemand, der wie alle Menschen mehr oder weniger große Flecken auf seiner weißen Weste hat, im Gegensatz zu den meisten dieser Menschen willst du sie aber partout nicht sehen; anders gesagt, nimmst du zwar deine hellen Seiten an, vor deinen dunklen Seiten verschliesst du komplett deine Augen.

    Eine "Gratifikation" ist schon mal offensichtlich: Mit deiner Unaufmerksamkeit im Lesen, deiner Unterstellungsrhetorik, deinen irreführenden augenwischenden Sinnverdrehungen meiner Worte schaffst du dir immer eine Basis, einen Grund, mit mir zu streiten und querulieren. Ist es das, was du brauchst? (negative) Aufmerksamkeit? Das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit ist ein ganz legitimes Bedürfnis, zu dem ein Mensch stehen sollte, statt es destruktiv auszuagieren. Kannst du dieses Bedürfnis zugeben? Oder schämst du dich dessen? Woran liegt es, dass aus unseren Foren-Begegnungen ständig eine persönliche "Beziehungskiste" mutiert? Kannst du darin ein Bedürfnis nach persönlicher Zuwendung (Liebe) erkennen bzw. anerkennen? Oder schämst du dich dessen?

    Das sind alles Fragen, die man für sich selbst beantworten sollte, will man wirklich gut für sich (und sein Kind) sorgen! Um das Kind in sich zu befreien, muss man insbesondere die Scham überwinden, die es daran hindert, seine WAHREN Bedürfnisse (hinter den Psychospielchen) zu erkennen und auf eine adäquate, d.h. nicht sich selbst und andere schädigende Weise zu befriedigen.

    Deine Frage, wie das gehe, das innere Kind/unangenehme Gefühle anzunehmen, trösten und gleichzeitig seinen Zustand nicht zu verändern, hatte ich schon beantwortet: In der Annahme der Gefühle liegt deren Veränderung! (im übrigen auch der Trost) In der Annahme des JETZT-Zustands liegt die Zustandsveränderung!

    (Gepostet im Allmystery-Forum, von der Moderation gelöscht wegen Userbezogenheit.)


    Werden

    kann nicht erfahren werden. Das Werden kann nur gedacht werden. Der schlussfolgernde Verstand, die Ratio ist es, die das Werden  "dingfest" macht. Bevor die Ratio auf den Evolutionsplan kam - ich war noch ein Baby - wusste ich nicht, dass ich geworden war. Ich weiss nicht, wie alt ich war, dass ich die kognitive Fähigkeit erwarb, die Ursachen mit den Wirkungen zu verbinden. Wie alt war die Menschheit, als sie herausfand, dass Männer mitbeteiligt sind an der Geburt neuer Menschlein?  Alles, was wir von der Evolution wissen, haben wir nicht selbst erfahren, sondern erlernt. Was wäre, wenn unsere Vorfahren dieses Wissen nicht in Wort und Schrift weitergegeben hätten?

    http://userpages.uni-koblenz.de/~proedler/autsem/piaget.pdf

    Die kindliche Entwicklung geht also  vom Einfachen zum Differenzierten, vom  Konkreten zum Abstrakten.  Auf dem spirituellen Weg "vorwärts zurück"  in die EINHEIT aber geht es darum, wieder zu werden wie die Kinder, d.h., dass wir gewissermassen zum Einfachen und Konkreten zurückkehren, allerdings nicht regressiv, sondern progressiv, d.h das Neue Bewusstsein bleibt immer noch fähig, differenziert und abstrakt zu denken, nur haftet es nicht an diesem Denken.
    Im JETZT gibt es keine Abstraktionen, nur allerkonkreteste Einfachheit.

    Jesus: Wahrlich ich sage euch, wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen.In diesem Zusammenhang ist auch der Begriff der "Objektpermanenz" interessant:

    Zitat: "Das Erreichen der Objektpermanenz ist ein wichtiger Faktor für die Verinnerlichung von
    Handlungen. Säuglinge im Alter bis zu einem halben Jahr (entspricht den ersten drei Stadien) haben keine Objektpermanenz, d.h. wenn ein Gegenstand aus dem Blickfeld verschwindet, wird nicht danach gesucht (,,aus den Augen, aus dem Sinn").  Gegen Ende des 3. Stadiums beginnen Kinder aktiv nach verschwundenen Gegenständen zu suchen. Auch wenn die Suche nicht so systematisch verläuft wie im 6.Stadium, so zeigt es nach Piaget, dass der gesuchte Gegenstand innerlich repräsentiert sein muss. Es existiert das Konzept des permanenten Gegenstandes. Zitatende

    Offensichtlich müssen wir auf dem spirituellen Wege all das wieder "verlernen", was wir als Kinder gelernt haben, um in der Welt angemessen zu funktionieren. (Insbesondere das Causalitätsprinzip. LOL). Ein weiterer "letztgültiger" Erkenntnis-"Gegenstand" ist nämlich, dass es keine Objekte gibt, wenn es niemand gibt, der sie bemerkt. (Dagegen wehrt sich der Verstand am heftigsten, am allerallerheftigsten wehrt sich der  J.B.-Mind, der Prototyp eines bornierten sturen betonbirnigen ignoranten Verstandes, der an alle möglichen spirituellen und wissenschaftlichen Wahrheiten und Unwahrheiten glaubt, aber partout nicht damit aufhören will, daran zu glauben, dass ich weiter existiere, auch wenn er seine Aufmerksamkeit von mir abzieht.LOL. ;)

    Wir haben uns angewöhnt, die Objekte für real zu halten, die wir in unserer Vorstellungswelt "dingfest" machten. Unser ganzes Wirklichkeitsverständnis basiert auf diesem "Konzept des permanenten Gegenstandes".
    Auf dem spirituellen Weg, wird das "Konzept des permanenten Gegenstandes" quasi von hinten wieder aufgedröselt und als Vorstellungsbild bzw. als Konzept ohne jeglichen Wirklichkeitsgehalt entlarvt. Und es ward Licht!
    Zen-Meister Shunryu Suzuki fragt: Wie klingt es, wenn im Wald ein Baum umfällt und keiner ist da, der es hört?  - Gibt es ein Geräusch, wenn keiner da ist, der es bezeugen kann? Immer wenn ich diese oder eine ähnliche Zen-Koans hörte, dachte ich an die kleinen Kinder, die glauben, wenn sie die Augen zuhalten, wäre auch die Welt mit ihren Objekten verschwunden bzw. glauben sie, dass sie selbst verschwunden sind.

    Erkenne dich selbst und du erkennst: Ontogenese ist Stammesgenese. Die kindliche Entwicklung, wie sie von Jean Piaget aufgezeichnet wurde, entspricht meiner Ein-Sicht nach in allem den Evolutionsstadien der Menschheit. Be your own Laboratory: Die eigene Geschichte ist der Schlüssel zur Menschheitsgeschichte - einer Geschichte, die es (als Geschichte)  nie gegeben hat .LOL! 

    Geschichte, Werden, Evolution beruht auf einer optischen Täuschung. So wie das Ursache-Wirkung-Prinzip...hehehe - ist alles nur erworbenes Wissen, folks, klaro?! Die Erkenntnis der Konzepthaftigkeit und die Desidentifikation mit dem erworbenen Wissen bringt den gebenedeiten zustandslosen Zustand  - das Himmelreich des Nichtwissens, in dem wir wieder wie die Kindlein sind. Amen.

    ***
    Gelesen: FINE (Fein)  steht für: "Fucked Up, Insecure, Neurotic, and Emotional. Passt! Ach was bin ich heut gemein, wird wohl wieder Sonntag sein...

    0 0





    ...noch immer fraget die Gemeinde sich,
    Ist er nun engel- oder teufelisch,
    Mad as hell or straight and well
    Der Herr, der sich Callida nennt,
    Der Fahnen nach dem Winde hängt...?

    Come one folks now clap your hands
    Applaus to Callidari & his Band,
    auch als "The Somnambules" bekannt,
    A Somnambul has got no choice,
    but to listen to his masters voice.

    Oh Lord, wie ist es wundervoll,
    just to be a Somnambul! 





    Blah

    Neulich schrieb ich, der RECHTE Glaube halte ALLES für möglich. Das ist richtig, gilt aber nur im Vorfeld der Befreiung im Kontext des seelisch-körperlichen Heilungsgeschehens. Alles für möglich zu halten heisst an Wunder zu glauben. An die Wunder der seelischen Heilung zu glauben ist m. E. unumgänglich. Wer nur von seinen materiellen=körperlichen Problemen/Krankheiten geheilt werden will, mag vielleicht nach Lourdes gehen oder zu Wunderheilern - er wirds vielleicht sein ganzes Leben lang zufrieden sein, gesund zu sein, aber seelisch heil ist er noch lange nicht, vom geistigen HEIL ganz zu schweigen.
    Dann, wenn man die Einheit mit Gott erkannt hat, hat sich jeder Glaube, auch der RECHTE erledigt.
    Wenn ich sage: ALLES ist möglich  - dann bezieht sich dies v.a. auf unser im Unbewussten liegendes unerschöpfliches Reservoir an Potentialitäten. Aber  in Wirklichkeit gibt es dieses "Alles" auch nicht, genauswenig wie es so etwas wie "Akasha" gibt.  "'Alles" ist wie Akasha nur eine Idee, eine Schlussfolgerung des Verstandes, ein müßiges Gedankenspiel, bei dem wir uns von "Allem", was möglich sein könnte, eine Vorstellung machen, VORSTELLUNG von "ETWASSEN", wie Herr Fredo zu sagen belieben würde - Vorstellungen, Bilder... Alles ist nicht denk- oder erfahrbar. Das ist ein Spiel des Verstandes, des Denkens. In der Allgegenwart, in der Einheit mit Gott bzw. des Bewusstseins haben dieseVorstellungen/GedankenSPIELE keine AnziehungsKraft mehr, der Magnet, der Klebstoff ist weg, mit dem man an solchen Vorstellungen ernsthaft haften bleiben könnte.  Sowohl Alles als auch Nichts sind hier nur bedeutungsleere Worte. Leeres Denken.
    Seit das Wunder der SELBSTwerdung geschehen ist, besteht kein Anlass mehr, an Wunder zu glauben. Oder an Möglichkeiten, Potentialitäten...alles ist nur BLAH , welches sich jeglicher Bedeutung entleert hat.


    The Imaginarium of Dr. Callidari

    Homme somnambule
    Ooooh -  how is it wonderful
    just to be a somnambul!

    MickyM. hat sich im Allmyforum zu meinem Anwalt gemacht, obwohl er schreibt, dass er das gar nicht will... Vielleicht bereut er es schon, "parteiisch" gewesen zu sein? Jaja, ich weiss, wie du es meinst: es lag dir fern, den Retter zu spielen, du weisst, ich kann für mich selber sprechen...:-)
    Viele Menschen verwahren sich dagegegen, dass sich jemand zu ihrem Anwalt macht. Kommt halt immer drauf an, ob die Verteidigung den Klienten degradiert, entmündigt oder aber die Würde läßt...
    Viele Menschen wollen unparteiisch sein, dabei verdecken sie hinter diesem hehren Motiv  nur ihre  Angst vor der eigenen (Zivil-) Courage. Es ist wichtig, dass man seine Unparteilichkeit auch aufgeben kann, wenn offensichtliches Unrecht geschieht. Es ist gut, sich zum Anwalt eines Menschen zu machen. Und ganz offensichtlich tut Callida der "Lolo" unrecht, wenn er nicht damit aufhört, sie in die "rechte Ecke" zu stellen. (Im Forum ist es nämlich wie im wirklichen Leben: jemandem wird Unrecht getan und alle schauen schweigend zu bzw. diejenigen die das Unrecht bemerken sagen es nicht laut, nicht selten bekomme ich dann aber eine Private Nachricht, wo mir mitgeteilt wird, dass man auf meiner Seite stehe... Oder dass es gut war, "dass endlich mal einer laut gesagt hat"...LOL!)
    In einer dysfunktionalen Gemeinschaft wird der neurotischen Leiddemonstration und der falschen Empörung des Täters, der es gut versteht, sich als Opfer zu stilisieren, Tribut gezollt.

    Callida @ The Lolosophian: Deine Beiträge werden für mich immer bizarrer ... und rechtslastiger.
    MickyM: ich hab echt kein bock hier lolos anwalt zu spielen
    aber es ist sowas von armselig ihr rechtslastigkeit zu unterstellen
    manman, das ist doch echt kein niveau für dich
    und solltest du das inzwischen echt selber glauben
    dann scheinst du tatsächlich nur zu schwarz oder weiss fähig
    und machst aus freund dann feind
    so er dich kritisiert oder in frage stellt
    was soll denn das für ein BW-level sein ?
    und spar dir jetzt bitte den versuch
    mit hilfe deiner psycho-kenntnisse
    lolo in die krankhafte psycho-ecke zu stellen Zitatende
    Danke.

    Wenn etwas "bizarr" ist, dann sind das Callidas  plumpe Versuche, die "Lolo"zu diskriminieren, indem er sie  in irgendwelche dunklen & dreckigen "Ecken" stellt.  Seit "Lolo" anfing, Callidas Beiträge zu hinterfragen und spielerisch an seiner weißen Weste zu zupfen, startete er eine subtile Entwertungsorgie,  die vor nichts mehr halt macht,  nicht einmal mehr vor seinem bislang so geschätzten  CG Jung und dessen anerkannten psychoanalytischen Theorien; dabei hört er bizarrerweise nicht auf, mich öffentlich der "braunen Soße" zu verdächtigen.  Bizarrerweise verdächtigte er mich zuerst virulenter neoadavaitistischer Umtriebe, haha, gerade mich... dann unterstellte er mir bizarrerweise, ihn in  stundenweisen Abständen mit Fragen zu verfolgen,obwohl doch jeder im Forum nachprüfen kann, dass das nicht nur eine Übertreibung, sondern eine glatte Lüge ist. (Wahr ist, dass ich zwei Beiträge kurz hintereinander an ihn schrieb, in denen ich ein paar Fragezeichen gesetzt habe - aber warum läßt er sich von Fragezeichen in die Enge treiben,  ist doch niemand in einem  Forum, gezwungen zu antworten!)

    Den Menschen ein X für ein U vormachen,  das ist - wie sich jetzt herausstellt -  ganz offensichtlich die besondere Spezialität von Herrn Callida. Und so will er einfach nicht damit  aufhören,  den von ihm erfundenen Mythos aufrecht zu erhalten, ich habe eine "Liäson mit Addi dem Judenmeuchler" (Abwehrmechanismus: Affektualisierung)  - eine Verdächtigung, die u.a. die Mods auf mich aufmerksam machte und in der Folge schliesslich zu meinem Ausschluss aus dem Forum führte, welches sehr allergisch auf jegliche wirkliche oder eingebildete "Braune Soße " reagiert! Da reicht schon der leiseste Verdacht ... ein kleiner "unschuldiger" Fingerzeig ganz nebenbei, man muss sich nur noch zurücklehnen und abwarten und  irgendein zufälliger Leser wird den Rest erledigen und den Mods Meldung erstatten. Aber Herr Callida weiss auch,  wie man ganz gezielt Dritte benutzt, um die eigene weisse Weste nicht schmutzig zu machen...  Kannst du dich erinnern, Jimmybondy, du alte Petze -  Stichwort Fredo? Komm, gibs zu! :-D

    Herr Callida stellt sich dumm, denn er weiss sehr wohl, dass er mir mit seinen Unterstellungen unrecht tut, denn so blöd ist der "Proff" ja wohl nicht, dass er nicht auch klar erkennen kann, dass es mir bei der Aussöhnung mit dem Inneren Kind bzw. der eigenen Geschichte, in deren Kontext ich auch die Aussöhnung mit der ganzen Menschheitsgeschichte beschrieben hatte, keineswegs um "eine gewisse Liebe" zu dem "Monster" in Hitler ging, sondern primär um das Mitgefühl für das Kind, welches Adolf Hitler einmal war und die Umstände, die aus diesem Kind ein "Monster" gemacht haben. Sekundär ging es um verdrängte "Hitler"-Anteile wie Streben nach größtmöglicher Macht, Einfluss, Größe, Herrschaftsgebaren, den "Meuchler" in uns. Ich habe dies wiederholt richtig gestellt, weil es mir wichtig war, dass der Blick der anderen Leser nicht weiter  von dieser schmierigen Dreckschleuder getrübt wird.


    Auf die selbe infame Weise, wie Callida meine spirituelle Erkenntnis, dass nichts jemals wirklich geschehen ist, dass es weder eine persönliche noch eine Menschheitsgeschichte (also auch keinen Hitler und Holocaust)  je gegeben habe, dass Leiden eine Illusion sei usw. mit der rechtsradikalen Leugnung des Holocaust gleichgesetzt hat,  so fährt er steif und fest damit fort,  mir trotz meiner Erklärungen besondere Sympathie  mit  "Addi, dem Judenmeuchler" zu unterstellen.
    Mit diesem magischen ZauberTrick aus der Psychopathenkiste  hat er erst den Konflikt geschaffen. Er selbst  hat durch seine willkürlichen Attribuierungen meiner Worte - seinen absichtlichen Fehlinterpretationen den Konflikt inszeniert...  und wenn die Puppen nicht aufhören wollen zu tanzen, macht er ihnen daraus  einen Vorwurf  -  wenn beispielsweise für mich als Betroffene das Thema (Hitler) noch lange nicht erledigt ist.
    Er inszeniert den Konflikt und versucht dann mit allen Mitteln zu verhindern, dass sich jemand gegen seine perfiden Unterstellungen wehrt.  Jemanden lächerlich machen, für verrückt erklären, für wahnhaft, spirituell unreif, dissoziert, krank oder "rechts" ist ein beliebtes psychopathisches Stilmittel. So gab er z.B. ohne Anlass und ohne Not dem User Geeky  unter der Hand und wie immer schön verpackt in seinem zweifellos "blendendem"  Stil einen Hinweis (Link) auf die "Wahnhaftigkeit"  Para-doxas.  Nun kennt er P. schon so gut und lange, dass er genau berechnen kann, dass und wie sie  reagiert - nämlich mit Gegenwehr, wobei eben auch damit zu rechnen ist, dass sie sich mit ihrem  - seiner Meinung nach wahnhaften - "Multinickwahnwitzes" -   beim Leserpublikum erneut lächerlich macht. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.  Ob dieser Wahnwitz so wahnhaft ist, bleibt jedoch noch abzuwarten, denn die Frage hat sich mir noch nicht beantwortet: Warum nur reagiert Herr Callida so wehrhaft-vehement und hintergründig bösartig auf ihre immer wiederkehrenden Vorhaltungen, sich im forum gleichzeitig hinter verschiedenen Nicks zu verstecken. Was hat er denn eigentlich zu verlieren? Und wo bleibt  hier sein "Wohlwollen" gegenüber einem "kranken" Menschen wie es P. für ihn ja doch offensichtlich ist?  Tja, WAS hat er nur zu verlieren?! Ich denke mal, dass diese Frage sich bald beantworten läßt... Ich weiss nicht, ob die Nick-Vowürfe berechtigt sind, mit Sicherheit aber läßt es sich sagen, dass sie einen reellen Hintergrund haben.
    Was sich mir mit ebensolcher  Sicherheit eröffnet hat, ist die "Wahnwitzigkeit", die in seinem eigenen verdeckten und manipulierenden Kommunikationsstil liegt - der bei dafür disponierten Menschen durchaus eine Wahnsymptomatik bzw. paranoide Tendenzen hervorrufen oder beleben kann.
    Leider merken Geeky, Dedux und andere Callida-Sympathisanten gar nicht, dass sie in seinem Spiel nur für seine persönlichen Konflikte und  Zwecke - quasi zur Falschgeldwäsche -  benutzt werden. Man kanns ihnen auch nicht übelnehmen, es ist nicht schwer, auf ihn und sein hochgelobtes "Strukturiertes Denken"  reinzufallen.In dieser Diskussion kann ein klares Auge gut sehen, wer in Wirklichkeit mit dem Aggressor identifiziert ist, wer tatsächlich eine "Liäson mit dem (Inneren) Meuchler" hat. Vor Gott ist es gleich gültig, ob jemand Millionen Menschen umbringen läßt oder ob er nur einen einzigen Menschen "meuchelt")

    Es ist bezeichnend für die Niedertracht Callida's, meine Richtigstellungen zu negieren und statt dessen, den selben Dreck weiter zu schleudern, subtil, aber wirksam. Meine Frage wäre:  ist Callida  sich seiner schwarzmagischen Tricks und Kniffe voll bewusst?  - Ist es eine bewusste Strategie, um Leute in ihrer Sichtweise zu manipulieren?  Bei den meisten Teilnehmern  ist es ihm wohl auch gelungen - besonderen Einfluss hat er wohl auf den User Dedux, der meinte, ich müsse mich nicht wundern, dass ich gesperrt werde - muss ich denn auch immer und überall  anecken!? Braver Junge... his master's voice - womit ich nicht unbedingt Herrn Callida meine...
    Jawoll, die frohe Botschaft, die ICH  unentwegt verkünde, eckt an , sie ist damals wie heute ein Ärgernis und ein dicker Stein des Anstosses: Das Reich Gottes ist NICHT von dieser Welt. Und wenn du Adolf Hitler nicht in deinem Schatten finden kannst, wirds nichts mit der Bewusstseinserweiterung in die endlose Weite des  Reiches Gottes, folks!

    Was er mit seinen Manövern  nun erreicht hat?  Dass er sich selbst diskreditiert hat, zumindest bei jenen, die noch einigermaßen Klarblick besitzen. 
    Um Callida mal mit seinen eigenen Waffen zu schlagen: Wer so einen langen Schatten hinter sich herzieht, wie er, der kallibriert nach David Hawkins BW-Skala im untersten Bereich. Dazu braucht es nicht mal einen Muskeltest, das sieht man  aktuell - wenn man nicht ganz blind ist -  mit dem blossen Auge. Herr Callida ist gerade dabei, sich mit seinem (zwanghaft) "strukturiertem Denken" und  seinem hochherrschaftlichen ChefarztGehabe selbst das Lebendige Wasser abzugraben.Was im Erleuchtungskrankenhaus-Thread ein heiterernstes Spiel war, ist ihm und allen zum bitteren Ernst geworden. Der Proff tat, was ein guter Schauspieler nie tun sollte:  Der "Proff" hat sich mit seiner Rolle total identifiziert und leidet seither an krankhaftem Ehrgeiz resp. einer schweren Profilierungsneurose.  Pfui,  Mann,  - wo bleibt die REINE Lust?! Ist die Leichtigkeit des Seins der Leichtigkeits des schönen Scheins gewichen?

    Herr Callida ist was die Kenntnis der menschlichen Psychologie angeht,  zweifellos begabt, aber er ist  keineswegs ein  "Psychologe aus dem Ursprung",  sondern weit mehr so etwas wie eine Maus im Nerzpelz - ein spirituell verbrämter tiefgläubiger materialistischer autoritätshöriger Anhänger der weltlichen Schuldmedizin und der (schwarzmagischen!) Schulpsychologie,  insofern er deren Kenntnisse für sich und gegen andere benutzt, als sie seiner Abwehr dienen und die Verdrängung aufrechterhalten.
    Dr.Callidari hat sich im Zuge der Hitler-Diskussion als opportunistischer Mitläufer entlarvt, der sein Fähnlein nach dem Wind hängt... jetzt redet er der Schmerzvermeidung das Wort und  schafft sich seine Patienten ("Somnambulen") unter den chronischen Schmerz- und Gefühlsvermeidern, die glauben, es gäbe eine Auferstehung ohne vorherige Kreuzigung. Dazu aber gehört es, dass alle "Strukturen des Denkens" den Bach runter gehen müssen... und das tut weh.

    Das "strukturierte" Denken als Angst- und Abwehrmechanismus zu erkennen, der ihn und andere gegen die Erkenntnis der WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT schützt - davon ist er noch weit entfernt. Dass das strukturierte Denken seine Sinnhaftigkeit auf der dual-personalen Ebene hat, sollte  nicht dahin führen,  dass man  dieses Denken als spirituelle Tugend an die arme darbende Kundschaft verkaufen will. Strukturiertes Denken auf Kosten der Gefühle ist SCHEISSE!  So etwas zeigt nicht nur der Gipfel der Unwissenheit, sondern auch einen psychospirituellen Mißbrauch an - da  gibt man den Leuten Steine statt Brot. Meines ERachtens sollte man den "Armen Kindern" den Umgang mit abstrakter BücherSpiritualität ganz verbieten und ihr Denken in konkrete Bahnen des ganz konkreten Lebens lenken - auf ihr ganz persönliches konkretes Hier und Jetzt. Auch als Abwehrmechanismus hat das "strukturierte Denken" durchaus seinen Sinn, es schützt ein fragiles Ich vor dem unkontrollierten  Einbruch des Unbewussten. Normal, aber nicht optimal, vor allem, wenn  man  aus dieser Not eine spirituelle Tugend bastelt, heisst dies nur, bei sich und anderen einer linkslastigen Verkopfung und  Vorschub zu leisten, die einer Bewusstseinsentwicklung im Weg steht, deren Ziel ja die Balance von Rechts- und Linkshirn ist.  So verkopft und hyperintellektuell wie sich Callida zeigt, so wenig zeigt er sich mit seinen Gefühlen in Kontakt. Alles, was er mit seinen hochintellektualisierten und auch  rationalisierenden  Beiträgen bewirkt, ist, nicht nur sich, sondern auch ähnlich gestrickte Menschen weiterhin von ihren Gefühlen fernzuhalten. Vom Hier und Jetzt!!!
    Es ist schon sehr auffällig, dass bei Callida Gefühle so gar nicht stattfinden, das Wort selbst kommt bei ihm so gut wie gar nicht vor. Wenn überhaupt, dann findet er Wut usw. nur auf der Hawkinschen BW-Skala, niemals bei sich, immer bei anderen. Wo Gefühle unterdrückt werden, pervertieren sie und schaffen sich einen anderen Ausdruck.  Statt seine Gekränktheit zu fühlen und zuzugeben,wenn man sich angegriffen fühlt,  maskiert man seine Gefühle mit niederträchtigen Unterstellungen und der Entwertung anderer,  - alles Manöver, die allein der eigenen Selbstwertaufrechterhaltung dienen.

    Callida hat ohne Zweifel  im Guten  und - wie er jetzt bewiesen hat, insbesondere im Schlechten beachtliche  "psychomagische"  Fähigkeiten, aber zum transpersonalen Psychologen reicht es nicht. Hierfür fehlt es ihm an Schattenintegrations- bzw.Individuationserfahrung. Vor allem natürlich an der Demut - solange er sich in Bereichen allwissend glaubt, die sich seinem Wissen entziehen, ist er nämlich selbst in einem Wahn befangen. Davon aber später...
    Als erster Schritt zur Individuation wäre wie immer zu empfehlen, sich selbst anzunehmen. Individuation beginnt  im persönlichen Hier und Jetzt der Gedanken, Empfindungen, GEFÜHLE! Allem, was (in mir)  ist, Erlaubnis geben zu sein - vor allem die Erlaubnis, klein, dumm, hilflos, ohnmächtig zu sein. Eine gute Übung wäre da das absichtliche "Dummstellen", d.h. Herr Callida sollte eine zeitlang aufhören, für alles ein Antwort zu haben und statt dessen Fragen mit "Ich weiss es nicht"  oder "Keine Ahnung" zu beantworten. Noch besser: Seine Rede sei Ja Ja, Nein Nein. Wenn er dazu neigt, in Gesellschaft den "guten Unterhalter" zu spielen, so soll er mal versuchen, schweigsam, langweilig, nichtssagend und "nichtsahnend" zu wirken. Ist er kein guter Unterhalter, dann soll er dummeWitze erzählen und die peinliche Betroffenheit der andern auf sein hochmütiges 175-er-Ego wirken lassen.
     Diese Übung könnte einen großen konkreten Schritt ins wirkliche Frei-Sein bewirken, sie könnte ihn von dem zwanghaften Bedürfnis, jederzeit "Herr der Lage" und immer Oberwasser haben zu müssen, befreien und seinen Größenphantasien entgegenwirken. Lernen, die Kontrolle abzugeben... das aufdringliche Problemlösungskompetenzgehabe einschränken....die Neigung, Augiaställe auszumisten... usw. usf.
    Auch das Einüben und Tragen eines "dummen" Gesichtsausdrucks in der Öffentlichkeit wäre unbedingt zu empfehlen... Auf diese Weise übt man sich in Demut und wird es hoffentlich in Bälde nicht mehr notwendig haben, sich zu profilieren, indem man andere diskriminiert.

    Merkwürdig, mir fällt gerade ein, dass gerade bei den Positiv-Denklern so selten von Gefühlen die Rede ist, liegt vielleicht daran, dass sie zu lernen bestrebt sind,  alle sog. negativen Gedanken mitsamt unliebsamen Gefühlen in Positive zu verwandeln - besser gesagt: zu verdrängen. Was sich natürlich rächt - wenn das eigene Selbstbild nur auf positiven Affirmationen oder Autosuggestion beruht, muss man stets daran arbeiten, das Bild aufrechtzuerhalten und alles abwehren und abwerten, was dieses Bild bedrohen könnte.
    Sog. negativen Gedanken und Gefühle werden in der Verdrängung aber böse und so hat der Dämon,  wenn der dann irgendwann mal rauskommt, einen echten  Krankheitswert und nennt sich z.B.   "psychopathischer Attribuierungsstil".
    (Lieber MickyM., was den Attribuierungsstil angeht, könntest du von Herrn Callida noch was lernen, der deine ist ja auch nicht von schlechten Eltern, woll? Dass der gerade schläft, liegt nur an unserem momentan symbiotischen Verbandeltsein - holofeeling hat uns gewissermassen geeint und uns vorübergehend die Zähne gezogen...LOL.)


    Einlassen

    Mich einzulassen, bedeutet, immer wieder vom Himmel in die Hölle des Unbewussten/Schattens  abzusteigen. Der Archetyp des Bodhisattvas holt nicht nur den Himmel auf die Erde, sondern er opfert auch  für eine Zeitlang sein Bewusstsein, - er verläßt den Himmel, um sich immer wieder auf der Erde mit der Hölle "einzulassen".  Immerzu nimmt er das Kreuz auf sich.  Zu diesem Kreuz gehören auch symbiotische bzw. persönliche  Beziehungen. Das Mitgefühl des Bodhisattva ist ein völlig anderes, als man sich das gemeinhin vorstellt. Das Leid der Menschen geht ihm keinewegs am Arsch vorbei.
    Auch wenn er mit dem Leiden der Menschheit nicht mehr identifiziert ist, so schmerzt es ihn doch... mitunter sogar physisch. Hinter dem Namen des  Bodhisattva verbirgt sich niemand anders als der selbe Archetyp des WAHREN SELBSt, der im Christentum  Christus genannt wird. Der Erlöser...


    Heil und Heilung

    Nochmal und immer wieder: Callida meint, auch der endgültig Befreite sei, da er nicht nur göttlich, sondern auch menschlich sei, auch immer noch menschlichen Beschränkungen unterworfen. (z.B. den Naturgesetzen).
    Kurz gesagt: Es handelt sich hier um einen Glaubenssatz, der dem alten schlussfolgernden Denken entspringt, der das transpersonale Bewusstsein zu definieren trachtet bzw. das transpersonale BW vom personalen Ich-Bewusstsein trennt in einen "natürlichen" Menschen geltend macht, der an die Beschränkungen und (wissenschaftl.) Glaubenssätze des Alten Adam gebunden bleibt. Reduziert ausgedrückt: Die Scheiße hört nie auf. 

    Nochmal: Es gibt jenseits von Ego keinen "natürlichen" Menschen, wie dies Callida postuliert, so wenig wie es hier einen unnatürlichen Menschen gibt. Wo diese Gegensätze transzendiert sind, gibt es allein den EINigen  ÜBERNATÜRLICHEN (transpersonalen) Menschen und dessen erlöstes und befreites EINIGES Ich  ist eigenschaftslos und nicht definierbar,  - über dieses Ich  läßt sich deshalb nichts mehr aussagen, weil es  gar kein Wort für das gibt, was jenseits des Verstandes ist! (Verdammt noch mal aber auch - immerzu muss ich Trennungen überwinden!)  Kein Unterschied zwischen transpersonal und personal, übernatürlich und natürlich.  Es ist doch dies nur ein anderes Synonym für das "Eine ohne das Zweite": das Eine (das Trans-Personale) und das Zweite (Dual-Personale) sind EINS. Ewigkeit und Zeit - EINS!
    Der ist befreit von allem Leid,
    Wem Zeit ist wie die Ewigkeit
    und Ewigkeit wie Zeit.
    (ByMe,Myself & Angelus
    wie immer aus Silentius)


    Der Befreite

    hat jede Art von Glauben verloren,  er glaubt weder an persönliche noch an kollektive Glaubenssätze, Glaubenssatz ist alles, was ich von der Wiege an über die Welt gelernt habe. Glaubenssätze sind Beschränkungen, Grenzziehungen... Jetzt kommts dicke: Weder glaube ich an Beschränkungen noch glaube ich  n i c h t  an Beschränkungen.... he he he... O weia... LOL...Ob mir morgen ein Backstein auf den Kopf fallen könnte oder ob der Apfel vom Baum rauf oder runter fällt, ist einfach ein Gedanke, der mir nicht kommt und kommt er, weil du mich unbedingt  an solchen alten Käse erinnern willst, weil du mich den Mores lehren musst, dann  bekümmert.er mich nicht. Solcherart Wissen ist einfach passè. Leer. Ohne Bedeutung.

    Callida's Vorstellung von Indviduation/Heilung der Persönlichkeit beruht offenbar auf der Annahme, dass es hierbei vor allem darum geht, die Person von negativen Glaubenssätzen zu dekonditionieren, falschen introjezierten Überzeugungen des sog. Eltern-Ichs,  die ein negatives Selbstbild schaffen. Der "natürliche Mensch" ist aber erst dann natürlich, wenn alle Unnatürlichkeiten, d.h. sämtliche  kollektiv-konventionellen Konditionierungen abgefallen sind. Zu den konventionellen Konditionierungen zählen aber auch wissenschaftliche Glaubenssätze! Callida trennt das Persönliche vom Kollektiven. Der Befreite aber hat auch die kollektiven Glaubenssätze als solche erkannt und transzendierend in die Einheit "geführt". Wo dies geschehen ist,  da ist der Mensch weder natürlich noch unnatürlich, weil hier, wie gesagt, jede Bezeichnung daneben greift.
    Im Grunde geht es nicht darum, dass man den Glauben an die Glaubenssätze aufgibt, sondern dass man die Glaubenssätze als solche erkennt, -  das  WESEN der Glaubenssätze erkennt. Mit dieser WAHRnehmung erübrigt sich jede weitere Diskussion darüber, ob man den Beschränkungen des "natürlichen"  -  he he he  -Menschen weiterhin unterliegt oder nicht. Also achtsam sein, Gewahrsein entwickeln... nur Gewahrsein kann das Wesen der Glaubenssätze bzw. der Identifikation WAHRnehmen und mit und in dieser WAHRnehmung auflösen - anders gesagt:  "In Christus, mit Christus und durch Christus." AMEN


    Denken und Fühlen
    Not oder Tugend?

    Wenn "Dr. Callidari" das strukturierte Denken eines Menschen lobt, dann  verabreicht er damit u.U. den "Armen Kindern" recht eigentlich ein Beruhigungsmittel.  Die Große Frage nämlich ist: Tugend oder Laster? Woher will Dr. Callidari eigentlich wissen, ob dieses "Strukturierte Denken" nicht eine Not (Laster) ist? Ich bezweifle nämlich, dass ein ausgesprochener Schwarz-Weiss-Denkler hierin zu differenzieren versteht!
    Es ist nichts verkehrt am Strukturiertem  Denken, solange er nur nicht daran glaubt, dass dieses Denken die Ultima Ratio ist und solange er nicht aus der Not eines Menschen eine Tugend bastelt. Denn wie es sich jetzt zeigt, steht bei Callida  das Denken offensichtlich ebenfalls im Dienst der Abwehr der Gefühle und wo er dieses Denken hochhält, erhält er u.U. bei sich und anderen die Verdrängung weiterhin  aufrecht.
    Wer (z.B.statt nach einem langen Leben zu streben)  "zuerst das Reich Gottes sucht", der kommt ganz von SELBST in die Klarheit des Denkens und die beruht auf nichts anderem, als darauf, dass die Gefühle im Hier und Jetzt gefühlt und damit befreit werden. Callida hat offenbar eine große Affinität zu Menschen, die sich "gut" ausdrücken können, d.h. die sich abstrakt, theoretisch und wissenschaftlich ("intelligent")  ausdrücken können und es ist schon sehr auffällig, dass in seinem zerebralsklerotisch-dominierenden Wortschatz das Gefühl so gut wie nie vorkommt...
    Die "Armen Kinder" aber bedürfen der Erdung. Denken allein -  auch nicht das strukturierteste Denken - erdet nicht, insbesondere nicht, wenn ich nicht im Kontakt mit meinen Gefühlen bin. Wo ich Angst vor meinen Gefühlen habe, schützt mich das Denken, der Kopf vor dem Bauch. Da das Loben so eine zweischneidige Sache ist, sollte man - insbesondere als  (angehender) Therapeut -  beim Belobigen immer bedenken, ob man beim anderen eine Tugend oder ein Laster lobt. Alles, was im Dienst der Abwehr (von Gefühlen)  steht ist Not bzw. "Laster". Im spirituellen Kontext - beyond Ego -  ist das Loben oder Tadeln gänzlich verpönt.
    Fazit: Die Basis spirituellen Wachstums ist immer das Hier und Jetzt der Person mit ihrem GESAMTEN Denken, Fühlen und Empfinden. Annahme. Nirgends sonst als Hier und Jetzt der sinnlichen Person ist der Schlüssel zum Himmelreich versteckt. Annahme und Achtsamkeit sind die magischen Zauberwörter - alles weitere (Individuationsprozess, Transformation, Transzendenz)  folgt automatisch aus sich SELBST heraus, wenn ich mich in meinem persönlichen Hier und Jetzt anzunehmen gelernt habe.


    Ein fehlendes Reiz-Reaktions-Schema bei einem Menschen undifferenziert  als Maßstab für spirituelle Reife zu machen ist auch so ein unredliches Manöver des Schwarz-Weiss-Dünklers.   Es ist nicht unbedingt eine Tugend, das Reiz-Reaktions-Schema aufgebrochen zu haben, insbesondere dann nicht, wenn man nicht weiss, ob dieser scheinbare Durchbruch nicht auf einer Not, z.B. der  Dissoziation von unangenehmen Reizen (Gefühlen) beruht,  - auf einer Art Totstell-Reflex, der im Dienst der Abwehr steht. Denn auch hierbei muss man unterscheiden: es gibt ein konstruktives (normales) und ein destruktives (neurotisches) Reiz-Reaktions-Schema.
    Beispiel: Wenn mich jemand  schlägt und ich weine daraufhin, dann ist das eine gesunde normale Reaktion auf einen schmerzhaften Reiz. Auch wenn es körperlich vielleicht gar nicht so schmerzhaft ist,  so werde ich doch in meinen Gefühlen verletzt. Ich reagiere traurig, wütend... (Wohlgemerkt, ich rede hier vom ganz normalen Ichbewusstsein diesseits von Ego)
    Eine neurotische ungesunde Reaktion auf diesen unangenehmen Reiz des Schlagens wäre, wenn ich meine Tränen bzw. die Gefühle der Verletztheit und der Wut unterdrücke und statt dessen in die Kneipe gehe, mich betrinke und auf lustig mache und hysterisch gute Laune zu verbreiten bemüht bin und gar vom Feiern des Lebens herumschwadroniere, alles Manöver, die meinen wahren Zustand verbergen sollen und mich von meinen wahren Gefühlen dissoziieren.
    Eine solche Reaktion kann ein eingefleischtes Muster sein und wäre von daher berechen- und voraussehbar.

    Dieses Muster, diese destruktive Art von Reiz-Reaktions-Schema gilt es zu druchbrechen, um nichts anderes geht es bei der "Musterdurchbrechung" - welche im übrigen  ein "integraler Bestandteil" des Individuationsprozesses ist.
    Im Dienst der Abwehr steht es auch, wenn ich aus spirituellen Correctnes-Vorstellungen heraus glaube, in mir und anderen jede Art von Reaktion unterdrücken zu müssen, weil ich gehört/gelesen habe oder ich mir einfach nur vorstelle, das Reiz-Reaktions-Schema sei jenseits von Ego gänzlich "durchbrochen", der "Edle" nehme alles laut- und widerstandslos hin.
     Ein Warnung an den Schwarz-Weiß-Denkler: Jede Reaktion ist eine Antwort auf eine Aktion! Das heisst u.a., dass nicht jede dem Therapeuten unangenehme Reaktion eines Menschen/Patienten eine pathologische "Abwehr"-Reaktion ist. Gegenwehr z.B. beruht keinesfalls immer auf krankhafter Abwehr. Protest und Widerstand ist keineswegs immer ein Widerstand gegen die Wahrheit bzw. Aufdeckung unbewusster Konflikte. Ein Patient, der seinen Therapeuten ein Arschloch nennt, muss nicht unbedingt im Widerstand gegen eine unbewusste unangenehme Wahrheit sein, sondern der Therapeut hat sich möglicherweise wirklich wie ein Arschloch verhalten. Ein Therapeut, der sein schwarz-weisses Freund-Feind-Denken nicht geheilt hat, hat hier zwei Optionen, sich zu verhalten: Entweder wird er  sauer auf den Patienten und zeigt ihm wo der Bartel den Most holt (Gegenübertragung) oder er bleibt  scheinbar ruhig und gefaßt, weil er den Vorwurf des Patienten nicht ernst nimmt und alles der "Übertragung" zuschreibt. Er selbst nimmt sich raus. Ein beliebter Backlash von ungeheilten Therapeuten ist auch der Projektionsvorwurf. (Du projezierst... Du bist in der Abwehr/Widerstand usw.) In allen Fällen bestraft er den Patienten. (Ich habe mal für einen Therapeuten gearbeitet, der erzählte einmal total begeistert, dass ein  Patient ihn ein Arschloch genannt habe (Therapiefortschritt!)  - doch  diese Begeisterung kann ebenfalls ein Abwehrmechanismus gegen die Einsicht sein, sich evtl. doch wie ein Arschloch verhalten zu haben. Ein Therapeut muss sich auch in Frage stellen lassen, - wenn er es schon selbst nicht tut - wer das nicht aushält, bringt kein Heil, sondern  Unheil über sich und seine Patienten.

    Noch schimpflicher aber wird es im spirituellen Kontext, wenn ich jemandem meine feinen und weniger feinen Niederträchtigkeiten um die Ohren haue und vom dem dann womöglich erwarte, dass der sich  "spirituell correct", das heisst, ruhig verhält. Tut der das nicht, kann ich ihm zur Abrundung nicht nur krankhafte "Abwehr" vorwerfen, sondern auch  noch ein pöses Reiz-Reaktions-Schema, welches all sein "Nondual-Dünken" in die Tonne tritt.

    Hinter einem vordergründig hohen Bewusstseinslevel verbergen sich nicht selten eine heimtückische Intelligenz und hinter einer vordergründig gezeigten "wohlwollenden" Menchlichkeit Niedertracht und kaltes Kalkül. Hinter einer vordergründigen Seinsleichtigkeit kann sich statt der Seinstugend des Gleichmuts auch eine seelische Kälte und Unberührtheit verstecken. So wie es auch viele Heiler gibt, die "im Namen Jesu" , d.h. SELBST-organisatorisch zu heilen vorgeben, wobei in Wirklichkeit dieTeufel durch Beelzebub ausgetrieben werden. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Wer Blinde im materiellen Sinne sehend, Lahme gehend und Taube hörend macht, ohne sie zutiefst  in ihrer Seele verstanden und geheilt zu haben, ist aus spiritueller Sicht ein Scharlatan. Die Heilung im Dienste des Weltfürsten  bewirkt keine wahre Individuation, sondern eine banale egoische Selbstverwirklichung in der Welt. Zwei Herren kann man nicht dienen.Ein Verbrechen ist es, den Menschen unter dem Deckmantel der Wahren SELBSTverwirklichung Steine statt Brot zu verkaufen.

    Du sollst nicht merken

    Die Tür zum Cabinet des Dr. Callidari begann sich langsam zu öffnen, kurz nachdem er unter dem Nick "Callida" erneut im Allmystery auftauchte. Eigentlich wollte ich das Allmystery-Forum damals ganz verlassen, blieb aber noch, weil ich u.a. von einem anderen User gebeten wurde, zu bleiben.
    Ich habe dann wohl langsam damit angefangen, dem "Proff"  unsere stillschweigende Vereinbarung aufzukündigen, nichts zu "merken". Insbesondere seine Idee von "Frei-Sein" (ähnlich auch seiner Idee des  "Muster durchbrechens") , die mir von Anfang an Kopfzerbrechen machte, hörte ich nicht auf zu hinterfragen.
    So auf diese Weise von meinen Zweifeln und widerwortigen Einwänden wider Erwarten gegen den Strich gebürstet, ist er möglicherweise zu dem Eindruck gekommen, dass ich mich gänzlich gegen ihn stelle, zumal ich ihm am Ende auch  noch die Mokassins aufkündigte und bekanntgab, von nun an in den (Holofeeling-) Latschen eines anderen zu laufen... dass ein anderer seine Stelle einnimmt. Da hatte er nun gleich zwei Widersprüchler, die seinen Unantastbarkeitsanspruch in Frage stellten. Bei seinem jetzt doch recht grell zutage getretenem ausgeprägten Freund-Feind-Denken  glaubte er sich wohl einer feindlichen Brigade gegenüber zu stehen... Was folgte war eigentlich der altbekannte  Hahnenkampf um die Position des "Hüters des Misthaufens".

    Zum Film "Das Kabinett des Dr. Caligari"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Cabinet_des_Dr._Caligari

    Auszug:

    ...Außerdem findet man im Büro ein Manuskript: „Mein Tagebuch“. Es beginnt: „Endlich … endlich! Heute meldete man die Einlieferung eines Somnambulen.“ In Rückblende zeigt der Film, wie sich dem Direktor durch diese Einweisung die lang ersehnte Möglichkeit bietet, den „unerbittlichen Drang“ seines Lebens zu erfüllen: das psychiatrische Geheimnis jenes Dr. Caligari zu lösen. Zu ergründen, ob es wahr sei, „dass ein Somnambuler zu Handlungen gezwungen werden kann, die er im wachen Zustand niemals begehen, die er verabscheuen würde…“, sogar zu einem Mord. Die Begeisterung des Direktors artet in zwanghafte Wahnvorstellungen aus: „Ich muss Caligari werden…“

    it Franzis das Direktorenzimmer und finden ein altes Werk über Somnambulismus – „Sein Spezialgebiet“, wie einer der Ärzte bemerkt. Es enthält einen Aufsatz mit dem Titel: „Das Cabinet des Dr. Caligari“: Ein gleichnamiger „Mystiker“ hielt im Jahre 1703 die kleinen Städte Oberitaliens in Panik. Er veranlasste einen Somnambulen namens Cesare, den er vollständig unter seinen Willen gezwungen hatte, zu einer Serie von Morden. Durch eine dem Cesare getreu nachgebildete Puppe, die während dessen Abwesenheit im Kasten lag, verstand er es, jeden Verdacht von sich zu weisen.

    .....Siegfried Kracauer zog in seinem einflussreichen Buch Von Caligari zu Hitler (1947) eine sozialpsychologische Parallele zwischen dem Filmstoff und dem aufkommenden Nationalsozialismus. So erscheint Caligari als eine der vielen Tyrannen-Figuren des Weimarer Kinos, die auf eine kollektive psychische Disposition verweisen, die die späteren Entwicklungen unbewusst vorwegnehmen und zum Teil herbeisehnen. Die dem Drehbuch von Janowitz und Mayer durch Regisseur Robert Wiene hinzugefügte Rahmenhandlung interpretierte Kracauer als einen Akt politischer Verdrängung, da er die angebliche Intention des Films in sein Gegenteil verkehrt habe:Mit der Umkehrung der Rolle des Wahnsinnigen und des Gesunden sei die Autorität in Form Dr. Caligaris wieder bekräftigt worden. Kracauer (1958: 73) schreibt dazu: „Janowitz und Mayer wußten sehr wohl, warum sie die Rahmengeschichte so erbittert bekämpften: Sie entstellte ihre eigentlichen Absichten oder verkehrte sie gar ins Gegenteil.
    Während die Originalhandlung den der Autoritätssucht innewohnenden Wahnsinn aufdeckte, verherrlichte Wienes CALIGARI die Autorität als solche und bezichtigte ihren Widersacher des Wahnsinns. Ein revolutionärer Film wurde so in einen konformistischen Film umgewandelt.“
     


    Grob skizziert: Ich sehe in der Wiki-Beschreibung des Films und der tiefenpsychologischen Deutung eine Parallele zu dem, was in der Hitler-Diskussion des Kybalion-Bewusstseinsthrreads im Allmystery-Forum zutage trat:  Teuflische "Umkehrungen des Wahnsinnigen und Gesunden"  hier wie dorten. In der Hitler-Diskussion wurde ein spiritueller "Film" in einen politischen "Film" umgewandelt. Die "politische Verdrängung" fand sich ebenfalls wieder in der allgemeinen Schuldverdrängung, die zwischen den Zeilen stand und der Verleugnung der eigenen dunklen Schattenanteile. Auch die zwielichtige Rolle des Dr. Caligari als Mystiker und  Direktors (Psychiater) einer Irrenanstalt findet sich wieder in der Rolle, die Herr Callida (nicht nur in der Hitler-Diskussion) spielt. Der "der Autoritätssucht innewohnende Wahnsinn" kam in der Diskussion bei allen Beteiligten auch sehr klar zum Ausdruck - besonders in dem Gebaren der Regierung (Moderation) und dem Beifall bzw. Kuschen der "Untertanen".
    Interessant und folgerichtig auch, dass der Wahnforscher Dr. Calligari selbst dem Wahn anheimfällt.  Ich sehe auch hier eine Paralle zu "The Imaginarium of  Dr. CalliDari"  - der "Calligarismus"  scheint mir jedenfalls in Person Callidas auffällig präsent zu sein!


    Heute am 17.05.2015  in Hannover - coincidently zeitgleich zur heutigen  Blog-Parallel-Aufführung! 
    http://www.kinofans.com/kinoprogramm/Hannover/Das-Kabinett-des-Dr.-Caligari-%281920%29-film-11276-Spielzeiten.htm


     Das Kabinett des Dr. Caligari - full movie:

    Vorsicht, der Film könnte evtl. einen Anfall  unliebsamer Selbstreflexion auslösen. Dr. Caligari  wie auch sein Cesare ist ja doch auch in jedem von uns. Ist Hitler und Caligari vielleicht ein und derselbe? Die Kunst hat den Zeitgeist schon immer sehr viel früher erfasst, als er in Erscheinung tritt...
    Ihr seht, folks - auch wenn man versucht hat, mir auf einer gewissen Plattform den Mund zu verbieten - das Thema Hitler ist noch lange nicht gegessen! LOL! Wer glaubt, nur weil er nachgeboren ist, sei er von Schuld und Schande des sog. Dritten Reiches befreit, ist naiv. Das Dritte Reich  - der Faschismus - ist nicht tot, es schläft in jedem von uns, es braucht nur jemand, der es aufweckt... und dazu brauchts auch heute noch nicht viel, wie man es im Kleinen ja gerade kürzlich erst im Allmy-Forum erleben konnte.
    Faschismus giftet überall,
    auf Facebook wie im Heimat-Stall
    von Vive-la-Allmystery,
    die Neo-Fascho-Hysterie
    treibt neue Blüten - Schwarzmagie...





    0 0

    Chaos



    Der Scheiss, der hört nie auf

    Um es noch mal klarzumachen, denn ich glaube,man hat mich neulich nicht so recht verstanden, um was es mir ging... es ging mir keineswegs darum, den spirituellen Status eines Karl Renz oder Edgar Hofer anzuzweifeln.  Weder zweifle ich noch habe ich Gewissheit über ihren Status. Es kümmert mich schlichtweg nicht.
    Nochmal:  Es gibt keine sicheren BeurteilungsKriterien, die einen Meister ausmachen. Ob der  eine Meister sagt, dass die Scheisse nie aufhöre oder der andere sagt, dass ihm ganz heimatlich zumute werde bei diesem oder jenem... Fakt ist,  er kann sagen, was er will, solange er nur nicht daran GLAUBT! Ob er daran glaubt oder nicht, kann man ihm einfach nicht nachweisen! Und dennoch -  und da war oder  bin ich auch nicht ganz frei von einer gewissen "spiritual correctness" -  gibt es m. E. Dinge, die ein Meister, ein endgültiger Befreiter nicht aussprechen kann, ohne sich daran zu verschlucken bzw. totzulachen... das weiss wohl auch Karl Renz, sonst würde er nicht sagen, er könne an der Sprache eines Menschen erkennen, ob dieser erwacht oder erleuchtet sei. 
    Es gibt da gewisse Satsang-Videos von sog. Erwachten, die kriegen kein vernünftiges Wort raus, weil sie gleich anfangen zu lachen... und, was beweist das? Was sagt das Lachen aus? Ist es das berühmte "Lachen, das bleibt"?  Oder imitiert da nur jemand das Lachen, das bleibt? So wie man mancherorts schriftlich-stilistisch  das mystische "Stammeln" auszudrücken bemüht ist...
    Im Grunde ist es so, dass man als Meister weiss, dass jedes Wort, welches man spricht, zuviel ist. Dennoch verfallen wohl die wenigsten ins totale Schweigen und benutzen die Sprache, ohne mit ihr identifiziert zu sein, einfach nur deshalb, weils einen Heiden-Spass macht - vor allem aber deswegen, weil der Bodhisattva eine Stimme braucht! Jenseits des Jordans besteht absolut kein Grund mehr, sich von der Welt bzw.  ins "Schweigen" zurückzuziehen. Wirken, ohne zu wirken...


    Test

    Solange wir mit dem Ego/Körper identifiziert sind, beeinflussen unsere Gedanken und Emotionen unseren Körper.Ein Test:  Wenn deine negativen und positiven Gedanken immer noch Gefühle bewirken können, dann bist du im Ego. Zum Beispiel:
    Wenn dir beim Essen von Fleisch übel wird, wenn du an die Massentierhaltung denkst...
    Wenn dir bei der Vorstellung einer Zitrone das Wasser im Mund zusammenläuft...
    Wenn du bei der Vorstellung, deine Familie, Haus, Job zu verlieren, Angst bekommst.
    Wenn bei dem Gedanken an bestimmte Ereignisse oder Menschen deiner Vergangenheit bestimmte Emotionen auftauchen, z.B. Weinen, Trauer, Freude, Aufregung  usw.

    Solange man mit dem Ego identifiziert ist, sind die Gedanken "zustandsverändernde Mittel". Der Magier befasst sich ganz gezielt mit Gedankenkraft, nicht selten wird sie ihm zur Droge. Nettes Spiel, fällt aber aus spiritueller Sicht in die Rubrik der "Zauberei" und führt aus der Gegenwart hinaus, statt hinein.
    Ziel der Bewusstseinsentwicklung ist jedoch der Zustandslose Zustand, jenseits von Ego mit seinen Eigenschaften und (gedanklichen) Fähigkeiten, den Zustand bzw. die Eigenschaften - das Ich - kosmetisch zu verändern.  Suche ZUERST das Reich Gottes. Das Himmelreich ist JETZT. Statt den  Zustand verändern zu wollen, den Zustand Hier und Jetzt akzeptieren. Annahme und Achtsamkeit - das sind die Schlüssel zum Himmelreich. Andere gibt es nicht.
    Die wahre KRAFT ist jenseits der Gedankenkraft.

    Ich weiss nicht, ob man komplett  frei von Gedanken-Emotionen werden kann - ich jedenfalls reagiere, wenn auch selten, immer noch auf meine Gedanken: gerade heute wollte mir eine Träne ins Auge springen, als ich eine Szene im Fernsehn sah, wo Whoopy Goldberg einen jungen Mann in den Arm nahm, der vor versammeltem Publikum bekannte, ein ehemaliger Autist gewesen zu sein und dass es Whoopy's kleine  Rolle in einem Startreckfilm gewesen war, die ihn auf den Weg der  Heilung brachte. Also ganz so ungerührt ud frei von äusserer Beeinflussung bin ich jetzt doch nicht, auch wenn mir bewusst ist, dass diese Erfahrung auf second-hand-Vermittlung beruht und keinerlei konkrete Wirklichkeit in der Gegenwart hat.
    https://www.youtube.com/watch?v=rRmh7aF0BCo
    Auch bei meinen "Attacken", den merkwürdigen Herzbeschwerden, - seit es warm geworden ist, geht es mir recht gut und die Attacken kommen seltener -  kamen schon manchmal Gedanken der Angst, dass ich ohnmächtig werden könnte oder dass die Schmerzen in der Brust sich steigern könnten... Da ist keine direkte Angst vorm Sterben, weil ich keine Vorstellung davon habe... Als das anfing im letzten Oktober habe ich zunächst Panik kriegen wollen, diese Gedanken konnte ich aber schnell in  flagranti ertappen und damit unschädlich machen, bevor sich eine Angst bilden konnte, die mich noch mehr beeinträchtigt hätte. Die Attacken kamen fast immer nur im Einschlafen oder mitten in der Nacht um 3 oder 4. Und da habe ich das getan, was früher schon geholfen hatte: Als ich feststellte, dass sich bei mir eine Konditionierung prägen wollte, indem ich eine generelle Angst vor dem Schlafengehen entwickeln könnte, rief ich nach alter Sitte  die Angst herbei, um sie zu verstärken, bis sie lächerlich wird - aber sie kam erst gar nicht...LOL.
    Aber die Vorstellung von "Ohnmacht"... ha ha ha




    Spiritual Correctness

    verlangen fast immer nur diejenigen, die selbst kaum oder keine Erfahrung haben, aber genau wissen, "wie's geht", wie ES zu sein hat. Das kann man daran erkennen, dass jemand sich bei der Meßlatte die er ansetzt, nicht auf sich SELBST verläßt, sondern berühmte Namen zur Unterstützung seiner  Thesen und "Beweise" anführt. Je mehr Autoritäten jemand anführt, umso unsicherer ist die eigene spirituelle Basis.



    Auferstehung

    Solange du noch an Verschwörungstheorien glaubst, bist du nicht "von den Toten auferstanden". Der Glaube an Verschwörungstheorien gehört ins apokalyptische Repertoir des Johannes-Evangeliums. Es ist das Weltuntergangs-Bewusstsein... noch ein weniges und du bist ganz tot.



    Was glaubt Geeky?

    Die Frage ist noch nicht geklärt: Ist Geeky ein Erleuchteter Weiser oder ein Tiefgläubiger Materialist?
    Wenn er z.B. sagt, es gebe so etwas wie Feinstofflichkeit nicht, hat er aus  der transpersonalen Sicht heraus durchaus recht. Feinstofflichkeit gibt es hier so wenig wie Grobstofflichkeit, weil ich es nicht anfassen kann, weil es nichts konkretes in meiner Gegenwart ist, sondern nur ein Gedanke, eine Abstraktum ohne Realitätswert. Bei beidem - Feinstofflichkeit und Grobstofflichkeit -  handelt sich aus dieser Sicht um angelerntes WEltWissen des Verstandes.
    Wenn Geeky ein Udo-Petscher-Fan wäre bzw. das Holofeeling hätte, dürfte er auch nicht an die Katholische Kirche glauben. Die ist im Hier und Jetzt auch nur ein Abstraktum, ein reines Gedankenkonstrukt... (Und es geht immer ums Hier und Jetzt! Immer geht es um die Frage: Was ist JETZT? Nichts anderes als JETZT gibt es!)
    MickyM. hat ja die scheinbare Sicht Geekys aus der Holofeeling-Perspektive bestätigt. Doch ist bei der Beurteilung Vorsicht geboten, denn nicht nur der Weise, auch Kinder und Narren reden manchmal die Wahrheit, ohne wirklich weise zu sein.
    Mal Tacheles:  Geeky, glaubst du an Grobstofflichkeit?
    Wenn du das bejahst, dann  kann man getrost davon ausgehen, dass du  nur ein tiefgläubiger Materialist ist.

    Der Materialist, der nur an das glaubt, was er sehen und hören kann, hat ja aus der transpersonalen Perspektive gar nicht mal ganz so unrecht - aber nur, solange sich das, was er hört und sieht auf das ganz konkrete Hier und Jetzt beschränkt und nicht in Glaubenssätze ausartet, wie es z.B. der feinstoffliche Glaube an die Grobstofflichkeit der Katholische Kirche wäre. LOLOLOLOLLL!
    Mit Sicherheit aber kann man ausschliessen, dass Geeky geeky ist.


    Abwehr

    Die Leute, die einem sofort Abwehr vorwerfen, wenn sie sich bzw. ihre Meinungen und Überzeugungen (Ego) angegriffen sehen, sind mit größter Vorsicht zu geniessen. Besonders dann wenn sie sich anmaßen, therapeutisch tätig zu sein oder zu werden.
    Auch bei Callida konnte man sehen, wie nur ein bisschen Widerstand gegen ihn ausgereicht hat, das Tor zu seinem Schattenkabinett sperrangelweit zu öffen.
    Es ist ja doch gerade umgekehrt: Er war in der Abwehr, nicht gegen mich, sondern gegen die Wahrheit, dass der Mensch  potentiell jeder Mensch ist, im Guten wie im Bösen. Auf diese Weise zeigte er mir, dass er nicht weiss, von was er redet, wenn er so klug über Schattenintegration und Individuation spricht. Und dieser Vorwurf wiederum machte das Tor noch weiter auf und was da alles infolge  an "Dämonen"  herauskam - nach der Hawkins-BW-skala kallibrierte sein Bewusstsein auf der niedersten Stufe bei Angst, Stolz und Hochmut.  Für einen Menschen wie Callida muss die von der Psychoanalyse  vertretene  These von "Hitler in dir"  eine ungeheure narzisstische Kränkung bedeuten... Mit seiner Uneinsichtigkeit und Abwehr stellt er sich damit so ganz auf die Seite derjenigen Deutschen, die damals zu Zeiten des Dritten Reiches wie auch heute noch ihre Beteiligung und Verantwortung an der politischen Entwicklung (insbesondere am Holocaust)  leugnen. Hitler das Monster und die deutsche Bevölkerung - bzw. die ganze Welt, die ja zugeschaut hat -  das arme manipulierte unschuldige Opfer.
    Mit seiner Ausrede,  sinngemäß:  dass die Psychologie, die solcherart Thesen vertrete, nicht ernstgenommen werden könne,  entwertet er nicht nur die Erkenntnisse  CG Jungs, sondern  die gesamte Psychoanalyse - und nicht zuletzt sich selbst, da er sich ja doch selbst als Therapeut und Heiler sieht.
    Das wäre ja weiter nicht schlimm, wenn er nicht -  nach seinen Versuchen, mich persönlich zu diskreditieren und lächerlich zu machen -  noch tiefer in die psychopathische* Zaubertrickkiste gegriffen hätte, sodass er sich  mit seinen verdeckten Hinweisen, manipulativen Winkelzügen und Faktenverdrehungen nicht nur beruflich, sondern vor allem menschlich absolut disqualifiziert hat.

    *Psychopathisch ist es z.B. , chronisch unangenehme Gefühle zu leugnen (Angst, Schmerz, Hass, Wut, Machtstreben und letztlich eben "Hitler in uns" usw.)
    Siehe auch Esther-Bläsing-Blog
    "Jede so genannte Persönlichkeitsstörung ist die potenzierte Form dessen, was in uns allen steckt, also ein jeweils besonders ausgeprägter Charakter mit wenig Flexibilität und Handlungsspielraum im zwischenmenschlichen Bereich aufgrund innerer Verfestigung, ja: Erstarrung." Weiter hier:  http://antipsychopathen.blog.de/2013/01/08/normopathen-psychopathen-15408504/
    Ob man es nun "Hiter in dir" oder "Der Psychopath in dir" nennt, ist Jacke wie Hose.


    Für Dr. Callidari

    ist augenscheinlich nur das wahr, was man nachlesen bzw. ergoogeln kann. Aber nur, weil Dr. Callidari das Unerhörte noch nirgends gelesen hat, ist es nicht weniger wahr. Mich interessiert es jedenfalls schon lange nicht mehr, ob das, was ich generell erfahre und erkenne von anderen Menschen schon beschrieben wurde...was ich erfahren habe, habe ich erfahren, da muss ich nichts beweisen..da brauche ich keine Unterstützung von CG Jung  oder irgendeine Absicherung durch andere anerkannte Autoritäten..... hahaha...   Hier, wo ich jetzt stehe, bin ich ja doch nichts weniger als der Erfinder und Erschaffer von CG Jung und S. Freud und der ganzen Psychoanalytischen Vereinigung LOLOL... ach ja, ich bin auch der Erschaffer von Dr. Callidari... he he he - ich erfinde die Wissenschaften und ich schöpfe dabei aus dem selben  Geist, demselben "Pool" wie alle Wissenschaft - aus "Akasha". Deshalb kann ich dort wo ich eines Geistes mit ihnen bin, sagen: Ich bin Sigmund Freud, ich bin CG Jung...usw. Die Wirklichkeit, der GEIST ist hinter den Namen. Beyond Ego.



    Stille

    Nochmal für jene, die "in die Stille gehen". Es gibt keine "Stille". Mit dem Begriff der Stille ist das "Zentrum des Zyklons" nur annähernd beschrieben. Der Verstand stellt sich Stille als Abwesenheit von Lärm vor.  So wie der Verstand sich auch einen Lärm der Gedanken vor und Stille, wenn der Lärm der Gedanken schweigt. So ist es aber nicht. Die Gedanken "lärmen" nur, wenn man mit ihnen identifiziert ist, und wenn da "Jemand" ist, der sie partout abstellen will. Wenn sie vorbeiziehen, ohne dass da jemand ist, der nach ihnen greift und sich ihrer bemächtigt, ist weder Stille noch Lärm. Die Gedanken sind Gedanken sind Gedanken... Jenseits der Gedanken zu sein, heisst also nicht, in einer Stille zu sein, in der keine GEdanken aufkommen können.  Jenseits der Gedanken ist Jenseits von IDENTIFIKATION mit Gedanken. Die "Stille" im Zentrum des Zyklons ist die Stille der Abwesenheit von Ego ("Jemand"). Gedanken kommen und gehen... Man muss also die Gedanken nicht ausrotten oder versuchen, abzustellen, man muss nur den "Klebstoff" entfernen, mit denen der Egomind  an ihnen haftet.


    Die Stimme des Versuchers

    in der Wüste: Hey, Du! derweil du dich ja so vollkommen dünkst und in der Scheinbarkeit deiner Komfortzone der Scheinbarkeit aller sichtbaren Phänomene und Naturgesetze huldigst-  derweil du also glaubst, dass du der Sohn Gottes bist, dann werfe dich von den Zinnen dieses Tempels ... Wetten, dass du hinterher nicht mehr derselbe bist wie vorher, he he he  - WETTEN, DASS...?
    Warum nur schweigt Jesus hier? LOL! Warum bleibt diese Frage bis heute offen? Finde dein Wahres Selbst, finde "Jesus" - dann weisst du, warum die Frage offen bleiben muss.
    Nochmal die Bibel:

    Matthäus 4,1-11 (Mk 1,12-13; Lk 4,1-13)
    1 Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden; 2 und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich 3 Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brote werden 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht 5 Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab! Denn es steht geschrieben: "Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt 7 Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen 8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. 10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen 11 Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm.Zitatende

    Es ist ganz wichtig für den spirituellen (christlichen) Sucher, zu erkennen, dass es sich bei der Stimme der Versuchung wie bei den Stimmen aller biblischen Personen primär um einen Ego-Anteil handelt. Alles, was der "Teufel" in der Bibel oder anderen Heiligen Schriften sagt, gehört zu den Strukturen des Egos. Wer das Ego banalisiert und es seines großen Nutzens und seiner funktionellen Brauchbarkeit auf der Alltagsebene wegen hochjubelt und lobhudelt -  wie dies nicht nur bei Kybalion7 zu finden ist, sondern allen Schmerzvermeidern zu eigen ist, die glauben, sie könnten eine Glorreiche Auferstehung/geistige Wiedergeburt ohne das Kreuz kriegen. Die Asche, aus der der "Phönix" steigt ist die Asche des Alten Adam-Kostüms, des  verbrannten  Egos... solange das Ego keine Federn läßt, gibts auch keine Endgültige Befreiung. (Die radikal-einäugigen Nondualisten glauben, - abgesehen von ein paar bis zu ihrem Lebensende Resignierten, lol -  sie könnten ihre Federn behalten UND zugleich als Phönix aufsteigen.)
    Im Individuations- bzw. Schattenprozess sind es die eigenen Egoanteile, mit denen man sich auseinandersetzen muss.  Nach der Auferstehung trifft man sie in der Aussenwelt an...

    Sempiternus LOL


    Geburtstag

    Das Geschenk: ein neues Angebot,  in fremde  Mokassins zu steigen. Ich nehme  an - mit einem Seufzer, denn ich ahne, was kommt ist "Umgang mit Gerede". Meinen letzten und seit Herbst 2011 einzigen persönlichen (regelmäßigen)   "Umgang mit Gerede" hatte ich mit Herrn Callida - der hat mich sozusagen wieder gesellschaftsfähig gemacht, es tut nicht mehr so weh, das Zuhören und Verstehen auf der Alten Flachwixschiene.
    Jede persönliche Beziehung bedeutet,  in die Mokassins eines anderen Menschen zu steigen und ein paar Meilen mit ihm zu wandern.  Früher unbewusst und ängstlich, weil ich Angst vor dem Verschlungenwerden hatte -  heute bewusst, weil ich keine Angst mehr habe. Auch Mr.X hat niemanden, mit dem er über spirituelle Dinge reden könnte.  Er weiss gar nicht, was für ein Segen das ist! Es ist gerade diese Art der  Einsamkeit, die am schnellsten zum ALL-EINS-SEIN führt. Wenn ich jetzt ein ganz fieser Guru wäre, würde ich ablehnen mit der Begründung, er sei noch nicht allein genug... ordentlich über die Rübe würde ich ihm geben, ihn ganz tief in sein Alleinsein hinabstoßen...
    Und so schreibe ich ihm: Wenn ich ein fieser Guru wäre, würde ich dich...  - und erteile ihm den "Segen".
    Schweigen.


    "Advaita-Vedanta

    ist eine Philosophie des Vedanta, die davon ausgeht, das es im Bereich des Absoluten, d.h. als höchste Realität, nur 'Nicht-Dualität' (advaita) gibt. Damit ist die letztendliche Identität von Individualseele (jiva) und Überseele (brahman) gemeint. Der berühmteste Vertreter dieser Philosophie, die ihren Anfang in den Upanishaden nahm, ist Shankara. "
    http://wiki.yoga-vidya.de/Advaita_Vedanta
    Ja, finde ich auch...Nur darf man nicht den Fehler der radikal-einäugigen Nondualisten machen und glauben, mit der Individualseele sei das gemeine Ego gemeint. NOPE - die EINHEIT mit Brahman, dem "Vater" wird erst erfahren, a)wenn das gemeine Ego mal kurzfristig  beiseite getreten  bzw. b) dauerhaft durch die erlösende, reinigende und befreiende "Alchimistische Verwandlung" im  Individuationsprozess abgedankt hat. .
    Noch mal, weil es da häufig Mißverständnisse gibt: der Individuationsprozess macht aus dem konditionierten Roboter, der wir alle sind eine geheilte authentische Persönlichkeit, ein wirkliches unverwechselbares Individuum.  Mit Jiva, der Individualseele ist also nicht das unerlöste und unfreie "Individuum" gemeint, sondern der endgültig von seinen Unterdrückungsstrukturen befreite Mensch.
    .
    Je suis Shankara. Hier aus dieser Perspektive bedeutet das: Ich bin vom selben GEIST.  ICH BIN der GEIST, das Bewusstsein hinter den Namen.
    Mit dem Großen Geist, mit Gott möchte sich jeder identifizieren, da gibts nur selten Probleme für das Ego.  Bevor du dich aber nicht mit dem KleinGeist Adolf Hitlers identifizieren kannst, wirds auch nix mit dem Großen GEIST  h i n t e r  dem Namen Adolf Hitlers. Der Hauptdarsteller auf der Bühne des Lebens ist immer derselbe, der verbirgt sich hinter der Rolle von Hinz und Kunz genauso wie hinter der Rolle Adolf Hitlers. Nichts geschieht ohne Gottes Willen.

    Mit Hitler bin ich offenbar  noch lange nicht fertig. Meine Zeit im Allmystery-forum hat mich u.a. gelehrt, den Begriff Faschismus vom Nationalsozialismus zu isolieren und von innen heraus zu erfassen. Bert Hellinger, den ich selbst vor gar nicht langer Zeit noch für eine Braune Socke gehalten habe, bekommt langsam eine ganz andere Färbung. Bert Hellinger bezog das Haus A. Hitlers auf dem Obersalzberg... Was tut er da? Buße? Familienaufstellung? Why not!


    Nondualität

    Noch immer knacke ich an den "Kopf"-Nüssen, die Callida mir in der Hitlerdiskussion beschert hat. Auf den Punkt habe ichs noch nicht gebracht, aber eines ist sicher: das Problem ist nur solange ein Problem, weil und wenn das Nonduale BW vom dualen BW getrennt wird. Nur Theoretiker haben ein Problem damit bzw. glauben sie, dass es möglich wäre, vom nondualen zum dualen Bewusstsein hin und herzuschwingen, wobei das duale Bewusstsein/Weltbild mit seinen Dogmen seine volle Gültigkeit behält und  auch die Naturgesetze ihre Daseinsberechtigung weiterhin haben. So kann aber nur der Verstand denken, der mit diesem Weltbild/Ego noch immer identifiziert ist.  Fällt die Identifikation weg - d.h. ist Jiva mit Brahman eins - ist man in dieser Einheit auch jenseits der Naturgesetze. Die Frage, ob der Apfel vom Baum rauf oder runterfällt, taucht einfach nicht mehr auf... Es interessiert kein Schwein. Kuckuckuru  Roshi wie stets einfach und bündig: Wen kümmert's?!






    Ich lese:

    "Du kannst nicht über die Stille sprechen, ohne sie zu zerstören."

    Ja,klingt voll logisch, ne? Wenn der Egomind unter Stille die Abwesenheit von Lärm versteht, ist das sonnenklar. Die Stille im "Zentrum des Zyklons" ist aber nicht Abwesenheit von Lärm. Die "Stille" jenseits von Ego setzt man besser in Anführungszeichen, weil es keine Stille ist, wie der Verstand sie definiert, das Wort Stille ist wie jedes Wort, jeder Begriff nur Annäherung an das undefinierbare Sein jenseits der Sprache. Ein paar weitere Annährungen, annähernde Begriffe, die alle nur vom EINEN künden: Stille ist Frieden der Seele. Frieden ist Abwesenheit des Egos mit seinen Emotionen. Frieden, Stille = Gleichmut. Gedanken und Worte können diese "Stille/Frieden/Gleichmut" nicht mehr stören. Stille=Gewahrsein.  Das Gewahrsein ist kein Gewahrsein mehr, wenn Worte - der "Marktplatz"  das SEIN, die "Stille"  zerstören können. Jenseits des Jordans kann ein marktplatzkompatibles Gewahrsein nicht mehr durch Worte oder Gedanken zerstört werden.

    Die meisten solcher "WeisheitsSprüche" sind für die Tonne... die sollte man vergessen. ALLES sollte man "vergessen" (vergessen - auch dieses Wort ist nur Annäherung)...
    Hinter dem obigen Spruch steckt die alte nicht auszurottende Annahme, Nichtidentifiziertsein mit Gedanken sei gleich Nichtvorhandensein von Gedanken und Nichtwissen bedeute das komplette Vergessen des erworbenen Wissens. Irrtum! Irrtum! Irrtum! Am Ende ist der Baum wieder ein Baum und der Berg ein Berg... das ganz alltägliche Bewusstsein. Und dennoch... LOL!

    Wenn das Ego schweigt, spricht Gott... irgendwie muss sich ja doch die Kosmische Intelligenz ausdrücken. Leere IST zugleich Fülle. Da gibts kein Entweder-Oder...Wo vorher lineares Denken war, ist nun vertikale geistige Erkenntnis (Anschluss an den Ursprung/"Akasha"/Quelle der Weisheit und des kosmischen Wissens.) "CHAOS" beschreibt den zustandslosen Zustand m. E. noch am besten. Quantenschaum.



    0 0






    Die Wüstenwette

    ...Ach, sagt mir Callida da, du bringst mir alles durcheinander,
    Die Sache ist doch sonnenklar, worum's mir geht, ist  Menschlichkeit,
    Um's  Du, um's Wir, ums Miteinander, - das Menschliche vergeht doch nicht
    Wenn's Ich verbrennt im Gotteslicht! Du Dummerchen verstehst mich nicht:
    Horsch zu:
    Die menschliche Natur bleibt stets dieselbe, von Kapstadt bis zur hohen Elbe.
    "Natürlich" ist der Mensch für mich, wo unter dem Gesetz er steht,
    und sei dies vorher, nachher oder JETZT,
    in jedem Fall gehorcht er dem Naturgesetz!
    Auch Jesus war ein Menschenkind, als er zum Schluss am Kreuze hing
    War all sein Göttlich-Sein dahin, nicht nur von der Welt verhasst,
    Nein, auch vom Vater ist verlasst  der Sohn, der hier am Kreuze stirbt
    Ganz wie der menschlich' Rest verdirbt, wenn es zuende geht, das Leben
    So vergeht das Leben eines JEDEN! - Des Menschen sterblich Hülle stinkt
    Auch des' der sich unsterblich dünkt!

    Des weit'ren der Versucher spricht:
    Du stürzt dich von den Zinnen nicht, weil du ein Mensch bist wie die andern!
    Ach wie, du sagst, das weisst du nicht? Welch Nebel trübt dir deine Sicht?
    Was sagt dir denn dein VATER, sprich!? ...Er schweigt, der Vater, dacht ich's mir,
    Doch frag nur mich, ich sag es dir - ich hab' auf Alles Antwort, Dear!
    Darauf verwett' ich meinen Schwanz, dass du mir nicht beweisen kannst,
    Solang du  auf der Welt hier lebest, dass du ein Gott bist, alter Schwede!

    Ach, spricht der Herr, ich hoff' für dich, Dass es auch dir bald werde Licht,
    Dass im Moment, im Ew'gen JETZT Ist niemals präsent ein Naturgesetz!
    Jetzt schleich' dich, Kerl, zieh' ein den Schwanz und tanze deinen Totentanz, hö hö -
    Du bist der Herrscher dieser Welt, nur deshalb, weil es MIR gefällt -
    Piss of now, Dear, go home to Hanngover, the party is over,  retract your tail,
    The kingdom is mine and not for sale!


    Heaven and earth will pass away
    but the words of my blog are here to stay... La la la...
    (by Lalasophian)



    Gleichzeitigkeit

    Es ist immer interessant, das Unbewusste in  Aktion zu sehen,  so z.B. wenn Menschen das, was sie leugnen, gleichzeitig mit ihrer Leugnung demonstrieren. Callida z.B. ent-äußerte gleichzeitig mit seinen Abwehrmaßnahmen gegen den "Hitler in uns" in folge genau das, wovor ihm graute: seine geleugneten (diktatorischen u.a.) "Hitler"-Anteile und derweil er  m i r   ein  pöses "Reiz-Reaktionsmuster bescheinigte, agierte er das eigene aus.
    Die Moderation des Allmystery outete sich ebenfalls  in  ihrer Wehrhaftigkeit  gegen meinen Vorwurf der faschistoiden Struktur als exakt das, was sie leugnete zu sein: faschistoid. Beispielsweise zeigte sich  der  Moderator "Wicht" u.a. als ein faschistoider "Bücherverbrenner", als er mein Buch verb(r)annte, indem er den Link meines Blogs von meinem Allmyprofil und einen zweiten Hinweis-Link im Kybalion-BW-Thread löschte. Auf diese Weise ist es den Lesern meines Profils nicht mehr möglich, nachzuvollziehen, auf welchen Anlass hin mein Konto gesperrt wurde.  Lesen kann man auf meiner Profilseite nurmehr dies:

    Zitatanfang: Das faschistische Fascho-Moderatoren-Team hat in bewährt faschistischer Manier beschlossen, Deine wahrheitssuchende, humorvolle, erleuchtete Hetze gegen User unseres Fascho-Forums und die Faschisten-Mods nicht zuzulassen - auch nicht in Links, die auf Blogs in der freien, erleuchteten Netzwelt außerhalb unseres Fascho-Forums verweisen.
    Ade!
    am 01.05.2015 11:16
    Zitatende


    Wie ein klares Auge unschwer erkennen kann, tanzt die Allmy-Regierung im Dramendreieck, d.h. sie spielt das Arme Opfer und stellt mich als den  Pösen TäterVerfolger hin.
    Wie in den vorherigen Sperrebegründungen kann man auch  in diesem Text wieder sehen, wie mein Vorwurf der faschistoiden Struktur direkt und stante pede von der Moderation bestätigt wird.  (Ich habe übrigens niemals die Moderation oder irgendjemand anders einen "Faschisten" genannt, sondern immer nur von faschistoider Struktur oder Mentalität geschrieben. Ein feiner aber großer Unterschied - doch wo man nicht offen über Hitler und den Holocaust diskutieren kann - besonders wo und wenn es um die Mitschuld eines jeden geht, differenziert man nicht. Ein ausgeprägtes  Freund-Feind-Denken verbietet jegliche Differenzierung, es kennt nur schwarz oder weiß. Solch ein Denken beruht auf faschistoiden Strukturen. (Mit Recht könnte man auch von psychopathischen Strukturen sprechen.) Ein undifferenzierendes und unintelligentes Denken hält den Faschismus  für eine Errungenschaft des Dritten Reiches. Faschismus wird von den meisten Leuten immer nur in Verbindung mit Hitler gesehen. Für die meisten ist Faschismus = Nationalsozialismus. (Schwarz-Weiss-Denken kann nicht unterscheiden zwischen Antizionismus und Antisemitismus, ziemlich verbreitetes Übel nicht nur unter den Allmy-Regierungsmitgliedern.)

    Aber: faschistoide Strukturen sind wie Adolf Hitler potentiell in DIR, in einem jeden von uns -  und sie werden  überall dort aktiviert , wo man nicht offen sprechen kann,  - in einem Klima der Angst, wo reale oder eingebildete Bedrohung von innen oder außen die Machtstrukturen in Frage stellen oder erschüttern könnten. Faschistoide Strukturen erzeugen Paranoia.
    Derjenige, der mich bei der Obrigkeit gemeldet hat , war paranoid, er fühlte sich durch mich bzw. das, was ich schrieb, bedroht. (Nicht unbedingt von "Hitler-in-uns", es kann sich auch ganz einfach nur um eine besonders ausgeprägte Empfindlichkeit für Kritik handeln.)  Die darauffolgende Reaktion der Allmy-Moderation war ebenfalls paranoid. Mein Blog war für die Allmy-Regierung offenbar eine  Bedrohung von Außen, also wurde ich und mein Blog in die Verbannung geschickt.  Dem einen wie dem anderen geht es nicht um richtig oder falsch - das hätte man ja diskutieren können - sondern um reinen Machterhalt.

    Callida's Stil war in der Hitler-Diskussion vom selben Typ faschistoid-populistischer Scharfmacher wie man sie die Bildzeitung und andere Medien oft antrifft.  Recht wirksam hat Callida mich bzw. meine Beiträge bezüglich "Hitler in uns" als eine Bedrohung von "rechts" inzeniert.  Das sind faschistoide Aktionen, wie sie typisch sind für  das  paranoide Freund-Feind-Denken - auf diese Weise werden Feindbilder erzeugt und das Bewusstsein der Massen manipuliert. So werden nicht nur kleine oder große Konflikte geschürt, sondern auch Kriege angezettelt...

    Mit der totalitären Allmy-Forenregierung wie auch mit Herrn Callida - wie sich nun herausstellt, ein ebenfalls durch und durch totalitär-diktatorischer Charakter ;-) -  ist es erfahrungsgemäß so bestellt, dass man mit ihnen gut auskommt , solange man ein braves Mädchen und ein braver Junge/Untertan ist und ihre (Macht-)Position nicht in Frage stellt.  Ein Widerwort, eine scheinbare* Gesetzes-Regelübertretung und schon wirst du pädagogisch "zur Ordnung" gemaßregelt,.  Der eine schreit "Userhetze", der andere "Abwehr"... Bei beiden zeigt sich eine fast schon pathologische Kritikempfindlichkeit - ein Krankheitszeichen, von dem vor allem die von Unantastbarkeits- und Allmachtsphantasien beflügelten  "Allmächtigen" betroffen sind. Um sein bedrohtes unantastbares Selbstwertgefühl wieder herzustellen ruft der reale oder eingebildete  Macht(in)haber  laut oder leise, direkt oder indirekt einen  Zustand des Bedrohtseins aus.... die Reaktionen der Menge wird gewiss nicht ausbleiben, besonders dann nicht, wenn es sich um ähnlich geartete Persönlichkeitsstrukturen (-Störungen) handelt, hat man schnell seine Truppe Gleichgesinnter versammelt..
    In bestimmten Situationen kann jeder Mensch eine paranoide Reaktion zeigen und jeder Mensch kann unter gewissen Umständen auch eine ausgewachsene Paranoia entwickeln. Die meisten laufen ja nicht wirklich Amok; wenn sie sich von derWelt in die Enge getrieben fühlen,  erledigen sie die "Welt" und  ihre scheinbaren Feinde mit psychologischer Kriegsführung, z.B.  Entwertung, Lächerlichmachen usw.


    "Der spezifische wahnhafte Denkstil der paranoiden Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch eine unaufhörliche, ja rastlose bis erschöpfende, durch nichts zu neutralisierende Suche nach verborgenen Bedeutungen, und zwar überwiegend negativer Natur. Die Folge ist eine durchgehend strapazierte Aufmerksamkeit mit andauernder psychischer Anspannung, was schon mittelfristig nicht ohne Erschöpfungsfolgen bleiben kann, obgleich die Betreffenden sich das kaum anmerken lassen."
    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/persoenlichkeit.html

    Dieser "Denkstil" kennt wohl keine Erholungspausen. Ich würde mal annehmen, wer  von dieser Störung geplagt ist, müßte sich ihrer bewusst sein, zumal dann, wenn dieser PsychoStress eine vitale Schwächung nach sich zieht und sogar  Depressionen verursacht. Ganz allgemein würde ich den paranoiden Denkstil dann als pathologisch einstufen, wenn er das alltägliche Leben so stark beeinflusst, dass man in großen Bereichen das  Leben nicht mehr meistern kann und/oder durch übergroßes Mißtrauen und haltlose Beschuldigungen  ganz allgemein enorme Probleme mit seinen Mitmenschen hat. Eine "frei flottierende" Paranoia mit Krankheitswert fühlt sich m. E.  nicht von einem einzelnen Menschen bedroht oder verfolgt, sondern generell von allen Menschen. Der Krankheit liegt m. E. ein apokalyptisch-paranoides Weltbild zugrunde. Deshalb glauben auch viele Parnoiker an Verschwörungstheorien. (Aber nicht jeder, der an Verschwörungstheorien glaubt, ist krankhaft paranoid!)
    Auch die Herodes-Ängste des inneren Kindes gehören ebenfalls zum paranoiden Krankheitsbild. Die treten vor allem dort auf, wo man unter Menschen ist, die es vordergründig gut mit dem "Kind" meinen, hinter einer Maske des Wohlwollens aber ein Mißbrauch (ein sexueller, emotionaler oder auch ein Machtmißbrauch) vorliegt. Diese Art von Paranoia ist nach meiner Auffassung (und Erfahrung!) situationsabhängig bzw. auf bestimmte Personen bezogen. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass diese Paranoia nicht krankhaft im Sinne von wahnhaft ist, sondern auf dem Hintergrund einer realen  Bedrohung stattfindet. Das vertrauensvolle Einlassen auf solche Menschen ist trauma-reaktivierend. Der "Machthaber" ist bestrebt, Abhängigkeit und dysfunktionale Symbiose zu schaffen. (Man findet sie nicht selten unter ungeheilten Therapeuten und SemiErleuchteten, die ihre eigenen psych. Probleme auf ihre Klientel zu projezieren pflegen.)

    Nein, ich sage nicht, dass Callida ein eingefleischter Paranoiker ist, aber seine Abwehr-Reaktion in der Hitler-Diskussion zeigt deutlich paranoide Züge. Der spezifische wahnhafte Denkstil eines typischen Paranoikers finde ich bei ihm nicht durchgängig, aber doch unverkennbar,  so zum Beispiel  seine Neigung zu Fehlinterpretationen von menschlichem Verhalten/Situationen, wenn er sich kritisiert oder angegriffen fühlt, sein ausgeprägter dysfunktional-selbstaufwertender Attribuierungsstil in solchen Situationen...seine Neigung, nach der Regierung zu rufen, wenn ihms eng wird und ihm ein  Angreifer/(Kritiker) zu sehr auf die Pelle rückt..So gut kenne ich Herrn Callida auch wieder nicht, um mir ein abschliessendes Urteil zu erlauben.  Vielen Menschen gelingt es ja auch, ihre diversen (Persönlichkeits-) Störungen so  gut zu kaschieren, dass sie ungestört und unauffällig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Auch der Diktator Hitler war ein netter Mensch, ein Vegetarier, der keine Fliege was zuleide tun konnte. Der paranoide Amokläufer ist der nette, hilfsbereite und unauffällige Typ von nebenan.
    (Paranoia ist ansteckend...Die Paranoia sagt: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich - und schwupps, hat man sich das Feindbild gebastelt, ohne die eine Paranoia nicht leben kann. Auch derjenige, der mich gemeldet hat (oder mich über einen Dritten melden liess) , weil er sich von mir "gehetzt" fühlte, ist und war offenbar von diesem Motto beseelt. Der Paranoiker gehört zu jenen Menschen, mit denen man prima auskommt, solange man ihrer Meinung ist und solange man ihr Selbstbild/Meinung nicht hinterfragt... da reicht nur ein weniges an Infragestellung oder gelinder Provokation und aus dem Freund wird ein Feind, den man mit allen unsauberen Mitteln bekämpfen muss. Passioniertes Schwarz-Weiß-Denken ist mit dem Freund-Feind-Denken gekoppelt. Diese  "Denker" sind besonders anfällig für Paranoia, allerdings neigen sie dazu, sie überall zu sehen, nur nicht bei sich selbst. Für den Schwarz-Weiss-Denker beruht Paranoia  immer auf unrealem Hintergrund, es ist für ihn  immer krank- bzw. wahnhaft. Eine normal gesunde Frau, die real von einem Stalker verfolgt wird und aus diesem Grund eine quasi "gesunde" Paranoia entwickelt,  wird es sehr schwer haben, einen Schwarz-Weiss-Denker von der Berechtigung ihrer Verfolgungsangst zu überzeugen.)


    * Callida hat mich in der Hitler-Diskussion der Verwechslung der Ebenen gerügt, deshalb nochmal: Wenn ich das Wort "scheinbar" benutze, dann zumeist im üblichen Sinne der personal-dualen Alltagsebene. Wo ich die transpersonale Scheinbarkeit der sog. Realität meine, geht das i.d.R aus dem Kontext hervor. Genauso ist es mit dem Wort "Interpretation". Ich verwechsle keineswegs die Ebenen, z.B.  werfe ich Callida oder anderen keineswegs vor, dass sie generell interpretieren, - ohne Interpretation gibts kein Handeln auf der Alltagsebene- was ich Callida vorwerfe, ist, dass er auf der normalen zwischenmenschlichen Ebene das Verhalten von Menschen und Situationen  FEHLintepretiert und dies für die absolute Wahrheit hält! Er glaubt z.B. über die Motivationen und Absichten der Menschen genau Bescheid zu wissen - und DAS ist eine ganz gefährliche Angelegenheit. (Besonders für angehende Therapeuten!)  Wer unbelehrbar und diktatorisch auf seinen Fehlinterpretationen beharrt und von deren  Richtigkeit stets überzeugt ist, der offenbart damit eine krankhafte allmachtswahnhafte Allwissenheit -  ein projektives Denken, welches nicht weniger wahnhaft ist als das  des  pathologischen Paranoikers, der immerzu nach verborgenen Zeichen und Bedeutungen sucht!

    Was nun die "Verwechslung der Ebenen" (transpersonal-personal)  angeht, steht es nurmehr so,  dass nicht ich die Ebenen verwechselte sondern dass Callida die Verwechslung - ähnlich seiner Verdächtigung der "Rechtslastigkeit" und diverser anderer Unterstellungen  -  in meine Texte hineininterpretierte, weil er das ganz offensichtlich so braucht;  denn wie die Dysfunktionale Attribuierung steht auch das Diktatorische Fehlinterpretieren im Dienste der Abwehr und der narzisstischen Selbstaufwertung bzw. dient es dem Erhalt eines grandiosen Selbstbildes.

    Tja - und so ist es auch das grandiose Selbstbild des Wahnforschers Dr. Calligari, der von seinem eigenen (Allmachts-) Wahn getrieben wird, den Wahn "draußen"  bei den anderen zu eruieren (projezieren)  und zu exorzieren. Er ist somit recht eigentlich der Erschaffer der Krankheit, die er zu erforschen bzw. zu bekämpfen vorgibt.
    (Die Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist nicht zufällig.)

     Learning by living.

    Faschistoides Denken

    scheint sich seit einiger Zeit rasant zu verbreiten.  Beispiel: Andreas Gabalier:
     Seine Meinung, Kinder gehören nach der Geburt zu ihren Müttern und nicht in die Kinderkrippe ist absolut wahr und richtig, wird aber neuerdings mal wieder als reaktionär und rückständig bezeichnet, weil's der Zeitgeist ma wieder  so braucht und/oder das dumme Volksvieh  auf seinen Zweitwagen nicht verzichten will. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat man insbesondere alleinerziehende Mütter dafür geächtet, dass sie notgedrungen ihre Kinder mit 6 Wochen schon in die Krippe geben mussten. Die Glaubenssätze ändern sich nach dem Bedarf, orientieren sich an Angebot und Nachfrage
    Und so hängt man das Zeitgeist-Fähnchen heute mal hier und morgen woanders hin.
    Zur Zeit geistet es tatsächlich so, dass es so gut wie unmöglich ist  - zumindest in der sog.Unterschicht - eine Familie ohne Doppelverdienst zu ernähren. 
    Kurz gesagt: Frauen, die es sich leisten können, sollen zuhause bleiben in den ersten 3 Jahren.  In diesem Licht betrachtet ist das Müttergeld  durchaus angebracht. Die Gutverdiener unter den Frauen -  die Sorte Emanzen, die sich dem Kapitalistischen System bzw. der sog. Gleichberechtigung am besten und schmerzlosesten  angepasst haben -  aber schreien, man wolle die Frau mit solchen staatlichen Benefits wieder zurück an den Herd zwingen. Ey Mann, so billig sind nicht mal Frauen zu haben! Die SchlechterverdienerINNEN gucken eh'  in die Röhre, die paar  Kröten würden den Braten auch nicht fetter machen. Der Staat geht nach wie vor dem Motto nach: Wer hat, dem wird gegeben.
    " Auf das Thema "Frauen an den Herd" von "BILD" angesprochen, bestätigt er noch einmal: "Ich finde, Mütter sollten nach der Geburt ihres Kindes nicht gleich wieder zurück in den Job gehen, sondern ihre Zeit dem Kind schenken. Das ist von der Natur so vorgesehen. So würde meine Freundin das auch machen."
    http://top.de/news/0Q6m-andreas-gabalier-verteidigt-hinterwaeldler-ansichten

    Nein, A. Gabalier "bestätigt" hier keineswegs, dass Frauen generell an den Herd gehören, sondern er bestätigt nur das, was er zuvor schon sagte: dass Kinder in der Zeit nach der Geburt zur Mutter gehören!  Was für eine Bedrohung geht von dem zum "Hinterwäldler" abgestempelten  Andreas Gabalier aus? Er bedroht ein Weltbild! Die Menge wird in ihrem somnambulen unreflektierten Zustand gestört. Das Natürliche Gewissen könnte ja erwachen, welches genau weiss, was gut für Kinder ist, was für und was wider die Natur ist.
    So war es schon immer: Das System, die Welt des Kapitals und der Macht braucht Diener, es will Arbeitssklaven und unreflektierte Roboter, keine Menschen - und das gewährleistet man am besten, wenn man die Kinder schon mit der Geburt unter staatliche Aufsicht stellt.
    Und die Bildzeitung  hilft da mit ihrer unsauberen und manipulativen ScharfmacherBerichterstattung wie immer kräftig mit, das System zu stützen, statt in Frage zu stellen. Aber die Bildzeitung - die Nebelsprüher -  sind  überall... Gaslighting im großen Stil.

    Zurück zu A. Gabalier: Was ist an der Reaktion vieler Medien auf seine "Provokation" aber faschistoid? Dass sie eine von der Menge abweichende  Meinung nicht duldet bzw. den "Meinungsträger" schlecht macht und verteufelt.  So verfälscht man auch den Sinn seiner Worte und macht daraus eine generelle Behauptung, nämlich die alte Macho-Einstellung: Frauen gehören an den Herd.

    Nochmal: Andreas Gabalier hat nichts anderes gesagt, als das, was Frauen und Mütter immer schon intuitiv wissen - das allernormalste auf der Welt -  jedoch will man ihnen dieses Wissen nehmen und unter dem Vorwand, die Kinder zu beschützen, soll in Zukunft der Staat. die Erziehung schon ab der Geburt übernehmen. Die Indroktrinierung ist in vollem Gang und wir leben schon lange in einer faschistoiden Gesellschaft, ohne es zu merken. Das Forum Allmystery oder die Plattform Facebook sind hier nur ein Spiegel der Gesellschaft. Als faschistoid läßt sich aber ganz besonders im Allmystery-Forum feststellen:  erhöhtes (paranoides) Sicherheitsdenken, Maulhalten, Moderation/Regierung  hat absolute Befehlsgewalt, die absoluten undiskutierbaren Gehorsam verlangt. Das Volk resp. die User sind schon so indoktriniert, dass sie das nicht mal  mehr merken. Mit am tiefsten pennen die "Bewusstseinsforscher" von der magischen und spirituellen Front. Allesamt  sind sie mit den Omnipotentaten identifiziert.
    Was ist Faschismus? Hier eine Antwort: http://www.tenbaht.de/blog/?page_id=33

    Rhetorische Frage: Was ist eigentlich mit der Frauen- (und Männer)Generation geschehen, die das  Buch von Jean Liedloff  - Auf der Suche nach dem verlorenen Glück - wie eine Bibel mit sich führte?  Alt und zahnlos geworden? Keine Stimme, kein Biß mehr?
    Wo sind sie hin die Frauen, die in den 60igern öffentlich und demonstrativ ihre BH's verbrannten? Ich fürchte, heute tragen diese Frauen  Push-Up's, um zu demonstrieren, dass sie letztlich doch mehr in der Bluse als im Kopf haben.

    Nun jedenfalls ist Andreas Gabalier genausowenig schwulen- noch frauenfeindlich,  wie jemand, der Israels Politik kritisiert ein Judenfeind ist. Es ist das faschistoide schwarz-weiße Freund-Feind-Denken, was offenbar allgemeingesellschaftlich gesehen erschreckende Ausmaße annimmt. Ein pervertiertes Verständnis von Toleranz, welches die Täter schützt und die Opfer als die Täter hinstellt.
    Auch wenn A. Gabalier unrecht hätte, so müßte es doch immer noch möglich sein, in einem sog. freien Land eine Meinung zu äußern, ohne gleich einen "Shitstorm" loszutreten. Auch wenn ich unrecht hätte, müßte es doch möglich sein, in einem Forum wie Allmystery Hitler zu diskutieren, ohne dass man einen Maulkorb verpasst kriegt. Und wie bezeichnend für faschistoide Strukturen, zu sehen, wie die Regierung/Moderation sich als Opfer geriert. So was nennt man woanders auch Narzissmus in Reinkultur.

    Nein, ich rufe nicht zu Rebellion oder "Occupy" gegem die weltlichen Mächte auf .   Der Auftrag des Bodhisattva  lautet wie immer: Suche zuerst das Reich Gottes und lass die Toten ihre Toten begraben...
    Die Apokalypse läßt sich nicht aufhalten. Wie innen so aussen. Alles ist gut.
    Alles, was geschieht, ist Gottes Wille. Neben Hitler und Callida ist auch Allmy-König "DerWicht" nur ein Knecht Gottes, der seine seit Ewigkeit vorbestimmte Rolle auf der Weltbühne spielt und tut,  was er tun muß, damit das Göttliche Kind was zum Lachen hat. Giggle gröhl und schenkelklopf!

    Hö hö hö..

    Alle Menschen müssen sterben. Ich bin ein Mensch. Folglich muss ich sterben.
    So Aristoteles. Das ist auch die Praxis von Herrn Callida und anderen Omnipotentaten.  Erst etwas für wahr erklären,  ein Faktum setzen und auf diesem Postulat eine einigermaßen  logische Schlussfolgerung setzen -   die  Praxis  aller Diktatoren, Gaslighter und Konsensusfabrikanten. LOL!
    In der Philosophie/Logik sagt man Prämisse dazu. Prämissen können wahr oder falsch sein, konstruktiv oder destruktiv - in jedem Fall aber sollen sie durch logische Beweisführung und Schlussfolgerungen (Konklusionen)  das Welt- bzw. Selbstbild desjenigen bestätigen, der die "Ursache" setzt.

    Aber: FROHLOCKET - Aristoteles war gestern, folks!
    Aristotelische bzw. logische  Beweisführung beruht immer auf einer Annahme/Prämisse. Auch die Gottesbeweismittel der Scholastik  beruhen auf Logik, Urteil, Schlussfolgerung . Wie Luther schon richtig sagte, ist dies aber weiter nichts als teuflisch-kluges Philosophie-Geschwätz und  hat mit GEIST nicht das geringste zu tun.
    Spiritualität ist jenseits von Philosophie.
    "Anselms Theologie kreiste um die "Fides quaerens intellectum", den "Glauben, der nach Erkenntnis fragt" in der Tradition von Platon und Augustinus. Er versuchte, "die göttliche Wahrheit einigermaßen zu verstehen", welche "das Herz glaubt und liebt". Es geht also um vernunftgemäße theologische Erkenntnis auf dem Hintergrund eines innigen Glaubens. Anselm wollte die Glaubenswahrheiten angesichts vernünftiger Erkenntnis verantworten."
    https://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Anselm_von_Canterbury.htm

    Vorneweg: Ich habe sie vor vielen Jahrzehnten alle gelesen, die Kirchenlehrer, und alles wieder vergessen. Wenn das wahr ist, und wenn Anselm unter Vernunft das normale logische Denken des Normalverstandes meint, (und nicht die geistige Erkenntnis aus dem Ursprung)  dann  passt das ebenso auf Herrn Callida wie auch auf  Papa OneIsEnough zu, die  ich hiermit beide in den Stand eines Kirchenlehrers der Allmystic Church erhebe. MickyM. ist der nächste Anwärter auf den (Kirchen-) Lehrerstuhl ...  :-D
    Päpstin Lol'Sophie I. 
    Leider fiel OIE genauso wie The Lolosophian den Säuberungsaktionen des "Wichtes" zum Opfer, dem Chefkleriker und Hauptverfechter der  faschistoiden Reinheits- und Tugendphilosophie der Universellen Allmy-Church.

    Den Anselm von Canterbury und den Thomas von Aquin -beides Kirchenlehrer,  beides Aristoteliker bzw. Scholastiker - hat die Kirche heilig gesprochen. Haben sie posthum Rosen regnen lassen? Wunder gewirkt? Kaum...Den Philosophen hat man das erspart.
    Aber ernsthaft: Der Thomas v. Aquin hat alles, was er geschrieben hat,  - auf was anderem beruht die ihm verliehene Heiligkeit nicht - quasi wieder zurückgenommen und als Spreu bezeichnet. "Letztgültige Erkenntnis"? Möglich. Heiligkeit ist ja doch nicht das spirituelle Non plus Ultra, so denn die Heiligkeit nicht nur eine posthume per-dekret-Verleihung  der Kirche gewesen ist.
    Philosophen resp. Lehrern fällt es sehr schwer, ihr Wissen/Vernunft infrage zu stellen. Die Endgültige Befreiung aber mündet immer in das Bewusstsein des Nichtwissens.
     
    Der Meister Eckhart hätte sich im übrigen dagegen verwahrt, heilig gesprochen zu werden, LOL. M. Eckart war nämlich jenseits von Heiligkeit. Offene Weite... Wie Lolosphian hätte er  - umdunkelt von der Wolke des Nichtwissens - eher Scheisse auf den Vatikan und die Allmy-Vatis regnen lassen, als sich posthum und  per dekret zum Kirchenlehrer salben zu lassen. Hö hö hö...


    Anselms Theologie kreiste um die Fides quaerens intellectum, den Glauben, der nach Erkenntnis fragt in der Tradition von Platon und Augustinus. Er versuchte, die göttliche Wahrheit einigermaßen zu verstehen, welche das Herz glaubt und liebt. Es geht also um vernunftgemäße theologische Erkenntnis auf dem Hintergrund eines innigen Glaubens. Anselm wollte die Glaubenswahrheiten angesichts vernünftiger Erkenntnis verantworten.lllllll

    Das Einlassen

    auf Callida hat mich nicht nur gelehrt, was ein "Trickster", sondern auch was ein "Bios Theoretikus" ist, was keineswegs abwertend gemeint ist. Callida ist kein Mystiker, er ist ein Magus.  Er ist, wie er selber sagt, jemand, der Antworten hat..
    Er ist ein Denker. Das auf Ursache-Wirkung-Denken  basierende dualistische Bewusstsein hat Antworten auf alles und Lösungen für jedes Problem...das unausbalancierte linkshirnige männliche Denken ist ein problemlösungsorientiertes Denken. In Ordnung - wenn es nur nicht versuchen würde, das, was über den dualistischen Verstand geht, zu definieren!

    Ich habe nur eine Antwort: Suche ZUERST das Reich Gottes - und das beginnt  in deinem persönlichen Hier und Jetzt deiner Empfindungen, Gedanken, Gefühle. Dem Finder winkt eine eine absolute Problembefreitheit - WAHRES Frei-Sein von jeglicher Unterdrückung.
    Callida's Person interessiert mich nicht, ich schaue hinter die Namen, wie viele andere ist er ein weiterer "Prototyp", dem ich auf meiner Reise des "Ich-und Welt-Durchschauens" begegne.



    Zeige mir deinen Schatten und ich sage dir, wer du bist.

    Hybris! rief  da Meister Fritz von K., wir sind nicht die Schatten, wir sind nicht das Verdrängte, wir sind nicht die Abwehrmechanismen - wir sind ES - DAS!
    So heult sie,  die Gemeinschaft der gläubigen Ungläubigen, denen es am Rechten Glauben gebricht.
    Callida hat mir soviel Schattenmaterial geliefert,dass ich nicht sagen kann, wann ich jemals damit fertig werde.  Vor allem läßt sich nicht sagen, wann ER damit fertig wird. Offensichtlich wähnt er sich schattenlos, weil er glaubt, eine schattenlose Kindheit gehabt zu haben.
    Es sind i.d.R. immer diejenigen, die glauben sie hätten eine wunderbare,problemlose Kindheit gehabt, die den größten Schatten haben. Dahinter verbirgt sich vor allem die Identifikation mit dem Eltern-Ich, der Zensor ist voll intakt und schützt das Ich bzw. die Eltern vor unliebsamen Erkenntnissen bzw. sich selbst und  die Eltern vor berechtigten Anklagen.

    Gott schütze

    uns vor Psychologen und Therapeuten,  die ihr ungeheiltes Schwarz-Weiss-Denken über ihre arme Klientel ausgiesst. Wie schnell  wird doch aus einem gesunden Widerstand gegen das Destruktive kurzerhand eine psychopath. Abwehr gebastelt und ein Therapeut - der sich so gerne als leeres, unbeschriebenes Blatt und neutralen Spiegel geriert -  hat wieder seine weisse Weste.
    Zeige mir deinen Schatten und ich sage dir, wer du bist - das bezieht sich natürlich nicht auf das transpersonale, sondern aufs personale Menschsein.  Wer du in WIRKLICHKEIT bist, steht auf einem anderen Blatt, diese WIRKLICHKEIT zeigt sich erst, wenn die Schatten aufgelöst sind.

    Wie aussen so innen

    Siehe Fokus Artikel von Herfried Münkler, Die Neuen Regeln der Macht... sehr interessant, u.a. wie sich in der sog. Aussenwelt  starre Grenzen auflösen - d.h., wie eine "entäußerte" Imitation dessen stattfindet, was auf dem spirituellen Weg geschieht.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-und-gesellschaft-die-neuen-regeln-der-macht_id_4652012.html


    Lerning by living

    Es stimmt: das "Lernen" hört auch jenseits von Ego  nie auf. Das Ich, die Welt, den Kosmos von innen heraus zu erfassen, heisst für mich, dass das  Bewusstsein in stetiger Erweiterung begriffen ist...Stephen Wolinski und auch andere sagen, es gäbe keine Lektionen zu lernen.
    JEIN! Ja und Nein. Es liegt wieder an der dualistischen Sprache bwz. ist es das Ego, welches immer  eindeutige Entweder-Oder-Antworten haben will und zu geben bestrebt ist.
    Das Wort "lernen" ist hier nur eine Art "Hilfsverb", weil es keine Worte, keine Sprache gibt für das "kognitive" Geschehen jenseits von Ego. Es ist also gleich gültig, ob ich dies oder jenes sage - ob nun gelernt oder nicht gelernt wird. Jedes Wort, welches Ich spreche oder schreibe, müßte  in Anführungszeichen gesetzt werden, weil kein Wort ausdrücken kann, wie der neugeborene metaprogrammierte Mind "tickt".
    Ja, sagt der spirituell korrekte Kontrolefzki: Dann hör doch endlich auf, soviel zu reden und zu schreiben. Geh in die Stille, ins Schweigen!
    Mann, tue ich doch, kann ich dafür, dass du es nicht bemerkst? Mein Schweigen ist beredsam. Mein Labora ist mir Ora und Ora ist mir wie Labora. Jacke wie Hose. Kein Unterschied.

    Genauso ist es mit der transpersonalen Scheinbarkeit oder Illusionshaftigkeit der sog. Realität. Callida z.B. will mir  anhand von "handfesten" Indizien offenbar beweisen, dass auch der von der sog. Realität  Desidentifizierte mit seinem Körper identifiziert ist und der angenommenen Scheinbarkeit des Körpers Hohn spricht,  wenn der sich in Lebensgefahr dünkt oder befindet. Als Beispiel nimmt er u.a. meine vergangene Erfahrung mit dem Notarzt, den ich in der Nacht wegen Angina Pectoris-Symptomatik und Vorhofflimmern rief  oder meine (ebenfalls vergangene)  alarmbereite "menschliche"  Reaktion bei Brandgeruch. Er will damit sagen, dass diese Reaktionen menschlich sind und für jeden Menschen auch jenseits von Ego (immer) so bleiben. Callida  verallgemeinert und projeziert damit nicht nur meine vergangene Reaktion in die Zukunft, sondern bestimmt damit auch die Zukunft all jener, die sich "nondual dünken" bzw. sind. Was er sagt,  klingt alles logisch, aber ich kann dem weder zustimmen noch kann ich es verneinen. Ich kriege bei solchen Gedanken einen Knoten ins Hirn. Dabei will er doch eigentlich nur sagen, dass das Bewusstsein der Scheinbarkeit der Realität  in solchen Notsituationen nicht mehr aufrechtzuerhalten wäre!  Was zum Teufel ist so schwierig darn, dass mein Verstand das nicht nachvollziehen kann und immer wieder darauf zurückkommen muss???

    Klar habe ich "menschlich" reagiert und dennoch... Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Grad der Angst und Aufregung bei solchen Notsituationen mit den Bildern und Vorstellungen  zusammenhängt, die  mir im Moment des Brandgeruchs oder der plötzlichen "Herzattacke"  vor meinem inneren Auge hochsteigen. Je nachdem , was ich mir für Bilder mache, kann ich eine klare realistische Einschätzung machen oder in verwirrte und unbewusste Panik verfallen. Ich habe festgestellt, dass ich die Kontrolle über diese Bilder nicht von vornherein habe, sondern dass ich mir
    In solchen Momenten habe ich weder an die  Scheinbarkeit noch an die Realität aller materiellen Phänome gedacht  - wenn ich frühstücke, denke ich auch nicht, dass ich nur "scheinbar" frühstücke, weil ich ja doch so erleuchtet bin und  "weiss", dass es so was wie Materie überhaupt nicht  gibt. Es wird immer spontan das getan, was JETZT getan werden muss. 
    Jetzt kommt das Interessante: Mein Tun lehnte sich zwar in beiden Fällen an die Vorgaben/ErinnerungsWissen aus der Vergangenheit an, die Assoziationskette funktionierte: Feuer>>Feuerwehr, Ohnmachtsgefühl>>Doktor holen, - dennoch war ich nicht mit meinen Handlungen identifiziert, insofern der Beobachter immer auf seinem Posten war!


    Ich weiss nicht, von welcher Prämisse Callida ausgeht: Meint er,  dass jemand, der nicht mehr mit Sterblichkeit/Ego/Körper identifiziert ist, jemand ist, der ständig  im Bewusstsein der Unsterblichkeit lebt  ud dementsprechend auch permanent im Bewusstsein der Scheinbarkeit aller Phämomene lebt und sich daher von äusseren Bedrohungen absolut nicht aus der Ruhe bringen lassen würde, weil der  dieser  ja keinerlei Bedrohung zu sehen im stande wäre  - bzw. da  die Bedrohung auch  nur als eine scheinbare angesehen würde, bestehe kein Handlungsbedarf.  (Allegorisch: Wenn du dich vollkommen dünkst, dann stürze dich von den Zinnen der Deutschen Bank. Fass die heiße Herdplatte an, gehe durch diese Wände, laufe übers Feuer usw usw.  BEWEISE mir, dass du der Sohn Gottes bist!) ???
    Manchmal ist mir nicht ganz klar: Ist Callida nun der Rerpräsentant des Versuchers in der Wüste oder spielt er nur den Advocatus Diabolus?   LOL.  Gewiss aber geht er von der Prämisse aus, dass die Naturgesetze für jeden, auch für den Sohn Gottes gelten, solange der sich in einem menschlichen Körper befindet; unmythisch ausgedrückt: nach Callida gelten auch für den Endgültig Befreiten (Meister)  nach wie vor die Naturgesetze, wie sie im Glaubensbekenntnis für und von Hinz und Kunz gelten. Nach seiner Auffassung von Scheinbarkeit bzw. Menschlichkeit jenseits von Ego würde  der Sohn Gottes/Meister, wenn er  der Aufforderung des Versuchers Folge leisten würde,  sein blaues Wunder erleben,  "Wetten, dass..."?
    Na ja, Jesus oder der Meister antwortet jedenfalls nicht mit :Wetten, dass n i c h t  ...?
    Nur darum gehts. Das ist eine offene Frage, für die es keine klare Ja- oder Nein-Antwort gibt,   sondern Ja UND Nein -  JEIN! - ein Graus für jemanden, der stets für Jeden und auf Alles eine klare eindeutige Antwort hat.
    Jedenfalls ist die "Scheinbarkeit" nichts, was man  wahrnehmen kann, oder dessen man sich ständig bewusst wäre -  man hat sie einmal erkannt und das wars. Basta.
    Es geht wohl wieder einmal darum, dass Desidentifikation mit Nichtvorhandensein gleichgesetzt wird. Wüßte Callida, was Identifikation bzw. Desidentifiktion wirklich ist, könnte er solche Fragen (nach der Menschlichkeit usw. jenseits von Ego) nicht aufwerfen, geschweige denn beantworten!

    (Aus März 2015; auf meinen letzten Blogpost hin hat jemand kommentiert und dabei erwähnt, dass Samarpan nach eigenen Angaben auf die Hilferufes eines ertrinkenden Kindes nicht reagiert habe. Das wirft die selbe Frage auf: wie stehts mit der sog. Menschlichkeit jenseits von Ego? Ausser dass die Menschlichkeit genauso wenig definierbar ist wie die Göttlichkeit des Gottmenschen  habe ich  noch keine Klarheit darüber. Aber bei dieser Frage geht es wohl hauptsächlich um die Frage, wie das Nichtinterpretieren und Nichtdefinieren jenseits von Ego zu verstehen ist.. )


    Ich will nicht mehr...

    Heute morgen kurz vorm Aufwachen habe ich gesehen, auf welche Weise Träume entstehen bzw. die Geschichten, die Handlungen -  wie das Unbewusste aus organischen körperlichen Empfindungen oder unbewussten äusseren sinnlichen Einflüssen eine Geschichte "personalisiert". Ich habe den Vorgang quasi in flagranti ertappt. Dann schrie das Nachbarskind und ich wachte auf und die Erinnerung daran war weg, ich konnte nichts mehr rekonstruieren.  Aber so etwas stört mich heute nicht mehr, weil ich weiss, es ist nicht wichtig, dass mir diese Dinge ins Tagesbewusstsein kommen, wichtig ist allein, dass ich "dabei" war. Man muss die Träume nicht deuten können. Träume deuten ist ein nettes Spielchen, an dem das Ego ebenfalls haften kann...Früher habe ich mal versucht, nicht nur ein Tag-, sondern auch ein  Nacht-Tagebuch zu führen, ich hielt hierfür auch des nachts immer einen Schreibblock bereit... - schnell merkte ich aber, dass dies eine künstliche Trennung war. Das Unbewusste machte sich mir auf eine andere Art bewusst, frühmorgens zwischen 3 und 6 Uhr in einem tranceartigen Wachzustand.

    Den Seinen schenkts der Herr im Schlaf. Ich habe auf viele interessante Spielchen verzichtet, z.B. auch auf absichtlich hervorgerufene Astralreisen. Sie wurden mir geschenkt und ich lernte, nicht mehr zu wollen,  als ich geschenkt bekam. Ich lernte, dass es galt, den Ist-Zustand nicht zu verändern, sondern zu akzeptieren. Nichtwissen - auch was die Träume anging...
    "Ich will nicht mehr von dir, als du mir geben magst", diesen Spruch las ich vor Jahrzehnten einmal in einem Laden in Kaiserslautern. Er brannte sich für eine lange Zeit in mir fest. Ich bezog ihn nicht nur auf die Menschen, sondern primär auf Gott.  Von Gott konnte ich das annehmen... in meiner Beziehung zu Menschen, vor allem zu meinem Sohn liess sich das nicht  so recht realisieren... Die Desidentifikation von der Mutterrolle und der Affenliebe, mit der ich an meinem Kind hing, war der schlimmste Kampf meines spirit. Weges.... die unrealistischen Erwartungen an meinen Sohn, meine Vorstellung, was ein (erwachsenes) Kind für seine Mutter zu tun hätte... Mein Sohn war mein härtester Guru - der hat letztlich dafür gesorgt, dass mein Ego am Ende doch noch erfolgreich in die Tonne getreten wurde.LOL.

    Deswegen weiss ich: Jede Trennung vom Liebsten, sei es der Freund, Ehemann, Kind birgt die Chance der Egoloslösung in sich. Man kann sie wahrnehmen oder auch nicht. Die Trennungsphasen sind dieselben wie die Sterbephasen. Ich habe damals  die Chance wahrgenommen. Viele Menschen sind nicht imstande, Abschied und Trauerarbeit zu leisten, sie machen zu, sie lenken sich schnell ab, wenden sich  wieder anderen Dingen zu und verdrängen  den Schmerz, die Angst,die Wut, die Anklage, den Widerstand usw. all das,  was ihre Erlösung und Befreiung hätte bedeuten können,  - wenn sie sich nur auf sich selbst und ihre Gefühle wirklich eingelassen hätten.

    Erkenntnisse

    sind nichts, was man sich warmhalten kann. Und so ist es auch mit der "Letztgültigen Erkenntnis" resp. der Scheinbarkeit der sog. Realität. Die Erkenntnis der Scheinbarkeit bzw. dass nichts jemals WIRKLICH geschehen ist, bedeutet die Desidentifikation vom Glauben an das, was ich bislang für Realität gehalten haben. Weiter nichts. Desidentifikation bedeutet keineswegs, dass ich mir "immer" der Scheinbarkeit der Realität bewusst bin, genausowenig ich mir ständig und immer der Unsterblichkeit bewusst bin. Alle Erkenntnisse - . auch die "Letztgültige Erkenntnis" sind wieder auf dem Misthaufen der Geschichte gelandet... des DENKENS. Erinnerung...Alter Käse, dessen ich zwar geDENKEN kann, aber dessen UrFrische ich  nicht wiederbeleben kann. Nichtsdestrotrotz hat Desidentifikation bez. jede geistige Erkenntnis eine "auf Dauer" verwandelnde, d.h. transformierende KRAFT. Das heisst, der Alte Käse hört nicht auf, seinen wunderbaren Duft weiter auszuströmen.Paradox.

    Weils manche vielleicht nicht wissen oder überlesen haben: Die Letztgültige Erkenntnis, wie ich sie aus meiner Erfahrung heraus definiere und metaphernmäßig  auf meine Weise beschreiben kann,  ist die Erkenntnis, die  auf den letzten Egotod (Desidentifikation Körper/Materie, Erkenntnis der Konzepthaftigkeit)  folgt und die Endgültige Befreiung bringt. Danach hört Erkenntnis nicht einfach auf, sondern man sitzt nicht nur gelegentlich, sondern auf "Dauer" an der Quelle der Erkenntnis. Anders gesagt, du bist im Zustand permanenter Erleuchtung oder Gewahrseins. Du bist kein gelegentlicher Besucher deines Hauses mehr, sondern der Hauseigentümer, der Burgherr über deine innere Burg. Denkt dran: Es sind alles nur Metaphern!

    (Irgendwie spinnt die software bei blogger.com, ich hoffe, dass ich meinen Text einigermassen zusammenhängend auf die Reihe gekriegt habe.)



    0 0


    Hö Hö  - Callida's Song II

    Ich sitz nicht hinterm Ofen still und mach mir keine Sorgen

    ich bange nicht und quäl mich nicht um Sicherheit und Morgen.

    "Hö hö, höhnt mir Callida da, "das alles klingt zu wunderbar

    als das es wahr sein könnte, Dear!
    Horsch zu, mei Mad, ich sage dir, wenn du nicht hättest Rente satt,
    plus Dispo, Zinsen und Rabatt, du würdest anders schwätzen, Schatz!
    Horsch zu und lass dir von mir sagen, solang du bist ein Mensch auf Erden
    werden dich auch Sorgen plagen und dich menschlich Nöte quälen.
    Wenn man tut dir den Hahn abdrehen, WETTEN, DASS auch du vor Schreck
    Dir in die Hosen scheisst, wenn du nicht mehr weiter weißt?
    Wenn's Schicksal deinen MonatsScheck dir sperrt und deinen Hochmut Mores lehrt -
    Auch wenn du dich unsterblich dünkst - gilt auch für dich, mein liebes Kind:
    JETZT und in alle Ewigkeit braucht der Mensch auch für den Leib
    Die Sicherheit, die Sicherheit. Wie, du sagst, das weisst du nicht?
    Was sagt dir denn dein Vater, sprich!"
    So wie der Vater, sag auch ich: 
    Nicht nur vom Brote lebt der Mensch, ihm hilft in höchster Lebensnot
    daher weder Geld noch Brot. JETZT ist die Zeit, die Zeit ist JETZT!
    Wer lernt, im ew'gen JETZT zu leben, für den hört nicht nur auf das Streben,
    Es enden Sorgen, Frust und Schmerz für den, der lebt im Ew'gen März.
    Im Augenblick der Ewigkeit fragt kein Schwein nach Sicherheit!

    Ich sitz nicht hinterm Ofen still und mach mir keine Sorgen

    ich bange nicht und quäl mich nicht um Sicherheit und Morgen!
    la la la

    Geld

    Meine Beziehung zu Geld ist nurmehr sehr unproblematisch. Ob ich Geld habe oder nicht, spielt keine Rolle ... ääähm, Moment mal, Schulte, über letzteres kannst du gar nichts aussagen, denn gab es je einen  Moment, wo du  k e i n  Geld gehabt hättest....  ha ha ha, ertappt!
    Ok, lieber Herr Spiritus Korrektor, um mal spirituell ganz korrekt zu sein: Eigentlich läßt sich nur darüber etwas aussagen, was im Moment ist, also:  dass ich  mir im Moment, also gerade JETZT keine Sorgen mache, ob ich Geld habe oder keines. Aber egal, ich will mal ganz unkorrekt fortfahren zu verallgemeinern, denn es hat sich ja tatsächlich seit meiner Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 an diesem sorgenfreien Zustandnichts geändert, wobei ich schon wieder spirituell ganz unkorrekt bin und diesem an sich zustandslosen Zustand eine Definition - nämlich das Attribut"sorgenfrei" gebe

    Nun, jedenfalls scheint es, dass egal, wieviel ich an Geld raushaue, alles durch die Hintertür wieder reinkommt. So habe ich gerade erst fast 500 Euro Nachzahlung aus der Nebenkostenabrechnung gekriegt!
    n
    Tatsächlich gebe ich Geld aus, als hätte ich Unmengen davon, ich spare nicht, ich kaufe ohne nachzudenken, was mir gerade gefällig vor die Linse kommt und wie sich dann später rausstellt, sind es oft auch Fehlkäufe, eben weil ich nicht nachdenke, bevor ich kaufe. (s.a. mein liebes Wärmepumpentrocknerlein) Im Unterschied zu "vorher" ist es aber heute so, dass ich keinen Fehlkauf bereue, ich bin überhaupt unfähig geworden , zu bereuen. Zur Reue bedarf es des Nachdenkens und das  ist einfach nicht mehr mein Fall, LOL. Ach, diese kleinen köstlichen bittersüßen Reuebisse, die sich zu den alten Adamszeiten im Solarplexus immer so heimisch fühlten... Früher war ich masochistisch in  die Reue verliebt, die mobilisierte immer die Guten Vorsätze, die mich folgerichtig und stracks in die Hölle führten... Ja, alles das ist nun dahin, das eine wie das andere, LOL.

    Geld kümmert mich heute nicht, ich bin unfähig geworden, mir ernsthaft Sorgen zu machen und diese Sorgen in die Zukunft zu projezieren.... na gut, es kann schon mal vorkommen, das sie um die Ecke lugen , aber ihre Lebensdauer ist gering, weil sie sofort auf die Nüsse kriegen... LOL.



    Angelesen vs. angelernt

    Nochmal: Das Godfather-Syndrom duldet bekanntlich keine anderen Götter neben sich. Dem Godfather kommt es erst gar nicht in den Sinn, dass der Nachbar ebensolche Visionen und Erleuchtungen haben könnte wie er selbst.   Auf dem spirituellen Marktplatz steht der spirituelle Neid in schönster Blüte. Die beliebteste Ohrfeige die er austeilt, ist, dem andern vorzuwerfen, nichts eigenes zu produzieren, sondern alles "nur angelesen" bzw. "angelernt" zu haben. (Wobei der Ausdruck "angelesen" hierbei korrekt ist, zum Begriff des  "Angelernten" gleich mehr)
    Mit solchen Verdächtigungen verrät der "Godfather" aber nicht nur seinen Neid, sondern auch seine Unwissenheit;  oft ist der Godfatther auch ein Bücherverbrenner, der nicht nur die Person für Nobody hält, sondern auch alles Geschriebene generell als "Spreu" verachtet. Ganz so unrecht hat er damit zwar nicht, dennoch trennt er offenbar die Intuition vom Verstand...er hat vergessen,  dass Lesen eine bewusstseinserweiternde Wirkung hat und dass die Intuition (Herz) beim Lesen keineswegs schläft, sondern dort, wo sie sich ungehindert entfalten kann, mit dem Verstand eine fruchtbare Liäson eingeht.

    Sicher gibt es auch Leute, bewusste "Adapter", Täuscher und Fälscher, die Dinge sagen und schreiben, die sie gelesen, aber in ihrer Tiefe nicht wirklich erfasst haben. Sie sind Gläubige, die oft nur mit ihrem Wissen beeindrucken wollen oder es sind  Denker, herzverschlossene verkopfte Menschen , die das Verständnis ihre Verstandes verwechseln mit der intuitiven Geist-Erkenntnis... die "wissen" alles ÜBER Spiritualität, unglücklicherweise halten sie  dieses Wissen aber für die absolute WAHRHEIT.

    So, um Verwirrung vorzubeugen und damit man die Ebenen nicht verwechselt, möchte ich darauf hinweisen - ich selbst bin der Verwechslung häufig aufgesessen  , dass es zwei  Arten von "Angelerntem" gibt, bzw. dass der Begriff verwirrenderweise  auch von manchen Autoren  dafür benutzt wird, um aus der transpersonalen Perspektive  GENERELL alles Wissen über die Welt, was ein Mensch im Leben von klein auf durch Vermittlung von Eltern, Schule u.a. Medien erlangt hat, ebenfalls als "angelerntes" Wissen" bezeichnet wird. Auf der transpersonalen Ebene ist  konzeptuelles Wissen als ganzes irrelevant. Geistige Erkenntnis kommt nicht aus dem Verstand, sondern  unmittelbar aus der Quelle.


    Wenn Jesus den Kranken fragt:

    Willst du geheilt werden, dann meint er mit Heilung  keineswegs eine Befreiung von körperlichen Symptomen, sondern das Frei-Sein von der seelischen Ursache der körperlichen Symptomatik.  Wenn Jesus Lahme gehend, Blinde sehend  und Taube hörend  macht, dann primär nur in dem Sinne, dass er Bewusstheit bzw. EIN-SICHT  vermittelt in die seelische Ursache, die psychischen Zusammenhänge. Bewusstheit heilt.
    Genausowenig meint Jesus wortwörtlich, dass der Kranke sein Bett nehmen und nach Hause gehen soll.  "Bett" steht hier für die Ohnmacht und Hilflosigkeit eines Menschen, der sich nie das Leben "nehmen" konnte, dessen (Stand-) Beine zu schwach waren, ihn eigenständig durchs Leben zu tragen, dessen seelische Blindheit u.a. seinen nicht gefühlten Gefühlen entspricht, welches ihn unfähig machte, die (persönliche) Wahrheit zu erkennen bzw.zu erfühlen.   Wir alle sind in diesem Sinne krank und bedürfen der Heilung. Wer das nicht für sich annehmen kann, ist verblendet... Wie oft hört man von spirit. Suchern, man solle sich nicht mit Krankheit identifizieren. Das ist richtig, Krankheit ist im Grunde auch nichts weiter als eine  Ideologie, ein Konzept, aber das Nichtidentifizieren funzt net einfach so, bloss weil man es will. Diese Sucher machen den Fehler, dass sie sich mit dem Konzept der Gesundheit zu identifizieren, also dem anderen Pol. Desidentifikation aber betrifft beide Pole, den positiven und den negativen. Wer mit Gesundheit identifiziert ist, ist weiterhin mit Gegensatz und Konzept identifiziert.
    Ich war mein ganzes Leben mehr krank als gesund. Erst als ich alle Hoffnung auf  Gesundheit und den materiellen (!) Wunsch aufgab, von körperlicher Symptomatik geheilt zu werden, wurde der Weg zur seelischen Heilung freigemacht.  Für die seelische Heilung bzw. im erweiterten Sinne für mein ganzheitliches HEIL wollte ich alles hingeben, nicht nur meine Gesundheit, sondern auch mein Leben.  Wer sein (materielles, körperhaftes) Leben behalten will, wird es verlieren. (Jesus) Dazu gehört es, dass man den Glaubenssatz aufgibt, dass Gesundheit das höchste Gut des Menschen sei. Denn was nützt es dem Menschen,  körperliche Gesundheit bzw. die ganze Welt zu gewinnen, wenn er Schaden leidet an seiner Seele! Im spirituellen Kontext gibt es hier nur ein Entweder-Oder: Entweder ich will das Leben behalten, d.h. körperlich gesund werden oder ich wähle das Reich Gottes - die seelische Heilung, die den Tod des alten Lebens beinhaltet.

    Körperliche Gesundheit ist kein Maßstab für seelische Gesundheit. Es gibt viele "böse" - destruktive,  im Leben aber dennoch erfolgreiche Charaktere, die körperlich robust und gesund sind, die ihr ganzes Leben lang nicht oder kaum krank waren. Krank werden im Gegenteil immer  jene, die an der Leistungs-/Erfolgsorientiertheit und Bösartigkeit und Kälte der Welt (-kinder) leiden und den Ansprüchen des "Systems" nicht gerecht werden können. Das sind Menschen, die unfähig sind, ihre Seele zu verkaufen. Mein Hausarzt nannte das früher "Vegetative Dystonie".  Tja, äusserst fraglich, dass der Körper geheilt wird, nur um effektiver dem System/Welt dienen zu können.

    Sicher wird zusammen mit der Seele oft auch der Körper geheilt, zumindest da, wo die Ursache eine seelische ist. Zwar ist alles möglich - allerdings ist fraglich, ob Querschnittsgelähmte wieder laufen können, Taube hören und Blinde sehen... die Wunder der Heilung durch das Wahre SELBST (Jesus) gelten primär der seelisch-geistigen Heilung.
    Ich habe den Eindruck, dass viele Spirituelle noch immer an das im übrigen mißverständlich tradierte altgriechische Ideal  glauben, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohne. Wonach man schlussfolgert, dass in einem kranken Körper auch nur ein kranker Geist sein Unwesen treiben könnte.
    „Mens sana in corpore sano“... Juvenal korrekt wiedergegeben sagt: „Das einzige, um das wir die Götter bitten sollen, ist, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen soll“. Das hört sich schon mal gaaaanz ganz anders an, nicht wahr?
    Früher habe ich auch mal geglaubt, dass göttlich spielende Musiker Heilige sein müssen...LOL....


    Advaita

    bedeutet das Eine ohne das Zweite. Mit oder ohne "Zweites" -  für mich ist so eine Formulierung einfach nur ein trennender  philosophischer Mindfuck, der in der "Praxis" absolut keine Rolle spielt.  Es gibt nur ein Bewusstsein jenseits von Ego und das ist  EINHEIT. Und die ist nicht denkbar. Weder mit "Etwas" noch ohne "Etwas".  Einheit ist nichts statisches, nichts Fertiges. Auch die Erkenntnis der Einheit allen Seins ist keine Aktion, die man aufwärmen kann, wie man es gerade will.
    Einheit ist eine schillernde Angelegenheit.
    Einheit wird oft mit Verbundenheit verwechselt. Da gibt es zum einen die ökologische Vernetzung, die "Einheit" als naturhafte Verbundenheit mit allen Wesen (Gaia, Große Mutter)  und zum anderen die Einheit des Bewusstseins durch die Transformation des Ichs in das Höhere SELBST  bzw. der  Gegensatzvereinigung. (Vater). Aber man kann den Vater auch nicht von der Mutter trennen.
    Gegensatzvereinigung ist in meiner Erfahrung ein unaufhörlicher Akt der Enthüllung und  "Einverleibung" des Kosmos von innen heraus - es einheitet bzw. die Einheit "verbt"  sozusagen.
    Sog. Einheitserfahrungen gibt es unterschiedliche, so z.B. wenn du erkennst, dass du als Sucher das Gesuchte bist bzw. dass du,  der Sucher,  eins bist mit dem Gesuchten. Dass das, was durch den Menschen nach Gott sucht, das Gesuchte ist. Wer Gott sucht, findet sich SELBST.  Deswegen darf man die Sehnsucht und Liebe des Herzens nach Gott nicht als romantischen Quatsch verteufeln.  Es ist Gott SELBST, der nach sich sucht... Die Sehnsucht nach Gott ist die Sehnsucht nach Ganzheit.
    Es ist nicht nötig, zu wissen, was Advaita ist, Advaita ist der ultimative zustandslose  SEINS-Zustand und der ist undefinierbar.


    Ich bin Du

    "Ich bin Du" bedeutet für die meisten Menschen so etwas wie Seelenverwandtschaft, Gleichheit der Welt-Sicht, eine Art Zwillingsich auf der personalen Ebene.  Auch hier wird  oft die Ebene verwechselt und die  seelische Verbundenheit als Einheit des Bewusstseins gleichgesetzt. Sehr gefährlich ist das "Ich bin Du" , wo es sich um psychopathologische Verschmelzungen und  Symbiosen handelt wie z.B.beim Borderline-Syndrom. Diese Art von "Einheits"-Verschmelzung ist regressiv/prärational und wird oft für spirituell gehalten.
    Auf der transpersonalen Ebene jedoch entspricht das "Ich bin Du" dem buddhistischen  "DAS BIST DU". So, wenn z.B. wenn in dem Buch "Das unpersönliche Leben" der "Vater" mit seinem "Kind" spricht, oder wie ich es im Holofeeling von U. Petscher gelesen habe.
    Gott, das WAHRE SELBST spricht hier :  ICH BIN DU... Was suchst du in der Ferne nach mir - Ich bin der Sucher und das Gesuchte. Ich bin nicht getrennt von Dir. ICH BIN DU.
    In diesem Augenblick kann sich das Auge des Gewahrseins für die volle Wahrheit bzw. EINHEITserfahrung öffnen, wenn der Sucher bereit ist und sein Herz geöffnet ist...



    Back to Basics

    Ich kann nur immer wieder sagen: Back to the basics, zurück zur Basis des persönlichen Hier und Jetzt mit seinen Gedanken, Gefühlen, Empfindungen. Das gilt vor allem für alle  jene, die sich schon angekommen wähnen, aber mit Individuation nichts am Hut haben wollen, weil sie die Persönlichkeit als irrelevant betrachten.
    Auf dem spirituellen Marktplatz findet man i.d.R. nur abgehobene, philosophische spekulative Theorieabhandlungen über das sog. Nonduale. Ich will ja nicht abstreiten, dass die oft auch von der Intuition geleitet sind. Nur ist es so: die Leute, die sich einseitig in solcherlei zerebralsklerotischer Yang-Aktivität verlieren, verpassen die Individuation, die Entwicklung  "von unten" - die Befreiung der weiblichen Seite. Die Basis aber, auf der SELBSTverwirklichung stattfindet ist immer das Persönliche - das Hier und Jetzt der Person. .

    Hat Marcel Proust

    sein Leben und seine Zeit verschwendet, als er sich auf tausenden von Seiten  "Auf die Suche nach der verlorenen Zeit" machte?
    Wem Zeit ist wie Ewigkeit und Ewigkeit wie Zeit ....




    Paranoia

    Dr. Caligari war ein Wahnforscher, der wohl seinem eigenen Allmachtswahn anheimfiel. Im Zusammenhang mit meinem gestrigen Blogpost vom 17.05.2015 fiel mir heute morgen ein, wie wahn -"witzig" doch auch der Therapeut war, für den ich vor vielen Jahren  arbeitete. Derjenige, der sich so begeistert über seinen Patienten äusserte, der ihn ein Arschloch nannte und es als Therapiefortschritt verbuchte. Sicher ein Fortschritt, aber wenn er ehrlich gewesen wäre, hätte er zugegeben, dass er sich dadurch verletzt fühlte... Er war  n i c h t  ehrlich. Heute morgen wachte ich auf und erinnerte mich an eine Begebenheit, bei der gerade dieser besagte Therapeut , Oberarzt Dr. K.,  m i c h  einmal beschuldigte, ihn beim Mittagessen (im Kasino des Krankenhauses, in dem wir arbeiteten), im Verlauf des Tischgesprächs ein Arschloch genannt zu haben. Er habe das genau gehört und er verbitte sich solche Frechheiten... Er sass ziemlich weit entfernt am gegenüberliegenden Tisch. So was  finde ich einen echten Wahn-Witz. Und es war nicht das erste Mal und einzige Mal, dass er mich verschiedener "Delikte" beschuldigte.
    Zu seiner Ehrenrettung muss ich jedoch sagen, dass nicht er allein, sondern dass damals die ganze psychiatrische Abteilung an einem Verfolgungswahn litt, der m. E. dadurch gegeben war, dass der Kommunikationsfluss zwischen "oben",  (Direktion, 2. Stock, Professor, Oberarzt, Chefsekretärin) und "unten" ( Erdgeschoss: 4 Assistenzärzte und 2 Schreibdamen)  gestört war. Die Abteilung war quasi in zwei feindliche Lager gespalten. Doch niemand thematisierte dies jemals, alles wurde unter den Teppich gekehrt.

    Zuletzt war die Atmosphäre ständig so gespannt und gespalten, dass ich mich in die Gynäkologie versetzen liess.   Ein paar Jahre später las ich zufällig in einer Zeitung, dass sich unter den psych. Assistenzärzten ein schwerst gestörter (Kinder-!) Therapeut befand, der seine Frau und Kinder so unmenschlich gequält hatte, dass seine Kinder ihn töteten. Als ich das las, wurde mir einiges klarer, u.a. auch, dass ein einziger Mensch bzw. ein  unbemerkter (verdrängter)  Krankheitsherd ausreicht, um eine ganze Gemeinschaft krankhaft zu unterwandern... Niemand merkte etwas.  Hinterher jedoch liessen sich die Zeichen, die man vorher nicht wahrnehmen wollte, sehr wohl richtig deuten... Wie immer.


    Superman

    Statt Nifidepin, welches ich nicht vertrug, bekam ich nun Tavor gegen die "Attacken" verordnet. Tavor soll eines der am schnellsten süchtig machenden Mittel sein... Osho hat Lachgas gegen seine Beschwerden genommen, habe ich gelesen...LOL! In 3 Monaten habe ich nicht mal eine Packung davon verbraucht... ich muss das Zeugs selber bezahlen und kriege nur eine 20igerpackung verschrieben. Wenns nach dem Doc geht, soll ich täglich 1 Tablette nehmen.

    Wie alles, hat meine Aufmerksamkeit auch die Wirkung von Tavor genauestens geprüft: bei mir wirkt Tavor  offensichtlich nicht so wie auf andere.  Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass Medikamente bei mir seit einigen Jahren eher die Symptome hervorrufen, die sie verhindern oder bekämpfen sollten. Bei Tavor spüre ich keine Wirkung, ich werde weder müde, noch glücklich, noch gleichgültig, noch dies noch jenes, es verändert sich rein gar nichts an meiner psych. Befindlichkeit. Alles, was ich bemerke ist, dass sich der Druck und  diese komische Verkrampfung in der Brust löst und dass der Blutdruck wieder runtergeht bzw. das Herzrasen/ Rhytmusstörungen langsam aufhören. Aber oft löst sich das alles auch ohne Medikamente auf. he he he
    Die Attacken erschrecken mich nicht mehr so wie zu Anfang, am Tage habe ich fast gar keine Probleme damit, meistens überraschen sie mich bei Nacht, wenn ich am Einschlafen bin, ich habe dann das Bedürfnis, nichts wie raus aus dem Haus, der Schwindel... der Schmerz in der Brust...keine Luft...
    Meiner Aufmerksamkeit ist es zwar nicht gelungen, die Attacken zu verhindern, aber sie kann den "Endzeit-Szenarien", die sich im ersten Schrecken so blitzschnell aufdrängen, immer schneller und besser den Saft abdrehen bzw. den Identifikations-Klebstoff entziehen, der sich in diesen Bildern anbietet. Klar denke ich in solchen Momenten ans Sterben, aber ich habe keine direkte Angst davor. Es ist anders als früher,  auch die Vorstellungen sind andere, es sind Vorstellungen, die  keine Kraft mehr haben... Mein Testament, was ich im Oktober machte als die Attacken begannen ist schon überholt: zwischenzeitlich habe ich fast alles, was es zu vermachen gab, schon selbst entsorgt. Keine Reste.

    Soviel mir bekannt ist, war noch niemals ein Endgültig Befreiter/Meister gegen körperliche Krankheiten gefeit und hat sich auch noch keiner von ihnen gegen die Einnahme von Medikamenten gesträubt. Dass ich niemals mehr krank werden könnte bzw. mich im Krankheitsfalle selber heilen könnte, waren wohl alles nur Vorstellungen meines spirituellen Egominds, der von seinen falschen Übermensch-Vorstellungen nicht ablassen konnte.
    Ich habe auch mal geglaubt, - nur weil mir das einmal gelungen ist -  alle meine Beschwerden in Zukunft allein mit meiner "Liebenden Aufmerksamkeit"  heilen zu können  LOL! Da fallen mir grade die "Fünf Tibeter"ein , die habe ich früher auch mal eine zeitlang geübt, weil mich die Wundergeschichten über die unsterblichen tibetischen Lamas so beeindruckt haben - Supermen halt! Für das Wahre SELBST fallen diese Art von Übermenschen in die Rubrik "Zauberei". Spirituelle Umgehung.

    Alles, was mir gegen die Attacken bleibt, ist Hingabe, in letzter Zeit hat's aber auch schon mal geholfen, aktiven Widerstand zu leisten und laut zu bellen: Hau ab jetzt! Weg mit... Was auch immer das war, "Es" war mit einem Mal verschwunden,  LOL! Wenn ich jetzt auch noch damit anfange, die "Attacken" zu personalisieren, dämonisiere ich sie... möglicherweise komme ich dann noch zu dem Schluss, dass es sich dabei um keinen anderen Dämon handelt als den, - sein Name ist Legion -  der mir gestern um 1 Uhr nachts  folgenden erschütternden Blog-Kommentar lieferte:

    Anonym:

    Lolo Beweise hier mal Gegen mich das du noch her deiner Worte Bist in deinem Eigenen Raum.......Bitte
    Beste ist das das absofort hier ja Wohl mein Thread ist.
    Meiste Wahrheit Stammt ja hier von mir welche Folgende ist.
    Lolosophians Bewegende Wörter der Texte=Callida, Lakser
    Callida Lakse in mich Rein hörst doch wie ich nach dir Bettele=Das Schreibt Lolo, Hass und Liebe ja nah Beinander und sie hat sich soviel Mühe Gegeben........

    Antwort:
    Lieber Herr Anonym,
    Ich beweise Ihnen gerne, dass ich nicht nur Herr über meine Worte,  sondern auch über die Ihren bin. Husch husch...!  :-D (Lollozoffian drückt Löschtaste.)
    Wer kennt ihn nicht, unseren guten alten Allmy-Dämon? - wie  ich wurde auch er exorziert von Allmysterie's  omniImpotenen Chefinquisitor DerWicht.



    Im Blogpost vom 17.05.2015

    schrieb ich, dass es im Allmy-Forum zugeht wie überall in der Welt -  wenn Unrecht geschieht, schauen sie alle nur zu und weg bzw. sagen sie nicht laut, was sie denken.  Um nicht ungerecht zu sein, möchte ich im Zusammenhang mit der Hitler-Diskussion doch nachträglich einräumen, dass es sehr wohl Leute gab, die Einwände vorbrachten. Beispielsweise war es Paradoxa, die versuchte, zu erklären, wie ich meinen Beitrag über "Hitler in uns", meinte. Tatsache ist, dass alle ihre diesbezüglichen Bemühungen der Meldung bzw. Löschung anheimfielen. Auch ihr Beitrag, in dem sie bemerkte, dass bei meiner Sperre oder Ausschluss wohl jemand nachgeholfen haben muss, wurde gelöscht. Nicht so die  (braunen) Unterstellungen und Verdächtigungen Callida's, der es auch nicht unterlassen konnte, die "Nick-Wahnwitzigkeit"  Paradoxas  mehr oder weniger auffällig zu thematisieren. Auch Koman erhob Einwände gegen die Sperre, ein bisschen zahm, aber trotzdem, denn es ist bekannt, dass man im Allmysteryforum die Sperr- u.a. Entscheidungen der Moderation nicht diskutieren darf, andernfalls man ebenfalls eine Sanktion zu erwarten hat - wie's halt so ist in totalitären Systemen. LOL. Ehre dem Mod in der Höhe...

    Seit ich aus dem Allmyforum ausgeschlossen bin, habe ich noch keine rechte Lust,  in einem anderen Forum zu schreiben. Mir ist es eh Jacke wie Hose, ob ich in meinem Blog oder in einem Forum schreibe, kategoriale oder andere Begrenzungen existieren für mich nicht mehr. Ich schreibe in Foren wie auch in meinem Blog nur für mich, ob das jemand liest oder nicht, ist mir Jacke wie Hose. Ich habe sogar mitunter große Lust, meinen Blog nur für Blogger.com-Mitglieder zu öffnen. Es geht sogar noch reduzierter... Mal schaun...vielleicht lösche ich ja statt dessen auch den ganzen Blog. Wen's interessiert: Ich habe zwischen 30-150  Leser pro Tag. Im Ganzen sind es nun 57 ooo Aufrufe. Von meinen Lesern sind es m. E.  vielleicht nicht mal 1%. die aus spirituellem Interesse lesen, der Rest ist nur auf personenbezogene "Daten" neugierig.  Vielleicht mache ich meinen Blog  nur für "eingeschriebene" Leser auf....
    Dies nur zur Info, falls...


    Facebook 

    bietet was das Thema Spiritualität angeht,  jede Menge Stoff. Aus der FB-Satsang-Seite habe ich mich allerdings selber ausgeschlossen, weil mir der Ungeist des neo-advaita auf den Geist ging. Der sprang mir so unerwartet plötzlich ins Gesicht, dass ich mich  davon körperlich geradezu angefallen fühlte...
    Auf Facebook kommt es zuweilen vor, dass ich auf einen Text oder ein Video stoße, zu dem mir spontan eine Antwort einfällt, aber ich suche nicht gezielt, sondern mir laufen die Gelegenheiten über den Weg. Ich habe kein Bedürfnis,  im Netz auf die Pirsch zu gehen oder mich wie eine Krake  räumlich und zeitlich auszubreiten,  weils mir ein unkontrollierter manischer Missionierungstrieb so vorschreibt.

    Warnung: Der gerade erst zum zweiten Mal Geborene, dem  sich "innerkosmisch" das entgrenzte nach innen umgestülpte Outerspace - das unendliche Bewusstsein eröffnet, der sollte gut  aufpassen, dass er diesen geistigen Vorgang  nicht allzu betriebsam  "da draussen" in die  (Netz-) Welt ent-äussert, - der Missionar kriegt sonst trouble mit den Eingeborenen bzw. mit der einMALgeborenen Menschheit und landet evtl. im Kochtopf oder auf Aunti Lolo's Dogmen-Scheiterhaufen, wenn er seine Glaubenssätze zu militant missioniert... LOL.


    Nichtwissen

    bedeutet nicht, sich wie ein unwissender "Trottel" zu verhalten. Nichtwissen bedeutet auch nicht, das Weltwissen völlig vergessen zu haben, sondern nicht mehr mit diesem Wissen identifiziert zu sein. Edgar Hofer wurde gefragt, ob man nach dem Erwachen noch immer der Trottel sei, der man vorher gewesen ist. Edgar Hofer bejaht und setzt noch eins drauf und erklärt, inwiefern man sogar  ein viel größerer Trottel als vorher sei... ok, gut...

    Teils bin ich mit ihm einig, teils nicht. Einig bin ich mit ihm darin, dass er zwischen Nichtwissen und NichtSwissen einen Unterschied macht. Einig bin ich mit auch auch darin,  dass es mir  beyond Ego nichts mehr ausmacht, auf alles eine Antwort haben zu müssen, dass ich dort, wo ich auch wirklich UNwissend bin, auch schlicht und einfach mein UNwissen zugeben kann. Mein durch Schulung und Medien aller Art erworbenes  Weltwissen ist ja doch nicht einfach im Orkus verschwunden und wo es gefragt und gefordert ist, wird darauf zurückgegriffen! Das Fach- und Sachwissen, welches ich mir angeeignet habe,  ist immer da, wenn es nötig ist und gefordert wird.  Würde man das ganz "vergessen", müßte man ja wegen Berufsuntauglichkeit in die Rente gehen. LOL.  Wenn mir eine Antwort auf eine Sach-oder Fachfrage einfällt, dann antworte ich auch nach bestem "Welt"-Wissen. Gaaanz simples Beispiel: Wenn mich jemand fragt, wieviel Uhr es ist, dann antworte ich ihm auf derselben dual-personalen Ebene, von der aus er mich gefragt hat  und sage ihm die Uhrzeit. Natürlich könnte ich sagen, dass ich das nicht "weiß" und auf die Scheinbarkeit der Zeit und der  Uhr hinweisen...LOL

    Ich würde wahrscheinlich auch nicht protestieren, wenn  mir jemand sagt, dass morgen die Sonne genauso aufgehen wird wie heute... Ich weiss es zwar nicht und er kann es auch nicht wissen, wenn er ehrlich ist, - aber ich mache keine Diskussion draus über die Scheinbarkeit der Welt und allen Wissens bzw. der erfahrungsbasierten  spirituell "unstatthaften" Hypothesenhaftigkeit seiner Aussage, die jeglicher WIRKLICHKEIT entbehre.  So habe ich mal reagiert, als ich ein "Narr" war. Die Phase ist auch überwunden...

    Ich mache Termine aus, obwohl es für mich kein später, vorher, nachher gibt - und natürlich hoffe ich auch nach wie vor, dass der Termin nicht nur von mir, sondern auch  vom anderen pünktlich eingehalten wird.

    Das ultimative BW des Nichtwissens hat nichts, aber auch gar nichts mit Unwissen zu tun.

    Nichtwissen basiert auf dem eigenschaftslose undefinierbaren ICH-BIN-Bewusstheit, was  heisst,  nicht zu wissen, wie ich mich in Zukunft verhalten werde. Als Ego bin ich ein berechenbarer Charakter mit gewissen Prinzipien, jenseits von Ego bin ich "leer", d.h. charakter- und prinzipienlos. Ich kann nichts Sicheres oder Bestimmtes mehr über  mich aussagen, nicht einmal, dass ich ein Trottel oder gar ein größerer Trottel bin als "vorher".  Trotzdem kann ich  nicht davon ablassen, immer wieder Aussagen über den zustandslosen Zustand des Nichtwissens zu machen. Das ist nicht schlimm, weil und wenn ich mir darüber BEWUSST bin. Nichtwissen bedeutet ja nicht, dass der Verstand vollständig den Orkus des Vergessens hinuntergerauscht ist, es bedeutet nur, dass ich mit dem diskursiven Denken des Verstandes nicht mehr identifiziert bin.

    Nichtwissen heisst auch nicht, dass mit der Desidentifikation vom  Denken auch die Intelligenz dahingegangen ist. Wie immer glaubt der Verstand, dass Nichtwissen bzw. die Desidentifiikation mit dem angelernten Wissen gleich Nichtvorhandensein von Wissen sei.

    Das Denken ist jenseits von Ego auf eine höhere Ebene gehoben, es ist Erkenntnisdenken und Wissen (Weisheit) aus dem Ursprung. Kosmische Intelligenz, die den Kosmos von innen heraus erkennt und erfasst. Im Gegensatz zu der adaptiv lernenden Intelligenz, die Wissen u.a. nur anhäuft, um es zu repetieren. Alles Wissen, was man sich von außen angelernt hat, muss als Glaubenssatz erkannt werden. Zum Beispiel ist der Satz: "Alle Kinder kommen mit einem (fertigen) Charakter auf die Welt" solch ein Glaubenssatzm der auf herkömmlichem Wissen basiert. Um den Kosmos "wissend" und weise von innen zu erfassen, muss die Identifikation mit allem angelernten Wissen fallengelassen werden

    Also ganz so "trottelig" oder "narrisch" ist man jenseits von Ego keineswegs. Was mich angeht, bin ich eher jenseits von Trottel und Narr - nichts besonderes ...ganz alltäglich... Der Archetyp des Narren gehört - wo man mit ihm identifiziert ist! -   zu den "Besonderheiten" und ist wie die Identifikation mit Heiligkeit  eines der letzten  Hindernisse  auf dem WEG. Jenseits von Trottel und Narr bist du nur noch Mr. Nobody.






    0 0


    Die Hitler-/Holocaust-Diskussion

    im Allmystery-Forum war u.a. auch eine Theodizee-Diskussion und warf die alte abgewrackte Frage auf: Warum läßt Gott das Leiden bzw. das Böse zu? ..eine Kindergartenfrage, eine Frage  von "Gläubigen"... Der schon etwas fortgeschrittene spirituell "gebildete" Sucher weiss zumindest in der Theorie, dass das Leiden eine Illusion ist und dass es darum geht, sich dieser Illusionshaftigkeit bewusst zu werden. Die spirituelle Suche geht nach  nichts anderem als nach dem Glück, der Befreiung von allem Leid, nach Heilung.  Der Durchschnittsmensch, der  mit seinem Leben und sich (selbst-)zufrieden ist, macht sich nicht auf die Suche. Ist das Ego letztlich transzendiert, stellt man fest: Das Leiden ist genauso ein Abstraktum ohne Wirklicheitsgehalt wie "Das Leben" oder so etwas wie "Die Menschheit" - das sind nichts als  leere Substantive, GedankenKonstruktionen.
    In der Spiritualität geht es  niemals um das Leiden einer bestimmten Menschengruppe oder der Menschheit oder gar der ganzen Welt, es geht primär immer nur um die Erlösung vom eigenen Leid. Wer immer meint, die Welt zu verbessern, zu erlösen und heilen zu müssen, ist primär immer gefordert, sich selbst zu erlösen. Selbsterlösung ist Welterlösung.

    Dass Gott das Leiden letztendlich weder zuläßt noch nicht zuläßt, weil oder wenn das Leiden letztlich genauso so als Illusion (ein Produkt unseres Denkens)  erkannt wird wie das, was  wir unsere "Existenz" nennen - dieses Paradoxon kann der Verstand nicht fassen. Für den eitlen Verstand,  der auf alles eine Antwort haben muss, ist ein paradoxes  JEIN auf solche Fragen unerträglich...  Ein Mensch, der sich spirituell fortgeschritten hält, sich vielleicht sogar schon für angekommen wähnt und dennoch an der Wirklichkeit von Hitler und dem Holocaust bzw. der Menschheitsgeschichte festhält, zeigt damit, dass er immer noch an die Realität von Tod und Leiden glaubt, zumal wenn man  das "Menschliche" des endgültig befreiten Gottmenschen nach  alter "Alte-Adams-Art"  definiert als das Ego, welches mit den Naturgesetzen identifiziert ist. Der alte Glaubenssatz, dass der Apfel  den Baum nicht hinauf, sondern hinunterfällt, ist für den Gottmenschen irrelevant. Und wenn der Gottmensch zum Arzt geht, wenn er krank ist, zeugt auch das weder von Menschlichkeit noch von Göttlichkeit. Solche Fragen beschäftigen nur das Ego, welches sich eine fixe Vorstellung gemacht hat, wie es zu sein hat jenseits von Ego.
    (Das erinnert mich an den  Anspruch der Empörten&Betroffenen, die theoretisch zwar wissen, dass es darum geht, das Leiden als Illusion zu überwinden, gleichzeitig aber für die Illusion bzw. das Leiden "berührbar" sein wollen. LOL!)
    Die Antwort auf solche Fragen  ist wie stets: JEIN. Der Gottmensch ist sowohl-als auch und weder menschlich noch göttlich. he he he
    Die Alten Meister hatten auf solcherlei Fragen immer nur eine  Entgegnung: WEN KÜMMERT'S???
    Jesus dito: Sorgt Euch nicht...

    Aber es muss wohl so sein: Wer Heiler werden will, der muss wohl an die Wirklichkeit von Krankheit, Elend und Tod - vor allem an die Wirklichkeit von Wissen -  glauben. Anders wäre es ihm gar nicht möglich, einen solchen Beruf zu ergreifen. Wer das Ego transzendiert hat, ist auch nicht mehr mit dem Archetyp des Heilers identifiziert - der ist Over the Edge und lacht sich eins, LOL!
    Wenn der Heiler tot ist, heilt er ohne zu heilen.


    News von der Facebookseite von  Nabhya Carmen K. Stern

    Thema:  Abtreibung
     Es geht um eine Sammlung von Unterschriften, in der die Abtreibung für ein schwangeres kleine Mädchen, welches mißbraucht bzw. vergewaltigt wurde, genehmigt werden soll. Eine Petition...Ich glaube irgendwo in Südamerika.

    Nabhya stellt diese Petition zur Diskussion. Sie hat wie sie eingangs schreibt, zwar aus einem  "sehr persönlichen" Blickwinkel heraus geschrieben, andererseits aber "empfiehlt" sie doch der Allgemeinheit, die Petition zur Abtreibung des Fötus des schwangeren Kindes  n i c h t  zu unterschreiben:
    Nabhya in ihrem Eingangspost zu der FB-Diskussion:

    Eine Abtreibung ist nicht unbedingt die bessere Alternative - der sexuelle Missbrauch zerstört alles- eine Abtreibung des Kindes aus einem Missbrauch ist noch mal eine umso tiefere, unvorstellbare Verletzung mehr, die kaum verarbeitet werden kann, so kann ich nicht empfehlen diese Petition zu unterschreiben...."

    Wie sie des weiteren schreibt, hat sie ihre Sichtweise aus ihrer persönlichen Erfahrung mit  der systemischen Familienaufstellung heraus gewonnen.
    Auch wenn ich schon viel zu dem Thema im FB-Thread geschrieben habe, insbesondere aus eigener Erfahrung mit dem Thema - läßt es mich doch nicht ganz los. Sicher ist es ok, wenn sie nicht unterschreibt, es ist auch ok,  wenn sie "empfiehlt", die Petition für das 10jährige schwangere Mädchen nicht zu unterschreiben

    Die Frage, die ich vergass zu stellen: Wer oder was wird denn da "verletzt"? Geht es um Selbstverletzung des schwangeren Kindes oder vielleicht um die Verletzung einer höheren Ordnung? Vielleicht  - wie mir leise schwant - geht es gar um die Verletzung der "Ordnung der Liebe" des Bert Hellinger? 
    Gegen die  "staatlich anerkannte" systemische Familientherapie/Aufstellung  nach V. Satir , Watzlawick ua. ist m. E. nichts einzuwenden.  Aus eigener Erfahrung  kenne ich aber nur die Familienaufstellungen nach B. Hellinger - In diesem Rahmen ging  es hauptsächlich um die Aussöhnung mit den Eltern, u.a. eben auch mit Eltern und Verwandte, die ihre Kinder mißbrauchten und mißhandelten. Was ich da für Szenen erlebte, war "magisch" und sehr beeindruckend, aber es war für manche Teilnehmenden auch richtiggehend traumatisierend und sehr befremdlich und entfremdend auch für die Zuschauer, zu sehen, auf welche Weise  die "Ordnung der Liebe" wieder hergestellt wurde.

    Hellinger: "Bei der Psychotherapie geht es einem wie einem guten Führer. Ein guter Führer sieht, was die Leute wollen, und das befiehlt er« (Bert Hellinger, zitiert nach: Der Spiegel 7/200 Zitatende

    Boah - wer von den Kliniktherapeuten hält sich wohl nicht für einen Guten Führer!? Und so wurden den Teilnehmern an Familienaufstellungen  von ihren Therapeuten Sätze souffliert, wie: Ich liebe dich, Vater,  und ich weiss, dass du alles, was du mir angetan hast,  nur aus Liebe zu mir getan hast.
    So manches Mal wurde aber auch mehr als deutlich, dass die Patienten eben nicht "wollten", was man ihnen soufflierte... Widerstand, wo der sich überhaupt aufzukommen traute,  wurde von den Therapeuten generell  als pathologische Abwehr gedeutet

    Diese faszinösen "magischen" Familienaufstellungen haben wie alles auch ihren guten Sinn und können durchaus heilend wirken, m. E. aber sind sie keineswegs für jedermann zu empfehlen, vor allem Mißbrauchsopfer sollten nicht voreilig in eine Versöhnung mit ihren Mißbrauchern getrieben werden... nicht bevor sie gelernt haben, das Unrecht, was ihnen zugefügt wurde, zu  artikulieren. Es gilt, die Stummheit  zu überwinden und Klage zu erheben, Anklage.  Das ist der "missing link", der Zwischenschritt, der in den Therapien fehlt, wo Zensur/Überich (Eltern-Ich)  herrscht, wo die Eltern geschützt werden von ungeheilten Therapeuten, die ihre eigenen Traumata noch nicht geheilt haben, sich aber für "gute Führer" halten.
    Man kam Jahrtausendelang ohne dieses "Magische Theater" aus, dennoch gelang es vielen  Menschen, sich mit sich und ihrem Schicksal auszusöhnen -  die Aussöhnung mit und durch sich SELBST ist gleich Aussöhnung mit dem Rest der Welt und das schließt eben die Täter mit ein.

    Gleich, ob die Kirche oder die systemische Psychologie ihre "universellen"  Weisheiten verkündet - einer Frau (oder ein Kind)  in tiefster Existenznot und Verzweiflung wird die "NichtabtreibungsEmpfehlung" aus der systemischen Ecke bzw. aus der Sicht einer "Höheren Ordnung" genauso wenig helfen wie es die Haltung der Kirche in dieser Frage bislang tat. Aus der selben Sado-Maso-Ecke kommen im übrigen auch die altbekannten "Empfehlungen", bei einem schlagenden und mißhandelnden Ehepartner zu bleiben, bis ihr (!)  Tod sie voneinander scheidet!

    Aus meiner Sicht ist es in einer solchen Situation für die werdene Mutter ein Hohn, von einer höheren oder  "tieferen Ebene" aus zu argumentieren und ihr mit schrecklichen seelischen Folgen zu drohen oder Verletzungen irgendeiner höheren Ordnung. Auch in der Bibel wird damit gedroht, dass die "Sünden der Väter" bis  ins 6. und 7. Glied auf die Nachgeborenen kommen... die Sünden der Väter als die Sünden der Täter wohlgemerkt!
     Abgesehen von der Gefahr der selffulfilling prophecy und dass sich wieder einmal das Opfer schuldig macht im Falle einer Abtreibung -   macht sich der  Mensch ja schon allein durch sein Dasein schuldig und es läßt sich daher nicht durch Verbote oder Empfehlungen abschrecken...Nur Einsicht kann helfen, aber Einsicht hat die dumme Angewohnheit, retrospektiv zu erscheinen, nämlich dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist... jo, und was macht man dann aus der Einsicht? In der Regel macht man dann aus einer ehemals lebendigen  Einsicht eine Gesetzestafel für alle: Du sollst nicht....

    Die Familienaufstellung, wie ich sie kennengelernt habe,  blüht m. E. auf einem ideologischen faschistoiden Boden, wo und weil hier eine voreilige Täteridentifizierung stattfindet... (Vater, ich weiss, du hast alles, was du mir angetan hast, nur aus Liebe agetan...) In meiner eigenen Inneren-Kind-Arbeit fand diese "Täteridentifizierung" auch statt, aber erst, nachdem ich Anklage erheben konnte und meine Stimme fand - vor allem durch die Aussöhnung mit mir selbst.
    Ich habe damals nach meinen Familienstellungserfahrungen in der Klinik Bad Grönenbach  2 Bücher von B. Hellinger gelesen und fand diese Bücher zum Teil entgegen aller Kritik gar nicht schlecht, wenn mir auch die "Ordnung der Liebe" nicht so recht einleuchten wollte. . Hellinger soll in einem Haus Hitlers auf dem Obersalzberg wohnen. Was mir früher ebenfalls befremdlich schien, kann ich heute vielleicht nachvollziehen: Ob es in seiner Absicht liegt oder nicht: in meinen Augen nimmt er mit dieser Geste A. Hitler etwas von dessen alienhaften "Monsterhaftigkeit" und macht ihn menschlich. Vielleicht leistet er auch "Trauerarbeit" stellvertretend für das deutsche Volk? Obwohl... Hellinger scheint fürs Trauern nicht viel übrig zu haben, er ist wohl eher für's Vergessen... für's NichtSwissen. LOL.
    Ich habe mir zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Buch bestellt:
    Bert Hellinger, Vom Himmel, der krank macht und der Erde, die heilt.
    Insbesondere tät mich das Kapitel über die feministische Theologie  interessieren... mal sehen, ob und wie sich meine Sicht auf B. Hellinger über die Jahre verändert hat.

    Edgar Hofer lag ganz richtig mit seiner Bemerkung, dass in der Diskussion über die Kinderschwangerschaft bzw. Abtreibung argumentativ die Ebenen vertauscht wurden. Man kann eben nicht vom Hohen Pult herunter, d.h. mit transpersonalen Wissen die  persönlichen Probleme anderer Menschen lösen. Damit schafft man nur Gläubige und Glaubenssätze (Dogmen) wie die Kirche es Zeit ihres Bestehens tut.

    Die Rechtschaffene Verlogenheit vieler Abtreibungsgegner trat auch in der Diskussion auffällig zu Tage... einerseits das unentwickelte Leben schützen und andererseits das entwickelte Leben bedenkenlos in den Krieg zum Sterben schicken... Wären die Abtreibungsgegner nur mit der gleichen Militanz gegen den Krieg, wie sie sich gegenüber der Abtreibung verhalten! Insbesondere hat sich in dieser Beziehung bzw. Diskussion einmal mehr der chronisch moralinversauerte und Dauerbetroffenheitsapostel Axel W. Englert hervorgetan, der sich darüber beschwerte, dass die Diskussion nicht so "nett und gefällig" verlief, wie sie uns doch von Nabhya dargeboten wurde.

    Fazit:
    Obwohl Nabhya ihre Empfehlung, die Petition nicht zu unterschreiben,  einschränkend  "nur" aufgrund  ihrer persönlichen Erfahrung ausspricht,  schafft  sie mit ihrer Empfehlung dennoch einen  "kategorischen Imperativ" für die Allgemeinheit, was  letztendlich doch wieder - wenn auch indirekt -  nach gehabter guter alter Kirchenart  auf  Schuld, Sünde und Sühne  hinausläuft.
    Nabhya zeigt durch ihr pauschales Urteilen - denn sie sagt uns, - und fordert alle anderen mit ihrer Empfehlung  indirekt zum selben Urteil auf -  was richtig und falsch ist und zeigt damit, dass ihr Bewusstsein kein spirituelles, sondern ein religiöses bzw. ein moralisches Bewusstsein ist. Mit solchen  "Gewissensappellen" an die Allgemeinheit  entscheidet letztlich nicht nur sie, sondern auch alle jene, die ihrer Empfehlung folgen mit ihrem Urteil quasi über Leben und Tod aller verzweifelten Frauen und Kinder, denen mit einer Abtreibung geholfen wäre. Eine Entscheidung über eine Abtreibung bzw. über Leben und Tod sollte vielmehr am individuellen Fall orientiert und geprüft sein und nicht aufgrund pauschaler moralischer Wertung erfolgen, egal wie hoch oder tief das Pult ist, von dem her die moralische Weisung erfolgt.

    Wenn Nabhya und ihre erbarmungslosen Gläubigen  - all jene falschen Apostel , die aufgrund ihrer Gläubigkeit an diese "Höhere Sichtweise"  dafür sind, dass schwangere weibliche Kinder die Kinder ihrer Mißbraucher austragen, weil durch eine Abtreibung eine  Höhere Ordnung verletzt würde, dann sollten sie - statt über Gut und Böse zu urteilen -  nicht nur  "blendende" Lippenbekenntnisse ablegen, sondern auch  die konkrete Verantwortung für das kleine Mädchen und dessen Baby übernehmen- Nur  so würden sie sich selbst glaubwürdig  in die Höhere Ordnung der Liebe einfügen.
    Die LIEBE steht immer über der Moral!



    "Alles" ist spirituell

    WEISS man, und weil man weiss, dass alles spirituell ist, scheut man sich auch nicht, in spirituellen Zeitschriften oder auch in spirituellen Foren, "off topik-themen" anzuschneiden. egal - obs da um die Stadtarchitektur, die Wohnungssuche oder die Tomate auf der Fensterbank geht...
    Auch hierbei wird eine geistige Erkenntnis - was einmal eine lebendige Wahrheit für einen Menschen war -  einfach über- und vorweggenommen, d.h. der Verstand vereinahmt geistige  Erkenntnis eines anderen und macht einen Glaubenssatz draus. Er bringt damit die Welt (wieder) ins Spiel, wo man auf der Suche nach dem Himmelreich die Welt  eigentlich verlassen sollte.  Dass "alles" spirituell ist,  ist synonym mit "Alles ist Gott", ...dass es nichts gibt, was nicht ICH ist.
    Dass Alles spirituell ist, ist sozusagen die Erste Erkenntnis nach der  "Letztgültigen Erkenntnis". Anders gesagt: Erst wenn man über den Jordan ist und das "Andere Ufer", d.h. das Himmelreich  gefunden hat,  ist ALLES spirituell, weil und wo ALLES als EINS erkannt wird.


    Leid

    Neulich schrieb ich, dass es für mich einen Unterschied mache zwischen "second-hand"-Leid, welches mir durch Bücher, TV u.a. Medien vermittelt wird und dem konkreten Leid, dem ich in einer konkreten Hier und Jetzt-Situation begegne. Im Gegensatz zu dem 2nd-hand-Leid würde mich das konkrete Leid im konkreten Hier&Jetzt-Fall sehr wohl berühren.
     Fakt ist aber, dass ich in den letzten 4 Jahren seit meiner glorreichen Auferstehung keinem konkreten Leid begegnet bin - wahrscheinlich, weil ich kein Leid projeziert habe, lol  -  und dass ich deshalb keine Aussage darüber machen kann, wie ich mich in einer zukünftigen konkreten Hier&Jetzt-Situation verhalten würde, wenn mir konkretes Leid in den Fokus geriete.


    Der Pöse Finger

    Wenn du mit dem Finger auf jemanden zeigst, dann zeigen immer drei Finger auf dich zurück. Das ist wieder einer dieser unsäglich moralitären Sprüche, ähnlich wie: Sage einem Menschen nichts, wenn es nichts Gutes ist. Wer so etwas glaubt, begrenzt sich nicht nur selbst, er macht sich selbst zum Opfer. Solche Sprüche sind von moralinversäuerten Schwarz-Weiß-Denkern erfunden worden und werden mit Vorliebe von Herzensgutmenschen in Gebrauch genommen, um sich vor unliebsamen Angriffen bzw. Wahrheiten zu schützen.
    Wer als Kind  mit solchen Sprüchen programmiert wurde, der hat es schwer, sich von diesen Prägungen wieder zu desidentifizieren.

    Sicher, der Spruch will nichs anderes sagen, als was das Spiegelgesetz besagt: Alles, was du über einen anderen Menschen sagst, sagst du über dich aus.
    Dennoch ist dies eine sehr einseitige und pauschalisierende Aussage. In Wirklichkeit ist der  Finger, der auf andere Menschen zeigt  weder böse noch gut und die 3 Finger, die dabei auf dich zurückzeigen, fördern nicht nur Projektion zutage sondern sehr oft  auch Erkenntnis.

    Der Schwarz-Weiss-Denker kennt keine Grauzonen, so weiß eroft auch nicht, dass es verschiedene Arten gibt, den Zeigefinger zu gebrauchen, einmal, um auf jemanden zu zeigen -  da gibt es die Grauzonen der negativen, positiven und neutralen  "Hinweise" -  und zum anderen der erhobene Finger um zu belehren und Aufmerksamkeit zu sichern: Hör gut zu....  Der erhobene Zeigefinger ist nicht selten sogar so  etwas wie eine gesunde Art Statussymbol und kündet von gesundem Selbstbewusstsein (wobei die pathologische Variante nicht übersehen werden sollte.)
    Das empfindliche Ego des Schwarz-Weiß-Denkers kann nicht differenzieren. Ein erigierter Zeigefinger ist für ihn in jedem Fall ein emotionaler Trigger und wird als böse und erniedrigend erlebt. Belehrung und die Aufforderung zuzuhören erträgt ein empfindliches Ego schon mal gar nicht.


    Einfachheit

    Simplefy your life? Schön und gut. Einfachheit hat im spirituellen Kontext allerdings eine völlig andere Bedeutung: einfach zu sein bedeutet hier ungetrennt und ganz - EINS zu sein. Die spirituelle Einfachheit basiert auf der Gegensatzvereinigung, der Aufhebung der Trennung.
    Es hat nichts mit Spiritualität zu tun, wo die Einfachheit simply nur in Bezug zu einem  "Einfachen Leben" gerühmt wird, dessen man sich durch Verzicht und allerlei anderer Aktionen häufig befleissigt....obwohl diese aufs materielle bezogene Einfachheit hand in hand gegehen kann mit der geistigen Einfachheit -  kann, muss aber nicht sein.
    Das solcherart praktizierte "Einfache Leben" ist nur eine weitere materielle Ent-Äusserung/Manifestation eines geistigen Urbildes.


    WIRKLICHKEIT

    Noch einmal: In meinem Blog beschreibe ich meine eigenen sog. Lebenserfahrungen und geistigen Erkenntnisse.
    Wenn ich sage, dass die sog. Lebenserfahrungen im transpersonalen Modus  - übrigens im zweifachen Sinne - "aufgehoben" sind, ist ein Paradox, was nicht den Wert der Lebenserfahrungen mindert.  Lebenserfahrungen sind auf der Ebene zu würdigen, wo sie entstanden sind - auf der dual-personalen Ebene. Nur weil ich aus mir SELBST heraus  in "Letztgültiger Erkenntnis"  erkannt habe, dass meine freud- und leidvolle Lebensgeschichte resp. Menschheitsgeschichte  nichts anderes als ein (böser) Traum war - darf ich die Lebenserfahrungen anderer Menschen nicht einfach nullifizieren & diskreditieren.   Fremdbestimmung ist es, wenn  ich anderen Menschen, die noch fest mit dem Traum identifiziert sind, meine Erkenntnis aufzwinge und beispielsweise ihre "Erfahrungen" lächerlich mache, wie man es manchmal antrifft bei radikal-einäugigen Nondualisten - denn damit  manifestiert sich meine geistige Erkenntnis in einem Anderen nur als ein neuerlicher Glaubenssatz/Dogma.  Jeder Mensch aber ist angehalten, in, mit und durch sich SELBST seine Glaubenssätze als solche zu erkennen und letztlich in  "Letztgültiger Erkenntnis" die Letzten WAHRHEITEN und die wahre WIRKLICHKEIT zu erkennen - ein nicht mitteilbares Paradox.

    Aus transpersonaler Sicht gibt es keine TRENNUNG! Ob es Hitler und den Holocaust gegeben hat ist genauso relevant wie die Frage, ob es die "Anderen" oder die "Vielheit" gebe.... Es ist dieselbe grundlegende Frage.
    Die Antwort darauf hat nichts mit "Leugnung" zu tun, sondern ist wie alles jenseits des Egominds ein Paradox.  Es gibt sie, die Vielheit, und es gibt sie nicht. Sowohl - als auch... Kommt immer drauf an, aus welcher Perspektive man es betrachtet. Von unten oder von oben.  Betrachte ich die Vielheit aus der UntenPerspektive des Denkens/Egomind "gibt" es so etwas wie die Anderen oder die Vielheit. Erkenne ich "von oben" her  die Einheit allen SEINS, dann "gibt" es auch keine Anderen resp. Vielheit.
    Und so ist es auch mit der TRENNUNG. Trennung gibts nur auf der diskursiven Ebene des Alten-Adams-Denkens.... im Einheitsbewusstsein des Neuen Adams ist die Trennung aufgehoben.Wem sich die Einheit einmal enthüllt hat und des ICH-BIN-Bewusstseins teilhaftig wurde, der hat das Denken transzendiert, dem hat sich  a l l e s   erworbene Wissen als Glaubenssatz enthüllt und die Geschichte der Menschheit als ein Geschehen archetypischer Kräfte, die nirgends wo anders als in ihm selbst stattfinden.
    Fazit: Das diskursiv-lineare Denken, welches darauf beharrt, dass  seine Geschichte und Erfahrungen stattgefunden haben, ist  mit Trennung identifiziert, mit Ego, mit Egomind. Da beisst die Maus kein' Faden ab... Die spirituelle Suche gipfelt in der Erfahrung der Einheit und EINHEIT ist die einzige WIRKLICHKEIT, alles andere existiert nur im Kopf, im diskursiven Denken, als abgespeichertes WeltWissen - das ist die Realität, wie DU bzw.  der Konsensusmind sie geschaffen hat!
    Die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT... undefinierbar, alles andere ist Denken/Weltanschauung - Unwahrheit, Unwirklichkeit.
    Wenn ich diese WIRKLICHKEIT einmal erlebt bzw. in seiner Tiefe erkannt habe, dann bin ich nicht mehr mit der dualen Ebene identifiziert, dann ist es unmöglich, zurückzukehren und die dual-personale Weltanschauung weiterhin für wahr zu halten bzw. mich mit dieser Ebene zu identifizieren. 

    Für viele Leute, die mir in den spirit. Foren in den Fokus kamen, ist die Ebene der WIRKLICHKEIT offenbar ein Raum, in den  man nach eigenem Willen aus- und eingehen kann. Da zieht man sich ab und an  eine Nase  "Sein" und kehrt danach wieder zurück in den Alten-Adams-Modus, um "voll identifiziert" weiterzuwirtschaften. Das sagt mir ganz deutlich, dass bei diesen Leuten niemals eine Transformation bzw. ein Individuationsprozess stattgefunden hat und dass die Art von "Sein", die sie erleben,  ganz gewiss keine WIRKLICHKEIT haben kann, denn die WIRKLICHKEIT hat die KRAFT, Scheisse in Gold zu verwandeln, d.h. Identifikation mit dem Ego und seiner Welt aufzulösen und die WIRKLICHKEIT zu enthüllen.  Wo sie dies nicht tut, kann sie sich nicht SEIN bzw. WIRKLICHKEIT nennen.).
    Die Erkenntnis der WIRKLICHKEIT verändert ALLES.
    Und nichts. LOL!


    0 0


    Reinkarnation

    Ich glaube nicht an Reinkarnation. Dennoch gab es vor vielen Jahren
    mal eine Zeit, wo ich überzeugt war, eine Reinkarnation der Teresa von Avila zu sein, mit ihr konnte ich mich voll identifizieren und in vielem sah Ähnlichkeiten; so erhielt sie z.B. wie  ich die "Anweisung", zu schreiben. Mit  spiritueller Reife und wachsender Unterscheidungskraft kamen die Differenzen und ich begann die WAHRHEIT, wie ich sie erkannte,  von der Unwahrheit zu trennen, die ich später  u.a. auch zuweilen in ihren Werken fand.
    Damals glaubte ich auch, Johannes vom Kreuz in Eugen Drewermann wieder zu erkennen und manchmal war ich nahe dran, nach Paderborn zu fahren...Ich lächele noch heute bei dem Gedanken und bin ganz froh darüber, dass ich soviel Verstand besaß und das nicht herumposaunt habe und als ich später dann erkannte, dass es nur einen Geist, ein Bewusstsein gibt und  man letztlich doch von dem einen GEISTE ist, gab es überhaupt keinen Grund mehr - es war mir nicht mehr wichtig,was ich "im einzelnen" gewesen bin. Wenn ich einen Therapeuten hatte, dann war es  Herr Prof. Drewermann,  seine  Bücher begleiteten mich durch dunkle Zeiten und in seinen Werken und Worten über Jesus Christus fand ich den selben Christus, wie ich ihn auch in meinem Herzen fand.


    Neutralität:

    Viele spirituellen Sucher haben eine merkwürdige Vorstellung von der neutralen reinen Wahrnehmung jenseits  von Ego. Nicht nur, dass Axel W. Englert glaubt, ein Thema wie Abtreibung "neutral und gefällig" - sprich unemotional und unpersönlich - behandeln zu können, irgendwo  wurde auch  Samarpan erwähnt, der offenbar so "neutral" wahrnimmt, dass er die Gebärden und/oder Geräusche eines ertrinkenden Kindes nicht deuten und entziffern konnte, sodass eine helfende Reaktion seinerseits unterblieb. Anders kann ich mir so eine Aussage nicht erklären.  Ich kann das schwerlich nachvollziehen, denn der Switch aus der Vertikalen in den normalen  horizontalen BW-Modus ist m. E. jederzeit möglich. Auch der Gleichmut hindert keineswegs daran,  Sprache und Zeichen zu verstehen, die Körpersprache von Menschen kann ich immer noch entziffern, wenn die Situation es von mir verlangt. Natürlich kann man so tief versunken sein, dass man die Umgebung gar nicht mehr wahrnimmt, das ist aber nicht optimal und gewiss nicht typisch für neutrale Wahrnehmung, sondern spricht eher für den Zustand der Versenkung.

    Reine neutrale Wahrnehmung ist ohne Interpretation, dieser Zustand läßt sich m. E. nicht auf Dauer aufrechterhalten, denn man wäre auf der personal-dualen Ebene überhaupt nicht mehr handlungsfähig, wenn man die täglichen Geräusche und Bewegungen nicht mehr zuordnen/interpretieren könnte. Es reicht völlig aus, wenn man einmal erkannt hat und einmal erlebt hat, was reine Wahrnehmung ohne Bezugnahme zu Vergangenem ist. Diese Erkenntnis löst die Identifikation mit der normalen Wahrnehmung auf. Mehr brauchts nicht.  Wer danach strebt, einen solchen Zustand auf Dauer zu erreichen, ist im Ego. Das Ego will immer Dauer. Am Ende ist der Baum jedoch wieder ein Baum...


    Gleichmut

    wird vom Egomind oft für schnöde Gleichgültigkeit gehalten. In Indien läuft man gleichgültig an Tod und Elend der Menschen vorbei. Gleichgültig deshalb, weil hier die Religion den Glaubenssatz lehrt, dass Leben und Tod gleich gültig seien. Das ist richtig und dennoch ist es eine dogmatische Gleichgültigkeit, die keineswegs auf echtem göttlichen Gleichmut beruht. Wäre es anders, das ganze Volk wäre erleuchtet.   Wo der Egomind das Geistige für sich vereinnahmt, wird es immer, in jeder Religion, in jedem Menschen, zu Konzept und Dogmenglaube.


    Forschergeist

    Als eingeschriebener staatlich anerkannter beitragszahlender  Christ erforschte ich mein auf Sünde konditioniertes Gewissen. Seit  der Großen Kehrtwende erforsche ich den Kosmos in mir.
    Ich bin der Schöpfer und schöpfe aus der Quelle allen SEINS.
    ICH BIN die Quelle. 
    Ich bin der Schöpfer, der aus sich Selbst schöpft, der Gott, der sich selbst erforscht. hö hö, wat'n trip! LOL!


    Bezugloses Gewahrsein

    Auf Facebook  finde mal wieder einen dieser unerträglichen Sprüche:

    "Das spiegelgleiche Gewahrsein es Geistes ist das tragende Element wirklicher Zen-Meditation. Mache dein Bewusstsein zu einem Spiegel, der alles, was geschieht, ohne Bezugnahme reflektiert."Zensho W. Kopp

    Na prima, damit wären wir ja wieder bei Samarpan, der nach eigenen Angaben die Zeichen nicht deuten konnte, dass in seiner unmittelbaren Nähe ein Kind zu ertrinken drohte - vielleicht weil er in einem "bezuglosen Gewahrsein" weilte....?
    Nein, ich urteile hier weder schlecht nocht gut über Samarpans Verhalten. Es geht hier nicht um seine Person oder gar Moral - es geht um Verstehen, um das, was dieser Spruch für mich impliziert: nämlich,  es gäbe so etwas wie ein dauerhaftes (!?) "Gewahrsein ohne Bezugnahme".  Das gibt es m. E. nach nicht, wie ich schon im letzten Blogpost erwähnte. Diese "Bezugslosigkeit"  ist aber  doch keineswegs völlig BEZIEHUNGSlos,  sondern bezeichnet  die reine neutrale Wahrnehmung - und die ist z.B. immer dann gegeben, wenn ich das "Kreuz schlage", d.h.,   wenn ich auf der linearen Denk- Ebene nicht gefordert werde, sondern in der Vertikalen,  nach innengekehrt mit der Quelle verbunden bin.
    Vor nicht allzulanger Zeit hätte ich gesagt, dass in dem Moment, wo ich einen Hilferuf höre,  meine Aufmerksamkeit nach außen gelenkt wird und ich durchaus einen Hilferuf auch als solchen deuten könne. Und natürlich hätte ich das verallgemeinert und für jeden Menschen jenseits von Ego als gültig postuliert.

    Ob dies so ist oder nicht, kümmert aber nicht: Meine innere Auseinandersetzung mit Callida hat mir in diesem Kontext einen ganz anderen problematischen Punkt gezeigt, und zwar dass  dies eine spirituell unstatthafte Hypothese ist, da ich als nunmehr unberechenbare  "Charakterlose" absolut nichts über meine Reaktion aussagen kann, ausser der Hilferuf würde mir JETZT in einer konkreten Situation zu Ohren kommen.  Da ich aber in einer solchen Situation bisher nicht war, kann ich auch über meine evtl. Reaktion nichts aussagen. Nur das auf Erfahrung basierende Ego dehnt die Zeit und schlussfolgert von gestern auf morgen und vertraut darauf bzw. es WEISS mit Sicherheit, dass das, was gestern war auch morgen noch so ist. Das ist der Trugschluss.

    Deutlicher: Ein dauerhaft "Bezugloses Gewahrsein" - was ja nichts anderes als ein Synonym für Nichtwissen ist -  bedeutet radikal gesagt,  eine neutrale Wahrnehmung ohne Bezug auf vergangene Erfahrung und Zugriff auf gespeichertes Wissen, also ohne Interpretation.  Und das gibt es nicht. Basta! Und dies gibt es deshalb nicht, weil das erfahrungsbasierte Ego-Wissen, welches zum Überleben, in Not- und vielen anderen Fällen gebraucht wird, anstandslos wiedererinnert wird. Zwischen dem bezuglosen Gewahrsein und der Wahrnehmung des dual-personalen Bewusstseins gibt es eine ständig Fluktuation, ein ständiges Hin- und Hergezwitsche, je nachdem wo meine Aufmerksamkeit gefordert wird, nach außen oder nach innen und das geht so schnell, dass es nicht wahrnehmbar  ist. Mit Sicherheit kann ich aber sagen: Mir ist bis jetzt noch nicht passiert, dass ich so von meiner Innenkehrung absorbiert gewesen wäre, dass ich meine Umgebung total vergessen hätte.  Im Gegenteil scheinen mir meine Sinne trotz "Ausschaltung" (Nichtidentifikation)  viel geschärfter als früher, manchmal sehr zu meinem Leidwesen...

    Was Samarpans "Absence" angeht, will und kann ich nicht interpretieren.  Ich weiss ja nicht, was er mit dieser Geschichte veranschaulichen wollte. Als ich sie hörte, hat mich die Geschichte nur angeregt,  spekulativ eine Option durchzuspielen, weil mir eine bessere nicht eingefallen ist: Nehmen wir mal an, ...er wollte damit die Reine Wahrnehmung veranschaulichen... vielleicht wollte er ja auch gar nichts verdeutlichen.

    Fazit: Jenseits von Ego bin ich ein Bürger beider Welten und funktioniere auf der Weltebene in den meisten Bereichen nicht schlechter (oder besser) als zuvor, als ich noch diesseits von Ego war. Wenn ich das nicht könnte, weil ich aus dem bezuglosen Gewahrseinsmodus nicht aussteigen könnte, wäre ich nicht alltagstauglich. Ich könnte nicht mal eine  Strasse überqueren, ich wüßte nicht, wofür die Dinge sind, die ich in Gebrauch nehmen muss, ich wäre so hilflos wie ein Alzheimerpatient im Endstadium. Weder mit Vorlieben oder Abneigungen identifiziert zu sein, bedeutet ja auch nicht, dass ich Scheisse wohlduftend finde, wäre es so, dann könnte es passieren, dass ich sie mir aufs Frühstucksbrot schmiere...  Shit, jetzt komme ich wieder in den Bereich der unstatthaften Schlussfolgerungen. LOL. Trotzdem: Nein, das ist ganz gewiss nicht das, was man unter Unterschiedslosigkeit oder Nichtwissen oder unter dem  "Vergessen"  alles angelerntem Wissens zu verstehen hat.

    Bezugloses Gewahrsein - das erinnert mich auch an meine frühere  Einschlafzeremonie, bei der ich dem Rauschen des Verkehrs draussen vor dem Fenster so lange lauschte, bis es seinen Sinn verlor und zu einer fliessenden Symphonie verschiedener Töne wurde...oder so lange auf die Zeilen eines Buches starrte, bis sie ihren Sinn verloren.   Das geschieht bei jedem, wenn das interpretierende Gewohnheitsdenken aufhört, wenn man im Flow ist...Auch wenn ich früher Haschisch rauchte, verloren die Dinge ihren üblichen Bezug/Deutung, das ist wohl auch mit ein Grund für die "grundlose Freude" bzw. das grundlose Gelächter und Shit-Einfluss.
    Bezugloses Wahrnehmen ist ein Synonym für REINE bzw. NEUTRALE Wahrnehmung, die a) deshalb REIN genannt wird, weil sie unverzerrt von Neurotizismen ist und b)der mind nicht mehr mit der Interpretation der Dinge identifiziert ist.
    Jenseits von Ego lassen sich  -zumindest in meinem Erleben - Bezüge immer noch herstellen und das Interpretieren hört auch nicht auf, es ist nur so,  dass man mit den Bezügen/Intepretation nicht mehr identifiziert ist! Interpretiert wird in konkreten Hier und Jetzt-Situation , wo es nötig ist. Ansonsten ist das DENKEN! weitgehend von unnötiger Interpretation befreit.


    Solche Aussagen wie der von Sheldon W. Kopp sind einseitig, irreführend und führen m. E. nur zu falschen  und unnötig angsterregenden Vorstellungen von Moksha/Befreiung. Die Leere ist kein "schwarzes Nichts", Leere ist einfach nur Unverhaftetsein. Die Dinge verschwinden nicht, alles bleibt, wie es ist.  Mit den Sinnen nicht mehr identifiziert zu sein, heisst nicht, dass die Sinne ausgeschaltet sind und ich gar nichts mehr sehen, hören, riechen, schmecken kann..
    Bezugloses Gewahrsein ist nur ein anderes Synonym für Nichtwissen. Jeder Mensch kennt bezugloses Gewahrsein, wenn er  nach innen gekehrt ist oder tagträumt, z.B. wenn er wachträumerisch ins Leere (!) schaut, da schaut  er zwar auf die Dinge, die sich seinem Auge bieten, aber  er nimmt sie nicht in gewohnter Schärfe wahr. Wenn wir die Dinge HABEN wollen, dann wird unser Blick gaaaanz gaaanz scharf und wenn wir urteilen und zensieren, dann wird er richtig spitzig, sezierend und in die Zange nehmend. Der meditative  Blick jenseits von Ego schaut nicht durch die Dinge, er betrachtet die Dinge, aber dieser Blick ist nicht-zugreifend, er ist unscharf, nicht-fixierend, frei flottierend... ein gleichermaßen nach innen wie nach außen gekehrter Blick;  besonders die hellen Augen sind mystisch ausdrucksstark, dunkle Augen weniger, weil die nicht so klar und durchsichtig sind.  Die Augen des Herrn Drewermann z.B. sind blau und durch die Transparenz bedingt kann man die Tiefe des inneren Blickes erkennen. Diese Auge sind "tot", weil unverhaftet.

    Learning by living,

    so nenne ich das Lernen jenseits durch angstfreies  Einlassen.  Nur durch Einlassen läßt sich die Welt, der Kosmos  bzw. das Ich auf völlig neue Art erfassen. Von innen her.  Der Egomind lernt durch äußere Vermittlung/Medien aus zweiter Hand, das erlöste und befreite ICH lernt durch das Sich- Einlassen aus Erster Hand.  Es entdeckt oder erfindet  die alte Welt völlig neu. Wirklich einlassen auf Ich&Welt kann man sich nur jenseits des Jordans, weil hier keine Angst und keine Gefühle das Bewusstsein mehr begrenzen.  Das Second-Hand-Wissen des Egominds übernimmt die  Definierung der sog. Realität von außen.  Da wird dem Menschen von Kindheit an  alles schon  fix&fertig serviert.
    Jetzt definiere ICH aufgrund innerer Erfahrung, wie die Welt resp. das  Ich beschaffen ist.
    Jeder Widerstand, jeder Schatten, der sich mir entgegenstellt, ist mir Anlass zur Bewusstseinserweiterung und Neudefinierung.
    Aggressoridentifkation bedeutet Täter-Opfer-Konfusion. Das sind u.a. die Menschen, die unfähig sind, mit dem Finger auf den wahren Täter/Aggressor zu zeigen, weil sie sich selbst schuldig fühlen.   Das findet man speziell bei mißbrauchten/mißhandelten Kindern. U.a. auch eine ausgeprägte Autoritätshörigkeit, die auf dem Loyalitätszwang, der Abhängigkeit und auch Liebe zu dem (elterlichen)  Mißhandler fußt. Deswegen auch die Identifikation mit den Schwarzpädagogischen Autoriäten.  Schwarzpädagogische Erziehungspraktiken wie beispielsweise die der Allmy-Moderation finden bei solchen Menschen großen Beifall und Zustimmung.
    Dem zugrunde liegt auch eine Opfermentalität, die als solche keine Liebe und Anerkennung findet. In der Aggressoridentifikation partizipiert man an der Macht und bewirkt, dass das schmerzhafte Leiden des  Opfers, des "inneren Kindes"  nicht gefühlt wird, sondern im Schatten unter Verschluss gehalten wird.... und wehe, irgendjemand kommt und greift den Aggressor an und  zeigt mit dem Finger auf den wahren Täter. Dann ist ein großes Geschrei, der Falschheit und moralitären Betroffenheiten ist kein Ende... da mutiert der Aggressor flugs zum Opfer - unter dem Beifall bzw. Mitleid aller Bediensteten natürlich.... der Braven Mädchen und Braven Jungs.
    Unter diesem Gesichtspunkt läßt sich nicht nur das Verhalten div. Forenmitglieder   (nicht nur in der Hitlerdiskussion) verstehen, sondern das Verhalten des gesamten Deutschen Volkes, welches sich mit dem Aggressor Hitler identifizierte, weil es kein Opfer sein wollte. Solche Täteridentifikation projeziert seinen eigenen verdrängten Opferstatus in andere. Die Juden waren somit die geeignetsten Sündenböcke, die man finden konnte, das jüdische Volk stand  schon seit Jahrhunderten für derlei Projektionen  bereit.... biblisch quasi vorherbestimmt... von "Gott" HIMSELF! 

    Die schwarzpädagogische Erziehung, der sich besonders die Deutschen befleissigten, stand damals in vollster Blüte. Sie ist die Ursache von Nationalsozialismus bzw. Faschismus. Fast jeder hatte solch ein Opfer, so ein "Hitlerkind" in sich versteckt. Und weil sich der Mensch mit diesem Opfer nicht identifizieren wollte, identifizierte man sich mit der Macht, deswegen konnte Hitler so stark werden... das war die sog. Deutsche Volksseele und ist sie heute noch, man wechselt nur das Feindbild und die Rollen  im kollektiven Drama-Dreieck.
    Diejenigen Deutschen, die sich so unschuldig am letzten Weltkrieg dünken, leiden entweder an ERinnerungsverlust oder sie sind zu jung. Der ekstatische Kriegsrausch, in dem sich das deutsche Volk  suhlte, ist eine gut dokumentierte Tatsache...
    Kollekiver Narzissmus... grandioses Ego - Weltherrschaft...


    Offene Weite

    basiert auf Nichtwissen. Leere.  Offene Weite basiert z.B. darauf, nicht zu wissen , ob die Naturgesetze auch für Menschen jenseits von Ego gelten. Solche Fragen haben sich ein für alle mal erledigt.  Wenn ich sage, sie gelten nicht, bin ich ebenso sehr im Entweder-Oder-Modus wie der Normopath, der glaubt, auch dem Endgültig Befreiten könnte jederzeit ein Backstein auf den Kopf fallen.
    Noch einmal und wieder wieder: Auf solche Fragen gibts nur eine Antwort: JEIN - bzw. Weder dies noch das. Den Meister kümmern solche Fragen nicht. Er weiss, er ist die Welle UND das Teilchen.

    Die "Letztgültige Erkenntnis" hatte mir gezeigt, dass niemals etwas geschehen ist, keine Lebensgeschichte, kein Leiden, keine Menschheit... nichts davon hat eine WIRKLICHKEIT. Diese WIRKLICHKEIT wurde von mir  - und ich so erfährt dies ein jeder -  als die einzig WAHRE WIRKLICHKEIT erfahren. Diese Erkenntnis läßt sich wie alle geistigen Erkenntnisse nicht zur Diskussion stellen.  Die allzuklugen Köpfe , die  diese Erkenntnis in Abrede stellen oder diskutieren wollen, (indem sie z.B.  die Wirklichkeit der sog. Realität/Geschichte verteidigen!) sind nicht spirituell, sondern religiös.
    Die Mentalität  der Denker und Philosophen ist häufig eine religiöse Mentalität,  durch die auch die christliche Inquisition geleitet wurde, die den  Mystiker als Ketzer verurteilte. Nicht nur der Mystiker Al Halladj wurde von dem frommen Muslimen gesteinigt, als er seine Letztgültige Erkenntnis - "Mein Ich ist Gott!" - nicht für sich behalten konnte...
    Ganz ähnlich erging es ElisabethM., als sie diesen ketzerischen Gedanken  - oder war es  vielleicht gar ihre  Letztgültige Erkenntnis? -  laut aussprach. Der oberpäpstliche Inquisitor Callida exkommunizierte sie, indem er sich von ihr abwandte (BW 175 Stolz)  - da mag er in seine Rechtfertigung nachträglich noch so viele Sicherheitsverklausulierungen einbauen. Er exkommunizierte sie,  b e v o r  sie  sich ganz offiziell Gott nannte und in üblen Rundumschlägen die staatliche Anerkennung für ihren Titel einforderte, um ihren göttlichen Ruf via Einstweiliger Verfügungen zu verteidigen. Auf Facebook hat Ihre Göttlichkeit inzwischen einen etablierten Platz gefunden.


    1. Blogkommentar von triunitas:   

    "Interessant, wie Du den Kommentar des „kleinen Rackers“ als wohlmeinenden Gutmenschenrat und als Aufforderung wahrnimmst. Es liegt ihm jedoch fern, Dich von irgendwas abzuhalten. Du kannst soviel „kritisieren“ wie der liebe Tag lang ist. Dennoch steht es jedem Menschen frei, u.a. das „Pseudo-Advaita“ zu probieren und evtl. in eine Falle zu tappen, um durch eigene Erfahrungen zu lernen (über mehrere Lebenszeiten). Das kannst Du bei aller Kritik nicht verhindern (und liegt wohl auch nicht in Deiner Absicht).

    Dieser vor längerer Zeit abgegebene Blog-Kommentar fiel mir erst heute in den Fokus, dazu mein Kommentar:
    a) Wie ich Kommentare oder sonst etwas wahrnehme, ist insofern meine Sache, als ich mir BEWUSST die Deutung vorbehalte. Das bedeutet: Nicht wie etwas vom Sender GEMEINT ist, sondern wie es bei mir ankommt und welche Assoziationen oder Antworten es in mir auslöst. Das macht jeder Mensch so, im Unterschied zu den meisten Menschen bin ich mir dessen aber voll BEWUSST und ich übernehme die volle Verantwortung für die Art, wie ich die Worte anderer deute.
    b) Ich "kritisiere" das Pseudo-Advaita nicht, sondern ich decke auf, was unwahr ist. So wie es einem Menschen frei steht, in eine Falle zu tappen, so frei steht es mir, ihn darauf hinzuweisen, dass er in eine Falle tappt. Ich verurteile niemanden für seine Irrtümer, aber von mir zu verlangen, dass ich mich blind und taub demgegenüber  stelle, ist Ausübung von Kontrolle und Kontrollen unterwirft sich ein Freifrau von Vogelgesang nicht mehr.
    Tja, und auch, wenn ich nicht an Re-Inkarnation glaube: Woher will Triunitas wissen, ob meine Hinweise nicht doch verhindern könnten, dass sich der Empfänger meiner Hinweise dadurch nicht ein paar Inkarnationen ersparen könnte?

    2. Blogkommentar von Triunitas
       "Was wäre, wenn Advaita genau (und nur) für jene Menschen geeignet ist, die die "lange Reifungsreise“ hinter sich haben und nur einen letzten "Kick" benötigen? Und alle anderen stoßen sich halt ein weiteres mal den Kopf und fallen früher oder später eh wieder dahin zurück, wo sie tatsächlich stehen. Auch "Pseudo-advaita“ erfüllt dann seinen Zweck, in dem Sinn: trial and error. Ja mei, dann wäre es kein Problem mehr und Lolo hätte nix mehr zu meckern - bis wieder eine andere (heilige) Kuh zum Schlachten hermuss :-)"
     Hey, du Tugendbolzen! Noch nie gehört: Heilige Kühe zu schlachten ist keine Sünde sondern eine Tugend auf dem spirituellen Pfad!  Die Neo-Advaita-Anhänger, die mir bislang  über den Weg gelaufen sind, waren allesamt Schattenintegrationsfeinde und ihre Abwehrstruktur hat gezeigt, dass sie mehr als den letzten Kick benötigten, weil sie sich eben  k e i n e   Zeit zum Reifen lassen und weil sie nicht gewillt sind, die nötige  Vorarbeit zu leisten, nämlich Schattenintegration bzw. Individuation. Ohne diesen Prozess gibts auch keinen "letzten Kick." Diese Leute finden es richtig, bis an ihr Lebensende von  der Angst bestimmt zu werden. Wäre nicht weiter schlimm, wenn sie ihre unbewusste Art zu leben nicht als Willen Gottes bzw. Ausdruck von "ES" verbrämen würden.

    Ja, was wäre wenn... du endlich anfingest, dich deinerseits an die Schlachtung Heiliger Kühe zu machen , als mir die meinen madig zu machen, he?



    To: The Scientist

    Ja,  Moksha means the same as the word ZEN does.  It's the final unconditional condition, the ultimate state of consciousness - when the tree is a tree and the montain a montain ...
    SEIN ist WAHRGENOMMEN werden!!! -  Ohne Beobachter, ohne jemand, der die Dinge der sog. Realität wahrnimmt, existiert nichts.
    Well, ich SELBST bin der Quantenforscher, ich brauche keine Bücher oder physikalische Experimente. Auf dem Pfadlosen Pfad in die unendliche Weite des Bewusstseins/inneren Kosmos, auf der  Rückreise in die Welt ist der Mystiker ein Wissenschaftler! 


    Naturgesetze

    Ich finde in der FB-Statuszeile folgendes Zitat  von Ayn Rand:


    Are you in a universe which is ruled by natural laws and, therefore, is stable, firm, absolute—and knowable? Or are you in an incomprehensible chaos, a realm of inexplicable miracles, an unpredictable, unknowable flux, which your mind is impotent to grasp? Are the things you see around you real—or are they only an illusion? Do they exist independent of any observer—or are they created by the observer? Are they the object or the subject of man’s consciousness? Are they what they are—or can they be changed by a mere act of your consciousness, such as a wish?
    The nature of your actions—and of your ambition—will be different, according to which set of answers you come to accept. These answers are the province of metaphysics—the study of existence as such,  or, in Aristotle’s words, of “being qua being”—the basic branch of philosophy.
    Ayn Rand hat offenbar auch nicht an die Universelle Gültigkeit von Naturgesetzen geglaubt oder warum gibt sie zwei Optionen vor?
    Auf deutsch übersetzt in etwa:
    Befindest du dich  in einem Universum, das von Naturgesetzen regiert wird, und daher ist stabil, feststehend und verstehbar? Oder befindest du dich eher in einem unverständlichen Chaos, einem Reich der unerklärlichen Wunder, in einem unvorhersehbaren, unerkennbar en Fluss, welches Ihr Geist unfähig ist  zu begreifen? Sind die Dinge, die Sie um sich herum sehen,  echt oder sind sie nur eine Illusion? Sind diese Dinge unabhängig von einem Beobachter vorhanden oder werden sie vom Beobachter geschaffen? Sind sie der Gegenstand oder das Thema des menschlichen Bewusstseins? Sind sie,  was sie sind, oder können sie - ähnlich wie ein Wunsch -  durch einen bloßen Akt des Bewusstseins verändert werden.
    Die Art Ihrer Aktionen-und Ihrer Zielsetzungen wird  eine andere sein, je nach der Antworten, die Sie auf diese Fragen haben.  Diese Antworten sind die Domäne der  Metaphysik als das Studium der Existenz als solche oder in Aristoteles Worten gesagt:, die Wissenschaft vom "Seienden qua Sein" - die Grundlage der Philosophie.


    Pfui, das ist aber eine fiese Entweder-Oder-Frage,Miss Rand! ich würde darauf mal antworten, dass ich beides bin - ich bewege mich sowohl im ersten als auch im zweiten Bewusstseinszustand, entweder im einen oder im anderen. Oder auch nicht, denn mit ersterem bin ich nicht identifiziert, also bewege ich mich gar nicht LOL. Der erstere beruht auf Denken, der zweite auf Wirklichkeit. Doch hier befinden wir uns noch immer in der Trennung. Um dieTrennung aufzuheben, muss man sie transzendieren:
    Einheit heißt, zu erkennen,  dass ich mich in WIRKLICHKEIT weder in diesem noch in jenem befinde.
    Ich glaub, mit Aristoteles
    red ich gleich mal Tacheles! 

    Lichtgeschwindigkeit ist Stillstand der Zeit. Das ist der zustandslose Zustand Null. Hier ist Subjekt und Objekt eins. Der Beobachter und das Beobachtete ist eins, was aber nicht heisst, dass du der Kühlschrank BIST, den du wahrnimmst. he he he  - du bist eins mit ihm, insofern du ihn durch deine Wahrnehmung erschaffen hast. Ach OneIsEnough, du Wahnsinniger, was gäbe ich für dein Statement hierzu. Oder habe ich es überlesen, als ich noch nicht erkannte, dass du der Kühlschrank bist, den ich durch meine Beobachtung schuf ? he he he

    Heute gibts ein Doppel-Blah
    es folgt sogleich, bin grad nicht da. :D




    0 0


    Der Geliebte

     Bislang war es so, dass der Pfadlose Pfad für mich als "Großer Weg" dort begann, wo der kleine Weg mit dem Erreichen des Anderen Ufers an sein Ende gekommen war. Das Ziel, nämlich dauerhafte Bewusstheit ist hiermit erreicht.  Mit dem Pfadlosen Pfad betrat ich die Unendlichen Weiten des Bewusstseins im klaren  Bewusstsein der unendlichen Realiziation des Göttlichen.
    Der  "Kleine Weg" ist für mich die Reise des Helden, der Individuationsprozess. Die Stationen dieses Weges sind allgemeingültig und beschreibbar bis zu dem Punkt, wo die Einheit des im Individuationsprozess geläuterten Ichs mit dem SELBST realisiert wird.
    Am Ende des Individuationsprozess  - nach Schattenintegration bzw. "Kreuzigung" - wird Christus, das göttliche Kind geboren.  Das scheint paradox und ist es auch, dass das göttliche Kind  n a c h  der Kreuzigung Christi geboren wird. Aber in  Wirklichkeit  ist es an diesem Punkt der spirit. Entwicklung nicht nur Weihnachten, sondern Auferstehung und Geistherabkunft  zugleich. In Wirklichkeit geschieht gibt es hier keine Trennung, kein vor und nacheinander, alles geht drunter und drüber, alles geschieht immerzu JETZT.

    Wenn nun das Christusbewusstsein geboren ist, - spirituell korrekt gesagt (lol):  Ist man sich des Christusbewusstseins BEWUSST geworden,  betritt man erst den Pfadlosen Pfad der kontinuierlichen Bewusstseinserweiterung.  Man könnte sagen: Die Geburt des Christus hat eigentlich kein Ende. Es ist die Geburt des "Sohnes" in den "Vater". In und AUS dem Vater.  Das Christusbewusstsein ist ein wachsendes Bewusstsein.  Das ist nichts, worüber man verfügen kann.  Geburt heisst im Grunde  BEWUSSTwerdung des Christus in uns. Anders gesagt, wir werden des Gewahrseins bewusst, eines wachsenden, das All unfassenden Gewahrseins.
    Der Verstand stellt sich die vielbesungene  Endlose Weite geographisch raumzeit-örtlich  vor. Dabei ist dies nur eine andere Metapher für forlaufende Erkenntnis aus dem Ursprung. In der poetischen Metapher Salomons küsst mich der Geliebte mit dem Kusse seines Mundes...
    Ich weiss nicht, wie andere Menschen bzw. der Buddhismus  den Begriff des Pfadlosen Pfades interpretieren, ich google auch nicht danach, sondern nehme einfach mal an, dass der Pfad deshalb pfadlos genannt wird, weil man erkennt, dass es keinen Weg zu gehen gab, insofern man jenseits aller Metaphorik und Symbolik ist und das gefunden hat, was eh "schon immer da war". Klaro!. Das ist eine retrospektive Erkenntnis, nachdem der Pfad sehr wohl gegangen worden  ist, anders ausgedrückt: der spirituelle Prozess gelaufen ist -  derweil man keine anderen Metaphern,Sprache, Bilder für den spirituellen Entwicklungs... ähäm Enthüllungsvorgang hatte als die uns zur Verfügung stehenden (Pfad, Weg, Reise usw.)..  Retrospektiv und aus der mit Sprache desidentifizierten transpersonalen Perspektive betrachtet, dürften wir -  bzw. der Endgültig Befreite -  streng genommen gar keine Sprache mehr benutzen bzw. jedes Wort, in Anführungszeichen setzen. Da gibt es radikale Nondualisten, militante Gläubige mit einem Faible für korrekten Sprachgebrauch im spirituellen Kontext, die es zum Allgemeinwissen und am liebsten zu einem allgemein befolgbaren Gebot machen wollen, nichts zu tun, gar nicht erst damit anzufangen, nach einem Weg zur Befreiung/Erlösung/Heilung zu suchen, weil es nichts gibt, was krank und heilungsbedürftig wäre  - alles ist "ES" -  und dass es keinen Weg gebe zur Befreiung, weil "alles schon da ist". Die würden es auch gerne zum allgemeinen Gebot machen, nicht mehr von Bewusstseinsentwicklung, sondern von -EntHÜLLUNG zu sprechen, weil sich ja doch nichts entwickeln kann, was schon da ist. Was für ein Mindfuck..., ein Mindfuck, der just enthüllt, dass sich ihnen ihre Wahre Natur weder enthüllt hat noch dass sie sie gefunden hätten - andererseits ihnen ihre Wahre Natur doch ganz bestimmt BEWUSST geworden wäre.... LOLOL! 

    Statt Heilung und Überwindung des Leidens zu realisieren, glauben sie trotz ihrer gegenteiligen Lippenbekenntnisse   insgeheim doch weiterhin an Krankheit, Elend, Tod - ja, sie gehen sogar so weit zu sagen, auch dies sei Ausdruck Gottes/ES und alles Übel könne man nur tapfer und resignativ bis ans Ende des Lebens ertragen.
    Die WAHRHEIT ist: Krankheit Elend Tod gibt es nur, solange der Mensch dem Tao Widerstand leistet, indem er seinem egomanischen Eigenwillen folgt - ganz gleich, ob dieser Eigenwille das Gute oder das Schlechte will! Fliesst er ohne Widerstand mit dem Tao - dem Willen Gottes - ist alles in bester Butter.

    Würde man diesen falschen Aposteln folgen, würde es konsequenterweise auch bald  keine spirituellen Bücher geben, in denen uns der Weg, die Reise zu uns SELBSt so schön und ergreifend beschrieben werden.
    Auch wenn die Sprache letztlich transzendiert wird: Die religiösen poetischen Metaphern dürfen wir nicht verbannen, sie sind keine banale "Romantik", sondern die Poesie ist die Sprache, die das Herz versteht und die Kraft hat, es zu öffnen.

    Paulus

    schreibt in einem seiner Briefe, dass Jesus durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat... richtig, so wie Jesus geht es jedem Menschen, der eine geistige Wiedergeburt erfährt,  seine "Auferstehung von den Toten": er hat Krankheit, Elend Tod besiegt durch das Bewusstwerden seines unsterblichen Bewusstseins.
    Korinther 1: Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?
    Es ist eben nicht so, wie Herr Callida schreibt, dass der Neue Adam nur so lange währt, als ihn nichts anficht. In Callidas Auffassung fällt der endgültig Befreite, der  Neue Adam  im Falle von Krankheit promptly aus der Gnade Gottes heraus und  in den Alten Adam, das alte Ego-Bewusstsein zurück. Das sind Schlussfolgerungen, wie sie der Verstand zieht, der eine ganz bestimmte (falsche) Vorstellung von Befreiung hat.
    Wahr ist: Wenn du das "Andere Ufer" erreicht hast  und dadurch das Gewahrsein  marktplatzresistent ist, kann nichts und niemand mehr das Wahre SELBSTbewusstsein aus seinem Fundament reißen. Es geht nicht um die Sterblichkeit, die Anfälligkeit, die Krankheiten des  Körpers/Materie, sondern um die Unsterblichkeit des Bewusstseins. Die Erkenntnis des Unsterblichkeitsbewusstseins löst  die Angst auf, die Angst vor dem Tod, die Angst vor Liebe, die Angst vor Menschen, dem Leben. . Angst ist das Fundament des Egos. Angst ist der Motor, der den Eigenwillen antreibt. Diese Angst ist mitsamt dem Ego aufgelöst. 
    Der Tod hat seinen Stachel verloren, das bedeutet nicht, dass man sich körperlich unsterblich oder unverletzlich dünkt,  sondern dass der Tod seine Kraft, seine bislang angstbesetzte  Bedeutung verloren hat  - in WIRKLICHKEIT ist der Tod ist nur ein Gedanke, ein leeres Wort.
    Es wird erkannt: Was gestorben ist, ist das Ego und das Ego ist das einzige, was stirbt, weil der Körper als Illusion erkannt wird.

    Im Falle von Krankheit ist es dasselbe wie mit dem Tod: die Krankheit hat ihren Stachel verloren, egal wie weh es tut, Krankheit ist nicht mehr das, was es vorher war, die früheren angsterregenden Assoziationen kommen nicht mehr auf. Da ist auch keine direkte Angst, zu sterben, zumindest nicht bei mir. Wenn ich meine "Komischen Herzattacken" (Angina pectoris-Symptome)  kriege, dann bekomme ich einen Schrecken wegen der Plötzlichkeit... klar gibts auch Widerstand gegen die Attacke, aber es fehlen alle die Gedanken, die mich in früheren ähnlichen Fällen heimgesucht haben: Ich kann doch nicht jetzt schon sterben, ich habe doch noch dies und jenes zu tun, zu erleben, zu machen, das Kind versorgen, eine Reise machen, Gott suchen und finden -   na ja,  all diese Ausreden halt, wie sie auch die zur Hochzeit geladenen Gäste im bibl. Gleichnis hatten: der eine musste einen Acker bestellen, der andere seine Frau begraben , wieder eine andere musste das Haus putzen...
    Früher betete ich in solchen Fällen:  ICH BIN NOCH NICHT SOWEIT! Lieber Gott, lass mich nicht sterben, ich will auch dies und jenes tun...Der Alte Adam hat noch gebetet.
    Heute bete ich nicht mehr. Wer am Anderen Ufer ist, der hat kein Du mehr, zu dem er beten könnte,  dem ist in der Einheitserfahrung mit Gott das Egokonzept samt Gotteskonzept gestorben.
    Heute bin ich immer "SOWEIT" .

    PS Aber vielleicht hat Herr Callida gar nicht den Endgültig Befreiten bezweifelt, sondern nur den, der sich engültig befreit "dünkt"? Der pöse Verwirrer...


    Suche zuerst das Reich Gottes...

    ist eine Aufforderung, die mir früher  viel Kopfzerbrechen machte. Irgendwie kam ich damit nicht zurecht und gab immer wieder frustriert die Suche auf. Ich wusste, dass ich dafür  nicht weniger als mein Leben hingeben musste. Darunter verstand ich zunächst alle meine Süchte und Abhängigkeiten aufzugeben. Ich habe aber niemals eine gezielte Askese nach Plan gemacht, wie sie in den Kirchen bzw. Klöstern praktiziert werden (s.a. evangl. Räte), obwohl auch das mich mitunter reizte... die Heiligkeit. Aaaach...

    Was die Süchte anging, führten mich die diesbezüglichen guten Vorsätze regelmäßig direkt in die Hölle , d.h. ich fiel nach großer Anspannung nach einiger Zeit wieder in die extreme Entspannung sprich: in den Rückfall. Dann geschah es, dass ich mir  den 'Alkohol bzw. Sex&Drugs&Rock'n Roll von neuem beschönigte  ja, mitunter sogar idealisierte  als das Rüstzeug eines jeden Künstlers und Rebellen und ich rief mir alle genialen Säufer und Grenzgänger  in Erinnerung, las ihre Bücher und fand mich als verkanntes Genie so recht eines Geistes mit ihnen. Baudelaire, Rimbaud,  Henry Miller, EE Cummings, später Ingeborg Bachmann, Duras, Huxley, Klaus Mann, Gottfried Benn uv.a.- sie alle rechtfertigten meine Selbstzerstörung.  Mit Ringelnatz  und meinen gleichgesinnten lasterhaften  literarischen Freunden verliess ich am liebsten den "schwankenden Boden der Nüchternen" -...
    Damals war ich wohl noch weit davon entfernt, zu glauben, dass Gott mich so annimmt, wie ich bin, bzw. hatte ich von Selbstannahme noch nie was gehört - mal ganz zu schweigen von der Einsicht, dass Gott und Selbst ein und dasselbe ist. Jedenfalls kam nach meinen lasterhaften Ausflügen immer der reuevolle Absturz, damit wechselte der literarische Gusto ins andere Extrem und in masochistischer Reuelust  und erneuter Sehnsucht nach Reinheit und Heiligkeit berauschte ich mich an dem grauenhaften Leben  div. Heiliger, der kleinen Therese von Lisieux, Simone Weil, Vincent van Gogh und ähnlichen Flagellanten. Es müssen Jahrzehnte gewesen sein, in denen ich derartig hin- und her pendelte und keine Mitte fand.

    Irgendwann mal, als es mir in der Anspannung  (beim "Vater") mal wieder so eng wurde, dass ich einfach loslassen mußte, um mich ins andere Extrem zu katapultieren,  ging mir ein Licht auf und ich blieb dann einfach auf der "entspannten"  - der "sündigen" Seite.  Ich wollte nicht mehr, ich wollte mich nicht mehr ändern, ich hatte keine Energie mehr weiterzukämpfen und kapitulierte. Mein mich ständig begleitendes  Lied damals: "Ich will so bleiben wie ich bin, lala"...  Hier war ich auf der Seite der GöttinMutter. Der Erlaubnisgebung. Mama!
    Irgendwie kam ich dann im Lauf der Zeiten drauf,   h i n t e r  meine Süchte und andere Abhängigkeiten zu schauen und erkannte, dass ich den Bock zum Gärtner mache, wenn ich etwas zu unterdrücken versuche, was überhaupt niemals das Licht der Welt erblickte: meine ureigenen berechtigten MATERIELLEN Wünsche und Bedürfnisse, meine Ansprüche ans Leben, an die Menschen.  Ich erkannte, dass ich ein Recht darauf habe, anständig behandelt zu werden, mich nicht als Putzlappen mißbrauchen zu lassen  - eine Not, die mir fast schon zur schwarzchristlichen Tugend geriet!

    Wo man aus Nöten Tugenden bastelt, gebiert es jedoch die gefährlichsten Dämonen, sie sind das Objekt christlicher Exorzisten, nur haben die keine Ahnung, dass sie die Teufel exorzieren, die sie selbst ins Leben riefen!)  Ich kam zum seligen Schluss,  dass ich ein Recht auf ALLES hatte, was das Leben zu bieten hatte. Ich will ALLES, wurde zu meinem neuen Motto. Nicht nur fragwürdige ideele Werte...Auch und sogar einen Lottogewinn zog ich dabei in Betracht, das schmutzige Geld. Wohlstand. igitt.  Ich machte eine Liste all meiner materiellen Wünsche, manche konnte ich mir schnell erfüllen z.B. Nachtwanderungen, nackt im Regen tanzen, nackt in Weihern baden, Tages-Eisenbahnreisen ins Blaue, ...

    Letztlich ging es aber doch nicht um die Erfüllung all meiner Wünsche und Bedürfnisse, sondern allein darum, dass sie ans Licht kamen und akzeptiert wurden, damit waren die Wünsche gezähmt  - das Annehmen löste meine Wünsche in Nichts auf und das war es wohl, was mich in die Gegenwart brachte und mich erkennen liess: Das Reich Gottes beginnt mit der Annahme all dessen, was mich JETZT ausmacht. Und damit fing die Achtsamkeit an und ich hieß alles herzlich willkommen, was das Licht der Welt erblicken wollte. Erlaubnisgebung. Alles darf sein.
    Tiefenprozesse = Umkehr is=Weltverlassen!


    Skrupellos

    Neulich schrieb ich, wie ich meine Krötens auf den Kopf haue, dass ich mir weder etwas versage, noch spare. Was gefällt, wird meist spontan im Vorbeigehen gekauft. Klar kaufe ich mitunter auch ziel,- plan und absichtsvoll, z.B.  das Essen für heute, d.h. ich habe nur den Plan, in den Rewe-Markt einkaufen zu gehen, der Rest erledigt sich im Vorbeigehen... irgendeine Vorstellung von dem, was ich kochen werde,  wird sich schon einstellen;
    manchmal kaufe ich auch auf Vorrat für einige Tage im voraus. Dann schmeiss ich halt meinen alten Kühlschrank wieder an. ES gibt keine festen Gewohnheiten mehr. Am liebsten sind mir jedoch leere Schränke - obwohl ich auch das nicht mit Bestimmtheit behaupten könnte, denn wohin mit den "gefälligen" Sachen, die ich so ohne Nachdenken und im Vorbeigehen kaufe.... LOLLOLOL... Die moralitäre "spirituelle Korrektness" würde jetzt meckern: Hö hö, und das nennst du Wunsch-, Ziel- und Absichtslosigkeit, he? Und Nachdenken ist passé, wie?  Du kannst nicht ein Wort in deinen Blog schreiben, ohne nachzudenken...
    So isses - was für ein Mysterium...LOL!


    Abaelard und Heloise

    waren  Eintagsfliegen, wie fast alles, was ich erfinde nur für den Moment, den Tag, oder eine bestimmte Gelegenheit gedacht ist. Nichts, was ich erfinde, wird auf Dauer konserviert, nichts hat Dauer. Es war nur ein Scherz, weil ich für die Nitya-Kaiser-Wilhelm-Collage Köpfe brauchte, die ich an des Kaisers Gürtel baumeln liess. Ich weiss, dass es Leute gibt, die glauben, dass sich dahinter eine Liebeserklärung an Herrn Callida verbirgt. Weit gefehlt. Ich habe bei der Wahl von  Heloise und Abaelard nur an die geistigen Bande gedacht, sie waren kein Liebespaar im gewöhnlichen Sinne sondern "Bruder und Schwester im Geiste".
    Auch meine Frage, ob sich hinter Herrn Callida nun ein Djelil oder ein Schlemihl  verbirgt - (ein Liebchen oder ein Diebchen) mag für manche Spekulanten ein Anlass gewesen sein, mir Liebesgefühle gegenüber Herrn Callida zu unterstellen.   Djelil ist der Vorname meines Mannes, die Bedeutung "Liebchen" habe ICH diesem Namen verliehen, weil ich's gerade passend fand...


    Ayn Rand

    war eine Philosophin. Ich habe mich in ihr getäuscht.  Nach Wikipedia ist sie die "Erfinderin" des Objektivismus. Ich dachte immer, das war Aristoteles... Na ja, im Grunde ist jeder der mit dem Egomind identifiziert ist, ein Objektivist, wenn auch kein Philosoph.. Wenn ich mich richtig erinnere, wird sie jedoch oftmals in spirituellen Zusammenhängen erwähnt. So läßt mich  auch die obige Rand-Sentence zunächst vermuten, dass sie Zugang zum "Subjektivismus" hatte, zum Unbewussten, zu Gott/SELBST. Wenn aber ihr Buch "Atlas Shrugged" die letzte Antwort ist, dann hat sie wohl die  Objekt-Subjekt-Trennung zu Lebzeiten nicht überwunden.
    Eine Zeitlang kann ich das Spielchen mitspielen, lange kann ich allerdings solche Philosophien nicht mehr diskutieren, ohne Kopfschmerzen zu kriegen. Viele Philosophen stützen sich zudem weniger auf ihre Intuitionen, als auf vorgefertigtes Wissenschafts-Wissen. Wenn z.B. Ayn Rand über die Wahrnehmung der Tiere schreibt, stützt sich dieses Wissen auf biologische Forschung bzw. Fremdwissen- dazu kann ich selbst  gar nichts sagen, weil ich darüber keine direkte unmittelbare Erfahrung/Erkenntnis habe. Ich wills auch nicht "wissen" -  eben weil es second-hand-Wissen ist und das kommt bei mir nicht mehr an,mein Mind kann es nicht mehr erfassen, wie an Teflon perlt es  einfach ab.  Entweder kann mein Mind spontan und stante pede verstehen, um was es geht  oder gar nicht. Ein Nachdenken über diese Dinge geht nicht mehr, das entzieht sich alles meinem Willen.

    Um "Metaphysics" zu diskutieren, ist es nötig, zu trennen - Nur: Es ist mir unmöglich geworden,   e r n s t h a f t   das Objekt vom Subjekt zu trennen.
    In der Diskussion um Ayn Rand ging es vorrangig um die Frage, ob etwas objektiv existiert, wenn keiner da ist, der die Dinge bemerkt.  Das ist wohl eine uralte Streitfrage, - und die läßt sich erst beantworten, wenn der GEIST die Objekt-Subjekt-Trennung überwunden hat: Weder dies noch das. Wer diese Trennung für sich überwunden hat, der hat auch die Hitler-Holocaust-Sache für sich entschieden. Denn in der ging es im Grunde um nichts anderes.
    Ayn Rand ist sehr amerikanisch. Die Amerikaner lieben es, sich ihr Glück selber zu zimmern. Das Positive Denken ist auch so eine Erfindung...


    Objektpermanenz

    Diesen Begriff fand ich neulich im Zusammenhang mit der kognitiven Entwicklung des Kindes im 24. Monats, als mich die Frage beschäftigte, ab welchem Zeitpunkt dem Menschen das Causalitätsprinzip bewusst wird. Der Begriff der Objektipermanenz beschreibt das "Bildermachen" des Egominds und das Behalten des Bildes im Gedächtnis. Das kleine Kind ist z.B. erstmals fähig, das Bild seiner Mutter zu speichern und es vertraut darauf, dass die Mutter wieder auftaucht, falls sie mal aus dem Blickfeld verschwindet. Das Bild der Mutter wird mit der Zeit und mit der Erfahrung mit ihr mit Daten angefüllt. Die Fähigkeit zur Objektpermanenz ist nichts anderes als die Fähigkeit der KONZEPTUALISIERUNG des Egominds.

    Ohne Objektpermanenz kann man die sog. Realität nicht händeln.  Um zum Supermarkt zu gehen, muss ich mir eine Vorstellung machen -  ich muss mir den Weg, das Gebäude vor Augen stellen,  wenn ich meine Absicht, einkaufen zu gehen, verwirklichen will.
    Bei der Objektpermanenz handelt es sich um gespeicherte Erinnerungsbilder. (Ich war heute beim Zahnarzt und bekomme nach der Behandlung einen neuen Termin für eine Wurzelbehandlung. Prompt erscheinen die gespeicherten Erinnerungsbilder an vergangene Wurzelbehandlungen und es regt sich Widerstand in mir und so etwas wie die alte Zahnarztangst will aufkommen.  Damals waren diese Behandlungen noch blutig, da wurde geschnitten und genäht, dabei wurde ich bis über die Augen mit grünen Tüchern bedeckt). Weil ich mir heute aber dieser Bilder als Vorstellungsbilder bzw. Bilder der Vergangenheit bewusst werde, kann sich auch die Angst nicht mehr entfalten.)
    Wir sind mit diesen Bildern  bzw. Objektpermanenz - identifiziert und halten sie für die Wirklichkeit. Alles, was wir gelernt und als Wissen gespeichert haben fällt in die Rubrik Objektpermanenz.


    Angelernt

    "Angelerntes Wissen" zu speichern,  beginnt mit der Realization der Objektpermanenz des  Bildes der Mutter oder ersten Bezugsperson. Vor dem 24. Lebensmonat ist nach Jean Piaget das Kind noch nicht imstande, zu "wissen", dass die Mutter zurückkommt, wenn diese sich aus seinem Blickfeld entfernt. Aus den Augen - aus dem Sinn. 
    Ab dem 24. Monat bilden sich die Objektimago  und damit wird der Anfang der "Geschichte" wird gesetzt, die Imaginationskraft  tritt in Kraft, und das Theater bzw.  der Film des Lebens wird  mit Objekten bevölkert, die wir "im Sinn" behalten, auch wenn sie "aus den Augen" sind . Die Vorstellung (im Sinne einer Bühnen- oder Film-Aufführung)  beginnt.
    Das Kind hat sich das Wissen um die Mutter "angelernt". So wird die Außenwelt cognitiv verarbeitet und vereinnahmt und zu Bildern (und Geschichten) verarbeitet, Bilder, mit denen wir uns identifizieren und die wir für real halten.
    Das Bewusstsein des Nichtwissens basiert u.a. darauf, dass man sich dieses Vorgangs des Bildermachens gewahr wird.  Gewahrsein enthüllt nicht nur  die Illusionshaftigkeit unserer Vorstellungswelt, sondern auch die der sog. Realität, die auf dieser Vorstellungswelt aufbaut bzw. IST.
    Die Diskussion um Ayn Rand und ihres abgehalfterten Objektivismus führte mich gerade zu der Frage, inwieweit der Objektivismus mit Zen in Zusammenhang gebracht werden kann, mein "Sparringparter" T.K. ist nämlich ein Zen-Anhänger... und ZEN ist jenseits der Subjekt-Objekt-Trennung. Also frage ich Google nach ZEN und Objektivismus und kriege folgenden Link serviert: Morgan D. Rosenberg, Dark Buddhism
    darkbuddhism.com/ 
    Dunkler Buddhismus? noch nie gehört.Aber gut...


    Gottes Wille.

    Alles, was geschieht, ist Gottes Wille. Dagegen hat keiner was zu sagen, solange es sich nur  um Gutes handelt... LOL
    Ich lese über Bert Hellinger. Demnach muss er ein radikaler Determinist gewesen sein.

    Auszug: "Doch auch die politischen Ergebnisse faschistischer Politik und Hitlerscher Entscheidungen werden von Hellinger gewuerdigt. Die Judenvernichtung, der Eroberungsfeldzug gegen Osteuropa, die Euthanasieprogramme: Nach Hellinger haben hier Menschen schlimmste Sachen angerichtet; doch gleichzeitig rechtfertigt er alle Ergebnisse faschistischer Politik mit dem Hinweis auf einen uebergeordneten Zwang: Wir muessen zugeben, dass auch das Boese in den Haenden von groesseren Maechten ist und einem groesseren Ganzen einen Sinn hat."
    Tja, stimmt, das Böse hat ebenso sehr seinen Sinn wie das Gute - aber wer will das schon zugeben, wenn es um Adolf Hitler und den Holocaust geht...  Da wird aus dem Gutmenschen nicht selten eine reißende moralinätzende Bestie.
    Letztlich - so könnte man interpretieren -  läuft es bei Hellinger ebenfalls auf Akzeptanz  und Annahme dessen, was ist, aus.  Alles, was geschieht, ist unpersönliches Schicksal, dem niemand entgehen kann.  Widerstand gegen das, was ist, macht krank.
    Hm... das stimmt, dennoch...das sieht mir ganz danach aus, als ob man nach guter schwarzchristlicher Manier nur das akzeptiert, was von außen auf den Menschen zukommt. Die Reaktion des Menschen auf diese äußeren Einflüsse, -  u.a. gerade eben sein Widerstand !!! -  wird nicht in die Akzeptanz mit hineingenommen.
    Das Buch, welches ich mir von B. Hellinger bestellte, war nicht mehr lieferbar.

    Alice Miller

    ist der krasse Gegensatz zu Bert Hellinger. A.Miller indes hat mir mit ihren Büchern sehr geholfen, zum Anwalt des inneren Kindes zu werden. Die Kritik an A. Miller geht zumeist dahin, dass sie die (mißbrauchenden und mißhandelnden)  Eltern zu Tätern und die Kinder zu Opfern mache, wenn sie die "Anklage" vertritt. Das hat sie wohl bewogen, ihr Buch "Das Drama des begabten Kindes" zu überarbeiten.
    Für mich war es wichtig, mich als Opfer anzuerkennen, weil ich mir selbst die Schuld an meinem Schicksal gab und den Opferstatus hasste wie die Pest, ich war tough, immer on top  und sonst gar nix. .
    Als ich gerade Alice Miller vs. Bert Hellinger googelte, um Alice Millers Ansicht zu B. Hellinger zu erfahren, fiel mir folgendes in die Hände. Ich gebe hier die ganze Antwort von A. Miller auf einen Leserbrief wieder, der unter folgendem Link zu lesen ist.
    http://www.alice-miller.com/leserpost_de.php?lang=de&nid=2944&grp=0110

    Antwort von Alice Miller:
    AM: Ihre Zuschrift ist ein Beispiel für die Verwirrung und mangelnde Klarheit in vielen Therapien, auch in solchen, die sich (tatsächlich oder angeblich) Mühe geben wollen.
    Sie kommen offenbar von der Praxis der Familienaufstellung, deren eigentlicher Sinn doch darin liegt, dass die Klienten ihre Gefühle eben gerade NICHT FÜHLEN, sondern sich den Manipulationen fügen sollten. Da Sie nicht länger leugnen können, dass fast alle Klienten misshandelte Kinder waren, geben Sie das zu, versuchen aber doch, mit Hilfe der Manipulation die Klienten zum Verzeihen zu bewegen. So bringen Sie die Strategien der Schwarzen Pädagogik in die angebliche Therapie, die gleiche Strategie, die das Kind einst krank gemacht hat.
    Den Klienten zu sagen, ich stehe auf deiner Seite, ich verurteile die Übergriffe deiner Eltern, und du darfst das auch, aber gleichzeitig musst du auf einer anderen Ebene doch vergeben, kann ja nur Verwirrung stiften und wird verhindern, dass die Klientin eine eigene authentische Haltung gegenüber den Eltern entwickelt. Diese Art von "Therapien"ist sogar verwirrender als die Psychoanalysen, die das ehemalige Kind ja offen beschuldigen, während solche „wohlmeinenden“ Therapien die Klienten eher dazu verführen zu glauben, sie hätten nun endlich eine geeignete Begleitung gefunden, auf die sie sich verlassen können.
    Natürlich gibt es viele Leute, die aus der unbewussten inneren Not heraus solche schön klingenden Formulierungen begrüßen, weil sie nur das kennen und sehr früh lernen mussten, daran zu glauben. Doch mit der Zeit werden sie vermutlich neue körperliche Symptome entwickeln, weil sich der Körper nicht von der Wahrheit abbringen lässt und gegen die angebliche "Moral" immun bleibt. Er wird weiter darauf bestehen, dass seine Signale ernst genommen werden und den Selbstbetrug nicht unterstützen. Zitatende

    Dem stimme ich  uneingeschränkt zu.  Ich kann u.a. auch bestätigen,  dass ich mich damals in der Klinik Grönenbach (ca. 1997) durch die "Gute Führung"  d.h. durch das Soufflieren des Therapeuten in jeder Hinsicht vergewaltigt und re-traumatisiert fühlte; ich  wurde im Rahmen der Gruppentherapie  von einem  Therapeuten solange bearbeitet, bis ich jeden Widerstand aufgegeben habe und  unter Tränen "zugegeben" habe,  was mir die "Gute Führung" nicht aufgehört hat zu soufflieren,  nämlich die große Lüge, dass ich meine Therapeutin  l i e b e  (!) - die ich gerade mal ein paar Tage "kannte"  und mit der ich zu dem Zeitpunkt schon einen schweren Konflikt hatte, dem sie sich aber nicht gestellt, sondern gleich durch Urlaub entzogen hatte.  Der Konflikt wurde nicht mal thematisiert - man liess mich gar nicht zu Wort kommen - , statt dessen versuchte der Therapeut mir einzureden, ich projeziere meine Mutter auf die Therapeutin, weil mich die Therapeutin wie meine Mutter verlassen habe... (So eine Konfliktverlagerung nennt man "Verschiebung" und gehört zu den psychologischen Abwehrmechanismen insbesondere der Macht(in)haber - bei ungeheilten Therapeuten eine übliche Reaktionsweise.
     Dies geschah zwar außerhalb des Familienstellens in der normalen Gruppentherapie, doch war es offenbar üblich, dass sich die Therapeuten auch außerhalb des Familienstellens  gerne des "Soufflierens" bedienten, ganz allgemein wußten die Therapeuten besser als die Patienten, was diese wollten und so "befahlen sie den Leuten, was die Leute wollten"  (Bert Hellinger) .
    Es hat Jahre gebraucht, bis ich mich davon erholt habe, zumal ich keinen Therapeuten fand, der bereit war, Therapieschäden zu therapieren.

    Noch einmal: Die "Anklage" ist der Zwischenschritt, der missing link, welcher zur Heilung des Opfer-Seins führt. Eine voreilige Versöhnung  herbeizuführen, bevor das Opfer sich überhaupt als  ein solches erfahren und gewürdigt hat, ist wie A.M. oben andeutet, eine Re-Traumatisierung durch schwarzautoritäre Aktionen. - denn es ist ja so, dass das Opfer sich i.d.R.  als der Schuldige Part an Mißbrauch und Mißhandlung fühlt. 

    Anzuklagen heisst, sich zum  Anwalt des Kindes zu machen, was wir einst waren und tief innen noch immer sind. Dieser Anwalt ist niemand anderes als unser guter Animus, der Mann in der Frau, der "Bräutigam" des Herzens - anders gesagt: der Erwachsene in uns, der mit dem guten  erwachsenen Elternteil in uns eine Liäson eingeht, um dem Kind endlich den Schutz, Liebe und Fürsorge zukommen zu lassen, die es niemals bekommen hat. In Gegenwart dieses inneren Erwachsenen war ich fähig, Wut und Hass zuzulassen - alles Gefühle, die ich bis dato immer gegen mich selbst gerichtet hatte.  Ich rate für diesen Prozess zu einer therapeutischen Begleitung, wenn möglich zu einer,  die NICHT mit dem Aggressor identifiziert ist, d.h. nicht die Eltern schützt. Ich bin alleine durch, aber ich habe mich mit dem Hass, der Wut, dem "Gerechten Zorn der Göttin" teilweise zu sehr identifiziert, das hat die Phase  unnötig verlängert.
    Vorsicht: Hass ist ein schreckliches, aber sehr mächtiges und kraftvolles Gefühl, Hass muss man aushalten können, wer sich zu sehr an diesem Gefühl berauscht, kann auch darin ersaufen.



    0 0




    Radikal-neutrale Wahrnehmung

    Was ich neulich über Samarpan las, läßt mir noch immer keine Ruhe. Zur Erinnerung: Samarpan soll von sich erzählt haben, dass ihm nicht bewusst wurde, dass ein Kind am Ertrinken war... er war nicht handlungsfähig. Warum und wieso weiss ich bis heute nicht, dennoch hat mich diese Sentenz zu einigen Gedanken über die "radikal-neutrale Wahrnehmung" inspiriert, wie ich sie aus eigenem Erleben her kenne und definiere.

    Unter radikal neutraler Wahrnehmung verstehe ich,  dass man die Zeichen nicht mehr auf die gewohnte Art deuten kann, weil man die Dinge, dieäussere Welt nicht mehr interpretiert.  In diesem Zustand wird  z.B. ein ertrinkender Mensch mit entsprechenden Signalen  nicht als solcher wahrgenommen... man hört quasi nur nichtssagende bedeutungsentleerte Geräusche.  Neutrale Wahrnehmung versteht die eigene Sprache nicht mehr und ist auch nicht mehr imstande, die Buchstaben der Schrift  ihrem Sinn nach zu entziffern. Auf Dauer wäre solche eine Wahrnehmung nicht möglich und wer eine solche nicht unterbrechen kann, hat ein Problem.
    Je nach Blickwinkel sieht man hier
    eine junge oder eine alte Frau


    Ich habe diese Art von Wahrnehmung früher sogar mal geübt , ist gar keine schlechte Übung, sie befreit von gewohnheitsmäßiger Sehweise und fördert die Kreativität. Genauso kann man z.B. üben, die Dinge ihrer gewohnten Form nach nicht mehr wahrzunehmen, sondern den Umrissen nach. Künstler können das sehr gut. Das ist eine Positiv-Negativ-Vertauschung. Statt die Dinge bzw. die Formen der Dinge sieht man die  Umrisse der Gegenstände als positiv. Zu dieser Zeit wachte ich des nachts auch öfters auf, wobei ich meine Umgebung nicht mehr erkannte, weil sich alles umgekehrt hat, die Umrisse bzw. der Hintergrund der  Möbel und anderer Gegenstände waren als Formen sichtbar, die Möbelumrisse aber waren verschwunden bzw. als solche nicht erkennbar; das war ganz schön erschreckend am Anfang. Allerdings hielt das nie lange an und nach ein paar Sekunden hatte sich alles wieder normalisiert.


    Heute interpretiere ich diese Zustände/Zwischenfälle so, dass mir da ein praktischer Anschauungsunterricht in der Rubrik:  "Auflösung der Formen" zuteil wurde! Neutrale Wahrnehmung! Aber radikal! Oh boah, da war ich aber froh, dass mein Blick sich so schnell wieder normalisierte und in die alte Konditionierung zurückkehrte!


    Damals als mir das geschah, konnte ich diese Erfahrungen nicht einordnen, ich habe das nicht mit Spiritualität oder neutraler Wahrnehmung in Verbindung gebracht. Erst heute in der Retrospektive werden mir Erfahrungen klar, für die ich früher keine Worte hatte. Ich war froh, dass ich diese Dinge ertragen konnte, ohne gleich zum Doc zu laufen: Herr Doktor, Herr Doktor, zu Hilfe... die Welt löst sich auf.

    Diese Übungen für Maler kann ich nur jedem empfehlen, der mal konkret erleben will, wie sich Formen "auflösen", bzw. die gewohnte Sicht auf die Formen/Dinge sich verändert.  Dazu nehme man sich am besten
    ein x-beliebiges Bild - vielleicht ein Portrait aus einer Zeitschrift o.ä. und drehe es  auf den Kopf. Dann male man das Bild ab, indem man die Umrisse des Gesichtes nachzeichnet. Das Umdrehen macht i.d. Regel, dass man vergißtm dass man ein Gesicht zeichnet...
    Oder man schaue so lange auf einen Gegenstand,  - ein Bild an der Wand, eine Uhr o.ä. - bis sich der Gegenstand auflöst und der Hintergrund als abstrakte Form sichtbar wird. Ich denke, jeder kennt das Bild von der Vase, deren Hintergrund sich als zwei Gesichter darstellt.
    (Ich habe damals sogar einmal die Stille als Hintergrund "gehört". he he)

    Ähnlich machte ich  es mal  mit dem Lesen. Ich starrte so lange auf die Textstelle, bis mir der Sinn des Gelesenen und die Bedeutung der Worte und Buchstaben total fremd wurde.In diese Sparte gehört auch mein Einschlafzeremoniell, welches ich früher öfter anwandte, wenn mich der Straßenlärm o.ä. nicht einschlafen liess: Ich konzentrierte mich so lange auf den Lärm, bis er seine Bedeutung als negativ besetzter "Lärm" verloren hatte und zu einem neutralen Geräusch wurde und manchmal sogar wie Musik von verschiedenen Instrumenten klang.

    (
    Je nach Blickeinstellung sieht man
    entweder eine Vase oder zwei Gesichter
    Was ich aber sagen will:  Es reicht völlig aus, wenn dieser Umschlag/Switch in die "radikale Neutralität"  ein einziges Mal gelungen oder vielmehr  "zugestossen" ist und bewusst erlebt wurde.  Es geht nämlich keineswegs darum, dass man sich eine solche Sicht- oder Hörweise angewöhnt oder aus dem Hin- und Herswitchen einen Sport macht, sondern nur darum, die Wahrnehmungsgewohnheiten ins Bewusstsein zu heben. Die tiefere Bedeutung dieser Dinge wird mir erst heute nach vielen Jahrzehnten klar, heute  finde ich auch die passenden Begriffe dafür.

    Im Grunde gehört all dies in die Rubrik der neutralen bzw. der "Reinen Wahrnehmung".  Gerade frage ich mich: Ist es möglich, dass es Menschen gibt, die am hellichten Tage unvorhergesehen und plötzlich  von der Wucht einer derartigen Wahrnehmung aus den Socken gehauen werden? Ich erinnere mich da gerade an Schilderungen von Menschen, denen die Welt in Fragmente oder Pixel zerfiel - sichtbarlich vor den eigenen Augen. Normalerweise kann man davon ausgehen, dass außergewöhnliche Phänomene, die  sich vor den sinnlichen Augen abzuspielen scheinen, Halluzinationen sind...Aaaber: Es könnte sich jedoch bei dieser Art von "Weltuntergang" aber auch um eben jene Wahrnehmungsverschiebung handeln, die gerade oben beschrieben habe - wobei der Hintergrund in den Vordergrund rückte und als "Pixel" interpretiert bzw. wahrgenommen wurde, weil dieser Begriff sich zur Beschreibung am besten zu eignen schien.

    Es geht in diesen Dingen wie bei aller geistiger Erkenntnis nicht um eine dauerhafte  - das Ego will immer Dauer -  eine dauerhafte Veränderung in der Wahrnehmung; eine andauernde radikal-neutrale Wahrnehmung ist nicht möglich. Es geht auch niemals darum, die Wahrnehmung dauerhaft zu verändern, sondern sich dauerhaft von der uns ankonditionierten Wahrnehmung zu dekonditionieren/desidentifizieren!
    Es sind dies immer die  kurzen Enthüllungs-  oder Gewahrseinsblitze, die von der Identifikation befrein, aber sie befreien uns nicht von den Objekten  der Wahrnehmung selbst. Desidentifikation bedeutet ganz einfach, dass man den Glauben an die alte Wahrnehmungsweise verliert bzw. die Realität der äusseren Welt, die wir wahrnehmen, nicht mehr ernstnehmen. Die Konditionierung ist erschüttert. Wo die Identifikation wegfällt, berührt die äussere Welt nicht mehr auf die alte gewohnte identifizierende Weise.  Am Ende des Transformationszyklus ist der Raum oder der  Baum wieder ein Baum ein Baum ein Baum - man ist nur nicht mehr mit dem Wissen über den Baum identifiziert.

    Fazit:  Die radikal-neutrale Wahrnehmung ist nicht alltagstauglich. Man sollte ihrer nicht ausgiebig frönen, da unter dem Einfluss dieser "Droge" alle möglichen und unmöglichen Dinge passieren können.
    Am Ende ist es so,  dass der Göttliche Gleichmut weit bekömmlicher ist als die radikal-neutrale Wahrnehmung, da der Gleichmut nicht nötig hat, die Sinne auszuschalten, wie es die radikal-neutrale Wahrnehmung  erfordert.

    Fazit 2: Samarpan hat meditiert. Punkt. Jetzt wisse mer's. Endlich. LOL.

    PS: Noch mal kurz, damit die Klarheiten restlos beseitig werden.  Die ungefährliche einfache gemeine Neutrale Wahrnehmung beruht auf der nichtwertenden Sichtweise, diese schliesst die Sinne nicht aus, alles bleibt intakt. Im Gegensatz dazu die radikal-neutrale Wahrnehmung, die wohl nebst der Nichtwertung auch die Eigenschaftlosigkeit der Dinge beinhaltet.... hehe, wie gesagt, soweit muss man  nicht gehen... - es reicht völlig aus, wenn man sich ein einziges Mal als das eigenschaftslose Bewusstsein/Gewahrsein erkannt hat, dann ist niemand mehr da, der... hehe


    Buchempfehlung: Aldous Huxley, Die Pforten der Wahrnehmung
    https://www.google.de/search?q=the+doors+of+perception+latin&ie=utf-8&oe=utf-8&gws_rd=cr&ei=_MqPVdTLNsv1UNTapNAC#q=the+doors+of+perception+pdf




    0 0



    Scheinbarkeit vs. Illusion

    Herr Callida sagt,  dass der Mensch jenseits von Ego immer noch menschlich ist, in dem Sinne,  dass der nämlich genauso Zahnschmerzen kriegt wie jeder andere und dass vor diesem Zahnschmerz jeder Glaube an die Scheinbarkeit des Körpers  in die Knie geht, -  WETTEN, DASS...?

    Wetten, dass einer solchen Argumentation u.a. die falsche Vorstellung des Egominds zugrunde liegt, dass Desidentifikation gleich Nichtvorhandensein (in diesem Fall von Schmerz)  bedeutet?  Die Erkenntnis der Scheinbarkeit des Körpers ist aber im Grunde nichts als die Erkenntnis der IDENTIFIKATION des Egominds mit dem Körper. Diese Erkenntnis befreit dich dementsprechend auch nicht vom Körper, sondern nur von der Identifikation mit dem Körper/Materie. Himmelsack ...!

    Callida's Argumentation kommt aus dem Verstand und ist dementsprechend UNWAHR. Der alte Egomind kann sich nicht vorstellen, dass der Mind jenseits des Jordans neu programmiert ist - besser gesagt: in stetiger Neuprogrammierung befindlich  und deshalb nicht mehr so leicht  im Stande ist, auf die alte Art und Weise Schlussfolgerungen zu ziehen und hypothetisch zu denken und wie zu guten Alte-Adams-Zeiten das Gestern ins Morgen zu transponieren. Vergangenheit bzw. die vergangene Erfahrung als allgemeingültig  in die Zukunft zu setzen. Herr Callida glaubt ganz wie Herr Normal, dass das, was gestern war auch heute ist ebenso auch noch  für morgen und alle ZEITEN gilt. Herr Callida's linear-diskursives Denken  macht eine eindeutige Aussage über den zustandslosen Zustand jenseits von Ego, der ÜBER den Verstand/Denken geht.
    Das wäre ja nicht weiter schlimm, wenn Herr C. sich nicht als spirituell erfahrene Kapazität geben würde und tatsächlich auch sehr viel Wahres geschrieben hat. Allerdings sind es gerade solche Äusserungen, die zeigen, dass da eine tiefe Kluft herrscht zwischen dem, was er sagt und dem, was er IST!
    Egal, was Herr Callida sagt - WAHR ist:
    ICH, als ALL-EINiges SUBJEKT bin weder imstande, mir  JETZT  eine GESCHICHTE von einem schmerzenden Zahn auszudenken, der mich aus der Gnade hauen könnte, noch bin ich fähig, an eine solche "Vision"/Vorstellung zu glauben. Solange Herr Callida kein ALL-EINIGes SUBJEKT ist, wird er an seine Illusionen und Vorhersagen glauben... und natürlich an Logik, an Causalität und den ganzen unnötigen Kram - an alles, was man sich nur DENKEN kann! LOLOLOL!

    Scheinbarkeit... hm...Illusion oder Illusionshaftigkeit (der sog. Realität) ist m. E. ein besserer Begriff, weil der  nicht so gebräuchlich ist auf der  personalen  Ebene und deshalb keinen Anlass für Mißverständnisse bietet. Dennoch: Scheinbarkeit, Illusion, Täuschung - egal, welchen Begriff man auch wählen mag, er ist nur Annäherung an die Wirklichkeit, es gibt halt kein treffendes Wort für etwas, was einerseits ist und andererseits nicht ist. 
    Gleich welchen Begriff man bevorzugt, man muss die personale und die transpersonale Ebene im Auge behalten und differenzieren. Das Wort "scheinbar" wird auf der personalen Alltagsebene sehr häufig als synonym für "offenbar" gebraucht: z.B. Scheinbar hat jemand etwas verwechselt. Wenn man dieses Wort benutzt, muss man deutlich machen, für welche Ebene - dual/nondual - es gemeint ist, wenns nicht aus dem (spirituellen) Zusammenhang heraus deutlich wird. Sonst sorgt es für viel Verwirrung. Mit dem Wort Täuschung ist es ähnlich.Man kann zu jemand sagen: Du täuschst dich und beides meinen:  personal - sich in einer bestimmten Sache täuschen oder transpersonal gemeint im Sinne von "Alles ist Täuschung".
    Deshalb bevorzuge ich den Begriff "Illusionshaftigkeit"-

    Aufgeschnappt

    Im Netz läuft mir ein bekannter Philosoph in den Fokus, der tatsächlich von "mystischen Weltanschauungen" spricht, soll er tatsächlich nicht wissen, dass Mystik iJenseits von allen Weltanschauungen ist? Derselbe Philosoph findet eine "rationale Mystik" als Widerspruch in sich.   Himmel, denke ich, hat der Kerle denn noch nie über seinen philosphischen Tellerrand geschaut?  Das ist doch nur scheinbar so, Herr Müller!  - ("scheinbar" ist hier im normalen Sinn gebraucht,das merke ich jetzt nur mal an wegen der Veranschaulichung dessen, was ich oben mit Ebenenkonfusion meinte).
    Mystik ist TRANSrational, aber nicht irrational; eine "rationale Mystik", wie ich sie verstehe,  grenzt sich als solche vor allem ab von den romantisch-mystischen Schwarmgeistern der Heiligkeit. Die Vertreter der "rationalen Mystik"  zeichnen sich immer durch  äusserst trockene Nüchternheit aus, die den numinosen Bereich der Heiligkeit i.d.R.  transzendiert hat. In diesem Fall schliesst die trockene Nüchternheit den Narren und den Trottel keineswegs aus, sondern ein...LOL.
    http://www.feuerbringer-magazin.de/2014/10/07/unsinn-ist-kein-akademisches-fachgebiet/

    Andreas Müllers Statement ist ebenso unsinnig wie das Buch, welches er kritisiert. (Dark Buddhism)
    Ach diese Philosophen - so nah sind sie dran...


    Trottel-Ich

    Wie ich schon im Zusammenhang mit Edgar Hofers Video-Satsang feststellte, bin auch  ich jenseits des Jordans noch genauso ein "Trottel" wie ich früher diesseits des Jordans einer war. An Weltklugheit habe ich wohl weder zugenommen noch abgenommen.  Es ist so, dass ich oft die selben "Dummheiten" mache oder sage wie früher auch, nur habe ich mich damals für meine "Blödheit" gegeisselt und verurteilt. Alle Dinge, für die ich mich früher verurteilte und schämte, tue ich immer noch, sie lassen mich im Gegensatz zu früher nurmehr kalt. 

    Aktuelles Beispiel: Ich glaube,  meinen Wohnungstürschlüssel irgendwo vergessen oder steckengelassen zu haben. Ich gehe zum Hausmeister, dem ich einen Zweitschlüssel zur Aufbewahrung für diese Zwecke gegeben habe. Der aber kommt nicht in seine eigene Wohnung, weil sein Sohn gerade zu Besuch ist und mit dem Wohnungschlüssel unterwegs ist. Er holt eine große Leiter, steigt durchs Fenster und öffnet mir von innen die Tür. Ich bin höchst erfreut über die schnelle und effektive Aktion und lade ihn auf ein  Bierchen in die Poststube ein. Dass ich ihm gar nichts schuldig bin, weil ER ja schuld daran ist, dass ich meinen Zweitschlüssel nicht kriegen kann, ist mir sehr wohl bewusst, aber ändert überhaupt nichts an meiner Reaktion, die impliziert, ICH hätte die schuld daran, weil ja ICH den Schlüssel verschlampt habe. Irgendwas schien mir komisch an der ganzen Sache und später kam ich drauf: Es war nicht das erste Mal, dass ich meinen Zweitschlüssel beim Hausmeister X. holen wollte, schon beim ersten Mal konnte er mir meinen Schlüssel nicht aushändigen, weil er den in seinem Tresor eingeschlossen hatte und diesen nicht mehr aufkriegte, weil er SEINEN Tresorschlüssel vergammelt hatte...LOL... Ein Grund mehr, mich über IHN zu ärgern, ihn zum Schneck zu machen,  statt ihn zum Bier einzuladen, oder?  hehe - das funzt aber nicht mehr. In allen Fällen kann ich mich nur beömmeln. Hallelujah!

    Und so war das schon früher.  Dem zugrunde liegt m. E. immer noch (!?) die alte Täter-Opfer-Verkehrung.
    Früher habe ich mich auch immer dafür entschuldigt, wie meine Worte bei jemand angekommen sind. Für alles habe ich mich verantwortlich gefühlt, sogar für das Wetter habe ich mich einmal entschuldigt, als eine Verabredung wegen des Wetters nicht so stattfinden konnte, wie es von meinem Verehrer damals geplant war. Und hinterher, wenn es mir überhaupt aufgefallen war, habe ich mich in den Arsch getreten dafür und mich geärgert über meine dämlichen Reaktionen, meine Erniedrigungen... ich Trottel! Mich so richtig trottelig und dämlich zu fühlen, dazu bedurfte es wie immer der Projektion, d.h. ich  projezierte  meine Selbstverurteilung in den Kopf desjenigen, vor dem ich mich scheinbar erniedrigte. Ich dachte: Der ,muss mich ja für total bescheuert halten... was für ein Bild muss ich wohl abgeben usw... In diesem Zusammenhang wäre mir bestimmt auch wieder eingefallen, dass ich schon immer unfähig war, mit dem Finger auf die wahren Schuldigen, die Täter,  zu zeigen, weil ich automatisch die Schuld immer bei mir suchte. Opfermentalität.

    Das komische ist: Mein Ich, mein Verhalten hat sich wohl in vielem gar nicht verändert, - trotz Heilung! Heute geschehen mir ähnlich "trottelige" bzw. "opfer"-mäßigen Reaktionen immer noch , aber ich bin mir dessen bewusst und es stört mich nicht im geringsten. Nichts folgt darauf, keine Grübel- oder Selbstverurteilungsorgien wie früher... keine quälenden Gedanken, was jemand anderes wohl von mir denken würde... keine Angst, jemandem, vor dem ich mich so "erniedrige", Macht über mich zu verleihen. Ich verliere nicht an Kraft dabei wie früher. Es gibt mir nichts und nimmt mir nichts.  Und dies  liegt nicht nur daran, dass ich meine Reaktionen nicht werte... Ich mache mir grundsätzlich keine Gedanken mehr über mein Verhalten und wie meine Worte bei anderen ankommen, dafür übernehme ich auch keine Verantwortung mehr.

    Das "Komische" ist wirklich komisch: Ein aussenstehender normalopathischer Beobachter mit ausgeprägter Ichmuskelkraft - hehehe - würde mich wohl für eine etwas schwächliche Person halten, die sich nicht behaupten kann, für inen rechten "Trottel" oder ein "Armes Schwein" oder.... 
    Und ja, vieles, was ich früher für einen Mangel, eine demütigende Ich-Schwäche hielt und für behandlungsbedürftig, ist noch immer da! Was nicht mehr da ist, ist mein Ideal-Ich, mein Selbstbild, nachdem ich mich gerne geformt hätte, es aber niemals schaffte...LOL. Was nicht mehr ist, ist das Gefühl, dass es mir an etwas mangelt, z.B. an Selbstbehauptungsfähigkeit..LOL
    Alles ist leicht... alles ist einfach und leicht, wenn man aufgehört hat, jemand Bestimmtes sein zu müssen, einem bestimmten SelbstBild zu entsprechen.
    Damit man das nicht falsch versteht - da ist nichts von Annahme oder Akzeptanz, mein  jetziger Zustand ist jenseits von Akzeptanz und Annahme. Wo früher Gefühle waren, wo entweder SelbstAnnahme oder Widerstand war -  da ist jetzt einfach nur Leere.
    Um das mal ganz klar zu machen: Heilung/Individuation bedeutet nicht, ein starkes Welt-Ich zu bekommen. Ein autonomes selbstbestimmtes Ich ist nicht die Ultima ratio. Früher wollte ich ein schönes, STARKES durchsetzungsfähiges Ich haben, mich wehren lernen, Selbstbehauptungstraining habe ich gemacht, Aggressionstraining (im Sinne von Aggression adäquat ausdrücken lernen) - bis ich endlich die Frohe Botschaft vernahm: Suche zuerst das Reich Gottes... :-D
    Nach SEINEM Bilde hat er mich geschaffen... yippppiiiieeeeeh!


    Radikal-neutral

    Ich habe in meinem Leben in -zig verschiedenen Städten gelebt. Nicht zuletzt war mein Herumziehen darauf zurückzuführen, dass ich es nicht mochte, wenn mir eine Umgebung, eine Stadt, ein Arbeitsplatz zu vertraut wurde. Wenn ich alles kannte und konnte musste ich weiterziehen. Eine Fremde sein - darin fühlte ich mich wohl. Im Zusammenhang mit der radikal-neutralen Wahrnehmung fiel mir gerade ein, dass ich einmal versuchte, aus einer vertrauten Umgebung eine fremde zu machen.  Ganz ähnlich wie ich es mit Texten und dem Lärm machte, der mich am Einschlafen hinderte,  starrte ich solange, bis alle Vertrautheit dahin war und mir alles fremd, "neutral" erschien. Merkwürdig... ich habe keine Ahnung, wie ich auf solche Dinge kam. Ich erinnere mich... München-Schwabing, es war im Bus, als ich von der Arbeitsstelle nach Hause fuhr in die  Luisenstrasse: ich starrte so lange aus dem Fenster auf die vorbeiziehenden Plätze und Straßen,  bis ich nicht mehr wusste, wo ich war - da kriegte ich  Angst  und fing an zu hyperventilieren und an der nächsten Haltestelle nix wie raus. Es war gottseidank die letzte Haltestelle. Ich stieg aus und guckte nur fassungslos...aber nach ein paar Sekunden panischen Umherschauens stellte sich die altvertraute konditionierte Sicht wieder her. Gottseidank!
    Mit dem Essen machte ich es mal genauso... Wer oder was hat mir so etwas eingegeben? Allein meine Sehnsucht, das Langweilige und Vertraute zu verlassen?

    Wenn ich jetzt ein anerkannter Guru wäre und Anhänger hätte, würden die aus meinen "lebendigen" spontanen Einfällen bestimmt "Dekonditionierungsübungen machen oder Übungen in  "Radikal-neutraler WAhrnehmung" - so läufts nämlich mit der Religion, LOL! Ich vermute aber mal, dass ich nicht die einzige bin, die in den letzten Jahrtausenden  auf solche Ideen gekommen ist. Gibt nix radikal Neues unter der Sonne.
    Ja, ich kann es nur allen empfehlen, mal solche "Übungen" zu machen. Mittlerweile bin ich davon abgekommen, das "Machen" von Übungen als ein unstatthaftes hybrides Machen des Egos zu betrachten. Nach Erleuchtung streben kann man nicht, man kann aber Übungen machen, welche die Fesseln und Ketten der Gewohnheiten lockern, die Konditionierungen... der Rest erledigt sich mit der nötigen Hingabe von allein.



    Jeder "Neue Adam"

    drückt sich durch den Filter seiner (geläuterten)  Persönlichkeit aus. Er kann gar nicht anders, als das Unpersönliche persönlich - d.h. auf seine einzigartige Art -  auszudrücken. Die frohe Botschaft zu verkünden ist nicht nur Jesus vorbehalten gewesen oder Buddha und ist auch nicht auf deren Worte beschränkt. Es gibt viele Menschen die glauben, Christus-Selbst zu verwirklichen, hiesse, wie Jesus Christus  zu sprechen... Irrtum. Es gibt viele Schriftsteller und andere Menschen, die ihre Wahre Natur verwirklicht haben und kein Mensch erkennt es, weil sie kein spirituelles/religiöses Vokabular benutzen. Ein erwachter Mensch muss seine eigene Sprache finden, um die  Frohe Botschaft zu verkünden.


    Idealbildung

    Mir ist es mittlerweile Jacke wie Hose, ob die Heilung bzw. Linderung von innen oder von außen kommt. Ich habe mir meine Idealvorstellungen - meinen voreingenommenen und leichtfertigen  Glauben abgeschminkt, dass von Leiden befreit zu sein, bedeutet, dass mir jenseits von Ego durch die SELBSTregulation FÜR IMMER UND EWIG auch die vollkommene körperliche Gesundheit zuteil wird. Ich habe  kein Problem mehr  damit, auch mal zum Arzt zu gehen und dem Arzt zu gehorchen... Wenn ich sagen würde, dass der "Scheiß nie aufhören" würde, dann würde ich meine Beschwerden in die Zukunft projezieren, d.h. an eine Chronifizierung glauben und damit provozieren. Das tue ich nicht. Was jetzt ist, ist jetzt und was später sein wird kann ich nicht wissen. Vorhofflimmern habe ich jetzt schon ganz lange nicht mehr gehabt.und abgesehen von den gelegentlichen "Attacken" geht es mir recht gut trotz dieser paradoxen Gespaltenheit: Auf der einen Seite erlebe ich mich als ewig zeit- und alterslos und fühlt sich auch mein Körper mitunter richtig kraftvoll und jugendlich beschwingt, auf der anderen Seite oft das Empfinden, dass mein Herz an Kraft verliert und die Vitalität schwindet.


    Das weiße Licht

    Immer wieder stoße ich im Netz auf jemanden, dem ein Licht erschienen ist. Immer wieder muss ich sagen:  Erleuchtung bedeutet nicht, dass man ein Licht sieht. Was immer man mit eigenen Augen zu sehen glaubt, ist ES nicht! Erleuchtung ist BewusstHEIT, Erkenntnis. Licht ist nur eine Metapher für das Bewusstsein bzw. BewusstHEIT, genauso wie Schatten oder Dunkelheit nur eine Metapher für das Unbewusste ist oder für Unbewusstheit. Das "Bewusstheitslicht" - die Menge an Bewusstheit -  hängt davon ab, wieviel an Schatten  - an Verdrängung aufgehoben wurde.
    Es ist schon merkwürdig, dass das Wort Erkenntnis und GEIST so gar nicht vorkommt im Wortschatz der modernen spirituellen Lehrer. Oder übersehe ich da was? Weder die Begriffe der  Schattenintegration noch GEISTErkenntnis habe ich in den Satsangs, die mir bislang im Netz über den Weg gelaufen sind, vernommen... entweder gehts um Licht & Liebe oder die Leere.  Das GeistErkenntnis-Licht, d.h. die Weisheit, das Wissen aus dem Ursprung hingegen ist kein Thema...

    Das Reine Weiße Licht ist eine Metapher für die REINE unverzerrte neutrale  Wahrnehmung jenseits von Ego  und nicht für die Beschaffenheit und Farbe eines mit den Sinnen wahrnehmbaren Lichtes. Nochmal: Was immer ich außerhalb von mir zu sehen glaube, ist ES nicht.
    Gerade habe ich neugierigerweise mal den Begriff Geisterkenntnis gegoogelt  und dabei stößt man seltsamerweise nur auf Rudolf Steiner.
    Ich google weiter unter Erkenntnis plusBuddhismus und stoße auf   - yipppppiiiiiiieeeee!:
    http://www.buddhismus-schule.de/inhalte/erkenntnis.html So und nicht anders ist es. Auch Udo Petscher sagt m. E. nichts anderes als:

    Erklärungen über die Täuschung bei Objekt und Bewusstsein gibt es auch in anderen Weltanschauungen und Religionen. Die vollständigen Erklärungen zur restlosen Beseitigung fehlerhafter Wahrnehmung werden jedoch nur im Buddhismus gegeben. Buddha lehrt, dass die Illusion einer unabhängigen Existenz aus zwei Aspekten besteht: aus der Ich-Illusion und der Illusion in Bezug auf die äußere Welt.Löst man die Ich-Illusion auf, so bedeutet dies die Befreiung von allem Leid. Beseitigt man die Illusion in Bezug auf die äußere Welt, so erlangt man die volle Erleuchtung, den Zustand der Allwissenheit eines Buddhas.

    Zunächst werden die Objekte der Wahrnehmung definiert: Ein Objekt ist das, was vom Geist erkannt wird. Diese Definition beinhaltet, dass es keine vom erlebenden Geist unabhängig existente äußere Welt geben kann, denn niemand wüsste davon.

    Weiter unterscheidet man Objekte in echte und unechte Wahrnehmungsobjekte. Echte Wahrnehmungsobjekte sind immer konkrete Phänomene, die eine Funktion erfüllen. Diese konkreten Phänomene momentan wahrzunehmen, bedeutet, frei von Täuschung zu sein. Unechte Wahrnehmungsobjekte sind nicht-existente Dinge, die aber klar erscheinen, d.h. alle Arten von Abstraktionen oder geistigen Bildern, die keine konkrete Funktion erfüllen. Etwas Nicht-Existentes wird fälschlicherweise für existent gehalten.

    Wer die äussere Welt für real hält (incl. der Geschichte der Menschheit) , ist mit dem Ego und seiner ihm eigenen  Subjekt-Objekt- Trennung identifiziert. Dualismus. Wenn ich "Licht" wahrnehme, dann nehme ich als Subjekt ein Objekt wahr - auch wenn dies nur in meiner Vorstellung geschieht.

    Neulich schrieb ich über Einheit und dass die meisten spirit. Sucher darunter verstehen, dass die Menschheit bzw. alle lebenden Wesen als Bewusstsein eine Einheit bilden, oder dass Ich und Du aufgehoben sind... Ich bin Du... Oder dass Einheit in der  Vereinigung der GEgensätze erfahren wird. Die Einheit durch die radikale  Überwindung der Subjekt-Objekt-Trennung ist wenig thematisiert. Das ist zu abstrakt und wissenschaftlich für Herzensgutmenschen und Licht&Liebe- Da gibts Widerstand, denn dass der Beobachter und das Beobachtete eins ist, leuchtet nicht so schnell ein.  (OIE's Ausspruch: Wenn ich einen Kühlschrank wahrnehme, kann ich nicht der Kühlschrank sein, stimmt nur auf der dualen Ebene. ) Das gehört in die Rubrik der "Letzgültigen Erkenntnis". 

    Retrospektiv kann ich sagen, das sich die Subjekt-Objekt-Trennung so um 1997 herum aufzulösen begann. Das war ein langer langer Prozess, bis ich erkannte, um was es überhaupt ging. Zuvor  war es  ein Satz, der mich herumtrieb, den Satz hatte ich nirgends gelesen und ich wusste auch nicht, was er wirklich bedeuten sollte, der SAtz lautete: Da draussen ist gar keiner. Dieser Satz wurde zu einem stets präsenten Hintergrundrauschen in meinem Kopf.  Die volle Erkenntnis ward mir in  der "Letztgültigen Erkenntnis" zuteil: dass wirklich alles, was ich von mir weiss und alles, was ich von der Welt weiß, eine Illusion ist. Konstrukt. Ich  oder mein Gehirn ist  der Erschaffer dieses Konstruktes.  Ich bin der Beobachter, der im Akt der Beobachtung das Beobachtete schafft - eine Gleichzeitigkeit, die der Verstand nicht fassen kann.
    Konstruktivismus = Buddhismus. Die Letztgültige Erkenntnis hat alle Grenzen und Kategorien aufgelöst und mir u.a. die Einheit aller Wissenschaften aufgezeigt...die Einheit von Religion und Wissenschaft.

    Fest steht: Wer den Dualismus, die duale Welt und ihre Geschichte verteidigt, verteidigt ein Konzept! - Herr Callida! Insbesondere, was die buddhistische Sicht besagt, müßte sogar jedem spirituellen Theoretiker bekannt sein. (Noch widerlicher, weil unversöhnlich, kann sich ein moralitär-pathologischer Gutmensch gar nicht aufführen, wie dies Herr Callida bezügl. der Holocaust-Diskussion an den Tag legte.

    Ayn Rand  - wie war es möglich für sie, am Objektivismus festzuhalten, der Subjektivismus hat eine ebensolche Gültigkeit. Dann noch ein Schritt ... darüberhinaus... und YipppiiiieeeeH!


    Krankheit Elend Tod

    Es waren immer solche kurzen Sätze, die mich beschäftigten und über einen längeren Zeitraum begleiteten. Einer dieser Sentenzen lautete: "Krankheit Elend Tod "und tauchte immer im Kontakt mit Menschen auf. Ich bemerkte, dass die meisten Menschen nur "negativ" dachten und am liebsten Geschichten von Krankheit Elend und Tod erzählten  und dass auch die Nachrichten auf diesem Horror basierten. Ich entwickelte eine richtiggehende körperliche Aversion und Aggression gegen solche Geschichten und ich fing an, die Menschen zu meiden, die sich besonders gerne darin suhlten. Ich hörte auf, die Leute zu fragen, wie es ihnen geht, denn ich machte die Beobachtung, dass viele  - vor allem die älteren Frauen -  auf diese Frage hin förmlich in sich zusammenfielen,  ihre  Augen gen Himmel rollten und stöhnten: Aaahhh ... - und es folgte ein Sermon von "Krankheit Elend Tod", nicht nur das eigene Elend, auch das Elend der Verwandtschaft und fernen Bekanntschaften wurde ausführlich erörtert bis in des Elends Urschleim hinein... Ich hasste es, zu erleben, wie sie nicht nur sich selbst, sondern auch mir die Gegenwart versauten mit vergangenheitsorientierten Geschwätz. (Damals konnte ich mich noch nicht aus solchen Situationen lösen).  Ich hasste die Herunterzieher, die ständigen Nörgler,  die Neurotiker, die jede gegenwärtige Freude kaputtmachen mussten. Freute ich mich über das schöne Wetter, dann kam die Antwort: Ja, aber heute nachmittag, morgen, übermorgen, nächste Woche, wirds wieder schlechter werden. Diese Ja, aber-Typen hatte ich wirklich gefressen.LOL
    Bis es soweit war, dass ich erkannte, dass Krankheit Elend Tod ebenfalls eine Illusion ist, hat es aber noch eine gute Zeit gedauert.

    Als ich noch jung war, habe ich mich bedauert, als oder bis ich herausfand, dass die Frage "Wie geht's"  nur eine unbedeutende nichtssagende Floskel war , es kränkte mich zutiefst, dass niemand "wirklich" an meinem Ergehen interessiert war.  Später bedauerte ich, dass dieser Fakt nicht allgemein bekannt ist - vor allem nicht unter uns beziehungssüchtigen Frauen, LOL
    Habe ich mich früher über Floskeln und Phrasen generell geärgert, finde ich vieles davon heute sehr angenehm, eben weil sie so unbedeutend und nichtssagend sind. Hi - Alles klar?  Ha jo, alles klar!
    Ha ha ha!


    Vision

     Was die "Letztgültige Erkenntnis" betrifft möchte ich noch hinzufügen, dass es sich dabei um eine Art "Panorama-Vision" gehandelt hat, ähnlich wie mir lange vordem in meinem "Berufungserlebnis" eine  Mandala-Vision zuteil wurde, die mir mein ganzes Leben als lebendiges ganzheitliches Bild zeichnete. Man sieht vieles auf einmal und erst später, retrospektiv, lassen sich die Einzelheiten herauslösen. Erst retrospektiv wird interpretiert, wie immer... LOL!


    Wer sich selbst heilt,  heilt die Welt.

    Auch das ist eine bekannte Weisheit, die aber, wenns wirklich drauf ankommt, damit ernst zu machen, mit allerlei Ausflüchten in Frage gestellt wird.  Es sind dies insbesondere die chronischen - vor allem maulheldenhaften Weltverbesserer und die ungeheilten Heiler... Ein Großteil der Spirituellen fällt darunter, allgemein kann man sagen, alle, die noch an das Gute glauben und ihr Ideal-Ich noch nicht durchschaut haben. (Das sind übrigens auch jene, die meinen Blog zerreissen und einen Bogen um mich machen)

    Dieser Weisheit geht es aber leider wie dem Ausspruch Jesu: Suche zuerst das Reich Gottes oder den zur Hochzeit Geladenen im Hochzeitsgleichnis: ist nicht machbar, sagt man.  Da hat ein jeder noch etwas Wichtiges zu tun... vor allem ganz schnell noch die Welt retten vor den Menschen, die Tiere,  die Wale, die Natur... Wie egoistisch doch, nach Heilung zu suchen, solange die Welt und die Menschen darin so furchtbar leiden...Selbstheilung ist Hybris usw. usf.  - sagt man.

    Einer ihrer  Einwände  lautet,  dass die Welt, die Menschheit als Ganzes nicht geheilt würde, sie würde so schrecklich und verbesserungswürdig bleiben wie sie ist, nur die Einstellung zur Welt würde sich für den Befreiten/Geheilten ändern, sonst rein  gar nichts  - deshalb müsse es Menschen geben, die die Welt zu einem besseren Ort machen. JEIN! Die Welt zu einem besseren Ort zu machen, fängt im Hier und Jetzt an, im eigenen konkreten Umfeld. Nirgends sonst, nicht in der Ferne, irgendwo in der Welt...Äthiopien, Afirka oder so...
    Wenn das Ich geheilt ist, ist die Welt geheilt, -  für jeden Menschen, der im Jetzt zu leben gelernt hat. Alles andere ist nur Denken. Konstrukt. Suche zuerst das Reich Gottes... Wer geheilt und befreit ist, dem ist mit dem Ego die Welt kompletto untergegangen.

    Höhö! höhnt frech Herr Callida,
    für mich steht fest ganz sonnenklar:
    wem auf den Kopf ein Backstein fällt
    dem wiederaufersteht die Welt.
    Dies ist ein Naturgesetz,
    gestern heute hier & jetzt
    es für jeden Menschen gilt,
    für den, der mit dem Tode ringt
    wie dem, der sich unsterblich dünkt
    Wetten, dass...?

    J.C.: Wetten, dass... mein lieber Freund
    dass dein Denken nicht geheilt?
    Alles,  was dir Böses schwant, ist
    Konstrukt und finally und nicht zuletzt
    eine Täuschung hier & jetzt!
    Wetten, dass... deine üble Phantasie
    dir den Tod bringt jetzt und hie!??
    Kehr' nun um,  mein Sohn und bete
    JETZT, ad hoc und stante pede
    um Heilung deiner armen Seele!



    0 0



    Der Callida-Backlash

    in der Hitlerdiskussion kam nicht plötzlich. Was meine direkte Kompetenz-Infragestellung bezüglich Schattenintegration/Individuation angingt, war dies in meiner Sicht nur den Gipfelpunkt meiner leichten Renitenzen , die sich seit seinem Erscheinen unter dem Nick Callida mehr und mehr häuften und ihn wahrscheinlich nicht wenig irritierten. 
    Der Widerspruchsgeist, den ich vermehrt zu zeigen begann, rührte daher dass wohl ich als einzige wusste, wer sich hinter dem Namen Callida verbarg und ich wollte es nicht durch verräterische Worte aufdecken - und so spielte ich anfangs ein wenig den Advocatus diabolus. Infolge wurde die Hitler-Holocaust-Diskussion zur Callida-Diskussion und die  ist für mich immer noch nicht abgeschlossen, die Dinge sind für mich erst dann abgeschlossen, wenn ich vollendete Klarheit darüber habe, was sie in der Essenz für mich bereithalten. Vieles, was Herr Callida seit der Hitler-Diskussion im Forum geäussert hat, gibt mir Rätsel auf und da es mir zur Ersten Natur geworden ist, den Dingen auf den Grund zu gehen, werde ich wohl nicht eher aufhören zu "gründeln", bis sich die Widersprüche aufgelöst und mein Hirn entknotet ist.
    Es geht mir hier also nicht um Herrn Callida, sondern um Klarheit. Callida ist nur ein Name...


    Emotionalisierung

    durch die Medien. Heutige Schlagzeilen bei GMX:
    Die Vögel greifen an. (Krähen)
    Tor zur Pleite öffnet sich. (Griechenland)
    Wie im Katastrophenfilm (Geröll-Lawine in Oberstdorf).
    Solcherlei Dramatisierungseffekt sind Manipulation  und jeder sollte sich ihrer  bewusst werden, denn hier wird "Stoff" angeboten, der das klare Denken und die Urteilsfähigkeit vernebelt.  Wer sich gerne besäuft, dem empfehle ich RTL, vorzugsweise  Sendungen  "Verdachtsfälle" und "Betrugsfälle" ... köstlich, diese Aufführungen/ Vorstellungen von (falschen) Vorstellungen von authentischer Emotionalität.

    Dieser Affektualisierung wird  man inzwischen überall ausgesetzt, besonders sicht- und hörbar im Fernsehen, sachliche Dokumentationen werden z.B. mit dramatischer Tonlage  und dementsprechender Hintergrundmusik ausgestattet...ganz alltägliche Situationen werden im höchsten Maße affektualisiert. Wer mit seinen Gefühlen in Kontakt ist, der spürt diese GefühlsManipulationen sofort.  Auch demagogische Redner, die Schwarzen Rhetoriker bedienen sich dieser "aufregenden" Taktik... auch in den spirit. Foren findet man sie zuhauf... Die griechische 2-Mann-Regierung dito - die zeigt im übrigen die ganze Palette narzisstischer Symptomatik. Egal wie die Abstimmung ausgeht: die EU wird sich restaurieren müssen. Ich will die neutral schmeckenden Bananen jedenfalls nicht mehr. LOL
    Dass sich das EU-Obst&Gemüse geschmacklich immer mehr neutralisiert ist nur ein pervertertierter "ent-äusserter" Auswuchs dessen, was sich an Neutralisierung auf der geistigen Ebene abspielt.  Anders kanns nicht sein - ALLES IST GUT!

    Sünde

    Ich habe schon früher einmal geschrieben, dass meine Art der täglichen Gewissenserforschung eine andere war, als die Kirche das empfiehlt. Das Heilige Sakrament der Beichte, die herkömmliche Art der Gewissenserforschung war mir in der Kindheit zur schweren unheiligen Folter geworden. Statt Sünden zu bekennen und zu vermeiden, musste ich, um frei zu werden, damit anfangen, bewusst zu sündigen bzw. Sünde für mich neu zu definieren.  Vorbilder fand ich wie immer in der Literatur. Mit 15 Jahren orientierte sich mein sündiges Ich an aufklärerischen Werken wie "Peyton Place", später mit Vorliebe an französischen Sittenromanen. Mein intellektuelles Ich orientierte sich derweil an anderem. Sex und Intelligenz, diese Mischung wars, die mich bezauberte. Henry Miller war mein Vorbild. Der hatte alles, was ich verwirklichen wollte. Die Rebellen, die Anarchos waren meine Brüder und Schwester - ich war schon immer eine Außenseiterin.

    Im Verlauf der Jahre habe ich alle Gesetze übertreten, mit allen Normen, allen Tabus und Rollen gebrochen. Die weibliche Rolle wurde mir zu eng. Ich strebte nach Emanzipation...  so frei wie ein Mann wollte ich sein, schor mir den Kopf ratfatzkurz, zog Männerklamotten an... man hielt mich in gewissen Kreisen für einen Kessen Vater.. 
    Wie alle anderen Rollen, die ich spielte, war auch der "Kesse Vater" für mich eine mich begrenzende Definition, der ich mich ebenfalls entzog, wie ich überhaupt unbewusst sehr früh der Einengung durch Definitionen Widerstand leistete.Ich hasste es, wenn jemand sich ein bestimmtes Bild von mir machte und mich dementsprechend behandelte. Und so wechselte ich ständig die Bilder, bot der Welt jedesmal ein Neues,  wechselte zwischen männlich-weiblich hin und her, zwischen vielen verschiedenen "Stilrichtungen". Das war nicht leicht und jedes mal mit großer Angst verbunden. Ich spielte meine "Rollenspiele" ja total alleine ohne stützende Gruppenanbindung. Ich suchte nach einer Identität, einer Rolle, mit der ich mich voll und ganz identifizieren konnte. Aber es war mir nicht möglich, ein stabiles Selbstbild aufzubauen und zu sagen: Ich bin so und so...Der Kesse Vater hielt sich dementsprechend auch nicht lange, dann fiel ich erneut aus der Rolle...LOL.   Ich spielte nur  mit verschiedenen Rollenmodellen, nahm sie nicht ernst, wie es die andern taten.  Erst die Mutterrolle brachte eine gewisse RollenStabilisierung.

    Das (schwarz-)christliche Gewissen war die härteste Konditionierung, die sich wohl am längsten gegen die Auflösung sträubte.  Sünde erschien hier vor allem in Zusammenhang mit Sexualität.  Aber es war weit mehr... Meine radikale Hinterfragung umfasste sämtliche 10 Gebote. Die sündigen  Potentiale habe ich voll ausgeschöpft, es gab keines, dessen ich mich nicht schuldig machte. Das musst du erst mal aushalten, Herr  Englert! Besonders die Reue hat mir zu schaffen gemacht, LOL, mein Ideal war ja, ohne Reue zu sündigen, was hiesse, die Moral endgültig zum Teufel zu schicken. Das Ziel war gut, der Weg war der falsche - denn um die Moral zum Teufel zu schicken brauchte ich nicht weniger als Gottes Hilfe! LOL
    Bevor mir aber diese Erleuchtung zuteil wurde,  leitete mich mein radikales Freiheitshormon durch alle höllischen Untiefen. Später, als ich voller Verzweiflung die Hingabe an die richtige Adresse richtete, an den liebenden Gott meiner liebenden Vorstellung, LOL,  ein Gott, den ich von allen kirchlichen Spuren und teuflischen Überresten gereinigt hatte, lernte ich, die Sünde in den Arm zu nehmen, ich lernte,  den Schmerz und die Angst zu umarmen, d.h. zu FÜHLEN. Ich erkannte die Angst als Ursache und Triebfeder der sog. Sünde.

    not able to press botton?
    Es war ein langer Weg voller Umwege, Auf- und Abwege, Irrtümer und Gefährdungen vom Sünder hin zum "GentleMan" (Prentice Mulford***) bzw.  hin zu dem, was man Gewahrsein nennt. Ich wusste nicht, dass ich Achtsamkeit praktizierte, als ich mich selbst, mein Denken und Fühlen - mein persönliches Hier und Jetzt - zum Forschungslabor machte, jede Gefühlsregung und jeder Gedanke wurde registriert, jede Empfindung, Verdrängtes wurde ans Licht gebracht, aufgeschrieben, nachgearbeitet und von allen Seiten beleuchtet.

    Ich musste lernen, was mir wirklich gut tat, statt dem alten dysfunktionalen Reiz-Reaktions-Muster zu gehorchen und auf Scheinbedürfnisse mit  Scheinbefriedigungen zu antworten,  ich musste lernen, authentische, wahre Bedürfnisse zu erkennen und wahre Wünsche zu haben und zu äußern. Ich musst quasi ganz von vorne anfangen. Und das war und ist immer JETZT.
    Erst heute, nach vielen Jahren erst  läßt sich das, was ich früher erlebt habe, interpretieren und die rechten Worte dafür finden.


    Mag sein, dass ich auch diese Geschichte schon hundert Mal in diesen oder anderen Worten beschrieben habe...Sollte es dem Leser wie die Chinesische Wasserfolter schmerzen,  drücke er einfach aufs "Stop Terror"-Knöpfchen.LOL


    Allmystery-Forum -OOOPS!

    Profil Keenan

    Dieses Mitglied wurde vorerst von der Verwaltung gesperrt und hat während dieser Sperre keinen Zutritt zu Allmystery.

    Begründung: Nicht alle User waren ausgeschlossen. Viele sind ausgeschlossen, weil rausfliegen nun mal zum Nazi sein gehört. Natürlich ist das ein grässlicher und ungerechtfertigter Ausschluss. Aber jene, die da ausgeschlossen wurden, sind rausgeflogen, weil ihre Handlungen und damit ihre Konsequenzen, sie zu dem gemacht haben, was sie nun mal waren. Das sie ausgerechnet in dieser Zeit, an diesen Ort registriert und ausgeschlossen wurden, und jemand, wie Deschain, an die Moderation kam, haben mit den Konsequenzen ihrer Handlungen, ihrer Taten zu tun, denn die Konsequenzen enden nicht mit dem Ausschluss. Es gibt viele die nicht gefasst wurden. Viele die nicht ausgeschlossen wurden. Viele die abseits des geschehens lebten. Und warum? Weil die anderen Pech hatten?
    So mag das jemanden vorkommen, der in einem Leben gefangen ist, der die Qelt aus seiner Person hwraus betrachtet. Doch in wirklichkeit hängt alles miteinander zusammen.
    Ist ihr Ausschluss also gerechtfertigt? Nein, in keinster Weise. Ihnen ist etwas abscheuliches, ungerechtes, unmenschliches wiederfahren. Doch das konnte es nur, weil im ganzen, die konsequenzen, im gesamten dazu geführt haben.Nazis raus.
    am 22.05.2015 23:

    Himmel, das hat mich jetzt aber aus den Latschen gewowt! Zunächst scheint mir der Text wirr und der Mod irre, bis mir schwant, dass der Blödsinn an einen anderen Text angelehnt sein muss, dass das eine Persiflage ist und zwar eine ganz perfide!. Aber ganz im Ernst mal, Leutz: Der handzahme und  zuweilen hochilluminiert scheinende  Keenan  - eins der wenigen authentischen uniquen Juwele im Allmystery-Forum - ein Antisemit? Welcher von Euch Kleingeistern hat das verbrochen? Alleine oder mit andern? he?

    Interessiert verfolge ich den Allmy-Faden "Energieverlust"  weiter - es geht um das Thema Karma.  Interessant im Zusammenhang mit der Sperre sind folgende Sentenzen::

    Keenan: Alles im Leben hat seine konsequenzen. Die Konsequenzen seiner Taten haben ihn nun mal zu der Leere geführt, ansonsten würde er die Leere nicht haben. Wenn die Taten eines jeden Konsequenzen haben, dann haben auch gute Taten Konsequenzen.
    Geeky:  Aber selbstverständlich ...(hängt das Leben von mehr ab als von den eigenen Taten) Zum Beispiel für den 26jährigen, der in Hamburg bei dem Unwetter vor zwei Wochen ums Leben kam. Welche seiner Taten war dafür verantwortlich?
    Callida:  Mit Karma hat das m. E. nichts zu tun, der war „schlichtweg“ zur falschen Zeit am falschen Ort. Karma aus früheren Leben ist ein religiöses Konstrukt zur Rechtfertigung von „Ereignissen“, die keinen erkennbaren Anlass zur Ursache haben. Auf dem Acker blüht jede Menge Unsinn, je nach Phantasie.In meiner Weltsicht existiert das Ursache-Wirkungs-Prinzip.
    Keenan: Es gibt keine wirklich falsche Zeit und kein wirklich falscher Ort. Solche Sprüche sind nur für jene gut, die das, was passierte, nicht erklären können. So wie der Zufall für jene dient, die in ihrem nicht weiter wissen. Man ist immer zu der Zeit, an dem Ort, an dem sein soll/will.


    Callida @keenan Eine Schlussfolgerung wäre, die Juden im Dritten Reich hätten als Aufenthaltsort das Konzentrationslager gewählt!?
    Oder warum sollten sie dort gewesen sein?
    Bitte beantworte mir diese zwei Fragen, oder kommst Du dabei in Erklärungsnot?
    Koman  (nicht verwechseln mit Keenan!) @callida: Lass mal deine nazikarte eingesteckt...
     http://www.allmystery.de/themen/rs118740

    Sollte das wirklich ein Zufall sein, dass quasi zeitgleich mit Ziehen der "Nazikarte"  schon wieder die Sperre eines Users wegen antisemitischer Äusserungen erfolgte? Wir wissen, dass es keine Zufälle gibt.
    Ein weiterer komischer Zufall: Wenig später ist auch der Threadersteller Quinn-Moku von der Allmy-Bildfläche verschwunden, nachdem er die Frage stellte, wie man vom Thema Karma aufs Thema Hitler kommen könne und konstatierte: Lauter Kranke unterwegs.

    Hat sich jemand auf den Schlips getreten gefühlt? Natürlich ist es nicht "krank", das Karmagesetz mit dem  Holocaust infrage zu stellen. Ganz im Gegenteil muss diese Frage zwangsläufig gestellt werden. Es geht im Grunde um nichts anderes als die alte Frage, wie konnte Gott das zulassen? Wenn Hinz&Kunz aller Glaubensrichtugen  nicht damit aufhören, solche Fragen zu stellen, dann ist da ok. Aber für  einen mutmaßlich differenzierten Denker und spirituell Belesenen und seiner Ansicht nach auch Erfahrenen hat sich die Theodizee- bzw. Holocaust Frage zumindest theoretisch beantwortet. Eine solche Fragestellung wie die von Callida ist daher nicht nur  rhetorisch, sondern die Frage  hat dazu auch noch einen falschen hinterhältigen Charakter.

    Vermutlich könnte man sogar im Allmystery die Holocaust-Thematik diskutieren, wenn es nicht Leute gäbe, die sich neuerdings so gern der Nazikarte bedienen oder dazu animieren. . Bewusst oder unbewusst? Die Wirkung ist in jedem Fall dieselbe.
    Und wenn man weiss, welche (Fang-)Frage man stellen muss, dann braucht man sich anschliessend nur zurücklehnen und gemütlich abwarten. Die Mods sind, was die Judenfrage angeht, berechenbar wie Pawlow's Dog und scharf auf "Antisemitismus" konditioniert. Snuff Snuff... look here

    Callida hat die Nazikarte nicht zum ersten Mal gezogen. Ob unbewusst oder nicht, spielt keine Rolle - die Nazikarte wirkt in jedem Fall.  Herr Callida mag es nicht, wenn man ihm widerspricht.Könnte es sein, dass sich bei ihm vielleicht ein unbewusstes Muster, eine Art Pawlow'scher Reflex auf Widerspruch herausgebildet hat? Widerspruch-Rote (Nazi-)Karte?
    Es ist völlig Jacke wie Hose, ob Herr Callida persönlich bzw. durch die Fragestellung für die Sperre gesorgt hat oder ob ein Dritter aufmerksam wurde - die Gemeinheit liegt in der manipulativen Fragestellung....schliesslich gibt  es genug Allmy-Leser und Schreiber, die ähnlich auf  "Antisemitismus" konditioniert sind wie ein Großteil der Mods.

    Auch der inzwischen geschlossene Thread "Energieverlust" befindet  sich in der Rubrik Spiritualität. Jeder spirit. Sucher kennt das Karma-Konzept. Tatsächlich ist es so, dass man  im Allmystery-Forum nicht nur den Holocaust bald nicht mehr diskutieren , sondern dass man gar kein spirituelles Konzept mehr diskutieren kann. Es ist nicht die Nazikarte an sich, es ist die perfide Rhetorik, die jede Diskussion in die Tonne reiten kann.  Mit dieser Rhetorik kann man jede Diskussion und jeden User manipulieren und in die Scheisse reiten - Thema egal. 
    Im Folgenden ein paar Beispiele und Spielarten. Nehmen wir das spirit.  Konzept: "Alles ist gut" und lassen es von Callida in die Tonne treten:

    Alles ist gut.
      Dass immer und zu allen Zeiten im JETZT immer ALLES GUT IST, WIE ES JETZT IST, ist eine spirituelle Ein-Sicht. Ihr zugrunde liegt die Annahme und Akzeptanz dessen was ist.
    Hö hö höhnt mir Callida da, die Sache ist doch sonnenklar:

    "Eine Schlussfolgerung daraus  wäre z.B., dass die Gräueltaten der IS...die Hungersnöte in Afrika gut wären -  willst du das wirklich behaupten? Bitte, beantworte mir die Frage oder kommst du dabei in Erklärungsnot?"

    Mit solchen "unmenchlichen" Konzepten könnte man wie gesagt,  auch außerhalb der Judenfrage die Mods auf den Plan rufen. Das Spiel ließe sich beliebig erweitern und ausarbeiten.



    Wie aber wenn man Herrn Callida gleich doppelt bei den eigenen Worten nehmen würde. Da es für ihn kein  Karma gibt und nach ihm der 26jährige Hamburger schlichtweg zur falschen Zeit am falschen Ort war, Herr Callida, eine Frage: - wäre es da nicht ein zwingende Schlussfolgerung,  dass die Juden in Auschwitz ebenfalls zur falschen Zeit am falschen Ort waren?! Bitte beantworte diese Frage, Herr Callida - oder kommst du dabei in Erklärungsnot?


    Im weiteren Verlauf  stoße ich auf den Thread "Konsequenter sperren" und hoffe auf einen Hinweis, wer Keenan gemeldet bzw. gesperrt hat und werde fündig:  Der im verfremdeten  Text von Keenan erwähnte Deschain (ehem. Statman) - inzwischen wieder unbenannt in Rho-ny-Theta ist der Moderator, der den obigen Text verbrochen hat. Erklärend  nimmt er kurz und knapp Stellung zu seiner Sperrbegrüdung des Users Keenan:
    Es handelt sich um einen Beitrag des Users, bei dem "Juden" durch "User" und "Umgebracht" durch "Ausgeschlossen" ersetzt wurden.

    http://www.allmystery.de/themen/hc118633-1

    HEUREKA! Um herauszufinden, wie der  gelöschte  Beitrag  bzw. die Antwort von Keenan auf die Frage Callidas lautete, muss man also nur das Wort "User" mit "Juden" ersetzen und "ausgeschlossen" mit "umgebracht. Es wurden von Deschain allerdings noch mehr Worte durch andere ersetzt!  Demnach lautete der  OriginalBeitrag Keenans zu der Frage Callidas ungefähr  folgendermaßen:
    Nicht alle Juden wurden umgebracht.  Viele wurden umgebracht, weil das Töten nun mal zum Nazi-Sein gehört. Natürlich ist das ein grässlicher und ungerechtfertigter Tod. Aber jene, die da getötet wurden, sind umgebracht worde, weil ihre Handlungen und damit ihre Konsequenzen, sie zu dem gemacht haben, was sie nun mal waren. Das sie ausgerechnet in dieser Zeit, an diesen Ort registriert und ausgeschlossen wurden, und jemand wie Hitler an die Regierung kam, haben mit den Konsequenzen ihrer Handlungen, ihrer Taten zu tun, denn die Konsequenzen enden nicht mit dem Tod. Es gibt viele,  die nicht gefasst wurden. Viele die nicht umgebracht wurden. Viele die abseits des geschehens lebten. Und warum? Weil die anderen Pech hatten?
    So mag das jemanden vorkommen, der in einem Leben gefangen ist, der die Welt aus seiner Person hwraus betrachtet. Doch in wirklichkeit hängt alles miteinander zusammen.
    Ist ihr Ausschluss also gerechtfertigt? Nein, in keinster Weise. Ihnen ist etwas abscheuliches, ungerechtes, unmenschliches wiederfahren. Doch das konnte es nur, weil im ganzen, die Konsequenzen, im Gesamten dazu geführt haben.
    Nazis raus. Zitatende

    Der letzte Satz wurde wohl von Deschain bzw. dem übereifrigen "FeuerMelder" geflissentlich übersehen. Sicher ist auch der OriginalText von Keenan unklar und schwer verständlich, besonders für Leute, die die Diskussion nicht verfolgt haben und keine Ahnung vom Karmagesetz. Keenan verficht hier innerhalb einer spirituellen Diskussion ein Karmakonzept, wie man es allgemein definiert, sogar die  (orthodoxen) Juden selbst haben ein ähnliches Ausgleichs-/Karmagesetz, dabei  geht es weder um Verantwortung noch um Schuld oder Strafe. Nicht nur schlechte, sondern auch gute Taten werden "ausgeglichen". Keenan hat das m.E. ganz deutlich gemacht.
    Die Leute, die das anders sehen, WOLLTEN es anders sehen, weil sie einen Sündenbock brauchten und um ihr zerbrechliches Selbstbild zu stärken.  Die sophistisch-hinterlistige Rhetorik Callidas und Geekys Vorurteil  tat ihr übriges, um auch die Leser in ihrem Sinne zu manipulieren und zu affektualisieren. Und so hat man Keenan die Schuld zugewiesen, den Juden Schuld und Verantwortung an ihrem Schicksal zu geben. Egal - auch wenn Keenan nicht geantwortet hätte, es wäre aufs selbe rausgelaufen, - der Strick war schon gedreht,  weil die Antwort schon in der perfiden Fragestellung Callidas lag. Geeky ist derjenige, der das Schuld und Strafe-Karmagesetz auf Keenan projeziert und Callida schliesst sich an.
    Das Allmyforum behandelt solche Beiträge ganz allgemein, als ob es um eine persönliche POLITISCHE Stellungnahme ginge und nicht um ein spirituelles allgemein anerkanntes Konzept.

    "Unmenschlich" ist das KarmaKonzept tatsächlich nur aus der Sicht der mit Ego identifizierten Person. Wie Keenan sagt: Wer die Welt und ihre Geschichte aus der Person heraus betrachtet, dem man das Karmagesetz unmenschlich vorkommen. 
    Folgt man  Callida, so ist nicht nur der User Keenan, sondern auch  das Karmagesetz judenfeindlich und antisemtisch. Zu den "Schlussfolgerungen", die Callida hier aus den Worten Keenans zieht  bedarf es einer gehörigen Portion bösen Willens.


    Lächerlicher und kleingeistiger gehts gar nimmer. Man kann in der Rubrik "Spiritualität" nicht mehr über Spiritualität bzw. Esoterik diskutieren, ohne zu fürchten,in die  braune Ecke gestellt und gesperrt zu werden. Die Karmalehre  und der Buddhismus sind anerkannte spirit.Konzepte und die besagen ganz offiziell, dass jeder sich sein Schicksal selber ausgesucht hat indem er selbst über seine Taten und deren Folgewirkung entscheidet.  Solche Themen kann  man nicht mehr diskutieren,  solange der Teufel -  Dummheit ist sein Name, oder Hinterlist? -  mit der Judenfrage daherkommt  und schon bist du als Nazi oder Antisemit erkannt und gesperrt oder ausgeschlossen! Da wird die Holocaust-Frage wahrlich vom Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.
    Unter Umstand wird zum Schwein
    der Rächer Roland Deschain
    Der SAtz, dass jeder jederzeit am richtigen Platz steht, ja, dass nichts und niemand nach christlichem Glauben an einem falschen Platze stehen könne, weil Gott nichts Falsches tun könne - gehört schlussfolgert man aus den Callida-Schaumschlägereien- dementsprechend zum bösen braunen Gedankengut, weil er impliziert, dass die Juden zurecht in den Gaskammern umkamen.
    Der Moderator Deschain scheint in der Judenfrage ein besonders empfindliches Ohr zu haben... vielleicht  ists auch nur die reine Lust am Falschverstehen,  Verunglimpfen und Rausschmeißen? ...oder am Zorro-Spielen?

    Die Philosophie des Determinismus bzw. den Glauben des Christentums , dass alles vorherbestimmt ist und dass alles, was geschieht, Gottes Wille ist, zu diskutieren, ist so gesehen ebenfalls nicht mehr möglich  - die hochemotionalisierende Nazikarte "zur rechten Zeit am rechten Ort, gezogen" pustet jeder lebendigen und differenzierten Diskussion das Licht aus.... nebst unliebsamen User. Alles Zufall oder gibt es zu dieser bösartigen Wirkung vielleicht eine unerkennbare Ursache?
    Erhebt sich dieberechtigte  Frage: ist vielleicht ein "Spieler" unterwegs?

    Die Verwirrung nimmt immer noch kein Ende, denn schaut man zurück, so sieht man, dass Herr Callida unter dem Nick  Lasker im trauten Verein mit Dr. David Hawkin noch an ein Karmagesetz geglaubt hat,  auch als Erleuchtungskrankenhauspsychologe hat er kein Hehl aus seinem Karma-Glauben gemacht. Was ist geschehn, dass er nun sagt,  er glaube nicht an Karma, seine Weltsicht sei das  Ursache-Wirkung-Prinzip. (Was natürlich auch ein  Kniff sein kann, weil man im "Erklärungsnotstand" notfalls  das eine für das andere setzen kann..,je nachdem, wem man nach dem Mund sprechen oder auf welche Seite man sich schlagen will, kann man zwei verschiedene Dinge aus dem EINEN machen. Auf Geekys Seite stellte Herr Callida sich damit allemal. )

    Ich frage mich des weiteren, wie man einerseits an das Ursache-Wirkung-Prinzip glauben und andererseits, dass man zur falschen Zeit am falschen Ort sein könne. Das heisst in anderen Worten: er glaubt an Zufälle! Dieser Glaube aber  passt weder zusammen mit seiner Annahme, man könne zur falschen Zeit am falschen Ort sein noch mit dem Glauben an das Causalitätsgesetz. - for heavens sake!

    Um noch ein bisschen mehr Klarheit in die Sache zu bringen: Der Glaube, dass es keine Zufälle gibt, beruht auf dem Causalitätsgesetz, demnach gibt es keine Wirkung ohne Ursache, was wiederum den Glauben begründet, dass es so etwas wie Zufälle nicht gibt. Demnach dürfte es sehr schwer sein, am falschen Ort zur falschen Zeit zu sein, denn der Zufall ist eine Wirkung und erscheint nur deshalb als Zufall, weil die Ursache der "zufallenden" Begebenheit  im Verborgenen liegt. ALLES KLARO?! hehe
    Was Callida oben über das Karma sagt, trifft ebenso auf den Zufall zu, in diesem Sinne ist Zufall...."ein  Konstrukt zur Rechtfertigung von „Ereignissen“, die keinen erkennbaren Anlass zur Ursache haben."was mal wieder mal wieder zeigt, dass Karma und Ursache-Wirkung-Prinzipien in der Essenz dasselbe sind.

    Nicht nur Griechenland, auch die  Allmy-Regierung ist in einer schweren Krise, sie hat ihren letzten Kredit verspielt. Die Rubrik Religion und Spiritualität wird demnächst geschlossen, weil man dieses  Thema zu heiss geworden ist und daher  nicht mehr diskutieren darf. Bestimmte Wörter darf man nicht mehr aussprechen, spirituelle Konzepte nicht mehr diskutieren, da sie hochbrisantes Material entzünden könnten.
    Das Ziel der Bewusstseinsentwicklung: Erlösung, Befreiug von Leiden darf demnach nicht realisiert werden,  solange es selbstgerechte moralitäre Gutmenschen gibt, die den Glauben an div. spirituelle Konzepte für "Psychospirituelle Störungen" halten resp. den Karmaglauben direkt oder indirekt als judenfeindlichen Antisemitismus auslegen.
    Herr Callida hat die Theodizee-Frage für sich gelöst - Gott ist demnach unmenschlich. Hallelujah!
    Das Problem ist: Callida ist sich nicht bewusst, dass er mit Alltagslogik, mit menschlichem Maß zu messen versucht, was Mysterium ist und dem Verstand verborgen bleibt. Gott hat den Holocaust zugelassen. Basta!  Oder auch nicht. hehe, solange er mit dem Kopf an die Sache geht, wirds nix mit der BW-Erweiterung.

    Fazit: Die Verwirrung hat sich geklärt,  insofern als sich Callida's Konzept, dass man am falschen Ort zur falschen Zeit sein könne,  als ein Schuss nach hinten erwiesen hat. Unbewusst hat er sein eigenes Konzept ad absurduum geführt,  indem es sich mit dem selben Argument (Nazikarte) totschlagen läßt, wie das Karmakonzept Keenans. LOL

    http://www.china-intern.de/page/Reinkarnation/1107119783.html


    Allmystery-Forum

    Kybalion meint zu alledem:
    @all  Im Leben werden sehr viele wissende und unwissende, bewusste und unbewusste Schachzüge gemacht.






    Erst nach einer aufmerksamen Betrachtung nach der Partie, sieht man die Ursachen, Wirkungen, auch wieder deren Ursachen und weiteren Wirkungen. usw.In allem sieht man dann den Sinn des Geschehens, und weis. . . aber es wird logisch nur den ernsthaften wahren dem Wissenwollenden Spielstudenten erklärt, bei anderen würden ozeanische Beispiele und Erhlärungen nichts erreichen. Ein Meisterspieler wird darüber nie nörgeln oder murren, den er weis wie es langgeht, wenn er mit unerfahrenen Spielern spielt.

    Tja, das klingt auf den ersten Blick sehr weise, bis auf den letzten ausschlaggebenden Satz.  Der Meisterspieler - was für eine schöne Idealvorstellung... und weil jeder ein Meisterspieler sein will, wird jeder versuchen zu MACHEN, was nicht zu machen ist: Der brave Junge, das brave Mädchen SPIELT den Meisterspieler, indem man seine Gefühle und seine berechtigte Empörung unterdrückt, das wäre ja "Genörgel"! Man hält brav den Mund, weil Position zu beziehen, ja als "Murren" ausgelegt werden könnte - und wie die Auslegung der Mods ausfällt, wissen wir ja schon.
    Mit dieser Ansprache an sein "Volk" stellt sich Kyba recht eigentlich auf die Seite der Machthaber und chronischen Gefühlsunterdrücker. Er kann nicht anders, er ist selber ein solcher. Ignorieren und unter den Teppich kehren ist seine Lieblingsdevise. Augen zu und durch.   So macht man aus der  Angst und der Not der Unfähigkeit, sich aufzulehnen gegen die Obrigkeit/Autorität die spirituelle Tugend eines "Meisterspielers"! Zugleich erspart sich Kybalion den Energieaufwand "von ozeanischen Beispielen und Erklärungen" - eine (Erklärungs-) Not, aus der sich eine nette Tugend basteln läßt.



    Der Spieler  Kybalion weiss gut zu spielen: er weiß, wie man manipuliert und er weiss auch, was das Mundaufmachen, das "Murren und Genörgel"  für seine Leute und den Thread bedeuten würde,nämlich  Adieu! Der Wicht.

    ****Sir Galahad:„Prentice Mulford ist ein Heiliger »full of go«, einer von der Rasse Johannes V. Jensens, ein Durchschiffer spiritueller Ozeane, einer, der in geistigem Kosmos so taghell sieht, mit solchen Falkensinnen wie Jensen auf unserer Erde! Er ist das Genie der Pietätlosigkeit! Seine Weisheit wuchert wild wie ein Dornbusch – der brennende Dornbusch seiner Weisheit! Nie wird ihm eine Erkenntnis aus zweiter Hand. Wollte unser Herr Jesus Christus ihn in eine längere Offenbarung verwickeln, er würde vielleicht höflich, jedenfalls entschieden ablehnen und zöge es vor, sich seine Informationen vom lieben Gott direkt zu holen.“ (Wiki)
    Anmerkung: Liebe Bertha, niemand anders als "Jesus Christus"  HAT ihn verwickelt! Man kommt zum Papa nur über seinen Sohn - anderschter läuft die Sache nicht!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_Eckstein-Diener







    0 0


    Einige Antworten zu unbeantwortbaren Fragen


    Frage: Unter vorgehaltener Hand und mit verschwörerischer Mine raunt einer dem anderen Psychonauten zu: „Unsere neuste Droge heisst Kalaschnikow!“ „Schluss mit den Friedensgesprächen“, finden die bis dahin so passiv ergebenen Pazifisten, all die Friedensvertreter und Ekstatiker plötzlich, „greifen wir zu den Waffen! Wo Friedensgespräche nötig sind, da herrscht Krieg!“
    Frieden durch Widerstand und Kampf?
    Antwort:  Richtig, wo Friedensgespräche nötig sind, herrscht Krieg. In dir. Beende den Krieg in dir, dann brauchts keine Friedensgespräche mehr.

    Frage: Zum Glück, vielleicht, vermittle ich hier keine Tatsache. Dass die gesamten friedlich vor sich hin meditierenden Konsumenten schamanistischer Heilmittel plötzlich aufstehen und die Unterjochung unter eine lebens- und liebesfeindliche Zwangsmoral abschütteln könnten, entspricht lediglich meiner hoffnungsschwangeren (oder hoffnungslosen?) Fantasie. Zum Glück? Oder ist es eher ein Pech? Eine Tragik?
    Antwort:   Um die drogenfeindliche "Zwangsmoral" abzuschütteln, gibts zwei Optionen:
    a) statt "friedlich meditierend herumzusitzen und schamanistischen Heilmitteln" zu frönen  und mal wieder passiv darauf zu warten, dass andere dir die Freiheit geben und der Segen von der Obrigkeit  kommt,  hebst du deinen Arsch und  gehst  selbst in die Politik  bzw. kämpfe für deine Interessen. Freier Zugang zu Drogen, why not. Aber tu was! Werde Drogenpolitiker, gründe eine Partei - GSP, German Shamanistic Party - und überzeuge! Mein Vorschlag:  Als Parteimitglieder zugelassen werden alle durch "schamanistische Heilkräuter" Geheilte. (Hat mich immer schon mal interessiert, wieviel das sind, LOL)

    b) du schüttelst dein Bedürfnis nach "schamanistischen Heilmitteln" ab und  gehst IN DICH. Das funzt auch ohne STOFF und Heilung ist garantiert!

    Frage:Wäre es wirklich an der Zeit, dass alle friedliebenden Menschen militant würden, für eine bessere Welt aufstünden, gar zu den Waffen griffen? Wäre es Zeit für eine allgemeine Verweigerung der stillen Einsichtigen, für passiven Widerstand? Wäre es gar Zeit für einen Kampf?
    Arjuna wird in der Bhagvad-Gita des indischen Mahabharata-Epos vom Gott Krishna aufgefordert, seine resignative und depressive Haltung abzuschütteln und sich dem vom Schicksal herbeigeführten Kampf mit seinen Blutsverwandten wie ein echter Herzenskrieger zu stellen.
    „Wenn ein Kampf schicksalhaft notwendig wird, ist er zu führen“, ist Krishnas Haltung, der sich Arjuna schließlich anschließt und die ihn sich in der Folge siegreich durchsetzen lässt.
    Antwort: Die Baghavadgita ist genauso wenig buchstäblich zu verstehen, wie das kriegs- und kampfreiche Alte Testament der Bibel. Der Kampf findet nicht draussen, sondern in dir statt. Ich=Welt.

    Sind die Weisen zu faul?
    Antwort:  Nein, die Weisen sind zu weise. Faul sind diejenigen, die unter dem Einfluss schamanistischer Heilmittel  friedlich vor sich hinmeditieren und darauf warten, dass irgendwer was tut.

    Frage: Muss das Gute, das Richtige, das Stimmige durchgesetzt werden? Muss die Liebe es sich anmaßen, die Führung zu übernehmen? Muss man sich die Liebe überhaupt anmaßen?
    Hat deshalb die Dummheit, die Ignoranz, die Ungerechtigkeit und Gewalt überall in der Welt die Macht, weil die Weisen in ihrer versöhnlich-nachsichtigen Haltung des meditativen Abwartens und des gottgleichen Allem-still-Zuschauens tatsächlich feige, schwach, nachlässig und faul sind?
    Oder würde ihr Aufstehen nur weitere, niemals endende Konflikte erzeugen, was sie in ihrer Weitsicht erkennen und darum durch stilles Ertragen zu minimieren versuchen?
    Antwort:  Der Weise wartet nicht ab, er erträgt nichts und schaut nicht zu. Der Weise ist heil, deshalb ist für ihn auch die Welt geheilt. Nicht vergessen: Ich IST Welt. Die Dummheit in der Welt ist gestern wie heute dieselbe. Sie hat weder zu- noch abgenommen. Dem Weisen ist alles gut, wie es JETZT ist.
    Du stellst die Theodizee-Frage, die  vorwurfsvolle Frage, die Gläubige aller Religionen seit Jahrtausenden an Gott richten.


    Frage: Wann ist Handlung angesagt und wann Abwarten und Stillsein? Eine der am schwierigsten zu beantwortenden Fragen, sowohl im Großen als auch im Kleinen für uns Menschen, stellte bereits Krishnamurti seinerzeit fest. Ein ewiges Dilemma für den reifen Menschen, den freien Geist.
    Funktioniert hilfreiches Handeln ­ohne Liebe?
    Antwort:  Der erwach(s)ene reife Mensch als  der Freie Geist  befindet sich in keinem Dilemma, in einem ewigen schon gar nicht - der Freie GEIST  ist in Ewiger Freude und Gleichmut.  Nur für das Ego ist es ein Dilemma, nicht zu wissen, ob man flüchten oder standhalten soll und sich ein Dilemma nach dem anderen auszudenken. Der befreite Geist  lebt im JETZT, er ist immer SPONTAN, er denkt nicht darüber nach, was zu tun ist, ob es stimmig ist, was er tut und ob die Zeit richtig ist.

    Frage: Sicher gibt es keine generelle Lösung für ein solches Dilemma. Eine solche würde Freiheit und Alleinstehen, die Grundbedingungen für jedes hilfreiche Handeln, ausschließen. Jeder Einzelne ist mit dieser Auseinandersetzung allein.
    „Liebe und tue, was du willst!“, soll bereits Augustinus uns Menschen empfohlen haben.
    „Nur die Liebe kann tun, was sie will, und es wird immer das Gute daraus kommen“, hat Krishnamurti präzisiert.
    Liegt darin die Lösung? Hat jeder Einzelne zuerst die Liebe in seinem Innern zu finden, bevor er überhaupt nutzbringend handeln kann? Ist es deshalb tatsächlich hilfreich, zumindest zuerst die Stille zu suchen und alles äußere Tun zu vermeiden, bevor dieses Allerinnerste nicht gefunden ist?
    Antwort: Die Lösung liegt darin, zuerst dich SELBST zu finden, anders findest du die LIEBE nicht. Die LIEBE handelt niemals aus Berechnung, sie schaut nicht auf den Nutzen, sie  handelt nicht, um etwas zu erreichen, nicht einmal das Gute will sie erreichen. Alles was aus der SELBST-Liebe kommt, ist SPONTAN, hat keinen Grund und will nichts, weder für sich noch für dich - die göttliche LIEBE ist unpersönlich!  Diese LIEBE ist kein Gefühl, sondern ein Sein. (Allein der Wunsch, hilfreich zu sein, ist Berechnung.
    Und doch, es gibt eine "generelle Lösung": Suche zuerst das Reich Gottes... STille,  "Umkehr"...

    Frage: Führt uns das Erlernen von Nicht-Tun zum richtigen Tun? Und kommt danach, nach dem langen Stillsein, wie ein Zen-Gleichnis es schön beschreibt, der Gang auf den Marktplatz, um sich in dieser Haltung der Liebe zu zeigen, diese zu vertreten?

    Antwort: Nicht-Tun kann nicht erlernt werden. Nicht-Tun ist unsere Wahre Natur. Nicht-Tun bedeutet nicht, NichtS zu tun, sondern, dass der Eigenwille des  Ego aufgehört hat, der aktiv Handelnde zu sein. Im Nicht-Tun wird bzw. ist SPONTAN alles getan. Und was getan wird, ist jenseits von richtig-falsch. Es gibt keinen Begriff für das "jenseitige" Bewusstsein. Man könnte evtl. sagen, das Handeln aus dem Ursprung ist immer "richtig", weil nichts falsch sein kann, was aus dem Ursprung kommt.
    Der "Gang auf den Marktplatz" ist nur eine Metapher, die bei vielen Suchern falsche Vorstellungen weckt. Marktplatz bedeutet ganz einfach, dass du überall wo du bist, immer bei dir bist... dass du niemals mehr aus den Schuhen des Gewahrseins kippen kannst, dass es keinen Backlash des Egos mehr gibt. That's all. Du wirst kein zweiter Jesus sein MÜSSEN, der predigend durch die Lande reist, um sich letztlich vom Volk kreuzigen lassen muss.  Dahin geht ja doch die Vorstellung der meisten Sucher. Die Kreuzigung durch das "Volk" sieht ganz anders aus - es ist der ewige Kampf Ego vs. Wahres Selbst.

    Frage: Und wird diese freie, emergente, selbstorganisatorische Energie sich aus sich heraus richtig und stimmig äußern, sobald sie in uns die Führung übernehmen darf? Auch im Kollektiv, als Group of all Leaders?
    Kann man sich darauf verlassen, dass sie in jedem Moment herausfinden und entdecken wird, was zu tun ist? Allenfalls sogar zuzuschlagen, zur Kalaschnikow zu greifen, wenn es unumgänglich wird?
    Antwort: Siehe oben.  So etwas wie Energie gibts nicht jenseits von Ego. Positive "richtige" Energie oder "falsche" negative Energie ist transzendiert. Das Wahre SELBST ist weder dies noch das. Es ist in Balance, Gleichmut.  Es kennt weder Höhen noch Tiefen.
    Im ALLEINS-SEIN  gibt es kein Kollektiv, keine Group of all Leaders.  Das ist als  DENKEN und Abstraktion erkannt - NICHTS. Hat keine Bedeutung. Egal wo du bist, du handelst immer SPONTAN und man kann sich immer auf die "Richtigkeit" der Handlung verlassen. Aber Vorsicht: Richtig heisst nicht gleich "gut und hilfreich und nutzbringend" - die Handlung eines Freien GEISTES kann sogar auf einen im Diesseits Verhafteten äusserst "schlecht" und moralisch fragwürdig wirken...
    Ein Endgültig Befreiter ist zu allem und nichts fähig. Er weiss nicht, zu was er alles "fähig" ist, denn er hat die Identifikation mit seinen Eigenschaften und Fähigkeiten aufgelöst. Zum Nicht-Tun gesellt sich nämlich auch das Nicht-Wissen, d.h., da er immer SPONTAN handelt, kann er nicht wissen, was er tun wird. Er ist frei von Automatismen... Er ist nicht berechenbar wie es ein auf bestimmte Eigenschaft und Charakter konditioniertes Ego ist. Er hat keinen Selbstbehauptungstrieb mehr,  handelt nicht mehr nach Prinzipien.  Über ihn lässt sich nichts Bestimmtes mehr aussagen und sein Verhalten läßt sich nicht vorhersehen.
    Er wertet nicht. Das heisst, eine Kalaschnikow ist eine Kalaschnikow ist eine Kalaschnikow... was er im Notfall damit tun würde hängt davon ab, ob es ein Notfall für ihn ist.  Aber das ist schon zuviel gesagt, denn die Frage ist wie alle anderen Fragen nicht eindeutig beantwortbar.


    Frage: Kann man kein Rezept daraus machen, sondern braucht es genau diese mutige Haltung der Herzensenergie, eine Zivilcourage, die ganz allein stehen kann, um in jeder Situation das Richtige zu vollbringen?
    Antwort: Nein, aus den SPONTANEN Handlungen des Wahren SELBST läßt sich kein neues Prinzip, kein Rezept machen. Die Handlungen aus dem Ursprung sind nicht spektakulär. In jeder Situation SPONTAN das "Richtige" machen heisst nicht, dass es nach den Maßstäben des Egos gut oder böse ist. Das "Richtige" ist jenseits von Gut & Böse. Nur dem Ego erscheinen die Handlungen als gut oder böse, richtig-falsch.
    Mut, Zivilcourage - Das sind alles Erwartungen des Egomind, die jenseits von Ego keinerlei Relevanz mehr haben. Bedeutungslose Worte.
    Wo keine Angst ist, braucht man keinen Mut. Der "Weise" weiß nicht, wie er in welchem Falle handeln würde. Flüchten oder standhalten sind keine Optionen mehr für ihn. bzw. wird  in jeder Situation SPONTAN entschieden.

    Frage: Braucht es den Mut, sich der Liebe ganz zu ergeben, den Willen, die Angst und Feigheit, die diese in uns nicht zulassen wollen, zu überwinden?
    Macht Liebe sehend?
    Antwort:  Ja, es bedarf eines Todesmut.  Die Angst vor der Liebe ist die Angst vor der Hingabe resp. vor dem Tod. Liebe überwindet Angst.  Liebe macht sehend - LIEBE und  ERKENNTNIS sind EINS.

    Frage: Entsteht das Dilemma und die Verwirrung um diese Fragen vielleicht lediglich, weil wir nicht differenzieren, wann denn Stillsein, wann passives Widerstehen und wann allenfalls militantes Durchgreifen notwendig sind?
    Antwort: Nein, die Verwirrung entsteht, weil der Egomind Fragen beantworten will, die über seinen Verstand gehen.

    Frage: Weil wir in unserer Blindheit nicht sehen, dass jede Herausforderung ihre eigene Antwort braucht? Wird uns die Liebe sehend machen? Geht es gar nicht darum zu entscheiden, ob Stillsein, Tun oder Verweigerung das Richtige, sondern wann sie das Richtige sind?
    Entsteht das Dilemma, weil wir ängstlich und feige sind, uns gar nicht zugestehen würden, in dieser Macht der Entscheidung, der Macht der Liebe und des allein Verantwortlichseins über allen Gesetzen zu stehen?
    Finden wir die Liebe in uns?
    Antwort: diese Fragen beantworten sich erst bzw. werden absolut obsolet, wenn du die unpersönliche LIEBE verwirklicht hast. Stirb bevor du stirbst - das ist die Voraussetzung... DAVOR hast du Angst.

    Frage: Finden wir die Liebe in uns, die sich vor falscher Autorität nicht beugen wird, vor Machtgefügen, die das Falsche, die Nicht-Liebe, vertreten?
    Antwort: Die  unpersönliche (!!!) LIEBE beugt sich weder vor falscher noch vor "richtiger" Autorität. Die LIEBE ist unberechenbar. Du weisst nicht, was sie SPONTAN tun wird. Sie kann dem Kaiser geben, was des Kaisers ist,  oder auch nicht. (d.h. der Welt geben, was die Welt von ihr verlangt). Die Liebe hat keine Prinzipien.


    Frage: Finden wir die Liebe in uns, die allenfalls Verfolgung und Ächtung, vielleicht gar den Tod, das Kreuz, in Kauf nehmen wird, weil sie dem Falschen widerstehen muss?
    Antwort: Die Hingabe an das Wahre Selbst ist der Tod des Egos.Das ist der einzige Tod, die einzige Heldentat, die der "Psychonaut" vollbringen muss. Der Rest - das "Danach"  ist nicht vorausseh- und berechenbar.
    Die Frage des "danach" ist die Frage: Was kommt nach dem Tod!!!
    Um alle diese Fragen zu beantworten,  bleibt nichts anderes übrig, als: Stirb, bevor du stirbst - dann haben sich diese und die restlichen dieses FrageKataloges  anz von SELBST erledigt. Wenn das Ego gestorben bzw. transzendiert ist sind auch die Gegensätze transzendiert, d.h. es bedarf  keines Widerstandes gegen das "Falsche" oder das "Böse" mehr.

    Frage: Finden wir diese Kraft in uns, die letztlich stärker ist als alle Macht, weil sie dem höchsten Prinzip, dem obersten Gesetz im Universum untersteht? Sind wir bereit, ihr zu folgen, das Schicksal, das sie uns zuordnet, zu tragen, auch wenn es ein herausforderndes oder schwieriges sein wird?
    Antwort: Diese Bereitschaft ist nichts anderes als die Bereitschaft zu sterben - die  KRAFT findet man, wenn man "gestorben" ist inclusiv Perma-Gewahrsein.

    Frage:Sind wir bereit, den Platz, den diese über allem stehende Kraft der Evolution, der Absicht des Universums, uns zuordnet, einzunehmen?
    Fragen, lauter Fragen!
    Antwort:  Die Bereitschaft ist keine einmalige Entscheidung, sie muss jeden Tag erneuert werden

    Gibt es vielleicht gar keine Antworten auf solche essenziellen Fragen der Existenz? Sind es die Fragen, von genau denen wir uns leiten lassen sollen, die uns schließlich zum Guten und Hilfreichen führen?
    Antwort:  Ja, aber man muss alle Erwartungen und Vorstellungen aufgeben, die wir darüber haben, wie es "schliesslich" bzw. "danach" sein könnte oder ist. Das "Gute und Hilfreiche" zu erwarten ist ein Hindernis.

    Sind wir bereit, alles zu hinterfragen, jedes Tabu zu durchbrechen? Stehen wir in diesem Fragen, diesem ernsthaften Forschen, diesem ewigen Untersuchen schließlich genau in derjenigen Unabhängigkeit, die in uns begründet sein muss, damit die Kraft der Liebe, die immer das Gute bewirkt, uns definitiv erfüllen kann?
    Stillhalten oder Aufstehen?
    Antwort: Auch die Liebe muss überwunden werden, insofern man mit ihr identifiziert und damit an einem Konzept anhaftet.   Die LIEBE ist nicht die Ultima ratio, sondern nur eine "Durchgangsstation". Alles muss losgelassen werden, jede Identifikation. Diese Identifikation mit der Liebe loszulassen ist besonders schwer, weil man zugleich mit der Liebe mit dem Guten - dem Gegenteil von Böse - identifiziert ist. Die KRAFT der unpersönlichen LIEBE bewirkt nicht das "Gute" welches in Gegensatz zum Bösen steht, sondern das WAHRE. Es stiftet viel Verwirrung, wenn vom Guten die Rede ist, besser wäre es, vom "Höchsten Gut"  oder Gott zu sprechen, welches jenseits der Gegensätze liegt. Um die Einheit mit dem Höchsten Gut zu erkennen, ist es notwendig, nicht nur das Böse, sondern auch das Gute, mit dem man identifiziert ist, ebenfalls als Konzept zu erkennen und damit zu transzendieren.

    Frage: Jede Lebenssituation beinhaltet ihre eigene Wahrheit. Eine generelle Wahrheit, welcher der ängstliche, auf Führung angewiesene Geist, der außerhalb der Liebe steht, sich anschließen könnte, gibt es nicht. Das wird immer zu Despotismus, zu Entgleisungen, zu Diktatur führen.

    Wahrheit ergibt sich aus dem Moment. Der Liebende kann sie in jedem Augenblick erkennen. Die Liebe in ihm kann sie erkennen.

    Ist in der einen Situation Stillhalten gefordert, braucht es in einer anderen das beherzte Hinstehen. Ist die Liebe auch endlos geduldig, wartet sie auch endlos ab und zögert vor jedem gewaltsamen Vorgehen, ist sie doch auch eine im positiven Sinne destruktive Kraft, die schließlich alles Hinderliche, alles Festgefahrene, alles, was nicht Liebe ist, zerschlägt.
    Liebe ist Revolution
    Antwort: Nichts wird zerschlagen, es sei denn in dir selbst. Ich ist Welt!

    Die Zeitqualität des ewigen Augenblicks offenbart ihr ohne jeden Zweifel, wann es Zeit ist für eine Tempelreinigung, für einen Umsturz, für eine Revolution.

    Die Kraft der Liebe ist eine revolutionäre Kraft. Sie erneuert alles in Gewohnheit Erstarrte immer wieder in ewiges Jungsein hinein. Dies vollbringt sie zuerst und immer wieder im Innern des Einzelnen, der sich ihrer Wahrheit öffnet und stellt.

    Sie macht unseren Geist für immer wieder neu und unschuldig. Aber aus einem solchen Geist entlädt sie sich auch in die Welt, wenn es Zeit wird. Sie weiß, wann es Zeit wird, auch alle äußeren Strukturen der Verlogenheit zu zerstören.
    Antwort: wie oben. Wenn die inneren "Strukturen des Bösen und des Guten" zerstört sind, ist es obsolet geworden, in der Außenwelt  zu kämpfen und zu "zerstören". "Der Freie GEIST weiss, dass es kein Draussen gibt, ihm ist das Draussen zum Innen geworden.  Alles Äußere ist Schein, wieso gegen etwas kämpfen, was als Schein erkannt wurde?!

    Frage: ...Sie schreckt nicht zurück davor, die Revolution des Innern auch nach außen zu tragen. Liebe ist Revolution, darum ist sie unerwünscht in der Welt der Mächtigen und der Respektabilität.
    Antwort: wie oben - es gibt nur eine Revolution und das ist die Revolution des Herzens. Die Mächtigen haben nur deshalb Angst, weil sie wie früher zu Zeiten Jesu glaubten, dass die Revolution eine Äussere sei und ihre Macht infrage stellen könnte. Der endgültig Befreite gibt dem Kaiser was des Kaisers ist. Das Reich Gottes ist nicht von dieser Welt. DAS haben die Mächtigen nicht kapiert. Sie fürchten Umsturz und Anarchie in der Außenwelt.

    Was in der einen Situation das Richtige ist, das, was unabdingbar zu tun ist, ist in einer anderen das Falsche. Nur die Unschuld der Liebe wird die Flexibilität haben, dies zu erkennen.

    Ein in Mustern erstarrter Geist wird der Wirklichkeit immer seine Konzepte überstülpen wollen und sie damit erneut vergewaltigen. Er bewegt sich von Irrtum zu Irrtum.
    Zeit für eine Herzensrevolution

    Vielleicht wäre es wirklich an der Zeit, dass der Geist der Liebe, der über lange Zeit im Stillen herangereift ist, sich erhebt und den Wahnsinn, die emotionale Pest, wie Wilhelm Reich diesen genannt hat, der die Erde und die Menschheit beherrscht und beutelt, endlich hinwegfegt.
    Antwort: OH NEIIIIIIN! geht das schon wieder los?!  Die emotionale Pest in dir selbst von der Liebe hinwegfegen lassen, reicht völlig aus. 

    Vielleicht ist es Zeit für die Herzensrevolution. Vielleicht hat die Kraft der Liebe in den stillen Psychonauten und anderen Friedensvertretern bald das kritische Maß erreicht, das notwendig ist, damit sie sich durchsetzen kann.

    Wir werden es wissen. Wir werden es fühlen, nicht wahr, wenn es soweit sein wird? Vielleicht wird die Liebe, wenn es soweit ist, zu den Waffen greifen müssen wie Arjuna. Vielleicht, vielleicht auch nicht.
    Antwort: Nicht "WIR" - wenn sich was ändert, dann nur in DIR. Arjuna ist eine Metapher für den Helden, das Ich im Kampf von Gut und Böse welches den Heiligen Krieg in der Seele kämpft! Krischna ist der Archetyp für das WAHRE SELBST, Wenn du diesen Kampf ent-äussert, dann bist  du nicht anders als ein IS, ein Gotteskrieger!

    Vielleicht bedeutet wahrhaftiger Pazifismus nicht Frieden um jeden Preis, sondern ein Friedvollsein im Stimmigen zur richtigen Zeit:
    Antwort: Es gibt nur eine "Stimmigkeit" und das ist der zustandslose Zustand im zeitlosen JETZT. Jenseits von Pazifismus und anderen -Ismen.

    Ein friedvolles Herz im Stillhalten, wenn dieses angesagt ist, ein friedvolles Sein im gewaltlosen Widerstand, wenn dieser gefordert ist, eine friedvolle Kraft, die wie Arjuna auch das Schwert zu führen vermag, wenn Krieg ansteht. Wir werden es wissen. Wir werden es fühlen, nicht wahr?

    Vielleicht leben wir in einer anderen Zeit als Arjuna, einer anderen Zeitqualität. Vielleicht ist es Zeit, dass sich Liebe, Gerechtigkeit, Wahrheit und Schönheit einfach zeigen und mühelos durchsetzen, dass ihr Strahlen allein alles Ungute aus der Welt schaffen wird. Was wissen wir schon?

    Lassen wir es uns von der Liebe zeigen! Der Liebe, die in jedem einzelnen Moment sieht, was zu tun ist, wenn wir sie in uns zuzulassen verstehen.

    Vielleicht werden wir kämpfen müssen. Krieg führen müssen mit friedlichen Herzen. Vielleicht ist es Zeit dafür.
    Friedlicher gesellschaftlicher ­Umbruch?
    Antwort: WAAAAS??? Bist du jetzt vollends des Wahnsinns?

    Alle Zeichen in der Welt deuten auf Gewalt hin, die kommen wird, die kommen muss. Wahrscheinlich wird der gesellschaftliche, politische Umbruch, der überall ansteht, nicht anders kommen können. Vielerorts hat es ja auch schon begonnen.
    Antwort: Das sind alles nur  Projektionen deines Egos, welches die Gewalt und den Krieg im eigenen Inneren noch nicht gekämpft hat.

    Die Ausmarchung (schweiz. für Auseinandersetzung) zwischen Arm und Reich, zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Dumm und Gescheit, zwischen Enge und Weite, zwischen Bewusstheit und Unbewusstheit. Wenn es so sein wird, werden wir die Entschlossenheit Arjunas brauchen, eine Beharrlichkeit, dunkle Zeiten mit reinem Herzen durchstehen zu können.
    Bereit für ein Wunder
    Amtwort: Das ist alles in Dir. Wenn es soweit ist, wirst du die Führung Krischnas brauchen. OMG

    Aber es wäre falsch, sich darin sicher zu sein. Es gibt auch das Wunder. Den plötzlichen, unerwarteten Umschwung. Vielleicht türmen sich lediglich gewaltige Wolken auf, die ein heftiges Gewitter als unausweichlich erscheinen lassen, das am Ende doch vorüberziehen wird. Was wissen wir schon?
    Antwort: Jetzt is aber gutt- fängst schon wieder an mit den unnützen Fragen, was! Du schaffst mich, ich gebe mir gleich nen Schuss mit der Kalashnikow, der feminisierten of course...LOL.  Ich kanns nicht mehr hören: WIR WIR WIR WIR  - nochmal es geht nur um DICH ALLEIN!

    Sind wir auch bereit für ein Wunder? Für das Wunder? Sind wir bereit zu schauen? In fragender Haltung zu verweilen, ohne uns in irgendeinem sicherheitgebenden Glauben zu versteifen? Sind wir bereit, auf alle Sicherheiten zu verzichten und mit der Vision der Liebe zu gehen? Ihr ihre eigene Entfaltung zu lassen?

    Wird uns die Liebe in „the war on con­sciousness“ schicken oder einspannen für eine unmittelbare Entfaltung ihrer Vision? Wird die Endschlacht im Krieg um die Entfaltung des Bewusstseins, wird Armageddon unausweichlich sein oder wird sich die grundlegende Absicht im Universum, die eine Intelligenz, auf andere Weise offenbaren wollen?

    Sind wir bereit, der Liebe willenlos zu folgen, uns von ihr an die Speerspitze der Evolution berufen zu lassen? Sind wir bereit?
    Nicht-Tun im Tun

    Wenn man „nicht-tut“, was keineswegs bedeutet, nichts zu tun, entfaltet sich das Schicksal ungehindert. Wenn es ungestört „geschehen“ kann, wenn man auch selbst etwas ist, was im Nicht-Tun einfach geschieht, faltet es sich in Schönheit und Harmonie auf.
    Antwort: Endlich ... aber vergiss, wie sich das Nicht-Tun auflöst. Schönheit und Harmonie is forn Arsch, weil sich damit schon wieder Vorstellungen einstellen.

    Sobald man im Sinne von Widerstand gegen das, was geschieht, oder im Sinne von Wollen, was nicht geschehen will, zu „tun“ beginnt, stört man das natürliche Geschehen des Schicksalhaften. Dadurch wird es hässlich, kompliziert und konflikthaft.

    Verharrt man aber in Nicht-Tun, geschieht alles von selbst wie ein Wunder. Man selbst geschieht wie ein Wunder.
    Dem Wunder zum Durchbruch ­verhelfen
    Antwort: Ja, Schatz, jaaaaaa, jetzt kommst du..... 

    Wird nicht das Wunder in dieser Welt in allem spürbar sein, wie immer alles sich gestalten will? Ist nicht die Liebe, die unser Fragen schließlich am Urgrund im eigenen Innern aufspürt, selbst das Wunder? Ist es nicht Zeit, dieses Wunder zu würdigen, das Wunder unserer Existenz, mit oder ohne Kalaschnikow, so, wie immer sie, die Liebe, es befiehlt?
    Seufz....es hört nicht auf ..die Fragerei geht schon wieder los...

    Wir sind doch gekommen, um die Welt zu verändern, geschickt worden, um sie zu erneuern. Zum Frieden hin zu erneuern. Wir wollten doch, bevor wir hier inkarnierten, der Vision der Evolution zum Durchbruch verhelfen, eine Erde, eine Menschheit, erblüht in Liebe, Frieden und Schönheit, hervorbringen.
    Antwort: NEIIIIN! Du bist nicht in diese Welt gekommen, um sie aktiv zu verändern. Sei DU SELBST und die Welt verändert sich mit dir.  ... Mann, gerade eben noch so schön im Nicht-Tun versunken und schon wieder kommen Revolutionsanwanwandlungen...

    Es scheint unmöglich zu sein. Wird der Liebe für immer lediglich die Möglichkeit bleiben, sich in einem ewigen Tanz um die Verrücktheiten und Neurosen anderer zu drehen, so dass sie sich wenigstens nicht darin verwickelt? Wir erschlaffen, resignieren wie Arjuna vor dem Kampf, der die Erneuerung erwirken soll. Aber wir sollen ihn führen. Wir sollen dem Wunder zum Durchbruch verhelfen. Wir sollen, wollen, müssen, dürfen es tun. Wir sollen leuchten. Wir sollen die Liebe sein. Wir werden es vollbringen.

    „Die vereinigten Psychonauten, welche die Erde bevölkern, verzichten nun doch darauf, die Kalaschnikow zu ihrer neusten Droge zu erklären“, höre ich in den Abendnachrichten. „Abgewendet wurde diese Bedrohung durch den Umstand, dass sie von einem Wunder überwältigt und besänftigt wurden, so dass sie ihre ursprünglichen Pläne vergaßen und fallen ließen.
    Antwort: Die Droge Kalashnikov ist schon längst auf dem Markt!!  guckst du:

    http://www.zamnesia.de/daily-smoker/3239-kalashnikov-feminisiert.html

    Die unsinnige Zuordnung ihrer schamanistischen Sakramente zu den verbotenen Betäubungs­mitteln wurde nämlich unerwartet welt­weit korrigiert, ihre Unschädlichkeit im Vergleich zu den bürgerlichen Drogen Alkohol und Nikotin endlich anerkannt und der Zugang zum Heilpotenzial der vieltausendjährigen Tradition des Schamanismus, der durch unstimmige Gesetzesvorschriften für fünfzig Jahre vorübergehend unterbrochen wurde, für alle Menschen wieder zugänglich gemacht.“
    Antwort: Na, dann PROST!  Gut, hol dir nen Kopfschuss... Ich habe fix und fertisch.
    ..
    Auch dies ein Wunder, das leider nur meiner hoffnungsschwangeren, hoffnungslosen Fantasie entsprungen ist!

    Die „Friedensgespräche“ gibt es statt des Kongresses „forum erleuchtung“: Es geht um den Zusammenhang zwischen innerem und äußerem Frieden. Neben Satsang und Sharing gibt es Raum für Vorträge, Workshops, Open Space und Musik.
    Ich hoffe, ich kriege bei Euch auch ein Bier? Sonst greif ich zu Kalashnikov...
    ..

    In Anlehnung an einen Artikel in
    https://www.sein.de/spiritualitaet/

    by

    Nachtrag am 09.07.2015. In der Regel schreibe ich ohne Ansehen der Person. Zur Person des Verfassers des Sein-Artikels jedoch wäre nachzutragen, dass dieser ein  für mich bislang unbekannter Psychiater ist und in diesem Rahmen gewisse Drogen befürwortet. Die sog. Psycholyse, die er vertritt,  ist in den richtigen Händen ein durchaus ernstzunehmendes Behandlungs-/Heilungskonzept. Leider hat er versäumt, in seinem Artikel dezidiert darauf hinzuweisen, so dass bei mir der Eindruck entstand, es handle sich um eine generelle Drogenfreigabe.Nachdem man mich darauf aufmerksam machte, um wen es sich bei dem Verfasser handelt,  war ich etwas erstaunt, da mir der Verfasser des Artikels einen wesentlich jüngeren und unerfahreneren Eindruck machte.

    0 0

    Cesare Lombroso

    Individuation

    oder Schattenintegration ist kein Prozess, der sich  allein im stillen (Herzens-)Kämmerlein abspielt, unbemerkt von der Familie, den Kollegen, den Mitmenschen. Was da alles aus dem Unbewussten zutage gefördert wird, ist phasenweise mit großen seelischen Schmerzen und Angst vor Tod und  Wahnsinn verbunden, man gerät zuzeiten völlig aus den Fugen und in Zustände, die man nicht kontrollieren und deshalb oft auch nicht verheimlichen kann. alleinstehend und ist noch so klug und klarblickend, dass man es fertigbringt, sich in den Tiefenprozessen aus der Arbeitswelt zurückzuziehen; am Anfang - in darauf  folgenden Tiefenprozessen  ist es nicht mehr so aufrührend.  d.h. dann, wenn durch den Individuationsprozess ein guter innerer Erwachsener stabilisiert ist,  kann man auch am Arbeitsleben wieder teilnehmen, ohne befürchten zu müssen, die Kontrolle zu verlieren. Es ist in den meisten Fällen nicht ratsam, den Kollegen zu erzählen, was man durchmacht. Da kanns passieren, dass man  ganz schnell als psychiatrischer Fall angesehen wird. Man sollte wenn möglich in dieser Zeit wo wenig wie möglich unter Menschen gehen.  Die große Verletzlichkeit in diesen Prozessen kann bewirken, dass man genau dort Hilfe sucht, wo das sich öffnende Unbewusste mit Medikamenten wieder so zugeknallt wird, dass man den Zugang zu sich SELBST lange, wenn nicht für den Rest seines Lebens verlieren kann.
    Ein Glück, wenn man einen Therapeuten gefunden hat, der diese Prozesse begleiten kann, weil er sie aus eigener Erfahrung  kennt. Die ungeheilten Therapeuten sind nicht verläßlich, d.h. sie wollen oder können nur innerhalb ihrer eigenen Erfahrung und Grenzen erlauben, was zugelassen werden darf und was nicht. Möglicherweise werden viele von ihnen  - aufgrund fehlender eigener Erfahrung - von falsch verstandenem Bücherwissen geleitet und glauben aufgrund ihrer falschen Vorstellungen, zu wissen, was der Klient braucht, der sich in Tiefenprozessen befindet.
    Zum Beispiel sollte ein Psychotherapeut  wissen, dass sich Tiefenprozesse durch Rückzug von Gemeinschaft/Familie oder aus dem Berufsleben ankündigen können, was sogar so weit gehen kann, dass man seinen Job kündigt und die Familie verlassen, nach Tibet oder den Schleier nehmen und  in ein Kloster gehen will... oder man hat den Wunsch, sich einer spirit. Gemeinschaft anzuschliessen und alle fam. Bindungen zu kappen. Man sollte den "Argonauten" bei ansonsten guten Familienverhältnissen  nicht unbedingt  in solchen Vorhaben bestärken, sondern ihn, wenn möglich,  in den Tiefenprozessen an einem ruhigen Plätzchen unterbringen, bis die Heilungsphase abgeschlossen ist und "der Baum wieder ein Baum " und die Familie wieder die Familie ist.

    Jesus (als das Wahre Selbst)  spricht  zwar: Wer nicht Vater und Mutter verläßt, wird nicht ins Reich Gottes kommen - aber das darf man nicht buchstäblich nehmen, sondern ist  tiefenpsychologisch insofern zu  interpretieren, dass man die familiären und gesellschaftlichen Ego-Strukturen "verläßt".  Wenn Jesus verlangt, dass man  Alles verläßt um seinetwillen, dann  ist damit gemeint, dass die Wahre Natur (Christus-SELBST)  erst dann bewusst erfahren/erkannt  wird, wenn man Alles losgelassen hat, was der Bewusstwerdung im Wege steht und das ist letztlich nicht mehr und nicht weniger als die ganze Struktur des falschen Ich. Dieses Loslassen ist ein innerer Akt, der nicht unbedingt in die äussere Welt ent-äussert werden muss, indem man faktisch seine sieben Sachen packt. Es kann, muss aber nicht sein. Manchmal kann es auch notwendig sein, die Umstände zu ändern... z.B. im Falle von "häuslicher Gewalt", körperlichem und emotionalem Mißbrauch.




    Allmstery-Forum

    Ein User schreibt: "Wer Mord relativiert, auch unabhängig vom Holocaust oder anderen staatlichen Massenmorden, kommt auf die stille Treppe oder fliegt (aus dem Forum Allmystery)  komplett raus. Ganz egal wie er die Relativierung gestaltet. Ob "selbst Schuld weil Karma" oder "Todesstrafe für X" spielt da eine eher untergeordnete Rolle. Holocaust-Diskussionen sind da nur meistens der schnellste Weg zum Freiflug aus dem Forum."


    Ja aber, Du lieber Mod in der Höhe, es  ist doch  das Wesen von Spiritualität, zu relativieren! Konsequenterweise dürfte man das Thema Spiritualität ja überhaupt nicht mehr diskutieren - Himmel, was da nicht alles relativiert wird. LOL
    Das Allmy-Forum  - oder ist es gar ein gesamtdeutsches Phänomen? -  schrumpft immer mehr zu einem MeinungsGhetto, zu einem Kleinkindergarten von folgsamen rechtschaffenheitsbesoffenen Ja-Sagern..Wenn sie könnten, würden sie meinen Blog wegen Beleidigung anzeigen und verbieten lassen. Gottseidank gibt es noch einige demokratische Zellen im Netz, wo man sich sogar noch - außer über Frau Gott ElliM. -  über die Großkopferten, die Staatsoberhäupter, Mohammed-, Jesus-und andere ModKarikaturen beömmeln darf.   Ob die Mods und ihre faschistoiden Gesinnungsgenossen auch so gegen frauenfeindliche Propaganda und  Pornographie vorgehen, wie sie dem vermeintlichem "Holocaustleugner" und "Antisemiten" ihren Verdammungsstempel aufdrücken?


    Jüdische Witze



    Ein Jude kommt zum Metzger und zeigt geradewegs auf einen Schinken und sagt:"Ich hätt gern diesen Fisch dort."
    "Aber das ist doch ein Schinken"
    "Mich interessiert nicht, wie der Fisch heißt" 

    _________________________________________________________________________________

    Ein Jude steht in Polen vor Gericht. Der Richter fragt ihn: Name?
    Isidor Kaminsky
    Wohnhaft?
    Warschau, Seifensiederstr.6
    Beruf?
    Bankier
    Religionszugehörigkeit?
    Wie?
    Ihre Religion bitte!!

    Herr Richter, ich bin der Bankier Isidor Kaminski und wohne in der Seifensiederstrasse, glauben Sie vielleicht, ich bin Buddhist?



    Ein alter Jude läuft schwerbepackt über einen Bahnhof in einer Kleinstadt und fragt nach längerem Zögern einen seiner Mitreisenden: "Was halten Sie eigentlich von Juden?"
    Darauf erwidert der Mann : " Ich bin ein großer Bewunderer des jüdischen Volkes."
    Der alte Jude geht weiter und fragt den nächsten die selbe Frage. Dieser erwidert:" Ich bin fasziniert von den Leistungen jüdischer Mitmenschen in der Kultur und der Wissenschaft."
    Der Jude bedankt sich für diese Antwort und geht zu einem weiteren Mann. Dieser erwidert auf die Frage: " Ich mag Juden nicht besonders und bin froh, wenn ich nichts mit ihnen zu tun habe."
    Darauf der alte Jude:" Sie sind ein ehrlicher Mann, könnten Sie bitte mal auf mein Gepäck aufpassen, Ich muß in die Toilette"
     

    Lachen erlaubt - oder etwa nicht?
    Zur Erklärung: Das sind  "Jüdische Witze" im Gegensatz zu "Judenwitzen". Die Schwarmdummheit kennt da leider  keine Unterschiede (Der Begriff der "Schwarmdummheit wurde übrigens von Prof. Gunter Dueck geprägt, ein helles Licht am deutschen Wirtschaftshimmel.)
    .
    Ich wette, aus diesen Witzen kannst du mir ohne großen Aufwand kinderleicht einen Antisemiten-Vorwurf basteln!
    Aber, ihr allzu Allzurechtschaffenen Militanzen, vergesst nicht, dass man sich in den ethnischen Witzen ganz allgemein selber auf die Schippe nimmt! Wer da ernster und päpstlicher als der Papst sein will - und das bist du achsogutherziger faschistoider Antifaschist allemal - findet überall seinen  STOFF  für die Befriedigung seines sadistischen Rechtschaffenheitsbedürfnisses. 
    Übrigens: Die Schwarzen nennen sich selbst Black oder Nigger - du  würdest dich schön blamieren, wenn du ihnen verbieten wolltest... LOL


    Bei Dr. Callidari 

    gehören "persönliche Offenbarungen" augenscheinlich in die Kategorie der psychospirituellen Störungen, weil sie durch den persönlichen Filter laufen. Wie anders aber als durch die Persönlichkeit soll sich denn der Geist äussern?

    Geistige Offenbarungen sind  Erkenntnisse aus dem Ursprung und die sind zwar immer unpersönlich, wenn es sich um echte Geisterkenntnis handelt. Die Wiedergabe der unpersönlichen Offenbarungen ist jedoch IMMER durch persönliche Eigenart gefärbt.

    Aber vielleicht m e i n t   Dr. Callidari es  ja ganz anders, als es rüberkommt, vielleicht meint er ja nicht den WAHREN GEIST, der sich durch die geläuterte Persönlichkeit ausdrückt,  sondern Personen, aus denen der ungeläuterte Ungeist der  ungeläuterten Person,  der "Dämon" spricht - anders gesagt: die "psychospirituelle Störung"?  Er meint vielleicht solche, die sich nur "dünken", Offenbarungen zu haben?!  Irgendwie leuchtet zwischen seinen Zeilen immer eine Überzeugung, dass es für Dr. C. - ausser ihm selbst - nur "staatlich anerkannte" berühmte Personen wie z.B. DOKTOR David Hawkins oder PROFESSOR EugenDrewermann sind, deren Offenbarungen vom Verdacht des "Dünkens" ausgeschlossen sind.

    Das Problem ist wie immer, dass der Doc die pösen Geister nicht unterscheidet und bedingt durch fehlende Klarheit und Differenzierung wieder einmal MICH dazu zwingt, sie zu unterscheiden. LOL. Ich hier stehe ich und kann nicht anders als die Doppelaxt schwingen - Ach hättest du doch geschwiegen, Desdaemonus!


    Spiritualität und psychospirituelle Störungen

    http://www.allmystery.de/themen/rs119210
    Aus der nondualen Perspektive ist alles schon immer da gewesen und seit Ewigkeiten determiniert. Alles was geschieht und geschehen ist, gehört in diesen "HeilsPlan"  Gottes. Die Kreuzzüge, die Inquisition, die Macht- und Eroberungsräusche unserer "Großen" wie Alexander der Große, Napoleon, Djingis Khan, Hunnenführer Attila und alle grausamen Herrscher dieser Welt, denen Millionen Menschen zum Opfer fielen -  spielen darin ihre perfekte Rolle. Alles ist Wille Gottes.

    Hm...Bis dahin sagt keiner was im Forum. Das darf man diskutieren, das ist ok, - aber nur solange, bis der Teufel das Thema Hitler anschneidet und die rote Judenkarte zieht.
    Der erbarmungslose und unversöhnliche  Gutmensch ist bemüht, das Leid aufrecht zu erhalten, statt das Leid  bzw. seine Person zu transzendieren, wie es sich gehören würde für einen spirituell fortgeschrittenen Geist.

    Oder man nehme die Philosophie, dass jeder selbst für sein Schicksal verantwortlich ist - alles ok, bis der Teufel die Judenfrage stellt. Und dieser "Teufel" behauptet von sich, schon dreimal die Einheitserfahrung erlebt zu haben. Ich frage mich, wie man unter diesen Umständen noch an den Gesetzen der Polarität festhalten und die alte dualistische Weltsicht so vehement vertreten kann?

    Wie konnte es geschehen, dass er in seinen Einheitserfahrungen nicht des Grundlosen Grundes gewahr wurde?            Die Ros blüht ohn' warum...

    Dr. Callidari - der sich neuerdings als gottväterlicher Ursachensetzer geoutet hat, wird wohl  so schnell nicht von seiner gottväterlichen Lieblingsüberzeugung ablassen:  100%ig zu wissen, was in den Köpfen der Leute vor sich geht und auf diesem Vermutungswissen (ich meine das im personal-dualen Sinne,  denn aus nondualer Schau ist alles Wissen nichts als Glaubenssatz/Vermutungswissen) seine von ihm willkürlich gesetzten Ursachen  - i.d.R. eine Fehlnterpretation bzw. dysfunktionale Attribuierung und darauf aufbauenden Hypothesen und Schlussfolgerungen als unumstössliche Tatsachen zu setzen. 
    .Insbesondere zur gottgefälligen Selbsterforschung, aber auch zwecks  therapeutischer Weiterbildung  empfehle ich dir  Fachliteratur über das  "Das Phänomen der Allwissenheit im paranoiden Formenkreis".

    Herr Lombroso-Callidari ist in seinem neuen Thread  offenbar bestrebt, diskriminierungslustig und  mit der ihm eigenen wohlklingend-vernebelnden  WortGebärde den klinischen  ICD-Diagnoseschlüssel  auf alle anzuwenden, die nicht seinem dualistischen Weltbild entsprechen. Auch wenn die klinischen Diagnosen ihren Wert auf der Konsensusebene haben, sollte man als angehender Therapeut/spiritueller Heiler nicht mit ihnen identifiziert sein. NIemals darf die Majorität, die Allgemeinheit für einen spirituellen Heiler ein Maßstab für seelische oder geistige Gesundheit sein! Niemals! Krankheiten darf man als spiritueller Heiler nicht allein nach weltlichen Maßstäben und Kriterien  beurteilen. Jeder Wahn hat Ursachen und enthält Wahrheit, wenn nicht gar göttliche WAHRHEIT - wie oft wurde und wird die WAHRHEIT heute noch als Wahn gekreuzigt!? Als spiritueller Heiler oder transpersonaler Therapeut muss man die Fähigkeit entwickeln,  h i n t e r  die Dinge, die Namen und Diagnosen zu schauen.
    Der Doc glaubt zwar nicht an Aliens, dafür glaubt er an das Causalitätsgesetz. Jacke wie Hose.. Glaube ist Glaube. Aus transpersonaler Sicht ist letzteres zwar kein Wahn - es ist schlicht die  UNWAHRHEIT.

    Mancher Wahnsinn ist göttlichster Sinn-
    Für den geschärften Blick -
    Mancher Sinn - der nackte Wahnsinn -
    Es ist Majorität, die hier, wie überall, bestimmt -
    Stimm zu - und du bist kerngesund -
    Ficht an - gleich fühlt man sich bedroht -
    Und hängt dir Ketten um
    (Emily Dickinson)
     

    Falsches Ich vs. UNWAHRES Ich

    Herr C.  schreibt:  Individuation bedeutet, sich dem wahren SELBST anzunähern. Dazu benötigen wir unseren Verstand! Nur mit unserem Verstand können wir bewusst entscheiden, ob wir den Einflüsterungen des falschen Ich oder dem wahren SELBST folgen. Diese Form der Weiterentwicklung ist einzigartig bei der Spezies "Homo sapiens vorzufinden ...im Unterschied zu anderen Lebewesen. Zitatende

    Wahrlich wohlklingend kluge Worte, aber hat dieser doch etwas zerebralsklerotisch klingende Absatz auch Substanz?
    Die christliche Wissenschaftsanalyse: Herr C. sieht hier den Verstand ganz klar vom "falschen Ich" getrennt.Aber: Wo das Ich falsch ist, ist auch der  Verstand falsch. Wie soll der falsche Egomind dem falschen Ego denn nur das "Rechte" einflüstern!? Bewusstheit hängt nicht vom Verstand ab - im Gegenteil, erst wo der Egomind schweigt, kann man die leise Geiststimme des Wahren SELBST vernehmen, die Stimme der Intuition.
    Individuation bedeutet zwar, sich dem Wahren SELBST "anzunähern" durch die Bewusstmachung und Auflösung der Schatten, aber es ist nicht der Egomind, der entscheidet, sondern das Herz - Achtsamkeit, Bewusstheit. Bewusstheit ist Balance von Herz und Verstand (geläutert). Und wo man in Balance ist, ist man nicht vom Verstand, wohl aber von der Vernunft des Herzens geleitet. Es ist die Achtsamkeit bzw. das wachsende Gewahrsein im Zuge der Schattenauflösung, welches der "Einflüsterungen des falschen Ichs" gewahr wird
    Im Unterschied zum Homo Sapiens folgen die Tiere alle ihrer wahren Natur. Deshalb haben sie es nicht nötig, ihre Wahre Natur  "weiter zu entwickeln".  Tiere sind nicht auf ein "falsches Ich" konditioniert. Tiere sind immer echt.
    Einzigartig ist nur der SündenFall des Menschen aus seiner Wahren Natur und dass er gezwungen ist, seine wahre Natur unter großen Schwierigkeiten wiederzufinden, will er ein wahrer Mensch werden.
    Cerebrus Rex

    Wenn vom "Falschen Ich" die Rede ist, sollte man nie vergessen, zu differenzieren: auf der personalen Ebene gibt es ein gesundes und ein krankes Ich. Das kranke neurotische Ich ist das "falsche Ich", welches der Heilung bedarf. Alle Menschen sind mehr oder weniger neurotisch und bedürfen der Heilung.
    Das Ich als solches ist niemals "falsch". Da gibt es viele Missverständnisse, weil es Sucher gibt, die alles in einen Topf werfen und das Ich generell als falsch ansehen. Das liegt darin begründet, dass das Ich bzw. die geheilte individuierte Persönlichkeit  aus der transpersonalen Perspektive als Ganzes transzendiert werden muss, um das spirituelle Ziel der Ganzheit zu erlangen. Transzendieren bedeutet einfach, die WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT zu erkennen, dass die Person eine "handfeste" Illusion ist  - wobei der Begriff der Illusion auch nicht zutrifft, weil es keinen Begriff für einen paradoxen "Zustand" gibt, der beides zugleich ist und nicht ist.
    Das Ich als Ganzes ist aus der transpers. Perspektive weder falsch noch richtig, sondern UNWAHR.

    Angehende Heiler, Psychologen und Psychiater sind am Anfang ihres Studiums immer  ganz wild darauf , andere Menschen zu kategorisieren und in  Schubladen zu stecken. Typisch für Anfänger ist, dass sie ihre eigene Person wie selbstverständlich dabei aussen vorlassen. Das führt dazu, dass die Heiler nicht anders als "schwarz" sein können, solange sie selbst nicht geheilt sind und ihre eigenen Probleme, Vorurteile  und kleingeistigen Defekte auf die Patienten projezieren.

    Wer sich bzw. die Welt befreit hat ist von der Welt befreit. Ist die Person erlöst und befreit, dem ist zugleich die Welt erlöst. Ich= Welt.
    Ich ist Welt ! Und wer da meint, er selbst sei endgültig befreit, aber immer noch an eine heilungsbedürftige Welt im Aussen glaubt, die seiner Hilfe bedarf, täuscht sich in seinem spirit. Status.  Ich IST Welt. Mit dem Ich zusammen geht auch die dualistische Welt(anschauung) unter. Wer gestorben ist und auferstanden, der kann nicht anders als immer im JETZT zu leben und im  JETZT ist der Dualismus aufgehoben.  Alles, was man darüberhinaus sagt gehört in die Kategorie Denken. Konstruktion. Womit man wieder aus dem Jetzt herausgeworfen wäre, wäre man nicht mausetot. LOL.


    Charakter

    Irgendwie  erinnert mich Dr. Callidari in letzter Zeit an Cesare Lombroso und dessen  Werk Genie und Irrsinn. Darin werden berühmte Menschen von Jesus Christus bis H. Kleist einer Analyse unterzogen unter dem Gesichtspunkt der  von Lombroso entwickelten These, dass der Verbrecher als solcher schon zur Welt kommt. Ähnlich wie der von mir erwähnte Nietzsche-Biograf kennt auch Lombrosos  Diskriminiierungslust  keine Grenzen. In meiner Sicht ist Lombroso ein Vertreter der Schwarzen Psychiatrie.
    Lombroso war Jude und staatlich anerkannter ReichsHofLieferant, leider Gottes lieferte Lombroso mit seiner  diskriminierenden kriminellen Typologie Hitlers Genetikern und anderen Schergen des Dritten Reiches  recht eigentlich erst das  Handwerkszeug, um "Unwertes Leben"-  auszumerzen. Er hat es nicht mehr erlebt...

    Soweit ich unterrichtet bin, gibt es zu der Frage, ob der Charakter genetisch vererbt oder  erworben wurde, keine eindeutige Antwort. Ich persönlich glaube nicht daran, dass der Charakter - ein doch recht vielschichtiges und komplexes Gebilde -  von Anfang an vorhanden  ist. Charakter ist etwas erworbenes, etwas Vergängliches, ein mit der Zeit und in der Zeit gebildetes Sammelsurium von bestimmten Aspekten aufgrund diverser Erfahrungen. In meiner Sicht ist  aber die Mentalität, das Temperament oder Talent - manchmal auch eine Krankheit eines Ahnen  als Anlage vorgegeben, ob sich das, was genetisch veranlagt ist,  immer auch verwirklicht, ist ja doch fraglich.  (In Potenz ist ja eine ganze Menge in uns vorhanden...he he)
    Die "Vier Formen der Angst" - nach Fritz Riemann die 4 Standard-Neuroseformen des schizoide, depressiven, zwangsneurotischen und hysterischen Charakters sind Mischformen, die sich in jungen Jahren  durch Erfahrung bilden. Ein Neugeborenes hat noch keine Erfahrungen, es ist in dieser Beziehung noch ein unbeschriebenes Blatt.
    Die Charakterbildung geschieht nach dem psychoanalytischen Modell  primär durch die 4-Phasen-Entwicklung durch die ein jeder Mensch in der Kindheit und Jugend hindurchgeht: die orale, anale, phallische und  genitale Entwicklungsphase.
    Auf der anderen Seite ist das behaviouristische lerntheoretische Modell, wonach der Mensch ein Produkt seines Lernens ist. Bei beiden Theorien ist der kleine Mensch ein rein passives Objekt.
    Die dritte Theorie ist die von Jean Piaget entwickelte  kognitive Entwicklungstheorie,  im Gegensatz zu diesen spielt bei Piaget das kleine Kind eine AKTIVE  Rolle. Nach Jean Piaget bestimmt das Kind im Laufe seiner Entwicklung selbst sein Weltbild. Entwicklungssprünge geschehen demnach immer dann, wenn das eigene Weltbild mit dem Weltbild der Umwelt in Konflikt gerät >> Anpassung >>Informationsverarbeitung, Intelligenz. Jean Piaget hatte wohl mit Genetik nichts am Hut, seine Entwicklungstheorie fußt auf GENESIS im Sinne von Entwicklung, Entstehung. Das gefällt mir, das macht für mich mehr Sinn als die anderen beiden, das entspricht meiner eigenen Intuition... Sehr anregend...

    Entwicklung findet also statt durch Konzeptualisierung, wobei ein Konzept auf das andere aufbaut.
    Nachdem ich neulich auf Jean Piaget gestoßen war, als ich auf der Suche nach dem Kindesalter war, in dem Kind das  Ursache-Wirkung-Prinzips begreift, stiess ich auch auf den Ausdruck der Objektpermanenz. Danach ist der  Zeitpunkt, an dem das Kind das Bild der Mutter introjeziert hat wohl der Beginn der Wirklichkeitserschaffung... das abgespeicherte Bild ist das erste Konzept, auf dem alles weitere Lernen, alle weiteren Konzepte aufbauen.

    Alles, was wir an Wissen abspeichern sind Konzepte - BILDER, Imagos, Vorstellungen der Wirklichkeit, mit denen wir identifiziert sind und um wieder  zu werden wie die Kinder, müssen wir uns dieser Konzepthaftigkeit bewusst werden. Wer das Wesen der Konzepthaftigkeit im Gewahrsein erkannt hat, der ist desidentifiziert vom Ego und seiner Weltsichten und hält nicht mehr länger die Konzepte für die Realität.
    Es ist so komisch, wie ich mich bogenschlagend immerzu im Kreis drehe: Nachdem ich vor 4 Jahren die Konzepthaftigkeit von "Gott" erkannte und mir auch die Konzepthaftigkeit der gesamten Realität an sich bewusst wurde,  kehre ich nun zu den menschlichen Anfängen zurück, und erkenne wann und wie Konzepte in der Kindheit gebildet werden... und was der Ausspruch Jesu wirklich bedeutet, wenn er sagt, das wir wieder wie die Kinder werden müssen, um ins Himmelreich einzugehen.
    Es ist grad so, als ob ich noch einmal das kleine Kind geworden bin, nur um diesen Vorgang der Konzeptualisierung diesmal bewusst und irgendwie "plastisch" nachzuerleben.
    Was die 3 Entwicklungstheorien angeht, sehe ich in ihnen letztlich  keine Gegensätzlichkeit, sie sind alle drei wahr und ergänzen sich in meiner Sicht vorzüglich.


    0 0


      Herr C.Cerebrus schreibt:

    "Seine Des-Identifikation mit dem Körper kann sich der "Fleischgeborene" auch sehr weit einbilden. Aber nur so lange, bis er Blausäure für Brombeersirup hält - und feststellen muss, dass auch noch so feste Einbildung ihre Grenzen hat."Zitatende
    Wieder überfällt mich beim Lesen solcher Sätze eine große Verwirrung, die stante pede nach Klarheit schreit.
    Nun gut, Herr C. hat recht insofern es nur um die Eigenschaften des "Fleischgeborenen" geht und so etwas wie Einbildung ist ganz klar eine Eigenschaft des "Fleischgeborenen". In der Spiritualität geht es aber um den "GEISTgeborenen" und die Bilder-Losigkeit!
    Himmel, wenn der Verstand ein Höllenhund ist, dann ist es dieser komische "Cerebrus"!  Ich sehe hier wieder  einen dieser zerebralsklerotischen typischen Glaubenssätze, die aus dem konditonierten Common Sense  kommen, aus dem festen Glauben an das dualistische Ursache-Wirkung-Prinzip.

    Hören wir Jesus (als unser WAHRES SELBST) zum Sein des aus dem Geiste wiedergeborenen Menschen: 

    14Später erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten.15Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!
    16Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

    17Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

    18wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

    (aus: "Die Erscheinungen des Auferstandenen: Markus 16,9-20)


    Höhöhö - aus dem Dunkel wie gewöhnt:
    unser Herr Callida höhnt:
     Auch wer sich dünkt aus Geist geboren ist und bleibt doch fleischgeboren
    Ob vorher, nachher, Hier und Jetzt - stets steht er unter dem Gesetz!


    Die Frage ist jetzt, ob ich daran glaube, dass ich Schlangengift ohne Schaden trinken könne. Die Frage ist  für mich nicht beantwortbar, weil sie aus dem Denken stammt und etwas VORSTELLT, was im ewigen JETZT absolut obsolet ist. Und erzähl mir jetzt nicht, Herr C., dass die Sache ganz anders aussieht, wenn man aus dem JETZT heraustrete. hehe

    Aber ehrlich mal, du bist doch so etwas wie ein angehender Hypno-Therapeut oder habe ich dich falsch verstanden? du müsstes wissen, dass der Mensch fähig ist, alles zu glauben und dass sein Glaube alles materialisieren kann. Manche Menschen sterben gar, weil sie nur GLAUBEN,  sterben  zu müssen.  Ich habe gehört, dass es Menschen gibt, die genau das tun: Schlangengift trinken und es macht ihnen nichts, weil sie den "Rechten Glauben" haben bzw. einen gehobenen Bewusstseinszustand, der sie immun gegen äussere Einflüsse macht... ALLES ist möglich. Aber jetzt frag MICH bloss nicht, du Hundling, du... LOL

    Ich habe auch einmal GEDACHT, das Ursache-Wirkung-Prinzip bliebe auch jenseits von Ego weiterhin wirksam;  obwohl ich erkannt hatte, dass dieses Prinzip nur auf DENKEN beruht und im JETZT völlig unwirksam ist und obsolet ist,  bin ich einem anderes Aspekt des Denkens und Vorstellens und Glaubens aufgesessen und habe mir damit nur einen neuen "Glaubensartikel" geschaffen.  Niemand hat je im JETZT beobachtet, wie eine Wirkung eine Ursache geZEITIGT hat. hehe
    Das Causalitätsprinzip beruht auf linearem Denken, auf Erfahrung, Beobachtung und Schlussfolgerung. Auf dem Verstand! Wer das Ego überwinden will, muss sich dessen bewusst werden, dass grundsätzlich ALLES zur Illusionshaftigkeit gehört, an das er jemals geglaubt hat. Er muss den alten falschen Glauben aufgeben und den "Rechten Glauben" annehmen. Den Glauben an das WAHRE SELBST und dessen Göttlichkeit. und dass der Gottheit nichts unmöglich ist.

    Ich habe auch einmal GEGLAUBT, die Bibel niemals wörtlich nehmen zu dürfen, sondern sei in jedem Fall  und immer tiefenpsychologisch, mystisch zu deuten. Auch dieser Glaube ist dahingegangen, seit das Innen immer mehr zum Außen und das Außen zum Innen sich "vereinheitet."
    Heute "weiss" ich nur eins: ALLES ist möglich, aber ich kann nicht WISSEN, WAS alles möglich ist.  Jenseits des Jordans, auf der Rückreise in die Welt wird mir die Welt, der Kosmos NEU geschenkt und ich erkenne von innen heraus - jenseits der Gesetze -  die Welt völlig NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU!!!
    Alles ist möglich, obwohl dieser Satz schon wieder ein zuviel an  Wissen impliziert.... LOL. schon das DENKEN an "Möglichkeiten" ist unwirklich.
    Hybris ist, wenn der Verstand das Neue Bewusstsein zu verstehen und zu definieren sucht.
    Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben, das ganze Haus muss abgerissen werden. Es gibt Mysterien und göttliche Geheimnisse, die über den  Verstand gehen. Es geht hier keineswegs um Einbildung, sondern um das, was Jesus den "Rechten Glauben" nennt.
    Es ist ja so, dass man in dieser "Rückreise" in die unendlichen Weiten des inneren Kosmos die Attribute Gottes verwirklicht als da wären: Allwissen, All-Liebe, All-Macht und Allgegenwärtigkeit, - wer will wissen, was diese Attribute dem GottMenschen  alles "ermöglichen"? Ich weiss es nicht. Es kümmert mich nicht.

    Nicht nur derjenige ist im "Gotteswahn", dessen Ego aufgrund einer Gotteserfahrung inflationiert,  auch derjenige ist vom Gotteswahn befallen und ein Irrlehrer, der sich anmaßt, über das Neue Bewusstsein zu urteilen, indem er es durch seine verstandesmäßigen normopathischen Glaubenssätze begrenzt!
    Eine der Begrenzungen ist es z.B. Aliens auszuschliessen. Niemand kann mit Sicherheit wissen, ob es Aliens gibt. Ich aber weiß, dass die Träume, Bedürfnisse und Gedanken der Menschen dazu da sind, um sich zu manifestieren und zu realisieren. Und da ist dieser Tisch, an dem ich gerade schreibe, ein ebensolches manifestiertes Traumobjekt wie es der Traum von oder  der Glaube an Aliens bewirken könnte. Wo ist da der Unterschied?
    Ich glaube an nichts  bzw. gibt es nichts, an das ich nicht glauben würde. LOL ... ich glaube an ALLES und NICHTS. Alles ist Nichts und Nichts ist Alles - ein ganz unDENKbares Paradox, vor dem der urteilende Verstand seinen Ungeist aufgibt.

    Ich lese weiter im Allmy-Forum:
    "Neben subjektiver Gewissheit ("heute Nacht standen vor meinem Bett zwei Außerirdische, Engel usw. …oder bei Astralreisen habe ich dieses und jenes "definitiv" erlebt, gesehen … oder: ich schreibe aus dem ABSOLUT (spirituelle Metasichthybris)", der Unkorrigierbarkeit dieser Gewissheiten (starres bzw. starrsinniges Beharren und Wiederholen) im Gegensatz zur subjektiven Realität bzw. zur Überzeugung der (meisten) Mitmenschen, sind nach ICD-10 die diagnostischen Leitkriterien für Wahn.
    Diskussionen mit Leuten, die ihre subjektive Gewissheit für Allgemeingültig erklären (und missionieren), nehmen zuweilen bizarre Formen an."

    Einmal mehr sieht es so aus, als ob Herr Callida mehr an die Leitkriterien der  ICD glaubt,  denn an spirituelle Wahrheiten.  Was will er eigentlich sagen?
    Die Konfusion entsteht, weil Herr C. alles in einen Topf wirft und das "Heilige SUBJEKT-SEIN" des ALL-EINS-Seins nicht von egoischen Subjektität differenziert. Zwischen diesen beiden ArtenSubjekt zu sein  -  Unendlicher Abstand!  Es wird nicht klar, ob Callida es generell für krankhaft und eine "psychospirituelle Störung" bzw. Hybris hält, wenn jemand sagt, er schreibe oder spreche aus dem "Absolut."  Würde er es für Hybris halten, wenn jemand stattdessen einfach nur sagen würde, dass er aus dem Herzen spricht? "  Geht es mal wieder nur um Worte?

    Gewiss kann sich jemand nur "dünken", aus der Metasicht zu sprechen oder zu schreiben.  Der authentische geistig wiedergeborene "Neue Adam" kann gar nicht anders als aus der Quelle, dem "Absolut" sprechen - seine Metasicht ist keine vorübergehende Sichtweise, die man aufstellt und fallenlassen kann, sondern das Metabewusstsein hat sich durch das Auflösen aller hinderlichen Ego-Strukturen als Ganzes stabilisiert - es ist sozusagen "marktplatz proofed".

    Ich weiss nicht, was genau er sagen will: Will er vielleicht sagen, dass die Universellen Wahrheiten einem Wahn entspringen? Oder dass derjenige einem Wahn verfallen ist, der sich seiner SELBST so gewiss ist, dass er unverrückbar und unkorrigierbar an die Allgemeingültigkeit der universellen WAHRHEITEN glaubt? Was für ein Durcheinander, einerseits weiß er selbst ja doch so überaus klug aus einer "spirituellen Metasicht" zu schreiben - andererseits spricht er von MetasichtHYBRIS! Von welchen WAHN-Sinnigen spricht er da nur? Und wie will er überhaupt unterscheiden, ob jemand aus einer angemaßten "MetasichtHYBRIS" spricht oder aus einer "bevollmächtigten" Metasicht? Fußt doch die erstere auf dem Egomind und die zweite auf dem Ursprung. Mir fehlt hier ganz klar der GEIST, der unterscheidet.
    Es scheint mir doch sehr stark der Eindruck zu überwiegen,  dass Herr Callida durchgehend aus der Sicht eines Schwarzen Psychiaters spricht und von "Patienten" - der Sorte Spiritueller, die sich nur "dünken", spirituell zu sein. Als da wären z.B. Trutz Hardo, Neal D. Walsch und alle Karmagläubigen...uvm.

    Da bleibt  ihm nur zu wünschen, dass er  irgendwann einmal den Todesmut besitzt, sich in Gegensatz zur Allgemeinheit zu setzen und zu einem ALL-EINIGEN SUBJEKT zu werden,  welches in seiner vollkommenen HEILS-GEWISSHEIT nicht nur aus dem "ABSOLUT"  schreibt und spricht, sondern dessen spirituelle Metasicht sich durch einen  hybriden Verstand weder irritieren noch korrigieren läßt.

    Aber vielleicht ist sein Text auch nur eine durch die Blume gesprochene "Ansprache" to whom it may concern? Hm...hat er etwa bestimmte Foren-User im Auge gehabt, denen er unter der Hand die spirituelle Qualität absprechen wollte? Na ja, was mich concernes, würde ich mal sagen, dass ich das gerne für mich aufgreife, weil es nichts gibt, was mich nicht angehen würde. "ICH" oder Es  holt allemal was dabei für sich heraus...LOL. Neben der  Metasicht kann ich auch verschiedene Sichtweisen des Verstandes einnehmen, sogar die scheussliche Perspektive des von mir neulich frisch erfundenen Faschistoiden Antifaschismus. LOL.



    Das Absolut -

    was für ein kaltes linkszerebralsklerotisches Wort. So ein Wort kann m. E. nur jemand benutzen der mit sich SELBST nicht im Kontakt ist. Das ist ein Wort der Philosophen - ich DENKE, also bin ich...
    Sprechen oder schreiben "aus dem Absolut" ist nur eine Umschreibung ein Snynom für: Ein Kanal Gottes sein... aus der Verbindung mit dem Ursprung/Quelle... WAHRsprechen, aus dem Gewahrsein sprechen/ schreiben, aus der Gottverbundenheit...uvm. 


    Höhö! höhnt Herr Callida da, Die Sach' ist mir längst suppenklar:
    Das Absolut nur Leere ist, weswegen man kann sprechen nicht
    Und auch nicht schreiben aus der Leere, denn wie im Himmel ist's auf Erden:
    Wo NICHTS ist, kann auch  nichts werden! Hybride ist, wer anders denkt, ein Lasta
    Ist dies des Verstandes -  BASTA!


    Ha ha! - lacht unser Herre Christ:
    Ein Laster des Verstandes siecht bei dem, der hier von Hybris spricht
    Und selbst tut er erkennen nicht, was entfleucht nur Metasicht:
    The ABSOLUT is relativized wo man ES ausspricht oder schreibt.
    In jedem Fall die WAHRHEITdreht sich herum  im Lotterbett
    Des Verstand's, der, gar nicht nett, gebiert 'ne Täuschung named  - Konzept!

    Gesegnet,  wen Gott auserkoren und dem das Göttlich' Kind geboren
    Ist im HERZEN, Cerebrus -  no Stuss!
    Wer mit dem  Herzensauge sieht, dem offenbart sich WAHRHEIT stets,
    Und WAHRHEIT ist, mein lieber Freund, dass "Absolut" ein Wort nur ist -
    Ein Synonym für Jesus Christ und Christus ist ein Name nur
    Für deine Wahre Geist-Natur!

    Man sieht nur mit dem HERZEN gut Und jeder Mensch, der dieses tut,
    der spricht ganz WAHR und nicht nur klug aus Gott, Gewahrsein, ABSOLUI!
    Des sei gewiss und merke Dir: Gott hat viele Namen, Dear!

     .

    Was ist das "Absolut"?  Einseitige Definitionen des Absolut als Leere oder Nichts bewirken Trennung, weil sie die Fülle der Mehrdimensionalität vernachlässigt.  Das Absolut ist in meiner Definition nichts anderes als das realisierte Transpersonale Bewusstheit. Genauso wenig wie man das SELBST vom (geläuterten) Ich trennen kann, kann man das Absolute vom Relativen trennen. Das Absolut wird über das Relative/Menschliche - die Persönlichkeit -  transportiert. Statt Absolut könnte man besser Einheit sagen. Wer aus  der einigen Gottmenschlichkeit heraus lebt, der spricht und schreibt auch aus dieser Einheit von Leere und Fülle, Ich und Selbst. Na ja, da gibt es noch das Konzept, welches das Absolute jenseits der Einheit von Leere und Fülle ansetzt. ha... auch nur ein Konzept, weil es ein Gedankenkonstrukt ist, welches das unsagbare benennt. Also - wen kümmerts, welchen Namen man dem Baby gibt? Das SUBJEKT, welches die WAHRHEIT kennt und ausspricht, dessen Gewahrsein verhindert allemal, dass ein Konzept zum Glaubenssatz erstarrt.


    Um das Numinose

    zu erfahren, muss das Kausalitätsgesetz transzendiert werden. Oder anders gesagt: Wer das Numinose erfährt, der HAT das Causalitätsgesetzt transzendiert.  Das steht ohne Zweifel fest. Aber man kann nicht willentlich transzendieren. Es ist nicht möglich, das Bewusstsein auf Knopfdruck von dual auf nondual und wieder zurückstellen.  Wer am Ende seiner Reise  das Andere Ufer erreicht hat, wer einmal "Über den Jordan" gegangen ist,  lebt für immer im JETZT - für den gibts kein zurück mehr in die Alte Welt, das alte Bewusstsein, den alten Egomind. Wer bewusst durch die Todeszonen, die Bardos gegangen ist, ist  von sämtlichen Programmierungen geläutert  - das Denken ist ein völlig anderes, auch wenn man noch fähig ist, "normal" zu kommunizieren, ist man jedoch mit "Normalität"  nicht mehr identifiziert - statt dessen SPIELT man Herr oder Frau Normal! Wer das Andere Ufer erreicht hat, der FLIESST mit dem Tao eben dadurch dass und weil er keinen Eigenwillen mehr hat. Wo Widerstand ist - und Ego ist gleich Widerstand - gibt es kein Fliessen, keinen "Flow".


    Links - ganz link

    Ich sehe gerade, dass Jutta Ditfurt aus meiner Facebook-Freundesliste verschwunden ist. hehe... hat es sich vielleicht bis zu ihr rumgesprochen, dass ich eine Pöse Esoterikerin mit Braunem Touch bin oder hat sie ihre Statuszeilen von allem gesäubert, was nach Geist und anderen "braunen" Innereien riecht? Ich weiss gar nicht, wie sie auf meine Liste gekommen ist, und wie sie den Ausgang gefunden hat... Mein früher frauenbewegtes aufmüpfiges Naturell fand sie früher einmal  faszinös frech und widerwortig. Heute finde ich ihr Auftreten und ihr herablassendes Lächeln in den öffentlichen Diskussionen nur peinlich und provokativ.

    Heute  sehe ich überhaupt keine frauenbewegte Frauen mehr, sondern nur noch Politikerinnen. Jutta Ditfurt ist ideologisch dieselbe geblieben,  eine Linke, eine dazu noch ganz linke Linke... die Zeiten, als ich mich mit der Linken  identifizieren konnte, sind vorbei. Gregor Gysi war der einzige Linke, der nach meinem Gusto war...sexy hehe -  zuletzt habe ich die Links-Partei gewählt. Nach meiner Komplett-Umpolung  hörte ich auf zu wählen, als ich erkannte, dass auch im Aussen die Grenzen aufgehoben und u.a. auch die Parteiprogramme zu EINEM verschmelzen würden und es zuletzt nur noch eine EINHEITS-Partei gibt  - jenseits von rechts und links und Gut und Böse. LOL.
    Ich habe Lust, mehr über Trutz Hardo zu erfahren und google und werde fündig... der hatte ja mit der Jutta Ditfurt ein nettes Hühnchen zu rupfen,  - aaah, ich sehe,  es ist dasselbe Hühnchen, welches ich mit den "Regierenden", dem  Herrn Callida und den Allmy-Mods rupfe. Was die Vorurteile gegen Trutz Hardo angeht, die u.a. auch von Herrn Callida geschürt wurden,  kann ich all den rechtschaffenheitsbesoffenen Nachplapperern  und faschistoiden Antifaschisten nur raten, den folgenden Brief von ihm an Jutta Ditfurt zu lesen. Hier nur ein Auszug:

    ...Sicherlich haben Sie meinen nun schon seit vielen Jahren auf Ihre Initiative hin verbotenen Roman nicht ganz gelesen, sondern sich nur an herausgerissene Stellen geklammert. Doch woran Sie sich stoßen, ist die Aussage, dass ich mit über einem Drittel der Menschheit davon überzeugt bin, dass nahezu alle unsere Schicksale von uns selbst in einem früheren Leben verursacht worden sind und wir das ernten, was wir in früheren Leben im Guten oder im Schlechten gesät haben. Ich habe dieses auch aus meiner Erkenntnis gültige Universalgesetz ebenfalls auf die Opfer des Holocaust bezogen, wie ich es auf alle Menschen bezogen habe. Deshalb müssten Sie mich aus Ihrer Sicht nun einen Menschenfeind und nicht einen Antisemiten nennen. Sie wissen ganz genau, was der Oberrabbiner Ovadia Yussef, der Papst der orthodoxen Juden in Jerusalem, am 5. 8. 2000 im Fernsehen gesagt hatte - und diese Meldungen gingen um die ganze Welt -: Alle, die im Holocaust umgekommen sind, hätten im früheren Leben gesündigt und mussten wiederkommen, um das wieder auszugleichen. Und er ergänzt noch: "Wir Juden müssen daran glauben. Wer nicht daran glaubt, ist keine Gläubiger." Und die israelische Tageszeitung Ha'arez schreibt: "Nun ist die Reinkarnation zum Dogma erhoben worden." Ich schreibe also nichts anderes in meinem fiktiven Roman, als was dem Grundglauben von Hundertausenden orthodoxer Juden entspricht. Wenn Sie mich, liebe Frau Ditfurth, nun Antisemit nennen, weil ich diesen jüdischen Glauben vertrete, dann müssten nun folglicherweise auch alle diese orthodoxen Juden Antisemiten sein. Aber sie als solche zu bezeichnen, würde Ihnen Gott sei Dank nicht einfallen. Doch warum nennen Sie mich einen Antisemiten, der ich doch den orthodoxen Glauben, was die Reinkarnation und das Karmagesetz angeht, mit ihnen teile? Nur um mich zu diffamieren, mich als üblen aktiven Radikalantisemiten überall anzuprangern? Man muss vor Ihnen wirklich Angst haben, und jene, die diesen Anschuldigungen Glauben schenken, bereiten Sie ebenfalls Angst.
    http://www.bhakti-yoga.ch/Gesellschaft/Hardo/dittfurt_offener_brief.html

    Was mich betrifft, "glaube" ich  an Karma nur deshalb nicht, weil ich keine Erkenntnis darüber habe. Ich setze mich mit meinen Ausführungen auch nicht für den Karma-Glauben an, sondern für die Freiheit der Rede und die Glaubensfreiheit.  Ach was, ich setze mich überhaupt nicht ein.. Sieht nur so aus, als ob ich...Auch Reinkarnation ist etwas, in das ich (noch)  keine EIN-SICHT habe....
    Ja, vor Jutta Ditfurt kann man wohl Angst haben, aber Herr Callida gibt auch nicht wenig Anlass, trompetet er doch in dasselbe sündige GutmenschHorn. Meines Erachtens hat er das Buch "Jedem das Seine" ebenso wenig gelesen wie Jutta Ditfurt und urteilt wie stets nur auf Hören-Sagen anderer zweifelhafter Medien.

    http://www.allmystery.de/themen/rs119210


    Die Angst geht um wie zu Hitlerzeiten, schreibt Trutz Hardo -  und nicht nur bei ihm, es scheint z.Zt. ein allgemeingesellschaftlich Phänomen zu sein und gehört für mich in die Rubrik "Narzisstische Gesellschaft".  Es ist derselbe Faschismus wie zu Hitlerzeiten, der dieses Mal von der anderen Seite her kommt, der die Angst vor den Antisemitismus-Anklägern hervorbringt, die Ideologie hat nur das Objekt, die Richtung geändert und nennt sich verrückterweise "Antifaschismus".
    Was in Deutschland nicht möglich ist: In der ganzen Welt, insbesondere in Israel  - unter den Juden selbst - kann man den Holocaust bzw. das Karmagesetz diskutieren, ohne mit einem Bein im Gefängnis zu stehen oder aus Foren rausgeworfen zu werden.

    Nochmal:  die Ideologen, die heute bei jeder unpassenden Gelegenheit am lautesten "Antisemitismus" schreien sind dieselben , die während der Hitlerzeit: "Juden raus"geschrien haben oder hätten.
    Es sind dies dieselben,  die Jesus ans Kreuz geschlagen haben und Jesus noch immer in sich selbst und anderen kreuzigen.

    Hinz und Kunz kann man eine solche Ideologie nicht verdenken, wer sich aber wie im vorliegenden Falle  "dünkt", spirituell zu sein, der sollte sich hüten.. der zeigt mit seinen selbstgerechten unpassenden Antisemitismus-Anklagen nur, wes Ungeistes Kind er ist und wie sehr es ihm nicht nur an Selbsterkenntnis mangelt, sondern auch, dass er den Karma-Gedanken überhaupt nicht verstanden hat.


    Aktuell

    steht mal wieder die männliche Ehre auf dem Spiel, die Ehre Griechenlands.LOL. Ehre ist eine Abstraktion, Einbildung. Der Begriff der Ehre - ob persönlich oder national - ist männlich. Frauen kennen so was nicht. Frauenehre ist etwas, was den Frauen von den Männern geliehen und daher auch wieder genommen werden kann. Frauen können sich auch helfen lassen, ohne ihre Ehre zu verlieren. Griechenland wird von Infanten, von Machos regiert, die u.a. auch deswegen jede Hilfe abgelehnt haben, weil sie Angst haben, ihre Ehre zu verlieren. Die div. Hilfsangebote der EU, Wirtschafts- und andere Fachkräfte  nach Griechenland zu entsenden, z.B. um den geldfressenden Staats- und Verwaltungsapparat zu restaurieren, hat man  zurückgewiesen, weil es an der nationalen Ehre und und den nationalen Eigeninteressen gescheitert ist.
    Es gibt keine Menschenehre, es gibt nur Menschenwürde. Nicht ihr Ansinnen, es ist das narzisstische und freche Auftreten der Tsipras-INFANTrie was weder ehrenhaft noch würdevoll ist.
    Das war mein Furz zum Tage... LOL



    Karma

    Als ich das mir das obige Bild zu dem Thema Karma sehe,  habe ich einen Flashback in die Vergangenheit. 1994, es war Kreifreitag oder ein Tag, den ich meinen Karfreitag nannte, - ich weiss es nicht mehr genau - ich weiss nur, dass ich in dieser Nacht das erlebte, was ich später Hölle nannte -ich erinnre mich:  Der tote Vogel in der Wohnung...das dunkle KerzenDämmerlicht und die stets feuchte Kühle, die das  Haus durchzog, in dem ich ganz alleine lebte in Bad Dürkheim...Waldrand.. vor allem das Bild Oshos an der Küchenwand über der Spüle, seine Augen, die mich überall hinverfolgten, egal, wo ich stand... sie waren mir zum Halt geworden, wenn ich glaubte, in den Fluten des Unbewussten unterzugehen...
    Was mich so aus der Bahn warf, war eine Vision, für die ich jetzt erst, seit ein paar Minuten einen Namen habe: Karma.
    Ich erinnere mich, dass ich wie immer bei Tiefenprozessen am Schreiben war und dass ich plötzlich ein inneres Bild - eine Vision - hatte, welche mir zeigte, wie alle meine Taten sich in einer Art Dominoeffekt von Mensch zu Mensch fortsetzten und sich alles Böse, was ich tat oder getan habe,  in eine globale, ja kosmische Vernetzung hinein ausstreckte, ein riesiges Netz des Bösen, welches immense Ausmaße annahm. Es war viel komplexer, als ich es jetzt beschreiben kann. Ich war damals in der üblichen Schreibtrance, doch diesmal bekam ich es richtig mit der Angst zu tun, es war der überwältigende Gedanke, dass ich SCHULD bin, schuldig,... Ich identifizierte mich so stark mit diesem GEdanken, ich steigerte mich so in diese Schuld hinein, dass ich zum Schluss glaubte, am Bösen in der Welt überhaupt Schuld zu sein. Ich war der Teufel selbst. Dieser Zustand war damals m. E.  absolut psychoseverdächtig, was meine Angst noch mehr steigerte und ich  nahm eine Schlaftablette, um mich "wegzubeamen" -  am nächsten Tag war ich dann so weit, dass ich das Erlebnis verarbeiten konnte und integrieren...
    Ich habe das irgendwo schon mal beschrieben, allerdings hatte ich keinen Namen für das, was sich mir da zeigte: Karma. Bis dahin und bis heute kannte ich Karma nur oberflächlich vom Wort her...
    Es ist faszinierend, wie ich immer wieder im Nachhinein Namen für diverse Erfahrungen finde... nach so vielen Jahren...
    Und alles wird offenbar werden... Yippppiiiiiehhh!

    0 0


    he he


    Wissenschaft

    Diagnosen sind Bewertungen, die auf der Alltagskonsensusebene durchaus ihre Berechtigung haben. Ein spiritueller Heiler sollte zwar Kenntnis über die weltliche Diagnostik  erworben haben aber nicht mit diesen Bewertungen identifiziert sein. Er sollte wissen, dass es sich auch hierbei um Glaubenssätze, Dogmen handelt und  fähig sein,  hinter die Namen zu schauen.
    Diagnose- bzw. generelle Wissenschaftsgläubigkeit ist ein Hindernis auf dem spirituellen Weg. Der wahre Wissenschaftler ist der Wissenschaftler aus dem Ursprung, wie sie aber nur jener erkennt, der im Geiste wiedergeboren ist und damit erst die Geister unterscheiden kann.  Jenseits von Ego ist Wahres WISSEN, ein Wissen, nicht über äußere Medien vermittelt, sondern im Herzen/Gewahrsein. Das Wissen, welches aus dem Nichtwissen kommt.
    Um ein Wissenschaftler aus dem Ursprung zu werden, muss der Sucher die Wissenschaft um der Wissenschaft willen loslassen, d.h. er muss auf dem Hinweg alles von außen (über Medien)  erlangte Wissen als Konzept erkennen und "opfern".  Genauso wie er Gott um Gottes Willen loslassen muss in dem Erkennen,  dass all sein Wissen von der Welt und Gott  auf der unbewussten Konzeptualisierungswut des Verstandes beruht. 

    Mit dem Verstandeswissen ist es wie mit den  Bildern und Symbolen. Auf dem Hinweg "entsagt" man ihrer, d.h. desidentifiziert man sich vom Ego mit seiner Symbolidentifiziertheit. Hernach, nach der Befreiung kann man sich ihrer wieder bedienen, wie man will... Ein Außenstehender, ein unbewusster Mensch kann das nicht unterscheiden und glaubt, derjenige sei noch voll in der Verhaftung an Ich und Welt.
    Viele Sucher wundern sich darüber, dass viele augenscheinlichen Finder sich so ungeniert abfotografieren lassen, bzw. ungehemmt Selfies von sich machen und veröffentlichen. Da ist man geneigt, darin eher Narzissmus denn befreite SELBSTliebe zu sehen. Aber es ist tatsächlich SELBSTliebe, eine reine, kindliche und wunderbare Selbstliebe. Du fühlst dich von GottSELBSTgeliebt und wie ein Superstar - du bist der aufgehende Morgenstern! -  und die ganze Welt applaudiert dir, ja die Welt gehört dir und du hast das Gefühl, jeder und alles würde sich vor dir verneigen. Aber auch das geht vorüber und macht einer zunehmenden Nüchternheit Platz. Nicht Er-nüchterung, sondern Nüchternheit. Das bedeutet auch, dass das befreite Kind in mir nicht mehr so lustig und schenkelklopfend  über die Stränge haut, sondern sich mehr zurückzunehmen imstande ist, dies jedoch,  ohne etwas von seiner QUALITÄT zu verlieren.

    Wer hinter die Namen und Dinge blicken kann, kann auch hinter die Diagnosen blicken und  sich der spirituellen bzw. seelischen  Aspekte bewusst werden. Eine manisch-depressive Erkrankung zeigt z.B.  die Befreiungsversuche des inneren Kindes an, welches sich zu sehr und zu lange von den Herodeskräften hat einengen lassen, eine Einengung, an der man zugrunde zu gehen glaubt, bis die Stricke reißen und das Unbewusste sich seinen Weg nach außen bahnt und in einer ungehemmten und unkontrollierten Weise das nurmehr entfesselte innere Kind sich Erlaubnis gibt und sich seine Freiheiten nimmt, koste es was es wolle. Es scheint, Herodes hat  keine Macht mehr über das Kind. Ein Irrtum, die Herodeskräfte  (aber auch die Kräfte der Vernunft) lauern gleich um die Ecke und es dauert nicht lange, dann kriegt das Kind auf die Mütze ob der charmanten Frechheiten und Purzelbäume und an- und abstoßenden Grenzüberschreitungen aller Art. Die ausgleichenden "Kräfte der Vernunft"  (die gute gesunde grenzensetzende  innere  Eltern-Instanz )werden in solchen Zuständen  nicht als solche erkannt sondern mit den Herodes-Kräften verwechselt.
    Ausgehend von meiner eigenen Erfahrung schliesse ich daraus,  dass  solche "manisch-depressiven" Episoden in jedem Individuationprozess  bzw. bei jeder Inneren-Kind-Arbeit  mehr oder weniger intensiv, mehr oder weniger drastisch und selbst- und fremdschädigend stattfinden, je nach Stärke des Zensors, des Eltern-Ichs/Über-Ich , des "Introjekts". Je nachdem wie mächtig der König Herodes ist.

    Diese psychospirituellen Entwicklungsphasen korellieren biblisch/mystisch gesehen u.a.  mit der Herodesgeschichte, der Flucht der Eltern des göttlichen Kindes vor den Häschern des Herodes, der gedroht hat, alle neugeborenen (wiedergeborenen) Kinder zu töten. Wer in sich noch keinen guten Animus/Anima stabilisiert hat, der das Kind schützt und in gesunden Grenzen hält, dem  schlägt das Introjekt zurück -  "böse" verbietende introjezierte Elterteil. Resultat: Depression. Zurück in die Galeere.
    Mir geschahen solche Phasen in jedem Tiefenprozess, den ich durchlief. Mit jeder neuen Befreiung von Konditionierung und psych. Komplexen/Ängsten  kam Herodes auf den Plan. Das sind Todesängste, vor denen niemand gefeit ist und die man nicht unterschätzen sollte.
    Paranoia hat die selben Wurzeln.  Die Verfolgungsängste des Kindes vor den Häschern des Herodes sind so stark, dass man niemandem mehr traut, vor allem nicht mehr jenen, die es "gut" meinen. Die ganze Welt wird feindlich.
    Diese Ängste verschwinden in dem Maße, in dem man den inneren Mann (Vater/Animus )bzw. die innere Frau (Mutter/Anima) in sich aktivieren gelernt hat. Und die aktiviert man  mit nichts anderem als dem "Gerechten Zorn"! Der Anklage, wie sie von A. Miller in ihren Büchern thematisiert wurde. Hier lernt man u.a. auch  die Täter-Opfer-Unterscheidung bzw. Richtig von Falsch zu unterscheiden. Von der inneren Aussöhnung ist man hier aber noch ziemlich weit entfernt.

    Ich spreche in allem aus eigener Erfahrung, aber erst jetzt, viele Jahre danach gelingt mir eine immer klarer werdende Beschreibung der damaligen Prozesse, ich finde NAMEN für Dinge, für die ich damals keinen Begriff hatte.  Ich bin jetzt fähig, Erfahrungen, die unterhalb der BW-Schwelle stattfanden,  in div. Zusammenhänge zu bringen, Verknüpfungen zu tätigen, die ich früher nicht erkannt habe, obwohl mir zu Zeiten der div. Prozesse schon vieles bewusst wurde, besonders die Analogien zur Bibelgeschichte eröffneten sich mir relativ früh. Auch die Märchengeschichten offenbarten mir in diesen Prozessen ihren tiefenpsychologischen Sinn. 

    Meine Prozesse liefen BEWUSST auf 4 Ebenen ab, besser gesagt, sie wurden auf 4 Ebenen integriert: rational, emotional, philosophisch, existentiell. Ich beschrieb alles, was mir geschah und nahm zeitweise für die versch. Ebenen verschiedene Farben, sobald mir der Ebenenwechsel  bewusst wurde. Der Schreibvorgang selbst war wie immer halbbewusst. Eine Art Trance, die ich aber jederzeit unterbrechen konnte - aber meist nicht wollte, denn ich war in diesen Prozessen so innig bei mir SELBST, dass jede Unterbrechung, die mich in die äussere Welt katapultierte, eine Störung war. Nur wenn die "Schattenarbeit" zu schmerzhaft oder zu angsterregend wurde, ging ich wieder "raus". In die Welt, ein Bier trinken, in den Wald, unter Leute, da brauchte ich Ablenkung. Ich hatte gelernt, dass ich mich nicht allem Bedrohlichen zu stellen "tapfer" stellen muss, sondern dass ich  mich auch mal ablenken durfte. Da war noch immer eine gewisse Kontrolle... Ich sprach mit kaum jemand darüber - ich schrieb. Einen Therapeuten hatte ich nicht. Gottseitdank hatte ich meine letzte Hoffnung allein auf  die innere Führung, Gott, geworfen. Auch Gott, die Bibel, alle mir bekannten Heiligen Schriften übersetzten sich mir nach und nach  in Psychologie. Tiefenpsychologie. Die Bedeutung des christlichen Vaters...

    Ich habe diese Dinge schon hundert Male beschrieben und werde sie vielleicht noch weitere hunderte Male beschreiben, doch jedes Mal sehe ich sie in einem anderen Licht. Die Menschen, die dies lesen, sehen vermutlich nur eine öde Wiederholung, die div. Facette, das Licht, in welchem mir die Geschichte jeweils erscheint, sehen sie nicht.


    ...Burn, dogma, burn!

    Um zur Wahrheit zu finden, müßte sich Herr Causalist  in den eigenen Schwanz beissen, he he he -  Solange er das nicht kann, wird er mit beiden Beinen nicht in Mutter Erde, sondern fest im Alltagskonsensus-Sumpf füßeln - just an der Stelle, wo sich auch sein Kopf befindet. ;)  Der Starrsinnige Wiederholungstäter spricht wie ehedem  mit der Stimme des Versuchers in der Wüste: Wenn du glaubst, dass du der Sohn Gottes bist, dann mach mal.. ich schenk dir die Welt! 
    ... oder mit der Stimme Aristoeles:  Jeder Mensch ist sterblich. Weil du menschlich und daher sterblich  bist, wirst du sterben. Ursache-Wirkung. Tja, so spricht Aristoteles und der war ganz logisch der erste offizielle  Objektivist und Causalist. Er war der Erfinder der staatlich anerkannten Realität. Normal, aber nicht optimal... LOL. 


    Doch statt von Aristoteles spricht Auntie lieber Tacheles:
    Auch der Versuch ging  in die Hose -denn niemals wird das Numinose
    sich dir zeigen, lieber Mann,so lang du an die Ursach' glaubst,
    der später oder auf dem Fuß eine Wirkung folgen tut -
    Solang du geh'st vorbei am Nu bleibt die Himmelstüre zu.

    Unbewusst und  schwarmendumm,der Kopf, der der niemals still und stumm
    steht vor dem Mysterium wie der Esel und der Ochs vor dem göttlich' Paradox...



    Callida schreibt:


    "Du beschreibst damit das jedem Menschen inhärente Prinzip der Selbsterzeugung seiner Wirklichkeit. Anders ausgedrückt, jeder Mensch ist für seine Wirklichkeitskonstruktionen verantwortlich, da er A n t e i l an der aktiven Schaffung dessen hat, was (ihm) als äußere Welt und Wirklichkeit erscheint. Ein Aspekt in der Therapie, der oft vernachlässigt wird."

    Na, jetzt ist die Verwirrung aber perfekt - wenn alle ihre Wirklichkeit schaffen, heisst die Konsequenz daraus nicht,  dass nicht auch die Juden sich ihre Wirklichkeit (Holocaust) selbst geschaffen haben? Jetzt aber mal... jetzt komm ... miß mal nicht immer mit zweierlei Maß, Mann!

    Es steht das Haar mir schon zu Berge,
    zu Hilfe eilt, ihr sieben Zwerge,
    Schneewittchen hat sich grad verschluckt
    an Lettern, die sie fand gedruckt... arrrgh


    Bruder Esel

    Ja, klar hatte ich oder mein Körper im Zusammenhang mit den "Herzattacken" auch "Todesangst", jedoch nur ganz kurz, ich lernte sehr schnell zu unterscheiden, ob ich mir diese Angst aufgrund meiner Vorstellungsbilder selber machte oder ob es einfach nur eine kreative vegetative Reaktion meines Nervensystems war. LOL.  Ich habe den Parasympathikus  offensichtlich noch nicht transzendiert,  LOLOL... keine Ahnung, ob dies überhaupt möglich ist. Den tibetischen Wunderlamas traue ich das durchaus zu. Aber ich bin keiner und will auch keiner werden.  Zauberkram, elender...:-D nein, ernsthaft: ich kann nur sagen, wie ich die Dinge bis jetzt erlebe,  was nicht heisst, dass ich sie in die Zukunft projeziere, indem ich sage und GLAUBE, dass es immer so bleiben muss, wie es JETZT ist...Die Reise ist ja nie zu Ende, ich weiss es nicht, ob und welche  diversen "übernatürlichen" Fähigkeiten ich evtl. entwickle. Ich lese auch keine Bücher darüber, was  andere Menschen auf ihrem spirit. Weg für Fähigkeiten entwickeln. Interessiert einfach nicht....das JETZT ist  (wie mein Blog he he) so randvoll mit NICHTS gefüllt, dass mich nach nichts anderem gelüstet.
    .

    Vorstellung

    Gerade komme ich von einem Spaziergang und dabei fällt mir auf, dass es Walderdbeerzeit ist. Ich schaue mich ein wenig um, wenig Interesse, kein Begehren wie früher, als ich wild auf Walderdbeeren war, überhaupt war ich wild auf alles... mein Vorstellungsvermögen war fantastisch, wenn ich mir eine Erdbeere vorstellte, konnte ich sie quasi auch riechen...

    Es ist zumeist das Vorstellungsvermögen, was auch das sexuelle  Begehren nach Objekten weckt. Sex ist keine persönliche Angelegenheit wie die meisten Leute glauben, sondern eine unpersönliches Tauschgeschäft zwischen zwei Objekten - Bildern. Offenbar funzt es nicht so gut mit dem Sex, wenn du dir keine heißen begehrlichen Vorstellungen machen kannst.
    Deswegen frage ich mich häufig, warum von vielen Gurus berichtet wird, dass sie ihre sexuellen Begierden mit ihren Anhängerinnen stillen.
    Ohne Objektpermanenz keine Handlung.

    Jenseits von Ego ist es wieder so, wie es dem Kleinkind mit seiner Mutter ergeht, wenn die aus dem Blickfeld verschwunden ist, existiert sie nicht mehr: Aus den Augen aus dem Sinn.  Genauso gehts dem Sex jenseits von Ego.  Das bildhafte Vorstellen funktioniert zwar noch, hat aber keine Kraft mehr, da ist niemand mehr da, der begehrlich nach den Bildern - den "Objektpermanenzen" -  greifen würde, um eine sex. Handlung zu initiieren.  Der Wiedererkennungseffekt ist zwar da, wird aber in die Rubrik "Langeweile" geschoben, wenns so etwas noch gäbe. Osho hat mal gesagt, Geschlechtsverkehr wäre Kinderkram. Recht hat er. Aber wieso können viele der  Gurus von diesem Kinderkram dennoch nicht ablassen, he??? Immer noch die Macht der Bilder? (Auch der konkret anwesende Körper ist nur ein Bild)
    Ein Meister ist  "unberührbar" insofern ihn die Bilder nicht oder kaum mehr rühren. ...
    James Bond jammernd:  Na, wenn das so ist, dass man überhaupt keinen Spass mehr haben darf, dann pfeiff ich auf die SELBSTverwirklichung!
    Pech gehabt, Schatzi - wer die Freuden überwunden hat, hat auch das Leiden überwunden.  Denk mal dran, wieviel an Elend deine ReinRausSexualität seit Jahrtausenden den Frauen beschert, da sollte nicht nur frau  froh und glücklich sein... Eunuchen für das Himmelreich! he he
    Tantra hat nur den einen Zweck: zur spirituellen Erfahrung der Einheit von Shiva und Shakti zu führen, Himmel und Erde. Reich Gottes. Orgasmus ist gewesen. Adieu. Was aber nicht heißt, dass man orgasmusunfähig wäre... he he  Wieder so ein  himmlisches Paradox...


    Soso - Psychopathie nun doch eine Heilige Krankheit?
    http://charleseisenstein.net/chapter-27-psychopathie/
    He he - Der Meister wie der Psychopath zeigen dieselben "Zeichen" wie sie Lung Shu zeigt. Unmenschlich, einfach UNMENSCHLICH, tz tzzzzzzz


    Zeichen...

    Die Zeiten, wo man den Bildern/Fotos noch Glauben geschenkt hat, sind endgültig vorbei. Dass man den Bildern, die wir sehen nicht mehr trauen kann ist ein "ZEichen".  Hier spiegelt sich die innere spirit. Entwicklung in der äusseren Welt wider insofern es die Anhaftung, den Glauben an Bilder demonstriert und erschüttert,  eine parallele materielle  Entwicklung analog zur spirituellen Entwicklung, in der nicht nur der Glaube an die äussere Realität, sondern auch die Anhaftung an Vorstellungsbilder aufgelöst werden.  Solche Zeichen kann der  überall sehen, der Augen hat zu sehen und Ohren... Was der Masse der Menschen als Unglück und Schrecknis dünkt, ist in Wahrheit eine Ankündigung des Reiches Gottes.



    Das Introjekt

    Ich habe gerade festgestellt, dass ich ein neues Introjekt habe.  Yipppiiieee....
    Introjekte sind verinnerlichte Messages, Bilder, die andere Menschen in uns bewirken durch ihre Urteile und Weltsichten. Introjektbildung ist  nicht nur auf die Kindheit beschränkt, sondern funktioniert auch im Erwachsenenalter- ja und zu meiner Überraschung muss ich nun das zweite Mal feststellen, dass ich auch heute noch fähig bin, Introjekte zu bilden, im Unterschied zu früher, als ich mir der Introjekte völlig unbewusst war, bin ich aber heute dabei, d.h. ich bin mir dieses Vorgangs und und der Bildung eines Bildes bewusst, kann ihn neutral wahrnehmen, ohne mich mit dem Introjekt zu identifizieren.

    Der "Introjektor"  - nennen wir ihn mal Mighty EM - kommt mich so alle halbe Jahr mal besuchen. Jedesmal bringt er ein Gastgeschenk mit. Das letzte Mal machte er es besonders spannend und verband mir die Augen mit seinem Gastgeschenk, als ich es herunternahm hielt ich eine Riesenhose in der Hand, Größe XXL Männer-Shorts, es war eine ähnliche Hose, die ich einmal an ihm bewundert habe, weil sie so bequem und locker aussahen. Da war also dieses Riesending aus massiv dickem Sweatshirtstoff und ich dachte nur: Oh mein Gott...und musste lachen.  Er selbst ist ja muskulös und wirkt sehr sportlich; überhaupt - die ganze Familie ist so schön, und rank und superschlank, als wären sie durch Photoshop gelaufen... LOL. Dagegen kam ich mir vor wie Cindy aus Marzahn...
    Alle  Gastgeschenke von Mighty EM  bescherten mir eine Pöse Introjektion: Die elegante neue Kaffeemaschine enthielt die Botschaft: Dein Kaffee schmeckt Scheisse. Die Hose: Du bist fett. Die Bemerkung "Omi-Look"  über meinen Schrank: Du bist alt und altmodisch. (Obwohl ich nicht glaube, dass er mich wirklich so gesehen hat, er hat halt ein etwas lockeres Mundwerk und setzt sich gerne in alle Fettnäpfchen, die sich anbieten...)

    Also, es ist ja nun so: Ohne Introjekte und sog. Objektpermanenzen (Bilder von sich und der Welt) kann der Mensch ja nicht in der Welt existieren, es kommt nur darauf an, dass wir möglichst Introjekte vermitteln und verinnerlichen sollten, die das Selbstwertgefühl nicht untergraben. Anders gesagt: die gute Mutter ist es, die uns die guten  nährenden Introjekte beschert, die böse Mutter - bzw. wird die Mutter als böse erfahren, wenn sie böse Introjekte ins Kind projeziert, die ja nicht immer wirklich "böse" sind, weil das ja auch geschieht,  wenn das Kind z.B. in seinen Wünschen und Erwartungen  frustriert wird. Mama nicht lieb, Mama böse (auf mich). Mama böse - Ich bin böse... die Täter-Opfer-Konfusion, hier hat sie wohl ihren Ursprung?!
    Ich hätte nicht geglaubt, dass so etwas möglich ist, dass Introjektbildung auch jenseits von Ego stattfindet! Der Unterschied zu früher ist , dass ich mir ihrer total bewusst bin und weil ich nicht mit den Botschaften, die ich hinein- oder herausprojeziere,   identifiziert bin, verusachen sie auch keine schlechten Gefühle.  Die Introjekte  sind da, aber sie sind "leer".
    Früher hätte ich bei jedem mal, wenn mein Blick auf meinen Schrank, meinen Hintern, oder den KaffeeHandfilter gefallen wäre, Komplexe gekriegt, mich alt, dick und unmodern gefühlt. Ich wäre mit dem "Bösen Blick" identifiziert gewesen.  


    Karma?

    Alle Meister, alle endgültig Befreiten sagen, es gebe nichts ausser Bewusstsein. Nur Herr Callida weiss das besser und verteidigt die  Täuschung. Dass dem coolen Herrn Callida der herzensgutmenschliche Betroffenheitsschleim mal so heiß von den Lefzen liefe wie in der Hitler-Holocaust-Diskussion...
    Mit den Tieren hat er wohl weniger Mitleid als mit der leidenden  Judenheit, ist er doch geradezu stolz auf den coolen Gleichmut, wenn er im  Bewusstsein seiner göttlichen Gleichgültigkeit das diverse Getier, welches zuzeiten zuhauf auf der Fahrbahn kriecht, völlig emotionsbefreit mit dem Auto niederwalzt. Da stellt sich mir heute die Frage: Waren die Viecherl vielleicht  "zur falschen Zeit am falschen Ort"?
    Irgendwo muss es beim dem Herrn C. ein EmoAn und EmoAus-Knöpferl geben... je nach Gratifikationsbedarf...
    Das ist nur eine  Anekdote, die sich zudem schlecht vermarkten läßt im Gegensatz zu der Verve und  Entschlossenheit, sich zum Anwalt der Judenheit, ja der ganzen Menschheit aufzuwerfen, indem er ihr Leiden verherrlicht und das Relative gegen das Absolute verteidigt.
    Diesem gutmenschlichen  Laster wird er aber so lange frönen können, als er sein eigenes Leiden noch gut  unter Verschluss hält...
    (Aus Juni 2015)



    Allmystery- Forum - aktuell (19.07.2015)


    HimmelSack! Allmystery Forum schickt mir heute eine Mail und wie ich sehe, hat der menschenfreundliche und vor Wohlwollen nur so strotzende Herr schon wieder die üblichen manipulativen pavlow'schen Reiz-Reaktions-Spielchen eingeleitet, Seite 1 unten, Thread: Psychospirituelle Störungen


    Spielverlauf:
    a) Callida tut den ersten SpielZug: REIZ 1 wird gesetzt,  indem er zuerst das  Bild Hitlers ins Spiel bringt (Callida hat das provokative von DOT in Bezug zu mir (!) gesetzte Hitler-Video inclusiv Link auf meinen Blog aus einem anderen Thread   in seinen eigenen Thread transferiert. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...LOL. 
    b) ein paar weitere REIZE werden gesetzt, indem er u.a.  mit ein paar indirekten Seitenhieben auf mich bzw. Hitler das Thema umreißt: Frustrationsaggression
    c) Koman REAGIERT auf den REIZ, beißt an und das Karmadrama nimmt seinen Lauf....LOL, solange bis Koman das  Pöse REIZwort "Holocaust" fallen läßt und promptly - wie nicht anders zu erwarten
    d) Callida - schon in den Startlöchern wartend -  in seiner neuen Paraderolle des rechtmäßig Empörten&Betroffenen darauf REAGIERT,  die Worte Komans auf seine übliche intrigant-verlogene DiskreditionsManier verzerrt und so lange verdreht, bis er genug zusammenattribuiert hat, um seine  Nazikarte zu ziehen, sie modkonform aufzubereiten und die Karte auszuREIZEN, indem er bei den Mods die erwünschten Assoziationen  bzw. REAKTIONEN (Antisemitismusvorwurf) ) weckt. Zudem besitzt er dieses Mal die  Unverschämtheit, den Mod ganz offen anzuädden @FF  und damit einen deutlichen und unübersehbaren  REIZ/URSACHE zu setzen, die ihre WIRKUNG/REAKTION erfahrungsgemäß nie verfehlt.  So lauft's das Spiel! Giggel, Gröhl und Schenkelklopf! Guckst du hier:
    http://www.allmystery.de/themen/rs119210-2#id14614966

    ... womit Herr Callida  einmal mehr demonstriert, was für ein herausragender Stratege und Taktiker und "Ursachensetzer" er doch ist,  wenns darum geht, seine weiße Weste und seine Allwissenheitsehre zu verteidigen! Noch liderlicher und überheblicher kann ein Mensch seine moralische Überlegenheit und Rechtschaffenheit nicht zelebrieren!  Spirituell zudem disqualifizierend, dass unser Großer Humanist der weltlichen Obrigkeit bedarf, um seine Position zu verteidigen.

    Wann mit der Sperre bzw. Ausschluss Komans wegen Antisemitismus zu rechnen ist, ist wohl  nur eine Frage der Zeit.  Bleibt zu hoffen, dass die Mods irgendwann mal ein bisschen klarer in der Birne werden und das Spiel durchschauen, in das sie von Callida verwickelt werden und zu dessen Erfüllungsgehilfen sie sich machen - eine Gefahr, die jeden treffen kann,  der sich mit ihm einläßt.
    btw: Was ist falsch an einer Dauerverlinkung eines blogs,  Herr C.! Und ich glaube auch nicht an ein  Karmakonzept! Da haperts aber gewaltig an Ihrer eigenen Ehrlichkeit bzw. lauteren Gesinnung!)

    Fazit: So ist es Herrn Callida wieder einmal gelungen, den, der seiner Allwissenheit nicht die Ehre erweist,  in die Braune Kiste zu stecken.  Auch Sneaky DOT freut sich - hat er doch den ersten REIZ gesetzt, auf den Herr Callida auch promptly REAGIERTE.

    Klar ist: Callida tat den ersten Zug im Spiel: er setzte einen provokativen REIZ, um (m)eine REAKTION herauszufordern.Für Herrn C. gehört augenscheinlich das Reiz-Reaktions-Schema in den Bereich der Pathologie, denn warum wohl weist er immer wieder mit Häme daraufhin, wenn jemand seiner Ansicht nach erwartungsgemäß auf ihn und seine Mätzgens zu  reagieren scheint. Nicht jeder, der auf Reize reagiert,  ist ein pawlow'scher Hund oder ein verdammter unbewusster Roboter. 


    Gerade lese ich diesen Satz:
    dedux schrieb:
    Koman ist sehr flexibel und kein Betonkopf
    Geeky: Das mag ja sein, aber Überzeugungen (Komans)  wie "an das karma glaube ich...wenn du jemanden immer schlecht behandelst, dann wird er dir nichts gutes entgegenbringen..." zeigen, daß er darüberhinaus auch menschenverachtend ist. Daran ändert auch der Umstand nichts, daß er nicht wie Hockemeyer die Chuzpe besitzt, diese Überzeugung auch konsequent auf das Schicksal der europäischen Juden anzuwenden.
    WAAAS  bitte, Du arroganter Drecksack, soll an der Aussage Komans menschenverachtend sein??? Im Gegenteil... das ist eine eher "aufklärende", wenn auch verallgemeinernde  Aussage, deren Verallgemeinerung durchaus statthaft ist, weil es im Allgemeinen auch so ist, wie Koman sagt. In dieser sachlichen Aussage ist kein Urteil, keine Bewertung... im Gegensatz zu Geeky, der hier Menschenverachtung nicht nur in Komans Worte, sondern auch noch in seine Person projeziert:  Falsche Ursachen setzen, falsche Schlussfolgerungen ziehen, und dem anderen auch noch Mut absprechen... das übliche Sündenbockspielchen. DAS ist Menschenverachtung live und vor Ort.  Auf diese Weise kann man jedem einen Strick aus allem drehen, was er sagt. DAS ist wirklich pathologisch und gestört,  Leutz. Dedux ist hier der einzige, der ein gesundes Empfinden zeigt, abgesehen von seiner Annahme, dass Sneaky Geeky sich um Koman Sorgen mache... Gott, wie weit muss jemand von sich selbst entfernt sein, um solchen Scheiß zu verzapfen?!
    (Wie interessant wieder einmal demonstriert zu bekommen, wie der Thread  "Psychospirituelle Störungen" die Krankheiten gebiert, die der Threadersteller vorgibt (thematisch)  behandeln zu wollen. Wie man gleichzeitig die Störung zeigt, die man an anderen wahrzunehmen glaubt.. wie man selbst die Lunten legt, um anschliessend den "Feuerlöscher" zu spielen...)

    Um das Karmagesetz "überzeugend auf das Schicksal der europäischen Juden anzuwenden" muss man schon sehr differenzieren und eine Menge Kenntnisse darüber haben. Besonders über den Karmabegriff der Juden selbst, eine Tatsache, die sie immer gerne verschweigen,  die Gutmenschen.  Trutz Hardo hatte das Wissen, er hat ein ganzes Buch darüber geschreiben.  Koman hat dieses Wissen m. E. nicht, er tut gut daran, nicht näher darauf einzugehen. Zudem hat er inzwischen auch gelernt, dass das Thema Karma im Zusammenhang mit dem Holocaust im Allmy gar nicht (mehr) diskutiert werden darf. Das weiss auch Callida, weswegen er wie stets der erste war, der den  Holocaust aufs Tapet brachte.

    Wie gestört muss jemand sein, um den einfachen Satz von Koman, dessen Karmaglaube sich in anderen Worten darin äussert,  dass sich alles Böse rächt insofern es auf dich selbst zurückfällt, wieder einmal zum Anlass zu nehmen, Koman in den Geruch des Antisemitismus zu bringen, indem man ihm fehlenden Mut bescheinigt, "die Konsequenz aus diesem Glauben auf den Holocaust zu übertragen"?!.

    Karma - Das Böse (wie das Gute) unterscheidet nicht zwischen Juden und Nichtjuden, das Böse rächt sich für Juden auf dieselbe Weise wie für Nichtjuden. Ebenso tut es das Gute. LOL Alles klaro jetzo?


    Schade, dass ich schon rausgeflogen bin, ich bin sicher, du und Callida wäret imstande, mir auch hieraus einen  netten Antisemitismus-Strick draus zu drehen! btw: Keenan hat sich nicht viel anders ausgedrückt....

    Unfassbar diese Reaktion Geekys wie auch das infame Spielchen Callidas, was sich auch wieder in der folgenden Sentenz zeigt, als er zwar verdeckt, aber immerhin sehr deutlich sichtbar die Rote Karte zückt bzw. die Nazikarte zieht.
    Callida @ Koman: Ich höre lieber auf mit der Analyse, und frage Dich diesmal auch nicht, ob die Juden den Holocaust deshalb als Gut ansehen sollen, weil Deiner Meinung nach das Gute und das Böse doch das Gleiche ist. Oder hast Du, was mich wundern würde, diesmal eine plausible Antwort parat?
    Arrogant verweigern sie das Verstehen und fühlen sich in ihrer verqueren listigen sophisticated Wortgewandheit wie die Götter selbst. (Koman hat sich ein wenig ungeschickt ausgedrückt als er Gut und Böse als "gleich" bezeichnete. Später hat er es wohl modifiziert? , aber jeder weiss eigentlich, was er damit gemeint hat. Er meinte damit, dass Gut & Böse zwei gleiche "Grössen" sind, die einander bedingen und durchdringen und eine Einheit bilden.

    Sie stehn sich in ihrer Tonart wahrlich in nichts nach. Geeky und Callida. Wie gemein und hinterlistig, die  JudenFrage zu stellen und gleichzeitig zu verneinen, sie gestellt zu haben. Mit gleichem REcht könnte man ihn mit den eigenen Waffen schlagen und schlussfolgern, dass das Böse, wenn es denn seiner Meinung nach nur im Auge des Betrachters existiere,  dann wohl auch nur in den Augen der Juden als Böses existierte...? Wenn etwas böse ist, dann ist es diese Art dreckischer  Rhetorik.
     Wie ich schon mehrmals sagte, unter solchen Umständen, wo einem die Worte aufs  teuflischste verdreht werden, rhetorische Fallen gestellt werden, Strohmann-Taktiken angewandt werden usw.   kann man die einfachsten psychologischen resp. christlichen  Wahrheiten nicht mehr diskutieren, ohne dass jemand den Antisemiten-Vorwurf erhebt. C.  kanns einfach nicht lassen, das Thema immer wieder zu provozieren, um seine Spielchen in Gang zu halten  - schuld hat nach ihm natürlich immer der, der sein Reiz-Reaktions-Schema nicht unter Kontrolle hat!
    Ja, leider muss ich feststellen, dass Herr Callida sich nun genauso zeigt, wie ihn andere in schlechter  Erinnerung haben.
    Auch in dieser "Diskussion" sieht man das  Schwarz-Weiß-Denken in Aktion,  mehr noch, man sieht die wahrlich wahnhaft anmutenden Bemühungen, Schwarz als Weiss zu verkaufen, das Gute als Böse und das Böse als das Gute...das Kranke als das Gesunde.  Was für eine teuflische Verkehrung und Spaltung hier doch gesät wird!
    Der Glaube an das Karma-Konzept ist keineswegs eine psychospirituelle Störung und beruht auch  nicht auf einer solchen, Herr Callida- sowenig dein Glaube an das Causalitäts-Konzept eine psychospirituelle Störung ist....

    Herr Callida's Versuch, über den erneute Hitler-Vergleich  mit mir in Kommunikation zu treten, ist ihm gelungen.Oder will er vielleicht behaupten, dass er sich bei seiner hitler'schen Aggressionsanalyse nicht bewusst war, dass der Linke Luntenleger DOT ihm ausdrücklich die Ähnlichkeit der "Frustrationsaggressionen" Hitlers mit meinen letzten Blogeinträgen zur gefälligen Beachtung ans Herz gelegt hat? Bin ich vielleicht auch wahnhaft gestört, wenn ich demnach seine Analyse der Hitler-Rede - die "Frustrationsaggressionen" auf mich beziehe - so wie von DOT beabsichtigt und von Callida verschleiert ausgeführt? (Ich habe nicht verlernt zwischen den Zeilen zu lesen, auch wenns schwerfällt.).

    Ich bin mir sicher, dass  diese "Frustrationsaggressionsanalyse" Hitlers nur eine Vernebelung seiner wahren Absicht gewesen ist,  mir unter der Hand eine psychospirituelle Störung gemäß seinem Thread-Thema zu bescheinigen. Wer sich ihm und seinen Absichten entgegenstellt,  der kriegt ganz schnell die  Rote Karte und so sah zog er auch dieses Mal seine berüchtigte "Nazi-Karte".  Was ist los mit ihm, wieso fand  er selbst  das Thema Karma  bis vor kurzem noch so erbaulich und glaubwürdig, dass er es immer wieder erklärend erwähnte. Was hat die Hitler-Diskussion in ihm nur losgetreten?
    Seine Frustrationsaggressions-Analyse ist nur ein weiteres Beispiel für Callidas  hinterhältige Methode, durch die Blumen etwas mitzuteilen, was er jederzeit leugnen kann, gemeint zu haben.

    Callida weiss sehr gut, worum es im Karmagesetz geht.  Er weiss, dass es nicht um Schuld, Sühne oder gar Strafe, sondern um Ausgleich geht. Aktion-Reaktion. Oder Reiz-Reaktion.  Ursache-Wirkung. Der Hetzer aber will das nicht wahrhaben, er beharrt darauf, dass es um Schuld und Sühne geht und dass die Karmagläubigen seiner Meinung nach eben auch folgerichtig an eine SCHULD der Juden und eine gerechte STRAFE Gottes glauben.  Dafür müssen sie weg. Raus.  Wie verblüffend doch dieses Verhalten dem Verhalten jener ähnelt, die früher "Juden raus" geschrien haben!

    Ich glaube nicht an das Karmakonzept,  genausowenig wie ich an das Konzept Ego glaube. Ohne Ego kein Karma. Aber nur aus der höheren Sicht des von Karma befreiten Egos.
    Aus der Sicht des Egos gibt es Karma durchaus. Das kann jeder bezeugen, der Karma-Yoga macht oder  gemacht hat. Wer das Karma leugnet, leugnet zugleich Individuation, das Unbewusste und die Schattenintegration. Deswegen mutet es für mich so verwirrend und geradezu  verrückt an, was Callida seit der Hitler-Diskussion von sich gibt. Einerseits der Individuation das Wort zu reden und zugleich das Karma leugnen, um dann wieder einen Haken zu schlagen, um das dualistische Ursache-Wirkungs-Prinzip als seine Weltsicht zu verkaufen. Was ja doch dasselbe ist. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Wie unglaubwürdig - ja nachgerade lächerlich - macht sich doch  jemand in spiritueller Hinsicht, wenn er gegen Menschen vorgeht, die die Dualität, (Karma) überwunden haben, weil für sie Ursache und Wirkung EINS geworden sind? Weil sie sagen, dass es nur EINE WIRKLICHKEIT für sie gibt?

    Karma ist nur ein Wort, es ist m. Erfahrung nach ein anderes Wort für den Weg vom Unbewussten zur Bewusstheit nach dem Motto: Trial and  Error.... für die EntwicklungsReise vom Ego zum SELBST.  Wer sich SELBST gefunden hat, der hat nicht nur sein Karma abgetragen, sondern das Karma der Menschheit. Wer sich SELBST erlöst hat, hat ALLE erlöst. Wer in sich SELBST geheilt ist, dem ist die WELT geheilt. Aussöhnung mit sich selbst, SELBSTVergebung ist der Schlüssel.  Das Schicksal der Judenheit/Menschheit entscheidet sich in der eigenen Seele. Ontogenese ist Stammesgenese!

    Callida hat Angst, er hat Angst vor seinem Unbewussten, deswegen muss er nun das Karma leugnen. Wo die Verdrängung aufgehoben ist, ist das Karma aufgehoben. Möglicherweise ist es in diesem Zusammenhang notwendig, alle Sünden der Welt auf die eigenen Schultern zu laden und als Sündenbock in die Wüste der dunklen Nacht der Seele geschickt zu werden. So habe ich es zuweilen empfunden...
    Ich weiss nicht genau, was Karma ist, ich erfinde es soeben...d.h. es wird mir von innen heraus gezeigt...

    Callida verdrängt nicht nur, es ist der Abwehrmechanismus der Verschiebung, der ihn zwanghaft darauf fixiert, den Holocaust zu thematisieren und einen Sündenbock in denen zu finden, die an so etwas wie Karma glauben. Mit dieser Verschiebung geht er sich selbst aus dem Weg, eigener Schuld, eigener Verantwortung... seinem Schatten. Verschiebung ist z.B. am Werke, wenn jemand einen anderen übermäßig lobt und beweiräuchert, dies nur, um seine Aggressionen gegen diesen vor sich selbst zu verbergen. Oder ein Mann, der, um die eigene Homosexualität abzuwehren, erbittert die Homosexuellen "da draussen" verfolgt, angreift, bekämpft. Da wird das Problem, der Kampf von innen nach außen verschoben/projeziert.
    So ist es auch möglich,  dass derjenige, der Juden insgheim hasst, sich diesem Gefühl aber nicht stellen kann, u.a. weil es sein Selbstbild nicht erlaubt  und um Schuld abzuwehren,  dieses Gefühl auf andere projeziert und an anderen das wahrzunehmen meint, was er selbst vor sich versteckt hat.

    Die Härte und Unversöhnlichkeit, die Feindseligkeit, mit der Callida sich  auf  "Holocaustleugner" und seiner Ansicht nach psychisch gestörte Karmagläubige einschießt, sich diese auf absurde Art geradezu erfinden und herbeiattribuieren muss, um einen Sündenbock zu haben, läßt darauf schliessen, dass er sich des "Nazis" in ihm selbst erwehren muss... unter der Oberfläche brodelt und schreit es geradezu nach Schattenarbeit. Seit der Hitler-Diskussion, in der ich den Beitrag über "Hitler in mir" geschrieben habe,  ist Callidas Thema ganz ohne Zweifel  der Holocaust und Karma, welches er abwehrend nach draussen in andere projeziert und immer wieder thematisch provoziert. . Vielleicht wäre es ja jetzt an der Zeit für ihn, sich seinem inneren Nazi zu stellen? Das wirklich Böse ist zwar banal, aber keineswegs so banal, dass es nur im Auge des Betrachters läge. Wirklich Böse sind die Strukturen, die auch aktuell wieder sichtbar wurden. Wirklich böse ist das, was im Unbewussten seiner Befreiung wartet: Hitler in uns. Anders gesagt: Die faschistischen Nazistrukturen in uns. Unabhängig von Namen. Diese Strukturen sind in uns allen, schon bevor Hitler ward, in Hitler kamen sie stellvertretend für uns alle zu ihrem vollen Ausdruck.
    Ich selbst glaube nicht an Reincarnation, weil ich mir dessen noch nicht BEWUSST geworden bin, aber der Gedanke ist gar nicht mal so abwegig, dass...hm...hm..
    Alles ist möglich.
    Oder auch nicht.
    The End -
    dein Hitler-Schuss ist wohl nach hinten losgegangen, DOT?! Das nennt man auch Projektionen  zurückführen.







    0 0





    Prä und Trans

    Ebenenverwechslung oder -vertauschung findet auch da statt, wo man Problemen, die auf der Alltagsebene stattfinden, mit  spirituellen Einsichten begegnet. bzw. man den Menschen den Mores lehren will - ob man will oder nicht: was anderes kommt nämlich nie dabei raus, wenn man  "von oben" herab sozusagen per göttliches dekret dem "uneinsichtigen" Menschen verordnen will, was einstmals für einen Menschen eine lebendige Wahrheit war.(s.a.Kirche, die Jesus, die lebendige Wahrheit verhökerte)

    Einer vom Ehemann geschlagenen Frau aus der "höheren Sicht" zu raten, bei ihrem Mann zu bleiben, wäre sie nur imstande,  ihre Sichtweise zu ändern,  ist einfach nur zynisch.  Oder wenn man schwangere Vergewaltigungsopfer mit einer "höheren Sichtweise" emotional erpresst,  - eine Abtreibung sei von einer höheren/tieferen Ebene aus betrachtet nicht zu rechtfertigen... Am Ende ist es so, dass es doch wieder auf die Strafe eines Gottes hinausläuft, wenn man diese" höheren Gesetze" nicht befolgt. 
    Folgt das ( in einem doppelten Sinne "Opfer")  diesen gutgemeinten spirituellen Ratschlägen, dann versucht es hehren spirit. Idealen zu entsprechen. Nicht anders,  wenn man Erwartungen und Bedürfnisse asketisch  "abtötet", den Willen...

    Auch die Sinnsprüche, die da täglich massenhaft in den Statuszeilen von Facebook gepostet werden,  transportieren unterschwellig solche unmachbaren Ideale und laden direkt oder indirekt zum Nacheifern auf.
    Doch am Ende all der "Machenschaften" des Machers, des Sei-Spontan-Egos kommt immer dasselbe raus: MehrheitsMoral und Schuld.  Sünde.


    Charles Eisenstein ist ein Gutmensch der konstruktiven Sorte,  er will seinen "kreativen"  Psychopathen am liebsten mit verständnisvoller Systemik und Liebe auf den Pelz rücken, sehr lobenswert, aber wenn der Psychopath nicht in irgendeinem Chefsessel sondern in deinem Bett liegt, denkst du ganz anders darüber. Frauen zogen mit der Liebeskarte stets den kürzeren, denn der "Psychopath" läßt sich in seinem Kontroll- und MachtWahn davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil, die ihm entgegengebrachte Liebe spornt ihn an, sie zu zerstören.


    Auch die Kirche war dafür, auszuharren in unhaltbaren Situationen - die Ehe sei unauflöslich und nicht die Umstände, sondern die eigene Einstellung sei zu ändern - der GLAUBE!... Wer zuerst das Reich Gottes sucht und findet, der könne alles, jeden lieben, jeden heiraten und Blinde sehend und schlagende Ehemänner zu schnurrenden Kätzchen machen... jo, stimmt, WENN ... WENN es denn möglich wäre, diesem Ideal - nichts anderes ist es - Folge zu leisten, ohne eine dementsprechende spirit. Entwicklung (Individuation) durchgemacht zu haben.

    Aus einer Situation nicht herausgehen zu können, die uns nicht förderlich ist, ist eine Unfähigkeit, die meist auf traumatischen Begebenheiten in der Kindheit beruht.  Ich kann mich noch gut erinnern, wie erbost ich auf jenen Therapeuten war, der mich einmal ansprach, was denn "los" mit mir sei, weil ich so schwer die Treppe raufging. Auf meine Antwort, was ich mir gerade eine geschlagene Stunde lang habe anhören müssen,  antwortete er lapidar: Geh doch einfach raus aus dem Kontakt!  Ich:  Ja, aber das ist ja doch das  Problem, dass ich das eben nicht kann! Als Therapeut sollte man wissen, dass eine Unfähigkeit, zu flüchten,  auf Trauma beruht und nicht mit einem Abwinken abgetan ist.   Paradoxerweise war es in der Kultklinik Grönenbach aus gemeinschaftsfördernden bzw. therapeutischen Gründen quasi verboten, "einfach" aus den Kontakten zu gehen. Im Gegenteil, man sollte zudem noch dulden, dass jeder x-beliebige (fremde)  "Dahergelaufene" sich in einen Kontakt, eine intime Unterhaltung zwischen 2 Personen  einmischen konnte.Das Private war quasi verboten, nur die Gemeinschaft zählte.  Es war geboten, Einmischung zuzulassen, ganz gleich,  auf welche Art sich der Einmischende einmischte. Einerseits hatte man die Regeln zu befolgen, andererseits sollte  das "Freie Kind"  freie Bahn haben, sich auszutoben. Das Austoben galt aber nur untereinander  auf der Gemeinschaftsebene, bei den Therapeuten hatte das Freie Kind nichts mehr zu melden geschweige denn zu toben, da wurde strikter Gehorsam verlangt und scharf auf die Regelbefolgung geachtet. 

    Was das Freie Kind betrifft, so wurde da einmal mehr etwas vorausgesetzt - ins Voraus gesetzt -  d.h. von den Pat. wurde paradoxerweise etwas verlangt, wessen sie noch gar nicht fähig waren.  Das "Befreite Kind" zeigte sich daher nicht in seiner authentischen echten Spontaneität , sondern zumeist in einer narzisstischen und unersättlichen  Ansprüchlichkeit und Ausleben neurotischer Überempfindlichkeiten und infantiler Wutausbrüche. Offenbar konnte ein Großteil der Therapeutenschaft dazwischen  nicht differenzieren, nicht zuletzt, weil so mancher von ihnen wie die Patienten  ebenfalls sämtliche Anzeichen von Gestörtheit zelebrierten.  Gehätschelt wurden i.d.R. die, welche die schönsten Augen machen konnte...(Gute Eltern-Projektion)  da sass so manches "Freie Kind" zuweilen  auf den Schößen der  "freien" Therapeuten und liess sich herzen  - eine Distanzlosigkeit, die wiederum in krassem Gegensatz zu der ansonsten auffälligen und fast angstvollen Distanzierung zu den Patienten und der Gemeinschaftsebene stand.


    Derartige Double-bind-Situation  und wiedersprüchlichen Botschaften der Therapeuten fanden sich in dieser Klinik zuhauf. Zum Beispiel wurde uns eingangs gesagt, dass wir bei gesundheitlichen Problemen immer den Therapeuten fragen bzw. Bescheid sagen sollten,  wenn wir einen Doktor aufsuchen wollen. Als ich sehr dicke geschwollene Beine bekam, sagte ich den Therapeuten, dass ich gerne zum Arzt gehen würde und bekam zur Antwort, warum ich frage, ob ich nicht alt genug sei, um selbst zu wissen, was zu tun sei. Einerseits war da die krasse regressionsfördernde Entmündigung der Klienten durch strenge Hausregeln, andererseits erntete man oft  irritiert-gespieltes Erstaunen und Ungläubigkeit der Therapeuten, wenn man sich gehorsam an die Regeln hielt. Hatte man seine diversen  Posten ((Tischabdecken, Spülküche usw.)  verantwortlich übernommen und zur Zufriedenheit aller seine Arbeit gemacht, wurde nicht selten erstaunt festgestellt: Hey, du kannst ja, wenn du willst. Reaktionen der Therapeuten, die u.a. auch zeigten, dass sie ihren Patienten überhaupt nichts zutrauten. Erst die Pat. bis  zur Unfähigkeit und absoluter Aufgelöstheit in die Regression treiben und hernach sich darüber beschweren bzw. zu staunen. Der Pat.  wurde "weich" - weil er weich geklopft wurde!

    Jedenfalls gab es kein Entkommen aus dieser Zwangsherrschaft. Wer gehen wollte, der wurde "konfrontiert", möglichst öffentlich in der sog. "Vollversammlung".

    "Geh doch einfach weg"  - das war ein Hohn.  Nach einer für mich heftigen gruppentherap. Sitzung bekam ich einmal eine große Angst vor der riesigen Menschenansammlung, die sich im Speisesaal zum Essen versammelten - ich wurde dazu gezwungen, von Gert.  Gert war der Leiter der Abschiedsgruppe und er war derselbe, der mir riet, doch "einfach wegzugehen"!! LOL  - Ich habe in dieser Klinik habe nichts als Zwang erlebt.


    "Hier kriegst du nicht, was du willst, sondern was du brauchst". 

    Ein Motto der Klinik Bad Herrenalb, welches offensichtlich wenn auch unausgesprochen das Motto der Klinik Grönenbach war - ein Abklatsch des Herrenalb-Modells des Dr. W. Lechler. . Nach dieser anmassenden SelbsterMÄCHTigung der Therapeuten, allein zu wissen, was der Patient braucht,  kann der Eigenwille der Patienten  in jedem Falle nur  ein kranker Wille sein. Und so sah man in dieser psychospirituell orientierten Klinik -  dessen Leiter ein ehemaliger Sannyasin war und noch ist -   wie die Macht der Therapeuten den Willen ihrer Klienten brachen, wo sie nur konnten, ohne zu differenzieren, ob der Eigenwille bei einigen ihrer Patienten in diversen Situationen nicht vielleicht doch ein guter förderlicher "SELBSTorganisisierter" Wille sein könnte.
    Dies beruht m.E. auf einer Verwechslung der Ebenen Prä und Trans. Von transpersonaler Sicht heraus  ist es so, dass der Eigenwille generell zwar nicht schlecht oder böse ist, aber UNWAHR und letzten Endes transzendiert werden muss, um Befreiung zu erfahren.
    Erst im Individuationsprozess wird der kranke neurotische Eigenwille geläutert. Danach oder parallel dazu wird das geläuterte  Ich/Wille transzendiert und in die Einheit des SELBST überführt.


    Das Klinik-Konzept stand unter dem Motto der Persönlichkeitszerstörung/Wiederaufbau/"Re-Parenting". 
    Erst wurde durch ein entmüdigungendes "Regelwerk" der Patient regrediert und durch "nachbeelternde" Erziehungsmaßnahmen die Abwehr geschwächt bzw. wurde die Persönlichkeit nicht selten bis an die Grenze von Psychose zerrütttet. Manche Leute wurden schon im Vorfeld traumatisiert von der Vollversammlung, die verlangte, dass man sich schon am ersten Tag vor versammelter HundertMannschaft "nackig" machte, Rede und Antwort stand, sich vor allen offenbarte. Eine Möglichkeit Nein zu sagen gab es (damals)  nicht. Ein Nein war Widerstand und Widerstand war "böse".
    Wie in der schwarzautoritären Erziehung wurde der Wille des Patienten einfach gebrochen. Die Folgen: nicht Heilung/Individuation sondern Regression und Re-Traumatisierung waren die Regel!
    Die Prä-Trans-Verwechslung bewirkte eine Regression in einen prärationalen Zustand. Auf der dual-personalen Therapie-Ebene wäre statt einer Ich-Schwächung eine Ich-Stärkung, eine Stärkung des Willens therapeutisch angesagt gewesen. Statt dessen folgte das Klinik-Konzept quasi unter der Hand einem schablonisierten spirituellen Ideal, ohne auf das psychospirituelle Wachstum des einzelnen überhaupt acht zu haben.  Jeder, der sich kritisch äusserte und Widerstand leistete gegen diese totalitäre  Kontrolle wurde wie ein ungezogener Borderliner behandelt, der nur eines im Sinn hatte: die Regeln zu brechen und den Gehorsam zu verweigern.  (Das Borderline-Syndrom war en vogue damals, die Klinik-Leitung darauf spezialisiert. Gleich nach Eintritt konnte man einen Fragebogen ausfüllen: Bist du ein Borderliner? (!) Und - ja klar konnte sich ein jeder darin wiedererkennen. LOL! So  schufen sie sich die Krankheit, die sie zu behandeln vorgaben! Selffulfilling prophecy...)

    Das Rosenhan-Experiment hat gezeigt: der Arzt muss nur an die Krankheit des Patienten glauben und dann wird es nicht lange dauern, bis der Mensch selber anfängt daran zu glauben und  die Symptome zeigt, die man in ihn projeziert.

    Die entmündigende Behandlung durch die Therapeuten hat das Introjekt gesetzt: Ich bin klein, unartig, ungehorsam, unfähig, verrückt, schlecht und böse; es wurde der Glaube bestärkt: alles, was ich bislang in meinem Leben getan habe, war falsch, null und nichtig, nichts wert, weil falsche Persönlichkeit...die Therapeuten sind perfekt und gut, weil sie "richtige" Persönlichkeiten sind und wissen, was gut und richtig für mich ist. Wenn ich brav und gehorsam bin, werde ich von Mama und Papa Therapeut geliebt. (Und so war es auch). Die Patienten wurden in ihren Stärken und Talenten einfach nur ignoriert. Das Ego musste kaputt gemacht werden, da lobt man nicht, da baut man nicht auf mit guten Worten... da ignoriert man alles, was gut ist. Die Gaben und Talente, die sich bei vielen der Patienten zeigten, wurden durch Ignoranz einfach in den Dreck getreten. Es war den Therapeuten sehr viel wichtiger, dass der Maler oder der Bastler den Bastelraum sauber hinterliess - ein vergessnes Blatt Papier auf dem Tisch, eine Farbtube genügte schon als Anlass, um die Regelübertretung öffentlich zu ahnden - das wunderbare Bild/Skulptur interessierte niemanden. Diese Versammlungen wurden für manche Leute zu regelrechten  Hinrichtungszenarien.

    Nach 6 oder 8  Wochen wurde eine große Anzahl  der Patienten, die vorher arbeitsfähig waren, als arbeitsUNfähig " in die Therapie entlassen"! Perverserweise zum "Wiederaufbau der zerstörten Persönlichkeit!" Dass ein Großteil dieser Persönlichkeiten  aufgrund iatrogen verursachter Traumatisierung zerstört wurde, schien dort niemandem auf- oder einzufallen.

    Ich sehe es heute so: Die Persönlichkeit darf niemals unter gar keinen Umständen von Menschenhand zerstört werden. Ein Therapie-Konzept wie ich es erlebt habe,  ist nicht humanistisch sondern das krasse Gegenteil, es ist menschenverachtend! Im nachhinein kommt es mir vor, als hätte jeder Therapeut den Guru, Gott gespielt. Nicht, dass ich was dagegen hätte, buddhistische Mantras und Gesänge zu repetieren, aber in einer öffentlichen Einrichtung, einer Klinik haben die nichts zu suchen, ob christlich oder buddhistisch...
    In jedem Falle hat eine therapeutische Einrichtung das Ich des Patienten zu stärken und nicht zu zerstören. Die Macht, das Ego zu "zerstören"  d.h. den Individuationsprozess einzuleiten und zu begleiten -  hat nur Gott bzw. das WAHRE SELBST - die Unpersönliche LIEBE! - welcher Therapeut kann sich ihrer schon rühmen - sind sie doch allesamt selber der Heilung bedürftig!

    Den selben Fehler hat die schwarzautoritäre christliche Erziehung gemacht, wenn es früh schon den sich gerade entwickelnden  Eigenwillen der Kinder brach, im falschen Glauben, dass jedes Kind (der Mensch)  von Natur aus böse bzw. jeder Wille böse sei. Damit verhinderte man das Zugreifen auf die Welt, eine gesunde Ich-Bildung und züchtete stattdessen einen Kadavergehorsam. 
    Was ein  Häkchen werden will,  krümmt sich beizeiten - eine mißbrauchte Redensart aus der schwarzpädagogischen Erziehungskiste, die auch Eingang in die therapeutischen Einrichtungen findet, wenn man die ehemals lebendige Wahrheit des EINZELNEN (absoluten SUBJEKTS) zu einem therapeutischen Werkzeug für die Allgemeinheit macht.

    In den darauf folgenden 7 Jahren  habe ich zig Male in meinen Tagebüchern über diese Zeit geschrieben,  solange bis ich von der  Re-Traumatisierung geheilt war.
    "Sei still, du projezierst.." (unterbrach mich damals die Therapeutin schroff,  als ich ihr ruhig und sachlich erklären wollte, um was es mir eigentlich ging.) Mit solchen Worten kann sich heute mir gegenüber  niemand mehr aus seiner Verantwortung stehlen. Solche mundtodmachenden und seelenmordenden Sprüche fallen in die Rubrik "Therapeutischer Machtmißbrauch",  weil man sich weigert, a) richtig ZUZUHÖREN und b) weil man den eigenen VerantwortungsAnteil am Dialog nicht übernimmt.

    Ich habe mich schreibend befreit, so lange habe ich geschrieben, bis ich das Introjekt aus mir heraus exorziert habe und  ganz klar und ein für alle Male erkannte und wusste, dass ICH nicht schuld war, dass ich nicht Täter, sondern Opfer war. Damit hatte die Täter-Opfer-Konfusion ein für alle Mal ein Ende, unter der ich mein Leben lang litt. Es war ein langer Weg, bis ich das Opfersein wirklich voll und ganz akzeptieren konnte und nicht als fehlerhafte Schwäche und beschämte Unterlegenheit ansah - d.h. erst als  ich meinen falschen Stolz begrub, durfte ich auch Opfer sein und mich als solches in den Arm nehmen.

    Ich schreibe noch immer bzw. schon wieder  über die Zeit in Grönenbach, obwohl das Trauma längst überwunden ist. Ich schreibe, weil sich mir jedesmal ein anderer Sinn auftut, eine andere Perspektive... Alles wird zurechtgerückt, zusammengesetzt... zu einem schillernden Ganzen. Alles bekommt Sinn. Nichts ist sinnlos gewesen in meinem Leben. Nichts ist überhaupt sinnlos. (Man darf nicht den Fehler begehen, die Bedeutungsleere jenseits von Ego mit Sinnlosigkeit gleichzusetzen!) 
    Alles, was ich erlebt habe, jede Freude, jedes Trauma wird zum Segen... IST Segen. Unbeschreibbar.


    Umerziehung II

    Nochmal zum Thema: Was bedeutet es eigentlich, die "Sichtweise" zu ändern? Die MoralPrediger haben immer schon gut reden, denn sie fordern im Grunde nichts anderes, als dass die Frau dem Manne zuliebe ihr Rest-Ego in die Tonne tritt. Die Tag für Tag drangsalierte Ehefrau, deren (persönliche) Liebe eh schon in die Tonne getreten wurde, würde mit der Hilfe Gottes alles aushalten, alles erdulden  können - Klar,  mit Gott ist jeder Schlag  der erste Schlag. Oder? Ja oder Nein?! :-D
    Wahr ist: Wer zur Unpersönlichen LIEBE fähig ist, kann jeden "lieben" - bloss, welcher Mann/Frau will schon unpersönliche Liebe? Man darf auch nicht vergessen: Die unpersönliche LIEBE ist eine angstmachende Macht... Gottesmacht!

    Tatsächlich darf niemand seine spirituellen Einsichten verallgemeinernd als Gebote verordnen - erst recht nicht im Namen der göttlichen LIEBE! Ein spiritueller Lehrer, der dies tut, akzeptiert die Dinge nicht so wie sie sind. Annahme ist übrigens ein Prozess, ein schrittweiser Prozess der Selbstversöhnung und kein spontaner Akt. Annahme beinhaltet zwar primär die Annahme meinerselbst,  m e i n e r   Reaktion  - v.a. meines Widerstands auf die Welt "da draussen", wenn ich aber am Ende nicht auch mit der Welt versöhnt bin, mit meinem persönlichen Hier und Jetzt in der Welt, dann war es keine Annahme.  
    Wahr ist: Jede spirituelle Einsicht, jede  lebendige Wahrheit wird in den  Fingern des Egos zur Moral.


    Bad News für alle Guten Menschen und Gutmenschen:

    Jenseits von Ego gibt es keine Werte!
    LOL



    Personen

    Nochmal: Wenn ich von Samarpan, Callida, Fredo und all den anderen Titelfiguren schreibe, geht es mir niemals um die Verurteilung  von  Menschen, sondern immer nur um Forschung, SELBSTerforschung, um die Feststellung und Erforschung eines besonderen menschlichen oder auch transpersonalen Aspekt, den ich von INNEN heraus zu verstehen lerne. Die Namen/Personen sind für mich nur Träger dieses bestimmten  Aspektes.  Erst wenn mir dieser Aspekt völlig klar und bewusst wurde, ist meine unpersönliche Beschäftigung mit der Person bzw. deren Aussagen beendet. Es geht niemals um die Person, mit der ich mich scheinbar beschäftige, es geht immer nur um Erkennen. Erkennen. Erkennen.

    Und dennoch...

    Ich habe nicht viel von den alten Meistern gelesen, insbesondere die östlichen sind mir so gut wie  unbekannt. Ja, Laotse, Dschuang Tsi, die Bhagavadgita...  die meisten sind mir von Nityas Blog her bekannt... und wenn ich mich nicht irre, war es dort, dass mir oft die Redewendung "und dennoch..." auffiel. Erst nach und nach wurde mir klar, auf was sich das bezog. Den Grund hierfür habe ich  schon einmal geschrieben, aber jetzt würde ich es noch anders sagen: Dieser Satz kommt immer dann, nachdem eine transpersonale WAHRHEIT verkündet wurde.
    Ein Beispiel wäre: Nichts existiert außer Bewusstsein. UND DENNOCH... (...kann ich nicht sagen, dass NICHTS existiert).
    "Dennoch" deutet also auf das Paradox. Die Wahrheit ist ein zwieschneidiges Schwer: Es ist und es ist nicht. Der Verstand aber argumentiert immer Entweder-Oder. Entweder das eine oder das andere.
    Das "Dennoch" hörte sich bei Robert Anton Wilson so an: Oder auch nicht.
    Alles, was ich sage, ist absolute WAHRHEIT - Oder auch nicht! LOL!
    Das Absolut wird erst durch das "dennoch" absolut. Oder?  he he he he lustig

    Stille

    Früher hatte ich öfters "Visionen", das waren innere Bilder, die sich über die äusseren "Bilder" legten. Als ich z.B. mal mit einem Bekannten im Auto durch die Stadt fuhr, legte sich über das Bild des lebhaften Verkehrs ein anderes, in dem ich in den selben Straßen  keinen Verkehr mehr, sondern nur ausgebrannte Autowracks sah. Keine Menschenseele. Kein Laut. Absolute Stille.  Ein sehr apokalyptisches Bild schien mir... So etwas geschah des öfteren damals und hat mir keine Angst gemacht... es war ähnlich den hypnagogen Bildern in der Einschlafphase: da befand ich mich manchmal mitten in einem Kriegs- oder Kampfgetümmel zwischen Menschen und blieb dabei ein völlig ungerührter und unberührter für andere unsichtbarer Zuschauer (radikal-neutrale Wahrnehmung! hehe) ...
    in diesem Zusammenhang erinnere ich mich jetzt auch wieder an die merkwürdige "Sicht", die ich 1987 von Seckbach aus auf die Stadt Frankfurt hatte. Da wurde das Bild, welches ich konkret vor Augen hatte, überlagert von dem "Bild" einer  "Urszene" eines menschenleeren Urwalds weit weit vor der Zeit der Menschen und der Stadt Frankfurt... Auch hier war wieder diese absolute Stille spürbar. Den Tag werde ich nie vergessen - nachdem ich von dem Hügel wieder herunterkam bzw. auf dem Weg hinunter fand ich 13 vierblättrige Kleeblätter.  Ich hatte noch nie zuvor auch nur eines gefunden.  Mein Blick war wohl ein anderer als sonst.
    Ich bin überzeugt, wir alle machen ständig solche Erfahrungen, kriegen es nur nicht mit, weil wir nicht achtsam sind auf unsere inneren und äusseren Wahrnehmungen, sondern mit Gedanken "über..." beschäftigt sind.


    Antisemitismus

     https://www.youtube.com/watch?t=28&v=BC4MovoLd44
    Ken Jebsen wegen Antisemitismus angeklagt?! Na ja, die Verschwörungstheoretiker stehen mehr oder weniger alle mit einem Bein in brauner  Soße... LOL.   Die Art jedoch, wie hier von seiten der Rechtsanwälte der Antilopengang  gegen Ken Jebsen vorgegangen wird, entspricht exakt der  Art von totalitärem Herrschaftsgebaren der anti-antifaschistischen Allmystery-"Regierung".(Gutmenschen der destruktiven Sorte) und einiger regierungstreuen Mitglieder wie Herr Callida, Geeky...
    Zusammengefasst: "Wir erklären, wer schuldig ist, dieses Urteil ist unanfechtbar."
    Wie ich schon sagte, ist Allmystery das getreue Spiegelbild der Gesellschaft. Ich hab nix gegen die Gesellschaft. LOL. Ich bin nur ein ungerührter Beobachter von selbst konstruierten Filmen/Geschichten/Träumen - hypnagogen Bildern! Das soll mir mal einer glauben, gell?  LOL!


    Die junge griechische Regierung

    erinnert mich nicht nur an Max und Moritz, sondern  in ihrem Diskussionsverhalten erinnert sie mich in manchem an die Anfänge der linken Frauenbefreiungsbewegung, hier ganz speziell an Jutta Ditfurt...Kurz gesagt: an  ideologisches Querulantentum.  Der griechische Gast Theodoros Paraskevopoulos bei Günter Jauch am 28.06.2016 rundete dieses Bild vollends ab.  Man sah in dieser Talkshow wohl en minitature, wie und auf welche Weise die Griechen ihre Probleme mit den "Vätern" , den Bösen "Großen" in Brüssel kommunizierten. Youngsters & Tricksters.   Charismatisch-trotziger Narzissmus und die damit einhergehende antiautoritäre Respektlosigkeit der sich auch der Theodorus erfreute , ist wohl im Begriff,  eine internationale Volksskrankheit zu werden. In der Klinik Grönenbach hätte der zeit- und raumumgreifende "vorlaute" Theo sehr schnell ein warmes Plätzchen auf Therapeutenschoß ergattert, habe er doch weiter nichts als spontan sein  "Freies Kind" herausgelassen...hehe... aber nur solange es sich nicht um den Therapeuten-Talk handelt, der gestört wird. LOL  Im Gegensatz zur doublelbinding Grönenbach-Regierung hatte der Theodorus bei Jauch keine ausdrückliche Erlaubnis, sich  n i c h t  an die Diskussions-Regeln zu halten. LOL:


    Wenn Cerebrus, der Teuflische Verwirrer sagt,

    dass der Mensch jenseits von Ego ebenso Zahnschmerzen bekomme wie jeder normale Mensch und damit der  "Scheinbarkeit" der sog. Realität  Hohn gesprochen sei, hat er unrecht.
    Das Unrecht liegt nicht in der Sache, sondern in der linearen Kausalitäts-Denke seines schlussfolgernden Vestandes: Er geht von Erfahrung aus und objektiviert und verallgemeinert das die Scheinbarkeit erkennende SUBJEKT.* Nur ein Verstand, ein Egomind kann eine solche Aussage tätigen, der nicht weiss, dass über den Freien GEIST keine Aussage gemacht werden kann - über das eigenschaftslose ICH-BIN-Bewusstsein läßt sich nichts aussagen!. Das Kausalitätsgesetz ist aufgehoben. Das erfahrungsbasierte Alte-Adam-Denken mit seinen Wenn-Dann-Schlussfolgerungen ist hier absolut obsolet!

    *Wenn ich hier vom SUBJEKT spreche, dann meine ich das unpersönliche ABSOLUTE Subjekt  und nicht die  persönliche Subjektivität des gemeinen Egos. ABSOLUT nenne ich den Freien GEIST des erkennenden SUIBJEKTs, der nicht mehr von den Eigenschaften des Ego beeinträchtigt ist, sondern an den SEINSattributen Gottes teilhat. Die Erfahrung des All-Eins-Seins macht nicht das Ego, sondern das erlöste und befreite ICH als das Absolute SUBJEKT. Besser kann ich es nicht erklären, weil ich sonst wieder trennen müßte, was zusammengehört. Das ABSOLUTE SUBJEKT ist das Eine ohne das Zweite. Advaita. Das Zweite ist das Objekt, das Obektive als die Welt, die einstmals dem Ego gegenüberstand,  ist aber durch die "Umkehrung" in die Innerlichkeit obsolet geworden, bzw. ver-innert.  Die Subjekt und Objekttrennung ist aufgehoben im ABSOLUTEN SUBJEKT.
    Mit diesen Worten und Begriffen definiere ICH in Absoluter EIGENMACHT als das Absolute SUBKJEKT meine Erfahrungen bzw.  Erkenntnisse selbst. Mag sein, dass es in Büchern anders geschrieben steht, andere Begriffe verwendet werden. Für mich als Absolutes SUBJEKT ist meine Erkenntnis&Definition  die ABSOLUTE WAHRHEIT und die Definitionsgewalt hat niemand anders als ICH, der FREIE GEIST! Jenseits von Ego gibt es zwar keine Werte, aber es gibt die Teilhabe des Absoluten SUBJEKTS an den Seinsattributen Gottes.


    Herr Fredo und Herr Callida


    sind archetypische Vertreter der Unheiligen Einbeinigkeit, sie vertreten beide unterschiedliche Positionen. Beide sind einäugig. Herr Callida  g l a u b t   zwar an Nonduality, ist sich aber nicht wirklich EINIG - das heisst er ist mit dem Dualismus (Naturgesetze/ Vielheit/Causalität =Person) identifiziert.  Herr Fredo  ist  ebenfalls unEINIG in sich selbst, weil er mit Nondualität identifiziert ist und sich als Person (ver-)leugnet.
    Obwohl er seine Person leugnet ist Herr Fredo mit der Person/Dualismus identifiziert, denn man kann nicht wie er es tut,  gleichzeitig die eigene Person leugnen und zugleich die Abwehrmechanismen eben dieser Person zeigen.
    "Niemand" zu sein beruht auf der Abwesenheit von "Jemand"  und dieser Jemand ist immer Jemand mit Abwehrmechanismen. Wäre es anders, wäre Jemand ein Niemand. LOL Hm!
    Ich habe beide - BEIDES! -  in  mir zur Einheit gebracht.
    WAs immer einer leugnet oder verteidigt, mit dem ist er identifiziert.
    Zur Erklärung: Unter "Jemand" versteht ich die eigenschaftsidentifizierte Person/Charakter oder das Ego, unter "Niemand" das eigenschaftslose bzw. eigenschaftsdesidentifizierte ICH-BIN-Bewusstsein.


    0 0


    One is enough

    Was die Naturgesetze angeht und das Causalitätsprinzip, so werden sie im menschlichen Evolutionsprozess nicht nur vom Einzelnen transzendiert, auch die Quantenphysik weiss: Naturgesetze existieren nur auf der Zeitachse, der Entwicklungslinie von Evolution.
    Der Glaube, dass es keine Zufälle gibt, ist keine mystische Wahrheit, wie man oft glaubt, sondern ist wissenschaftlich durchaus begründet. Dem Causalitätsgesetz nach gibt es keine Wirkung ohne Ursache, was wiederum den Glauben begründet, dass es so etwas wie Zufälle nicht gibt. Demnach dürfte es sehr schwer sein, am falschen Ort zur falschen Zeit zu sein, denn der Zufall ist eine Wirkung und erscheint nur deshalb als Zufall, weil die Ursache der "zufallenden" Begebenheit  im Verborgenen liegt. Ursache und Wirkung ist also immer EINS.
    Auch wenn ich von Evolutionsprozess schreibe, so ist mir bewusst, dass es diesen in Wirklichkeit nicht gibt - Enthüllungsprozess ist ein besserer Begriff, aber auch nur aus der Perspektive der nondualen "Letztgültigen Erkenntnis", in der ich u.a. erkenne, dass sich nichts wirklich entwickelt hat, sondern dass sich nur mein Wahrnehmungsfokus erweiterte, in dem das erscheint, was seit Ewigkeit war und ist.
    Als mir das in endgültiger Letztgültigkeit  bewusst wurde,  war ich mit OneIsEnough ausnahmesweise mal EINS, d.h. er gabmir Recht.
    Ja, man kann es nicht oft genug wiederholen:

    Es gibt in WAHRHEIT nichts, was sich entwickeln könnte, alles was sich entwickelt bzw. ERWEITERT,   ist unser innerer AUFMERKSAMKEITSFOKUS. (Gewahrsein)


    Im Allgemeinen stimmt es, wenn ich sage,  dass mich nichts mehr berührt, dass ich keine Vorlieben, Ab- und Zuneigungen mehr habe. Dennoch passiert es noch, dass ich mir über Gedanken zueilen ein illusionäres Gefühl besorge. So zum Beispiel, wenn in meinem Fokus überraschenderweise OneIsenough auftaucht. Wie neulich, als ich einen Kommentar zu meinem Blog von ihm fand. Auch wenn er nicht mit seinem Namen unterschrieben hätte, hätte ich ihn doch sofort erkannt. OIE  gehört zu den ganz wenigen, denen ich im Allmy-Forum ein Herz spendierte und wo mir heute noch ganz warm  ums kühl-neutrale  Herz werden kann, wenn mir ihr Name begegnet. LOL. 

    Dazu gehört übigrens auch DOT, der Evil Knievel und  1st High Flyer des Allmyforums, der nach längerer Absence wieder fröhliche Resurrectio im Allmy-Forum feiert, insofern TrickyGeeky ihn hochkommen läßt, hehe - ich wünschte, die beiden würden öfter aufeinandertreffen...köstlich!
    .

    .
    Mein geliebter HerzensDOT,  ich denk' an dich in einem fort!
    Nicht an die Menschen will ich glauben, nein, nur an dich, mein DOT allein;
    Daß nichts mir deine Lieb' kann rauben, des mag mein Herz sich wohl erfreun.

    Komm schnell,  wir wollen's  Küssen üben, ich von hüben, du von drüben
    Auf der Stelle jetzt und hie! Denn nicht nur im Allmystery, überall ist Leben,
    Bei Aunti Lolo's Strumpfenband wie irgendwo daneben!

    Doch bitte ich zum Schluss euch sehr, nehmts nicht persönlich, lieber Herr,
    die Liebe, die ich meine hier ist totaliter alitär.

    Der WAtzmann ruft, its five'o clock  - DOT zum Gruß!
    Dein ANTIdot
    (Lolo von Schulte-Hülshoff)
    Ach, dass ich dies vergesse nicht: Grüß' mir, please, den lieben WICHT!
    Denn wer den MOD  in der Höhe nicht ehrt, ist des Allmyhimmels nicht wert!


    Die Achillesferse

    von Herrn Cerebrus ist sein Wissen. Wird sein Wissen bzw. Kompetenz in Zweifel gezogen, dann wird er böse.  Dahinter liegt offenbar eine tiefe Angst, die ihn dazu antreibt, alles, was er schreibt so hieb- und stichfest zu formulieren, dass niemand einen Einwand oder eine Kritik anbringen könnte...ein Perfektionierungsbedürfnis... eine Angst, Schwächen zu zeigen,  kritisiert und lächerlich gemacht zu werden, nicht ernst genommen zu werden, ein Bedürfnis anerkannt zu sein.  Die Anerkennung als "psychospirituelle Kapazität" dürfte ihm allerdings schwerfallen,  solange seine Weltsicht, wie er selbst sagt, die Weltsicht von Ursache und Wirkung ist. Um diese Weltsicht zu transzendieren, bedarf es der Schattenintegration bzw. einer gelungenen Individuation.
    Nach einigen Bemerkungen von ihm zu urteilen, könnte er möglicherweise überzeugt sein, ein "Avatar" zu sein, das ist ein Mensch, der auf einer hohen Bewusstseinsstufe wiedergeboren wurde und dementsprechend  keiner Verdrängung mehr fähig ist und für den sich daher Individuation resp. Schattenarbeit komplett erledigt haben. Ob es Avatare gibt, weiss ich nicht, ich weiss aber mit Sicherheit, dass  Herr C. keiner ist -  das hat er mit div. Reaktionen bewiesen und vor allem mit seinem unseligen öffentlichen Bekenntnis zur dualistischen Weltsicht, die eines Avatars unwürdig ist. Aber wirklich, nicht mal theroretisch darf man daran "glauben", wenn man überzeugend sein spirituelles Wissen demonstrieren will. DAS muss er einfach "wissen" -der Verstand: dass das dualistische Causalitätsgesetz eine handfeste Illusion ist, die nur in unserem Kopf existiert. Weil der Verstand aber - bzw. der Träger des Verstandes, vordergründig genannt Callida - sich damit selbst ganz persönlich in Frage gestellt sieht - kann er sich dessen nicht BEWUSST werden! Das ist die Crux des Verstandes bzw. Herrn Callidas!

    Allgemein läßt sich sagen: Wo  (massive)Abwehrstrukturen sichtbar werden, im spirituellen Kontext insbesondere gegen die Universelle Wahrheit, da ist weder Erleuchtung, Erlösung geschweige denn Erfüllung - was letztendes ja doch die Große Befreiung von allem Leiden bedeutet.
    Man sagt, in der Spiritualität gebe es keine Ziel. das ist falsch und richtig, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet - aus der evolutionären oder der involutionären - aus der dualen oder der nondualen Sicht.  Mal bin ich mir der einen, mal der anderen Seite bewusst..LOL. Mal Hase, mal Igel.

    Das Problem mit dem Ziel ist nur,  dass der Egomind  sich falsche Vorstellungen davon macht. Auferstehung, geistige Wiedergeburt, anders gesagt: die Befreiung von Leiden ist aber ganz deutlich das postulierte ZIEL aller spirituellen Disziplinen... woran Herr C. aber offenbar nicht einmal theoretisch glaubt, derweil er so rechtschaffen-militant geradezu fanatisch insbesondere das Leiden der Juden bei jeder ihm passenden Gelegenheit in's Blickfeld rückt und verteidigt und dabei jeden exkommuniziert und diskreditiert, der es wagt,  den Holocaust  - nicht nur aus politischer! - sondern explizit aus spiritueller Sicht als "Illusion"  in Frage zu stellen. Herr C., der sich als psychospirituelle Kapazität sehen muss - anders könnte er psychospirituelle Dysfunktionen ja nicht erkennen und behandeln -  denkt hier ganz wie Herr Normal.  Hrr C. verwechselt die Ebenen!  Das darf nicht mal der gemeine theoretische Verstand, der sich was auf sein Wissen zugute hält!
    Noch mehr kann man sich spirituell leider nicht disqualifieren. Sorry, a stimmts ja nicht mal mit der Theorie... (In diesem Zusammenhang  kann man wieder sehr deutlich sehen, wie Abwehr-Emotionen  imstande sind, alle Klarheiten zu beseitigen, - denn wo man früher noch verstreute oder  zuweilen sogar geballte Wahrheit in Herrn C's Texten fand, findet sich seit der Hitler-in-uns-Diskussion nur noch formvollendete hyperintellektuell-eierköpfige Vernebelungsformulierungskunst, durchwirkt mit dem, was man in der Psychopathologie "dysfunktionale Attribuierung"   und im Volksmund eine Verdammte Haltlose Unterstellung nennt.

    Nochmal: Befreiung von Leid fußt auf nichts anderem als  auf der Desidentifikation von Ego und seiner persönlichen und insbesondere auch der  kollektiven Geschichte. Des weiteren basiert es auf der Desidentifkation mit dem Denken und vor allem dem angehäuften Wissen und der persönl. und kollektiven Glaubenssätze. Alles angesammelte Wissen, alles, was du je erfahren und von der Welt gelernt hast,  muss als konzeptionelles Wissen erkannt werden, egal ob es sich um das Wissen vom Holocaust, deiner Lebensgeschichte oder ob es sich um die Erinnerung  vom vergangenen Mittagessen handelt. Alles, was du einmal erfahren hast, ist vergangen, Erinnerung, also Konstruktion. Bild. Auch das, was du selbst zu sein glaubst, wie du dich definierst, ist nur Vorstellung. Bild. SelbstBILD!

    Herr C. - der Egomind im allgemeinen - identifziert sich mit seinen Gedankeninhalten, als da wären die Vorstellungen von leidenden Menschen in einer vergangenen Zeit. Wie Herr Nomal glaubt er an die Wirklichkeit seiner Konstruktion. Er glaubt an seine GEdankenkonstruktion, stellt sich leidende Menschen vor, holt dazu seine "BEWEISE" - Bilder aus der staatlich anerkannten und wissenschaftlich beglaubigten historischen Asservatenkammer der KZ-Vergangenheit, stellt sie vor das Auge des Betrachters und fordert ihn auf, dies als WIRKLICHKEIT zu sehen. Das heisst, er fordert dich auf, dich mit einem bedeutungsleeren Bild zu identifizieren, denn die bis auf die Knochen abgemagerten Menschen auf dem Bild leben nicht mehr, haben keinerlei konkete Existenz. (Ob sie das mal gehabt haben, spielt für den neutralen Mind im Hier und Jetzt keine Rolle!, was vergangen ist ist vergangen!

    Wohlbemerkt, Callida hält sich nicht für Herrn Normal, sondern für einen spirituell fortgeschrittenen Geist, wenn nicht mehr! Einen Herrn Normal(Verstand) darf man nicht für seine Illusionen tadeln... aber ein spirituelles Ego, welches sich hartnäckig an Bildern festklammert und nicht erkennt, dass diese Bilder nur in seinem Kopf stattfinden, ein Film, der  aller konkreten WIRKLICHKEIT entbehrt, ist ein unwissendes, unerleuchtetes spirituelles SuperegoArschloch, insbesondere dann, wenn es alle, die die Wahre Wirklichkeit erkannt haben und  seiner dualist. Weltsicht nicht huldigen, "exkommuniziert", dem Feuer übergibt, d.h. der Hybris anklagt und einer "Psychospirituellen Störung" bezichtigt.
    Mensch, Callida, dass Bilder kein Beweis sind für Wirklichkeit, kann sogar auf der personal-dualen Ebene heute jeder Herr Normal  verstehen! Was Herr NOrmal aber nicht verstehen kann, ist, dass es aus spiritueller Sicht schnurzegal ist, ob ein Bild gefälscht oder ob es sich um ein Original handelt. . Bild ist Bild, ob falsch und richtig spielt keine Rolle, es wird weder an die Wirklichkeit des einen noch an die des anderen geglaubt.
    Nehmen wir die beiden Bilder, die ich willkürlich gegoogelt habe. Das eine  ist oder könnte ein KZ-Foto sein. Das andere zeigt Kinder, die der Überschrift  nach einen Taifun beobachten. (!) Was ist daran wirklich? Es sind zwei Bilder, keiner weiss, wo sie und unter welchen Umständen sie fotografiert wurden, außer du forschst nach und googelst, bis du "Fakten" hast. hah! Fakten, wirklich?  Schwarze und weiße Kinder, abgemagert bis auf die Knochen.


    Zugegeben, es bedarf eines hohen Gewahrseins,  um die Identifikationen mit der sog. Realität bzw. die GEdankenkonstruktionen, die uns die REalität vorspiegeln,  aufzulösen. Herr C. ist weit davon entfernt, er  ist nicht nur identifiziert, sondern geradezu verliebt in seine Gedankenkonstruktionen und v.a. in allgemein anerkannte wissenschaftl. Glaubenssätze.  Sein Fokus reicht noch nicht über den persönlichen Tellerrand und kann den Kollektiven MenschheitsWahnsinn, der in seinem Unbewussten auf  seine Enthüllung wartet,  noch nicht erfassen.  Man kann ihm nur wünschen, dass ihn das  Heisenberg'sche Unschärfe-Dingsbums  am Wickel kriegt, ... eine wissenschaftliche Theorie, mit der ihm die wissenschaftsgläubigen Flausen schon ausgetrieben werden! Diese Theorie wird ihm und jedem Herrn Normal in der Praxis der Bewusstseinsentwicklung zur Apokalypse geraten - zum Totalkollaps.  Da kriegt er so ein Hirnsausen, dass er dort hinfällt, wo er hingehört: auf die Knie. Da wird er nicht nur von Gott herunterkanzeln, sondern nach ihm schreien. 

    Überhaupt: Wie einer so von Gott sprechen kann, ohne seine persönliche Bekanntschaft gemacht zu haben, bleibt mir ewig ein Rätsel. Noch nie sich gebeugt, noch nie ein wahres Wort gesagt oder gebetet, noch nie in der Löwengrube gesessen, noch nie durch's Tal der Tränen gegangen, noch nie 40 Tage durch die Wüste... - aber von Gott, Dunkler Nacht und Johannes vom Kreuz klügeln!
    Da erdreistet sich jemand, die  Dunkle Nacht, ohne sie selbst erlebt zu haben, zu psychopatholisieren, indem er den Suchern/Findern nach eigenem Gutdünken unterschiedslos statt dessen eine gewöhnliche Depression an die Backe knöpft und der Selbstwert des Suchers infrage gestellt wird.  Klar ist es möglich, dass viele Sucher das verwechseln, aber sicher ist auch, dass Herr C. nicht die Geister unterscheiden kann - dies eben, weil er selbst nicht erlebt hat, was er so klügelnd und oberflächlich formvollendet, aber inhaltsleer und substanzlos  in Szene zu setzen weiss.

    (Es erstaunt mich immer wieder: Heute im Zeitalter von Google kann wirklich jeder sich ein belesenes Image basteln, die Bücher muss man nicht mehr gelesen haben, um mitzusprechen, es reicht ein Wiki-Auszug und schon kann man sich ein gelehrtes Flair geben; Um dem Gelehrsamkeitsanstrich noch eine letzte Weihe zu geben, kann sich jeder ein Buch zusammenschustern und den - Gipfelpunkt der Schamlosigkeit- den geistigen Diebstahl mit einem COPYRIGHT versehen!Alles, was man braucht, ist ein gutes Gedächtnis und/oder ein Archiv.
    Wer je von der (Liebes-) Dichtung des Johannes vom Kreuz sich hat ergreifen lassen, der hat ein Herz und der kann auch mit dem Herzen SEHEN. Herr C. hat keines. Das wiederum kann ICH sehen, weil ich meine Augen in der Brust und nicht wie er allein im Kopfe trage! Um Johannes v. Kreuz zu verstehen, musste man selbst von einer persönlichen Liebe - einer brennenden Gottesliebe ergriffen sein!)

    Da wird das Spirituelle willkürlich psychopathologisiert  bzw.  andere spirituellen Sucher/Finder  auf "psychospirituelle Störungen" hin analysiert, die nicht seinem spirit. Konzept bzw. seinem dualistischen Weltbild entsprechen. 

    Gesetz


    Herr C. ist ein Mann des Gesetzes. Er ist mit Wissen und  Wissenschaft identifiziert, er glaubt z.B. noch immer an Gedankenkonstruktionen und Konzepte wie physikalische Naturgesetze, den Gesetzen des Denkens... seine Weltsicht basiert auf dem Causalitätsgesetz und Syllogismen (z.B. verstandesmäßige scheinlogische Syllogismen wie die Definition von Menschlichkeit des Gottmenschen, z.B. Der Mensch jenseits von Ego ist zwar Gottmensch, aber bleibt  menschlich,  insofern als er den staatlich anerkannten  Gesetzen der Natur weiterhin unterworfen ist. 
    Das geistige Gesetz der Nichtübertragbarkeit von dualen Faktoren auf die nonduale Ebene wird nicht erfasst, weil seine einseitig-linkshirnig ausgerichtete Geisteskraft nicht dazu ausreicht, die beiden Ebenen dual-nondual  im Fokus zu behalten. Der Verstand neigt dazu, ENTWEDER dual ODER nonduale Position zu beziehen. Sowohl-Als-Auch ist eine Gleichzeitigkeit, die er nicht denken kann.

    Zum Naturgesetz ein kurzer Abriss: Nach meiner ERfahrung ist es so, dass auf der dual-personalen Ebene das Causalitätsgesetz genauso wie das KarmaKonzept ihre Wirklichkeit haben. Auf dem Individuationsweg habe ich selbst erfahren bzw. erkannt,  dass wir gar nicht nach unserer Natur leben, ich habe die Bekanntschaft gemacht mit den "Naturgesetzen", die in uns angelegt sind, die wir aber aufgrund der Zivilisation verloren haben. Wir haben u.a. die Instinkte verloren, weil wir aus dem Garten der Natur, aus Eden, hinausgeworfen wurden. Wir sind keine wirklichen Menschen, wir sind nicht natürlich. Wir ernähren uns nicht gesetzmäßiig-natürlich, wir gehorchen der natürlichen Programmierung nicht. Wir sind z.B. alle sovon Gott programmiert, dass die Frau auf ganz natürliche Weise im Alter zum Manne wird. Und der Mann zur Frau. Wenn man den natürlichen Ordnungen in uns folgt, dann würden wir uns ganz von selbst auch spirituell entwickeln und die geistigen Gesetze hinter den Naturgesetzen erkennen. Aber wir stören von Geburt an unsere natürliche Entwicklung. Künstliche Hormone verhindern, dass wir geistig wachsen. Eine Frau, die  Östrogene nimmt, kann geistig nicht zum Manne werden. Naturgesetz und geistiges Gesetz gehen hand in hand! Im übertragenen Sinne ist das gemeint, es geht in Wirklichkeit um die weiblichen und männlichen Anteile, die wir in den Schatten verdrängt haben. Alles Natürliche, alle in uns wirkenden göttlichen Ordnungen/Gesetze haben wir in den Orkus geschickt. Wer seine weiblichen Anteile befreit hat, der weiss, wovon ich spreche! Das Natürliche ist das Weibliche.Das Matriarchat ist in uns. Das kollektive Gedächtnis... In der psychospirituellen Entwicklung gehts primär um das konkrete Wirken und konkrete Erfahren dieser Gesetze in der konkreten einzelnen Person, und nicht um physikalische Naturgesetze, die zum abstrakten Wissen gehören, welches erst mit dem Patriarchat erworben wurde.
    Am Ende werden die Naturgesetze transzendiert, d.h. die geistigen Dimensionen hinter den Naturgesetzen wird offenbar. Die Urbilder. Archetypen. Diese Erfahrungen kann man nicht aus Büchern beziehen.

    Herr C.'s Auffassung von Spiritualität

      ist objektivistisch und populistisch, weil sie sich an der allgemeingültigen Auffassung der sog. Realität orientiert. 
    Populistisch: Herr C. propagiert eine Zwei-Herren-Irrlehre, wonach man einerseits seine weltlichen Ziele verfolgen und andererseits das Reich Gottes suchen und finden könne. Alles, was er propagiert führt den Menschen nicht zu sich selbst, sondern aus dem  Hier und Jetzt hinaus. Des weiteren ist er zwar durchaus dafür,  die persönlichen, d.h. negativ besetzten Glaubenssätze in Frage zu stellen, der Glaube an die  positiven Glaubenssätze jedoch wird nicht angetastet. Ferner bleiben die kollektiven Dogmen unangetastet(Wissenschaften). Es geht aber letztlich darum, das ganze Ich-Haus abzureissen und zu erkennen, dass alles, ALLES, was wir über die Welt wissen, Glaubenssätze, Dogmen sind!

    Einerseits meint er nach Gutdünken willentlich in der EInheit des Reiches Gottes verweilen zu können und andererseits sich der "Vielheiten" der Welt erfreuen zu können und Zukunftsplänen und div. anderen Strategien zu frönen.
    Das ist die beelzespitzbübische IrrLehre eines "Jokers", die besonders die Kopfmenschen anspricht, die viel auf ihren Gesunden Menschenverstand und gesunde Lebensweise halten und auf der linearen Zeitachse uralt werden wollen, statt sich dem vertikalen Jungbrunnen im ewigen JETZT zuzuwenden - dem Himmelreich in uns.  Geht es doch allein darum, das Leben zu verlieren, um das LEBEN zu gewinnen (Jesus); anders gesagt: das kleine Ego zu verlieren, um das große ICH BIN-Bewusstsein zu realisieren.
    Den Kuchen essen und behalten - das hat noch nie funktioniert.

    Es war nicht nur frech von Herrn C. , mir beim geringsten Gegenwind sofort Abwehr vorzuwerfen, es war gewissermassen ein Verrat. Ich habe woanders schon geschrieben - die schnellen Abwehr- oder Projektionsvorwürfe ("Blitzrepliken" lol)  sind die Selbsterhaltungskniffe ungeheilter schnell beleidigter Therapeuten. Zu jenen gehört auch der mutmaßlich angehende Therapeut Herr C.  Er liest  und "kennt" mich seit 2 Jahren und hat noch immer nicht begriffen: ICH bin diejenige - besser gesagt  ICH BIN DAS, was Abwehrmechanismen BEMERKT und nicht das Ego, welches sie produziert! LOL
    Verrat deswegen, weil er mir sozusagen mein Dissertationsthema, meine "Doktorarbeit" geklaut hat, er hat sich mein ureigenes Schatten- und Abwehrthema, angeeignet, sich ungeniert meiner Erkenntnisse bedient und  für seine Zwecke "verwurstet" - nur um sie  letztlich gegen mich zu wenden, als die übliche Zuwendung ausblieb.
    Adaptieren ist nichts Böses und kann einfach durch den Akt einer Inspiration oder geistigen Befruchtung geschehen. Ich erhebe kein Copyright auf meine Worte.  "Böse" ist es, wenn man den Wirt vergißt, der einen inspiriert und mit Nektar versorgt hat. Vollends frech und undankbar ist es aber vor allem, wenn man das Wissen auf eine verdrehte, dilettantische und boshafte Weise gegen den "Versorger" wendet.

    Zu Anfang unserer Bekanntschaft amüsierte mich sein intellektuelles Wortgeklingel. Die Art wie er meine Erkenntnis  in wissenschaftlich-intellektuelle SprachFORM adaptierte und übersetzte, sah ich mit Wohlwollen und eher spielerisch spasshaft, denn als eine Rhetorik an, die nur auf Unantastbarkeitsanspruch und Beeindruckung beruht.  Ich sah in ihm den "Kleinen Professor", den Prof. und wenn ich mit ihm am Telefon sprach, "sah" ich immer einen aufgeweckten lebhaften neugierigen 12jährigen Lausbub. Der er auch ist.
    (Ich wiederhole hier nochmal: Herr C. hat  immer humorvoll von anderen geredet, er hat niemals über andere Menschen in irgendeiner weise herablassend, abwertend  oder schlecht gesprochen. Seine ARt über andere zu sprechen, war  humorig, aber nie wirklich hämisch. Seine Art "Häme" war m. E. eine lausbubenhaft-herzliche ÄtscheBätsch-Häme, er entwarf witzige Szenarien, Bilder, die sich in meinem Kopf zu lustigen Comics formten.  Also DEN Kerle mag ich immer noch sehr...LOL:) Er ist auch kein schlechter Psychologe, wenn er nicht gerade in der Abwehr ist. Er hat ein umfangreiches psychologisches Wissen, was in diesem Metier durchaus seinen Wert hat. ("Schwarzpsychologisch" wird er offenbar nur dann tätig, wenn man ihm gegen das Schienbein tritt) Zuweilen scheint auch ein Genius aus ihm, wo man sich nicht so sicher ist, ob nach der Form oder dem Inhalt...

    Herr C. war zu Anfang oft mein Echo. Das war völlig in Ordnung für mich damals.  Herr Fredo nannte es einmal unschön, Herr C. hielte sich unter meinen Röcken versteckt.  Ich wusste, was er meinte - aber durch Herrn Fredos Augen zu schauen, ist grundsätzlich kein Augenschmaus...
    Wo sich Herr C. mitsamt seiner "Weltsicht"  die ganze Zeit versteckt hielt, zeigte mir dann spätestens das Thema Hitler und Holocaust. Meine Infragestellung seiner Kompetenz rief sein anderes Gesicht auf den Plan. Es zeigte sich,   dass man mit ihm nicht diskutieren kann, wenn man seine Anschauungen und sein Wissen infrage stellt. Es zeigte sich ein erschreckendes SchwarzWeiss-  bzw. Freund-Feind-Denken. Seine "Leichtigkeit des Seins" ist  anscheinend sehr störanfällig und  hängt davon ab, dass man keine ihm unangenehmen Sachen sagt, ruhig ist und zuhört.   Herr C. hat wie gesagt, durchaus seine Qualitäten, er ist lustig und unterhaltsam, sein Wohlwollen hielt leider nur so  lange als ich mich wohlverhielt und seine Überzeugungen nicht in Frage stellt. Als ich das tat, wurde ich zu seinem Feind, den es infolge mit allen unlauteren Mitteln zu bekämpfen und zu diskredieren galt. Eine Sache, die mich heute absolut nicht mehr stört oder beeinträchtigt, da alles mir zum Wohle gerät. Insbesondere die mutmaßlich negativen Dinge. 


    Gott behüte uns

    vor ungeheilten Heilern, insbesondere vor ungelernten, selbsternannten  "transpersonalen" Therapeuten, die die Stärke nicht aufbringen, Widerstand auszuhalten bzw. unfähig sind,  Infragestellung und  Kritik ihrer Patienten adäquat zu verarbeiten.

    In seinem Allmy-Thread "Spiritualität und psychospirituelle Störungen" demonstriert Herr Callida sehr gut, wie er mit evtl. Patienten umgeht, sollte er tatsächlich jemals therapeutisch tätig  werden, was Gott verhüten möge. So wie Herr Callida in Diskussionen mit Kritik umgeht, so geht er ganz allgemein mit Kritik um - nicht anders  würde er mit seinen Klienten umgehen.

    Ein Therapeut, derbei jeder Kritik gleich in die Abwehr geht und dem Patienten  noch mehr pathologisiert, indem er ihn bei "Fehlverhalten" mit einer  path. Diagnose bestraft, ist selber ein iatrogener Faktor, ein derartig projezierender Therapeut wirkt nicht heilend, sondern retraumatisierend.
    Ein Therapeut, der auf den leisesten Hauch einer Kritik und den kleinsten Widerstand eines Patienten mit einer Gegenübertragung reagiert, indem er dem Pat. ein Abwehrverhalten vorwirft, ist selber krank. Er leidet an eben jener Krankheit, die er dem Patienten introjeziert.
    Zur Anschaung: Ein versteckter Vorwurf der Abwehr ist auch in folgender Sentenz zu finden. Ein User beklagte sich über die Art und Weise, wie man u.a.  "in diesem Thread mit Spirituellen" umgehe und gab mit seinen Einwänden (Kritik) seinem Eindruck und seinem Empfinden  Ausdruck. Die Antwort des getroffenen und betroffenen angehenden Therapeuten C.'s war:
    "Wenn Dich in meinem Thread etwas tangiert, dann nur weil Du selbst damit in Resonanz gehst. Erkennst Du diesen unerkannten Aspekt in Dir? Provozierende Dinge im Außen sind manchmal nötig, um diese unerkannten Aspekte seines Selbst im Licht zu sehen."
    Man ersetze das Wort "Thread" bitte durch das Wort "mir", dann hat man die Wahrheit!
    GAnz offensichtlich fühlte sich "Das provozierende Ding" namens Herr C.  durch die Kritik des Users S. in seiner Person  infragegestellt, denn  Herr C. lenkt von sich ab, er geht nicht auf die Kritik oder das Empfinden des Users S. ein,sondern gibt den Schwarzen Peter an den Sender zurück und sagt damit:  Nicht ich, sondern DU bist der Schwarze, meine Weste ist rein wie Schnee...DU PROJEZIERST! Du bist in der Abwehr! Ich habe nichts damit zu tun, ich bin gar nicht.
    Es musste Callida schon sehr gekränkt haben, dass der User S. ihn ansah als einen potentiell"verwirrten gestörten Spirituellen, der einen anderen gestörten Spirituellen die Störung nehmen will. Was daraus resultiert ist klar. Märchen + Märchen = Komplexes Märchen.)
    Es ist dies dasselbe Reiz-Reaktions-Muster, welchem man bei Callida immer dann ansichtig wird, wenn man ihn kritisiert oder er sich kritisiert fühlt. So wurde er von dem User S. auch  mit einem sich festgebisssenen Hund verglichen. Das muss ihn gekränkt und verletzt haben. Statt sich aber den eigenen Gefühlen der Kränkung zu stellen, verdrängt er sie und  projeziert sie auf den anderen.

    Das ist auch exakt die Art und WEise, wie schwarzpsychologische Therapeuten mit ihren Patienten umgehen, wenn diese "Widerstand" zeigen, ihrer Befremdung Ausdruck geben oder Kritik äußern an der Therapie bzw. dem Therapeuten. Statt dem Gefühl des Pat. auf den Grund zu gehen, wird er der Abwehr beschuldigt.

    Der User Saul jedoch war so gesund, dass er diese wahrhaft teuflische "Gegenübertragung" kontern konnte und die Projektion dahin zurückgab, wo sie herkam, :
    "Du hast dich mir die ganze Zeit nicht gestellt. Jetzt bellst du, wenn ich dem Thread den Rücken kehre. Langweilig. Hoffe du erkennst deine unbekannten Aspekte deiner selbst, die deinem Handeln entspricht...

    Einerseits ist es ja erfreulich, dass man seit neuestem auch als Heilpraktiker psychotherapeutisch tätig sein kann, andererseits wird damit Tür und Tor den narzisstischen Dilettanten und selbsternannten Wundertätern und Scharlatanen aller Art geöffnet. So weit ich informiert bin, ist es nämlich nicht nötig für einen Heilpraktiker, sich und seine TherapieMethoden supervisorisch begleiten und überprüfen zu lassen.

     Herr C. ist gestern wie heute nicht imstande, bei anderen Menschen die Abwehrmechanismen sachlich und objektiv im einzelnen zu analysieren, "dingfest" zu machen und zu benennen. Das liegt a)am fehlenden Wissen über Widerstand in der Psychoanalyse und b)  an der fehlenden Selbsterkenntnis/Individuation/Schattenintegration.  Ein solcher Mangel ist im Rahmen einer therapeutischen Beziehung absolut gefährlich und unheilvoll für den Klienten: Denn Abwehrmechanismen  registriert Herr C. bei anderen immer nur dann, wenn er sich persönlich tangiert und angegriffen und in seiner Person infrage gestellt  fühlt - er dreht den Spieß einfach um  (übrigens auch ein Abwehrmechanismus) und projeziert seine eigenen Abwehrmechanismen auf andere, um diese der Abwehr und des Widerstands zu beschuldigen. Möglicherweise nennt er dies gar noch "spiegeln", LOL.

    Widerstand in der Psychologie ist Widerstand gegen das Aufdecken unbewusster Inhalte  Widerstand gegen die persönliche Wahrheit.... gegen Heilung... Liebe...Angst vor der Freiheit. Dieser Widerstand dient der Aufrechterhaltung von Lebenslügen u.a.m.
    Ein Therapeut sollte so stark und in sich gefestigt sein, dass er den Widerstand nicht persönlich nimmt und  seine Abwehr nicht konflikthaft auf die Abwehr des Pat. trifft.  (s.a. Übertragung-Gegenübertragung). Ein Therapeut muss sich speziell bei fehlender Supervision einer permanenten Selbstüberprüfung unterziehen.
    Ungeheilte Therapeuten mißverstehen nämlich das "Nicht- persönlich-nehmen" dahingehend, dass sie die Schuld/Verantwortung von der eigenen Peson auf die Person des Patienten verlagern. Eine psycholog. Abwehrreaktion, der  man auch immer wieder im Reiz-Reaktions-Schema von Herrn Callida begegnet.

    Sehr interessant ist, dass der Mechanismus des  Projezieren und  das narzisstische Spiel des "Spiessumdrehen" diese Spieler ihr Leben lang  bei strahlender Gesundheit belassen kann, durch das Projezieren ihrer Abwehr auf andere, machen sie die anderen krank, da sie durch das Projezieren der eigenen verdrängten Anteile  im Anderen Introjekte injezieren, die  mit negativen Glaubenssätzen einhergehen und den Selbstwert erheblich herabsetzen, das kann bis zum Gefühl der völligen Wertlosigkeit und nicht zuletzt zum Suizid führen.( Interessant auch: Es gibt auf körperlicher MikroEbene dieselbe Mechanik  des "Spiessumdrehens" in Bezug auf die Immunabwehr.)

    Ich weiss, wovon ich spreche: Ich habe solche Mechanismen als Täter und als Opfer an mir selbst erspürt, ich habe hautnah erlebt, wie ich durch die Projektionen anderer krank wurde, ich sah haarscharf auf welche Weise krankmachende Introjekte gesetzt werden. Es gibt Täter, die sicher solcher Psychotechniken ganz bewusst hingeben, das fällt in den Bereich der Schwarzen Magie. Im dritten Reich wurde experimentiert, die Psychiater... So wie man  positive Effekte mit Positivdenken bei sich und anderen erreichen kann, kann man das auch umgekehrt mit quasi verordnetem Negativdenken:  unter dem Mäntelchen des Gutmeinens schieben diese Sorte Täter den eigenen Dreck vor der Haustür des anderen ab. Siehe auch seinen "Backlash" an User S. , dem er eine Schattenprojektion vorwirft, statt sich ein einziges Mal nur einer Kritik bzw. seinem eigenen Schatten (Gefühlen)  zu stellen.

    Könnte Herr C. sich seinem Schatten, d.h. seinen eigenen gekränkten Gefühle gegenüber dem Kritiker  nur stellen, dann wäre er auch imstande zu erkennen, dass es seine eigenen Gefühle sind, die  einen guten  "Resonanzboden" dafür abgeben, Informationen über den Zustand des Users S. zu gewinnen.
    Das ist nämlich die Grundlage für Empathie - das zeichnet einen guten Therapeuten aus. Das wäre zu lernen!

    Therapeut ist man übrigens nicht nur für ein paar Stunden am Tag, ein Wahrer Therapeut begrenzt sein Wohlwollen nicht auf besondere div. Menschen in seinem Behandlungszimmer.
    Das Allmystery-Forum eignet sich hervorragend als therapeutisches Übungsfeld. Herr C. benutzt es  offenbar als ein solches. Allerdings mißbraucht er nicht nur sein Wissen, sondern z.T. auch die DiskussionsTeilnehmer.
    Er hält sich selbst raus aus dem Spiel. Er stellt sich weder seinen eigenen Gefühlen noch hält er irgendeiner Kritik stand. Er versteckt sich, statt sich bzw. seine Gefühle zu offenbaren. Nur auf diese Weise läßt sich sein dominanter Unantastbarkeitsanspruch durchsetzen und seine autoritäre VorMachtStellung erhalten. Ihm geht es nicht um andere Menchen, ihm geht es um den Selbsterhalt -  Selbstaufwertung durch Abwertung.

    Nochmal: für mich ist das hier  keine persönliche Auseinandersetzung, sondern ich behandle hier sozusagen eine Prüfungsfrage. Herr Callida machte daraus eine persönliche Auseinandersetzung,  er schuf ein Freund-Feind-Bild, eine "Gegenpartei" dadurch, dass er  sich in seiner  P e r s o n   abgewertet fühlte, derweil  ich nur seine Meinung/Überzeugung/Weltsicht angriff. In Wirklichkeit habe nicht ich ihn  bzw. seine Kompetenz in Frage gestellt, sondern er selbst hat durch seinen äußerst augenöffnenden Abwe(h)rtungsüberschwang gezeigt, dass er nicht nur mit seiner Person und  mit einer dualistischen "Weltsicht"  identifiziert ist,sondern  insbesondere seinem Wissen  ü b e r  Spiritualität und Psychologie verhaftet ist. Er selbst war es, der mit seinem Agieren einen psychospirituellen Status offenbart hat, der seine diesbezügliche Kompetenz und evtl. Erfahrung komplett in Frage stellt.

    .

    Der Begriff der Abwehr

    darf niemals zum Schimpfwort werden! die psychologischen Abwehrmechanismen sind nichts Böses oder Schlechtes. Ganz im Gegenteil sind sie im Normalleben absolut notwendig, weil sie die Funktionstüchtigkeit des Ichs gewährleisten, weil sie die Grenzen aufrechterhalten, die vom Unbewussten trennen. Abwehrmechanismen schützen vor Überflutung unbewusster Inhalte.
    Herr C. allerdings benutzt den Vorwurf der Abwehr als Waffe, als (Mund-)Totschlaginstrument, um sich nicht nur gegen Kritik zu schützen, sondern vor allem sich  gegen die BEwusstwerdung der Flecken auf der eigenen Weste zu schützen.
    DAS ist böse.   Ein unvoreingenommener Psychologie oder Therapeut würde, wenn er tatsächlich einen Abwehrmechanismus registrierte, der Abwehr auf den Grund gehen und die Gefühle eruieren, die den Abwehrmechanismen zugrundeliegen. Jede Abwehr, jeder Widerstand hat seine Berechtigung und darf nicht gebrochen oder zum Vorwurf werden. Psychologische Abwehr ist lebensnotwendig; um zu verhindern, dass Traumen und andere verdrängten Inhalte das Bewusstsein überschwemmen, darf man nicht mit solchen Holzhammermethoden kommen, die den Patienten verletzen und retraumatisieren, sondern man muss ganz behutsam vorgehen.
    Wer immer den Willen eines anderen bricht oder manipuliert, bricht damit die Abwehr. Kritiklosen Kadavergehorsam verlangt von anderen nur der, der selbst nicht stark genug ist, Kritik adäquat Stand zu halten. Da ist das Selbstwertgefühl so instabil, dass es nur auf Kosten der Abwertung (Pathologisierung(Diskreditierung) anderer aufrechterhalten werden kann. Dass sich in therapeutschen Bereichen sehr viele dieser Leute tummeln, ist nicht unbekannt - handelt es sich bei Therapeuten doch nicht selten um Menschen, die selbst schwersttraumatisert unbewusst zuerst im Studium der Psychologie ihr Heil suchen, später dann  - noch immer unbewusst - als "hilflose Helfer", indem sie sich mit dem Leid ihrer Patienten projezierend identifizieren und ihnen "helfen",  indem sie als "Gute Menschen"  kuschlige Abhängigkeit und Nähe durch Symbiose schaffen. Distanzierung durch eine andere Meinung  ist für ausgeprägte "gutmenschliche" Freund-Feind-Denker gleich Verrat und ein Böses, was bekämpft werden muss.

    Einmal krank - immer krank, das gilt speziell für psychische oder psychosomatische Störungen. In der Psychiatrie gesund zu werden, als geheilt eingestuft zu werden, ist so gut wie unmöglich, man kann nur noch kränker werden. Eine einzige "zyklothyme"  Episode im Alter von vielleicht 25 wird man nie wieder los, solange man zum Arzt geht. Solltest du nach 30 Jahren mal wieder zum Arzt gehen und du auf die Frage nach vergangenen  Erkrankungen ehrlich antwortest,  dann ist die Psychose oder manische Episode für den Doc keine Vergangenheit, sondern Gegenwart -  für ihn bist du immer noch krank, wenn auch "symptomfrei".  Fortan stehst du unter Verdacht und darfst in Gegenwart vom Doc bloss nicht aus der Rolle fallen, d.h. übermäßig emotional werden oder verärgert what ever, oder verwirrt...die Diagnose hängt dir lebenslänglich über dem Haupt wie ein Damokles-Schwert. Ähnliches kann man bei der Diagnose Alkoholismus beobachten. Seit Alkoholismus als Krankheit gilt, bist du zwar einerseits von Verantwortung entbunden, stehst aber immer "unter Verdacht", wenn du mal "ausflippen" solltest und du es mal wagst, anders als sonst zu reagieren. So oder so bist du an Krankheit angebunden, d.h. du  bist identifiziert mit deiner Krankheit! Deine ganze Krankengeschichte sagt dir, dass du nicht nur gestern, sondern auch heute keineswegs gesund, sondern  nur symptomfrei bist!

    Das quasi introjezierend-hypnotisierende Verhalten der Ärzte und Therapeuten setzt Introjekte und "schreibt" ihn krank.  Gerade in der Psychiatrie lassen sie dich nicht mehr hochkommen... der psychiatrische Patient ist oft der Sündenbock einer ganzen Zunft von Psychiatern und fragwürdigen Therapeuten, die ihre verdrängten Sünden und Leiden auf die Patienten projezieren, um sie in ihrem Opfer zu bekämpfen/heilen vorgeben.


    Deshalb bleibt nur eines:
    Desidentifikation von Krankheit, Elend, Tod. Um sich den  krankheitsverschreibenden Händen von ungeheilten Ärzten und Therapeuten nicht auszuliefern, sollte man damit anfangen, nicht nur die Notwendigkeit der Heiler, sondern primär die Notwendigkeit der eigenen Krankheit  zu hinterfragen. Die Metapher entschlüsseln, die jede Krankheit ist. Medizin ist Ideologie.  Krankheit ist "Ismus". Die Identifikation mit Ideologie und Ismus erkennen und auflösen. Du bist kein Ismus. (Rheumatismus, Alkoholismus usw.)
    Wer immer meint, spirituelle Entwicklung kann man nicht "machen" - auf  der personal-dualen Ebene ist harte Arbeit an sich selbst vonnöten - nichts ist schwerer, als bei sich zu bleiben und sich selbst die heilende Aufmerksamkeit zu schenken, derer es bedarf, um heil und ganz zu werden.
    Was das Ego eines ungeheilten Arztes nicht zulassen kann: Ein Therapeut und Arzt ist nur soweit ein Guter, als er dir hilft, dir selbst zu helfen und sich selbst quasi die Existenzgrundlage entzieht, indem er sich überflüssig macht. LOL.

    0 0


    Aus Sein.de

    Interessanter Fragenkatalog...
    https://www.sein.de/liebe-frieden-stille-und-kampf-unsere-neueste-droge-heisst-kalaschnikow/

    Alle dise  Fragen gehen von dem Fehlschluss aus, dass der "Psychonaut" gekommen sei, die Welt zu verändern. Der Fragesteller ist ganz kläbrisch mit der LIEBE identifiziert. Solange dies so ist, wird er nicht aufhören, zu versuchen, die Welt da draussen zu verbessern, statt umzukehren und in sich zu gehen.
    Im Neuen Testament gibt es ein Gleichnis, darin schickt der König seine Diener aus, um die Menschen zu einem königlichen Festmahl einzuladen, doch keiner hatte Zeit, jeder hatte sein Geschäft zu erledigen, seine Termine wahrzunehmen, jeder hatte Wichtiges zu tun. .Darunter auch Politiker, Reformer, REvoluzzer... Weltretter.
    Der König ist Sinnbild für den "Vater" bzw. das Wahre SELBST, der "Sohn, der EINS ist mit dem Vater".
    Wer die Welt verbessern will hat zwei Optionen: Entweder er macht ernst und geht in die Politik oder er macht TODernst und geht IN SICH.
    Was dem einen die Kalaschnikow ist, ist dem anderen die Liebe. Ist Gott eine Droge oder haben wir sie nur falsch verstanden? fragte mal jemand..
    Solange man versucht, die Umstände im Außen zu verändern, tut sich nichts im Inneren.  Man kann auch hier nicht zwei Herren dienen,einerseits die Welt verändern und zugleich sich selbst.
    Ich habe mir den Spass gemacht und atemlos und auf die Schnelle alle hier aufgeworfene  Fragen en detail auf einer Facebook-Spiri-Seite beantwortet. Ich weiss nicht, ob ich nochmal Lust auf so'n Act habe...LOL


    Begrenzung

    Es geschieht immer wieder einmal, dass ich mir vornehme, mir wie in alten Adamszeiten ein bestimmtes Verhalten zuzulegen, eine neue Gewohnheit, Stil oder ähnliches und sobald ich den ZielGEdanken gefasst habe, erkenne ich auch schon die Unmöglichkeit der Durchführung.
    Seit ich nicht mehr im Allmy-Forum bin, schreibe ich auf Facebook. FB ist ein nettes Spielzeug,aber viel zu zeitaufwendig. Das Liken... Es ist nicht das erste Mal, dass ich einem FB-Freund  zur Vorwarnung geschrieben habe, dass ich das Liken und die Smilies in Zukunft unterlassen werde und die Gründe mitgeteilt. Sobald ich es mitgeteilt hatte, war mir bewusst, dass das nicht mehr funktioniert, weil ich einfach nicht mehr fähig bin, mich zu kontrollieren und in meinen Aktionen zu begrenzen.  Auch wenn ich es wirklich wollte: Ich kriege keine "Linie" mehr rein, ich bin unfähig, eine Zielsetzung/Absicht, die sich auf die Zukunft beziehen, zu verfolgen, weil mir gleich darauf die Begrenzung klar wird, die das Prinzipien-Verfolgen darstellt. Vorhaben wie, dies oder jenes zu tun oder zu unterlassen, sind nicht mehr durchführbar.

    Die Smilies sind weder gut noch schlecht, sie sind zuweilen nützlich, gerade weil unpersönliche Mitteilungen in den Ohren anderer oft hart und unfreundlich klingen oder wenn das Kind über die Stränge schlägt und in den Ohren der "Höhlenbewohner" befremdlich giggelt, gröhlt und schenkelklopft...
    Auch mein Tun zu begründen, ist eine fragwürdige Sache für mich geworden. Seit ich erkannt habe, dass es keine Gründe gibt, ist auch diese Gewohnheit für mich nicht mehr durchführbar. Wer das einmal erkannt hat, dass alle Begründung nachträgliche Rationalisierung ist und das Wahre SEIN  "grundloser Grund" ist, dem kommt die Rationalisierungsfloskeln nicht mehr so leicht über die Lippen: Das ist so, weil... Na ja, gut, so ab und an geschieht es noch, um die anderen in ihrer Erwartung zufiiedenzustellen... he he he, ( was natürlich auch schon wieder eine Rationalisierung ist. LOLOLOL!) 
    Das Ursache-Wirkung-Gesetz  ist nun mal  etwas, woran man nicht mehr glauben kann, wenn man die Einheit aller scheinbaren Gegensätze erkannt hat - äähm - oder die Scheinbarkeit aller Gegensätze... LOL


    Das Tetralemma

    bezeichnet 4 Arten recht zu haben, LOL.
    Eine Aussage ist
        wahr (und nur wahr)
        falsch (und nur falsch)
        sowohl wahr als auch falsch
        weder wahr noch falsch


       Oder so:
       Alles ist wirklich
        Alles ist unwirklich,
        Alles ist sowohl wirklich als auch unwirklich,
        Alles ist weder wirklich noch unwirklich.

    (Man kann ALLES auch gerne durch NICHTS oder andere "Etwasse" ersetzen, es kommt das gleiche dabei raus. Auch das Nichts stellt sich der Mind als ein Etwas vor ,z. B. als eine "schwarze Leere" oder eine "geräuschlose Stille", oder "gedankenlose Leere"... LOL)
    Tetralemma, Sanskrit: चतुष्कोटि) bzw. caturidhya
    In meiner Erfahrung sind diese 4 Punkte  der Erkenntnis-Pfad der Bewusstwerdung, den das Bewusstsein geht, wenn Gegensätze transzendiert bzw. letztlich als Einheit erkannt werden:

    Zuerst scheint die sog. Realität der Alltagswelt wirklich zu sein.  - Alles ist wirklich.
    Als nächstes erkennt der spirit. Sucher die Scheinbarkeit dieser sog. Realität - Alles ist unwirklich.
    Im nächsten Schritt erkennt er, dass die Art wie wir die Welt sehen, sowohl wirklich als auch unwirklich ist. (Das Nonduale/Transpersonale Bewusstsein ist nicht abgetrennt vom personalen Bewusstsein, sondern umfasst es, >>  EINHEITserfahrung, wenn das geläuterte (!) Ich transzendiert und im SELBST aufgegangen ist.)
    Die letzte Umwandlung geht über den  Sowohl-Als auch-Modus  hinaus, indem man erkennt, dass es weder dies noch das ist, was bedeutet, womit  man im eigenschaftslosen ICH-BIN-Bewusstsein angekommen ist..
    Das ist die absolute Negation, das sprachlose Nichts, welches nondualistische  Nihilisten wie Herrn Fredo so sehr entzückt, LOL.  Herr Fredo und Anhänger dieses Glaubens zäumen das Pferd allerdings vom Schwanz her auf, vom Ende her, ohne sich die vorherigen Bewusstseins- bzw.Umwandlungsschritte der Gegensatzvereinigung  bewusst gemacht zu haben.
    Das ist der Unterschied zwischen Nondualist und "Nondualist": Der eine ist erfahren, weil er die 4 Schritte von Anfang an bewusstheitsmäßig bis ins Große Nichts, welches zugleich Fülle ist, durchdringt; der andere unerfahren und gläubig, d.h. er ist sich nicht BEWUSST, sondern GLAUBT nur an ein Konzept des Nichts. Sein Nichts entbehrt der Fülle.

    Das Tetralemma bezeichnet (m)einen Bewusstseinsvorgang,  - mit anderen Worten: es ist nichts anderes als die Doppelaxt, die die Unwahrheit von der WAHRHEIT scheidet und These, Antithese, Synthese bildet und darüber hinausgehend in das eigenschaftslose Nichts des "weder dies noch das"  führt. Das geschieht jedes mal, wenn mir etwas in den Fokus kommt und mich fragt: IST DAS WAHR? Ein göttliches Reiz-Reaktions-Muster, LOLOLOL!

    Frage

    Anlässlich einer Diskussion stellte sich mir mal die Frage, ob Eugen Drewermann "endgültig befreit" ist. Ich weiss es nicht. Manches spricht dafür, manches dagegen. Z.B. dass er aus der Kirche ausgetreten ist, war - so fand ich damals - eine emotionale Geste GEGEN die Kirche. Ich glaubte: Wer befreit ist, der kann bleiben, wo er ist, der hat kein Bedürfnis mehr, sich zu verändern, keinen Wunsch nach Orts- oder "Statusveränderung"... er ist nicht mehr GEGEN etwas. Er gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist.
    Willigis Jäger hingegen blieb in der Kirche... na ja...
    So DACHTE ich... JETZT und überhaupt kümmert es mich nicht mehr. Es gibt kein "Sollte sein" jenseits von Ego. Auf jede Frage, ob ein Befreiter nicht so oder so sein sollte, gibts nur eine Antwort: Warum sollte er nicht...?

    Nochmal: eine absolut ENDgültige Befreiung gibt es nicht. Wenn ich von  "Endgültiger Befreiung"  spreche, dann meine ich damit immer, dass der Egotod und die damit verbundene  geistige Wiedergeburt stattgefunden hat, was einen permanenten Gewahrseinsmodus stabilisiert. Danach hört sie aber nicht auf, sondern es schreitet die Bewusstseinsentwicklung resp. "Befreiung" fort. Gott-Befreiung könnte man das nennen. Gott wird aus dem Unbewussten entbünden. Die Schatten sind ja doch nicht alle aufgelöst. Als Schatten bezeichne ich Alles, was verdrängt im Unbewussten liegt und dazu gehört "Gott" bzw. der unendliche innere Kosmos.


    Energie

    Auch wenn ich mit Gefühlen nicht mehr identifiziert bin, bin ich  durchaus nicht gefühlstaub. Ich bin fähig, anderer Menschen Gefühle zu spüren. Es gibt zwar keine Worte für das, was ich erfahre, aber das Wort "Empathie" nähert sich dem wohl an, was mir mitunter Einblick in die Gefühle anderer verschafft. Ich bin diejenige, die dann das Gefühl des anderen spürt. ...dann erinnere ich mich oft an Begebenheiten in meinem Leben, wo ich dieselben oder ähnliche Gefühle spürte. Ich glaube nicht, dass es irgendein ein Gefühl gibt, was ich in meinem Leben  nicht gefühlt habe. Nichts Menschliches ist mir mehr fremd.  Deshalb ist mir auch der  "Ekel" nicht fremd, von dem z.B. Mike Hellwig in seinem Video spricht - er ist mir selbst als Gefühl nur nicht präsent, d.h. ich kann das Gefühl  resp. die bestimmte Situation, die mit diesem Gefühl zusammenhing, nicht in Erinnerung bringen. Das hängt ja nicht von meinem Willen ab, ob und wann ich "Empathie" aufbringe.

    Ich sehe es so: So lange man mit Ego identifiziert ist, sind Gefühle und Gedanken energetische Phänomene, die alles Mögliche bei mir und anderen auslösen können. Auch Ekel. Der Ekel, wie ich ihn kenne oder kannte,  beruht auf "Penetration", auf Eindringen, das kann v.a.  psychisches Eindringen sein, wenn jemand die Grenzen des anderen verletzt, mit Gesten oder auch mit Worten. Allerdings muss man gerade in Foren sehr darauf achten, dass man in die geschriebenen Worte eines anderen nichts eigenes hineinprojeziert, andernfalls geht man nur in Resonanz mit den eigenen unbewussten Gefühlen und Antrieben und was dich so aus dem Monitor anspringt, sind deine eigenen Kreationen -  Schattenkämpfe...
    Jenseits von Ego gibt es übrigens keine "Energetischen Phänomene" mehr, mit denen man in Resonanz gehen könnte.  Aber damit betrete ich schon wieder unbeschreibbares Terrain...LOL


    Wille Gottes

    Ein Sinnspruch auf der Facebook-Status-Seite: Der Weise will nur das Gute, alles, was der Weise tut, ist gut. Der Weise tut den Willen Gottes.
    Oh nein, schon bin ich wieder gefragt, ob es möglich ist, zu wollen, wo kein (Eigen-) Wille ist. Wobei das fragwürdige "Gute" noch aussen vor bleibt... Ach, diese unselige Flut von Sinnsprüchen!

    Wahr ist, es gibt kein Wort für das spontane Geschehen, wenn sich kein menschlicher Wille einmischt. Der Terminus "Wille Gottes"  ist ja ebenfalls nur eine Annäherung. Gott hat keinen Willen.
    Na gut, sagen wir mal: Alles was geschieht, ist "Wille Gottes"  bzw.  alles was geschieht IST. Das heisst, es IST ohne Grund und Ursache. Es ist wie es ist.
    Herr Callida jedoch glaubt nicht, dass alles, was geschieht, der Wille Gottes ist bzw. dass in den Augen Gottes (Gewahreins) alles IST wie es IST. Herr Callida möchte den Dingen Bedeutung und Dauer und Realität verleihen. Das kommt daher, weil Herr Callida sich selbst Bedeutung, Dauer, Realität verleiht, LOL.

    Die unverschämte Frage, die ich gestern auf Facebook aufwarf, hat leider niemanden so vor den Kopf gestossen wie mich. Die Frage lautet:

    Wenn alles, was geschieht, der Wille Gottes ist, dann ist das,  was das Ego tut, ebenfalls der Wille Gottes. Ist doch klar, wenn eigenwillentliche Absicht und Motivation, Zielstrebigkeit und Planung nur nachträgliche Rationalisierungen sind, oder?!


    Haaaaach - Jedesmal, wenn ich diese unfassbare Frage klügelnd und schlussfolgernd zu begreifen suche, sträubt sich mir das Hirn und macht einen Salto Mortale, TILT. Das würde ja bedeuten, dass es so etwas wie einen Eigenwillen gar nicht gibt! Dass das, was ich für bewusste Absicht eines Eigenwillens halte, im Grunde ebenfalls spontanes Handeln aus dem Nicht-Tun wäre, aus dem Ursprung....ääähm...hm?

    "Höhö!" -  höhnt Herr Callida da, "dies dünkte mir recht sonderbar,
    Bei des Propheten langem Barte zieh' gleich ich meine Nazikarte!"

    Doch wie's so ist im Leben imma: schon zeigt das Holy Tetralemma
    Mir den Weg aus dem Dilemma.
    So wie gestern spricht auch heute Jesus Christus: Liebe Leute,
    Macht kein Drama, Vergang'nes fiel dem Ramadama
    Anheim, dem göttlich' Hexenbesen, an dem das Ich und Welt genesen.

    In Prosa und in Deutlichkeit und kloßbrühklarer EINfachheit
    Sei's euch gesagt:
    HIER gehts nicht um Vergangenheit, um Hitler und die Nazizeit -
    JETZT geht ums Hier und Heut, Ihr Leut!
    Liebe Brüder, liebe Schwestern:
    "Alles, was ist" ist nicht von gestern, "Alles" ist nichts, was jemals war
    oder sein wird - ALLES KLAR?

    Alles, was geschieht -  das ist ALLES, WAS IST!  - geschieht JETZT in deiner konkreten Gegenwart. Das zeitlose Hier und JETZT unterliegt keiner Wertung. Und wo keine Wertung, da ist auch kein Ego.


    Na - hat's JETZT geschnackelt, Leutz? So sprach einst der Jeshua
    am Kreuz und auch zu Magdala und JETZT und HIER in deinem Herzen,
    wenn es rein und ohne Schmerzen in SEINEM Geist geboren ist -
    in und durch Herrn Jesus Christ.
    Amen.


    Das böse und das gute Ego.

     Immer wieder hört man im Zusammenhang mit dem Ego-loslassen die Leute sagen: Jaja, immer das böse Ego... Diese Menschen verstehn nicht, dass nicht nur das "Böse Ego"überwunden werden muss, sondern vor allem das "Gute Ego".
    DAsselbe mit dem Schatten, auch darin glaubt man nur Unheilvolles und Ungeliebtes zu finden. Dabei liegt  unser Bestes im Schatten der Verdrängnis... des weiteren der ganze Kosmos, Gott... unendliche Weite. Die Bewusstwerdung des personalen Schattens bewirkt die Öffnung des Großen Tores in die unendliche Weite  - des Bewusstseins Gottes.
    Aus der transpersonalen Perspektive ist das böse wie das gute Ego UNWAHR. Das ganze Haus muss abgerissen werden.


    Ja Ja - Nein nein

    Jesus sagt im Neuen Testament "Deine Rede sei Ja ja - Nein nein". Das ist keine Aufforderung zu einer aketischen Übung, sondern eine Verheissung! Es reicht völlig aus,  ein einziges Mal die Tiefe der  Bedeutung dieser Worte - die Grundlosigkeit des Grundes! -  zu begreifen, weiter nichts. Doch der Verstand vereinnahmt und vergreift  sich wie immer an der ehemalig lebendigen geistigen Erkenntnis  und will machen, was nicht machbar ist: er wird "üben", er wird sich in der Askese üben, nur noch ja oder nein zu sagen ...
    So ist es mit allen geistigen Erkenntnissen - das Ego  will sie partout ins Leben übertragen und das Innere in die äussere Welt ent-äussern, schliesslich hat man ja oft genug gehört, dass der Weise das lebt, was er spricht bzw. schreibt.
    Irrtum, so nicht! Totaliter aliter!
    ..

    Und dennoch... eine Korrektur:

    Es gibt keine innere Umkehr,wenn das Ich in seinem konkreten Hier und Jetzt nicht gewürdigt wird. Manchmal lese ich von einem spirit. "Finder", dass das konkrete Hier und Jetzt ALLES wäre, was man hat. Und das sei eben das berühmte Nichts. Es gebe keinen Anschluss an die Quelle, keine Geisterkenntnis, denn wo Erkenntnis wäre, wäre noch immer "Etwas" bzw. Ego.
    Das konkrete Hier und Jetzt der Person ist aber nur die Startrampe in die Ewigkeit des unendlichen Bewusstseins.
    Auch die Nüchternheit jenseits von Ego wird oft  als ein resignatives Sich-Abfinden mit dem "was ist" geschildert. Man vergisst, dass das Wort Nüchternheit nur eine Annäherung ist  an den unsagbaren zustands- und namenlosen Zustand. Die trennende und nach Eindeutigkeit verlangende Sprache hat keine Begriffe für so etwas wie einen Heiteren Ernst  oder Nüchterne Heiterkeit.
    (Unwissende (hehe) wie Lou Cypher aka Nikolaos das Großmaul demonstrieren mit ihren absichtsvoll und gekonnt narrischen (d.h. hemmungslosen und übergriffigen) Auftritten in aller EINDEUTIGKEIT einen blöden Unernst "wider den tierischen Ernst", weil sie gelesen oder gehört haben, dass der Spirit niemals ernst wäre... ihr EINDEUTIGER Glaubenssatz besagt: wo man auf Ernst trifft, ist  keine Spiritualität. Ganz eindeutig ist sein Mind noch im Gegensatzdenken, im Entweder-Oder-Denken beheimatet, da täuschen auch seine  kreativen Wortschöpfungen nicht drüber hinweg, wes Geistes Kind er ist. Er spielt den "Verrückten Weisen"...Er gehört zu jener Art von "Spirituellen", die offiziell Lippenbekenntnisse ablegen, sich keineswegs  erleuchtet zu dünken, sich insgeheim aber für spirituelle Genies halten. Eine kleine Korrektur/Kritik bringt sie schon in Rage und läßt sie komplett und durchaus  krankheitswertig ausflippen.)
    Der NEue Adam ist nicht hemmungslos, er ist losgelassen. Er ist sowohl ernst als auch heiter. Sein Ernst ist ein heiterer Ernst und seine Heiterkeit ist  äähm... "ernst"?  Ach sagen wir einfach, seine Heiterkeit ist nicht von dieser Welt und begreifen endlich, dass es keine EINDEUTIGE Begrifflichkeit für die Befindlichkeit jenseits von Ego gibt!
    Der göttliche Humor ist jenseits der Gegensätze von Ernst und Heiterkeit.
    Solche Leute halten sich für angekommen, dabei sind  sie noch tief in die duale Welt der Gegensätze verstrickt. Sie fordern Eindeutigkeit. Ihre Heiterkeit kennt keinen Ernst und ihr Ernst hat keine Heiterkeit. (Weil der Mind jenseits von Ego aber so nach Klarheit dürstet bei der größtmöglichen Annäherung an die WIRKLICHKEIT jenseits der Gegensätze, streiche ich das Wort "Ernst" ganz von der Liste und ersetze es durch "Nüchternheit". he he he)
    Wer die Geister nicht unterscheiden kann, kann auch nicht zwischen dem tierischen Ernst des Egos und der Heiligen Nüchternheit des Freien GEISTES unterscheiden. Das Ego kann nur sich selber projezieren und wer immer auch "tierischen Ernst" in meine Worte hineinprojeziert, projeziert den eigenen tierischen Ernst. Ihm tanzt gerade Jetzt der göttliche Humor auf der Nase herum und er erkennt ihn nicht. LOL ;-)

    Viele Leute messen die Authentizität eines Meisters daran, dass er niemals von sich behaupten würde, erleuchtet zu sein und führen das mitunter auf die "Bescheidenheit" des  Meisters zurück. Dieses Denken kommt aus der Moral und dem Vokabular des "Guten Menschen".  (Um Verwirrung zu vermeiden, spreche ich nicht mehr vom Gutmenschen, wenn ich den Guten Menschen meine, der einseitig mit dem Guten identifiziert ist)  In Wahrheit ist der Meister jenseits der Worte und jenseits aller  (erleuchteten oder unerleuchteten) Zustände und Eigenschaften.  Er ist weder das eine  noch das andere.

    Viele Leute meinen auch, dass Konzepte unumgänglich notwendig sind  - das meine ich auch, hehe, aber im Unterschied zu mir bleiben die Konzeptverteidiger an ihrem Glauben an das Konzept haften,  sie sind mit ihrem spirituellen Konzept identifiziert. Nochmal: Konzept ist eine Machenschaft des Verstandes! Des Egominds. Zu glauben, dass auch die Machenschaften des Machers ein Ausdruck von ES sei, ist ein weiteres Konzept des Egominds. Um die Haftung an die Identifikation zu erkennen, ist Achtsamkeit und BEwusstheit notwendig. Ein "Blick" genügt und gutt is - für alle Zeiten, LOL.
    Viele Leute glauben auch sie "sehen", dabei "dünkt" es ihnen nur.


    Der Gute Mensch

    bzw. die DesIdentifikation von den guten Eigenschaften ist am allerschwierigsten. Es ist keine Sünde, ein Guter Mensch zu sein, nur ist der gute Mensch nicht die ultimative spirituelle Endlösung! Wenn das Gute nicht ebenso wie das Böse transzendiert wird, kann keine geistige Wiedergeburt geschehen.
    Ich höre und lese manchmal,  dass man unter spiritueller Erfüllung und Reife versteht, Verantwortung zu übernehmen, den Menschen Unterstützung und Hilfe zu leisten, heilend zu wirken, Wegbegleitung auf dem  Großen Wege zu sein usw. ...oioioi...
    Im  ultimativen Hier und JETZT kenne ich so etwas wie Bereitschaft nicht und es ist auch niemand da, der helfen will oder  meiner Bereitschaft bedarf, Hilfe oder Heilung  zu spendieren. In meinem JETZT ist alles "gut", d.h., in bester Ordnung  SO wie es IST - nichts muss verändert oder verbessert werden.
    SO-SEIN ist die beste Bezeichnung für den zustandslosen Zustand der Dinge im JETZT.  Weder gut noch schlecht - nur ohne Bewertung sind die Dinge EINFACH SO wie sie sind!
    Nur wenn der Kopf dazwischen funkt und infolgedessen so selbstlose  "menschliche Bedürfnisse" wie das, zu helfen, auftaucht, ists Schluss mit dem Hier und Jetzt und dem So-Sein. So etwas wie Verantwortung oder Bereitschaft sind zeitgebundene Zustände des Guten Ich. Jenseits von Ego sind es einfach nur leere, bedeutungsfreie Worte. Abstraktionen.
    Ich lese öfters, dass die Welt die guten Menschen braucht. Das mag stimmen, solange ich im Gut&Böse-Modus denke. Das Böse bedarf des Guten auf der dualen Ebene, beide bedürfen einander.
    Der spirituelle Sucher aber wird am Ende über das Böse wie das Gute hinaus gehen - dahin, wo die Dinge oder das SEIN weder gut noch böse, sondern EINFACH SO ist, wie es ist:  Bedeutungsleer.
    Wenn man einmal erkannt, dass jede Gute Tat auch ein Böses in sich trägt und vice versa,  wird man nicht mehr so wild sein auf Gutes-Tun.

    Bei wachsender Achtsamkeit bzw. Gewahrsein wird man sich "automatisch" - besser gesagt  "SELBSTorganisatorisch" einer wachsenden Selbstbild-Beobachtung unterziehen und es auf Idealisierungen hin untersuchen.
    Die Idealbildung ist, solange man mit dem Ego identifiziert ist,  ein unbewusster Vorgang, der das SELBSTbild ständig auf seine Idealvorstellung hin korrigiert und ausbalanciert, um damit die egoische Selbstzufriedenheit aufrecht zu erhalten. Da wird das eigene Verhalten ständig zensiert und angepasst an das gute Selbstbild, welches man von sich hat.
    Diese Vorgänge habe ich "gesehen". In meiner Erfahrung war es so, dass ich mir nur einige Male dieser Vorgänge bewusst wurde, das waren nur ganz kurze blitzartige "Momentaufnahmen" und die Identifzierung mit den guten Eigenschaften  - mit "Gutmensch" - war aufgelöst. So war es auch später mit der Konzeptbildung, als ich den Vorgang des Konzeptualisierens "sah" bzw. das Wesen meines konzeptualisierenden Verstandes erkannte und damit im selben Zuge dem Lieben Gott den Garaus machte bzw. meinem Bild, dem Konzept von Gott, LOL.
    Bewusstheit/Gewahrsein macht diese ansonsten unbewussten Vorgänge (Identifizierungen)  bewusst und löst sie  auf. Da ist man quasi live und vor Ort dabei, so dass man richtiggehend beobachten bzw. wahrnehmen kann, wie es sich beim Vorgang des Identifizierens um eine Art kläbrisches "Besitzergreifen" handelt.
    (Das hört sich jetzt so leicht an, mit dem Identifizierungauflösen im Gewahrsein, dem gingen aber schwere innere Kämpfe voraus.)

    Zum So-Sein noch ein Wort: So-Sein ist immer Bedeutungsleere. Das Ego - seine Gefühle, Empfindungen, Emotionen, seine Eigenschaften - alles das, was für das Ego von Bedeutung ist, ist kein So-Sein! Das wird häufig mißverstanden. Ich lese häufig, dass man sich in seinem So-Sein akzeptieren soll...da hält man Wut, Liebe, Hass, die ganze Palette von Gefühlen und Eigenschaften, mit denen das Ego in seinem personalen Hier und Jetzt identifiziert ist,  fälschlicher Weise für So-Sein. 
    Das transpersonale So-Sein aber ist immer unpersönlich, eigenschaftslos und bedeutungsleer. Neutral. Mein oder Dein So-Sein gibt es nicht.



    0 0


    Statt von Gewahrsein

    würde ich immer viel  lieber von Bewusstheit sprechen. Wenn man die Leute nämlich über Gewahrsein schreiben oder reden hört, könnte man immerzu glauben,  dass das was ganz Exklusives und von Bewusstheit gänzlich Unterschiedliches oder "Darüberhinausgehendes" sein muss. Bewusstheit klingt weniger spektakulär und exklusiv...einfach. Zu einfach. So einfach, dass jeder gemeine Hinz & Kunz-Verstand glaubt, sich seiner SELBST bewusst  zu sein.
    So mancher, der glaubt, dass er sich seiner SELBST BEWUSST sei, drückt dann seine fragwürdige SELBSTbewusstheit so aus:  "Hier wird gesehen... " oder "Da wird gesehen, dass...." Offensichtlich vermeidet ein Herr Jemand da, das Fürwort Ich zu benutzen, um einer wohl eher dissozierten  Ichlosigkeit von Herrn Niemand Ausdruck zu verleihen.  Zur Erinnerung: ES oder DAS ist ein Synonym für Absolut.. 2 Variationen der 1000 Namen Gottes.  Ich frage mich, wo sie das überhaupt herhaben, dieses eitle Ich-ausweichende  "Hier" und "Da".  Ich bin nicht Ich. Ich bin DAS...ES. Ich ohne Mich.
    Klingt mir ganz nach Karlchen-Renz-Insider-Spiri-Slang.
    Solchen Patienten kann man  nur wünschen, dass ihnen in Bälde das unpersönliche ICH(BIN) - ebenfalls einer der 10000 Namen Gottes -   in all seiner ernüchternden Pracht und Herrlichkeit zur Hinterür hereinspaziert. Wenn das Ego, die Person zum Wahren ICH-SELBST umgewandelt ist, steht der erneuten Benutzung dieses persönlichsten aller Fürwörter nämlich  nichts mehr entgegen. Es hat allerdings den Nachteil, dass dir die Einmalgeborenen nicht abnehmen, dass ES dir zum  Höchsten ICH geraten  ist...Zum ABSOLUT! Zum Absoluten SUBJEKT!

    Dass ein Meister sich des Wortes ICH enthalten würde, dass sich die Unpersönliche Wahrheit auch unpersönlich ausdrückt,  ist wohl ein unausrottbarer Mythos. Und so kommt es auch, dass die spirituelle Eitelkeit das persönliche Füwort "Ich" aus dem Grunde nicht mehr in den Mund nimmt, weil sie einen spirituellen Status demonstrieren will, der ihr noch nicht zusteht.  
    Erst dann, wenn der Baum wieder ein Baum geworden ist und der Berg ein Berg , ist das ICH auch wieder ein ICH.  Nach außen hin bist du ein ganz gewöhnlicher Mensch wie jeder andere, im Inneren ... PSSST. 


    Bilder

    Solange du an die Wirklichkeit von Fotografien glaubst, glaubst du auch an die Bilder deiner Vorstellung. An die Wirklichkeit deiner Gedanken. An die Vergangenheit.  Einem fortgeschrittenen spirit. Bewusstsein dürfte es schwerfallen, Fotografien als Beweismittel für Fakten anzubieten. Das Bild nackter abgemagerter Menschen an einem Zaun stehend und in die Kamera blickend  als Beweismittel für die Realität einer vergangenen Situation (Juden im KZ)  anzubieten wäre ihm genauso  unmöglich, wie das eigene Kinderfoto aus vergangenen Tagen als ein Beweismittel für stattgefundene Realität anzunehmen.
    Schon dem logischen Verstand ist es möglich, nachzuvollziehen, warum diese Bilder jeglicher Wirklichkeit entbehren. Dies gerade heute, wo man den Bildern aus einem anderen Grund nicht mehr trauen kann, jeder Mensch ist fähig, Bilder und Fotos auf seinem PC zu fälschen. Eine ganz wunderbare Entwicklung übrigens, die auf der dualen Ebene imitiert, was darüberhinaus, geistig vor sich geht: sie bricht die Macht der Bilder bzw. gedanklichen Vorstellungen. Alles, was die Menschen heute  fürchten, ist in Wirklichkeit ein tolle Entwicklung, egal um was es sich handeln mag, die Transparenz, die Überwachung, Mighty Google-Hoopf...das Schwinden der Privatsphäre- ich sehe in dem, was für sog. Gutmenschen eine Krankheit ist, eine große Chance - den hahaha "Aufstieg in die 5. Dimension".  Manche denken ja, den gibts gar nicht... Klar gibts den, nur nicht für die Andern. LOL.

    Vor 40 Jahren habe ich schon vorhergesehen, dass es nicht lange dauern wird, dann steht Afrika direkt vor unserer Haustür und fordert Einlass.  Ja so kommt es und so ist es gut. Ich hätte damals nicht geglaubt, dass ich das noch erleben würde.

    Aber zurück zum Pösen Subjekt ICH.
    Das Eine ohne das Zweite bezeichnet die Gegensatzvereinigung. In der Einheit ist die Zweiheit der Gegensätze aufgehoben. Tja, da fragen sich alle einbeinigen und einäugigen Nondualisten: Wo isses denn, das Zweite, isses  nu innerhalb der Einheit aufgehoben im Sinne von geborgen und eingeschlossen oder isses außerhalb der Einheit, aufgehoben im Sinne von ausgeschlossen und unschädlich gemacht...Also bitte, entweder-oder!
    Nope - weder dies noch jenes! Oder nee - besser noch, sowohl als auch, denn es ist ein Paradox, dass das Zweite, das ist der Dualismus mit seinem Ursache-Wirkung-Denken beides ist, d.h. er ist  im doppeltem Sinn "aufgehoben". Er ist und ist nicht. Unschädlich gemacht ist es auf jeden Fall. LOL.
    Wer sich endgültig befreit  "dünkt" und dabei noch mit dem Weltbild von Ursache und Wirkung, der Gegensätze und Polaritäten  identifiziert ist, ist mit Trennung identifiziert -  der sollte sich sein eigenes  anmaßendes  "Dünken" bewusst machen, sein fester Glaube an das EINE  m i t  dem Zweiten verhindert die Einheitserfahrung, die ihn aus der Identifizierung mit dem "Zweiten" befreien könnte.


    Bleib bei DIR, Du bist das einzige SUBJEKT, in dessen Gewahrsein die  Gegensätze und das Sich-Dünken aufgelöst werden kann und Ein-SICHT auf  die Wahre WIRKLICHKEIT freigibt.
    Die WIRKLICHKEIT ist paradox. Alles UND Nichts.  ALLES wird zuNICHTe, wenn du aufhörst zu "dünken", dass andere sich "dünken". Diese Permanentverdächtigungen des "Dünkens" , die der Verstand,  der  inflationierte spirituelle Superegomind auf alle ausgießt, die seinem spirituellen Konzept nicht entsprechen, ist die wahre Hybris. Solange er die Gegensätze in sich selbst nicht zur Einheit und Ganzheit gebracht hat, kann er die Geister (Ego vs. SELBST/GEIST)  nicht unterscheiden und  so lange wird  er seine Getrennt- und Gespaltenheit auf andere projezieren.

    Letztgültige Erfahrung: Mein Ich ist Gott. Was daraufhin folgt, ist i.d.R. eine neuerliche Identifizierung. Solange man sich  mit "Gott" identifiziert, ist man noch nicht "Zunichte".  Um zur vollen Ganzheit wiedergeboren zu werden,  darf man sich weder mit dem einen noch dem anderen identifizieren, weder mit Gott noch mit dem "Menschlichen". Erst wenn er seine Identifikation, d.h. Gott um Gottes willen gelasssen hat und ebenso die Identifikation mit dem  Menschlichen  als dem  "natürlichen" Menschen, Ken Wilbers Zentaur, ist er im Einheitsbewusstsein des Nichtwissens.

    Das Bewusstsein des Nichtwissens "verbietet" es ihm fürderhin, zu wissen, wer er ist und was er tut; Nichtwissen bedeutet,  dass der Gottmensch, der "Weise" nicht weiss, was er tut und dass er "wirkt, ohne zu wirken".  Wirken, ohne zu wirken, heisst, in der Einheit (des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes)  ohne Ursache zu wirken. Die Quelle, der Ursprung, der Vater/Brahman hat keine Ursache bzw. ist hier als "Letzte Ur-Sache" erkannt.

    Nochmal: Im SEIN oder dem EinheitsBewusstsein des Nichtwissens sind die Gegensätze von Gut & Böse, Ursache & Wirkung -  das dualistische Prinzip aufgehoben, wenn die Identifizierung mit dem Ego und seinen Glaubenssätzen aufgehoben ist. Und zu den Glaubenssätzen gehört eben nicht nur  der Glaube an Gut & Böse, sondern auch an das Causalitätsgesetz und andere sog. Naturgesetze. Desidentifikation bedeutet  aber keinesfalls, dass das Ursache-Wirkung-Gesetz aufgehoben  im Sinne von "verschwunden" ist. Es ist und ist nicht. Merke:  Einheit ist nicht beschreibbar. Einheit ist ein göttliches Paradox und deshalb kann man hier keine EINDEUTIGKEIT postulieren, wie es der dualistische Entweder-Oder-Mind zu tun pflegt. Der Egomind glaubt immer, Nichtidentifiziert zu sein, bedeute, dass die Objekte der Identifikation nicht mehr da sind. Nicht identifiziert zu sein, bedeutet EINS zu sein und Eins-Sein ist nicht beschreibbar.  Ich bin mit meinem Körper z.B. nicht mehr identifiziert, mein Körper ist deshalb nicht verschwunden, ich bin mir meines Körpers BEWUSST  - d.h., ich habe erkannt, dass  ich zwar einen Körper habe, bin mir aber auch  BEWUSST, dass ich nicht der Körper bin.
    Eigentlich muss ich dies in der Vergangenheitsform erzählen, denn ich lauf nicht ständig im Bewusstsein herum, dass ich nicht der Körper bin. Das wurde vor einigen Jahren einmal erkannt und das war's - das hat gesessen und seine WIRKUNG nicht verfehlt. Heute glaube ich weder daran, dass ich einen Körper habe, noch, dass ich der Körper bin...es  kümmert mich nicht mehr,  ob mein Körper dies oder jenes ist.
    Genauso ist es mit den sog. Naturgesetzen: sie kümmern mich nicht, ich verschwende keinen Gedanken an ihre Wirklichkeit oder Unwirklichkeit.  Ich habe kein Bedürfnis, über Glaubenssätze nachzudenken, seitdem ich nicht mehr an sie glaube. Ich habe sie ein einziges Mal als Unwirklichkeit erkannt und  pfffffft - ab in den Orkus der Vergessenheit, des Nichtwissens damit! Was soll ich mich mit Herrn Callida - bzw. dem Allerweltsverstand -  darüber streiten, was unwirklich und was WIRKLICH ist - und wenn er mir hundertausende von Fotos als Beweis für die Wirklichkeit  (der Schwerkraft) vorlegen würde, dass der Apfel den Baum HERUNTER fällt - ein  Bild/Foto kann genauso gut das Gegenteil beweisen!

    Um dahin zu kommen,  ist es unbedingt wichtig, Selbstbeobachtung, Achtsamkeit zu üben, Gewahrsein/Bewusstheit ist das, in dessen Fokus Identifikation bewusst  gemacht wird - Bewusstheit löst die Identifikation im Akt der Bewusstwerdung gleichzeitig  auf.
    Zu meiner Definition von Achtsamkeit wäre noch zu klären, dass diese nur auf der Ebene der  persönlichen Entwicklung (Heilung, Schattenintegration, Individuation) ihrer Aufgabe nachgeht.  Achtsamkeit ist der Aufmerksamkeitsfokus, der von außen nach innen geht. Selbstbeobachtung der Gedanken, Gefühle und aller sinnlichen Aspekte aussen und innen stabilisiert einen permanenten Aufmerksamkeitsfokus, der über die Schwelle des Unbewussten führt. Wer Achtsamkeit übt, kann m. E. nicht so schnell vom Unbewussten überschwemmt werden,  Achtsamkeit gewährleistet eine moderate Schattenintegration bzw. relativ ungestörte Individuationsprozesse.

    Nach meiner ERfahrung ist es so:

    Wenn der Individuationsprozess bzw. die Schattenintegration der Person soweit fortgeschritten ist, dass alle Schatten/Abwehrmechanismen aufgelöst sind und auch keine Verdrängung mehr stattfinden kann, DANN erst geht die Achtsamkeit in Gewahrsein über.


    Hier liegt für mich der Punkt, der Übergang.  Das bedeutet zugleich, dass man sich des Gewahrseins bewusst wird, bzw. dass man sich der Anbindung an die Quelle bewusst ist. Gewahrsein ist das große illuminierte allsehende AUGE in der Pyramide!  DAS BIST DU! - ICH. Gewahrsein ist das, was die NEUE WELTORDNUNG  des inneren Kosmos begründet - eine andere gibt es nicht.  Du ALL-EINS und All in One  bist nun der Herrscher der (inneren) Welt, die sich in deinem Gewahrseinsfokus moderat und bekömmlich entfaltet bis in alle Ewigkeit  Amen.  la la la


    Der Verstand maßt sich an,

    Aussagen über etwas zu machen, welches nur von ICH SELBST als absolutes SUBJEKT von innen heraus erfasst werden kann. Herr C. z.B. objektiviert  und relativiert  mit seinen Verallgemeinerungen und seinen dualistischen Überzeugungen, dass (Natur-) Gesetze auch für den Menschen jenseits von Ego ihre Gültigkeit und Wirksamkeit behielten. Mir beweist das nur, dass er selbst noch nicht als "Alles, was ist" erkannt hat - als das Absolute unpersönliche SUBJEKT.
    Für das Absolute SUBJEKT  sind sog. Naturgesetze nur ein Gedankenkonstrukt, ein Glaubenssatz, welcher keinerlei  konkrete Wirklichkeit hat,  verallgemeinernde Schlussfolgerungen aus dem Verstand, der Schlüsse zieht aus der eigenen dualistischen TrennungsErfahrung oder den  Erfahrungsberichten anderer und sich immerzu neue Dogmen basteln muss bzw. die alten aufrecht erhält. 

    Der Verstand will nicht aufhören, sich in die Zukunft zu entwerfen, auch jenseits von Ego hört er so schnell nicht damit auf. Man kommt ihm nur schneller auf die Schliche.  Nach meiner Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 fühlte ich mich so immun gegen alles, dass ich glaubte, nie wieder krank werden könnte. For ever young und gesund.  Als ich dann doch krank wurde, dachte ich, Scheisse, Irrtum, falsch gedacht: auch jenseits von Ego kann "man" krank werden. Unter "man" DACHTE ich mir, STELLTE ich mir  dann die "Anderen" VOR, machte mir ein BILD über all die endgültig Befreiten, die es ja doch eigentlich schon  gar nicht mehr gab, weil ich doch eigetnlich schon längst erkannt hatte, dass die "Anderen" in der einheit des ewigen Jetzt jeder konkreten Wirklichkeit entbehren.
    Ich verallgemeinerte also  und weil ich mich zwar "unverletzlich" fühlte, aber immer noch bei Grün über die Strasse ging, glaubte ich, das müsse in alle ZUKUNFT nicht nur für mich, sondern  für jeden anderen "Befreiten" gelten.  Ich verallgemeinerte auch , wenn ich dachte oder meinte, dass meine Unverletzlichkeit sich nur auf die psychische Unverletzlichkeit beschränkte, ansonsten ich aber den Gesetzmäßigkeiten des Körpers, der Natur und der physikalischen Naturgesetze, den Gesetzen der Polarität, dem Causalitätsprinzip genauso unterworfen sei wie vordem der Alte Adam.   Das bedeutet aber nichts anderes, als dass ich mit diesem Denken das JETZT verliess und mir  neue alte Glaubenssätze postulierte bzw. auffrischte, neu aufgelegte  BEGRENZUNGEN schuf und möglicherweise sogar missionierte!
    Höhö! höhnt Herr Callida - ja, ich weiss, Herr C.,  ich kenne die Einwände des ziel- und ergebnisorientierten vorausschauenden und Erfahrung einfrierenden Verstandes:  Wirst schon sehen, was  DANN passiert, WENN du bei Rot über eine befahrene Strasse gehst...wie da eine sofortige  Wirkung auf die Ursache erfolgen wird... Peng! Bumm! Mausetot.

    Er "weiss" einfach zu viel! er weiss immer, was passiert, WENN...
    So urteilt der Verstand, der mit den Gegensätzen/Polaritäten, mit Ursache-Wirkung-Prinzipien identifziert ist.
    Dabei geht es in Wirklichkeit nicht darum, zu wissen, was passiert, WENN... Es geht andersrum: NICHT zu wissen, was in Zukunft geschieht. DAS ist Nichtwissen. Wenn du im JETZT bleibst, kannst du nicht wissen, Hier & Jetzt ist Vergangenheit und Zukunft aufgehoben. Das Ursache-Wirkungs-Prinzip ebenso. Der Neue Adam lebt im JETZT, er  kann er gar nicht anders, als im JETZT zu leben. Der Wiedergeborene lernt immer mehr, die Geister zu unterscheiden, die Täuschung vergänglicher Gedankenkonstruktion und Vorstellungsbilder  von der unvergänglichen WIRKLICHKEIT zu unterscheiden.  Die Gabe der Geisterunterscheidung hat man wohl nicht sofort, sondern entwickelt sich mit der Zeit....hehe
    Es geht also nicht darum, zu wissen, was geschieht, WENN... ob überhaupt was geschieht - es geht darum, dass diese hypothetischen  Gedankenspiele absolut obsolet sind in einem Bewusstsein, welches absolut OFFEN ist, weil es NICHT weiss, was geschieht oder geschehen wird. Weil es  im Hier und Jetzt nicht kümmert, was früher war oder demnächst geschehen wird....weil es erkennt, dass diese Art des Kümmerns und Bekümmerns nur auf Gedankenkonstruktion beruht. Konzept. Konsens.
    Es geht nicht darum,  ob ich  heute wie gestern  bei Grün die Strasse überqueren werde oder ob ich morgen anders handeln könnte als gestern oder heute. Es geht darum,  dass -  egal, was immer ich auch tue und wie oft ich es auch tue  - es im zeitlosen Jetzt jedes Mal das erste Mal ist.

    Höhö höhnt Herr Callida da,
    welch Märchen höre ich aus deinem Mund,
    der tut gewiss nicht Wahrheit kund...


    Bücher

    über Spiritualität sollte man mit Vorsicht geniessen.  Am Ende ist doch alles nur Spreu.
    Man nehme einmal Ken Wilber, der hat so viele Bücher geschrieben, man kann seine geistige Entwicklung daran ablesen kann, für den, der Augen hat zu sehen. Wie viele andere spirituelle oder auch wissenschaftliche Autoren würde er gerne einige Werke (oder Sentenzen)  vom Markt nehmen, eben weil sie überholt sind oder durch neue Erkenntnisse modifiziert und ergänzt werden müßten.
    Thomas v. Aquin nannte seine Schriften am Ende seines Lebens "Spreu" und soviel ich weiss, vernichtete er einen Großteil davon.
    Mary Daly, Alice Miller und viele andere brachten editierte Neuauflagen ihrer Bücher heraus, als sie ihre Irrtümer erkannten oder verwarfen einige ihrer Bücher gänzlich.
    Der spirituelle Sucher liest spirit. Bücher aus der spirit. Jugend der Autoren und hält das alles für absolute Wahrheit, eine WAhrheit, die im darauf folgenden Buch desselben Autoren oft schon keine mehr ist bzw. modifiziert und ergänzt wird um am Ende seiner Schaffenskraft als Spreu gänzlich dem Feuer übergeben zu werden.
    Der Verstand identifiziert sich grundsätzlich mit den Inhalten, die für ihn am schmerzfreiesten sind.

    Ich habe kein Interesse mehr an Büchern, Fremdwissen prallt ab wie Wasser von Teflon. Es ist wie in der Schule damals: ich höre zwar zu, verstehe aber kein Wort.  Lese ich mal  in einem Buch, fällt mir wo nötig, sofort die Antithese ein, d.h., die Doppelaxt tritt so lange in Aktion, bis ich Klarheit und WAHRHEIT über das ForschungsObjekt habe.


    Merkwürdig,

    dass die Spirituellen, die mir so im Netz begegnen, niemals von der Fülle des Seins sprechen bzw.das Sein in seiner Fülle beschreiben können, statt dessen beschreiben sie oft das Sein  in seinem Aspekt der Leere. Man preist zwar in den höchsten Tönen die Liebe, das SEIN, den Frieden, die Glückseligkeit, Gewahrsein, Heiterkeit - spirituelle Standardattribute, die aber nie konkret erläutert werden. Immer wieder befremdend, dass von geistiger Erkenntnis so wenig gesprochen wird. Wäre da nur ein wenig GEistErkenntnis, dann könnte man nicht der widersinnigen Vorstellung frönen, der "Weise" könne ichlos sein und sich zugleich wie zuvor genußvoll, wenn nicht gar hemmungslos dem "Sex, dem Alkohol, Beziehung, Rauchen" - der äusseren Welt hingeben. Oder handelt es sich hierbei  vielleicht um die sog. Verrückten Weisen? Mir klingt das aber doch sehr wie den Kuchen essen und gleichzeitig behalten wollen, anders gesagt: Das Eine MIT dem Zweiten. Inzwischen glaube ich, dass das eine Sekte sein muss,  ... erinnert mich stark Scientology Church. Oder das  Callida-Contrast-Programming - eine leistungsorientiere psychospirituelle Entartung, die in einem gewaltigen Contrast zum Wahren Spirit steht. Das sind die Leute, die zwar das Reich Gottes erben wollen bzw. sich gar schon als einen solchen Erben betrachten, aber ihre Bemühungen hauptsächlich in weltlichen Zielen und Bestrebungen nach Wohlstand, (spirituellen) Status und in Vorsorge für Sicherheit und ein langes Leben setzen.... Wo JEMAND das Eine  m i t  dem Zweiten "dünkt".  

    Also, ich finde den Weisen nach Wilber ziemlich  verwirrend, demnach  scheint der "Integrale" Weise doch NICHT so ichlos zu sein, wie er eigentlich nach guter Alter Christenmenschmanier zu sein hätte....Arrrgh. Na gut, der Wilber-Artikel ist von 1999...

    Die Menschen sind verwirrt und autoritätshörig wie sie sind, lassen sie sich noch mehr verwirren von dem Wortgeklingel berühmter Schriftsteller, Bewusstseinsforschern und sog. spirituellen Kapazitäten. .
    Es ist ganz anders, als man denkt jenseits von Ego. Totaliter aliter. GAAANZ ANDERS!

    Es ist wahr, wer sein Ego transzendiert hat, "liebt und tut, was er will".   Aber er will nichts, weil er nichts braucht, er fühlt keinen Mangel, er sorgt nicht für den nächsten Tag.  Die äußere Welt und ihre sinnlichen Freuden, die mir vorher wichtig waren, von denen ich einmal abhängig war aufgrund meines Mangelbewusstseins, die sind nicht mehr wichtig. Wo die Trennung auf Dauer aufgehoben ist und man in sich selbst EINS geworden ist, da ist m. E. auch die Begierde nach dem DU, dem anderen, dem Körper erloschen. Bilder berühren mich nicht mehr oder immer weniger. Mir wurde bewusst, dass der andere nichts anders ist als ein Bild, welches ich mir gemacht habe und es besteht absolut kein Unterschied,  ob ich nun einen realen Menschen oder das fotografische Abbild eines Menschen anschaue. Bild ist Bild - alles ist Abbild. Beides ist gleichermassen bedeutungsleer. Wozu braucht jemand einen anderen Körper zur Befriedigung bzw. Ergänzung, wenn er in sich ganz ist?
    Für mich steht unumstösslich fest: Wer aus der Fülle der übersinnlichen Quelle schöpft, bedarf keiner sinnlichen Befriedigungen mehr. Er ist darüber hinaus. Er bedarf nichts mehr zu seiner Vervollständigung oder Befriedigung eines Mangels.  Dessen Ich greift daher nicht mehr begehrlich nach äusseren Objekten, Menschen, Dingen. Und dennoch ....  Ja, und dennoch gibt es auch hier keine eindeutigen Aussagen zu machen.
    Wenn der KÖrper, das Ego, die Materie transzendiert ist, ist auch die Sexualität transzendiert.
    Wer den GEIST geniesst, will nichts anderes mehr als den GEIST und die Fülle des geistigen SEINS. Das "kleine" Sein, das sinnliche Sein ist für den, welcher des geistigen SEINS und seiner Fülle teilhaftig ist, absolut obsolet geworden. Peripherie. Ich jedenfalls habe keinen Genuss mehr an der äusseren Welt. Ein "schöner" Sonnenaufgang ist nurmehr ebenso gleich gültig wie der schwarz verqualmte "hässliche" Treppenaufgang unseres Hauses.

    Der WEise, wie ich ihn definiere als der wirklich Ichlose geht in nichts mehr auf,  in keinem "Leben" da draussen - er ist in sich SELBST aufgegangen, er hat das WAHRE LEBEN.

    Ach ja,  für die Leere, das Nichts, die Bedeutungsleere der äusseren Welt jenseits von Ego gibt es auch den Ausdruck "So-heit" oder "Istigkeit".  (Nochmal: Die Bedeutungsleere beruht auf der neutralen d.h. nichtwertenden Wahrnehmung des Gewahrseins. Wo Bedeutung ist, ist Ego und wo Ego ist, ist Begehren, z.B. : dies ist gut, das will ich haben, das andere ist schlecht, das lehne ich ab. Das Ego betrachtet alles unter dem Nützlichkeitsaspekt.). 
    Leider werden diese Begriffe  Soheit und Istigkeit von Unwissenden zu allerhand anderem mißbraucht, der Egomind definiert So-heit zwar als "das, was ist." aber "das was ist" unterwirft er seiner Interpretation und Attribuierungswut,  - der Egomind ist der Bedeutungsgeber per se. In spirituellen Kreisen ist es wohl chic, sich mit solchen Ausdrücken zu schmücken. Sie sind dem buddhistischen Vokabular entlehnt, wie z.B. auch


    "Der eine Geschmack"

    Alles ist Ausdruck oder "Geste" des einen Geschmacks las ich bei K. Wilber neulich. Das hat für mich nur eine und zwar die simpelste BEdeutung: Im So-Sein ist alles gleich gültig, und weil dem endgültig Befreiten in seiner Istigkeit  alles gleich gültig ist, ist ihm unterschiedslos alles vom  EINEN "Geschmack". Nämlich gar keiner. NICHTS. Neutral. Alles ist ihm "farblos" geworden. Ihm schmeckt alles gleich bzw. EINER-lei. Er hat keine Vorliebe oder Abneigung, er bevorzugt nicht das eine vor dem anderen.
    Der" Eine Geschmack" ist für mich nur eine Variante der vielen Namen Gottes Hübsches exotisches Wortgeklingel.


    Nochmal: Wilber und der Komische Weise

    Ist ein unpersönliches Dozieren ÜBER Spiritualität nun Tugend oder Laster?  Ist die BAsis der Unpersönlichkeit das Wahre SELBST oder ein verletzliches Ego? Viele Menschen verstecken sich hinter unpersönlicher Sachlichkeit und scheinbarer wissenschaftlicher Objektivität, um ihre Person keiner Kritik auszusetzen... und manche demonstrieren damit eine spirituelle Reife, weil sie glauben, unpersönliche WAHRHEIT will auch in unpersönlichen, ihrer Annahme nach intellektuellen zerebralsklerotisch verkrusteten Wortgebilden dargestellt werden. Was natürlich ein Irrtum ist, man denke an die verrückten lallenden & lollenden Weisen... he he he

    Wenn ich z.B. einen (Wilber-)Text auf Wahrheit prüfe, schaue ich  nicht auf die Person (z.B. des K. Wilber),  es ist mir gleich gültig, von wem ein Text ist, ob der Verfasser berühmt, eine wiss. Kapazität oder als spiritueller Meister gilt.   Ohne Ansehen der Person bin ich allein der Wahrheit verpflichtet, wie und wo ICH sie erkenne. Gegen diesen "WAhrheitsmechanismus"  kann ich nichts machen, mein Mind wahrheitet und scheidet permanent WAHRES von Unwahrem und muss Unstimmigkeiten auf den Grund gehen, bis sich Klärung/Synthese eingestellt hat. Ich bzw. der Mind nimmt keine Rücksicht darauf, wie das bei anderen ankommt... zu hart, zu unemotional, zu lieblos, kalt, herzlos, unberührbar - UNMENSCHLICH!!!
    Shit -   Du willst immerzu eine warme menschelnde Augenhöhe, aber wenn ES wahr- und weissagt, dann pfeifft ES auf  deine demokratischeb Gleichheitsforderungen.
    Bubba Free John, Ken Wilbers Papaji

    Das Problem mit diesem komischen  "Weisen" Wilbers ist, dass der sich oft weise wähnt, wenn er noch gar nicht gänzlich "gestorben" ist. Er ist noch gar nicht so weit von seinen Egobegierden FREI .als dass er  Geld, Sex, Beziehung in REINER begierdeloser Lust pflegen könnte.
    Mich überfällt Verwirrung - ich kriege jedesmal beim wiederholten Lesen dieses überlangen Wilber-Auszugs einen Krampf im Kopf,  ich versuche zu verstehen, umsonst,  - Scheiss auf seinen Integralen Weisen  ...Ach, Ken Wilber, Gold ist sein Schweigen, sein Reden ist Silber.

    Fazit: : Wilber ist entmachtet. Mein Frust gabe mir einmal mehr eine gute Gelegenheit, den Ramadama fortzusetzen, dem ich mich in letzter Zeit lustvoll widme.  Ich habe die Email-Abos von Integral Life und auch die massenhaften Videopostings von Science & Nonduality jetzt  abbestellt, ich habe nicht eines davon je wirklich gelesen oder gesehen.  Brauche kein Fremdwissen.  Ab und an postete ich  Wilber-News auf Facebook... er war die einzige fremde Autorität, die ich noch duldete, weil ich überzeugt war und noch bin, dass er der Größte ist... der größte integrale Bewusstseinsforscher. 

    Ein einziger Auszug aus einem Buch  von Ken Wilber hat mir nun aber viel zuviel verwirrenden Stoff geliefert... es reicht...mein Klärungsbedarf ist damit bis auf weiteres wohl gedeckt.  Es ist so: Entweder wird stante pede die Doppelaxt gezückt, wo ich auf Unstimmigkeit stoße, ansonsten prallt Fremdwissen meist an mir ab bzw. bereitet mir Kopfschmerzen und Schielen,  besonders dann, wenn es mir zu zerebralsklerotisch serviert wird. Gut, dass ich keine Lust mehr auf das Bücherlesen habe  - ich wäre wohl gezwungen, jedesmal ein Parallel-Buch mit meinen Antithesen dazu zu schreiben -  die Synthesen kriegt ja keiner mit, LOL

    Eigentlich wollte ich die hier veröffentlichten  GEdanken zum Artikel von Wilber nicht im Blog, sondern in den Threads posten, wo der ARtikel diskutiert wird. Leider stoße ich dort neuerdings auf permanenten Widerstand. Ach, was waren das noch für Zeiten, als ich ein Danke Schön bekam für meine Interventionen. LOL!

    Die Diskussionen zum Wilber-Text kann man hier verfolgen:
    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=393994420796876&id=100005589646488http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=109


    Komische Frage

    Im Allmy-forum gefunden:  
    "Frage in die Runde: Was macht ein gesundes spirituelles Wachstum (Individuation) aus ...und wo fängt spirituelle Psychopathologie an?"

    Hah -  Es gibt so etwas wie ein "gesundes" spirituelles Wachstum überhaupt nicht. Das ist wieder so eine dualistische Vorstellung eines Egominds, dem es an eben diesem Wachstum mangelt und der sich erlaubt, geistige Gesundheit zu definieren! Die Frage ist rein rhetorisch, der Frager weiss die Antwort schon, sie klingt eher nach dem ungebrochenen Diskreditierungswillen eines  Dr. Callidari,  der seine   "Zielpsychopathen" insgeheim schon lange vorher ausgesucht hat und nur darauf wartet, dass die Leser  ihm legitime Vorwände liefern, loszulegen.

    Komisch, wieso erinnert mich diese Frage nur an die Frage:  Was macht einen gesunden, guten Deutschen/Arier aus und wann, durch wen und was beginnt die Entartung?
    Kein Deutscher sieht sich ja doch als krank oder entartet an und so wird der Fragesteller nur auf die Stimme des Volkes warten müssen, um seine Legitimation zur Ausrottung alles "Entarteten" zu erhalten.
    LOL - für diese unartige Bemerkung wäre ich ganz gewiss noch einmal von der Allmy-Regierung exkommuniziert worden.

    Es gibt nur spirituelles Wachstum durch Schattenintegration. Individuation ist der Heilungsprozess des falschen Ich, die Korrektur, die Richtig-Stellung... die "Bereitmachung" der Persönlichkeit zur Vereinigung mit dem Wahren  SELBST.  Individuation kann man nicht von Schattenintegration trennen, es ist ein und dasselbe. Jeder, der aus eigener Erfahrung weiss, was Individuation bzw. Schattenintegration bedeutet, weiss, wie verrückt man werden kann, wenn man sich durch den Neurotischen Quadranten  hindurchtobt und wie haarscharf man zuweilen an der Psychose entlang taumelt bzw. dass psychotische Episoden bei vielen Menschen quasi dazugehören - wird ja doch in diesem Prozess das Oberste zu Unterst gekehrt, und alle Werte umgewertet, vor allem  der Begriff der geistigen Gesundheit! Hier geht man über krank und gesund hinaus!

    Deshalb fängt für mich die Psychospituelle Pathologie dort an, wo es einen (Common Sense-)  Pathologen gibt, der sie diagnostiziert! Das soll man doch bitte auch nicht vergessen: Spirituelle Erfahrung als solche wird in der   Common-Sense-Psychopathologie  grundsätzlich mit pathologischen Diagnosekriterien bedacht.
    Wer wie Dr. Callidari  mit der staatlich anerkannten Realität , der Common Sense-Ebene identifziert ist, der sollte die Finger davon lassen, denn für den gilt noch die Hinz&Kunz-Weisheit.:  "Krankhafte Spiritualität fängt da an,  wo sie den Bezug zur Realität verliert." (sic)
    Wunderbar, Wow! Mir stockt der Atem. Aber wieso bleibts im Callida-Thread so still nach dem Statement von User Zerox, könnte es doch gerade jetzt spannend und unterhaltsam werden bei der nächsten Frage, die leider keiner von den Schlafmutzen stellt:  Ist es denn nicht gerade das Wesen von Spiritualität, den  Bezug zur  Realität zu verlieren???
    Der Threadersteller Callida ist wohl eingeschlafen oder am Thema nicht mehr interessiert, jedenfalls passiert nichts.  Und so muss wieder einmal ich die Lösung des Rätsels bekanntgeben:
    Die Lösung liegt darin, in der Welt, aber nicht von der Welt zu sein! Das bedeutet im Klartext, die Identifikation mit der sog. Realität aufzulösen, ohne den  Bezug zur KonsensusRealität zu verlieren.  Bis man dieses Ziel aber erreicht hat, muss man durch sämtliche "psychopathologischen" Irrungen & Wirrungen und Realitätsverlustierungen hindurch gehen, die man sich nicht vorstellen kann.LOL.   Man kann von Glück reden, wenn man dann keinem angepassten Common-Sense-identifizierten Therapeuten in die Hände fällt, einem Dr. Lombroso oder Dr. Callidari...



    Gedanken

    kann man nicht beobachten, derweil man mit ihnen identifiziert ist. Es ist nicht möglich, das Ego zu beobachten, derweil man mit ihm identifiziert ist.
    GEdanken kann der Verstand, der sie denkt, nicht gleichzeitig zu seinem Objekt machen. Sie sind immer nur retrospektiv erinnerbar. Der Denker und seine Gedanken sind immer EINS. Nur Gewahrsein kann beobachten, wie, besser gesagt: DASS die Gedanken kommen und gehen, ohne dass sie identifizierend ergriffen werden.
    Wo der Beobachter, das Gewahrsein stabilisiert ist,  ist keine Gedankenstille im Sinne von Gedankenleere. Die meisten  Gedanken kommen und gehen wie ehedem, mit dem einen Unterschied, dass man mit ihnen nicht mehr identifiziert ist. Gedanken lösen sich ebensowenig auf wie sich der Körper auflöst, wenn ich im Gewahrsein erkenne, dass ich nicht mein Körper, meine Gedanken, Gefühle usw.  bin.  
    Der Mind jenseits von Ego ist kein stiller, toter Mind.  Die Fülle des Seins ist nichts anderes als ERKENNTNIS - wie anders als durch GEdanken soll der GEIST die ERkenntnis der WAHRHEIT artikulieren? Eigentlich ist es nicht mehr möglich, diskursive von vertikalen Gedanken zu trennen. Ich und SELBST ist EINS - also sind es auch die Höheren Gedanken.

    Absolute GEdankenstille gibt es nicht. Die Stille, der Absolute Frieden beruht auf dem Schweigen des begehrlichen Egos, der Bedeutungsleere der diskursiven Gedanken. Geistige Erkenntnis (Erleuchtung) machen keinen Lärm, da ist niemand mehr, der etwas haben oder wünschen sollte, etwas ergreifen sollte.  Die Quelle sprudelt unaufhörlich und der GEIST (nicht der Kleingeist/ego!) ist  permanent in freudiger, kreativer Erregung.  Der GEIST - die Doppelaxt des Gewahrseins ist aktiv und scheidet permenant die WAHRHEIT von der Unwahrheit, wo er der Unwahrheit begegnet, z.B. dort, wo er ihr in Büchern oder in spirituellen  Foren begegnet oder aus sich Selbst heraus, wenn ihm Dogmen oder Glaubenssätze zu Bewusstsein kommen. 
    Der spirituelle Finder ist dahingekommen, sich nicht mehr auf die Definitionen von äusseren Autoritäten zu verlassen und beeinflussen zu lassen. Er braucht sie nicht mehr. Er definiert von innen  heraus - aus sich SELBST heraus, was immer ihm in den Gewahrseinsfokus gerät.
    Die Bewusstmachung der verdrängten persönlichen Unbewussten Inhalte bzw. die  Schattenintegration/Individuation als die Heilung der Persönlichkeit ist mit der geistigen Wiedergeburt abgeschlossen. Ab jetzt ist das Ich mit dem SELBST identisch bzw. EINS. Was nicht aufhört, ist die fortschreitende Vergöttlichung , d.h. die kontinuierliche Bewusstseinserweiterung in das unendliche Bewusstsein Gottes,  die Bewusstwerdung unseres UNPERSÖNLICHEN Schattens - die fortlaufende Integration des Inneren Kosmos, des Unbewussten Gottes.
    In  sich EINS und EINIG erkennt er sich als so "vollkommen wie der Vater im Himmel vollkommen ist." 

    Ich SEHE den spirituellen Reifegrad

    eines Menschen oft an seinen Schriften und Reden. Ich erkenne,  ob er seine weiblichen und männlichen Seelenanteile integriert hat. Ob jemand ein "Integraler Weiser" ist, erkenne ich an den Schriften, die sie verfassen, die "Integralen" und nichtintegrierten Weisen, lol. Ich erkenne es an den Reaktionen, an ihrer Hingabe bzw. fehlenden Hingabe, im Unterwerfungs- oder Dominanzverhalten und verbalen Ausdrucksweisen.Vor allem aber an  ihren Empfindlichkeiten und diversen Abwehrstrukturen. Das habe ich in meiner Forenzeit gelernt. Kann gut sein, dass die jetzt zu Ende geht... Im Moment habe ich kaum Lust dazu, mich zu irgend einem Thema zu äußern. Das Karmathema hat sich für mich inzwischen wohl auch geklärt... kein Impuls, an dem Faden weiter zu stricken.

    Und dennoch...Wenn ich sage, ich SCHAUE Wahrheit in div. Texten, dann sage ich damit nichts über die geistige Befindlichkeit des Verfassers aus, sondern nur, dass ICH die universelle WAHRHEIT erkenne. Dass ich WAHRHEIT in anderer Leute Worten erkenne sagt also  nur etwas über MEIN Gewahrsein aus. Ob der Verfasser selbst zu dem Zeitpunkt seiner Textverfassung IN der WAHRHEIT (Gewahrsein) steht oder stand oder ob er die Wahrheit nur nachgeplappert hat, obliegt nicht meiner Beurteilung und ist i.d.R. auch vollkommen nebensächlich.
    Es gibt Leute, die haben sich früher sehr gerne meiner Augen bedient... Verräter! LOL!


    Ein Wort noch zu Herrn und Frau Kluge:

    Die WAHRHEIT hat immer "recht"!  Leider sind es vor allem die ganz klugen Leute, die sich auf ihre spirit. Erfahrungen und auf ihr Wissen zuviel einbilden, welche die Wahrheit nicht ertragen können, weil sie ihren Spiri-Status und ihr gesammeltes Wissen in Frage stellt. Ich bitte jeden, der das liest,  extra und innigst darum, zwischen den Zeilen zu lesen, und sich unbedingt diesen Schuh anzuziehen. To whom it may concern - er wird passen. Auf  persönliche Zänkereien lege ich keinen Wert.

    Ganz allgemein möchte ich hier nochmal anmerken, dass Leute, die mit mir einmal persönlichen PN-Kontakt gehabt hatten oder haben, im spirituellen, d.h. UNPERSÖNLICHEN Rahmen (z.B. in Foren)  kein Recht auf eine spezielle Behandlung/Schonung haben; ich bin allein der unpersönlichen Wahrheit verpflichtet, wie ich sie erkenne, ohne Ansehen der Person.   Wer kuscheln, herzeln und umärmeln,  "geliebt" werden will  oder demokratische Augenhöhe erwartet, den werde ich auf diesem - unpersönlichen - Sektor enttäuschen müssen.
    Was anderes wäre, wenn wir ein Gläschen miteinander trinken würden ... oder ein Tänzchen miteinander machen würden.. oder unsere Erfahrungen und Wahrnehmungen auf dem persönlichen Sektor, unserer personalen - he he he illusionären -  Alltagskonsensus-Ebene mit einander vergleichen. Das sind zwei verschiedene Schuhe. Wer das nicht verstehen kann oder will, wird leiden. 

    Wer meine Texte bzw. die unpersönliche WAHRHEIT als "unnötige Kritik oder Belehrung" bzw. als  permanente Infragestellung und Kritik an sich selbst erlebt, dem tue ich gerne den Gefallen und gehe ihm aus dem Weg. Ich habe kein persönliches Interesse an irgend einer Person, ich setze mich auf der persönlichen Ebene auch  mit niemand auseinander, ich habe keine Probleme und sehe auch keine und von daher habe ich  keinerlei Interesse und Bedürfnis,  mir welche zu schaffen, indem ich mir anmaßen könnte, jemandem zu helfen, zu heilen oder gar zu "lieben" oder ihm seine "Schatten" und Projektionen aufzuzeigen. Oder patriarchalischen Totengräberinnen den Spaten zu reichen... LOL 
    Lolo arbeitet nicht, sie tanzt..
    giggle gröhl und schenkelklopf!

    BRANDAKTUELL

    hat sich ihre Majestaetia Renitenzia , die immer noch schattenscheue Frau Gott Elli M. wieder einmal zu Wort gemeldet. Der Folter der Ewigen Wiederkehr des Immer Gleichen wird "hier" am besten zenmäßig  begegnet: Jeder Satz aus ihrer Feder ist der erste Satz. LOL.
    http://spectrum-sein.de/member.php?action=profile&uid=131
    Es wächst wohl wieder zusammen, was zusammen gehört. WIR - die Schicksalsgemeinschaft.
    Nein, es ist nicht so, es scheint nur so, als ob man hier zweimal in den selben Fluss steigt. LOL!


    0 0

    Chaos



    Der Scheiss, der hört nie auf

    Um es noch mal klarzumachen, denn ich glaube,man hat mich neulich nicht so recht verstanden, um was es mir ging... es ging mir keineswegs darum, den spirituellen Status eines Karl Renz oder Edgar Hofer anzuzweifeln.  Weder zweifle ich noch habe ich Gewissheit über ihren Status. Es kümmert mich schlichtweg nicht.
    Nochmal:  Es gibt keine sicheren BeurteilungsKriterien, die einen Meister ausmachen. Ob der  eine Meister sagt, dass die Scheisse nie aufhöre oder der andere sagt, dass ihm ganz heimatlich zumute werde bei diesem oder jenem... Fakt ist,  er kann sagen, was er will, solange er nur nicht daran GLAUBT! Ob er daran glaubt oder nicht, kann man ihm einfach nicht nachweisen! Und dennoch -  und da war oder  bin ich auch nicht ganz frei von einer gewissen "spiritual correctness" -  gibt es m. E. Dinge, die ein Meister, ein endgültiger Befreiter nicht aussprechen kann, ohne sich daran zu verschlucken bzw. totzulachen... das weiss wohl auch Karl Renz, sonst würde er nicht sagen, er könne an der Sprache eines Menschen erkennen, ob dieser erwacht oder erleuchtet sei. 
    Es gibt da gewisse Satsang-Videos von sog. Erwachten, die kriegen kein vernünftiges Wort raus, weil sie gleich anfangen zu lachen... und, was beweist das? Was sagt das Lachen aus? Ist es das berühmte "Lachen, das bleibt"?  Oder imitiert da nur jemand das Lachen, das bleibt? So wie man mancherorts schriftlich-stilistisch  das mystische "Stammeln" auszudrücken bemüht ist...
    Im Grunde ist es so, dass man als Meister weiss, dass jedes Wort, welches man spricht, zuviel ist. Dennoch verfallen wohl die wenigsten ins totale Schweigen und benutzen die Sprache, ohne mit ihr identifiziert zu sein, einfach nur deshalb, weils einen Heiden-Spass macht - vor allem aber deswegen, weil der Bodhisattva eine Stimme braucht! Jenseits des Jordans besteht absolut kein Grund mehr, sich von der Welt bzw.  ins "Schweigen" zurückzuziehen. Wirken, ohne zu wirken...


    Test

    Solange wir mit dem Ego/Körper identifiziert sind, beeinflussen unsere Gedanken und Emotionen unseren Körper.Ein Test:  Wenn deine negativen und positiven Gedanken immer noch Gefühle bewirken können, dann bist du im Ego. Zum Beispiel:
    Wenn dir beim Essen von Fleisch übel wird, wenn du an die Massentierhaltung denkst...
    Wenn dir bei der Vorstellung einer Zitrone das Wasser im Mund zusammenläuft...
    Wenn du bei der Vorstellung, deine Familie, Haus, Job zu verlieren, Angst bekommst.
    Wenn bei dem Gedanken an bestimmte Ereignisse oder Menschen deiner Vergangenheit bestimmte Emotionen auftauchen, z.B. Weinen, Trauer, Freude, Aufregung  usw.

    Solange man mit dem Ego identifiziert ist, sind die Gedanken "zustandsverändernde Mittel". Der Magier befasst sich ganz gezielt mit Gedankenkraft, nicht selten wird sie ihm zur Droge. Nettes Spiel, fällt aber aus spiritueller Sicht in die Rubrik der "Zauberei" und führt aus der Gegenwart hinaus, statt hinein.
    Ziel der Bewusstseinsentwicklung ist jedoch der Zustandslose Zustand, jenseits von Ego mit seinen Eigenschaften und (gedanklichen) Fähigkeiten, den Zustand bzw. die Eigenschaften - das Ich - kosmetisch zu verändern.  Suche ZUERST das Reich Gottes. Das Himmelreich ist JETZT. Statt den  Zustand verändern zu wollen, den Zustand Hier und Jetzt akzeptieren. Annahme und Achtsamkeit - das sind die Schlüssel zum Himmelreich. Andere gibt es nicht.
    Die wahre KRAFT ist jenseits der Gedankenkraft.

    Ich weiss nicht, ob man komplett  frei von Gedanken-Emotionen werden kann - ich jedenfalls reagiere, wenn auch selten, immer noch auf meine Gedanken: gerade heute wollte mir eine Träne ins Auge springen, als ich eine Szene im Fernsehn sah, wo Whoopy Goldberg einen jungen Mann in den Arm nahm, der vor versammeltem Publikum bekannte, ein ehemaliger Autist gewesen zu sein und dass es Whoopy's kleine  Rolle in einem Startreckfilm gewesen war, die ihn auf den Weg der  Heilung brachte. Also ganz so ungerührt ud frei von äusserer Beeinflussung bin ich jetzt doch nicht, auch wenn mir bewusst ist, dass diese Erfahrung auf second-hand-Vermittlung beruht und keinerlei konkrete Wirklichkeit in der Gegenwart hat.
    https://www.youtube.com/watch?v=rRmh7aF0BCo
    Auch bei meinen "Attacken", den merkwürdigen Herzbeschwerden, - seit es warm geworden ist, geht es mir recht gut und die Attacken kommen seltener -  kamen schon manchmal Gedanken der Angst, dass ich ohnmächtig werden könnte oder dass die Schmerzen in der Brust sich steigern könnten... Da ist keine direkte Angst vorm Sterben, weil ich keine Vorstellung davon habe... Als das anfing im letzten Oktober habe ich zunächst Panik kriegen wollen, diese Gedanken konnte ich aber schnell in  flagranti ertappen und damit unschädlich machen, bevor sich eine Angst bilden konnte, die mich noch mehr beeinträchtigt hätte. Die Attacken kamen fast immer nur im Einschlafen oder mitten in der Nacht um 3 oder 4. Und da habe ich das getan, was früher schon geholfen hatte: Als ich feststellte, dass sich bei mir eine Konditionierung prägen wollte, indem ich eine generelle Angst vor dem Schlafengehen entwickeln könnte, rief ich nach alter Sitte  die Angst herbei, um sie zu verstärken, bis sie lächerlich wird - aber sie kam erst gar nicht...LOL.
    Aber die Vorstellung von "Ohnmacht"... ha ha ha




    Spiritual Correctness

    verlangen fast immer nur diejenigen, die selbst kaum oder keine Erfahrung haben, aber genau wissen, "wie's geht", wie ES zu sein hat. Das kann man daran erkennen, dass jemand sich bei der Meßlatte die er ansetzt, nicht auf sich SELBST verläßt, sondern berühmte Namen zur Unterstützung seiner  Thesen und "Beweise" anführt. Je mehr Autoritäten jemand anführt, umso unsicherer ist die eigene spirituelle Basis.



    Auferstehung

    Solange du noch an Verschwörungstheorien glaubst, bist du nicht "von den Toten auferstanden". Der Glaube an Verschwörungstheorien gehört ins apokalyptische Repertoir des Johannes-Evangeliums. Es ist das Weltuntergangs-Bewusstsein... noch ein weniges und du bist ganz tot.



    Was glaubt Geeky?

    Die Frage ist noch nicht geklärt: Ist Geeky ein Erleuchteter Weiser oder ein Tiefgläubiger Materialist?
    Wenn er z.B. sagt, es gebe so etwas wie Feinstofflichkeit nicht, hat er aus  der transpersonalen Sicht heraus durchaus recht. Feinstofflichkeit gibt es hier so wenig wie Grobstofflichkeit, weil ich es nicht anfassen kann, weil es nichts konkretes in meiner Gegenwart ist, sondern nur ein Gedanke, eine Abstraktum ohne Realitätswert. Bei beidem - Feinstofflichkeit und Grobstofflichkeit -  handelt sich aus dieser Sicht um angelerntes WEltWissen des Verstandes.
    Wenn Geeky ein Udo-Petscher-Fan wäre bzw. das Holofeeling hätte, dürfte er auch nicht an die Katholische Kirche glauben. Die ist im Hier und Jetzt auch nur ein Abstraktum, ein reines Gedankenkonstrukt... (Und es geht immer ums Hier und Jetzt! Immer geht es um die Frage: Was ist JETZT? Nichts anderes als JETZT gibt es!)
    MickyM. hat ja die scheinbare Sicht Geekys aus der Holofeeling-Perspektive bestätigt. Doch ist bei der Beurteilung Vorsicht geboten, denn nicht nur der Weise, auch Kinder und Narren reden manchmal die Wahrheit, ohne wirklich weise zu sein.
    Mal Tacheles:  Geeky, glaubst du an Grobstofflichkeit?
    Wenn du das bejahst, dann  kann man getrost davon ausgehen, dass du  nur ein tiefgläubiger Materialist ist.

    Der Materialist, der nur an das glaubt, was er sehen und hören kann, hat ja aus der transpersonalen Perspektive gar nicht mal ganz so unrecht - aber nur, solange sich das, was er hört und sieht auf das ganz konkrete Hier und Jetzt beschränkt und nicht in Glaubenssätze ausartet, wie es z.B. der feinstoffliche Glaube an die Grobstofflichkeit der Katholische Kirche wäre. LOLOLOLOLLL!
    Mit Sicherheit aber kann man ausschliessen, dass Geeky geeky ist.


    Abwehr

    Die Leute, die einem sofort Abwehr vorwerfen, wenn sie sich bzw. ihre Meinungen und Überzeugungen (Ego) angegriffen sehen, sind mit größter Vorsicht zu geniessen. Besonders dann wenn sie sich anmaßen, therapeutisch tätig zu sein oder zu werden.
    Auch bei Callida konnte man sehen, wie nur ein bisschen Widerstand gegen ihn ausgereicht hat, das Tor zu seinem Schattenkabinett sperrangelweit zu öffen.
    Es ist ja doch gerade umgekehrt: Er war in der Abwehr, nicht gegen mich, sondern gegen die Wahrheit, dass der Mensch  potentiell jeder Mensch ist, im Guten wie im Bösen. Auf diese Weise zeigte er mir, dass er nicht weiss, von was er redet, wenn er so klug über Schattenintegration und Individuation spricht. Und dieser Vorwurf wiederum machte das Tor noch weiter auf und was da alles infolge  an "Dämonen"  herauskam - nach der Hawkins-BW-skala kallibrierte sein Bewusstsein auf der niedersten Stufe bei Angst, Stolz und Hochmut.  Für einen Menschen wie Callida muss die von der Psychoanalyse  vertretene  These von "Hitler in dir"  eine ungeheure narzisstische Kränkung bedeuten... Mit seiner Uneinsichtigkeit und Abwehr stellt er sich damit so ganz auf die Seite derjenigen Deutschen, die damals zu Zeiten des Dritten Reiches wie auch heute noch ihre Beteiligung und Verantwortung an der politischen Entwicklung (insbesondere am Holocaust)  leugnen. Hitler das Monster und die deutsche Bevölkerung - bzw. die ganze Welt, die ja zugeschaut hat -  das arme manipulierte unschuldige Opfer.
    Mit seiner Ausrede,  sinngemäß:  dass die Psychologie, die solcherart Thesen vertrete, nicht ernstgenommen werden könne,  entwertet er nicht nur die Erkenntnisse  CG Jungs, sondern  die gesamte Psychoanalyse - und nicht zuletzt sich selbst, da er sich ja doch selbst als Therapeut und Heiler sieht.
    Das wäre ja weiter nicht schlimm, wenn er nicht -  nach seinen Versuchen, mich persönlich zu diskreditieren und lächerlich zu machen -  noch tiefer in die psychopathische* Zaubertrickkiste gegriffen hätte, sodass er sich  mit seinen verdeckten Hinweisen, manipulativen Winkelzügen und Faktenverdrehungen nicht nur beruflich, sondern vor allem menschlich absolut disqualifiziert hat.

    *Psychopathisch ist es z.B. , chronisch unangenehme Gefühle zu leugnen (Angst, Schmerz, Hass, Wut, Machtstreben und letztlich eben "Hitler in uns" usw.)
    Siehe auch Esther-Bläsing-Blog
    "Jede so genannte Persönlichkeitsstörung ist die potenzierte Form dessen, was in uns allen steckt, also ein jeweils besonders ausgeprägter Charakter mit wenig Flexibilität und Handlungsspielraum im zwischenmenschlichen Bereich aufgrund innerer Verfestigung, ja: Erstarrung." Weiter hier:  http://antipsychopathen.blog.de/2013/01/08/normopathen-psychopathen-15408504/
    Ob man es nun "Hiter in dir" oder "Der Psychopath in dir" nennt, ist Jacke wie Hose.


    Für Dr. Callidari

    ist augenscheinlich nur das wahr, was man nachlesen bzw. ergoogeln kann. Aber nur, weil Dr. Callidari das Unerhörte noch nirgends gelesen hat, ist es nicht weniger wahr. Mich interessiert es jedenfalls schon lange nicht mehr, ob das, was ich generell erfahre und erkenne von anderen Menschen schon beschrieben wurde...was ich erfahren habe, habe ich erfahren, da muss ich nichts beweisen..da brauche ich keine Unterstützung von CG Jung  oder irgendeine Absicherung durch andere anerkannte Autoritäten..... hahaha...   Hier, wo ich jetzt stehe, bin ich ja doch nichts weniger als der Erfinder und Erschaffer von CG Jung und S. Freud und der ganzen Psychoanalytischen Vereinigung LOLOL... ach ja, ich bin auch der Erschaffer von Dr. Callidari... he he he - ich erfinde die Wissenschaften und ich schöpfe dabei aus dem selben  Geist, demselben "Pool" wie alle Wissenschaft - aus "Akasha". Deshalb kann ich dort wo ich eines Geistes mit ihnen bin, sagen: Ich bin Sigmund Freud, ich bin CG Jung...usw. Die Wirklichkeit, der GEIST ist hinter den Namen. Beyond Ego.



    Stille

    Nochmal für jene, die "in die Stille gehen". Es gibt keine "Stille". Mit dem Begriff der Stille ist das "Zentrum des Zyklons" nur annähernd beschrieben. Der Verstand stellt sich Stille als Abwesenheit von Lärm vor.  So wie der Verstand sich auch einen Lärm der Gedanken vor und Stille, wenn der Lärm der Gedanken schweigt. So ist es aber nicht. Die Gedanken "lärmen" nur, wenn man mit ihnen identifiziert ist, und wenn da "Jemand" ist, der sie partout abstellen will. Wenn sie vorbeiziehen, ohne dass da jemand ist, der nach ihnen greift und sich ihrer bemächtigt, ist weder Stille noch Lärm. Die Gedanken sind Gedanken sind Gedanken... Jenseits der Gedanken zu sein, heisst also nicht, in einer Stille zu sein, in der keine GEdanken aufkommen können.  Jenseits der Gedanken ist Jenseits von IDENTIFIKATION mit Gedanken. Die "Stille" im Zentrum des Zyklons ist die Stille der Abwesenheit von Ego ("Jemand"). Gedanken kommen und gehen... Man muss also die Gedanken nicht ausrotten oder versuchen, abzustellen, man muss nur den "Klebstoff" entfernen, mit denen der Egomind  an ihnen haftet.


    Die Stimme des Versuchers

    in der Wüste: Hey, Du! derweil du dich ja so vollkommen dünkst und in der Scheinbarkeit deiner Komfortzone der Scheinbarkeit aller sichtbaren Phänomene und Naturgesetze huldigst-  derweil du also glaubst, dass du der Sohn Gottes bist, dann werfe dich von den Zinnen dieses Tempels ... Wetten, dass du hinterher nicht mehr derselbe bist wie vorher, he he he  - WETTEN, DASS...?
    Warum nur schweigt Jesus hier? LOL! Warum bleibt diese Frage bis heute offen? Finde dein Wahres Selbst, finde "Jesus" - dann weisst du, warum die Frage offen bleiben muss.
    Nochmal die Bibel:

    Matthäus 4,1-11 (Mk 1,12-13; Lk 4,1-13)
    1 Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden; 2 und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich 3 Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brote werden 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: "Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht 5 Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab! Denn es steht geschrieben: "Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt 7 Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen 8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit 9 und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. 10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen 11 Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm.Zitatende

    Es ist ganz wichtig für den spirituellen (christlichen) Sucher, zu erkennen, dass es sich bei der Stimme der Versuchung wie bei den Stimmen aller biblischen Personen primär um einen Ego-Anteil handelt. Alles, was der "Teufel" in der Bibel oder anderen Heiligen Schriften sagt, gehört zu den Strukturen des Egos. Wer das Ego banalisiert und es seines großen Nutzens und seiner funktionellen Brauchbarkeit auf der Alltagsebene wegen hochjubelt und lobhudelt -  wie dies nicht nur bei Kybalion7 zu finden ist, sondern allen Schmerzvermeidern zu eigen ist, die glauben, sie könnten eine Glorreiche Auferstehung/geistige Wiedergeburt ohne das Kreuz kriegen. Die Asche, aus der der "Phönix" steigt ist die Asche des Alten Adam-Kostüms, des  verbrannten  Egos... solange das Ego keine Federn läßt, gibts auch keine Endgültige Befreiung. (Die radikal-einäugigen Nondualisten glauben, - abgesehen von ein paar bis zu ihrem Lebensende Resignierten, lol -  sie könnten ihre Federn behalten UND zugleich als Phönix aufsteigen.)
    Im Individuations- bzw. Schattenprozess sind es die eigenen Egoanteile, mit denen man sich auseinandersetzen muss.  Nach der Auferstehung trifft man sie in der Aussenwelt an...

    Sempiternus LOL


    Geburtstag

    Das Geschenk: ein neues Angebot,  in fremde  Mokassins zu steigen. Ich nehme  an - mit einem Seufzer, denn ich ahne, was kommt ist "Umgang mit Gerede". Meinen letzten und seit Herbst 2011 einzigen persönlichen (regelmäßigen)   "Umgang mit Gerede" hatte ich mit Herrn Callida - der hat mich sozusagen wieder gesellschaftsfähig gemacht, es tut nicht mehr so weh, das Zuhören und Verstehen auf der Alten Flachwixschiene.
    Jede persönliche Beziehung bedeutet,  in die Mokassins eines anderen Menschen zu steigen und ein paar Meilen mit ihm zu wandern.  Früher unbewusst und ängstlich, weil ich Angst vor dem Verschlungenwerden hatte -  heute bewusst, weil ich keine Angst mehr habe. Auch Mr.X hat niemanden, mit dem er über spirituelle Dinge reden könnte.  Er weiss gar nicht, was für ein Segen das ist! Es ist gerade diese Art der  Einsamkeit, die am schnellsten zum ALL-EINS-SEIN führt. Wenn ich jetzt ein ganz fieser Guru wäre, würde ich ablehnen mit der Begründung, er sei noch nicht allein genug... ordentlich über die Rübe würde ich ihm geben, ihn ganz tief in sein Alleinsein hinabstoßen...
    Und so schreibe ich ihm: Wenn ich ein fieser Guru wäre, würde ich dich...  - und erteile ihm den "Segen".
    Schweigen.


    "Advaita-Vedanta

    ist eine Philosophie des Vedanta, die davon ausgeht, das es im Bereich des Absoluten, d.h. als höchste Realität, nur 'Nicht-Dualität' (advaita) gibt. Damit ist die letztendliche Identität von Individualseele (jiva) und Überseele (brahman) gemeint. Der berühmteste Vertreter dieser Philosophie, die ihren Anfang in den Upanishaden nahm, ist Shankara. "
    http://wiki.yoga-vidya.de/Advaita_Vedanta
    Ja, finde ich auch...Nur darf man nicht den Fehler der radikal-einäugigen Nondualisten machen und glauben, mit der Individualseele sei das gemeine Ego gemeint. NOPE - die EINHEIT mit Brahman, dem "Vater" wird erst erfahren, a)wenn das gemeine Ego mal kurzfristig  beiseite getreten  bzw. b) dauerhaft durch die erlösende, reinigende und befreiende "Alchimistische Verwandlung" im  Individuationsprozess abgedankt hat. .
    Noch mal, weil es da häufig Mißverständnisse gibt: der Individuationsprozess macht aus dem konditionierten Roboter, der wir alle sind eine geheilte authentische Persönlichkeit, ein wirkliches unverwechselbares Individuum.  Mit Jiva, der Individualseele ist also nicht das unerlöste und unfreie "Individuum" gemeint, sondern der endgültig von seinen Unterdrückungsstrukturen befreite Mensch.
    .
    Je suis Shankara. Hier aus dieser Perspektive bedeutet das: Ich bin vom selben GEIST.  ICH BIN der GEIST, das Bewusstsein hinter den Namen.
    Mit dem Großen Geist, mit Gott möchte sich jeder identifizieren, da gibts nur selten Probleme für das Ego.  Bevor du dich aber nicht mit dem KleinGeist Adolf Hitlers identifizieren kannst, wirds auch nix mit dem Großen GEIST  h i n t e r  dem Namen Adolf Hitlers. Der Hauptdarsteller auf der Bühne des Lebens ist immer derselbe, der verbirgt sich hinter der Rolle von Hinz und Kunz genauso wie hinter der Rolle Adolf Hitlers. Nichts geschieht ohne Gottes Willen.

    Mit Hitler bin ich offenbar  noch lange nicht fertig. Meine Zeit im Allmystery-forum hat mich u.a. gelehrt, den Begriff Faschismus vom Nationalsozialismus zu isolieren und von innen heraus zu erfassen. Bert Hellinger, den ich selbst vor gar nicht langer Zeit noch für eine Braune Socke gehalten habe, bekommt langsam eine ganz andere Färbung. Bert Hellinger bezog das Haus A. Hitlers auf dem Obersalzberg... Was tut er da? Buße? Familienaufstellung? Why not!


    Nondualität

    Noch immer knacke ich an den "Kopf"-Nüssen, die Callida mir in der Hitlerdiskussion beschert hat. Auf den Punkt habe ichs noch nicht gebracht, aber eines ist sicher: das Problem ist nur solange ein Problem, weil und wenn das Nonduale BW vom dualen BW getrennt wird. Nur Theoretiker haben ein Problem damit bzw. glauben sie, dass es möglich wäre, vom nondualen zum dualen Bewusstsein hin und herzuschwingen, wobei das duale Bewusstsein/Weltbild mit seinen Dogmen seine volle Gültigkeit behält und  auch die Naturgesetze ihre Daseinsberechtigung weiterhin haben. So kann aber nur der Verstand denken, der mit diesem Weltbild/Ego noch immer identifiziert ist.  Fällt die Identifikation weg - d.h. ist Jiva mit Brahman eins - ist man in dieser Einheit auch jenseits der Naturgesetze. Die Frage, ob der Apfel vom Baum rauf oder runterfällt, taucht einfach nicht mehr auf... Es interessiert kein Schwein. Kuckuckuru  Roshi wie stets einfach und bündig: Wen kümmert's?!






    Ich lese:

    "Du kannst nicht über die Stille sprechen, ohne sie zu zerstören."

    Ja,klingt voll logisch, ne? Wenn der Egomind unter Stille die Abwesenheit von Lärm versteht, ist das sonnenklar. Die Stille im "Zentrum des Zyklons" ist aber nicht Abwesenheit von Lärm. Die "Stille" jenseits von Ego setzt man besser in Anführungszeichen, weil es keine Stille ist, wie der Verstand sie definiert, das Wort Stille ist wie jedes Wort, jeder Begriff nur Annäherung an das undefinierbare Sein jenseits der Sprache. Ein paar weitere Annährungen, annähernde Begriffe, die alle nur vom EINEN künden: Stille ist Frieden der Seele. Frieden ist Abwesenheit des Egos mit seinen Emotionen. Frieden, Stille = Gleichmut. Gedanken und Worte können diese "Stille/Frieden/Gleichmut" nicht mehr stören. Stille=Gewahrsein.  Das Gewahrsein ist kein Gewahrsein mehr, wenn Worte - der "Marktplatz"  das SEIN, die "Stille"  zerstören können. Jenseits des Jordans kann ein marktplatzkompatibles Gewahrsein nicht mehr durch Worte oder Gedanken zerstört werden.

    Die meisten solcher "WeisheitsSprüche" sind für die Tonne... die sollte man vergessen. ALLES sollte man "vergessen" (vergessen - auch dieses Wort ist nur Annäherung)...
    Hinter dem obigen Spruch steckt die alte nicht auszurottende Annahme, Nichtidentifiziertsein mit Gedanken sei gleich Nichtvorhandensein von Gedanken und Nichtwissen bedeute das komplette Vergessen des erworbenen Wissens. Irrtum! Irrtum! Irrtum! Am Ende ist der Baum wieder ein Baum und der Berg ein Berg... das ganz alltägliche Bewusstsein. Und dennoch... LOL!

    Wenn das Ego schweigt, spricht Gott... irgendwie muss sich ja doch die Kosmische Intelligenz ausdrücken. Leere IST zugleich Fülle. Da gibts kein Entweder-Oder...Wo vorher lineares Denken war, ist nun vertikale geistige Erkenntnis (Anschluss an den Ursprung/"Akasha"/Quelle der Weisheit und des kosmischen Wissens.) "CHAOS" beschreibt den zustandslosen Zustand m. E. noch am besten. Quantenschaum.



older | 1 | .... | 7 | 8 | (Page 9) | 10 | 11 | .... | 14 | newer