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Principia Lolosophia

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    Das Studieren Heil'ger Schrift
    hat schon so manchen Mind versypht!








    Meditation

    Vielen Menschen wären besser Achtsamkeitsübungen statt Leere- oder Weisse-Wand-Meditationen anempfohlen. Die dissoziationsfördernde "Ich bin nicht meine Gefühle, ich bin nicht mein Denken"-Meditation/Autosuggestion sollte man m. E. erst dann beginnen, wenn Achtsamkeit gegenüber aussen und innen einigermaßen autonom verläuft. Total kontraindiziert ist m. E. diese Art der Meditation bei Menschen mit Depersonalisationsstörungen oder "gefühlskalten" Menschen, die keinen Kontakt zu ihren Gefühlen haben.
    Es gilt primär immer, sich im Hier und Jetzt zu verankern. Achtsamkeit primär auf den Körper fokussieren, durch und mit allen Sinne. Sich erden.  Die Leute sind meist im Kopf und nicht im Körper.   

    Dasselbe gilt unbedingt auch für jede Art von Meditation. Gedanken beobachten, ok,  aber dabei sollte man nicht wegfliegen, d.h. die Achtsamkeit auf den Körper vergessen.
    Annahme und Achtsamkeit auf das, was ist... mehr brauchts nicht. Das ist schon die halbe Miete... Annahme ist die Basis der Transformation, die erfolgt aus nichts anderen der Annahme der Person wie sie im Hier und Jetzt ist.
    Den Schmerzvermeidungs-Pseudo-Spiri-Egomanen ist das personale Hier und Jetzt zu langweilig, deshalb fliehen sie in die Vorstellung, dass aus allem, was ihnen "erscheint" - sogar aus den Problemen, die ihr Mind gerade am basteln ist -  der liebe Gott/ES spreche.

    Die Annahme des Hier und Jetzt des kleinen Ich ist die Basis, - das Sprungbrett ins große JETZT des großen eigenschaftslosen ICH BIN.
    (Beim Schreiben dieser Zeilen hatte ich neben den WeisseWand-Meditierern u.a. insbesondere L.  vor Augen, der seit Jahren sein spirituelles Soll erfüllt... und dem ich zur Spannungsauflösung resp.  Erhöhung der Hingabebereitschaft einen Positionswechsel empfehle:  zur ENTSPANNUNG möge er sich bitte aus der vertikalen stockverschluchten MeditationsSitzposition in die horizontale Lage begeben und die Füllübungen nach Gurdjeff durchführen. Ist nicht schwer, erfordert nur ein paar Minuten täglich und automatisiert sich schnell.
    Sitzen kann er später immer noch, bzw. stellt sich das rechte Sitzen ganz spontan und jederzeit aus sich SELBST heraus ein. Da braucht es keine bestimmte Zeit oder eine bestimmte Körperhaltung mehr.

    Die Horizontale steht für die Person in Raum und Zeit/Linearität, die Vertikale für das Wahre SELBST/Ursprung/Ewigkeit, Anbindung an die Quelle.

    Wer die eigene Person, den Körper aus dem spirituellen Kontext herausgehommen hat, ist mit Gurdjeffübungen bestens bedient. Charles Tart hat mit Gurdjeff-Übungen gearbeitet, Ich kann seine Bücher bzw. die Übungen darin nur wärmstens empfehlen.
    To whom it may concern!





    Das Medium ist die Botschaft

    Nur wer "hellsichtig" ist,  kann diese Aussage verstehen. Was man allgemein so über Hellsichtigkeit zu wissen weiß und zu verstehen glaubt, ist Hokus Pokus aus dem Populärhandbuch des Magiers.

    Niemand kann nicht n i c h t  kommunizieren. Vor der Hellsicht kann sich deshalb niemand verstecken, weil man hinter die Namen und Wortes schauen  die Botschaft lesen kann, die  im Vordergrund verdeckt ist.
    Ein unbewußter Mensch verrät bzw. zeigt  sich mir durch seine Worte, seine Kleidung, sein Verhalten - auch im Forum durch die Art seines Schreibens.  Er  i s t  die "Botschaft" und ich kann sie dechiffrieren.
    Als der User X   mich im Forum fragt, worauf Wärme und Reibung beruht, w e i ß  ich dies nicht aus dem Gedächtnisspeicher des Schulwissens, sondern sehe in der Frage  und dem Fragesteller selbst die Antwort.  Seine Erwartungen... die  penetrante Art, Fragen zu stellen und auf Beantwortung zu bestehen, zeigte mir einen Menschen, der die Reibung sucht. Und Reibung beruht immer auf Nähe, Reibung entsteht durch Anziehung.  Ergo ist die Grundlage für Wärme und Reibung die Anziehungskraft.
    Das ging mir in kürzester Zeit durch den Kopf. Dann erst googelte ich nach, ob das stimmte. Und hätte ich keine "Bestätigung" gefunden, wäre es trotzdem so wie ich es "schaute"... was natürlich eine unstatthafte hypothetische Spekulation ist....LOL.




    Weltfrieden.

    So etwas wie einen Weltfrieden wird es niemals geben. Es gibt in dieser Welt kein Paradies zu errichten.  Spirituelle Sucher hängen in diesem Glauben oftmals fest und engagieren sich in der Welt für einen Frieden, der nur in ihnen selbst und aus sich SELBST heraus geschehen kann.
    Das Schaf wird niemals im Real Life neben dem Löwen liegen. Wer solches in der materiellen Welt verwirklicht sehen will frönt  tatsächlich "romantischen" religiösen Vorstellungen. Eine solche Auffassung von Spiritualität und diesbezügliche Aktivitäten in der äusseren Welt läßt sich ebenfalls in die Rubrik "Spirituelle Umgehung" einordnen.
    Wenn Jesus sagte: Laßt die Toten ihre Toten begraben, dann meinte er damit: Kehre um. Laß die Welt ihren gutbösen Gang gehen und kümmere dich nicht um die Welt und auch nicht um die Irrgläubigen , die glauben, den Frieden in der äußeren Welt zu schaffen, die Welt retten zu müssen. Sie wissen nicht, was wahrer Friede, wahre innere Freiheit ist. Kehre um, Kehre dich ab von der Welt, kehre  dich zu MIR.. sagt Jesus als das WAhre SELBST in jedem Menschen, wenn man der inneren Stimme zu lauschen gelernt hat.



    Leben in der Gegenwart

    Ich stelle immer wieder fest, dass mir von längeren Telefongesprächen die Augen wehtun. Das kommt wohl davon, dass man ja immer durch die Erzählung des anderen gezwungen ist, sich Vorstellungen zu machen, Bilder,  - etwas, das für mich mittlerweile immer anstrengender wird ... Anstrengend ist es auch, wenn ich generell Dinge aus der Vergangenheit repetiere und z.B. erzählen will, was ich getan oder erlebt habe. Es gelingt mir nurmehr sehr schlecht, die dazu nötigen Vorstellungen zu erwecken und zu halten.... Alles, was mein Vorstellungsvermögen übermäßig strapaziert ist anstrengend und reißt mich aus der Gegenwart. Und so komme ich ins Schlingern und Stocken und es drückt auf meine Augen und meine Zunge zerfranst... rpflllzpflll...




    Zeitlos

    Ich höre im Eiscafe im Vorbeigehen einen Gesprächsfetzen:
    "Die ist ja total durch den Wind, die weiß nicht mal, was fürn Wochentag wir haben".
    Der könnte glatt mich gemeint haben...LOL.  Diese Art von WeltWissen muss ich mir jeden Tag aufs neue erwerben, lol,  und ich verliere es sofort wieder. Je nachdem, was ansteht, muss ich manchmal einige Male auf dem Kalender nachschauen, weil ichs nicht behalten kann. Ich habe immer Sonntagsgefühl, FEIER-Tag. Ich fühle die Zeit nicht mehr vergehen, für mich ist sie stehengeblieben."Null-Punkt". Himmel, ich brauche dringend einen Wecker, damit ich meine Termine wahrnehmen kann...
    Wie oft passiert es, dass ein Mensch, der in der Zeitlosigkeit lebt, für verrückt erklärt wird? Ich erinnere mich an meine Ängste, wenn Schattenprozesse anstanden - da vergaß ich auch alles, woran sich sonst der normal-pathologische  Verstand festzuhalten beliebt. Zeit und Raum.



    Während des pers. Transformationsprozesses auf eine höhere Stufe wechseln die Sichtweisen ständig von der personalen zur transpersonalen Sichtweise. Ich erkenne  einerseits, dass wir alle Opfer sind und andererseits alle Täter. Ich erkenne die Einheit von Opfer-Täter. Und ich  erkenne, dass weder das Opfer noch der Täter eine Verantwortung für sein Handeln trägt. Auf der nächsthöheren Stufe der Erkenntnis gibt es weder Täter noch Opfer - jetzt ist die personale Transformation ins Transpersonale eingegangen und "aufgehoben".
    Das bedeutet für den EgoMind eine außerordentliche kräftezehrende "projektive" Verwirrung, die sich erst auflöst, wenn sich am Ende des Erkenntnisvorgang alles im  Paradox auflöst und nicht weiter nach Verstehen gesucht werden kann.

    Wenn ich sagte, es gibt bei mir nichts mehr zu verdrängen, weder Gedanken noch Gefühle, dann liegt das nicht zuletzt daran, dass ich der üblichen Ego- Emotionen nicht mehr fähig bin. Wie soll ich etwas verdrängen, wo NICHTS ist? Die Gedanken sind ja deshalb leer, weil ich sie nicht mehr mit Emotionen versorgen kann.



    Hier und Jetzt

    Bevor man Bewußtsein für das Überpersönliche erlangt, muß man erst einmal Bewußtsein fürs Persönliche haben. Was ich in den spirituellen Foren zumeist wahrnehme, sind spirituelle Konzepte, die das Hier und Jetzt der Person völlig ausschalten. Wer aber die Basis nicht hat, hat sein Haus auf Sand gebaut und lebt in einem spirituellen Vakuum.



     Gefühle

    Mein Therapeut fragte mich früher des öfteren, was ich JETZT fühle. Ich konnte ihm nie eine Antwort geben. Er verstand das nicht, interpretierte es als Abwehr. Ich wiederum fühlte mich unfähig, gefühllos, therapierenitent, schuldig...
    Heute bin ich gewahr, dass es unmöglich ist, im Hier und Jetzt etwas zu fühlen.
    Ich habe früher auch geglaubt, dass man  n i c h t   nichts denken könnte - was für ein Irrtum.



    Nichtzweiheit 

    Die Einheit ist sowohl Leere als auch Fülle. Dass in der nächsthöheren Transformation weder Leere noch Fülle noch Fülle ist, ist ganz einfach der Tatsache gedankt, dass es "darüberhinaus" - jenseits der Zweiheit/Trennung  in Leere  u n d  Fülle   keine Sprache mehr gibt für das Paradox, dass in der Einheit die Leere zugleich auch Fülle ist. NICHT ZWEI! Wenn man nämlich sagt: Das Eine ist zugleich auch Alles, dann spielt hier immer noch eine Vorstellung des Verstandes mit  hinein (von Alles). Der Verstand kann gar nicht anders, als sich Bilder machen und schreckt auch nicht vor Vorstellungen wie "Nichts" oder "Leere" zurück, LOL!
    Nirwana und Samsara ist EiNS.



    Lebenserfahrung

    Auch wenn man erkannt habe, dass die eigene Lebensgeschichte, alle Erfahrungen niemals geschehen sind, dass es die Person eigentlich nicht gibt, darf man daraus nicht schließen, dass jegliche Lebenserfahrung für die Katz ist. Meine sich langsam entwickelnde "Hellsichtigkeit" beruht nicht zuletzt auf dieser Lebenserfahrung...Nicht zu vergessen auf der Identifikation mit allen Wesen, wie sie im Individuationsprozess geschah.
    .



    Ziran -  Hi,  Schatzo, 

    Kurz nach dem doch etwas schwachen Auftritt von Schildkroetin betritt Ziran die Allmy-Bühne.Thread: Spirituelle Umgehung.  Gleich mit seinen ersten Beiträgen beginnt er mit samtpfotiger Tücke seine nihilistische Zersetzungsarbeit. Der Scheinheilige.

    Das Medium ist die Botschaft. Das bedeutet, ohne sich dessen  bewußt zu sein,  spricht das Verhalten/Sprache eines Menschen die Wahrheit, seine Wirklichkeit aus ...   Der Fragende selbst inszeniert sich unbewußt  als die Antwort, nach der er fragt...
    Fredos erste  Beiträge schon  sprechen die Sprache bzw. zeigen die Syptomatik der spirituellen Umgehung, die er leugnet.
    Oops - wohin ist er denn jetzt entschwunden?
    James Bond: "So kennen wir dich.".. . Kurze Zeit später  ist der Konterrevolutionsführer Ziran alias Fredo von der Allmy-Antiterror-Abteilung seiner Majestät einmal mehr aus dem ForenVerkehr gezogen.
    Und wieder einmal fragt man sich:
    Wer ist der schmutz'ge Schänder, sprich!



    Nach Fredos Ansicht gibt es weder einen Pfad noch eine WAhrheit... schon der, der solche Begriffe benutzt, ist ihm höchst hybrisverdächtig...  Der Guru, dem er anhängt, erzählt ja auch in seinen Büchern, es gäbe keine Wahrheit oder wahre Wirklichkeit. Die Wirklichkeit des Hintergrundes hat der wohl noch nie erfahren. In Wahrheit sind die Anhänger weiterhin  dem Vordergrund verhaftet, das heißt, sie sind weiterhin in der Täuschung befangen,  man glaubt weiterhin an die Phänomene und Erfahrungen (Maya) mit dem einzigen Unterschied, dass man den "Erscheinungen" das Prädikat einer fiktiven Leere und des NICHTS verliehen hat.
    Diese Leute entbehren der Tiefe, der Er-INNERung, deshalb können sie die Wirklichkeit hinter den Dingen nicht schauen.

    Ich lerne mehr und mehr hinter die Vordergründigkeiten zu schauen. Die "Clairvoyance" bildet sich immer stärker aus. Ich traue meinen ersten Eingebungen inzwischen total, obwohl sie mir manchmal immer noch durch die Lappen gehen, wenn ich beispielsweise mit Vordergründigkeiten beschäftigt bin.  Wenn mir z.B. beim Gedanken an einen bestimmten  Menschen spontan eine "Vision" von Mondlichtbaden in einem Weiher aufleuchtet, dann verdränge ich das nicht mehr oder weise ich das nicht mehr als kindischen Blödsinn zurück, sondern nehme das ernst und als Wahrheit an.

    Als ich den Tip an den Betreffenden weiterreiche, erscheint promptly die Abwehr (Rationalisierung) :Mondlichtbaden nachts in einem Weiher? (Tenor: Was'ne Zumutung aber auch... )viel zu nass, zu dunkel, zu spät...  Ich mach schon genug spirituelle Übungen...
    So der Ja, -aber-Geist.
    Man will ganz einfach die kleinen Schritte nicht gehen, zu banal, zu einfach... Mondlichtbaden ist wohl nur was für kleine Mädchen oder für "Pussys"?...Aber im Fitness-Studio die Muskeln stärken und härten und damit die Anspannung noch erhöhen,  für so etwas haben die Kerle Zeit und Muße. Muskelspiele. Alles wird "geleistet", auch die Meditation. 
    LUST statt Leistung, Bub!

    Es ist immer dasselbe: Ich kann noch so oft erklären und  erklären und erklären, warum die Heilung der Seele nicht über den Kopf, sondern über den Körper verläuft  - Ja, aber... 
    Ich bin keine Therapeutin oder Heilerin, ich erwarte nicht von dem Betreffenden, dass er meinem Einfall folgt. Allerdings darfst du  von mir auch nicht erwarten, dass ich mich deinen Belangen weiterhin mit Interesse zuwende. Versuchs mal in der 12-Schritte-Liga. Zurück auf Los.




    Unmoral vs. A-Moral


    Kriminelle Energie bemächtigt sich nicht selten auch der Spiritualität. Auf dem Marktplatz der spirituellen Eitelkeiten kommt es wohl auch vor,  daß Gurus oder Lehrer die A-moral jenseit von Ego mit der Unmoral des gemeinen diesseitigen Egos verwechseln. Osho warf man Steuerhinterziehung vor. Lag das in seiner Absicht? Wenn ja, dann war es sein Ego, was ihn davon abhielt, dem Kaiser zu geben, was des Kaisers war. Wer in betrügerischer Absicht den Staat beklaut, ist nicht a-moralisch, sondern handelt unmoralisch. Jede Absicht, jede Nützlichkeitserwägung, ganz gleich, ob es sich um einen guten oder bösen Zweck handelt, ist Eigenwille,  Ego. Ob ich für mich oder für andere die Reichen bestehle oder den Staat betrüge, ist Jacke wie Hose. Der Zweck heiligt keinesfalls die Mittel. Der Guru oder spirit. Lehrer, der von der Stütze lebt und unversteuerte Spendengelder  oder andere Einkünfte z.B. aus Schwarzarbeit  (Workshops usw.) anhäuft, weil er glaubt, die Spiritualität müsse durch den Staat besonders honoriert werden und wo er das nicht tut, wäre Selbstbedienung ein probates Mittel, ist ein unmoralischer Betrüger, der gegen das Allgemeinwohl handelt. Da mag er noch so sehr die gnadenreiche A-Moral aus dem Jenseits herbeirufen, um seine Handlungen zu verbrämen und zu rationalisieren.

    Die Moral zu transzendieren heisst nicht,  die Moral  zu nullifizieren und außer Kraft zu setzen. Es heißt einfach nur, nicht mehr mit der Moralkonditionierung identifiziert zu sein. Man achtet die Moral und die Gesetze und verstößt nicht mutwillig und zielstrategisch gegen sie. Was nicht bedeutet, dass man schafsgehorsam ist und ab und an nicht  die eine oder andere (Zwangs-)Vorschrift spontan übergehen könnte. Ich gehe immer noch bei Grün über die Kreuzung, wenn kein Auto in der Nähe ist. Ich lehre immer noch den einen oder anderen den "Morus", wenn der den Unterschied zwischen Gut und Böse nicht kennt... ich gehe nicht vorbei, wo einem Menschen Unrecht getan wird, nur weil ich mich außerhalb von Gut & Böse weiß.
    Um den Staat zu hintergehen, dazu braucht es schon eine plan- und zielstrebige Absicht, die auf eine sorgenfreie Zukunft hinzielt. Da fehlt es ganz eindeutig an Gleichmut und Gelassenheit nach dem Motto Jesu: Sorget nicht für den nächsten Tag... Und wer nicht nur den Staat ausnutzt, sondern auch  seine ehrenamtlichen Mitarbeiter als Diener des Guten Zwecks  finanziell und emotional  ausbeutet - alles in Gottes Namen oder für  die Verbreitung der Lehre -  der hat als spirit. Lehrer für mich jegliche Glaubwürdigkeit verloren.

    Was im großen dabei rauskommt, sieht man ja an der  Mutter Kirche, die beutet ihre Schäflein und den Vater Staat sozusagen staatlich-anerkanntermaßen bis heute aus.



    Pseudo-Advaita

    Im Christentum glaubt man, dass der Mensch auf seine persönliche Selbstverwirklichung zu verzichten habe,um die wahre SELBST-/Gottesverwirklichung willen. Deshalb artete die christliche Mystik nicht selten in SadoMaso-Mystik aus.
    Das Pseudo-Advaita tut im Grunde genau dasselbe, wenn es die Person als null und nichtig erklärt und jede Entwicklung leugnet.  Man versteht auf beiden Seiten das Paradox nicht, was heißt: die persönliche und die überpersönliche Selbstverwirklichung gehen Hand in Hand, wo Hingabe stattfindet.



    Nirvana

    Ich bin nicht nur von allen Leiden, sondern auch von allen Freuden befreit.
     Param advaita bedeutet in meiner Auffassung nichts anderes als  Nirvana. Jenseits des siebten Himmels.(nach und nach wird der babylonische Turm abgebaut... die babylonische Begriffsvielfalt für das EINE.)



    Heilige Schriften

    Es ist die  allzugroße Verehrung der Heiligen Schriften, welche  die SELBSTverwirklichung bzw. Gottesverwirklichung für den  Menschen in weite Fernen rückt. Die Idealisierung. Solange ein Buddha oder ein Jesus als Gott oder wie ein Gott  verehrt wird resp.  als ein unerreichbares Ideal vergottet wird, sind diese Schriften eher ein Hindernis für den Sucher.  Die Personifizierung der Archetypen ist ein weiteres Hindernis. Der normale Mensch hält nun mal die Symbole für die Wirklichkeit.
    Solange ein Mensch spricht: "Der Buddha sagt..." oder "Jesus hat gesagt..." und sich dabei nicht bewußt ist, dass er SELBST es ist, der da "sagt", ent-äußert er die Buddha-Natur bzw. das Christus-Selbst. Er setzt sie aus sich heraus, statt sie zu verinnerlichen.
    Es ist die übergroße Ehrfurcht vor den Symbolen, die Überhöhung, die Heiligung...
    Wenn ein Mensch das erste mystische Verständnis für die Schriften bekommt, d.h. wenn er sie von Innen heraus zu verstehen beginnt, beginnen die Schriften auch ihren Wahren Sinn zu verWIRKlichen. Innen wie außen. Lebendige Wahrheit.



    Schattenintegration

    heißt, zu Lebzeiten durch die reinigenden Stadien des Bardo Todöl zu gehen.


    Attribuierungsstil

    Dazu gehört u.a. auch, dass man sich alles Gute, was geschieht selbst zuschreibt und die unangenehmen Dinge den anderen.



    Wiedergeburt

    Als ich an jenem Morgen - nach der Nacht im Feuer -  im Herbst 2011 aufwachte und die üblichen morgendlichen Ekelreaktionen auf mich und mein Umfeld ausblieben...  als ich erstaunt dieser (emotionalen) Leere und des weiten Raums in mir gewahr wurde, dachte ich nicht: Hey, ich bin wiedergeboren. Juchhu, der große Durchbruch ist da... (die "großen Durchbrüche" hatte ich früher, und ich war damit immer im Irrtum).
    Ich habe auch nicht gedacht: wie leer es in mir ist. Oder dass ich nun "Niemand" bin...Ich habe nicht mal gedacht,  dass ich mich frei fühle. Die Worte und die Deutung für den sonderbaren Zustand kamen mir erst nach und nach... Ich lief wie in einer Trance herum, aus der ich nie wieder aufwachen würde... nicht einmal verwundert war ich. Ich beobachtete und registrierte...
    Alles, was ich über mich und meine psychospirituelle Entwicklung schreibe, kam mir erst später, manchmal fand ich die Worte für das Erfahrene sogar erst nach vielen Jahren.
    Ich habe weder gewußt, dass ich Schattenprozesse durchlaufe, noch bemerkt, dass ich so etwas wie buddhistische "Achtsamkeit übe". Alles, was ich wußte war, dass ich mich und mein Verhalten, Fühlen und Denken im Hier und Jetzt beobachte...  das war kein neutrales Beobachten, das war gar nicht möglich, weil ich am Anfang immer mit meinen PseudoGefühlen und second-hand-Gedanken identifizierte... Zunächst ging es also darum, die Gefühle und das tabuisierte Denken aus der Verdrängung zu befreien und mich mit eben diesen authentischen Gefühlen zu identifizieren. (Transformation von Pseudo zu Authentizität). Erst darin liegt die Möglichkeit des Transzendierens, des "Darüberhinausgehens":

    Transformation im Individuationsprozess -
    1. Schritt : Ich bin  n i c h t   meine (Pseudo)-Gefühle. (Desidentifikation vom falschen Ich)

    2. Schritt: Ich  b i n   meine (authentischen) Gefühle. (Identifikation mit dem authentischen Ich/ Erkenntnis von Gut & Böse)
    3. Schritt: Ich bin  n i c h t   meine (authentischen) Gefühle (Desidentifikation von geheiltem Ich/ Gut & Böse-Polarität)
    4. ICH BIN

    Vorsicht, diese drei Punkte sind nicht als  Handlungsanweisungen zu verstehen! Wenn ich hier von Schritten spreche, heißt das nicht, dass man diese "Schritte" willentlich "machen" kann.  Was ich hier beschreibe ist eine retrospektive Schilderung (m)eines Prozesses, in dem alles von SELBST geschah.  Diese Transformation wurde von mir  wie eine einzige Bewegung erfahren.


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    Spontaneität

    Ich ertappe mich beim Anhören des immerwährendes  Streites meiner Nachbarn dabei, wie ich mir vornehme, ihnen bei Gelegenheit zu sagen, sie möchten doch, wenn schon nicht an sich, doch an ihre kleinen weinenden Kinder denken, wenn sie sich ständig nur anschreien und womöglich noch schlagen.
    Früher hätte ich mir fest vorgenommen, dies bei der nächstbesten Gelegenheit zu sagen. Ich hätte meine Aktion vorausbedacht und in GEdanken geübt und meine Empörung und Betorffenheit aufrecht erhalten.
    Später erkannte ich, dass es nicht nur immer anders kommt als man denkt, sondern auch, dass in dem Moment, wo ich mich mitfühlend in meinen Gedanken mit den Streitenden usw. identifiziert habe, die Aktion schon getan war. Was ich in GEdanken und meiner Vorstellung tue, ist getan! Mehr bedarf es nicht. Alles, was ich  voraus plane, an dies und jenem mir vornehme, ist nicht mehr spontan und deswegen ist es tot. ES geht niemals darum, etwas in der Realität umzusetzen - das JETZT entscheidet immer!
    Wie oft fühlte ich mich feige oder "daneben", weil ich das, was ich mir so toll vorgestellt habe und quasi für die nächts Gelegenheit eingeübt hatte,  bei dieser "nächsten Gelegenheit" nicht mehr auf die Reihe brachte.  Man steigt nicht zweimal in den selben Fluß!


    Jesus

    ging nicht zu den Großkopferten, den intellektuellen Eierköpfen, -  den herzlosen verkopften Schriftgelehrten, zur Elite der rechtschaffenheitsversüffelten Pharisäern, -  die viel von Gott  resp. Spiritualität wissen, aber eine moralistische Religion aud dem GEIST gemacht haben;  um seine Botschaft zu verbreiten,  ging er zu den Sündern und Zöllern,  den Armen, den Säufern und Huren, d.h. den Leidenden, denjenigen, die bereit waren, sich verändern und heilen zu lassen.
    In die heutige Zeit übertragen bzw. auf den spirituellen Marktplatz sind die "Schriftgelehrten", die Pharisäer all jene, die nach dem Buchstaben, den Zitaten spiritueller Autoritäten, der Tradition anhaften und allzuhohe Ehre  erweisen.
    Auf dem spirit. Markt  ist das Ego, was auf sich hält, bestrebt, zur spirituellen Elite zu gehören, Eindruck mit bekannten Namen zu schinden und an den Satsangs und Events der erlauchten Gesellschaft teilzunehmen und wenn möglich, auf You Tube zu verewigen.



    Meditation

    Ich habe nie regular und diszipliniert nach Vorgaben meditiert. Ich hatte es mir nur generell tagsüber zur  Gewohnheit gemacht, meine in die Ferne schweifenden Gedanken immer wieder in die Gegenwart zurückzuholen.


    Tilt

    15.08.2014: Wenn ich dem Erkenntnisvorgang folge und es kommt der Augenblick, wo sich alles im Absurdum bzw. Paradox aufzulösen beginnt, dann "tiltet" der Verstand, er gibt den Geist auf; neulich beschrieb ich diesen Moment  auf Escher-Art: als würden sich zwei rechte Hände die Hand reichen.
    Heute morgen wachte ich um 2 Uhr nachts auf und mir kam das UGK-Zitat aus Nitya's Blog in den Sinn, an dessen verwirrende "Katzenschwanzbeißigkeit" ich gestern abend noch herumkaute und da fiel mir der Zen-Koan ein: Hörst du das Klatschen der einen Hand? Heureka! Yipppiiiieeee! Das ist es! Genau. Dieser Koan scheint mir genau diesem Tilt-Moment zu entsprechen. Nichts anderes kann damit gemeint sein.
    Und so geht es mir in einem fort: ich erkenne von innen heraus, was die Heiligen Schriften, die Schriften und Worte der Meister mit ihren Worten meinten.
    Das UGK-Zitat mit dem diesseitigen Verstand gelesen, scheint eindeutig zu sein.  Wer aber die jenseitige "Letztgültige  Erkenntnis" an sich erfahren hat, dem ist es ein unlösbares Verwirrspiel. Eigentlich ist es Jacke wie Hose, woran der Verstand zerschellt, an purem Blödsinn oder am Heiligen Paradox.


    Lasker & Ich

    werden als ein Duo gesehen - von manchen gar als "Devlish Duo". Das war mir nicht immer recht.  Zu Anfang unserer Bekanntschaft leistete ich noch ein wenig Widerstand - ich wollte keine Bekanntschaft, ich wollte nicht sprechen, nichts hören, ich wollte weiterhin allein für mich stehen und nahm an, eine persönliche Bekanntschaft raube mir meine Kraft. Inzwischen aber machte ich die Erfahrung, dass sie mich in keinster Weise beeinträchtigt  - weder nimmt noch gibt mir die Bekanntschaft mit Lasker etwas.
    Es ist eigentlich auch keine "Bekanntschaft", weil sie primär nicht auf persönlichen Bezügen beruht, sondern von überpersönlichem geistigem "Interesse" bestimmt ist - von REINEM Spaß  und REINER Lust...
    he he he da lacht das Kind!




    Ich habe dich schon verstanden.

    Du hast ein Konzept vom Sein, glaubst aber, das Sein finde ohne dich außerhalb von dir statt. An die Verwirklichung vom Sein/Sei-en glaubst du aber nicht. Das Tun des Willens Gottes, des Tao, Wu wei - das Fließen überläßt du Buddha und Jesus.
    Ich wünsche dir, dass du deine Widerstände gegen  Buddha, Jesus und die Weisheit  - DEINE wahre Natur! -  bald überwindest. Wie ich das sehe, wird das erst dann geschehen, wenn du gar nicht mehr anders kannst, als aufzugeben,  - dann, wenn dich das Leben zerbrochen hat und du in deiner Verzweiflung gar nicht mehr anders kannst, als den Geist (desWiderstands) aufzugeben. So ist es mir geschehen und so wird es auch dir...
    Nichts ist der Auflösung des Egos und der spirituellen Entwicklung so förderlich wie ein gebrochenes Herz.


    Selig sind die Armen...

    Ein armer Mensch kann nicht wählen, er kann nur den Notwendigkeiten gehorchen. Darin liegt Krankheit und Chance. Den Notwendigkeiten widerstandslos zu folgen heißt dem Willen Gottes folgen.


    Pseudo-Advaita

    http://satyamnitya.wordpress.com/2011/09/22/rupert-spira-die-akzeptanz-des-zuruckweisens-der-aktuellen-situation-ist-pseudo-advaita/
    Als ich nach der Skala des BewußtSCHEINs suche finde ich Rupert Spiras Ausführung über Pseudo-Advaita, gleichzeitig einen Verweis auf Nitya's Blog.
    Ich finde u.a. den Begriff des Pseudo-Nirvana

    http://www.lebensentfaltung.com/Vortrag-Spirituelle-Krisen.pdf


    Unter Verwirklichung des  Seins

    verstehn viele von den Spiritanten offensichtlich die Ups & Downs von Schmerz und Freude usw.  also die Annahme  oder das Beobachten der Gegensätze, Polaritäten..., der (Pseudo-) Gefühle: Wut kommt, Wut geht... Freude kommt, Freude geht. Ärger kommt und geht,  Liebe  kommt und geht wieder... jetzt bin ich dies, dann bin ich das...
     Jop - ALLES DIES GEHT VORÜBER!
    Das ist ok und eine gute Übung, weil es die Vergänglichkeit aller "Erscheinungen" anzeigt -
    das "Leben eben", wie es dem vergänglichen Ich erscheint. Hier werden den Erscheinungen des Egos mit seinen Eigenschaften als Vergängliches beobachtet. Das ist ok, nur dass man dieses "Leben eben" nicht neutral beobachten kann, solange man mit dem Ego identifziert ist und dazu dieses "Leben eben" für   d a s   LEBEN an sich hält, als das einzige, was es gibt!
    Annahme der persönlichen Befindlichkeit im Hier und Jetzt ist die BAsis, auf der alle weitere Spiritualität aufbaut. Aber anzunehmen, das sei der ganze Kuchen, ist Resignation.

    Statt sich von der persönlichen Befindlichkeit zu dissoziieren, wie man das tut, beim Versuch des Egos, auf neutrale Art wahrzunehmen, ist Annahme der Befindlichkeit die Aufgabe. Annehmen, statt verdrängen.
    Es gilt, aus dem Gut&Böse-Zirkus - der Identifikation mit  Polaritäten und Gegensätzen ganz  auszusteigen, statt sie heiligzusprechen als "das Leben eben"... wie man das mancherorten so lesen kann.
    Das ist keine theoretische Ausführung - ich rede immer aus eigener Erfahrung.  Ich erwarte von niemandem, mir zu glauben - ganz im Gegenteil, LOL!


    Notiz zu XX

    Spiri- Klugschnack... wirr...  Glaubt nicht an Befreiung und Erlösung und an die meine schon mal gar nicht...,  führt Jesus und Buddha einerseits im Mund, um sie andereseits sofort wieder auszuspucken... fühlt sich von meinem Hinweis auf Bedürftigkeit herabgewürdigt und der Minderwertigkeit verdächtigt.  Sie merkt nicht, dass sie das, wessen sie mich bezichtigt, ganz offen selbst praktiziert: Zu wähnen, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein.
    Sie erscheint v.a. immer dann, wenn ich mich "hybride" als "erleuchtet" (in all seinen Synonymen) bezeichne. "Ich bin durch" war mein letztes lasterhaftes Synonym. Schwupps und schon erschien sie auf der Threadbühne und ging stante pede in den Clinch, wobei sie mir (ihre eigenen) Konfrontationsgelüste vorwarf...  (mein Hinweis auf den Mangel... "Minderwertigkeit" usw.) XY eilte herbei, gab Schützenhilfe und Applaus. XY ist  von ähnlicher Struktur  und ebenfalls immer auf scharf auf der Lauer auf meine hybriden "Selbstdarstellungen".
    Herzverrammelt und verschlossen,  rigide selbst- und fremdbegrenzende Glaubenssätze. Gut/Böse -Konfusion. BW 150, Hauptcharakterzug: Stolz


    Bardo Todöl


    Da glaubt man sich schon als neuer Mensch, wenn man nur einmal diese Regionen von weitem gesehen hat. Schamanistische Rituale, Tranceführungen durch den Bardo ist nicht gleich sterben, Folks!

    http://www.sein.de/spiritualitaet/bewusstsein/2012/erwachen--was-ist-das.html



    Johannes


    Wenn der Johannes-Archetyp in dir erwacht, wenn du  - im übertragenen symbolischen Sinne - entspannt und hingebungsvoll an der Brust Christi  (des Wahren SELBST) ruhst, dann eröffnet sich auch für dich die "Geheime Offenbarung".
    Die Offenbarung eines jeden Menschen beginnt mit dem Aufwachen des Dritten Auges, des Gewahrseins. Das erste Blinzeln, der erste Lichtschimmer... das Lauschen auf das "Wort Gottes", das Ohr am Herzen Jesu...

    Ich schrieb alles auf. Ich mußte schnell sein, weil mein Erkennen noch nicht ausgereift war und mir alles, was sich mir zeigte bzw. "offenbarte", wie ein Traumfetzen sogleich wieder entglitt. Meine inneren Ohren waren immer aufgestellt. Und nach und nach gelang es mir, den Ariadne-Faden zu greifen, den Roten Faden, der mich mit meiner wahren Natur verband, nicht mehr so schnell zu verlieren. Jeder kennt das: Du wachst aus irgendwelchen Gründen aus einem schönen Traum auf - vielleicht weil du auf die Toilettte mußt, oder der Wecker klingelt -  und weil der so schön war, legst du dich noch mal in dieselbe Lage, machst die Augen zu und hoffst, den Faden wieder aufnehmen zu können. Das gelingt in den seltensten Fällen... Genauso ist es mit dem Ariadne-Faden - sobald du nach ihm haschst, entzieht er sich dir. Offenbarung, geistiges Erkennen ist nur dort, wo das Denken aufhört.
    In immer größerer Klarheit offenbarte sich  mir die Wahrheit, die relative Wahrheit des kleinen Selbst/meiner Person ebenso wie die absolute Wahrheit des Wahren SELBST. Selbst- und SELBSTerkenntnis gingen hand in hand. (Die Klarheit ist deshalb "größer", weil sich der Fokus des Gewahrseins vergrößert).

    Das Aufschreiben war mir wichtig, ein Muß, eine Umsetzung in Materie...in Worte, in Sprache... "divina ratio"... Ich hätte es für eine Mißachtung meines Unbewußten (Gottes) gehalten, nicht aufzuschreiben, was ich vernommen, geschaut hatte. Um so aufmerksamer ich hörte, um so folgsamer ich alles aufschrieb, umso mehr sprudelte die Quelle und der Lichtlein wurden immer mehr. Wenn ich unterwegs war, hatte ich immer etwas zu schreiben dabei. Ich habe unzählige Hefte und Kladden gefüllt, handschriftlich, anders ging es nicht, mit einer Schreibmaschine schien ich keinen Zugang zu bekommen. Ich schrieb mit Tinte und nach einiger Zeit nahm ich meine Hefte, tauchte sie in Wasser und liess die Schrift sich vollkommen auflösen... Das war eine Art Loslassen, ich schaute niemals mehr zurück... aber es war teilweise auch die Angst dabei, dass fremde Augen lesen könnten, was ich so  an "Verrücktheiten" schrieb. Herodesängste. (Sie machen mich tot).
    Später schrieb ich "nur für heute", das heißt, das, was sich mir am Tage geoffenbart und niedergeschrieben hatte, löschte ich am Abend wieder aus. Keine Reste. Jeder Tag ein neuer frischer Tag ohne Anhängen an vergangene "Offenbarungen".
    Heute spielt es keine Rolle mehr, ich schreibe immer noch, aber in die Tastatur des Computers, und es nimmt mir nichts und gibt mir nichts. Meine Notizhefte schmeiße ich unzerrissen in den Müll.


    Verliebt

    Es ist immer wieder zu beobachten, wie sich Menschen, die sich für hochspirituell halten - (für absichtslos, gleichmütig, "Niemand" usw. ), dennoch nicht damit aufhören können, sich über den Zustand  der Welt und ihr Elend immer wieder zu empören. Auch O.v.B.  scheint mir solch ein schwerer Fall: immerzu die weisen Sprüche der alten und neuen Meister auf den Lippen, dazu seine (welt-) klugen Kommentare und Fragen ... Völlig unbewußt ob seiner Identifikationen, steht  das Gutmensch-Ego hier in voller Blüte und gebärdet sich  ohne Ende betroffen, entrüstet und empört über die Schlechtigkeit der Welt.
    Bei O.v.B.  heißt das "Hinschau'n" und er verteidigt sein "Hinschaun" - ja, er will sogar, dass alle, sogar die Kinder "hinschau'n." Obwohl er gerne werden will wie ein Kind...
    Nur - wo schaust du denn hin, wenn du "hinschaust"?  Für dich und viele andere bedeutet das "Hinschau'n", in die Zeitung gucken, auf den Fernsehschirm schauen und sich alltäglich den  immer gleichen Dreck reinzuziehen, der sich auch in der Zukunft nicht ändern wird: Krieg, Greuel und Katastrophen. News.  Das ist der Stoff, aus dem die Träume des Egos sind!
    O.v.B. ist ein spiritueller Verführer, in seinem Herzen ist er ein linker Polit-Agitator.
    So lange er glaubt, dass es wichtig sei, "Hinzuschau'n" auf das Elend in der fernen Welt, irgendwo auf Ab-Bildungen von Afrika, Syrien, Gaza usw. solange wird er blind für den konkreten Nächsten sein.
    Und weil er seine Bestimmung darin sieht, Moral, Empörung und Betroffenheit aufrecht zu erhalten und diese Haltung weiterzugeben, indem er ihr einen spirituellen Anstrich gibt, wirds nix mit der Evolution.
    Die Gutmensch-Falle."Spirituelle Umgehung".



    Aussteigen

    aus der "Maschine", die die Welt bedeutet,  wollte R. Balsekar seine Anhänger lehren, las ich neulich. Wie es aber aussieht, haben sich seine Jünger uva.  in der Ego-"Maschine" mit eleganter Resignation häuslich und dauerhaft eingerichtet. Cooles Posing, Folks!
    Ums Aussteigen geht es, aber das kann man eben nicht mit "Oxford-Englisch und klugen Advaita-Reden", aussteigen heißt, den Klebstoff der Identifikation zu lösen und das Lösemittel ist Gewahrsein!
    Statt "Hinschau'n" nach Draussen das "Hinschaun" nach innen... Mit Achtsamkeit und Bereitschaft wird dann  der O.v.B. und all jene, die sich von ihrem Guten Ich noch nicht verabschieden können, irgendwann erkennen, dass sie bei ihrem  "Hinschau'n" nirgends hin als ins eigene Hirnkastl schauen. Das Ich als die sog.Welt  -  Konstrukt und Projektion der eigenen (kollektiven) Vorstellung und des Willens.
    Niemand da, es gibt nichts da draussen. NICHTS. NIEMAND. KEINER DA. Wie innen so außen.
    Und dennoch,sei gewiss, dass du nicht wegschaust, wenn dir das menschliche Elend in deinem   N  ä c h s t e n   im konkreten Hier und Jetzt begegnet, statt in der Vor-stellung eines Hungernden in  f e r n e n   Kontinenten.




    Absolut

    Da redet man in "klugem Hochdeutsch" höchst gottesgelahrt  vom Nichts und vom "Absolut" als wenn das was besonders Exklusives wäre.
    Was glaubt man denn, was die Absolute Wahrheit sei? Irgendetwas außerhalb von ihnen?  Viele sind überzeugt davon, dass ein Mensch niemals der absoluten Wahrheit gewahr werden könnte. Das sind dieselben, die nicht daran glauben, dass Befreiung von Leiden möglich ist. Komisch, sogar bei ausgesprochenen Nihilisten kennt nur "Gott" die absolute Wahrheit. Und der Mensch, der von sich sagt, er wisse, was  absolute Wahrheit ist, wird sogar als hybride gescholten. Hahaha -  Atheisten, Nihilisten - alle greifen in höchster (Beweis-) Not doch zum ansonsten geleugneten Gott.

    Dauerhaftes Gewahrsein ist die Frucht des finalen  EgoTodes, indem der Mensch und Gott sich als EINS erkennen. Dauerhaftes Gewahrsein bedeutet, in dieser Einheit auf immer und  ewig im absoluten JETZT zu leben und im absoluten JETZT ist immer die absolute WAHRHEIT des GeWAHR-SEINS erkennbar.
    Das sog. "Absolut" ist nichts anderes als die Komposition der GewahrSEINS-QUALITÄTEN des ewigen JETZT, der Allpräsenz: Allwissenheit (Weisheit), All-Liebe,  Allgegenwärtigkeit (Allpräsenz),  Allmacht
    englisch: Omniscience (Wisdom), Omnilove, Omnipresence, Omnipotence,
    Alles dies ist deine Wahre Natur! Absolut wahr ist die Erkenntnis/ Weisheit, die du aus Dir SELBST resp. Gott heraus erkennst.


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    The Opinionkiller






    Querulatius

    Info: Ich habe dich aus der FB-Liste entfernt, d.h. ich werde dir meinen Pösen Plog auf Facebook nicht mehr "frei Haus" liefern, der tut dir nämlich gar nicht gut: das Paradox, das Klatschen meiner einen Hand verwirrt dich zu sehr... schon schlimm genug, dass du hartnäckig darauf bestehst, dass es deiner Anwesenheit bzw. Aufmerksamkeit nicht bedürfe, wenn im Wald ein Baum umkippt und du nicht  dabei bist, um das zu bezeugen.  Das ist doch zum Bekloppelt werden, woll? Davor will ich dich schützen!  Ich möchte keineswegs das gefährden, was du halsstarrig für deine geistige Gesundheit hältst.
    Also Vorsicht! - Das Lesen meines Blogs nur auf eigene Gefahr!

    Es ist nun mal so: Es braucht eine gewisse Reife, seinen Verstand zu riskieren.

    Was nützt es dem Menschen etwas zu verlieren, was zu allererst noch errungen werden muß? Wo kein (stabiler) Ego-Verstand ist, soll und kann auch keiner transzendiert werden.






    So-Sein

    Zum Bekloppeltwerden auch dies: Unter So-Sein versteht der Egomind doch tatsächlich die Dinge, wie er sie interpretiert! Unter " m e i n   So-Sein" versteht er z.B. auch all die Eigenschaften, mit denen er identifiziert ist: Ärger kommt, Ärger geht...heute so, morgen anders...seine vergänglichen Stimmungen und Befindlichkeiten,  LOL!  Und selbstverständlich verlangt er gerne, dass andere Leute dieses sein "So-Sein" gefälligst respektieren. 
    Exakt so, wie der Egomind das  unpersönliche göttliche ICH BIN-Bewußtsein mit dem kleinen personhaften Ich bin-dies-und-jenes-Bewußtsein verwechselt, verwechselt er das neutrale So-Sein, die Istigkeit, das, was WIRKLICH ist mit der Scheinbarkeit der vergänglichen "Erscheinungen"  des Egos.

    Das wahre So-Sein aber ist jenseits von Ego, jenseits von Sprache, jenseits von Interpretation.  Die Welt, die Dinge in ihrem So-Sein zu erkennen bedeutet,  sie im Gewahrsein, in  REINER neutraler  Wahrnehmung er erkennen, in ihrer Bedeutungslosigkeit oder Leere. (Das heißt, nicht die Dinge selbst sind leer, sondern der Bedeutungsgeber, das Ich ist seiner Eigenschaften entleert und nimmt daher auch die Außenwelt als bedeutungsleer wahr.)



    Der Sucher,

    der sucht, aber nicht wirklich an das glaubt, was er sucht - nämlich an ein Ende aller Leiden -  wird durch diesen Glaubenssatz ans Rad der Wiedergeburt (Wiederverkörperung) gefesselt. (Zugegebenermaßen ist das Rad der Wiedergeburt eine gewagte Hypothese von mir, ich habe sie bislang noch nicht verifizieren können, find die Idee aber so lustig, dass ich sie gerne als Drohgebärde einsetze. LOL!
    Es ist schon sehr verwirrend, dieses Paradox: Wer sucht, der findet vs. Wer sucht, der findet nicht. Beides ist richtig. Um zu finden, muß die Suche aufgegeben werden. Und wer nur sucht, um vom Leiden befreit zu werden, ist auch auf dem falschen Dampfer,d.h. er frönt einer Fluchtspiritualität. Die meisten Menschen verstehen nicht, dass vom Leiden befreit zu werden, heißt, durch das Leiden hindurchzugehen. Das größte Leiden entsteht durch die Verdrängung unserer ungeliebten Anteile. Deshalb: Schattenintegration und alles Leiden hat ein Ende. Is so. Punkt.




    Die deutsche Eiche

    aus dem Universum nebenan ist kein starker Baum, denn ein starker Baum liebt seine Warzenschweine, die sich an ihm reiben.... köööööstlich! X. jedoch  fühlt sich von Wilden Schweinen beobachtet und gestalkt.... ziemlich neurotisch, diese deutsche Eiche.
    Ach Ihr Mönche!



    Wenn die Heuchler

    ihren lieben Jesus, den sie in der Hauptsache dazu heranziehen, um andere Menschen Mores,   M o r a l   zu lehren, nur als ihr eigenes wahres SELBST verstünden! Da werden die Worte und Gleichnisse Jesu kontraproduktiv dazu eingesetzt, um die eigene Abwehr, ihren Widerstand gegen SELBStverwirklichung/Christus!  zu stärken und aufrecht zu erhalten - Ach Ihr Mönche!



    Nicht die Materie

    ist das Böse, wie die Gnostiker früher glaubten. Die materielle Umsetzung des Geistigen ist m. E. das "Böse", "Satan". Die Sorte Magier, deren (Bibel-) Wunderglauben beispielsweise buchstäblich, rein äußerlich und materiell ist. Magier, die z.B. glauben, einem brennenden Dornbusch oder Feigenbaum oder Berg  - alles Symbole für innerseelisches Geschehen -  im realen Leben befehlen zu können: Hebe dich hinweg. Ein solcher Zauberglaube zeigt, dass dieser sog.  "Magier" keinen Zugang zu seiner Psyche, seinem Unbewußten hat. Hätte er Zugang, dann hätte er nicht nur ein tiefenpsychologisch-mystisches Verständnis der Bibel, sondern er wäre zudem frei von seelischer Blindheit,  Taubheit, Lahmheit - d.h., er wäre der Heilungswunder Jesu am eigenen Leibe teilhaftig geworden.
    Böse ist es z.B. auch, die Worte und Gleichnisse Jesu dazu zu benutzen, um (weltliche) Moral zu lehren.



    Heinrich von Nördlingen und die Feindesliebe

     Warum nur konnte der Heinrich seine Feinde nicht so lieben, wie man ihm das vorgeschrieben hat? Na, ist doch ganz einfach, Olli. Der Heinrich hatte den C.G. Jung noch nicht gekannt. Der Carl Gustav hätte mit dem Heinrich nämlich jeden Montag 2 Stunden Schattenintegrationsarbeit gemacht,  so lange, bis er gelernt hätte sich selbst anzunehmen.  Bekanntermaßen ist mit der Selbstliebe die Frage der Feindesliebe ein für alle Male erledigt! Tja, im Christentum ist die Schattenarbeit bis heute noch verpönt... wie bei allen phallokratischen Vereinigungen und Burschenschaften.

    Ob der Heinrich of N. überhaupt ein echter Mystiker war?  Ein Phönix war er nach seinen Worten zu urteilen jedenfalls nicht. Dagegen  spricht seine Angst  und fehlende SELBST- bzw. Feindesliebe.  Ein Mystiker ist man eh nur so lange, als man sich noch nicht in der Einheit erkannt hat. Nach der Heiligen Hochzeit, wenn das Kind endlich geboren und Gott  bzw. Ego mausetot ist, ist die Trennung for ever überwunden und alles Beten hat ein Ende. Möglicherweise hat das Beten ja noch zu Heinrichts Lebzeiten ein Ende gefunden, wer weiß das schon... damals hatte man kein Internet, in dem man seine Wiedergeburt oder sein  Erwachen aller Welt mitteilen konnte.

    Die mystische Sprache war seinerzeit schwer trendy. Die mystischen Minnegesänge... Ramon Llull usw. war Kult. Jeder Spiri,  der was auf sich hielt, bediente sich ihrer.
    Der Heinrich hing zum Zeitpunkt, als er seine Briefe schrieb, möglicherweise ein wenig zu sehr an der Flasche - fast hätte ich Nadel gesagt... eh egal... na gut, er hing am Rockzipfel der Maggy Ebner.
    Sigi F. meint dazu: Ganz klare Mutterprojektion!
    Stalking Sophie: Rischtisch. Solange ein  Kerl nicht auf die "Wohlmeinenheit" von frommen frouwen verzichten kann, wirds nix mit der Evolution. Zurück auf Los.
    Liebe deine Feinde - jaja, diese schwarzchristlichen Scheißhandlungsanweisungen haben mir früher auch das Herz schwer gemacht.... Da ist tatsächlich "nix zu machen", Ollie! :-)
    Gruß und Kuss
    Stalking Sophie




    Die Ochsengeschichte

    In einer bekannten Zen-Anekdote sucht ein Mönch auf allen möglichen Wegen die Erleuchtung, scheitert jedoch mit jeder Technik. Eines Tages gibt ihm ein Meister den Rat, über einen Ochsen zu meditieren, ganz und gar mit ihm zu verschmelzen. Der Mönch begibt sich in sein Zimmer und ward für drei Monate nicht mehr gesehen. Schließlich geht der Meister zum Zimmer des Mönches und bittet ihn, herauszukommen. Der Mönch antwortet: Meister, ich kann nicht, meine Hörner passen nicht durch die Tür. In diesem Moment erlangte der Mönch Erleuchtung.

    Meine Deutung: Der Mönch bekam praktisch die Anweisung, Identifikation absichtlich "herzustellen", das klappte auch hervorragend:  der Mönch war so sehr in seiner VORSTELLUNG (!) eines Ochsen aufgegangen,  dass er sich mit ihm "eins" glaubte und zu dem wurde, was er meditierte.   So hielt er letztlich seine Vorstellung für Wirklichkeit. Dass er tatsächlich daran glaubt, ein Ochse mit Hörnern zu sein, zeigt, wie stark der Klebstoff der Identifikation pappt.






    Der Hahn ist tot - es lebt der Hahn

    Auf Allmy wie auch überall
    sucht das Huhn den Hühnerstall,
    wo man mit dem Hintern wackelt,
    im Gleichklang und im Stechschritt gackert...
    Doch leider legt ein Huhn kein Ei,
    ruft man den Hahn nicht schnell herbei.
    Jamie Bond, der war so frei
    und bat den Gockel: Komm vorbei!
    Wir brauchen Zoff, wir brauchen Stoff,
    freeing Fredo to show off!
    Stalking Sophie meint: No way!
    Never ever in my thread 
    I'll look after Fred the Rat.





    Empathie

    Ich bin dir nicht "empathisch" genug?
    Du - abwehrgepanzert bis zur Halskrause und erwartest Empathie?  Wer sich nicht öffnet, den kann auch keine Empathie erreichen.
    Wie so mancher andere im forum  läßt du dich durch (meine) Beiträge vorlieblich persönlich-emotional triggern um dein Drama in der xten Auflagen neu zu inszenieren. Alles, was ich  schreibe, siehst und verstehst du vor allem unter persönlichen (Empfindlichkeits-) Gesichtspunkten und triggert dich zur Wahrnehmung  "geheimer" Botschaften, die sich auf dich zu beziehen scheinen, dich "heruntersetzen" wollen.
    Was meine Empathie angeht: Ich kann dir bis auf den Grund sehen. Das kann ich nur deshalb, weil ich mir selbst "zu Grunde gegangen" bin. Ich sehe dein Leiden - aber solange du dein Leiden unter den Teppich kehren willst, kann dich auch meine Empathie nicht erreichen.

    Ich weiß nicht, was du unter Empathie verstehst,  - könnte es sein, dass du Empathie mit Identifikation verwechselst? Dann kann ich nur noch mal sagen: Ich sehe zwar dein Leiden, bin aber nicht mit dir im Leiden identifiziert.



    Und ein großes Gackern hob an...

    Es ist doch immer wieder dasselbe Schauspiel: Sobald der "Bökl" (Lasker) sich auch nur ein ein klein wenig der Wertschätzung  erfreut,  kommt  der Hahn bzw. ein ganzer Hühnerstall um den Leuten,die noch nicht informiert sind, ausführlichst zu unterbreiten, was für ein Pöser Pube er war und ist und immer sein wird.  Und alle schließen sich an, all die Labilen, Orientierungslosen, leicht Beeinflussbaren...die Scheinerleuchteten und MöchtegernMagier und kindlichen Schamanen, allen voran die  Mitglieder des altbekanntenWir-Intrigantenstadls. Da kann man sehr gut beobachten, wie Verstörung alle ähnlich gearteten Verstörten anzieht. - ungeachtet der Wirkung, dass solche Aktionen den spirituellen  Hochglanz, den man zu vermitteln trachtete, sogleich wieder zunichte macht.
    Das "Erleuchtungskrankenhaus" feiert sein Comeback. Same procedure as every year, James... Derjenige, der meinen Thread "Erleuchtungskrankheit" wieder öffnen ließ, mußte wohl eine Ahnung haben...


    Jesus

    (als das Wahre SELBSt) kommt nicht nur, um Frieden zu bringen, Bevor er den Frieden bringt, bringt er das Schwert, damit scheidet er einerseits  das WAHRE vom Unwahren und andererseits  - auf der relativen Ebene durchtrennt es Bindungen und Abhängigkeiten, es rottet  alle Meinungsgebundenheit aus - alles, was den Menschen von Gott trennt.


    Des Nitya's Heil'ge Burschenschaft
    Frauen keine Freuden schafft. LOL!


    Die Bibel

    in ihrer ganzen unauslotbaren Tiefe zu erfassen, heißt, den Menschen, sich selbst zu erfassen. Die Bibel schildert die Geschichte Gottes mit dem Menschen... Die Bibel ist und schafft Er-INNERung.
    Immer wenn mir anhand eigener Erlebnisse die Analogien aus der Bibel aufscheinen, bin ich von neuem erstaunt, was man von Seiten der Kirche mit und aus diesem Buch gemacht hat... wie sehr man das INNERE ent-äußert hat... wie sehr man die Figur des Jesus als eine singuläre Erscheinung in Raum und Zeit  glorifizierend personifiziert und in weite unerreichbare Fernen projeziert hat,statt die Frohe Botschaft von Christus als  unserer Wahren Natur zu verbreiten.
    Das WItzige: Auch die Unauslotbarkeit der Bibel bzw. des Menschen fällt dem Lachen anheim. Kaum habe ich die Tiefe "ausgelotet", dreht sich der Wind wieder und es wird  wieder "flach", ich  bzw. mein Bewußtsein  geht sozusagen "in die Breite".
    Immerzu wird im geistigen Erkenntnisprozess aus dem (scheinbar) Ernsten und Erhabenen eine Komödie. Da lacht das Kind. LOL.



    Projektion

    Wir projezieren nicht nur unsere verdrängten Anteile in die Welt und die Menschen hinein -  ALLES, was wir wahrzunehmen glauben ist Projektion:  deine Weltsicht, deine "angelernte" Welt-Anschauung ist nichts anderes als  frühkindliche Konditionierung und kulturelle Prägung, die dir die Welt so zeigt, wie sie dem gesellschaftlichen Konsensus dient.
    Projektionsrücknahme beginnt mit der Schattenintegration, der Umwandllung der verdrängten Anteile. Sie schreitet weiter fort  - bzw. geht einher  mit der Befreiung des Kollektiven Schattens und der Apokalypse sämtlicher Glaubenssätze und Dogmen.



    Die Befreite

    Sie schreibt, sie wolle mich und Lasker persönlich kennenlernen. Sie möchte sich vergewissern. Sie selbst bekennt sich als befreit. So frei scheint sie mir nun doch nicht zu sein, dass sie Beweise für "Authentizität" braucht. Mit jedem Wort, das sie schreibt, beweist sie mir das Gegenteil von Frei-Sein. Sie sieht in mir ein aufgeblähtes Ego. Nun will sie mit ihren Schmutzfingern in meine "Seite" stechen...
    Ich kenne sie, all die scheinbar Egolosen und Entkoppelten und Befreiten, den "Neuen Menschen",   - ein Zweifel, der kleinste Piekser reicht, um sie aus der EgoFasson zu bringen und in  ihnen sämtliche Niederträchtigkeiten zu wecken, derer sie fähig sind.  Es ist hier vor allem das spirit. Gutmensch-Ego, welches sich so arg  selbstlos dünkt.
    Alles stellen diese Gutmenschen in Frage, nur das Gute nicht. Das Böse wird verdrängt und das Gute "gelebt". Selbstlose Altruisten im Dienst an der Menschheit... Retter und Erlöser-Mentalität.

    Schattenarbeit würde das Böse/Verdrängte in Gutes umwandeln und darüberhinausgehend  das Böse wie auch das Gute transformieren.

    Nur Gleiches kann Gleiches erkennen. Wer wirklich FREI ist, kann die Geister unterscheiden, auch wenn es nicht in seiner Hand liegt, wann, wo und bei wem.  Er weiß jedoch um den Unterschied von Egozentrik und SELBSTzentriertheit. Wer frei ist, kann nicht nur das transpersonal WAHRE vom personal "Unwahren" (Dualismus) unterscheiden, er  kann auch  auf der relativen Ebene Gut und Böse unterscheiden und vewechselt nicht mehr den Engel mit dem Teufel.

    Es ist schon so, dass sich alle sog. bösen Geister und Dämonen im Vorhof des Tempels, des Heiligtums versammeln. Wie innen so aussen: das findet man in sich selbst und später, wenn man gecleart ist,  realisiert sich das als Entsprechung in der äußeren Welt.

    Diese "Dämonen" sind es auch immer, die materielle Beweise fordern: Wenn du der Sohn Gottes bist, dann stürze dich hinab von den Zinnen des Tempels,... befiel dem Berg: Hebe dich hinweg... laufe durch das Feuer, tue dies und jenes...Beweise uns...
    Die Befreite - was sieht sie wohl in mir, wenn nicht ihre eigene Vor-Stellung/Bild und Vor-Urteil.Solange man egoidentifiziert ist, kann man nur sich selber sehen (projezieren).

    Bibelanalogie: Wir wollen ihn sehen, den Auferstandenen...
    Jesus: Fasset mich nicht an.
    Der Zweifler will materielle Beweise...der Thomas-Anteil aber in uns wird es auch nicht glauben, wenn er seine Hände in die "Seite" des Auferstandenen/Wiedergeborenen legt...



     Es gibt Atheisten,

    die werden stante pede religiös, wenn jemand die Unverschämtheit besitzt, von sich zu sagen, er sei Jesus Christus oder gar Gott Himself.  Da brüllen sie unisono:  "Hybris..!" LOL - da werden sie plötzlich noch päpstlicher als der Papst, die Pösen Pädagogen!



    Die emotionale Pest

    ist ein laaanger schwarzer Schatten, der besonders auffällig bei Menschen zu Tage tritt, die sich für hochspirituell halten.
    Das emotional verpestete Ego des (co-abhängigen)  Allzugutmenschen hält beispielsweise Patriarchatskritik für Männerhaß und die neo-advaitische "spirituelle Umgehung" für eine sakrosankte unantastbare Meinung, die toleriert und nicht kritisiert werden dürfe.  Man könnte dies nun für gemeine ordinäre Dummheit halten, wenn solche Dummheiten nicht von Menschen begangen würden, die offensichtlich mit einer gewissen Intelligenz gesegnet sind. Dass das klare Denken derartig gestört ist, liegt an der Identifikation: Man selbst fühlt sich von jemand  ge- oder betroffen (angegriffen)  und projeziert dies nun z.B. nach draussen in die "armen Männer" oder den "Armen Fredo".

    Der emotional verpestete Allzugutmensch ist jederzeit identifizierungs bereit, d.h. er ist in ständiger  Empörungs- und Betroffenheitsbereitschaft und tritt vorlieblich dort auf, wo er scheinbar"Erniedrigte und Beleidigte" wähnt, die (s)einer (scheinbaren) Rettung bedürfen. Das sind die  "kastrierenden"  MachtMenschen, die niemanden hochkommen lassen, die jeden unterhalb ihres eigenen elenden Niveaus ansiedeln müssen; die halten und machen andere Menschen klein, indem sie  jeden als ihrer Hilfe bedürftig ansehen, besonders jene, die nur den geringsten Versuch machen, aus ihrer "selbstverschuldeten Unmündigkeit" auszubrechen.  Die Flügelstutzer...Sie üben Macht aus, um ihrer eigenen Ohnmacht, ihrer Angst vor Selbständigkeit und Freiheit nicht gewahr zu werden.

    Das sind die ewigen Bedenkenträger, Leute, die anderen ihre (hohen) Ziele und Pläne ausreden und die Ketten und Fesseln, die unserer Entfaltung im Wege stehen, schönreden , gar als gottgegeben ansehen. Was, du willst fliegen? Du willst ein Adler werden?  Brich nicht aus, bleib in deiner Rolle, bleib ein Huhn, bleib bei uns im warmen Hühnerstall,lautet ihre Botschaft. Ihre Angst vor Selbstentfaltung und ihr  Sicherheitsbedürfnis sieht überall  den Fuchs lauern - d.h. Gefahren und Angriff.
    So ein Mensch will gebraucht werden, deswegen macht er die andern Menschen mit seiner er-niedrigenden falschen Fürsorge und seinen permanenten  Rettungsaktionen zu rechten Krüppeln und vermittelt den armen Opfern, dass sie nicht für sich selbst sorgen können und machen sie somit von ihnen abhängig - da wird das  eigene Abhängigkeitsbedürfnis  geleugnet und auf andere projeziert. Dazu gehören insbesondere auch jene  "Frauen, die zuviel lieben".  Und alll diese Möchtegern-Drachenkämpfer  und Jeanne D'Arcs, die sich in samtpfötiger oder waffenklirrender Selbstgerechtigkeit inszenieren und gegen imaginäre Feinde ihre lächerlichen Schattenkämpfe austragen.
    (gepostet im Allmy-Forum am 28.08.2014)


    Noch einmal:

    Die Bewusstseins-"Zustände" von heilig bzw. "nichts von heilig" sind nichts Fixiertes oder etwas, was nacheinander stattfindet oder ein Ende hat, sondern das Bewußtsein  fluktuiert, oszilliert, verändert sich ständig von einer B-Ebene zur anderen.
    So geschieht es ständig, dass z.B. poetisch-mystische Beschreibung/ Dichtung wie unten sich mir in ihrer Bedeutung offenbart und herzentzückend durch und durch geht (heilig) und ein andermal völlig bedeutungsleer ist (nichts von heilig). Derselbe Text kann mich später noch mehrere Male  genauso zärtlich berühren wie beim ersten Mal. Ein permanenter Wechsel von Leere  zu Fülle...


    Wie die Flügel von Tauben über ihren Nestlingen sind
    Und wie die Schnäbel der Nestlinge sich ihren Schnäbeln zuwenden,
    So sind auch die Flügel des Geistes über meinem Herzen.
    Fortwährend erfrischt sich mein Herz und springt vor Freude.
    Wie das Kind, das in seiner Mutter Schoß vor Freude springt.

    (Betrachtung des Hl. Geistes als Mutter der Wiedergeburt, aus den Hymnen Salomons. Mystische Taufhymne, 2. Jahrh. n.Ch., Syrien)


    Ich weiß, ein Fredo würde mich auslachen, aber genau darin erkenne ich das Quantenbewußtsein! Um zu verstehen, was Quantenbewußtsein ist,  muß man nicht Physik studiert bzw. darüber gelesen haben. Das Herz versteht, was der Kopf nicht begreifen kann. Weisheit steht immer über Wissen.
    (Wie immer mit Substantiven vermitteln auch die beiden Begriffe Transzendenz und Transformation  etwas Fixiertes, Eingefrorenes, in Wirklichkeit  finden diese Vorgänge unaufhörlich statt.  ES verbt.)

    Die Bildersprache der  Poesie ist die einzige Sprache, die dem Unbeschreiblichen am nächsten kommt, eine Sprache, die zum Herzen spricht und dem Herzen eine  Ahnung vermitteln kann. Die REINE Wahrnehmung, d.h. die  "Heilige Nüchternheit" anbetracht der Bedeutungsleere aller Dinge fußt keineswegs auf dem Ausschluß des Numinosen, sondern auf dessen Einschluß, auf Transzendieren  - transzendieren heißt einzuschließen. In Liebe einschließen. Einschließend ist die das ganze All umfassende LIEBE.
    Was nützt dir dein intellektuelles Pseudo-Advaita-Konzept, wenn du die Liebe nicht hast...

    Es ist ein Trauerspiel zu erleben, wie die  Poesie, die gesamte mystische Dichtung von herzverrammelten Pseudo-Advaita-Nihilisten  - denen von vornherein und quasi per dekret schon rein gar nichts heilig ist - nullifiziert wird und zu billiger naiver "Romantik" degradiert wird. Das sind die Bilderstürmer und Bücherverbrenner, die den Finger noch immer für den Mond halten und den Finger  (samt Mond) eliminieren...

    Dass Heilige Schriften dem spirit. Sucher einmal  obsolet werden, ist eine Frucht der Transformation und des  Transzendierens, derweil  der Suchende den "Buddha getötet" hat! Der nihilistische Verstand aber setzt das Ziel ins Voraus, er nimmt "glaubend" vorweg,  was nur eine reife Frucht von kontinuierlicher spirit. Bewußseinsent-Wicklung sein kann  und macht aus der "Letztgültigen Erkenntnis" ein Dogma:

    Alles ist bedeutungslos: Es gibt keinen Weg, es gibt keine Entwicklung, keinen Gott, keine Suche, alle Heiligen Schriften sind völlig bedeutungslos. Gott ist nur eine romantische Idee, hört auf zu suchen, Erleuchtung ist nicht möglich, weil du es schon bist, Freiheit dito..... usw.  (Nicht anders wie die (anti-)christlichen Missionare: Du bist schon erlöst, Jesus ist für dich gestorben, du brauchst nicht sterben...)

    Ganz gleich, ob derjenige, der dergleichen predigt, tatsächlich die Einheit BEWUSST erfahren oder ob sie nur verstandesmäßig ge-wußt ist:  in jedem Falle appelliert er mit solchen Überzeugungen/Glaubenssätzen   a u s   dem Egomind   a n   den Egomind der spirit. Aspiranten und vermittelt dem Noch-Suchenden ein nihilistisches Konzept, - einen neuen Glaubenssatz -   b e v o r   der Sucher überhaupt reif geworden ist,  alle Glaubenssätze als solche zu erkennen und infolge auch  Gott um Gottes Willen lassen kann  (M. Eckhart)  - resp. den Buddha zu "töten". (Gott ist tot - sozusagen "konstruktiver" Atheismus/Nihilismus)  Das ist ein Verrat am Wahren SELBST/Gott, weil in der Identifikation mit diesen nihilistischen Glaubensätzen die "Umkehr" in die Verinnerlichung/Innerlichkeit  verhindert wird und aus dem konstruktiven Atheismus in der EINHEIT  ein destruktiver Nihilismus wird. Der Sucher, der mit seiner Suche frühzeitig aufhört, wird niemals erfahren, wie sich seine Suchbewegung von der  äußeren Welt abwendet und nach Innen kehrt. Einem solchen Menschen bleibt damit nichts anderes, als zu "resignieren".
    Aus einer solchen "Resignation" - aus der Unfreiheit! - auch noch einen sektiererischen Kult zu machen, ist eine wahrhaft Teuflische Verkehrung,  nicht unähnlich der Satanischen Messe.

    Dass der Sucher und das Gesuchte eins ist,  - diese Erkenntnis kann jedermann jederzeit zwar machen, aber die dauerhafte (!) EinheitsVewirklichung in der geistigen Wiedergeburt  wird nur der finden,  der nicht aufgehört hat zu suchen und durch alle Stadien der Schwangerschaft hindurchgegangen ist. Erst dann wird das göttliche Kind geboren.



    Tut mir leid,

    ich teile deine Dunkelmann- Sichtweise auf Lasker nicht. Auch wenn du ihn einmal persönlich gesehen hast oder wenn du ihn nach Zeit und Jahren länger kennst als ich.  Ich telefoniere seit etwa einem Jahr  fast täglich mit ihm. Während dieser Zeit ist er niemals aus dem Wohlwollen für dich oder andere Menschen gefallen, und dies, obwohl du und andere  ihm schwer am Leder flickten. Bislang zeugt alles davon,dass da kein Abwehrmechanismus mehr ist. Er hat alle die Anschuldigungen gegen ihn nie persönlich aufgefaßt, sondern humorvoll und mit eher neutraler wissenschaftlicher Aufmerksamkeit aufgenommen. Genauso wie ich es tue - jeder Angriff ist Lernstoff, um die  Psyche des Menschen - das Menschsein - verstehensmäßig zu durchdringen. Wir sind uns einig, dass die Psychologie des Menschen eine große Rolle auf dem spirituellen Weg spielt.

    Ich möchte in meiner Einschätzung sogar so weit gehen, dass ich Lasker  als einen der kommenden psychospirituellen Lehrer/ Heiler sehe, was heißt: er ist m. E. auf dem Weg,  ein guter Transpersonaler Psychologe zu werden, ein Psychologiezweig, der der bisherigen übermäßigen Heldenverehrung von fernöstlichen u.a. kultigen Gurus wohl endgültig ein Ende bereiten wird. Hoffentlich. Die Welt braucht keine Gurus, die das Menschsein, die menschliche Psychologie vernachlässigen. Was ein Guru nicht schafft, schafft die Psychologie. Gute (transpersonale) Psychologen sind vor allem jene Menschen, die durch SELBSTerkenntnis Menschenkenntnis gewonnen haben.

    Ich bin nicht allwissend. Ich kann die Menschen nicht nach eigenem Gutdünken durchschauen. Nicht jedem kann ich auf den "Grund" schauen. Ich verstehe auch nicht alles, was Lasker tut und sagt - dass ich nicht verstehe, heißt aber nicht, dass es falsch ist. Ich habe schlicht und einfach keine Meinung besser: Erkenntnis dazu.  Dass du mir in Bezug auf ihn fehlende Reflektion oder Selbstreflektion vorwirfst entspringt allein deinem Bild von ihm, ein Bild, was ich mit dir nicht teilen kann.  Ich urteile nur aufgrund eigener Erfahrung, ganz gleich, was jemand  in seiner Vergangenheit evtl. getan haben mag - für mich gilt das Heute.
    04.09.2014



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    Gewahrsein

    Es ist schon komisch zu sehen, wie ein Theoretiker und Lehrer der Lehre von der Leere das Gewahrsein beschreibt. Ein Erfahrender sieht: Weder ist dem Schreiber die Tiefe der WAHRheit im GeWAHRsein noch die Höhe und die Breite der FÜLLE des gesamten SEINS im GewahrSEIN zugänglich.
    Diskussion: Bewußtsein - Gewahrsein, gibt es da einen Unterschied.
    http://spectrum-sein.de/

    Bewußtheit  i s t Gewahrsein, Folks!
    Gewahrsein ist Gewahrsein ist Gewahrsein ist Gewahrsein...
    Gewahrsein oder Bewußtheit ist nichts als "aufgeweckte" ganzheitliche WAHRnehmung der dualen sowie der nondualen BW-Ebenen. (SEIN) Wem sich nicht WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT hinter dem Schleier der Maya offenbaren, der ist nicht im Gewahrsein! Gewahrsein ist stetiges geistiges Erkennen, unaufhörliche Offenbarung.
    An der Unkonkretheit mancher InterpretationsBemühungen kann man deutlich erkennen, wieviel Erfahrung  oder zumindest Ahnung jemand hat. Dieser Schreiber hat nicht mal Ahnung. Derselbe Schreiber hat vor noch nicht allzu langer Zeit den Begriff  "Gewahrsein" noch in den Staub getreten, heute setzt er ihn recht eigentlich synonym mit seiner Differenzierung von Bewußtsein vs. Bewußtheit. (Gewahrsein und Gewahrheit) Oder etwa nicht? oder doch? In Babylon bleibt alles unklar. Klar ist nur, dass der Schreiber nicht weiß, von was er redet. Alles Hypothese und Spekulation. Wie gehabt. Eine Leere ohne Fülle...

    Dennoch: Danke für die Einladung.Nettes Forum, angenehm fürs Auge... Im Moment schlampiere ich aber lieber ungebunden im Netz herum.. Zudem würde ich den "(In-)Zuchtbestand" dieses Forums gefährden, weil ich sofort einen Schattenarbeits-Thread aufmachen und auch sonst mit "The Work" nicht gerade geizen würde!  LOL
    Und klaro, ich bin "wie E.M., nur intellektueller".  Ich würds mal so sagen: ich "spiegle" nur  i n t e l l i g e n t e r . Meine "Intellektualität" gehört in die Rubrik "Männliche Psychoanteile", diese Anteile in sich selbst zu befreien, steht E.M. noch bevor - und nicht allein nur ihr. Bislang ist sie immer noch eine inquisitorische "Ausschließerin" und "Bücherverbrennerin". Dennoch und trotz allem war sie das hellste Licht an eurem dunklen WIR-Himmel, ihr Angstbeißer.




    Versenkung

    ist nichts anderes als die Erfahrung der Angebundenheit an unser Wahres Wesen. Wir haben unser Wahres Wesen vergessen und müssen uns  erINNERN.

    Um sich davon eine konkrete Vorstellung zu machen denke man an die Situationen, als man  z.B. einen Namen, Einfall, eine Idee vergessen hat und an den Ort zurückgeht oder zur Tätigkeit zurückkehrt, an dem der Einfall aufgetaucht war - meistens fällt es einem dann wieder ein. Wenn du darüber nachdenkst, kriegst du den Einfall nicht mehr. Genauso ist es auch mit der Er-INNERN unseres Wahren Ich oder wahren SELBST.
    Nein, Mr. Letterman, in den Himmel zu gucken, bedeutet nicht unbedingt, dass du dabei zu dir kommst, bei DIR bist, es bedeutet schlicht, dass du selbstvergessen bist, ähnlich bei (künstlerischen) Tätigkeiten, bei denen man in die Tätigkeit versunken ist, was jedoch nicht heißt, (bewußt!)  mit deinem Wahren Wesen verbunden zu sein.
    Das Er-INNERn, das Gewahrsein unseres Wahren Wesens kommt am Anfang wie ein leichter Lufthauch, es ist das erste Blinzeln des dritten Auges. Wenn du es haschen willst, indem du darüber nachdenkst, ist es sofort wieder weg.
    Versenkung ist das Abtauchen in die vertikale Anbindung an den Ursprung, die Quelle. Jede horizontale Beschäftigung/Denken unterbricht die Anbindung.
    Als Kinder waren wir noch verbunden, ver-INNErlicht. Die Verbundenheit wurde mit der Zeit in die äussere Welt verlagert, von der Vertikale in die Horizontale verschoben, ent-äußert. Mit Aufforderungen wie z.B. : Träume nicht, bau keine Luftschlösser wurde dir der Zugang zu dir SELBST verbaut. Tagträumereien, Versunkenheit wurde oft gar als abnormal abqualifiziert und damit wurde deine Aufmerksamkeit auf dich SELBST  mehr und mehr von den Pseudobedürfnissen und Erfordernissen der Außenwelt absorbiert - die Entfremdung nahm ihren Lauf.
    Man muß das Träumen wieder lernen...

    Offenbarung

    ist immer geistige Erkenntnis, die das Geheimnis hinter den Phänomenen, Dingen, ERscheinungen, hinter der Materie, hinter Ich und Welt offenbart. Transpersonale Offenbarung ist immer SELBST-offenbarung. SELBSt-Erkenntnis.

    Die Heilung von Innen

    hatte auch bei mir eine Zeitang oberste Priorität. Die Heilung durch den (Heiligen) Geist des VATERS  hatte Vorrang, hielt ich damals für die einzig legitime Heilung. Es gab eine Zeit, in der mein Körper jegliches Eingreifen von außen ablehnte. Ich konnte meine Medikamente nicht mehr nehmen, keine Zigarette mehr inhalieren. Aller Einfluß von außen  - von der Materie  her - schien eine gegenteilige Wirkung zu haben... Nichts wollte mehr an mich heran- und hineinkommen. Ich wurde dadurch quasi gezwungen, nur noch an die Wunder der geistigen bzw. seelischen Heilung durch den (Christus-)Geist zu glauben. Damals konnte ich nachvollziehen bzw. glaubte ich zu verstehen, warum manche Sekten sich weigern, einen Arzt aufzusuchen und nur auf die Hilfe Gottes zu setzen.
    Mittlerweile hat sich meine Überzeugung relativiert, weil ich erkannt habe, dass der GEist derselbe ist. Ob der Geist von außen durch die Natur/ Materie  (Kräuter, Medikamente) zur Heilung und Gesundung eingesetzt wird  oder durch den bergeversetzenden Glauben an die  Heilung durch den Geist scheint  mir heute Jacke wie Hose. Von oben oder von unten: Der Geist ist derselbe.
    (Zum bergeversetzenden Glauben sieh auch den Placebo- bzw. Noceboeffekt)

    Was die diesbzg. Sekten angeht: Der alleinige Glaube an die Heilung  von "oben" durch den VATERGEIST wird der Menge der Gläubigen aufoktroyiert. Auch hier wieder sehe ich, wie aus einer lebendigen Wahrheit/Erfahrung eines Einzelnen - des "Religionsstifters" -  ein Glaubenssatz, eine Handlungsanweisung für die Vielen wurde.

    Die Heilung von "unten" - die  Heilkräuter aus der Apotheke unseres MUTTERGEISTES, der Göttin, unserer Mutter Erde, der WEiblichkeit Gottes wurde durch die christlichen Phallokraten verteufelt, den Frauen wurden ihre Fähigkeiten entrissen... s.a.  Hexenverfolgungen, Inquisition... Was bis dato ein Metier der Frauen war, wurde eine Domäne der Herren Doktoren und Apotheker. Tabletten, Chemie... künstliche Ersatzdrogen wurden nun hergestellt. Die Entfremdung schreitet weiter fort. Der Mensch wird noch mehr aus dem Garten der Natur ausgeworfen...Die künstliche Ersatzwelt der Phallokraten gipfelt heute in dem, was man Virtual Reality nennt.


    Chaosmagie

    ist nichts spektakuläres. Chaosmagie entsteht auf völlig natürliche Weise durch das Quantenbewußtsein. Kleine Kinder sind Chaosmagier, bis das Ich auf der Bühne erscheint und machen will, was nicht zu machen ist. Dem Wahren Chaosmagier kommt alles zu, alles  kommt ihm entgegen, er muss weder machen noch  wünschen - ihm gehört die Welt, weil er mit ihr nichts "macht". (Magie ist nur dort, wo kein Eigenwille ist).
    Chaos entsteht, wenn der Mind sich seiner Prägung und Konditionierung entledigt. Zugleich mit dem Chaos entsteht eine neue Ordnung - die wahre "Neue Weltordnung". Das ist auch neurologisch nachzuweisen, das Hirn, der befreite Mind bietet ein anderes Bild.
    Die Menschen haben Angst vor dem Chaos, sie verbinden damit den Weltuntergang und haben recht damit. Die Apokalypse indes findet nicht draussen, sondern innerlich statt: der Weltanschauungs-Untergang, der Kollaps des Ich. In der Verwirrung  aber  hält man zunächst  die Apokalypse des Ego und das damit verbundene Chaos  für "Das Böse".
    Wie jeder Stern ...Jeder Freie Denker wird aus dem Chaos geboren.
    Man könnte sagen: wenn der Mystiker transzendiert ist, dann bist du ein Chaosmagier. resp. ein Diskordianer  - oder ein  Lolosoph. LOL.  Jenseits von heilig...
    ..der Narr. Null. 0. - - hahaha - der Nullosoph! Jenseits von LOL. lol.
    (gepostet im Allmy-Forum)


    Spirituelle Events

    Alljährlich findet in Berlin das Forum Erleuchtung statt, ein WohlfühlEvent der Erlauchten, Erweckten und Entkoppelten und allen, die es sein wollen und was auf sich halten - ein Event der "herzöffnenden Feldintelligenz."
    Nun, wie man mich kennt bin ich skeptisch, besonders, was Massenveranstaltungen angeht. Deshalb frage ich mich: "Herzöffnende Feldintelligenz" - was ist das eigentlich?   Einheit oder Verbundenheit? Geistige Einheit wird oft mit seelischer Verbundenheit verwechselt.  Hinzu kommt, dass mir manches, was die Teilnehmer  zuweilen über diese Veranstaltungen schreiben,  mir  mehr  nach symbiotischen Verschmelzungserlebnissen klingt, wie sie intensive gruppentherapeutische Erfahrungen hervorbringen.  Diese Art von "Einheitserfahrungen" haben weitmehr mit prärationaler Spiritualität - also kindlicher Bedürfnisbefriedigung nach Zugehörigkeit und Gemeinschaftsgefühl zu tun als mit transpersonaler spiritueller Entwicklung.

    Jesus sagte: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Zwei oder drei, sagte er,  nicht 100 oder mehr!
    Christus ist niemals mitten in der Menge. Wo Gruppe ist, ist Gruppengeist, Groupthink, da ist "WIR" und wo WIRgefühl ist, ist Gruppendynamik, da blühen die psychologischen Massenphänomene... die guten wie die bösen.
    Wo mehr als 3 Personen versammelt sind, beginnt die Masse, die  Menge - da  beginnt die Organisation  und nicht zuletzt die Ideologie. In einer Gruppe aufzugehen ist eine seelische Angelegenheit, da gibt es viel Emotion - nichts schlimmes, nur  mit Spirit hat das nichts zu tun.
    Gott ist immer nur mit dem Einzelnen und/oder wo 2 oder maximal 3 in Christi Namen  (Christus, Wahres SELBST) versammelt sind. Wo "Wir" sind, ist kein Alleinssein, sondern Verbundenheit auf der seelischen Eben. Alleins-SEIN ist man nur aus sich SELBST heraus.
    Eines ist mal sicher: Wenn deine Befindlichkeit  im Forum Erleuchtung  (und ähnlichen spirit. Gruppenveranstaltungen) eine andere (bessere oder schlechtere)  war, als sie im Alltag ist, dann hast du noch einen weiten Weg vor dir. Wo Unterschied ist, ist Ego... wenn du in der Gegenwart von  Klofrau Friedelinde nicht dieselbe Liebe und Einigkeit spürst wie im Forum Erleuchtung - dann ist dein Erwachen nur eine vorübergehende "Erleuchterung" gewesen.
    Ob nun das Jahrestreffen der Anonymen Alkoholiker oder das Jahrestreffen des Forum Erleuchtung - Jacke wie Hose. Kein Unterschied in der "Struktur".  Nur die Terminologie ist eine andere.   Das soll weder die Alkoholiker noch die Erwachten abwerten, denn auch der geheilte Alkoholiker ist erwacht, wenn er die Trockenheit transzendiert und die begehrte (spirit.) Nüchternheit erlangt hat. Die "herzöffnende Feldintelligenz" ist hier wir dorten ganz dieselbe: der Anonyme Alkoholiker nennt es schlicht und gewöhnlich "Verbundenheit". Jaja, die Wortmagie... LOLOLOL!


    Die Wohlfühlspiritanten

    und  allzuguten "Herzensmenschen", sind mit am militantesten in ihrer Abwehr, wenn man von der Notwendigkeit der Schattenintegration spricht. Sie akzeptieren nur das als Spiritualität, was sich gut anfühlt. Dass die Wahrheit zwar frei macht, aber deswegen zuallererst auch sehr weh tut, wird dabei gerne übersehen. Das sind u.a. auch  jene Leute, die auf HeilsVersprechungen hereinfallen, die ihnen einen jederzeitigen ungestörten Genuss an der "Wellnessquelle" versprechen.

    Bei Nitya liest sich das z.B. so:

    "Wie wäre es, die uns ständig mit Wellness versorgende Quelle zu entdecken, die uns nichts kostet, keine negativen Nebenwirkungen hat, ständig sprudelt und jederzeit anzapfbar ist. Das einzige, was wir Menschen dafür machen müssten, wäre, mal kurz anzuhalten und genau hinzuschauen. Hier und Jetzt in diesem Moment – das gilt auch für Sie, liebe Leser!"


    Wenn das so leicht machbar ist, wie N. das darstellt, warum nur fällt es ihm so schwer, sich selbst daran zu halten? Statt im Hier und Jetzt am Busen seiner Wellnessquelle zu nuckeln, pflegt er seinen Bluthochdruck  und seinen Spiri-Blog mit parteiischen und prorussischen Politgesprächen und ängstlich-lustvollen  Gedanken über Krieg und Frieden. Der Ewige Linke, der noch immer nicht seine Mitte zwischen links und rechts gefunden hat.
    Diese Rolle fühlt sich für ihn gut und richtig an. Er ist, wie er sagt, ja nicht blöd. Wie lange macht er das nun schon? Seit 1944?  Am Ende seiner Ansprache geht er Wolkengucken.  Am Ende! Zuerst sich in Rage reden und dann zur Beruhigung der Gedanken die Wolken heranziehen... na na na, das nenne ich aber den Teufel mit Beelzebub auszutreiben.
    Dennoch empfehle ich N.  die Wolkenguck-Meditation mehrmals am Tage durchzuführen (eigene Erfahrung!), und zwar,  bevor er den Mund aufmacht und in die Tasten greift - dann wäre es ihm vielleicht möglich, zu erkennen,  was es bedeutet, an Gedanken zu  h a f t e n  - Gedankenhaftung, die ihn daran hindert, jederzeit die Wellnessquelle aufzusuchen, die er auf seiner Startseite den Lesern so vollmundig verspricht.

    Solange  N. nämlich seine Gedanken für die Wirklichkeit hält (wie er schon sagte: er ist ja nicht blöd!)  und solange er sich "nicht verbieten läßt, sich seinen eigenen Kopf zu machen" hat er sich selbst den Zugang zu seiner  "Wellnessquelle" versperrt -   die Heimkehr in den "seligen Zustand, als alles so war wie es war."
    Werden wie die Kinder...
    Satyam = Das, was ist; die Wirklichkeit
    Nitya = das, was nicht stirbt, das Ewige
    Um seinem Namen alle Ehre zu machen, kann er nur eines tun:  das sterben lassen, was ihn permanent dazu zwingt, sich Gedanken zu machen und Krieg und Frieden für die WIRKLICHKEIT zu halten.

    Das, was nicht stirbt, - das Ewige -  wird dir aber nicht helfen, wenn du dir dessen nicht BEWUSST bist! Um der Bewußtheit ein wenig auf die lahmen Hinterpfoten zu helfen ein kleiner Hinweis: Werde dir endlich bewußt, dass du nun schon seit 1968  die Amerikaner zu "stalken" pflegst - eine ebenso abstrakte Größe wie es Stalking Sophie ist.
    In diesem Sinne Gute Besserung!
    LG Stalking Sophie
    ‎Sonntag, ‎31. ‎August ‎2014

    PS: Ach ja, was authentisch ist, kannst du nur an und durch dich SELBST  bzw. im Selbsterkenntnisprozess erfahren, z.B. wenn du den Unterschied kennenlernst zwischen echten und unechten Gefühlen - zwischen falschem und authentischem Verhalten/ Ich.  Zu Authentizität gehört Ehrlichkeit und Offenheit. Verletzlichkeit... der Mut, eigene Schwäche und Hilflosigkeit anzunehmen und zu äußern, statt eine Fassade der Härte aufzusetzen.
    Wenns nach Dir geht, dann kann man ganz authentisch unehrlich sein, ganz authentisch angepasst... Dann war Hannibal Lecter wohl auch mörderisch authentisch ?
    Authentisch zu sein, heißt ja wirklich nicht,  "gut" zu sein, sondern zu sich selbst in  a l l e n   Facetten zu stehen und keine Maske mehr zu benötigen.  Charles Bukowski war authentisch. Der hat nicht nur "Scheiße" gesagt...


    Authentisch wärest DU beispielsweise, wenn du zugeben könntest, dass du keineswegs jederzeit Zugriff zu  der "Wellnessquelle" hast, die du in deinem EingangsBlogtext versprichst. Weeiter als bei und in dir brauchst du gar nicht nach Antworten suchen.

    Was nun den Patrick Aigner angeht, kann ich mir kein Urteil erlauben, so genau habe ich da noch nicht hingeschaut. Um authentisch zu sein, darf er sich natürlich nicht mit Charles Bukowski vollidentifizieren. Patrick muss Patrick werden, das ist der Sinn des Individuationsprozesses. Patrick darf sich daher nicht voreilig mit ES identifizieren. Das VergleichsEtikett mit Bukowski hat er sich übrigens auch nicht selbst verpasst, das waren andere. Soweit ich mich  erinnere, hielt sich sein Gossenvokabular für meinen Geschmack viel zu sehr in Grenzen des guten Geschmacks.  Zumindest in seinem Buch  "Erwachen durch Alkohol"- und auch sonst finde ich ihn noch viel zu "nett" und " katholisch" - da habe ich mir sehr viel mehr versprochen. Um diesen Makel zu beheben, empfehle ich ihm einen Fortbildungslehrgang in "Reinvention of Obscenity", wobei ich gerne therapeutische Hilfe leiste. Mittlerweile habe ich selbst allerdings die Anale Phase transzendiert und der Baum ist wieder ein Baum und der Berg wieder ein Berg und die Pflaume wieder eine Pflaume...lol..

    Und wie stets mit dir und den dirty words?  Könnte es nicht sein, dass auch du einen Nachholbedarf an  "Analer Phase" hast, Herr Lehrer? Das gehört übrigens mit zu meinem KKKfPP (KosmischesKreativitätsKompakt-Training für schwarzpädagogisch verelendete   Christenmenschen und andere Pöse Pädagogen; ich verspreche dir, es erhöht die kosmische Intelligenz um ein Vielfaches!  LOL)

    ( 8. Sept. 2014)

    http://satyamnitya.wordpress.com/2014/09/08/was-ist-eigentlich-authentisch/#comment-21162



    Bindung

    Es ist sinnlos, sich im spirituellen Kontext mit Menschen abzugeben, deren Abwehrverhalten keinerlei Durchlässigkeit zeigt. Darunter sind Menschen, die im besten Fall die persönliche Begegnung  und im schlimmsten Fall den dauernden Clinch suchen.

    Noch einmal: es kann zwischen zwei Menschen im spirituellen Kontext so etwas wie "persönliche Begegnung" im herkömmlichen Sinne nicht geben; einen "Austausch" auf der Personalen Ebene kann es niemals geben, wenn nur einer von beiden  SELBSTverwirklichung erlangt hat. Der Mensch, der noch stark mit seiner Person identifiziert und der andere, der nicht mehr mit der Person identifziert ist können keine gemeinsame Basis  haben.  Zuviel Erwartungen und Wünsche...Die Leute wollen nur Unterhaltung, Gerede, sie wollen ihr persönlichen Bedürfnisse erfüllt sehen, eine Bindung herstellen, Mama und Papa sollst du ihnen sein. Freundin.

    Horch,  Bub: Du kannst tausendmal schreiben, ich sei deine "Freundin", dadurch wirds nicht wahrer.
    Ich habe keine Freunde, ich brauche keine, weil ich kein Bedürfnis mehr nach spezieller exklusiver Freundschaft oder Beziehung habe. Mir ist alles, was mir über den Weg läuft ein Freund, die ganze Welt. Wie unmenschlich aber auch, was?
    Dein Insistieren darauf, ich sei deine Freundin, zeigt mir dein Bedürfnis nach Liebe und Freundschaft, - nichts falsch daran, nur dir allerdings dient es dazu, feste "Bande" zwischen mir und dir zu knüpfen. Du glaubst dich in mir erkannt zu haben?  Aber dann sieh endlich ein, dass ALLES, was du (in mir) siehst, dein Werk, deine Vor-Stellung, deine Projektion ist, gleich, ob du den Engel oder die Teufelin siehst - und dass das, was du mir immer ständig um die Ohren haust, dein eigenes Bild ist.

    Das Problem: Du hast mich einmal persönlich gesehen,  Du fandest mich im pers. Kontakt "nett".  Da hast du dir ein schönes gutes Bild von mir gemalt. Das willst du einfach nicht mehr hergeben oder modifizieren. Die unpersönliche/überpersönliche Lolosphian nämlich, die du im Schreibforum liest, - im spirituellen Kontext - die magst du nicht, darin siehst du meine schlechte, böse kalte Seite, das "Dicke Ego", dem du mit deiner unsäglichen jugendlichen Arroganz glaubst  Mores lehren zu können, du stachliger Ja,aber-Geist.


    Am Anspruchsvollsten  sind jene zur Hingabe völlig Unfähigen, die ihrerseits Hingabe nur von anderen erwarten. Sie scheinen zu erwarten, dass ich mit ihnen Meile um Meile in ihren Mokassins laufe - tja, wenn nur ihre Füße nicht so groß und ihre Schuhe nicht gar so eng wären! Und mancher schreckt gar vor Kidnapping nicht zurück... :-)
    ... der Flügelstutzer, der mir Beziehungsunfähigkeit vorwirft, weil ich mich von seinen Bindungsversuchen nicht binden lasse. Du suchst zwar Beziehung, schaffst aber stets nur BeziehungsKISTEN  -  Clinchgerangel - ein "Beziehungsspiel" mit der unterschwelligen Bedingung, deine Mauern, deine Abwehr nicht anzutasten.
    Woher kommt dein Bedürfnis, mir "auf die Pelle zu rücken" ,  wie du selbst sagst? hm?  Ich bin nicht deine Mutter!...hm... Oder vielleicht doch?... Eine bedenkenswerte Frage, die unbedingt nach deiner Beantwortung schreit.

    Ich habe es nicht in der Hand, in wessen Mokassins ich laufe. Ebenso ist es mit dem "Interesse" für die Belange anderer. Wo meine Aufmerksamkeit hin geht, entscheide ich nicht.



    Das Überpersönliche

    wird vom Egomind als das kalte grausame Un-persönliche wahrgenommen. Davor hat man Angst. Solange man sein Bedürfnis nach Liebe durch die Außenwelt befriedigt sehen will, solange wird die Angst bleiben.



    Kontrolle


    Immer wieder faszinierend, wie spirituell reif und wissend manche Menschen in Wort und Schrift rüberkommen und dann doch bei der leisesten Infragestellung aufs empfindlichste reagieren.  Von Anfang an versucht X  das Verhalten der anderen zu kontrollieren,  indem er deren Worte auf die Goldwaage legt und die Reinheit der Sprache einfordert. Diese nach außen hin ganz liebenswert erscheinenden und "herzensguten" Menschen versuchen durch ihre Kontrolle, sich selbst und die anderen vor der Wahrheit zu schützen, die sie frei machen würde.  Hintergrund:  Angst vor Kritik und Auseinandersetzung. Konfliktunfähigkeit.

    Und immer wieder ist zu beobachten, wie Menschen, die sich geheilt, erwacht oder erleuchtet präsentieren, noch immer nicht den  Engel nicht vom Teufel unterscheiden können - d.h., sie halten den, der auf Projektionen/Schatten/Verdrängtes hinweist, für den Teufel, den Bösen und den "Schattenträger"/Verdränger  für den Engel, den Guten. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Ego-Apoykalypse noch nicht stattgefunden hat. Ein Kriterium für die Wahrheit.


    Im Forum


    habe ich auch Menschen kennengelernt, die sich erwacht nennen und sich dabei  nicht scheuen, sich in dieser Eigenschaft über den (vergangenen) Schmerz und die (vergangenen) Lebensnöte anderer Menschen lustig zu machen.  Als ich beispielsweise meine Heilung "bekannte" und benannte, verdrehte ein solcher Mensch  in  einem seiner für ihn typischen perfide-teuflischen Umkehrschlüssen einmal mehr  die Ursache zu einer Wirkung:  Die "Selbsterhöhung", die sich immer wieder in meinen Worten und eben auch in meiner hybriden Behauptung zeige, geheilt zu sein, wäre auf dem Hintergrund meiner tragischen schmerzhaften Vergangenheit zu verstehen. Selbsterhöhung - einer seiner Lieblingsbegriffe, die er vorlieblich gegen die Menschen vorbrachte, die sich erdreisteten, von eigenen spirit. Erfahrungen zu berichten. (Ich war nicht die einzige).

    X.  ist  der pseudo-erwachte Pseudo-Advaitianer, der leugnet, dass es so etwas wie Wahrheit gäbe.  So steht es bei Balsekar oder Nisargadatta geschrieben und so  wird es eifrig und unreflektiert nachgeplappert.

    Aber,  - Folks - wenn Nisargadatta  oder Balsekar keine Wahrheit erkannten, dann haben sie auch die Täuschung, Maya, die Welt, das Ego nicht durchschaut. Wahrheit ist ja doch nur ein anderes Wort für die (absolute) WIRKLICHKEIT, wer dies nicht erkennt, ist nicht erwacht, sondern  frönt einer elenden babylonischen Wortwixerei. Wer die Täuschung durchschaut, schaut mit den gereinigten "Pforten der WAHRnehmung" die WAHRHEIT dahinter - DAS, WAS WIRKLICH IST! So ist es und nicht anders!
    Absolute Wahrheit oder Absolute Wirklichkeit sind ein und dasselbe. Absolut ist alles, was ich im GeWAHRsein, im GEIST!  - d.h. aus mir SELBST heraus - als WAHR und WIRKLICH erkenne. Deshalb schreibe ich die absolute WAHRHEIT immer in großen Lettern im Gegensatz zur relativen Wahrheit des  Ich, wobei ich mir total bewußt bin, dass es  ha ha ha  letztendlich zwischen relativ und absoluter Wahrheit keine Trennung gibt, weil als Einheit erkannt... ui ui ui - womit wir   j e n s e i t s  von relativer und absoluter WAhrheit wären und die Herren Nisargadatta & Company sogar die Wahrheit (!) sagten - weil Einheit sprachlich nicht ausgedrückt werden kann!  LOLOLOLOLLLL -
    Hörst du das Klatschen der einen Hand??? Herrlich!



    Ach, Querulatius,

    du Linker Sohn des Assassinen, du Einfallsreicher Luntenleger und kratzsüchtiger Lügenbeutel,  du mein tränenreicher Lieblingserniedrigter und -beleidigter:  wie kreativ und einfallsreich doch, den Spieß umzudrehen und meine Tagebucheinträge nun  im AllmyForum zur Diskussion zu stellen. Ich bitte aber doch, dass du auch die Verfasserin des Blogauszugs nennst, auf den du deine empörtem Kommentare beziehst. Den Link nicht vergessen - denke an die Regeln, Schatz, du bist mit deiner Aktion OFF TOPIC! nur nach außen hin, von innen heraus gesehen,  bist du voll im Spirit. Umgehungsmodus - man sieht: das Medium ist wie immer die Botschaft!
    Leider zeigt deine jammervolle Reaktion einmal mehr, dass du meinen Blog und meine Allmykommentare  nicht aufmerksam gelesen hast. Himmel, muß man dir denn immer die Pointe erklären?!
    Es hilft alles nichts - um dein Renitenz- und Resistenznaturell  (christl. Ja, Aber-Geist) zu überwinden kann nur noch das 4-Schritte-Übungs-Programm nach "LOL" helfen:

    a) Lass dir den Witz, über den du dich mal wieder so dekorativ-schmerzensreich aufregst, am besten von MickeyM.  erklären:  was es damit auf sich hat,  dass das Ich resp. der Verstand, bevor man beides  in den Orkus schickt, zu allererst erst einmal  aus dem Orkus befreit werden muß.  (Und das gilt nicht nur für DEINEN, damned!) Lesen kann er nämlich, der Mick. Und zu seinem Glück resp. Unglück merkt er sich i.d.R. auch das Gelesene - ja, es kläääbt geradezu, es klääääbt  an ihm wie  Bäääärendreck...

    b) lass dir zweitens den von dir so übel beleumendeten BlogAuszug von Magister Coppafield in Zahlensymbolik übersetzen.

    c) wird Prof. Z. den Muskeltest nach Hawkins über den von dir so lust- und absichtsvoll mißverstandenen armen Worten machen und seine absolute & relative Wahrheit verifizieren.LOL.

    d) Und zuletzt ist ein Besuch im Bardo des 12. Tages fällig, eine kleine Hier&Jetzt-Übung, die das Auge klar macht, dir die Angst vor den scharfen Messern des Buddha-Geistes nimmt und dich komplett von deinem LieblingsDämon (Botulus Doloroso) befreien wird:

    So höre, oh Eierkopp!
    JETZT da der zwölfte Tag angebrochen ist   - und dieser Tag ist immer JETZT -, tritt der Blutsaufende der Karma-Familie, Buddha Karma Heruka genannt, in Vereinigung mit seiner Gefährtin klar aus dem nördlichen Viertel Deines Gehirns hervor und erscheint vor Dir; er ist von grünlich-schwarzer Körperfarbe, hat drei Gesichter, sechs Arme und vier gespreizt stehende Beine; sein rechtes Gesicht ist weiß, sein mittleres Gesicht ist wild und von grünlich-schwarzer Farbe, und das linke ist rot; in seiner obersten rechten Hand hält er ein Schwert, in der mittleren einen Kathvanga und in der unteren einen Stab, und in der obersten linken Hand hält er eine Glocke, in der mittleren eine Schädelschale und in der unteren einen Pflug; die Gefährtin Karma Krodeshvari umarmt seinen Körper, den rechten Arm um seinen Nacken geschlungen und die Linke mit der Schädelschale zum Munde führend. Du solltest vor ihm keine Furcht haben! Gerate nicht in Panik! Sei nicht von Schrecken überwältigt! Erkenne ihn vielmehr als Manifestation Deines eigenen Gewahrseins! Weil er Deine eigene Yidam-Gottheit ist, brauchst Du keine Angst zu haben. Er ist in Wirklichkeit Buddha Amoghasiddhi in Vereinigung; Du solltest Hingabe und Respekt ihm gegenüber entwickeln. Wenn Du ihn als solchen erkennst, wirst Du gleichzeitig die Befreiung
    erlangen.“
    Hingabe und Respekt, klaro? Der Buddha Amoghasiddi ist kein Kuschelbärchen aus Nitya's Wellness- und Wohlfühl-Pool. Der Buddha Amoghasiddi ist immer gegenwärtig, er sitzt dir gerade jetzt, wo du dies liest, direkt auf der Nasenspitze. OM bzw. LOL


    * Anm: Botulus doloroso ist der Name eines fleisch- (vorlieblich Leber)fressenden  Dämons, dem der (Ego-) Sterbende dann begegnet, wenn er trotz Anleitung  (Wer nicht hören will, muß fühlen!) seine Yidams aufgrund übler sturer Gewohnheitsmechanismen nicht erkennt und von Angst und Schrecken ergriffen die Flucht ergreift. Jetzt erscheinen sie, die Vampire - all die blutsaufenden Manifestationen der Karma-Family und die bunten Göttinnen, die Pisacis, die Durgas. Wenn der Bardo-Schlampierer nur ein Bardo-Disneyland-Tourist ist, wird er sie nicht als die eigene Projektionen, als seine  (vor allem göttlichen) Anteile erkennen, die er zu Tisch bitten sollte. Wenn nicht, gehts zurück auf LOS!



    0 0

    Wie der Moderator spricht
    zeigt euch in Allmystery
    der Wicht.
    (Pic reworked byME)



    Nachruf


    Pseudo-Advaita-Trolle
    krieg'n sich chronisch in die Wolle,
    über Balsekar und Tolle
    fällt man ständig aus der Rolle,
    daher der Moderator schilt:
    "Dies Forum ist kein Killing Field!

    Hinaus mit dir, du fieser Troll
    wir haben jetzt die Nase voll -
    Du Nichts-und-Niemand-BöseWicht
    machst jeden ForenThread zunicht'.

    Notorisch guckst du unter Röcke,
    vergehst dich an de nEierstöcken
    von Freien Frau'n und auch den Kindern
    machst du das Leben schwer nicht minder -
    Destructor Du und Leuteschinder,

    Hinfort mit Dir du Bärenbinder,
    bei der nächsten Face-Kontrolle
    machst du eine Rückwärts-Rolle
    von Kassel bis nach Polen,
    der Dingsbums soll dich holen!"

    So sprach der Hohe Allmy-Wicht
    von seinem Hohen Thron
    und strafte ab das Ego
    von unserm Herrn Gott Fredo.
    OM!




    Gedankenfärbung

    Ich lief gerade durch den Ort, als mir der Gedanke an die politischen Unruhen in der Ukraine kamen. Plötzlich dachte ich, als ich aufblickte und mich da  draussen herumschaute: Es ist, als läge ein dunkler Schleier über den Dingen. So  poetisch schrieb ich früher recht gerne. Heute funktioniert das nicht mehr, weil ich mir sofort bewußt bin, dass ich selbst es bin, die mit ihren Gedanken den dunklen Schleier auf die Dinge legt. 
    Infolge  fielen mir die Bibliothken mit ihren unzähligen Büchern ein, die allesamt mit solchen Scheinbarkeiten gefüllt sind. Maya. Wahn-Witz... mit sog. Realität, die wir mit unseren Gedanken selber schaffen.




    Angst vor der Liebe

    Die Neider&Hater gerade sind es meist, die die Liebe von anderen einfordern, ihre eigene aber unter den Scheffel (Schatten) stellen.
    Nein, ich bekämpfe nicht das Destruktive, ich bekämpfe keine Neider, keine Hater, keine Schatten - ich zeige sie nur auf, wo ich sie wahrnehme.
    Der (spirituelle) Gutmensch,  verteidigt das Destruktive, er fordert Toleranz für das Böse, welches er irrtümlich für das Gute hält. Überall will er "Hinschau'n" nur nicht unter den Teppich.
    Ich zeige das Destruktive auf und ich zeige auch die Möglichkeit der Verwandlung auf. Solange diese Transformation nicht geschieht, kann ein Mensch auch nicht lieben.



    Die Gesellschaft


    ist wie sie ist. Die Regeln sind wie sie sind.Und sie tut gut daran, wenn sie nicht erlaubt, dass jeder seine Neurosen und Psychosen ungehemmt und ungehindert auf ihrer Bühne austoben kann. Dasselbe gilt für ein Forum bzw. einen Thread. Das Internet ist mancherorts eine rechtfreie Zone.



    Das Tabu


    Das größte Tabu ist: Du darfst über alles reden, nur nicht über das, was jetzt geschieht.
    Das ist in einem Forum genauso wie auf allen gesellschaftl. Ebenen: Du darfst über die Neurosen und Psychosen bsp. eines Hitlers oder deines Nachbarn schreiben, nur über die gleiche Symptomatik, die sich (quasi zeitgleich) in einem der GesprächsTeilnehmer zeigt, muß Stillschweigen geübt werden. Der Balken im Auge... Dieses stille Einverständnis gibts überall, auch bei Ehepartnern - in allen dysfunktionalen symbiotischen Beziehungen.
    Die Leute beschweren sich über ein Verhalten, ohne zu sehen, dass sie sich ständig auf dieselbe Art verhalten.
    Diesen unausgesprochenen Pakt, dieses DenkTabu zu brechen, ruft sofort die  Abwehr - die "Antiterror-Einheit" auf den Plan;  dies ist auch der Grund für die Aufstände, wie sie in meinem Schattenthread im Wir-Forum an der Tagesordnung waren.

    Nur die WAHRheit macht dich frei. Dass das was freimacht, wie Terror empfunden wird, ist eines der tragischsten und traurigsten Phänomene auf dem Weg.
    Und immer ist es die Angst: Angst vor der Liebe. Angst vor der Wahrheit. Angst vor der Freiheit.


    Querulatius 

    postet in meinen Thread:  
    Die sechs häufigsten Egofallen

    Die Buddha-Maske: Du hast die Statue gesehen, jetzt triffst du die Person. Unabhängig von anderen, weit entfernt von den weltlichen Emotionen, sagt dir diese Maske: Ich bin unantastbar... ich stehe über allem. Dahinter verbirgt sich Empfindlichkeit, Angst und Verwirrung. Während meiner frühen Vipassana-Tage nannten mich einige Leute 'Aloof' (unnahbar) statt 'Aalif' (Name des Autors)!


    Die Positivitätsmaske: Wer Affirmationen und positives Denken übt, hat manchmal das Gefühl, gezwungen zu werden, eine ungewöhnlich hohe und ekstatische Schwingung aufrechtzuerhalten. Frag, wie es ihnen geht, und es kommt die Antwort einer automatisierten Stimme: „Großartig! Das Leben ist voller Wunder!!“ Aber wenn es eine Maske ist, erzählen die Augen, ihre Energie und ihre Aura eine andere Geschichte.

    Die Maske des überlegeneren Suchenden: Sie betreten einen Raum und der ganze Raum fühlt sich plötzlich unwürdig. Sie vermitteln einen subtilen Hauch von Überlegenheit. Sie sind auf direktem Weg in den Himmel, und sie belächeln selig und mit einem Hauch von kultiviertem Mitgefühl die ganzen "Krabbeltiere" da unten. Die ganze Zeit Überlegenheit beweisen zu müssen, ist ein untrügliches Zeichen für ein Gefühl der Unterlegenheit im Inneren.

    Die Messias-Maske: Sie sind darauf aus, die Welt zu verändern - zeitgleich ein flügelschlagender und Widerstand ausübender Mensch. Sie geben sehr gerne Unterstützung, Zuwendung und Beratung... egal ob jemand danach fragt oder nicht! Aber sie müssen geben, denn dies benötigen sie, um ihre eigene innere Verwirrung und Leere zu verdrängen. Eine schöne, sozial anerkannte Maske, die sehr schwer loszulassen ist.

    Die Gelehrten-Maske: Empfiehlt obskure Texte und nutzt große Sanskritwörter. Würde ein Gespräch unterbrechen, um einen indischen Mystiker aus dem 16. Jahrhundert oder einen modernen, weniger bekannten Lehrer des Nicht-Dualismus zu zitieren. Die Maske ist effektiv, wenn Worte gesprochen werden, jedoch nicht beim Beschreiten des Weges.

    Die Lost-in-Space-Maske: Sie finden einen Weg um Plejadier, Erzengel und andere Wesenheiten in jede normale Unterhaltung einzubinden. Sie würden dich unterbrechen, um dir verschwörerisch zuzuflüstern, dass sich ein 6-dimensionales Wesen hinter dir befindet. Sie bringen das "Eindruck-schinden-wollen" auf ganz neue Ebenen."Zitatende


    Sehr schön, danke,  übernehme ich sofort in meinen Blog.  Seine Hintergedanken will ich gar nicht hinterfragen - Querulatius Bond  - ein Geheimagent der schwarzmagischen Fraktion der Pösen Pädagogen - versteht es vorzüglich, auf der indirekten Kommunikationstastatur zu spielen. Das dumme ist nur, dass dieser indirekte Stil ihn selbst  dazu zwingt, seinerseits ständig zwischen den Zeilen geheime unterschwellige NegativBotschaften an ihn zu lesen.
    Aber wie ich oben schrieb, ist es im Allmystery-Forum nicht viel anders als auf der gesellsch. Ebene: Es wird nur  ü b e r  eine Angelegenheit gelabert, das Hier & Jetzt wird ausgeblendet und unter den Teppich gekehrt. Die Regeln bzw. diese unausgesprochene "Ethik" selbst fördert eine indirekte Kommunikation, da man dadurch gezwungen wird, ständig den Schonwaschgang einzulegen, den Zensor einzuschalten, die Schere im Kopf - wobei die Wahrheit meistens auf der Strecke bleibt.
    Auch deshalb schreibe ich meinen Blog - im Vollwaschgang.


    Auch ich lese manchmal zwischen den Zeilen, nur tangiert es mich heute nicht mehr. Ich beziehe  bewußt und g e r n e   alles auf mich und lerne dabei, da mir ALLES, ALLES, ALLES,  auf was ich mich einlasse, zum Wohl gereicht und der SELBSTerkenntnis dient.
    Und so dienen mir auch die 6 Egofallen zu nichts anderem als zur wachsenden SELBSTerkenntnis und der immerwährenden Inspiration.


    Zum Beispiel stellt sich mir diesbezüglich die inspirierende Frage: ist der Verfasser dieser 6 Egofallen nun weise oder aus welcher Quelle stammen seine Erkenntnisse?  Aus der SELBSTerkenntnis oder aus einer frustrierten  Egozentrale...? He? Engel oder Teufel???


    Diese 6 Punkte eignen sich ja für hitzige Gemüter vorzüglich, um scheinbar und unscheinbar Erwachte/Erleuchtete und andere BesserwisserGötter den Mores zu lehren.
    Es ist also durchaus auch möglich, dass ein Verfasser selbst nicht aus geistiger Erkenntnis und geistiger Unterscheidungskraft seine Ego-Masken-Kriterien verfasst hat, sondern aus gekränkter spiritueller "Ehre" einfach nur sein (Ge-)Mütchen kühlte.  OM.


    Allgemein würde ich sagen, man muss erst einmal die eigenen "Masken" (beispielsweise die  der Niedertracht) gecheckt haben, bevor man sich an das Durchleuchten anderer Menschen machen kann, insbesondere wo es um spirituelle Merkmale geht, wo der Verstand nichts zu suchen hat, weil es hierbei um echte WAHRnehmung - GeWAHRsein - geht.


    Der Ego-Mind

    ist zwangsneurotisch. Im Schreibforum gelten z.B. die Verwendung von mehreren  Ausrufezeichen  und Großbuchstaben als "Schreien" und wird von den meisten als eine  Aggression verstanden! Eine andere Interpretation kommt den Leuten selten in den Sinn - dass Ausrufezeichen oder Großbuchstaben z.B. einfach nur Nachdruck ausdrücken  wollen.


    Auch die Vorstellung, die manche Leute von einem Meister haben, gehören in diese Rubrik von  Zwangsvorstellungen. So glauben manche ja wohl, dass ein  Meister, der Gleichmut erlangt hat, als solcher auch sein (lebhaftes)  Temperament eliminiert hat, weil die Person ja transzendiert sei... da stellt man sich dann einen Menschen vor, der, wenn er kommuniziert, nur sanft und leise und sich stimmlich  ganz in der cantus choralis-Tonart der gregorianischen Gesänge moduliert.
    Der gregorianische Choral eignet sich sehr gut zur Meditation, weil er eben nicht über eine gewisse Tonspanne hinausgeht. Seine unaufgeregte Monotonie spiegelt die Heilige Nüchternheit, den Gleichmut , kurz: die bedeutungsleere Zustandslosigkeit jenseits von Ego. 
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gregorianischer_Choral



    Bardo Todöl

    Wenn deine forcierten "Reisen" durchs Bardo dich nicht sterben lassen, d.h. dich nicht  von Grund auf verwandeln, dann kann auch kein "Neuer Mensch" geboren werden."


    Aaaahhhhh -

    ich komme immer mehr dahinter, dass die sog. Handlungsanweisungen - die Übungen und Meditationen - alle ihre Wirkung zeitigen. Ich erinnerte mich gerade an die Handlungsanweisungen bei den Anonymen Alkoholikern. Da wurden dann Affirmationen vorgelesen wie: Ich werde von nun an immer mit leiser Stimme sprechen... oder:  Ich will mich täglich um Sauberkeit in allen Dingen (Kleidung usw.) bemühen... usw.
    Das hatte mich maßlos verärgert, weil es ja genau der Dressur und Konditionierung entsprach, die ich zu überwinden trachtete.  Heute weiß ich: so zu tun als ob, hat dieselbe (Wechsel-) Wirkung; man denke an den Schauspieler, der sich allein durch Haltung und Mimik in seine Rollen hineinversetzen, sich identifizieren kann,   der sich exakt so FÜHLT, wie die Haltung es ihm "suggeriert". Deshalb heißt es auch: Um zu wissen, wie ein Mensch sich fühlt, nimm seine Haltung ein.  Diese Methode hatte ich schon sehr früh für mich entdeckt...




    Absolut-Relativ

    Nochmal: Jede Wahrheit, die aus sich SELBst erkannt ist, ist absolut. Sobald die Absolute Wahrheit aber ausgesprochen wird, ist sie zur relativen Wahrheit verkommen. Erinnerung.



    Prof. Wolf Singer


    meint, ich hätte mir die Erklärung, warum ich den Namen von  Querulatius aus der Facebookliste entfernt habe, einfach nur aus den Fingern gesaugt. Stimmt, ist mir gleich aufgefallen. Aber es macht mir nun mal immer noch Spass, Erklärungen für die Warumfragen zu finden und Pseudobedürfnisse nach Erklärungen zu befriedigen. Also bitte, Querulus,  bloss nicht glauben, was immer ich und du auch immer an Erklärungen abgeben...
    Glauben im Sinne von FürWahrHalten  aber darf man, dass Querulatius sich nur deshalb darüber so empört hat, weil er nicht nur den Namen, sondern seine ganze Person mit meiner Aktion ausgelöscht sah.  Ich muss ihm zugute halten, dass er ein paar Tage später den Irrtum bemerkte, derweil wir aus der Kommunikation  ja gar nicht ausgestiegen waren! Yipppieee!

    Querulatius macht Spiritualität am Wohlbefinden fest.
    Gut ist, was gut tut. Ach Ihr Mönche!
    Nur das für gut zu halten, was mir scheinbar guttut und nur das zu tun, was gut tut,  - z.B. nur mit Menschen zu verkehren, die mir guttun (schöntun?) - auf diesem Trip war ich auch einmal. Das ist durchaus auch eine notwendige Erfahrung und Phase! 

    Damals glaubte ich erkannt zu haben, dass ich mir auf eine masochistische Weise immer die falschen Menschen anziehe, Menschen, die mir wehtaten, die mich verachteten usw. Später erkannte ich, dass  genau diese Menschen mein Guru waren und dass ich gar nicht wußte, was wirklich gut für mich war. Das wahre Gute offenbarte sich erst sehr viel später.
    Wer nur Wohlbefinden sucht, der fängt an, andere Menschen zu kontrollieren, wenn sie nicht zu seinem Wohlbefinden beitragen.
    Querulatius fühlt sich von mir, meinen Worten permanent in seinem Wohlbefinden gestört und beeinträchtigt. Er merkt nicht, dass es  sein eigener Widerstand ist, der ihm das Wohlbefinden stört!
    Horsch: Alles, was dich stört und verstört und  nicht zuletzt zer-stört, ist dein Guru.

    Das Wohlbefinden ist paradoxerweise erst dann ein Gradmesser, wenn es nicht mehr störbar ist und sich auch auf dem "Marktplatz" bewährt. Das nennt man dann Gleichmut. Jenseitiger Gleichmut ist das, nicht deine diesseitige  "Alles geht mir am Arsch vorbei"-Attitüde.




    Integration


    Integration bedeutet in christlich-poetischer Terminologie die  "Heimholung ins HimmelReich". Und diese Heimholung beginnt erst mit dem finalen Tod des Ego. Danach befindet man sich auf dem Rückweg in die Welt, auf diesem Weg schließt man das wieder ein, was zuvor in der Negation/Desidentifikation ausgeschlossen wurde. Ich habe das schon einmal Re-Identifikation genannt, aber dieses Wort passt nicht, Re-Integration wäre besser, obwohl...
    Hinweg, Rückweg, Heimweg, all diese Begriffe sind austauschbar. Zuvor auf dem Weg war der Hinweg der Heimweg: der Weg aus der Fremdbestimmung des Egos zum wahren SELBSTbewußtsein.  Evolution. Der Weg des Menschen zu Gott. Menschliche Verwirklichung. Nach dem Finalen Kampf, am Ende, dem Anfang des Neuen LEBENS - mit der Geburt des göttlichen Kindes -  kehrt sich die ganze Story um und führt wieder in die Welt hinein. Involution. Gottverwirklichung in der Welt. Jetzt ist der Rückweg in die Welt der Heimweg: die Integration und Aneignung/Heimholung der sich stetig verwandelnden, bzw. sich transformierenden Welt. (ES verbt!) Was du vorher ausgeschlossen hast, wird wieder eingeschlossen mit dem Unterschied, dass es verwandelt ist, transformiert.

    Konkret und auf den Alltag bezogen bedeutet das: Du kannst die Tätigkeiten, mit denen du vorher in Unbewußtheit identifiziert warst in voller Bewußtheit und auf desidentifizierte (=unschuldige, unverhaftete) Weise tun. Du  s p i e l s t  beispielsweise deine Rollen weiterhin, jedoch bewußt.
    Zuvor auf dem Hinweg hast du Vater und Mutter verlassen, d.h. alle weltlichen Verhaftungen und Bindungen "zerrissen" . Jetzt  -  n a c h   dieser als absoluten Entfremdung empfundenen "Trennung" von Familie und Welt im weitesten Sinne - schließt du sie wieder ein....sozusagen In konzentrischen Kreisen von "Allumfassender Liebe".
    Der Baum ist wieder ein Baum und der Berg ein Berg - wie es so schön heißt. Der Sohn ist wieder der Sohn und die Mutter die Mutter... der Chef der Chef...
    Einschluss heißt Integration des vormals Ausgeschlossenen - heißt, wie Jesus sagte: die ganze Welt gewinnen.  Wer z.B. aus Gründen von "Entsagung" auf dem Hinweg aus der Politik ausgestiegen ist, kann wieder einsteigen - unverhaftet. Wer seine Familie verlassen hat dito... alles wird ihm verwandelt zurückgegeben.
    Wo vormals interessegebundenes Verhaftetsein war, ist "danach" ungebundenes Interesse - besser gesagt: Aufmerksamkeit/Gewahrsein für alles, was erscheinen mag. Alle sog. Interessen können unverhaftet, d.h. spontan  verfolgt werden. Alles, alles bekommt seinen Stellenwert, sein berechtigtes Sein zurück mit dem Unterschied, dass die Dinge der Welt  bzw. die Sicht auf die Welt der Bedeutung entleert ist, (wo kein Ego ist.)
    Ob man allerdings weiterhin ein parteiischer linker oder rechter Politiker mit Prinzipientreue bleiben kann...??? Müßige Gedanken.
    Der Sucher auf dem Hinweg kann den Finder, der sich auf dem integralen Rückweg in die Welt befindet, nicht als solchen erkennen. Er wird glauben, dass der Finder, der sich scheinbar der Welt zu erfreuen scheint,  noch ein Weltkind ist und keineswegs "gefunden" hat, bzw. wird er die "Selfauthorization", die SELBSTgewissheit und Unbeugsamkeit des Wahren SELBSt für "Dickes, aufgeblähtes Ego" halten.




    Der Unterschied

    zwischen Nichtsein und Sein, zwischen dem unbewussten und dem bewußten Menschen: In Unbewußtheit ist die Welt Wille und bildliche Vor-Stellung. Bewußtheit hingegen ist Willenlosigkeit und WAHR-Nehmung.




    InteressanterLasker-Beitrag im Allmystery-Forum:

    Zu Empathie, Lecter & Kollegen ...

    The "Godfather University of Human Ressources" verleiht jedes Jahr den "Hero of thousand Faces Award". In der Vorrundenausscheidung laufen die Teilnehmer in den Mokassins von bekannten Zeitgenossen wie Obama, Beckenbauer oder Robin Williams und beschreiben ihre empathischen Erlebnisse möglichst facettenreich und detailgenau vor einer Jury.


    Die besten 16 kommen in die Endrunde. Dort wird der Schwierigkeitsgrad erhöht. Die Mokassins von verstorbenen Größen kommen auf den Laufsteg, Goethe, Dschingis Kahn, Marc Aurel ...


    Im Finale werden - wie in der höheren Mathematik - virtuelle Dimensionen betreten, in den letzten drei Jahren waren dies in Reihenfolge : Quasimodo, Graf Krolock und besagter Hannibal Lecter.


    In den Mokassins von Hannibal Lecter zu laufen setzt voraus nicht nur alle Filme und die zugrunde liegenden Romane assimiliert zu haben, sondern auch die Dissertation von E. Drewermann über die "Strukturen des Bösen".


    Joop... der letzte Silbermedailliengewinner war ein würdiger Mitbewerber.


    Zwischen diesen jährlich stattfindenden Wettkämpfen vertreiben sich einige Teilnehmer die Zeit in Internetforen mit so genannten "Fingerübungen".

    http://www.allmystery.de/themen/rs112214-62#id12825664


     
    Des Rätsels Lösung kam etwas später per PN:


    Godfather University of Human Recources = Schule des Lebens.

    Hero of thousend Faces: Der gottgewordene Mensch nach Durchlaufen des Individuationsprozesses. Die tausend Gesichter sind anslog der tausend BW Punkte. Jeder Entwicklungsschritt, ein neues Gesicht. Ein neues Gesicht erscheint sobald das alte Gesicht abgelegt wurde. Das Schälen der Zwiebel.


    Vorrundenwettkämpfe = Das gewöhnliche Leben in weltlichen Rollen, Vater, Mutter, Sportler, Politiker ...


    Ausscheidungskämpfer = Das Leben in herausragenden besonderen Rollen, als Genie ... im scheinbar Guten wie Bösen.


    Finale = Das Aussergewöhnliche, der Übermensch, das Unbegreifliche wird erfasst.


    Auftreten in Internetforen. Die Wiederkehr der Heros in jedem (abgelegten) Gesicht innerhalb der göttlichen Kommödie.

    Der Text wird je nachdem auf welcher Bewusstseinsebene sich ein Mensch befindet, g e w a h r t oder verstanden. Oder vom Bewusstsein und seinen Vorurteilen vollends vereinnahmt.
    Nur wer wirklich FREI ist s p ü r t den tiefen Gehalt und fängt mit dem Mind an zu knobeln
    Quintessenz: Jedes jemals abgelegte Gesicht im Rahmen der Individuation kann beliebig wieder "aufgesetzt" werden, ohne damit identifiziert zu sein. Wer Angst kennt und überwunden hat und Mut erlangt hat kann den Ängstlichen "geben" ohne Angst zu haben. Er kann in den Mokassins des Ängstlichen laufen und jeder wird denken, er habe Angst. Und er kann sich in (fast) jeden Menschen und in fast jede Rolle hineinversetzen, wenn es eine Rolle ist, in der er selber einmal gelebt hat (oder so ähnlich). Das ist die Frucht von Ent-wicklung und kein Schauspiel, wie Para-doxa meint.
    Diese Frucht von Ent-Wicklung ist unabdingar, wenn Therapie erfolgreich sein soll. Sich in einen anderen Menschen hineinversetzen können und gleichsam Verständnis für sein momentanes "Gesicht" zu haben, ist das A & O. Kein noch so exellentes Studium kann dies ersetzen. Der Grund auch, warum die jungen Therapeuten, die du erwähntest, im Grunde genommen keine Befähigung haben, auch wenn sie ihren Abschluss frisch in der Tasche haben."Zitatende
    AnAn

    Anm: Interessant,absolut einleuchtend, klar doch, jetzt ja - nur: ich bin da gar nicht draufgekommen, dass dies so einen tiefsinnigen Hintergrund hat, bei mir lief wie fast immer  ein Comic ab und ich kam aus dem Lachen kaum raus.



    Empathie

    wie ich es für mich definieren würde, beruht auf Lebenserfahrung und Selbst-bzw. Menschenkenntnis. Nur wer sich selbst kennt, kennt den anderen. Im Individuationsprozess identifiziert man sich mit jedem Menschen, mit der ganzen Menschheit. Diese Identifikation beruht auf der Re-identifikation mit den verdrängten Seelenanteilen und  ist m. E. der Grundstein für die wahre Empathie.
    Ich glaube, dass viele Leute Empathie mit Identifizieren verwechseln.



    (Aus August 2014)



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    Spiri-Idiotien

    Es ist das Schicksal der Wahrheit, dass sie von der Welt zugespamt wird, da bin ich inzwischen gar nicht mehr traurig drüber, wenn ich sehe, wie auch und ganz besonders die Spiri-Trolle daherkommen und mir meinen Thread mit dem SpiriMüll des Gutmenschen zuspammen. 
    SpiriSpam ist es z.B. auch, wenn  Leute, die von sich behaupten, befreit bzw. erwacht zu sein, felsenfest davon überzeugt sind, es gäbe keine Selbstvewirklichung, es gäbe kein Leben ohne Ego, ohne Leiden.  Da schreibt einer, er sei wie ich ein Lolosophian und eine Seite weiter behauptet er, eine dauerhafte Befreiung von Ego wäre "unmenschlich".

    Oder der Mensch, der sich als befreit geriert und nur wenig später  danach fragt, was man denn überhaupt gegen das Ego habe, es sei doch nützlich usw. usw. das alte elende Lied....o je...so mancher glaubt sich befreit und weiß nicht von was...

    Wieder ein anderer weiß, dass man Gewahrsein per NLP-Zauberei "verankern" kann.  Ohne sich zu fragen, WER das überhaupt ist, der da etwas verankern möchte. Als ließe Gott sich dingfest machen! Der einzigste Anker, den es  gibt, ist Gott bzw.  die SELBSTverankerung. -  anders gesagt: die feste unverrückbare und  dauerhafte Verankerung in "Gott". ("Auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen."

    Oder der, der von sich behauptet, kein Weltbild zu haben, aber ständig Leute/Köpfe/Egos "schrumpfen" läßt und am laufenden Band blutrünstige Videos postet, die exakt wiedergeben, welchem Weltbild er huldigt: einem üblen fanatischen Gut & Böse-Dualismus. Nicht anders als die Gotteskrieger.
    Spiri-Idiotien.

    Wenn ich fest davon überzeugt wäre, die Nase voll zu haben von solchen Kommentaren... aber so sind es bislang nur vorübergehende leichte Anwandlungen.... ein Gestänkle, was mir in die Nase steigt, mir aber nocht nicht Anlaß genug gibt...
    Kann man Perlen vor die Säue werfen?

    Die Perlen, die ich streue, die kommen alle mehrfach zu mir zurück. So oder so.
    Ich brauche keine "Kommunikation", kein Forum, ich befruchte mich selbst. Wenn ich Außenanregung genießen will, kann  ich genausogut irgendein spirituelles Buch aufschlagen und schon sprudelt die Quelle. Mit dem knapp  5seitigen Vorwort von Colin Wilson zu Wolinskys Quantenpsychologie war ich noch nicht ganz fertig und schon hatte ich fast ein ganzes Notizbuch gefüllt... Jetzt habe ich zumindest den Prolog hinter mir.

    Um den Geist zu schärfen, die Geister zu unterscheiden brauche ich das Allmy-Forum eigentlich nicht mehr.  Das war wohl nur die erste Übungsstrecke, ein pars cours,  um das Messerchen der Unterscheidung zu wetzen und mich, mein neues Bewusstsein auf dem "Marktplatz" zu bewähren.
    Now I am shot-proofed. Schuß,- stich- und hiebfest.
    Jeder Finder wird einmal auf den Marktplatz bzw. zu den Pharisäern, Schriftgelehrten und Tanzenden Mäusen geschickt, um zu prüfen, ob die SELBSTverankerung gefestigt ist.
    (Bibelanalogie/Symbol: Christus als das WAhre SELBST resp. der 12jährige Jesus unter den Schriftgelehrten)


    Die Leichtigkeit des Seins

    Ich ging zum Doc, um mir eine Reha-Sportverordnung zu besorgen. Als ich rausging, hatte ich ca. 5 zusätzliche Verordnungen. Zudem wurde ich mit einer Grippe-SchutzImpfung beglückt.
    Ich wehre mich nicht (mehr) - gegen was auch immer. Wenn der Doc mir eine Impfung verpassen will - ok - soll er, es nimmt mir nichts und gibt mir nichts. Ich glaube nicht an  Impfungen, aber ich glaube auch nicht NICHT an Impfungen...LOL!
    Als er mich allerdings auch noch gegen Tollwut impfen wollte, zog ich  ein wenig die Brauen hoch. Damit war das erledigt. Dieser Doc ist ein Doc der Zukunft, ein Manager, ein ganz Umtriebiger, der ist ein Geschäftsmann.
    Lustig war, dass ich irrtümlich auf seinem Stuhl saß.
    Kurz danach mußte ich im Rathaus einen neuen Personalausweis beantragen. Ob ich meine Fingerabdrücke abgeben wolle?  Sie erzählte mir einen langen Sermon von  der Online-Ausweisfunktion... ob ich evtl. auch dies und jenes...? .Ich: Die billigste Option, bitte schön. Dann nahm sie mir meine Fingerabdrücke ab.
    Früher hätte sich in mir ein ganz gewaltiger Widerstand geregt, ich hätte mich in meiner Freiheit beeinträchtigt gefühlt...Die Paranoia hätte mich schon im Vorfeld ergriffen... Gott, wie schrecklich  auch die Vorstellung, nie mehr das Gesetz übertreten zu können, ohne erwischt zu werden...LOL!

    Danach ging's ins Nautilust-Freizeitbad, um mich für die Reha-SportMaßnahme anzumelden. Der nette Mann, der mich beriet,  war sehr informativ und überzeugend. Als er fertig war mit Erklären, hatte er meine Unterschrift und ich war Vereinsmitglied von Fit for Life. Bei 25 Euro monatlich und einem Jahresbeitrag von 36 Euro für den Reha-Sport kann ich nun alles in Anspruch nehmen, was geboten wird. Von Gerätesport bis Aqua-Training.
    Das Nautilust ist ebenfalls gerade um die Ecke. Ist schon angenehm, alles in der Nähe zu haben: die Bäckereien, den wohlbestückten Rewe-Markt direkt im Haus und ein Haus weiter die Möglichkeit das wieder abzuspecken, was ich mir im ersten angefressen habe.Das Eiscafe ist auch direkt bei mir im Haus, seit 2 Wochen nun laufe ich tapfer daran vorbei... der Zucker ist ganz aus dem Schrank verbannt, die Sahne, die Mascarponecremes... Mittlerweile wiege ich nämlich 93 Kilo, das ist entschieden zu viel. Auch wenn ich groß bin - Fliessen ja,  Rollen nein.

    Es ist so angenehm, keinen Widerstand mehr gegen die Welt zu leisten. Was immer sie von mir will, kann sie haben. (Dies ist aus transpersonaler Sicht  eine unstatthafte Pauschalisierung, der man damit entgegentritt, dass man hinzufügt: Oder auch nicht. Dies ist so,  weil die Ausnahmen immer noch die Regeln bestätigen und kein Schwein die Zukunft kennt. .LOL.)   

    Mein heutiges Diät- Mittagessen: Hähnchenbrustfilet mit Salat
    Salat de Jour:
    gedünst. Karottenscheibchen vom Vortag, 1 Apfel reiben, 1 Orange in kl. Stücke schneiden, alles mit etwas Apfelessig ansäuern.
    Salatsoße: Schmand, eine Prise Salz, ein wenig Honig, frisch geriebenen Ingwer, frischer Dill, Currypulver und ein scharfe  Chiliflocken.  Alles vermengen. Fertig.
    Hähnchenbrustfilet salzen, zitronenpfeffern, braten. Mit etwas Sweet Chili Sauce servieren.
    Rezept byME
    Eine Frage ist noch offen: Haben die Toastbrotscheiben schon früher so entsetzlich gestunken, wenn sie angekokelt waren?  Es roch, als ob die BASF abgebrannt sei. Ich habe den Toaster gleich mit in den Abfall geworfen. Mein Nachbar über mir war sehr erleichtert...LOL!

    Mein Blog

    Was meinen Blog angeht, möchte ich gerne die Leute beruhigen, die annehmen, dass ich massenhaft "Publikum" hätte... Nope, Folks, monatlich sind es mittlerweile maximal an die 2500 Klicks, nichts umwerfendes, Tendenz gaaaanz laaaaangsam steigend.
    Nein, ich mache keine Webung für meinen Blog, mir liegt nichts daran, die Leute anzuziehen, meinen Blog habe ich nur auf Allmy und auf Facebook/Google verlinkt. Mein Tagebuch  ist nichts für Leute, die in der Spiritualität bzw. in der Ent-Wicklung des Bewusstseins nur  Wohlgefühl und tolle Erlebnisse suchen. Ich  vertrete die integrale Spiritualität und betone immer wieder den harten Weg der Individuation resp.  Schattenintegration. Wer  die SELBSTverwirklichung  leicht, easy und instant haben will, ist bei mir an der falschen Adresse.. Wenn ich überhaupt in einer Tradition stehe, dann in der Tradition von Gurdjeff, R.A. Wilson, Ken Wilber -  den fernöstlichen Guru-Klimbim lehne ich zwar nicht ab, aber wo er einäugig und einbeinig ist, d.h. die menschliche Psyche negiert, ist er m. E. nichts für den Westler. Osho ist rühmliche Ausnahme.
    Meine Art der westöstlichen Synthese war es, Jesus und Buddha in mir zur Einheit zu bringen, dazu bedurfte es keines Gurus - meine christliche "Haus-Religion" bot mir dazu genug Stoff.

    Übrigens: Schattenintegration im weitesten Sinne hört m. E. niemal auf, der unbewußte Gott ist unendlich und solange wir Mensch sind, können wir diese Unendlichkeit nicht fassen. (Mir ist bewußt, dass dies aus transpersonaler Sicht eine unstatthafte Hypothese ist, LOL! trotzdem kann ichs nicht lassen...... krch... ..ch....ch.... )

    In meinem Blog handelt es sich um 99 Prozent unpersönliche bzw. überpersönliche Aussagen. Man kann getrost davon ausgehen, dass 99% der Leser sich nur für die personale, die "persönliche" Seite meines blogs interessieren und nur 1 % für die transpersonale ...


    Musik

    Ich lese, dass jemand mit Musik ganz gezielt seine Stimmung zu steuern pflegt. Alles kann zur Droge werden. Auch Musik kann zur Droge werden. Dem einen ist es das positive Denken, dem anderen die Musik, dem anderen die TAbletten oder Alkohol, Drogen, Sex... Spiele...Joggen...Putzen... Gott.
    Zustands-, bzw. stimmungsverändernde Maßnahmen sind Fluchtmaßnahmen und können abhängig machen vom Stimulus.
    Die Dinge süchtig benutzen/mißbrauchen oder die Dinge lustvoll GENIESSEN - darin liegt der Unterschied zwischen Abhängigkeits-/Mangelverhalten und absichtslosem Genuß, der nichts erreichen und nichts am Zustand verändern will.
    Es ist nichts verkehrt daran, sich mit Musik zu entspannen, nur hat dies mit Bewußtseinsentwicklung bzw. Spiritualität nichts zu tun.
    In Kybalions Allmy-Thread  scheinen sich nur noch Junkies zu tummeln - im Moment leiden sie offensichtlich an Entzugsentscheidungen. Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf den Tischen...
    Auch Musik ist für manche Menschen ein "Gott". Auch für diesen gilt: Wer Gott nicht um Gottes Willen loslässt, wird das Himmelreich verfehlen.
    Gott ist immer das, was dir das Liebste ist. Und das gute spirituelle Ego, dem Gott das Liebste geworden ist, hat es am allerschwersten,seinen  Fetisch wieder loszulassen.



    Transformation

    die "Alchimistische Verwandlung" ist ein Erkenntnisprozess. Und dieser ist vom Gewahrsein abhängig. Transformation ist im Grunde auch keine wirkliche "Verwandlung" von hier nach dort, sondern ERkenntnis dessen was ist und immer schon war: dein Wahres Wesen.

    Die Neutralität

    des überpersönlichen Bewußtseins wird von unbewußten Menschen als unpersönliche Kälte und fehlende Empathie wahrgenommen. Wahrgenommen/erkannt wird dabei leider nicht, dass  eine solche "WAhrnehmung" keine WAHRnehmung, sondern  eine Vorstellung des Verstandes ist und den Mangel des bedürftigen, sich nach Wärme und Liebe sehnenden Ichs verrät.


    Es gibt Lehrer,

    die erzählen dir, dass Erleuchtung den Charakter nicht verändert. Ich denke mal, sie verwechseln da das erste Erwachen mit dem Endzustand, wie es so oft geschieht. Ich habe früher auch nicht definiert zwischen erster Erleuchtung/ ERwachen und param advaita, d.h. der endgültigen geistigen Wiedergeburt in das, was man auch "Zustandslosigkeit" nennt  (Dadurch entstand und entsteht eine große Verwirrung.)  Vor allem in Pseudo-Advaita-Kreisen schenkt man solchen Annahmen einen Glauben, der nicht auszurotten scheint.
    Noch einmal: Nicht die Erleuchtung oder das erste Erwachen verändert bzw.eliminiert den Charakter, sondern es ist der infolge einsetzende  Individuationsprozess der Menschverwirklichung -  der Heilungsprozess,  der "Hinweg" zu Gott (Wahres SELBSToder Wahres Wesen), in dessen Verlauf sich der Charakter der Person völlig transformiert in die Eigenschaftslosigkeit des ICH BIN.

    Ich lese:


    "Die Leere entfaltet sich als gleichzeitige Fülle durch die Form." Der Satz inspiriert mich zum Weiterspinnen: Das ist m. E. ein Gedankenkonstrukt oder eine mystisch-intellektuelle "Schau",  welche nur auf der dual-personalen Ebene ihre  Richtigkeit hat, wo die Welt der Vielfalt und ihres Formenreichtums vom Egomind noch mit Bedeutung gefüllt sind.
    Aber: Nach dem finalen Tod des Ego auf dem "Rückweg" in die Welt  - in der nun permanenten Angebundenheit an den Ursprung bzw. unser Wahres Wesen - hat die äussere Welt und ihre Formen völlig an Bedeutung verloren, da hat sich die äußere Fülle verinnerlicht und quasi von der Form auf den GEIST verlagert, d.h.,  die Fülle scheint mir  hier jenseits der Formen zu sein -  allein durch die ständig sprudelnde Quelle von Liebe und geistiger Erkenntnis auf dem pfadlosen Pfad der Gottverwirklichung. (Es scheint manchem vielleicht wirr, aber ich kanns im Moment nicht anders ausdrücken... verstehen kann mich wahrscheinlich nur der, der "gestorben" ist und den Rückweg in die Welt  angetreten hat (Pfad der Gottesverwirklichung).
    Ich möchte noch einmal betonen, dass es zwischen Menschwerdung (Evolution)  und Gottwerdung (Involution)  keine Trennung gibt, alles ist ineinanderverwoben, das eine läuft nicht ohne das andere. Dass der Anschein der Trennung entsteht, ist der Sprache zu verdanken oder zu verschulden, die nicht anders als in Trennung beschreiben kann.


    Konstruktive und destruktive spirituelle Umgehung


    Die Katze  - Der Magier ist in seinen Thread zurückgekehrt. Kurz zuvor wurde der Thread in den Unterhaltungsbereich strafversetzt, weil die Mäuse auf dem Tisch getanzt hatten.
    Zwar sagt K. , dass alles so gut ist, wie es ist, seine Anwesenheit jedoch sorgt allein schon für eine gewisse Disziplinierung der "Mäuschen".
    K. versorgt  seine Junkies weiterhin mit dem Stoff, aus dem die Träume sind... K. ist ein lieber netter Kerl, der sich in archaischen Gefilden herumtreibt und gleichzeitig davon träumt,  die Dualität zu überwinden. Geht halt nicht: den Kuchen essen und gleichzeitig erhalten wollen. Um die Dualität zu überwinden, muß er sein Lieblingsspielzeug opfern - die Magie. Meister Eckhart hätte dazu gesagt: Gott um Gottes Willen lassen.  Um den Dualismus/Dualität zu transzendieren müßte Kybalion als erstes einsehen, dass er nicht  allein  das Negative eliminieren kann, es gilt beides zu transzendieren - das Negative wie das Positive bzw. das Gute ebenso wie das Böse. (Nochmal für diejenigen, die meinen beim Transzendieren handle es sich um ein "Machen": Transzendieren ist geistiges Erkennen! Transformation und Transzendieren sind Vorgänge, die sich ganz aus sich SELBST heraus ereignen, sobald der Gewahrseinsfokus groß genug ist, dass man sich der Einheit der Gegensätze und Polaritäten bewußt werden kann.)
    Das Böse abschaffen und das Gute behalten, das ist die größte Ego-Falle. Das Gut & Böse-Gemetzel kann man sehr gut in diesem Thread beobachten. Die Videos, die da am laufenden Band gepostet werden, sprechen für sich.

    Der Bereich der Magie verspricht dem Ego reichlich an spektakulären Erfahrungen. Das Ego ist ein Junkie und das spirituelle Ego ist da nicht besser: es ist süchtig nach "spirituellen" Erfahrungen. Ohne die Große Mutter zu degradieren, ist es m. E. auf dem spirituellen Weg notwendig, die archaischen Bereiche
    zu "umgehen", sie von Christus (als unserem Wahren Selbst)  "unter die Füße" tun zu lassen.  ("Konstruktive" Umgehung). Die Beschäftigung mit Magie ist "destruktive" spirit. Umgehung, weil sie Anhaftung, Identifikation fördert. Der gerade WEG führt hier über die konstruktive Umgehung.
    Auf dem Weg der Schattenintegration betritt man auch die magischen, die archaischen unterbewußten Bereiche. Die kurzen Einblicke, die man erhält, reichen völlig aus, man darf diese Einblicke nicht künstlich zu verlängern trachten oder durch Rituale kultivieren und forcieren. (Es kann auch sein, dass man für längere Zeit in ihnen verweilt, das ist allerdings nicht ungefährlich, wenn kein Führer da ist. Die Gefahr, vom Unbewußten überschwemmt zu werden, ist viel zu groß, als dass man diesen Zustand noch willentlich beeinflussen sollte.
    Bibelanalogie: Jesus geht über das Wasser (des Unbewußten) ... die Rettung des Petrus auf dem See Genezareth.
     Leider ist es so, dass sich die unwissenden Sucher von der Magie  faszinieren und gefangennehmen lassen. Kybalion fällt in die Rubrik der spirituellen Verführer, der Rattenfänger, die man mit Zauberkunststückchen zu beeindrucken sucht.
     Magier sind   "Macher",  Machtmenschen, sie binden und haften an der Materie; statt sie zu transzendieren, "spielen" sie mit ihr. Statt sich selbst zu alchimieren, versuchen sie die Materie in ihrem Sinne zu beeinflussen. Gut-Böse-Dualismus-Anhaftung.Der Magier überwindet den Dualismus erst, wenn er von der Magie abläßt.
    Die wahre Macht ist der GEIST, die KRAFT Gottes des wahren SELBST. Im Gegensatz zu der Zauberei und  den Wundertaten des Magiers stehen die Wunder Jesu: Wunder der Heilung.
    Da kann Kybalion lange von der nondualen Dimension träumen, solange er daran festhält, dass Vorstellungen, Imaginationen KEINE Illusionen sind, wirds nix mit der Bewußtseinsentwicklung.


    Das pervertierte patr. Bewußtsein


    ist der wahre Schwarzmagier. Um die Göttin in dir zu "aktivieren" brauchst du keine Magie, du mußt "nur" erkennen, dass dein gegenwärtiges Bewußtsein eine  patriarchalische Perversion ist. Der Weg führt über deine Gefühle. Achtsamkeit im Hier & Jetzt. Die Göttin erwacht, sobald du deine Prägung und weibl. RollenKonditionierung erkannt hast. Um die Konditionierung zu erkennen ist es  nowendig, all das, was man für (weibl.) Tugenden hält,  einer Überprüfung zu unterziehen...Selbstbeobachtung in Interaktionen. Die unbewußten weibl. Unterwerfungsrituale... (In der REgel geht es bei jeder zwischenmenschlichen Kommunikation um Dominanz und Unterwerfung, insbesondere bei der Geschlechterbegegnung.) Es ist nicht leicht, diese Tugenden als das zu erkennen, was sie sind: Dressur. Wenn dir diese sog. Tugenden zu Not und Leiden geworden sind, dann bist du reif...
    Ein "Magier", der sein Bewußtsein nicht transformiert hat, kennt den Unterschied zwischen Gut und Böse nicht, er spielt immer noch auf der patr. Machtklaviatur und hält den Teufel für einen Engel und vice versa. Schwarzmagier halt.
    Man kann nur das Gute wollen, wenn man weiß, was das (WAHRE) Gute ist. Und da gibt es nur eins: Das Höchste Gut(e) - jenseits von Gut & Böse.



    Das "Ich bin"

    bei Nisargadatta ist das "Ich bin dieses und jenes"-Ego, habe ich gerade gelesen. Das sollte der Leser wissen. Besonders der bibelkundige Leser.  Das kleine "Ich bin" wird nämlich immerzu verwechselt mit dem großen ICH BIN - das "ICH BIN, DER ICH BIN, der Stimme des Vatergottes aus dem Dornbusch  resp. mit dem Wahren SELBST ohne Eigenschaften. Vielen Suchern ist der Unterschied nicht klar, weil sie ihre Bibel nicht kennen und sich nur auf fernöstliche Traditionen/ Gurus und deren Definitionen verlassen.

    (ParaDoxa hat ein eigenes Forum eröffnet. Dort fiel mein Blick gerade auf einen Beitrag über Nisargadatta bzgl. Bewußtsein und Ich bin...
    http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=19)

     Der Sämann

    Er ist ein Schönredner. Seine Worte gefallen, man spendet ihnen Beifall.
    Er gehört zu jenen Christen, jenen in allen Religionen zu findenden  pharisäischen Schriftgelehrten - die ohne jedes tiefere Verständnis die Bibel oder den Koran zitieren,  um die Ungläubigen  "Mores" zu lehren. Seine Beschwerde sinngemäß: Ich ließe mein Licht so stark leuchten, dass es anderer Menschen Licht nicht scheinen ließe.  Recht eigentlich fordert er damit, dass ich mein Licht unter den Scheffel stelle, damit das Seine besser zur Wirkung komme.
    Wie viele andere, glaubt er, dort wo Liebe und  Wahrheit sei, müsse sofort alles zu blühen anfangen. Dass der Acker erst gerodet, bereitet, gedüngt werden muß, bevor der Same zu keimen beginnen kann, ist diesen "Romantikern" trotz ihrer vorgeblichen Bibelkenntnis immer noch nicht klar.

    Wenn irgend etwas in abwertender Weise "Romantik" genannt werden kann, dann sind es solche falschen Annahmen und Vorstellungen, die sämtliche auf dem Mangelbewußtsein beruhen und auf der Bedürftigkeit, dem Bedürfnis, geliebt zu werden. Da ist nichts Falsches dran, wenn es den Leuten denn bewußt würde. Das tut es aber nicht, - Bedürftigkeit ist etwas, dessen sich die meisten schämen. Deshalb bin ich "böse", wenn ich darauf hinweise , man fühlt sich dann von  m i r  beschämt.  (Projektion)

    Bevor Christus (als das Wahre Selbst in uns) den himmlischen Frieden bringt, bringt er das Schwert.  Wie innen, so außen. Erst wird der Acker gerodet und bereitet, bevor der Samen fallen und aufgehen kann. Siehe auch Matthäus 13, 1-9 das Gleichnis vom Sämann.
    Der Egomind verlangt immer nach sichtbaren Zeichen und Wundern. Nach Magie. Aber wie kann ein Acker Frucht bringen, wenn er mit Unkraut und Dornen übersät ist?  Ich spiegele die Projektionen, die Dornen zurück, das, was am Blühen hindert. Jeder will geliebt werden, aber keiner will seinen Stachelpanzer ablegen.
    Romantik: Aus transpersonaler Sicht gehört alles, was das Gute Spiri-Ego für sich in Anspruch nimmt,  in die Rubrik "Romantik". Das Gute muß ebenso überwunden werden wie das Böse.
    Das gute Spiri-Ego will wie stets immer den Kuchen essen und gleichzeitig erhalten, d.h. es will das Gute und verabscheut das Böse. Die Erkenntnis sollte dahin gehen, dass das Gute, das ich tue, stets auch das Böse schafft und braucht. (um das Gute zu sein.)


    Besuche

    von Forenmitgliedern wird es wohl nicht mehr geben -  (Vorsicht, dies ist eine aus transpersonaler Sicht unstatthafte Formulierung eines Prinzips, eine dreckische Absichtserklärung, LOL! Trotzdem unterhalte ich mich auf diese Weise gerne...lol)  Die Leute sind offensichtlich nicht in der Lage, meine beiden Seiten zusammenzubringen: mein konkrete Anwesenheit und mein abstraktes Schreiben im Forum und zu erkennen, dass es einen bedeutenden Unterschied macht, ob man wie Hinz und Kunz miteinander ineiner Kneipe ein Bier oder einen Kaffee trinkt oder ob es um die spirituelle WAhrheit geht. Da empfindet man nun meine konkrete Seite als gut und liebevoll und die andere Seite als böse und lieblos. Die erste Seite überschätzt und die zweite unterschätzt man. Die persönliche "menschliche" Seite akzeptiert man, die überpersönliche lehnt man ab, wobei die Leute sich nicht im Klaren darüber sind, dass sie sich damit SELBST ablehnen. Das Überpersönliche wird immer als unpersönlich, kalt und lieblos vom Ego wahrgenommen. Das Ego fühlt sich nur dort wohl, wo es herzelt und menschelt. Die meisten spirit. Sucher sind ja offenbar auch  der Auffassung, dass das Überpersönliche das Unmenschliche ist. Genauso "unmenschlich", wie der Umstand, dass man nicht mehr leiden könnte. LOL.. Ach, Ihr Mönche!

    Da gibt es auch welche, die glauben nicht an ein Ende allen Leidens, aber machen Lippenbekenntnisse zur "Zustandslosigkeit". Dass diese Zustandslosigkeit auf dem Ende allen Leidens beruhen könnte - param advaita, ihr Eierköppe!  -  das geht dir nicht in die Birne, woll? Gut so, denn das kannst du auch nur dann verstehen, wenn du gestorben bist. Stirb bevor du stirbst.


    Meister

    Oft lese ich, dass sich ein Meister  oder spirit. Lehrer zur Disposition  stellen muß, dass er bereit sein sollte, sich hinterfragen und auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. Was ist damit gemeint, was soll da geprüft werden? Seine Person oder seine überpersönliche Wahrheit/Lehre? Und wer oder was ist das eigentlich, was da wen oder was hinterfragt?
    Grundsätzlich läßt sich ein wahrer Meister, - das ist ein im GEIST wiedergeborener Mensch  - nicht mehr hinterfragen. Mit dem Tod des Egos ist er auf Dauer fest in seinem SELBST verankert, er kann in dieser absoluten SELBSTgewissheit nichts als die (absolute = überpersönliche) Wahrheit sagen. Niemals würde er daher imstande sein, das, was er als Wahrheit erkannt hat,  zu widerrufen.
    Anders ist es mit den spirit. Lehrern, die ihren finalen Kampf noch nicht gekämpft haben.Auch darunter gibt es viele, die mit absoluter Gewißheit davon überzeugt sind, sie seien schon wiedergeboren. Deren Selbstgewißheit kommt jedoch nicht aus der wahren SELBSTzentriertheit sondern aus der spirituellen Egozentrale.
    Wer oder was ist es, was diesbezüglich "hinterfragt"? Das Ego natürlich. Das Dumme ist nur, an einen wahren Meister lassen sich keine (Prüf-)Kriterien anlegen! Das Ego ist daher absolut ungeeignet, einen Meister zu beurteilen. Es urteilt nämlich nach moralischen Kriterien.  Ego sieht nur Ego. Jaja, da wäre auch noch die Intuition, wenn die nur nicht so empfindlich wäre, dass sie sich sofort verschließt, wo nur das leiseste Vorurteil ist.
    Ansonsten wie immer: Nur Gleiches erkennt Gleiches. Viveka.


    Die Intuition

    wäre imstande, die Authentiziät eines Meisters oder Lehrers zu verifizieren, schrieb sie mir einmal sinngemäß.  Aber gerade diese Schreiberin ist mir gegenüber permanent in der Abwehrhaltung. Intuition ist aber nicht möglich, wo Abwehrmechanismen sind. Wo ich voller Ablehnung, Hass, Angst, Wut und Vorurteil bin, ersticke ich die Intuition. Die meisten Menschen verwechseln Intuition mit irgendwelchen vagen Gefühlen oder "Eingebungen", deren Quelle höchst zweifelhaft ist.


    Mein Allmysterythread

    dümpelt scheinbar seinem Ende zu. Es war vorauszusehen. Es ist immer das Gleiche: ich werde irgendetwas gefragt, z.B. zuletzt, ob ich denn von allem Leiden befreit sei und auf wahrheitsgemäße Antwort stürzt sich wie abgesprochen der altbekannte "Stechmückenschwarm" auf den leckeren "hybriden" und sich "selbsterhöhenden" Happen und macht dem Thread thematisch ein Ende. Meistens wartete ich ab, bis sich alles beruhigt hatte, diesmal löste ich mein Allmy-Konto auf  - es ist einfach niemand da, der die Reife und vor allem den Ernst hat, dem Thema der spirituellen Umgehung zu folgen. Denke ich. 
    Im Moment so scheint es, tobt im Spiritualitätsbereich von Allmy scheinbar nur noch der spirit. Vorschulkindergarten unter der Leitung des fleischfressenden Dämonen Botulus Doloroso, auch bekannt unter ICD 10 und seinen "Brüdern im Geiste",  alle die selbst ernannten Schamanen, Magier, Drachentöter, Lichtkrieger und "Schrumpfer" gegen das Böse -   befeuert und beschmunzelt von ein paar wenigen ehemaligen Wir-Family-Members. Sämtliche,  wie Swantje freundlich bemerkt:"over the top"..

    Stimme aus dem Off:  Ja, wenn man hier noch schreibt, wäre es grade so, als würde Martin Luther seine Thesen statt an der Wittenberger Schloßkirche an  die Eingangstür der  Klinik Heiligenfeld nageln.!



    Advaita-Krümelkackolores

    Soeben gelesen: Laut Fredo ist das spirituelle Erwachen und die Heilige Nüchternheit eines ehemaligen Alkoholikers eine minderwertige Variante... Habs doch gleich gewußt:  das Pseudo-oder Fredo-Advaita ist eine extravagante elitäre Advaita-Stilrichtung, bei der es mehr auf die etymologische Bedeutung der Worte als auf das in der Einheit-SEIN selbst ankommt - ungeachtet, dass sich die Einheit jeglicher Beschreibung entzieht, weil sie jenseits von Denken und Sprache ihr SEIN hat. Es scheint dem Fredo-Advaita mehr darauf anzukommen, die etymologisch "richtigen" Worte für das Unsagbare zu haben - ungeachtet der Tatsache, dass in der NichtzweiHEIT (Einheit) "keiner da" ist, der urteilen könnte, was richtig oder falsch ist!
    Im Advaita bedeutet Advaita Nichtzwei.  Richtig. In meiner Definition ist Nichtzwei dasselbe wie Einheit. Für Fredo  gibts Einheit deshalb nicht, weil die Endung "heit" der Einheit im Wege steht. Was bleibt sei nur "Ein".
    Wahrheit gibt es bei ihm auch nicht, weil die Endung "heit" dem Wahren den Garaus macht.  O je - nicht mal "verben" tuts bei ihm, so rückt er den Worten zuleibe. Oder ist es vielleicht das, was er eigentlich sagen will: dass ES verbt? Damit läge er voll und ganz richtig.

    So,  und wenn ich jetzt weiter im Stile Fredos die Erbsen zählen wollte, würde ich  das Undenkbare noch einmal mehr weiterspinnen:
    Nichtzweiheit = Nullzustand. Null Zustand! Um die Zustandslosigkeit nun auch im Bilde anzuzeigen ziehe man die Null und den Zustand ab, weil ja beides immer noch im Rahmen des Denk- und Beschreibbaren wäre, nöch... was bleibt? "Losigkeit" - ist das nicht geil????. O Lord! Was ein Hirnfick im Vergleich zum unendlichen LEBEN im "Himmlischen Dilemma"!
    Muss man jetzt auch noch Etymologe und Mathematiker sein?

    Dann doch lieber meine alte Version, die zumindest eine Basis hat -  Erfahrung:
    "Nichtzwei" ist Erkenntnis der Einheit von Gegensätzen und Polaritäten.(Aufhebung von Dualiät&Dualismus)  Einheit ist kein Zustand, deshalb ist Einheit nicht beschreibbar. Einheit ist mein eigenschaftsloses SEIN und SEI-en. ICH BIN. (ohne dies und jenes). AMEN.OM.LOL.
    Ja, ich weiß, da gibt es jemanden, der das BIN  - das fliessende SEIen des ICHs auch noch gerne amputiert, was bleibt? ICH. ALLEIN(s).
    Stimmt. Gääähn...


    (14.09.2014)



    August/Anfang September 2014

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    The whole of antiquity was imbued with that philosophy which teaches the involution of spirit into matter, the progressive, downward cyclic descent, or active, self-conscious evolution. . . . One and all, they allegorized and explained the FALL as the desire to learn and acquire knowledge — to KNOW. This is the natural sequence of mental evolution, the spiritual becoming transmuted into the material or physical. The same law of descent into materiality and re-ascent into spirituality asserted itself during the Christian era, the reaction having stopped only just now, in our own special sub-race.
    — H.P. Blavatsky, The Secret Doctrine, Vol I, pp. 416-7
    http://www.universaltheosophy.com/key-concepts/involution-evolution/




    Das Ego

    ist der Papagei. Es schwätzt alles nach. All sein Wissen ist second-hand-Ware, auch sein spirituelles Wissen und sogar auch dann, wenn es auf eigener Erfahrung beruht. Denn sobald eine Erfahrung in Worte gefasst wird, ist die Erfahrung Vergangenheit, Erinnerung, Konzept.  D a s  zu verstehen, scheint dem Egomind am allerschwierigsten.

    Das Ego steht im Allmystery-Spiri-Forum wieder hoch im Kurs. Auch das ist immer das Gleiche. Betont man auf der einen Seite die Notwendigkeit der Aufgabe des Egos, kommt gleich die Angst  und es entsteht auf der anderen Seite sofort der Antithesen-Thread. Im Moment will man das Ego nicht nur verteidigen, sondern sogar "anbeten".... Ach, Ihr Mönche!


    Ich verfolge meinen Thread noch eine Weile und lese folgenden Satz:

    "Mir wurde immer gesagt, ich gehöre nicht auf diese Welt, das sei ein Unfall gewesen..."
    Natürlich gibt es auch so grausame Eltern... Aber ich habe stark den Eindruck, dass es sich hierbei eher um eine Interpretation handelt:  Vielleicht hat man der Schreiberin als Kind einmal gesagt, dass sie ein "Unfall" gewesen sei,  - dass sie nicht in diese Welt gehöre könnte m. E. Schlußfolgerung,  Interpretation sein... kleine Kinder interpretieren so, sie fühlen sich schnell schuldig und lästig.
    Bemerkenswert auch, dass es heute "Unfälle" gibt, die gab es nämlich früher nicht -  als es noch keine Geburtenkontrolle gab, war jedes Kind ein glücklicher (oder weniger glücklicher, weil z.B. unehelich geborener)  ZU-Fall. Heute überläßt man diese Dinge nicht mehr dem lieben Gott/Zu-Fall, sondern baut "Unfälle", weil man nicht (richtig) verhütet hat und lastet die dann oft dem Kind an. Und Kinder spüren dies, ausgesprochen und unausgesprochen.
    Aber es gibt auch den kindlichen  Narzissmus, der auch im Erwachsenen gerne Drama macht, der ständig auf der Lauer ist,  sein schlechtes Selbstwertfühl zu bestärken, der übelnehmerisch alles so interpretiert, wie es in sein internalisiertes negatives Selbstbild passt und sich somit immer von neuem bestätigt: Alle sind gegen mich, keiner will, dass ich BIN.
    Ich darf nicht sein - das war eine Introjektion, die auch mir das Leben verleidete.



    Gewahrsein

    Es ist schon sehr  komisch zu sehen, wie ein Theoretiker und Hirnakrobat das Gewahrsein beschreibt. Ein Wissender sieht: Weder ist dem Schreiber die WAHRheit im GeWAHRsein noch die Tiefe, die Höhe und die Breite der FÜLLE des SEINS im GewahrSEIN zugänglich.
    s.a. Diskussion: Bewußtsein - Gewahrsein, gibt es da einen Unterschied.
    http://spectrum-sein.de/
    Unterschiede und Trennung gibt es auch hier nur für den Egomind.  Bewußtheit  i s t  Gewahrsein!  (Jenseits von Ego) Nur der trennende und klügelnde Verstand  macht hier noch eine weitere Differenzierung in "Gewahr h e i t ". Im Gewahrsein gibt es keine Trennung. Gewahrsein ist Gewahrsein ist Gewahrsein ist Gewahrsein... Gewahrsein oder Bewußtheit ist nichts als "aufgeweckte" ganzheitliche Wahrnehmung der dualen sowie der nondualen BW-Ebenen. (SEIN)
    An der Unkonkretheit solcher mindfucking InterpretationsBemühungen kann man deutlich erkennen, wieviel Erfahrung /Ahnung jemand hat. Der Schreiber hat nicht mal Ahnung.
    (gepostet im Blog 08.09.2014)



    DAS BIST DU

    Tat vam asi - ist keine letztgültige Erkenntnis der Leere, sondern ein Verb und  eröffnet  sich  n a c h  der endgültigen Befreiung in seiner Fülle.  ES verbt in vielen Aspekten oder Facetten.  Das wahre WESEN  - DEIN eigenes WESEN - hinter all den Namen und Bildern, der Symbolik zu erkennen, ist ein fortlaufender Erkenntnisprozess. Ich bin DAS ist synonym mit der letztgültigen Erkenntnis "Ich bin Gott".
    Dieser symbolträchtige religiöse bilderreiche Überbau, man denke an die vielen Götter, Buddhas, Durgas, Erzengel und den ganzen Klimbim in den Abbildungen bis hin zu Michelangelos Kunstwerken  -  alles nur "Finger" die auf den Mond zeigen, alles  nur personalisierte Aspekte unseres eigenen menschlichen und himmlischen Wesens.

    Unter diesem Blickwinkel wäre eine "Neue Inquisition" vielleicht nicht das Schlechteste... naja, das hat der Martin Luther ja schon versucht, ist auch nichts geworden, die Finger, die auf den Mond zeigen, werden noch immer für den Mond gehalten, auch im Protestantismus. Mit oder ohne Bilder und Symbole. Die Seele braucht die Bilder, das Unbewußte spricht nur durch Bilder und Symbolik. Dass man sie für die Wirklichkeit hält, ist das Problem, das bislang nicht auszurotten ist.




    Ramesh Balsekar


    Der Verzicht auf die Früchte der Handlungen.... So die Überschrift. Ich lese nicht mehr weiter auf Nityas blog, weil schon diese Formulierung für mich eine UNWAHRHEIT ist und mein "neugeordneter" Mind sie stante pede in die Berichtigung zwingt:
    Es gibt keinen Verzicht auf die Früchte der Handlungen.  Es ist das Wesen von Ego, ziel- und ergebnisorientiert zu handeln. Auf die Früchte des Handelns kann man ebensowenig "verzichten", wie man auf das Ego "verzichten" kann. Verzicht ist immer ein bewußter Akt des Egos. Verzicht setzt bewußte Entscheidung voraus. Verzicht ist nicht Loslassen, sondern Entsagung. Loslassen ist ein Akt der Hingabe und nicht des Verzichts.
    Wo kein Ego ist, da ist man niemals  ergebnisorientiert. Wie immer gilt es nicht, etwas aufzugeben, sondern etwas EINzuSEHEN: die Identifikation mit dem Ziel, dem Ergebnis. An vorderster Stelle steht da die Einsicht in das alles beherrschende Nützlichkeitsdenken des Egominds:

    Das Ego will immer etwas erreichen, verbindet mit seinem Handeln  immer eine bestimmte Absicht.  Alles Handeln wird mit Sinn verkleckert und muss einem Zweck dienen. Egal ob gut oder schlecht - das muss erkannt werden.

    Achtsamkeit durchschaut das Ego und seine Handlungen. Gewahrsein erkennt und löst  den Klebstoff der Identifikation.
    Loslassen ist kein aktiver oder passiver Akt, es ist ein Geschehen, welches der Erkenntnis/ EIN-SICHT auf dem Fuße folgt.
    Ohne Ego  - ohne den Handelnden - ist da ein Tun, als täte man nicht. Absichtslos. Christlich: da weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. Im egolosen BEwußtsein des Gewahrseins ist es gar nicht möglich langfristige Pläne oder Zielvorstellungen zu verfolgen. Du wärest  damit sofort aus dem wunsch- und bedürfnislosen Gewahrsein der  Präsenz herausfallen (weil du mit Zielvorstellungen resp. Plänen die Zukunft bestimmen willst)  Im Perma-Gewahrsein ist auch dies nicht mehr möglich.

    Das Denken an die "Früchte" des Handelns, das Ergebnis, ist einfach nicht da. Weil das Handeln "leer" ist, keine Bedeutung hat, d.h., nichts bewirken, verbessern, verändern will. Paradox: Und trotzdem geschieht Veränderung...(Wenn es heißt, dass da keiner ist, der handelt , heißt das also nicht, dass es keine Handlung gäbe, wie mancher es wohl versteht.)
    Also mein Tip: Statt das Ego zum masochistischen Verzichten zu zwingen, - das Ich kann das Ich nicht ohne großen Schaden bekämpfen! -  einfach nur beobachten, seine Absicht, sein Pläneschmieden, Ziele, Veränderungswünsche, usw. alle diese  Fluchtgedanken in die Vergangenheit oder Zukunft -  Vorstellungen, die  aus der Gegenwart hinausführen in ein Leben, was vermeintlich viel besser ist als das gegenwärtige JETZT.


    Und nochmal:

    Das SEIN ist zugleich Leere und Fülle.

    Die Leere oder das Nichts ist m. E. nur deshalb das Nichts, weil der Verstand die Fülle nicht fassen kann.
    Die Fülle des (Gewahr-)SEINs ist unendlich und daher niemals ausgeschöpft. (Der Egomind stellt sich fälschlicherweise vor, die Fülle des Seins sei etwas, was man mit einem Blick umfassen oder wahrnehmen könnte, so ähnlich wie er Allwissenheit deutet oder die Allgegenwärtigkeit)
    Das Gewahrsein beginnt mit dem ersten BLinzeln des Horus-Auges und öffnet  sich zur vollen Perma-Bewußtheit mit der "Feuertaufe" - der "letztgültigen Läuterung", dem finalen Tod des Egos. Hier erst öffnet sich  in meiner Definition der pfadlose Pfad in die "Offene Weite" des unendlichen Bewußtseins.  (Vorher gab es "Wege")
    Gewahr-SEIN ist ein Vorgang, ist Bewegung und keine fixierte "Entität", deshalb spreche ich lieber vom Sei-en. Das Sein verbt sozusagen. Anders gesagt, ist das Sein nichts anderes als das Fließen mit dem Tao, dem sog. Willen Gottes . Gewahrsein ist Wahrnehmung von Wahrheit, ist Wahr-Sein, Wahr-Sagen. Gewahrsein verbt - es wahrheitet.
    Aber meine obige Kurz-Definition von SEIN  ist auch wieder mal viel zu eindeutig und einseitig, denn das Sein ist eben beides, es ist  zugleich Ruhe  u n d  Bewegung - auch nur ein anderes Synonym für die Leere und die Fülle. Ruhe  i s t  Bewegung, wie die Leere die Fülle  i s t . Blah. Finito. Tilt.
    (Nur einem  geübten und geclearten Auge wird es auffallen, dass ich in meinem Tagebuch seit nun fast 3 Jahren hauptsächlich nichts anderes tue, als die Gegensätze zur Einheit zu bringen. Schreibend habe ich mich von meinen personalen Schatten befreit, schreibend führe "ich" alles Getrennte in die Einheit zurück!



    Persona

    Als ich in der TRennung war, gab es einen Gott, ein Du. Seit die Trennung aufgehoben ist (Hierosgamos) bin ich zugleich ein wahrer Mensch und Gott. Ein wahrer Mensch geworden, bin ICH nun der Gott im Werden. (Mein Ich ist Gott, rief Al Halladj und exakt jene, die ihn heute rühmen, sind oft auch dieselben, die ihn heute steinigen. Das verstehen manche Irregeleitete vermutlich  unter dem Spruch: Triffst du Buddha unterwegs, töte ihn. )
    Ich glaube, viele Sucher, die die Person als nichtexistenz "glauben", meinen mit Person den ganzen Menschen, das Menschsein an sich.  Aber Person heißt nicht gleich Mensch. Person bedeutet im spirituellen Kontext immer nur das Ego als das falsche dressierte gesellsch. konditionierte Ich. Wenn es um den Ego-Tod geht,  geht es immer darum, die Maske, das Selbstbild loszulassen und den wahren  authentischen Menschen/Persönlichkeit hinter seiner Maske der PERSONA (!!) aufzufinden.

    Sich von der Person zu desidentifizieren bedeutet also  keineswegs, sich vom Menschsein ganz zu verabschieden, wie es manche unserer "Götter" tun. "Frau Gott" bespielsweise schrieb immer wieder: Ich bin kein Mensch. Hätte sie gesagt, "Ich bin kein Ego", dann hätte ich ihr zugestimmt - aber nur, wenn es auch ihr Sei-en wäre.  (Das Wissen darum ersetzt nicht das SEIN.)
    Mir zeigt eine solche Aussage, dass sie den Individuationsprozess nicht durchschritten oder abgeschlossen hat, der allein (unter der Leitung "Gottes" bzw.  des Wahren SELBST) den Menschen verwandelt, veredelt und zum Wahren Menschen macht, der sich  - von der unauthentischen Person, dem falschen Ich, das  er einst war letztlich geläutert -  in der Einheit mit Gott wiederfindet. In dieser Einheit kann man von sich als Person überhaupt nichts mehr sagen, weder kann man sagen,  dass man ein Mensch, noch kann man sagen, dass man ein Gott ist. Und dennoch... will man es beschreiben, muß man zu trennenden Worten greifen: Du bist sowohl Mensch als auch Gott. Gottmensch in der Einheit des Vaters, des Sohnes, des. Hl. GEistes, wenn mans auf christlich gesagt haben möchte.
    "Sowohl - als auch" - ist die letzte Ebene der Beschreibung durch "Ich". "Weder dies noch das""beschreibt" die unbeschreibbare Einheit. Null Ich. Blah. Tilt.... Hörst du das Klatschen der einen Hand? Tralalala...
    (Das "Klatschen der einen Hand" versinnbildlicht nichts anderes als das Gewahrsein  von "GegensatzverEINheitung. Aus zwei wird eins gemacht... Advaita - Nichtzwei. Und wieder fällt mir ein, wie so manche Pseudo-Advaita-Theoretiker so gar nicht zu wissen scheinen, was konkret Advaita - Nichtzwei überhaupt bedeutet. Sie diskutieren bzw.  verstehen scheints darunter nur die Polarität von dual vs. nondual, ohne dass sie das Klatschen der einen Hand je "gehört" hätten.)




    David Hawkins

    wird wegen seiner Bewußtseins-Skala  oft verachtet. Dabei ist es ein gutes Werkzeug. Und  für jene, die nicht über die Gabe der Unterscheidung verfügen, für die ist der Muskeltest ein gute Möglichkeit, die Wahrheit auf eine materielle Art zu erfassen.  Gewahrsein  - der Geist von  "Oben" kann Wahrheit ohne Muskeltests erkennen. (Viveka.)


    In meinem Erleben ist es so, dass bei der Wahrheitsfindung-/Unterscheidung niemals die Person als solche ins Auge genommen wird, es ist so : Ich lese vielleicht eine Überschrift oder  einen Satz,  egal von wem, einem Unbekannten oder von einem anerkannten spirit. Meister und wenn dieser Satz nicht der WAHRHEIT entspricht, dann geht spontan und ganz von SELBST der "Berichtigungsvorgang" oder besser gesagt, der "Unterscheidungsmechanismus" in mir los.
    Wenn es triggert, bekomme ich entweder sofort ein klares Bild der Wahrheit und/oder einer Teilwahrheit, nur ein Satz vielleicht...ich suche mir dann nach Möglichkeit sofort was zum Schreiben und dann entfaltet sich oft mit dem Schreiben nach und nach assoziativ eine  neue frische  Wahrheit, die mich immer wieder zu neuen Ufern, zu neuen Erkenntnissen führt. Das meiste,  was  "triggert",  taucht jedoch  unbeschrieben, ungeschrieben wieder unter. Vergessen.
    Was nun eine bestimmte Aussage eines bestimmten Meisters angeht, bezieht sich meineWAHRnehmung der WAhrheit nur auf den WAhrheitsgehalt dieser Aussagen, niemals auf die Person als solche. Deshalb ist es mir nicht möglich zu sagen, dieser und jener ist erleuchtet oder nicht erleuchtet, sondern ich kann nur sagen: zu dem Zeitpunkt, als der  "Meister"/Mensch diese oder jene Aussage tätigte, war er nicht in der WAHRHEIT, im sog. GeWAHRsein.
    So. Und ich denke mal, bei DAvid Hawkins ist es auch nicht anders gewesen als bei mir ,  - wie es übrigens bei einem jedem Menschen sein wird,  der "Über den Jordan" ist - er ist "unwahrheitsgetriggert" seinem "Job" nachgegangen, die Geister Wahr vs. Unwahr zu unterscheiden. Und dabei hat sich dieser "Job" bei ihm mit der Zeit spontan bzw. assoziativ  zu  einem System geformt.
    Und ja, was den Muskeltest angeht - der Körper kennt die Wahrheit ebenso wie der GEIST! Wie auch nicht - ist ja Geist von dem Einen  GEIST. Ob man die Wahrheit also von unten von der Materie, der Wahrheit des  Körpers  oder von oben, des transpersonalen Geistes der WAHRHEIT her erkennt, ist letztlich Jacke wie Hose. Clap your hand!
    PS: Und noch einmal: Alles, was ich über das Unsagbare  schreibe, ist  nicht die WAHRHEIT, , sondern ist nur eine unbeholfene Beschreibung, eine Annäherung an die Wahrheit. Absolut ist die WAhrheit nur, wo sie aus sich SELBST heraus erscheint. Wortlos. In Worte gefasst, wird aus der absoluten WAHRHEIT sofort eine relative Wahrheit, ein Konzept.



    Er-INNERung,

    Wenn es oft heißt, wir sollen uns erinnern, dann bedeutet das, das wir unsere wahre Natur vergessen haben und uns ihrer erINNERn müssen. Der christliche Begriff der Umkehr bedeutet Rückkehr aus der Ent-Äußerung in die Ver-Innerlichung. Hier ist unsre wahre Heimat, angebunden, rückverbunden an den Ursprung. (Religio= Rückbindung).
    Ich kann meine Erfahrungen - meine Er-INNERungen -  sehr gut beschreiben. Deshalb freue ich mich über jeden Menschen, der sich durch meine Er-INNERungen ebenfalls erINNERt.
    Es gibt einen solchen Menschen bzw. ist mir solch ein Mensch bekannt. Vielleicht gibt es derer noch mehr, nur kriege ich es nicht mitgeteilt.  Bei manchen Menschen ist der Ackerboden schon so gut bereitet und mit Liebe gedüngt, dass das Samenkorn in die Erde fällt und sofort zu blühen anfängt.



    Kaum hat Paradoxa

    in ihrem neu eröffneten  Forum den Schattenintegrations-Thread aufgemacht, erscheint die  ATAE (Angst- und Terrorabwehr-Einheit) der Pseudo-Advaita-Spiropathen mit ihrer kalten Pseudo-Advaita-Logik und  und drückt mit dogmatischer Strenge dem Forum  seinen Stempel bzw. seine Grenzen auf, das alte alte Lied:  Schattenintegration habe nichts mit Erwachen zu tun, weil die Person angesprochen würde, die es ja nicht gäbe usw. usw. ...  Im selben Zug wird Ken Wilber spirituell abqualifiziert und u.a. des Geldmachens verdächtigt. Oh Lord!
    Fredo zum Thema und Text v. Ken Wilber: "Es ist ein beliebtes Mißverständnis, dass eine "Arbeit" in Richtung Erwachen zielt."

    Nein, mein Sohn, es ist DEIN beliebtes Spielchen, Mißverständnisse herzustellen, indem du penetrant die Worte "wixt", d.h. am Buchstaben klebst und daneben einfach intepretierst und unterstellst wie du lustig bist und es in dein Schema passt.. Nirgendwo nämlich sagt Ken Wilber - und habe auch ich niemals gesagt - dass Schattenintegration auf irgend etwas ziele. Schattenintegretation ist ein Geschehen und die "Arbeit", die "gemacht" wird, besteht für den Menschen darin,  die Bereitschaft und Achtsamkeit aufzubringen, im Hier und Jetzt zu bleiben. Schattenintegration gehört in den Bereich der Heilung der Person, der Transformation in die geläuterte Persönlichkeit, die erst geläutert im Geiste wiedergeboren werden kann. Hier gehts nicht um ein einmaliges kurzzeitiges Erwachen, sondern um das Perma-Gewahrsein desjenigen, der sein Ego auf DAUER transzendiert hat und diese Perma-Bewußtheit läuft nur über die Integration von "unten", von der Person her: Wo ES war, soll  ICH werden. Anders gesagt: Wo Unbewußtheit war, soll Bewußtheit sein.


    Ein Erwachen findet m. E. in der Regel meist vorher statt und ist dann sozusagen die Initiationszündung für den nachfolgenden Individuationsprozess, wenn der Mensch dazu bereit ist und Ent-Wicklung zuläßt. Erwachen heißt eigentlich auch , die Angst verlieren und sich allem, was folgen mag, hinzugeben. In dieser Hingabe findet das, was man als Rajna-Yoga, Jnana-Yoga und Bakhti-Yoga kennt  incl. der Schattenintegretation  ganz von SELBST statt. Da macht kein Ego irgend etwas, weil das Ego - besser: der Mensch, insofern er KörperGeistSeele-Einheit ist - sich in Achtsamkeit und Hingabe an das Hier & Jetzt übt. Und je weiter dieses  Üben fortgeschritten ist, um so mehr Achtsamkeit wird entwickelt, denn im Hier und Jetzt alles anzunehmen, was ist,  benötigt und bedingt eine permanente Achtsamkeit . Diese Achtsamkeit wiederum ist es, die dich ganz von SELBSt mit der Zeit nach innen kehrt und dich über die Schwelle des Unbewußten trägt und dich mit den verdrängten Anteilen konfrontiert.  Dass aus der  Achtsamkeit  das helle Licht des bewußten Gewahrseins entstehen kann, beruht allein auf der fortschreitenden Auflösung der Schatten und der Re-identifikation mit den bislang unbekannten, weil verdrängten Seelenanteilen.

    Die Achtsamkeit hat noch ein Gegenüber, etwas, das es beobachtet (Gedanken, Körper, Umwelt), Gewahrsein entsteht aus der Achtsamkeit und IST der "Beobachter".
    Der spirituelle Weg beginnt mit der  Annahme des Hier und Jetzt. Am Beginn des Weges hast du gar nichts anderes als deine Person mit ihrem Denken und Fühlen und ihren 5 Sinneseindrücken. Hier ist die Basis und ohne diese Basis gibt es keine spirituelle Ent-Wicklung. Ent-Wicklung im Sinne von En-Wirren, Aus-Wickeln. Foto von Statue. Was sterben wird im Transformationsprozess ist nicht die Person als Persönlichkeit, als Mensch, sondern das falsche Ich, die Maske, die PERSONA!
    (gepostet am 10.09.2014 im Forum Spectrum-Sein.de)

    Die kleinkarierten Kleingeister, die oft  von Neid zerfressenen kleinen Lichter werfen ihre langen Schatten über alles, was lebendig, kreativ, genial und göttlich ist. Dieselben Leute, die sich darüber beschweren, dass ich nur meinen Weg gelten lassen würde,  machen mit ein paar gewalttätig -wegwischenden Sätzen aus der lebendigen Fülle von Möglichkeiten ( u.a. eines Forums)  eine graue tote monotheistische  Mono-Kultur.
    Unter den Springerstiefeln von "Fredo and his Popinjays"wächst kein grünes Hälmchen mehr. Diese fanatischen Lehrer der Lehre von der Leere -durch ihre rigide begrenzende Dogmatik sind diese Jünger des Thanatos die Totengräber eines jeden Forums. 

    Paradoxa, die Forenbetreiberin hatte einen Schattenthread aufgemacht.

    http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=35&pid=183#pid183




    Das Märchen vom Hase und dem Igel

    entspricht auch der Bewußtseinsbewegung von Evolution-Involution wie ich sie im Erkenntnisprozess erfahre. Entwicklung   u n d   Determiniertheit. Bewegung  u n d  Ruhe.
    Da draussen ist nichts und niemand.
    Evolution - Involution - alles findet nur im Bewußtsein statt.



    Flow


    Was fliesst,  ist das Bewusstsein des Menschen, wenn kein Widerstand mehr da ist. Tao. Da ist eine frei flottierende, nicht fixierende Aufmerksamkeit und WAHRnehmung... Natürlich ist Fliessen, der Flow nichts, was ich bemerken kann, während des ES  fließt.... sobald das Ich, das Denken einsetzen würde, ist Schluss mit dem Flow. Ich kann deshalb auch nur im Nachhinein interpretieren, d.h. ich kann den Vergleich ziehen zwischen vorher-nachher: das Leben im Widerstand oder das Leben ohne Widerstand. Letzteres gilt aber nur temporäre Flows. Jeder Musiker erlebt sie, jeder Künstler u.a.  Allerdings fällt man dann danach wieder in das alte Ich zurück.
     Perma-Gewahrsein jedoch ist Perma-Flow, aus dem du niemals wieder herausfällst, weil dein Mind, dein Denken durch den Tod des Egos  nicht mehr im Widerstand, sondern "neugeordnet" bzw.  metaprogrammiert  ist.

    (Anfang September 2014)


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    Zen-Shiatsu


    Hey Master Ikkyu - I mean you!
    Shut up und hör mal rischtisch zu -

    Stell auf das Ohr, den Mund mach zu!
    I'm swinging my Kyosaku
    at you,  my Master Ikkyu.
    And every day, dear, if you like,
    I'll give you more than dozzen strikes!

    Oh Lord, this  makes my heart so sad,
    That every beton noggin head
    drives sooner oder later mad!

    Ach Priesterlein, mein Ikkyu,
    Der Rechte Glaube tut dir not,


    Believe, my Schatz, there is no god,

    but I AM always with you!

    Domina Vobiscum!





    Ikkyu 

    schreibt mir in einem Kommentar bezüglich meiner "Glorreichen Auferstehung Amen" und meiner Frage, was param advaita damit evtl. zu tun hätte.


    "Param Advaita" .... allerveehrteste Lolo.... bitte verzeihe mir, dass ich dir dies NICHT abnehme .... (Diese Sichtweise von dir selber). Im Zen z.B. sagt man, dass sich ein Buddha seiner "Buddhaschaft" nicht bewusst ist, denn Erleuchtung gibt es nur aus der Sicht von Unerleuchtetheit. Jenseits von unerleuchtung gibt es keine Erleuchtung. Auch du selber sitzt diesen Irrtum auf, denn du bist getrieben, deine "Auferstehung"öffentlich zu machen rolfl rolfl rolfl Tja, bei diesem "öffentlich machen", da trennt sich sehr schnell der Spreu vom Weizen . 
     Hast du dir mal überlegt, wie oft du das Wort "Ich" benutzt .... All diese ständigen "Ich", nicht mehr als die (deine) persönliche Biographie, die dieses und jenes glaubt, annimmt, erklärt und aus dem heraus "öffentlich" macht und verkündet.    
    ...Zitatende

    (Da ich die fragwürdige "Ehre" des Gehörnten... ähm ... sorry - die Ehre des GEWEIHTEN und das betreffende Forum, in dem unsere Dialoge stattfanden, vor meinen lasterhaften und diskriminierenden* Reden schützen möchte, lasse ich die Zitatquelle spaßeshalber mal außen vor, LOL!)





    Wie bitte????

    Im Zen sagt man, ein Buddha sei sich der Buddhaschaft unbewußt? Was soll denn das bedeuten oder hast du da nicht was mißverstanden? Warst vielleicht nicht aufmerksam und/oder du verwechselst vielleicht Bewußtheit mit Wissen? Ge-wußt vs. be-wußt?

    Wozu denn all dein Streben -  dein Meditieren, dein Zen? Um unbewusst zu bleiben? Ist Buddhaschaft nicht deine und meine Wahre Natur, ein Sein, das jeder Mensch erlangen kann, seine wahre Heimat, derer er sich bewußt werden will und soll?  Beim spirituellen Weg geht es ja doch gerade darum, sich seiner wahren unsterblichen todlosen Natur  BEWUSST zu werden, oder etwa nicht!?

    Und wenn man sich ihrer bewußt geworden ist,  bzw. wenn man die Buddhaschaft verwirklicht hat, stelllt man dann sein Licht unter den Scheffel oder gehn der "Apostel" bzw.  der "Bodhidharma" nicht  vielmehr zurück in die Welt und verkündet die Frohe Botschaft "allen Völkern?" : Hey, auch du kannst Deine wahre Natur verwirklichen! 
    Oder soll man ins Schweigen gehen und sich tibetian-stylisch einmauern lassen??

    Wenn alle, die das Ziel erreicht haben, geschwiegen hätten, woher wüßtest du von ihnen? Was wüßtest du von ZEN? Was wüßte man von Buddha und Christus?  Sind diese und viele andere Selbstverwirklicher nach ihnen nicht auf den "Marktplatz" gegangen?  Der "Marktplatz" ist überall - auf dem Büchermarktplatz genauso wie im Internet. Ob man nun ein Buch oder einen Blog schreibt, ist Jacke wie Hose. Und wer mich so direkt nach meinem spirituellen Status fragt, wie du, der kriegt auch manchmal eine direkte Antwort! Manchmal auch nicht.
    Jeder, der sein Wahres  SELBST verwirklicht hat, weiß noch, wo er herkommt, er ist durchaus noch imstande, sich zu erinnern.  Jesus  - wie Buddha nur ein Symbol für DEIN wahres SELBST - sagte: Ich war tot und bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das heißt, er ist sich dessen BEWUSST, was vorher war und jetzt ist.
    Natürlich nimmst du mir nicht ab, "auferstanden" bzw.  jenseits von Erleuchtung zu sein (param advaita) - was für dich selbst unerrreichbar scheint, kannst du niemandem sonst zugestehen. Du hast keinen RECHTEN Glauben an Gott bzw. dich SELBST. Das ist dein Problem. Es ist dein zenstockverschluckter Stolz, der dich daran hindert, spirituell weiter zu wachsen. Zen, Dein Lieblingsspielzeug, dein "Gott", mit dem du am allermeisten identifiziert bist. Eine Hilfskrücke, die dich, deine Abwehr aufrecht hält.

    Laß dir dies gesagt sein: Solange du nicht den Mut hast, deine Krücken wegzuschmeißen und Zen um des Zen willen zu lassen, wirds nichts mit der SELBSTverwirklichung.

    Was das Trennen der Spreu vom Weizen angeht, liegst du eigentlich ganz richtig, wenn auch nicht in deinem gemeinten Sinn:Nichts anderes nämlich tue ICH in meinem Blog und in einem Forum. Die Spreu vom WEizen zu trennen, heißt das Wahre vom Unwahren zu trennen. Im Sanskrit: Viveka. Christlich: die Geister unterscheiden. (Eine rein subjektive SELBSTbezügliches Geschehen, von dem ein außengeleiteter Leser nichts wahrnimmt).

    Weiter schreibst du oben: Jenseits von Unerleuchtung gibt es keine Erleuchtung.
    Doch, jenseits der Person/Ego (Unerleuchtung) gibt es das erleuchtete transpersonale Leben im Gewahrsein.  Ich denke mal, du hast da etwas schwer mißverstanden.
    Param advaita - wird zwar mit "Jenseits von Erleuchtung"übersetzt, in Wahrheit aber gibt es   hier w e d e r   Erleuchtung  n o c h  Nichterleuchtung, d.h. jenseits dieser Gegensätze gibt es weder Unbewußtheit noch Bewußtheit! Weder Christus-Bewußtsein noch Buddhaschaft. Er   bzw. sein Verstand, w e i ß  nichts (mehr)  von Buddhaschaft oder Christusbewußtsein oder Gott.   Er hat seinen Egomind ad acta gelegt und weiß deshalb nichts mehr von GOTT, (Buddha oder Jesus)  weil er EINS mit GOTT geworden ist. Hier bist du nämlich jenseits aller Worte. Hier gibt es nur SEIN  - oder Advaita/Nichtzwei - und das ist schon ein Wort zuviel gesagt.  Dass die  Leere (als Abwesenheit von Ego) wortlos ist, bedeutet einfach nur, dass es nichts  weiter zu beschreiben gibt, weil es keine Worte dafür gibt, aber keineswegs, dass man des Schreibens, Lesens und Sprechens und  seiner Ichfunktionen total verlustig gegangen und unkundig wäre... ein  Paradox, was dein Verstand nicht verstehen kann, solange du mit Zen identifiziert bist.


    Auch du bist mein Guru, Hochwürden, und so hat mich mein Einlassen auf deine Kommentare wieder etwas Neues gelehrt, wobei wieder  ein paar mehr scheinbare Gegensätze als Synonyme für das Eine erkannt in die Einheit zurückgeführt wurden.  (Für das krümelcacking Ego: Natürlich wird da nicht wirklich etwas "zurückgeführt", es wird nur erkannt, was schon immer "da" war: Nichtzwei.  LOL)

    Param-Advaita heißt jenseits von Erleuchtung. Das ist auch nur  eine ungefähre Annäherung an die WAHRHEIT. Mit Buddhaschaft ist es genau dasselbe - Buddhaschaft oder param advaita ist Jacke wie Hose - eh ein Synonym.  Demgemäß ist Buddha jenseits von Buddhaschaft.  Merkst du was? Babylon! Ich sage vereinfachend "Jenseits von Ego." Jenseits von Ego bist du zuletzt weder dies noch das. Da ist weder ein Buddha noch eine Erleuchtung. Wo zuvor noch das Stammeln im SowohlAlsAuch-Modus war, wortet jetzt nur noch die Stille - der 4. Schritt ist der letzte transzendierende Quantensprung ins Nichts.
    ( Noch einmal die transzendierenden 4 Schritte auf dem Weg der Einheitserkenntnis:
    1- Zuerst bin ich eine Person/Ich;
    2-dann bin ich keine Person;
    3-dann bin ich sowohl Person (Jemand, dual)  als auch keine Person (Niemand, nondual) ;
    4-dann ist da weder eine  Person (Jemand)  - noch keine Person (Niemand)
    Hier endet die Beschreibbarkeit. Was bleibt? Lachen... bzw.  "die nicht beschreibbare Zustandslosigkeit". Was ich finally bin,  ist REINE, neutrale WAhrnehmung dessen, was IST.
    DAs sind unbeschreibbare Vorgänge im Bewußtsein bzw. Gewahrsein. So unmöglich exakt zu beschreiben,  wie die Möglichkeit, dass sich die Nase selber riecht.
    Allgemein gesagt: Der 4schrittige "Weg" beschreibt die Transformation und das Transzendieren des Ichs  (allgemein: der Gegensätze) bis zur Einmündung  oder Auflösung im Wortlosen, dem  Nichts.

    Aus diesem Grunde kann man weder  SAGEN, dass man die Buddhaschaft  resp.param advaita verwirklicht hat - noch läßt es sich  SAGEN, dass man sie n i c ht  verwirklicht hat! Und zwar deswegen,  weil sich rein GAR NICHTS AUSSAGEN läßt über den Zustand, der kein Zustand ist. (4)  Das ist ein Grund. Ein anderer Grund, warum ich nicht sagen kann, dass ich mich SElBST verwirklicht habe, ist, dass, wie ich schon sagte, SELBSTverwirklichung nichts ist, was ich "habe", es ist  kein Zustand,  sondern fließende kontinuierliche VerWIRKlichung der WIRKLICHKEIT auf dem pfadlosen Pfad der Gottverwirklichung.

    Was nun den 3. Punkt in der  SowohlAlsAuch-Erkenntnis angeht, da kommt Mensch tatsächlich ins "Stammeln" (und tut nicht so "als ob" wie im Fredo-Advaita, der das Stammeln zum Kult erhoben und in Wort und Bilde wiederzugeben versucht hat, LOL!): Denn nachdem der Mensch sich zuvor zuerst als wirklich, dann als unwirklich erlebte, ist er nun beides. Wirklich und Unwirklich. Er weiß: Er kann jetzt überhaupt nichts mehr über sich aussagen, ohne dass nicht auch das Gegenteil davon zuträfe.

    Ich beschreibe diese Dinge retrsospektiv, anders als retrospektiv kann Erfahrung gar nicht beschrieben werden, da JEDE Erfahrung wortlos ist. Wenn ich vom  Transzendieren und Transformieren spreche,  ist das nachträgliche Beschreibung, Interpretation. Im Geschehen selbst weiß ich nichts von Transformation und Transzendenz. Hätte ich diese speziellen  Begriffe nicht, dann hätte ich andere, denn der Verstand, auch der nonprogrammierte Mind will integrieren, das heißt u.a. er will intellektuell verarbeiten und sucht nach Worten, um zu beschreiben, was geschehen ist.
    Anders aber als zuvor der unerlöste Egomind, der sich aus spirit. Erfahrungen sofort ein Konzept bastelte, ist es dem erlösten, dem chaotischen, nichtprogrammierten Mind gar nicht mehr möglich, Konzepte zu fixieren. Er haftet nicht, sondern vergißt...d.h., was er beschrieben hat, versinkt stante pede wieder im Nichtwissen.
    Jeder Mensch, der eine spirituelle Erfahrung macht, versucht diese in möglichst klare Worte zu fassen, um sie mitzuteilen. Für das Unsagbare will aber zuerst einmal eine Sprache gefunden werden. Meist ist es die Sprache der Religion, in der man aufgewachsen ist. Und da ist absolut nichts Verkehrtes dran!  

    Als ich z.B. im Herbst 2011 "über den Jordan ging" und der "Neue Tag", der Morgen der "Auferstehung" anbrach, hatte ich keine Worte für den zustandslosen Zustand, der Leere in mir. Ich wußte nichts von Leerheit oder Zustandslosigkeit, (diese Begriffe waren mir damals eh fremd) und ich wußte nicht, dass ich "gestorben" war nach der "Feuertaufe" in besagter Nacht, die ich schon oft beschrieben habe. Der Begriff der Feuertaufe für das, was in dieser Nacht mit mir geschah, offenbarte sich mir wie alle anderen Begriffe in ihrer wahren Bedeutung, ihrer lebendigen Wahrheit erst sehr viel später.

    Nicht sofort, sondern nach und nach  enthüllte sich das, was zuvor nur ein verkopftes Schriftversterständnis war, aus dem Herzen heraus . Nach und nach leuchtete mir auf, was die buddhistischen oder christlichen relig. Schriften, all die spirit. Bücher mit ihren Gleichnissen, Worten, Erfahrungsbeschreibungen besagen wollen. Die Begriffe wurden wirklich lebendig, ich erkannte meine Erfahrungen darin... Das Wort bekam sozusagen Fleisch! Der Begriff der Auferstehung zum Beispiel. Alles, worüber ich mir beim Lesen oder Hören früher nur falsche Vorstellungen machte, wurde wirklich, bekam und bekommt  (immer noch) seinen Sinn von Innen heraus, denn die Offenbarungen scheinen endlos... 

    Das wir jedem Menschen geschehen, der den finalen "Ritterschlag" erhalten hat, der die "Umkehr" vollzogen hat. Wo schriftgelahrte Religion war, ist Mystik.  Wo Kopf war, ist nun Herz. Wo vorher Vorstellung, Ab-Bild, Täuschung war, zeigt sich die WIRKLICHKEIT hinter den Worten. Wo man die Welt - sein ganzes Leben - zuvor mit dem Kopf verstand, wird sie nun mit dem Herzen durchdrungen... Aus dem Flachlanddenken wird mehrdimensionale Wahrnehmung.... Dieses neue alte Bewußtsein ist einfach unbeschreibbar.



    Der Wortfetischismus ist ein besonders widerlicher Aspekt  gerade unter den "Spirituellen", die nicht selten von sich behaupten, dass sie erwacht und entkoppelt seien. Dieser sado-maso- pharisäischen "religious correctness" der buchstabengläubigen Schriftgelahrten  - diesen  militanten betonverkopften Wortwixern ist es wichtiger,  die  "richtigen" Worte für das "Unwörterbare"  zu stammeln, als das unwörterbare SEIN - der Zustand der Zustandslosigkeit  - selbst. Als gäbe es richtige oder falsche Worte! Denn  j e d e   Art der Beschreibung ist nur ungefähre Annäherung und daher weder richtig noch falsch, Beschreibung ist per se UNWAHR! Beschreibung ist Interpretation und kann daher niemals an die paradoxe WIRKLICHKEIT heranreichen.  Der Schriftgelehrte kennt ganz bestimmte äußerliche Kriterien, er bildet sich ein, ganz genau zu wissen, wie die Buddhaschaft oder das Christusbewußtseinbeschaffen ist, wie sie sich in Sprache und Verhalten zeigt oder nicht zeigt.

    Seit jenem Tag im Herbst 2011 wird "ich" bei mir großgeschrieben. ICH. Innerlich, nicht äußerlich in der Schrift. (Das ist mir beim Tippen zu umständlich, für die Großschreibung extra die Umschalttaste zu drücken.) Die "religious  correctness" will und fordert immer Eindeutigkeit und macht ein Kriterium der Echtheit daraus, welche Worte jemand benutzt,  - was für mich wiederum ein Kriterium für  deren  Unechtheit ist. Theoretiker... Graugesichter! LOL - da lacht das Kind!

    Und dennoch...
    Und dennoch gibt es tatsächlich sprachliche Merkmale, die offenbaren, ob man ein Kind von Kleingeist ist oder das befreite göttliche Kind von Großer Geist. Die aber erkennt nur ein geclearter - d.h. "auferstandener" Mind.



    Aus welcher Quelle mein "Ich" gespeist wird , bleibt dir also solange verborgen, als du deinen vernebelnden,  selbtbegrenzenden und dogmenverkrusteten  Glaubenssätzen aufsitzt!


    Wenn der Baum wieder ein Baum und der Berg wieder ein Berg ist, dann ist auch Ich wieder Ich.  Nicht der Alte Adam von "vorher", sondern der auferstandene (Christus-) Menschensohn, dessen Person (falsches Ich, "Blei") im Individuationsprozess in eine einmalige unverwechselbare Persönlichkeit transformiert wurde  -  auch Adam Kadmon genannt. ICH.  Adam Kadmon ist das alchimistische Gold. Mensch und Gott. Gottmensch. Adam Kadmon benutzt die Sprache, als benutze er sie nicht. Er benutzt die Sprache (fast) genauso wie der gewöhnliche Mensch, nur mit dem Unterschied, dass für ihn die Worte "leer" sind,  - das "Blah" -  hat sich für ihn seiner Bedeutung entleert - d.h., er ist mit der Sprache nicht mehr identifiziert, weil er mit Ego/Körper/Materie nicht mehr identifiziert ist. Er befindet sich  h i n t e r  den Worten, er durchdringt den Schleier der Maya
    Dieses umgepolte ICH hat sein Zentrum im SELBST oder Ursprung, im Gegensatz zum unerlösten Ich, dessen /Handlungs-) Basis die Egozentrierung war. 





    Auch Hochwürden Ikkyu gehört zu jenen, die das abwerten, wonach sich das Herz am meisten sehnt: grenzenloses Bewußtsein. Einheit. Ikkyu, der Hohnlacher, der Hohnrofler, auf eine andere Weise zeigte sich mir bislang nicht.  Seine ArgumentationsDevise: Wer fragt hat die Macht, wer gegenfragt, stellt unstatthafte "geschlossene Fragen". Ausweicher, Drückeberger.
    Vor zwei Jahren war dieser windige, oberflächliche Bursche noch nicht einmal imstande,das eine SELBST als  die Essenz  im Herzen aller  Religionen einzusehn. Eine Angelegenheit, bei der einfaches Nachdenken ausreicht... gehört quasi zum spirituellen Allgemeinwissen, was auch dem Zen-Buddhismus nicht ganz unbekannt sein dürfte. LOL!
    Ikkyu glaubt ja auch, dass die Geistesgaben im Buddhismus andere sind als in anderen Weltreligionen. Der  Unterschied liegt aber einzig in den Worten, der (babylonischen) Begriffsvielfalt.
    Es überrascht mich immer wieder, wie sehr eingeengt und begrenzend insbesondere die Sichtweisen der Herren Gottesgelahrten, der "Schriftgelehrten", der "Patriarchen"  doch sind.

    Das meint der Profiler:

    Der Proband  I. ist abwehrgespickt bis unter die Haarwurzeln. Die unzähligen Bretter vor dem  Kopf, - bislang zählte ich exakt 184 - - haben nur die eine Funktion: ihn vor dem  Zerfall seines Egos mit seinen dogmatischen Überzeugungen zu bewahren und davor, seiner Angst und seinen frühkindlichen Traumen ud Dressurakten ins Auge zu sehen. Die Berufswahl versinnbildlicht die Sehnsucht nach Heilung, gleichzeitig aber auch deren Abwehr. Derweil er  dafür Sorge trägt, dass andere Menschen mental in den ihnen pharmakologisch zugewiesenen Grenzen und Bahnen funktionieren,  schützt er damit auch sich selbst.)
    Seine Einstellung zum Individuations- resp. Schattenintegrationsprozess zeigt den Grad seiner psychologischen Abwehr gegen das Göttliche bzw. SELBSTverwirklichung.
    Bei dem Bretterverhau vor Ikkyus Kopf handelt es sich v.a. um  Dogmen und rigide Glaubenssätze. Seine Oberflächlichkeit ist ein Aspekt der Unfähigkeit, aus seiner zenbemäntelten Konfusion herauszutreten.  Massive Autoritätshörigkeit...patr. Sado-Maso-Überich. Vatersohn. Frauenverachtung (Angst vor starken Frauen, Mutterprojektion) abgewehrte Abhängigkeitsbedürfnis, Angst vor Nähe.
    Das dickste Brett ist seiin abschätziger zenstockverschluckter Stolz - eine Zenmasek, ein Posing, hinter dem er sich versteckt. Diese abschätzige Stolz ist das größte Hindernis, statt "Eintopf" die Einheit wahrzunehmen.


    Das Erkennen der Synonyme, der gegenteilig "geglaubten" unterschiedlichen Begriffe für ein und dasselbe ist nämlich Erkennen von Einheit. Folks!  Oder umgekehrt: Nur aus dem Bewußtsein der Einheit heraus erkenne ich die Einheit der Synonyme. (Gegensätze) 

    Wenn ich so oft die etwas saloppe Redewendung "Es ist (mir) Jacke wie Hose" benutze, dann heißt das nicht, dass mir etwas "egal" sei oder am Arsch vorbeigeht, wie manche vielleicht annehmen, es beleuchtet i.d.R. immer den vereinheitlichenden Aspekt der Vereinigung von (scheinbaren) Gegensätzen. Jo, und die Gegensätze bzw. ihre Scheinbarkeit  gehn mir somit recht eigentlich tatsächlich "am Arsch vorbei". LOL.

    Solange du bzw. dein Verstand also trennt, d.h. Unterschiede macht, wirst du in meinen "Jacke wie Hose"-Zusammenführungen, in diesem Falle der Synthese  von  Aspekten des Christentums und des Buddhismus  nichts als "Eintopf" sehen.

    Sobald du aber aufhörst, zu trennen und Unterschiede zu machen - EINHEIT!


    Mr. David Hawkins aus dem Off:    
     Hmmm, der Punkt ist: das Ego Ikkyus, vor allem sein Stolz kann es nicht zulassen, anzuerkennen, dass es einen Menschen geben könne, der seine Krücken tatsächlich weggeworfen hat; derweil Ikkyu selbst noch eins draufgesetzt hat durch seine quasi "staatlich anerkannte" Zen-Priesterschaft hat er seine Krücken geradezu kultiviert und vergoldet.


    Wer keine Erfahrung hat wird Priester und wer Priester wird, dem verschließt sich meist auch das geistige Wachstum und der mystische Zugang.  Auch im vorliegenden Falle des Reverends Ikkyu erkennt man deutlich eine dieser inquisitorischen Betonbirnen, wie man sie seit Beginn des religiösen Patriarchats weltweit bei allen religiösen Priesterschaften und Schriftgelehrten  antrifft.
    Ganz klar BW 184, der Name des Probanden hält nicht, was er verspricht, er ist von seinem Vorbild, dem  alten  Meister Ikkyu exakt 816 Punkte entfernt - ein UNENDLICHER Abstand zwischen Möchte-Sein und BIN.)
    Wenn "Hochwürden " der "werten" Lolo etwas über Zen beibringen will,  ist das genauso, als ob man  Christus zum Christentum bekehren wollte oder den Buddha über Buddhaschaft belehren.LOL -  LMFAO! *

    Um zur Ausgangsfrage bezüglich der  Buddhaschaft zurückzukommen noch einmal Klartext:


    Ein SELBSTverwirklichter Mensch ist sich der Buddhaschaft sowohl bewußt als auch nicht bewußt. Darüberhinausgehend d.h. transzendierend erkennt  er sich letztlich als weder dies noch das,  - als weder bewußt noch unbewußt.

    Das heißt: Zuletzt findet  er sich schlichtweg jenseits der Sprache, jenseits von Interpretation und Beschreibung! Transzendäischen  Number 4! Das allein ist der Grund, warum sich der Buddha seiner Buddhaschaft nicht ge- oder be-wußt sein kann.


    Alles klar?! 
    :)

    Woher habe ICH wohl all dieses "Wissen" - wenn nicht aus mir SELBST heraus? Glaubt man tatsächlich,, dass man sich so etwas aus Büchern "anlesen" und womöglich aus der Erinnerung repetieren kann??? Die Sprache mit ihren Begriffen ist zwar nicht originär, zur Beschreibung meiner originären Erkenntnisse/Erfahrung steht mir aber nichts anderes zur Verfügung. Worte und Begriffe, Wissen aus Büchern,  welches vor der "Auferstehung" nur  totes Buchstabenwissen war und verstandesmäßige Vor-Stellung, wird nun von innen heraus mit Leben gefüllt. Die Begriffe sind dieselben - aber welch ein Unendlicher Abstand zwischen Vorstellung und enthüllter WIRKLICHKEIT!

    Soviele Menschen sehen sich auf dem spirituellen Weg, glauben sich sogar erwacht und egoentkoppelt - aber wehe, jemand sagt von sich, dass er seine Krücken weggeschmissen hat, dass er angekommen ist! Hühnerstall!
    An ihren Früchten wird man sie erkennen, heißt es. Solange du aber im Gut&Böse-Modus des  Alten Adam/Ego verharrst, wirst du nach diesen Früchten in Form von  g u t e n  Taten Ausschau halten. Irrtum! Die Wahren Früchte sind die Früchte des Geistes, die Teilhaftigkeit an den Attributen Gottes, die Seinstugenden -  und die erkennst du erst, wenn du jenseits von Gut & Böse auch das Tool dazu gefunden hast: Bewußtheit.

    Jesus, der Meister wehrte sich gegen den Anspruch der anderen, gut zu sein: Was nennst du mich guter Meister!?...

    Wie viel andere unwissende  "Laien" verwechselt auch der zengelahrte "werte" Ikkyu das erlösungsbedürftige Personhafte/ Ego mit dem Menschlichen an sich -
    genausowenig wie er zwischen den Glaubenssätzen des WeltWissens und überpersönlicher Weisheit unterscheiden kann.

    Der wahre Mensch Gewordene - der Adam Kadmon -  ist eine freie Persönlichkeit; der unverhaftete Wahrhaft Freie Geist ist  auf allen Ebenen (Himmel und Erde)  zuhause  und von daher durchaus fähig, mit REINER Lust aus dem persönlichen/menschlichen Lebensbereich heraus zu berichten. Tja, aber solange du nicht einmal fähig bist, der eigenen Anhaftungen/ Identifikation gewahr zu sein, wie kannst du den geistigen Status eines  anderen beurteilen - da kannst du weiße Wände meditieren, bis du schwarz wirst, Priester - alles, was du im Verhalten eines anderen siehst, bist immer noch du selbst in deinem Verhaftetsein beispielsweise an deine Glaubenssätze (Überzeugungen, Annahme, Vermutunngen usw.)!


    Wenn der Berg wieder zum Berg und der Baum wieder zum Baum, ist man wieder ein gewöhnlicher Mensch und in seinem Verhalten nicht von anderen Menschen zu unterscheiden! Äußerlich hat sich nichts verändert - Innerlich alles! Und das, was innerlich ist, ist das Gewahrsein der Anbindung an den Ursprung. Dieser Mensch entzieht sich demgemäßt jeder Berurteilung von außen! Nur das hochmütige außenorientierte Ego glaubt, geistige Dinge an Äußerlichkeiten festmachen zu können, Eierkopp!

    Wenn er sich nicht der Angst stellt,  die hinter seinem Stolz, seiner Hoffährtigkeit und widerlichen Herablassung lauert, mit der er sich seit Jahren unverändert präsentiert, dann läßt es sich mit Sicherheit sagen, dass es  noch viele viele Leben dauern wird  - bis er fähig sein wird,  seine Krücken wegzuschmeißen. Die Prognose ist deshalb so schlecht, weil ohne Schattenintegration weder  der LiebeGott noch der ZenBuddhismus transzendiert werden  kann!

    The only one who can never reach me  is the mind  of a preacher man. La la la...
    (Bodhimonimorningstah)


    Ach je, ich schau's:

    An Ikkyus kaltes Herz rührt weder Wahrheit noch der Liebe Wort!
    Gekränkelt von Enui und agonieumfangen kämpft  gegen's Leben er 
    "dans les méandres de la mort"...




    * Viveka = Diskrimination/Discernment/Unterscheidung der Geister. Höhere Urteilskraft. Ich verstehe darunter auch den Zankapfel der  Zwietracht säenden Göttin Eris. Wo Eris den Apfel wirft, wirft Demeter die Doppelaxt. Die Symbolik meint dasselbe: Das Wahre wird vom Unwahren unterschieden. Auch der Buddhismus hat seine Schwerter der Unterscheidung...
    Tja, solange du den Engel mit dem Teufel verwechselst, wirst du das WAHRE und WIRKLICHE dämonisieren. Das bedeutet auch, solange wirst du niemals wissen, wer die Illuminati WIRKLICH sind!LOL! Ebenso lange wirst du die Neue-Ordnungs-Verkündigung Jesu Christi für die NWO (Neue Weltordnung) der Pösen Pilderperger halten...  Oh Ihr Mönche!

    0 0





    My Mantra is - I shout it loud: 

    ...or like the Bodhidharma said:
    break bad, go mad, drop deadly dead!
    Tune in, turn on, and drop  IT out!

    Sheltered in the arms of God
    He' s leading me the path I trod.
    He turned my darkness into light,
    upraised the depths into the height
    and makes my heart and soul sing bright.

    The only drug which reaches me 

    tunes in my heart in harmony
    It  drops my Inner into Out
    so I shout loud:
    Turn in, tune in and drop IT out!

    The time is NOW  - der NEUE TAG,
    Let's praise the Lord - God is my Drug! 
    In other words the bible said:
    HE  is my wine and daily bread.





    Ist Gott eine Droge


    oder haben wir sie nur falsch verstanden?
    Alles ist Gott bzw. die Göttin, in jeder Pflanze steckt eine besondere Kraft. Der eine findet Gott auf dem Weg von "unten" her durch Drogen, über die Materie, die Mater/Mutter, der andere von "Oben" dem GEIST/Vater.

    Allerdings bezweifle ich, dass Drogen eine anhaltende Transformation der Persönlichkeit bewirken, besonders, wenn sie von Freaks als Freizeit-und Fluchtmittel konsumiert werden - m. E. können manche Drogen unter der Kontrolle und Begleitung eines Therapeuten durchaus eine heilende Wirkung erzielen. Drogen wie LSD und Meskalin öffnen die Tür ins  Unbewußte... Gute Gelegenheit für Schattenarbeit - wird die wahrgenommen, dann wirds auch was mit der Transformation.



    Turn on, tune in, drop out 


    was a famous slogan of the 1960s counterculture popularized by Timothy Leary, who stated that slogan was "given to him" by Marshall McLuhan during a lunch in New York City in 1966.
    Tune in referred to gaining an awareness of the countercultural spectrum of ideas and values, turn on referred to mind-expansion via psychedelics and drop out meant to drop out of conventional society; Leary later explained that "drop out meant self-reliance, a discovery of one's singularity, a commitment to mobility, choice, and change."
    In 1967, Leary modified the slogan thusly: Drop out. Turn on. Drop in.

    Here at oftwominds.com, the slogan has been updated to Tune In, Turn On, Opt Outtune in means to become aware the status quo is unsustainable and deranging; turn on means to become engaged in self-reliance and taking control of one's life and livelihood, and opting out means opting out of supporting our financialized cartel-state Neofeudal Debtocracy by being a compliant debt-serf and tax donkey.
    http://www.zerohedge.com/news/2013-05-17/guest-post-tune-turn-opt-out




    Mutter

    Man sagt, das letzte Wort eines Mannes sei "Mutter!".
    Auf dem spirituellen Weg wird uns Gott zur Mutter, wenn wir die weiblichen Anteile ins uns befreien und den "Pösen Paternoster" als das perverse Abbild des Himmlischen Vaters in uns entthront haben.  VaterMutter-Gott. Psychologisch übersetzt heißt das nichts anderes, als dass wir unser internalisiertes gutes&böses Eltern-Ich in uns zur Versöhnung gebracht haben.

     Mother is the name for god in the lips and hearts of little children.
    (William Makepeace Thackeray) 



    Pseudo-Advaita

    wie es sich mir darstellt, scheint einseitig nur auf die Leere ausgerichtet und verweigert mitunter sogar recht fanatisch die Synthese von Mensch-Gott, Psychologie-Spiritualität, (Psyche-GEIST). Eine Synthese, auf der die Erfahrung von Nichtzwei ja recht eigentlich erst aufbaut. Denn Advaita/Nichtzwei ist immer ein Zusammenschluß zu EINEM, die Erkenntnis der EINHEIT der GEgensätze.

    Um endlose Mißverständnisse und Diskussionen zu vermeiden, sollte man unbedingt unterscheiden zwischen Einmal-Erfahrungen von Erwachen bzw. Advaita und dem Perma-EINHEITS-Gewahrsein des sog. "Zweimalgeborenen". Sonst gibts endlose mißverständliche Diskussionen. Viele Autoren von spirit. Büchern differenzieren hier nicht, wohl auch nicht, weil viele - sogar sog. "Meister" - gar nicht daran glauben, dass es eine letztgültige Erlösung und Befreiung von allem Leiden geben kann. Erfüllung aber ist es, was uns der Buddha und Jesus  - beide Symbole für unser wahres SELBST, unsere Wahre Natur - verspricht.

    Wenn die Leere in der Abwesenheit von Ego  nicht auch  Er-FÜLL-ung ist, dann liegt das an der sog. Spirituellen Umgehung,  einer einseitigen spirituellen Ausrichtung  und rigiden Entweder-Oder-Haltung auf die  Nondualität.  Einer fiktiven Nichtzweiheit, weil kein gelebtes Seien,  die den Menschen und seine Psychologie unterdrückt, eliminiert und von vornherein - d.h. ins VORAUS (!) setzt und  für Illlusion erklärt, was erst am  E n d e   eines mitunter sehr sehr  langen Reifeprozess im GEISTE resp. Gewahrsein erkannt sein will.
    20.09.2014



    Empathie

    In einem "empathischen" Dialog läßt jeder dem anderen soviel Zeit und Raum, dass der sich nicht nur entfalten kann, sondern dass sich aus diesem Stillen Raum heraus sich völlig neue Erkenntnisse und Einsichten für beide Teilnehmer bilden können.
    So ist es im SELBST-Gespräch und wie innen könnte es auch außen sein, zwischen den Menschen. Könnte - denn leider ist dies ein sehr seltenes Vorkommnis. Normalpathologisch ist es ja so, dass die meisten Menschen nicht richtig zuhören können, weil sie, während der andere spricht, immer schon in den Startlöchern sitzen, um ihr Eigenes loszuwerden. Um zuzuhören, müßten sie ihren Faden loslassen und sich ablenken lassen.
    Loslassen aber will in jeder Richtung gelernt sein...
    Die Haftung an den eigenen Gedanken ist der dickste Identifikations-Klebstoff.
    Mein Mind ist chaotisch: er läßt sich immerzu ablenken. Das war schon immer so, aber: Was mir früher eine Schwäche war, ist mir heute eine Gnade.

    Der Dialog nach David Bohm

    http://www.loser-kalbermatten.ch/dialog.html 



     Das Unbeschreibliche

    Da gibt es tatsächlich Leute, die glauben, es gäbe richtige und falsche Worte/Formulierungen, um das Unbeschreibliche zu beschreiben. Wahr ist: Es gibt nur wahre und unwahre Worte.




    Schaulogik

    Es gibt eine intellektuelle Schau, aus der heraus die Dinge intellektuell verstanden werden oder bestimmte Zusammenhänge geschaut werden. Zum Beispiel kann man "schauen" bzw. erkennen, dass es keine Leere ohne Fülle gibt. Die Fülle selbst aber kann man nicht konkret beschreiben, weil man sie noch nicht konkret erfahren hat. Die intellektuelle Schau ist kein rein mystisches Erkennen,  dieser Bereich ist im Vorfeld der finalen Einheitserfahrung, des  Hieros Gamos angesiedelt.
    (Ich beschreibe aus eigener Erfahrung und definiere auch selbst aufgrund meiner Erfahrungen. Der Begriff der Schaulogik ist mir zwar bekannt, ich weiß aber nicht, was offiziell darunter vestanden wird und muss es auch nicht wissen. Übereinstimmung ist nicht wichtig - ich erfinde die Dinge aus mir SELBST heraus völlig neu.)



    Spirituelle Umgehung

    Jede Bemühung, auf der Weltebene etwas zu bewirken ist "antispirituell". Alles, was eine bessere Welt, eine schönere lebenswertere Welt bewirken will, fällt in die Rubrik  spirituelle Umgehung und ist ein Abkommen vom Pfad. Wenn man letztendlich erkennt, dass man selbst Gott und die Welt ist, fällt jede weitere VerbesserungsBemühung ab.
    Die Welt zu verbessern ist synonym mit der Ichkosmetik, Ichverbesserung, wie sie im spirituellen ENtwicklungsprozess vorkommt, eine Falle, in die jeder m. E. hineintappt. RAuskommen tut man  erst, wenn man nicht nur das Böse, sondern auch das Gute "hassen" bzw. als relativ, vergänglich erkennt. Damit ist die Gut&Böse-Polarität überwunden und transzendiert. Solange man das Gute liebt und das Böse hasst, bleibt man  im WeltSpiel bzw. ist man immer noch mit dem Ego identifiziert. Das gute (spirituelle) Ego - die letzte Hürde...
    (Das spirituelle Ego ist noch um einiges besser als das  gemeine gute Ego. Es wird in seiner Güte mitunter ziemlich fanatisch missionierend, intolerant und inquisitorisch.)



    ES ist wie Es  IST. 

    Die "Istigkeit des So-Seins" ist synonym mit ICH BIN DER ICH BIN.




    Erwachen

    'Fredo's Erwachen gibt ihm - wie vielen anderen "Gerufenen" - ein ganzes Leben lang zu DENKEN!
    Erstaunlich, wie die  Leere sich bei ihm klammheimlich nun auch der "Fülle" erfreut. LOL!

    http://satyamnitya.wordpress.com/2014/09/11/tilopa-das-allbewusstsein-ist-ungeboren/#comment-21221)



    Erwachen hat für mich die Bedeutung des  e r s t e n   Erwachens. Die Initiation....Das erste Blinzeln des Gewahrseins mit anschließendem Rückfall in den Alten Adam. Erwachen hat m. E.
    so viele Aspekte wie Gott - bzw. meine Wahre Natur - Aspekte oder Attribute hat. In meiner Definition gehört zum ersten Erwachen auch die Erfahrung der Kosmischen Liebe, wie sie im Akt der Kapitulation des Egos oftmals erfahren wird. Zweifelhaft ist mir, dass es spirituelle Ersterfahrungen gibt, wo man ohne alle "Vorarbeit" bzw. Schattenintegration zur Letztgültigen Erkenntnis "erwachen" könnte, beides ist von einander abhängig. Meines Erachtens ist es die  Letztgültige Erkenntnis, die dich vollends über den Jordan - ans "Andere Ufer" bringt. Die Letztgültige Erkenntnis läßt dich in vollstem Licht des Gewahrseins erkennen, dass du nicht der Körper bist, dass du weder geboren bist, noch sterben kannst, dass deine Geschichte nie gewesen ist... dass alles, dein ganzes irdisches Leben nur ein Traum ist. Mit dieser Erkenntnis ist die Identifikation mit der Materie aufgehoben. ENDGÜLTIG!



    Puritus Putin Pruritus

    Ich höre eine Stimme: Putin stellte Kerzen auf...?  ich sah kurz von meinem PC  auf, als ich plötzlich ein frommes HelenenGesicht auf dem TV-Monitor sehe.... HimmelSack! der Kerl ist entweder komplett verrückt geworden oder ein Schauspieler, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Köstlich.
    Als nächstes wird er von der Orthodoxen Kirche heiliggesprochen, die Mythen seiner göttlichen Geburt hat er auch schon in Szene gesetzt, die heimliche Taufe... Ein neuer puristischer Wind weht in Russland. Putin geht den Frauen an die Wäsche: Erotikwäsche wird verboten, die Sexualität in die Grenzen der 50iger Jahre  zurückverwiesen...eine neue christlich-restriktive ReinheitsMoral staatlich nicht nur anerkannt, sondern allen Menschen vorgeschrieben.
    Boah - was für ein Backlash - Putin for Papst.

    Allerdings: Putins "Umkehr" wird erst glaubhaft, wenn er mir auch den Russischen Wodka auf den Index setzt. LOL.
    Purismus = Pruritus . Pruritus Vulgaris. Obs ihn schon kratzt?
    Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch - das gilt auch im Umkehrschluß!


    Allmystery-Forum

    Nachdem ich noch einen kurzen Kommentar zum Gleichnis des Sämanns abgab, verabschiede ich mich aus dem Allmy, ich sehe  nichts als Kindergarten und öde Landschaften...

    Stimme aus dem Off: Ja, das ist Perlen vor die Säue geworfen - gerade so, als ob der Sämann seinen Samen auf der Autobahn aussäen würde.


    Ich loggte mich aus, nachdem der Allmy-Wicht mir mitteilte, dass ich meinen Thread nicht schließen könne, so lange dort jemand schreibe. Na gut.
    Allmy macht es dem User nicht leicht,  einfach so abzuhauen. Die haben Erfahrung: Einmal Allmy, immer Allmy. Und so schaute ich mir meine Threadspielwiese und die Käfer, die sich darauf tummelten,  eine Zeitlang von außen an...allen voran der Querubotulus der Schmerzhafte....sorry,  der Schmerzensreiche... Magista Coppafield - alle arbeiteten kräftig und zügig mit am Bau  der "spirituellen Umgehungsstrasse".  Das Medium ist die Botschaft.


    Doch  weil ich Nogo nicht so info- und feedbackless im Regen stehen lassen wollte, loggte ich mich noch mal ein, um ihr zu sagen, dass ich nicht mehr da bin...ha ha ha

    ...und weil ich Lust hatte, machte ich mich auch in meinem Thread kurz bemerkbar: BUH!

    Als Kind habe ich lernen müssen, die Tür hinter mir zuzumachen, aber "richtig". Später schien es wichtig zu sein, Prinzipien oder Glaubenssätzen zu gehorchen, wie: Du musst Dinge abschließen,hinter dir lassen... einen Schlußstrich ziehen. Ich lernte, dass ich inkonsequent bin, wenn ich mir "Hintertürchen offenlasse". Ich gehorchte der Devise: Schau niemals zurück.

    Da ist nix falsch dran, - auf der personal-dualen Ebene ist das absolut angebracht. Nun ist es aber so, dass, wenn ich dasselbe heute mache,  ich mir  darüber bewußt werde, dass ich mir damit Grenzen setze. Klar kann ich jederzeit wieder in das Allmy-Forum zurück...
    Also warum nicht alle Türen einfach offenstehen lassen?

    Nichts tun, nichts entscheiden? Nope: Nicht-Tun, Nicht-Entscheiden!  Dazwischen ein unendlicher Abstand.



    Beziehung vs. Beziehungskiste

    Beziehungskisten sind Beziehungen, in denen  man beispielsweise die Grenzen des anderen nicht achtet...Wer immerzu in den( emotionalen) Clinch geht... Querulatius und Letterman sind Beispiele dafür: Sie suchen Beziehung, bauen aber Kisten, die genau das verhindern, was sie eigentlich suchen: Nähe. Bindung. Beziehung.
    (Mit Beziehung meine ich keine Paarbeziehung, sondern ganz allemein die menschliche Beziehung.)



    Filme und Bücher

    egal, ob Drama, Tragödie oder Komödie beziehen ihre Dramatik oder Komik nur auf der Grundlage von (Schatten-)Projektion. Filme gucken ist für mich bedeutungsleer wie alles andere in der Außenwelt. Da ist rein gar nichts und niemand mehr, mit dem ich mich identifizieren könnte.
    Es macht keinen Unterschied: ob ich nun UnterhaltungsFilme anschaue,  Dokus/aktuelle Nachrichten  oder die "realen" Ereignisse vor meiner Nase  - alles ist mir Fiktion.



    DAs Medium ist die Botschaft

    Mein Thread demonstriert im Moment mal wieder exakt das Thema (Spirituelle Umgehung). Man ergeht sich exzessiv in gutmenschlichen und schöngeistigen GEdanken über Mutter Erde, die Rettung des Planeten, die Verbesserung der Welt...
    Erkenne dich selbst und du erkennst die Welt. Diese Umkehr in die Innerlichkeit ist so schwer begreiflich zu machen...




    ICH BIN

    ist dort, wo "Keiner da" ist. ICH BIN ist Abwesenheit von Ego mit seinen Eigenschaften.
    Tragisch ist, dass es immer wieder verwechselt wird mit dem kleinen Ich, welches  mit Eigenschaft und Charakter identifiziert ist: Ich bin dies und jenes, gut, schlecht,



    Viveka (Discrimination)

    Herrlich - Discrimination! Der Zankapfel der Eris! 
    Die Doppelaxt der Göttin (Demeter) ist nicht allein nur ein Symbol für die Unterscheidung des Wahren vom Unwahren, (Dual-Nondual) sondern in meiner Definition  auch die Unterscheidung/Erkenntnis auf der dualen Ebene von Richtig- Falsch, Gut-Böse.
    Den Dualismus Gut&Böse transzendiert zu haben, heißt nicht, dass er komplett aus der Welt bzw. aus dem Fokus ist. Genausowenig  wie die Person/Körper nicht unsichtbar wird, nur weil man nicht mehr damit identifiziert ist.



    Jesus: An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen. 


     Das Ego vereinnahmt alle Jesusworte und macht aus ihnen einen Moralknüppel. Tatsächlich aber kann das Ego die Früchte des Geistes gar nicht erkennen. Deshalb heißt es auch: Ihr  s o l l t  sie erkennen im Sinne von "Ihr  w e r d e t   sie erkennen" - dann nämlich, wenn Ihr selbst so gecleart seid,wenn Eure Wahrnehmung so rein ist,  dass ihr der WAHRHEIT bzw. WIRKLICHKEIT gewahr seid.
    Der Egomind, das Gutmensch-Ego  kann nur in der Kategorie von Moral denken. Es glaubt,  die Früchte ließen sich an den Guten Taten ablesen und  an moralisch einwandfreiem Gehabe.
    Die Früchte aber, um die es Jesus hier geht,  sind die Früchte des Geistes. Dabei geht es einerseits  primär um die  göttlichen Seinsattribute, als da wären All-Liebe, All-Präsenz,  All-Weisheit, Allmacht und sekundär um die menschlichen Seinstugenden wie die Absichtlosigkeit, Gleichmut, Losgelöstheit...



    Fredo-Advaita-Dilemma

    Fredo glaubt nicht an WAHRES, solange ein "heit" dahinter steht. Mein heutiger Koan für Fredo:
    Wenn die Wahrheit kein Dilemma ist, dann ist es nicht wahr.



     Verwechslungen

    Immer wieder sehe ich Leute von "Erscheinungen" schreiben, die "kommen und gehen." Unter diese Erscheinungen fällt u.a. Wut, Freude, Leid, das Wetter, alles, was aus der eigenen Befindlichkeit und dem Auge so vor die Linse kommt.
    Dass diese und andere  Dinge  "kommen und gehen" heißt aus der persönlichen Perspektive  des Egos zunächst einmal , dass sie vergänglich sind. Es sind jedoch zwei paar Stiefel, ob ich das "Kommen und Gehen" von  Vergänglichkeit aus dem egozentierten Aufmerksamkeitsfokus bzw. dem Erinnerungsvermögen feststelle oder  das Kommen und Gehen der Erscheinungen aus dem SELBSTzentrierten Modus jenseits von Ego WAHRnehme. Im ersteren bin ich, verhaftet, gebunden -  da können so Gefühle wie Leid und Freude erscheinen und ebenso wieder verschwinden.  "All dies geht vorüber."

    Hingegen: Im  SELBSTzentrierten Modus - dem Fokus des unpersönlichen Gewahrseins - können Gefühle  wie Leid und Freude gar nicht nicht mehr "erscheinen", weil die Persönlichkeit transformiert und der Dualismus/Dualität - Gut/Böse &Vergänglichkeit  transzendiert ist.
    Wenn also ein Meister sagt, dass die Dinge, die erscheinen, kommen und gehen, dann hat das eine ganz andere Bedeutung, als wenn das Ego vom Kommen und Gehen der Erscheinungen redet. Der Meister, d.h. der  Wiedergeborene ist jenseits der Gegensätze (Dualität/Dualismus), er ist GLEICH-mütig,   - immer gleichen Mutes - d.h, er ist keinen Stimmungen mehr unterworfen.  Deshalb kann ihm  (aus sich heraus) so etwas wie Leid und Freude nicht mehr "erscheinen".  Wo Freude und Leid ist, ist Anhaftung, Identifizierung.Er ist nicht von dieser Welt, weil er nicht an ihr haftet. Er ist losgelöst  von allen Identifikationen; er nimmt zwar diese Ego- "Erscheinungen"/Identifkationen  an anderen Menschen wahr, er nimmt  a l l e   Phänomene in der äußeren Welt wahr - mit dem einen Unterschied: sie tangieren ihn nicht mehr, weil kein Greifreflex, kein Begehren mehr nach den Dingen der Welt ist und seine Wahrnehmung daher eine reine, eine neutrale ist, so objektiv  und nüchtern wie ein Kamerauge. Er ist gleichzeitig der Kameramann, der nicht mit dem identifiziert ist, was das Auge sieht.

    Ein konkretes Beispiel für Gleichmut den "Erscheinungen" (in diesem Falle Geld)  gegenüber: 
    Wenn ich sage, Geld kommt, Geld geht, dann bedeutet das in meinem Erleben: Es tangiert mich  gefühlsmäßig in keinster Weise, ob ich mein Konto überzogen habe oder ob es ausgeglichen ist. Weder bekümmert es mich noch freut es mich. BEispielsweise erhielt ich gestern eine Nachzahlung, die mein überzogenes Konto wieder ausgeglichen hat. Ich registrierte es einfach nur, bin weder erleichtert noch erfreut. Es ist wie es ist, es gibt mir nichts und nimmt mir nichts. (Statt Gleichmut könnte man auch den Begriff der Zustandslosigkeit nehmen, ist Jacke wie Hose. Fredo's normopathisches Gegensatzdenken würde  so etwas wohl "Eintopf von Begriffen" nennen - ha!, wenn ich verEINheitlichend  Synonyme finde für das EINE, ist "EIN-Topf" gar nicht so abwegig, LOL! )

    Ich gehe heute mit Geld anders um als früher.  Ich spare nicht mehr und gebe die Krötens spontan, ziel- und planlos aus, wie ich im Moment gerade lustig bin und verschwende keine Besorgnis-Gedanken mehr wie früher daran, ob es bis ans Ende des Monats reichen wird. Mit dieser Unbekümmertheit habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich mein Konto immer wie von selbst auffüllt.  Geld geht, Geld kommt. Weder nimmt ES mir etwas, noch gibt ES mir etwas hinzu.




    Spirituelle Umgehung

    Das Neo-Advaita, wie es sich mir durch Fredo darbietet, entbehrt des Yin-Aspektes, der Weisheit des Herzens, wie sie immer dort fehlt, wo die Person negiert wird und Erlösung und Befreiung, Transzendenz und Transformation  für nicht notwendig befunden wird - weil, wie man überzeugt ist,  es keine Person, keinen Handelnden gibt. Es ist exakt diese Überzeugung , die diese Leute daran hindert, das zu SEIN, von dem sie überzeugt sind.
    Die  Fredo-Advaita- Verkopfung zeigt sich u.a.auch immer wieder darin, dass er seine INTERPRETATION  der Worte Ramesh Balsekars und Nisargadattas für die Wahrheit hält.  Der Verstand ist  per se ein Wortfetischist. Fredo's "Zementbirne"  - eine besonders gut gekörnte Betonmischung ist so undurchlässig, dass nichts die verkrustete PlattenTektonik seines Unbewußten in Bewegung bringen könnte.
    Wo der Yin-Aspekt fehlt, fehlt die Innerlichkeit. (Das ist unausbleiblich. weil nur Ganzheit,(= Vollkommenheit)  alle Aspekte des SEINS innehat.) Da kennt man auch  so etwas wie die 4 Seinsattribute (Allweisheit, All-Liebe, Allmacht, Allpräsenz)  oder  Geistesgaben wie Viveka und Vairagia nicht. Da werden die Attribute des Seins  wohl als "Etwas" gesehen, als "Eigenschaften", die die "Leere" trüben könnten, der man nicht aufhört zu huldigen. Wo "Niemand" ist, gibt es auch kein Etwas und keine Eigenschaft, hört man argumentieren...Was wiederum verrät, dass diese Leute keine Ahnung davon haben, was GEIST, Spirit, Gewahrsein ist, denn solcherlei Argumente gelten nur für die Eigenschaften des unerlösten Ego.
    Seinstugenden oder Seinseigenschaften wie Viveka (Unterscheidungskraft) und Vairagia (Losgelöstheit) sind kein "Etwas",  keine Inhalte des Bewußtseins, sondern Grundlagen  - Früchte des SEINS, die nur dort blühen, wo "Niemand", kein Ego ist - in der "Leere", der Abwesenheit von Ego.
    Gewahrsein nun ist das, aus dem heraus man sich all dieser Seins-Aspekte gewahr ist.

    Verinnerlichung findet nicht im Kopf statt - Erleuchtung ist keine "Implosion" im Kopf. Verinnerlichung heißt Umkehr zur Einheit (Yin und Yang) . Rückbindung an den Ursprung. Das Licht der Bewußtheit bzw. des Gewahrseins leuchtet in allen seinen Facetten   - auf subtile Weise sogar spürbar! - aus dem Herzen heraus!
    Die Leere in der Abwesenheit des Egos sollte man möglichst  nicht mit einer Leere im Kopf verwechseln, wie sie auch von einer dissoziativen Absence hervorgerufen werden kann.

    Der "Betonkopf", ein rigider starrer buchstabenverliebter Verstand,  ist unfähig hinter die Worte zu schauen. Wo Intuition fehlt bzw. die EIN-SICHT, das innere Verständnis  -  da ist man auch nicht fähig, den selben Sinn in einer unterschiedlichen Beschreibung zu finden.
    Das Neo-Advaita scheint mir weit mehr eine Religion zu sein, die den Unwissenden zur Überzeugung, zum Glauben zu bekehren sucht, dass es keinen Handelnden gibt, ohne ihm den Weg zu weisen, wie man dies seinsmäßig auch tatsächlich verwirklicht.  Um zu erkennen bzw. zu verwirklichen, dass es keinen Handelnden gibt, muß ich mein Ego transzendiert haben, ansonsten gibst du dich einer Täuschung hin. Wo Ego ist, ist immer Absicht und Wollen und mit der Erwartung verknüpft, mit der Handlung etwas zu erreichen. Wo kein Ego-Eigenwille ist, ist zwar kein (aktiv-absichtsvoll) Handelnder, wohl aber Handlung: Spontan, d.h. absichtslos handelt man ohne zu handeln.
    Wenn jemand von sich sagt, dass ihm beispielsweise immer noch Wut, Zorn, Freude, Ziel, Plan und  Handlungen "erscheinen" die auf Ergebnisse zielen , kann er nicht von sich behaupten, dass in ihm kein Handelnder wäre. Hierbei handelt es sich garantiert um Selbsttäuschung.


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    Ramesh Balsekar




    Efflux


    Auf dem Abstieg  (Efflux) in die Welt, - der Rückkehr, der Wiedergewinnung der Welt nach der geistigen Wiedergeburt offenbart sich  nicht nur die absolute WAHRHEIT, sondern auch die relativen Wahrheiten. Die Welt oder das Ich wird von innen her geschaut, durch-leuchtet und verstanden. Die Welt, der Kosmos in mir und aus mir SELBST heraus... ICH im ALL-EINS-SEIN.


    Das ICH durchschauen, heißt die Welt und ihre Objekte in mir, aus mir und durch MICH SELBST durchschauen. Dass bedeutet vor allem erst einmal das Menschliche, die Psyche zu durch-leuchten. (Ich = Welt!.)
    Von innen heraus siehst du die Welt und ihre Dinge in ihrer Wahrheit. Eigentlich gibt es hier weder eine absolute noch eine relative Wahrheit. Es gibt einfach nur Wahrheit (nur die Sprache muss wie immer Unterschiede/Trennung machen). Besser: GeWAHR-SEIN. Ob ich Wahrheit oder Wirklichkeit dazu sage, ist Jacke wie Hose.

    Alles findet gleichzeitig statt,  bzw. alles  ERKENNE ich als gleichzeitig stattfindend, alles was der an Raum und Zeit gebundene Egomind in seiner zeit- und raumgebundenen Sprache  als vorher und nachher bezeichnet,wird aus transpersonaler Perspektive als gleichzeitiges Geschehen des eigenen Bewußtseins erkannt.



    Schattenarbeit

    Du sollst nicht stehlen, (lautet das 7. Gebot.)
    Nitya fragt zurück: Warum solltest du  n i c h t  stehlen.
    "Warum solltest du nicht... " ist die Gegenfrage, die man- wenn ich mich nicht irre -  monoton-penetrant bei The Work von Katie Byron stellt. Die Frage dient dazu, die (falschen) begrenzenden ERWARTUNGEN, die man an sich und andere hat, in Frage zu stellen und Projektionen aufzudecken.

    Gehört schon auch mit zum Großen Werk,  die 10 Gebote in Frage zu stellen, die ganze herrschende Moral... Allerdings "sollte" ich tatsächlich stehlen  bin ich unmoralisch. Im spirituellen Kontext gilt es aber, über die Gegensätze von Moral-Unmoral hinauszugehen. A-Moral.

    Die Gegenfrage "Warum solltest du nicht stehlen" ist hier fehl am Platze, weil es sich hier nicht um falsche oder unrealistische  Erwartungen/Projektionen handelt, sondern um allgemeine Ethikgesetze, die ihre Berechtigung auf der dual-person. Ebene haben und nicht einfach aufgehoben werden dürfen, wollen sie das Gemeinwohl nicht gefährden. Im Grunde wirkt  eine solche Frage auf naive Gemüter wie eine Einladung zum Stehlen. Der reifere Mensch könnte sich seiner unbewußten Konditionierung auf die herrschende (relative) Moral bewußt werden... Insofern könnte man diese Frage tolerieren, aber ob sie so auch gemeint, ist fraglich.


    Schattenarbeit oder "The Work"?  Beides bezeichnet dasselbe. Welches Wort gefällt dir besser? Natürlich  "The Work".  Wortmagie.
    Jemand schrieb einmal : Mein ganzes Leben ist Schattenarbeit und mein Leben soll nicht Schattenarbeit heißen. ...auch einer, der nicht nur an Worte glaubt, sondern sie geradezu liebt...Wortmagie...
    Also ich habe nichts dagegen mein Leben als Opus Magnum zu bezeichnen, LOL!



    Umkehr

    Nur der, der umgekehrt, eingekehrt, umgedreht, verINNERlicht ist, kann die Bibel auch von innen heraus verstehen. Ich  b i n   die Bibel. Die Bibel ist in mir.  Ich erkenne, wie im Alten Testament der schmerzensreiche Weg des Menschen zu Gott und im Neuen Testament der Weg Gottes zum Menschen symbolisch dargestellt wird. Evolution und Involution.
    Da gibts nichts mehr zu schwätzen.
    Die Bibelthreads im Allmystery-Forum zeigen im Kleinen, wie es im Großen in der Welt (des Egos) zugeht mit dem exoterischen BuchstabenGLauben: Jede Menge BuchstabenWissen, wenig Weisheit. So gut wie gar kein inneres Verständnis.
    Auch hierbei läßt man das Menschliche, die Psychologie, die TIEFENPSYCHOLOGIE außen vor. Erinnert mich an E. Drewermann, der die Bibel u.a. auch tiefenpsychologisch gedeutet hat... Die Ablehnung der Tiefenpsychologie durch die patriarchalische Kirche. Pseudo-Advaita halt. Gottvater-Syndrom. Der "Böse Gott".  Die alte Ablehnung der Weiblichkeit Gottes ist synonym mit der Ablehnung und Verachtung der vollen integralen Menschlichkeit resp. Göttlichkeit.




    Dada oder Lala ?

    Wenn der Dadaismus, der sowohl rebellisch als auch dies und jenes ist,  transzendiert ist, wird sowohl Dada als auch  -ismus transzendiert. Was bleibt ist Lachen. la lala
    la la lol
    Lala ist das Resultat der "Sprachzerstörung" bzw. die Reduktion auf den Urlaut.  Die Lallosophie oder Lolosophie bezeichnet  EIN und dasselbe.
    Der ursprüngliche Dadaismus wurde ebenfalls vom patr. Bewußtsein vereinnahmt, überfremdet und ideologisiert. Jeder Blödsinn...




    Kommentar zu Nitya's Blog

    FredoO schreibt:

    an einem Tag in Gut Schermau , Ramesh Balsekar saß da und sprach in seinem OxfordEnglisch seine klugen Advaitasachen , erschien eine sichtlich erregte Frau und wollte sooooo dringend hilfreiches von ihm hören für ihre psychologischen Nöte . Sie ließ einfach nicht locker . ( die besophene Madame Lolo würde es wohl intensive Sehnsucht nach Schattenarbeit nennen ) .


    darauf stand Ramash auf , wies auf die erste Reihe der Zuhörerschaft , und sagte ” da sitzt sie die Creme de la Creme der Therapeuten dieses Landes , einer von ihnen kann bestimmt helfen ihr Body-Mind-Organismus-Automobil wieder zum laufen zu bringen , ich habe von Autos nicht die geringste Ahnung , ich rede hier davon , wie es ist aus einem Auto auszusteigen und nicht davon , es zu reparieren ” .


    ich habe es bereits immer nur “sekundär” gefunden , Probleme zu lösen ..

    “Primär” schien mir immer zu sein , was Probleme erscheinen lässt , und nicht was für welche und wie diese zu lösen wären .

    Weiter sagte damals Ramesh , “wenn die Maschine zu sehr stockt , suche einen Mechaniker auf ” und er erzählte selber von einer Antwort auf eine Frage , die ihm von einem Besucher gestellt wurde , der erfahren hatte , dass er seit Kindheit unter chronischen Kopfschmerzen litt, und wissen wollte , was er als Erleuchteter denn dagegen unternahm. Seine Antwort war : ” Ich nehme Aspirin” ."Zitatende



    Nenne mir einen einzigen, dem Ramesh B. geholfen hat, aus der "Maschine" auf Dauer auszusteigen!



    Das "Auto" - die Person bzw. Persönlichkeit gehört nicht repariert, sondern  e r n e u e r t .   "Aussteigen" kannst du nur, indem du dich von der letztlich in Tiefenprozessen geläuterten Persönlichkeit bzw. mit dem Körper  desidentifizierst, was nicht mit Dissoziation zu verwechseln ist. Desidentifkation geschieht ganz von SELBST wo Hingabe ist. Dann gibts auch keine Probleme mehr. Garantiert nie mehr - weil du nie mehr aus dem ewigen JETZT herausfallen kannst. Wie könnte es möglich sein, dass dort, wo Gleichmut und Gelassenheit verankert ist, Probleme auftauchen könnten?

    Ich lese "Was Probleme erscheinen läßt", ... hm...was für eine Fiktion ist das denn? Was ist es, dass dir Probleme erscheinen läßt?  Etwa "ES"?   Läßt dir DAS so was wie Probleme erscheinen? he?  "Problem" beruht auf deiner Definition und Interpretation einer Situation!  Du selbst bist der Schöpfer und dein "Problem" ist dein Geschöpf bzw. eine Phantasmagorie deines Verstandes. Glaubst du im ernst, dass DAS an deine Interpretationen glaubt? Geschweige denn sie "erscheinen" läßt? Ganz klar, weißt du nicht, was Achtsamkeit ist, andernfalls wäre es dir bewußt, auf welche Weise  du deine Probleme herstellst. Achtsamkeit/Gewahrsein läßt niemals so etwas wie Probleme erscheinen, im Gegenteil, sie verhindern sie im Ansatz.

    Du selbst bist es,  dein Denken, dein Egomind macht dir die Probleme. Höre auf, dich mit Ego bzw. deinen Gedanken zu identifizieren und du bist für alle Zeiten von Problemen frei. Innere Freiheit/Befreiung ist u.a. auch komplette Problembefreiung. (Höre auf... klingt wie eine Handlungsanweisung, beinhaltet aber harte Arbeit an sich selbst - Schattenarbeit nennt man das auch...lol!)
    Wenn man natürlich der Überzeugung huldigt, dass man am eigenen Denken keinen Eigenanteil hat, weil alles, auch das problemeschaffende Denken  aus dem Ursprung kommt bzw. DAS ist - dann hört "die Scheiße" natürlich nie auf...

    Klar ist ein Meister nicht für psychologische Probleme zuständig. Klar würde auch ich sagen, suche dir einen guten Doktor oder Therapeuten. Auch ich nehme (selten) Aspirin, aber ich werde auch nicht von jahrzehntelangen Kopfschmerzen heimgesucht.  Man kann am obigen Beispiel wieder einmal sehr gut erkennen, dass Balsekar in keinster Weise auf das einzelne Individuum eingehen kann. Was ich bisher von ihm gehört und gelesen habe, sind da keinerlei ganzheitliche oder integralen Ansätze zu sehen.

    Die unbewußte Person/Menschen als Maschine zu sehen ist nicht ganz verkehrt und auch nichts Neues. Gurdjeff sprach vom Roboter - was wir alle sind, solange wir unbewußt bleiben. Wir gehorchen nur unseren Programmierungen und Prägungen. Genau daraus gilt es aber zu erwachen. Nicht nur einmal...   Wie aber will man "aussteigen", wenn man nicht mal in der Lage ist, seine Prägungen und Konditionierungen zu erkennen?

    Der Mensch als "Bio"-Roboter meint m. E. aber wieder etwas anderes. Es meint die unbewußt und automatisch ablaufenden Arbeitsweisen des Körpers. das autonome Nervensystem z.B.
    Balsekar scheint hier nicht zu berücksichtigen, dass auch der Body-Mind-Organismus nicht nur ein Body-Mind-Organismus ist, sondern neben Körper und Seele auch noch durch GEIST beeinflusst wird. Der Begriff "Body-Mind-Organismus" impliziert, dass der Mensch nur aus EgoVerstand und dem Körper/Psyche besteht. Allerdings ist es tatsächlich so, dass, so lange der Egomind mit seinem Negativ-Positiv-Denken einen schlechten resp. guten Einfluß auf den Körper ausübt, das autonome SELBST nicht die besten Karten hat.  Insofern ist er ein Maschinenmensch, als er unbewußten Programmen gehorcht.  Aus diesen Programmen dauerhaft  aussteigen geht nur über den GEIST, unter dessen Führung eben auch die Schattenintegration stattfindet!

    RB war wohl kein Menschenkenner, wenn man den Berichten Fredos folgt.  Vielleicht  war es aber auch nur eine falsche Vorstellung bzw. Schlußfolgerung, aus der Antwort RBs auf die Frage, was er als Erleuchteter gegen Kopfschmerzen zu nehmen, ganz allgemein zu folgern, dass RB ganz allgemein den Leuten empfehle, Aspirin zu nehmen. Als erleuchteter Meister oder Lehrer läßt es sich einfach nicht von sich auf andere schließen. Ich nehme stark an, das wußte sogar R. Balsekar. Da war wohl nichts anderes der schlußfolgernde Verstand von Fredo am Werk.
     Es wäre nämlich nicht nur herzlos, einem seit Kindertagen vom Kopfschmerz geplagten Menschen zu empfehlen, Aspirin zu nehmen. Ganz offensichtlich ist es die Herzlosigkeit Fredos, die hier interpretiert hat.



    Fredo-Advaita beruht auf nichts weiter als willkürlicher "persönlichkeitsgefärbter" Schlussfolgerung und Interpretation. ("Attribuierungsstil")

    Schattenarbeit bedeutet, das Unbewußte bewußt machen: Was Freud für die Psychoanalyse formulierte: Wo ES  (als das Unbewußte) war, muß (bewußtes) Ich werden,  gilt für die  p e r s o n a l e  Ebene der Heilung der Persönlichkeit und ist im psychospirituellen Kontext unabdingbar die Voraussetzung für die Transformation auf die nächsthöhere Stufe des  T r a n s p e r s o n a l e n . Umgekehrt wird aus dem ICH bewußtes SEIN -  "ES" werden.
    Das heisst, aus dem in Tiefenprozessen geläuterten  ICH wird bewußtes Sein. ES. Das alles kann man gewiß nicht "machen",  geschieht nicht unter der Leitung des Egos, sondern unter der Führung Gottes - psychologisch ausgedrückt: unter der Leitung des autonomen SELBST. Das Unbewußte bewußt zu machen - das habe ich schon mehrmals geschrieben - ist aber kein in sich abgeschlossener Prozess, der irgendwann mal endet, sondern ein fotlaufendes Voranschreiten auf dem Pfadlosen Pfad - der kontinuierlichen Erweiterung des Bewußtseins in die  unendlichen Weiten des  Bewußtsein Gottes. Was endet, ist der Individuationsprozess, wenn die personalen Schatten aufgelöst sind.



    Das "Fredo-Advaita II" 

    ist wieder etwas anders als Neo-Advaita. Mit Fredo-Advaita bezeichne ich die neurotisch verzerrten Schlussfolgerungen des Egominds - des "Denkers" , der sich mit besonderer Vorliebe in unreiner Weise  der spirituellen "Wortbestände" zur   Beweisführung seiner Annahmen/Vermutungen/Glaubenssätze  bzw. an Suppenhaaren herbeigezogenen Unterstellungen bedient. Vorzugsweise, um andere Menschen bw. Konzepte herabzusetzen und sich selbst bzw. sein Religionskonzept zu erhöhen.

    Fredo-Advaita ist pervertiertes Pseudo-Advaita. Im Pseudo-Advaita gibts keine Transformation, keinen Reifungsprozess. Da lautet der Slogan: Die Scheiße hört nie auf. Im Fredo-Advaita hat man ebenfalls resigniert, parfümiert man aber die Scheiße und hält sie für den Stein der Weisen.

    Die seltsame "Resignation" des Pseudo-Advaita scheint mir eine Farce, eine täuschend echte Imitation der echten authentischen Kapitulation des Ichs in der totalen Hingabe. In der Hingabe gibt ein Mensch seinen Willen ab, weil es erkannt hat, dass es sein Leben nicht meistern kann mit den Mitteln des Ego/Eigenwillens. Der Akt der Hingabe muß ständig erneuert werden, um nach und nach vom eigenwilligen Selbermachen abzulassen und nach und nach alles loszulassen, was dem Fluss des Tao im Wege liegt.
    Die "Resignation" des Pseudo-Advaita scheint zu sagen: Alles, was erscheint, ist DAS, meine Ups & Downs, Glück und Freude  meine Wut, meine guten und schlechten Eigenschaften... da kann man eben nichts  m a c h e n,  das läßt sich eben nicht ändern - so ist das "Leben eben. "

    In dieser Resignation des Pseudo- oder Fredo-Advaita liegt keine Hingabe, sondern Aufgabe. Die Suche, Sehnsucht, die Ausrichtung des Herzens nach Ganzheit -  das alles kennt er nicht und gehört sich nicht für den Pseudo-Advaiti, (Fredo-Advaita)  das scheint ihm eitle Romantik. Einmal den Duft des  "Eigentlichen" -  DAS -  gerochen, glaubt er sich am Ende seiner Suche bzw. seine Wahre Natur schon verwirklicht: Es gibt nix zu tun. Er hält das Stückchen für die ganze Torte. Aus DAS/Bewußtheit wieder hinausgefallen, macht er aus seiner Erinnerungen einen Fetisch, ein Konstrukt, welches seiner lebenslangen resignativen Pflege bedarf. Er ist außerstande zu sehen, dass seine Identifikation mit seinem mit Zähnen und Klauen verteidigten Konzept ihn daran hindert, weiterzugehen, weiter in DAS hinein zu reifen.
    Hier bestimmt nicht die Bewußtheit das SEIN, sondern die Unbewußtheit bestätigt den Schein. Diese militanten  Konzeptverfechter sind Theoretiker, Hohlköpfe und Flachlandwixer ohne einen Funken von Innerlichkeit und mystischem Verständnis. Statt einzuschließen, schließen sie alles aus, was nicht in ihr Konzept passt. (An ihren Früchten wird man sie erkennen...) Wo soviel Ego ist, kann ES nicht werden.

    Liebe, Achtsamkeit und Hingabe sind Fremdworte für diese Leute, die an solchem "Leben eben" resignieren. "Wahrheit" ist ebenfalls so ein verfemtes Wort. Ramesh hat gesagt... Statt dass sie die Worte ihrer Meister hinterfragen, glauben und folgen sie zwanghaft jedem Buchstaben bzw. ihren eigenwilligen Schlußfolgerungen.  Wortwixer, Wortfetischisten die sie sind, scheinen sie aber doch den Begriff "Gewahrsein" zu akzeptieren. Gewahrsein der Wirklichkeit  i s t  aber nichts anderes als die WAHRHEIT zu schauen, die WAHRE Wirklichkeit hinter den Täuschungen zu schauen.

    Ob Ramesh Balsekar je im Gewahrsein war? Wenn er tatsächlich glaubte, dass das Annehmen von Glück und Freude, Schmerz und Leid, Ups und Downs - das "Leben eben" - der Weisheit letzter Schluß sei, dann verneine ich das entschieden. Er ist m. E. nicht vollständig "gestorben". Das bedeutet nicht, dass er nicht  ab und an ego-entrückt/ im Gewahrsein war. Permagewahrsein aber erlangt nur der vollkommen geistig Wiedergeborene, der den finalen Schritt über den Jordan, ans "Andere Ufer" getan hat.

    Die Annahme des "Lebens eben" ist nicht das Ende, sondern der Anfang und die Voraussetzung dafür, dass im letzten finalen Akt über die Gegensätze hinausgegangen werden kann und  - befreit von allem Leiden!!! - wahrer Gleichmut, wahre Gelassenheit in der geistigen Wiedergeburt erlangt wird.  Gleichmut, Gelassenheit kennt keine Ups und Downs.
    Wer nicht an die Befreiung von allem Leiden glaubt, der hat die Botschaften des  Buddha, Jesus und alle wahren Meister nicht verstanden. Wenn sich ein solcher als Lehrer oder gar als Guru geriert,  da wird der Irrtum zum Kult. Ramesh Balsekar war ein Schüler Nisagadattas.  Ob er "alleinstehend" solchen Kultstatus errungen hätte, ist äusserst fraglich.

    Balsekars Glaubenssatz war, dass der Mensch abhängig von seiner genetischen Veranlagung und seiner gesellschaftlichen Konditionierung ist und dass er in dieser  Abhängigkeit Gottes Willen tue. Daran sei nichts zu ändern oder zu machen. Das ist eine perverse teuflische Verkehrung. Der WAHRE Gottesglaube besagt, dass du  wiedergeboren wirst aus Wasser und aus Geist - d.h. dass du dich aus den Fesseln deiner konditionierten Prägung (Fremdbestimmheit) befreien kannst, sowie deine genetische Veranlagung geistig transzendieren; die genetische Veranlagung des "Todlosen", des geistig Wiedergeborenen hat keine Wirkkraft mehr.  Ramesh Balsekar mit seinem Konzept aber setzt die "Sünden der Väter fort bis ins sechste und siebte Glied"....
    Die Anhänger Balsekars wären in einer Psychotherapie besser aufgehoben. Dort würden sie zuallererst lernen, ihre Person, ihr authentisches Menschsein zu entdecken, wertzuschätzen und anzunehmen, statt die Person als "Konzept" voreilig auf den Misthaufen der Geschichte zu werfen. Dann erst ist die Basis geschaffen, das Ego (nicht die ganze Person/Ich als solche) als Konstrukt von innen heraus, aus sich SELBST heraus BEWUSST zu erkennen, statt einfach nur als eine Überzeung von anderen zu übernehmen. In dieser geistigen Erkenntnis wird das Ich transzendiert.

    Im Pseudo-Advaita wird mit dem Glaubenssatz an die Konzepthaftigkeit der Person indes die ganze (göttliche) Menschlichkeit nullifiziert. Das ist Nihilismus, wie er schlimmer nicht sein kann, weil er nämlich im spirituellen Gewändlein auftritt. Bei manchen entwickelt er sich geradezu zum Wahn.  (Fredo-Advaita)

    Ramesh Balsekar gehört in die Rubrik "Spiritueller Lehrer". Irrlehrer. Lehrer und Förderer der "spirituellen Umgehung." Der ist nicht einmal den halben Weg der Himmelsleiter hinaufgekommen. (Dass er einige Male aus der "Maschine ausgestiegen" ist, will ich ihm nicht nehmen.) Er ist ein idealer Lehrer für alle, die so bleiben wollen, wie sie sind und den Kuchen zwar essen, aber zugleich auch behalten wollen. Für alle, die die grundlegende konditionierte Faulheit und Nichtsnutzigkeit des Egos zelebrieren, kultivieren und sich und anderen als spirituelle Qualität verkaufen wollen. Wie nützlich eine solche Lehre dem Ego doch ist, dient sie doch seiner Aufrechterhaltung. Wobei man die Schizophrenie geflissentlich übersieht, die darin liegt,  einerseits zu glauben, dass es mich als Person gar nicht gibt und mir gleichzeitig das Recht nehme, den dressierten Affen, meine Triebhaftigkeiten, mein Ego (im Guten wie)  im Bösen hemmungslos auszuleben. Und das alles im Namen Gottes, weil ES es so will bzw. "erscheinen" läßt!





    Unbeschreiblichkeit

    Die Unbeschreibbarkeit des Bewußtseins jenseits von Ego ist gleichbedeutend mit der Unbeschreibbarkeit des Menschen jenseits von Ego. Sowenig sich das eigenschaftslose Bewußtsein eines Meisters beschreiben läßt, genauswenig läßt sich das Verhalten eines Meisters  beschreiben.  Es gibt keine Kriterien, deshalb ist alles, was den Meister oder das Bewußtsein des Meisters mit Eigenschaften versieht,  eine Projektion des Ego. Ein wahrer Meister tut dies oder jenes... oder: ein wahrer Meister tut dies oder jenes  n i c h t... Jacke wie Hose - der Meister ist jenseits von Ego und daher jenseits von Definition.


    Bilderlosigkeit

    Man wird letztlich jede Art von Vorstellung, jede Art von Bild loslassen müssen auf dem mystischen Weg.  Nicht nur die selbstgemachten im Kopf, sondern insgesamt loslassen, was in der christlichen Mystik "Augenlust" genannt wird.

    Egal, ob es sich um häßliche An- und Ausblicke handelt oder um schöne Aus-Sichten -  immer ist es diese "Augenlust", mit und an der wir haften und die buchstäblich in den BANN zieht.  Der edle spirituelle Gutmensch, der Liebhaber des Wahren, Guten und Schönen in der (Außen-)Welt wird das wieder vehement dementieren und mich der Unmenschlichkeit zeihen.

    Im Endeffekt wirst du auch aller  deiner  l i e bgewordenen guten, schönen und wahren Emotionen verlustig gehen müssen, z.B. auch deiner geliebten Gefühle, die dich beim Anblick eines beeindruckenden Naturschauspiels überfallen  - ganz gleich, ob real oder von Fotos oder anderen Medien übermittelt:
    Alles, was dich von aussen beeindruckt, alles Äußerliche, was e-motional bewegt, ist Ego, mag es noch so schön, wahr und gut erscheinen.

    (Für diejenigen, die auf das Wort "müssen" und "sollen" allergisch reagieren, ein Trostwort. Natürlich mußt du nichts. Es gibt keinen Zwang. Wenn du einmal Ja gesagt hast, wenn du einmal mit vollem Herzen deine Bereitschaft und Hingabe gefühlt hast, setzt sich der Zug von SELBST in Gang.  Voraussetzung dafür ist, dass du deinen Widerstand aufgibst. Kleiner Tip: Den Widerstand annehmen, heißt den Widerstand loslassen. Das gehört in den Bereich der sog. Schattenarbeit. Und deswegen noch ein Tip: Die Gefühle, die du beim Lesen von Muss und Sollte hast, wären eine kleine Schattenarbeit wert: Fühle deine Gefühle des Widerstands, geh in sie hinein, sie sind deine Führer in die Vergangenheit, wo sie entstanden sind und wo sie aufgelöst werden -  dann wirst du auch damit aufhören, sie in andere Menschen zu projezieren und du wirst aufhören, sie zu kontrollieren, indem du beispielsweise erbsenzählerisch ihre Ausdrucksweise angreifst und ihnen vorschreibst, wie sie zu sprechen oder nicht zu sprechen haben.  Dann würde dir auch bewußt, dass das Verhalten, was du an andern kritisierst und kontrollierst, exakt das ist, mit dem du dich selbst begrenzt!
    Oh Ihr Mönche...

    Schattenarbeit ist Bewußtseinsarbeit.
    (Da fällt mir gerade ein: Der Mensch, der gesagt hat, dass sein ganzes Leben Schattenarbeit sei, hat aber irgendwo auch gesagt, dass er nichts vom Fühlen der Gefühle hält... in dem Fall nehme ich meine günstige Prognose wieder zurück... LOL!
    Ach,  Ihr Dödelköppe!  Schattenarbeit ist keine Arbeit, sie ist Achtsamkeit im Hier und Jetzt!)

    Ich bekam gerade einen Hinweis auf einen guten Beitrag in Nytia's Kloster:
    http://satyamnitya.wordpress.com/2014/08/01/ronny-hiess-und-ein-nichts-ist-da-schon-zu-viel/
    Ronnies Mund tut WAhrheit kund!
    Ja, der Begriff NICHTS ist schon zuviel. Genau wie ES und DAS. Es sind nur Extrakte, Reduktion aufs Namen- und Eigenschaftslose.



    Beim Pseudo-Advaita
    handelt es sich offensichtlich um eine "spirituelle Umgehung".
    Diagnose: narzisstische Neurose

    Nur ein inflationäres Ego ist imstande, aus einer vorübergehenden  Erleuchtungserfahrung ein "Absolutum" zu machen. Eine narzisstische Verarbeitung von spirituellen Erfahrungen ist ziemlich weit verbreitet. Der Verstand kann gar nicht anders, als sofort ein Konzept, d.h. eine Religion draus zu machen: Du bist schon frei, du bist schon erlöst, das Ich muss nicht sterben - Jesus Christus ist schon für uns gestorben... Du bist erlöst durch GLauben... usw. und setzt das Ziel, das Ende einer langen Reifungsreise  als gegebenes Alpha und Omega.



    An ihren Früchten ...

    Ich bin eine Früchte-Leserin, ich erkenne die faulen Früchtchen an ihren Dornen, d.h. ihren Abwehrmechanismen und Identifizierungen.
    Das (Allmy-)Forum ist eine gute Plattform, den Geist zu schärfen und  zu lernen, die Geister zu unterscheiden.  Wo anders kann man dies? Wo anders trifft man soviele (scheinbar) Erwachte, Erleuchtete und Entkoppelte? Auf dem Gladenbacher Marktplatz gewiß nicht!


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    Bücher

    Von Jiddu Krishnamurti erzählte  Osho einmal lachend, dass der Krimis lese,  von  UG Krishnamurti hört man, dass er Science Fiction bevorzugte.  Ich lache über beides. Nein, eigentlich lache ich darüber, dass man Jenseits von Ego überhaupt noch Bücher lesen könnte... Warum sich  a k t i v (!)  Bilder und Vor-Stellungen machen, wenn man an den bilderlosen Ursprung angebunden ist?  Dazu kommt der Umstand, dass der Gut-Böse-Modus leer geworden ist und keinerlei Spannung mehr aufkommt, weil ich mich weder mit dem Guten noch dem Bösen Wicht identifizieren kann...LOL
    Das ist überhaupt nicht lustig, sondern einschläfernd.
    P a s s i v e s  Fernsehen dagegen strengt mich nicht an, denn es liefert die Bilder frei Haus, die muss ich mir nicht erst selber basteln. Im Gegensatz zum fiktiven Krimi finde ich jedoch zunehmend die (fiktiven) Nachrichten unterhaltsam, - wenn auch nicht weniger einschläfernd - besonders die apokalyptischen Schattenkrieger der ISIS....oder die HauptProtagonisten Herr Putin,  Herr Obama, Frau Merkel - köstlich. Die ganze Welt ist eine Bühne!

    Wenn die weltliche Art von Unterhaltung auf eine höhere Ebene gehoben ist, dann ist die Scheinbarkeit, die Illusion the "Point of Entertainment". Und ja, man lacht in den Himmeln über die Menschen, die an so etwas wie Realität (der Geschichte)  glauben....

    Ha ha ha - Da lacht das Kind! Wie garstig aber auch... :-D


    "Dilemma"

    nennt man im Fredo-Advaita etwa geziert  - ich sehe das gespreizte Fingerchen -  den Kollaps des Verstandes angesichts des göttlichen Paradoxons.
    Dilemma. hm... wieso klingt mir das irgendwie nach coitus interruptus...???
    Gewiss liege ich aber wieder einmal falsch und   "Herr Fredo's Dilemma" ist ein ganz besonderes, exklusives, bislang nie dagewesenes... ganz jenseits vom spirituellen Mainstream.

    Schade, vom Advaita-Thread im Forum Spectrum-Sein.de  versprach ich mir eine fruchtbare und klärende Auseinandersetzung mit dem Neo-bzw. Fredo-Advaita   - leider aber fiel Fredo schon wieder die Teetasse in die Tastatur.

    Noch mal schade: ich hätte Den Flüchtigen gerne noch gefragt, was es im Neo-Advaita mit den Geistesgaben von Viveka  und Vairaghia  u.a. auf sich hat. (Der Gabe der Unterscheidung und der Losgelöstheit - Sorry Schazzi, , schon wieder ein "heit", ich wäre ja auch dafür, die Substantive überhaupt abzuschaffen- Gottseidank reicht es aber völlig  aus, nicht mit der Sprache identifiziert zu sein, sonst bliebe uns nicht mal mehr das Lachen! )
    Aber wahrscheinlich hätte mir Der Verstummte ähnlich wie X.  geantwortet, dass es Viveka und Vairaghia  nur im tibetischen Buddhismis gebe und dass so etwas wie "Gaben" zu den Erscheinungen gehören, die kommen und gehen.

    Neuer Koan für Den Schweigsamen:
    Wenn das Dilemma kein Paradox ist, ist es kein Dilemma.



    Werte Herren Literalisten!*


    Nur mal so zur Info:  Im lebendigen (!)  spirituellen (GEISTIGEN) ErLeben geht es niemals um andere, sondern nur um dich als SUBJEKT! Das bedeutet u.a., dass es dir gleichgültig ist, was andere glauben, meinen, sagen.
     Ob da jemand mit deinen Beschreibungen oder Definitionen einverstanden ist  oder ob sie der offiziellen Lesart entsprechen, ist dir da so was von scheissendrrrreckmirrregalll -


    DENN SIEHE, ICH MACHE ALLES NEU!


    Ja, ich gebs zu: ich bin ignorant.  Dergestalt ignorant bin ich  - Halleluja! -  dass  ich  alles, was ich erkenne,  mit eigenen Worten aus eigenem originären "fleischgewordenem" WortVerständnis so definiere, wie ich es aus mir SELBST heraus erfahre und erkenne und nicht, wie beispielsweise ein "Herr Fredo"  seinen Ramesh Balsekar interpretiert oder Herr Balsekar seinen Herrn Nisargadatta oder Hochwürden Ikkyu sein Zen... Aber Vorsicht, Bub! Diese göttliche Ignoranz darf sich nur derjenige erlauben, der "durch" ist  -  
    nur der ist "fully authorized",  der allein hat die "Vollmacht", zu definieren. Vorher nicht! Weißt ja: Wer definiert, hat die Macht... Vollmacht jedoch hat nur der, der sein Wissen aus der Quelle des Nichtwissens bezieht.



    "Nichtzwei" 


     oder Advaita scheint mir auch zu einem extraordinären bedeutungsschwangeren Kultwort verkommen zu sein, einer spirituellen Extravaganz, die eine nie dagewesene QUALITÄT von Einheit jenseits von Einheit beschreiben soll, wie sie niemals - in keiner Tradition - jemals erlangt worden ist. (Zur Differenzierung:  "Nicht-Zwei" ist das Dingsbums  jenseits von Tradition, was aber nicht bedeutet, dass die Tradition keine Menschen hervorgebracht hätte, die die Tradition transzendiert hätten. LOL!)

    Meine Güte, Nichtzwei heißt nichts anderes als non-dual! Und Nondualität=Einheit und  bezeichnet im Grunde nichts anderes als die Einheit von absoluter und relativer Wirklichkeit. Jeder Mystiker, egal welcher religiösen Herkunft, erfährt oder erkennt diese QUALITÄT. Param advaita - jenseits von Erleuchtung ist dies das keine graue Theorie, sondern gelebte WAhrheit. Gewahrsein. Advaita ist nicht an bestimmte Personen aus einem bestimmten Kulturkreis gebunden, wie man manchmal fast glauben könnte, wenn man  ihre Vertreter hört.
    Nichtzwei mit oder ohne "heit" bezeichnet nichts anderes als Nonduali t ä t. Nur einem krümelkacking Zwangsdenken kann es einfallen, die Substantive lieblos von ihren Endungen "heit" oder "tät"  zu kastrieren, ohne ihnen einen Ersatz anzubieten.


    Also: Wenn man schon die Substantive kastriert, dann brauchts eine Endung, die das Verben  (Fliessen) versinnbildlicht, z.B. im Falle der Wahrheit, würde man sagen: es  "wahrheitet".


     Aus zwei mach eins! Das heißt: bring das Substantiv und das Verb zur Einheit und du wirst wie weiland Herr Buckminster Fuller entzückt stammeln, flüstern, lachen:

    Ey Mann - Ich bin kein Substantiv, ich bin ein Verb! -

    als sein Schiffchen in den Strom des Tao einfuhr. (Jaja, ich höre euch schon meckern: "Solange der noch gewußt hat, was er meinte zu sein, is es nix mit der Nichtzwei. Nichtzwei ist jenseits von Substantiv und Verb!"

     Rischtisch, sach ich! Aber eben auch jenseits der Worte, deshalb: beschreiben kannst es nur aus der ZWEI, Schazzi! Wenns die Zwei, die Trennung nicht gäbe, könntest du auch nicht über die "Nichtzwei" labern, hi hi hi!

    Mary Daly, die wohl radikalste Frauenbefreiungstheologin unserer Zeit,  hats getan. Um das Tao, das Fliessende Leben zu versinnbildlichen,versuchte sie die  Substantive  (Yang) so gut wie es ging, ganz aus dem Spiel zu nehmen,  um u.a.das weibliche "Verben", das Fließen des Tao zu versinnbildchen - viele (auch Frauen) hielten sie für verrückt, Männer fühlten sich wie üblich kastriert.
    Na ja, sie war nicht verrückter als andere. Ich  meine damit, dass auch sie m. E. auf einem Auge blind war. Wo der Neo-Advaiti radikal auf dem Yin-Auge erblindet ist, ist oder war M. Daly  zumindest bis zu ihrem Buch "REINE LUST" auf dem Yang-Auge blind.  Das Chaos (Yin) bedarf nämlich der Ordnung (Yang) . Ob ihr die Synthese finally geglückt ist, würde mir die "Quintessenz" ihrer  letzten beiden Bücher zeigen können. Leider sind sie noch nicht ins Deutsche übersetzt.

    Quintessence: Realizing the Outrageous Contagious Courage of Women. A Radical Elemental Feminist Manifesto Beacon Press, Boston 1998.
    Amazon Grace: Re-Calling the Courage to Sin Big. Palgrave Macmillan, New York 2006

    Fazit: So wie's bis jetzt ausschaut, ist der Pseudo-Advaiti wie ein trübes stehendes Gewässer, ein verschlammter stinkender Tümpel - ein stagniertes herrisches Substantiv, das gerne weiblich verben würde, nur dass ihm das Zeug dazu fehlt. Und das Zeug, Schazzi, heißt Loslösung! Vairagya. Wo Vairagya ist, da ist auch Viveka nicht weit: Die Gabe der Unterscheidung der Geister. Leider bleibt dies für dich solange nur graue Theorie bis du den Mut hast, deinen Gott um Gottes Willen zu lassen: das Neo-Advaita-Konzept als solches zu erkennen und loszulassen.


    Neuer Koan für Den Schweiger:
    Wenn die Wahrheit nicht wahr ist, ist es keine Wahrheit.
    LOL!

    *(Literalist =Euphemismus für Wortwixer)!



    Wortmagie

    Vairagya bedeutet Loslösung, Viveka ist die Gabe der Geisterunterscheidung (WAHRHEIT vs. Unwahrheit).
    Lustig, wenn man sieht, welche Worte auf das Ego Eindruck machen.... Das Exotische, Fernöstliche klingt  musikalisch , einzigartig und besonders.... Dasselbe  in Deutsch bzw.  in die christliche Traditionsterminologie übersetzt  klingt altbacken und unattraktiv und riecht mehr nach dumpfer Askese und Langeweile denn nach Erfüllung.



     SELBSTwert vs. Selbstwert

    Wie immer gibts da zweierlei: einmal die Qualität des  Selbstwertgefühls, welches sich auf dem Ego - dem (positiv-negativen) Selbstbild aufbaut.  Und zum anderen der SELBSTwert mit dem absoluten Güte-/QUALITÄTSsiegel, der aus dem  bilder- bzw. eigenschaftslosen Wahren SELBST entspringt.
    Paradoxerweise ist es notwendig, ein positives Selbstbild zu erwerben, bevor beides, das Gute und das Böse transzendiert werden können. Anders gesagt: der TEufel - unsere Dämonen bzw. die dämonisch gewordenen verdrängten Seelenanteile  - muss in einen  Engel verwandelt werden, bevor man über "Das Gute", die "Engelnatur" transzendierend hinausgeht.



     Guru - Kriterium

    Menschen, die sich als Gurus, als "Heiligkeit"  vergotten und verehren lassen und zulassen, dass sich ein Kult der Anbetung um sie bildet sind für mich keine Meister. Da gibt es jene allzu distanzierten, die sich den Nimbus der Unnahbarkeit umhängen - UG Krishnamurti ließ gar niemanden gerne an sich heran, liest man -  und dann jene, die ganz auf Nähe setzen, wie z.B. Samarpan, der  mir mehr den Eindruck eines gütigen "Sugardaddys" macht.
    Verräterisch aber ist immer, wenn die sog. Meister wichtige Dinge verschweigen, wie beispielsweise die Notwendigkeit der Transformation/Transzendierung nicht nur des Bösen, sondern vor allem die des GUTEN. Ganz allgemein ist es für mich ein Kriterium für Unauthentizität  und spirituelle Unreife eines Meisters/Gurus, wenn er sich gänzlich gegen Transformation bzw. Transzendierung ausspricht oder diesen Umwandlungsprozess überhaupt negiert. Wobei Schattenintegration nur ein anderes Wort dafür ist.



    Bekehrung

    Verblüfft lese ich bei "Herrn Fredo", dass er plötzlich Lippenbekenntnisse für die Notwendigkeit (jawoll!!!)  der Schattenintegration abgibt (Forum Spectrum-Sein.de) Nur: wie kann man dann noch den Prozess der Transformation und des Transzendierens in Frage stellen?  Geht doch das eine ohne das andere nicht.
    Man merkt einmal mehr: hier jongliert sich ein Ahnungs- und Erfahrungsloser in seiner babylonischen Verwirrung um Kopf und Kragen. Und bevor diese Ahnungslosigkeit vollends sichtbar wird, verläßt man lieber gekränkt und empört das Forum, um in die gütigen Arme vom Guten Väterchen Nitya zurückzukehren.
    Wie die Schattenintegration  hat "Herr Fredo" nun auch die  Fülle  klammheimlich nachgereicht. (Siehe sein Erwachenserlebnis auf Nytias Blog) Wenn ich mich recht erinnere, war die  Fülle vor noch nicht allzu langer Zeit für ihn verächtliches vergängliches "Etwas", eine "Erscheinung", die nur "Jemand" erscheinen kann. Nun aber gibt er Lippenbekenntnisse für die der Leere als die Fülle ab. Was genau eigentlich will er an "Fülle"  in seinem Erwachenserlebnis "gesehen" haben? Es kann sich dabei nämlich auf keinen Fall um die Fülle des Geistes handeln  - Attribute der All-Macht, All-Weisheit, All-Liebe, All-Präsenz  including all der Geistesgaben wie beispielsweise das Zwillingspärchen "Viveka &Vairagya". Diese GeistesFülle kann man nämlich nicht "schauen", sondern nur SEIN.
    Der dualistische Verstand allein ist es, der unter Fülle einzig die Vielfalt der Natur, der äußeren Welt versteht. Dass diese Vielfalt gleichzeitig Leere ist,  - dass die Vielfalt der Leere bedarf, um als Vielfalt überhaupt sichtbar zu sein - das kannn sich sogar ein intelligenter Normalverstand  d e n k e n, dazu bedarf es keines höheren geistigen Ein-Sehens.


    Rollendesidentifikation

    Achtsamkeit lehrt dich, hinter deine Rollen zu schauen. Du entdeckst, dass alles, was du tust und sagst, nicht original, sonder vorgekaut ist. Du siehst, alles, was du machst, machst du "nach Rezept". Nichts ist originell oder kreativ. Gleich, ob du kochst, den Haushalt machst, deinen Job, wie du dich verhältst, sprichst - alles seceond-hand. Nur Achtsamkeit macht diese "traditionelle "Struktur" sichtbar.


    Ego Grandiosa

    Ein Therapeut ist in der Regel  gesünder als die Patienten, denen er zu helfen bemüht ist. Von Borderline-Kranken wird berichtet, dass sie oft und gerne den Spiess umdrehen um ihrerseits den Therapeuten zu behandeln.
    Therapeuten sind oder sollten  i.d.R. im Stande sein, Projektionen zu erkennen und zurückzuweisen. Das kann der Kranke jedoch keinesfalls; der Stolz eines grandiosen Egos läßt es nicht zu, einen anderen Menschen als gesünder und heiler anzuerkennen und so wird er einfach den Spieß umdrehen und alles, was der Therapeut  (oder ein anderer) ihm sagt, als  d e s s e n  Projektion diskriminieren.

    Das grandiose Ego hält (psycho-somatische) Krankheit bzw. Neurose für eine Sünde und/oder eine demütigende Schande.
    Ein solches Ego geniert sich dann auch nicht, das sog. Spiegelgesetz radikal zu banalisieren (à la Frau Gott) und dem Arzt, der ihm eine Diagnose mitteilt,  die Diagnose frech zurückzuspiegeln:  Selber krank - Ällabätsch!




    Schatttenintegration

    bewirkt zunächst einmal Identifkation mit allen Menschen. Das kommt daher, dass man alle seine bösen wie seine guten verdrängten Anteile ans Licht des Bewußtseins holt. Alles, was das Menschsein im dualistischen Modus ausmacht, findet man in sich selbst. Den Verbrecher/Mörder, den Outlaw, den Betrüger, die Nonne, Priester, -  alles Gut, alles Böse.




    Schattenprozesse

    oder Tiefenprozesse werden immer weniger tief, umso mehr Verdrängtes bewußt gemacht wurde. Ist der Individuationsprozess abgeschlossen, ist das Untere zum Oberen geworden, anders gesagt: das persönliche Unbewußte bewußt gemacht.
    Dennoch hört die "Schattenintegration" niemals auf. Denn was weiterhin im Unbewußten verbleibt, ist das Überpersönliche, der  unendliche GEIST/Gott , die "Offene Weite" des unendlichen göttlichen Bewußtseins, in die man langsam integrierend hineinwächst.

    Forum Spectrum-Sein.de
    Der wichtigeste Satz im ganzen Thread ist ein Zitat von CG Jung:

    “It is probably even more difficult
    to free oneself from the good than from the evil.” (C.G.Jung)
    Es ist möglicherweise weit schwieriger, sich vom Guten zu befreien als vom Bösen.

    Jesus wies die Anrede "Guter Meister" mit den Worten zurück: Nenne mich nicht gut, der einzigste der gut ist, ist mein Vater im Himmel.
    Wenn Jesus davon sprach, dass er nicht gekommen sei, Frieden zu bringen, sondern das Schwert, dann meinte er das schmerzhafte Schwert der Unterscheidung, mit dem das Wahre vom Unwahren geschieden wird.

    Der Titel eines Buches von Teresa von Avila hieß: Ich bin ein Weib und obendrein kein Gutes.  Ich kann mich noch erinneren, wie meine  Chefin in der Buchhandlung mit mir darüber einen Disput führte. Sie meinte, so eine Aussage zeuge von einem schlechten Selbstwertgefühl. Ich selbst war  geneigt, diese Aussage für übertriebene Demut zu halten. Heute sehe ich den Satz auf wieder andere Weise:  Möglicherweise entstammt diese Aussage der erlebten Transformation bzw. Transzendierung des Bösen wie des Guten.... "Was nennst du mich gut..."
    (Zeitgleich las ich das Buch "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin".  Die Teresa wäre mir damals als "Böses Mädchen" bei weitem lieber gewesen, LOL!)




    Hah! 



    The whole of antiquity was imbued with that philosophy which teaches the involution of spirit into matter, the progressive, downward cyclic descent, or active, self-conscious evolution. . . . One and all, they allegorized and explained the FALL as the desire to learn and acquire knowledge — to KNOW. This is the natural sequence of mental evolution, the spiritual becoming transmuted into the material or physical. The same law of descent into materiality and re-ascent into spirituality asserted itself during the Christian era, the reaction having stopped only just now, in our own special sub-race.

    — H.P. Blavatsky, The Secret Doctrine, Vol I, pp. 416-7
    Gefunden bei:
    http://www.universaltheosophy.com/key-concepts/involution-evolution/

    Als ich diesen Text vor einigen Tagen  in meinem Blog postete, hatte ich es eilig und vergass hinzuzufügen, dass der Sinn der Evolution der Gebrauch unseres gottgegebenen Verstandes ist, um uns objektives SachWissen über die Welt und den Kosmos anzueignen. Dass dieses Wissen letztlich wieder vergessen werden muß, um spirituelle SELBSTverwirklichung zu erlangen, steht auf einem anderen Blatt bzw.ist die involutive Bewegung von oben.
    Involution-Evolution ist die Bewegung des Tesseract. Und der Tesseract versinnbildlicht nichts anderes als mein Bewußtsein. Wissenschaft und Religion kommt in mir selbst zur Einheit. WeltWissen zu erwerben, ist nichts "Schlechtes", deswegen bin ich gegen "Bücherverbrennungen", wie sie manche spirit. Lehrer wohl praktizieren, indem sie ihren Schülern pauschal das Lesen von  Büchern verbieten und/oder WeltWissen zu erwerben.
    In meiner Sicht macht es zwar Sinn, gewissen Büchern zu gewissen Zeiten zu entraten, dazu gehören die meisten spirituellen Ratgeber oder spirituelle Bücher, die nur die Vorstellung anheizen, wobei es ja im spirituellen Kontext eigentlich darum geht, die Vorstellungen, das Bildermachen als das zu erkennen, was es ist: Phantasie, Illusion des Verstandes; ansonsten: Lesen, was das Herz begehrt. Nichts anderes  verstehe ich unter Herzensbildung. Das Lernen, das Denken, die wissenschaftliche Neugierde  - die REINE LUST  am Lesen, Denken und Forschen darf m. E. niemals asketisch unterdrückt werden.
    (Es gibt auch die "unreine" Lust am Lesen: dann nämlich, wenn ich das Lesen als Flucht vor inneren und äußeren Konflikten benutze, oder um mich z.B. einer unangenehmen Realität/Situation nicht stellen zu müssen.)

    http://www.universaltheosophy.com/key-concepts/involution-evolution/



    Absichtslosigkeit

    Absichtslosigkeit ist eine Seins-Tugend. Wer absichtslos ist,  kann sich nicht mehr in Zukunftsentwürfen ergehen. Es dürfte  ihm schwerfallen, wenn es nicht gar ganz unmöglich wird, Redewendungen zu gebrauchen, die einen Plan, eine Absicht oder eine Berechnung beinhalten. Zum Beispiel wird er nicht mehr guten Gewissens sagen können: Jetzt mache ich mal dies und jenes, um zu sehen, was geschieht. Er kann auch nicht mehr guten Gewissens Gründe für sein Handeln angeben.  Diese Art des Rationalisierens ist Bestandteil des alten Denkens im dualistischen  Ursache und Wirkung--Modus. "Warum"-Fragen oder "Weil"-Antworten sind für den nonprogrammierten Mind  obsolet geworden, auf der personal-dualen Ebene können sie jedoch immer noch spielerisch-"ungläubig" benutzt werden, manchmal ist es erforderlich, den Leuten Gründe zu liefern, um sie ruhigzustellen sozusagen, LOL!
    "Wenn, dann..."  oder das zukunftsweisende "Ich würde... (dies oder jenes machen...")  oder auch einen anderen zu fragen: "Was würdest du machen...?" -
    (Es gibt also schon Kriterien, um die  Spreu vom Weizen zu scheiden, allerdings muss man schon ganz schön aufgeweckt sein, um solche sprachlichen Unfeinheiten zu entlarven.
    Vorsicht: Der Gute Mensch hält sich leicht schon deshalb für absichtslos, weil er keine  s c h l e c h t e n  Absichten hat!)

    Um so weiter man auf dem pfadlosen Pfad fortschreitet, um so weniger an Worten kann man über sich (und die Welt; Ich=Welt)  machen angesichts der fortschreitenden Erkenntnis, dass nichts von dem, was ich sage, der Wahrheit entspricht - weder der relativen persönlichen Wahrheit noch der überpersönlichen WAHRHEIT, denn  auch die überpersönliche WAHRHEIT ist nicht mehr WAHR, wenn ich sie in Worte gefasst habe.  A l l e s   Sprechen erkenne ich aus der transpersonalen Perspektive als UNWAHR.

    Im WIR-Forum hatte ich gegen Ende einen Thread eröffnet: Was ist Wahrheit?
    Gemeinsam wollte ich mit den anderen herausfinden, ob sich Wahrheit definieren läßt. (Ich weiß nämlich nicht, was Wahrheit ist, sie zeigt sich für mich  in vielerlei Aspekten) Die Beteiligten waren allerdings zu sehr in der Abwehr...



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    U.G. Krishnamurti



    Kommentar zu Nity'as Blog


    Zum Zitat von UG Krishnamurti:

    "Sie sind blind. Sie sehen nichts. Wenn Sie wirklich zum ersten Mal sehen und wahrnehmen, dass es kein Selbst zu verwirklichen gibt, keine Psyche zu reinigen, keine Seele zu befreien, dann wird das ein unglaublicher Schock sein. Sie haben alles in Seele, Verstand, Psyche – wie immer Sie es nennen wollen – investiert, und plötzlich stellt es sich als falsch heraus. Es ist schwierig für Sie, sich die Wirklichkeit anzusehen, in Ihrer momentanen Situation. Ein Blick genügt, und Sie sind erledigt."

    http://satyamnitya.wordpress.com/?s=+%22Sie+sind+blind.+Sie+sehen+nichts.



    Na ja , wenn man alles glaubt, was so geschrieben steht, ohne zu hinterfragen, ob nicht etwa aus dem Zusammenhang gerissen oder falsch übersetzt., oder...Aber der Egomind braucht Bestätigung und um seine Überzeugungen/ Glaubenssätze zu unterstützen, filtert er nur das heraus, was ihm nutzt, was seine Abwehr stärkt und aufrechterhält.  Da dienen auch die Texte UGKs manch einem  nur dazu, die eigenen Ängste zu beruhigen und die Vorurteile gegen Schattenintegration bzw. eine integrale Spiritualität zu betonieren..

    Also erst einmal sagt dieses Zitat von UGK  hier absolut nichts gegen sog. Schattenarbeit oder integrale Spiritualität aus,  Leutz; wahrscheinlich ist, dass er diesen Begriff  (C.G. Jung)  nicht gekannt hat. Unwahrscheinlich, dass ihm der Begriff des Unbewußten fremd war - er hat in Europa  Psychologie studiert! Noch unwahrscheinlicher ist, dass ihm sein Unbewußtes nicht zu Bewußtsein gekommen ist (=Schattenintegration).
    Und ganz WICHTIG: Bitte beachten,  dass  er mit dem Begriff des Selbst nicht das sog. Wahre SELBST meint, sondern kleine Ich/Ego! Diese Gleichsetzung/Verwechslung sorgt  bei "ungebildeten" Lesern immer für erhebliche Verwirrung.


    Bevor man also deutet, sollte man vor dem Projezieren immer erst einmal  definieren., folks!  (Wer das Projezieren benötigt , wird sich vorlieblich um das Definieren drücken).

    Um des Verständnisses  willen würde  ich zunächst einmal die Frage stellen: Was oder wen meint UGK mit diesen Leuten, die "alles in Seele, Psyche, Verstand investiert haben?
    Meint er vielleicht die  Leute, die z.B. auf dem Spiri-Markt kein Schnäppchen verpassen, die Wellness-Spiris, die Guru- und Workshop-Hoppers,  die "Macher"?
     Meint er "Investition" in die HEILUNG allein von Seele, Psyche und Verstand, ohne die Hingabe an den GEIST? Das wäre im spirituellen Kontext unverständlich,  weil  Heilung nicht zu  m a c h e n   ist, weil es der Führung des Wahren SELBST unterliegt. Ohne den Großen GEIST geht gar nix. "Investieren" tue ich nur, wo keine Hingabe ist": da renne ich von Doc zu Doc, von Guru zu Guru, von Workshop zu Workshop. Das kostet unnötig viel Geld und Kraft...und dennoch braucht der Mensch seine Irrwege.
    Nur wo Hingabe ist, geschieht Heilung.(Schattenintegration/Individuation)


    Ich weiß  nicht, wie die Worte UGKs von ihm gemeint sind, für mich zeugen sie nicht gerade von großer Klarheit.


    Klar, irgendwann gibt es immer ein  Erwachen aus dem Irrtum, aber kein "übles",  sondern DAS Große Erwachen: Dann nämlich, wenn die Sucher nach all ihren Bemühungen  unter dem Bodhibaum endlich erkennen dürfen, dass all ihr Machen und Tun, was sie für hochspirituell hielten,  nichts anderes als Verbesserungen zur Aufrechterhaltung und Kultivierung des  (spirit.) Egos waren  - nur: dann aber werden sie auch zugleich ihrer Wahren Natur gewahr!!!
    Es ist  nicht möglich, den Irrtum zu erkennen, ohne gleichzeitig erleuchtet zu sein. Die Bewußtheit in der Erkenntnis,   dass ich auf dem falschen (Ich-) Dampfer war,  IST die Erleuchtung! Nichts ausser dem Ego ist hier "erledigt". Bewußtheit oder Bewußtwerdung (Gewahrein)  ist zugleich Loslassen! 
    In dieser "Letztgültigen Erkenntnis" erkennen sie, dass Sucher und Gesuchtes eins ist und immer schon IST, dass es keinen Weg, keine Geschichte, keine Person je gegeben hat.


    Das Ego kann  zunächst gar nicht anders, als im Außen zu suchen und in manche Irrtümer zu "investieren".  Der Prozess der Verinnerlichung geht nicht von heute auf morgen.Das einzige, was man in die Suche letztlich zu  "investieren" hat, ist das eigene falsche Leben.Und dies radikal. Das "Investieren" ins spirituelle Ego gehört mit zu den Irrtümern auf dem spirituellen Weg. Das Ego ist per se der Macher, und solange es lebt, will es eben auch den spirituellen Weg "machen" und spirituelle Erfolge erzielen.)



    Noch einmal UGK:
    "Sie sind blind. Sie sehen nichts. Wenn Sie wirklich zum ersten Mal sehen und wahrnehmen, dass es kein Selbst zu verwirklichen gibt, keine Psyche zu reinigen, keine Seele zu befreien, dann wird das ein unglaublicher Schock sein. Sie haben alles in Seele, Verstand, Psyche – wie immer Sie es nennen wollen – investiert, und plötzlich stellt es sich als falsch heraus. Es ist schwierig für Sie, sich die Wirklichkeit anzusehen, in Ihrer momentanen Situation. Ein Blick genügt, und Sie sind erledigt."
     

    Wer diesen UGK- Text des längeren meditiert, statt ihn vorschnell zu interpretieren, der wird an ihm verrückt werden. Schön oder schrecklich verrückt...  Der Text beinhaltet  kein "heiliges Paradox", sondern  scheint mir eher falsche Interpretation und Schlußfolgerung aus dem Verstand zu sein und spricht auch nur den Verstand an. Eine Teuflische Verkehrung, der man nur auf die Spur kommt, wenn man die Wahrheit kennt.

    Deshalb erlaube ich mir den Text aus meiner eigenen Erfahrung heraus zu modifizieren:

    Du bist blind, Du siehst nicht. Wenn du wirklich zum ersten Mal EINHEIT erfährst, dann erkennst du auch, dass es immer Einheit gab, dass Du niemals aus der Einheit Mensch-Gott hinausgefallen bist... du erkennst, dass es niemals etwas wie ein personhaftes Ich (Psyche, Verstand, Seele, Körper) gegeben hat, dass Du schon immer frei bist und alles, was du glaubtest zu sein, Maya, Schein ist. Ein Blick genügt und das Ich ist erledigt.Tot. Mausetot.



    Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob es  einen Menschen gibt, der ohne vorhergehendende ReifungsProzesse eine sog. "Letztgültige Erkenntnis" haben kann.


    Wenn ja, und wenn ihn diese Erfahrung nicht verwandelt hat, dann wird er paradoxerweise - um wirklich geistig wiedergeboren zu werden - dennoch nicht drumherumkommen, die" Psyche zu reinigen", sonst wird es für ihn nie eine letzte "Letztgültige Erkenntnis" geben, die wie der Begriff schon andeutet, die  l e t z t e   Erkenntnis ist -  die Erkenntnis des Sterbenden! - die ihn für "immer" ans Andere Ufer bringt.
    Wenn du nicht "sterben" willst, bleibt dir nur eins: ein Konzept, welchem du in schöngeistiger Resignation bis ans Ende deiner Tage anhaften kannst - ein  Verrat am SELBST bzw. der Verrat an der Verwirklichung deiner Wahren Natur für das Linsengericht eines Konzeptes.

    Alles klar jetzt? No? Absurd? Eben.
    Da kannste echt bekloppt werden, woll? HAH! - Hörst du jetzt das Klatschen der einen Hand?
    (Eigentlich ist es Jacke wie Hose, ob man sich von den Ausführungen UGK's oder den meinigen ad absurdum führen läßt, Hauptsache, der Verstand setzt aus!)

    "Sie sind blind und sehen nichts..." das sagen mit besonderer Vorliebe diejenigen mit dem dicksten Balken im Auge und meinen die anderen. UGK aber meint DICH.

    Im übrigen sage ich mit meiner Deutung der Worte UGKs nichts über dessen gesamte spirituelle Qualifikation  aus. Es geht mir hier nur um dieses Zitat. Ich weiß, wie schwer das Absurde in Sprache zu bringen ist... Da nimmt man es ja häufig auch "nicht mehr so genau" mit der Ausdrucksweise und dann wird das Absurde gerne noch absurder als es ohnehin schon ist... 
    Meine Deutung hat nur eine Bedeutung für mich - Geister zu unterscheiden ist mir ein ungetrübtes Vergnügen, ab und an wird da auch mal eine Heilige Kuh geschlachtet... UGK jedoch hat mir bislang noch keinen Anlass für ein Schlachtfest gegeben - nichts von heilig. LOL!

    (Sollte UGK tatsächlich gemeint haben, dass es nicht notwendig ist, das Unbewußte bewußt zu machen, dann war er kein Meister. Höchstenfalls ein Tourist. Ein Gelegenheitserleuchteter.
    An den Dornen wird man sie erkennen...LOL. Dann gibts Schlachtfest!)



    Selbstfindung, Selbstverwirklichung


    hat immer einen zwiefachen Charakter. Einerseits die personale andererseits die transpersonale. Der Ursprung des Menschen ist nun mal ein zweifacher.

    Wer seine Milchtüten mit Spüli auswäscht, "plattmacht", zusammenfaltet und noch einmal verschließt, damit sie nicht stinken - zeigt mir mit dieser doch recht zwanghaft. unbewußten anmutenden  Aktion exakt seinen Umgang mit den ungeliebten Anteilen/ Verdrängung: Mit dem ganzen Aufgebot  psych. Abwehrmittel wird hier das Grab tapeziert und der stinkende Misthaufen der Verdrängung  parfümiert.



    Identitätsverlustangst


    ist auf der spirituellen Reise ein ständiger Begleiter, schon deshalb ist es wichtig, niemals die personale Selbstverwirklichung zu vernachlässigen. Zu vernachlässigen wäre in diesem Falle weit eher eine allzu große Beschäftigung mit spirituellen Themen und/oder das Einstellen von exzessiver Meditation. Erdung ist da angesagt



    Allgegenwart


    bedeutet nicht, dass mir alles (Wissen) zu jeder Zeit gegenwärtig ist. Allpräsenz bedeutet in meiner Erfahrung die Erkenntnis,  dass sich mein BewußtSEIN    a l l e r   Bewußtseinsebenen  gleichzeitig gewahr ist - der dualen ebenso wie der nondualen. Allgegenwart bedeutet nicht, dass ich an jedem Punkt des Universum gleichzeitig anwesend wäre, wie es offenbar von manchen Leuten interpetiert wird.


    Narzissmus

    Der Narzissmus macht auch vor Erleuchtungserfahrungen nicht halt. Wo eine narzisstische Komponente hineinspielt, wird das transpersonale Erlebnis der SELBSTerfahrung stante pede vom Ego dazu mißbraucht, um das persönliche Selbstwertgefühl zu verbessern und zu erhöhen. Nur deshalb klammern sich manche dieser sog. Erwachten so an ihre Erlebnisse, verewigen sie, indem sie sich Konzepte konstruieren,  z.B. das Konzept, dass DAS und  Neurose/"Sünde" neben- und miteinander friedlich koexistieren könnten.  (DAS  ist Gewahrsein, BEwußtheit, in deren Licht sich jede  Neurose  auflöst!)  Ihr Argument lautet: Erleuchtung bedeute nicht, dass die Neurose geheilt wird.

    Damit haben sie recht: eine einzelne oftmals nur sekundenkurze Entrückung des Egos bedeutet eben halt auch nur einen kurzen Einblick in die "Wahre Natur" - damit hat man sie jedoch keineswegs auf Dauer verwirklicht! Ich glaube, dass hier der große Irrtum dieser Leute liegt: dass ein einmaliges Erwachen schon "Verwirklichung" der Wahren Natur sei. Dass mehr nicht möglich sei... Und wenn ich mich recht erinnere, hat  R. Balsekar sich irgendwo ähnlich mißverständlich ausgedrückt. Ob er das so gemeint hat, ist mir fraglich. Ich kenne fast nur die Interpretationen seiner Anhänger und was die aus meinen Worten machen, machen sie auch aus den Worten anderer: Nur das herausfiltern, was ihren Urteilen und Vor-Urteilen Nahrung und Bestätigung gibt.
    Ein einmaliges Erwachen ist i.d.R. die Initiationszündung, die die personale und die transpersonale Selbstverwirklichung in Gang bringen kann - allerdings nur, wenn der Erwachte seine Erfahrung loslassen kann und damit die Bereitschaft zeigt, sich auch den Tiefenprozessen  der Selbstverwirklichung der Person/ Individuation hinzugeben.
    Einsicht in die eigene Heilungsbedürftigkeit - statt die Neurose mit scheinspirituellen Gründen zu rationalisieren und damit  aufrechtzuerhalten. Ohne die Selbstverwirklichung der authentischen Persönlichkeit gibt es auch keine Transformation auf die transpersonale Ebene der SELBST-Vewirklichung.  Erst jetzt in der geläuterten ICH-SELBST-Einheit sehe ich  die Wahre Natur "verwirklicht" - ein Ausdruck, der nur annäherend beschreibt, denn die SELBST- bzw. Gottverwirklichung in der EINHEIT von Person und SELBST - beginnt auf dem Pfadlosen Pfad und hört niemals auf.

    Der narzisstische Gewinn, die Selbstwerterhöhung, die oft aus der spirituellen ERfahrung gewonnen wird,  ist allerdings so labil wie eh und je, sodass er mit jeder Infragestellung des Erlebten drastisch sinkt und das Ego/ Falsche Ich zu den alten Waffen der Abwehr und Entwertung greift. Um den Selbstwert beständig hochzuhalten, ist permanente Bestätigungszufuhr von nöten. Die Erwähnung berühmter Lehrer/Meister, die man natürlich alle persönlich, wenn nicht gar intim kennt,  oder man brüstet sich gerne mit der Teilnahme an Satsangs berühmter Lehrer und  schmückt sich insgesamt gerne mit berühmten Namen von Lehrern und Gurus... Höhepunkt der Selbstbefriedigung ist dann für manche die Teilnahme am Berliner Forum für Erleuchtung,  wo scheinbar jeder Erwachte seinen Furz lassen  und sein Häufchen machen kann, wenn der Haufen nur angenehm parfümiert ist.
    Mit einem voll intakten  Abwehrsystem wird die Verdrängung aufrechterhalten, das Unbewußte bewußt zu machen, bekommt somit keine Chance. Ein Leben mit der Neurose - nein gar die Kultivierung und Überhöhung der Neurose als "Erscheinung" von Es bedeutet eben auch, resigniert und aufgegeben, -  den Traum vom Fliegen -  ausgeträumt zu haben. Es bedeutet, den Rest des Lebens  nurmehr eine alte käsige Erinnerung an das vom Ego befreite "entkoppelte" Bewußtsein zu pflegen.  Das macht wütend! und bedeutet fürderhin eben auch ein lebenslanges Herumhacken der dressierten domestizierten Hausgans auf das Fliegen und die Freiheit der Freien Wildgans - ein ständig bohrender  Neid und Haß auf jene, die sich dem schmerzhaften Verwandlungsprozess hingegeben haben und dadurch auf Dauer und Zeit ihre wahre wilde Natur und auf EWIG  ihr Gottbewußtseins wieder erlangt haben.


    Kunst

    sehe ich jetzt auch unter zwei Blickwinkeln: einmal im personalen Bezug, Kunst als Darstellung und Verarbeitung von persönlichem oder kollektivem Leid und auf der anderen Seite die Wahre Kunst, die über all das Persönliche in den transpersonalen Raum hinausweist. Wirklich ergreifen kann nur die Kunst, die uns er-INNERT, wer wir wirklich sind.

    Nondualismus

    Wenn ich davon spreche, dass man beim Pseudo-Advaita in der Nondualität hängengeblieben ist, dann meine ich damit, dass man in den Vorstellungen von Nondualität hängenbleibt.  Ganz allgemein könnte man sagen, dass jede PseudoSpiritualität  Pseudo-Advaita ist. Dazu gehört auch der Bereich der prärationalen Verwechslungen uvm. Ja klar, und natürlich das ganze Christentum.



    Projektive Identifizierung

    Erst beschwert man sich, dass ich Namen nenne in meinem blog - anonyme Nicknamen wohlbemerkt! - demnächst wird man sich beschweren, dass ich keine Namen mehr nenne. Die Gefahr dabei ist, dass man sich jeden Schuh anzieht.jeder wird damit die Möglichkeit bekommen, sich im eigenen Spiegel zu sehen... Wäre für meine Leser eine  gute Gelegenheit zur Schattenarbeit: Projektionen erkennen und zurücknehmen.

    Wenn man sich jeden Schuh anzieht, beruht das auf einer Selbstwertproblematik. Dabei zieht man sich aber häufig nicht den eigenen, sondern den fremden Schuh an - was auf einer Projektion des Eltern- Introjekts beruht, des bösen Eltern-Über-Ichs/Böse Mutter.

    Diesen Projektionen und Introjekten auf die Spur zu kommen, war für mich mit eine der schwierigsten Übungen auf dem Individuationsweg.

    Den Spruch: "Getroffener Hund bellt" mußte ich ebenfalls einer Total-Hinterfragung unterziehen.
    Denn wie wohl die meisten Menschen war ich des (falschen) Glaubens, das, was mich treffe und defensiv oder offensiv hochbringt, sei genau das Negative und Böse, was ich verdrängt hätte...., und dass "Hinschauen" in diesem Zusammenhang bedeute, mich im Licht des fremden Spiegels zu sehen.
    Es verging viel Zeit, bis ich erkannte, dass die Spiegel der anderen nicht gerade die saubersten waren und was mir da von anderen Menschen (falsch) gespiegelt wird der eigene Dreck ist. Immerzu ließ ich mich von den "Projektiven Identifikation" der anderen einschüchtern und kleinmachen. Solange mein Selbstwertgefühl aber durch die negativ-Botschaften der "Bösen Mutter" bestimmt und negativ beeinflußt wurde, konnte ich weder die Projektion der anderen auf mich, noch meine "Gegenübertragung", meine eigene  Identifikation mit dem mir von den anderen angebotenen Spiegel-/Selbst-/Bild  erkennen.  Ich nahm das angebotene Bild immer an, weil es meinem negativen Selbstbild entsprach. Das war eines der Dinge, die mich verrückt machten und die mich den engeren Umgang mit anderen Menschen meiden ließ: ihr Attribuierungsstil.
    Der neurotische Attribuierungsstil scheint ganz eng mit der projektiven Identifizierung in Zusammenhang zu stehen bzw. beruht der Stil darauf.

    Mich hat das früher schier verrückt gemacht: Bin ich wirklich das, was  andere in mir sehen? Betrüge ich mich ständig selbst? Habe ich so ein falsches Selbstbild von mir? Welches Bild stimmt nun, das meine oder das Bild, was andere mir spiegeln?

    Auch dass die projektive Identifizierung ständig ihr Gesicht wechselte, irritierte mich: Manchmal interpretierte ich die projektive Identfikation als Identifikation mit dem "Bösen Blick" der anderen. Ein ander Mal fand ich die projektive Identifikation darin, wie sie im psychol. Lehrbuch definiert ist: ich projezierte meine eigenen unbewußten Anteile auf andere und diese Anteile schlugen dann scheinbar durch andere Menschen auf mich ein. Allerdings kam das eher selten vor, ich litt vielmehr unter denjenigen, die sich dieser Manöver bedienten. Ganz so aggressionsgehemmt war ich wohl nie gewesen , dass mir meine eigenen feindlichen Gefühle nicht bewußt gewesen wären.

    Ein Beispiel: Jemand glaubt bei dir eine schlechte Gestimmtheiit wahrzunehmen und fragt, ob du böse auf ihn bist. Du sagst, nein, ich denke nur grade über was nach, hat mit dir nix zu tun.  Der Andere gibt nicht nach: Doch, du hast doch was, komm, sag, was hab ich dir denn getan?  So geht das hin und her, schliesslich bist du total gereizt und wirst laut. Daraufhin der Andere: siehst du, du bist doch böse auf mich! Warum lügst du dann?
    In Wirklichkeit ist  der Andere derjenige, der insgeheim was gegen dich hat, negative  Gefühle wie Hass, Neid, oder was auch immer für verborgene Aggressionen,  die er sich selbst verbietet und unter Verschluss hält.  Diese nimmt er nun in der Außenwelt bei den anderen wahr. Dieses Manöver dient dazu, das eigene sauber-geschönte Selbstbild zu stärken und im ganzen gesehen die negative Weltsicht zu bestätigen und aufrecht zu erhalten.
    Projektive Identifizierung findet man auch bei jenen Leuten, die den Scheiß im eigenen Garten nicht sehen, aber im Garten ihres Nachbarn...  oder  bei jenen, die  den eigenen Balken, die eigenen unbewußten Eigenschaften in einen Putin oder Obama projezieren, den eigenen SchafStall aber nicht weniger repressiv  regieren.


    Vorstellungen

    Vorstellungen kann man sich auch jenseits von Ego machen. Man ist nur nicht mit ihnen identifiziert, man glaubt nicht an sie, sondern lacht darüber... Ich mache mir immer noch Vorstellungen, z.B. wenn ich mir vorstelle, dass wir "vom Koma umgeben" sind, eine Ableitung von dem Kometen, der von Koma umgeben ist, was immer damit auch gemeint ist. Natürlich ist damit gemeint: Ich bin von Tiefschläfern umgeben. Was aber wiederum nur als eine weitere Vorstellung ohne WIRKLICHKEITSCHARAKTER erkannt wird... LOL... das Spiel mit den eigenen Vorstellungen ist mir jetzt zu einer ständigen Quelle der Heiterkeit geworden...


     Das Pseudo-Advaita

    macht jede Suche von vorherein obsolet. Wer resigniert ist und eh im Leben keinen Sinn sieht, wird bestärkt,  dem Leben von VORNHEREIN   jeden  Sinn abzusprechen und dem Suchen nach Sinn von vorherein den Riegel vorschiebt und die Resignation wird kultiviert, indem man ihr einen exstistentiellen Anstrich gibt. Das ist nichts anderes als Nihilismus, weil es durch diese Glaubenshaltung niemals zu der nötigen Innenwendung kommt.  Dabei wird  entweder die gewonnene Erkenntnis eines singulären, jedoch  folgenlosen Erleuchtungs- oder Erwachenserlebnisses dazu mißbraucht, die Suche als Ganzes von vornherein als nicht notwendig zu postulieren. ...Oder es werden auch die Früchte der SELBSTverwirklichung am Ende einer lebenslangen Suche als Ausgangspunkt für die gesetzt, die noch nicht mal angefangen haben, zu suchen. Oblomow.
    Es ist aber mal so, dass das Suchen im Außen nicht ausbleiben kann, weil das Ego nicht anders kann, als im Außen zu suchen. Auch die Leute, die bei Ramesh B. oder Samarpan in der ersten Reihe sitzen, suchen im Außen.  Erst wenn durch Hingabe und Innenkehr das Wahre SELBST/Gott oder der Meister im Herzen gefunden wurde, hat die Suche ein Ende.

    Der in der verkopften Fiktion  - statt im Sein verwurzelte  - von nondualistischen Vorstellungen Befangene wie ich es immer wieder beim  Fredo-Advaita  sehe,  hält dieses "ONE" für den ganzen Kuchen - da  bejubelt man die eingebildete Einheit und  EIN-fachheit und leugnet die Komplexität des ganzen Kosmos/Lebens/Vielfalt, die in diesem ONE inbegriffen ist. Thanatos-Philosophie.
    Kindliches Staunen über die Wunder der Einfachheit? - Oh je, wenn da das Staunen über die Vielfalt der relativen und vergänglichen Welt fehlt, da fehlts dir an der Bewußtheit und vor allem der LIEBE, die ALLES integriert und ALLES umfasst und auch die Vielfalt des Kosmos durchdringt. Nichts als das übliche zahnlose und impotente lebensunfrohe  Pseudo-Spiri-Geschwafel. Ein Erfahrener sieht, dass da weder Abstieg noch Aufstieg - weder Flux noch Efflux stattgefunden hat.
    Und darauf bildet sich die Impotenz auch noch was ein.
    Staunen, Flüstern,  Resignation - Kultworte, leere Banalitäten, von vielen staunend gestammelt und  geflüstert werden in den Seinszustand eines göttlichen Attributs erhoben.
    Es gibt so etwas wie Staunen nicht jenseits von Ego. Nur das Ego kann staunen, - nur wo etwas objektiviert wird, nach außen gesetzt, kann man staunen,  - retrospektiv -  nach der "Ergriffenheit".

    Staunen  - so könnte ich sagen, wenn ich ganz radikal bin - ist quasi wider den Geist der Heiligen Nüchternheit! Sehr viel wahrscheintlicher nämlich ist, dass man über die eigenen Interpretation und Vorstellungen staunt, die man sich über ONE gemacht hat. Staunen kann man über die Wunder des Lebens, aber nicht über die Wunder des NICHTS. Wenn du erkennst, dass du SELBST das LEBEN bist, hört auch das Staunen (über die Wunder der Vielfalt) auf, welches immer ein Gegenübergesetztes, ein Du, ein Objekt braucht.

    Solange du staunst, hast du ES nicht (auf Dauer)  verwirklicht. Staunen ist eine philosophische Tugend. Emotion. Das wahre  Einheitsbewußtsein ist jenseits aller Emotion. Wer die Welt und ihre Dinge von innen heraus erfaßt, ist unberührt von der Welt und ihren Dingen,  er ergreift nichts und wird von nichts mehr "ergriffen" - auch nicht vom Staunen.
    Boah, klingt das langweilig, wa?!


    http://satyamnitya.wordpress.com/2014/08/03/fredo-es-ist-so-einfach-und-simpel/#comment-20570
    Siehe auch den heutigen (03.08.14)  Gast-blogpost von Fredo in Nitys Blog.
    "Bissgurk'n"? Coool... LOL.. Nur: Wen meint er eigentlich? Kommt mir irgendwie bekannt vor, die "Verfolgerin" und der Herr Professor Z.

    Besser: ERKENNTNIS. Geistiges Verständnis.

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    Ach du holde Ewigkeit,
    wer in dir weilt, der hat null Zeit.



     Nichtzwei (Advaita)

    Dieser Begriff scheint auch zu einem Dogma erstarrt zu sein. Da gibt es wohl eine korrekte Auffassung, bzw. Beschreibungen, die Anspruch auf Wahrheit erheben.
    Advaita ist für mich kein Dogma oder ein stagnierter BewußtseinsZustand, sondern lebendige Erfahrung bzw. Erkenntnis  der Rückführung der Gegensätze und Polaritäten in ihren Ursprung. Advaita ist Stillstand und Bewegung in EINS. Advaita ist mein Bewußtsein.

    Und noch einmal: Jenseits des Jordans definiere ICH, was immer auch "erscheint".  So wie ich die Welt, die menschliche Psyche, das Ich von innen heraus, aus mir SELBST  heraus  erkennend "erfinde", so erfahre ICH,  definiere und  "erfinde" ICH aus mir SELBST heraus, was Nichtzweiheit oder Einheit ist.  Advaita.  ICH braucht dazu keine äußeren Bestätigungen, keine spirit. "Lehr"Bücher, die zu 99% nichts als Unwahrheit beinhalten, weil sie  auf verstandesmäßigen Vorstellungen beruhen. ICH  erkenne und definiere, was WAHRHEIT und was Unwahrheit ist - völlig wurrscht, was der Ehrwürdige Meister Dingensdogens damals und heute gesagt haben mag.

    Die Tradition sollte man jedoch nicht von vorherein verachten und vorschnell in den Orkus der Vergessenheit werfen, wie man es häufig bei gewissen Spiritanten beobachten kann.
    Die transzendierenden "Bewußtheitsschritte" finden meiner Erfahrung nach folgendermaßen statt:
    1. Zuerst ist man für Tradition: Man liest die Hl. Schriften, die alten und neuen Meister..
    2. dann ist man gegen Tradition, d.h. die Tradition wird losgelassen,  die Hl. Schriften, Meister, quasi jeden Input von Außen.
    3. dann erkennst du, dass es SOWOHL dieses ALS  AUCH jenes ist, d.h. in diesem Falle: Du erkennst  die Berechtigung von Traditon auf der dualen Ebene und dieselbige aus nondualer Perspektive  her als aufgehoben.
    4. Weder dies noch jenes. NICHTS.  Da ist weder eine duale Ebene noch ist da eine nonduale Ebene. Die Tradition (bzw. die gesamte Historie/Geschichte) hat sich erledigt und im NICHTS aufgelöst. (Jenseits von Nondual-Dual)

    Schritt 2 hat nichts mit dem schwarzweißen Entweder-Oder- Gegensatzdenken  oder dem pubertären Dagegensein des unreifen Rebellen zu tun, der hochmütig und voreilig  die Tradition (Schriften, Meister) verwirft, weil er den letzten vor dem ersten Schritt tun will. Schritt 2 basiert auf Ein-SICHT.

    Schritt 1 - Das "Studium der Schriften" hat "Tradition", Selbststudium, "Swadhyaya".
    Jeder Leser von Heiligen Schriften - darunter zählen alle spirituellen Bücher -  ist ein Yoga-Praktizierender, ohne dass es ihm bewußt wäre.  Er übt sozusagen, ohne zu üben.
    Zur "Tradition" gehört m. E. auch die Liebesbeziehung zu einem persönlichen Gott - die man m. E. niemals überspringen kann. Der Weg ins überpersönliche SEIN führt nur über den persönlichen Gott. Basta. Denn was nützte dir all dein Wissen, aber du hättest die (SELBST-) Liebe nicht.


    Babylon

    Ich lese irgendwo: Avidya = Nichtwissen - das Übel, was für die Wiedergeburten verantwortlich sei...
    Ziemlich verwirrend für die spirit. Sucher und Leser. Denn im Gegensatz zum Nichtwissen jenseits des Egos, wie es im Zen z.B. auch den Anfängergeist charakterisiert, meint Avidya hier die Unwissenheit, die Unbewußtheit der Person! Die Unwissenheit darüber, dass wir an die Quelle allen überpersönlichen Wissens/Weisheit angeschlossen sind, die Unbewußtheit über unsere Wahre Natur.


    Sein oder Nichtsein

    ist und bleibt immer die große Frage.  Darüber abe  herrscht eine große Verwirrung. Denn das Sein und das Nichtsein wird häufig miteinander vertauscht, verwechselt und falsch verstanden.
    Aus nondualer Perspektive ist die dual-personale Ebene illusionär, Nichtsein. Aus der Perspektive der Person aber ist das Sein die persönliche Wirklichkeit und das Nichtsein/Thanatos liegt in der Abwesenheit des Egos auf der transpersonalen Ebene. (Ist was dran, nur ist diese Annahme  angst und abwehrgesteuert).
    Ich habe in letzter Zeit mehrere Male den Begriff vom  "Totenreich" gelesen.  Ich weiß nicht, was damit gemeint ist, aber mir fällt dazu folgendes ein:

    Aus der Sicht des transpersonalen WAHREN LEBENS in "Gott" ist das Leben ohne Gott resp. ohne SELBSTverwirklichung ein totes Leben. (Lasset die Toten ihre Toten begraben, mahnte Jesus, als er zum Hochzeitsmahl (der  SELBSTverwirklichung)  einlud. Doch die Leute hatten keine Zeit, sie wollten zuerst noch ihre weltlichen Dinge regeln, Haus und Acker bestellen,  den Vater begraben... Das meinte Jesus mit den  Toten, die ihre Toten begraben... Daraufhin schickte Jesus die Diener auf die Suche nach Menschen, die kein Eigentum besaßen, an dem sie hafteten, die mit keinen weltlichen Pflichten und gesellschaft. Tradition identifiziert waren: die Bettler und Obdachlosen auf den Straßen... Und alle alle kamen.
    So hört man auch heute noch die Leute: Selbstverwirklichung? Dafür habe ich keine Zeit, ich muss warten, bis das Haus abbezahlt ist, die Kinder aus dem Haus sind... bis ich gesund bin, wenn ich dies und das erledigt habe...Ich habe schließlich Verpflichtungen und trage eine Verantwortung...
    Ja, aber-Geister. Die Zeit wird kommen? Die Zeit ist immer JETZT (Letterman!)
    Das Reich der Toten ist aus der transpersonalen Sicht das Reich der Weltkinder.
    Aus der Sicht des unerlösten personalen Welt-Ichs aber sind jene tot, die das Welt-Ich überwunden haben. Man meint dies nämlich im destruktiven Sinne, denn das Welt-Ich kann nicht erkennen,dass der, dessen Ego "tot" ist, im wahresten Sinne lebendig geworden ist.
    Für die Welt gestorben zu sein, heißt, todlos zu sein und das Gewahrsein/BewußtSEIN des ewigen LEBEN zu haben. In solchem Sinne wäre das Totenreich recht eigentlich das Himmelreich!

    Fredo-Advaita

    Ist es vielleicht möglich, dass Fredo und vielleicht auch viele andere Sucher die Aussagen der Meister/Finder, es gäbe keinen Weg, keinen Pfad, kein Ziel, einfach nur mißverstehen? Aus transpersonaler Sicht, ist es ja stimmig und richtig, niemals aber aus personaler Perspektive, weil der Person die Letztgültige Erfahrung/Erkenntnis  fehlt,  - es ist ja gerade die Person , die dieser geistigen (!) Erkenntnis im Wege steht.
    Ich frage mich, ob man diese "finalen" Erkenntnisse, die allesamt am Ende eines mitunter sehr sehr langen spirituellen Reifeprozesses stehen, vielleicht so deutet, dass man diese Ein-Sichten auf temporäre Erwachens- oder Erleuchtungserfahrungen bezieht, - zu denen hin es tatsächlich keinen Weg gibt, weil sie spontan geschehen und auch spontan wieder verschwinden.
    Das würde einiges erklären, - auch die "Resignation" darüber, dass es keine endgültige Befreiung gebe...




    Dem Pseudo-Advaita

    und wohl auch im Zen-Buddhismus fehlt m. E. das Bhakti-Yoga, das Element der Hingabe. Weil die Person als solche im Vornherein schon als fiktiv und illusionär geglaubt wird, hat man Gott,  vor allem die Göttin,  die Weiblichkeit Gottes ganz aus dem Programm genommen.

    Bhakti-Yoga ist dualistisch, klar, aber dennoch ist die dualistische Gott-Mensch-Beziehung m. E. solange eine notwendige Zwischenstufe, wie die Einheit  - Mein SELBST/ICH ist GOTT! - nicht erkannt wird.
    "Mein ICH ist GOTT" - Nichtzwei!  Dies kann nur von einem geeinigten und von allen Anhaftungen ge-Reinigten Gewahrsein erkannt werden.
    Nun gibt es aber die Sorte von "Gläubigen", die glauben, ihr unerlöstes, unbefreites, "sündiges" Ego sei Gott . Solchen Leuten  können die Anhaftungen - also genau das, was sie von Gott trennt! -  wie etwa Wut "erscheinen" und sie nennen es ES oder DAS (was ist) .
     Oi oi oi...
    DAS, was IST, ist in jedem Falle immer das, was WIRKLICH ist. Die WIRKLICHKEIT ist  jenseits der Trennung, der Täuschung, Maya - ist jenseits vom Ego mit seinen Anhaftungen/Identifikationen mit Maya.
    Viele verwechseln DAS, was IST  mit der Befindlichkeit der Person. Das Komische und Verwirrende daran ist, dass es manchmal zugleich die Leute sind, die die Person von vornherein für fiktiv erklären.
    Um der Verwirrung ein Ende zu bereiten bzw. sie zu komplettieren: DAS, was WIRKLICH ist, kann man nur über das Annehmen der  Hier&Jetzt- Befindlichkeit der Person EIN-SEHEN. Das verstandesmäßige second-hand-Wissen um die Scheinbarkeit/Fiktion der Person ist dabei das größte Hindernis!

    Die Scheinbarkeit des Egos mit seiner Lebensgeschichte usw. wird erst durch die "Letztgültige Erkenntnis" verifiziert!  In dieser Erkenntnis wird das Ich vollends von seiner Identifikation/Verhaftung  mit Ich&Welt/Geschichte usw. losgelöst.
    DAS, was WIRKLICH ist, erscheint nur dem geclearten von allen Anhaftungen gereinigtem Auge - der reinen neutralen Wahrnehmung: Wenn der Fokus nach draußen gerichtet ist: NICHTS/Leere;  wenn  er nach Innen gerichtet ist: Alles/Fülle.
    So, wie ich auf dem spirituellen SuperMarktplatz von der Scheinbarkeit des Egos sprechen höre, handelt es sich bei den meisten derartig Missionierenden durchweg um "Gläubige". Ein wirklich "Erfahrener", d.h. einer der sich wirklich der Letztgültigen Erkenntnis erfreuen durfte, wäre an ihr auch "gestorben".  Der hätte damit sämtliche Anhaftung gelöst und  wäre daher niemals imstande , Anhaftungen wie Wut als "Erscheinung" zu  lokalisieren.
    Zutiefst komisch und lächerlich von einem Menschen zu hören, dass ihm ein scheinbares Ego mit scheinbaren Gefühlen "erscheint".  Das ist  Maya hoch 2!  soviel Schein/Maya, dass die "Erscheinung" des  scheinbaren Egos  scheinbar gar in einen Kultstatus erhoben wird.  Kultstammeln, Kultflüstern, Kultlachen ... Das "Lachen, das bleibt" und demonstrativ vorgeführt wird, wirkt keineswegs leicht und befreit, sondern vielmehr beklagenswert verkrampft.  Da ist keine "kosmische Heiterkeit", die auf der tatsächlichen Losgelöstheit des Egos beruht, sondern dieses Lachen hat seine Ursache in  jämmerlichen pathologischen Dissoziationsbemühungen. Bekloppelt statt entkoppelt.



    "Was bleibt, ist Lachen"


    scheint mir auch zu einer Kultphrase verkommen zu sein. Dieses Lachen braucht einen Witz und ein Publikum
    Das Wahre Kosmische Lachen aber hat keinen Zuhörer und braucht kein Publikum. Dieses heitere und losgelöste Lachen "erscheint" angesichts des Paradoxes, der Gegensatzvereinigung. Einheitsverwirklichung. Am Ende des Erkenntnisvorganges,  dort wo der 4. Schritt getan ist: Wo weder dies noch das ist. ... Hier, wo das Wortlose wortet ...wo das Schweigen wortet und die Worte schweigen... hahahahhaaaaaaaaa! ..YES! - wo der Verstand aussetzt!
    Clap your hand, Schazzy!



    Es gibt nichts zu tun

    Das Ego vereinnahmt alle transpersonalen Wahrheiten/Einsichten - die eigenen und die der anderen -  und wandelt sie in Dogmen und moralische Imperative (Handlungsanweisungen) um. Beispielsweise erkennt ein Mensch, dass es seine Erwartungen sind, die ihn von der WIrklichkeit trennen. Promptly versucht er zu "machen", was nicht zu machen ist, das heißt, der Egomind   i n t e r p r e t i e r t  seine Eingebung und macht aus einer tiefen geistigen Einsicht (Erleuchtung) ein Gebot, einen Imperativ: Du darfst keine Erwartungen haben und versucht sich eigen-willig in diesbezüglicher Entsagung/ Askese.
    Wenn der Mensch Glück hat und nicht allzu lange an seinen asketischen Bemühungen haftet, wird ihm eine weitere Ein-Sicht zuteil und ihn eines Besseren belehren:
     Es ist dein Wollen, dein Selber-Machen-Wollen, was im Wege steht.  Du kannst nichts tun. Lass die Dinge geschehen.  Alles macht sich ganz allein aus sich SELBST heraus... Vertraue.

    Es gibt nichts zu Tun. Das bedeutet u.a., dass geistige Ein-Sichten nicht dazu da sind, (eigenwillig) in die Praxis umgesetzt zu werden. Das Ego aber will alles in die Hand nehmen und selber tun. Vor allem das scheinbar Gute, das scheinbar "Wachstumsfördernde".  Solange aber da ein Egowille der oder das Handelnde ist, ist alles, was man tut wie Spreu im Winde.
    Aber Vorsicht Dogmengefahr! Niemandem auf dem spirit. Wege bleibt es erspart -  kein Mensch kann seinen eigenwilligen  interpretierenden Egomind austricksen, solange er mit dem Ego identifiziert ist!
    Da werden ihn auch keine Neo-Advaita-Apostel eines Besseren belehren können, die ja doch ebenfalls einem  Dogma, dem gegenteiligen GLaubenssatz huldigen, dem, der aus der zweiten Ein-Sicht  (oder dem "Glauben") heraus erfolgte:" Es gibt nix zu tun!" -  und  dies in militanter Weise missionieren, um andere vorzeitig zur Räson zu bringen und  zu bekehren, ohne zu sehen, dass sie damit nichts weiter als einer faulen Oblomow-Spiritualität das Wort reden.
     Der Verstand macht aus allem ein Dogma, ein Imperativ.


    Viveka & Vairagya

    kann man m. E. nicht üben. Im Buddhismus zählt das zu den Tugenden, die geübt werden. So habe ich zumindest gelesen.  Oi oi oi... da beißt sich doch schon wieder die Katze in den Schwanz!

    In meiner Erkenntnis bzw.  Erfahrung sind Viveka und Vairagya die Geistesgaben, deren jeder Mensch teilhaftig wird, der "über den Jordan" ist. Die Gabe der Unterscheidung der Geister (des Wahren vom Unwahren, der Spreu vom Weizen) kann man nicht üben, genauso wenig wie Loslassen von der Anhaftung.
    Was so alles geschrieben steht... ALLES musst du vergessen. Nicht auf richtig oder falsch hinterfragen, sondern buchstäblich auf den Müll der Geschichte schmeißen und allem Gewußten und Geschriebenen deinen Glauben verweigern. Entglaubung.
    Die einzige wirksame Übung ist für mich die Achtsamkeitsübung und alles regelt sich von SELBST.

    Ich

    Was für eine naive Vorstellung, dass man das Wort Ich nicht mehr benützen würde, wenn man sich  SELBST verwirklicht hat. Genauso naiv wie die Vorstellung, dass man sich dann nur noch ins Schweigen zurückziehen würde. Am Ende, dann, wenn der Berg wieder ein Berg und der Baum wieder ein Baum ist, ist auch  Ich wieder Ich, sogar ganz grossgeschrieben: ICH. Nichts anderes mehr gibt es nämlich finally. Mein SELBST ist ICH! Mein ICH ist GOTT!
    Die kritischen Gemüter würden sich ein wenig beruhigen, schriebe ich "ICH" in Anführungszeichen. ABER: Wenn ich spiritually ganz correct  wäre, dann müßte ich alle - ALLE!!! - Wörter in Anführungszeichen setzen!


    Eine Frau,

    die ihre männlichen Anteile aus dem Schatten befreit hat und bewußt lebt, ist offensichtlich für den unerwachten Mann das Böse schlechthin. Authentizität und Echtheit sind an sich bedrohlich für das unerwachte Ego.


    Magie - Allmy-Thread "Praktisches Wissen zur Bewußtseinsentwicklung"

    Kybalion7: "Ja, und wenn du mal jeden Zustand selber hervorrufen kannst, dann wirst du nie mehr von auseren Begebenheiten beeinflusst werden, das heist du kannst es auch annehmen wenn du willst, aber im Nu kannst stoppen und einen anderen Zustand haben.
    Da bist mal Herr der Gefühle und Zustande.
    Das ist schon mal etwas sehr herrliches, wunderbares, erfasst erst wenn es total erlebst.
    Denk mal nach was man da alles hervorbringen kann, denk nach.
    Nun die Nullzeit erleben, da benötigt man Zeit um es auszuführen. Gewisse Vorbereitungen, das erste mal."
    https://www.allmystery.de/themen/uh102631-1505
    2.42 Uhr


    An diesem Text kann man die "Spirituelle Umgehung" quasi in ungebremster Aktion sehen:
    Da wird den Menschen suggeriert, dass das Meistern ihres Lebens - ihres Denkens, ihrer Gefühle -  in ihren eigenen Händen liege, im  "Machen" -    dass man z.B. selbst  die Zustände und Stimmungen verändern könne. Von Psychologie scheint mir der Magus aber keine Ahnung zu haben. Denn das einzige, was man mit solchen "Operationen" bewirkt, ist, dass alles, was an Unangenehmen ins Bewußtsein vordringt, abgeschmettert und verdrängt wird.
    Da wird versprochen, dass man quasi auf Knopfdruck die Haut wechseln kann. Wenn du dich verletzt fühlst - einfach Knöpfchen drücken...

    Und was Eure "Nullzeit" angeht, Leutz!: Nullzeit ist ZustandsLOSIGKEIT und der einzige "Zustand", in dem man nicht mehr von äußeren Einflüssen beeinflusst werden kann. Nullzeit ist  das absolute HIER&JETZT, der Goldene Augenblick der Ewigkeit, in dem du unverletzbar, "todlos" d.h. bewußtes unsterbliches Bewußtsein bist. Jemand, der wüßte, wie er in die Nullzeit kommt, der würde alles daran setzen, auf Ewig in ihr zu verweilen, der wird niemals auf die Idee kommen, anderen Menschen aufzuzeigen, wie man seine Ichzustände verändert , sondern wie man die Ichzustände  ü b e r w i n d e t!   Es geht darum, ganz auszusteigen aus dem, was Veränderungen unterworfen  ist! So aber ist es gerade so, als ob man das häßliche Zimmer, in dem man wohnt, nicht gewechselt, sondern nur anders, schöner, tapeziert hat.
    Magie? Wie man die äußere Fassade von Ego und Welt verändert, wie man mit äußeren Welt Unfug treibt, die Materie beeinflußt - was für ein "Umweg" auf dem Weg zum wahren LEBEN!
    In der Nullzeit "auf Ewig" zu verweilen,  darum geht es. Dazu braucht manche nicht nur Zeit, sondern viele viele  Leben. Nur ein Reines Herz, ein Reines Bewußtsein kann in der sog. Nullzeit verweilen. Einem Ich, was selber machen will, ist der Zugang verwehrt - Gott läßt sich nicht dingfest machen! Der GEIST läßt sich nicht vom Ich unterjochen. Nur der geistig Wiedergeborene fällt niemals mehr aus der Gnade (Nullzeit) heraus. Null Zeit ist da, wo der Eigenwille des Ichs schweigt. Wer machen will, was nicht machbar ist

    Der arme Georgerus, immer in Hoffnung,jemand könne ihm helfen,  aus seiner Haut herauszukommen...
    Magie? Für das Ego ist es wichtig, die äußere Fassade von Ego und Welt zu verändern. Wie man mit der äußeren Welt Unfug treibt, die Materie beeinflußt - was für ein "Umweg" auf dem Weg zum wahren ewigen LEBEN in der  nondualen "Nullzeit".
    Bewußtseinsreisen in astrale Welten? Die sog. astralen Welten sind ja doch ebenfalls dem Dualismus unterworfen.  Es geht darum, den Dualismus zu überwinden. All dies muß geopfert werden - das ist der einzige Weg, um dauerhaft in der Nullzeit zu leben. Die Beschäftigung mit Magie ist aus der Sicht von Null nur eine nette Spielerei .

    Zauberei, Wundertaten? All den armen verwirrten Seelen in Kybalions Thread sei die Botschaft Jesu anempfohlen, dessen Wundertaten eben jenen Menschen Wunder der Heilung bringen,  - die Wunder der almistischen  Verwandlung.
    Kybalion ist nicht anders als jene mittelalterlichen rein materiell orientierten "Alchimisten", die  es buchstabengenau nahmen und die die eigentlich innerlich, mystisch gemeinte  Verwandlung des Menschen ent-äußerten, indem sie versuchten de fakto Blei in Gold zu verwandeln. Das Gold aber ist nur eine Metapher für das einzige Ziel, für das es sich zu "sterben" lohnt:  Die SELBSTverwirklichung unserer Wahren Natur.


    Nochmal zur Zustandslosigkeit:


    Das scheint mir nämlich auch so ein unverstandenes Schlagwort zu sein.  Zustandslos bist du per se, wenn du jenseits von Ego bist. Das Ego ist abhängig von Auf und Abs, Hoch und Tiefs, von veränderten Stimmungslagen und Gefühlszuständen. Jenseits von Ego bist du im Gleichmut. Immer gleichen Mutes, unveränderbar.

    Natürlich gibt es temporäre Ego-Entrückungen, wo man einen Geschmack für diesen Gleichmut/Zustandslosigkeit bekommt. Man nennt es vorlieblich "Leere".  Aber davon spreche ich nicht. Das Erlangen von unveränderlichem Gleichmut ist erst mit der geistigen Wiedergeburt gegeben.  Ein Ding der Unmöglichkeit, dass jemand, der diese Geburt erfahren hat, jemals wieder aus der Gnade des Gleichmuts (Aspekt des SEINS) herausgehen könnte. Wenn ich höre, wie Leute sagen, sie können willentlich ins Gewahrsein bzw. den Gleichmut ("Nullzeit")  rein und rausgehen, dann ist es kein Gewahrsein/Gleichmut.

    Zauberei, Wundertaten? All den armen verwirrten Seelen in seinem Thread sei die Botschaft Jesu anempfohlen, dessen Wundertaten eben jenen Menschen die einzigsten Wunder vollbringt, derer sie bedürfen: Die Wunder  der Heilung.


    Wahnsinn und Methode

    Daniel Paul Schrebers Reflexionen eines Paranoikers
    "...Zentrale Elemente des Schreber'schen Wahns wie die Sonne als Symbol des Vatergottes (nach Freud eine Idealisierung des Vaters) und die Zwangsvorstellung, in eine Frau verwandelt werden zu müssen, um (wenn auch im Geheimen) aus den körperfeindlichen Geschlechterstereotypen seiner Zeit ausbrechen zu können, sind nicht zuletzt auf diese kollektiven bürgerlichen Zwangsvorstellungen zurückzuführen. In diesem Zusammenhang steht auch die von Freud in seinen "Bemerkungen" geäußerte These einer in der transsexuellen Phantasie ausagierten latenten Homosexualität Schrebers. "

    Freud und Jung  - zwei unterschiedliche Ausrichtungen in der Psychologie. Der Unterschied ist exakt der zwischen Kopf und Herz. Was ich in diesem Link vermisse, ist die Ansicht Jungs zur "transsexuellen Phantasie" des  Herrn Schreber. Mir fehlt in diesem Text von Rainer Zuch die Übersetzung, die "Wandlung" dieses "Symbols der Libido" in die spirituelle Sphäre.
    Wenn man diese "Transsexuellen Phantasien" nämlich aus der Sicht der Bewußtseinsentwicklung  betrachtet, dann sehe ich darin ganz klar ein spirituelles Symbol der Ganzheitlichkeit, welches dem Herrn Schreber nicht bewußt war und welches er aufgrund seiner rigiden christl. Erziehung wahnhaft verarbeitete.

    Genau besehen drücken seine Phantasien nämlich nichts anderes  die Sehnsucht nach Ganzheit aus, nach einer männlich-weiblichen Synthese, wie sie jedem Menschen letztlich in und durch den Individuationsprozess bzw. im Verlauf von Schattenintegration geschieht. Was im Schatten liegt, sind  bei allen Männern die weiblichen Anteile, die ans Licht der Bewußtheit gehoben werden  und in das (Neue) Ich integriert werden wollen. (Wo Es war, soll Ich werden, sagte Freud - viel Einblick oder Ahnung von seinem eigenen unbewußten ES, seiner eigenen unterdrückten Weiblichkeit hat er wohl nicht gehabt.)

    In diesem Entwicklungsverlauf geschieht es, dass Frauen mehr oder weniger bewußt davon träumen, zusätzlich zu ihrer körperlichen Weiblichkeit einen Penis zu haben und Männer eine Vagina. Dazu gehören  "transsexuelle Phantasien",  die sind aber nicht alles - denn das Selbst-Wunschbild  ist nicht Mann   o d e r   Frau zu sein, sondern  der  Hermaphrodit, d.h.,  beides zugleich zu sein: Mann  u n d  Frau . Diese androgyne Vision übt eine ungeheuer (verbotene!) erotische Anziehungskraft aus, ist aber äußerst angstbesetzt für puristische Gemüter, so sehr, dass die wahre spirituelle BEdeutung dahinter es sehr schwer hat, bewußt zu werden. Wobei letztlich auch bewußt werden sollte, dass es sich im spirituellen Kontext keineswegs um ein  sexuelles Ausleben handelt, sondern um Geschlechtslosigkeit, das Transzendieren der Geschlechterrolle.
    Katoey   nennt man in Thailand diejenige Sorte von künstlichen, operativ "hergestellten" Hermaphroditen,  "Ladyboys", die sich wohl eher als  "Sextoy" verkaufen, doch hinter all diesen "Manifestationen" ist der unbewußte psychospirituelle Wunsch nach Ganzheit.
    Leider muss das  Ich  aber immerzu alles ent-äußern, d.h. in der materiellen Welt zur "Realität" bringen. Und so ist der Katoey die materielle Ent-Äußerung der geistigen Einheit von Yin und Yang.  Anders als der Mystiker, feiert/lebt  der Katoey den mystischen Hierosgamos, die Heilige Hochzeit auf körperlicher sexueller Ebene aus.
    Von Buddha wie auch von Jesus wird fast wortgenau überliefert, dass die Frau zum Mann und der Mann zur Frau werden soll, will man ins Nirvana bzw. Himmelreich kommen.

    Wie man an auch hier wieder sehen kann: Der Geist, der Spirit ist nicht von der Psyche zu trennen! Man muß nur lernen, die Metaphern und Symbole zu verstehen.

    http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=5&rid=153



    Wissen

    Ich habe kein unbedingtes Interesse daran, herauszufinden oder zu wissen, warum weshalb und wozu jemand macht, was er macht. Alle Kausalitäts-Fragen haben sich im Grunde  für mich erledigt.

    Eigentlich war es schon früher eine Qual für mich , so dass ich mich oft weigerte zuzuhören, wenn jemand versuchte,mir die Welt und die Menschen darin zu erklären. Wenn jemand schon anfing:"Das ist so, weil..." reagierte ich schon allergisch. Ich wollte selber denken und selber herausfinden, was es mit der Welt und den Menschen auf sich hat.

    Die ganze Schulbildung ist  Welterklärung aus zweiter Hand, -  mit ein Grund, warum die Menschen nicht lernen, selbst zu denken. Gedacht wird, was gelehrt wird...  Gedichte interpretieren hieß z.B. , möglichst nahe an die offizielle Deutung heranzukommen...

    Heute beziehe ich mein Wissen aus dem Nichtwissen, d.h. ich benötige keine äußere Quelle, sondern beziehe lebendiges Wissen (mit Fleisch und Blut gefüllt) über Menschen und die Welt  nur aus mir SELBST heraus und zwar nur so viel wie ich im Moment brauche. Nicht mehr und nicht weniger. Ich brauche keine Bücher noch Menschen mehr zur Welterklärung.  Früher habe ich Bücher gefressen. Eigentlich kaufte ich mir ein Buch, nur um ein bestimmtes Thema, an dem ich innerlich arbeitete, bestätigt zu finden. Das war mit ein paar Sätzen oder Buchseiten meist erledigt, d.h., ich las das, was ich verstand mit Kopf und Herz. Dennoch konnte ich nicht anders, als das ganze Buch durchzulesen, obwohl mein Herz nicht mehr dabei war; ich habe somit immer zuviel  (an KopfWissen) gefressen, was ich nicht verdauen konnte.
    Heute ist es so, dass ich kaum noch eine Seite am Stück lesen kann... Auch das Zuhören fällt mir schwer, wenn es dabei um FremdWissensvermittlung geht. Und FremdWissen ist alles, was nicht aus mir SELBST herauskommt. Videos z.B. mit Vorträgen... unmöglich bzw. wenn ich mir das in voller Länge antue, dann ist das wie Selbstverletzung. Sooo anstrengend.

    Ich habe mich seit einiger Zeit schon gefragt, warum ich das Empfinden habe, dass mir bei längeren Unterhaltungen (am Telefon) die Augen herausquellen. Dies liegt m. E. teilweise daran, dass ich mir nicht nur den Gesprächspartner ständig bildhaft "vor-stellen" muss (den ich z.T. nie zuvor gesehen habe), sondern auch an den Bildern, die sich bilden, wenn mir einer  erzählt, was er so alles macht oder gemacht hat.  Ich bin dadurch gezwungen, wieder das alte blöde   "Kopfkino" einzuschalten. Hinzu kommen evtl. noch Schilderungen, wie man die Welt sieht oder bestimmte Menschen/Situationen/Krankheiten interpretiert - und schon bin  ich angefüllt mit fremdem Wissen, fremden Eindrücken.


    Vieles von dem, was ein anderer sagt wird, hatte ich vielleicht selbst schon erkannt, aber das war vorgestern; das ist Vergangenheit und hat heute seinen Sinn und seine Berechtigung verloren bzw.ist schon vergessen und damit in den Orkus des Nichtwissens zurückgesunken. Wenn ich das wiederhole oder gutheiße und für wirklich halte, was ich vor 4 Wochen einmal als richtig, wahr und wirklich erkannt habe, dann habe ich das Gefühl, stinkigen alten Käse aufzuwärmen. Das ist auch echt stinkelangweilig.

    Ich habe seit 2011  einfach nicht mehr die linear ausgerichtete Konzentrationskraft, die angesichts einer manchmal  enormen diskursiven Informationsfülle täglich aufgebracht werden will. Wenn ich mich z.B. vormittags mit der Lösung meiner PC-Probleme beschäftigen muß, ist der Tag schon gelaufen, d.h., ich habe keine Lust mehr auf weitere Infos.  Wenn man pc-mäßig so  unwissend ist wie ich und nicht mal einen Namen für das Problem hat, um ein Stichwort oder Schlagwort für google zu finden, dann ist man stundenlang am Suchen und durch Unmengen an LeseStoff durchzubeißen... Qualvoll ist mir auch das Editieren meines blogs. Im Grunde ist es so, dass ich gut und gerne auf jegliche Form von Input verzichten könnte.



    So etwas wie Konflikte

    kenne ich nicht mehr. Weder innen noch außen. Was nicht heißt, dass ich keine konfliktträchtigen Situationen  wahrnehme - nur: Was früher als unangenehm konflikthaft erlebt wurde,  bekümmert mich nicht mehr - kein Bedürfnis mehr, zu schlichten,  zu harmonisieren und zu glätten.  Kein Ärger, keine Befindlichkeitsveränderung...Was mich früher nicht hätte schlafen lassen, das belustigt mich heute.
    Ich habe auch kein Bedürfnis mehr wie früher, "Beziehungen" zu festigen und aufrecht zu erhalten. Ich habe keine Beziehungen, d.h. weder gehe ich Beziehungen ein, noch beende ich sie.  Ich lasse alles so laufen, wie es ist, ohne einzugreifen.
    Früher hätte ich gesagt: Hey, wir (ich) haben ein Problem, wir müssen reden... Heute sehe ich keinerlei Problem darin,  n i c h t  "darüber" zu reden. LOL!
    Bewußte bzw. überlegte  Entscheidungen für oder wider etwas zu treffen, hat sich auch so ziemlich erledigt. Obwohl ab und an noch Anflüge dieses alten Denkens aufkommen, sind sie jedoch ganz schnell entlarvt. Die Leichtigkeit des Seins: Es gibt nichts zu bedenken, nichts zu tun, nichts zu wählen, nichts zu  entscheiden.


    Gottesliebe

    Klar gibt es die Liebe zu Gott,  - das Ich braucht solange das (personal-göttliche)  DU, bis es erkannt hat, dass Gottesliebe und die Liebe zu dir SELBST  nicht zweierlei ist, sondern EINES. Nichtzwei. Advaita.


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    Prinzipien

    Auf dem Wochenmarkt: Ich lobe die Qualität der Waren und  - Nein, Danke, das wär's... Ich sage, dass mir der heutige Einkauf vorerst reichen würde, dass ich aber bestimmt nächste Woche wiederkommen würde bei all dem leckeren Angebot.
    Der Gedanke, mich die nächsten Monate nur noch durch den Wochenmarkt mit all seinen Leckereien (5erlei SchafskäsMousse hmmmm....)zu fressen, amüsierte mich, zumal ich mich durch den chaotischen Rewe-Markt schon durchgefuttert hatte. Gleichzeitig aber war mir bewußt, dass ich eine Absichtserklärung abgab, die ich garnicht einhalten kann. Nicht nur die Zeitlosigkeit macht mir Probleme, mich rechtzeitig daran zu erinnern, dass Wochenmarkttag ist, sondern die Unmöglichkeit, mir neue feste Richtlinien oder Prinzipien zu basteln. Wenn ich es recht überlege, hatte ich damit aber schon seit Kindertagen  meine Probleme - sehr zum Leidwesen meiner Vorgesetzten, Partner, später auch meines Sohnes. Flatterhaft nannte man das... Heute so, morgen so - was kümmert mich mein Geschwätz von gestern, flatterata, flatterata...

    Heute ist aus meiner damaligen "Not" /Schwäche (Interpretation aus der angepassten Sicht des normopathischen Egos) eine  Tugend geworden: Nichts wird festhalten, an nichts gehaftet (besonders nicht an guten Vorsätzen und Absichten!)  nichts verewigt,  keine unbewußten Gewohnheit gebildet  - und meine unverantwortliche Unbekümmertheit um den  "StinkeKäse von Gestern" hat nun den Duft der Leichtigkeit des Seins.
    Das nennt man Transformation!: Der Charakterfehler von damals hat sich in die Heilige Charakterlosigkeit umgewandelt. Aber Vorsicht, das sieht nur entfernt so aus wie eine simple Umdeutung. Schattenarbeitsmäßig war das eine sauschwere Angelegenheit über einen langen Zeitraum - auch wenn's mir wie im Traum geschah, gab es viele Ängste und Widerstände zu überwinden.



    Advaita  bzw. Neo-Advaita -

    so wie es sich mir bislang darstellt - kennt keine Individuation/Schattenintegration, deswegen wird die Person (Maske, falsches Selbst) nicht transformiert in die authentische Persönlichkeit als  den einzigartigen Ausdruck unseres Menschseins.

     Der Selbstverwirklichung der Person wird keine( Be-)Achtung gezeigt. Im Vordergrund steht bei der Advaita-Religion nur die SELBSTverwirklichung des Wahren SELBST, der wahren Natur. Das eine geht aber nicht ohne das andere. Wo keine personale Selbstvewirklichung stattfindet,  kann es auch nur - wenn überhaupt - zu einzelnen singulären Erleuchtungserfahrungen kommen. Ein dauerhaftes Gewahrsein geht nur über eine integrale Spiritualität. Nicht ausschliessen, sondern einschließen, ist der Weg. Der Mensch ist doppelten Ursprungs, ein Kind der Erde und des Himmels. Mensch und Gott. Gottmensch. Adam Kadmon.

     Nur die kontinuierliche Integration des personalen und kollektiven Schattens bewirkt wachsendes BewußtseinsLicht. Mensch- und Gottverwirklichung. Nicht nur die Hälfte unseres Menschseins ist im Unbewußten verdrängt, - unsere  verdrängten Seelenanteile oder unser  sog. Böses oder Gutes - nein, das ist nur die Spitze vom Eisberg. Es ist vor allem das Göttliche, was im Schatten  liegt und darauf wartet,aus dem Unbewußten befreit zu werden. Ein scheinbar unendlicher Prozess der überpersönlichen Gottverwirklichung - der allerdings erst mit Beendigung der Transformation der Person (dem Tod des Egos, des falschen Selbst)stattfindet. Transformation/Individuation ist kein Machen des EGos, sondern ein Wirken unserer Wahren Natur/SELBST. Dieses Wirken kann man  auch im  Yin-Yang-Bild versinnbildlicht finden. Der Mensch, der sich evolutionär von "unten" herauf  zu Gott empor entwickelt und Gott, der sich involutionär von "oben" herunter dem Menschen "zuneigt".
    Wer das Menschsein vernachlässigt, wird daher niemals Ganzheit (Vollkommenheit) erlangen. Vollendung bedeutet in erster Linie die Vollendung des wahren Menschseins. Die Gottverwirklichung ist wohl niemals vollendet, denn sie hört m. E. niemals auf, zumindest nicht, solange ich in einem Körper lebe. Was "danach" kommt, ist keine Frage und entzieht sich Gott sei's gedankt, meiner Vorstellung.


    Kritik an Advaita:
    http://www.bewusstheit.org/advaita.htm
    Interessant und auch lesenswerter Artikel, aber entspricht nicht in allen Punkten meiner Erfahrung..   Für mich ist Nichtzwei keine Theorie, Advaita ist mein Leben mit oder ohne diesen Begriff...LOL... deshalb definiere ich Advaita aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und nicht wie es andere erfahren oder gelehrt haben.  Advaita verbt in meiner Erfahrung.... Sollte es einmal zu einem Substantiv erstarren, habe ich meinen Körper verlassen.  Bis dahin ist eine Nichtzweiheit, die keine Einheit ist, sondern über der Einheit stehen soll, ein reines unerfahrbares Gedankenkonstrukt,  - das Auge, was sich nicht selber sehen kann.  Ein Fall für die Sophisten und Suppenhaarspalter. BASTA!


    Es ist immer wieder erheiternd

    zu sehen, wenn  sich Pseudo-Advaita-Nihilisten, Atheisten und andere Ungläubige sich offen oder insgeheim ereifern, sobald man eine christliche Terminologie bzw. Metaphorik benutzt, um die eigene spirituelle Reise und Ankommen zu schildern. Wenn ich z.B. von meiner "Glorreichen Auferstehung" rede, scheinen manche mit einem Schlag richtiggehend fromm zu werden, so schnell sind sie dabei, mir "Selbsterhöhung" und "Hybris" vorzuwerfen. 

    Der Atheist: Was, will sie sich etwa mit Jesus Christus gleichstellen??? Plötzlich mutieren sie zu Gläubigen, päpstlicher als der Papst  - mit dem man sich übrigens auch nicht gleichstellen darf, ohne hybride zu sein...LOL! Nutzt nichts, zu erklären, dass auch der Papst nur eine Metapher ist für unser Wahres Wesen, fully authorized  - mit "Vollmacht sprechend" und aller Seinsattributen teilhaftig - inclusiv der sog. Unfehlbarkeit, die im GeWAHR-SEIN liegt, leider aber stets fehlinterpretiert wird.
    Man kann solchen Leuten noch so oft erklären, dass Jesus Christus eine Metapher, ein Symbol für unser wahres SELBST ist, ihr ihnen unbewußtes Obrigkeitsdenken, ihre Autoritätshörigkeit läßt sie insgesamt doch an die  gloriose Personhaftigkeit von Jesus und Buddha glauben, an deren Großartigkeit und Superhumanity  kein Mensch sich messen könnte...
    Wie Buddha unter seinem Bodhibaum so sitze auch ich unter dem Baum der Erkenntnis. Ahhh - Hybris? Wie kann man sich mit Buddha vergleichen?
    Genau diese Haltung verhindert die Selbstentfaltung zu unserer vollen Größe - wir sind alle Buddhas bzw. Christus-Bewußtsein! Es reicht nicht aus, dass man dies nur glaubend annimmt und weiterhin als ein kleingeistiger Zwerg durchs Erdental wandert- wir müssen es SEIN! Werden, was wir sind...




    Du bist DAS. 

    Was bedeutet das, wenn es heißt: DAS bist du? DAS ist für mich DAS, was das Ego ausgeschlossen hat und was Jenseits von Erleuchtung (param advaita) einschließend re-integriert wird, weil du erkennst, dass DU das bist, was du als unbewußtes Ego aus deiner Wahrnehmung ausgeschlossen hast.  Ich bin alles, was ist, ich bin DAS.



    Schöpfer

    sein, bedeutet in meiner Lesart und Erleben,  dass du  selbst definierst, was du  von Innen heraus erkennst -  schöpfst! Die Welt von innen heraus zu erkennen, die Offenbarung der WIRKLICHKEIT hinter den Phänomenen und Namen - d a s  nenne ich die  "Neue Schöpfung" .



    Bilder

    Alles ist Bild. Sinnbild. Metapher. Gleichnis. Poesie. Wenn man in den Heiligen Schriften z.B. liest, dass das Unten zum Oben und das Obere zum Unteren wird, die Nacht zum Tage und der Tag zur Nacht, dann bedeutet das in der psychologischen Lesart nichts anderes, als dass das Unbewusste bewusst gemacht ist. Einheit von Unbewußtem und Bewusstem.


    Doublebind

    Ob sich der Zen-GEIST in einem Kloster auch wirklich verWIRKlichen läßt, ist für mich ziemlich fraglich....
    Zu "Essen, wenn man hungrig ist und schlafen, wenn man müde ist" wird ja schon ganz konkret durch die klösterliche Disziplin verhindert. Oder gibt es in einem Zen-Kloster keine festen Essens- bzw. Arbeitszeiten? Wird die (illusionäre) Zeit nicht auch im Kloster strukturiert? Wie soll denn da die  Spontaneität aufkommen, zu essen, wann man hungrig ist und schlafen, wenn man müde ist, wenn man seinen spontanen Bedürfnissen nicht auch spontan nachkommen kann?
    Wird in einem Kloster nicht grundsätzlich großer Wert auf Pflicht- und Aufgaben erfüllung gelegt? Nach strengem Reglement? Lebenslänglich Kloster? Sollte es passieren, dass da bei einem Insassen tatsächlich die große SELBSTverwirklichung stattgefunden hätte, müßte er eigentlich stante pede das Kloster verlassen, weil in diesem durchprogrammierten Mileu per se jede Spontaneität von vornherein ausgeschlossen wird.

    Auch das christliche Kloster verhindert im Grunde das, was es eigentlich bewirken soll.... das Kloster bewirkt die Krankheiit, die es heilen will.   Man denke nur an die Double Binds bei der Befolgung der sog Evangelischen Räte! Von wegen "Glaubensgehorsam" - der Gehorsam, der gefordert wird, ist die weltliche Unterwerfung unter die Oberen.

    Der Wahre Glaubensgehorsam bezieht sich darauf, den Willen Gottes tun, dem eigenen Herzen zu gehorchen.  Den Oberen als den Vollstrecker des Willen Gottes zu "glauben" und  zu gehorchen, unterdrückt Wille und eigenständiges Denken, bevor man beides überhaupt entwickelt hat und fordert und fördert Autoritätshörigkeit, statt von ihr zu befreien  Vielen der Klostermenschen wurde der Wille schon früh durch eine mehr oder weniger schwarz-christliche Erziehung  gebrochen . Im Klostereintritt wird der kindliche Gehorsam den Eltern gegenüber nahtlos auf die KlosterObrigkeit übertragen - ja, er setzt noch eins drauf auf die anererzogene Selbstunterdrückung  und kultiviert  aus der  Not/Neurose eine spirituelle Tugend. Die "Spiritualität", die dabei herauskommt, ist das, was Ken Wilber prärationale oder prä-personale "Spiritualität" nennt, eine perverse Deformation des wahren  t r a n s -personalen GEISTES. Und wieder mal sieht der Teufel wie ein  Engel aus. Deshalb kannst du beim Blick in  heiter-fromme Kleriker-Gesichter nie wissen, ob sie vom prärationalen Ungeist besessen oder vom transpersonalen GEIST erfüllt sind!

    Wieso verblieb ein Thomas Merton, warum bleibt ein Willigis Jäger und viele andere SELBSTverwirklichte im Kloster, habe ich mich schon oft gefragt. Meine Antwort: Es ist der allen SELBSTverwirklichten innewohnende Bodhisattva-Aspekt. Unter  Bodhisattva darf man (sich in meiner Definition!) keine Re-Inkarnation, keine  (wieder-)verkörperte Person verstehen, sondern eine wirkende Kraft in jedem, der SELBStverwirklichung erlangt hat. Ein Archetyp. Der Bodhisattva wirkt auf dem "Marktplatz", und der ist in einem Kloster ebenso gegeben wir außerhalb der Klostermauern. Der "Bodhisattva" holt den Himmel auf die Erde. Das ist alles nur mystisch, innerlich und SELBSTbezüglich zu verstehen, der Bodhisattva hat nämlich keine Absichten zu befreien und zu helfen - was er tut, tut er ohne Richtung, Absicht und Zweckdenken. Er weiß nichts von seiner Wirkung. Er hilft, ohne zu helfen. Es ist der Same seines Seins, der Wirkung zeitigt, wohin der Same fällt, weiß er nicht. Wenn ein Sämann ständig zurückschaute und die Erde umgrübe, um zu gucken, wo an welcher Stelle und ob der Same ausgeschlagen hat, könnte der Same nicht aufgehen und Frucht bringen.

    Ein Bodhisattva-Gelübde abzulegen ist m.E.  völlig unnötig. Als SELBSTverwirklichter ist es gar nicht möglich, anders als "sich  zum Heil aller lebenden Wesen einzusetzen". Wobei ich den "Einsatz" streichen würde und statt dessen den Begriff "Wirkung" bevorzugen würde. Sich einzusetzen impliziert ein aktives Tun, dem ist aber nicht so. Wie gesagt: Der "Edle" tut, ohne zu tun. Sein Wirken ist nicht sichtbarlich in der Zeit, sondern trägt seine Früchte in der Ewigkeit.
    Jesus warnte vor dem Schwören und Geloben. Das einzige Gelübde, das ich kenne, ist das "Gelübde" des Herzens,  das JA zur vollkommenen Hingabe,  die Einwilligung in die  Realisierung der GanzheitsVision, und in die Notwendigkeit,  dafür zu sterben. Dieses "Gelübde" wird jedem abverlangt, der gerufen ist. Erst die Einwilligung - nachdem er geschaut hat, was an Schwerem und scheinbar Unmöglichem  dieser Weg von ihm abverlangt - macht ihn zu einem Be-Rufenen, einem "Auserwählten"!
    Viele sind gerufen - wenige auserwählt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bodhisattva




    Entpersonifizierung

    erlebe ich als prozesshaftes "Abnehmen" oder Entleeren. Im selben Maße ich mich selbst entpersonifiziere, werden auch andere Menschen entpersonifiziert. Beispiel: Früher sagte ich. Du bist ein Papagei. Oder: Du teuflischer Verkehrer. Dieses Du wandte sich an die Person. Mit der Zeit ging ich dazu über, nicht die ganze Person, sondern nur den Egomind-Aspekt anzusprechen. So differenziere ich heute größtenteils und sage statt dessen z.B. : Dein  V e r s t a n d  ist ein Papagei. Der "Teuflische Verkehrer" ist ebenfalls Ego-Mind - krankes Denken, welches auf der Gut&Böse-Konfusion beruht. Das ist nicht nur einzelnen Individuen krankhaft zu eigen, sondern davon ist  grundsätzlich jeder Menschen betroffen.  Zur vollen Blüte kommt die Konfusion im Borderline-Syndrom. Ich habe es erlebt, dass Therapeuten, die darin ausgebildet waren, Borderliner zu behandeln, plötzlich die selbe Symptomatik zeigten.



    Entpersonifizierung II. :

    Vor nicht allzulanger Zeit sagte ich noch: die Dinge entleeren sich ihrer Bedeutung. Heute weiß ich, dass sich nur die Person -  das Ich/Egomind als  der BedeutungsGEBER entleert.
    Alles ist Ich - Ich ist Alles? Ja, das gilt auf der personalen wie auch auf der transpersonalen Ebene. Insofern das Ich der Bedeutungsgeber ist und den Dingen Namen und Eigenschaften zuordnet, ist ICH die äußere Welt . Entleert sich hingegen  das Ich seiner Eigenschaften, dann verschwindet der Bedeutungsgeber. Was bleibt? Ich... und "alles was ist" ist das, was im Moment von INNEN heraus erscheint. Nichts und Alles. Leere und geistige Fülle. Drastisch wortreduziert ist "Alles was ist" ERKENNEN ERKENNEN ERKENNEN...


    Entpersonifizierung III.

    Mir bedeuten die meisten Namen auf meiner FB-Liste nichts. Zum einen deshalb, weil es sich um größtenteils Unbekannte handelt, mit denen ich noch kein Wort gewechselt habe.  Zum anderen, weil mir Namen grundsätzlich nichts mehr bedeuten. Am liebsten würde ich zuweilen auch meine gesamte FB-Liste radikal entleeren, so wie ich immer wieder meine Cookies und Caches und meine Ordner leere. Ramadama. Natürlich "weiß" ich, dass hinter den Namen Personen sind, aber ich glaube nicht daran, LOL!
    Wie innen so außen: auch hier wieder der Impuls, das Innere in äußere Handlung zu setzen -  d.h. die "Leere" nach außen zu ent-äußern und sichtbar zu machen. Muß aber nicht mehr unbedingt sein, denn:  Alles ist Nichts und Nichts ist Alles. Und so bleiben meine Facebook-Liste und die Gefällt-mir-Seiten im Moment, so wie sie sind. im Moment.
    (Entpersonfizierung bitte bitte niemals  mit Depersonalisation oder Dissoziation verwechseln!)



    Bhukti Mukti

    Befreiung=Mukti, Genuß=Bhukti. Befreiung durch Genuß - das ist der linke Weg der Erlaubnis, der Göttin, der Mutter. Die Erfindung der LotterGöttin Eris.  Dem gegenüber steht der väterliche Weg der Entsagung.  Beide gehören zusammen.
    Ich bin beide gegangen. Was heißt gegangen - Entsagung war meine anerzogene (Un-)Natur und somit habe ich mir damals recht eigentlich aus meiner Not eine heilige christliche Tugend gebastelt. Bis aufs Allernotwendigste versagte ich mir alles. Sogar normal duftende Seife war Luxus und stand auf der Tabuliste.  Zum Waschen nahm ich Kernseife...Alle Spiegel kamen raus. Kosmetik, Schminke dito. Alles, was Spass machte...

    Aber die Askese, die Anstrengung des Triebverzichts brachte mir binnen kurzer Zeit nichts als eine Verstärkung meiner anerzogenen Selbstunterdrückung und brachte mich an den Rand des Wahnsinns -dabei half mir insbesondere meine Beschäftigung mit einer Reihe diverser christlicher Sado-Maso-Heiliger (Nicht zu verwechseln mit den Mystikern!) und meiner geliebt-gehassten Wüstenväter.

    Auf dem Höhepunkt der flagellantischen Anspannung fiel ich ins andere Extrem und holte kräftig nach, was ich mir entsagt hatte: Sex, Drugs, Rock'n Roll - aaaarrrrrghhhh - wie schrecklich mein Versagen,  aber wie groß und süß die Reue!
    Das eine wie das andere brachte mich an den Rand des Wahnsinns. Rein und raus und raus und rein in die Galeere. Jahrelang.
    Ich hatte das große Wort VERZICHT, welches mit meiner Mandala-Vision verbunden war, völlig mißverstanden. Erst spät erkannte ich, dass ich nur auf das verzichten sollte, was mich kaputt macht.

    http://wiki.yoga-vidya.de/Bhukti




    Selbstverwirklichung

    SELBSTverwirklichung bedeutet dauerhafte VerWIRKlichung unserer wahren Natur. Mit dem ersten Erwachen kriegst du nur ein G'schmäckle...  doch viele sog. "Teilzeit-Entkoppelte" halten den Duft schon für den Geschmack des ganzen Kuchen.



    Buddhaschaft

    Noch einmal zu der Annahme, dass Buddhaschaft einem Menschen nicht bewußt sei. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das klar ausgedrückt habe in meinem Blogpost bezüglich Ikkyu's Statement...
    Also nochmal bzw. vielleicht etwas deutlicher: Für den, der Buddhaschaft erlangt, ist der Begriff Buddhaschaft wie alle beschreibenden Worte natürlich nachträgliche Interpretation, was die Buddhaschaft aber deswegen nicht hinfällig macht... Dass es sich bei dem neuen "Zustand" der Leere bzw. Zustandslosigkeit um die Buddhaschaft oder um "Auferstehung" oder ganz einfach um die SELBSTverwirklichung handelt, was alles Synonyme für dass selbe ist,  war mir nicht bewußt und es hat ziemlich lange Zeit gedauert, bis ich meine diesbezügl. ERfahrung einordnen konnte und die rechten Worte dafür fand....genauso, wie ich erst hinterher erkannte, dass ich in Tiefenprozessen durch das Bardo gegangen war... oder als ich plötzlich erkannte, dass ich jahrelang buddhistische Achtsamkeit "geübt" hatte, ohne davon zu wissen. Ach Shit - es gibt einfach keine Worte dafür....
    Aber vielleicht so?: In der absoluten Gegenwart ist Buddhaschaft nur ein Substantiv, ein Konstrukt, so leer wie alle Worte... (Natürlich sind nicht die Worte leer, sondern ich bin es, das Ich ist es, welches sich seiner  Bedeutung entleert hat.... he he he Schwanzbeiß...




    Mißbrauch vs. Vergewaltigung


    Es hat sich wohl allgemein öffentlich durchgesetzt dass man heutzutage von Mißbrauch spricht, wo man früher von Vergewaltigung sprach. Wahrlich ein Euphemismus, wie er gräßlicher nicht sein kann!
    Genauso banalisierend und verharmlosend hört man immer öfter in den Medien, dass Menschen nicht getötet, umgekommen, gemordet, umgebracht wurden, sondern da wird beispielsweise  anläßlich eines  Amoklaufs "gestorben".
    Wird man als nächstes zu hören kriegen, dass die Opfer eines Erdbebens "entschlafen" sind? Oder dass das Opfer eines Raubüberfalls dabei sein "Leben ausgehaucht" habe? LOL!

    Ich weiß nicht warum, aber dieser mißbräuchliche Sprachgebrauch erinnert mich an den Mißbrauch der Dinge - an die Jeans bzw. den modischen Trend,  das Neue alt oder kaputt zu "inszenieren"....z.B. zerrissene und durchlöcherte Jeans. Chic ist, was gebraucht, abgeschabt, zerknittert oder auf andere Weise vergewaltigt aussieht. Vermutlich geht der nächste Trend dahin, die "neuen" M ö b e l  mit Löchern zu penetrieren oder mit Axthieben, Messerschnitzereien (Dieter liebt Dietlinde), Lackschäden, Rissen , Brandschäden, Dellen, Flecken, Staub  und Beulen zu inszenieren. LOL!




    Kybalion7 schreibt:

    "Wenn Jesus zu gewissen Personen sagte, der Glaube hat dich geheilt, so war es das Wissen, dass was er sagt, Wahrheit, und ein extra Wissen war. Also wussten sie dass es funzt.
    Sie benötigten es nicht mehr zu glauben, den der Glauben wakelt immer.
    Wissen ist absolut und macht vieles, vieles automatisch.
    Es geschehe nach eurem Glauben, bedeutet eigendlich:
    Es geschehe wieviel ihr Wissen angenommen habt.
    Wieviel habt ihr in diesem Thread angenommen? Soll ich ein Thermometer holen.
    ....
    Ja nur das gewisse Wissen wenn es angenommen wurde, ermöglicht das zu tun, was andere als Wunder betrachten. Habt ja sicher mal nachgedacht, dass Wissen analog mit Licht ist, da habe ich nun wieder sehr viel gesagt, denkt nach."


    Ach Väterchen! Soll ich mal ein Thermometer holen???
    Du siehst dich als  den Vermittler ewiger Weisheit und WAHRHEIT? Das einzige Licht, was es gibt, ist das Licht der Bewußtheit/Gewahrsein. Und Gewahrsein speist sich aus NICHTWISSEN. Ohne NICHTWISSEN keine "NULLZEIT", von der du behauptest, in ihr nach Belieben ein und auszugehen.
    Jesus tat Wunder der Heilung und ganz gewiss keine Kunststückchen, die auf hermetischem magischen Wissen beruhten, welches er an die Kranken weitergab.  Ja, der Glaube hat den Kranken geholfen, der "rechte Glaube" hat ihnen geholfen, ein Glaube, der nicht auf Wissen, sondern auf Hingabe und absolutem Vertrauen (in die eigenen SELBSTheilungskräfte) aufbaute... Nicht auf die angelesenen und angelernten Glaubenssätze, die die Pharisäer und Schriftgelehrten vermittelten und nach denen sie lebten. Glaubenssätze, die auch du deinen "Schülern" vermittelst und ihnen damit Steine statt Brot gibst.

    Weil er ein Narr sein will, macht Kybalion gerne mal ein Späßchen, ob ihn aber ein bisschen Spassmachen schon zum  "Vollendeten  Narren" macht?  (Tarot, Karte der Vollendung, Alpha und Omega)
    Die Teuflische Verkehrung kann verkehrter und teuflischer nicht sein:  Der zutiefst gläubige Materialist  Kybalion - der Dornbüsche versetzen will, statt den tiefen Sinn in den Metaphern zu suchen -  fühlt sich nämlich ganz in der Tradition Jesu. Das "Geheime Wissen", was er vermittelt, bezeichnet er als das "Fleisch und Blut" Jesu Christi, welches dem, der es annimmt, das wahre Leben schenkt.
    Unter wahrem Leben versteht er italienische Folklore! Tarantella. Akkordeonmusik!
    Haram! Haram! ruft da sogar der Gotteskrieger Coppakiller aus dem Backstage, als Kybalion unter vielen anderen Akkordeonmusik-Videos ein Video mit kindlichen Akkordeonspielern postet, LOL.
    Wenns ihm zu eng und kritisch wird, reagiert Kybalion mit shitstorming, d.h., er müllt seinen eigenen Thread mit Off-topik-Beiträgen (Videos) zu. Darunter versteht er wohl "Meinungsverschiedenheiten weise zu übergehen".

    Kybalion in den Fußstapfen Jesu: Nehmet hin und esset, dies ist mein Leib...  LOL.
    Bei der Metapher vom Fleisch und Blut Jesu aber handelt es sich nicht weniger als um das Brot und den Wein der Liebe und Erkenntnis. Geistiges Erkennen aus dem Ursprung. WEISHEIT. Sophia. Gewahrsein.
    Bemerkenswert, dass Kybalion den Magier über den Mystiker stellt... recht eigentlich sagt er damit, dass die Materie über den GEIST herrscht.  Aber nicht die Magie macht dich zum Narren (dem Himmlischen Menschen, dem Vollendeten), sondern es ist das Ab- und Loslassen von  allem (magischen) Selber-Machenwollens, die zur Heiligen Hochzeit von Magie und Mystik führt. Der Erkenntnis der Einheit, in der nichts gemacht, aber alles getan ist.

    Kybalion7, der sich selbst als Magier in der Tradition Franz Bardons sieht, ist ganz offensichtlich zu sehr mit seinem "Meister" identifiziert.
    K. lobt es,  wenn ein Wort das andere gibt in seinem Thread - nur nicht innehalten, nicht wirklich nachdenken müssen... Quantität statt Qualität. Über 1000 Seiten und der Zeilenschinderei ist kein Ende...


    https://www.allmystery.de/themen/uh102631


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    Prost Advaita!



    Wirst nicht glauben, was geschah -
    Ich sah 'nen Mann, der war nicht da,
    Auch heute bog er nicht ums Eck,
    Oh Lord, ich wollt', er wär schon weg.

    This poem is not by you  - so hör ich deine Klage,
    Was piepegal ist angesichts der Neuen Lage
    In der ich eines Geistes bin
    Mit Goethe, Shakespeare, Hölderlin!
    Auch wäre es nicht angemessen,
    Den Nietzsche Fritz hier zu vergessen
    Und die ganze Dichterschar

    Soli deo gloria:

    Wir verkünden froh Euch allen
    Die Geburt des Kind's zuhauf,
    Laßt ein Loblied drum erschallen,
    dass es steigt zum Himmel auf,

    denn droben in den Himmeln oben
    ist Tod und  Elend aufgehoben.


    Horscht ihr Leutz,  des is koi Saga:
    Im Himmel tanzt Nirvana-Bhangra
    Henry Miller mit Ramana,
    Bob A. Wilson mit Shankara - 
    Everybody goes banana
    froh vereint im Großen Geist,
    Der auf Unterschiede scheißt -
    Denn droben in den Himmeln oben
    Ist alle Trennung aufgehoben.


    Hier bist du Star,  JETZT bist du weiter,

    Kosmisch-heiter ALL-IN-ONE,
    drunk of your SELF - Prosit Advaita!

    (by Lol'Sophie)






    Islamischer Staat

    Angesichts der Tatsache, dass jeder einzelne ein potentieller Selbstmordattentäter ist, scheint es nicht unmöglich, dass diese "Miliz" auch fähig ist, den gesamten Planeten in die Luft zu jagen, wenn sich die Bevölkerung/Staaten gegen die radikale  Islamisierung wehren sollten. Wie ich in den News hörte, "verdient" ISIS  jeden Tag über eine Million Dollar v.a. am Öl der Quellen, die sie sich unter den Nagel gerissen haben. Wenn nicht sogar mehr. Was man sich auf dem freien Markt alles für Waffen kaufen kann, ist ja kein Geheimnis...

    Projektionsrücknahme: Erkennen, dass der "Islamische Staat",  eine abstrakte Größe, die wir im scheinbaren Außen wahrnehmen bzw. für wahr halten, in uns selbst ist, genau so wie der Djihad, der Heilige Krieg zwischen Gut & Böse  in uns selbst stattfindet. Der "Terrormiliz" begegnen wir unter anderen Namen  während des Individationsprozesses im Rahmen von Schattenintegration. Auch in der Geheimen Offenbarung des Johannes kann man sie finden... wobei Johannes ebenfalls ein Aspekt ist, ein SeelenAnteil , der bewußtgemacht werden will.  Wie außen, so innen. Alles, was im scheinbaren Außen stattfindet, findet man in sich selbst und vice versa.


    PS: Gerade eben schau ich in mein Postfach und lese eine GMX-Kurznachricht, die meine Überlegungen hinsichtich der Waffen bestätigt.



    Desidentifikation/Personifizierung


    Wenn ich schreibe, ich sähe keine Personen, sondern  psychologische "Strukturen", dann meine ich damit, dass sich mir beim schriftlichen Verkehr mit mir unbekannten Personen nicht mehr so wie früher bildhafte Vorstellungen  von Gesichtern bilden, sondern dass sich mir unpersönliche psychologische "Strukturen" die Person betreffend enthüllen. Das Kopfkino der bildhaften Vorstellungen hat sich bei mir drastisch reduziert, ich brauche es nur noch dann, wenn es um unpersönliche, ganz konkrete Vorhaben geht, wie z.B. einkaufen gehen, Termine wahrnehmen u.ä. 
    In einem  Internet- Schreibforum kann man eh keine Personen "sehen", alles, was die Leute  zu sehen glauben beruht  mehr oder weniger auf Projektion und/oder Intuition.

     Im Schreibforum also sehe ich keine Person, sondern STruktur, aber nur dann, wenn jemand die Stacheln ausfährt.   Die "Struktur" wird besonders scharf,  wenn jemand sehr militant aus der Abwehr gegen eine gewisse Thematik  - z.B.  gegen mein Beharren auf der Schattenintegration heraus schießt.  Plopp, wie ein kleines Springteufelchen offenbart sich mir dann  der "Dämon" , der Schatten in voller Größe.



    Als mit der Person Identifizierte  müssen wir Alles personifizieren und vermenschlichen. Man denke an die sprechenden Tiere, Bäume, Gegenstände in den Märchen und Comics.


    Buddha,  Jesus, Engel, alles Personhafte bzw. Personifizierte verliert seinen Nimbus der Körperlichkeit. Was bleibt, ist Struktur von Kräften und sog. "Mächten und Gewalten".  Der Gläubige verehrt und heiligt die Person, die körperliche Zeiterscheinung in der Geschichte eines Jesus oder Buddha u.a..  Der Mystiker erkennt sich als Geist von (s)einem GEIST.



    Mystiker vs. Magier/ Hellsehen, Wahrsagen, Allgegenwart


    Hellsehen bedeutet für den  Magus, dass sich vor seinem inneren Auge das "außersinnlich" wahrnehmbare personhafte Äußere eines Menschen oder die äußere materielle Beschaffenheit eines Ortes zeigt.

    Dem Mystiker hingegen offenbart sich das Überpersönliche, das  Innere, die Seele.

    Zum Wahrsagen:

    Der Mystiker ist im GeWAHRsein des Reinen Bewußtseins. Seine WAHRHEIT ist Offenbarung aus dem Ursprung. Seine Gabe ist die Unterscheidung des GEistes der WAHRHEIT vom Geist der Unwahrheit.
    Das Wahrsagen eines Magiers ist linear/horizontal an Raum, Zeit und Örtlichkeit fixiert.

    Zur Allgegenwart:

    Das dualistische Bewußtsein des Magiers versteht unter Allgegenwärtigkeit  (in der sog. Nullzeit) das außersinnliche oder außerkörperliche Aufsuchen von Örtlichkeiten -  wie Kybalion sagt: er kann überall hingehen  "wie, wann und wohin er will." Das bedeutet: seine sog. Nullzeit ist immer noch  Raumzeit! Seine Aufmerksamkeit ist linear an Raum, Zeit, Geschichte, Ort gebunden. Astralreisen gibts nur für das dualistische Bewußtsein. (Neben der Allgegenwart gibt es natürlich noch andere Seinsattribute, die aber im momentanen Kontext keine Rolle spielen, ich beziehe mich nur auf das, was ich gerade im Thread v. Kybalion gelesen habe. Was ich hier schreibe, ist nur ein kurzer spontaner Einfall und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Wahrheit,)

    Das REINE Bewußtsein des  Mystikers hat Zeit und Raum, die Materie, den Körper transzendiert.  d.h., es ist nonlokal, (nichtörtlich) und mehrdimensional. Die Allgegenwart des Mystikers ist die absolute Gegenwärtigkeit  im zeitlosen JETZT - kein Kommen und kein Gehen...keine Absicht, kein Wollen - (Kein "Wie, Wann und Wohin"!) Sein GeWAHR-Sein ist vertikal an den Ursprung gebunden. Weil er der äußeren Welt gestorben ist, gehört ihm die "Welt": Sein Bewußtsein "durchstreift" erkennend das ganze Universum - Das Universum in ihm SELBST.



    Impliziert nun der Magier den Mystiker oder der Mystiker den Magier?
    Richtig ist: keiner von beiden hat einen höheren Stellenwert.  Wie Yin und Yang bedingen sie einander. Der Magier (Yang)  und der Mystiker (Yin)  sind nur scheinbare Gegensätze. Das ihnen gemeinsame ist das Ziel: Nullzeit. Am Nullpunkt bist du aber erst, wenn das Ego gestorben ist. Wenn das Ego gestorben bzw. transzendiert  ist, ist auch der Magier und der Mystiker als Einheit erkannt und transzendiert; was heißt, jenseits von  Ego gibt es weder einen Magier noch einen Mystiker - da gibt es nichts. NULL! "Null-Zeit." Die ist nicht beschreibbar. Da wird nichts mehr geMACHT, da geschieht Magie ganz von alleine aus sich SELBST heraus, ohne Absichten und magisches Zweckdenken. Nullzeit oder der Punkt Null  wird im Tarot vom Narren symbolisiert. Der Narr weiß nichts mehr, er  ist im "Nichtwissen" und der Heiligen Unbekümmertheit. Im Gegensatz zum Magier, weiss der Narr nicht, woher er kommt, wohin er geht.  Sein Bewußtsein ist das BW des "Nichtwissens". Woanders nennt man das auch Buddhaschaft.  (Jaja, die Wortmagie... die vielen versch. Begriffe für ein und dasselbe lassen den Verstand immerzu glauben, es handle sich um Gegensätzliches oder Unvereinbares.)

    Wenn Kybalion sagt, dass  Buddha im Astralbereich festhänge, dann zeigt er damit sein absolutes Unverständnis. Wenn er tatsächlich den Buddha im Astralbereich gesichtet hat, dann sollte er den Buddha töten!
    Nach allem, was Kybalion erzählt, was er so macht, müßte sein Ego mausetot sein, wie jeder aber sehen kann, ist es springlebendig: voller Absichten und Zweckdenken und Zustandsveränderungswünschen... Der Mystiker läßt los von allem  Machen und Wollen -  er erkennt, dass  ABsichten, Zweck- und Nützlichkeitsdenken Eigenschaften des eigenwilligen Egos sind und ihn an der endgültigen Befreiung hindern.

    Der Narr ist der, der sein Ziel erreicht hat. Er ist der Ausgangspunkt und der Endpunkt. Alpha und Omega.  Nicht der Magier.  Nullzeit ist jenseits von Mystik und Magie. Mystik und Magie sind als Gegensätze zu transzendieren.  Nichtzwei.



    Buddhaschaft


    Nochmal zu Ikkyus Aussage, dass derjenige, der Buddhaschaft erlangt hat, sich seiner Buddhaschaft nicht bewußt wäre.
    Wenn er damit auf den NichtZustand des Nichtwissens anspielt hätte seine Aussage einen Sinn gemacht.
    Nichtwissen ist der Bewußtseinszustand  im "vie apres la mort" des Egos. Der Kreis hat sich geschlossen. Nullpunkt. Der Narr im Tarot. Der weiß nicht, woher er gekommen ist und wohin er geht.  Nichtwissen. (Buddhaschaft.)



     

    "Triffst du Buddha unterwegs, töte ihn!"

    Dazu schrieb Kybalion: Dieser Satz wird sooo oft nachgesagt bei gewissen Gesprächen, mein Freund verwendete ihn nie, also dann würdet ihr nie die natur Buddas erfahren, wenn ihr ihn tötet, "Gleichnis". Zitatende.

    Klar ist der Spruch ein Gleichnis. Aber Gleichnisse kann man übersetzen! Oft haben sie mehrere Aspekte. 

    Buddha zu töten, heißt aus meiner Sicth unter anderem,  dass du  den Buddha  nicht in der Welt  von Zeit und Raum (unterwegs)  findest, sondern jenseits davon in dir selbst. Sollte sich der Guru, der Lehrer, der Meister sich Alleininhaber der göttlichen Gnade nur von seinen Schülern verehren und beweihräuchern lassen, statt ihnen den Weg zum inneren Meister zu weisen.
    Für den Schüler gilt es zu erkennen, dass der "Buddha" reines Bewußtsein ist. Dass der BuddhaGEIST  jenseits der Identifizierung mit der Person ist.... dass der geschichtliche Buddha nur eine Personifizierung des GEISTES  ist. (Alles, was du "da draußen" als Buddha zu erkennen glaubst, ist Projektion! Und Projektion ist Ego und ergo muss das Ego "getötet" werden, will man endgültige Befreiung erlangen.)
    In dieser "Letztgültigen Erkenntnis" erkennt sich der Schüler eins mit dem Meister. Er nimmt seine Buddha-Projektion auf den äußeren Guru zurück und erkennt in sich das Wahre SELBST als einen inneren Meister/Buddha.
    Damit hat sich der äußere Meister überflüssig gemacht.
    Wann wird sich dein "Freund" der "Avatar" für  d i c h   überflüssig machen?

    (Für mich hat dieser Spruch aber auch noch  eine andere  Bedeutung: Meister Eckhart nennt es, Gott um Gottes Willen zu lassen.  Das heißt z.B. , deine Vorstellung von Gott, Buddha loszulassen und als Konzept zu erkennen bzw. dein spirituelles Ego ebenfalls als Konzept  und Konstrukt zu erkennen. Ist das geschehen, bist du "über den Jordan." und feierst fröhliche Auferstehung oder Wiedergeburt, was auch nur ein Synonym für dasselbe ist - denn wenn du ins JETZT, in das Unsterblichkeitsbewußtsein hinein geboren wirst, dann erlebst du den mystischen Sinn von allem zugleich: Weihnachten, Ostern und Pfingsten.


    Es geht auch darum, all das zu töten bzw. loszulassen, was dir das Liebste ist, was dir zum ErsatzGott geworden ist. Dein Wissen beispielsweise.Deine Erfahrungen... Dein Spielzeug:  Die Magie. Deine Identifikation mit der Magie ist eine Anhaftung, die dich daran hindert, das ersehnte Ziel - die "Nullzeit",  das Unsterblichkeitsbewußtsein  - das Lächeln des Buddha -  vollends und auf "Dauer" zu verwirklichen.

    (Wäre der Magier tatsächlich zugleich auch ein Mystiker, dann hätte er wohl ein besseres Schriftverständnis und wäre auch imstande, Gleichnisse innerlich,mystisch zu deuten, statt nur auf die Gleichnishaftigkeit zu deuten.)


    Das Lächeln des Buddha



    "Kommt dir nicht vor, daß der Buddhismus das Lächeln, das Lachen vergessen hat?

    Der Buddhismus hat viele Gesichter hervorgebracht, aber das humorvolle vom wahren Buddha verloren." (Kybalion, Zitatende.)

    Das Lächeln des Buddha gilt keinen "Anderen", sondern ist reine SELBST-Liebe, Heiterkeit und Freude. Es ist der kosmische Humor des befreiten Kindes, des göttlichen Kindes. Das Lächeln des Buddha ist ein inneres Lächeln, rein SELBST-bezüglich, es kommt aus sich SELBST und gilt niemand anderem als sich  SELBST.

    Was Nietzsche über das Christentum gesagt hat, gilt auch für den Buddhismus:
    "Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte."
     Warum sollte ein  Buddhist mehr zu lachen oder mehr Grund zum Lächeln  haben, als ein Christ?  Das Lächeln Buddhas ist das Lächeln jedes geistig Wiedergeborenen und der steht über jeder Konfession.



    Rationalisierung vs. RATIONALISIERUNG



    Die Rationalisierung auf der dual-personalen Ebene ist ein Abwehr-Aspekt der psychologischen Abwehrmechanismen. Die nachträgliche Rationalisierung von Verhalten hat auf dieser Ebene die selbstbetrügerische Funktion,  die wahre Motivation zu verdecken, Gefühle zu verdrängen uvm....

    Mit der großgeschriebenen  RATIONALISIERUNG meine ich die Erkenntnis, dass  aus der egojenseitigen Sicht buchstäblich alles Rationalisierung ist, jede Begründung, egal, ob sie auf der dualen Ebene richtig oder falsch ist, ist immer nachträgliche Erklärung. Es gibt kein Warum.


    Viele sind gerufen,

    aber wenige sind auserwählt. (Jesus) Damit ist gemeint, dass viele Menschen ein Erwachen erleben, aber nicht alle dazu be-rufen sind, den ganzen schweren Weg zu gehen.
    Erwachen kann jeder, aber der Rest des Weges bedarf der Mitwirkung des Menschen. Wer der Menschwerdung/ Individuation Widerstand leistet,, "kommt nicht weiter". Ein Stern, ein Superstar wird nur der, der  die Musik von der Pieke auf gelernt hat. Das gilt auf Erden so und für den Himmel noch viel mehr.


    Magie


    Man sagt bzw.  Kybalion sagt, dass sich für den Magier Wünsche erfüllen, wenn er nur daran denkt.
    Stimmt, bei mir ist es allerdings so, dass sich irgendwann einmal die Wahrheit enthüllte,  dass alle Wünsche schon verwirklicht sind! Diese Einsicht hat allem Wünschen für immer den Garaus gemacht.

    Alles ist schon da und hat  sich schon "erfüllt", es geht nur noch darum, dies nicht nur zu "glauben", sondern auf geistige Weise zu erkennen und damit voll bewußt zu machen.




    Alles regelt sich von SELBST.

    Wenn ich angesichts eines merkwürdigen Verhaltens meines Mitmenschens bemerke, , dass es evtl. Probleme gibt zwischen mir und meinem Nächsten, dann habe ich kein Bedürfnis mehr wie früher, nachzufragen. Ich lasse das einfach laufen. Kein Bedürfnis auch mehr nach "Aussprachen".  Das für andere immer bedrohliche: "Hey, wir müssen sprechen...", wie ich das früher, "vorher" praktizierte,  fällt ganz untern Tisch. Mißtöne, Mißverständnisse müssen nicht mehr unbedingt geklärt werden, sie berühren mich einfach nicht mehr... Solche Fragen wie: Hast du was? Ist irgendwas los? Stimmt was nicht?  sind völlig obsolet geworden. Mich bekümmern die Verhaltensweisen anderer Menschen nicht,  ob ihr Verhalten etwas mit meinem Verhalten zu tun hat, beschäftigt mich nicht mehr.  Die Leichtigkeit des Seins beruht u.a. auch darauf, kein Harmonisierungsbedürfnis mehr zu haben.
    Es gibt überhaupt nichts mehr, was mich bekümmert.


    Die "Kundalini"


    kam am Morgen nach meiner "Auferstehung",  nach der "Feuertaufe",  als mein Herz so schmerzhaft-süß im Feuer der Liebe geläutert wurde.  Damals  hatte ich keine Ahnung, um was es sich da handelte, die Energie war hoch  und doch sanft und still und auf eine paradoxe Art hocherotisch, geistig  u n d  körperlich.  Erst sehr viel später, als ich eine Beschreibung der Kundalini im Allmysteryforum las, erkannte ich den Zustand wieder.
    Ich  hatte keine Worte dafür, es war wie bei der Achtsamkeit und dem Gewahrsein - erst sehr viel später erkannte ich in den Texten anderer Menschen mein Erleben wieder. Auch die Worte Auferstehung oder Feuertaufe fand ich erst sehr viel später für das, was geschah. Dass das, was ich bisher meine Feuertaufe nannte, synonym mit  Kundalini ist,  dieser Gedanke kam mir erst heute. Ich googelte diese zwei Wörter und fand sofort die Bestätigung für meine Idee. 

    Der Energielevel blieb einige Monate so hoch und während dieser Zeit fühlte ich mich auch körperlich absolut fit - und von einer Kraft erfüllt, wie ich sie niemals zuvor erlebt habe, schien ich auch nicht zu ermüden. Ich brauchte kaum Schlaf.  Das Bewußtsein der Unsterblichkeit und (psych.) Unverletztlichkeit schien mir meine körperliche Gesundheit komplett wiedergegeben zu haben. Komisch war auch , dass ich in dieser Zeit kaum noch schwitzte und mich deshalb Klamotten aus Kunststofffasern überhaupt nicht mehr beeinträchtigten. Alle Wehwehchens waren wie weggeblasen, auch Wetterfühligkeit gabs nicht mehr.

    Das schreibe ich angesichts der Tatsache, dass mir am heutigen Tag alle 5 Minuten was anderes wehtut, und ich bei jeder kleinen Anstrengung das Schwitzen anfange,  LOL. Damals aber war ich wirklich überzeugt, das würde ewig so weitergehen. Aber auch dies alles ging vorüber...
    J e d e r   Zustand geht vorüber. Nicht die Welt und die Dinge und Körper darin ändern sich, sondern das Denken darüber resp. die Wahrnehmung.

    So -  und jetzt ist es mir auch klar, warum und unter welchen Umständen die "Buddhaschaft" nicht bewußt ist:  Du findest die Worte erst viel später dafür. Das liegt u.a. auch daran, dass zwischen der Vorstellung von Buddhaschaft und Verwirklichung von Buddhaschaft ein unendlicher Abstand ist.
    Es ist so: Zuerst erINNERT man sich vertikal aus der Tiefe des Ursprungs, dann borgt man sich die Worte dafür aus der diskursiven Buchstabenwelt.  






    Magie


    Es amüsiert mich, wenn ich mich an die Dämonen-Bannsprüche im Golden Dawn erinnere. Ich habe alle drei Bände  von Israel Regardie - der Band zu 99.- Deutschmark -  gekauft, gelesen und anschließend verschenkt.
    Wer Bhakti-Yoga macht, braucht keine Bannsprüche. Er hat Vertrauen in die Macht und in die Kraft, die ihn trägt. Hingabe kann man zwar nicht "üben", dennoch mußte der Neue Bund jeden Tag erneuert werden.
    Die Magie gebraucht im Gegensatz zur (bilderlosen) Mystik Bilder und diese Bilder sind viel zu reißerisch, extraordinär und spektakulär. Sie wecken im Egomind absolut falsche Vorstellungen von den Dingen Jenseits von Ego. (Wobei es aus transpersonaler Sicht keine richtige oder falsche Vorstellung gibt, weil jede Art von Vor-Stellungsbild die Sicht auf die Wirklichkeit verbaut.)

    Wahre Macht liegt nicht im Machen des Magiers, wahre Macht ist "Vollmacht", Bevoll-Mächt-igung  in "Christus".  Die KRAFT jenseits von Ego hat  ihre Verwurzelung im Ursprung, dem Gewahrsein  - den Attributen Gottes.
    "Superhumanity" ist nichts, was man sehen kann, sie liegt in der nach außen eher bescheidenen und unscheinbaren transpersonalen SELBSTverwirklichung, nicht in beeindruckenden , sensationellen Taten oder NLP-Tricks.





    Heilung

    Ich habe kein Bedürfnis danach, im konkreten Kontakt andere Menschen zu therapieren. Ich lasse die Dinge und Menschen, wie sie sind. Seit ich selbst Heilung und Befreiung erfahren habe, ist  Heilung in keinster Weise mehr ein Thema.
    In den Spiri-Foren ist meine Wirkung bzw. das, was ich schreibe,  - was anderes nimmt man ja nicht wahr! - nach Angaben mancher Teilnehmer auch nicht (wohltuend) heilend, sondern eher "zersetzend" auf den Egmind.  Wobei die "Zersetzung" des konditionierten Verstandes der erste Schritt zur Heilung ist! Wenn Jesus sagte, dass er nicht den Frieden, sondern das Schwert bringe, meinte er m. E. genau das:  Christus als das Wahre Selbst, der (innere) Heiler wird das falsche Ich zunächst zerstören, um auf diesen Trümmern seine "Kirche" zu bauen. Das Schwert trennt auf der dual-personalen Ebene das Richtige vom Falschen und in transpersonaler Hinsicht das  Unwahre vom Wahren. Das Schwert des Christus ist m. E. auch das Schwert des Buddha Manjushri. Excalibur.



    Buddhaschaft


    Noch mal zu der Annahme, Buddhaschaft sei dem, der Buddhaschaft verwirklicht hat, unbewußt. Das ist zwar paradox, aber nicht die ganze Wahrheit. Es heißt, was kein Paradox ist, ist auch keine Wahrheit. Das stimmt. Aber im Umkehrschluß stimmts eben nicht: Nicht alles, was paradox ist, ist WAHRHEIT. Wahr jedoch ist, dass man Buddhaschaft nicht beschreiben kann, ohne dass es paradox wird.

    Als ich im Herbst 2011 an jenem unvergesslichen Morgen  "ohne mich" aufwachte, hatte ich Unsterblichkeitsbewußtsein verwirklicht. (Buddhaschaft) Aber erst, nachdem ich mich erinnerte und re-flektiv das rechte Wort für die Veränderung, die Leere und Leichtigkeit in mir fand! LOLOL! Genauso wie es mit der Achtsamkeit, Gewahrsein und Kundalini geschah. LOL!  Aber alles weitere ist Wortwixerei, denn ob bewußt oder unbewußt, letztlich kann ich es schlichtweg eben nicht beschreiben. Die Katze beißt sich dabei immer in den Schwanz und der Igel ruft immer:" bin schon da", wenn der Hase angehechelt kommt. HAH!




    Der Unterschied

    zwischen dir und mir: Ich versuche die rechten Worte zu finden, um mein spirituelles Erleben so gut wie möglich mit größerer Klarheit und immer klareren Worte einzukreisen. Du hingegen versuchst, mit deinem geborgten toten Wissen  ü b e r  Spiritualität  meine Erfahrung zu widerlegen.
    Du interpretierst  - ich nehme WAHR.


    Transsubstantiation

        „Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND ESSET ALLE DAVON: DAS IST MEIN LEIB, DER FÜR EUCH HINGEGEBEN WIRD. Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: NEHMET UND TRINKET ALLE DARAUS: DAS IST DER KELCH DES NEUEN UND EWIGEN BUNDES, MEIN BLUT, DAS FÜR EUCH UND FÜR ALLE VERGOSSEN WIRD ZUR VERGEBUNG DER SÜNDEN. TUT DIES ZU MEINEM GEDÄCHTNIS.“ 

    Der Neue Bund wird geschlossen, wenn eingewilligt wird  in die Unkehr, die Transformation
    Jesus Christus als das Wahre SELBST wird von den eigenwilligen Egokräften in uns immer wieder gekreuzigt, immer wieder vergießt Jesus sein Blut für die Sünden der Welt (Neurose) in jedem einzelnen Menschen. Der Neue Bund will täglich bewußt erneuert werden.
    Fleisch und Blut, Brot und Wein. Beides ist für mich aber auch ein Symbol für  das WAHRE LEBEN im Neuen Bund  mit  Christus, der uns mit dem täglichen Brot der Weisheit füttert und trunken macht vom (Wein-) GEIST der Liebe Gottes in der Rückbindung an den Ursprung/Vater. Im Hohen Lied Salomons wird das so ausgedrückt: "Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes, denn seine Lippen sind köstlicher als Wein." Erkenntnis und Liebe.

    Gott, was hatte ich mich als Kind  bei der katholischen Messe immer so tödlich gelangweilt, besonders bei den Ritualen der "Heiligen Wandlung". Heute erkenne ich nicht nur die mystische Bedeutung, sondern die ganze christliche Liturgie erlebe ich in mir aufs allerlebendigste SELBSTverwirklicht. 




    Denn siehe, ich mache alles neu

    sagt und "macht" Jesus als unser Wahres Selbst. Das bezieht sich einerseits auf den Individuations-/Transformationsprozess, andererseits aber auch auf  den zustandslosen Zustand apres la mort: weil ich von allem Weltwissen "entglaubt" bin, erfinde ich die Welt von Innen heraus völlig neu und frisch. Ich selbst definiere mein Erleben auf der Basis von SELBSTerkennen. Das wiederum bedeutet es, fully authorized zu sein - oder, wie es biblich ausgedrückt wird: mit "Vollmacht" ausgestattet... Wer aus dem GeWAHRsein spricht, sagt WAHR, - er spricht mit  Vollmacht.


    Siehe, ich mache alles neu - vielleicht ist  jetzt endlich auch dem letzten falschen Apostel klargeworden,  w e r  hier das  Sagen und vor allem das "M a c h e n" hat???
    Herr Fredo?! Hey!



    Bhakti-Yoga


    ist nach meiner Erfahrung und Erkenntnis alles, was ein Mensch "praktizieren" muß. Hingabe. Daraus entwickelt sich alles andere gan von SELBST:  Karma-Yoga, Jajna-Yoga, Raja-Yoga. Wer Achtsamkeit/Hingabe resp.  Annahme "übt",  praktiziert Bhakti-Yoga und aktiviert infolge auch alle anderen "Yoga-Pfade".
    Nur: es gibt keine 4 verschiedenen "Pfade", die getrennt oder nacheinander zu gehen wären. Es geschieht alles gleichzeitig, besser gesagt:  "ineinander verschränkt".

    Unter Karma-Yoga verstehe ich Individuation: Schattenintegration, Transformation und Reinigung von den sog.  "Geistesgiften".
    Jajna-Yoga praktiziert man, wenn man die Heiligen Schriften und  philosphische/religiöse und spirituelle Werke der Meister, Lehrer und Philosophen liest.
    Wer sich Gott (oder einem Meister hingibt), folgt seinem Herzen und ohne zu wissen, was er tut, - ohne einen Begriff  dafür zu haben - wird alles getan. Deswegen: Das Yoga des Herzens kann man nicht  m a c h e n , es geschieht alles prozesshaft  aus sich SELBST heraus, wo Hingabe, Annahme und Bereitschaft ist. 
    Und noch einmal: Annahme ist immer Selbstannahme der Person, die ich jetzt in diesem Augenblick bin.  Wer nach dem schwarzchristlichen Vorbild danach strebt, andere Menschen, Situationen,  - die Welt recht eigentlich wie er sie interpretiert (!) und nicht wie sie ist,  anzunehmen, ist in der Sado-Maso-Falle - dem wird seine PseudoTugend schnell zur argen Not.



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    C.S. Lewis


    Irgendwo ins Auge gefallen:
    "I believe in Christianity as I believe that the sun has risen: not only because I see it, but because by it I see everything else." (C.S. Lewis)

    Ist das ein Grund, an das Christentum zu glauben? Weil man Augen hat, die Welt und ihre Schönheit zu sehen?  Aus welchen Gründen glaubte die blinde Helen Keller (u.a.) wohl ans Christentum? Oder all die anderen... Der Blinde ist sehr viel näher am Ursprung, der Tiefe, als der, der nach außen zur Welt hin orientiert ist.

    David Hawkins aus dem Off:
    "Ganz klar kommt diese Äußerung nicht über den Bewußtheitsgrad von 500 (Liebe) hinaus."

    Ok, David, ich nehme dir deine BewußtseinsSkala ja im Großen und Ganzen ab, aber was zum Teufel willst du damit sagen,  wenn du die Neutralität nur bei 250 bis 309 Punkten auf der Skala ansetzt, noch  v o r  der Bereitwilligkeit zu Transformation??? He?  Die spirituelle Neutralität ist doch in jedem Falle die Neutralität der REINEN Wahrnehmung des Gewahrseins und die  F r u c h t der Transformation, nicht aber deren Voraussetzung!
    Ich erwarte eine Antwort! :-)

    Meine Buchempfehlung: Dienstanweisung an einen Unterteufel
    von C.S. Lewis - Super!
    http://www.amazon.de/Dienstanweisung-einen-Unterteufel-HERDER-spektrum/dp/3451051028/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1414778336&sr=1-4&keywords=c.s.lewis



    Atheismus vs. Theismus

    Ich habe beides in mir zur Einheit gebracht. Ich war Theist, als ich an einen personalen Gott glaubte.  Als ich mich mit Gott EINS erfuhr, wurde ich Atheist.
    Ich glaube, dass man im spirituellen Vorfeld zunächst einmal Theist sein muss, anders läßt sich nicht die Einheit erkennen. Nein, besser gesagt, anders läßt sich die Einheit nicht dauerhaft verwirklichen;  denn Erleuchtung, Einheitserfahrung ist jederzeit möglich, nur
    Entwicklungstechnisch gesehen ist es wichtig, an einen personalen Gott zu glauben,  - ohne Gott, ohne das Gebet kommt man m. E. nicht durch die angsteinflößenden Schattenbereiche und Tiefenprozesse der persönlichen Selbstfindung, der Individuation.*


    Anläßlich meines "Spiegel-Bildes" auf Facebook erinnerte ich mich an die Zeit, in der ich sämtliche Spiegel aus meinem Umfeld verbannt hatte. Und nachdem ich mir einen kurzen Blick auf Nityas Blog gestattet hatte, wobei mir einmal mehr Fredos dogmatisches Beharren auf der Sinnlosigkeit jeglicher Praxis/Übung, eines jeglichen Machens und Tuns auffiel, stellte ich mir die Frage, ob ich damals einer "vorgesetzten" Spiegel-VerzichtÜbung gefolgt war, ob ich das irgendwo gelesen hatte...In diesem Zusammenhang fiel mir dann ein Wort ein, welches man in den spirit. Diskussionsforen so gut wie nie zu hören kriegt: Einsicht.
    Also: Ich habe sehr selten gezielte Übungen gemacht, in allem bin ich wohl eher meiner Einsicht als fremden Vorgaben gefolgt. Und ja, auch das Lesen von guten Büchern kann tiefe Ein-Sichten bringen... Ein Tun aufgrund von Ein-Sicht ist kein fremdbestimmtes Tun.
    Die krasse Trennung von Verstand und Herz ist für mich ganz besonders in Nityas Blog sichtbar.
    Herr F.  besonders treibt es doll -
    der schönen Worte, ach! so voll!
    Nicht anders kann es sein, solange man das Innen vom Außen, das Selbst vom Ich getrennt wahrnimmt.
    http://satyamnitya.wordpress.com/2014/10/02/hui-neng-selbst-wissen-ob-das-wasser-kalt-oder-warm-ist/


    "Herr Fredo"

    weiß, dass es keine Praxis und auch keinen Praktizierenden gibt bzw.  keine Handlung und auch keinen der handelt. Das wäre ja alles nicht weiter schlimm, wenn er seine Überzeugung nicht zuweilen so glaubenskriegerisch missionieren würde! Denn um nichts anderes handelt es sich: um Überzeugung resp. Glaubenssatz.
    Fredo argumentiert wie immer aus der Perspektive des NICHTS, in dem es weder Person, Materie, Geschichte usw. gibt. Aus dieser Sicht hat er ja "recht". Oder auch nicht, denn: Fredo's Sicht ist wie immer einäugig und schließt die duale Ebene gänzlich aus, statt sie einzuschließen und vergißt, dass er noch in seinem materiellen Körper steckt, ein Körper, der eben auch Handlungen unterworfen ist, durch dessen "Cortex" auf die selbe Weise  die Ideen von Praxis und Praktizierenden "vagabundieren", wie in den "diversen Cortexten" anderer -  wenn auch nur in antithetischer Mission.

    Das Fredo-Advaita streicht nicht nur die Person, sondern das Mensch-Sein an sich aus seinem Konzept. Das kann er aber nicht ohne Schaden zu nehmen an seiner Seele und besonders dem Körper, derweil er noch mit seinem "Bruder Esel" mehr oder weniger munter  "herumvagabundiert".
    Dass es in letzter (!)  Instanz (Letztgültige Erkenntnis)  weder Handlung noch einen Handelnden gibt, ist ja nix Neues, kann man überall nachlesen, ein Wissen, das sich jeder Verstand aneignen kann.... Mit ein bisschen Logik garniert zieht der Egomind dann seine Schlüsse über Dinge, die über seinen schlußfolgernden Verstand gehen. Um dieses Konzept zu repetieren und zu missionieren,  muß man nicht einmal sehr "aufgeweckt" sein,  - da brauchts keine eigene spirituelle Erkenntnis/Erfahrung. Mit seiner Begabung zu gespreizter pseudophilosophischer Schönrednerei fängt der Hahn die Hühner... manchmal auch den Hahn...

    Nur: was hat Fredo's Glaube mit seinem konkreten Hier & Jetzt zu tun? Nichts, weil er  fest daran glaubt, dass es ihn als Person, als Mensch konkret gar nicht gibt. Wenn er überhaupt jemals der Letztgültigen Erkenntnis teilhaftig wurde, dann ist sie ihm zur Überzeugung, zu einem Glaubenssatz geronnen,  - ein Gedankenkonstrukt,  das ihn von allem dissoziiert, was nicht dieser "Letztgültigen Überzeugung" entspricht - vor allem der körperlich-sinnlich erfahrbaren Welt des persönlich-menschlichen Hier & Jetzt.

    Statt seine IDENTIFIKATION mit der Materie bzw. der Person als dem  f a l s c h e n   Ich zu erkennen und aufzulösen, leugnet und negiert seine Philosophie die Materie resp.  das Menschsein an sich.

    Das bedeutet:  was er den "Moment" nennt,  - also das absolute JETZT - findet ohne ihn statt!  Womit er gar nicht so unrecht hätte...LOL - Nur seltsam, dass da doch immer noch ein "Jemand" ist, durch dessen Cortex der "Niemand" vagabundiert...LOL!
    Der fatale Irrtum: In Fredo's "Absolut" ist das Relativ nicht eingebettet. Wie aber kann das Absolut ohne das Relative absolut sein - besonders seit sich Fredo neuerdings zum Neuen Glauben bekehrt hat,  dass es keine Leere ohne Fülle gibt?

    (Tja, ihr Leutz, alles,  - auch und besonders die "Letztgültige Erkenntnis" muss wieder vom Himmel auf die Erde geholt werden!)


    In der "Praxis", im konkreten Da-SEIN   dagegen ist es keineswegs so, dass es überhaupt keine Handlung (Praxis) gebe.
    (Mit SEIN ist bei mir immer das ganzheitliche SEIN jenseits von Ego gemeint, ganzheitlich auch darin, dass wir hier nicht allein gottverwirklicht sondern ebenso menschverwirklicht sind!)

    Ich bin mir als Mensch nun BEWUSST***, dass im  Hier und Jetzt meines ego- und eigenwillenlosen  Da-SEINS nicht ich der Handelnde bin, sondern ES handelt durch mich. Wo das Ego aus Absicht, Motivation, Eigenwille gehandelt hat, geschieht die  Handlung nun aus sich SELBST heraus. ES oder "ICH" handelt immer noch, aber spontan. Wie Laotse sagt: Handeln ohne zu handeln.
    Ein ganz Heller könnte jetzt hohnlachen: Jahahaha  , das war ja schon immer so, auch als du noch egomotiviert warst, hat ES aus dir gehandelt, nur warst du dir dessen nicht bewußt....
    Jo, das habe ich auch schon mal gedacht,  g e d a c h t ! Und schnell wieder davon abgelassen... Ich weiß, dass ich nichts weiß.

    *** Das ist natürlich Blödsinn und wie so oft das Spiel meines Verstandes,  Dauer zu verleihen, was keine Dauer hat. Die Bewußtheit dessen, dass ich nicht der Handelnde bin, ist nurmehr ein Gedanke, eine Ge-Wußtheit, eine Erinnerung an die Be-Wußtmachung/Erkenntnis, die vor ca. 3 Jahren stattfand. Nachdem ich mir dessen bewußt wurde, verschwand die Erkenntnis wie alle anderen wieder im Orkus des Nichtwissens. Immer wieder falle ich drauf ein...





    Ikkyu sagt:

    "Übrigens „Hut ab“ vor dem Besitzer dieses Forums (Nitya) , der auch meine etwas kritischen Texte hier einstellt. Er hebt sich für mich sehr wohlwollend von all den „Lizzis“ und „Lolos“ ab, die mit Kritik nicht wirklich umgehen können."

    Ikkyu verwechselt Kritik mit herablassender besserwisserischer Arroganz, für die ich allerdings kein "Wohlwollen" zu zeigen bemüht bin. Vielleicht sollte sich Ikkyu seinerseits bemühen, mit "wirklicher" Kritik,  statt mit seinem üblichen dümmlich- blasierten Zen-Dünkel aufzuwarten.... hm? Dann klappts auch mit dem Nachbarn!

    Stimme aus dem Off:  Nitya vs. Ikkyu - Jepp, da ist der Konflikt schon vorprogrammiert: Cholerik & Schulmeisterei versus Stolz & Schulmeisterei.


    Gewahrsein

    Gewahrsein gründet sich auf Nichtwissen und Nichtwissen auf den Tod des Egos, d.h. der Desidentifikation mit dem Wissen der Welt -  sämtlichen angelernten und angelesenen Glaubenssätzen. Gewahrsein ist Denken mit dem Herzen. Öffnet sich das Herz(-chakra)  öffnet sich zugleich Gewahrsein.
    "Man sieht nur mit dem Herzen gut", sagte der kleine Prinz...


    Identifikation

    Man hat mich mal gefragt, warum ich in meinem Blog die Personen mit Namen nennen würde, wenns mir  doch nur um unpersönliche Wahrheiten ginge.
    Nun, erstens mal nenne ich niemals Klarnamen und zweitens benutze ich auch die (Nick)Namen auf überpersönliche Weise.
    Das Problem hast  DU, der Frager, der du nicht anders als auf persönliche Weise wahrnehmen kann - der DU mit den Leuten identifiziert bist,  die alles persönlich nehmen, weil sie wie DU mit ihren Meinungen, ihren Nicks  bzw. ihrem (spirituellen) Ego identifiziert sind.
    Der Mehrheit meiner Leser gehts m. E. eh nicht um die überpersönliche Wahrheit, sondern um die persönlichen Bezüge, um die Namen bzw.  um relative (pychologische) Wahrheiten.


    Augenhöhe

    Noch einmal:  Es gibt keine Demokratie auf der GEIST-Ebene. Es gibt keine Augenhöhe zwischen dem unbewußten und dem SELBSTverwirklichten Menschen. Es ist immer das Ego, was nach Augenhöhe dürstet.  Zwischen unerlöstem Ego und dem Wahren SELBST (erlöstes ICH): unendlicher Abstand.  Nicht ich - sondern das wahre SELBST "erhebt" bzw. ist erhaben über das Ego!
    Das Ego will auf Augenhöhe diskutieren.  Der Alte Adam will über die WAHRHEIT diskutieren, sie hinterfragen. Was aber im GeWAHRsein des SELBSTverwirklichten Menschen geschaut wird, kann niemals hinterfragt und deshalb auch nicht diskutiert werden. Es liegt in der Sache als solcher: Die WAHRHEIT stellt sich nicht zur Debatte!( ...und mich als Person zu hinterfragen, hieße für mich, deine Projektionen auf meine Person zu hinterfragen!) Das steht so felsenfest wie die "Kirche", die Christus auf dem "Felsen" des Gewahrseins  gebaut hat.
    Das Bedürfnis, mit mir auf Augenhöhe zu diskutieren, hat nichts mit mir zu tun, sondern beruht darauf, dass der Egomind  andere um so größer machen muß, um so kleiner er sich fühlt und vice versa.. Wer "Selbstüberhebung" auf mich projeziert,  traut sich selbst nicht zu, über sich hinauszuwachsen und projeziert diese Unfähigkeit auf mich als hybride Selbsterhöhung eines Superegos.




    Allmystery

    XY gehört offensichtlich zu der Sorte von militant-toleranten Befürwortern einer  "Neuen Weltordnung", die nicht zwischen Antisemitismus und Antizionismus unterscheiden können. Wie übrigens die gesamte Heilige Inquisition ---ähm... Moderation des Allmystery von dieser Gesinnung zuweilen massivst angekränkelt zu sein scheint,  verteidigt sie doch nicht selten die "Demokratie" mit intolerantem Ausschluß und Bestrafung aller vermutlich Andersgläubigen.
    Wie diese Gesinnung früher jeden als Dreckigen Kommunisten verdächtigt hat, so schiebt der politisch korrekte und stets empörungsbereite Gutmensch heute jeden, der nicht seiner moralitären Gesinnung entspricht, schnell in die rechte Ecke der Dreckigen Nazis. Das Allmystery-Forum ist ein Spiegelbild der Gesellschaft... die Intelligenzia hat sich ins Ausland abgesetzt... LOL!


    To whom it may concern...




    Holofeeling

    Da  meint jemand, es täte mir gut, die gesamte Ohrenbarung des Udo Pescher zu lesen.... dann könne ich ihn "erkennen"... den "Messias"!
    Ich muß niemand erkennen, es reicht völlig aus, mich selbst als Wahres SELBST/Messias zu erkennen. Und dieses  Erkennen nimmt keine Ende...
    Was die Ohrenbarung des U.P. angeht, hatte ich vor 2 Jahren mal kurz darin gelesen und Wahrheit in diesen wenigen Sätzen erkannt. Mehr brauchte ich nicht erkennen. Die Person U.P.s interessiert mich nämlich nicht.  In den Aussagen, in denen ich die  Wahrheit erkenne, erkenne ich den "Messias" bzw. mich. Mehr Aussagen brauche ich nicht. Ich erlaube mir kein Urteil über die Person U.P., sie wird mir um keinen Deut näher gerückt, wenn ich die ganze Ohrenbarung lese,  die Person U.P.  ist in der Ohrenbarung gar nicht anwesend. Warum also sollte ich...

    Warum sollte ich aus den gesammelten Wahrheiten eines anderen schöpfen, wenn ich aus mir selbst heraus schöpfe. Ich will und brauche nicht mehr Wissen als ich JETZT bekomme. Mein JETZT ist so erfüllt, dass es nichts weiterem mehr bedarf! Der U.P. mag mir ja vielleicht sehr sehr weit  vorausgegangen zu sein, nur: Ich will nicht " w i s s e n ", was er weiß.
    Nichts gegen die Ohrenbarungen des U.P., aber sie befriedigen vor allem die intellektuellen Bedürfnisse vieler Leute nach Wissen, (was mich wiederum daran zweifeln läßt, dass U.P. im Bewußtsein des Nichtwissens ist.)
    Nichts gegen den "Allmächtigen", aber auch der versucht seit Jahren unentwegt nichts anderes, als über Wissenvermittlung die Menschen zu "entglauben". Dabei beißt er sogar bei "Gott" auf Granit! LOL!

    http://www.foren4all.de/threads/37864-Die-Weltformel
    Aber ja, ich finde es durchaus richtig und gut, wenn man durch die Ohrenbarungen des U.P. einen neuen Zugang zur Lehre Christi findet. Die Kirchen haben uns ja die Tore zum Himmelreich verschlossen, statt sie uns zu öffnen...



    Weltklugheit  vs. Weisheit

    Ein großer Irrtum ist es zu glauben, dass ein SELBSTverwirklichter Mensch nicht nur an der Quelle der Ewigen Weisheit sitze, sondern auch an Weltklugheit gewonnen habe. Das Ich (=Welt)  funktioniert im Weltbetrieb nicht besser oder schlechter als zuvor. Es macht dieselben "Fehler" wie zuvor, der Unterschied : Es wertet die Fehler nicht als Fehler...LOL!
    Was ohne Fehler ist - das Unfehlbare - ist die im Fokus des Gewahrseins erkannte WAHRheit.

    Das Nichts

    ist deshalb das Nichts, weil du mit nichts mehr identifiziert bist. Solange du mit "deinem" Erwachen oder Erleuchtung, dem SELBSt/Gott - der Leere bzw. dem Nichts-Konzept identifiziert bist, bist du "Jemand". Ego.  Und genau diese Anhaftung hindert dich am letzten Durchbruch in die Freiheit.







    Es gibt eine Altersweisheit,

    die mehr auf Welt- und Lebensklugheit beruht denn auf Egoüberwindung.  Ebenso ist es mit der Heiterkeit. Nicht jeder alte Mensch mit dem Schalk in den Augen ist erleuchtet!

    Ein alter Ramana Maharshi, der in die Kamera lächelt... dieser gütige Augen-Blick... was soll das aussagen?!
    XY macht wie viele den Fehler, an Äußerlichkeiten den geistigen Zustand eines Menschen ablesen zu können. Das Lächeln des Buddha aber ist ein nach Innen gerichtetes Lächeln, das nach außen abstrahlen kann, aber nicht muß.  Von außen ist es nicht sichtbar, aus welcher Quelle das Lächeln eines alten Menschen stammt - aus der Ego- oder aus der Selbstzentrierung. Wer will da den Engel von dem Teufel unterscheiden?
    Ramana Maharshi  hat wie jeder Mensch verschiedene Gesichter, verschiedene  "Augen-Blicke", wie man unschwer nachguckeln kann...



    Nullzeit, Konstante, Variable

    Seit im Herbst 2011 der Neue Tag anbrach, ist viel Wasser den Jordan hinuntergeflossen. Nichts blieb wie es war. Alles, von dem ich dachte, ich hätte es nun für "immer", veränderte oder verschwand  mit der Zeit wieder. Der hohe Energielevel löste sich mit der Zeit  langsam wieder auf;  die damit verbundene  Körperhitze ging zurück, die körperlichen Beschwerlichkeiten kamen mehr oder weniger wieder und gingen aber auch wieder; ich werde wieder müde, mein Schlaf ist wieder "normal", ich träume auch wieder ganz normale Träume, allerdings sind es nur Bilder ohne emotionale Anhaftung, daher ist es selten, dass ich mich an einen Traum erinnere...  Nichts besonderes mehr - ich bin sozusagen wieder auf dem Boden angekommen.
    Das einzige, was konstant bleibt, ist die bewußte Anbindung an den Ursprung (Nullzeit) und dass mir auch im Schlaf ständig alle "Lichter aufgehen".
    Der Verstand will immer Dauer und Ewigkeit für das Vergängliche...



    Märchenstunde

    Nabhya und Patrick.  Ein Tanz mit Heilungspotential.  Es ist von großem Vorteil,  einen realen Menschen zu finden, mit und an dem man sich kathartisch "abarbeiten" kann. Ich selbst hatte keinen Menschen, dem ich derart vertraut hätte, ich hatte Gott bzw. meine Vorstellung von Gott - abgesehen davon, dass auch Nabhya und Patrick nur Vorstellungen von Nabhya und Patrick sind, LOL!... Märchenstunde halt, wie Patrick schreibt -  aber eine mit Potential.
    Lesens- und bedenkenswert!
    Autoren: Carmen K. Stern und Patrick Aigner
    Titel: Ohne Füsse, ohne Kopf? Das ist lustig. (Eine Verabredung)

    http://www.amazon.de/Ohne-F%C3%BC%C3%9Fe-ohne-Kopf-lustig/dp/3732232905




    Demut

    Die größte Demut ist im Anfängergeist, - im Nichtwissen, in dem ich nichts von Demut weiß. LOL!



    Jesus und Einstein

    Jenseits von Ego ist mir nichts mehr heilig. Die Heiligen Schriften, die Aussagen alter Meister - das alles hat seinen heiligen Nimbus verloren - nicht aber seinen Wert. Die Schriften, die Bibel offenbart sich mir nun in ihrer ganzen Fülle ohne dieses "offenmundige" numinose Erschauern, wie es früher der Fall war, als Offenbarungen noch seltene Ereignisse waren. Die Metaphern aller Heiligen Schriften werden in mir lebendig.
    Nein, ich lese schon lange nicht mehr in der Bibel oder anderen (spirituellen) Büchern, sehr selten, dass ich überhaupt in Büchern oder Magazinen lese. Was sich mir offenbart, kommt aus mir selbst.  Ich hatte die Bibel vor vielen Jahren sozusagen "gegessen", nun "stößt" bzw. geht sie mir aus sich SELBST heraus auf. Ein Satz taucht auf, eine Aussage Jesu usw... Oder ich stoße  im Internet darauf... Aber es ist völlig egal, ob es sich um  Bibel- oder Hui Neng-Zitate handelt - die lebendige WAHRHEIT der Worte offenbart sich mir jedem Fall. Sie leuchtet mir auf und ein. In der Brust. Im Herzen.
    "Nichts von heilig..." Das erinnert mich an eine Kollage von Einstein als Jesus oder Jesus als Einstein,  der seine berühmte Zunge rausstreckt und auf das rote Herz  in seiner Jesus-Brust zeigt. Früher fand ich dieses Bild von Jesus einfach nur kitschig, der Sinn ging mir nicht ein...  Dann gab es eine Zeit, da hätte ich diese Collage als ketzerisch und schändlich empfunden. Heute leuchtet mir ihr Sinn vollkommen ein: die Einheit von Herz und Kopf. Liebe und Erkenntnis. Wissen und Weisheit. Nichts von unheilig, nichts von heilig.  Aus allem leuchtet mir die WAHRHEIT.
    ES wahrheitet und einheitet... Advaita.


    Erwachen

    Warum nach dem Erwachen für viele Menschen  nichts "nachkommt". Weil sie sich angekommen wähnen und weil sie an ihrem Erwachenserlebnis hängen, kleben, haften, statt es zu vergessen und Platz für das Neue zu machen, das sich zeigen will.  Dass so manche von den Erwachten zu spirituellen Lehrern werden ist komisch & tragisch, denn damit verstärken sie m. E. die Anhaftung - das Hindernis, welches sie vom Weiterwachsen abhält.


    Arne Eckert 

    https://www.facebook.com/pages/Forum-Erleuchtung/481259251899646?fref=ts

    Es war wieder grandios im Olymp der "Erwachten" zu stehen,
    und das mentale rasseln selbsterhöhter Gladiatoren,
    in stiller Präsenz zu bezeugen.
    In der Idiotie des Geistes zu baden.
    In dem scheinbaren Unvereinbarkeit zwischen der Idee und dem Sein.

    Zwischen Impulsen, Mentalakrobatik und Absolutheit zu jonglieren.
    Im Auge des Sturms zu verschwinden
    und dann die Absurdheit des Versuches,
    das Unfassbare in kleine Schachteln zu verpacken.
    Die erste Anbindung an den großen Strom,
    für Erleuchtung zu halten,
    ignorant gegenüber der Kacke an der Hake.
    Denn es ist ja Niemand da!
    Die Psychosen und Bi-Polaren Störungen,
    auf der Bühne als Erweckung zu zelebrieren
    und ein dissoziiertes Ich für Ichlos haltend.
    Das clowneske Varieté westlicher Spiritualität,
    in ihrem evolutionären Prozess, zu bezeugen.
    Das papageienhaft Gebet der Einfachheit der Gegenwart,
    in einem stakkatohaften Wechselbad mit dem Versuch,
    eine bessere Erklärung zu finden.
    Die Verzweiflung der Opferrolle,
    in ihrer Ignoranz gegenüber ihrem Täterschaft,
    schmerzlich zu erfahren.

    Das unstillbare Verlangen des Geistes,
    den stillen Raum mit seiner Kacke voll zu schmieren
    und es als Kunstform zu schützen.
    Die unendliche Liebe in der Begegnung von Zwei zu feiern,
    trunken an Kontakt.

    Erschüttert von der Brillanz des göttlichen Regisseurs,
    die Bühne voller Unvollkommenheiten zu genießen,
    während das besserwisserische Denken,
    in dualistischen Grandiosität schwelgt,
    sich ständig beteuernd das es zwei nicht gibt.
    Ja, wahrlich Gott ist der größte Künstler,
    während sie selber, genau hier,
    im Sessel der Gegenwart,
    ewiglich mit sich selber kuschelt.
    (Arne Eckert)

    Zum Forum Erleuchtung 2014 kann ich mich nicht äußern, ich war nicht dabei - was  A. Eckert hier aber schreibt, trifft auf die Gesamtheit der spirituellen Szene zu, wie ich sie in den letzten 3 Jahren in den Foren/Netz erlebe.


    Mädäm Inkognitoh auf meiner Facebookseite zu Arne Eckerts Kommentar:

    Mädäm Incognitoh:  ha ha ha....und das ausgerechnet von Arne, er, der mit seiner aggressiven Persönlichkeitsstörung völlig hilf- und lieblos alle Andersdenkenden in Grund und Boden S C H R E I I I I I I I E T !!!.....so lustig dieses Schmierentheater - DANKE Monika - mal schaun wieviele Jahre dieser Zirkus noch geboten wird.

    ..... Hast du Arne mal von Angesicht zu Angesicht gegenübergestanden und erlebt, wie er mit Menschen umgeht, die ihn nicht als den großen Erleuchteten anerkennen? Nein hast du nicht, musst du auch nicht, da kannst du ganz bei dir nachschauen, du machst das genauso - wehe dem, der dich hinterfragt und nicht als das anerkennt, was du über dich glaubst, was du meinst, was bei dir WAHR sei.
    ...was Arne Ecker über das forum Erleuchtung sagt, ist nichts weiter als seine Art auszudrücken, was ihn persönlich ankackt und was er gerne anders hätte. Wobei er dann ja nichts mehr hätte, womit er sich in den Vordergrund schieben kann, wenn schon nicht als Erleuchteter in der Szene anerkannt dann wenigstens als TopBesserwisser.......das ist Schmierentheater, alles Atiütüden liebe Monika und es verwundert kaum, dass dir das gefällt - schmunzel.
    vorläufiges Zitatende
    (s.a. https://www.facebook.com/notes/monika-schulte/die-kacke-an-der-hacke-von-madam/700863840005088?pnref=lhc )

    Da Mädäm Incognitoh alias Paulette, Frau Normal, Paula Herzlicht, Kerstin P.  uva.  ihre Facebook-Kommentare auf meiner Seite stets fix wieder zu löschen pflegt, habe ich es mir angewöhnt, Kopien ihrer Beiträge zu speichern. Nicht wird vergessen, nichts fällt je durch die Maschen des Universums, so wie jedes Deiner Haare auf deinem Kopf gezählt sind, so sinds auch die Worte. Für jedes unserer "unnützen" Worte werden wir Rechenschaft ablegen müssen - das ist so wahr, wie alles, was in der Bibel steht.

    Fortsetzung folgt.
    Oder auch nicht...

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    Wenn Meister Eckhart


    von "bilderloser Weise" spricht, dann meint er damit wohl das bilderlose, vorstellungsfreie geistige Erkennen. Das bedeutet aber nicht, dass es jenseits von Ego keinerlei Vorstellungsbilder mehr gibt. Genauso, wie die Welt und die Dinge darin jenseits von Ego - in der (Bedeutungs-) Leere der Abwesenheit von Ego -  nicht einfach verschwinden, genauso wenig verschwinden sämtliche Vorstellungsbilder oder Gedanken. Es ist ganz einfach so, dass es niemanden - d.h. kein Ego gibt, das nach ihnen "greift" bzw. sich mit dem was in seinem Hirnkastl oder im scheinbaren Außen "erscheint", identifiziert. Wie schon einmal gesagt: die Vorstellungen reduzieren sich nur auf das allernotwendigste im praktischen diskursiv-konkreten Leben, derweil ich hauptsächlich vertikal angebunden bin, im geistigen Erkennens- oder Meditationsmodus.
    Der Egomind stellt sich vor, Desidentifikation von Ich und Welt (Ich=Welt!) hieße, dass das Ich verschwindet und mit ihm komplett die Welt und die Dinge darin. Nochmal: Die Leere, das Nichts zeigt sich darin, dass Ich ,Welt und die Dinge darin nur ihrer Bedeutung entleert sind. Ansonsten ist der Baum am Ende des Kreislaufs wieder ein Baum und der Berg wieder ein Berg - nichts Besonderes.
    Also wem die Welt und die Dinge darin vor seinen geöffneten Augen verschwinden, hat eine Halluzination, möglicherweise hast du dich so sehr mit einer vorgestellten Leere identifziert, dass du letztlich im Außen die Bilder siehst, die du bzw. der Egomind - sich in seiner Vorstellung von Leere vor-gestellt hast. Bei mir selbst hat es ziemlich lange gedauert, bis ich das verstand und mein Verstand Vernunft angenommen hatte. LOL! (So dachte ich ja auch einmal, mit dem Krankheitskonzept nicht mehr identifiziert zu sein, bedeute, fürderhin fürs ganze Leben von Krankheit verschont zu sein;  Pustekuchen! Was Krankheit bzw. div. Beschwerden angeht, habe ich in den letzten 2 Jahren die gegenteilige Erfahrung gemacht: Bronchitis (ging vorbei), Bandscheiben-Prolaps-Symptome  HWS (kommen und gehen)...  Was nicht wiederkam, waren die Herzbeschwerden. Der Blutdruck hatte sich bis vor kurzem auch ganz normalisiert. Seit kurzem entgleist er wieder zuweilen, ohne dass ich irgendwelchen Stress hätte. Kann die Kälte sein, Wintereinbruch... Das Wetter hat scheinbar auch wieder Einfluss auf den Körper.   Ansonsten bekümmern oder ängstigen mich die Symptome nicht, ich projeziere sie auch nicht visionär in die Zukunft, etwa so:  "Die Scheiße hört nie auf".)

    Wems übrigens vor der Leere graust, der graust sich nur vor seiner eigenen Vor-Stellung von Leere.
    Wenn die Dinge sind, wie sie wirklich sind, dann sind sie leer, bzw. bist DU leer.
    Die "Bilderlose Weise" des geistigen Erkennens  des Mystikers wurde m. E.in das radikale Bilderverbot des Islam ent-äußert; auch der protestantische Bildersturm gehört in diese Rubrik: Das Ego hält seine Vorstellungen von Gott und religiösen Dingen für wirklich und statt Bilder und Skulpturen als Metaphern zu sehen, betet der einfache Mind sie an.



    Annahme

    bedeutet immer Selbstannahme. Wer versucht, die Menschen, die "Welt", die Situation, in der er sich befindet, anzunehmen, nimmt quasi seine "Projektionen" und seine Interpretationen der Welt und den Dingen darin an. Selbstannahme aber wird ja eben dadurch bewirkt, dass Projektionen zurückgenommen werden!  Ich ist gleich Welt und wer sich selbst angenommen hat, hat auch die sog. Welt angenommen. Nur deshalb kann man seinen Nächsten so lieben wie sich selbst - in der Erkenntnis: Ich selbst bin der Nächste, weil es keine anderen gibt in der Erkenntnis des s ALL-EINs-SEINs. Und auch keine "Welt", wo  und weil sie hier überwunden ist AMEN.



    Durchsetzung


    Manche Menschen scheinen ja zu glauben, jenseits von Ego sei das Ich bzw. das Ego erst richtig schön stark und durchsetzungsfähig geworden. Fehlannahme.  Eine ständige Quelle meines Leidens war mir früher meine fehlende Durchsetzungskraft. Heute ist es nicht anders, nur dass das, was mir früher eine Schwäche, eine Not war, (weil transzendiert)  zur Tugend und ständigen Quelle der Freude geworden ist.

    Wenn sich das Wahre SELBST "durchgesetzt" hat, ist es absolut obsolet geworden, sich in den Dingen der Welt durchzusetzen. Nach weltlichen Maßstäben bin ich schwach und ohnmächtig. Wie früher kann ich(immer noch) machen, was ich will... Na ja, ein paar Einschränkungen hat es da schon auch gegeben, wenn ich an Herrn Kerl Allmächtig denke, da mußte ich ab und an mal eingreifen bzw. kurz&kräftig zubeißen, um Schlimmeres zu verhindern. Die Vernunft hat ja doch den Löffel nicht abgegeben jenseits von Ego... Wo es nötig ist,  Grenzen zu setzen, - v.a. bei selbst- und fremdschädigendem Verhalten -   d a s   habe ich im Gegensatz zu früher gelernt. Die männlichen Anteile zu befreien heißt also keineswegs, seine Durchsetzungskräfte zu mobilisieren! "Durchgesetzt" wird nur das, was dem Willen Gottes/Tao dient und das erreicht man mit Widerstandslosigkeit. Die männlichen Anteile machen sich eher in der Klarheit des Denkens und intellektueller Kraft u.a. bemerkbar - im GEIST und nicht in einem speziellen bemerkbaren Tun.

    In vielen Dingen bzw. Verhaltensweisen bin ich nicht anders als "vorher", ich bewerte sie nur nicht mehr mit gut oder schlecht, richtig oder falsch und schaffe mir dadurch auch keine guten oder schlechten Gefühle mehr.
    Aber nicht verwechseln: auch das simulierende Ego macht aus Nöten eine Tugend - immer dann, wenn es konditionierte, erziehungsbedingt andressierte Verhaltensweisen zur spirituellen Tugend stilisiert. Nehmen wir mal den Gehorsam. Ein Mensch, der beispielsweise ins Kloster geht und den sog. evangelischen Räten bzw. den Klosterregeln verpflichtet wird, verpflichtet sich auch zu absolutem Gehorsam gegenüber seinen Oberen. Für die Menschen, die noch nie in ihrem Leben aufbegehrt haben, deren Willen möglicherweise schon im Elternhaus früh gebrochen wurde, ist das kein Kunststück. Der erzwungene Gehorsam des Kindes gegenüber den Eltern wechselt nur das Objekt und setzt sich im Kloster nahtlos fort. Hier wird ganz offiziell aus Nöten eine Tugend gebastelt.
    Was bei solcherart infantiler Unterwerfung herauskommt, ist eine prärationale Spiritualität, wie sie Ken Wilber so schön beschrieben hat.

    Zwischen dem infantilen Gehorsam gegenüber Menschen und dem "SeinsGehorsam" , dem Fließen mit dem Willen Gottes (Tao), dem Gesetz im eigenen Herzen -  unendlicher Abstand.

    Um mal eines klarzustellen, Frau X.: Ken Wilber war nicht der "Erfinder" der prärationalen Spiritualität, sowenig wie C.G. Jung der Erfinder der Schattenarbeit war, wie manche Leute offensichtlich meinen. Sie fanden nur ein anderes Wort, einen quasi wissenschaftlichen Terminus gegenüber den üblichen religiösen Begriffen wie beispielsweise die christliche Selbsterforschung für Schattenarbeit. Oder Gewissenserforschung, Begriffe, die bei konkreter Anwendung allerdings schwarzchristlich entartet sind und zu selbstquälerischen Folterwerkzeugen wurden und auch heute noch werden können...




    Offenbarung

    Was sich jenseits von Ego von innen heraus offenbart,  ist u.a. auch meine ganze Lebensgeschichte, die Bedeutung meines Handelns, diese lückenlose Stimmigkeit in allem, was mir scheinbar geschah...  Es ist schon paradox: wo sich  von außen, vom Ich aus gesehen das Leben als völlig sinn und zwecklos darstellt, bekommt es von innen heraus einen höheren Sinn. Noch paradoxer ist's, weil die Geschichte des Ich sich nie ereignet hat! Scheinbar.



    Was ist Wahrheit?


    Das Schwert der Unterscheidung scheidet das WAHRE vom Unwahren. Das WAHRE ist die absolute Wahrheit, wie ich sie aus mir SELBST heraus erkenne.


    Ich glaube, das Problem ist für jeden spirituellen Sucher, dass man dazu neigt,  unter dem "Unwahren" das gesamte "Duale System" zu verstehen,  - die Materie, Natur, die Vergänglichkeit, die Zeit - das Werden. In dieser Sicht ist das WAHRE dann das SEIN als Reines Bewußtsein/Spirit und das Unwahre ist die Verpackung, der Körper, die Materie -  das Werden.

    So - und hier kommt der Verstand nicht weiter! Weil das SEIN und das WERDEN nichts Getrenntes ist, wie die Sprache es immer wieder vortäuscht, kommt man mit dem Denken nicht weiter. Tilt!  Sein und Werden sind in meiner Erkenntnis keine Gegensätze, sondern EINS. Wie Leere und Fülle - was eh nur ein anderes Synonym ist für das EINE.
    Weil man in allen patriarchalen Religionen das Vergängliche als das Unwahre angesehen hat, konnte das Patriarchat die weibliche Seite Gottes, die  Göttin ins Exil schicken. Die Weltverachtung, die daraus resultierte, dass man das Werden aus dem Sein entfernt hat,  hat den Planeten Erde, den Garten der Natur verwüstet.  Die Verachtung für das Weibliche, für die Frauen ist Ausdruck der Verachtung für das Menschsein an sich.
    Unwahr aber ist nicht die Welt an sich, sondern das falsche Ich, welches sich auf Kosten der Natur, auf Kosten des Weiblichen eine falsche künstliche Ersatzwelt geschaffen hat! Die Welt als unser gesellschaftliches System... Noch eine Stufe höher ist aus nondualer Sicht das Unwahre das dualistische Gut&Böse-Denken...
    Die Wahrheit läßt sich also nicht dingfest machen! Auch die relative (personale)Wahrheit ist nicht das Unwahre, wie man häufig zu glauben scheint...und wie auch ich wohl einmal glaubte.... und wie die Pseudo-Advaitiis immer noch glauben.
    Es ist total bekloppelt: Das, was ich in der Letztgültigen Erkenntnis als WAHRHEIT erkannt hatte: dass meine Person, meine Geschichte nie wirklich geschehen und alles nur Maya ist - auch das ist nicht das Unwahre! Sakrefitz - die Illusion ist so WAHR, wie ich hier stehe, LOLOLOLLLL!
    Und hier hat sich die Katze einmal mehr in den Schwanz gebissen. Nichts geht mehr. Was bleibt? Lachen.


    Bilderlos?

    Gerade schrieb ich irgendwo in einem Kommentar: Mein Bewußtsein ist "bilderlos" ....LOLOLOL... immer derselbe Fehler...
    Auf "Bilderlose Weise" zu erkennen, bedeutet keineswegs, dass die Bilder gänzlich verschwunden sind!  Genauso wenig die Dinge, die Materie, der Körper nicht verschwindet, genauso wenig verschwinden die Bilder, die Vor-Stellungen, die sich ständig von neuem bilden. Der Unterschied ist: die Bilder kommen, aber sie sind leer, d.h. sie haben keine Wirkkraft und Bedeutung -  ich hafte nicht an ihnen, bin nicht identifziert.
    Das Bildermachen hat sich dennoch reduziert. Es ist z.B. unmöglich, mir wie früher Wunschbilder zu machen, die in  Zukunft oder Vergangenheit gerichtet ist.
    Bilderlos zu erkennen, bedeutet, dass (geistige) Erkenntnis nicht aus dem bildermachendem diskursivem Verstand, sondern aus der bilderlosen vertikalen Quelle sprudelt. Verdammt - Hab ichs doch endlich auf den Punkt gebracht, LOL!


    Kritik

    Mit allem, was die Leute an Kritik gegen mich vorbringen, zeigen sie mir, wie und auf welche Art sie sich selbst begrenzen. (Ich rede immer ganz bewußt von den "Leuten" - zum Menschen muß man nämlich erst einmal reifen!)


    Wahrheit


    Ich definiere: Die absolute Wahrheit kann nicht gewußt, sondern nur im GEISTE resp. Gewahrsein erkannt werden. Jede Wahrheit, die ich so aus mir SELBST heraus erkenne, ist absolut. Die absolute Wahrheit ist nicht vermittel- oder übertragbar, weil sie "vertikal" ist - auf die dual-horizontale Ebene des Egominds heruntergeholt kann sie nur gewußt oder geglaubt werden. Sie erhält ihren Absolutheitsanspruch dadurch, dass sie  der Quelle, dem Ursprung entspringt. Sie ist rein subjektiv und läßt sich daher nicht missionieren. Wer mir also glaubt, ist selber schuld, weil er sich mit diesem Glauben einen neuen Glaubenssatz gebastelt hat.



    Größenwahn

    Meine SELBSTgewissheit, aus der heraus ich aus mir SELBST heraus definiere, was WIRKLICHKEIT und WAHRHEIT ist, wird mir u.a. von einigen Spiritanten als Größenwahn ausgelegt was ich im übrigen gut verstehen kann, denn ich bin durchaus (wieder) in der Lage, mich bzw. meine Äußerungen "von aussen" - aus der Sicht des Egos - zu betrachten...
    Aber es ist nun mal so und kann nicht anders sein:  Jeder Mensch, der den Sprung ins Jenseits getan hat, hat den Buddha getötet bzw. ist in der Einheit, er ist "gleichzeitig mit Christus" (Kierkegaard) und bedarf keiner äußeren Meister mehr, er bedarf keines Menschen mehr, der für ihn definiert, was wahr und was wirklich ist. Er ist Meister seines Lebens und aus sich SELBST heraus zur einzigen Autorität, zum einzigen Maßstab geworden. Die Welt von innen heraus zu erkennen, bedeutet sie neu zu "erfinden". Siehe, ich mache alles neu, sagt Jesus (als das Wahre SELBST).
    Und so definiere ich mich selbst:
    Ich habe mein Lebensziel erreicht, d.h., ich bin ein Meister - ich bin der Meister meines Lebens,  - des Lebens, was ICH selber BIN - was aber nicht heißt, die Kontrolle über mein Leben zu haben. Meister zu sein bedeutet für mich auch nicht, Jünger/Anhänger zu haben (brauchen)  oder zu lehren und Satsangs zu geben. Für mich ist die Welt und der Mensch darin  - Menschen, die mir im konkreten Hier und Jetzt konkret begegnen weder belehrens- noch verbesserungswürdig. Alles, was ich tue, tu ich in REINER SELBSTbezüglichkeit aus mir und für mich SELBST. "Lernend-lehrend". (Nichtzwei/Advaita)  Keine Absicht, keine Motivation, irgendetwas zu bewirken. Reine Freude.



    Jeder ist ein  Djihadist

    Was mir immer übelaufstößt, ist, wie es auch in diesem  Video nahegelegt wird ist   die Annahme, dass das Böse bekämpft werden müsse.
    Nochmal in aller Deutlichkeit: Der Teufel oder das sog. Böse wird auf dem spirituellen Weg in Liebe angenommen und in einen  "Engel" umgewandelt. Das Böse ist nämlich nicht böse aus sich selbst heraus, sondern das Böse ist das Gute, welches in den Schatten verdrängt wurde, weil es  Papa und Mama und allgemeingesellschaftlich nicht akzeptable war. Dort - im Exil, ins Unbewußte abgeschoben ist das Gute böse geworden!

    Wer das Böse bekämpft, befindet sich immer noch im Gut&Böse-Modus, d.h. er ist nicht anders als die Gotteskrieger der Isis oder die Schergen der Inquisition. Wenn z.B. Coppakiller die Leute "schrumpft" tut er nichts anderes als die Gotteskrieger der ISIS, wenn sie Köpfe abschlagen -  "schrumpfen".

    Jeder ist also ein Djihadist, der das Böse bekämpft. Der User Coppakiller sowie die Milizen der  ISIS bekämpfen in der äußeren Welt das Böse, was sie in sich selbst nicht wahrnehmen. Das hat bisher jede exoterische Religion getan, die vergessen hat, dass das Reich Gottes nicht von dieser Welt, sondern in dir, in deiner Mitte ist. Und so bekämpft ein jeder dieser Djihadisten sich selbst in dem Bösen, was er bekämpft bzw. "schrumpft".
    Dass man das Böse in sich selbst auf die gleiche kriegerische und lieblose Art  bekämpft hat eine lange religiöse Tradition. Auch und besonders die christliche Askese und ihre sado-masochistischen Auswüchse... die sich selbst geißelnden Flagellanten... Fasten bis zum Koma, Triebverzicht bis zum Wahnsinn...
    Auf dem spirituellen Weg, in den Schattenprozessen wirst du mit deinen Dämonen konfrontiert und wenn du sie nicht umwandelst, verfolgst du sie in dir selbst und in den anderen Menschen.
    Annahme: Man soll aber bitte bitte bitte  nicht den Fehler machen, das Böse, was man an anderen Menschen bemerkt in Liebe anzunehmen, - es geht bei der Annahme primär immer nur um dich selbst, niemals um andere. Es ist so, dass du, wenn du dich selbst annimmst, im selben Zuge auch die anderen annimmst. Selbst- und Nächstenliebe sind EINS. ES geht nicht darum, anderen ihr sog. Böses zu vergeben, sondern dein sog. Böses liebevoll anzunehmen. Es geht immer um Selbstannahme,  Selbstvergebung, Selbstliebe.
    Wer als spirituelle Ersterfahrung die Erfahrung der Kosmischen Liebe gemacht hat, der neigt dazu, im ersten Liebesrausch unterschiedslos alle Menschen zu lieben und  allen vergeben zu wollen, die ihm jemals Böses getan haben. Das scheint im ersten Moment auch zu klappen. Das Problem ist nur, dass man irgendwann wieder runterkommt, der Rückfall ins Ego ist vorprogrammiert. Eine temporäre spirituelle Erfahrung kann dich nämlich nicht total und auf Dauer verwandeln, das kann erst der "alchimistische Prozess" der Schattenintegration und Individuation.
    (Kommentar zu einem Video im Allmystery-Forum)



    Xaver Naidoo im Kreuzfeuer?

    So lese ich im Netz http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/xavier-naidoo-pop-saenger-richtet-sich-an-verschwoerer-klientel-a-995909.html -
    und ich gehe mal kurz nach Naidoo goockeln und sehe, dass der u.a. mit seinem Song  "Wo sind sie jetzt?" ganz schwer Staub aufwirbelt. Und ja, diese öffentliche Reaktion auf diesen Text ist wirklich beängstigend! Darin Volksverhetzung und Homophobie zu lesen, zeugt  einmal mehr von dieser allzugutmenschlichen moralitären Intoleranz, die - als Toleranz verkleidet -  u.a. alles in die rechte Ecke schiebt, was nicht ihrer Auffassung von Toleranz entspricht oder politisch correkt ist...  die Sorte GutMenschen, die Antisemitismus nicht von Antizionismus unterscheiden können, was wiederum auf der Täter-Opfer-Konfusion beruht. Dass es natürlich rechte wie linke Schwulenfeinde  gibt, die sich durch den Text angesprochen fühlen oder rechte und linke Saubermänner, die darin Schwulenhetze erkennen wollen, bleibt unberücksichtigt.


    Wie ich diesen Text jedoch interpretiere, handelt er nicht von Schwulen, sondern von Kinderschändern, Pädophilen..eine wahrlich spektakuläre Inszenierung von Betroffenheit und Empörung... die Anspielung auf Schwarze Messen (?) oder Rituale , in denen Kinder geschlachtet werdenm ist  ziemlich apokalyptisch-verschwörungstheoretisch angehaucht.  Insofern darf man sich im spirituellen Kontext gesehen, schon ein wenig Sorgen um den momentanen Geisteszustand von Naidoo machen.  Wie jeder rebellische Systemkritiker (und auch jeder Gotteskrieger) verlagert und projeziert der Jesus-Freak das System und die Verschwörung/Apokalypse nach außen,  - besonders in den Lieblingsfeind USA - statt es in sich selbst als seine Konditionierung und Prägung zu erkennen. Der Heilige Krieg findet innen statt. Und so lange er diesen Kampf nicht innen gekämpft hat oder kämpft, hat er sich SELBST bzw. Christus noch nicht gefunden und dürfte daher nicht im Namen Jesu (als Symbol für unser Wahres SELBST) missionieren und den Weltenretter spielen.

    Das ist aus spiritueller Sicht deshalb gefährlich, weil voll rechtschaffenheitsvirusverdächtig und wohin das führt, wußte schon der alte Laotse, LOL!
    Naidoo gibt sich unparteisch, dennoch: Ziemlich blauäugig und gefährlich,  die NPD  als "gleichwertige Systemkritiker" zu sehen...  Hitler, Robbespierre, Mao Tse Tung usw.   - alle Diktatoren waren systemkritische Revolutionäre,  bevor sie die Macht übernahmen.
    Noch gefährlicher, Jesus als Vorbild anzuführen,  - der große Irrtum vieler Weltverbesserer - denn Jesus war und ist (als unser Wahres SELBST) weder ein Sozialreformer noch ein Systemkritiker! Die Botschaft Jesu resp. unseres Wahren SELBST bringt nicht den äußeren Weltfrieden sondern den inneren Herzensfrieden. Das Reich Jesu ist  n i c h t  von dieser Welt, Herr Ernsthaft,  - als Christ solltest du mir fröhlicher aussehen!

    Fazit: Ich finde diesen SongText beschissen unreflektiert und reißerisch. Ich habe den Verdacht, dass dieses Reißerische und Fragwürdige eine Strategie sein könnte, um  Aufsehen zu erregen wie ich Naidoo auch verdächtige, das Christentum strategisch einzusetzen... Möglicherweise ist er mit der Figur Jesus Ch. so sehr fehlidentifiziert, dass man sich zu recht fragt....


    http://www.songtextemania.com/wo_sind_sie_jetzt_songtext_xavas.html



    Spiritueller Narzissmus


    Der Spiri-Narzisst fragt: Hast du dir mal üerblegt ob diese seelen gerade deshalb deine nähe suchen weil sie dir gelegenheit geben wollen endlich einmal liebevoll, nährend, beschützend und gütig zu sein? die zeit deiner haudraufmentalität scheint sich dem ende nähern zu wollen.
    Antwort: Es steht dir nicht an, zu beurteilen, was bei mir ansteht,
    Der Narzisst:  und wiso glaubst du dann daß es bei dir ansteht zu beurteilen was bei anderen ansteht?

    Diese Frage ist eine typische Frage, wie sie vor allem von einem eingefleischten (liebestollen!) Narzissten gestellt wird, der außengesteuert und autoritätshörig wie er ist, niemandem eine menschliche Qualifikation zutraut, wenn sie nicht mit einem staatlichen Diplom ausgezeichnet ist.


    Der spirituelle Narzisst hält seine Beurteilungen über Menschen für besser als die Beurteilungen anderer Leute über andere Menschen. Was er bei anderen Menschen Urteil/Wertung,  mindfuck und illusionäre Vorstellung nennt, gilt nicht für seine Äusserungen über andere.
    Es ist insbesondere der Narzisst, der mit Vorliebe die nondualen Wahrheiten auf die dual-personale Ebene herunterzerrt, um Mores zu lehren.
    Aber horsch, liebe, allzuherzensliebe Frau X: : Nonduale Wahrheiten sind  nur Wahrheiten für den, der sie selbst auf geistige Weise erkannt hat. Und jetzt kommts noch dicker: Nehmen wir mal an, diese Wahrheit/Erkenntnis - dass alles Denken nur Vorstellung und Mindfuck sei -  wäre dir  tatsächlich einmal aufgeLEUCHTET  und nicht einfach nur von anderen ausgeborgt, dann wäre es verfixt noch mal immer noch so, als ob sie geborgt wäre, denn der Verstand hätte in diesem Fall sofort ein Missionsprojekt draus gemacht, ein Konzept. Das macht der Egomind nämlich in jedem Fall,   ob angelesen oder tatsächlich auf geistige Weise erkannt. Erst wenn man über den Jordan ist, ist der Egomind samt seiner Konzeptverhaftung tot. Bis es soweit ist, sollte man über das, worüber man nicht reden kann, am besten schweigen.


    Arno Gruen

    "Wir werden als Originale geboren und sterben als Kopien."
    Der Autor ist absolut lesenswert und hilfreich bei der Suche nach Gott/SELBST. Vor allem der Titel: Der Verrat am Selbst


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    Neutralität

    Kann man Neutralität sprachlich ausdrücken, an anderen Menschen wahrnehmen? Ich glaube nicht. Niemand kann m. E. Neutralität (=Gewahrsein) bemerken. Die neutrale Wahrnehmung ist etwas anderes als nur sachliche Objektivität, wie sie dem Egomind zu eigen ist. Die Neutralität des Gewahrseins bildet sich durch Gleichmut und Unterschiedslosigkeit, Absichtlosigkeit, Wertungslosigkeit  - LEERE, NICHTS  - genaugenommen kann man das Nichts und die Leere nicht ausdrücken, solange man mit anderen Menschen kommunizieren will.
    Ich kommuniziere aber, ich bewege mich mit den Menschen auf der Ebene, wie sie mir begegnen. Ich mache (scheinbar!) Unterschiede,  urteile und werte, d.h. ich sage mitunter ganz wie früher auch: Das gefällt mir, das ist interessant, das ist gut gemacht, du siehst hübsch aus...  Das sind alles Wertungen bzw. Urteile. Rein äußerlich betrachtet verhalte ich mich also keineswegs neutral.
    "Angewandte" Neutralität hiesse, ganz die Klappe zu halten. Weil Kommunikation aber Spass macht,  tue ich so als ob und bin mir dabei  allem, was ich tue, voll bewußt. Ich kann im Grunde tun und sagen, was ich will, eben weil ich mir BEWUSST bin, was ich tue und mir bewußt bin, dass ich mit meinem Tun und Sagen nicht identifiziert bin.


    Die Seitenaufrufe
    meines blogs haben sich in letzter Zeit fast verdoppelt. Die meisten Seitenaufrufe kommen aus der Ukraine. 




    Das Kreuz

    Advaita-Nichtzwei ist nichts anderes als Erkennen der Einheit der Gegensätze. Was darüber hinausgeht ist weder denkbar noch erfahrbar. Das Auge kann sich nicht selber sehen, deshalb ist es auch nicht möglich, "Gott von Angesicht zu Angesicht zu sehen", was m. E. dasselbe bedeutet.   Wieso eigentlich sollte man Gott von Angesicht zu Angesicht sehen, wenn man im Hierosgamos die Gotteinung vollzogen hat, anders gesagt, wenn die Trennung überwunden und sich in mir die Einheit von Gott und Mensch enthüllt hat? Das wäre ja ein Rückfall in die "Du"-alität. Gott würde mir damit ja wieder zu einem persönlichen Gott, zu einem Du. Neuerliche Trennung!

    Jetzt  e r l e b e   ich mein Sein als ein dynamisches Sein, es ist Ruhe  u n d  Bewegung, es ist das Zentrum des Zyklons  u n d  die Peripherie   - u n d  das Erkennen der Einheit von Ruhe und Bewegung.  Mein Bewußtsein ist ein ständiger Wechsel aus dem vertikalen höheren "Denken" bzw. Erkennen aus der Anbindung an den Ursprung und der horizontalen raumzeitgebundenen diskursiven Denke der Ratio und des praktischen Alltagsbewußtseins. Symbol dafür ist das Kreuz.
    Im christlichen Kreuz versinnbildlicht sich für mich vorrangig die Metapher, den "Himmel auf die Erde zu holen": was im GEISTE der WAHRHEIT erkannt wird, wird vom (geläuterten befreiten) Verstand verarbeitet, d.h. in Worte, in Mitteilung übersetzt. Das muss so sein, auch wenn erkannt wird, dass die absolute Wahrheit durch das Fassen  in Worte nicht mehr absolut ist, sondern zur relativen Wahrheit wird.

    Das christliche Kreuz ist Symbol für dynamisches Geschehen des Bewußtseins und kein Substantiv. Das Kreuz verbt sozusagen. Und darin ist unaufhörliches Erkennen, Vereinheitlichen. Bewußtseinsentwicklung bzw. Integration hört niemals auf. Es einheitet. Integriert wird alles, was erkannt wird bzw. was sich enthüllt im Gewahrseinsfokus.

    Das christliche Kreuz sehe ich weniger als ein Symbol für das Leiden Christi, denn ein Sinnbild für die Auferstehung Christi/Wahres Selbst.  Vollkommenheit.


    Selbsttäuschung



    "Ich lasse mir nichts mehr gefallen", las ich einmal von einer Person, die sich erleuchtet dünkt.  Wer sich nichts mehr gefallen läßt, ist aber nicht zu sich SELBST erwacht, sondern zu seinem Ich.  Es handelt sich nämlich bei dieser "Drohung" um eine Absichtserklärung, da wird ein Prinzip aufgestellt.  Prinzipien haben es an sich, in die Zukunft ausgedehnt zu werden. Wer zu sich SELBST erwacht ist, bzw. tatsächlich erleuchtet ist, dem ist eine solche Aussage gar nicht möglich. Der hält beide Wangen hin, weil: wo kein Ego ist, besteht grundsätzlich auch keine Notwendigkeit, sich zu wehren. Nur wer sich getroffen und angegriffen fühlt, wehrt sich.  Es ist grundsätzlich nichts verkehrtes daran, sich zu wehren, man sollte sich nur dessen bewußt sein, wer oder was das ist, was sich wehren muss.




    Magie



    Da gibt es die weiße und die schwarze Magie  - Magier, die destruktives oder konstruktives Wissen vermitteln. Im alten Testament war man nicht grundsätzlich gegen Zauberei und Magie eingestellt, sondern nur gegen ihren unauthorisierte Anwendung bzw. Mißbrauch. (Autorisiert waren nur Priester und Propheten).
    Jesus war kein Magier, er war ein Heiler, ein Therapeut, der tief in die menschliche Psyche sehen konnte. Seine Wunder waren Wunder der Heilung und sind immer metaphorisch, mystisch bzw. tiefenpsychologisch zu deuten,  - niemals buchstabengetreu. Christus ist Symbol für unser Wahres SELBST. In Christus als unserem Wahren SELBST wird die weiße und die schwarze Magie transzendiert. Infolge wird Magie und Mystik als EINS erkannt. Christus ist das Alpha und das Omega. Christus ist der Narr der Tarotkarte 0.
    Alpha: In Adam - dem Ich auf dem Weg in und durch die Welt - ist das Wahre Selbst/Christus verhüllt.
    Omega: Der Kreis hat sich geschlossen. Im Adam Kadmos wird  am Ende des Weges Christus offenbar.




    Liebe

    Wenn die Liebe nicht der Wahrheit verpflichtet ist, ist es keine LIEBE. Die LIEBE ist ein zweischneidiges Schwert, Yin und Yang - Yang deckt auf und Yin deckt gnädig zu.


    Paradox

    Nichtwissen: Die lebendige WAHRHEIT stirbt, wenn sie  in tote Buchstaben gefasst wird. Das bedeutet aber nicht, dass man über die WAHRHEIT zu schweigen habe, wie man vielleicht glauben mag. Der Verstand ist gezwungen, in Worte zu fassen, was erlebt und erfahren wird und der Bodhisattva-Aspekt, wie ich ihn verstehe, kann nicht anders, als Mitteilung zu machen - d.h. er bringt den Himmel auf die Erde. Auch wenn es nur Worte sind - dem, der ein offenes Herz hat, wird sich der Sinn enthüllen.




    Gefühle

    Nur wer mit seinem Denken, Fühlen, Empfindung und Intuition in Kontakt ist, weiß, was richtig und falsch ist. Der "Neo-Gläubige" weiß zwar mit dem Verstand, dass es richtig und falsch nicht gibt, geistig erkannt und transzendiert hat er die Gegensätze allerdings nicht.


    Auch XY mißbraucht die nonduale Wahrheit, dass die Person keine Wirklichkeit hat, sondern nur Vorstellung ist,  als eine moralische Waffe auf der personal-dualen  Ebene. Das, was andere tun, ist falsche Vorstellung, was sie hingegen tut, ist richtig. Dass ihre Abwehr und Abneigung ebenfalls auf Vor-Stellung und Vor-Urteil beruhen, ist ihr nicht bewußt. So viele glauben, im neutralen GeWAHRsein zu sein, dabei projezieren sie nur ihre verzerrte Wahrnehmung.

    Menschen, die nicht in Kontakt mit ihren authentischen  Gefühlen sind innerlich leer. Auch diese Leere wird leicht mit der Leere der Abwesenheit von Ego verwechselt.




    Absolute Wahrheit

    Die WAHRHEIT ist absolut, die im Herzen aufleuchtet resp. im Gewahrsein erkannt wird. Auch wenn diese WAHRHEIT nur Aspekt, Stückwerk ist, ist dieses Stückwert zwar nicht in quantitativen Sinn, wohl aber in qualitativen Sinne absolut.
    Der Egomind stellt sich unter Absolut eine quantitative Größe vor, z.B. "Alles, was ist", wobei "Alles, was ist" auf seiner Vorstellung beruht, z.B. auf der Vorstellung eines Kosmos mit allen Dingen darin.

    XY  ist auch einer der vielen, die sich von der Wahrheit denunziert fühlen. Kein Kontakt zu seinen Gefühlen. Er benutzt ein zahlensymbolisches System, offenbar um die geschriebenen Worte anderer zu prüfen, wobei er aber durch seine Auslegungen nur seine Vorurteile und Erwartungen bestätigt. (Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer.)
    Angst vor "zersetzendem" Chaos. Kein Vertrauen in sich selbst, braucht deshalb "Systeme". Fühlt sich schnell "geschrumpft", daher unablässig bemüht, andere zu "schrumpfen".



    Aus Nityas Blog

    Zitatanfang: FredoO: Gestern las ich einen Text von Jaya Nagarkatti, der Tochter von Ramesh Balsekar, in dem ich einen, wie ich finde, recht feinen Bezug zu diesem Thema erwähnt fand.
    Sie schrieb über drei Fragen, die Ihren Vater zeitlebens interessierten.
    1. was ist Erleuchtung / Erwachen ?
    2. was wird E/E für mein restliches Leben bewirken ?
    3. wie kann E/E mein tägliches Leben erleichtern.
    Ich war anfangs etwas irritiert, da es so gar nicht “advaitisch” klang, sondern 2 und 3 eher (selbst-)therapeutisch ! Zitatende


    Wie merkwürdig, aber auch bezeichnend, dass niemand die richtigen Schlüsse aus diesen Fragen zieht -  dass sich keiner irritiert darüber zeigt dass Ramesh B. sich ein ganzes Leben lang überhaupt mit solchen Fragen beschäftigen mußte - Fragen die nicht nur ein ausgeprägtes Nützlichkeitsdenken verraten, sondern eben auch zukunftsbezogen sind! Solche Fragen stellt sich ein spirit. Greenhorn, ein bloody Beginner. Wenn dies tatsächlich der Wahrheit entspricht, dann war Ramesh Balsekar weder erwacht noch erleuchtet. Mit solchen lebenslangen (!)  Fragestellungen hätte er sich als spirit. Meister total disqualifiziert. Solche Fragen kann sich nur ein tief schlafender Egomind ausdenken, der nach Bedeutung, Sinn, Nutzen und Zweckdienlichkeit für etwas sucht, was sich jeder Nutzanwendung entzieht -  GEIST.

    Für den, der endgültige Befreiung erlangt hat, für den, der im Gewahrsein (Nichtwissen) des JETZT ruht, haben sich diese Fragen komplett erledigt.
    Nachdem, was ich bis jetzt von R. Balsekar gelesen habe, kann nicht mal ich diesen Schmarrn glauben. Zugunsten Balsekars bin ich geneigt, anzunehmen, dass die Tochter sich unglücklich ausgedrückt hat. Zumindest traue ich R. Balsekar  - wenn auch keine endgültige Befreiung - soviel Gewahrsein zu, dass er das Nützlichkeitsdenken des Egos in Frage gestellt hätte und die Erkenntnis , wie "unnütz" die ganze Fragestellung ist..




    Abwehr

    Für mich sieht es grad so aus, als ob den vielen Westlern, die zum Buddhismus konvertieren, die Lehren des Buddhismus nur der Abwehr von Individuation/Schattenintegration dienen. Wo die Heilung der Persönlichkeit keinen Stellenwert hat, dient sie der psychol. Abwehr. (Verdrängung, RAtionalisierung und die ganze Palette der Abwehrmechanismen) Ich weiss jetzt zwar nicht, was der Buddhismus von Individuation und Integration hält, aber bislang ist mir noch keiner begegnet, der sich dafür ausgesprochen hätte -  im Gegenteil.




    Vernichtungswillen?

    Der Text von Arne Eckert über das Forum Erleuchtung 2014  hat bei XY voll ins Schwarze getroffen und damit sämtliche Dämonen mobilisiert erst gegen Arne E. dann gegen mich, weil ich mit diesem Text konform gehe (was die gesamte spirituelle Szene angeht)  und ebenfalls nie müde werde, daraufhinzuweisen, dass Neurose oft aus der Not eine Tugend macht und sich als Erleuchtung verkleidet. Eine Wahrheit, von der sie sich XY zutiefst angegriffen und getroffen fühlt -  in der sie nichts als destruktiven und aggressiven Vernichtungswillen sieht.
    Sie erkennt nicht, dass alles was hier  "vernichtet" oder angegriffen wird, ihre Illusionen bzw. Projektionen sind - unsere "Dämonen"...
    Man kann grundsätzlich davon ausgehen, dass der Mensch, der sein spirituelles Konzept/Ego mit derart kombattanten Abwehrreaktionen  verteidigen muß, wie man es bei XY immer wieder sieht, sein spirituelles Haus auf Sand gebaut hat, egal wie schön die Fassade auch bei Sonnenschein zuweilen blitzen mag.



    Ganz gewöhnlich

    Wenn der Baum wieder zum Baum und der Berg zum Berg geworden ist, ist man wieder ein ganz gewöhnlicher Mensch und das Bewußtsein ist das ganz normale Alltagsbewußtsein - liest man häufig in spirituellen Kontexten.  Das stimmt. Was nicht stimmt, ist aber allein schon diese Eindeutigkeit, mit der man so etwas behauptet. Denn es stimmt auch wieder nicht.  Denn wie kannst du jenseits von Ego noch ein  normaler, d.h. normopathischer Mensch sein? Mit gewöhnlich ist m. E. schlicht und einfach gemeint, dass du dich wie ein gewöhnlicher, d.h. normaler Mensch  v e r h ä l t s t .
    Du trägst deine Spiritualität nicht mehr nach außen, indem du dich spirituell stilisierst in Kleidung und Verhalten, um der Welt zu zeigen, wes Geistes Kind du bist. Das alles gehört zu den eitlen Besonderheiten.
    Du fällst nicht mehr aus dem gesell. Rahmen, du verhältst dich nicht mehr rebellisch und unangepasst, weil du dich von gesellschaftlichen Zwängen befreien willst,  sondern wo du Erlösung und Befreiung/Moksha erfahren hast, ist  die Anpassung an gesellschaftliche Gepflogenheiten überhaupt kein Problem mehr.Die innere Freiheit tut als ob, sie passt sich (wieder) an -  in der Welt, aber nicht  v o n  der Welt  kann sie sich deshalb freudig bzw. widerstandslos anpassen, weil sie nicht mehr identifiziert ist mit den Sitten, Gebräuchen, Tradition, Moral und anderen gesell. Zwängen und Konditionierungen. Die innere Freiheit ist a-moralisch, ohne unmoralisch zu sein. Sie hält sich (wieder) an die Gesetze und Gepflogenheiten, gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist und begehrt nicht gegen die Umstände auf, sondern nimmt sie an, so wie sie JETZT sind. Ein Schlag ins Gesicht all jener präspirituellen Weltverbesserer und Revolutionäre, die in einem Mahatma Ghandi die höchste spirituelle Verwirklichung sehen.
    Und natürlich auch ein Schlag ins Gesicht all jener weltzugewandten Befreiungstheologen und Messiasse, die daran glauben, mit politischen Mitteln das Paradies auf Erden zu errichten und  den Himmel auf die Erde holen zu können. Statt umzukehren und das Paradies in der Weltabgewandtheit - in sich SELBST -  zu finden.
    Klingt krass, is aber so. Und mach dich gefasst darauf, dass du bzw. die Freiheit  dafür von den Herzensgutmenschen gekreuzigt wird!



    Kunst

    Jenseits von Ego kann  es m. E. keine Kunst und keinen Künstler mehr geben. Kunst ist Sublimierung, Ersatzhandlung, Kunst ist der Finger, der auf den Mond zeigt, wenn es sich denn um wirkliche Kunst handelt. Und wer braucht den Finger, wenn er den Mond hat? Was will man denn als Künstler noch ent-äußern, wenn man das ganze Universum in sich selbst findet?




    Jesus

    hat keine Schlangen an seinem Busen genährt und auch keine Dämonen zur Brust genommen - er hat die Dämonen in die Schweine fahren lassen!
    Offenbar nimmt man an, dass ein "guter" Meister die Neurosen - das falsche Ich -  hätschelt und die (neurotischen) "Spiele der Erwachsenen" mit mitfühlender Aufmerksamkeit belohnt.
    Ich selbst habe mich schon gefragt, ob ich nicht zu hart und zu scharf gegen die Dämonen (Neurose, Krankheit) angehe, wenn sie mir in den spirituellen Foren begegnen. Denn sollte es nicht in der "Außenwelt" genauso wie im Inneren sein: habe  "ich" denn nicht in  meinen Schattenprozessen die eigenen Teufel in Engel verwandelt? Und sollte "ich" dies vielleicht nicht ebenfalls "da draussen" tun? Wo bleibt da mein Mitgefühl, bitte schön!?
    Ich habe keins. Ich muß tun bzw. sagen und schreiben, was ich "sehe" und mir spontan in den Sinn kommt, wenn jemand allzu massiv seine Abwehrstacheln gegen mich und meinen "Größenwahn" ausfährt.  Da gibt es kein Nachdenken, ob ich dies oder jenes besser nicht sagen sollte, weil es irgend ein "Armes Ich" verletzen könnte.  Ich habe keine Kontrolle darüber -  ich sehe die Projektion und schicke sie stante pede zurück an den Sender.
    Jesus als unser Wahres SELBST nährt auch heute noch  - wenn er überhaupt jemals als Person auf dieser Welt gelebt hat - keine Schlangen an seinem Busen. Er bringt in jedem einzelnen Menschen zuerst das Schwert, bevor innerer Friede und innere Freiheit einkehren kann. Das falsche Ich muss offensichtlich so lange auf die Mütze kriegen, bis es den Widerstand aufgibt, kapituliert und seine Ohnmacht spürt. Allein die Kapitulation des Egos ist die Voraussetzung dafür, dass Heilung/Individuation überhaupt eintreten kann.
    Wie Innen so Außen.



    Kritik

    Die Wahrheit läßt sich nicht kritisieren. Wenn ich sage, zur endgültigen Befreiung kommst du nur über die Individuation und die Schattenintegration, dann ist dies eine unumstößliche Wahrheit - und nicht ein Weg unter vielen, wie man mancherorts annimmt.  Der "Falsche Apostel",  - der "Gläubige", der ein anderes spirituelles Konzept "postuliert" und verteidigt, indem er meine Person angreift und hinterfragt und dabei nicht selten dabei unter die Gürtellinie zielt, der projeziert und zeigt mir damit seinen Schatten und seine Angst vor diesem Schatten. Dessen spirituelles Konzept ist auf Angst gebaut. Dieser "Kritiker" projeziert seine Ängste, er ist ein Angstbeißer, dessen Kritik mitsamt seinem spirituellen Konzept auf Sand/Angst gebaut ist. Ein spirituelles Konzept, welches die Schattenintegration ablehnt, dient nichts anderem als der Abwehr. Und wo Abwehr ist, kann es niemals Befreiung geben - die endgültige Befreiung, Moksha, schon mal gar nicht!
    Der Vorwurf, ich lasse nur meinen Weg gelten, ist deshalb keine Kritik, sondern ein Abwehrmanöver/AngstProjektion des "Falschen Apostels". Und Falsche Apostel kriegen auf die Mütze, d.h., die Projektionen (und die Angst oder Bedürftigkeit dahinter) werden ihm stante pede zurückgespiegelt.
    Wer in dieser Form der Wahrheit ans Tanzbein pinkelt oder ständig seine Häufchen vor ihrer Tür macht, muß damit rechnen, dass ihm der eigene Deposit um die Ohren fliegt.
    Wer nicht hören will, muss fühlen. Fühlen - der Weg, um der eigenen Wahrheit, der persönlichen Wahrheit ins Auge zu sehen, statt die Kellerleichen mit "nondualen" Rationalisierungen zu konservieren, wie man es bei den Falschen Apostel sieht.
    Alles nur mein "Größenwahn"?  Tja, der läßt sich als solcher natürlich auch nicht kritisieren, LOL! Ich bin nur so groß, wie du dich kleinmachst.



    Weltverbesserung

    ist ok, solange du das nicht für spirituell hältst. Und wenn du jetzt sagst: Alles ist spirituell, nehme ich dir das auch noch weg und sage dir:  Du babbelst nur nach wie ein Papagei, was du irgendwo gehört oder gelesen hast. Erst eine eigene sog. "Letztgültige Erkenntnis" kann dir diese Gewißheit und die Einsicht geben, ... "Alles" ist nämlich erst dann spirituell, wenn du selbst spirituell bzw. "Alles" geworden bist, d.h wenn du eine vollständige personale Transformation und Heilung erfahren hast. Dann hast du auch erkannt, dass "Alles" nur ein Konstrukt deines Verstandes ist  und dass Du SELBST aus Dir SELBST heraus ALLES bist, was IST.  Und dies "Alles" ist nicht quantitav gemeint, ist keine Vielheit, sondern das, was sich dir in jedem Moment zeigt. QUALITÄT.
    Als Ego/Ich bist du die Welt. Hast du dich gelassen, hast du die Welt verlassen. Als wahres überzeitliches SELBST bist du in der Welt, aber nicht von der Welt.



    Transformation

    Wenn die Letztgültige Erkenntnis dich nicht verwandelt hat, war es keine (geistige) Erkenntnis! Der Geist  - jede einzelne geistige Erkenntnis -  i s t   immer transformierend. IMMER!
    Wenn die Leere resp. das Nichts, das du erfahren hast, nicht gleichzeitig auch (geistige)  Fülle "zeitigte", war es kein NICHTS, sondern Einbildung von "Jemand", der sich einbildet, "Niemand" zu sein. Im selben Maß das Ich abnimmt, im selben maße wächst "Gott" bzw. wird die geistige Fülle der Erkenntnis offenbar. Eine andere Fülle gibt es nicht.
    Übrigens: Die materielle Vielfalt ist nicht die Fülle. Vielfalt ist ein Gedankenkonstrukt! "Vielfalt" ist in deinem Hier und Jetzt nämlich nicht konkret wahrnehmbar, sondern erscheint in deiner Birne aus dem Reservoir deines angelernten Wissens über die Welt, die es JETZT genausowenig gibt wie eine Vielfalt. Was erscheint dir, wenn du an das Wort Welt oder das Wort Vielfalt einfällt? Die Wirklichkeit oder eine Vorstellung?  Eine Vor-Stellung natürlich, ein Bild und das hältst du für die Wirklichkeit - thats the problem!
    Für den endgültig Befreiten gibt es nichts anderes mehr als das  k o n k r e t e   Hier und JETZT! Was dem Ego, der unerlösten und unbefreiten Person einst unvorstellbar langweilig dünkte, - weil sie glaubte, es gäbe nichts anderes als den Flachwix und das, was sinnlich wahrnehmbar wäre,  - ist jenseits von Ego durch die "übersinnliche" Rückbindung an den Ursprung
    Der Polsprung von Ego auf  das wahre SELBST (ICHBIN) bewirkte die Fokus-Verschiebung von der zeitgebundenen Linearität/Horizontalen des Egominds in die vertikale Tiefenanbindung des Gewahrseins.



    Verhängnis

    Mädäm I. - Das Unbefleckte Verhängnis.  Hochschädliche kurzwellige und energiereiche UVC- Abstrahlung... LOL.
    Ich habe mir angewöhnt, ihre Facebook-Kommentare an mich sofort in mein Wordpad zu copieren. So schnell, wie sie die nämlich zu löschen pflegt, kann ich gar nicht darauf antworten.

    Wer seine Vergangenheit nicht bewältigt, ist gezwungen sie ständig zu wiederholen. Bei diesem Wiederholungszwang sehe ich Mädäm I. nun schon seit 3 Jahren zu. Irgendwo schrieb einmal einer ihrer Igel-bin-schon-da-Gesinnungsgenossen, Vergangenheitsbewältigung sei nicht notwendig auf dem spirituellen Weg, weil es keine Person mit einer Vergangenheit/Geschichte gäbe - ein angelesener Glaubenssatz, der grobe spirituelle Unerfahrenheit preisgibt und der Abwehr von Angst dient.   Man sieht, wie der  schlußfolgernde Verstand das Pferd von hinten aufzäumt und der letzte Schritt als Ausgangspunkt für den ersten genommen wird. Die authentisch erfahrene (!) "Letztgültige Erkenntnis" , dass es mich als Person mit einer Geschichte niemals gegeben hat - ist der  l e t z t e   Schritt auf der Leiter zur Endgültigen Befreiung.
    Spirituelle Falschmünzer, die  die diese "Erkenntnis" nur vom Hören-Sagen her kennen und als einen Glaubenssatz übernehmen und missionieren, ohne noch nicht mal die erste Stufe der Leiter erklommen zu haben. Dass der Rest der "Stufen" für diese falschen Apostel ebenso obsolet ist, versteht sich von selbst.




    Besonderheiten

    Im Gegensatz zu den verdrehten Aposteln, die in den richtigen Dingen falsche und eitle Besonderheiten sehen, sehe ich z.B. eine eitle Besonderheit in deren Habitus, Spiritualität z.B. dadurch zu beweisen, dass man das Wort Ich und jede ich-bezogene Grammatik unterläßt. Da wird das Wort "Ich" durch das Wort "Hier" ersetzt. "Hier zeigt sich.... hier "erscheint" Wut, Freude, Akzeptanz, Neutralität,   usw.
    Solcherlei Gehabe zeigt Egoidentifikation, aber kein Gewahrsein. Denn nur wo Ego ist, kann überhaupt so etwas wie Wut und Freude "erscheinen".  Im neutralen Gewahrsein, d.h. im egolosen Gleichmut "erscheint" Erkenntnis und Wahrheit. Klar erscheinen auch Flachwix-Gedanken, nur haben die keine Wirkkraft mehr, mich ernsthaft wütend oder freudig erregt zu machen.
    Für den, für den der Berg wieder ein Berg und der Baum wieder ein Baum ist, ist auch das Ich wieder das Ich geworden. Ohne identifiziert zu sein, ohne ich-haft zu sein, benützt er die Sprache wie jeder andere. Der Unterschied: Es ist ihm nicht mehr möglich, sich ohne Not mit guten oder bösen, richtigen oder falschen Eigenschaften zu  be-denken, ichhafte Emotionen oder Prinzipien auszudrücken. ("Ich bin jemand, der sich nie etwas gefallen läßt..., der nie wütend wird",  oder:  "Ich bin niemand, der Frauen schlägt...., Versprechen bricht ... u.ä.m. ")

    Dennoch  s a g e   ich noch manchmal: "ich freue mich für dich, wenn du..." oder "Scheiße aber auch, dass dir das passiert ist..." , oder: "Tut mir leid, zu hören..." - d.h. ich "werte" aber das sind nur scheinwertende, scheinmitfühlende soziale Geräusche, Phrasen ohne wirkliche Emotion. Wenn ich das nicht tun würde, müßte ich die Leute mit Schweigen bedienen und mich total zurückziehen. Ach so, da gibt es doch die Ultimative Option aus der nondualen Fiktion: Statt (scheinbar)  mit meinem Gesprächspartner mitzuleiden oder mich ihm mitzufreuen, antworte ich einfach auf alles, was er mir sagt: Mach dir keinen Kopp, es gibt dich ja gar nicht. Oder meiner hochemotionalisierten Nachbarin: Du bist nicht deine Gefühle! LOLOLOL!
    An dieser Stelle höre ich Mädäm Incognitoh sich moralisch gerieren,  dass ein Mensch jenseits von Ego auf alle  Menschen, die er trifft,  immer friedenstiftend und therapeutisch wirkt und die Menschen immer "dort abholt, wo sie sind". Yes, Mädäm, so ist es:

    Paradox: Ohne an Gleichmut zu verlieren, freue ich mich mit den Fröhlichen, jammere mit den Jammernden, weine mit den Weinenden, trauere mit den Trauernden, schimpfe mit den Schimpfenden... und weil ich mit all dem nicht identifiziert bin, sondern quasi bei all meinem Treiben nur so tue als ob, bekommen die Worte Jesu aus dem Neuen Testament hierbei eine ganz neue köstlich-heitere Note, eine kosmisch-witzige Note, die dem bierernsten Ego vordem gänzlich fremd war, ja ketzerisch, hybride und gotteslästerlich angemutet hätte.  Hahaha - da lacht das Kind!Überhaupt ist dem göttlichen Kind die ganze Bibel ein lustiges Kasperltheater, weil völlig von aller tiefenpsychologischen oder mystischen Bedeutung entleert -   jenseits von Ego mit seinem Pathos: Nichts von heilig.
    Und dennoch...


    Nochmal: Alles, was ich schreibe, ist aus mir selbst heraus erkannt. Es ist mir völlig gleichgültig, was andere vor mir geschrieben oder erkannt haben. Ich schau auch nicht nach, ich lese nicht nach, was andere für Erfahrungen gemacht haben und ob es Übereinstimmung mit diesem oder jenem gibt. Mein Erkennen ist Stückwerk, aber als Stückwerk ist es für mich absolute subjektive Wahrheit. Subjektiv im Sinne von "transsubjektiv". Eine objektive Wahrheit gibt es nicht.  Es gibt nur eine Wahrheit und die muß jeder Mensch, jeder Einzelne in sich resp. aus sich SELBST heraus erkennen.


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    Wenn Welt und Ich wird untergeh'n 
    Und im Lichte neu erstehn,
    Das ICH voll Freude Jubiliert:
    ICH werde wieder eingeführt!
    Yipppiiiieeeee!




    Reinheit

    Ein verpöntes Wort dank jahrtausende langen schwarzchristlich- moralitären Verständnisses.

    Reinheit hat nichts mit körperlicher Jungfräulichkeit oder sexueller "Unbeflecktheit" zu tun, sondern bezieht sich allein auf die Reinheit der Wahrnehmung, das reine Gewahrsein.


    Reines Gewahrsein ist Reine Freude und deshalb rein, weil sie unbefleckt ist vom Eigenwillen des Egos.  Ananda, Glückseligkeit ist reine, stille Freude, obwohl auch dieses Substantiv nicht wirklich diesen zustandslosen Zustand beschreiben kann. Es gibt eben keine Worte dafür...


    Reine Wahrnehmung ist auch deswegen rein, weil sie a) auf der dual-personalen Ebene unverzerrt ist von neurotischer* (!) FehlInterpretation  und b) auf der transpersonalen Ebene frei ist von jeglicher Interpretation überhaupt.

    Reines neutrales Gewahrsein kann sich auf Dauer nur stabilisieren, wenn die personalen neurotischen Wahrnehmungsverzerrungen geheilt sind.

    Das Interpretieren wird in spirituellen Kreisen auch sehr gerne gemaßregelt. So wie man versucht, keine Erwartungen zu haben, gibt man sich auch die  Mühe, nicht zu interpretieren  - vor allem aber lassen sich andere gut damit zu Räson bringen. Interpretation ist auf der personal-dualen Ebene absolut notwendig. Das neurotische Interpretieren aufgrund verzerrter Wahrnehmung allerdings ist eine Pathologie,  die  geheilt werden muss bzw. geheilt wird im Individuationsprozess.


    * im Gegensatz zu den Interpretationen, die auf normaler subjektiver Deutung oder  Mißverstehen begründet sind.






    Linji sagt:

    "Werde zum Meister jeder Situation"... weiter komme ich mit dem Lesen nicht, sondern denke sofort: Was für eine herrliche Herausforderung für das EGO!
    Es geht ja doch wirklich niemals darum, die Welt zu meistern bzw. wer sich selbst, das Ego gemeistert hat, hat auch die Welt gemeistert (Ego=Welt). Und wer sein Ego gemeistert hat, für den gibt es genausowenig "Situationen", wie es eine Welt oder ein Ego gibt. - außer derjenigen "Situation" , in der er gerade JETZT ist, und in der gibt es weder Situationen, noch etwas zu meistern. Das JETZT hat nämlich die Angewohnheit, sich nicht meistern zu lassen...LOL
    Als Meister mußt du eh nichts mehr "meistern"...

    Über Osho habe ich mich früher des öfteren geärgert, z.B. auch über den Satz: "Gehe niemals als Verlierer aus einer Situation." Ein wahrhaft leckeres Futterchen für das liebe Egolein.


    Für eine lange Zeit war mein Thema  "Dominanz und Unterwerfung".  In zwischenmenschlichen BEgegnungen war ich von Haus aus der Verlierer. Als hilfreich-edel-gut dressierte Frau, die ich war, gab ich allen anderen den Vortritt. Ich liess alles mit mir machen, ich grüßte nicht zuerst und verabschiedete mich auch nicht zuerst, in allem veranstaltete ich die typisch-weiblichen Unterwerfungsrituale. Weil ich niemanden "verletzen" wollte, konnte ich nicht "dominant" sein.  Ich war höflich bis ins Koma und ständig fühlte ich mich  - narzißtisch leicht kränkbar, wie ich war - durch das dominante Verhalten von anderen, vorneweg die Männer, zutiefst verletzt.


    Mokassins

    In die Mokassins eines anderen Menschen steige ich bei jedem konkreten persönlichen Kontakt. Je nach Intensität und Dauer des Kontaktes gilt es,  danach  die "Pforten der Wahrnehmung" zu reinigen, um wieder mit eigenen Augen zu sehen. Zumindest früher brauchte ich  Rückzug und Stille, heute tritt die  SELBSTreinigung ohne mein Zutun in Kraft, wobei SELBSTreinigung nicht der richtige Begriff ist, weil ich mich nicht wie früher "schmutzig" mache oder fühle.

    Früher hatte ich Angst davor, in den Mokassins anderer zu laufen, mich auf andere einzulassen - ich hatte Angst, mich selbst zu verlieren. Wie beim Sex hatte ich große Angst vor Ich-Auflösung, so brüchig war mein Identitätsgefühl, dass ich mich (ohne mich zu betäuben) weder einlassen noch hingeben konnte. An nichts und niemand. Erst als ich Gott - die wirksamste Arbeitshypothese, die es gibt, LOL! -  in mein Leben einließ, begann alles anders zu werden -  ich begann, mich  auf mich selbst einzulassen.



    Das Allmystery-Forum

    ist jedem Menschen zu empfehlen, der glaubt, "durch" zu sein. Allmystery ist ein guter "Marktplatz" um  Gelassenheit und  Gleichmut zu erproben. Hier wehen alle scharfen Winde, derer es bedarf, um die Basis, den "Felsen" zu erproben. Läßt man sich allzu oft durch sie aus der SELBSTverankerung reißen, ist die Kirche auf Sand und nicht auf Fels gebaut,  - und du kannst sicher gehen, dass  deine "Wiedergeburt" ein Irrtum war. Dann gehts zurück auf "Los" ins persönliche Hier und Jetzt, denn diesbezüglich ist wohl die Achtsamkeit ziemlich auf der Strecke geblieben.



    Weltverbesserer



    wollen immerzu die Welt zu einem sicheren Ort machen. Man kriegt sogar Preise dafür...LOL. Weltverbesserung ist im Grunde Ichkosmetik und die schönste Spielwiese für das Ego, besonders für das spirituelle Ego, was etwas auf sich hält. LOL.   Jesus war (und ist als unser Wahres Selbst)  kein Sozialromantiker, sondern er fordert die radikale Abkehr von der Welt. Jesus als unser Wahres Wesen ist in der Welt, aber nicht von der Welt.
    Es ist jedoch ganz in Ordnung, die Welt verbessern zu wollen, solange man dies nicht für eine spirituelle Tugend hält. Wer die Welt verbessern, sicherer machen will, sollte in die Politik gehen.

    Buch-Empfehlung: Alan Watts; Die Weisheit des ungesicherten Lebens.




    Lebenserfahrung

    Leute wie Schildkrötin, die sich darüber empören, dass ich "psychologisiere" ohne eine akademische Ausbildung, Studium, Diplom zu haben,  erachten die eigene und anderer Menschen Lebenserfahrung viel zu gering. System- und autoritätshörig wie sie sind, glauben sie, Menschenkenntnis könne man in der Schule erwerben. Genau diese Sorte Menschen sind es, die man nach einem kurzen Psychologiestudium auf die Menschen losläßt. Wenn ich mir erlaube, Hinweise auf bestimmte Neuroseformen/ "Diagnosen" zu geben, dann habe ich mir das Rüstzeug dazu in den ca. 12 Jahren Krankenhaus (Psychosomatik, Psychiatrie)  geholt, von den unzähligen Büchern, die ich zum Thema las, ganz zu schweigen. Wenn auch nur eine einfache schlechtbezahlte "Tippse", war es schon immer meine Art, wissen und verstehen zu wollen, was ich da diktiert bekomme,  - ganz gleich, in welcher Sparte ich arbeitete.Es war mir  Gott sei dank nicht gegeben, wie meine Kolleginnen blindlings und bewußtlos einfach draufloszuschreiben, ohne den Sinn des Geschriebenen zu erfassen. Ich habe die Fremdwörter im Lexikon nicht nur auf die Schreibweise, sondern immer auch auf die Bedeutung geprüft - gleich, ob ich im Krankenhaus, im Rechtswesen, für den Schaustellerverband oder was auch immer ich gearbeitet habe. Ich war neugierig.  Ich mußte verstehen.

    (Auch meine Jahre im Rotlichtmilieu waren nicht umsonst, allerdings bin ich doch ganz froh, dass ich da nicht allzu tief gegründelt habe und ich für die Zuhälter zwar ganz attraktiv, aber wegen meines penetranten Philosophierens doch nicht das geeignete Objekt schien...LOL... Ich habe mich bewußt (???) auf alles eingelassen, was mir in meinem beginenhaften AchterbahnLeben begegnet ist. Wozu das alles gut war, erkenne ich erst heute. Nach den Maßstäben der Gesellschaft war mein  Leben das Leben einer Streunerin, einer Gescheiterten, einer Versagerin... ständig krank,  unzählige Operationen, KLinikaufenthalte..., fast jedes Jahr ein anderer Job, eine andere Stadt, nichts "Gescheites" gelernt,... meine Buchhändler-Ausbildung machte ich erst mit 40 Jahren,  knapp am Gefängnis vorbeigeschrammt, die Einladung stand schon...LOL -  zwei nichteheliche Kinder...Angst- und Panikzustände, weil die Leichen in meinem Keller keine Ruhe geben wollten - mein Leben spielte sich fast durchgängig am Rande des Nervenzusammenbruchs ab, besonders dann, wenn ich es wie Herr Jedermann auf die gutbürgerliche Art versuchte.  Mit mir war gesellschaftlich kein Staat zu machen und die Verachtung meiner Mitmenschen war mein ständiger Begleiter. Naiv, blauäugig, rebellisch, bin ich mehr oder weniger bewußt in alle Fettnäpfchen getreten, die die gesellsch. Welt für mich bereithielt und hab das Süppchen, das ich mir einbrockte, jeweils  bis auf den Grund ausgelöffelt. Allein und ohne fremde Hilfe. Alle Rettungsangebote, mich feste in die bürgerliche Welt einzugliedern, vor allem die der Männer wurden von mir abgewiesen. Heiraten - NIE!!! Und ich hätte mit meinen Kindern ein schönes komfortables sicheres Leben haben können, es hat an mitunter wohlhabenden Bewerbern wahrlich nicht gefehlt. Aber ich wußte: In den sicheren Hafen der Ehe einzufahren, hätte mich daran gehindert,  mein Leben zu tanzen - d.h., weiterhin zwar ängstlich, doch lustvoll gesellschaftliche Regeln und Tabus zu brechen. LOL. Heirat hätte bedeutet, keine Bücher mehr, kein nächtliches Tanzengehen mehr, ich hätte mich in allem zurücknehmen müssen und meine Neugier und Wissensdrang wäre einen langsamen aber sicheren Tod gestorben.


    So aber, frei wie ich war, habe ich meine Nase in alles hineingesteckt, was sich mir geboten hat. Ich lernte die Welt und ihre Menschen kennen, von ganz unten bis ganz oben. In alles habe ich hineingerochen, ich besuchte die politischen Befreiungsbewegungen, ich machte eine längerdauernde Bekanntschaft mit dem Rotlichtmileu, der Junkieszene, neben Menschen aller Hautfarben und Nationen lernte ich u.a. auch protzige und üppig lebende palästinensische Drogen- und Waffenschieber u.a. kriminelle Vereinigungen kennen - bis hin zu der Welt der Schriftsteller und der Welt der Reichen und Schönen, der Künstler, der Musiker, Filmstars und -sternchen. Es gibt nichts auf der Welt, was ich an "Milieu" wohl nicht kennengelernt habe. Wie bei meinen vielen Arbeitsstellen und ständig wechselnden Liebhabern war es auch hier: Nirgends - in keiner Szene - blieb ich haften, überall bin ich wieder ausgestiegen, weil ich nicht "bindungsfähig" bzw. identifikationsfähig war - das heißt, ich fand nirgendwo das, was ich suchte: Mich SELBST. Übrigens ist die Mutterrolle die einzige Rolle, mit der ich mich gut identifizieren konnte, die Bindung an meinen Sohn war so stark, dass mir seine Art, sich abzunabeln, das Herz gebrochen hatte und ich glaubte, sterben zu müssen, als diese Identifikation den Bach hinunterging...)


    Dieses mehr oder weniger bewußte, vielmehr mehr oder weniger  n a i v e   Einlassen auf so viele verschiedene Tätigkeiten, Orte, Menschen hat mich soviel gelehrt -  heute offenbaren sich mir gaaanz laaangsam die größeren und tieferen  Zusammenhänge und wie mir (nicht nur) meine PsychologieKenntnisse zugute kommen, derweil ich heute die Menschen aus mir SELBST, von  Innen aus dem Ursprung heraus erkenne. Heute sehe ich: Nichts, was man je in seinem Leben getan und gelernt hat, war umsonst getan! (Das sei besonders jenen ins Gesangbuch geschrieben, die dem lebens- und menschenverachtendem Glaubenssatz anhängen, das Leben oder die Geschichte des Einzelnen habe keinerlei Bedeutung! Wie bei allem jenseits des Jordans ist es ein Paradox: Es ist so und ist nicht so.)


    Am meisten aber hat mir die Beschäftigung mit Psychologie dazu verholfen, mich selbst mit meinen Leiden bzw. Neurosen zu verstehen. Vor allem das Buch über die 4 Grundformen der Angst (F. Riemann) verhalf mir zu einem besseren Verständnis meiner Tiefenprozesse und der  Schattenproblematik allgemein. Ich möchte nochmal betonen: Ich bin auf dem Gebiet der Neurose ein Experte, denn alles, was ich über Neurosen weiss, habe ich an mir selbst erfahren. Vorrangig eine eher depressive Persönlichkeit, habe ich während meines Individuationsprozesses mehr oder weniger bewußt das gesamte NeurosenQuadrat - schizoid, depressiv, hysterisch, zwanghaft -  durchtobt.




    Egodrama 



    Bitte nicht vergessen: das, was man oftmals so abwertend "Egodrama" nennt, ist das Drama des inneren Kindes. Wenn wir zu schnell aussteigen wollen aus dem "Drama" und das Ego nur diskriminieren, dann vernachlässigen wir weiterhin das Kind in uns, statt es zu heilen. Wenn ich immer davon spreche, dass das Ego sterben muss, meine ich damit v.a. die Psych. Abwehrmechanismen, was gleichbedeutend ist mit der Heilung des inneren Kindes... des weiteren meine ich die Identifikationsauflösung, die jedoch im Verlaufe des Weges ohne persönliches Mitwirken im Gewahrseinsfokus geschieht bzw. geschaut wird.
    Das Ego wird nicht "umgebracht" - es löst sich von selbst auf im Laufe des Individuations- bzw. Schattenintegrationsprozesses.  Mit jedem Aufheben von Verdrängung wird Ego aufgelöst und um so leichter wird das Sein.
    Yippppiiiiiiieeeee!


    Die Wiedereinführung des Ichs

    durch die "Hintertür", von der bei Hui Neng bzw. bei Fredo die Rede ist, ist eigentlich nur pro forma, - wer über den Jordan ist,  wessen Ego den Löffel completely abgegeben hat - für den ist der Berg wieder ein Berg und somit auch das Ich auch wieder Ich - wenn auch veredelt und verwandelt.  Nur ein totes Ego ist ein gutes Ego, LOL!
    (Das wird dir der "Edle" in seiner außergewöhnlichen Gewöhnlichkeit allerdings nicht an die Nase binden, LOL!)

    Ja, dem "Herrn Fredo" schwant nichts Gutes bei der "Wiedereinführung des Ichs"... weil: Er hat das Ich "ausgeführt" und abgeführt, rein äußerlich, versteht sich, nur symbolisch, keineswegs realitär. Hätte er das Ego nämlich realitär, wie sich das gehört für eine schöne Leich',  zur Vordertür hinausgeführt, wäre er auch der Gnade teilhaftig geworden, das ICH unschuldig- skrupellos zur Hintertüre wieder eingeführt zu sehen.


    Der "Herr Fredo" begeht wie üblich den Fehler, sich zu zwanghaft aufs Wort, die Sprache zu fixieren. Dass er von sich selbst gerne in der dritten statt der ersten Person spricht, ist  eine seiner eigenen "eitlen Besonderheiten", die er sonst so gerne an anderen zu rügen pflegt.  Wer die Personalpronomen unterläßt, will damit i.d.R. Ichlosigkeit demonstrieren.  (Übrigens gehört das  zur asketischen Übungspraxis - dies sei dem ins Gebetbuch geschrieben, der nicht an das "Machen" von Übungen glaubt)

    Das Wort "Ich" zu unterlassen macht aber keineswegs ichlos, wie man leicht feststellen kann, LOL! In der schwarzchristlichen Erziehung  wurde den Kindern schon sehr früh der Willen gebrochen und zugleich der häufige Gebrauch des Pösen Wortes "Ich" aufs schwerste geahndet...)
    Ansonsten kann man gegen die Beiträge von Fredo zur Zeit nichts einwenden. Sind sogar gut lesbar und nicht so sehr gespreizt, wie man es zuweilen von ihm gewohnt ist - in manchem bin ich sogar so sehr ein Herz und eine Seele mit ihm, dass ich, wollte ich ihm böse, vermuten könnte, er habe meinen Blog beschmökert, LOL!

    Die Userin "IamAlways" zeigt sich in diesem Zusammenhang zutiefst beeindruckt von den schönen Worten Fredos, nicht ahnend, dass sie sich mit dieser "Wahrnehmung" einmal mehr spirituell disqualifiziert.

    Denn was nutzt Herrn Fredo  das kluge Spiri-Schönsprech wenn er noch nicht "über den Jordan" ist. Wer am "Anderen Ufer" angelangt ist, dem wird auch die Welt verwandelt zurückgegeben, d.h. die Welt kommt sozusagen durch die Hintertür wieder herein. Welt ist Ich und wo die Welt verwandelt ist, ist ja zugleich das Ich verwandelt, d.h. du bist nicht mehr mit  Ich bzw. Welt identifiziert.

    Nein, ein "guter Diener des Herrn" ist Fredo wahrlich nicht, (Iamalways) -  ein  Schönredner ist er vor dem Herrn und dies solange, als seine Rede keinen Grund, keine Basis im SEIN hat. Derweil  er aber so beschmeichelt wird und es ihm so richtig gut geht beim "Ollen vom Berge" hat er auch keinen Grund, die "Kacke an der Hacke" abzudampfen...


    Aber so ist es nunmal: Der Wiedergeborene sieht die Dinge - Ich und Welt -  aus der jenseitigen Perspektive. Er kann mit dem Ich bzw. der Welt spielerisch umgehen. Das bilderlose Bewußtsein spielt jetzt mit den Bildern, weil es mit den Bildern  nicht mehr identifiziert ist. Von außen gesehen macht der Wiedergeborene - der "Vollendete", der "Edle" wieder einen ganz gewöhnlichen Eindruck. Er unterscheidet sich nicht von anderen gewöhnlichen Menschen.  Und dies kann der diesseitige spirituelle Egomind nicht verstehen, weil er falschen Vorstellungen von geistiger WIedergeburt und Meisterschaft nachhängt. Nicht zuletzt  ist es wie mans so häufig sieht, der Glaube, dass man die Dinge, mit denen der Mensch nicht mehr identifiziert ist, auch nicht mehr sieht.


    Beispiel: Wer von sich sagt, dass er mit der eigenen Person und der eigenen Geschichte  nicht mehr identifiziert ist, von dem erwartet der diesseitige  (spirit.) Egomind oft, dass diese Person auch bitte nicht unnötig in Erscheinung tritt und alles unterlässt, was auf die Person hindeuten könne. Wer "Ich" sagt (oder z.B. auch Bilder/Fotos von sich und seiner Geschichte zeigt,) könne demnach nicht  n i c h t identifiziert sein. LOL!



    http://satyamnitya.wordpress.com/2014/10/28/adi-shankaracharya-setz-dich-an-einen-einsamen-platz/#comment-22041




    Zum Untergang des Egos siehe auch dies Interview mit Eugen Drewermann:

    Die Apokalypse ist eine Revolution im Ganzen

    http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Utopie_kreativ/216/216Amzoll.pdf

    und dazu
    Eugen Drewermann:  Tiefenpsychologie und Exegese, Band II
    Sehr sehr wichtig und empfehlenswert, besonders im Zusammenhang mit der Schattenintegration.


    Individuation/Heilung 

    bedeutet zunächst, die internalisierten negativen Eltern-Ich-Botschaften zu eruieren und von einem negativen Selbstbild in ein positives Selbstbild zu wechseln. Das hat aber nichts mit Positivem Denken zu tun, sondern ist nur der Anfang der Auflösung von Glaubenssätzen. Wird  danach das realistische Selbstbild mit seinen Stärken und Schwächen erlangt und  transzendiert, verschwindet auch dies. Dies, weil hier alles Werten und Urteilen (z.B. in Schwächen und Fehlern) aufhört.


    Narzisstische Kränkung



    kann man u.a. auch immer dort erkennen, wo sich jemand darüber erregt, dass man ihm nicht zutraut, die Dinge zu erfassen, die über den Verstand gehen. Allein der Satz: "Das kannst du noch nicht verstehen" bringt den grandiosen Egomind oft so in Rage, dass er jeden Anstand vergißt, seine Hosen runterläßt und der Welt geräuschvoll sein wahres Gesicht zeigt. Besonders krass zeigt sich der Narzissmus in spirituellen Foren und auf spirit. Facebookseiten. Überhaupt gibt es für das grandiose Ego keine schönere Spielwiese als die Spiritualität. Hier - im Vorhof des Heiligtums -  rotten sich alle Dämonen, Teufel und Unterteufel zusammen...das "Gewürm der Seele" zeigt sich hier in seiner vollen Häßlichkeit. Wie innen so außen.
    Besonders anfällig und kränkbar sind dabei jene, die besonders viele spirit. Bücher gelesen haben, die  ein profundes Wissen über diese Dinge angesammelt haben,  selbst aber keinerlei spirituelle Erfahrung haben und ihr Wissen für geistige Erkenntnis halten.

    Es sind vor allem diese narzisstischen Persönlichkeiten, die kein gutes Haar an anderen "Lehrern" lassen können, die sich zwar selbst nicht erleuchtet nennen, aber deren Kritik an anderen sog. Erleuchteten oder Lehrern  mehr als deutlich zeigt, dass sie sich für qualifizierter  (also erleuchteter!) halten, als jene, die sei kritisieren.  Das sind "Kritiker", deren Kritik nicht auf dem Schwert der WahrheitsUnterscheidung des GeWAHRseins, sondern die Basis in ihrer grandiosen Egozentrierung hat. (Der erstere nimmt WAHR, der zweite  interpretiert.)  Narzissten sind im übrigen auch jene, die permanent nach Augenhöhe verlangen...


    Wenn  Arne Eckert,  Rei Mo oder Nikolaos K. u.a. die Szene kritisieren,  haben sie damit nicht grundsätzlich unrecht, nur: niemand kann diesen Kritikern und ihrer Kritik von außen ansehen, aus welcher Quelle ihre Kritik stammt. Die einzige Antwort, die ich zur Zeit darauf habe - das einzige Kriterium der Echtheit, welches ich kenne,  ist der Psychologische Abwehrmechanismus. Wenn der seinerseits durch Kritik oder was auch immer getriggert wird, kann man davon ausgehen, dass der "No-Mind" dieser Leute nicht marktplatzkompatibel ist, d.h., ihr Gewahrsein ist nicht stabil, wenn überhaupt jemals "aktiviert". Die "Kritik" der Narzissten dient also stets der Selbsterhöhung und nicht der (eigenen) Wahrheitsfindung und -unterscheidung, wie sie im Gewahrsein stattfindet.


    Wer mir ins Facebook-"Wohnzimmer" scheißt, weil das seinem "Charakter" enspreche, der darf sich nicht darüber wundern, dass ihm die Scheiße stante pede retour geschickt wird.




    Worüber man nicht sprechen kann



    darüber soll man schweigen, meint Wittgenstein.
    Ich schrieb gerade auf Facebook: Das Konzept des Resonanzfelds ist mir bislang unbekannt, darüber habe ich bis jetzt keine interne Info... Aber ja, das hört sich logisch an mit der fehlenden Opferhaltung, dennoch wurde ich neulich im Wald von einem großen Hund angesprungen und heftig angebellt, ob aus Freude oder Frust - keine Ahnung. Mein müßiger Gedanke damals war, wenn ich wirkich so leer bin von Emotionen, wieso kommt da überhaupt eine Reaktion bei Hund (und Mensch?) Ich müßt eigentlich für jedemann unsichtbar sein - ein müßige Schlussfolgerung...LOL Shit, also doch ein schlußfolgernder Gedanke? he he he Aber so ist es: Du kannst jenseits von Ego nichts mehr von dir aussagen, weil du permanent am Paradox scheiterst...Zitatende
    Auch das Paradox existiert nur in meinen Gedanken. Natürlich. Und ja klar, kommen mir ab und an auch schlussfolgernde Gedanken... nur bin ich mir eben derer bewußt, weil ich nicht mehr mit ihnen identifiziert bin.. ich glaube  nicht mehr an sie. Sie sind wirkungslos.
    "Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken" - dieser Aphorismus von Karl Kraus bekommt eine ganze neue Bedeutung im spirituellen Kontext, LOL!
    Der Verstand will und muß in Worte fassen, was geistig erkannt wurde.




    Unsichtbarkeit

    - ein Mythos, dem insbesondere alle hausgemachten Magier,  Zauberer und Allmächtige frönen. Wahre Unsichtbarkeit erlangst du aber nur, wenn du leer bist von Ego. Wenn der Berg wieder ein Berg und der Baum ein Baum geworden ist und du dich als ein gewöhnlicher Mensch von anderen gewöhnlichen Menschen in nichts unterscheidest.. Der Mythos vom Guru, vom "Edlen", der durch seine "unglaubliche Präsenz" alle Menschen in seinen Bann und alle Blicke ehrfürchtig auf sich zieht und den Zuschauern spirituelle Schauer über den Rücken jagt, ist ein Mythos, weiter nichts. Man sieht, was man erwartet zu sehen.
    Übrigens:  Wahre Magie geschieht nicht durch Können, Herr C.,  sondern durch Lassen. Nicht durch die Beherrschung der Materie, sondern durch das Nicht-identifiziert-sein mit Materie. Statt dich  eitel als gesichtslosen Reinen Geist zu inszenieren,  kannst du bei Nicht-identifiziert-sein auch wieder dein Gesicht (Foto)  zeigen, ohne dich zu schämen oder künstlich  entpersonifizieren bzw. depersonalisieren zu müssen, weil du glaubst, du müsstest aller Welt beweisen, dass keine "Verpackung"/  Person mehr existiert. LOL. Da lacht das Kind...
    Viele Spirituellen Sucher haben  die Marotte an sich, die Leere dadurch zu symbolisieren, dass sie keine Fotos von sich ins Netz stellen, bzw.  ihre Avatars und Profilseiten von allem Persönlichen  freihalten.  Das zeigt mir sehr deutlich, dass sie noch nicht "über den Jordan" sind. Symbolisierung ist Symbolisierung, ob durch Bild oder durch Schwärze ist gehupft wie gesprungen. Jenseits des Jordans ist der Berg wieder ein Berg und der Baum wieder ein Baum und das Ich ist wieder das Ich, und die Symbole sind Symbole - mit dem einzigen Unterschied: du bist nicht mehr mit Ich idententifiziert und weil das  Unbewußte,  die Schatten aufgelöst sind, bedarf es auch nicht mehr der Symbolik des Unbewußten - aber spielen kannst du damit!



    Holofeeling



    Das Konzept von Udo Pescher eignet sich m. E.  besonders vorzüglich dazu, das eigene grandiose narzisstische Ego noch weiter aufzublähen. Ähnlich wie die Hermetek/Magie ist es ein faszinierendes Konzept für alle, die sich klein und ohnmächtig  und hilflos ihren Um- und Zuständen ausgeliefert fühlen.  Ein Mensch, der sich nicht traut, sich das "Leben zu  n e h m e n ", für den kann ein solches Konzept eine ideale Fluchtburg werden, sich allmächtig zu fühlen und damit seine  grundlegenden Abhängigkeiten, seine Ohnmacht und Haltlosigkeit zu kompensieren.   Der grandiose, aber machtlose Ego-Mind ist ein Trickster, der alles simulieren  kann - auch eine fiktive Allmächtigkeit.


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