Are you the publisher? Claim or contact us about this channel


Embed this content in your HTML

Search

Report adult content:

click to rate:

Account: (login)

More Channels


Showcase


Channel Catalog


Channel Description:

Principia Lolosophia

older | 1 | .... | 8 | 9 | (Page 10) | 11 | 12 | .... | 14 | newer

    0 0






    Die Wüstenwette

    ...Ach, sagt mir Callida da, du bringst mir alles durcheinander,
    Die Sache ist doch sonnenklar, worum's mir geht, ist  Menschlichkeit,
    Um's  Du, um's Wir, ums Miteinander, - das Menschliche vergeht doch nicht
    Wenn's Ich verbrennt im Gotteslicht! Du Dummerchen verstehst mich nicht:
    Horsch zu:
    Die menschliche Natur bleibt stets dieselbe, von Kapstadt bis zur hohen Elbe.
    "Natürlich" ist der Mensch für mich, wo unter dem Gesetz er steht,
    und sei dies vorher, nachher oder JETZT,
    in jedem Fall gehorcht er dem Naturgesetz!
    Auch Jesus war ein Menschenkind, als er zum Schluss am Kreuze hing
    War all sein Göttlich-Sein dahin, nicht nur von der Welt verhasst,
    Nein, auch vom Vater ist verlasst  der Sohn, der hier am Kreuze stirbt
    Ganz wie der menschlich' Rest verdirbt, wenn es zuende geht, das Leben
    So vergeht das Leben eines JEDEN! - Des Menschen sterblich Hülle stinkt
    Auch des' der sich unsterblich dünkt!

    Des weit'ren der Versucher spricht:
    Du stürzt dich von den Zinnen nicht, weil du ein Mensch bist wie die andern!
    Ach wie, du sagst, das weisst du nicht? Welch Nebel trübt dir deine Sicht?
    Was sagt dir denn dein VATER, sprich!? ...Er schweigt, der Vater, dacht ich's mir,
    Doch frag nur mich, ich sag es dir - ich hab' auf Alles Antwort, Dear!
    Darauf verwett' ich meinen Schwanz, dass du mir nicht beweisen kannst,
    Solang du  auf der Welt hier lebest, dass du ein Gott bist, alter Schwede!

    Ach, spricht der Herr, ich hoff' für dich, Dass es auch dir bald werde Licht,
    Dass im Moment, im Ew'gen JETZT Ist niemals präsent ein Naturgesetz!
    Jetzt schleich' dich, Kerl, zieh' ein den Schwanz und tanze deinen Totentanz, hö hö -
    Du bist der Herrscher dieser Welt, nur deshalb, weil es MIR gefällt -
    Piss of now, Dear, go home to Hanngover, the party is over,  retract your tail,
    The kingdom is mine and not for sale!


    Heaven and earth will pass away
    but the words of my blog are here to stay... La la la...
    (by Lalasophian)



    Gleichzeitigkeit

    Es ist immer interessant, das Unbewusste in  Aktion zu sehen,  so z.B. wenn Menschen das, was sie leugnen, gleichzeitig mit ihrer Leugnung demonstrieren. Callida z.B. ent-äußerte gleichzeitig mit seinen Abwehrmaßnahmen gegen den "Hitler in uns" in folge genau das, wovor ihm graute: seine geleugneten (diktatorischen u.a.) "Hitler"-Anteile und derweil er  m i r   ein  pöses "Reiz-Reaktionsmuster bescheinigte, agierte er das eigene aus.
    Die Moderation des Allmystery outete sich ebenfalls  in  ihrer Wehrhaftigkeit  gegen meinen Vorwurf der faschistoiden Struktur als exakt das, was sie leugnete zu sein: faschistoid. Beispielsweise zeigte sich  der  Moderator "Wicht" u.a. als ein faschistoider "Bücherverbrenner", als er mein Buch verb(r)annte, indem er den Link meines Blogs von meinem Allmyprofil und einen zweiten Hinweis-Link im Kybalion-BW-Thread löschte. Auf diese Weise ist es den Lesern meines Profils nicht mehr möglich, nachzuvollziehen, auf welchen Anlass hin mein Konto gesperrt wurde.  Lesen kann man auf meiner Profilseite nurmehr dies:

    Zitatanfang: Das faschistische Fascho-Moderatoren-Team hat in bewährt faschistischer Manier beschlossen, Deine wahrheitssuchende, humorvolle, erleuchtete Hetze gegen User unseres Fascho-Forums und die Faschisten-Mods nicht zuzulassen - auch nicht in Links, die auf Blogs in der freien, erleuchteten Netzwelt außerhalb unseres Fascho-Forums verweisen.
    Ade!
    am 01.05.2015 11:16
    Zitatende


    Wie ein klares Auge unschwer erkennen kann, tanzt die Allmy-Regierung im Dramendreieck, d.h. sie spielt das Arme Opfer und stellt mich als den  Pösen TäterVerfolger hin.
    Wie in den vorherigen Sperrebegründungen kann man auch  in diesem Text wieder sehen, wie mein Vorwurf der faschistoiden Struktur direkt und stante pede von der Moderation bestätigt wird.  (Ich habe übrigens niemals die Moderation oder irgendjemand anders einen "Faschisten" genannt, sondern immer nur von faschistoider Struktur oder Mentalität geschrieben. Ein feiner aber großer Unterschied - doch wo man nicht offen über Hitler und den Holocaust diskutieren kann - besonders wo und wenn es um die Mitschuld eines jeden geht, differenziert man nicht. Ein ausgeprägtes  Freund-Feind-Denken verbietet jegliche Differenzierung, es kennt nur schwarz oder weiß. Solch ein Denken beruht auf faschistoiden Strukturen. (Mit Recht könnte man auch von psychopathischen Strukturen sprechen.) Ein undifferenzierendes und unintelligentes Denken hält den Faschismus  für eine Errungenschaft des Dritten Reiches. Faschismus wird von den meisten Leuten immer nur in Verbindung mit Hitler gesehen. Für die meisten ist Faschismus = Nationalsozialismus. (Schwarz-Weiss-Denken kann nicht unterscheiden zwischen Antizionismus und Antisemitismus, ziemlich verbreitetes Übel nicht nur unter den Allmy-Regierungsmitgliedern.)

    Aber: faschistoide Strukturen sind wie Adolf Hitler potentiell in DIR, in einem jeden von uns -  und sie werden  überall dort aktiviert , wo man nicht offen sprechen kann,  - in einem Klima der Angst, wo reale oder eingebildete Bedrohung von innen oder außen die Machtstrukturen in Frage stellen oder erschüttern könnten. Faschistoide Strukturen erzeugen Paranoia.
    Derjenige, der mich bei der Obrigkeit gemeldet hat , war paranoid, er fühlte sich durch mich bzw. das, was ich schrieb, bedroht. (Nicht unbedingt von "Hitler-in-uns", es kann sich auch ganz einfach nur um eine besonders ausgeprägte Empfindlichkeit für Kritik handeln.)  Die darauffolgende Reaktion der Allmy-Moderation war ebenfalls paranoid. Mein Blog war für die Allmy-Regierung offenbar eine  Bedrohung von Außen, also wurde ich und mein Blog in die Verbannung geschickt.  Dem einen wie dem anderen geht es nicht um richtig oder falsch - das hätte man ja diskutieren können - sondern um reinen Machterhalt.

    Callida's Stil war in der Hitler-Diskussion vom selben Typ faschistoid-populistischer Scharfmacher wie man sie die Bildzeitung und andere Medien oft antrifft.  Recht wirksam hat Callida mich bzw. meine Beiträge bezüglich "Hitler in uns" als eine Bedrohung von "rechts" inzeniert.  Das sind faschistoide Aktionen, wie sie typisch sind für  das  paranoide Freund-Feind-Denken - auf diese Weise werden Feindbilder erzeugt und das Bewusstsein der Massen manipuliert. So werden nicht nur kleine oder große Konflikte geschürt, sondern auch Kriege angezettelt...

    Mit der totalitären Allmy-Forenregierung wie auch mit Herrn Callida - wie sich nun herausstellt, ein ebenfalls durch und durch totalitär-diktatorischer Charakter ;-) -  ist es erfahrungsgemäß so bestellt, dass man mit ihnen gut auskommt , solange man ein braves Mädchen und ein braver Junge/Untertan ist und ihre (Macht-)Position nicht in Frage stellt.  Ein Widerwort, eine scheinbare* Gesetzes-Regelübertretung und schon wirst du pädagogisch "zur Ordnung" gemaßregelt,.  Der eine schreit "Userhetze", der andere "Abwehr"... Bei beiden zeigt sich eine fast schon pathologische Kritikempfindlichkeit - ein Krankheitszeichen, von dem vor allem die von Unantastbarkeits- und Allmachtsphantasien beflügelten  "Allmächtigen" betroffen sind. Um sein bedrohtes unantastbares Selbstwertgefühl wieder herzustellen ruft der reale oder eingebildete  Macht(in)haber  laut oder leise, direkt oder indirekt einen  Zustand des Bedrohtseins aus.... die Reaktionen der Menge wird gewiss nicht ausbleiben, besonders dann nicht, wenn es sich um ähnlich geartete Persönlichkeitsstrukturen (-Störungen) handelt, hat man schnell seine Truppe Gleichgesinnter versammelt..
    In bestimmten Situationen kann jeder Mensch eine paranoide Reaktion zeigen und jeder Mensch kann unter gewissen Umständen auch eine ausgewachsene Paranoia entwickeln. Die meisten laufen ja nicht wirklich Amok; wenn sie sich von derWelt in die Enge getrieben fühlen,  erledigen sie die "Welt" und  ihre scheinbaren Feinde mit psychologischer Kriegsführung, z.B.  Entwertung, Lächerlichmachen usw.


    "Der spezifische wahnhafte Denkstil der paranoiden Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch eine unaufhörliche, ja rastlose bis erschöpfende, durch nichts zu neutralisierende Suche nach verborgenen Bedeutungen, und zwar überwiegend negativer Natur. Die Folge ist eine durchgehend strapazierte Aufmerksamkeit mit andauernder psychischer Anspannung, was schon mittelfristig nicht ohne Erschöpfungsfolgen bleiben kann, obgleich die Betreffenden sich das kaum anmerken lassen."
    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/persoenlichkeit.html

    Dieser "Denkstil" kennt wohl keine Erholungspausen. Ich würde mal annehmen, wer  von dieser Störung geplagt ist, müßte sich ihrer bewusst sein, zumal dann, wenn dieser PsychoStress eine vitale Schwächung nach sich zieht und sogar  Depressionen verursacht. Ganz allgemein würde ich den paranoiden Denkstil dann als pathologisch einstufen, wenn er das alltägliche Leben so stark beeinflusst, dass man in großen Bereichen das  Leben nicht mehr meistern kann und/oder durch übergroßes Mißtrauen und haltlose Beschuldigungen  ganz allgemein enorme Probleme mit seinen Mitmenschen hat. Eine "frei flottierende" Paranoia mit Krankheitswert fühlt sich m. E.  nicht von einem einzelnen Menschen bedroht oder verfolgt, sondern generell von allen Menschen. Der Krankheit liegt m. E. ein apokalyptisch-paranoides Weltbild zugrunde. Deshalb glauben auch viele Parnoiker an Verschwörungstheorien. (Aber nicht jeder, der an Verschwörungstheorien glaubt, ist krankhaft paranoid!)
    Auch die Herodes-Ängste des inneren Kindes gehören ebenfalls zum paranoiden Krankheitsbild. Die treten vor allem dort auf, wo man unter Menschen ist, die es vordergründig gut mit dem "Kind" meinen, hinter einer Maske des Wohlwollens aber ein Mißbrauch (ein sexueller, emotionaler oder auch ein Machtmißbrauch) vorliegt. Diese Art von Paranoia ist nach meiner Auffassung (und Erfahrung!) situationsabhängig bzw. auf bestimmte Personen bezogen. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass diese Paranoia nicht krankhaft im Sinne von wahnhaft ist, sondern auf dem Hintergrund einer realen  Bedrohung stattfindet. Das vertrauensvolle Einlassen auf solche Menschen ist trauma-reaktivierend. Der "Machthaber" ist bestrebt, Abhängigkeit und dysfunktionale Symbiose zu schaffen. (Man findet sie nicht selten unter ungeheilten Therapeuten und SemiErleuchteten, die ihre eigenen psych. Probleme auf ihre Klientel zu projezieren pflegen.)

    Nein, ich sage nicht, dass Callida ein eingefleischter Paranoiker ist, aber seine Abwehr-Reaktion in der Hitler-Diskussion zeigt deutlich paranoide Züge. Der spezifische wahnhafte Denkstil eines typischen Paranoikers finde ich bei ihm nicht durchgängig, aber doch unverkennbar,  so zum Beispiel  seine Neigung zu Fehlinterpretationen von menschlichem Verhalten/Situationen, wenn er sich kritisiert oder angegriffen fühlt, sein ausgeprägter dysfunktional-selbstaufwertender Attribuierungsstil in solchen Situationen...seine Neigung, nach der Regierung zu rufen, wenn ihms eng wird und ihm ein  Angreifer/(Kritiker) zu sehr auf die Pelle rückt..So gut kenne ich Herrn Callida auch wieder nicht, um mir ein abschliessendes Urteil zu erlauben.  Vielen Menschen gelingt es ja auch, ihre diversen (Persönlichkeits-) Störungen so  gut zu kaschieren, dass sie ungestört und unauffällig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Auch der Diktator Hitler war ein netter Mensch, ein Vegetarier, der keine Fliege was zuleide tun konnte. Der paranoide Amokläufer ist der nette, hilfsbereite und unauffällige Typ von nebenan.
    (Paranoia ist ansteckend...Die Paranoia sagt: Wer nicht für mich ist, ist gegen mich - und schwupps, hat man sich das Feindbild gebastelt, ohne die eine Paranoia nicht leben kann. Auch derjenige, der mich gemeldet hat (oder mich über einen Dritten melden liess) , weil er sich von mir "gehetzt" fühlte, ist und war offenbar von diesem Motto beseelt. Der Paranoiker gehört zu jenen Menschen, mit denen man prima auskommt, solange man ihrer Meinung ist und solange man ihr Selbstbild/Meinung nicht hinterfragt... da reicht nur ein weniges an Infragestellung oder gelinder Provokation und aus dem Freund wird ein Feind, den man mit allen unsauberen Mitteln bekämpfen muss. Passioniertes Schwarz-Weiß-Denken ist mit dem Freund-Feind-Denken gekoppelt. Diese  "Denker" sind besonders anfällig für Paranoia, allerdings neigen sie dazu, sie überall zu sehen, nur nicht bei sich selbst. Für den Schwarz-Weiss-Denker beruht Paranoia  immer auf unrealem Hintergrund, es ist für ihn  immer krank- bzw. wahnhaft. Eine normal gesunde Frau, die real von einem Stalker verfolgt wird und aus diesem Grund eine quasi "gesunde" Paranoia entwickelt,  wird es sehr schwer haben, einen Schwarz-Weiss-Denker von der Berechtigung ihrer Verfolgungsangst zu überzeugen.)


    * Callida hat mich in der Hitler-Diskussion der Verwechslung der Ebenen gerügt, deshalb nochmal: Wenn ich das Wort "scheinbar" benutze, dann zumeist im üblichen Sinne der personal-dualen Alltagsebene. Wo ich die transpersonale Scheinbarkeit der sog. Realität meine, geht das i.d.R aus dem Kontext hervor. Genauso ist es mit dem Wort "Interpretation". Ich verwechsle keineswegs die Ebenen, z.B.  werfe ich Callida oder anderen keineswegs vor, dass sie generell interpretieren, - ohne Interpretation gibts kein Handeln auf der Alltagsebene- was ich Callida vorwerfe, ist, dass er auf der normalen zwischenmenschlichen Ebene das Verhalten von Menschen und Situationen  FEHLintepretiert und dies für die absolute Wahrheit hält! Er glaubt z.B. über die Motivationen und Absichten der Menschen genau Bescheid zu wissen - und DAS ist eine ganz gefährliche Angelegenheit. (Besonders für angehende Therapeuten!)  Wer unbelehrbar und diktatorisch auf seinen Fehlinterpretationen beharrt und von deren  Richtigkeit stets überzeugt ist, der offenbart damit eine krankhafte allmachtswahnhafte Allwissenheit -  ein projektives Denken, welches nicht weniger wahnhaft ist als das  des  pathologischen Paranoikers, der immerzu nach verborgenen Zeichen und Bedeutungen sucht!

    Was nun die "Verwechslung der Ebenen" (transpersonal-personal)  angeht, steht es nurmehr so,  dass nicht ich die Ebenen verwechselte sondern dass Callida die Verwechslung - ähnlich seiner Verdächtigung der "Rechtslastigkeit" und diverser anderer Unterstellungen  -  in meine Texte hineininterpretierte, weil er das ganz offensichtlich so braucht;  denn wie die Dysfunktionale Attribuierung steht auch das Diktatorische Fehlinterpretieren im Dienste der Abwehr und der narzisstischen Selbstaufwertung bzw. dient es dem Erhalt eines grandiosen Selbstbildes.

    Tja - und so ist es auch das grandiose Selbstbild des Wahnforschers Dr. Calligari, der von seinem eigenen (Allmachts-) Wahn getrieben wird, den Wahn "draußen"  bei den anderen zu eruieren (projezieren)  und zu exorzieren. Er ist somit recht eigentlich der Erschaffer der Krankheit, die er zu erforschen bzw. zu bekämpfen vorgibt.
    (Die Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist nicht zufällig.)

     Learning by living.

    Faschistoides Denken

    scheint sich seit einiger Zeit rasant zu verbreiten.  Beispiel: Andreas Gabalier:
     Seine Meinung, Kinder gehören nach der Geburt zu ihren Müttern und nicht in die Kinderkrippe ist absolut wahr und richtig, wird aber neuerdings mal wieder als reaktionär und rückständig bezeichnet, weil's der Zeitgeist ma wieder  so braucht und/oder das dumme Volksvieh  auf seinen Zweitwagen nicht verzichten will. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat man insbesondere alleinerziehende Mütter dafür geächtet, dass sie notgedrungen ihre Kinder mit 6 Wochen schon in die Krippe geben mussten. Die Glaubenssätze ändern sich nach dem Bedarf, orientieren sich an Angebot und Nachfrage
    Und so hängt man das Zeitgeist-Fähnchen heute mal hier und morgen woanders hin.
    Zur Zeit geistet es tatsächlich so, dass es so gut wie unmöglich ist  - zumindest in der sog.Unterschicht - eine Familie ohne Doppelverdienst zu ernähren. 
    Kurz gesagt: Frauen, die es sich leisten können, sollen zuhause bleiben in den ersten 3 Jahren.  In diesem Licht betrachtet ist das Müttergeld  durchaus angebracht. Die Gutverdiener unter den Frauen -  die Sorte Emanzen, die sich dem Kapitalistischen System bzw. der sog. Gleichberechtigung am besten und schmerzlosesten  angepasst haben -  aber schreien, man wolle die Frau mit solchen staatlichen Benefits wieder zurück an den Herd zwingen. Ey Mann, so billig sind nicht mal Frauen zu haben! Die SchlechterverdienerINNEN gucken eh'  in die Röhre, die paar  Kröten würden den Braten auch nicht fetter machen. Der Staat geht nach wie vor dem Motto nach: Wer hat, dem wird gegeben.
    " Auf das Thema "Frauen an den Herd" von "BILD" angesprochen, bestätigt er noch einmal: "Ich finde, Mütter sollten nach der Geburt ihres Kindes nicht gleich wieder zurück in den Job gehen, sondern ihre Zeit dem Kind schenken. Das ist von der Natur so vorgesehen. So würde meine Freundin das auch machen."
    http://top.de/news/0Q6m-andreas-gabalier-verteidigt-hinterwaeldler-ansichten

    Nein, A. Gabalier "bestätigt" hier keineswegs, dass Frauen generell an den Herd gehören, sondern er bestätigt nur das, was er zuvor schon sagte: dass Kinder in der Zeit nach der Geburt zur Mutter gehören!  Was für eine Bedrohung geht von dem zum "Hinterwäldler" abgestempelten  Andreas Gabalier aus? Er bedroht ein Weltbild! Die Menge wird in ihrem somnambulen unreflektierten Zustand gestört. Das Natürliche Gewissen könnte ja erwachen, welches genau weiss, was gut für Kinder ist, was für und was wider die Natur ist.
    So war es schon immer: Das System, die Welt des Kapitals und der Macht braucht Diener, es will Arbeitssklaven und unreflektierte Roboter, keine Menschen - und das gewährleistet man am besten, wenn man die Kinder schon mit der Geburt unter staatliche Aufsicht stellt.
    Und die Bildzeitung  hilft da mit ihrer unsauberen und manipulativen ScharfmacherBerichterstattung wie immer kräftig mit, das System zu stützen, statt in Frage zu stellen. Aber die Bildzeitung - die Nebelsprüher -  sind  überall... Gaslighting im großen Stil.

    Zurück zu A. Gabalier: Was ist an der Reaktion vieler Medien auf seine "Provokation" aber faschistoid? Dass sie eine von der Menge abweichende  Meinung nicht duldet bzw. den "Meinungsträger" schlecht macht und verteufelt.  So verfälscht man auch den Sinn seiner Worte und macht daraus eine generelle Behauptung, nämlich die alte Macho-Einstellung: Frauen gehören an den Herd.

    Nochmal: Andreas Gabalier hat nichts anderes gesagt, als das, was Frauen und Mütter immer schon intuitiv wissen - das allernormalste auf der Welt -  jedoch will man ihnen dieses Wissen nehmen und unter dem Vorwand, die Kinder zu beschützen, soll in Zukunft der Staat. die Erziehung schon ab der Geburt übernehmen. Die Indroktrinierung ist in vollem Gang und wir leben schon lange in einer faschistoiden Gesellschaft, ohne es zu merken. Das Forum Allmystery oder die Plattform Facebook sind hier nur ein Spiegel der Gesellschaft. Als faschistoid läßt sich aber ganz besonders im Allmystery-Forum feststellen:  erhöhtes (paranoides) Sicherheitsdenken, Maulhalten, Moderation/Regierung  hat absolute Befehlsgewalt, die absoluten undiskutierbaren Gehorsam verlangt. Das Volk resp. die User sind schon so indoktriniert, dass sie das nicht mal  mehr merken. Mit am tiefsten pennen die "Bewusstseinsforscher" von der magischen und spirituellen Front. Allesamt  sind sie mit den Omnipotentaten identifiziert.
    Was ist Faschismus? Hier eine Antwort: http://www.tenbaht.de/blog/?page_id=33

    Rhetorische Frage: Was ist eigentlich mit der Frauen- (und Männer)Generation geschehen, die das  Buch von Jean Liedloff  - Auf der Suche nach dem verlorenen Glück - wie eine Bibel mit sich führte?  Alt und zahnlos geworden? Keine Stimme, kein Biß mehr?
    Wo sind sie hin die Frauen, die in den 60igern öffentlich und demonstrativ ihre BH's verbrannten? Ich fürchte, heute tragen diese Frauen  Push-Up's, um zu demonstrieren, dass sie letztlich doch mehr in der Bluse als im Kopf haben.

    Nun jedenfalls ist Andreas Gabalier genausowenig schwulen- noch frauenfeindlich,  wie jemand, der Israels Politik kritisiert ein Judenfeind ist. Es ist das faschistoide schwarz-weiße Freund-Feind-Denken, was offenbar allgemeingesellschaftlich gesehen erschreckende Ausmaße annimmt. Ein pervertiertes Verständnis von Toleranz, welches die Täter schützt und die Opfer als die Täter hinstellt.
    Auch wenn A. Gabalier unrecht hätte, so müßte es doch immer noch möglich sein, in einem sog. freien Land eine Meinung zu äußern, ohne gleich einen "Shitstorm" loszutreten. Auch wenn ich unrecht hätte, müßte es doch möglich sein, in einem Forum wie Allmystery Hitler zu diskutieren, ohne dass man einen Maulkorb verpasst kriegt. Und wie bezeichnend für faschistoide Strukturen, zu sehen, wie die Regierung/Moderation sich als Opfer geriert. So was nennt man woanders auch Narzissmus in Reinkultur.

    Nein, ich rufe nicht zu Rebellion oder "Occupy" gegem die weltlichen Mächte auf .   Der Auftrag des Bodhisattva  lautet wie immer: Suche zuerst das Reich Gottes und lass die Toten ihre Toten begraben...
    Die Apokalypse läßt sich nicht aufhalten. Wie innen so aussen. Alles ist gut.
    Alles, was geschieht, ist Gottes Wille. Neben Hitler und Callida ist auch Allmy-König "DerWicht" nur ein Knecht Gottes, der seine seit Ewigkeit vorbestimmte Rolle auf der Weltbühne spielt und tut,  was er tun muß, damit das Göttliche Kind was zum Lachen hat. Giggle gröhl und schenkelklopf!

    Hö hö hö..

    Alle Menschen müssen sterben. Ich bin ein Mensch. Folglich muss ich sterben.
    So Aristoteles. Das ist auch die Praxis von Herrn Callida und anderen Omnipotentaten.  Erst etwas für wahr erklären,  ein Faktum setzen und auf diesem Postulat eine einigermaßen  logische Schlussfolgerung setzen -   die  Praxis  aller Diktatoren, Gaslighter und Konsensusfabrikanten. LOL!
    In der Philosophie/Logik sagt man Prämisse dazu. Prämissen können wahr oder falsch sein, konstruktiv oder destruktiv - in jedem Fall aber sollen sie durch logische Beweisführung und Schlussfolgerungen (Konklusionen)  das Welt- bzw. Selbstbild desjenigen bestätigen, der die "Ursache" setzt.

    Aber: FROHLOCKET - Aristoteles war gestern, folks!
    Aristotelische bzw. logische  Beweisführung beruht immer auf einer Annahme/Prämisse. Auch die Gottesbeweismittel der Scholastik  beruhen auf Logik, Urteil, Schlussfolgerung . Wie Luther schon richtig sagte, ist dies aber weiter nichts als teuflisch-kluges Philosophie-Geschwätz und  hat mit GEIST nicht das geringste zu tun.
    Spiritualität ist jenseits von Philosophie.
    "Anselms Theologie kreiste um die "Fides quaerens intellectum", den "Glauben, der nach Erkenntnis fragt" in der Tradition von Platon und Augustinus. Er versuchte, "die göttliche Wahrheit einigermaßen zu verstehen", welche "das Herz glaubt und liebt". Es geht also um vernunftgemäße theologische Erkenntnis auf dem Hintergrund eines innigen Glaubens. Anselm wollte die Glaubenswahrheiten angesichts vernünftiger Erkenntnis verantworten."
    https://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Anselm_von_Canterbury.htm

    Vorneweg: Ich habe sie vor vielen Jahrzehnten alle gelesen, die Kirchenlehrer, und alles wieder vergessen. Wenn das wahr ist, und wenn Anselm unter Vernunft das normale logische Denken des Normalverstandes meint, (und nicht die geistige Erkenntnis aus dem Ursprung)  dann  passt das ebenso auf Herrn Callida wie auch auf  Papa OneIsEnough zu, die  ich hiermit beide in den Stand eines Kirchenlehrers der Allmystic Church erhebe. MickyM. ist der nächste Anwärter auf den (Kirchen-) Lehrerstuhl ...  :-D
    Päpstin Lol'Sophie I. 
    Leider fiel OIE genauso wie The Lolosophian den Säuberungsaktionen des "Wichtes" zum Opfer, dem Chefkleriker und Hauptverfechter der  faschistoiden Reinheits- und Tugendphilosophie der Universellen Allmy-Church.

    Den Anselm von Canterbury und den Thomas von Aquin -beides Kirchenlehrer,  beides Aristoteliker bzw. Scholastiker - hat die Kirche heilig gesprochen. Haben sie posthum Rosen regnen lassen? Wunder gewirkt? Kaum...Den Philosophen hat man das erspart.
    Aber ernsthaft: Der Thomas v. Aquin hat alles, was er geschrieben hat,  - auf was anderem beruht die ihm verliehene Heiligkeit nicht - quasi wieder zurückgenommen und als Spreu bezeichnet. "Letztgültige Erkenntnis"? Möglich. Heiligkeit ist ja doch nicht das spirituelle Non plus Ultra, so denn die Heiligkeit nicht nur eine posthume per-dekret-Verleihung  der Kirche gewesen ist.
    Philosophen resp. Lehrern fällt es sehr schwer, ihr Wissen/Vernunft infrage zu stellen. Die Endgültige Befreiung aber mündet immer in das Bewusstsein des Nichtwissens.
     


    Anselms Theologie kreiste um die Fides quaerens intellectum, den Glauben, der nach Erkenntnis fragt in der Tradition von Platon und Augustinus. Er versuchte, die göttliche Wahrheit einigermaßen zu verstehen, welche das Herz glaubt und liebt. Es geht also um vernunftgemäße theologische Erkenntnis auf dem Hintergrund eines innigen Glaubens. Anselm wollte die Glaubenswahrheiten angesichts vernünftiger Erkenntnis verantworten.lllllll

    Das Einlassen

    auf Callida hat mich nicht nur gelehrt, was ein "Trickster", sondern auch was ein "Bios Theoretikus" ist, was keineswegs abwertend gemeint ist. Callida ist kein Mystiker, er ist ein Magus.  Er ist, wie er selber sagt, jemand, der Antworten hat..
    Er ist ein Denker. Das auf Ursache-Wirkung-Denken  basierende dualistische Bewusstsein hat Antworten auf alles und Lösungen für jedes Problem...das unausbalancierte linkshirnige männliche Denken ist ein problemlösungsorientiertes Denken. In Ordnung - wenn es nur nicht versuchen würde, das, was über den dualistischen Verstand geht, zu definieren!

    Ich habe nur eine Antwort: Suche ZUERST das Reich Gottes - und das beginnt  in deinem persönlichen Hier und Jetzt deiner Empfindungen, Gedanken, Gefühle. Dem Finder winkt eine eine absolute Problembefreitheit - WAHRES Frei-Sein von jeglicher Unterdrückung.
    Callida's Person interessiert mich nicht, ich schaue hinter die Namen, wie viele andere ist er ein weiterer "Prototyp", dem ich auf meiner Reise des "Ich-und Welt-Durchschauens" begegne - für was dieser Prototyp aber steht, weiss ich noch nicht, irgendwann bekomme ich den Namen... vielleicht für Faschismus? Kann sein... vielleicht aber auch für etwas ganz anderes.



    Zeige mir deinen Schatten und ich sage dir, wer du bist.

    Hybris! rief  da Meister Fritz von K., wir sind nicht die Schatten, wir sind nicht das Verdrängte, wir sind nicht die Abwehrmechanismen - wir sind ES - DAS!
    So heult sie,  die Gemeinschaft der gläubigen Ungläubigen, denen es am Rechten Glauben gebricht.
    Callida hat mir soviel Schattenmaterial geliefert,dass ich nicht sagen kann, wann ich jemals damit fertig werde.  Vor allem läßt sich nicht sagen, wann ER damit fertig wird. Offensichtlich wähnt er sich schattenlos, weil er glaubt, eine schattenlose Kindheit gehabt zu haben.
    Es sind i.d.R. immer diejenigen, die glauben sie hätten eine wunderbare,problemlose Kindheit gehabt, die den größten Schatten haben. Dahinter verbirgt sich vor allem die Identifikation mit dem Eltern-Ich, der Zensor ist voll intakt und schützt das Ich bzw. die Eltern vor unliebsamen Erkenntnissen bzw. sich selbst und  die Eltern vor berechtigten Anklagen.

    Gott schütze

    uns vor Psychologen und Therapeuten,  die ihr ungeheiltes Schwarz-Weiss-Denken über ihre arme Klientel ausgiesst. Wie schnell  wird doch aus einem gesunden Widerstand gegen das Destruktive kurzerhand eine psychopath. Abwehr gebastelt und ein Therapeut - der sich so gerne als leeres, unbeschriebenes Blatt und neutralen Spiegel geriert -  hat wieder seine weisse Weste.
    Zeige mir deinen Schatten und ich sage dir, wer du bist - das bezieht sich natürlich nicht auf das transpersonale, sondern aufs personale Menschsein.  Wer du in WIRKLICHKEIT bist, steht auf einem anderen Blatt, diese WIRKLICHKEIT zeigt sich erst, wenn die Schatten aufgelöst sind.

    Wie aussen so innen

    Siehe Fokus Artikel von Herfried Münkler, Die Neuen Regeln der Macht... sehr interessant, u.a. wie sich in der sog. Aussenwelt  starre Grenzen auflösen - d.h., wie eine "entäußerte" Imitation dessen stattfindet, was auf dem spirituellen Weg geschieht.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-und-gesellschaft-die-neuen-regeln-der-macht_id_4652012.html


    Lerning by living

    Es stimmt: das "Lernen" hört auch jenseits von Ego  nie auf. Das Ich, die Welt, den Kosmos von innen heraus zu erfassen, heisst für mich, dass das  Bewusstsein in stetiger Erweiterung begriffen ist...Stephen Wolinski und auch andere sagen, es gäbe keine Lektionen zu lernen.
    JEIN! Ja und Nein. Es liegt wieder an der dualistischen Sprache bwz. ist es das Ego, welches immer  eindeutige Entweder-Oder-Antworten haben will und zu geben bestrebt ist.
    Das Wort "lernen" ist hier nur eine Art "Hilfsverb", weil es keine Worte, keine Sprache gibt für das "kognitive" Geschehen jenseits von Ego. Es ist also gleich gültig, ob ich dies oder jenes sage - ob nun gelernt oder nicht gelernt wird. Jedes Wort, welches Ich spreche oder schreibe, müßte  in Anführungszeichen gesetzt werden, weil kein Wort ausdrücken kann, wie der neugeborene metaprogrammierte Mind "tickt".
    Ja, sagt der spirituell korrekte Kontrolefzki: Dann hör doch endlich auf, soviel zu reden und zu schreiben. Geh in die Stille, ins Schweigen!
    Mann, tue ich doch, kann ich dafür, dass du es nicht bemerkst? Mein Schweigen ist beredsam. Mein Labora ist mir Ora und Ora ist mir wie Labora. Jacke wie Hose. Kein Unterschied.

    Genauso ist es mit der transpersonalen Scheinbarkeit oder Illusionshaftigkeit der sog. Realität. Callida z.B. will mir  anhand von "handfesten" Indizien offenbar beweisen, dass auch der von der sog. Realität  Desidentifizierte mit seinem Körper identifiziert ist und der angenommenen Scheinbarkeit des Körpers Hohn spricht,  wenn der sich in Lebensgefahr dünkt oder befindet. Als Beispiel nimmt er u.a. meine vergangene Erfahrung mit dem Notarzt, den ich in der Nacht wegen Angina Pectoris-Symptomatik und Vorhofflimmern rief  oder meine (ebenfalls vergangene)  alarmbereite "menschliche"  Reaktion bei Brandgeruch. Er will damit sagen, dass diese Reaktionen menschlich sind und für jeden Menschen auch jenseits von Ego (immer) so bleiben. Callida  verallgemeinert und projeziert damit nicht nur meine vergangene Reaktion in die Zukunft, sondern bestimmt damit auch die Zukunft all jener, die sich "nondual dünken" bzw. sind. Was er sagt,  klingt alles logisch, aber ich kann dem weder zustimmen noch kann ich es verneinen. Ich kriege bei solchen Gedanken einen Knoten ins Hirn. Dabei will er doch eigentlich nur sagen, dass das Bewusstsein der Scheinbarkeit der Realität  in solchen Notsituationen nicht mehr aufrechtzuerhalten wäre!  Was zum Teufel ist so schwierig darn, dass mein Verstand das nicht nachvollziehen kann und immer wieder darauf zurückkommen muss???

    Klar habe ich "menschlich" reagiert und dennoch... Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Grad der Angst und Aufregung bei solchen Notsituationen mit den Bildern und Vorstellungen  zusammenhängt, die  mir im Moment des Brandgeruchs oder der plötzlichen "Herzattacke"  vor meinem inneren Auge hochsteigen. Je nachdem , was ich mir für Bilder mache, kann ich eine klare realistische Einschätzung machen oder in verwirrte und unbewusste Panik verfallen. Ich habe festgestellt, dass ich die Kontrolle über diese Bilder nicht von vornherein habe, sondern dass ich mir
    In solchen Momenten habe ich weder an die  Scheinbarkeit noch an die Realität aller materiellen Phänome gedacht  - wenn ich frühstücke, denke ich auch nicht, dass ich nur "scheinbar" frühstücke, weil ich ja doch so erleuchtet bin und  "weiss", dass es so was wie Materie überhaupt nicht  gibt. Es wird immer spontan das getan, was JETZT getan werden muss. 
    Jetzt kommt das Interessante: Mein Tun lehnte sich zwar in beiden Fällen an die Vorgaben/ErinnerungsWissen aus der Vergangenheit an, die Assoziationskette funktionierte: Feuer>>Feuerwehr, Ohnmachtsgefühl>>Doktor holen, - dennoch war ich nicht mit meinen Handlungen identifiziert, insofern der Beobachter immer auf seinem Posten war!


    Ich weiss nicht, von welcher Prämisse Callida ausgeht: Meint er,  dass jemand, der nicht mehr mit Sterblichkeit/Ego/Körper identifiziert ist, jemand ist, der ständig  im Bewusstsein der Unsterblichkeit lebt  ud dementsprechend auch permanent im Bewusstsein der Scheinbarkeit aller Phämomene lebt und sich daher von äusseren Bedrohungen absolut nicht aus der Ruhe bringen lassen würde, weil der  dieser  ja keinerlei Bedrohung zu sehen im stande wäre  - bzw. da  die Bedrohung auch  nur als eine scheinbare angesehen würde, bestehe kein Handlungsbedarf.  (Allegorisch: Wenn du dich vollkommen dünkst, dann stürze dich von den Zinnen der Deutschen Bank. Fass die heiße Herdplatte an, gehe durch diese Wände, laufe übers Feuer usw usw.  BEWEISE mir, dass du der Sohn Gottes bist!) ???
    Manchmal ist mir nicht ganz klar: Ist Callida nun der Rerpräsentant des Versuchers in der Wüste oder spielt er nur den Advocatus Diabolus?   LOL.  Gewiss aber geht er von der Prämisse aus, dass die Naturgesetze für jeden, auch für den Sohn Gottes gelten, solange der sich in einem menschlichen Körper befindet; unmythisch ausgedrückt: nach Callida gelten auch für den Endgültig Befreiten (Meister)  nach wie vor die Naturgesetze, wie sie im Glaubensbekenntnis für und von Hinz und Kunz gelten. Nach seiner Auffassung von Scheinbarkeit bzw. Menschlichkeit jenseits von Ego würde  der Sohn Gottes/Meister, wenn er  der Aufforderung des Versuchers Folge leisten würde,  sein blaues Wunder erleben,  "Wetten, dass..."?
    Na ja, Jesus oder der Meister antwortet jedenfalls nicht mit :Wetten, dass n i c h t  ...?
    Nur darum gehts. Das ist eine offene Frage, für die es keine klare Ja- oder Nein-Antwort gibt,   sondern Ja UND Nein -  JEIN! - ein Graus für jemanden, der stets für Jeden und auf Alles eine klare eindeutige Antwort hat.
    Jedenfalls ist die "Scheinbarkeit" nichts, was man  wahrnehmen kann, oder dessen man sich ständig bewusst wäre -  man hat sie einmal erkannt und das wars. Basta.
    Es geht wohl wieder einmal darum, dass Desidentifikation mit Nichtvorhandensein gleichgesetzt wird. Wüßte Callida, was Identifikation bzw. Desidentifiktion wirklich ist, könnte er solche Fragen (nach der Menschlichkeit usw. jenseits von Ego) nicht aufwerfen, geschweige denn beantworten!

    (Aus März 2015; auf meinen letzten Blogpost hin hat jemand kommentiert und dabei erwähnt, dass Samarpan nach eigenen Angaben auf die Hilferufes eines ertrinkenden Kindes nicht reagiert habe. Das wirft die selbe Frage auf: wie stehts mit der sog. Menschlichkeit jenseits von Ego? Ausser dass die Menschlichkeit genauso wenig definierbar ist wie die Göttlichkeit des Gottmenschen  habe ich  noch keine Klarheit darüber. Aber bei dieser Frage geht es wohl hauptsächlich um die Frage, wie das Nichtinterpretieren und Nichtdefinieren jenseits von Ego zu verstehen ist.. )


    Ich will nicht mehr...

    Heute morgen kurz vorm Aufwachen habe ich gesehen, auf welche Weise Träume entstehen bzw. die Geschichten, die Handlungen -  wie das Unbewusste aus organischen körperlichen Empfindungen oder unbewussten äusseren sinnlichen Einflüssen eine Geschichte "personalisiert". Ich habe den Vorgang quasi in flagranti ertappt. Dann schrie das Nachbarskind und ich wachte auf und die Erinnerung daran war weg, ich konnte nichts mehr rekonstruieren.  Aber so etwas stört mich heute nicht mehr, weil ich weiss, es ist nicht wichtig, dass mir diese Dinge ins Tagesbewusstsein kommen, wichtig ist allein, dass ich "dabei" war. Man muss die Träume nicht deuten können. Träume deuten ist ein nettes Spielchen, an dem das Ego ebenfalls haften kann...Früher habe ich mal versucht, nicht nur ein Tag-, sondern auch ein  Nacht-Tagebuch zu führen, ich hielt hierfür auch des nachts immer einen Schreibblock bereit... - schnell merkte ich aber, dass dies eine künstliche Trennung war. Das Unbewusste machte sich mir auf eine andere Art bewusst, frühmorgens zwischen 3 und 6 Uhr in einem tranceartigen Wachzustand.

    Den Seinen schenkts der Herr im Schlaf. Ich habe auf viele interessante Spielchen verzichtet, z.B. auch auf absichtlich hervorgerufene Astralreisen. Sie wurden mir geschenkt und ich lernte, nicht mehr zu wollen,  als ich geschenkt bekam. Ich lernte, dass es galt, den Ist-Zustand nicht zu verändern, sondern zu akzeptieren. Nichtwissen - auch was die Träume anging...
    "Ich will nicht mehr von dir, als du mir geben magst", diesen Spruch las ich vor Jahrzehnten einmal in einem Laden in Kaiserslautern. Er brannte sich für eine lange Zeit in mir fest. Ich bezog ihn nicht nur auf die Menschen, sondern primär auf Gott.  Von Gott konnte ich das annehmen... in meiner Beziehung zu Menschen, vor allem zu meinem Sohn liess sich das nicht  so recht realisieren... Die Desidentifikation von der Mutterrolle und der Affenliebe, mit der ich an meinem Kind hing, war der schlimmste Kampf meines spirit. Weges.... die unrealistischen Erwartungen an meinen Sohn, meine Vorstellung, was ein (erwachsenes) Kind für seine Mutter zu tun hätte... Mein Sohn war mein härtester Guru - der hat letztlich dafür gesorgt, dass mein Ego am Ende doch noch erfolgreich in die Tonne getreten wurde.LOL.

    Deswegen weiss ich: Jede Trennung vom Liebsten, sei es der Freund, Ehemann, Kind birgt die Chance der Egoloslösung in sich. Man kann sie wahrnehmen oder auch nicht. Die Trennungsphasen sind dieselben wie die Sterbephasen. Ich habe damals  die Chance wahrgenommen. Viele Menschen sind nicht imstande, Abschied und Trauerarbeit zu leisten, sie machen zu, sie lenken sich schnell ab, wenden sich  wieder anderen Dingen zu und verdrängen  den Schmerz, die Angst,die Wut, die Anklage, den Widerstand usw. all das,  was ihre Erlösung und Befreiung hätte bedeuten können,  - wenn sie sich nur auf sich selbst und ihre Gefühle wirklich eingelassen hätten.

    Erkenntnisse

    sind nichts, was man sich warmhalten kann. Und so ist es auch mit der "Letztgültigen Erkenntnis" resp. der Scheinbarkeit der sog. Realität. Die Erkenntnis der Scheinbarkeit bzw. dass nichts jemals WIRKLICH geschehen ist, bedeutet die Desidentifikation vom Glauben an das, was ich bislang für Realität gehalten haben. Weiter nichts. Desidentifikation bedeutet keineswegs, dass ich mir "immer" der Scheinbarkeit der Realität bewusst bin, genausowenig ich mir ständig und immer der Unsterblichkeit bewusst bin. Alle Erkenntnisse - . auch die "Letztgültige Erkenntnis" sind wieder auf dem Misthaufen der Geschichte gelandet... des DENKENS. Erinnerung...Alter Käse, dessen ich zwar geDENKEN kann, aber dessen UrFrische ich  nicht wiederbeleben kann. Nichtsdestrotrotz hat Desidentifikation bez. jede geistige Erkenntnis eine "auf Dauer" verwandelnde, d.h. transformierende KRAFT. Das heisst, der Alte Käse hört nicht auf, seinen wunderbaren Duft weiter auszuströmen.Paradox.

    Weils manche vielleicht nicht wissen oder überlesen haben: Die Letztgültige Erkenntnis, wie ich sie aus meiner Erfahrung heraus definiere und metaphernmäßig  auf meine Weise beschreiben kann,  ist die Erkenntnis, die  auf den letzten Egotod (Desidentifikation Körper/Materie, Erkenntnis der Konzepthaftigkeit)  folgt und die Endgültige Befreiung bringt. Danach hört Erkenntnis nicht einfach auf, sondern man sitzt nicht nur gelegentlich, sondern auf "Dauer" an der Quelle der Erkenntnis. Anders gesagt, du bist im Zustand permanenter Erleuchtung oder Gewahrseins. Du bist kein gelegentlicher Besucher deines Hauses mehr, sondern der Hauseigentümer, du bist nun der Burgherr über deine innere Burg.
    Der Leser meiner Worte sollte immer dran denken, dass gleich, mit welchen Worten ich diese "Dinge" beschreibe -  es sind alles nur Metaphern!

    (Irgendwie spinnt die software bei blogger.com, ich hoffe, dass ich meinen Text einigermassen zusammenhängend auf die Reihe gekriegt habe.)



    0 0


    Hö Hö  - Callida's Song II

    Ich sitz nicht hinterm Ofen still und mach mir keine Sorgen

    ich bange nicht und quäl mich nicht um Sicherheit und Morgen.

    "Hö hö, höhnt mir Callida da, "das alles klingt zu wunderbar

    als das es wahr sein könnte, Dear!
    Horsch zu, mei Mad, ich sage dir, wenn du nicht hättest Rente satt,
    plus Dispo, Zinsen und Rabatt, du würdest anders schwätzen, Schatz!
    Horsch zu und lass dir von mir sagen, solang du bist ein Mensch auf Erden
    werden dich auch Sorgen plagen und dich menschlich Nöte quälen.
    Wenn man tut dir den Hahn abdrehen, WETTEN, DASS auch du vor Schreck
    Dir in die Hosen scheisst, wenn du nicht mehr weiter weißt?
    Wenn's Schicksal deinen MonatsScheck dir sperrt und deinen Hochmut Mores lehrt -
    Auch wenn du dich unsterblich dünkst - gilt auch für dich, mein liebes Kind:
    JETZT und in alle Ewigkeit braucht der Mensch auch für den Leib
    Die Sicherheit, die Sicherheit. Wie, du sagst, das weisst du nicht?
    Was sagt dir denn dein Vater, sprich!"
    So wie der Vater, sag auch ich: 
    Nicht nur vom Brote lebt der Mensch, ihm hilft in höchster Lebensnot
    daher weder Geld noch Brot. JETZT ist die Zeit, die Zeit ist JETZT!
    Wer lernt, im ew'gen JETZT zu leben, für den hört nicht nur auf das Streben,
    Es enden Sorgen, Frust und Schmerz für den, der lebt im Ew'gen März.
    Im Augenblick der Ewigkeit fragt kein Schwein nach Sicherheit!

    Ich sitz nicht hinterm Ofen still und mach mir keine Sorgen

    ich bange nicht und quäl mich nicht um Sicherheit und Morgen!
    la la la

    Geld

    Meine Beziehung zu Geld ist nurmehr sehr unproblematisch. Ob ich Geld habe oder nicht, spielt keine Rolle ... ääähm, Moment mal, Schulte, über letzteres kannst du gar nichts aussagen, denn gab es je einen  Moment, wo du  k e i n  Geld gehabt hättest....  ha ha ha, ertappt!
    Ok, lieber Herr Spiritus Korrektor, um mal spirituell ganz korrekt zu sein: Eigentlich läßt sich nur darüber etwas aussagen, was im Moment ist, also:  dass ich  mir im Moment, also gerade JETZT keine Sorgen mache, ob ich Geld habe oder keines. Aber egal, ich will mal ganz unkorrekt fortfahren zu verallgemeinern, denn es hat sich ja tatsächlich seit meiner Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 an diesem sorgenfreien Zustandnichts geändert, wobei ich schon wieder spirituell ganz unkorrekt bin und diesem an sich zustandslosen Zustand eine Definition - nämlich das Attribut"sorgenfrei" gebe

    Nun, jedenfalls scheint es, dass egal, wieviel ich an Geld raushaue, alles durch die Hintertür wieder reinkommt. So habe ich gerade erst fast 500 Euro Nachzahlung aus der Nebenkostenabrechnung gekriegt!
    n
    Tatsächlich gebe ich Geld aus, als hätte ich Unmengen davon, ich spare nicht, ich kaufe ohne nachzudenken, was mir gerade gefällig vor die Linse kommt und wie sich dann später rausstellt, sind es oft auch Fehlkäufe, eben weil ich nicht nachdenke, bevor ich kaufe. (s.a. mein liebes Wärmepumpentrocknerlein) Im Unterschied zu "vorher" ist es aber heute so, dass ich keinen Fehlkauf bereue, ich bin überhaupt unfähig geworden , zu bereuen. Zur Reue bedarf es des Nachdenkens und das  ist einfach nicht mehr mein Fall, LOL. Ach, diese kleinen köstlichen bittersüßen Reuebisse, die sich zu den alten Adamszeiten im Solarplexus immer so heimisch fühlten... Früher war ich masochistisch in  die Reue verliebt, die mobilisierte immer die Guten Vorsätze, die mich folgerichtig und stracks in die Hölle führten... Ja, alles das ist nun dahin, das eine wie das andere, LOL.

    Geld kümmert mich heute nicht, ich bin unfähig geworden, mir ernsthaft Sorgen zu machen und diese Sorgen in die Zukunft zu projezieren.... na gut, es kann schon mal vorkommen, das sie um die Ecke lugen , aber ihre Lebensdauer ist gering, weil sie sofort auf die Nüsse kriegen... LOL.



    Angelesen vs. angelernt

    Nochmal: Das Godfather-Syndrom duldet bekanntlich keine anderen Götter neben sich. Dem Godfather kommt es erst gar nicht in den Sinn, dass der Nachbar ebensolche Visionen und Erleuchtungen haben könnte wie er selbst.   Auf dem spirituellen Marktplatz steht der spirituelle Neid in schönster Blüte. Die beliebteste Ohrfeige die er austeilt, ist, dem andern vorzuwerfen, nichts eigenes zu produzieren, sondern alles "nur angelesen" bzw. "angelernt" zu haben. (Wobei der Ausdruck "angelesen" hierbei korrekt ist, zum Begriff des  "Angelernten" gleich mehr)
    Mit solchen Verdächtigungen verrät der "Godfather" aber nicht nur seinen Neid, sondern auch seine Unwissenheit;  oft ist der Godfatther auch ein Bücherverbrenner, der nicht nur die Person für Nobody hält, sondern auch alles Geschriebene generell als "Spreu" verachtet. Ganz so unrecht hat er damit zwar nicht, dennoch trennt er offenbar die Intuition vom Verstand...er hat vergessen,  dass Lesen eine bewusstseinserweiternde Wirkung hat und dass die Intuition (Herz) beim Lesen keineswegs schläft, sondern dort, wo sie sich ungehindert entfalten kann, mit dem Verstand eine fruchtbare Liäson eingeht.

    Sicher gibt es auch Leute, bewusste "Adapter", Täuscher und Fälscher, die Dinge sagen und schreiben, die sie gelesen, aber in ihrer Tiefe nicht wirklich erfasst haben. Sie sind Gläubige, die oft nur mit ihrem Wissen beeindrucken wollen oder es sind  Denker, herzverschlossene verkopfte Menschen , die das Verständnis ihre Verstandes verwechseln mit der intuitiven Geist-Erkenntnis... die "wissen" alles ÜBER Spiritualität, unglücklicherweise halten sie  dieses Wissen aber für die absolute WAHRHEIT.

    So, um Verwirrung vorzubeugen und damit man die Ebenen nicht verwechselt, möchte ich darauf hinweisen - ich selbst bin der Verwechslung häufig aufgesessen  , dass es zwei  Arten von "Angelerntem" gibt, bzw. dass der Begriff verwirrenderweise  auch von manchen Autoren  dafür benutzt wird, um aus der transpersonalen Perspektive  GENERELL alles Wissen über die Welt, was ein Mensch im Leben von klein auf durch Vermittlung von Eltern, Schule u.a. Medien erlangt hat, ebenfalls als "angelerntes" Wissen" bezeichnet wird. Auf der transpersonalen Ebene ist  konzeptuelles Wissen als ganzes irrelevant. Geistige Erkenntnis kommt nicht aus dem Verstand, sondern  unmittelbar aus der Quelle.


    Wenn Jesus den Kranken fragt:

    Willst du geheilt werden, dann meint er mit Heilung  keineswegs eine Befreiung von körperlichen Symptomen, sondern das Frei-Sein von der seelischen Ursache der körperlichen Symptomatik.  Wenn Jesus Lahme gehend, Blinde sehend  und Taube hörend  macht, dann primär nur in dem Sinne, dass er Bewusstheit bzw. EIN-SICHT  vermittelt in die seelische Ursache, die psychischen Zusammenhänge. Bewusstheit heilt.
    Genausowenig meint Jesus wortwörtlich, dass der Kranke sein Bett nehmen und nach Hause gehen soll.  "Bett" steht hier für die Ohnmacht und Hilflosigkeit eines Menschen, der sich nie das Leben "nehmen" konnte, dessen (Stand-) Beine zu schwach waren, ihn eigenständig durchs Leben zu tragen, dessen seelische Blindheit u.a. seinen nicht gefühlten Gefühlen entspricht, welches ihn unfähig machte, die (persönliche) Wahrheit zu erkennen bzw.zu erfühlen.   Wir alle sind in diesem Sinne krank und bedürfen der Heilung. Wer das nicht für sich annehmen kann, ist verblendet... Wie oft hört man von spirit. Suchern, man solle sich nicht mit Krankheit identifizieren. Das ist richtig, Krankheit ist im Grunde auch nichts weiter als eine  Ideologie, ein Konzept, aber das Nichtidentifizieren funzt net einfach so, bloss weil man es will. Diese Sucher machen den Fehler, dass sie sich mit dem Konzept der Gesundheit zu identifizieren, also dem anderen Pol. Desidentifikation aber betrifft beide Pole, den positiven und den negativen. Wer mit Gesundheit identifiziert ist, ist weiterhin mit Gegensatz und Konzept identifiziert.
    Ich war mein ganzes Leben mehr krank als gesund. Erst als ich alle Hoffnung auf  Gesundheit und den materiellen (!) Wunsch aufgab, von körperlicher Symptomatik geheilt zu werden, wurde der Weg zur seelischen Heilung freigemacht.  Für die seelische Heilung bzw. im erweiterten Sinne für mein ganzheitliches HEIL wollte ich alles hingeben, nicht nur meine Gesundheit, sondern auch mein Leben.  Wer sein (materielles, körperhaftes) Leben behalten will, wird es verlieren. (Jesus) Dazu gehört es, dass man den Glaubenssatz aufgibt, dass Gesundheit das höchste Gut des Menschen sei. Denn was nützt es dem Menschen,  körperliche Gesundheit bzw. die ganze Welt zu gewinnen, wenn er Schaden leidet an seiner Seele! Im spirituellen Kontext gibt es hier nur ein Entweder-Oder: Entweder ich will das Leben behalten, d.h. körperlich gesund werden oder ich wähle das Reich Gottes - die seelische Heilung, die den Tod des alten Lebens beinhaltet.

    Körperliche Gesundheit ist kein Maßstab für seelische Gesundheit. Es gibt viele "böse" - destruktive,  im Leben aber dennoch erfolgreiche Charaktere, die körperlich robust und gesund sind, die ihr ganzes Leben lang nicht oder kaum krank waren. Krank werden im Gegenteil immer  jene, die an der Leistungs-/Erfolgsorientiertheit und Bösartigkeit und Kälte der Welt (-kinder) leiden und den Ansprüchen des "Systems" nicht gerecht werden können. Das sind Menschen, die unfähig sind, ihre Seele zu verkaufen. Mein Hausarzt nannte das früher "Vegetative Dystonie".  Tja, äusserst fraglich, dass der Körper geheilt wird, nur um effektiver dem System/Welt dienen zu können.

    Sicher wird zusammen mit der Seele oft auch der Körper geheilt, zumindest da, wo die Ursache eine seelische ist. Zwar ist alles möglich - allerdings ist fraglich, ob Querschnittsgelähmte wieder laufen können, Taube hören und Blinde sehen... die Wunder der Heilung durch das Wahre SELBST (Jesus) gelten primär der seelisch-geistigen Heilung.
    Ich habe den Eindruck, dass viele Spirituelle noch immer an das im übrigen mißverständlich tradierte altgriechische Ideal  glauben, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohne. Wonach man schlussfolgert, dass in einem kranken Körper auch nur ein kranker Geist sein Unwesen treiben könnte.
    „Mens sana in corpore sano“... Juvenal korrekt wiedergegeben sagt: „Das einzige, um das wir die Götter bitten sollen, ist, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnen soll“. Das hört sich schon mal gaaaanz ganz anders an, nicht wahr?
    Früher habe ich auch mal geglaubt, dass göttlich spielende Musiker Heilige sein müssen...LOL....


    Advaita

    bedeutet das Eine ohne das Zweite. Mit oder ohne "Zweites" -  für mich ist so eine Formulierung einfach nur ein trennender  philosophischer Mindfuck, der in der "Praxis" absolut keine Rolle spielt.  Es gibt nur ein Bewusstsein jenseits von Ego und das ist  EINHEIT. Und die ist nicht denkbar. Weder mit "Etwas" noch ohne "Etwas".  Einheit ist nichts statisches, nichts Fertiges. Auch die Erkenntnis der Einheit allen Seins ist keine Aktion, die man aufwärmen kann, wie man es gerade will.
    Einheit ist eine schillernde Angelegenheit.
    Einheit wird oft mit Verbundenheit verwechselt. Da gibt es zum einen die ökologische Vernetzung, die "Einheit" als naturhafte Verbundenheit mit allen Wesen (Gaia, Große Mutter)  und zum anderen die Einheit des Bewusstseins durch die Transformation des Ichs in das Höhere SELBST  bzw. der  Gegensatzvereinigung. (Vater). Aber man kann den Vater auch nicht von der Mutter trennen.
    Gegensatzvereinigung ist in meiner Erfahrung ein unaufhörlicher Akt der Enthüllung und  "Einverleibung" des Kosmos von innen heraus - es einheitet bzw. die Einheit "verbt"  sozusagen.
    Sog. Einheitserfahrungen gibt es unterschiedliche, so z.B. wenn du erkennst, dass du als Sucher das Gesuchte bist bzw. dass du,  der Sucher,  eins bist mit dem Gesuchten. Dass das, was durch den Menschen nach Gott sucht, das Gesuchte ist. Wer Gott sucht, findet sich SELBST.  Deswegen darf man die Sehnsucht und Liebe des Herzens nach Gott nicht als romantischen Quatsch verteufeln.  Es ist Gott SELBST, der nach sich sucht... Die Sehnsucht nach Gott ist die Sehnsucht nach Ganzheit.
    Es ist nicht nötig, zu wissen, was Advaita ist, Advaita ist der ultimative zustandslose  SEINS-Zustand und der ist undefinierbar.


    Ich bin Du

    "Ich bin Du" bedeutet für die meisten Menschen so etwas wie Seelenverwandtschaft, Gleichheit der Welt-Sicht, eine Art Zwillingsich auf der personalen Ebene.  Auch hier wird  oft die Ebene verwechselt und die  seelische Verbundenheit als Einheit des Bewusstseins gleichgesetzt. Sehr gefährlich ist das "Ich bin Du" , wo es sich um psychopathologische Verschmelzungen und  Symbiosen handelt wie z.B.beim Borderline-Syndrom. Diese Art von "Einheits"-Verschmelzung ist regressiv/prärational und wird oft für spirituell gehalten.
    Auf der transpersonalen Ebene jedoch entspricht das "Ich bin Du" dem buddhistischen  "DAS BIST DU". So, wenn z.B. wenn in dem Buch "Das unpersönliche Leben" der "Vater" mit seinem "Kind" spricht, oder wie ich es im Holofeeling von U. Petscher gelesen habe.
    Gott, das WAHRE SELBST spricht hier :  ICH BIN DU... Was suchst du in der Ferne nach mir - Ich bin der Sucher und das Gesuchte. Ich bin nicht getrennt von Dir. ICH BIN DU.
    In diesem Augenblick kann sich das Auge des Gewahrseins für die volle Wahrheit bzw. EINHEITserfahrung öffnen, wenn der Sucher bereit ist und sein Herz geöffnet ist...



    Back to Basics

    Ich kann nur immer wieder sagen: Back to the basics, zurück zur Basis des persönlichen Hier und Jetzt mit seinen Gedanken, Gefühlen, Empfindungen. Das gilt vor allem für alle  jene, die sich schon angekommen wähnen, aber mit Individuation nichts am Hut haben wollen, weil sie die Persönlichkeit als irrelevant betrachten.
    Auf dem spirituellen Marktplatz findet man i.d.R. nur abgehobene, philosophische spekulative Theorieabhandlungen über das sog. Nonduale. Ich will ja nicht abstreiten, dass die oft auch von der Intuition geleitet sind. Nur ist es so: die Leute, die sich einseitig in solcherlei zerebralsklerotischer Yang-Aktivität verlieren, verpassen die Individuation, die Entwicklung  "von unten" - die Befreiung der weiblichen Seite. Die Basis aber, auf der SELBSTverwirklichung stattfindet ist immer das Persönliche - das Hier und Jetzt der Person. .

    Hat Marcel Proust

    sein Leben und seine Zeit verschwendet, als er sich auf tausenden von Seiten  "Auf die Suche nach der verlorenen Zeit" machte?
    Wem Zeit ist wie Ewigkeit und Ewigkeit wie Zeit ....




    Paranoia

    Dr. Caligari war ein Wahnforscher, der wohl seinem eigenen Allmachtswahn anheimfiel. Im Zusammenhang mit meinem gestrigen Blogpost vom 17.05.2015 fiel mir heute morgen ein, wie wahn -"witzig" doch auch der Therapeut war, für den ich vor vielen Jahren  arbeitete. Derjenige, der sich so begeistert über seinen Patienten äusserte, der ihn ein Arschloch nannte und es als Therapiefortschritt verbuchte. Sicher ein Fortschritt, aber wenn er ehrlich gewesen wäre, hätte er zugegeben, dass er sich dadurch verletzt fühlte... Er war  n i c h t  ehrlich. Heute morgen wachte ich auf und erinnerte mich an eine Begebenheit, bei der gerade dieser besagte Therapeut , Oberarzt Dr. K.,  m i c h  einmal beschuldigte, ihn beim Mittagessen (im Kasino des Krankenhauses, in dem wir arbeiteten), im Verlauf des Tischgesprächs ein Arschloch genannt zu haben. Er habe das genau gehört und er verbitte sich solche Frechheiten... Er sass ziemlich weit entfernt am gegenüberliegenden Tisch. So was  finde ich einen echten Wahn-Witz. Und es war nicht das erste Mal und einzige Mal, dass er mich verschiedener "Delikte" beschuldigte.
    Zu seiner Ehrenrettung muss ich jedoch sagen, dass nicht er allein, sondern dass damals die ganze psychiatrische Abteilung an einem Verfolgungswahn litt, der m. E. dadurch gegeben war, dass der Kommunikationsfluss zwischen "oben",  (Direktion, 2. Stock, Professor, Oberarzt, Chefsekretärin) und "unten" ( Erdgeschoss: 4 Assistenzärzte und 2 Schreibdamen)  gestört war. Die Abteilung war quasi in zwei feindliche Lager gespalten. Doch niemand thematisierte dies jemals, alles wurde unter den Teppich gekehrt.

    Zuletzt war die Atmosphäre ständig so gespannt und gespalten, dass ich mich in die Gynäkologie versetzen liess.   Ein paar Jahre später las ich zufällig in einer Zeitung, dass sich unter den psych. Assistenzärzten ein schwerst gestörter (Kinder-!) Therapeut befand, der seine Frau und Kinder so unmenschlich gequält hatte, dass seine Kinder ihn töteten. Als ich das las, wurde mir einiges klarer, u.a. auch, dass ein einziger Mensch bzw. ein  unbemerkter (verdrängter)  Krankheitsherd ausreicht, um eine ganze Gemeinschaft krankhaft zu unterwandern... Niemand merkte etwas.  Hinterher jedoch liessen sich die Zeichen, die man vorher nicht wahrnehmen wollte, sehr wohl richtig deuten... Wie immer.


    Superman

    Statt Nifidepin, welches ich nicht vertrug, bekam ich nun Tavor gegen die "Attacken" verordnet. Tavor soll eines der am schnellsten süchtig machenden Mittel sein... Osho hat Lachgas gegen seine Beschwerden genommen, habe ich gelesen...LOL! In 3 Monaten habe ich nicht mal eine Packung davon verbraucht... ich muss das Zeugs selber bezahlen und kriege nur eine 20igerpackung verschrieben. Wenns nach dem Doc geht, soll ich täglich 1 Tablette nehmen.

    Wie alles, hat meine Aufmerksamkeit auch die Wirkung von Tavor genauestens geprüft: bei mir wirkt Tavor  offensichtlich nicht so wie auf andere.  Ganz allgemein habe ich den Eindruck, dass Medikamente bei mir seit einigen Jahren eher die Symptome hervorrufen, die sie verhindern oder bekämpfen sollten. Bei Tavor spüre ich keine Wirkung, ich werde weder müde, noch glücklich, noch gleichgültig, noch dies noch jenes, es verändert sich rein gar nichts an meiner psych. Befindlichkeit. Alles, was ich bemerke ist, dass sich der Druck und  diese komische Verkrampfung in der Brust löst und dass der Blutdruck wieder runtergeht bzw. das Herzrasen/ Rhytmusstörungen langsam aufhören. Aber oft löst sich das alles auch ohne Medikamente auf. he he he
    Die Attacken erschrecken mich nicht mehr so wie zu Anfang, am Tage habe ich fast gar keine Probleme damit, meistens überraschen sie mich bei Nacht, wenn ich am Einschlafen bin, ich habe dann das Bedürfnis, nichts wie raus aus dem Haus, der Schwindel... der Schmerz in der Brust...keine Luft...
    Meiner Aufmerksamkeit ist es zwar nicht gelungen, die Attacken zu verhindern, aber sie kann den "Endzeit-Szenarien", die sich im ersten Schrecken so blitzschnell aufdrängen, immer schneller und besser den Saft abdrehen bzw. den Identifikations-Klebstoff entziehen, der sich in diesen Bildern anbietet. Klar denke ich in solchen Momenten ans Sterben, aber ich habe keine direkte Angst davor. Es ist anders als früher,  auch die Vorstellungen sind andere, es sind Vorstellungen, die  keine Kraft mehr haben... Mein Testament, was ich im Oktober machte als die Attacken begannen ist schon überholt: zwischenzeitlich habe ich fast alles, was es zu vermachen gab, schon selbst entsorgt. Keine Reste.

    Soviel mir bekannt ist, war noch niemals ein Endgültig Befreiter/Meister gegen körperliche Krankheiten gefeit und hat sich auch noch keiner von ihnen gegen die Einnahme von Medikamenten gesträubt. Dass ich niemals mehr krank werden könnte bzw. mich im Krankheitsfalle selber heilen könnte, waren wohl alles nur Vorstellungen meines spirituellen Egominds, der von seinen falschen Übermensch-Vorstellungen nicht ablassen konnte.
    Ich habe auch mal geglaubt, - nur weil mir das einmal gelungen ist -  alle meine Beschwerden in Zukunft allein mit meiner "Liebenden Aufmerksamkeit"  heilen zu können  LOL! Da fallen mir grade die "Fünf Tibeter"ein , die habe ich früher auch mal eine zeitlang geübt, weil mich die Wundergeschichten über die unsterblichen tibetischen Lamas so beeindruckt haben - Supermen halt! Für das Wahre SELBST fallen diese Art von Übermenschen in die Rubrik "Zauberei". Spirituelle Umgehung.

    Alles, was mir gegen die Attacken bleibt, ist Hingabe, in letzter Zeit hat's aber auch schon mal geholfen, aktiven Widerstand zu leisten und laut zu bellen: Hau ab jetzt! Weg mit... Was auch immer das war, "Es" war mit einem Mal verschwunden,  LOL! Wenn ich jetzt auch noch damit anfange, die "Attacken" zu personalisieren, dämonisiere ich sie... möglicherweise komme ich dann noch zu dem Schluss, dass es sich dabei um keinen anderen Dämon handelt als den, - sein Name ist Legion -  der mir gestern um 1 Uhr nachts  folgenden erschütternden Blog-Kommentar lieferte:

    Anonym:

    Lolo Beweise hier mal Gegen mich das du noch her deiner Worte Bist in deinem Eigenen Raum.......Bitte
    Beste ist das das absofort hier ja Wohl mein Thread ist.
    Meiste Wahrheit Stammt ja hier von mir welche Folgende ist.
    Lolosophians Bewegende Wörter der Texte=Callida, Lakser
    Callida Lakse in mich Rein hörst doch wie ich nach dir Bettele=Das Schreibt Lolo, Hass und Liebe ja nah Beinander und sie hat sich soviel Mühe Gegeben........

    Antwort:
    Lieber Herr Anonym,
    Ich beweise Ihnen gerne, dass ich nicht nur Herr über meine Worte,  sondern auch über die Ihren bin. Husch husch...!  :-D (Lollozoffian drückt Löschtaste.)
    Wer kennt ihn nicht, unseren guten alten Allmy-Dämon? - wie  ich wurde auch er exorziert von Allmysterie's  omniImpotenen Chefinquisitor DerWicht.



    Im Blogpost vom 17.05.2015

    schrieb ich, dass es im Allmy-Forum zugeht wie überall in der Welt -  wenn Unrecht geschieht, schauen sie alle nur zu und weg bzw. sagen sie nicht laut, was sie denken.  Um nicht ungerecht zu sein, möchte ich im Zusammenhang mit der Hitler-Diskussion doch nachträglich einräumen, dass es sehr wohl Leute gab, die Einwände vorbrachten. Beispielsweise war es Paradoxa, die versuchte, zu erklären, wie ich meinen Beitrag über "Hitler in uns", meinte. Tatsache ist, dass alle ihre diesbezüglichen Bemühungen der Meldung bzw. Löschung anheimfielen. Auch ihr Beitrag, in dem sie bemerkte, dass bei meiner Sperre oder Ausschluss wohl jemand nachgeholfen haben muss, wurde gelöscht. Nicht so die  (braunen) Unterstellungen und Verdächtigungen Callida's, der es auch nicht unterlassen konnte, die "Nick-Wahnwitzigkeit"  Paradoxas  mehr oder weniger auffällig zu thematisieren. Auch Koman erhob Einwände gegen die Sperre, ein bisschen zahm, aber trotzdem, denn es ist bekannt, dass man im Allmysteryforum die Sperr- u.a. Entscheidungen der Moderation nicht diskutieren darf, andernfalls man ebenfalls eine Sanktion zu erwarten hat - wie's halt so ist in totalitären Systemen. LOL. Ehre dem Mod in der Höhe...

    Seit ich aus dem Allmyforum ausgeschlossen bin, habe ich noch keine rechte Lust,  in einem anderen Forum zu schreiben. Mir ist es eh Jacke wie Hose, ob ich in meinem Blog oder in einem Forum schreibe, kategoriale oder andere Begrenzungen existieren für mich nicht mehr. Ich schreibe in Foren wie auch in meinem Blog nur für mich, ob das jemand liest oder nicht, ist mir Jacke wie Hose. Ich habe sogar mitunter große Lust, meinen Blog nur für Blogger.com-Mitglieder zu öffnen. Es geht sogar noch reduzierter... Mal schaun...vielleicht lösche ich ja statt dessen auch den ganzen Blog. Wen's interessiert: Ich habe zwischen 30-150  Leser pro Tag. Im Ganzen sind es nun 57 ooo Aufrufe. Von meinen Lesern sind es m. E.  vielleicht nicht mal 1%. die aus spirituellem Interesse lesen, der Rest ist nur auf personenbezogene "Daten" neugierig.  Vielleicht mache ich meinen Blog  nur für "eingeschriebene" Leser auf....
    Dies nur zur Info, falls...


    Facebook 

    bietet was das Thema Spiritualität angeht,  jede Menge Stoff. Aus der FB-Satsang-Seite habe ich mich allerdings selber ausgeschlossen, weil mir der Ungeist des neo-advaita auf den Geist ging. Der sprang mir so unerwartet plötzlich ins Gesicht, dass ich mich  davon körperlich geradezu angefallen fühlte...
    Auf Facebook kommt es zuweilen vor, dass ich auf einen Text oder ein Video stoße, zu dem mir spontan eine Antwort einfällt, aber ich suche nicht gezielt, sondern mir laufen die Gelegenheiten über den Weg. Ich habe kein Bedürfnis,  im Netz auf die Pirsch zu gehen oder mich wie eine Krake  räumlich und zeitlich auszubreiten,  weils mir ein unkontrollierter manischer Missionierungstrieb so vorschreibt.

    Warnung: Der gerade erst zum zweiten Mal Geborene, dem  sich "innerkosmisch" das entgrenzte nach innen umgestülpte Outerspace - das unendliche Bewusstsein eröffnet, der sollte gut  aufpassen, dass er diesen geistigen Vorgang  nicht allzu betriebsam  "da draussen" in die  (Netz-) Welt ent-äussert, - der Missionar kriegt sonst trouble mit den Eingeborenen bzw. mit der einMALgeborenen Menschheit und landet evtl. im Kochtopf oder auf Aunti Lolo's Dogmen-Scheiterhaufen, wenn er seine Glaubenssätze zu militant missioniert... LOL.


    Nichtwissen

    bedeutet nicht, sich wie ein unwissender "Trottel" zu verhalten. Nichtwissen bedeutet auch nicht, das Weltwissen völlig vergessen zu haben, sondern nicht mehr mit diesem Wissen identifiziert zu sein. Edgar Hofer wurde gefragt, ob man nach dem Erwachen noch immer der Trottel sei, der man vorher gewesen ist. Edgar Hofer bejaht und setzt noch eins drauf und erklärt, inwiefern man sogar  ein viel größerer Trottel als vorher sei... ok, gut...

    Teils bin ich mit ihm einig, teils nicht. Einig bin ich mit ihm darin, dass er zwischen Nichtwissen und NichtSwissen einen Unterschied macht. Einig bin ich mit auch auch darin,  dass es mir  beyond Ego nichts mehr ausmacht, auf alles eine Antwort haben zu müssen, dass ich dort, wo ich auch wirklich UNwissend bin, auch schlicht und einfach mein UNwissen zugeben kann. Mein durch Schulung und Medien aller Art erworbenes  Weltwissen ist ja doch nicht einfach im Orkus verschwunden und wo es gefragt und gefordert ist, wird darauf zurückgegriffen! Das Fach- und Sachwissen, welches ich mir angeeignet habe,  ist immer da, wenn es nötig ist und gefordert wird.  Würde man das ganz "vergessen", müßte man ja wegen Berufsuntauglichkeit in die Rente gehen. LOL.  Wenn mir eine Antwort auf eine Sach-oder Fachfrage einfällt, dann antworte ich auch nach bestem "Welt"-Wissen. Gaaanz simples Beispiel: Wenn mich jemand fragt, wieviel Uhr es ist, dann antworte ich ihm auf derselben dual-personalen Ebene, von der aus er mich gefragt hat  und sage ihm die Uhrzeit. Natürlich könnte ich sagen, dass ich das nicht "weiß" und auf die Scheinbarkeit der Zeit und der  Uhr hinweisen...LOL

    Ich würde wahrscheinlich auch nicht protestieren, wenn  mir jemand sagt, dass morgen die Sonne genauso aufgehen wird wie heute... Ich weiss es zwar nicht und er kann es auch nicht wissen, wenn er ehrlich ist, - aber ich mache keine Diskussion draus über die Scheinbarkeit der Welt und allen Wissens bzw. der erfahrungsbasierten  spirituell "unstatthaften" Hypothesenhaftigkeit seiner Aussage, die jeglicher WIRKLICHKEIT entbehre.  So habe ich mal reagiert, als ich ein "Narr" war. Die Phase ist auch überwunden...

    Ich mache Termine aus, obwohl es für mich kein später, vorher, nachher gibt - und natürlich hoffe ich auch nach wie vor, dass der Termin nicht nur von mir, sondern auch  vom anderen pünktlich eingehalten wird.

    Das ultimative BW des Nichtwissens hat nichts, aber auch gar nichts mit Unwissen zu tun.

    Nichtwissen basiert auf dem eigenschaftslose undefinierbaren ICH-BIN-Bewusstheit, was  heisst,  nicht zu wissen, wie ich mich in Zukunft verhalten werde. Als Ego bin ich ein berechenbarer Charakter mit gewissen Prinzipien, jenseits von Ego bin ich "leer", d.h. charakter- und prinzipienlos. Ich kann nichts Sicheres oder Bestimmtes mehr über  mich aussagen, nicht einmal, dass ich ein Trottel oder gar ein größerer Trottel bin als "vorher".  Trotzdem kann ich  nicht davon ablassen, immer wieder Aussagen über den zustandslosen Zustand des Nichtwissens zu machen. Das ist nicht schlimm, weil und wenn ich mir darüber BEWUSST bin. Nichtwissen bedeutet ja nicht, dass der Verstand vollständig den Orkus des Vergessens hinuntergerauscht ist, es bedeutet nur, dass ich mit dem diskursiven Denken des Verstandes nicht mehr identifiziert bin.

    Nichtwissen heisst auch nicht, dass mit der Desidentifikation vom  Denken auch die Intelligenz dahingegangen ist. Wie immer glaubt der Verstand, dass Nichtwissen bzw. die Desidentifiikation mit dem angelernten Wissen gleich Nichtvorhandensein von Wissen sei.

    Das Denken ist jenseits von Ego auf eine höhere Ebene gehoben, es ist Erkenntnisdenken und Wissen (Weisheit) aus dem Ursprung. Kosmische Intelligenz, die den Kosmos von innen heraus erkennt und erfasst. Im Gegensatz zu der adaptiv lernenden Intelligenz, die Wissen u.a. nur anhäuft, um es zu repetieren. Alles Wissen, was man sich von außen angelernt hat, muss als Glaubenssatz erkannt werden. Zum Beispiel ist der Satz: "Alle Kinder kommen mit einem (fertigen) Charakter auf die Welt" solch ein Glaubenssatzm der auf herkömmlichem Wissen basiert. Um den Kosmos "wissend" und weise von innen zu erfassen, muss die Identifikation mit allem angelernten Wissen fallengelassen werden

    Also ganz so "trottelig" oder "narrisch" ist man jenseits von Ego keineswegs. Was mich angeht, bin ich eher jenseits von Trottel und Narr - nichts besonderes ...ganz alltäglich... Der Archetyp des Narren gehört - wo man mit ihm identifiziert ist! -   zu den "Besonderheiten" und ist wie die Identifikation mit Heiligkeit  eines der letzten  Hindernisse  auf dem WEG. Jenseits von Trottel und Narr bist du nur noch Mr. Nobody.






    0 0


    Die Hitler-/Holocaust-Diskussion

    im Allmystery-Forum war u.a. auch eine Theodizee-Diskussion und warf die alte abgewrackte Frage auf: Warum läßt Gott das Leiden bzw. das Böse zu? ..eine Kindergartenfrage, eine Frage  von "Gläubigen"... Der schon etwas fortgeschrittene spirituell "gebildete" Sucher weiss zumindest in der Theorie, dass das Leiden eine Illusion ist und dass es darum geht, sich dieser Illusionshaftigkeit bewusst zu werden. Die spirituelle Suche geht nach  nichts anderem als nach dem Glück, der Befreiung von allem Leid, nach Heilung.  Der Durchschnittsmensch, der  mit seinem Leben und sich (selbst-)zufrieden ist, macht sich nicht auf die Suche. Ist das Ego letztlich transzendiert, stellt man fest: Das Leiden ist genauso ein Abstraktum ohne Wirklicheitsgehalt wie "Das Leben" oder so etwas wie "Die Menschheit" - das sind nichts als  leere Substantive, GedankenKonstruktionen.
    In der Spiritualität geht es  niemals um das Leiden einer bestimmten Menschengruppe oder der Menschheit oder gar der ganzen Welt, es geht primär immer nur um die Erlösung vom eigenen Leid. Wer immer meint, die Welt zu verbessern, zu erlösen und heilen zu müssen, ist primär immer gefordert, sich selbst zu erlösen. Selbsterlösung ist Welterlösung.

    Dass Gott das Leiden letztendlich weder zuläßt noch nicht zuläßt, weil oder wenn das Leiden letztlich genauso so als Illusion (ein Produkt unseres Denkens)  erkannt wird wie das, was  wir unsere "Existenz" nennen - dieses Paradoxon kann der Verstand nicht fassen. Für den eitlen Verstand,  der auf alles eine Antwort haben muss, ist ein paradoxes  JEIN auf solche Fragen unerträglich...  Ein Mensch, der sich spirituell fortgeschritten hält, sich vielleicht sogar schon für angekommen wähnt und dennoch an der Wirklichkeit von Hitler und dem Holocaust bzw. der Menschheitsgeschichte festhält, zeigt damit, dass er immer noch an die Realität von Tod und Leiden glaubt, zumal wenn man  das "Menschliche" des endgültig befreiten Gottmenschen nach  alter "Alte-Adams-Art"  definiert als das Ego, welches mit den Naturgesetzen identifiziert ist. Der alte Glaubenssatz, dass der Apfel  den Baum nicht hinauf, sondern hinunterfällt, ist für den Gottmenschen irrelevant. Und wenn der Gottmensch zum Arzt geht, wenn er krank ist, zeugt auch das weder von Menschlichkeit noch von Göttlichkeit. Solche Fragen beschäftigen nur das Ego, welches sich eine fixe Vorstellung gemacht hat, wie es zu sein hat jenseits von Ego.
    (Das erinnert mich an den  Anspruch der Empörten&Betroffenen, die theoretisch zwar wissen, dass es darum geht, das Leiden als Illusion zu überwinden, gleichzeitig aber für die Illusion bzw. das Leiden "berührbar" sein wollen. LOL!)
    Die Antwort auf solche Fragen  ist wie stets: JEIN. Der Gottmensch ist sowohl-als auch und weder menschlich noch göttlich. he he he
    Die Alten Meister hatten auf solcherlei Fragen immer nur eine  Entgegnung: WEN KÜMMERT'S???
    Jesus dito: Sorgt Euch nicht...

    Aber es muss wohl so sein: Wer Heiler werden will, der muss wohl an die Wirklichkeit von Krankheit, Elend und Tod - vor allem an die Wirklichkeit von Wissen -  glauben. Anders wäre es ihm gar nicht möglich, einen solchen Beruf zu ergreifen. Wer das Ego transzendiert hat, ist auch nicht mehr mit dem Archetyp des Heilers identifiziert - der ist Over the Edge und lacht sich eins, LOL!
    Wenn der Heiler tot ist, heilt er ohne zu heilen.


    News von der Facebookseite von  Nabhya Carmen K. Stern

    Thema:  Abtreibung
     Es geht um eine Sammlung von Unterschriften, in der die Abtreibung für ein schwangeres kleine Mädchen, welches mißbraucht bzw. vergewaltigt wurde, genehmigt werden soll. Eine Petition...Ich glaube irgendwo in Südamerika.

    Nabhya stellt diese Petition zur Diskussion. Sie hat wie sie eingangs schreibt, zwar aus einem  "sehr persönlichen" Blickwinkel heraus geschrieben, andererseits aber "empfiehlt" sie doch der Allgemeinheit, die Petition zur Abtreibung des Fötus des schwangeren Kindes  n i c h t  zu unterschreiben:
    Nabhya in ihrem Eingangspost zu der FB-Diskussion:

    Eine Abtreibung ist nicht unbedingt die bessere Alternative - der sexuelle Missbrauch zerstört alles- eine Abtreibung des Kindes aus einem Missbrauch ist noch mal eine umso tiefere, unvorstellbare Verletzung mehr, die kaum verarbeitet werden kann, so kann ich nicht empfehlen diese Petition zu unterschreiben...."

    Wie sie des weiteren schreibt, hat sie ihre Sichtweise aus ihrer persönlichen Erfahrung mit  der systemischen Familienaufstellung heraus gewonnen.
    Auch wenn ich schon viel zu dem Thema im FB-Thread geschrieben habe, insbesondere aus eigener Erfahrung mit dem Thema - läßt es mich doch nicht ganz los. Sicher ist es ok, wenn sie nicht unterschreibt, es ist auch ok,  wenn sie "empfiehlt", die Petition für das 10jährige schwangere Mädchen nicht zu unterschreiben

    Die Frage, die ich vergass zu stellen: Wer oder was wird denn da "verletzt"? Geht es um Selbstverletzung des schwangeren Kindes oder vielleicht um die Verletzung einer höheren Ordnung? Vielleicht  - wie mir leise schwant - geht es gar um die Verletzung der "Ordnung der Liebe" des Bert Hellinger? 
    Gegen die systemische Familientherapie nach V. Satir , Watzlawick u.a. ist nichts einzuwenden.  Aus eigener Erfahrung  kenne ich aber nur die "systemischen" Familienaufstellungen nach B. Hellinger - In diesem Rahmen ging  es hauptsächlich um die Aussöhnung mit den Eltern, u.a. eben auch mit Eltern und Verwandte, die ihre Kinder mißbrauchten und mißhandelten. Was ich da für Szenen erlebte, war "magisch" und sehr beeindruckend, aber es war für manche Teilnehmenden auch richtiggehend traumatisierend und sehr befremdlich und entfremdend auch für die Zuschauer, zu sehen, auf welche Weise  die "Ordnung der Liebe" wieder hergestellt wurde.

    Hellinger: "Bei der Psychotherapie geht es einem wie einem guten Führer. Ein guter Führer sieht, was die Leute wollen, und das befiehlt er« (Bert Hellinger, zitiert nach: Der Spiegel 7/200 Zitatende

    Was für eine Einladung, denn  wer von den Psychotherapeuten hält sich wohl nicht für einen Guten Führer!? Und so wurden den Teilnehmern an Familienaufstellungen  von ihren Therapeuten Sätze souffliert, wie: Ich liebe dich, Vater,  und ich weiss, dass du alles, was du mir angetan hast,  nur aus Liebe zu mir getan hast.
    So manches Mal wurde aber auch mehr als deutlich, dass die Patienten eben nicht "wollten", was man ihnen soufflierte... Widerstand, wo der sich überhaupt aufzukommen traute,  wurde von den Therapeuten generell  als pathologische Abwehr gedeutet

    Diese faszinösen "magischen" Familienaufstellungen haben wie alles auch ihren guten Sinn und können durchaus heilend wirken, m. E. aber sind sie keineswegs für jedermann zu empfehlen, vor allem Mißbrauchsopfer sollten nicht voreilig in eine Versöhnung mit ihren Mißbrauchern getrieben werden... nicht bevor sie gelernt haben, das Unrecht, was ihnen zugefügt wurde, zu  artikulieren. Es gilt, die Stummheit  zu überwinden und Klage zu erheben, Anklage.  Das ist der "missing link", der Zwischenschritt, der in den Therapien fehlt, wo Zensur/Überich (Eltern-Ich)  herrscht, wo die Eltern geschützt werden von ungeheilten Therapeuten, die ihre eigenen Traumata noch nicht geheilt haben, sich aber für "gute Führer" halten.
    Man kam Jahrtausendelang ohne dieses "Magische Theater" aus, dennoch gelang es vielen  Menschen, sich mit sich und ihrem Schicksal auszusöhnen -  die Aussöhnung mit und durch sich SELBST ist gleich Aussöhnung mit dem Rest der Welt und das schließt eben die Täter mit ein.

    Gleich, ob die Kirche oder die systemische Psychologie ihre "universellen"  Weisheiten verkündet - einer Frau (oder ein Kind)  in tiefster Existenznot und Verzweiflung wird die "NichtabtreibungsEmpfehlung" aus der systemischen Ecke bzw. aus der Sicht einer "Höheren Ordnung" genauso wenig helfen wie es die Haltung der Kirche in dieser Frage bislang tat. Aus der selben Sado-Maso-Ecke kommen im übrigen auch die altbekannten "Empfehlungen", bei einem schlagenden und mißhandelnden Ehepartner zu bleiben, bis ihr (!)  Tod sie voneinander scheidet!

    Aus meiner Sicht ist es in einer solchen Situation für die werdene Mutter ein Hohn, von einer höheren oder  "tieferen Ebene" aus zu argumentieren und ihr mit schrecklichen seelischen Folgen zu drohen oder Verletzungen irgendeiner höheren Ordnung. Auch in der Bibel wird damit gedroht, dass die "Sünden der Väter" bis  ins 6. und 7. Glied auf die Nachgeborenen kommen... die Sünden der Väter als die Sünden der Täter wohlgemerkt!
     Abgesehen von der Gefahr der selffulfilling prophecy und dass sich wieder einmal das Opfer schuldig macht im Falle einer Abtreibung -   macht sich der  Mensch ja schon allein durch sein Dasein schuldig und es läßt sich daher nicht durch Verbote oder Empfehlungen abschrecken...Nur Einsicht kann helfen, aber Einsicht hat die dumme Angewohnheit, retrospektiv zu erscheinen, nämlich dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist... jo, und was macht man dann aus der Einsicht? In der Regel macht man dann aus einer ehemals lebendigen  Einsicht eine Gesetzestafel für alle: Du sollst nicht....

    Die Familienaufstellung, wie ich sie kennengelernt habe,  blüht m. E. auf einem ideologischen faschistoiden Boden, wo und weil hier eine voreilige Täteridentifizierung stattfindet... (Vater, ich weiss, du hast alles, was du mir angetan hast, nur aus Liebe agetan...) In meiner eigenen Inneren-Kind-Arbeit fand diese "Täteridentifizierung" auch statt, aber erst, nachdem ich Anklage erheben konnte und meine Stimme fand - vor allem durch die Aussöhnung mit mir selbst.
    Ich habe damals nach meinen Familienstellungserfahrungen in der Klinik Bad Grönenbach  2 Bücher von B. Hellinger gelesen und fand diese Bücher zum Teil entgegen aller Kritik gar nicht schlecht, wenn mir auch die "Ordnung der Liebe" nicht so recht einleuchten wollte. . Hellinger soll in einem Haus Hitlers auf dem Obersalzberg wohnen. Was mir früher ebenfalls befremdlich schien, kann ich heute vielleicht nachvollziehen: Ob es in seiner Absicht liegt oder nicht: in meinen Augen nimmt er mit dieser Geste A. Hitler etwas von dessen alienhaften "Monsterhaftigkeit" und macht ihn menschlich. Vielleicht leistet er auch "Trauerarbeit" stellvertretend für das deutsche Volk? Obwohl... Hellinger scheint fürs Trauern nicht viel übrig zu haben, er ist wohl eher für's Vergessen... für's NichtSwissen. LOL.
    Ich habe mir zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Buch bestellt:
    Bert Hellinger, Vom Himmel, der krank macht und der Erde, die heilt.
    Insbesondere tät mich das Kapitel über die feministische Theologie  interessieren... mal sehen, ob und wie sich meine Sicht auf B. Hellinger über die Jahre verändert hat.

    Edgar Hofer lag ganz richtig mit seiner Bemerkung, dass in der Diskussion über die Kinderschwangerschaft bzw. Abtreibung  die Ebenen vertauscht wurden. Man kann eben nicht vom Hohen Pult herunter, d.h. mit transpersonalen Wissen die  persönlichen Probleme der Menschen lösen. Damit schafft man nur Gläubige und Glaubenssätze (Dogmen) wie die Kirche es Zeit ihres Bestehens tut.

    Die Rechtschaffene Verlogenheit vieler Abtreibungsgegner trat auch in der Diskussion auffällig zu Tage... einerseits das unentwickelte Leben schützen und andererseits das entwickelte Leben bedenkenlos in den Krieg zum Sterben schicken... Wären die Abtreibungsgegner nur mit der gleichen Militanz gegen den Krieg, wie sie sich gegenüber der Abtreibung verhalten! Insbesondere hat sich in dieser Beziehung bzw. Diskussion einmal mehr der chronisch moralinversauerte und Dauerbetroffenheitsapostel Axel W. Englert hervorgetan, der sich darüber beschwerte, dass die Diskussion nicht so "neutral, nett und gefällig" verlief, wie sie uns doch von Nabhya dargeboten wurde.

    Fazit:
    Auch wenn es nicht beabsicht war und obwohl Nabhya ihre Empfehlung, die Petition nicht zu unterschreiben,  einschränkend  "nur" aufgrund  ihrer persönlichen Erfahrung ausspricht,  schafft  sie mit ihrer Empfehlung dennoch einen  "kategorischen Imperativ" für die Allgemeinheit, was  letztendlich doch wieder - wenn auch indirekt -  nach gehabter guter alter Kirchenart  auf  Schuld, Sünde und Sühne  hinausläuft - auf Moral.
    Nabhya zeigt durch ihr pauschales Urteilen - denn sie sagt uns, - und fordert alle anderen mit ihrer Empfehlung  indirekt zum selben Urteil auf -  was richtig und falsch ist und zeigt damit, dass ihr Bewusstsein kein spirituelles, sondern ein religiöses bzw. ein moralisches Bewusstsein ist. Mit solchen  "Gewissensappellen" an die Allgemeinheit  entscheidet letztlich nicht nur sie, sondern auch alle jene, die ihrer Empfehlung folgen mit ihrem Urteil quasi über Leben und Tod aller verzweifelten Frauen und Kinder, denen mit einer Abtreibung geholfen werden könnte. Eine Entscheidung über eine Abtreibung bzw. über Leben und Tod sollte vielmehr am individuellen Fall orientiert und geprüft sein und nicht aufgrund pauschaler moralischer Wertung erfolgen, egal wie hoch oder tief das Pult ist, von dem her die moralische Weisung erfolgt.

    Wenn Nabhya und ihre erbarmungslosen Gläubigen  - all jene falschen Apostel , die aufgrund ihrer Gläubigkeit an diese "Höhere Sichtweise"  dafür sind, dass schwangere weibliche Kinder die Kinder ihrer Mißbraucher austragen, weil durch eine Abtreibung eine  Höhere Ordnung verletzt würde, dann sollten sie - statt über Gut und Böse zu urteilen -  nicht nur  "blendende" Lippenbekenntnisse ablegen, sondern auch  die konkrete Verantwortung für das kleine Mädchen und dessen Baby übernehmen- Nur  so würden sie sich selbst glaubwürdig  in die Höhere Ordnung der Liebe einfügen.
    Die LIEBE steht immer über der Moral!



    "Alles" ist spirituell

    WEISS man, und weil man weiss, dass alles spirituell ist, scheut man sich auch nicht, in spirituellen Zeitschriften oder auch in spirituellen Foren, "off topik-themen" anzuschneiden. egal - obs da um die Stadtarchitektur, die Wohnungssuche oder die Tomate auf der Fensterbank geht...
    Auch hierbei wird eine geistige Erkenntnis - was einmal eine lebendige Wahrheit für einen Menschen war -  einfach über- und vorweggenommen, d.h. der Verstand vereinahmt geistige  Erkenntnis eines anderen und macht einen Glaubenssatz draus. Er bringt damit die Welt (wieder) ins Spiel, wo man auf der Suche nach dem Himmelreich die Welt  eigentlich verlassen sollte.  Dass "alles" spirituell ist,  ist synonym mit "Alles ist Gott", ...dass es nichts gibt, was nicht ICH ist.
    Dass Alles spirituell ist, ist sozusagen die Erste Erkenntnis nach der  "Letztgültigen Erkenntnis". Anders gesagt: Erst wenn man über den Jordan ist und das "Andere Ufer", d.h. das Himmelreich  gefunden hat,  ist ALLES spirituell, weil und wo ALLES als EINS erkannt wird.


    Leid

    Neulich schrieb ich, dass es für mich einen Unterschied mache zwischen "second-hand"-Leid, welches mir durch Bücher, TV u.a. Medien vermittelt wird und dem konkreten Leid, dem ich in einer konkreten Hier und Jetzt-Situation begegne. Im Gegensatz zu dem 2nd-hand-Leid würde mich das konkrete Leid im konkreten Hier&Jetzt-Fall sehr wohl berühren.
     Fakt ist aber, dass ich in den letzten 4 Jahren seit meiner glorreichen Auferstehung keinem konkreten Leid begegnet bin - wahrscheinlich, weil ich kein Leid projeziert habe, lol  -  und dass ich deshalb keine Aussage darüber machen kann, wie ich mich in einer zukünftigen konkreten Hier&Jetzt-Situation verhalten würde, wenn mir konkretes Leid in den Fokus geriete.


    Der Pöse Finger

    Wenn du mit dem Finger auf jemanden zeigst, dann zeigen immer drei Finger auf dich zurück. Das ist wieder einer dieser unsäglich moralitären Sprüche, ähnlich wie: Sage einem Menschen nichts, wenn es nichts Gutes ist. Wer so etwas glaubt, begrenzt sich nicht nur selbst, er macht sich selbst zum Opfer. Solche Sprüche sind von moralinversäuerten Schwarz-Weiß-Denkern erfunden worden und werden mit Vorliebe von Herzensgutmenschen in Gebrauch genommen, um sich vor unliebsamen Angriffen bzw. Wahrheiten zu schützen.
    Wer als Kind  mit solchen Sprüchen programmiert wurde, der hat es schwer, sich von diesen Prägungen wieder zu desidentifizieren.

    Sicher, der Spruch will nichs anderes sagen, als was das Spiegelgesetz besagt: Alles, was du über einen anderen Menschen sagst, sagst du über dich aus.
    Dennoch ist dies eine sehr einseitige und pauschalisierende Aussage. In Wirklichkeit ist der  Finger, der auf andere Menschen zeigt  weder böse noch gut und die 3 Finger, die dabei auf dich zurückzeigen, fördern nicht nur Projektion zutage sondern sehr oft  auch Erkenntnis.

    Der Schwarz-Weiss-Denker kennt keine Grauzonen, so weiß eroft auch nicht, dass es verschiedene Arten gibt, den Zeigefinger zu gebrauchen, einmal, um auf jemanden zu zeigen -  da gibt es die Grauzonen der negativen, positiven und neutralen  "Hinweise" -  und zum anderen der erhobene Finger um zu belehren und Aufmerksamkeit zu sichern: Hör gut zu....  Der erhobene Zeigefinger ist nicht selten sogar so  etwas wie eine gesunde Art Statussymbol und kündet von gesundem Selbstbewusstsein (wobei die pathologische Variante nicht übersehen werden sollte.)
    Das empfindliche Ego des Schwarz-Weiß-Denkers kann nicht differenzieren. Ein erigierter Zeigefinger ist für ihn in jedem Fall ein emotionaler Trigger und wird als böse und erniedrigend erlebt. Belehrung und die Aufforderung zuzuhören erträgt ein empfindliches Ego schon mal gar nicht.


    Einfachheit

    Simplefy your life? Schön und gut. Einfachheit hat im spirituellen Kontext allerdings eine völlig andere Bedeutung: einfach zu sein bedeutet hier ungetrennt und ganz - EINS zu sein. Die spirituelle Einfachheit basiert auf der Gegensatzvereinigung, der Aufhebung der Trennung.
    Es hat nichts mit Spiritualität zu tun, wo die Einfachheit simply nur in Bezug zu einem  "Einfachen Leben" gerühmt wird, dessen man sich durch Verzicht und allerlei anderer Aktionen häufig befleissigt....obwohl diese aufs materielle bezogene Einfachheit hand in hand gegehen kann mit der geistigen Einfachheit -  kann, muss aber nicht sein.
    Das solcherart praktizierte "Einfache Leben" ist nur eine weitere materielle Ent-Äusserung/Manifestation eines geistigen Urbildes.


    WIRKLICHKEIT

    Noch einmal: In meinem Blog beschreibe ich meine eigenen sog. Lebenserfahrungen und geistigen Erkenntnisse.
    Wenn ich sage, dass die sog. Lebenserfahrungen im transpersonalen Modus  - übrigens im zweifachen Sinne - "aufgehoben" sind, ist ein Paradox, was nicht den Wert der Lebenserfahrungen mindert.  Lebenserfahrungen sind auf der Ebene zu würdigen, wo sie entstanden sind - auf der dual-personalen Ebene. Nur weil ich aus mir SELBST heraus  in "Letztgültiger Erkenntnis"  erkannt habe, dass meine freud- und leidvolle Lebensgeschichte resp. Menschheitsgeschichte  nichts anderes als ein (böser) Traum war - darf ich die Lebenserfahrungen anderer Menschen nicht einfach nullifizieren & diskreditieren.   Fremdbestimmung ist es, wenn  ich anderen Menschen, die noch fest mit dem Traum identifiziert sind, meine Erkenntnis aufzwinge und beispielsweise ihre "Erfahrungen" lächerlich mache, wie man es manchmal antrifft bei radikal-einäugigen Nondualisten - denn damit  manifestiert sich meine geistige Erkenntnis in einem Anderen nur als ein neuerlicher Glaubenssatz/Dogma.  Jeder Mensch aber ist angehalten, in, mit und durch sich SELBST seine Glaubenssätze als solche zu erkennen und letztlich in  "Letztgültiger Erkenntnis" die Letzten WAHRHEITEN und die wahre WIRKLICHKEIT zu erkennen - ein nicht mitteilbares Paradox.

    Aus transpersonaler Sicht gibt es keine TRENNUNG! Ob es Hitler und den Holocaust gegeben hat ist genauso relevant wie die Frage, ob es die "Anderen" oder die "Vielheit" gebe.... Es ist dieselbe grundlegende Frage.
    Die Antwort darauf hat nichts mit "Leugnung" zu tun, sondern ist wie alles jenseits des Egominds ein Paradox.  Es gibt sie, die Vielheit, und es gibt sie nicht. Sowohl - als auch... Kommt immer drauf an, aus welcher Perspektive man es betrachtet. Von unten oder von oben.  Betrachte ich die Vielheit aus der UntenPerspektive des Denkens/Egomind "gibt" es so etwas wie die Anderen oder die Vielheit. Erkenne ich "von oben" her  die Einheit allen SEINS, dann "gibt" es auch keine Anderen resp. Vielheit.
    Und so ist es auch mit der TRENNUNG. Trennung gibts nur auf der diskursiven Ebene des Alten-Adams-Denkens.... im Einheitsbewusstsein des Neuen Adams ist die Trennung aufgehoben.Wem sich die Einheit einmal enthüllt hat und des ICH-BIN-Bewusstseins teilhaftig wurde, der hat das Denken transzendiert, dem hat sich  a l l e s   erworbene Wissen als Glaubenssatz enthüllt und die Geschichte der Menschheit als ein Geschehen archetypischer Kräfte, die nirgends wo anders als in ihm selbst stattfinden.
    Fazit: Das diskursiv-lineare Denken, welches darauf beharrt, dass  seine Geschichte und Erfahrungen stattgefunden haben, ist  mit Trennung identifiziert, mit Ego, mit Egomind. Da beisst die Maus kein' Faden ab... Die spirituelle Suche gipfelt in der Erfahrung der Einheit und EINHEIT ist die einzige WIRKLICHKEIT, alles andere existiert nur im Kopf, im diskursiven Denken, als abgespeichertes WeltWissen - das ist die Realität, wie DU bzw.  der Konsensusmind sie geschaffen hat!
    Die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT ist die WIRKLICHKEIT... undefinierbar, alles andere ist Denken/Weltanschauung - Unwahrheit, Unwirklichkeit.
    Wenn ich diese WIRKLICHKEIT einmal erlebt bzw. in seiner Tiefe erkannt habe, dann bin ich nicht mehr mit der dualen Ebene identifiziert, dann ist es unmöglich, zurückzukehren und die dual-personale Weltanschauung weiterhin für wahr zu halten bzw. mich mit dieser Ebene zu identifizieren. 

    Für viele Leute, die mir in den spirit. Foren in den Fokus kamen, ist die Ebene der WIRKLICHKEIT offenbar ein Raum, in den  man nach eigenem Willen aus- und eingehen kann. Da zieht man sich ab und an  eine Nase  "Sein" und kehrt danach wieder zurück in den Alten-Adams-Modus, um "voll identifiziert" weiterzuwirtschaften. Das sagt mir ganz deutlich, dass bei diesen Leuten niemals eine Transformation bzw. ein Individuationsprozess stattgefunden hat und dass die Art von "Sein", die sie erleben,  ganz gewiss keine WIRKLICHKEIT haben kann, denn die WIRKLICHKEIT hat die KRAFT, Scheisse in Gold zu verwandeln, d.h. Identifikation mit dem Ego und seiner Welt aufzulösen und die WIRKLICHKEIT zu enthüllen.  Wo sie dies nicht tut, kann sie sich nicht SEIN bzw. WIRKLICHKEIT nennen.).
    Die Erkenntnis der WIRKLICHKEIT verändert ALLES.
    Und nichts. LOL!


    0 0


    Reinkarnation

    Ich glaube nicht an Reinkarnation. Dennoch gab es vor vielen Jahren
    mal eine Zeit, wo ich überzeugt war, eine Reinkarnation der Teresa von Avila zu sein, mit ihr konnte ich mich voll identifizieren und in vielem sah Ähnlichkeiten; so erhielt sie z.B. wie  ich die "Anweisung", zu schreiben. Mit  spiritueller Reife und wachsender Unterscheidungskraft kamen die Differenzen und ich begann die WAHRHEIT, wie ich sie erkannte,  von der Unwahrheit zu trennen, die ich später  u.a. auch zuweilen in ihren Werken fand.
    Damals glaubte ich auch, Johannes vom Kreuz in Eugen Drewermann wieder zu erkennen und manchmal war ich nahe dran, nach Paderborn zu fahren...Ich lächele noch heute bei dem Gedanken und bin ganz froh darüber, dass ich soviel Verstand besaß und das nicht herumposaunt habe und als ich später dann erkannte, dass es nur einen Geist, ein Bewusstsein gibt und  man letztlich doch von dem einen GEISTE ist, gab es überhaupt keinen Grund mehr - es war mir nicht mehr wichtig,was ich "im einzelnen" gewesen bin. Wenn ich einen Therapeuten hatte, dann war es  Herr Prof. Drewermann,  seine  Bücher begleiteten mich durch dunkle Zeiten und in seinen Werken und Worten über Jesus Christus fand ich den selben Christus, wie ich ihn auch in meinem Herzen fand.


    Neutralität:

    Viele spirituellen Sucher haben eine merkwürdige Vorstellung von der neutralen reinen Wahrnehmung jenseits  von Ego. Nicht nur, dass Axel W. Englert glaubt, ein Thema wie Abtreibung "neutral und gefällig" - sprich unemotional und unpersönlich - behandeln zu können, irgendwo  wurde auch  Samarpan erwähnt, der offenbar so "neutral" wahrnimmt, dass er die Gebärden und/oder Geräusche eines ertrinkenden Kindes nicht deuten und entziffern konnte, sodass eine helfende Reaktion seinerseits unterblieb. Anders kann ich mir so eine Aussage nicht erklären.  Ich kann das schwerlich nachvollziehen, denn der Switch aus der Vertikalen in den normalen  horizontalen BW-Modus ist m. E. jederzeit möglich. Auch der Gleichmut hindert keineswegs daran,  Sprache und Zeichen zu verstehen, die Körpersprache von Menschen kann ich immer noch entziffern, wenn die Situation es von mir verlangt. Natürlich kann man so tief versunken sein, dass man die Umgebung gar nicht mehr wahrnimmt, das ist aber nicht optimal und gewiss nicht typisch für neutrale Wahrnehmung, sondern spricht eher für den Zustand der Versenkung.

    Reine neutrale Wahrnehmung ist ohne Interpretation, dieser Zustand läßt sich m. E. nicht auf Dauer aufrechterhalten, denn man wäre auf der personal-dualen Ebene überhaupt nicht mehr handlungsfähig, wenn man die täglichen Geräusche und Bewegungen nicht mehr zuordnen/interpretieren könnte. Es reicht völlig aus, wenn man einmal erkannt hat und einmal erlebt hat, was reine Wahrnehmung ohne Bezugnahme zu Vergangenem ist. Diese Erkenntnis löst die Identifikation mit der normalen Wahrnehmung auf. Mehr brauchts nicht.  Wer danach strebt, einen solchen Zustand auf Dauer zu erreichen, ist im Ego. Das Ego will immer Dauer. Am Ende ist der Baum jedoch wieder ein Baum...


    Gleichmut

    wird vom Egomind oft für schnöde Gleichgültigkeit gehalten. In Indien läuft man gleichgültig an Tod und Elend der Menschen vorbei. Gleichgültig deshalb, weil hier die Religion den Glaubenssatz lehrt, dass Leben und Tod gleich gültig seien. Das ist richtig und dennoch ist es eine dogmatische Gleichgültigkeit, die keineswegs auf echtem göttlichen Gleichmut beruht. Wäre es anders, das ganze Volk wäre erleuchtet.   Wo der Egomind das Geistige für sich vereinnahmt, wird es immer, in jeder Religion, in jedem Menschen, zu Konzept und Dogmenglaube.


    Forschergeist

    Als eingeschriebener staatlich anerkannter beitragszahlender  Christ erforschte ich mein auf Sünde konditioniertes Gewissen. Seit  der Großen Kehrtwende erforsche ich den Kosmos in mir.
    Ich bin der Schöpfer und schöpfe aus der Quelle allen SEINS.
    ICH BIN die Quelle. 
    Ich bin der Schöpfer, der aus sich Selbst schöpft, der Gott, der sich selbst erforscht. hö hö, wat'n trip! LOL!


    Bezugloses Gewahrsein

    Auf Facebook  finde mal wieder einen dieser unerträglichen Sprüche:

    "Das spiegelgleiche Gewahrsein es Geistes ist das tragende Element wirklicher Zen-Meditation. Mache dein Bewusstsein zu einem Spiegel, der alles, was geschieht, ohne Bezugnahme reflektiert."Zensho W. Kopp

    Na prima, damit wären wir ja wieder bei Samarpan, der nach eigenen Angaben die Zeichen nicht deuten konnte, dass in seiner unmittelbaren Nähe ein Kind zu ertrinken drohte - vielleicht weil er in einem "bezuglosen Gewahrsein" weilte....?
    Nein, ich urteile hier weder schlecht nocht gut über Samarpans Verhalten. Es geht hier nicht um seine Person oder gar Moral - es geht um Verstehen, um das, was dieser Spruch für mich impliziert: nämlich,  es gäbe so etwas wie ein dauerhaftes (!?) "Gewahrsein ohne Bezugnahme".  Das gibt es m. E. nach nicht, wie ich schon im letzten Blogpost erwähnte. Diese "Bezugslosigkeit"  ist aber  doch keineswegs völlig BEZIEHUNGSlos,  sondern bezeichnet  die reine neutrale Wahrnehmung - und die ist z.B. immer dann gegeben, wenn ich das "Kreuz schlage", d.h.,   wenn ich auf der linearen Denk- Ebene nicht gefordert werde, sondern in der Vertikalen,  nach innengekehrt mit der Quelle verbunden bin.
    Vor nicht allzulanger Zeit hätte ich gesagt, dass in dem Moment, wo ich einen Hilferuf höre,  meine Aufmerksamkeit nach außen gelenkt wird und ich durchaus einen Hilferuf auch als solchen deuten könne. Und natürlich hätte ich das verallgemeinert und für jeden Menschen jenseits von Ego als gültig postuliert.

    Ob dies so ist oder nicht, kümmert aber nicht: Meine innere Auseinandersetzung mit Callida hat mir in diesem Kontext einen ganz anderen problematischen Punkt gezeigt, und zwar dass  dies eine spirituell unstatthafte Hypothese ist, da ich als nunmehr unberechenbare  "Charakterlose" absolut nichts über meine Reaktion aussagen kann, ausser der Hilferuf würde mir JETZT in einer konkreten Situation zu Ohren kommen.  Da ich aber in einer solchen Situation bisher nicht war, kann ich auch über meine evtl. Reaktion nichts aussagen. Nur das auf Erfahrung basierende Ego dehnt die Zeit und schlussfolgert von gestern auf morgen und vertraut darauf bzw. es WEISS mit Sicherheit, dass das, was gestern war auch morgen noch so ist. Das ist der Trugschluss.

    Deutlicher: Ein dauerhaft "Bezugloses Gewahrsein" - was ja nichts anderes als ein Synonym für Nichtwissen ist -  bedeutet radikal gesagt,  eine neutrale Wahrnehmung ohne Bezug auf vergangene Erfahrung und Zugriff auf gespeichertes Wissen, also ohne Interpretation.  Und das gibt es nicht. Basta! Und dies gibt es deshalb nicht, weil das erfahrungsbasierte Ego-Wissen, welches zum Überleben, in Not- und vielen anderen Fällen gebraucht wird, anstandslos wiedererinnert wird. Zwischen dem bezuglosen Gewahrsein und der Wahrnehmung des dual-personalen Bewusstseins gibt es eine ständig Fluktuation, ein ständiges Hin- und Hergezwitsche, je nachdem wo meine Aufmerksamkeit gefordert wird, nach außen oder nach innen und das geht so schnell, dass es nicht wahrnehmbar  ist. Mit Sicherheit kann ich aber sagen: Mir ist bis jetzt noch nicht passiert, dass ich so von meiner Innenkehrung absorbiert gewesen wäre, dass ich meine Umgebung total vergessen hätte.  Im Gegenteil scheinen mir meine Sinne trotz "Ausschaltung" (Nichtidentifikation)  viel geschärfter als früher, manchmal sehr zu meinem Leidwesen...

    Was Samarpans "Absence" angeht, will und kann ich nicht interpretieren.  Ich weiss ja nicht, was er mit dieser Geschichte veranschaulichen wollte. Als ich sie hörte, hat mich die Geschichte nur angeregt,  spekulativ eine Option durchzuspielen, weil mir eine bessere nicht eingefallen ist: Nehmen wir mal an, ...er wollte damit die Reine Wahrnehmung veranschaulichen... vielleicht wollte er ja auch gar nichts verdeutlichen.

    Fazit: Jenseits von Ego bin ich ein Bürger beider Welten und funktioniere auf der Weltebene in den meisten Bereichen nicht schlechter (oder besser) als zuvor, als ich noch diesseits von Ego war. Wenn ich das nicht könnte, weil ich aus dem bezuglosen Gewahrseinsmodus nicht aussteigen könnte, wäre ich nicht alltagstauglich. Ich könnte nicht mal eine  Strasse überqueren, ich wüßte nicht, wofür die Dinge sind, die ich in Gebrauch nehmen muss, ich wäre so hilflos wie ein Alzheimerpatient im Endstadium. Weder mit Vorlieben oder Abneigungen identifiziert zu sein, bedeutet ja auch nicht, dass ich Scheisse wohlduftend finde, wäre es so, dann könnte es passieren, dass ich sie mir aufs Frühstucksbrot schmiere...  Shit, jetzt komme ich wieder in den Bereich der unstatthaften Schlussfolgerungen. LOL. Trotzdem: Nein, das ist ganz gewiss nicht das, was man unter Unterschiedslosigkeit oder Nichtwissen oder unter dem  "Vergessen"  alles angelerntem Wissens zu verstehen hat.

    Bezugloses Gewahrsein - das erinnert mich auch an meine frühere  Einschlafzeremonie, bei der ich dem Rauschen des Verkehrs draussen vor dem Fenster so lange lauschte, bis es seinen Sinn verlor und zu einer fliessenden Symphonie verschiedener Töne wurde...oder so lange auf die Zeilen eines Buches starrte, bis sie ihren Sinn verloren.   Das geschieht bei jedem, wenn das interpretierende Gewohnheitsdenken aufhört, wenn man im Flow ist...Auch wenn ich früher Haschisch rauchte, verloren die Dinge ihren üblichen Bezug/Deutung, das ist wohl auch mit ein Grund für die "grundlose Freude" bzw. das grundlose Gelächter und Shit-Einfluss.
    Bezugloses Wahrnehmen ist ein Synonym für REINE bzw. NEUTRALE Wahrnehmung, die a) deshalb REIN genannt wird, weil sie unverzerrt von Neurotizismen ist und b)der mind nicht mehr mit der Interpretation der Dinge identifiziert ist.
    Jenseits von Ego lassen sich  -zumindest in meinem Erleben - Bezüge immer noch herstellen und das Interpretieren hört auch nicht auf, es ist nur so,  dass man mit den Bezügen/Intepretation nicht mehr identifiziert ist! Interpretiert wird in konkreten Hier und Jetzt-Situation , wo es nötig ist. Ansonsten ist das DENKEN! weitgehend von unnötiger Interpretation befreit.


    Solche Aussagen wie der von Sheldon W. Kopp sind einseitig, irreführend und führen m. E. nur zu falschen  und unnötig angsterregenden Vorstellungen von Moksha/Befreiung. Die Leere ist kein "schwarzes Nichts", Leere ist einfach nur Unverhaftetsein. Die Dinge verschwinden nicht, alles bleibt, wie es ist.  Mit den Sinnen nicht mehr identifiziert zu sein, heisst nicht, dass die Sinne ausgeschaltet sind und ich gar nichts mehr sehen, hören, riechen, schmecken kann..
    Bezugloses Gewahrsein ist nur ein anderes Synonym für Nichtwissen. Jeder Mensch kennt bezugloses Gewahrsein, wenn er  nach innen gekehrt ist oder tagträumt, z.B. wenn er wachträumerisch ins Leere (!) schaut, da schaut  er zwar auf die Dinge, die sich seinem Auge bieten, aber  er nimmt sie nicht in gewohnter Schärfe wahr. Wenn wir die Dinge HABEN wollen, dann wird unser Blick gaaaanz gaaanz scharf und wenn wir urteilen und zensieren, dann wird er richtig spitzig, sezierend und in die Zange nehmend. Der meditative  Blick jenseits von Ego schaut nicht durch die Dinge, er betrachtet die Dinge, aber dieser Blick ist nicht-zugreifend, er ist unscharf, nicht-fixierend, frei flottierend... ein gleichermaßen nach innen wie nach außen gekehrter Blick;  besonders die hellen Augen sind mystisch ausdrucksstark, dunkle Augen weniger, weil die nicht so klar und durchsichtig sind.  Die Augen des Herrn Drewermann z.B. sind blau und durch die Transparenz bedingt kann man die Tiefe des inneren Blickes erkennen. Diese Auge sind "tot", weil unverhaftet.

    Learning by living,

    so nenne ich das Lernen jenseits durch angstfreies  Einlassen.  Nur durch Einlassen läßt sich die Welt, der Kosmos  bzw. das Ich auf völlig neue Art erfassen. Von innen her.  Der Egomind lernt durch äußere Vermittlung/Medien aus zweiter Hand, das erlöste und befreite ICH lernt durch das Sich- Einlassen aus Erster Hand.  Es entdeckt oder erfindet  die alte Welt völlig neu. Wirklich einlassen auf Ich&Welt kann man sich nur jenseits des Jordans, weil hier keine Angst und keine Gefühle das Bewusstsein mehr begrenzen.  Das Second-Hand-Wissen des Egominds übernimmt die  Definierung der sog. Realität von außen.  Da wird dem Menschen von Kindheit an  alles schon  fix&fertig serviert.
    Jetzt definiere ICH aufgrund innerer Erfahrung, wie die Welt resp. das  Ich beschaffen ist.
    Jeder Widerstand, jeder Schatten, der sich mir entgegenstellt, ist mir Anlass zur Bewusstseinserweiterung und Neudefinierung.
    Aggressoridentifkation bedeutet Täter-Opfer-Konfusion. Das sind u.a. die Menschen, die unfähig sind, mit dem Finger auf den wahren Täter/Aggressor zu zeigen, weil sie sich selbst schuldig fühlen.   Das findet man speziell bei mißbrauchten/mißhandelten Kindern. U.a. auch eine ausgeprägte Autoritätshörigkeit, die auf dem Loyalitätszwang, der Abhängigkeit und auch Liebe zu dem (elterlichen)  Mißhandler fußt. Deswegen auch die Identifikation mit den Schwarzpädagogischen Autoriäten.  Schwarzpädagogische Erziehungspraktiken wie beispielsweise die der Allmy-Moderation finden bei solchen Menschen großen Beifall und Zustimmung.
    Dem zugrunde liegt auch eine Opfermentalität, die als solche keine Liebe und Anerkennung findet. In der Aggressoridentifikation partizipiert man an der Macht und bewirkt, dass das schmerzhafte Leiden des  Opfers, des "inneren Kindes"  nicht gefühlt wird, sondern im Schatten unter Verschluss gehalten wird.... und wehe, irgendjemand kommt und greift den Aggressor an und  zeigt mit dem Finger auf den wahren Täter. Dann ist ein großes Geschrei, der Falschheit und moralitären Betroffenheiten ist kein Ende... da mutiert der Aggressor flugs zum Opfer - unter dem Beifall bzw. Mitleid aller Bediensteten natürlich.... der Braven Mädchen und Braven Jungs.
    Unter diesem Gesichtspunkt läßt sich nicht nur das Verhalten div. Forenmitglieder   (nicht nur in der Hitlerdiskussion) verstehen, sondern das Verhalten des gesamten Deutschen Volkes, welches sich mit dem Aggressor Hitler identifizierte, weil es kein Opfer sein wollte. Solche Täteridentifikation projeziert seinen eigenen verdrängten Opferstatus in andere. Die Juden waren somit die geeignetsten Sündenböcke, die man finden konnte, das jüdische Volk stand  schon seit Jahrhunderten für derlei Projektionen  bereit.... biblisch quasi vorherbestimmt... von "Gott" HIMSELF! 

    Die schwarzpädagogische Erziehung, der sich besonders die Deutschen befleissigten, stand damals in vollster Blüte. Sie ist die Ursache von Nationalsozialismus bzw. Faschismus. Fast jeder hatte solch ein Opfer, so ein "Hitlerkind" in sich versteckt. Und weil sich der Mensch mit diesem Opfer nicht identifizieren wollte, identifizierte man sich mit der Macht, deswegen konnte Hitler so stark werden... das war die sog. Deutsche Volksseele und ist sie heute noch, man wechselt nur das Feindbild und die Rollen  im kollektiven Drama-Dreieck.
    Diejenigen Deutschen, die sich so unschuldig am letzten Weltkrieg dünken, leiden entweder an ERinnerungsverlust oder sie sind zu jung. Der ekstatische Kriegsrausch, in dem sich das deutsche Volk  suhlte, ist eine gut dokumentierte Tatsache...
    Kollekiver Narzissmus... grandioses Ego - Weltherrschaft...


    Offene Weite

    basiert auf Nichtwissen. Leere.  Offene Weite basiert z.B. darauf, nicht zu wissen , ob die Naturgesetze auch für Menschen jenseits von Ego gelten. Solche Fragen haben sich ein für alle mal erledigt.  Wenn ich sage, sie gelten nicht, bin ich ebenso sehr im Entweder-Oder-Modus wie der Normopath, der glaubt, auch dem Endgültig Befreiten könnte jederzeit ein Backstein auf den Kopf fallen.
    Noch einmal und wieder wieder: Auf solche Fragen gibts nur eine Antwort: JEIN - bzw. Weder dies noch das. Den Meister kümmern solche Fragen nicht. Er weiss, er ist die Welle UND das Teilchen.

    Die "Letztgültige Erkenntnis" hatte mir gezeigt, dass niemals etwas geschehen ist, keine Lebensgeschichte, kein Leiden, keine Menschheit... nichts davon hat eine WIRKLICHKEIT. Diese WIRKLICHKEIT wurde von mir  - und ich so erfährt dies ein jeder -  als die einzig WAHRE WIRKLICHKEIT erfahren. Diese Erkenntnis läßt sich wie alle geistigen Erkenntnisse nicht zur Diskussion stellen.  Die allzuklugen Köpfe , die  diese Erkenntnis in Abrede stellen oder diskutieren wollen, (indem sie z.B.  die Wirklichkeit der sog. Realität/Geschichte verteidigen!) sind nicht spirituell, sondern religiös.
    Die Mentalität  der Denker und Philosophen ist häufig eine religiöse Mentalität,  durch die auch die christliche Inquisition geleitet wurde, die den  Mystiker als Ketzer verurteilte. Nicht nur der Mystiker Al Halladj wurde von dem frommen Muslimen gesteinigt, als er seine Letztgültige Erkenntnis - "Mein Ich ist Gott!" - nicht für sich behalten konnte...
    Ganz ähnlich erging es ElisabethM., als sie diesen ketzerischen Gedanken  - oder war es  vielleicht gar ihre  Letztgültige Erkenntnis? -  laut aussprach. Der oberpäpstliche Inquisitor Callida exkommunizierte sie, indem er sich von ihr abwandte (BW 175 Stolz)  - da mag er in seine Rechtfertigung nachträglich noch so viele Sicherheitsverklausulierungen einbauen. Er exkommunizierte sie,  b e v o r  sie  sich ganz offiziell Gott nannte und in üblen Rundumschlägen die staatliche Anerkennung für ihren Titel einforderte, um ihren göttlichen Ruf via Einstweiliger Verfügungen zu verteidigen. Auf Facebook hat Ihre Göttlichkeit inzwischen einen etablierten Platz gefunden.


    1. Blogkommentar von triunitas:   

    "Interessant, wie Du den Kommentar des „kleinen Rackers“ als wohlmeinenden Gutmenschenrat und als Aufforderung wahrnimmst. Es liegt ihm jedoch fern, Dich von irgendwas abzuhalten. Du kannst soviel „kritisieren“ wie der liebe Tag lang ist. Dennoch steht es jedem Menschen frei, u.a. das „Pseudo-Advaita“ zu probieren und evtl. in eine Falle zu tappen, um durch eigene Erfahrungen zu lernen (über mehrere Lebenszeiten). Das kannst Du bei aller Kritik nicht verhindern (und liegt wohl auch nicht in Deiner Absicht).

    Dieser vor längerer Zeit abgegebene Blog-Kommentar fiel mir erst heute in den Fokus, dazu mein Kommentar:
    a) Wie ich Kommentare oder sonst etwas wahrnehme, ist insofern meine Sache, als ich mir BEWUSST die Deutung vorbehalte. Das bedeutet: Nicht wie etwas vom Sender GEMEINT ist, sondern wie es bei mir ankommt und welche Assoziationen oder Antworten es in mir auslöst. Das macht jeder Mensch so, im Unterschied zu den meisten Menschen bin ich mir dessen aber voll BEWUSST und ich übernehme die volle Verantwortung für die Art, wie ich die Worte anderer deute.
    b) Ich "kritisiere" das Pseudo-Advaita nicht, sondern ich decke auf, was unwahr ist. So wie es einem Menschen frei steht, in eine Falle zu tappen, so frei steht es mir, ihn darauf hinzuweisen, dass er in eine Falle tappt. Ich verurteile niemanden für seine Irrtümer, aber von mir zu verlangen, dass ich mich blind und taub demgegenüber  stelle, ist Ausübung von Kontrolle und Kontrollen unterwirft sich ein Freifrau von Vogelgesang nicht mehr.
    Tja, und auch, wenn ich nicht an Re-Inkarnation glaube: Woher will Triunitas wissen, ob meine Hinweise nicht doch verhindern könnten, dass sich der Empfänger meiner Hinweise dadurch nicht ein paar Inkarnationen ersparen könnte?

    2. Blogkommentar von Triunitas
       "Was wäre, wenn Advaita genau (und nur) für jene Menschen geeignet ist, die die "lange Reifungsreise“ hinter sich haben und nur einen letzten "Kick" benötigen? Und alle anderen stoßen sich halt ein weiteres mal den Kopf und fallen früher oder später eh wieder dahin zurück, wo sie tatsächlich stehen. Auch "Pseudo-advaita“ erfüllt dann seinen Zweck, in dem Sinn: trial and error. Ja mei, dann wäre es kein Problem mehr und Lolo hätte nix mehr zu meckern - bis wieder eine andere (heilige) Kuh zum Schlachten hermuss :-)"
     Hey, du Tugendbolzen! Noch nie gehört: Heilige Kühe zu schlachten ist keine Sünde sondern eine Tugend auf dem spirituellen Pfad!  Die Neo-Advaita-Anhänger, die mir bislang  über den Weg gelaufen sind, waren allesamt Schattenintegrationsfeinde und ihre Abwehrstruktur hat gezeigt, dass sie mehr als den letzten Kick benötigten, weil sie sich eben  k e i n e   Zeit zum Reifen lassen und weil sie nicht gewillt sind, die nötige  Vorarbeit zu leisten, nämlich Schattenintegration bzw. Individuation. Ohne diesen Prozess gibts auch keinen "letzten Kick." Diese Leute finden es richtig, bis an ihr Lebensende von  der Angst bestimmt zu werden. Wäre nicht weiter schlimm, wenn sie ihre unbewusste Art zu leben nicht als Willen Gottes bzw. Ausdruck von "ES" verbrämen würden.

    Ja, was wäre wenn... du endlich anfingest, dich deinerseits an die Schlachtung Heiliger Kühe zu machen , als mir die meinen madig zu machen, he?



    To: The Scientist

    Ja,  Moksha means the same as the word ZEN does.  It's the final unconditional condition, the ultimate state of consciousness - when the tree is a tree and the montain a montain ...
    SEIN ist WAHRGENOMMEN werden!!! -  Ohne Beobachter, ohne jemand, der die Dinge der sog. Realität wahrnimmt, existiert nichts.
    Well, ich SELBST bin der Quantenforscher, ich brauche keine Bücher oder physikalische Experimente. Auf dem Pfadlosen Pfad in die unendliche Weite des Bewusstseins/inneren Kosmos, auf der  Rückreise in die Welt ist der Mystiker ein Wissenschaftler! 


    Naturgesetze

    Ich finde in der FB-Statuszeile folgendes Zitat  von Ayn Rand:


    Are you in a universe which is ruled by natural laws and, therefore, is stable, firm, absolute—and knowable? Or are you in an incomprehensible chaos, a realm of inexplicable miracles, an unpredictable, unknowable flux, which your mind is impotent to grasp? Are the things you see around you real—or are they only an illusion? Do they exist independent of any observer—or are they created by the observer? Are they the object or the subject of man’s consciousness? Are they what they are—or can they be changed by a mere act of your consciousness, such as a wish?
    The nature of your actions—and of your ambition—will be different, according to which set of answers you come to accept. These answers are the province of metaphysics—the study of existence as such,  or, in Aristotle’s words, of “being qua being”—the basic branch of philosophy.
    Ayn Rand hat offenbar auch nicht an die Universelle Gültigkeit von Naturgesetzen geglaubt oder warum gibt sie zwei Optionen vor?
    Auf deutsch übersetzt in etwa:
    Befindest du dich  in einem Universum, das von Naturgesetzen regiert wird, und daher ist stabil, feststehend und verstehbar? Oder befindest du dich eher in einem unverständlichen Chaos, einem Reich der unerklärlichen Wunder, in einem unvorhersehbaren, unerkennbar en Fluss, welches Ihr Geist unfähig ist  zu begreifen? Sind die Dinge, die Sie um sich herum sehen,  echt oder sind sie nur eine Illusion? Sind diese Dinge unabhängig von einem Beobachter vorhanden oder werden sie vom Beobachter geschaffen? Sind sie der Gegenstand oder das Thema des menschlichen Bewusstseins? Sind sie,  was sie sind, oder können sie - ähnlich wie ein Wunsch -  durch einen bloßen Akt des Bewusstseins verändert werden.
    Die Art Ihrer Aktionen-und Ihrer Zielsetzungen wird  eine andere sein, je nach der Antworten, die Sie auf diese Fragen haben.  Diese Antworten sind die Domäne der  Metaphysik als das Studium der Existenz als solche oder in Aristoteles Worten gesagt:, die Wissenschaft vom "Seienden qua Sein" - die Grundlage der Philosophie.


    Pfui, das ist aber eine fiese Entweder-Oder-Frage,Miss Rand! ich würde darauf mal antworten, dass ich beides bin - ich bewege mich sowohl im ersten als auch im zweiten Bewusstseinszustand, entweder im einen oder im anderen. Oder auch nicht, denn mit ersterem bin ich nicht identifiziert, also bewege ich mich gar nicht LOL. Der erstere beruht auf Denken, der zweite auf Wirklichkeit. Doch hier befinden wir uns noch immer in der Trennung. Um dieTrennung aufzuheben, muss man sie transzendieren:
    Einheit heißt, zu erkennen,  dass ich mich in WIRKLICHKEIT weder in diesem noch in jenem befinde.
    Ich glaub, mit Aristoteles
    red ich gleich mal Tacheles! 

    Lichtgeschwindigkeit ist Stillstand der Zeit. Das ist der zustandslose Zustand Null. Hier ist Subjekt und Objekt eins. Der Beobachter und das Beobachtete ist eins, was aber nicht heisst, dass du der Kühlschrank BIST, den du wahrnimmst. he he he  - du bist eins mit ihm, insofern du ihn durch deine Wahrnehmung erschaffen hast. Ach OneIsEnough, du Wahnsinniger, was gäbe ich für dein Statement hierzu. Oder habe ich es überlesen, als ich noch nicht erkannte, dass du der Kühlschrank bist, den ich durch meine Beobachtung schuf ? he he he

    Heute gibts ein Doppel-Blah
    es folgt sogleich, bin grad nicht da. :D




    0 0


    Der Geliebte

     Bislang war es so, dass der Pfadlose Pfad für mich als "Großer Weg" dort begann, wo der kleine Weg mit dem Erreichen des Anderen Ufers an sein Ende gekommen war. Das Ziel, nämlich dauerhafte Bewusstheit ist hiermit erreicht.  Mit dem Pfadlosen Pfad betrat ich die Unendlichen Weiten des Bewusstseins im klaren  Bewusstsein der unendlichen Realiziation des Göttlichen.
    Der  "Kleine Weg" ist für mich die Reise des Helden, der Individuationsprozess. Die Stationen dieses Weges sind allgemeingültig und beschreibbar bis zu dem Punkt, wo die Einheit des im Individuationsprozess geläuterten Ichs mit dem SELBST realisiert wird.
    Am Ende des Individuationsprozess  - nach Schattenintegration bzw. "Kreuzigung" - wird Christus, das göttliche Kind geboren.  Das scheint paradox und ist es auch, dass das göttliche Kind  n a c h  der Kreuzigung Christi geboren wird. Aber in  Wirklichkeit  ist es an diesem Punkt der spirit. Entwicklung nicht nur Weihnachten, sondern Auferstehung und Geistherabkunft  zugleich. In Wirklichkeit geschieht gibt es hier keine Trennung, kein vor und nacheinander, alles geht drunter und drüber, alles geschieht immerzu JETZT.

    Wenn nun das Christusbewusstsein geboren ist, - spirituell korrekt gesagt (lol):  Ist man sich des Christusbewusstseins BEWUSST geworden,  betritt man erst den Pfadlosen Pfad der kontinuierlichen Bewusstseinserweiterung.  Man könnte sagen: Die Geburt des Christus hat eigentlich kein Ende. Es ist die Geburt des "Sohnes" in den "Vater". In und AUS dem Vater.  Das Christusbewusstsein ist ein wachsendes Bewusstsein.  Das ist nichts, worüber man verfügen kann.  Geburt heisst im Grunde  BEWUSSTwerdung des Christus in uns. Anders gesagt, wir werden des Gewahrseins bewusst, eines wachsenden, das All unfassenden Gewahrseins.
    Der Verstand stellt sich die vielbesungene  Endlose Weite geographisch raumzeit-örtlich  vor. Dabei ist dies nur eine andere Metapher für forlaufende Erkenntnis aus dem Ursprung. In der poetischen Metapher Salomons küsst mich der Geliebte mit dem Kusse seines Mundes...
    Ich weiss nicht, wie andere Menschen bzw. der Buddhismus  den Begriff des Pfadlosen Pfades interpretieren, ich google auch nicht danach, sondern nehme einfach mal an, dass der Pfad deshalb pfadlos genannt wird, weil man erkennt, dass es keinen Weg zu gehen gab, insofern man jenseits aller Metaphorik und Symbolik ist und das gefunden hat, was eh "schon immer da war". Klaro!. Das ist eine retrospektive Erkenntnis, nachdem der Pfad sehr wohl gegangen worden  ist, anders ausgedrückt: der spirituelle Prozess gelaufen ist -  derweil man keine anderen Metaphern,Sprache, Bilder für den spirituellen Entwicklungs... ähäm Enthüllungsvorgang hatte als die uns zur Verfügung stehenden (Pfad, Weg, Reise usw.)..  Retrospektiv und aus der mit Sprache desidentifizierten transpersonalen Perspektive betrachtet, dürften wir -  bzw. der Endgültig Befreite -  streng genommen gar keine Sprache mehr benutzen bzw. jedes Wort, in Anführungszeichen setzen. Da gibt es radikale Nondualisten, militante Gläubige mit einem Faible für korrekten Sprachgebrauch im spirituellen Kontext, die es zum Allgemeinwissen und am liebsten zu einem allgemein befolgbaren Gebot machen wollen, nichts zu tun, gar nicht erst damit anzufangen, nach einem Weg zur Befreiung/Erlösung/Heilung zu suchen, weil es nichts gibt, was krank und heilungsbedürftig wäre  - alles ist "ES" -  und dass es keinen Weg gebe zur Befreiung, weil "alles schon da ist". Die würden es auch gerne zum allgemeinen Gebot machen, nicht mehr von Bewusstseinsentwicklung, sondern von -EntHÜLLUNG zu sprechen, weil sich ja doch nichts entwickeln kann, was schon da ist. Was für ein Mindfuck..., ein Mindfuck, der just enthüllt, dass sich ihnen ihre Wahre Natur weder enthüllt hat noch dass sie sie gefunden hätten - andererseits ihnen ihre Wahre Natur doch ganz bestimmt BEWUSST geworden wäre.... LOLOL! 

    Statt Heilung und Überwindung des Leidens zu realisieren, glauben sie trotz ihrer gegenteiligen Lippenbekenntnisse   insgeheim doch weiterhin an Krankheit, Elend, Tod - ja, sie gehen sogar so weit zu sagen, auch dies sei Ausdruck Gottes/ES und alles Übel könne man nur tapfer und resignativ bis ans Ende des Lebens ertragen.
    Die WAHRHEIT ist: Krankheit Elend Tod gibt es nur, solange der Mensch dem Tao Widerstand leistet, indem er seinem egomanischen Eigenwillen folgt - ganz gleich, ob dieser Eigenwille das Gute oder das Schlechte will! Fliesst er ohne Widerstand mit dem Tao - dem Willen Gottes - ist alles in bester Butter.

    Würde man diesen falschen Aposteln folgen, würde es konsequenterweise auch bald  keine spirituellen Bücher geben, in denen uns der Weg, die Reise zu uns SELBSt so schön und ergreifend beschrieben werden.
    Auch wenn die Sprache letztlich transzendiert wird: Die religiösen poetischen Metaphern dürfen wir nicht verbannen, sie sind keine banale "Romantik", sondern die Poesie ist die Sprache, die das Herz versteht und die Kraft hat, es zu öffnen.

    Paulus

    schreibt in einem seiner Briefe, dass Jesus durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat... richtig, so wie Jesus geht es jedem Menschen, der eine geistige Wiedergeburt erfährt,  seine "Auferstehung von den Toten": er hat Krankheit, Elend Tod besiegt durch das Bewusstwerden seines unsterblichen Bewusstseins.
    Korinther 1: Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?
    Es ist eben nicht so, wie Herr Callida schreibt, dass der Neue Adam nur so lange währt, als ihn nichts anficht. In Callidas Auffassung fällt der endgültig Befreite, der  Neue Adam  im Falle von Krankheit promptly aus der Gnade Gottes heraus und  in den Alten Adam, das alte Ego-Bewusstsein zurück. Das sind Schlussfolgerungen, wie sie der Verstand zieht, der eine ganz bestimmte (falsche) Vorstellung von Befreiung hat.
    Wahr ist: Wenn du das "Andere Ufer" erreicht hast  und dadurch das Gewahrsein  marktplatzresistent ist, kann nichts und niemand mehr das Wahre SELBSTbewusstsein aus seinem Fundament reißen. Es geht nicht um die Sterblichkeit, die Anfälligkeit, die Krankheiten des  Körpers/Materie, sondern um die Unsterblichkeit des Bewusstseins. Die Erkenntnis des Unsterblichkeitsbewusstseins löst  die Angst auf, die Angst vor dem Tod, die Angst vor Liebe, die Angst vor Menschen, dem Leben. . Angst ist das Fundament des Egos. Angst ist der Motor, der den Eigenwillen antreibt. Diese Angst ist mitsamt dem Ego aufgelöst. 
    Der Tod hat seinen Stachel verloren, das bedeutet nicht, dass man sich körperlich unsterblich oder unverletzlich dünkt,  sondern dass der Tod seine Kraft, seine bislang angstbesetzte  Bedeutung verloren hat  - in WIRKLICHKEIT ist der Tod ist nur ein Gedanke, ein leeres Wort.
    Es wird erkannt: Was gestorben ist, ist das Ego und das Ego ist das einzige, was stirbt, weil der Körper als Illusion erkannt wird.

    Im Falle von Krankheit ist es dasselbe wie mit dem Tod: die Krankheit hat ihren Stachel verloren, egal wie weh es tut, Krankheit ist nicht mehr das, was es vorher war, die früheren angsterregenden Assoziationen kommen nicht mehr auf. Da ist auch keine direkte Angst, zu sterben, zumindest nicht bei mir. Wenn ich meine "Komischen Herzattacken" (Angina pectoris-Symptome)  kriege, dann bekomme ich einen Schrecken wegen der Plötzlichkeit... klar gibts auch Widerstand gegen die Attacke, aber es fehlen alle die Gedanken, die mich in früheren ähnlichen Fällen heimgesucht haben: Ich kann doch nicht jetzt schon sterben, ich habe doch noch dies und jenes zu tun, zu erleben, zu machen, das Kind versorgen, eine Reise machen, Gott suchen und finden -   na ja,  all diese Ausreden halt, wie sie auch die zur Hochzeit geladenen Gäste im bibl. Gleichnis hatten: der eine musste einen Acker bestellen, der andere seine Frau begraben , wieder eine andere musste das Haus putzen...
    Früher betete ich in solchen Fällen:  ICH BIN NOCH NICHT SOWEIT! Lieber Gott, lass mich nicht sterben, ich will auch dies und jenes tun...Der Alte Adam hat noch gebetet.
    Heute bete ich nicht mehr. Wer am Anderen Ufer ist, der hat kein Du mehr, zu dem er beten könnte,  dem ist in der Einheitserfahrung mit Gott das Egokonzept samt Gotteskonzept gestorben.
    Heute bin ich immer "SOWEIT" .

    PS Aber vielleicht hat Herr Callida gar nicht den Endgültig Befreiten bezweifelt, sondern nur den, der sich engültig befreit "dünkt"? Der pöse Verwirrer...


    Suche zuerst das Reich Gottes...

    ist eine Aufforderung, die mir früher  viel Kopfzerbrechen machte. Irgendwie kam ich damit nicht zurecht und gab immer wieder frustriert die Suche auf. Ich wusste, dass ich dafür  nicht weniger als mein Leben hingeben musste. Darunter verstand ich zunächst alle meine Süchte und Abhängigkeiten aufzugeben. Ich habe aber niemals eine gezielte Askese nach Plan gemacht, wie sie in den Kirchen bzw. Klöstern praktiziert werden (s.a. evangl. Räte), obwohl auch das mich mitunter reizte... die Heiligkeit. Aaaach...

    Was die Süchte anging, führten mich die diesbezüglichen guten Vorsätze regelmäßig direkt in die Hölle , d.h. ich fiel nach großer Anspannung nach einiger Zeit wieder in die extreme Entspannung sprich: in den Rückfall. Dann geschah es, dass ich mir  den 'Alkohol bzw. Sex&Drugs&Rock'n Roll von neuem beschönigte  ja, mitunter sogar idealisierte  als das Rüstzeug eines jeden Künstlers und Rebellen und ich rief mir alle genialen Säufer und Grenzgänger  in Erinnerung, las ihre Bücher und fand mich als verkanntes Genie so recht eines Geistes mit ihnen. Baudelaire, Rimbaud,  Henry Miller, EE Cummings, später Ingeborg Bachmann, Duras, Huxley, Klaus Mann, Gottfried Benn uv.a.- sie alle rechtfertigten meine Selbstzerstörung.  Mit Ringelnatz  und meinen gleichgesinnten lasterhaften  literarischen Freunden verliess ich am liebsten den "schwankenden Boden der Nüchternen" -...
    Damals war ich wohl noch weit davon entfernt, zu glauben, dass Gott mich so annimmt, wie ich bin, bzw. hatte ich von Selbstannahme noch nie was gehört - mal ganz zu schweigen von der Einsicht, dass Gott und Selbst ein und dasselbe ist. Jedenfalls kam nach meinen lasterhaften Ausflügen immer der reuevolle Absturz, damit wechselte der literarische Gusto ins andere Extrem und in masochistischer Reuelust  und erneuter Sehnsucht nach Reinheit und Heiligkeit berauschte ich mich an dem grauenhaften Leben  div. Heiliger, der kleinen Therese von Lisieux, Simone Weil, Vincent van Gogh und ähnlichen Flagellanten. Es müssen Jahrzehnte gewesen sein, in denen ich derartig hin- und her pendelte und keine Mitte fand.

    Irgendwann mal, als es mir in der Anspannung  (beim "Vater") mal wieder so eng wurde, dass ich einfach loslassen mußte, um mich ins andere Extrem zu katapultieren,  ging mir ein Licht auf und ich blieb dann einfach auf der "entspannten"  - der "sündigen" Seite.  Ich wollte nicht mehr, ich wollte mich nicht mehr ändern, ich hatte keine Energie mehr weiterzukämpfen und kapitulierte. Mein mich ständig begleitendes  Lied damals: "Ich will so bleiben wie ich bin, lala"...  Hier war ich auf der Seite der GöttinMutter. Der Erlaubnisgebung. Mama!
    Irgendwie kam ich dann im Lauf der Zeiten drauf,   h i n t e r  meine Süchte und andere Abhängigkeiten zu schauen und erkannte, dass ich den Bock zum Gärtner mache, wenn ich etwas zu unterdrücken versuche, was überhaupt niemals das Licht der Welt erblickte: meine ureigenen berechtigten MATERIELLEN Wünsche und Bedürfnisse, meine Ansprüche ans Leben, an die Menschen.  Ich erkannte, dass ich ein Recht darauf habe, anständig behandelt zu werden, mich nicht als Putzlappen mißbrauchen zu lassen  - eine Not, die mir fast schon zur schwarzchristlichen Tugend geriet!

    Wo man aus Nöten Tugenden bastelt, gebiert es jedoch die gefährlichsten Dämonen, sie sind das Objekt christlicher Exorzisten, nur haben die keine Ahnung, dass sie die Teufel exorzieren, die sie selbst ins Leben riefen!)  Ich kam zum seligen Schluss,  dass ich ein Recht auf ALLES hatte, was das Leben zu bieten hatte. Ich will ALLES, wurde zu meinem neuen Motto. Nicht nur fragwürdige ideele Werte...Auch und sogar einen Lottogewinn zog ich dabei in Betracht, das schmutzige Geld. Wohlstand. igitt.  Ich machte eine Liste all meiner materiellen Wünsche, manche konnte ich mir schnell erfüllen z.B. Nachtwanderungen, nackt im Regen tanzen, nackt in Weihern baden, Tages-Eisenbahnreisen ins Blaue, ...

    Letztlich ging es aber doch nicht um die Erfüllung all meiner Wünsche und Bedürfnisse, sondern allein darum, dass sie ans Licht kamen und akzeptiert wurden, damit waren die Wünsche gezähmt  - das Annehmen löste meine Wünsche in Nichts auf und das war es wohl, was mich in die Gegenwart brachte und mich erkennen liess: Das Reich Gottes beginnt mit der Annahme all dessen, was mich JETZT ausmacht. Und damit fing die Achtsamkeit an und ich hieß alles herzlich willkommen, was das Licht der Welt erblicken wollte. Erlaubnisgebung. Alles darf sein.
    Tiefenprozesse = Umkehr is=Weltverlassen!


    Skrupellos

    Neulich schrieb ich, wie ich meine Krötens auf den Kopf haue, dass ich mir weder etwas versage, noch spare. Was gefällt, wird meist spontan im Vorbeigehen gekauft. Klar kaufe ich mitunter auch ziel,- plan und absichtsvoll, z.B.  das Essen für heute, d.h. ich habe nur den Plan, in den Rewe-Markt einkaufen zu gehen, der Rest erledigt sich im Vorbeigehen... irgendeine Vorstellung von dem, was ich kochen werde,  wird sich schon einstellen;
    manchmal kaufe ich auch auf Vorrat für einige Tage im voraus. Dann schmeiss ich halt meinen alten Kühlschrank wieder an. ES gibt keine festen Gewohnheiten mehr. Am liebsten sind mir jedoch leere Schränke - obwohl ich auch das nicht mit Bestimmtheit behaupten könnte, denn wohin mit den "gefälligen" Sachen, die ich so ohne Nachdenken und im Vorbeigehen kaufe.... LOLLOLOL... Die moralitäre "spirituelle Korrektness" würde jetzt meckern: Hö hö, und das nennst du Wunsch-, Ziel- und Absichtslosigkeit, he? Und Nachdenken ist passé, wie?  Du kannst nicht ein Wort in deinen Blog schreiben, ohne nachzudenken...
    So isses - was für ein Mysterium...LOL!


    Abaelard und Heloise

    waren  Eintagsfliegen, wie fast alles, was ich erfinde nur für den Moment, den Tag, oder eine bestimmte Gelegenheit gedacht ist. Nichts, was ich erfinde, wird auf Dauer konserviert, nichts hat Dauer. Es war nur ein Scherz, weil ich für die Nitya-Kaiser-Wilhelm-Collage Köpfe brauchte, die ich an des Kaisers Gürtel baumeln liess. Ich weiss, dass es Leute gibt, die glauben, dass sich dahinter eine Liebeserklärung an Herrn Callida verbirgt. Weit gefehlt. Ich habe bei der Wahl von  Heloise und Abaelard nur an die geistigen Bande gedacht, sie waren kein Liebespaar im gewöhnlichen Sinne sondern "Bruder und Schwester im Geiste".
    Auch meine Frage, ob sich hinter Herrn Callida nun ein Djelil oder ein Schlemihl  verbirgt - (ein Liebchen oder ein Diebchen) mag für manche Spekulanten ein Anlass gewesen sein, mir Liebesgefühle gegenüber Herrn Callida zu unterstellen.   Djelil ist der Vorname meines Mannes, die Bedeutung "Liebchen" habe ICH diesem Namen verliehen, weil ich's gerade passend fand...


    Ayn Rand

    war eine Philosophin. Ich habe mich in ihr getäuscht.  Nach Wikipedia ist sie die "Erfinderin" des Objektivismus. Ich dachte immer, das war Aristoteles... Na ja, im Grunde ist jeder der mit dem Egomind identifiziert ist, ein Objektivist, wenn auch kein Philosoph.. Wenn ich mich richtig erinnere, wird sie jedoch oftmals in spirituellen Zusammenhängen erwähnt. So läßt mich  auch die obige Rand-Sentence zunächst vermuten, dass sie Zugang zum "Subjektivismus" hatte, zum Unbewussten, zu Gott/SELBST. Wenn aber ihr Buch "Atlas Shrugged" die letzte Antwort ist, dann hat sie wohl die  Objekt-Subjekt-Trennung zu Lebzeiten nicht überwunden.
    Eine Zeitlang kann ich das Spielchen mitspielen, lange kann ich allerdings solche Philosophien nicht mehr diskutieren, ohne Kopfschmerzen zu kriegen. Viele Philosophen stützen sich zudem weniger auf ihre Intuitionen, als auf vorgefertigtes Wissenschafts-Wissen. Wenn z.B. Ayn Rand über die Wahrnehmung der Tiere schreibt, stützt sich dieses Wissen auf biologische Forschung bzw. Fremdwissen- dazu kann ich selbst  gar nichts sagen, weil ich darüber keine direkte unmittelbare Erfahrung/Erkenntnis habe. Ich wills auch nicht "wissen" -  eben weil es second-hand-Wissen ist und das kommt bei mir nicht mehr an,mein Mind kann es nicht mehr erfassen, wie an Teflon perlt es  einfach ab.  Entweder kann mein Mind spontan und stante pede verstehen, um was es geht  oder gar nicht. Ein Nachdenken über diese Dinge geht nicht mehr, das entzieht sich alles meinem Willen.

    Um "Metaphysics" zu diskutieren, ist es nötig, zu trennen - Nur: Es ist mir unmöglich geworden,   e r n s t h a f t   das Objekt vom Subjekt zu trennen.
    In der Diskussion um Ayn Rand ging es vorrangig um die Frage, ob etwas objektiv existiert, wenn keiner da ist, der die Dinge bemerkt.  Das ist wohl eine uralte Streitfrage, - und die läßt sich erst beantworten, wenn der GEIST die Objekt-Subjekt-Trennung überwunden hat: Weder dies noch das. Wer diese Trennung für sich überwunden hat, der hat auch die Hitler-Holocaust-Sache für sich entschieden. Denn in der ging es im Grunde um nichts anderes.
    Ayn Rand ist sehr amerikanisch. Die Amerikaner lieben es, sich ihr Glück selber zu zimmern. Das Positive Denken ist auch so eine Erfindung...


    Objektpermanenz

    Diesen Begriff fand ich neulich im Zusammenhang mit der kognitiven Entwicklung des Kindes im 24. Monats, als mich die Frage beschäftigte, ab welchem Zeitpunkt dem Menschen das Causalitätsprinzip bewusst wird. Der Begriff der Objektipermanenz beschreibt das "Bildermachen" des Egominds und das Behalten des Bildes im Gedächtnis. Das kleine Kind ist z.B. erstmals fähig, das Bild seiner Mutter zu speichern und es vertraut darauf, dass die Mutter wieder auftaucht, falls sie mal aus dem Blickfeld verschwindet. Das Bild der Mutter wird mit der Zeit und mit der Erfahrung mit ihr mit Daten angefüllt. Die Fähigkeit zur Objektpermanenz ist nichts anderes als die Fähigkeit der KONZEPTUALISIERUNG des Egominds.

    Ohne Objektpermanenz kann man die sog. Realität nicht händeln.  Um zum Supermarkt zu gehen, muss ich mir eine Vorstellung machen -  ich muss mir den Weg, das Gebäude vor Augen stellen,  wenn ich meine Absicht, einkaufen zu gehen, verwirklichen will.
    Bei der Objektpermanenz handelt es sich um gespeicherte Erinnerungsbilder. (Ich war heute beim Zahnarzt und bekomme nach der Behandlung einen neuen Termin für eine Wurzelbehandlung. Prompt erscheinen die gespeicherten Erinnerungsbilder an vergangene Wurzelbehandlungen und es regt sich Widerstand in mir und so etwas wie die alte Zahnarztangst will aufkommen.  Damals waren diese Behandlungen noch blutig, da wurde geschnitten und genäht, dabei wurde ich bis über die Augen mit grünen Tüchern bedeckt). Weil ich mir heute aber dieser Bilder als Vorstellungsbilder bzw. Bilder der Vergangenheit bewusst werde, kann sich auch die Angst nicht mehr entfalten.)
    Wir sind mit diesen Bildern  bzw. Objektpermanenz - identifiziert und halten sie für die Wirklichkeit. Alles, was wir gelernt und als Wissen gespeichert haben fällt in die Rubrik Objektpermanenz.


    Angelernt

    "Angelerntes Wissen" zu speichern,  beginnt mit der Realization der Objektpermanenz des  Bildes der Mutter oder ersten Bezugsperson. Vor dem 24. Lebensmonat ist nach Jean Piaget das Kind noch nicht imstande, zu "wissen", dass die Mutter zurückkommt, wenn diese sich aus seinem Blickfeld entfernt. Aus den Augen - aus dem Sinn. 
    Ab dem 24. Monat bilden sich die Objektimago  und damit wird der Anfang der "Geschichte" wird gesetzt, die Imaginationskraft  tritt in Kraft, und das Theater bzw.  der Film des Lebens wird  mit Objekten bevölkert, die wir "im Sinn" behalten, auch wenn sie "aus den Augen" sind . Die Vorstellung (im Sinne einer Bühnen- oder Film-Aufführung)  beginnt.
    Das Kind hat sich das Wissen um die Mutter "angelernt". So wird die Außenwelt cognitiv verarbeitet und vereinnahmt und zu Bildern (und Geschichten) verarbeitet, Bilder, mit denen wir uns identifizieren und die wir für real halten.
    Das Bewusstsein des Nichtwissens basiert u.a. darauf, dass man sich dieses Vorgangs des Bildermachens gewahr wird.  Gewahrsein enthüllt nicht nur  die Illusionshaftigkeit unserer Vorstellungswelt, sondern auch die der sog. Realität, die auf dieser Vorstellungswelt aufbaut bzw. IST.
    Die Diskussion um Ayn Rand und ihres abgehalfterten Objektivismus führte mich gerade zu der Frage, inwieweit der Objektivismus mit Zen in Zusammenhang gebracht werden kann, mein "Sparringparter" T.K. ist nämlich ein Zen-Anhänger... und ZEN ist jenseits der Subjekt-Objekt-Trennung. Also frage ich Google nach ZEN und Objektivismus und kriege folgenden Link serviert: Morgan D. Rosenberg, Dark Buddhism
    darkbuddhism.com/ 
    Dunkler Buddhismus? noch nie gehört.Aber gut...


    Gottes Wille.

    Alles, was geschieht, ist Gottes Wille. Dagegen hat keiner was zu sagen, solange es sich nur  um Gutes handelt... LOL
    Ich lese über Bert Hellinger. Demnach muss er ein radikaler Determinist gewesen sein.

    Auszug: "Doch auch die politischen Ergebnisse faschistischer Politik und Hitlerscher Entscheidungen werden von Hellinger gewuerdigt. Die Judenvernichtung, der Eroberungsfeldzug gegen Osteuropa, die Euthanasieprogramme: Nach Hellinger haben hier Menschen schlimmste Sachen angerichtet; doch gleichzeitig rechtfertigt er alle Ergebnisse faschistischer Politik mit dem Hinweis auf einen uebergeordneten Zwang: Wir muessen zugeben, dass auch das Boese in den Haenden von groesseren Maechten ist und einem groesseren Ganzen einen Sinn hat."
    Tja, stimmt, das Böse hat ebenso sehr seinen Sinn wie das Gute - aber wer will das schon zugeben, wenn es um Adolf Hitler und den Holocaust geht...  Da wird aus dem Gutmenschen nicht selten eine reißende moralinätzende Bestie.
    Letztlich - so könnte man interpretieren -  läuft es bei Hellinger ebenfalls auf Akzeptanz  und Annahme dessen, was ist, aus.  Alles, was geschieht, ist unpersönliches Schicksal, dem niemand entgehen kann.  Widerstand gegen das, was ist, macht krank.
    Hm... das stimmt, dennoch...das sieht mir ganz danach aus, als ob man nach guter schwarzchristlicher Manier nur das akzeptiert, was von außen auf den Menschen zukommt. Die Reaktion des Menschen auf diese äußeren Einflüsse, -  u.a. gerade eben sein Widerstand !!! -  wird nicht in die Akzeptanz mit hineingenommen.
    Das Buch, welches ich mir von B. Hellinger bestellte, war nicht mehr lieferbar.

    Alice Miller

    ist der krasse Gegensatz zu Bert Hellinger. A.Miller indes hat mir mit ihren Büchern sehr geholfen, zum Anwalt des inneren Kindes zu werden. Die Kritik an A. Miller geht zumeist dahin, dass sie die (mißbrauchenden und mißhandelnden)  Eltern zu Tätern und die Kinder zu Opfern mache, wenn sie die "Anklage" vertritt. Das hat sie wohl bewogen, ihr Buch "Das Drama des begabten Kindes" zu überarbeiten.
    Für mich war es wichtig, mich als Opfer anzuerkennen, weil ich mir selbst die Schuld an meinem Schicksal gab und den Opferstatus hasste wie die Pest, ich war tough, immer on top  und sonst gar nix. .
    Als ich gerade Alice Miller vs. Bert Hellinger googelte, um Alice Millers Ansicht zu B. Hellinger zu erfahren, fiel mir folgendes in die Hände. Ich gebe hier die ganze Antwort von A. Miller auf einen Leserbrief wieder, der unter folgendem Link zu lesen ist.
    http://www.alice-miller.com/leserpost_de.php?lang=de&nid=2944&grp=0110

    Antwort von Alice Miller:
    AM: Ihre Zuschrift ist ein Beispiel für die Verwirrung und mangelnde Klarheit in vielen Therapien, auch in solchen, die sich (tatsächlich oder angeblich) Mühe geben wollen.
    Sie kommen offenbar von der Praxis der Familienaufstellung, deren eigentlicher Sinn doch darin liegt, dass die Klienten ihre Gefühle eben gerade NICHT FÜHLEN, sondern sich den Manipulationen fügen sollten. Da Sie nicht länger leugnen können, dass fast alle Klienten misshandelte Kinder waren, geben Sie das zu, versuchen aber doch, mit Hilfe der Manipulation die Klienten zum Verzeihen zu bewegen. So bringen Sie die Strategien der Schwarzen Pädagogik in die angebliche Therapie, die gleiche Strategie, die das Kind einst krank gemacht hat.
    Den Klienten zu sagen, ich stehe auf deiner Seite, ich verurteile die Übergriffe deiner Eltern, und du darfst das auch, aber gleichzeitig musst du auf einer anderen Ebene doch vergeben, kann ja nur Verwirrung stiften und wird verhindern, dass die Klientin eine eigene authentische Haltung gegenüber den Eltern entwickelt. Diese Art von "Therapien"ist sogar verwirrender als die Psychoanalysen, die das ehemalige Kind ja offen beschuldigen, während solche „wohlmeinenden“ Therapien die Klienten eher dazu verführen zu glauben, sie hätten nun endlich eine geeignete Begleitung gefunden, auf die sie sich verlassen können.
    Natürlich gibt es viele Leute, die aus der unbewussten inneren Not heraus solche schön klingenden Formulierungen begrüßen, weil sie nur das kennen und sehr früh lernen mussten, daran zu glauben. Doch mit der Zeit werden sie vermutlich neue körperliche Symptome entwickeln, weil sich der Körper nicht von der Wahrheit abbringen lässt und gegen die angebliche "Moral" immun bleibt. Er wird weiter darauf bestehen, dass seine Signale ernst genommen werden und den Selbstbetrug nicht unterstützen. Zitatende

    Dem stimme ich  uneingeschränkt zu.  Ich kann u.a. auch bestätigen,  dass ich mich damals in der Klinik Grönenbach (ca. 1997) durch die "Gute Führung"  d.h. durch das Soufflieren des Therapeuten in jeder Hinsicht vergewaltigt und re-traumatisiert fühlte; ich  wurde im Rahmen der Gruppentherapie  von einem  Therapeuten solange bearbeitet, bis ich jeden Widerstand aufgegeben habe und  unter Tränen "zugegeben" habe,  was mir die "Gute Führung" nicht aufgehört hat zu soufflieren,  nämlich die große Lüge, dass ich meine Therapeutin  l i e b e  (!) - die ich gerade mal ein paar Tage "kannte"  und mit der ich zu dem Zeitpunkt schon einen schweren Konflikt hatte, dem sie sich aber nicht gestellt, sondern gleich durch Urlaub entzogen hatte.  Der Konflikt wurde nicht mal thematisiert - man liess mich gar nicht zu Wort kommen - , statt dessen versuchte der Therapeut mir einzureden, ich projeziere meine Mutter auf die Therapeutin, weil mich die Therapeutin wie meine Mutter verlassen habe... (So eine Konfliktverlagerung nennt man "Verschiebung" und gehört zu den psychologischen Abwehrmechanismen insbesondere der Macht(in)haber - bei ungeheilten Therapeuten eine übliche Reaktionsweise.
     Dies geschah zwar außerhalb des Familienstellens in der normalen Gruppentherapie, doch war es offenbar üblich, dass sich die Therapeuten auch außerhalb des Familienstellens  gerne des "Soufflierens" bedienten, ganz allgemein wußten die Therapeuten besser als die Patienten, was diese wollten und so "befahlen sie den Leuten, was die Leute wollten"  (Bert Hellinger) .
    Es hat Jahre gebraucht, bis ich mich davon erholt habe, zumal ich keinen Therapeuten fand, der bereit war, Therapieschäden zu therapieren.

    Noch einmal: Die "Anklage" ist der Zwischenschritt, der missing link, welcher zur Heilung des Opfer-Seins führt. Eine voreilige Versöhnung  herbeizuführen, bevor das Opfer sich überhaupt als  ein solches erfahren und gewürdigt hat, ist wie A.M. oben andeutet, eine Re-Traumatisierung durch schwarzautoritäre Aktionen. - denn es ist ja so, dass das Opfer sich i.d.R.  als der Schuldige Part an Mißbrauch und Mißhandlung fühlt. 

    Anzuklagen heisst, sich zum  Anwalt des Kindes zu machen, was wir einst waren und tief innen noch immer sind. Dieser Anwalt ist niemand anderes als unser guter Animus, der Mann in der Frau, der "Bräutigam" des Herzens - anders gesagt: der Erwachsene in uns, der mit dem guten  erwachsenen Elternteil in uns eine Liäson eingeht, um dem Kind endlich den Schutz, Liebe und Fürsorge zukommen zu lassen, die es niemals bekommen hat. In Gegenwart dieses inneren Erwachsenen war ich fähig, Wut und Hass zuzulassen - alles Gefühle, die ich bis dato immer gegen mich selbst gerichtet hatte.  Ich rate für diesen Prozess zu einer therapeutischen Begleitung, wenn möglich zu einer,  die NICHT mit dem Aggressor identifiziert ist, d.h. nicht die Eltern schützt. Ich bin alleine durch, aber ich habe mich mit dem Hass, der Wut, dem "Gerechten Zorn der Göttin" teilweise zu sehr identifiziert, das hat die Phase  unnötig verlängert.
    Vorsicht: Hass ist ein schreckliches, aber sehr mächtiges und kraftvolles Gefühl, Hass muss man aushalten können, wer sich zu sehr an diesem Gefühl berauscht, kann auch darin ersaufen.



    0 0


    Rama da ma!

    Meinen Blog ziehe ich gerade aus der Öffentlichkeit zurück, ich habe die zwei darauf hinweisenden Links entfernt. Ich denke mal, mein Blog ist nur noch auf den Google-Account hin verlinkt, den ich neulich gelöscht hatte; ich hatte versucht, das Picasa-Bildverarbeitungsprogramm zu löschen und löschte in diesem Zug den ganzen Google Account, den ich anschliessend  aber wieder revitalisieren musste, weil eben auch mein Blog im gleichen Zuge  mitgelöscht worden wäre - so weit ging mein Minimalisierungsbestreben nun auch wieder nicht.
    Das Merkwürdige aber ist:  ich habe die Klickzählung bislang nie verfolgt, jetzt schau ich die letzten Tage mal genauer hin und staune. Da kommen durchschnittlich ca. 500 Klicks zusammen, dabei habe ich nur 15 Followers und die Links sind raus.  Gestern waren es an einem Tag sogar fast 1500 ... versteh ich nicht, ..hm,  mein Google-Profil war nicht einmal öffentlich, oder? keine Ahnung, ich habe mich mit dem Account bis vor kurzem überhaupt nicht abgegeben. Der ist mir viel zu kompliziert.

    Auch wenn es mir widerstrebt, in Kategorien einzuteilen und mich in irgend einer Form zu begrenzen - auf Facebook möchte ich zur Zeit keinen pseudospirituellen Schabernak mehr sehen, so Sinnsprüche und dergleichen. Das hält mich unheimlich auf, weil es zuviel Aufmerksamkeit bindet und ich dann sofort anfangen muss, mir die Essenz aus der Blume herauszuholen.   Auf meiner Statuszeile postete mir mein "Spiritueller Lehrer" aus meiner spirituellen Kleinkinderzeit in  letzer Zeit  täglich Unmengen   an "humanistischen" Sinnsprüchen, die mich  bei ihrem Anblick stante pede die Doppelaxt  ziehen liessen - um mich wie immer in solchen Fällen durch das Tetralemma zu jagen.  Mein Mind kann  gar nicht anders, als zu "gründeln", um allem für mich Unstimmigen, was mir in den Fokus kommt und nach der Wahrheit fragt,  bis auf den Grund zu gehn.
    Meine Kommentare fanden bei ihm wie früher schon keinen Anklang. Er hatte mich schon einmal blockiert, weil ich ihm wohl meine "autoritäre Rechthaberei" auf die Nerven ging. Dann meldete er sich nach 2 Jahren reumütig wieder, sein Ego sei es gewesen... usw. Nun versuchte mein alter  "Meister"  mich zu erziehen und. zu kontrollieren, indem er mir einzureden versuchte, dass  ich die Sprüche "viel zu ernst" nehme, zudem klinge ihm der Ton meiner Worte unangenehm  und autoritär belehrend in den Ohren. (Alphaweib? hehe)

    Mein alter "Meister"  sah in mir einen philosophischen "Sparringpartner" .  Wie kämpferisch.  Ring Frei! Wie schon zuvor gedachte er, mit mir "Metaphysik" zu diskutieren, Objektivismus, LOL!  Das Absolute SUBJEKT aber, was ICH BIN, machte ihm ständig einen Strich durch die Rechnung und beharrte stur auf seinem HEILIGEN SUBJEKTIVISMUS.  Dass das relative Subjekt zuvor mit dem relativen Objekt Heilige Hochzeit gefeiert hat, bevor ES sich so unverschämt autokratisch radikalisiert  hat, hat der Meister nicht verstanden. Shit - da hat der Schüler wohl den Meister überholt. LOL. Das können die Männer ja gar nicht haben, wenn eine Frau selbstsicher auftritt, schon gar nicht, wenn sie mit dem Anspruch der Unpersönlichen WAHRHEIT auftritt. Hybris!
    Seine Facebookseite war eine Familienseite, und der ganze Clan likte und lobte die schöngeistigen, jedoch meist dualistisch-spirituellen Sinnsprüche von Klugen und weniger Klugen unserer Menschheitsgeschichte.    Das letzte Like kam von einem solchen Familienmitglied und galt  m ei n e m  letzten Satz, dass es wohl besser sei, wenn ich von seiner Seite verschwinde, wenn meine Worte sein Wohlbefinden stören.

    Diese Situation war wieder sehr lehrreich, hat sie mir doch u.a. gezeigt,  dass es nicht möglich ist, eine Familienseite UND spirituelle Themen - Persönliches UND Unpersönliche WAHRHEIT -  unter einen Hut zu bringen. Entweder macht man eine Familienseite bzw. normale FB-Seite auf oder man macht eine spirituelle Seite auf. Die Familienloyalität macht kurzen Prozess, wenn man den Sohn/Onkel/Vater (argumentativ) angegriffen sieht. Überhaupt scheint es fast unmöglich, persönlich Bekannten Verwandten, Freunden, LEuten, die man von früher her kannte, die  beFREMDliche unpersönliche Wahrheit zu "predigen". Entweder ignorieren sie, was du sagst oder schreibst oder werden stinksauer, weil du nicht mehr diejenige bist, die sie mal gekannt haben... oder halten dich für total übergeschnappt.

    Jesus: „Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert". Jesus spricht hier nicht vom Frieden des Herzens, sondern vom Frieden in der Welt ...Das Schwert der WAHRHEIT scheidet die WAHRHEIT von der Unwahrheit, das UNPERSÖNLICHE vom Persönlichen. Und dabei geschieht es eben, wie es in der Bibel heisst, dass sich der Vater gegen den Sohn und die Tochter gegen die Mutter usw. erhebt, ja  erheben MUSS - kurz gesagt: dass sich persönliche Bindungen entzweien, wo BEWUSST auf UNBEWUSST trifft. Das ist der "Riss", den das Schwert der WAHRHEIT verursacht.


    Ich brauche niemand. LehrenLernen ist SELBSTbezüglich, deshalb  benötige ich niemanden "da draussen". Da draussen ist niemand. Wenn man mir im scheinbaren Aussen Grenzen setzt,  wenn meine Kommentare die Befindlichkeit von Menschen stört, habe ich kein Problem, wegzugehen, - ich kämpfe nicht um Erlaubnisgebung, erkläre nicht oder nur wenig, je nach Fassungskraft des "Sparringpartners" und wenn seine  Kraft zu wenig fasst, dann drehe ich mich um und mache mich unsichtbar.  Deswegen habe ich im Zuge meines Ramadama nun auch  ganze 35 Leute aus meiner FB-Seite entfernt. Meinen täglichen Kacktus pflanze ich nur noch im Forum Spectrum Sein.de

    Als ich meine FB-Freunde um die Hälfte reduzierte, habe ich wie immer keine Personen gesehen oder ausgelöscht, sondern Reize gelöscht. Mit derselben Emotionslosigkeit, wie ich anschliessend auch alle Youtube- und andere Abos, Gruppen, auch die Integral Life-Seite, die Ken Wilber-Seite, sämtliche 250 Likes gelöscht habe.  Mir ist einfach zuviel in den Fokus gekommen.

    Ramadama ist übrigens bayrisch und heisst: Aufräumen tun wir.  Ob ich Fotos von mir lösche oder einen FB.Freund aus meiner Liste lösche, ist mir Jacke wie Hose - es ist nicht anders, als wenn ich meinen Schrank von alten geflickten Klamotten ausmiste, die ich nicht mehr anziehe. Wie ein kleines Kind mit seinen Bauklötzchen einen Turm baut und wieder zerstört, um etwas Neues aufzubauen. So ist das übrigens auch, wenn Welten zerstört werden -  wenn das Universum expandiert,  implodiert es am Ende und verschwindet in einem Schwarzen Loch, welches wieder neue Universen gebiert*... das Universum fragt dich nicht und beantwortet auch keine deiner dummen Theodizee-Fragen, wie z.B. Warum Gott  das nur zulassen kann. Alles geschieht ohne Warum. Ohne Ursache.
    ICH BIN ein  ALLEINs-Unterhalter.

    * "Reine unüberprüfte Spekulation! " mault der Schriftgelahrte.
    Der Buddha aber sagt:  "Die Unpersönliche WAHRHEIT spekuliert nicht - sie SCHAUT, was der Gemeine Verstand des Schriftgelahrten nur DENKEN kann."  LOL!


    Der Weise

    steigt nicht zweimal in den selben Fluss. Nur der Verstand, der Egomind  bemerkt dauernd irgendwelche Eigenschaften an ihm, die ihm beweisen sollen, dass  auch der Weise in seiner Egolosigkeit immer noch ein ganz gewöhnlicher Mensch wie jeder andere ist, d.h., einer, der  wie alle anderen Menschen  den sog. Naturgesetzen unterworfen ist, d.h. er weiss ganz genau,  dass auch der Weise krank wird, dass die Wehwehchens niemals aufhören...dass ihm wie allen anderen Menschen auch Dinge auf den Kopf fallen können, wenn er nicht aufpasst,... dass er sich verbrennt, wenn er seine Finger an die heisse Herdplattte hält usw.
    Dies wiederum weiß der Weise nicht, egal wie es einem Anderen  von aussen auch scheinen mag. Der Weise weiß, dass dies alles nur Denken ist, Konstruktion, Glaubenssatz.
    Der Mensch, der vom Gemeinen (Callida-)Mind beherrscht ist, kann einfach nicht aufhören, zu definieren, was sich gegen alle Definition sperrt: Das befreite offene und weite Bewusstsein. Er hat sein Wissen über den Integralen Weisen nicht aus eigener ERfahrung, (sonst wüsste er nämlich, dass sich das vom Ego befreite Bewusstsein nicht definieren läßt - der Gemeine Mind schlussfolgert aus seinem Hören-Sagen-Wissen. Wenn  da ein Meister vielleicht einmal irgendwo zu irgendwem gesagt hat, dass er krank sei, schlussfolgert der Gemeine Egomind daraus, dass dies in Zukunft ebenfalls der Fall sein wird und dass dies verallgemeinerbar auf alle endgültig Befreiten zutrifft.Wie in der Vergangenheit, so wird es für ihn auch in alle Zukunft sein. Das wäre weiter nicht tragisch, wenn sich dieses Ego, welches ja mit dem Gemeinen Mind identisch ist, sich nicht als eine gewahrseinsträchtige, hochbelichtete  "Psychospirituelle Kapazität"  wähnen würde.  (Für den Wahnforscher: Wähnen kommt von Wahn). Seinem Gewahrsein wäre zu wünschen, dass er sich bewußt darüber werden sollte,

    dass er sich mit diesen Überzeugungen nur neue alte Glaubenssätze schafft bzw. die alte dual-personale Weltsicht/Überzeugungen auf das Neue Bewusstsein stülpt!


    Der Wahre Weise hingegen weiss von alledem nichts, und zwar deswegen weil er seine Gegenwartsbefindlichkeit  nicht mehr wie früher  in die Zukunft projeziert. DerWahre Weise steigt nicht zweimal in den selben Fluss - das heisst:  auch wenn der Weise ein zweites  oder drittes mal krank werden würde oder ihm 100 mal  ein Backstein auf den Kopf fallen sollte, dann wäre es für ihn jedes Mal  ein erstes Mal. Was kümmert ihn die Schwerkraft, was kümmert ihn die Zeit...!
    Schlussfolgern tut nur der Verstand, derweil der ein geschlossenes System bevorzugt, der Freie Mind des Weisen aber ist ein offenes System - Unendliche Weite.

    Alle diese BescheidWisser wissen genauestens darüber Bescheid, wie ein Weiser ist und zu sein hat, um ein Weiser zu sein, allein der Weise selbst weiss bzw. er glaubt nicht daran, was ein anderer über ihn DENKEN und zu wissen glaubt.  Er weiss, dass er "zunichte" ist, ...dass Gedanken/Definitionen keine Wirklichkeit haben. Er als absolutes SUBJEKT ist kein Jedermann und "Jemand" mehr, der sich definiert und definieren liesse.


    HöHö höhnt Herr Callida da, erzähl' das deiner Großmama!

    Welch Märchen,  dass ein Weiser nicht wissen soll, was einst geschah,
    Dass er sich nicht erinnern kann ans erste, zweite, dritte Mal
    Als just die Hand sich ihm verbrannte, als sie auf die  Herdplatt' langte?!
    Das ist ein kümmerlicher Wicht, der sagt, er weiss von all dem nichts!

    Da seufzt Herr Jesus schwer und spricht: Hör zu und unterbrich mich nicht:
    Nichtwissen ist der Grund, die Basis für die Fülle an Erkenntnis,

    Die aus der Ursprungsquelle quillt, die aus des Vaters Schoss entspringt.
    Nichtwissen ist nur ein Begriff, der beschreiben soll, wie's ist,
    Wenn man lebt im JETZT & HIER, doch nicht so wie es  dünket dir
    Bedeutet dieses Nicht-zu-wissen, dass man tut Erinnerung missen!
    Nicht-zu-Wissen schlichtweg heisst,
    nicht zu GLAUBEN, was man WEISS!



    Nicht zu wissen, bedeutet also, nicht nichtS zu wissen!
    Alles, was der Weise tut, tut er immer JETZT! JETZT JETZT! Und wenn er etwas das 5000ste Mal tut!!! LOLOL - na, ist der Groschen JETZT endlich gefallen?  LOL.
    Der wiedergeborene zeitlose Mind des Weisen kann nicht anders, als JETZT zu leben. Er kann sich wohl erinnern, aber er haftet nicht an seinen Erinnerungen, er ist nicht mit ihnen identifiziert!
    Also noch klarer kann ich es nicht klären.


    Herr Callidas Idee

    Herr Callidas Idee vom  "natürlichen Menschen" jenseits von Ego ist eine Idee, die mehr auf der Trennung von Gott und Mensch beruht, denn die Ganzheit beschreibt.   Er pflegt die Idee, dass der Mensch jenseits von Ego ein ebensolcher "JEMAND" ist, wie der gemeine JEMAND diesseits von Ego. Ein Jemand, der zwar auch göttliche Attribute teilhaftig ist,  der aber als "natürlicher Mensch", der er ja auch sei, genauso wie diesseits immer  noch an die alten Gesetze der Dualität GLAUBT bzw. zu glauben hat, dass er daran gebunden ist wie jeder andere Mensch.

    Herr Callida kann nicht anders denken, weil der Common Sense-Verstand nicht erfassen kann, dass der Neue Adam weder natürlich noch unnatürlich noch übernatürlich ist. Der von seinen konditionierten Fesseln befreite natürliche (Gott-) Mensch ist schlichtweg transzendiert, integriert und in die eigenschafts- und namenlose Einheit überführt. Anders gesagt: ins NICHTS. So etwas wie einen natürlichen Menschen gibts hier nicht mehr... er ist im SELBST oder in GOTT, der Einheit , der Ganzheit aufgegangen. Darüberhinaus gibt es weder Gott noch Mensch, sondern nur noch ICH.
    Der Natürliche Mensch  (Wilbers Zentaur) ist die letzte Stufe auf der Leiter des spirituellen Wachstum. Darüberhinaus ist NICHTS bzw. nur noch der gänzlich "zunichte" gewordene Integrale Weise.

    Die alten Meister hatten eine gute Antwort auf die Gedankenkonstruktionen des Gemeinen Verstandes, dieses verstaubten Relikts aus der (VOR-) Zeit - auf seine causaliziösen WENN- dann-SchlussfolgerungsExzesse...insbesondere auf  seine unaufhörlichen Bemühungen, aus NIEMAND doch immer wieder einen JEMAND zu machen, der "dies und jenes" ist und tut...zuletzt designte er gar einen JEMAND, der auch als NIEMAND mit den alten vergammelten Dogmen (Causalitätsprinzipien)  und anderen Glaubenssätzen identifiziert ist und bleibt -
    Die Antwort ist: Wen kümmert's?
    Wer ausser dem gemeinen (Callida-) Verstand  läuft  mit solcherlei Gedankenkonstruktionen am JETZT vorbei?!

    Zum sog. Gesunden Menschenverstand s.a.:
    http://blog.hehl-rhoen.de/der-gesunde-menschenverstand/  

    Der Common Sense ist eine begrenzende Bastion, die von der Erkenntnis der  UnpersönlichenWAHRHEIT trennt.



    Zu Ken Wilber

    möchte ich nochmal sagen, dass ich ihn für den genialsten  Bewusstseinsforscher aller Zeiten halte. Er hat überaus gute  Landkarten des Bewusstseins aufgezeichnet.  Ich habe vor 30 Jahren einige Bücher von ihm gelesen, wobei ich allerdings nur das erste wirklich erinnere. Bis dato wusste ich überhaupt nichts von Integralem Bewusstsein. In seinem ersten Buch  "Spektrum des Bewusstseins"  (was er teilweise zurückgenommen hat) hat er u.a. die Grenzen aufgehoben zwischen den diversen psychologischen Schulen und aufgezeigt, wo und wann alle diese scheinbar gegensätzlichen und unvereinbaren Konzepte ihren Platz und Berechtigung haben. Das bewirkte bei mir einen ersten erregenden  Quantensprung - meine erste "Einheitserfahrung".
    Einheitserfahrungen gibts jede Menge, nur die Letztgültige Erfahrung, woanders auch Advaita genannt,  ist der Gipfelpunkt - aber auch nur, wenn er dich komplett über den Styx gebracht hat, d.h., wenn du die Todeszonen durchquert hast und damit dauerhaft am Anderen Ufer angekommen bist.  Die allerletzte, die "letztgültige"  Gegensatz-Vereinigung ist die Erkenntnis von  Mensch-Gott-Einheit.  Eine Erkenntnis,  deren  Vorkommen  der gemeine Callida-Verstand frech und schamlos leugnet, weswegen er auch niemals in den Höchsten Genuß eben jener kommen wird.
    Zur Info: Der gemeine diskursive Callida-Verstand  - auch Kleingeist genannt - schöpft sein Wissen aus "vermittelnder" zweiter Hand: Bücher u.a. Medien.   Im Gegensatz zum UNMITTELBAREN Modus des Geistigen Erkennens des  Ewigen ALL-EIN-igen FREIEN GEISTES, der die Weisheit direkt aus der Quelle schöpft.

    Der Gemeine Verstand ist nicht fähig, die einzige WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT - die Einheit ohne ein Zweites zu erfassen.  Kleingeist klebt an den GEgensätzen und versucht immerzu den Realitätscharakter des "Zweiten" zu beweisen, aber nur, um damit recht eigentlich die Wahre WIRKLICHKEIT der gemeinen Unwirklichkeit zu überführen.  Anders gesagt: Er fehlinterpretiert den Sowohl-als auch-Charakter der WIRKLICHKEIT, indem er der Unwirklichkeit des vergänglichen dualistischen Daseins -  dem Common Sense, dem Konsensusbewusstsein -  eine gleichwertige Wirklichkeit verleiht. So glaubt er z.B. fest an wissenschaftliche Dogmen wie Naturgesetze und hält diese für WIRKLICH.
    Der mit Wissen identifizierte  Callida-Verstand braucht seine Glaubenssätze, denn er hat große Angst, gänzlich ZUNICHTE zu werden, deshalb verteidigt er das "Zweite", indem er die Letztgültigen Dogmen des Konsensusbewusstseins verteidigt.

    Mal Klartext: Die dual. Konsensusrealität  ist sowohl wirklich als auch unwirklich.  Je nachdem aus welcher Perspektive man die Konsensusrealität betrachtet: Aus dem Blickwinkel des konsensusverhafteten Verstandes ist seine sog. Realität Wirklichkeit und die nonduale, die WAHRE  WIRKLICHKEIT ist ihm unwirklich.
    Aus der Erfahrung/Erkenntnis der EINHEIT - der transpersonalen Wahren WIRKLICHKEIT - ist die dual.personale Konsensusrealität unwirklich. Maya. DENKEN! Konstruktion!
    Dennoch...
    gehört beides zusammen. Wer sein Ego als Konstrukt erkannt hat, hat zugleich die Welt-Anschauung des Konsensusbewusstsein als Konstruktion/Konzept erkannt, die nur auf DENKEN, Gedanken basiert. Man glaubt allgemein, dass das Denken Wirklichkeit schaffe, weil die Idee, der Gedanke Dinge erschafft wie Tische, Häuser usw. ins materielle Leben ruft. Aber diese sind aus nondualer Sicht ebenso unwirklich, - alles, was auf DENKEN basiert ist als unwirklich erkannt. Alles, was materialisiert wird, beruht auf einem unwirklichen Gedanken! Das kannst du mit deinem Verstand niemals nachvollziehend denken, sondern nur als Freier Geist ERKENNEN.


    Maulhelden & Wortgemächte

    Verwandt mit dem Callida-Verstand ist der gemeine "Maus"-Verstand . Wie Callida tritt er nach außen hin  für die absolute (Dogmen-) Befreiung ein, aber nur wenns um die kollektiven Dogmen  der anderen geht. Mit donnerndem Pathos führt er den Diskussionsteilnehmern  deren  Glaubenssätze vor Augen,  andererseits hält er seine eigene  Person bzw.  deren Probleme mit diesem oder jenem für real und reagiert empfindlich, wenn man ihn mal aus der "Augenhöhe" wirft und mit gewöhnlichen  Dogmenjunkies und anderen BescheidWissern in einen Topf wirft....

    Auf Empfehlungen, bei sich zu bleiben und an den eigenen Unvollkommenheiten und Balken zu arbeiten, statt den Splitter in den Augen des Nächsten zu monieren kriegt man von den Wissern immer nur die eine Antwort: Ich weiss ja... ich bin mir dessen bewusst....
    Ja, manchmal ist sich der Wisser sogar  VOLlKOMMEN bewusst, derweil der Balken in seinem Auge immer größer wird .
    Sagt einer: " Hey, Ich laufe jedenfalls nicht herum und spiele den Erleuchteten, ich bin mir bewusst, dass ich ein egozentrisches Arschloch bin" - dann  ist das ein eitler  Euphemismus, mit dem sich ein Ego aufpoliert und keineswegs die Demut, für die sie gehalten werden will. Nämlich genau das tut er unbewusst: er gibt den Checker, den Erleuchteten, den Dogma-Destroyer, statt  vor der eigenen Türe die Dogmen zusammenzukehren und auf dem Scheiterhaufen der göttlichen Liebe verbrennen lassen. Aber was sagt er mir schon wieder darauf, dieser Abergeist:
    "Ich weiss," sagt er, "Ich bin mir dessen total bewusst."
    BLAH! -  - wenn er sich dessen wirklich BEWUSST wäre, dann wäre sein Checker-Ego, dieser Chronische Bescheidwisser,  mausetot.  Checker sind nicht einfach nur Pöse Maulhelden, sie sind ganz kluge Burschen, immer auf der Höhe der Zeit. DAS ist das Problem! Die haben gar nicht so selten den vollen Durchblick...

    Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn man mich aufsucht, um (gemeinsam) unter Zuhilfenahme persönlicher Überzeugungen und zementierter Glaubenssätze ernsthaft und interessiert Scheingespräche über Scheinprobleme (im Sinne von Illusionshaftigkeit)  zu führen. Aber nein,  ich habe nichts dagegen, ich unterhalte mich immer sehr gut dabei, und bin hinterher immer überrascht,  wie ich noch so tun kann, als glaubte ich allen Ernstes an all das, - ich bin mir bewusst, dass es "von oben"  her gesehen nur Scheingespräche über Scheinprobleme sind, derweil es für den anderen die Ewige Wiederkehr des immer gleichen unlösbaren Problems ist. 


    Es ist schon eine ungeheure Entlastung, grundsätzlich kein Interesse mehr daran zu haben, anderer Leute Probleme einer Lösung zuzuführen. Früher wollte ich immer ums Verrecken VERSTEHEN! Heute  bin nicht mal mehr fähig,  Probleme als Probleme anzusehen geschweige denn, dass ich ein Bedürfnis hätte, zu "verstehen". Entweder verstehe ich sofort oder ich verstehe nicht und wenn ich nicht verstehe -  wenn ich kein "Bild" kriege - fühle ich mich nicht gleich als Versager, weil ich nicht gleich den vollen Durchblick habe. Ich habe keinen Anspruch mehr an mich selbst. Früher  hätte ich nämlich für jedermann bei jeder Gelegenheit und für jedes Problem die zutiefst angerührte, ergriffene und empathisch-verstehende "Therapeutin" gegeben. Obwohl ich nicht "uninteressiert" bin,  ist es für mich heute viel fesselnder, nicht so sehr auf Worte, die ja eh  immer nur Vergangenes zum Thema haben -  sondern im Hier und Jetzt auf die  Körpersprache, das "Posing"  zu achten. Wenn ich Filme anschaue, ist es dasselbe: Ich achte kaum auf das Gesprochene, sondern mehr auf die Mimik, Gestik, Kleidung, die Ausstattung, das Setting... Ich war früher am Menschen immer sehr interessiert, zu interessiert; nicht, dass ich das heute als "schlecht" ansehen würde, aber damals war mein Interesse nicht sehr bekömmlich für mich, weil ich keinen Abstand hatte und es immer darauf hinauslief, dass ich mich mit den Problemen anderer Menschen sehr "unprofessionell"  belastete.

    Nachtrag: Das Problem mit diesem speziellen Problem  ist, dass es  keinen Namen hat, deshalb ist es unlösbar. Das habe ich bis gerade eben noch nicht gewusst, LOL. Ein Problem läßt sich erst lösen, wenn man einen Namen dafür hat..( Ich rede hier "von unten", also der ganz normalen problembehafteten Alltagsebene.)
    Aha aha aha -  DESHALB also kriege ich  kein "Bild" von diesem "Problem", was quasi ein doppeltes Scheinproblem ist, da es sich auch "von unten" her als Schemen, Schein präsentiert.
    Das Problem hat bis zu diesem Punkt also nicht mal verdient, ein  "Problem" genannt zu werden.

    Wir reden in unseren Gesprächen ständig nur um den Brei herum - DAS ist das Problem,  welches verhindert, dass das Hauptproblem einen Namen bekommt und damit einer Lösung zugeführt werden könnte. 
    So, das ist das erste klare  "Bild", welches ich soeben bekommen habe. Ich bin wahrlich kein Schnell-Checker, LOL. Ich habe jetzt 2 Jahre gebraucht, um das Problem auch nur im Umriss zu zeichnen. (edit.23.8.)


    Individuation

    Nochmal:  Individuation ist der  HEilungsprozess der Persönlichkeit, parallel dazu findet  spirituelle Entwicklung, Bewusstseinsentwicklung statt. Wer sich auf den Individuationsprozess einläßt, kann nicht anders als am Ende "erleuchtet" herauskommen.
    Im Prozess der Individuation geschieht die Heilung der Person, die SELBSTorganisierte Menschwerdung, die Entwicklung einer authentischen Persönlichkeit.   Der Individuationsprozess ist nur ein anderes Wort für den  Schattenintegrationsprozess, bei dem nach und nach das falsche Ich, die neurotischen Anteile der Persönlichkeit sterben und in gesunde Ich-Anteile transformiert werden... Wo ES war soll ICH werden. Das bedeutet u.a., dass im Individuationsprozess die personlichen "falschen" oder "negativen" Glaubenssätze  (introjezierte Botschaften)  die unsere Eigenschaften bzw. unser Selbstbild bestimmen,  zunächst in positive umgewandelt, besser gesagt, umgewertet werden.
    Im selben Zug sich das Dritte Auge öffnet (die Anbindung an den Ursprung), im selben Maß erfährt oder erkennt man Einheit - denn Gegensatzvereinigung erfährt man als Einheitserkenntnis und die ist abhängig von der Bewusstheit (Gewahrsein), die sich durch Schattenintegration mehr und mehr stabilisiert.   Der Fokus, das Dritte Auge des Gewahrseins öffnet sich im selben Maße, als das Unbewusste bewusst gemacht wird.  Nur  Gewahrsein kann die Einheit der Gegensätze und Polaritäten erkennen.
    Wer beispielsweise die Einheit von Ursache und Wirkung einmal erkannt hat, der wird das Causalitätsgesetz niemals mehr für WIRKLICHKEIT halten. Er weiss:  Himmel und Erde werden vergehen, aber die WAHRE WIRKLICHKEIT wird niemals vergehen.


    Präsenz

    Ich habe immer schon etwas gegen Pläne und Verplanungen gehabt. Besonders, was meine Person anging, Verabredungen zu tätigen, hat mich genervt, Zeitpläne einzuhalten war schon immer ein "Problem" für mich, ich fühlte mich verplant und empfindlich in meiner Zeitlosigkeit gestört. Beziehungen einzugehen, war deshalb schwierig für mich, weil ich immerzu gefragt wurde, was ich denn morgen und übermorgen, die nächste Woche/Monat/Jahr machen wolle, wohin gehen, wie und wo man etwas zusammen erleben und unternehmen könne.Bei solchen Fragen fühlte ich immer schon ein Brett vor dem Kopf. Die Frage: Was machen wir, brachte mich jedesmal in Not.  Es war mir so scheissendreckmirrregalll, dass man mir oft den Vorwurf machte, dass mit mir nichts los sei, keine eigenen Einfälle hätte, keine Initiative, einfach nur langweilig.  Ich überliess die Planungen den anderen, weil es mir einfach egal war, wo ich mich befand, Hauptsache, ich musste MIR nichts Planmäßiges einfallen lassen. Ich habe schon die Krise gekriegt, wenn mich ein Mann beim ersten Treffen gefragt hat, wann wir uns wiedersehen...das BRETT.

    Mir gefiel es, eine Fremde zu sein. Wenn ich mich allzu bekannt und vertraut mit Menschen gemacht hatte, zu offen war, spürte ich sofort die Schublade, in die ich reingesteckt wurde, die Rolle, die mir fortan zugedacht wurde. Diese Art von "Vertrautheit" fand ich einengend, eine üble Nähe, die nichts wirklich Intimes an sich hatte.
    Früher hat man mir wegen dieser Eigenarten eine negative Eigenschaft namens  "Bindungsunfähigkeit" an die Backe geknöpft, einen Schuh, den ich mir wie so oft willig anzog, einfach weil ich so erzogen war, dass die anderen immer Recht hatten und ich im Unrecht war.
    Im Individuationsprozess wurde auch diese Unfähigkeit in eine Fähigkeit umgewertet, aus dem "Laster" eine Tugend -  aus der destruktiven Unfähigkeit eine konstruktive UnWILLIGgkeit. Ich hörte auf, mich von außen definieren zu lassen bzw. durch die Introjekte, die mein negatives Selbstbild bestimmten, sondern definierte mich selbst von innen - aus mir SELBST heraus.Ich lernte, mit EIGENEN Augen zu sehen.
    Psychologisch ausgedrückt habe  ich das Böse-Mutter-Introjekt (Schatten) erfolgreich eliminiert und statt dessen ein gutes Introjekt gesetzt . Das göttliche Kind kann nämlich erst geboren werden, wenn zuvor im Individuationsprozess eine Gute-Eltern-"Objektrepräsentanz" introjeziert wurde.  Und diese wiederum ist von der Befreiung der männlichen und weiblichen Psycho-Anteile abhängig. Das habe ich nicht aus Büchern, sondern wie ich das beschreibe,  habe ich das erlebt und so erfährt es jeder Mensch. Deswegen kann ich das mit vollster SELBSTgewissheit verallgemeinern.

    Heute habe ich keinen Wunsch mehr, eine Fremde zu sein.  HEute  erzähle ich zuweilen alles mögliche von mir und meinem Leben und ich erfahre dadurch weder Nähe noch Distanz. Jeder kann alles von mir wissen, ich schreibe einen Blog, den die ganze Welt lesen kann und es nimmt mir nichts, noch gibt es mir etwas hinzu.

    Ich erinnere mich in dem Zusammenhang auch daran, dass ich keine aufgewärmten Gedanken mochte. Es war mir eine ständige Quelle der Frustration, dass ich meine Vorhaben nie so ausführen konnte, wie geplant. Wie oft nahm ich mir vor, dieses und jenes einem bestimmten Menschen bei Gelegenheit zu sagen und niemals kam es dazu, weil die Zeit eine andere war. Oder wenn es doch dazu kam und ich meinen KOPF durchsetzte und ich wiederholte, was ich mir vor längerer Zeit einmal geDACHT hatte, dann war es einfach nur Scheisse, die niemanden überzeugt hat - es war kein Pfeffer drin, kein Schmackes, eine elende flachwixige Wiederholung war es. Deswegen konnte ich in der Schule auch ganz schlecht (Gedichte) auswendig lernen. Alles Repetieren war mir ein Greuel. Damals hielt ich mich wegen dieser "Schwächen" für einen Versager. Heute sehe ich, dass es eine Stärke und eine Gnade war.

    Magie vs. Mystik

    Die Art der Weissagung und Wahrsagung, wie sie in der Magie begriffen und praktiziert wird, ist linear und zeitgebunden.  Entweder sieht man in die Vergangenheit oder in die Zukunft.  Die Wahre und Wirkliche WEissagung jedoch kommt aus dem JETZT, der Gegenwärtigkeit. Alles, was ich z.B. über die spirituelle Entwicklung, über den Prozess der Individuation sage, habe ich nicht aus zweiter Hand, sondern  ist selbst erfahren und von daher ist das wahr- und weissgesagt. Wahrheitende Weisheit  und weisheitende Wahrheit... Alles fließt.
    Wenn die Trennung von Magie und Mystik aufgehoben ist, dann ... psssst...




    0 0



    Der ungeheilte Therapeut

    ist  ein  Beziehungsverweigerer, nicht von berufswegen, sondern er versteckt sich aus einem Mangel heraus.
    Er beschränkt sich vorlieblich auf intellektualisiertes  Analysieren und Deuten,  ist direktiv und wird auch im therapeutischen SEtting  eine mehr  unpersönliche, autoritär-führende  Position für sich beanspruchen.  Er bevorzugt das  gute alte patriarchalische freud'schen Therapie-Konzept, welches auf  der ÜberlegenheitsPosition des allwissenden "auktorialen" Beobachters basiert, der sich selbst als fleckenlosen reinen Spiegel wahnt oder sich als solchen zur Verfügung stellt.
    Auch für den Therapeuten gilt und dessen sollte er sich bewusst sein: Wo ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen - es werden dem Therapeuten  bei der sog. Gegenübertragung immer nur die eigenen projizierten Introjekte ins Gesicht schlagen. Schlecht für die Patienten, denn wenn der ungeheilte Therapeut  aufgrund  "gefühlter" Kritik  seine Autorität, sein  Wissen und seine Kompetenz in Frage gestellt sieht, wird er nicht anders reagieren wie es die  Eltern des Patienten taten: er holt den Stock raus,  - das heisst, er wird den Pat. der Abwehr und Projektion beschuldigen, um die Mitverantwortung an der Situation bzw. den Eigenanteil an Abwehr und Projektion von sich abzuwehren und auf den Patienten abzuwälzen.

    Mit solchen unbewussten PsychoSpielchen bewirkt der  "schwarzpsychologische" Therapeut bei seinem Patienten eine iatrogene Re-Traumatisierung. Die Konsequenz: der Patient - falls er noch nicht ganz den Verstand verloren hat -  wird nicht wiederkommen. Falls doch, wird er in stillschweigendem Agreement ein Abhängigkeitsverhältnis, eine Symbiose mit dem Therapeuten eingehen, in der alten stillen  Hoffnung, dass der, der den Schaden verbockt hat, den Schaden auch beheben könne bzw. in der alten ungestillten Sehnsucht, dass,wenn er, der Patient, in Zukunft nur schön brav ist,  aus den bösen Eltern endlich einmal gute Eltern würden - womit unbewusst die alte Eltern-Kind-Konstellation re-inszeniert und die Identifikation mit dem Aggressor gefestigt wird.  Der Patient wird vom Therapeuten quasi in liebevolle Geiselhaft genommen. Fortan wird er auf dem Schoß seines "Sugardaddys" oder seiner "Sugar-Mom" sitzen - dort gehts ihm gut - aber auch  nur solange er nicht an die Leichen im Keller seines Therapeuten rührt und sein braves Mädchen oder sein braver Junge bleibt.

    Post scriptum: Natürlich sind diese Ein-Blicke in den "Ungeheilten Theapeuten" auf meinem eigenen Lebenserfahrungsmist gewachsen ---


    "Hö hö"! höhnt Herr Callida da, "Das dünkt  mich doch recht sonderbar,
    Befremdlich, kauzig und  bizarr, dass JEMAND sich zugleich erfahren
    und nicht verhaftet wähnt, mir scheint dies doch an Suppenhaaren
    herbeigezogen, ohne Frage - - -

    Haha!" Herr Fredo unterbricht und  lacht: "Mein Freund, dein Argument besticht!
    Aus meiner nondualen Sicht: Ein Jemand, der Erfahrung' macht,
    ist niemals nie ein NIEMAND nicht!"

    Doch unser Herr und Meister spricht:
    "Erfahrung kann ein Mensch nicht missen -
    solang er auf der Erde weilt , wird er sie erleben müssen."


    Auch Roland Baba aus der Ferne im selben Geist vereint verspricht:
    "Ich erkläre es Euch gerne, hört zu und widersprecht mir nicht:

    "Gar prima ist Materia!

    Der Große GEIST, der wirkt und webt in allem, was da kreucht und lebt;
    Er durchdringet Mensch und Tier, also wirkt er auch in dir
    Als Divina Femina!
    Ohn' Erfahrung, ohne Wachstum,  ohne Sterben, ohne Werden
    bleibt ein Mensch ein trüber Gast nur auf unserer schönen Erden."


    Und hellwach aus dem Grabe ruft uns Joseph Karl von Eichendorff:
    „Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort,
    Und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.“
    La la la



    Auch wenn ich nicht mehr mit Erfahrung identifiziert bin, höre ich keineswegs damit auf, Erfahrungen zu machen. LOL. 4 Jahre Forenerfahrung gaben mir u.a. eine tiefe Ein-SICHT in das Fredo- und Callida-Wesen bzw. in das Wesen von Herrn Niemand und Herrn Jemand.  Es wäre zwar nicht unbedingt notwendig, dieses "Wesen" zu benamsen oder zu personifizieren, aber es wäre doch recht langweilig, täte ich es nicht. Oder, folks?! :-D  - Just for entertainment!

    Nachfolge Christi: Kehret um! Es ist dieses "Lied in allen Dingen", welches sich dem offenbart, der umgekehrt ist. Im Reich Gottes zu sein, bedeutet, den Kosmos in  All-umfassender Liebe und Erkenntnis von innen heraus zu erfassen. Erfahrung ist weiblich, wer Erfahrung negiert, negiert die Weiblichkeit Gottes, die Prima Materia. Ohne ERfahrung - ohne das Leben in der Materie -  gäbe es auch keine Transzendenz. Ohne die Mutter keinen Vater.


    In der Hitler-Diskussion

    konnte ein geübtes Auge sehr gut verfolgen, wie und auf welche Weise Kellerleichen lebendig werden. Nicht nur bei Herrn Callida, sondern bei so ziemlich allen Beteiligten; unbewusst  demonstrierten die Diskutanten ihre  unbewussten ("Hitler-") Anteile, die sie zugleich leugneten und entwertet wurde das, was den Himmelsschlüssel hätte liefern können. Das waren alles "nette Leute".
    Adolf Hitler soll im übrigen auch sehr "nett" gewesen sein. Er war ein Vegetarier und konnte keiner Fliege etwas zu leide tun.  Tatsächlich war Adolf Hitler ein Parzifal auf der Suche nach dem Heiligen Gral, nicht anders als Herr Callida oder der vollmundige kleine Mr. Bond.

    Ganz allgemein gilt: Wer andere Menschen verurteilt, verurteilt sich selbst. Das ist eine spirituelle Binsenweisheit, die insbesondere gerne und immer wieder von den "Herzensgutmenschen" als moralische Keule gegen die bösen Anderen verwendet wird.  Dieselbe Art von Gutmenschen zögern aber nicht, Hitler zu verurteilen. So sehr stehn gerade die Deutschen im Bann dieser unseligen  political correctness und vaterländischen Pflicht, Hitler zu verurteilen.  Wer das nicht tut,  ist ein Faschist und Judenfeind  in den Augen der faschistoiden Antifaschisten. Das mag auf der KonsensusEbene seine Richtigkeit haben, aus spiritueller Sicht ist es ein Zeichen spiritueller Unreife, Hitler zu verurteilen oder ihn gar der ewigen Verdammnis zu übergeben.

    Es ist auch blosses Maulheldentum, wenn man die Leute sagen hört, sie würden nicht den Menschen, sondern seine Taten verurteilen, - spätestens beim Thema  Hitler kommt die Wahrheit ans Licht.   Da kann man sehen, wer mit sich und der Welt wirklich ausgesöhnt ist, wer Wahre SELBSTliebe durch wahre SELBSTvergebung erlangt hat, wer wirklich FREI ist. Das Thema Hitler und Holocaust liefert gute Kriterien, anhand derer man die Geister unterscheiden kann. In der Hitlerdiskussion konnte man nämlich ganz klar sehen, dass keineswegs getrennt wurde in Hitler als Mensch einerseits und seine Taten andererseits. Der Mensch Hitler wurde striktly mit seinen Taten identifiziert. Alle Versuche, den Menschen Hitler herauszuschälen aus seinen Taten, verliefen unfruchtbar und stiessen auf  Hass und Häme und sturer boshafter Verstehensverweigerung - darin hat sich insbesondere der Herr Callida hervorgetan. Was da für ein Dreck hochgespült wurde, welch Leichengestank da aus dem Keller drang - wie sehr sich das Spirituelle Ego entlarvt hat, das wird es so leicht nicht wieder gut machen können.

    .Deswegen ist ja das Thema Hitler so ergiebig und so augenöffnend, da zeigt sich der "Teufel" -   Da macht sich der Kaiser (Ego) aber richtig nackich: Wer großmäulig seine  Moralität, seine rechtschaffene, herzensgutmenschliche Unversöhnlichkeit zelebriert, wie man es bei Herrn C. sehen konnte, zeigt mir, uns - die wir SEHEN können - damit deutlich, welche unbewussten Psycho-Anteile der Erlösung harren....der hat sich  disqualifiziert, kompetent über Individuationsprozesse resp.  Schattenintegration zu sprechen.
    Warum wohl vermeidet Herr C. den Begriff der "Schattenintegration",  obwohl er nur ein Synonym ist für Individuaton?  Ist das wieder eine kluge Strategie? Um die Leute nicht abzuschrecken? Über Individuation hingegen läßt sich ungefährlicher dozieren, wobei es beim Thema Schatten ganz schnell ans  Eingemachte  geht. Allein das Wort "Schatten" ruft stante pede die Schatten - d.h. die Person, die Abwehr des Egos auf den Plan, wie man es  immer wieder in den Foren sehen kann. 

    Um Schatten zu erkennen, muss man selbst im Licht stehen, d.h. es braucht Bewusstheit, Gewahrsein, um Unbewusstes bewusst zu machen.  Ein unbewusster Schatten-Dozent aber besitzt  gar nicht die Fähigkeit im konkreten (persönlichen) Hier und Jetzt Schatten zu erkennen und bewusst zu machen - weder bei sich noch bei anderen.  Da  könnte es wiederum die  Abwehr sein,  die ihn das Wort "Schatten" meiden läßt -   statt dessen zieht man  sich auf ein  theoretisches Terrain zurück und doziert abstrakt und unpersönlich über "Individuation". Das kann man als staatlich anerkannter  Dozent machen, ist aber im spirituellen Kontext kontraproduktiv. Um wirklich glaubwürdig zu sein, muss man die unpersönliche Position verlassen können und persönliche Erfahrung mitteilen, so man hat. Wo man nicht hat, sollte man das zugeben können.  Der Individuationsprozess findet im Diesseits von Ego statt, das  ist kein unpersönlicher Prozess, sondern das gerade Gegenteil. Nur die Unpersönliche WAHRHEIT ist Jenseits von Ego angesiedelt.

    Ein unpersönliches Dozieren beweist aber noch lange keine Unpersönliche WAHRHEIT. Zur Abwehr gehört es nämlich mitunter auch, sich klügelnd und wissenschaftlich-unpersönlich zu geben, d.h., die persönliche Ich-Form zu vermeiden und einfach nur allgemeine unangreifbare Statements zu produzieren. Wer durch die Individuationsprozesse gegangen ist,  der kann eine ganze Menge erzählen - vor allem von Ängsten, Todesnähe, Sterben, Verrücktsein, Kleinsein, Schwachsein, Größenwahn...der Bekanntschaft mit den Mächten und Gewalten (Archetypen) usw.

    Herr C.aber, der  von einer "gesunden" spirituellen Entwicklung theoretisiert, zeigt schon mit dieser Formulierung, dass er keine Ahnung hat, was es in Tat und Praxis bedeutet, sich SELBSTorganisatorisch  "ver-rücken" zu lassen. Dass er keine eigene Erfahrung mit "psychospirituellen Störungen" hat,zeigt schon die abstrakt-distanzierte Abgehobenheit, mit der er dieses Thema diskutiert.
    Es gibt m. E. keine spirituelle Entwicklung, in der sich KEINE "psychospirituellen Störungen!  Die Umkehrung oder UmWERTung aller Werte geht nicht "gesund", moderat und in bekömmlichen kleinen Happen vor sich. Im Gegenteil, man ist auf stürmischer See und manches Mal droht man darin unterzugehen.

    Im Individuationsprozess wird  auch die Definition von gesund-krank komplett umgedreht und umgewertet! Alles, woran man einmal geglaubt hat, wird auf den Kopf gestellt.  Auf dieser Gratwanderung tobt man sich durch sämtliche Neurosen und wenn man nicht gut aufpasst, kanns am Anfang auch passieren, dass man von einer psychotischen Episode überschwemmt wird. Insbesondere wenn das innere böse Mutter-Introjekt mit dem guten Introjekt  im Konflikt liegt und dieser Krieg projeziert und in die Aussenwelt getragen wird...
    Man darf nicht vergessen: Alles, was im Individuationsprozess geschieht - Transformation, die Umwertung aller Werte - ist  per se "ungesund", nicht normal, krankhaft, psychopathologisch für den Common Sense! So ein Verstand muss allerhand aushalten! Schattenarbeit bedeutet nämlich auch die Dunkle Seite des Gesunden Menschenverstands auszuleuchten.
    Ich finde es  grundsätzlich schwierig, im Zusammenhang mit der spirituellen Entwicklung die selben Begriffe zu gebrauchen wie auf der Ego-Ebene des Konsensbewusstseins.

    Es gibt keine "gesunde" spirituelle Entwicklung ohne "psychospirituelle Störungen". Genauso wenig wie man von einer "normalen" spirituellen Entwicklung sprechen könnte.Lachhaft.  Der spirituelle Weg ist nicht gerade, er ist voller Gefahren und Irrtümer. Trial and Error...Ich würde sogar sagen: Alles, was schiefgehen kann, geht auch erstmal schief. Es kommt nur darauf an, wie lange man sich mit der "Schieflage" identifziert. .
    Wenn du dich durch das Neurosequadrat "tobst" und du deinen  hysterischer Anteil lebst, dann kanns passieren, dass du, dein Inneres KIND so losgelassen bist, dass dein Verhalten u.U. das "psychopathologische" Bild einer Manie zeigt. Wie lange man durch einen solchen Zustand geht, hängt davon ab, ob und wie stark man sich damit identifiziert.  (Auf dem spirituellen Weg entstehen psychische Störungen u.a. durch Identifikation des Egos mit den Archetypen bzw. mit den Gedanken darüber.) Man wird i.d. R. nicht nur einmal hindurchgehen, sondern so lange, bis man nicht mehr ins Gegenteil verfällt. In der Regel schlägt z.B. nach einer manischen Losgelassenheit des inneren Kindes das restriktive Überich wieder zu, der Zensor, Folge: Depression.  Umschläge von der Hysterie in die zwanghafte Ordnungsschafferei- vom Chaos zurück in die Zwangsneurose... ein ständiges Hin- und Hergependel zwischen allen Gegensätzen und Polaritäten. Du weisst gar nicht, wie dir geschieht. Und dann diese schrecklichen Todes- bzw. Herodesängste des Kindes, wenn es sich erlaubt, frei zu sein... sie  rufen das Kind, den sich ent-wickelnden Menschen immer wieder zurück in die Galeere, unter die Fuchtel eines restriktiven und oftmals  sadistischen Über-Ichs.
    Erst wenn ein gutes erwachsenes Eltern-Paar-Introjekt stabilisiert ist (Anima-Animus)ist auch das Über-Ich von seinem Sadismus geheilt bzw. ist die Identifikation mit dem schwarzautoritären Aggressor aufgelöst.

    Nach Herrn Callidas Auffassung gelten die  "psychospirituellen Störungen", die sich im Verlauf des Individuationsprozesses zeigen,  offenbar nicht für alle, sondern nur für die Normalsterblichen. Nach seiner Auffassung - besser gesagt, nach diesem Glaubenssatz gibt es Menschen, die mehr oder weniger bewusst auf die Welt kommen, oder gar als sog. Avatar überhaupt keine Schattenintegration/Individuationsprozesse mehr notwendig haben. (Wie Herr C. habe ich zwar davon gelesen, im Gegensatz zu ihm GlAUBE ich das aber nicht - ich schreibe nur über die Dinge, über die ich WAHRE Erkenntnis habe.) Dass er aber nicht dazu gehört, hat er allerdings in der Hitler-Diskussion "blendend"  bewiesen.


    JETZT

    Das Christentum hatte ganz recht, dass es die Reincarnation aus seinem Programm nahm. Es ist reine Zeitverschwendung, sich damit zu beschäftigen oder gar daran zu glauben.  Nur das Ego, der Tiefgläubige Materialist macht es sich in seiner Selbstzufriedenheit bequem,  "nimmt" sich die Zeit - haha -  und  lässt es sich damit nicht nehmen, eine  körperliche Wiedergeburt für wichtiger zu erachten als die geistige.  Jesus hat ganz klar von einer GEISTIGEN Wiedergeburt gesprochen und gezeugt. Es bedarf einer Heiligen Unzufriedenheit, nach dem Reich Gottes zu suchen. Die Zeit ist nah - JETZT ist die Zeit.

    Das Nichts

    oder auch "Der Vater" ist das Lieblingskind der patriarchalen Religiosität.  Wer z.B. auf Gedankenleere meditiert, übt eine patriarchalische Askese aus. Wer die Leere als Gedankenstille für das Non plus Ultra der Spiritualität hält ist ein altväterlicher Lustverweigerer, der Angst vor dem weiblichen Chaos hat.
     
    Nicht der Kopf sollte sich seiner  Gedanken entledigen, sondern das Ego soll sich seiner Eigenschaften und Bedeutung entleeren - dann sind auch die Gedanken bedeutungsleer.
    Meditieren, UM etwas zu erreichen ist kontraproduktiv, geradezu absurd. Zielvorgaben wie Gedankenleere, Stille erreichen zu wollen ist dasselbe wie nach Erleuchtung zu streben  - das ist nur ein weiterer Trick des Verstandes, die Kontrolle aufrechtzuerhalten.
    Bevor das Denken transzendiert wird, muss man sich erst mal voll auf seine  GEdanken einlassen, sich erstmal bewusst identifizieren, indem man sich u.a. der in den Schatten verdrängten Gedankentabus bewusst wird. Desidentifikation geschieht nicht, wenn man sich nicht zuvor BEWUSST identifiziert hat. Versucht man nun, das Denken (und die Gefühle, die sich aus dem Denken entwickeln) ganz aufzugeben zB. mit vor-eiligen autohypnotischen SelbstBeteuerungen wie:  Ich bin nicht meine Gedanken, ich bin nicht meine Gefühle -  dann ist das Ergebnis keine Desidentifikation, sondern eine pathologische Dissoziation - eine "psychospirituelle Störung", die vom Kontrollwahn des Egos herrührt, seinen Bemühungen, statt loszulassen, die Kontrolle durch Verdrängung weiterhin aufrecht zu erhalten.
    Affirmationen, Autohypnotische Selbstbeteuerungen sind im Grunde nichts anderes als Fluchten aus dem Hier und Jetzt.  Es soll anders sein, als es jetzt gerade ist - Ich will anders sein als ich Jetzt gerade bin.  Es ist wie das Pfeifen im Walde... Affirmationen sind ein gutes Tool, um Gedanken und Gefühle zu verdrängen, statt zu spüren. Ob diese Selbsthypnosen jemals zu der tiefen SELBSTerkenntnis dessen führen, was sie so hypnotisch eingeben, ist fraglich. Wahr ist: Wenn das persönliche Hier und Jetzt nicht gewürdigt und angenommen wird (wozu immer auch der Widerstand gegen die Annahme gehört!) geschieht kein geistiges Wachstum/Transformation in das unpersönliche Ewige JETZT!
    Wahr ist auch, dass das Ego erst mal alles mißbraucht, was nur mißbrauchbar ist, dazu gehört auch das Gebet und die Meditation, der GEIST.
    "Psychospirituelle Störungen" treten auch dann auf, wenn das Ego sich mit den geistigen Erkenntnissen und spirituellen Erfahrungen identifiziert. Wer immer auch seine spirituellen Erfahrungen verteidigt, wo er sie angegriffen fühlt, der ist identifiziert mit seinen ERfahrungen. Das inflationäre Spiri-Super-Ego zum Beispiel basiert auf der Super-Identifikation des Egominds mit Gott SELBSt.  Da kann  eine vormals  harmlose  psychische PersönlichkeitsStörung zum psychospirituellen Supergau ausarten.


    Herzensschau

    Der GeWAHRseinsfokus sitzt im Gegensatz zum Aufmerksamkeitsfokus des Egominds  in der Brust, der Herzgegend. WAHRHEIT leuchtet immer im und aus dem Herzen heraus.  Bewusstheit oder Gewahrsein ist das Auge des Herzens, welches mit dem Verstand vereinigt ist. Mit dem Herzen SCHAUTE ich damals auch, wie das Äussere Universum sich in mir umkehrte,  umstülpte und das Äussere zum Inneren (Universum) wurde.  Die Tesseractbewegung....Das war auf eine paradoxe unsinnliche Art sinnlich- körperlich spürbar.  Es geschah im Sommer/Herbst 2011, derweil ich mich zum ersten Mal mit OneIsEnough herumzankte,   er war der erste, dem ich davon erzählte...
    OneIsEnough ist übrigens genauso wie ich vom Common Sense exekutiert worden... hehehe wie sinnig aber auch, Commons Sense ist der Nick eines Allmy- Moderators,  er ist die  Personfizierung des sog. Gesunden Menschenverstands, der alles  eliminiert - aus dem Forum bannt - was für ihn nicht "bewertbar" ist. Köstlich. An diesem BEispiel kann man beispielhaft sehen, wie sich der sog. Gesunde Menschenverstand  anmaßt, sich über spirituelle Dinge zu erheben und zu urteilen.  Wie abstrus und lachhaft er sich gebärdet, einerseits eine spirituelle Rubrik einzurichten und andererseits die spirituelle WAhrheit zu leugnen und zu bekämpfen und aus dem Forum zu bannen. Erlaubt ist in der spirituellen Sparte nur noch, was dem Common Sense genehm und verständlich ist. Und das soll nicht faschistoid sein? he?
    Die Welt - und das Forum Allmystery repräsentiert allerschönst die Weltebene - maßt sich immer an, zu wissen, was real ist und  was nicht, was man glauben darf und was nicht - wer ein Ungläubiger  oder ein Spinner ist.  Die Gesellschaft, die exoterische  Kirche - sie alle haben ihre Mystiker als Ungläubige, als Ketzer verbannt und verbrannt.  Heute verbrennt  man die "Ketzer" nicht mehr, heute kreuzigt man Christus nicht mehr am Holzkreuz,  heute schliesst man sie bzw. IHN  aus, aus der Gesellschaft, Kirche oder aus einem Forum.
    Insbesondere der christlich-gesunde Menschenverstand  ist so gesund, dass er schon wieder ungesund ist.   Wie alle Religioten hat er die christliche Botschaft Jesu exoterisch veräusserlicht und  in den falschen Hals gekriegt, dort ist sie steckengeblieben und schnürt ihm nun die Luft ab - das Herz konnte sie bislang noch nicht erreichen; mit Umkehr ist bei ihm wohl nicht mehr zu rechnen, wenn er weiter so ungesund herumcommonsenst wie bisher.
    Das Gewöhnliche muss immer das letzte Wort haben. Hier die 11 391 Beiträge von Oneisenough und seine letzten WiderWorte - auch wenn man es nicht hören kann, kann man doch deutlich sehen, wie  Common Sense das letzte MachtWort spricht. Pfui, schäm dich  - vor  dem GEIST  hat der Common Sense die Waffen zu strecken!
    http://www.allmystery.de/fcgi/?m=mposts&user=122860

    Das Gute

    Der mit dem Guten identifizierte Mensch ist nicht wirklich "selbstlos", wie er sich das gerne so vorstellt, er ist auch als guter Mensch immer noch mit Ego identifiziert.  Er ist altruistisch, aber nicht selbstlos im Sinne von egobefreit. Beim Guten Menschen weiss die rechte Hand immer, was die Linke tut. Er folgt hehren Idealen und ist sich des Guten bewusst, das er tut.  Er hat die Absicht, Gutes zu tun, ein Guter Mensch zu sein und die Welt mit seiner Güte ein wenig besser zu machen. Daran ist nichts verkehrt, solange er das nicht für "spirituell"  oder die ultimative Evolutionsstufe hält.
    Der "Gemeine Gutmensch" nun ist die pervertierte neurotische Version des Guten Menschen. Der Gemeine Gutmensch hält nämlich das Böse für das Gute und das Gute für das Böse - er ist aggressoridentifiziert. Ganz gemein wird es, wenn zwei Gemeine Gutmenschen aus zwei verschiedenen ideologischen Lagern zusammentreffen .Daran ist eine ganze Menge verkehrt.

    Desidentifikation vom Guten, vom Ideal-Ich bedeutet nun nicht, dass man keine "Guten" Taten mehr verrichtet, sondern einfach nur, dass man mit seinen Taten nicht mehr identifiziert ist, dass man seine SpontanHandlungen nicht bewertet. Was immer man auch tut, wird nicht mehr bewertet, wenn/weil da kein Ego ist, was gut oder schlecht, richtig-falsch, gut-böse  werten könnte. Das ist die Bedeutung von dem Ausspruch Jesu: "Wenn du aber Almosen gibst, dann lass die rechte Hand nicht wissen, was die linke tut".  Nichtwissen - das ist eine spirituelle Tugend und kein Laster, wie es so häufig mißverstanden wird . Wer  weiss, dass er Gutes tut, ist schon aus der Gnade gefallen.


    Ken Wilber

    Ken Wilber ist eine groooße Leuchte. Die hellste Leuchte- Ob Wilbers großes Licht tatsächlich so einen langen Schatten wirft, wie seine Kritiker das annehmen, kan ich bislang nicht beurteilen. 
    K. Wilber war mir unter vielen anderen ein spannender und augenöffnender Unterwegsautor, seine integralen Bemühungen sind absolut genial, - ich glaube, man muss kein Mystiker sein, jeder einigermaßen offene kluge Kopf kann sie verstehn.  Ob Ken Wilbe erleuchtet ist? Ob er im Genuss des zustandslosen Zustands des Nichtwissens weilt? Hm... kommt drauf an, -  also wenn er noch Bücher liest, bin ich skeptisch;  für den endgültig Befreiten besteht nämlich absolut kein Bedarf mehr an Fremdwissen, derweil man sich des integralen Prozesses in und durch sich SELBST bewusst ist  und das Wissen aus der eigenen Quelle schöpft. Fremdwissen zu sammeln wäre hier grade so,  als ob man Abfälle in einen sauberen Fluss wirft.

    Ohne Not Fremdwissen anzusammeln, wäre für mich ein Kriterium, welches mich generell an Meisterschaft zweifeln läßt. Ich vermute jetzt einfach mal zu Wilbers Gunsten, dass auch er  die vielen Bücher die er las, VOR seiner geistigen Wiedergeburt gelesen hat. So er denn eine hatte. Wenn er auch noch meditieren sollte, hatte er keine... LOL

    Die Kriterien, die Mark Manson und andere Kritiker an Ken Wilber anlegen, um dessen Kompetenz in Frage zu stellen, kommen m. E. allesamt aus dem Common Sense und der ist keine Meßlatte für Dinge, die über ihn, den sog. Gesunden Menschenverstand gehen.  Nur Gleiches kann Gleiches erkennen. Eine niedere Bewusstseinsstufe kann die Stufen darüber nicht berurteilen.
    Man wirft Ken Wilber u.a.  fehlendes ethisches Bewusstsein vor, weil er sich nicht distanzierend  und aburteilend über seine Kollegen Andrew Cohen und Marc Gafni geäussert hat. Warum sollte er?  Die Vorstellung, die der moralische, insbesondere der entartete= faschistoide moralitäre Common Sense von Ethik und ethischem Verhalten hat, ist jenseits von Ego komplett hinfällig. Wen kümmert's?! LOL ( Was nun nicht besagen soll, dass man mit Kindesmißbrauch oder "Jüngermißbrauch" einverstanden ist.)

    Was mir an Ken Wilber nicht so zusagt, ist seine Neigung zu "Supernatural Abilities", die mir bei ihm allzusehr im Vordergrund zu stehen scheinen. Scheinen. Zumindest in seinen Texten, die mir im Netz mitunter vor die Linse kommen.
    Ich will es nicht gerade einen Körperkult nennen, aber offenbar hat er nicht nur gewöhnliche Fitness betrieben, sondern auf Sixpacks traniniert, der muskulöse Körper steht m. E.  in  unnatürlichem Gegensatz zu seinem vergeistigten und vermutlich auch von Krankheit gezeichnetem ?) Gesicht. Auch das könnte darauf hindeuten, dass er  - zumindest zum Zeitpunkt dieser athletischen Bemühungen immer noch mit dem Körper identifiziert war. Vielleicht hat er zuviel an "Integration" tun WOLLEN?  Was liegt dem zugrunde - ein Vollkommenheitsideal, die Vorstellung von einem  "perfekten" Körper? Da muss man aber am Ball bleiben, ein solcher Körper bedarf einer ständigen Inspektion und "Für-Sorge", wenn da  nicht regelmäßig und äusserst zielbewusst trainiert wird, dann geht ganz schnell die Luft raus. Auch das spricht für Identifikation mit dem Körper (Ego). Jede zielbewusste Aktion, die auf ein Ergebnis zielt, ist Ego.

    Dieses Foto  fand ich im Zusammenhang mit einem Artikel von Martin Erdmann, der wohl einen "Blind Spot", einen  Blinden Fleck bei Ken Wilber entdeckte.  Nun ja, das heisst nicht viel - die meisten Kritiker sind sich nicht bewusst, dass es ihr eigener Blinder Fleck ist, der sie Blinde Flecken bei anderen sehen läßt. Wie gesagt: Nur Gleiches erkennt Gleiches.  Ich weiss auch nicht, wer Martin Erdmann ist, ich höre das erste mal von ihm. Ich habe ihn angemailt, mal sehen, ob ich von ihm eine Antwort kriege, dann kann ich seine Kritik vielleicht in deutsch lesen.. Vorher erlaube ich mir kein Urteil.  http://www.integralworld.net/erdmann8.html


    Aprospos Schatten:  ich habe in der letzten halben Stunde mal ein wenig in Wilbers Blog geschmökert. Es ist nicht das erste Mal, dass mir auffällt,  wie er einer Verletztheit Ausdruck verleiht oder von Kränkungen spricht, die ihm von verschiedener Seite zugefügt wurden,  und wie er dann allen verzeiht und vergibt, die ihn kritisieren und verunglimpfen. Auch das ist für mich ein Zeichen, dass jemand nicht komplett "über den Jordan ist".  Wo kein Ego mehr ist, muss nämlich  nichts verziehen werden, weil nichts mehr (psychisch) verletzen kann. Er beklagt sich auch über das Unverständnis und  lästert zuweilen über seine Kritiker, die er ja doch bewusstseinsmäßig weit unter ihm ansiedeln  müßte,  Reaktionen, die wie ich finde,  seine "OberHohheit"  in Frage stellen. Wäre er tatsächlich befreit, dann würde ihn das weder wundern, noch verletzen, dass ihn die "Eggheads" nicht verstehen. Er würde wissen, dass der "Eierkopf" als der Gemeine Verstand nicht anders kann, als sich einzubilden, zu verstehen, was ÜBER den Verstand geht.

    All diese Reaktionen deuten m. E. daraufhin, dass er  - der sich ja doch offensichtlich noch stark durch  Kritik in Frage gestellt sieht oder sah - zum Zeitpunkt dieser Aussagen mit seinem spirituellen Status und vor allem seinem immensen Wissen identifiziert war.

    Meditiert K. Wilber noch ? Ein auferstandener Meister als der "Integrale Weise", wie ich ich ihn definiere - würde nämlich nicht mehr "aktiv" meditieren oder "in die Stille gehen" müssen, mit dem Egotod ist er sich seiner Verbindung zum Ursprung "sicher",  sein SEIN ist zu PermagewahrSEIN =Meditation geworden.

    (Auch der ist übrigens noch nicht endgültig befreit, der glaubt, dem lieben Jesus nachbeten  zu müssen: Gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.  Jesus sprach hier noch als Mensch, er war noch nicht zu seiner vollen gottmenschlichen Größe auferstanden, als er diese Bitte sprach. Bei den meisten seiner  Nachsprecher aber ist dies nur eitles selbstmitleidiges Wortgeklingel.)

    Noch ein Kritiker, Jeff Meyerhoff. Der schreibt zu Anfang einen etwas merkwürdig klingenden Satz und es klingt wie ein Vorwurf:
    "Auf wesentliche Weisen ist die Geschichte des Kosmos Wilbers Geschichte. Sein Leben und seine Aufgabe werden die Beschaffenheit und der Zweck des Kosmos." 
    Ja sicher, so ist es, jede, aber auch jede  Philosophie spiegelt die  Lebensgeschichte und die Grundbefindlichkeit des Philosophen! Nichts falsch daran , es kann nicht anders sein...Deshalb gibt es auch optimistische und pessimistische, skeptische, hedonistische und anhedonistische Philosophien bzw. Philosophen.  Anders ausgedrückt: Es gibt  schizoide, depressive, zwangsneurotische und hysterische Philosophien.(oder: cholerisch sanguinisch melancholisch phlegmatische Philosophien) . Deswegen wird jeder Mensch seine zu ihm und seinem Temperament passende Philosophie finden oder erfinden.
    Philosophien befreien dich allerdings nicht... Wie ein psychiatrischer Patient mal sagte: Wer Jesus hat, braucht keine Philosphie.


    PS: Martin Erdmann hat mir die deutsche Übersetzung seines Integral-World-Artikels freundlicherweise zugeschickt. Nach den ersten 10 Zeilen Hirnsausen habe ich es vorerst aufgeben müssen. Ich glaube, ich schreibe meine "Kritiken" doch lieber selbst. LOLOL...



    0 0


     

    Reinheit des Seins

    Ich lese in einem Forum:  "Und wenn die Welt untergehen würde, das Sein bleibt unberührt von alledem."  Woher w e i ß  man so etwas nur?  So etwas kann man weder erfahren noch erkennen. Also ist es ganz klar eine Überlegung des Egominds, der die Reinheit des Seins diskutiert, als ob es etwas anderes als  s e i n   eigenes BewusstSEIN wäre, etwas "Da draussen".  Bei näherer Beleuchtung müsste derjenige, der so etwas DENKT, entweder einen Knoten ins Hirn kriegen oder ein  augenblickliches Satori.   Nun ja, das würde spätestens dann der Fall sein, wenn er begriffen hat, dass das Sein seine REINHEIT ja gerade dadurch hat, dass ihm die Erde oder die Welt mitsamt ihren Glaubenssätzen untergegangen ist! 

    Ego ist synonym mit Welt. Welt ist nur eine angelernte Sichtweise, ein abstraktes Wort, eine Vorstellung, die der Egomind mit angelerntem Wissen versorgt.  Geht das Ego unter, geht die Welt (-anschauung/Wissen)  unter. Wem die Welt untergegangen ist, der ist unberührt von der Welt bzw. den Weltanschauungen inclusiv der Glaubenssätze, die seine Realität bis dato definierten. .
    Reinheit des Seins ist nichts anderes als die Reinheit der Wahrnehmung jenseits von Ego. Die Reinheit und Unberührtheit der Wahrnehmung (GewahrSEINS)  u.a. auch auf dem göttlichen Gleichmut, der sich weder  (durch Verlangen/Mangel) von äusseren Dingen  berühren oder erregen läßt  noch von  Hochs und Tiefs, wie sie dem Ego zu eigenen sind. Unberührt-Sein  heisst, dass du nicht mehr mit Leiden identifiziert bist, aber auch nicht mit den Freuden.

    Getrübt wird diese  Reinheit,  "Keuschheit" des Seins auch durch das schlussfolgernde DENKEN.  In dem Moment, wo ich  eine Hypothese aufstelle,  und eine causaliziöse Wenn- dann-Aussage  mache, ersteht die Trennung/Welt/Maya in mir wieder auf und ich  bin nicht mehr im REINEN - d.h. von Schlussfolgerungen des Egominds unberührten GewahrSein sondern mit meinen Gedanken in der Zukunft -  im DENKEN! Das heisst, ich  bin in den Schlaf des Nicht-Seins zurückgesunken. !
    Die REINHEIT des SEINS ist REINE - weil durch Denken und Neurotiszimen -  unverzerrte WAHRnehmung.
    Und dennoch: Über das SEIN läßt sich nichts aussagen, es ist jenseits von Eigenschaften, jenseits von Berührtsein oder Unberührtsein. Man kann statt Sein auch Gott nehmen. Über Gott läßt sich nichts mehr aussagen, - das heisst, Gott ist tot - wenn du dich mit ihm bzw. dem SEIN als EINS erkannt hast. Wenn Gott tot ist, bleibt nur noch das eigenschaftslose ICH-BIN-Bewusstsein... ab hier ist jedes weitere Wort zuviel gesagt.
    Ein anderer Begriff für SEIN ist Ganzheit. Ganzheit ist absolut und ganz, insofern das Absolute das Relative in sich birgt und aufhebt. Bewusstes SEIN hat sein SEIN in dieser uneindeutigen Spannung, wie sie auch im christlichen Kreuz symbolisiert ist.



    Ich lese:

    "Nichtidentifikation ist genauso eine Vorstellung wie Identifikation...
    Aus der Identifikation mit der Nichtidentifikation Erleuchtung abzuleiten, ist eine spirituelle Falle!"
    Da gibt es für den Schreiber also Jemand, ein Ego, welches mit Identifikation  und/oder  Desidentifizierung identifiziert sein kann!? Hm, weiss ein Ego überhaupt, was Identifikation ist? Nein, es weiss weder, was Ego ist noch was Identifikation ist; denn wüßte ein Ego, was Identifikation  WIRKLICH ist, wäre Ego ad hoc von seiner Identifizierung (Ego) sowie im selben Zuge von sich selbst befreit! Das funzt aber nicht, weil das Ego sich nicht selbst abschaffen kann.  Kann der Egomind sich wirklich eine Vorstellung, ein Konzept von Nichtanhaftung (Desidentifikation, eigenschaftsloses Bewusstsein)  machen und kann er dann dieses Konzept missionieren - ein Konzept, was ihn selbst ja total in Frage stellt bzw. eliminieren soll? Gibts das?

    Nein, ich glaube nicht. Solche Sätze wie oben kann nur ein klügelnder KOPF daher schwätzen, jemand, der seiner eigenen Anhaftungen nicht gewahr ist, geschweige denn, dass er das Wesen von Identifikation/Anhaftung erfasst hätte.
    Wie in der Hitler-Diskussion und an anderen Orten kann ein scharfes und WAHRsehendes Auge auch hier wieder diese Gleichzeitigkeit erkennen - wie der Schreiber genau das  demonstriert, was er zugleich tadelt; diese hirnverdrehenden  Äusserungen zeigen recht eigentlich, dass der Schreiber selbst es ist, der sich wohl falsche Vorstellungen von Identifikation sowie Desidentifiktion macht, sonst könnte er sich nicht so verw(IRRE)nd ausdrücken.

    Was nun mich angeht - ( wie immer, fühle ich mich bei solchen Sätzen "automatisch" angesprochen und hinterfragt, eine spirituelle Tugend, die eine ständige Selbstprüfung gewährleistet, LOL): 
    ICH BIN weder mit Identifikation noch mit Desidentifikation identifiziert.
    ICH BIN das, was die Anhaftungen bemerkt bzw. ihrer gewahr wird. . Da kann ich nicht gleichzeitig die Anhaftung sein, denn das  Gewahrwerden  ist gleichzeitig die Auflösung des Klebstoffs der Identifizierung. Klar, der unerfahrene und unwissende Egomind versucht sich von allem Vorstellungen zu machen, vom Identifiziert- oder Nichtidentifiziertsein genauso wie von Erdbeermarmelade.  Jeder Begriff ruft eine Vorstellung hervor.  Das ist das WEsen des Egominds, dass er sich ständig Bilder macht und alles konzeptionalisieren muss.
    Gerade um diese Erkenntnis geht es bei  der Desidentifierung von Ego. Dabei geht es gar nicht primär um diverse einzelne Begriffe und die damit verbundenen einzelnen Vorstellungen, an denen der Mensch haftet/identifiziert ist, sondern bei Desidentifkation geht es generell um die Erkenntnis, dass JEGLICHE Vorstellung  ein Irrtum, eine Lüge ist.  Desidentifikation  ist Bewusstwerdung der Anhaftung und per se die Auflösung jeglicher Identifizierung mit Konzepten.
    Um es nochmal deutlich zu sagen:  es geht im Transformationsprozess auch nicht allein um die DesIdentifizierung von den persönlichen Eigenschaften des Egos, sondern im erweiterten Sinn um die Desidentifikation von  gesamten kollektiven Glaubenssätzen, auf denen unsere Auffassung von Realität aufgebaut ist.
    Ganz zuletzt geht es um die Desidentifizierung mit den Glaubenssätzen des Spirituellen Egos. Das ist die härteste Nuss für das in seine spirit. Erfahrungen und diesbezüglichen Konzepte verliebte Spiri-Ego. Bevor es sich nicht des Unterschieds zwischen Erleben und Konzept geWAHR wird, bleibt es mit seiner Erfahrung bzw. Konzept identifiziert.

    Dass ich  meine Erkenntnisse niederschreibe bedeutet, dass ich "Zeugnis ablege" und  besagt keinesfalls, dass ich mit meinen Erkenntnissen identifiziert bin.  Wäre ich mit ihnen identifiziert, wäre ich auf der Stelle geistig tot, d.h. ich würde damit die Quelle  verstopfen, die mich unaufhörlich nährt. Im Individuationsprozess lernt man langsam, alles loszulassen. Heute ist es mir gar nicht mehr möglich, mich mit irgendwas zu identifizieren, den Klebstoff der Identifikation erneut zu produzieren.

    Es ist sehr viel unterhaltsamer und angenehmer sich mit dem Konzept Erdbeermarmelade zu identifizieren als mit dem Konzept Nichtidentifikation. Beim ersteren kannst du dir jedenfalls so leckere Vorstellungen machen, dass dir das Wasser im Munde zusammenläuft. Und was fällt dir ein, wenn du an Nichtidentifizieren denkst? Nichts. also kannst du dich auch nur  mit NICHTS identifizieren. Der EgoVerstand ist zwar sehr wendig, dem fällt sogar zu dem Begriff der Leere und dem allernichtigsten göttlichen  NICHTS allerlei Unterhaltsames ein - aber bei diesem Begriff  der Desidentifikation müßte er wohl passen. Identifizieren tut das Ego sich ja doch vorlieblich  mit Eigenschaften, Ideen und Vorstellungen, die ihm Lust bereiten... 

    Meiner Erfahrung nach klingen solche Sprüche eher nach den lahmen Argumente eines wehrhaften Egos; ganz ähnlich dem AbwehrArgument, dass der, der nicht aufhört, darauf hinzuweisen, wie wichtig die Schattenintegration ist,  mit Schatten identifiziert sei. Mit diesen abstrusen Einwänden projeziert man seinen eigenen Schatten - seine Abwehr gegen Schattenarbeit resp. Desidentifikation. Solcherlei Statements dienen zu nichts anderem, al die Verdrängung aufrecht zu erhalten und sich nicht den Leichen im eigenen Keller stellen zu müssen.

    Fazit: Aus meiner Sicht und Erfahrung ist es unmöglich, dass ein  Ego, dessen Wesen ja doch per se  die Anhaftung ist,  sich mit Anhaftung identifiziert, dasselbe gilt für Desidentifizierung/Nichtanhaftung. Das wäre genauso, als ob das Messer versuchen würde, sich selber zu schneiden oder ein Mund versuche, sich selbst zu küssen.  Solche hirnakrobatischen Postulate entspringen der Vorstellung eines Verstandes, der stets bemüht ist, mit "schlagender" Beweiskraft Fakten aufgrund von Annahmen zu schaffen resp. ein  analytischer, abwehrgebeutelter Egomind, der seine Beweise vorlieblich auf  FALSCHEN, an den Suppenhaaren herbeigezogenen Prämissen aufbaut.  

    Was es aber durchaus geben kann, ist  eine Identifizierung  mit zielgerichteten und ergebnisorietierten  MeditiationsÜbungen, die man zwecks Desidentifikation einsetzt. Wer ständig meditiert: Ich bin nicht meine Gefühle, ich bin nicht meine Gedanken, ich bin nicht mein Körper- der löst  damit möglicherweise keine Identifikationen auf, sondern der hypnotisiert sich oftmals nur  selbst und GLAUBT irgendwann daran,  -  will sagen:  er hält eine aus den Übungen resultierende Dissoziation,  - eine Abspaltung vom Körper und seinen Empfindungen, was in Wahrheit eine psychische Störung ist -   für Desidentifikation, wenn nicht gar für Erleuchtung.
    Dasselbe mit dem Kurs in Wundern. Wer sich ständig hypnotisiert: Alles ist bedeutungslos, wird sich von der sog. Realtiät bzw. von seinem Ego  nicht desidentifizieren, sondern weit häufiger  nur dissoziieren.Der Kurs in Wundern ist nichts weiter als ein Desidentifikations-Übungsprogramm.  Desidentifikation läßt sich aber weder üben noch sonst wie "machen", es geschieht einfach, wenn im Gewahrsein das Wesen von Identifikation (mit Glaubenssätzen/Ego) und die Unwirklichkeit des DENKENS erkannt wird.
    Das ist die dunkle Seite der "machbaren" DesidentifikationsÜbungen, dass sie  oft nur das Ego spalten bzw. die Spaltung aufrechterhalten und verstärken, statt zu heilen.

    Der Begriff der "Bedeutungslosigkeit", wie man ihn im Kurs in Wundern findet, hat für mich ein schlechtes negatives Gerüchle, neutraler wäre es, von BedeutungsLEERE zu sprechen. Es geht ja auch im KIW darum, das interpretierende Ego als den Bedeutungsgeber zu erkennen und loszulassen. Ohne Interpretation bzw. ohne die Identifikation mit Interpretation  ist die WAHRnehmung - oder das SEIN -  REIN und WAHR. Die Objekte der WAHRnehmung sind insofern ihrer  Bedeutung entleert, als man sie nicht bewertet und interpretiert - besser gesagt: als man nicht mehr mit dem Bedeutungsverleiher identifiziert ist. Und dennoch verlieren die Dinge nicht in der Art an Bedeutung, dass man überhaupt nicht mehr wüßte, wozu sie gut und zu gebrauchen sind. Ein Kochtopf ist auch in der neutralen Betrachtungsweise immer noch ein Kochtopf und kein unbekanntes formloses Etwas, dessen Bewandtnis  man nicht kennt. Das, was die Objekte der Aussenwelt  "leer" macht, ist vor allem das fehlende Verlangen und Begehren  nach den Dingen. Es fehlt der Greif- und Identifiizierungsreflex des "habenwollenden" Egos. "Da draussen"ändert sich nichts. Am Ende ist der Baum wieder ein Baum und der Berg ein Berg. Wenn sich für dich in der Aussenwelt etwas verändert,  solltest du besser zum Arzt gehen;  wenn die Dinge in der Aussenwelt auf eine Art die Bedeutung verloren haben, dass du z.B. nicht mehr wissen solltest, wozu sie dienen, dann bist du auf dem falschen Trip.  Die alltägliche Betrachtungsweise der Dinge bleibt erhalten, auch wenn man nicht mehr mit ihnen identifiziert ist. (In diesem Kontext fallen mir meine früheren LSD-Trips ein und dass es doch eigentlich recht seltsam ist, dass sich nicht mal unter LSD meine Wahrnehmung verändert hatte, ich sah keine Farbräusche oder spektakuläre Effekte in der Aussenwelt wie die anderen. Weder vor dem äusseren noch dem inneren Auge.  Es waren psychische Veränderungen, die ich bemerkte, z.B. wie ich wieder zum kleinen Kind wurde oder wie märchenhaft mir die äussere Welt anmutete...)

    GeWAHR-SEIN  ist nichts anderes als hellwache  BEWUSSTHEIT - ein neutrales, unverzerrtes WAHRnehmen.Wo das Ego den Dingen ihre Bedeutung verleiht, nimmt sie das Gewahrsein hinweg. Es geht nicht darum, dass sich die Dinge verändern, sondern immer nur um GeistErkenntnis. Um das Erkennen geht es -  es geht um das Gewahrwerden der IDENTIFIKATION mit den Dingen der äusseren Welt. Nur Gewahrsein macht (bedeutungs-)frei.

    Die Bedeutungsleere als neutrale Betrachtung im Gewahrsein läßt sich m. E. nicht formelhaft einimpfen, sondern kann dauerhaft nur aus Achtsamkeit resp. dem Individuationsprozess (Schattenintegration) heraus ent-wickelt werden. Das Gewahrsein - das "Auge des Horus" -  wächst mit seinen Aufgaben,  d.h., es wächst im selben Maße, als Schatten/Verdrängung aufgehoben wird. Durch eben dieses Gewahrsein.

    Was nun die "Reinheit" des Gewahrseins angeht,  hat das Gewahrsein eine doppelte oder zweifache Ausrichtung  (auch wenn das dem "Einen ohne Zweites" zu widersprechen scheint und scheinbare Trennung vorweist):  einerseits ist die Wahrnehmung auf der persönlichen Ebene unverzerrt im Sinne von entneurotisierter "gesunder"  Interpretation, und aus der transpersonalen Perspektive  ist die Wahrnehmung unverzerrt im Sinne von wertungsbefreiter Interpretation.
    Interpretation - Bedeutungsvergabe -  als solche ist  i m m e r   gegeben, man kann m. E. nicht  n i c h t   interpretieren, auch nicht jenseits von Ego. Es geht nur darum, dass das Neue Bewusstsein mit Interpretation nicht mehr identifiziert ist. Mit dem ultimativen "Tod" des Egos ist dies Nichtidentifiziertsein als Wahre Natur erkannt. Damit  ist man sozusagen dauerhaft vom Glauben abgefallen, dass Interpretation die Wirklichkeit darstellt. Man interpretiert immer noch bzw. ist man sich bewusst, dass man so tut, als ob man dran glaubt... LOL
    Also so leer ist die Bedeutungsleere auch wieder nicht. LOL. Tja, man darf da ja auch nicht die Fülle des Seins vergessen, die unaufhörlich aus der vertikalen Quelle quillt. Die quillt und sprudelt natürlich auch nur, wo Leere ist, also Abwesenheit von Ego.


    Jesus sprach: Es werde Licht! Herr Freud sagt es viel anders nicht,
    Wenn er mit seinen Worten spricht: Wo ES war, liebe Leutz, wird ICH!

    Doch damit nicht genug, my friends, noch harrt dies Ich der Transzendenz -
    was heißt, es muss zunichte werden -  was ward, muss ganz zu Lichte werden,
    der Phönix aus der Asche steigt, wenn nichts mehr von Ich  übrigbleibt...




    Ich hörte auch des öfteren schon, ich sei mit Schatten bzw. Schattenintegration identifiziert, weil ich die Dringlichkeit und Notwendigkeit von Schattenintegration so oft betone. Dieser Vorwurf ist genauso abstrus, als wenn man Jesus vorwerfen würde, dass er ganz arg bös' mit der Umkehr oder mit dem Himmelreich identifiziert gewesen sei; wie man weiss, hat er ja  nicht aufgehört, die Dringlichkeit der Umkehr zu betonen: Kehret um. Die Zeit ist JETZT.  Dann müßten wohl auch Krishnamurti und Eckhart Tolle ganz arg mit dem JETZT identifiziert (gewesen) sein, auf das sie  unaufhörlich hinweisen? .. oder mit dem Loslassen  usw.?

    Umkehr bedeutet nichts anderes als Aufhebung der Verdrängung, was glaubst du denn, was du findest, wenn du "umkehrst" in dein Inneres? Du findest erstmal die Hölle mit all den verdrängten Engeln und Teufeln,  d.h., Dich selbst -  deine unterdrückten  unbewussten Anteile. Bevor du diese nicht umarmt hast, wird es nichts mit der glorrreichen Auferstehung.Wer den Himmel will, muss zuvor durch die Hölle, da führt kein Weg dran vorbei!
    Gegen die Begriffe der Innerlichkeit, der  "Innenkehr" oder "Einkehr" hat man in der Regel nichts einzuwenden,  das klingt ja auch so schön poetisch und romantisch; was das aber wirklich bedeutet, worauf diese Innerlichkeit, Innenkehr eigentlich basiert  - nämlich auf nichts anderem als der Schattenintegration, das will man nicht wissen.

    Identifikation bedeutet ANHAFTUNG. Darüber sollten sich die Herren und Damen Bescheidwisser mal kundig machen und ihre eigenen Anhaftungen mal unter die Lupe nehmen, bevor sie so dummes Zeug quatschen.
    http://www.karma-yoga.eu/2008/09/anhaftung-und-loslassen/
    In diesem Artikel geht es allerdings primär um das Anhaften an der Materie. Das ist was für Anfänger. Viel problematischer und schwieriger loszulassen ist die Identifizierung/Anhaftung an den mentalen Formen/ Gedanken und Vorstellungsbildern oder spirituellen Übungsbüchern, die hier leider keine Erwähnung finden. Letztlich geht es um die Identifikation bzw. Desidentifikation vom Verstand/Egomind als solchem.


    So klug und so einsichtig sich die Leute geben, sind sie sich dabei nicht bewusst , dass sie bei all ihrem Wissen doch nur ständig vor dem weglaufen, was sie suchen... Es ist zuweilen bedrückend so klar zu sehen,  wie sie sich von sich selbst dissoziieren, wie sie ihr persönliches Hier und Jetzt vermeiden und ihre Gedanken und Gefühle unterdrücken.

    Die Wunderkurs-Autohypnotisierten und andere sich auf Entfremdung Programmierenden sollten unbedingt bedenken:
    Nicht jedes Buch, nicht jede Übung ist zu jeder Zeit auch wirklich gut für den Menschen. Manche Übungen sind zu gewissen Zeiten kontraindiziert, z.B. darf man keine Desidentifikationsübungen machen, derweil man noch munter und unbewusst auf Alte-Adam-Weise seine Gedanken und Gefühle verdrängt.  Was dabei rauskommt, sagte ich schon: Dissoziation, eine pathologische Entfremdung von sich selbst. Drachenfütterung.

    An welcher Stelle hat wohl  der "integralierende" Ken Wilber dem Kurs in Wundern seinen "berechtigten" (?) Platz eingeräumt? Mir jedenfalls ist es bislang  noch nicht aufgeleuchtet, wie und an welcher Stelle des spirituellen Weges man dieses ja doch Individuation ausschliessende Werk integrieren, d.h. einschliessen könnte. Integriert wird ja doch immer nur Wahres, der Weizen -  die Spreu wird aussortiert.

    Wie immer spreche ich auch hier aus eigener Erfahrung: Ich habe vor ca. 20 Jahren das ganze Buch und die dazugehörigen Begleitbücher gelesen und  an die 35 Lektionen dieses Übungsbuches gemacht. Ich kam schon mal  mit der Sprache/Übersetzung nicht klar, nicht, dass sie unpersönlich war, störte mich, sondern sie war mir zu sperrig und linkszerebral, alles in mir  hat sich dagegen aufgelehnt, letztlich habe ich es zu Grabe getragen wie so viele Bücher vorher.  Mir wurde damals klar, dass dieses Buch  den Effekt hat,  Gefühle zu verdrängen bzw. die Verdrängung aufrecht zu erhalten, statt Gefühle und Gedanken in ihrem Hier und Jetzt anzunehmen. Die Übungen führen ganz klar aus dem Hier und Jetzt hinaus, statt hinein. Das war nicht mein Weg. Dieses Buch war für mich ein seelenloses patriarchalisch-orthodoxes Folterwerkzeug für Sado-Masochisten. WAs ich auch in aller Klarheit erkannt habe:  Dieses Buch wurde keineswegs von Jesus gechannelt, wie es uns die Autoren weismachen wollen.
    Jesus hat und hätte niemals so herzlos und viktorianisch prüde gesprochen, wie in diesem Machwerk!  Niemals!
    Jesus spricht nicht nur zum Verstand, sondern v.a. zum Herzen, zum Gefühl, zur Person!
    Nur der "Vater" ist unpersönlich. Jesus verkörpert nicht die unpersönliche Liebe, sondern er ist der mütterliche Heiler der Person,  der Mittler zwischen Verstand und Herz. Die UNPERSÖNLICHE LIEBE ist die FRUCHT der geistigen Hochzeit von Verstand und Herz und nicht Vorbedingung.  Bis es aber soweit ist, muss der Kreuzweg gegangen werden. Der spirituelle Weg ist ein Kreuzweg und kein schmerzloser Spaziergang durch hunderte von affirmativen Mindfuck-Lektionen.
    Jesus ist die Verkörperung von männlicher und weiblicher Integration.
    Jesus (als dein WAHRES SELBST)  liebt dich  - DICH ganz persönlich - und foltert dich nicht! 
    Jesus sagt: Fühle! und nicht: Du bist nicht deine Gefühle oder dein Körper.  Er sagt nicht: Alles ist bedeutungslos, sondern Jesus als dein Wahres SELBST gibt dir und deinem Da-SEIN einen höchsten Sinn.
    Jesus als der Innere Heiler heilt und heiligt die Person inclusiv Vergebung und Aussöhnung. Das kann man nicht machen und übungsmäßig anstreben, sondern geschieht aus sich SELBSt heraus, wo man die Hingabe und Bereitschaft hat, sich heilen zu lassen.

    Das Problem mit dem Kurs in Wundern in meines Erachtens, dass er mit den Mitteln der Autosuggestion  - ich sags mal ganz krass: der Gehirnwäsche - versucht, zielbewusst und ergebnisorientiert  eine höhere geistige Stufe zu erklimmen, ohne die Vorstufe genommen zu haben.
    Dass er den Himmel will, ohne zuvor einen Fuss auf die Erde gekriegt zu haben, dass er Desidentifikation von Ego/Körper anstrebt, ohne sich zuvor mit dem geheilten (!) Ich identifiziert zu haben.Sehr fraglich, ob ihm der Jesus, wie er im KIW erscheint,  die rettende Hand reichen wird, wenn es darum geht, über die Wasser des Unbewussten zu laufen - eine Entität, die es früher oder später zu KLÄREN und zu LICHTEN gilt, ob er will oder nicht.


    Desidentifikation ist etwas, was einfach geschieht - eine ganz normale Reaktion auf eine "gesunde" Identifikation. Wer im Individuationsprozess seine tabuisierten Gefühle und Gedanken  aus der Verdrängung befreit, muss sich   - um sie zu heilen -  mit ihnen identifizieren, d.h. er muss seine Gefühle und Gedanken annehmen:  Das bin ich - Ich bin ich. Dieses gesunde stolze ICH BIN ICH-Bewusstsein hat hier an dieser Stelle des spirituellen Weges seine Berechtigung!
    Das ist der Punkt in der spirituellen Entwickelung, der auf dem spirituellen Marktplatz am allerwenigsten thematisiert wird! Warum wohl? Weil es bedeutet, dass man sich als heilungsbedürftig anerkennt....als seelisch blind, taub und lahm. Aber das stolze spirituelle Ego WEISS zuviel, und so WEISS es auch, dass es so etwas wie Krankheit, Unheilsein gar nicht gibt... solange es dies GLAUBT, wird es auch keine Einsicht in die Heilungsbedürftigkeit der Person geben.

    In der Annahme des persönlichen Hier und Jetzt liegt die Transformation auf die nächsthöhere Stufe schon inbegriffen, auf der man sich von diesem Ich desidentifiziert, um in die Einheit einzugehen oder die Einheit zu erkennen. Das geschieht alles organisch aus, in und durch sich SELBST, wenn man nicht vorhat, die Stufen zu überspringen....SELBSTorganisatorisch...
    Christlich übersetzt: In Christus, durch Christus und mit Christus.

    Im Kurs in Wundern nun wird die Stufe der  Ich-Werdung  (oder der Menschwerdung/Persönlichkeitsreifung) einfach übergangen! Da wird von dem Menschen blinde Hörigkeit verlangt, dass er ohne zu denken und zu verstehen, alles schluckt, was ihm da an dicken und unverdaulichen Brocken serviert wird. Eine Kapitulation des eigenen Verstandes/Verstehens und eine Hingabe wird hier verlangt, die allein nur Gott zukommt. Da wird auf hunderten von Seiten affirmativ an einer Innenkehr, einer Umkehr gebastelt, die nur durch bewusste Achtsamkeit auf das persönliche Hier und Jetzt geschehen kann.


    Ich rate diesen Kurs-in-Wundern- SadoMasochisten dringlichst, sich des Wahren Jesus bewusst zu werden, der nichts anderes als ihr Wahres Selbst ist. Literatur dazu findet sich vor allem in den Werken Eugen Drewermanns. Im Gegensatz zur Zwangsbeglückung durch den KIW findet man hier nicht nur den wahren Jesus und seine wahrhaft zu Herzen gehenden Worte der Heilung, sondern eine tiefgehende (Biblio-) Therapie, der man sich nicht entziehen kann, wenn man nicht ganz herzverrammelt ist. Die Kapitulation des Egos, d.h. die tiefe Einsicht,  dass ich nicht der Meister meines Lebens bin, sondern Christus als unser Wahres SELBST bringt  eine Aussöhnung mit sich selbst, eine SELBSTvergebung, die  organisch auf SELBStorganisiertem Mist gewachsen ist.
    HaH - den Menschen möchte ich mal kennenlernen,  den der KIW transformiert und endgültig befreit hat. Was ist eigentlich  mit dem Medium geschehn?
    Jesus sagte im Zusammenhang mit dem Auftauchen der falschen Propheten in der "Endzeit": Prüfet und behaltet das Gute.  Ich habe den Kurs in Wundern geprüft und nichts Gutes an ihm befunden.  Er tut nichts anderes als das, was alle einbeinigen Nondualisten tun: Er propagiert einen Himmel ohne die Erde, eine Spiritualität ohne Individuation. Eine Involution ohne Evolution. Einen Vater ohne die Mutter.


     Der KIW sagt:

    Alle seelischen Bedürfnisse des Menschen gehen von der Illusion des Ego aus und können deshalb
    nicht befriedigt werden. Nur das Erwachen befreit den Menschen.

    Wer erwachen will, muss verzeihen, aber nicht in dem Sinn, dass er anderen Schuld vergibt, sondern indem er erkennt, dass Sünde und Schuld nie real waren, sondern nur Kosequenzen des eingebildeten Ichs
    .

    Jesus - selber auch nur ein Teil des einzigen, alle Menschen umfassenden Sohnes Gottes - ist der erste, der erkannt hat, dass er Sohn Gottes ist. Andere Söhne Gottes, die ihr Gottessohnsein noch nicht wahrhaben wollten oder konnten, haben diesen erwachten Gottessohn aus der Welt geschafft. 

    (Entnommen dem Buch: Kirchen, Sekten, Religionen) 


    Dem stimme ich zu, das ist absolut richtig, ich nenne diese Erkenntnis die "Letztgültige Erkenntnis", in der man erkennt, dass es nie eine Geschichte, ein Leiden gegeben hat, ...keine Schuld, keine Sünde, In dieser Erkenntnis erkennt man die ganze Illusionshaftigkeit*** der sog. Realität. Wer das wirklich im GEIST erkannt hat, der ist fortan von allem Leiden befreit  - der ist vom Ego mitsamt  seinen  Konzepten, seiner Körperidentifikation und  seinem Krankheits-Gesundheits-Konzept komplett desidentifziert. Ob dies der KIW tatsächlich leistet? Kann das KIW-Programm das  Gewahrsein, auf dem die Große Erfahrung bzw. die Letztgültige Erkenntnis ja doch basiert,  über Lektionen bzw. Affirmationen tatsächlich programmieren -  das Unterbewusstsein ist so empfänglich, dass es alles glaubt, was man ihm eintrichtert - aber Gewahrsein? BEWUSSTHEIT?

    Nur glaube ich nicht, dass ein Übungsweg wie der KIW  dorthin führen kann. Für mich beginnt der Weg zur Letztgültigen Erkenntnis im Hier und Jetzt der Person, die  mit ihren Gedanken und Gefühlen erst einmal als eine solche anzunehmen  und ernstzunehmen ist, statt sie im Vornherein als Illusion abzustempeln - ganz so wie es der Gemeine Nondualist macht!
    Um aber zu dieser Erkennnis zu gelangen, muss das falsche Ego mit seinem falschen Weltbild  "sterben"  - und das tut verdammt weh - und der KIW-Proband, der glaubt, das sei nicht notwendig, weil man das Ego doch eh als bedeutungslos erkannt habe, der täuscht sich. Er hat es nicht wirklich "erkannt", er hat sich nur hunderte Male eingeredet, ja eingebleut, dass das Ego und das, was das Ego für wirklich hält,  eine bedeutungslose Illusion ist. Er ist ein Gläubiger, der an die Bedeutungslosigkeit der Unwirklichkeit nur  g l a u b t , aber keine Ahnung hat, dass er seine ganze WAHRnehmung ändern muss, um sie - die WAHRE WIRKLICHKEIT - auch  tatsächlich zu seinem SEIN zu machen. Formeln nachzuäffen führt nicht zu "vollkommener Reinheit" - ein Begriff, der wie das Wort "unberührt"  im KIW fast immer nur im Zusammenhang mit Schuld gebraucht wird - sondern weit mehr zu einer übermäßigen Strenge mit sich selbst, hat man sich doch ein wahrhaft hohes Ziel gesetzt - die Vollkommene Reinheit. Hah! Was für eine fiese double-bind-Falle:  auf der einen Seite wird dem Gläubigen verkauft, dass es  keine Schuld und keine Sünde gäbe und auf der anderen Seite steht das Bestreben "ganz rein" zu werden und dazu bedarf es unzähliger formelhafter Affirmationen?  Das Alte-Adam-Denken läßt sich nicht mit Formeln und AutoHypnose aus der Welt schaffen, sondern nur durch Transformation. 

    Jesus: Viele werden kommen und in meinem Namen sprechen und Wunder tun...
     .

    Der Kurs in Wundern hat den Anspruch, Wasser in Wein zu verwandeln,  doch füllt auch er nur den alten sauren Wein in neue Schläuche. Neo-Christentum. Wie im Neo-Advaita  wird auch im EKIW das Pferd von hinten aufgezäumt. Sie alle wollen das Unbewusste austricksen, in den Himmel kommen, ohne durch die Hölle gegangen zu sein,  - d.h., ohne die Hölle,  den Schatten  in "Himmel" transformiert zu haben.




    ***Zur "Illusionshaftigkeit" möchte ich noch sagen, dass auch der Begriff der Illusion nicht passt und wie alle Begriffe für die "Chose" jenseits von Ego nur eine Annäherung darstellen. Ist Materie vielleicht eine Illusion, wo doch inzwischen auch die Wissenschaft weiss, dass Form Leere und Leere Form ist? JEIN.  Jenseits von Ego  läßt sich absolut nichts mehr mit eindeutigen Begriffen beschreiben. Es gibt keine passenden Worte mehr für das Zweideutige, das paradox. Man könnte höchstens sagen: Materie  ist sowohl eine Illusion als auch keine Illusion, je nachdem, aus welcher Perspektive ich das betrachte, dual oder nondual. Wobei die Spache/Verstand notgedrungen trennen muss in das eine oder das andere - obwohl es in der Einheit eine solche Trennung nicht gibt.  Eigentlich kann man hier nur schweigen, sonst dreht man sich ad infinitum im Kreis herum in einem ewigen unfruchtbaren Entweder-Oder-Gezänk.



    Die Einheit

    oder das Sein kann man nicht beschreiben. Das einheitliche BewusstSein ist  sowohl Leere als auch Fülle. bzw. weder dies noch jenes.  Es ist immer der Verstand, der teilen und trennen muss, was unteilbar ist. Wer sagt, dass im Sein nichts geschieht, dass da nur gedankenlose Leere sei, der irrt, der kennt nicht die Fülle des Seins.

    Das Sein ist paradox und läßt sich nicht  EINDEUTIG definieren. Die Berichte von  Seinserfahrung als (länger andauernden?)  gedankenloser Leere, in der man des Lesens und Bedeutungerfassens gar nicht mehr fähig ist, um hernach  wieder in das alte diskursive Egodenken zurückzufallen, kann ich nicht nachvollziehen.  Das Bewusste SEIN ist aber ein hirnhemisphärisch ausbalanciertes,  fliessend-schwingendes und  vertikal-horizontal gleitendes  BewusstSEIN. Yin und Yang in perfect harmony. Da gibt es kein krassen Sprünge von links nach rechts und vice versa. Ein ausbalancierter Mind ist durchaus fähig, beim Lesen die Bedeutung des Gelesenen zu erfassen, außer es handelt sich bei den Texten um die typische männliche einseitig-linkshirnige Begriffsakrobatik.
    Wo vorher die leere Fülle der diskursiven Gedanken war,  ist im ausbalancierten BewussstSEIN die Fülle der geistigen Erkenntnis, der vertikal angebundenen Gedanken.  Wo keine Erkenntnis, keine Fülle ist, da ist auch kein SEIN.
    Der himmlische SEINS-Frieden ist auch kein leerer toter Friede, sondern höchste GEISTige Aktivität. Wenn da das Ora nicht ab und an von Labora gekreuzt würde (die Vertikale von der Horizonalen Ebene), dann erführe man ein ununterbrochenes geistiges Feuerwerk an Erkenntnis, Offenbarung.
    .

    Die Blendung

    Ich forsche nach dem Ursprung des Namens Callida und finde nur, dass Callida die weibliche Form von Callidus ist. Das einzig Interessante ist, dass sich neuerdings auf dem Wirtschaftssektor eine Art des Denkens entwickelt haben soll, die  "The Callida Contrast" genannt wird. Es ist dies ein "ergebnisorienter Ansatz der Leistungsoptimierung", der nichts mit dem typischen Macker-Ego zu tun haben soll.  Dieses Neue Denken  sei auf Optimierung der Energie, sprich Leistung programmiert und immer bereit, "die Ärmel hochzukrempeln und den Job zu erledigen". (Hehe, das machen die alles ohne Ego?) Für die Callida-Anhänger  gibt es keine Probleme,sondern nur Herausforderungen.Wer das ist, der solcherlei Herausforderungen ergreift wird nicht erklärt.
    Ach wen kümmerts, ist eh der alte saure Wein in neuen Schläuchen, das lernt man in jedem banalen betriebswirtschaftlichen Unterricht für Einzelkaufleute.
    Natürlich  ist es ein  Irrtum , zu glauben, es handele sich hier um egobefreites Handeln - jede Art von Ziel- bzw. Ergebnisorientierung ist per se Ego.
    Callida-Consulting riecht mir doch ein bisschen sehr nach Scientology-Chefetagen-Hochglanz-"Spiritualität" für Macher, für die das Leben selbst ergebnisorientiert zu sein hat.   Da hat man dem Kind einfach nur einen anderen Namen gegeben!
    In der Tat ein  Kontrastprogramm.

    Aus Juli/August 2015


    Neuer Thread im Forum
    http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=116&pid=1980#pid1980
    Ah, die Michiji - wie hochmütig sie darauf besteht, von Buddha nichts zu wissen. Da fehlt es wohl noch arg bös an der SELBSTerkenntnis. Ihr Verständnis von "Nichtwissen" hat Michiji wohl dem Bildungsvernichtungsprogramm der Roten Khmer entliehen bzw. bei ihrer intellektfeindlichen Mamaji, die sie seit beträchtlicher Zeit in liebevolle Geiselhaft nimmt. 





    0 0




    Antichrist

    Die sog. Letztgültige Erfahrung ist nichts anderes als die Große Erleuchtung des Buddha unter dem Bodhibaum.  Der Bodhibaum ist der Baum der Erkenntnis, er ist ein Symbol....
    Wer wie Herr Callida hartnäckig behauptet, dass es eine solche Erfahrung überhaupt nicht  gibt,  zeigt damit, dass er ihrer entbehrt und untergräbt damit noch mehr seine spirituelle Glaubwürdigkeit, als es ohnehin schon der Fall ist. Als die spirit. Kapazität, als die sich Herr C. sieht und gibt, müßte er zumindest theoretisch davon wissen. Aber wenn er nur ein klein wenig ehrlich wäre, müßte er zugeben, dass es ihm bei der Diskreditierung der Letztgültigen Erkenntnis eigentlich gar nicht darum geht,  die Erkenntnis als solche zu diskreditieren, sondern darum, sein persönliches Mütchen zu kühlen indem er die "Finder"  diskreditiert, die sich seiner Ansicht nach nur  "dünken", der Letztgültigen Erkenntnis und damit der Endgültigen Befreiung teilhaftig geworden zu sein. Dazu zählen insbesondere die Leute, die sich erlaubt haben,  seine spirituelle Kompetenz/Erfahrung öffentlich in Frage zu stellen.
     
    Herr C. ist nicht nur der klügste und wortgewandtste Klugspeacher , der mir bislang auf dem spirituellen Marktplatz begegnet ist, er ist sogar ganz gefährlich klug,  insofern er mit seinem Reden und Tun einen Archetpyen oder einen Aspekt  des spirituellen SuperEgos -  den "Antichrist"  - verkörpert;  darunter verstehe ich  die fragwürdigen Lichtgestalten, die nach der Offenbarung des Johannes am "Ende der Zeit" als "Avatar", als Christus-Imitationen erscheinen und auf dem spirituellen Marktplatz  in seinem Namen predigend und heilend Wunder tun.

    Jesus: Viele werden kommen in meinem Namen und Wunder tun...
    Im Namen Jesu Wunder zu tun, bedeutet nicht unbedingt, dass der Name Jesu dabei auch benutzt wird, dass man sich als den neuen Messias präsentiert.  Kann, muss aber nicht sein. Ein InstantHeiler, der  kranken  Menschen unter dem Mäntelchen der "SELBSTorganisierten  Heilung"  die Große FREIHEIT  - eine FREIHEIT , die nur in der Ganzheit, im HEIL liegt -  verspricht,  wo er sie mit seinen "wohlwollenden" hypnotischen Kräften im Schnelldurchlauf  primär eigentlich nur von ihren Symptomen befreit, ist wesensmäßig ein solcher "Antichrist", der im Namen Jesu Wunder tut. 
    Jesus bzw. der Christus steht ja doch für unser Wahres SELBST und ist der Wahre SELBSTorganisator, unter dessen Leitung die Individuation geschieht, Heilung der Persönlichkeit, bei der die kranken Ich-Kräfte abgebaut und die gesunden Ich-Kräfte gestärkt und aufgebaut werden.  Das "Freisein" der Person von ihren krankmachenden destruktiven Psychokomplexen - Individuation lässt sich nicht in ein paar Stunden sozusagen "einimpfen", auf dass sich der Prozess von SELBST und ohne jegliche Widerstände entfaltet. Der Individuationsprozess mündet  ja doch IMMER in die Transzendenz, das Transzendieren ("Sterben") der letztlich geheilten Persönlichkeit. Von einem Menschen wird verlangt, dass er sich frei und bewusst dafür entscheidet, den Großen Weg einzuschlagen. Es ist dies eine Frage auf Leben und Tod. 
    Die Frage Jesu, unseres Inneren Heilers/ Wahren SELBST: WILLST DU GESUND WERDEN? erfordert eine tiefgreifende Selbstprüfung. Krankheit hat einen Sinn und ist ein Abwehrmechanismus, eine Metapher, die verstanden sein will. Ohne Ein-SICHT keine wirkliche Heilung, geschweige denn ganzheitliches HEIL.
    Manche dieser "Wundertäter" versprechen oft eine ganzheitliche Heilung, dabei können sie das ganzheitliche HEIL nicht von psychosomatischer Heilung unterscheiden.

     Der Antichrist nach meiner Erfahrung und Erkenntnis nach keine einzelne Gestalt, keine Person, die auf der Bühne der Geschichte erscheint, sondern ein Archetyp, der in jedem Menschen "west", der sich auf die gefährliche spirituelle Reise macht und die Macht der Archetpyen zu spüren bekommt. Gefährlich wird die Reise, wenn man sich mit diesen Archetypen - den sog. Mächten und Gewalten - identifiziert.
    Der Antichrist ist m. E. der mit dem Magier - dem "Macher" -  identifizierte Mensch. Wie Kybalion ist  auch Callida  mit dem Magier identifiziert, beide benutzen die Worte Jesu, um ihre magische Macher-Macht-Position zu untermauern, beide interpretieren die Worte Jesu auf eine mehr materialistische und "magische" Weise, die besagt, dass man den himmlischen Kuchen essen und gleichzeitig unangetastet behalten könne.

    Gerade die Menschen, die schon einmal an diesem "Kuchen" gerochen haben,  deuten das Reich Gottes oft so, dass doppelten Ursprungs zu sein bedeute, dass man den Kuchen des Reiches Gottes essen und gleichzeitig erhalten könne, derweil man mit weltlichen  - vor allem den GUTEN Absichten und ergebnisorientierten Zielsetzungen  und anderen Überlebensmachenschaften identifiziert ist, indem er z.B.  für sich oder Familie finanziell vorsorgt, den guten Ruf (Status) verteidigt, alles für den Körper tut, um ein langes Leben zu gewährleisten usw..
    Man kann nicht beides haben. Das Reich Gottes als das Alleinige Bewusstsein zu SEIN  und gleichzeitig auf Nummer Sicher gehen und beispielsweise eine Lebensversicherung abschliessen, Man kann keine Lebensversicherung abschliessen, wenn man nicht mit dem Körper (Ego) identifiziert ist.
    Diese Leute scheinen tatsächlich zu glauben, man könne in der Welt die üblichen ergebnisorientieren Ziele verfolgen, ohne mit diesen Zielen identifiziert zu sein! Man könne Eigentum, irdische Reichtümer besitzen, ohne ihnen verpflichtet zu sein. Kurz: Man könne Jemand werden und gleichzeitig ein Niemand SEIN. LOL
    Solche Leute hört man auch oft sagen: Du musst nicht wirklich etwas aufgeben, es reicht aus, BEREIT dazu zu sein. Von "hinten" - vom FINDER aus gesehen stimmt das,  ist aber eine ganz gefährliche Falle, wo sie für dich, den SUCHER zu einem Glaubenssatz wird, der  dich in Sicherheit wiegen soll, dich ansonsten aber auf der alten Bahn hält... Den Kuchen essen und behalten...

    Auf der spirituellen Reise wird man nicht nur einmal an den Abgrund gestellt und zu springen aufgefordert. Entweder die Welt - oder das Reich Gottes - vor diese Entscheidung wird man öfters gestellt, ja,  jeden Tag und jede Stunde  muss der Neue Bund erneuert werden.   Die Bereitschaft ist immer die Bereitschaft, das Liebste, was man hat, zu opfern. Abraham hat das Gelobte Land erst erreicht, als er bereit war, Gott seinen Lieblingssohn zu opfern. Vor diese schwere und alles erschütternde  Entscheidung wird jeder Mensch auf dem Großen Weg gestellt!  ALLES ist loszulassen - das bedeutet es, zu sterben. Im Leben wie auch im Tode.
    Wer nicht wirklich bereit ist, ALLES - alle Güter, alles Streben, jede Bindung,  ja sein Leben  für das Wahre LEBEN, das Reich Gottes hinzugeben, wird es auch nicht erben.


    Fazit: Jede Art von Identifizierung ist eine spirituelle FALLE! Eine besonders gefährliche Falle  ist  der Glaskasten in dem man selbst  sitzt, derweil man sich anmaßt, andere Leute vor spirituellen Fallen zu mahnen und zu schützen oder irgendwelcher psychospiritueller Störungen zu verdächtigen, derweil man selbst mit einem Ideal identifiziert ist -  z.B. einer  (falschen)  Vorstellung von "gesunder Entwickung von Spiritualität".

    Nein, nein - Herr C. ist nicht "Der Antichrist."  Natürlich nicht. Es geht mir nicht darum, einen einzelnen zu dämonisieren. Ein Antichrist ist m. E. jeder, der mit diesem Archetypen identifiziert ist und derer sind es gar viele auf der Weltebene...Der "Antichrist" kommt am Ende der Zeit, wenn das einzelne Ego seinen Weltuntergang, seine Apokalypse erlebt, der Antichrist ist eine Ausgeburt der Angst.  Ob er in der äusseren Welt als eine wirkliche Personifizierung erscheint, ist so unwichtig, wie es unwichtig ist daran zu glauben, dass Jesus am Ende der Zeit realiter auf einer Wolke wiederkommt. Die Posaunen der Offenbarung erschallen in deinem Herzen. Wichtig ist es daher, den Feind im eigenen Inneren zu erkennen. Wie der Heilige Krieg auf der Weltebene nach aussen projeziert und gekämpft wird, so wird nämlich auch der Antichrist als Feindbild ent-äussert. Wie alle Projektionen gilt es, auch diese Projektion als solche zu erkennen und zurückzuholen ins eigene Innere.


    Ich lese seit nurmehr 4 Jahren keine Bücher mehr, auch im Netz lese ich kaum, was andere Menschen über Spiritualität erfahren und geschrieben haben. Ich "lese" und definiere alles, was ich brauche aus mir SELBST heraus. Ganz neu und frisch. Auch was den Antichristen betrifft, ist die Erkenntnis darüber -  wie alles andere auch, worüber ich schreibe - auf eigenem Mist gewachsen und bedarf auch keiner Bestätigung durch andere Autoren oder Autoritäten.  Ich weiss also nicht, was "man" so über den Antichrist gestern und heute schreibt oder geschrieben hat. ES oder  ICH erfindet die Welt aus sich SELBST heraus völlig neu nur anhand dessen, was ihm täglich so in den Fokus rückt. Herr Fredo oder Herr Callida und alle anderen "Personen", die hier in meinem Blog noch einen Namen haben, sind mir nur unpersönlicher Ausdruck  -  Personifizierungen von Kräften hinter den Namen, die ich lerne, zu dechriffrieren.
    Viele werden in seinem Namen kommen und Wunder tun... Wölfe im Fell des Lammes.  Imitate Christi.

    Und noch einmal:

    Paradox und absolut unerhört für den Egomind: Ob es tatsächlich auch so ist, wie ich es hier beschreibe - ich meine damit, ob sich beispielsweise hinter Herrn Callida's Person "tatsächlich" das Wesen des Antichrist tummelt, spielt absolut keine Rolle, denn es geht der "Wahrhaft Heiligen Inquisition" nicht um die Person, sondern nur um die unpersönliche WAHRHEIT und der ist es egal, auf welchem Weg und durch welche "Person" sie erlangt wird.
    ICH BIN der bewusste Bedeutungsgeber all dessen, was mir in den Fokus rückt. Es ist völlig gleich gültig, was jemand meint oder aussagen will mit seinen Worten/Texten, die Bedeutung, die ICH spontan den Texten gebe, die mir in den Fokus fallen, ist die UNMITTELBARE  Bedeutungsverleihung, aufgrund derer die "Doppelaxt" oder das "Schwert der Unterscheidung" die Geister scheidet zwischen WAHR und Unwahr - aber nicht, um andere zu lehren, sondern alles dient in REINER SELBSTbezüglichkeit primär nur mir allein bzw. der Mehrung von All-umfassender Erkenntnis und Liebe. (All-umfassendes ALL-EINS-SEIN, Bewusstseinserweiterung).
    Das sei vor allem jenen gesagt, die weder an WAHRHEIT noch WIRKLICHKEIT, sondern nur an die "Leere" glauben. Oder für jene, die glauben WAHRHEIT und Unwahrheit seien Gegensätze. die Absolute WAHRHEIT als GeWAHR-SEIN hat keinen Gegensatz, es deckt die Unwahrheit und Unwirklichkeit der Gegensätze auf.


    Bei der Scientology-Church

    wie auch dem Callida-Contrast-Programming handelt es sich m. E. um eine patriarchalisch-dualistische Spiritualität -  "Mit dem Ego zur Erleuchtung" resp. zum Profit.
    Angestrebt wird eine "magische" Ichveredelung im Sinne eines suprafunktionalen Ichs, welches sich bestens an die herrschende dualistische Weltsicht anzupassen ist.
    Statt die Ichveredelung im LosLassen durch SELBSTorganisierende Prozesse geschehen zu lassen, wird etwas hinzugenommen und -gewonnen: weltliche Fähigkeiten, des weiteren werden "supranatural abilities", - übersinnliche Fähigkeiten eingeübt und genutzt, um die Materie/Körper/Welt zu verändern.
    In der Welt, aber nicht von der Welt zu sein - Dieser Ausspruch Jesu über die Befindlicheit des Wiedergeborenen GEISTES bzw. der Wahren Natur  wird verstanden, als sich des Besten aus beiden Welten zu bedienen, sich vorrangig die Welt untertan zu machen, Wohlstand und (spirit.) Prestige  zu erwerben, berechtigte Ansprüche  ans Universum oder Gott zu stellen und sich dabei im Reiche Gottes zu GLAUBEN. Die Magie beruht auf Wunscherfüllung, Hypnose, Autosuggestion...Man kann den  Kuchen nicht essen und gleichzeitig behalten, man kann nicht Nicht-von-der-Welt-Sein und gleichzeitig alle Reichtümer/Annehmlichkeiten eines zielstrebigen, ergebnisorientierten Handelns  - In-der-Welt-Seins  - geniessen.  Das ist ein fataler GLAUBE, der hybrid in ein Voraus setzt, was erst die Frucht des Egotodes bzw. des SEINS  ist: Zu besitzen, als besäße man nicht.
    Alle geistigen Attribute und übernatürliche Fähigkeiten, aller Reichtum  - ja, die ganze Welt - ist das, was  "hinzugegeben" wird dem, der sein Leben  (Ego) hingegeben hat, um das WAHRE LEBEN im Reiche Gottes anzutreten.
    Ich glaube, dass viele Sucher die Selbstverwirklichung des Egos - auf der Weltebene "Jemand" zu werden -  mit der SELBSTverwirklichung des SELBST verwechseln.Man kann aber nicht gleichzeitig eine aktive Selbstverwirklichung auf der Ich-Welt-Ebene anstreben oder leben und sich gleichzeitig passiv dem WAHREN SELBST bzw. dem SELBSTinduzierten Individuationsprozess  HINGEBEN! Der Individuationsprozess IST die durch das Wahre SELBST induzierte Selbstverwirklichung des Ich, welche durch die SELBSTrealisation transzendiert und aufgehoben wird. Das ist sehr schwer zu verstehen. Beides läuft quasi in Gleichzeitigkeit ab.
     Ich glaube aber auch , dass diese Verwechslung  ganz normal ist und eine der vielen Fallen auf dem spirituellen Weg.



    SELBSTsüchtig

    Jemand, der die Geister nicht unterscheiden kann, könnte mich  SELBStsüchtig nennen, wie ich so meine Zeit verbringe: Ich könnte -  wenn meine Beine nicht wiederholt auf Auslauf bestehen würden -  den ganzen Tag an der Schreibmaschine sitzen und schreiben, was da ununterbrochen so alles aus mir heraussprudeln will.  Die Trennung ist aufgehoben, das heisst: Ich brauche die Welt da draussen nicht mehr, bedarf keines "Du", keiner Kommunikation, Freunde, auch keiner spirituellen Foren und dergleichen. Die Welt ist in mir und alles, was sich zuvor aussen abgespielt hat, spielt nun im Inneren... Ob ich rausgehe oder in meinem Zimmer bleibe, ist Jacke wie Hose...Ich bin der Mittelpunkt des Kosmos.
    A Schmarrn, sagst Du?


    Würde ich dem Professor Lombroso, dem Herrn der Fliegen oder dem Professor Kaess, was mal mein Oberster Chef  gewesen ist in der Psychiatrischen Klinik zu München so einen "Schmarrrrn" erzählen, der hätte sofort die Schublade ICD F30.9 aufgemacht: Manische Episode mit Größenphantasien - und würde mir raten, mal unter ganz normale Menschen zu gehen -  und dabei habe ich die GANZE VERRÜCKTE WAHRHEIT noch nicht mal ausgesprochen!  Es ist auch Jacke wie Hose, d.h. es ist gleich gültig, es macht absolut keinen Unterschied mehr für mich, ob ich nun unter "wirkliche" Menschen gehe, oder mir die "virtuellen" Menschen im Fernsehen anschaue

    Manchmal lege ich mich nachmittags hin und schaue völlig anspruchsentleert  in die Röhre.... manchmal gönne ich mir auch eine gaaaanz klitzekleine Prise Callida-Kontrast-Programm auf dem Allmy-Kanal  - das reicht mir dann aber auch an Gesundem Menschenverstand. Ach so ja, die Tagesschau am Abend ist immer noch absolutes Normopathen-Pflicht-Programm- manchmal kommt es vor, dass ich  mich von den alltäglichen SchreckensBILDERN sogar  b e r ü h r e n  lasse.

    Meine Nachbarn geben leider an Normalität genau so wenig her wie ich , die Eine ist verfolgungssüchtig,  der Andere sexsüchtig, eine Weitere ist klatschsüchtig... wieder Andere sind krankheitssüchtig oder vergessenssüchtig. Die Filme dieser Andern sind einer wie der andere - da bleibe ich mit meiner SELBSTverliebten SELBSTsucht doch lieber ALLEINs ohne Andere,  obwohl auch das eine unstatthafte spirituell äusserst unkorrekte  Bevorzugung darstellt. LOL. (Was aber nur daran liegt, dass mir die passenden Worte fehlen, die meine Befindlichkeit beschreiben könnten. )

    Ah - der Herr der Fliegen - der wird noch lange seine Freude an mir haben. Was das Kreieren von "Psychospirituellen Störungen" angeht,  bietet ihm mein Blog bestes Fallmaterial. Ich werde mir Mühe geben, ihn nicht zu enttäuschen, LOL.  Bis er die Gabe der Unterscheidung der Geister erlangt,  - also bis zu seinem Tod - wird er eh' nicht wissen, was eigentlich sein ungebrochener Diskreditierungswillen diskriminiert. Er hat nämlich die Augen verloren, durch die er einstmals die "Geister" gesehen hat...


    18.08.2015  Verlorenheit

    Aus der evolutionären "gefallenen" Perspektive -  "von unten" gesehen kann man  sich sehr wohl verlieren. Der Mensch, der sich in der Äusseren Welt verloren hat, hat sich selbst - seine Beziehung zu seinem SELBSt -  verloren. Der mit der äusseren Welt identifizierte Mensch ist aus der Gnade herausgefallen. Erst von "hinten" aufgewickelt, aus der Befreiung, der Igel-bin-schon-da- Sicht bzw. des Einheits- und Ganzheitserlebens heraus gesehen, erkennt man, dass dies niemals der Fall war.
    16.30 Kurz nachdem ich gerade die ersten Zeilen geschriebe habe, spüre ich eine Art "Rutsch", als ob ich in eine Tiefe hinunterrutsche oder blicke, die mir eine neue Dimension enthüllt. MIr kommt der Gedanke, dass ich dies meiner "Forenabstinenz" verdanke. Schwer auszudrücken:  Seit ich aus dem Allmystery-Forum EXkommuniziert wurde,  kommuniziere ich insofern mehr mit mir SELBST, als ich weniger  auf horizontale "äussere" (Foren-) Reize und viel mehr auf die "inneren" Reize aus der vertikalen Tiefe, der Quelle reagiere. Sie scheint mir um einiges ergiebiger zu sein..Mir ist aufgefallen, dass ich nun 4 Jahre lang auf die immer selben Fragen bzw. Reize von außen geantwortet habe.... hm...  Obwohl die Begrenzungen von Aussen und Innen weggefallen sind, EINS geworden sind, werde ich bei den Bezeichnungen aussen und innen bleiben. Manchmal setze ich es in Anführungszeichen, um die Scheinbarkeit zu verdeutlichen. Das ist mir lieber, als ständig mit dem Begriff der Scheinbarkeit die Scheinbarkeit der ausseren und inneren Welt/Realität  zu demonstrieren. LOL.  Ich finde das lächerlich, ständig alles, was ich beschreibe,  mit dem Wort "scheinbar" zu versehen. Der scheinbare Stuhl, auf dem mein scheinbarer Hintern sitzt, um in den scheinbaren Monitor zu glotzen...LOLOLOL...


    Ich bin mir meines Atems nur bewusst, wenn ich bewusst auf meinen Atem achte. Genauso bin ich mir der Trennung nur bewusst wenn...
    Genau so ist es mit dem Körper. Ich kann mir nicht mehr meines Körpers bewusst sein, wenn ich meine Aufmerksamkeit von ihm ablenke und  woanders hin richte. Das beweist mir doch recht eigentlich ganz konkret: Ich bin nicht mein Körper!

    Ich habe gelesen, dass es Leute gibt...Es ist m. E. ein Blödsinn, daraufhin  zu üben, sich immer und zu allen Zeiten des Atems bewusst zu sein. Oder des Körpers...  LOL.  Ich habe auch mal geglaubt, ganzheitliche Bewusstheit bedeute, sich nicht nur seiner Gedanken und Gefühle, sondern sich auch seines Körpers und Atems und aller sinnlichen Empfindungen ständig bewusst zu sein.
    Der Monitor und ich sind eins. Ich werde mir des Monitors erst bewusst, wenn ich darauf achte und meine Aufmerksamkeit auf ihn richte.
    Kann jeder nachprüfen.
    Das bedeutet es, wenn es heisst: Der Beobachter und das Beobachtete ist eins. Dieses Einsseins ist dir und mir normalerweise  nicht bewusst. Es reicht aus, dass man sich ein einziges Mal dieses Einsseins bewusst wird. Mehr braucht es nicht. Nur das Ego will immer Dauer, alles muss "für immer" sein.

    Yipppieeee - das hatte  ich zwar schon vor längerer Zeit einmal erkannt, aber jetzt zum ersten Male WIRKLICH und konkret WAHRgenommen.
    Da erinnere ich mich gerade wieder an Oneisenough, ich glaube, ich weiss jetzt, von was er geredet hat.
    Ich erinnere mich auch: Ich habe tatsächlich einmal geglaubt, dass es krankhaft wäre, den Körper zu "vergessen".


    Die Achtsamkeitsübungen sind keine Desidentifizierungsübungen sondern ganz im Gegenteil - sie sollen die Aufmerksamkeit in den Körper lenken, weil wir ihn vernachlässigen, sie sollen ihn mit Bewusstheit füllen - aber dann bitte wieder loslassen! Solche Übungen haben nur im Kontext mit dem Individuationsprozess ihren guten Sinn, wo es darum, sich mit dem Körper und den authentischen Gefühlen zu identifizieren, ihn zu lieben und die Materie wertzuschätzen: Ich BIN mein Körper, ich BIN meine Gefühle usw. - was für ein Graus für einbeinige Nondualistenbanditen wie die Herren Fredo, Pöhm.. Haferkamp...


    Ein Wort zum natürlichen Menschen.

     Der natürlichste  Mensch ist das neugeborene Kind!  Ein kleines Kind ist polymorph pervers, d.h. ganzheitlich erotisch vitalisiert. Mit der Entwicklung des Egos fängt die Sozialiserung, die Verbiegung, die Entfremdung vom Körper an an und Schluss ist mit der glücklichen Perversion. Der natürliche Mensch geht bei diesem  körperfeindlichen Sozialisierungs- und Neurotisierungs-Procedere so ziemlich verschütt, d.h. er fristet ein Schattendasein im Unbewussten und wird dadurch "Böse".  Schattenintegration bedeutet, den Körper (Göttin) aus der Gefangenschaft, seinem Schatten-Dasein  zu befreien. Im Individuationsprozess wird nicht nur der GEIST, sondern auch der Körper wiedergeboren. Bei Wilber heisst dieser wiedergeborene natürliche Mensch der "Zentaur".
    Der entfremdete Körper wird auf dem integralen Weg wieder seiner polymorph-perversen Bestimmung zugeführt und erfährt sich so als Tempel des Heiligen Geistes.
    Die "Weibliche Seite" aus dem Schatten zu befreien, bedeutet für Männer wie für Frauen, den "Zentaur" in sich zu befreien.  Ziel der spirituellen Entwicklung ist es, nicht Gott, sondern ein in sich ungeteiltes GANZES einzigartiges authentisches Individuum zu werden!
    Die Leute, die hier so unerfahren resp. unqualifiziert gegen Schattenintegration anreden und Indviduation für etwas Trennendes halten, weil darin das Wort "dual" enthalten sei , bezeugen mit allem was sie dagegen anzubringen haben,   recht eigentlich  nur die alte bekannte körperfeindliche  nicht-integrale, patriarchalisch-dualistische Spiritualität, die uns das patriarchalische Christentum beschert hat.
    (Gepostet am 18.08. 2015 im spectrum.Sein.de)



    Ach, das hab ich oft gehört,
    Dass Mensch sich in der Leere wähnt,
    Dass, wenn er in den Spiegel schaut,
    Ihm gähnend Nichts entgegenhaut...
    So DENKT er's  sich, der arme Tropf,
    Und merkt es nicht, dass es dieses Dünken
    Ist, was ihn haften läßt am Nichts,
    Ein Nichts, was keine Fülle hat
    Statt Fülle nur ein Dünken hat..
    So dünkt es sich Herrn Haferkamp -
    auch bekannt als Unverstand.


    Laster oder Tugend?

    Linji: Du kannst keinen Nagel in den leeren Himmel schlagen
    https://satyamnitya.wordpress.com/2015/08/18/linji-yixuan-der-leere-himmel/
    Ich könnte nun lobend sagen: Das ist alles stimmig und wahr, was Nitya dazu schreibt - wenn sich nicht immer sofort die Doppelaxt erheben würde und mir die Frage vorlegt: Woher  kommt diese Aussage -  aus dem Selbst oder aus dem Ego? Aus echter Tiefen-Einsicht oder ist es vielleicht einfach nur die Abwehr-Reaktion eines chronischen Faulpelzes, der jede eigene Beteiligung am spirituellen Prozess als eigenwilliges Streben und Machen von vornherein als obsolet betrachtet? Laster oder Tugend?
    Manchmal werden in den Forendiskussionen die  Verfasser von (spirituellen) Texten gelobt. Es mutet mich immer sehr seltsam an,  wenn jemand (m)einen Beitrag mit "Fein gesagt" oder gleich welcher Art von Zustimmung und Lob beschenkt. Woher nimmt jemand die Chuzpe, mit der Wahrheit  konform zu gehen und  zu loben oder zu tadeln, wo er doch gar nicht die Geister unterscheiden kann?! Aus welcher Quelle...?
    Jenseits von Ego gibt es weder Lob noch Tadel... und man weiß auch, warum man sich dessen enthält.

    Mich interessiert es nicht,  woher dem Nitya die "Wahrheit" zufliesst, aus der eigenen Quelle oder aus Büchern. Allerdings beklage ich seinen unsauberen rhetorischen Stil - Ironiefasten täte ihm gut, es gibt auch Anführungszeichen... damit auch die Kinder ihn verstehen können. LOL.

    Lustig, wie Nitya vom Dharmakaya schreibt und im gleichen Zuge quasi dementierend dagegen verstößt, als er in einem  - im übrigen von Falschheit glitzernden - Kommentar zu Frau Nagel bezüglich des "nagelns" bemerkt: Da muss ich gleich an Jesus am Kreuz denken und erschauere.Klangen seine obigen Worte noch nach erleuchteter Einsicht, so liefert uns Nitya mit diesem Satz einen Beweis für seine völlige Unbewusstheit -  so dass der berechtigte Verdacht sein gräulich' Haupt hebt, dass die Quelle seines Wissens nicht so sauber ist, wie es oben noch den Anschein hatte.

    In diesem Sinne täte ihm eine gewisse "Schulung" des Geistes durchaus gut, eine Methode, die seine Gedanken in die Zucht nehmen - solange Gedanken eine unbewusste körperliche Wirkung zeitigen, wirds nix mit dem Himmelreich. Zazen wäre genau das richtige für den faulen Sack, damit er endlich mal erkennt, dass Dharmakaya vor allem darin besteht, dass man sich nicht von solcherlei  Gedanken körperlich verführen läßt, die ihn vor der Dame so kapriziös erschauern liessen.
    Ein bisschen einfache unkapriziöse Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, wäre ein erster Einstieg.




    0 0

    Antoine de St. Exupery, Der kleine Prinz



    Ken Wilber und Eugen Drewermann

    sind aus meiner Sicht - neben Osho -  die größten Geister der "Neuzeit".  Eugen Drewermann hat die Kirche  "von unten" reformiert, auch wenn sie das noch nicht (zu schätzen) weiss. Mit seiner tiefenpsychologische Erfassung und Deutung der Bibel bzw. der Person Jesus hat er vielen Menschen den Glauben an Jesus bzw. an seinen "Vater", einen persönlichen Gott wiedergegeben - aus der Perspektive der Individuation/Heilung unabdingbar. 
    Drewermann steht für Individuation und Menschlichkeit. K. Wilber mehr für Göttlichkeit oder den nondualen Supermenschen  mit "Supranatural abilities."

    Wie ich höre, sollen auch die Schriften von  Udo Petscher (Holofeeling) ähnliche "Bekehrungen" auslösen -  dennoch würde ich den Petscher-Gläubigen,  die durch Holofeeling den Glauben an einen persönlichen Gott wiedergewonnen haben wollen, als nächstes zu Drewermann raten bzw. ans HERZ legen.

     Drewermanns Schriften führen dich zu dir selbst, sie sind herzerwärmend und herzenöffnend, wo Udo Petschers Holofeeling doch noch sehr den Intellekt anspricht und "von oben"  oder von hinten her das Pferd aufzäumt. Heilung, Individuation/Schattenintegration wird bei ihm wohl nicht gerade groß geschrieben. Statt dessen sieht man so manchen Petscher-Gläubigen die neuen Glaubenssätze zu missionieren, die ihnen das Holofeeling des  Udo P. vermittelt hat, statt ihre eigenen persönlichen Glaubenssätze anzugehn. Auf diese Weise geht man dem eigenen Schatten/Heilung aus dem Weg und der ach so gepriesene  "Persönliche Gott" bleibt nichts als eine Kopfgeburt.
    Gewahrsein ist Sehen mit dem Herzen, ohne Herzöffnung (Heilung)  kein Gewahrsein.


    Advaita-Konstrukt?

    Herr Callida nennt die Advaita-Erkenntnisse von Ramana und Nisargadatta "Konstrukte", die von der Hirnforschung widerlegt würden.  Also ich  gehe jetzt mal wohlwollend davon aus, dass es sich bei den Erkenntnissen Ramanas und Nisargadattas bezüglich Advaita nicht um verstandesmäßig angelesene Konstrukte, sondern um ursprünglich GEISTIGE Erkenntnis, also um Erleuchtung handelt. Zum Konstrukt werden sie nur in den Händen des Verstandes, wenn der sich die lebendige WAHRHEIT/geistige ERkenntnis konzeptualisierend vereinnahmt. So wie man es z.B.  es laufend bei Herrn Callida beobachten kann, der sich immer mehr von der Spiritualität entfernt und naturwissenschaftlichen Dogmen anzuhängen scheint.

    Callida schreibt wörtlich:

    "So wie die Naturwissenschaft nachgewiesen hat, dass bei Blitz und Donner am Himmel nicht Thor seinen Hammer schwingt ist die Hirnforschung dabei die Erfahrungen und Erklärungen der Altvorderen des Advaita/Neo-Advaita dahingehend zu entmytifizieren, dass ihre Beschreibungen auf dissoziativen Leistungen des Gehirns fußen."


    Höre ich richtig - so spricht doch nur ein tiefgläubiger Materialist! - aber mich wundert langsam gar nichts mehr und so sehe ich auch diese Aussage als  eines der callidatpyischen Abwehrargumente eines Fuchses, dem die Trauben zu hoch hängen.   -  ich weiss zufällig genau, dass er, Callida glaubt, dass es sich bei den Erfahrungen so  manches bekennenden Advaita-"Erfahrungsmachers" schlichtwegs um eine  p s y c h i s c h e  Dissoziation handelt.   Womit er gar nicht mal Unrecht hätte,  ich glaube das nämlich auch, weil der der Egomind  im Stande ist, alles zu imitieren und das kreiert, was er erwartet und wünscht.
    Dass der Dr. Callidari  jetzt aber einen totalen Rundumschlag macht und die Advaita-Erkenntnis als solche diskreditiert und pathologisiert,  das ist was ganz Neues.
    Nach meinen Recherchen hat sich die Forschung  bis jetzt speziell mit dem Advaita-Einheits-Erlebnis  gar nicht befasst. Advaita ist ja doch auch keine besondere, exklusive Erkenntnis, sondern nur ein anderer Name Gottes -  Advaita ist das, was bei Graf Dürckheim und anderen "Die Große Erfahrung" genannt wird. Soweit ich unterrichtet bin,  ist es der Hirnforschung bislang noch nicht gelungen, die Physiologie dieser EinheitsErfahrung aufzuklären bzw. zu pathologisieren - der GEIST läßt sich nämlich nicht dingfest machen, weshalb sich eine geistige Erkenntnis nicht wissenschaftlich verifizieren und fixieren läßt. 

    Die Aussage Callidas besagt recht eigentlich, dass es gar keine Erleuchtung  (Einheitserfahrung) gäbe und impliziert des weiteren,  dass spirituelle Erkenntnis/Erfahrung eine dysfunktionale organische Ursache habe. Ist ihm nicht klar, dass er sich mit solchen Aussagen "psychospirituell"  total disqualifiziert?  Und wo ist eigentlich der Beleg für seine Behauptung?  Das einzige, was sich dazu eruieren liess, sind die Untersuchungen zu Nahtoderfahrungen, die von der Neurowissenschaft als "dissoziative Leistung" bezeichnet werden, ähnlich derjenigen, die bei Mißbrauchserfahrungen auftreten - dass der Geist sich aus dem Körper zurückzieht usw..
    http://www.kersti.de/O000735.HTM
    Callida schreibt des weiteren, dass auch er früher einmal die "Konstrukte" von Ramana und Nisargadatta "plausibel" fand - was einmal mehr beweist, dass hier  ein  "verstehender" Kopf argumentiert, der verstandesmäßige Kriterien anlegt und  etwas als "glaubhaft" bzw. verständlich befindet, was jenseits des Verstandes liegt.  Niemand, der eigene spirit. Erfahrung hat, könnte irgendwelche "Konstrukte plausibel" finden und sich einer derart verkopften Ausdrucksweise bedienen. (Allerdings ist die lebendige WAHRHEITSerfahrung eines Erleuchteten für den unbewussten Verstand ein Konstrukt, ein Glaubensartikel, insofern er es "gläubig" annimmt bzw. ablehnt.)

    Ob man nun die spirituellen Erfahrungen eines Ramana u.a. pathologisiert, indem man ihm eine psychische oder eine hirnorganische Störung unterstellt, ist einerlei.
    Psychisch bedingte dissoziative Störungen beruhen auf Angstbewältigungsmechanismen und gibt es  primär im Zusammenhang mit traumatischen Erlebnissen. 
    Dissoziative organisch bedingte Störungen gibt es wohl auch im hirnorganischen Bereich, z.B. bei Epilepsie... Sehr fraglich aber, dass bei einer Einheitserfahrung ein identisches hirnorganisches Geschehen vorliegt.  Und wenn - was würde es beweisen? Dass  beide an einer Heiligen Krankheit leiden?
    Herr Callida hat nach eigenen Angaben schon dreimal eine Einheitserfahrung gemacht.... LOL.... hirnorganisch gestört? Oder war das in seinem Fall vielleicht eine exklusive effektive HirnleistungsANPASSUNG an das Neue Bewusstsein?

    (Was Herr Callida offenbar nicht weiss: Es gibt nicht nur die klinisch auffällige krankhafte dissoziative Störung, sondern auch eine "konstruktive" Dissoziation, das ist dann keine pathol. Störung, sondern  eine dissoziative "Strategie", derer das -  wohlbemerkt unbefreite und abwehrbewaffnete -  Ego sich permanent im normopathischen Alltagskonsensuskampf bedient.)

    Ich schliesse also nicht aus, dass es eingebildete Einheitserfahrungen geben kann, die auf einer PSYCHISCHEN  Dissoziation beruhen können, die sich evtl. auch hirnorganisch nachweisen läßt. Meditation läßt sich ja auch im EEG nachweisen.  Wenn man zu ausgiebig meditiert, dass man nicht der Körper ist usw., kann sich Dissoziation einstellen und einen abgehobenen "Frieden" erzeugen, der leicht mit dem Himmlischen Frieden verwechselt wird - der Dissoziation ähnlich, die sich einstellt, wenn jemand z.B. sexuell mißhandelt oder mißbraucht wird. Es handelt sich dabei um ein dissoziatives Trance-Phänomen - man steht dann quasi neben sich und fühlt sich wie ein neutraler Beobachter.
    Die echte Advaita-Erfahrung ist aber keine von Angst getriebene dissoziative Trance,- sondern ein Meditations-Phänomen, In einer Advatia-Einheits-Erfahrung  gibt es keine dissoziativen Hirnleistungen - da ist zusammengewachsen, was zusammengehört. Yin und Yang - Rechtshirn und Linkshirn in perfect harmonie!
    Was die neurowissenschaftliche Forschung von meditativen Zuständen angeht, - und die Advaitaerfahrung ist ein solcher Zustand -  werden keine pathologischen Befunde erhoben, sondern es zeigen sich die bislang erhobenen Daten absolut  kompatibel mit der buddhistischen Bewusstseinforschung!!!

    Ich glaube aber, Herrn Callida geht es im Grunde gar nicht darum, die Advaita- oder Einheitserfahrungen als solche zu diskreditieren, sondern primär darum, die Finder, die sich seiner Meinung nach nur einer solchen "dünken" , zu überführen.

    Ich denke, dass ich mit den Analysen der Texte des Herrn Callida nun zu einem Ende gekommen bin. Wäre es mir möglich, dann würde ich mich jetzt erschüttert zeigen, LOL, denn ich muss zugeben, dass ich mir früher nie die Mühe gemacht habe, seine allzu  leftbrainlastigen Texte einer genauen Untersuchung zu unterziehen. Jetzt zeigt es sich, dass mein damaliges Unvermögen zu verstehen, nicht allein an mir bzw. der Linkshirnigkeit seiner  Texte alleine lag, sondern ans einer  beeindruckend verwirrungsstiftenden "mindfucking" pseudowissenschaftlichen Blendungsrhetorik, die ihresgleichen sucht. Wer den Mut und die Zeit hat, sich mit diesen Texten eingehend  zu befassen, wird große Mühe haben, nicht darüber verrückt zu werden. Es gibt von ihm auch sehr gute und verständliche Texte, Texte, die ich sogar einmal in meinem Blog aufgenommen habe - aber von denen rede ich hier nicht; ich beziehe mich  nur auf  seine Kommentare und Beiträge ab dem Zeitpunkt der Hitler-Diskussion im Forum Allmystery.


    Die Unpersönliche Wahrheit

    macht sich nicht beliebt und macht sich keine Freunde. Sie ist nicht auf Stimmenfang aus. Es ist eine Unpersönliche Wahrheit, die  dem Priester und Schriftgelehrten sagt, dass er aus einem Verstand heraus spricht, dass es (s)ein neidisches und hoffärtiges Ego ist, welches keine anderen Götter neben sich duldet, welches immerzu den Worten der unpersönlichen WAHRHEIT unlautere Motive und Absichten unterstellt. (Psych. Abwehrmechanismus d. Attribuierung) Weil aber Priester, Pharisäer und Schriftgelehrte aber mit Ego/Verstand identifiziert sind, nehmen sie die Unpersönliche WAHRHEIT persönlich und reagieren beleidigt, wenn ihr Verstand/Ego in Frage gestellt wird.  Alle, die ihm zustimmen in seiner gekränkten Befindlichkeit, sind ebenfalls mit ihm bzw mit Ego identifiziert.
    In den Foren erlebe ich es oftmals so,  dass die Leute sich nicht auf die Worte der Unpersönlichen WAHRHEIT besinnen, sondern dass sie die Person angreifen, aus deren Mund oder Feder die WAHRHEIT textet und sie beschuldigen, sich einen spirituellen Status zuzulegen, der ihr nicht zustehe. Das sind die ewigen Neid-&Streithammel, die immerzu alles  Unpersönliche auf die persönliche (Dominanz-Unterwerfungs-) Ebene herunterziehen müssen. Ich kann sehr genau sehen, wie sich diese Menschen  auf dieselbe Weise begrenzen, wie sie die Unpersönliche WAHRHEIT begrenzen - dazu gehören die Chronischen Bescheidwisser, das sind die Schriftgelahrten Experten oder die sich dafür halten,  die genau wissen, was Jesus oder Buddha gesagt und gemeint hat. Wenn sie einmal erkennen werden, dass sie mit ihren Angriffen, Beschuldigungen und andere Arten von Anfeindung nichts anderes getan haben, als den Buddha mit dem Buddha zu erschlagen, wird Großes Heulen und Zähneknirschen sein.

    Herr Mausfeld schreibt irgendwo:

    “Nur wenn wir uns entschließen,
    uns unseres Verstandes zu bedienen
    und unsere induzierte moralische Apathie überwinden
    und nicht mehr bereit sind,
    die Illusion der Informiertheit,
    die Illusion der Demokratie,
    die Illusion der Freiheit,
    uns mit diesen Illusionen zufrieden zu geben,
    haben wir eine Chance,
    diesen Manipulationstechniken zu entgehen.”
    (Rainer Mausfeld)

    Klingt gut.  Ich bin durchaus nicht dagegen, Illusionen aufzugeben...nur...
    Also: Auf der personal-dualen Ebene unseres  Alltagskonsensus  - von "unten" her - ist es wahr, was Prof. Mausfeld sagt.Auf den zweiten Blick aber - von oben her -  ist es "Unwahr". 
    WAHR ist, dass du die Illusionen der Freiheit/Demokratie/Informiertheit nicht aufgeben kannst, ohne die gesamte sog. KonsensusRealität in Frage zu stellen und die Illusionshaftigkeit unserer KonsensusWeltsicht zu erkennen. Den Manipulationstechniken entgeht man nur, wenn man das Bedürfnis nach "Information" (Wissen über die äussere Welt) hinterfragt inclusive den  egoidentifizierten Verstand,  der so unersättlich nach seinem Wissensstoff suchtet.
    Ich würde es anders sagen: Nur wenn wir uns entschliessen, unseren Verstand zu VERLIEREN,  haben wir eine Chance... diese "induzierte moralische Apathie" ist normopathisch bedingt, im Christentum nennt man es "Die Erbsünde". Diese Moral/Apathie läßt sich nur durch die Gnade der Erlösung und Befreiung von Moral überwinden. Was dann bleibt ist keine allgemeine Moral, kein Kant'scher Imperativ, der sich verallgemeinern liesse, sondern eine unbeschreibbare & undefinierbare "Ethik" des absoluten SUBJEKTS aus dem Augenblick heraus. (Der Begriff "Ethik" ist hier schon eine Definition zuviel.)

    Es kommt manchmal noch vor, dass ich auf solche Texte wie die von Herrn Mausfeld wie früher reagiere und GLAUBEN möchte, was da jemand geschrieben hat und es öffentlich lobend gar für "Tiefsinn" halte. LOL.  Ein paar Sekunden nur und die WIRKLICHKEIT hat sich wieder zurechtgerückt bzw. hat sich die Unwirklichkeit, die Illusionshaftigkeit dieses Wissens wieder enthüllt.  Zunächst hatte ich tatsächlich Lust,  mir  eine Nase von Mausfelds "Schweigen der Lämmer"-Stoff reinzuziehen und im Forum oder auf Facebook zur Diskussion zu stellen, gleich darauf aber wich  die Luft aus diesem Vorhaben, weil ich erkannte, dass es nichts zu diskutieren gab - ICH war schon längst  "darüber hinaus" gegangen, hatte die These mit der Antithese beglückt und in die Heilige Hochzeit  überführt.

    (Was wird denn aus der Demokratie, wenn ihre Illusionshaftigkeit erkannt wird? Der Egomind wird sich flugs ins andere Extrem stürzen und einen neuen Gegensatz basteln, eine Autokratie, wahrscheinlicher noch tritt eine politische Anarchie ein, wenn Demokratie zusammenbricht  - was nicht  nicht minder illusionshaft ist.
    An dieser Stelle hat sich mein "ChaosMind"  in die Lüfte erhoben und in Blitzesschnelle  die einzige Lösung erkannt: er hat die (Wahre) Autokratie mit der (Wahren) Anarchie vereinigt und im SELBST verankert. he he he -  DAS ist FREIHEIT!)
    Aus der Ferne, von Draussen komm ich her
    Ich will Euch sagen, es einheitet sehr.
    La la la
    Ich habe mir den Vortrag von R. Mausfeld nun doch nicht angehört. Ich könnte mir aber gut denken, dass er so wie ich  die "Demokratie" in faschistoider Entartung befindlich sieht.
    Anarchie ist der einzige Ausweg. Nicht die politische, sondern die Anarchie des HERZENS! Als mein demokratisch gesinnter Egomind damals  zusammenbrach, herrschte die reinste Anarchie, der Totale Weltuntergang. So soll es sein. Wie innen so aussen.

    In dem Zusammenhang  fällt mir gerade der anarchismusverliebte Schöngeist Nitya ein, der allerdings nur maulheldenhafte Lippenbekenntnisse zum  politischen Anarchismus absondert. Das Chaos, der Anarchismus aber ist weiblich. Sieht man nämlich mal genau hin, was er tut, wenn sich nur ein wenig unliebsames anarchisches, d.h. WEIBLICH-göttliches Chaos in seinem Blog ankündigt, wird man erkennen, dass er immer noch der Alten Zwangsordnung  des Alten Adam anhaftet. Nicht allein das:  Seine faschistoiden Säuberungsaktionen hinsichtlich unliebsamer Meinungsabweichler erinnern mehr an die Zuchtrute eines verängstigten Diktators, dessen Namen ich hier nicht nenne, weil er sich bemüßigt fühlen könnte,  die faschistoide weltliche Gerichtsbarkeit zu bemühen, um  eine Alte Klamotte  mit Namen  "Rennomè" zu verteidigen. LOL.

    Wie viele Menschen einst in  Kaiser Wilhelms Tagen
    hat er den Stock verschluckt, der ihn geschlagen -
    drum soll den Freien Fall er  in das Chaos wagen !
    Als Medizin empfehlen wir ihm weiterhin
    (und ohne Stuss ganz legitim)
    ein Pfeifchen Equilibrius
    dann kommt er gut in Schuss und Fluss.

    Ein Pfeifchen am Morgen und ein Pfeifchen am Abend
    wirkt galle-,  herz- und hirnerlabend,
    Deshalb bau er sich 'ne (Knall-) Tüte
    für das gramerfüllt' Gemüte
    mit Black-Afghan-Kalashnikov -
    einer ganz besond'ren Blüte...

    http://de.dailysmoker.com/feminisierte-samen/38-kalashnikov.html
    Als Unterstützung der Chaos-Therapie empfehle ich ihm die Principia Diskordia.

    http://home.arcor.de/zwyrd/principia/body.html
    .

    Unpersönlichkeit

    Es ist gleich gültig, ob ich direkt auf div. Kommentare von div. Usern in den Foren antworte, oder ob ich in meinem Blog "antworte", denn antworten tue ich immer nur mir selbst. Ich re-agiere nicht mehr auf äussere Reize, auf "Andere", meine Re-Aktion ist SELBSTbezüglich.
    Ich bin ALLEINs-Unterhalter. Der "Andere"  - besser: die Worte von "Anderen" sind mir nur ein äusserer Anlass, ein äusserer InspirationsAuslöser. Die Person hinter den div. Worten , die mir in den Fokus fallen, spielt keine Rolle. Ich trenne und teile nicht und so gibt es auch keine "Anderen", denen ich etwas mitzuteilen hätte.
    Der Professor Callidari würde das als Autismus bezeichnen. Himmelzack - mir gehen ganz neuartige Lichter auf... insbesondere über Krankheit - aber das ist noch nicht näher beschreibbar.


    Tiefrutsch

    Tatsächlich, ICH ist "tiefergerutscht"! -  ich erfasse die verschiedenen Dimensionen, die div. Seinsebenen irgendwie schärfer und gleichzeitiger. Zum Beispiel wird mir die Symbolhaftigkeit der Dinge noch einmal klarer und bewusster... wie soll ichs sagen - ICH übersetzt jetzt quasi sofort ins Geistige, wo ich vorher noch Zeit brauchte und nur zeitversetzt, retrospektiv die diversen Analogien und  Entsprechungen erkannte.
    Jetzt ist es so: Ich lese etwas oder mir fällt etwas ein wie beispielsweise grade vorhin  der Vers: Von drauss vom Walde komm ich her, ich will euch sagen, es weihnachtet sehr - da wird das jetzt sofort "entziffert" und  ins tiefenpsychologisch-mystische übersetzt. Wald symbolisiert das Unbewusste, Weihnacht die Geburt des SELBSt. Ich sehe eine ganze "Geschichte", eine Art Entwurf oder Design... keine Ahnung, irgendwann werde ich noch besser SEHEN und bessere Worte dafür finden.

    Dieser Vorgang  der Entzifferung funktioniert jetzt besser als zuvor, schneller, klarer, "umfangreicher",  UMFASSENDER.  Es ist, als würde sich die Welt der Materie langsam "auflösen", indem sie immer mehr und umfassender ihre Gleichnishaftigkeit enthüllt. All-umfassend. Ahhh, das ist so schwer zu beschreiben. Nein, die Materie selbst löst sich nicht auf, es ist die Bedeutung... noch besser: die Identifikation mit der Bedeutung der Dinge.
    He he - die Tiefe hat sich vertieft. Ja, das war gestern so, als ob ich ein kleines  Stück weit rückwärts in "mich" - das Schwarze Loch meines inneren Kosmos -  hineingefallen wäre und mein Blick, der Fokus ein Stück weit mehr das Dunkel der unendlichen Tiefe oder Weite  durchdringt. Diese "Rückwärtsrolle" habe ich schon einmal erlebt, als sich das äussere Universum als den Inneren Kosmos enthüllte bzw. "umstülpte". Eine wahrlich UMWÄLZENDE Erfahrung war das.  Christlich translatiert war damit die  "Umkehr" vollzogen. 
    Solche Beschreibungen hören sich nur für den Egomind spektakulär und dramatisch an. 
    Natürlich bin ICH nirgendwohin gefallen.  In Wirklichkeit hat sich nur das All-Umfassende - das All-Sehende Dritte Auge  -  der Gewahrseinsfokus um ein paar "Millimeter" vergrößert. Sonst ist weiter nichts passiert.
    Sowas wirft mich schon lange nicht mehr aus der Bahn.  LOL.


    Verschwörungstheorien

    Ich lese, dass die Flüchtlingsströme US-gesteuert seien, die USA (Wer? die Fed?)  wolle dadurch erreichen, dass die Grenzen alle abgeschafft würden und die Völker sich vermischen . Das gehöre alles zur NWO.
    Hm...Das ist eine typische paranoid-"ent-äusserte" Hypothese, eine Angst,  die auf dem apokalyptischen Boden blüht. Tatsächlich ist es so, dass die evolutionäre Entwickung dahingeht, dass sich nicht nur innen, sondern auch aussen die (nationalen Grenzen) sauflösen und die Völker sich vermischen und sich EINHEIT auch auf dieser relativen Ebene nach aussen hin darstellt. NWO Verschwörungstheorien jedoch sind nach außen projezierte Ängste, die aus einem apokalyptischen Bewusstseinszustand resultieren.
    Die Wahre Neue Weltordnung  geschieht nicht primär in der äußeren Welt, sondern wird innerlich in jedem einzelnen Menschen durch das Christus-Bewusstsein postuliert und begründet. Der Mensch, der sich SELBST gefunden hat, der hat die Alte Ordnung verlassen, welche das alte Testament darstellt. Die Neue Ordnung, der Neue Tag ist mit Christus angebrochen, der ein Archetyp für unser WAhres SELBST ist.
    NWO-Theorien sind ent-äusserte Projektionen, die den "Heiligen Krieg", der im eigenen Inneren gekämpft sein will -  in die äussere Welt projeziert.


      Die "Wahre Natur"

    wird ja oft besungen, man hat sie mal geschmeckt und seitdem trauert man ihr mit Resignation hinterher.  Viele Sucher scheinen der Ansicht zu sein, die Wahre Natur lasse sich gar nicht dauerhaft verwirklichen. Perma-Gewahrsein, die Wahre Natur, scheint für sie nur etwas vorübergehendes zu sein, oder ein Bewusstsein, welches man nach Gutdünken betreten und wieder verlassen könne.



    Kippbilder

    sind äusserst interessante Symbolträger. So verdeutlichte sich mir anhand eines dieser Bilder soeben einmal mehr, dass es nicht möglich ist, die Aufmerksamkeit gleichzeitig auf 2 verschiedenen Objekten verweilen zu lassen und sie als ein Ganzes zu sehen.  (Na ja, gut, ich glaubte zumindest, dass ich dazu fähig war für einen kurzen Moment)  Ferner zeigt es mir auch, dass ich mich bei jedem Aufmerksamkeitswechsel auf div. Objekte jedesmal identifiziere und desidentifiziere. Der Beobachter ist mit dem Objekt der Beobachtung eins. Das ist wohl nichts anderes als Identifizierung!
    Ich rede nicht vom TiefenGewahrsein, sondern vom ganz gewöhnlichen Aufmerksamkeitsfokus der Sinne.
    Ich schliesse daraus, dass ich ebenso identifiziert bin, wenn ich jemandem aufmerksam zuhöre und erst wieder desidentifiziert bin, wenn ich mich daraus löse.  Solve et coagula. Schon wieder ein neuer Aspekt des Bindens & Lösens!  Hey - Ich kann also gar nicht sagen, dass ich mir einer "Scheinbarkeit" (Illusionshaftigkeit) eines Gespräches bewusst bin, derweil meine Aufmerksamkeit gefesselt ist und ich demgemäß identifiziert bin.  Hier gibts nur ein Entweder-Oder.
    Na gut - schon sind wieder alle Klarheiten beseitigt. LOL.  Nee, eines ist klar, hierbei handelt es sich nicht um eine Gemeine Ego-Identifikation. 

    Absolute Wahrheit

    Jede Teilwahrheit, die sich mir offenbart, ist die Absolute Wahrheit. Ganz gleich, wie und in welcher Weise sie sich auch modifizieren mag im weiteren Verlauf der Offenbarungen.
    Das Wort Offenbarung mögen die "Modernen" nicht sehr. Es klingt ihnen so religiös und nach Schwärmerei. Dabei ist geistige Erkenntnis nichts anderes als Offenbarung. Erleuchtung.

    (Aus August 2015)


    Aktuell  (18.09.2015)

    Herr Fredo ist wieder aufgetaucht. Wir sind ausnahmsweise ein Herz und eine Seele, was die unheilige Nüchternheit  in der  Betrachtung der Flüchtlingskrise angeht. Interessante Diskussion mit allem, was dazu gehört: Gutmenschen, Nüchterne und Allzunüchterne, Sozialromantiker, Rosarote Brillen, Schwarzmalende Brillen. Träumer & Transzendentalisten...
    Guckst du hier: Spectrum Sein.de - Thread: Was denkst du gerade
    (Keine Ahnung, warum die Verlinkung immer so schwarz ist, dass man sie kaum sehen kann... )
    http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=26&page=25

    0 0

    Oh no, my Dear, da muss ich korrigieren
    Was hier aus Dichtermund sich tut gerieren,
    Ist eine Täuschung, lieber Mann,
    Nicht Gut und Böse wird es trennen  -
    Dies hohe Wort wird WAHRHEIT nennen
    Und von der Unwahrheit es trennen
    .

    Glaube

    Gurdjeff tat es: er warnte seine Anhänger, ihm zu glauben. Er meinte damit den Glauben im Sinne von Für-Wahr-Halten. Eigene Erkenntnis war gefragt. Udo Petscher schreibt gewiss viel Wahres, aber schreibt er auch, dass seine Anhänger aufhören sollten, IHM und seinen Schriften zu "glauben"? Oder macht er darauf aufmerksam, dass seine Gläubigen erst einmal ihre persönlichen Glaubenssätze unter die Lupe nehmen sollten, bevor sie die kollektiven Glaubenssätze bei anderen in die Zange nehmen - sind doch die leidenschaftlichsten und zutiefstgläubigen  Petscher-Fans, zumindest jene, die mir bekannt sind,  damit beschäftigt, ihre Überzeugungen, d.h. Glaubenssätze bezüglich Holofeeling zu missionieren und mit logischen Argumenten die kollektiven Dogmen in Frage zu stellen.

    Was schreibt Petscher über Schattenintegration, was  über Achtsamkeit - die ja von Schattenarbeit gar nicht zu trennen ist?
    Noch mal und immer wieder: Organisches spirituelles Wachstum fängt im Hier und Jetzt der Person an. Und zwar mit der Annahme und Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt der eigenen Person mit ihren Gedanken, Gefühlen, allem sinnlich-körperhaftem Erleben des Körpers in seiner Interaktion  mit seinem Umfeld. Mehr als das hat man erst mal nicht. Spiritualität fängt also nicht mit der INFRAGESTELLUNG der Person an, wie es der Glaube der Radikalen Nondualisten versteht, sondern mit der Achtung und Würdigung der eigenen Person.

     Was infrage gestellt wird, sind zu allererst einmal unsere negativen Überzeugungen, die falschen Vorstellungen/Glaubenssätze, die wir von uns selbst haben, die uns "angelernt" wurden... infrage gestellt werden die Introjekte, die unser negatives Selbstbild bestimmen, weil wir uns damit identifiziert haben. Das nennt man auch Schattenarbeit. Soviel ich gehört habe, schrieb Udo P. auch über Schattenarbeit,  seine eierköpfige Jüngerschaft jedoch scheint in der Praxis nicht viel davon zu halten. Ohne Schattenarbeit werden sie weiterhin nur Petscher-Konzept-Gläubige bleiben. Es ist ja nicht schwer, ein Gläubiger zu sein und das Holofeeling-Konzept mit dem Verstand zu begreifen, wünschenswert wäre jedoch,  dass ihnen ihr Wissen irgendwann einmal vom Kopf ins Herz fällt - anders als durch Schatten"arbeit" ist es nicht möglich, die persönlichen Glaubenssätze, die unser Selbstbild bestimmen, als solche zu enttarnen und umzuwandeln.

    Ich befand es jedesmal für komisch, wenn ich einen Petscherfan ab und an mal auf seine persönlichen Glaubenssätze aufmerksam machte und dann seinen kraftlosen Beglaubigungen lauschte wie z.B. : 
    Ich kann dies und jenes aus diesen und jenen Gründen nicht denken, machen, tun - WEIL ICH MICH KENNE! 
    ...Meine Frau/mein Mann, meine Kinder sind wie sie sind und nichts wird sich daran ändern.
    Egal, wie meine Frau/Mann auch ist, wenn ich sie nicht hätte, gings bergab mit mir...
    ohne diesen oder jenen Menschen bin ich nichts.

    Ein anderer bekennender Petscherfan und Alkoholiker sagte auf meine Frage hin, warum er sich nach sovielen Jahren Trockenheit nicht getraut habe, das Gläschen Bier zu trinken, um herauszufinden, ob es nun Alkohol enthält oder alkfrei ist. Die Antwort: Weil ich weiss, wie ich reagieren werde, wenn da Alkohol drin ist.  Auch er kennt sich, nur von wahrer Selbsterkenntnis keine Spur.
    Aus solchen Antworten spricht Angst, nackte Angst aufgrund des nicht auszurottenden Glaubens,  morgen derselbe Mensch wie gestern und heute sein zu müssen, der nicht anders handeln und denken kann, als er gestern dachte. (Diese letzte Frage ist eine Frage für in Achtsamkeit und Schattenintegration Fortgeschrittene und für unbewusste Alkis kontraindiziert, klaro? )
    So lahmarschig in Sachen Glaubenssätze argumentieren ansonsten  savanaroladonnerstimmige Petscher-Prediger, die zwar kollektive Dogmen erkennen und geisseln, aber ihre eigenen Glaubenssätze unreflektiert wiederholen wiederholen wiederholen - und auch wirklich daran glauben, was sie da von sich denken.
    Da ist man so überzeugt, ein Jemand mit unabänderlichen div. Eigenschaften zu sein, da fühlt sich der "Allmächtige" und der "Bußprediger" so von der Vergangenheit und den Umständen determiniert, dass es zum Erbarmen ist. Ich erkläre, aber es geht ihnen nicht das kleinste Licht auf - alles, was man von ihnen  bekommt ist ein ungläubiger Blick und ein schlaff dahingeschwindeltes: Ja, ich weiss... und schon kommt im Brustton der Überzeugung der nächste Glaubenssatz und der fängt vorlieblich mit "Aber, ..." an.

    Um persönliche Glaubenssätze zu eliminieren, bedarf es des Gefühlseinsatzes, nicht der Logik. Wer sich nicht ans Eingemachte traut, der argumentiert mit kalter Logik. Dogmen, Glaubenssätze lassen sich aber nicht mit logischer Argumentation aus der Welt schaffen, allein das Herz-Verstand-vereinigende Gewahrsein - der alles Unwahre vernichtende Strahl der Bewusstheit tut das.
    Ganz ähnlich wie es der Gläubige Einäugige Nondualist tut, tut auch der Einbeinige Petscher-Gläubige: er zäumt das Pferd von hinten auf, d.h. er negiert und leugnet die Person und damit die individuelle Basis, von der aus Heilung und Heil seinen Anfang nimmt. 


    Ideale

    Es ist keineswegs so, wie ich früher immer annahm, dass man jenseits von Ego immer alles,wessen man  beschuldigt wird,  "demütig" auf sich nimmt, nichts rechtfertigt, nichts korrigiert oder dementiert, weil man selbst ohne Widerstand sei und nur noch reiner Gleichmut sei, der alles . Das ist ein Mythos.  Diese oftmals gefühlsduselig klingenden  Legenden, die sich um diesen Mythos ranken, darf man nicht glauben. Es ist alles ganz anders - Totaliter aliter.  Ich denke da grad speziell an diese Zen-Legende vom "Weisen", der von einer Frau zu Unrecht beschuldigt wurde, der Vater ihres unehelich geborenen Kindes zu sein. In dieser Geschichte übernimmt Der Weise für die nächsten Jahrzehnte widerstandslos die ihm zugedachte VaterRolle, ohne die Vaterschaft zu dementieren oder die Dinge richtigzustellen. In meiner Sicht ist das  kein Weiser oder Edler, sondern ein Heiliger - nicht zur Nachahmung empfohlen. (Um ein Weiser oder Edler zu werden, muss  auch die Heiligkeit transzendiert werden)
    Das klingt ziemlich krass, darf aber m.E.nicht als Ideal oder Vorbild eines Endgültig Befreiten dienen, sondern  nur der Verdeutlichung einer "vollkommenen" Annahme, Widerstandslosigkeit und Wertungsbefreitheit - Tao.Ob eine solche vollkommene 100%ige Annahme für den Endgültig Befreiten immer und zu allen Zeiten jederzeit möglich ist, bezweifle ich.
    Solchen Idealen heiligmäßig nachzueifern ist genauso krank und sado-masochistisch wie eine falsch verstandene Nachfolge Christi.

    (Niedergeschrieben anlässlich der unaufhörlichen Beschuldigungen meiner paranoiden Nachbarin, die mir regelmäßig unterstellt, in ihre Wohnung einzubrechen, was ich regelmäßig dementiere. Nicht aber dementiere ich, wenn sie ebenso regelmäßig an MEINEM Geisteszustand zweifelt. LOL.)
    .

    Es ist erstaunlich,

    dass sehr viele intelligente  Menschen/Sucher den Unterschied zwischen Wahrnehmung und Interpretation/Schlussfolgerung überhaupt nicht kennen. Sie möchten z.B., dass man ihren Erzählungen bzw. ihren Wahrnehmungen  Glauben schenkt, hört man näher hin, suchen sie aber meist nur Bestätigung für ihre Schlussfolgerungen und ihre Intepretationen ihrer Wahrnehmungen - wobei es sich bei diesen "Wahrnehmungen" oft gar nicht um konkrete Wahrnehmung handelt, sondern um Vermutungen und Annahmen. Um willkürliche Attribuierung...faktenschaffende "Axiome" - Projektionen.


    Projektion:

    Wo ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen. Ich behaupte gerne, dass dieser Spruch von Buddha stammt, egal, wer immer ihn getextet haben mag,  LOL.  Der Spruch lautet wörtlich: Ein Buch ist ein Spiegel - wenn ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen.
    Damit ist ganz allgemein der Vorgang der Projektion gemeint, z.B. was man in die Worte eines Buches oder eines Menschen hineinlegt...den Sinn, den man Worten und Verhalten eines anderen unterlegt/unterstellt - vor allem dysfunktionale Attribuierungen und faktenschaffende Unterstellungen und was unser Affe da so alles im Sortiment hat.
    Buddha hätte vielleicht gesagt: Die Welt ist ein Spiegel...

    Ein Mensch, den dieser Spruch trifft, erfasst i.d.R. den Sinn nicht, sondern reagiert spontan beleidigt und sollte er den Sinn erfassen, ebenso - z.B. das religiöse Ego eines Schriftgelehrten, des Second-Hand-Wissers. Ein solcher wird sich tödlich beleidigt fühlen und mir sogleich beweisen wollen, dass Buddha niemals so einen Spruch abgelassen hätte. LOL. Das mag sein, aber es ist gleichgültig, wie der NAME des Verfassers ist.  Huang Po, Linji oder wie sie alle heissen. Der Buddhageist ist immer derselbe. Auch im Christentum, LOL.
    Der "Religiöse Schriftgelehrte" oder der Priester ist nicht nur ein  personifizierter autoritätshöriger Aspekt, es ist der mit religiösem Wissen identifizierte Ego-Anteil bzw. ein Archetyp in einem jeden von uns.  Da glaubt man nur das, was irgendwo von irgendeiner religiösen oder wissenschaftlichen  sozusagen  "staatlich anerkannten" Autorität  geschrieben oder gesagt wurde. So einer  braucht immerzu Beweise und Überprüfung, Vergleich... Sicherheit.

    Jeder, der  auf den "Marktplatz" geht und die unerhörte WAHRHEIT mit unerhörter Vollmacht ausspricht kommt in die biblische Situation des Jesus von Nazareth. Das Neue Testament liefert uns alle Bilder, die dem Finder in seinem Leben begegnen werden.

    Mathäus 13.55 "....und kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Schule, also auch, daß sie sich entsetzten und sprachen: Woher kommt diesem solche Weisheit und Taten? 55Ist er nicht eines Zimmermann's Sohn? Heißt nicht seine Mutter Maria? und seine Brüder Jakob und Joseph und Simon und Judas? 56Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns? Woher kommt ihm denn das alles?"

    In derselben Situation ist der Mensch/Finder auch, wenn er mit einem Spirituellen (Sucher) hauptsächlich auf der persönlichen Alltagsebene verkehrt und dann plötzlich die allgemeine und vertrauliche Bahn verläßt und die Unpersönliche WAHRHEIT aus ihm spricht. Der Andere, das  Ego des Anderen wird sich beleidigt fühlen, weil es aus der "Augenhöhe" geworfen wurde. (Ein "Finder" ist in meiner Definition jemand, der sich SELBST gefunden hat, d.h., der den ganzen Weg gegangen ist und dessen Ego "verbrannt" wurde.)
    Ich bin mir voll bewusst darüber, wie anmassend und hybrid sich meine Worte für den Egomind anhören, der da doch nur sieht, wie sich jemand  mit Jesus und Buddha vergleicht. Das wird er solange anmassend finden, als er noch nicht "umgekehrt" ist und Jesus als den Archetyp des SELBSTrepräsentanten in sich SELBST gefunden hat. Den inneren Heiler.
    Auf dem Großen WEG wird man immer wieder vor innere Forderungen gestellt, die ein absolutes JA fordern - ein Ja auf Leben oder Tod. Erst nach dem Tod des Egos erkennt man, dass man nie eine andere Wahl hatte, als JA zu sagen.

    Man muss als in der Argonautik  unerfahrener (christlicher) Mystiker schon gut auf seinen Geisteszustand aufpassen, denn als Christ identifiziert man sich ganz fix mit dem neuen wiedergeborenen  Messias, der nach ganz  wie Jesus damals auftritt, genauso spricht und dieselben Wunder tut. Du fühlst dich berufen, auserwählt. Es ist sehr gefährlich und auch oft sehr angsterregend, wenn man sich mit Jesus  identifiziert und nicht weiss, dass es sich um einen Archetyp handelt, der in jedem Menschen als Wahres SELBST west.  
    In den  Schattenintegrationsprozessen lernte  ich, Projektionen zu erkennen und  zurück zu holen und so habe  ich relativ schnell solcherlei Gedanken als das erkannt, was sie waren: in die Ferne schweifenden Befürchtungen, Bilder, Vorstellungen des Verstandes,mit denen ich  mich als eine bestimmte Person  (z.B. als Messias) in die Zukunft projezierte. (Da besteht aber auch eine ganz große Ego-Inflations-Gefahr, weil sich die Person, das Ego mit den Bildern identifiziert, solange es noch nicht geläutert ist.)  Ich lernte mich mit Achtsamkeit in meinem persönlichen Hier und  Jetzt zu verankern: Ok, JETZT habe ich Angst, JETZT befürchte ich dieses oder jenes...JETZT denke/fühle ich so....Und bekräftigte mich immer mehr darin, dass ich absolut nicht wissen kann, was sein wird, wenn...
    Auf diese Weise wurde ich meiner Ängste Herr und mir wurde bewusst:  Es waren nicht die Visionen, die inneren Bilder, die mir Angst machten, es waren meine diesbezüglichen Re-Aktionen - die Interpretationen, Gedanken und Schlussfolgerungen...

    Wenn du DAS einmal verstanden hast, dann kann dich nichts mehr so leicht ängstigen! Es wurde mir dann allmählich zu einem Automatismus, mir bei allem, was mir so in den Kopf kam, zu sagen: so denke ich JETZT! Egal, um was es sich handelte, Vorhaben, Pläne oder Absichten, dies oder jenes zu tun oder zu sagen... Auf diese Weise lernte ich langsam, meine hinaus-schweifenden Gedanken zurückzuholen und meinem zukunftsweisendem und vergangenheitsverliebten Kopfkino die Nahrung, die Bilder zu entziehen. Auf diese Weise erkannte ich auch die Entstehung von guten, heiligmäßigen Idealbildern, denen das Ego bei allem, was es tut und sagt, nicht aufhören will, nachzueifern bzw. zu entsprechen.

    Wahrnehmung und Interpretation - das sollte  man neben der Achtsamkeit als spiritueller Sucher zu seinem Hauptthema machen. Die meisten Spirituellen bauen lieber an spirituellen Luftschlössern und träumen von DEM  "Goldenen Augenblick", statt auf dem Boden zu bleiben  - oder auf die Erde zurückzukommen, wenn sie diesen AUGENBLICK schon einmal geschmeckt haben - und  in ihrem ganz gewöhnlichen/persönlichen Hier und Jetzt auf ihr Denken und Fühlen zu achten, auf ihre (verzerrte) Wahrnehmung und deren Intepretation.  Eigentlich gibt es keine verzerrte Wahrnehmung, sondern nur eine die Wahrnehmung verzerrende Deutung.

    Meditation sollte m. E. primär dazu dienen, sich der Mechanismen des Denkens und Fühlens gewahr zu werden und nicht dazu, diese Mechanismen zu verändern. Statt dessen wird fälschlicherweise oft versucht, sich vor der Zeit seines Körpers bzw.  der Gedanken "desidentifizierend" zu entleeren, oder erfolglos und demzufolge frustriert,  versucht, sie "vorbeiziehen" zu lassen.
    Man kann sich gar nicht dagegen wehren: wo Achtsamkeit für das Hier und Jetzt der Person stabilisiert ist,  leitet sie ganz von SELBST über in den (gewahrheitsbildenden) Individuationsprozess der Persönlichkeit; hierbei  geht es zunächst um die Desidentifikation/Demontage der falschen, kranken Ich-Anteile, des neurotischen Egos und seiner Abwehrmechanismen. In diesem Zusammenhang findet eine Identifizierung mit den gesunden geheilten Ich-Anteilen statt - mit den enttabuisierten Gedanken und Gefühlen und  natürlichen Trieben des Körpers  - des "natürlichen Menschen".   In dieser Identifikation identifiziere ich mich voll mit "Heilung", d.h. mit meinem geheilten Körper und seinem gesunden Denken und Fühlen: Ich BIN mein Körper! Ich BIN meine Gefühle, Gedanken, Empfindungen.

    Was nun niemand wohl so recht versteht von den einäugigen Spiritanten (zur Erklärung: Mit dem Begriff "Spiritanten" meine ich alle einäugigen resp. einbeinigen Nondualisten und Gläubige, die die Persönlichkeit vorzeitig eliminiert sehen wollen, statt die Notwendigkeit der Individuation einzusehen)  ist der Umstand, dass in diesem Prozess in einem weiteren Schritt  eben diese Identifikation mit dem geheilten Ich, - der "Natürliche Mensch" - wiederum einer Desidentifzierung unterzogen wird, d.h. ich erkenne hier ganz BEWUSS:  Ich bin NICHT mein Körper, ich bin NICHT meine Gedanken, Gefühle usw.  -
    So - und in dieser neuerlichen Erkenntnis wird das geheilte Ich transzendiert, d.h. auf einer höheren Stufe  in das Wahre SELBST integriert - in die Einheit.  Zu integrieren bedeutet nichts anderes, als zu "vereinheitlichen".
    Das will oder kann man so oft nicht verstehen:  dass man auch das Ich, welches  im harten Individuationsprozess errungen wurde, wieder hingeben muss. Man kann sich nicht ausruhen...
    Herr Callida wie wohl die meisten seiner Kollegen von der dualistischen Spiri-Front glauben daran, dass der "natürliche Mensch" das Non-Plus-Ultra der Evolution ist.
    Der Individuationsprozess kann nicht für sich allein existieren als eine abgeschlossene Entität für sich,  sondern führt immer in die Einheitserfahrung von Mensch und Gott. Es gibt m. E. kein Stehenbleiben bei der Heilung, auch Heilung wird von SELBST transzendiert. Wenn der personale Heilungsprozess abgeschlossen ist, gibt es kein Zurück mehr in den alten kranken Zustand des Alten Adam, der Transzendierungsprozess nimmt seinen Lauf, ob man will oder nicht... aber da ist der  Eigenwille auch schon umgewandelt und der Widerstand nicht mehr ganz so stark wie zu Anfang.
    Seelische Heilung führt immer ins geistige Heil (Ganzheit).

    So - noch klarer kann ich es wirklich nicht ausdrücken. Der SELBSTfindungsprozess, den ich hier beschrieben habe und am eigenen Leib und Seele erfahren habe, gilt für alle Menschen. Der Große WEG ist der Große WEg für alle Sucher, nur die religiösen Bilder sind andere. Es gibt keine geistige Wiedergeburt, keine Endgültige Befreiung, kein  dauerhaftes GEwahrsein ohne Individuation - ohne die Heilung der Persönlichkeit. Auch wenn viele Wege nach Rom führen - an der Individuation/Schattenintegration  führt kein Weg vorbei! Das Ende der Reise zu sich SELBST ist der Anfang einer neuen Reise in die unendliche Weite des inneren Raumes, der Leere, die die Fülle ist. Da spielt kein Jesus mehr eine Rolle, kein religiöses oder spirituelles Pathos - NICHTS! Und dennoch...

    Die bekennenden  Leere&Nichts-Befürworter vergessen immer viel zu leicht, dass es dort, wo die Maske gefallen und das Individuum geheilt ist,  eine neue PERSÖNLICHKEIT herangereift ist, die, da mit dem WAHREN SELBST vereinigt,  die Vollmacht erworben hat, die WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT zu erkennen und die Frohe Botschaft - natürlich durch den Filter dieser neuen Persönlichkeit  - auch auf ihre einzigartige individuelle Weise verkündet. Nicht wie Jesus, nicht wie Buddha... Die WAHRHEIT ist immer dieselbe, nur die Art der Verkündigung ist persönlich gefärbt und der Marktplatz ist auch nicht der von Nazareth oder
    Der Marktplatz ist für viele WAHRHEITSverkünder heute das Internet - wo sie die meisten Leute erreicht. Es sind Vorurteile, wenn man da  sagen hört, dass ein Jesus, ein Buddha niemals im Internet, geschweige denn in einem Forum seine Botschaft verkünden würde. Das zeigt nur, wie sehr sie sich selbst für viel zu gering achten... Der GEIST weht wo er will.


    Früchte vs. FRÜCHTE

    12 Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten. (Matthäus 22.36-40) (Römer 13.8-10) (Galater 5.14)
       13 Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. (Lukas 13.24) 14 Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden. (Matthäus 19.24) (Apostelgeschichte 14.22)
       15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. (Matthäus 24.4-5) (Matthäus 24.24) (2. Korinther 11.13-15) 16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? (Galater 5.19-22) (Jakobus 3.12) 17 Also ein jeglicher guter Baum bringt gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt arge Früchte. (Matthäus 12.33) 18 Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. 19 Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. (Matthäus 3.10) (Johannes 15.2) (Johannes 15.6) 20 Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
       21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. (Römer 2.13) (Jakobus 1.22) 22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Zitatende

    Ja, an ihren Früchten WERDET ihr sie erkennen, "werdet", dann nämlich, wenn ihr Augen habt zu sehen und Ohren zu hören - anders gesagt: Gewahrsein, Bewusstheit! (Blindheit, Unbewusstheit - der Egomind aber wertet irrtümlicherweise  g u t e Taten als die Früchte der Erfüllung/SELBSTrealisation.)
    In einer deutschen Bibelübersetzung werden Früchte als Taten übersetzt.  Das ist m. E. irreführend. Denn gerade an den Taten lässt sich ein SELBSTrealisierter (Meister) eben  n i c h t   erkennen. 
    Für den "religiotischen" Egomind  steht fest: die Früchte,  an denen man einen rechten Propheten erkennt, sind Taten und zwar g u t e ! Das Ego kann sich in anderen nämlich nur selbst wahrnehmen, d.h. es wird allen Taten des Meisters Ego-Eigenschaften/Wertungen unterlegen: Hilfreich, edel, gut muss er sein; wenn er das augenscheinlich nicht ist, dann wird sein göttlicher Gleichmut und Gelassenheit  als Gleichgültigkeit bewertet, seine SELBSTgewissheit als autoritär-hybrides Gehabe, Absichtslosigkeit als Fatalismus - alle seine geistigen Fähigkeiten - "Virtues" - werden umgedreht in egoistische Eigenschaften.

    Die Früchte von denen Jesus hier spricht, sind nicht die Früchte vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, sondern vom Baum des Wahren LEBENS, vom Baum der GEISTigen ERkenntnis. Nur wer Augen zu sehen und Ohren hat zu hören, wird die Geister unterscheiden können, die einen falschen Propheten ausmachen.
    Die höchste Frucht des Geistes ist primär Bewusstheit/Gewahrsein. Des weiteren pneumatische Geistesgaben wie Weisheit, Erkenntnis, Unterscheidung der Geister, die Gabe der Schriftdeutung, Heilung, Wahr- und Weissagung. (Die Liebe fehlt, weil sie m. E. keine Frucht an sich ist, sondern die Basis der Geistesgaben, aus der alle diese Fähigkeiten fliessen.)
    Jesus heilte Kranke, aber nicht um sie nur  für das (normopathische) Leben tauglich zu machen, sondern um sie für das Himmelreich "zuzubereiten". Ein Heiler, der "im Namen Jesu" den Kranken nur gesund im Sinne von symptomfrei macht, ist ein solcher "Falscher Prophet", wie er von Jesus in der Bergpredigt beschrieben wird.
    "Supranatural abilities" -  mediale oder supramentale Fähigkeiten gehören m. E. nicht zu den Geistesgaben, weil sie noch an die Zeit gebunden sind. Sie treten zwar mehr oder weniger während des Individuationsprozesses auf, man sollte sich allerdings nicht mit ihnen identifizieren oder sie gar kultivieren, wie es der Magier vorlieblich tut.  Das wäre eine "spirituelle Umgehung".  Der mit der Magie identifizierte Sucher gewinnt i.d.R. an magischen Fähigkeiten (Ego) hinzu, statt diese relativen Fähigkeiten als dem  Ego zugehörig zu erkennen und loszulassen. Auf diese Weise kommt er nie durch die "Enge Pforte".


    Der Verstand

    des spirituellen Egos ist der sperrigste, der hartnäckigste und rechthaberischste Egomind. Auch wenn ich psychisch nicht mehr verletzbar bin, spüre ich doch die "Machart" dieses Gebildes. Wenn mir noch irgendetwas wirklich widerlich oder Ekel erregend sein könnte, dann wäre es das Spiri-Ego, was auf seinen Erfahrungen und seinem Wissen beharrt. Wenn ich von einem solchen EgoVerstand aggressiv angegangen werde, weil ich ihn bzw. seine konzeptualisierten spirituellen Erfahrungen  in Frage gestellt habe, dann spüre ich das in der Solarplexusgegend so, als ob eine  dunkel-wuchtige Barriere hochgezogen wäre zwischen mir und dem Verstand/Menschen. Gleichzeitig SEHE ich auch, wie es genau dieses "Gebilde" ist, was diesen Menschen innerlich von der WIRKLICHKEIT trennt. DAS tut mir weh.
    Wer das einmal geschaut hat, der weiss, warum man sagt, dass der EgoVerstand der größte Feind des GEISTES ist.... der beschönigt den Verstand nicht mehr, indem er ihm brauchbare Qualitäten auf der personal-dualen Ebene bescheinigt. LOL.
    Im Moment ist es so, dass ich darauf keine Lust mehr habe. Ich mache weiterhin Ramadama. Flurbereinigung. Der GEIST weht wo er will. Wo Egomind ist, kann er nicht wehen. Aussen wie Innen.


    Ichlosigkeit


    Immer wieder lese ich, dass Leute glauben, sie seien ichlos, nur um mir kurze Zeit danach das genaue Gegenteil zu demonstrieren. Beispielsweise fallen sie immer noch von einem Extrem ins andere. Wer ichlos ist, ist aber gleichmütig, der kennt keine Höhen und keine Tiefen mehr. Wer ich-los ist, ist auch nicht mehr mit dem Guten identifiziert, er hält die Welt nicht für verbesserungswürdig; es würde ihm schwerfallen, am laufenden Band in Bild und Text zu beweisen, wie schlecht die Welt ist. Horrorvideos u.a. Schreckensszenarien, die Betroffenheit und Empörung - Emotionen auslösen, die den Helferdrang wiederum aktivieren. Kurzfristig, allzu kruzfristig. Solange, bis eine andere Emotion kommt, z.B. der Zweifel... Ich kann ja nichts alleine tun, usw. blah blah blah.

    Zeige mir deine Wohnung, deine Bücher oder deine Facebookseite und ich sage dir,was du bist.
    So zeigen sich diese "Ichlosen" in ihren Texten noch immer entweder extrem berührt oder abgestossen von diesem oder jenem. Da lobt und tadelt man, findet jenes gut und jenes böse, fühlt sich den Veganern nahe und den Kriegstreibern ferne oder huldigt schönheitstrunken unserer wunderbaren Welt wobei klar, wird, dass die (Bedeutungs-) Leere oder das NICHTS, der diese Leute mitunter huldigen nur ein leeres Wort ist. LOL.

    (Vorsicht! Das Spirituelle Ego ist ein Imitator und wird sich nicht genieren, so zu tun als ob es ichlos sei. Es wird aufhören zu tadeln oder zu loben, es wird versuchen, alles zu vermeiden, was darauf hinweisen könnte, dass es doch nicht so ichlos ist, wie es dachte und glaubte. Es wird aufhören, grauslige Bilder von der sog. Realität zu posten. Womit es allerdings schlecht aufhören kann: Es kann nicht verhindern, dass seine Hoch- oder Tiefbefindlichkeiten ans Tageslicht kommen - was speziell dann immer der Fall ist, wenn man dieses selbstlose Ich in Frage stellt, ihm z.B. die Illusionshaftigkeit seiner Ichlosigkeit vor Augen hält. Damit meine ich nicht die nonduale SCHEINBARKEIT  (Illusionshaftigkeit), sondern die ganz gewöhnliche irrige Selbstwahrnehmung  von Ichlosigkeit aufgrund falscher Vorstellung von Ichlosigkeit)



    Hm hm hmmmm...

    Anlässlich meiner Beschäftigung mit Wilber-Kritik fällt mir eine Kritik von Martin Erdman in den Fokus. Hmmm... Verstehe ich nicht ganz.
    Also ich bin, was Gewahrsein angeht, ganz bei K. Wilber: Gewahrsein kann nicht wahrgenommen werden, weil es das Wahrnehmende ist - ganz so wie ein Messer sich nicht selbst schneiden kann, das Feuer sich nicht verbrennen, der Gaumen sich nicht schmecken, die Nase sich nicht riechen, die Augen sich nicht sehen können... usw. (Nicht das Gewahrsein an sich, sondern die QUALITÄT des WAHRnehmens im Gewahrsein wird bewusst wahrgenommen.)
    Das sind alles herkömmliche Metaphern, die einem Menschen auch ganz von SELBST einfallen können, der sich des Gewahrseins bewusst geworden ist - ein Paradox, weil man sich wie gesagt des Gewahrseins als solchem eigentlich nicht bewusst sein kann, genauso wenig wie sich das Messer selbst schneiden kann. Aus meiner Sicht ist es nur eine sprachliche, eine semantische Chose. In meiner Erfahrung war es einfach so, dass ich mit dem Begriff Gewahrsein ein Wort, einen Begriff für meine Neue Betrachtungsweise, das neutral wahrnehmende Bewusstsein fand. Gewahrsein ist Bewusstheit und Bewusstheit kann sich nicht seiner selbst gewahr bzw. bewusst sein.  Wo das Ego den Dingen Bedeutung verleiht, nimmt sie das Gewahrsein weg.

    Martin Erdmann schreibt, dass Wilber sich die Messer-Metapher  von Alan Watts abgeschrieben habe. Das kann natürlich auch sein, zumal dann, wenn es stimmt, dass Wilber zwecks Spracheinübung sämtliche Watts-Werke abschrieb...höhö, wie plagiatverdächtig... hehe  Ich habe früher - in der Schule -  einmal die Dichtungen des Befreiungstheologen Ernesto Cardenal und Novalis' Christenheit oder Europa u.a. abgeschrieben, in Steno, damit habe ich die monoton-grausligen Kürzel mit HERZ aufgeladen  .. vor Liebe bin ich nur so dahingeschmolzen. Damals gab's das noch... diesen Schmelz.
    Nach "Stil" hat's mich nicht verlangt und dennoch hat das viele BücherLesen meinen Schreibstil gewiss beeinflusst.

    Satsang mit Martin Erdmann, Jetzt-TV
    http://www.jetzt-tv.net/index.php?id=411

    Für mich gilt: ICH-BIN-Bewusstsein ist das Bewusstsein, das Absolute SUBJEKT zu sein, welches niemals zum Objekt werden kann. Gewahrsein ist nur ein anderes Wort für ICH BIN-Bewusstsein. Die Nase kann sich nicht selber riechen. Das Messer nicht selber schneiden... Das Auge (des Horus) kann sich nicht selber sehen.
    DAS ist damit gemeint, wenn man diese Metaphern gebraucht. Egal, wo man diese Vergleiche  nun her hat, aus einem Buch, oder aus sich selbst heraus, diese Metaphern bieten sich in jedem Falle an, wenn man sich des Gewahrseins gewahr wird... Beispiele gibt es genug für einen kreativen Kopf, z.B. kann sich auch der Finger nicht selbst befingern,... da braucht man keinen Alan Watts, um einen doch recht bekannten Vergleich zu adaptieren. Und wenn adaptiert, was beweist das denn schon, ist doch nichts Unredliches dran .. Adaptieren ist noch lange nicht plagiieren - .macht doch jeder. Man muss ja nicht alles selbst erfinden.
    Keine Ahnung, warum Erdmann diese Belanglosigkeit  erwähnenswert fand...



    Paranoia

    Ich erlebe wie ich schon schrieb,  hautnah, wie und auf welche Weise sich die Paranoia meiner Nachbarin anfühlt. Die Gefühle, besser gesagt, die "Effekte", die ihre bizarren  Beschuldigungen bei mir bewirken, scheinen exakt diejenigen zu sein, denen sie sich eingebildeteterweise von  m i r   ausgeliefert fühlt. Ich habe nun erkannt, dass dieses komische Gefühl, wenn sie wieder einmal auf mich losgeht, nichts mit mir zu tun hat, sondern ihre Angst ist, die ich übernommen habe und die sie an sich selbst verdrängt und nicht wahrhaben will.

    Sehr interessant: Auf diese Weise geben die eigenen Gefühle und Reaktionen auf Menschen das wider, was im anderen Menschen, im "Täter" oder Angreifer geschieht.  Ich glaube, das ist die Grundlage dessen, was man auch Empathie nennt.  Empathie kann also nur da sein, wo man die eigenen Gefühle achtsam beobachtet. Die meisten Menschen sind deshalb nicht zur Empathie fähig, weil sie alle unangenehmen angstvollen und irritierenden Gedanken und Gefühle verdrängen.

    Ihre Geschichte wird zu meiner Geschichte,  d.h. ich werde zu einer Art Sündenbock, auf dem man seine Krankheit abläd und dann in die Wüste schickt. Ist das vielleicht das Schicksal der Empathen - dass sie die Krankheit am eigenen Leibe spüren?  Ich habe mich bislang für nicht besonders empathisch gehalten... Es ist was ganz neues, was mir hier widerfährt oder bewusst wird.
    Als ich vor einiger Zeit einmal die zweijährigen  Erlebnisse mit meiner Nachbarin en detail aufschrieb, musste ich am Ende laut auflachen, denn mir war klar, würde ich diese MEINE Geschichte  jemand anderem erzählen - vielleicht gar einem schwarzpädagogischen Psychiater - würde man mir nicht glauben, was ich erlebt habe, man würde ganz gewiss MIR eine Paranoia bescheinigen.  (Nochmal: Meine Nachbarin wirft mir ständig vor,  in ihre Wohnung einzudringen und Sachen kaputt zu machen, Schmuck zu stehlen, faules Obst zu verteilen usw. Das Bizarre nun  ist, dass die braune Farbe, mit der sie meinen Türgucker mal verschmiert hatte, sich zu dem Zeitpunkt  auch INNerhalb meiner Wohnung, auf der Türklinke der Wohnungstür und  Farbspritzer an der Innenseite meiner Tür befanden. Ui ui ui ... Das macht nur Sinn, wenn SIE es war, die mir vor 2 Jahren meinen Wohnungstürschlüssel aus dem Schloss geklaut hat, als ich kurz mal das Treppenhausgeländer reinigte. Woraufhin sie mich beschuldigte, IHREN Schlüssel gestohlen zu haben, um  in ihre Wohnung einzudringen. Alles, wessen sie andere beschuldigt, macht sie nämlich selbst. Ob sie sich dessen bewusst ist? Keine Ahnung. Wohl kaum, denn jetzt hat sie nicht nur überall in der Wohnung Kameras aufgestellt, sondern auch noch eine Alarmanlage an ihrer Wohnungstür, die bei jedem Öffnen ihrer Wohnungstür ein durchdringendes Pfeifen abgibt. Aber es nützt nichts - in ihren Augen kann ich durch Wände gehen.
    Sie ist bekannt für ihre Beschuldigungen, egal wo sie wohnt, sie sucht sich jemand, den sie des Eindringens beschuldigen kann. Jetzt bin ich das. Wie immer lasse ich mich ein...

    Erzählte ich das alles jemandem, der die Umstände nicht kennt, wäre es möglich, dass ich damit in dieselbe Situation wie meine Nachbarin komme und als vollkommen paranoid wahrgenommen würde! 

    ES kommt nicht selten vor, dass das Opfer eines Stalkers so paranoid wird - dass nicht der kranke Täter, sondern das Opfer des Stalkers in die Psychiatrie eingeliefert wird. Das sollten die Opfer unbedingt vermeiden, denn in den Augen der Justiz  (und auch der Allgemeinheit) spricht sich abstruserweise das Opfer damit  quasi selber schuldig, ein Aufenthalt in der Psychiatrie bedeutet perverserweise eine Einbusse an Glaubwürdigkeit des Opfers. 

    Der Täter, der Stalker wie das Opfer leiden an Paranoia. Ein jeder, der andere verfolgt, hat ja doch selbst Angst vor Verfolgung. Genauso wie jeder Dieb große Angst hat, bestohlen zu werden. LOL.

    Das habe ich bislang auch nicht gewusst bzw. nicht bewusst erlebt: dass es Gefühle gibt, die auf andere übertragen werden. Jetzt ERLEBE ich das ganz BEWUSST.

    Früher war ich immer das Opfer, der Sündenbock, auf dessen Rücken andere ihre Krankheiten abladen konnten. Ich konnte mich nicht abgrenzen und verschmolz mit den Wünschen und Bedürfnissen anderer, wusste selbst nicht, wer ich bin und so  introjezierte bzw. identifizierte ich mich mit dem krankmachenden "Bösen Blick",mit der Projektion (ich fühlte mich oft so krank, schlecht und böse wie manche Menschen mich sahen.)  Heute macht mir der Böse Blick meiner Nachbarin und ihre Unterstellungen nichts mehr aus,  - obwohl ich guten Grund dazu hätte, werde ich selbst nicht paranoid und habe mein Türschloss noch immer nicht ausgewechselt. Von mir aus kann jeder in meine Wohnung.... Ich habe keine Angst.


    Kurs in Wundern

    Der Kurs in Wundern fragt dich: Willst du lieber recht haben oder glücklich sein?
    Pfui - Das ist eine ganz fiese manipulative, weil jeden Zweifel und Kritik ausschaltende Entweder-Oder-Frage, die nicht nur den den von Natur aus rechthaberischen "gesunden Menschenverstand" ausschaltet,  sondern ebenso deine Intuition. Eine erzieherische, entmündigende Frage, die zudem impliziert, dass du und jeder Leser ein pathologischer Rechthaber ist. "Recht haben wollen" ist demnach also etwas Schlechtes und Glücklichsein das Gute und die erstrebenswerte Zielvorgabe.

    Bevor das Glück zuschlagen kann, muss erst einmal das Rechthaben(wollen) gelernt und akzeptiert sein bzw. das Recht auf eine eigene Meinung - das Recht auf Rechthaben -  vertreten werden dürfen. Die meisten Menschen können nicht einmal richtig von falsch unterscheiden und  haben Angst, ihre Meinung "rechthaberisch"d.h. selbstsicher und nachdrücklich zu vertreten. Viele Menschen habe gar keine eigene Meinung. Es sind gerade diese Ängstlichen, die sich eh nicht trauen, den Mund  aufzumachen, die sich solchen KIW-Fragen gehorsam & gläubig beugen um der Karotte des Glücks hinterherzujagen unbewusst dessen, dass sie damit aus der Unfähigkeit und Schwäche eine Fähigkeit - aus der krassen Not eine spirituelle Tugend basteln.
    Prima Drachenfütterung! -  der Backlash dieses Drachens/Schattens wird nicht lange auf sich warten lassen... das Unbewusste, Gott läßt sich nicht bescheissen.

    Rechthaben ist keine Sünde, jeder, der eine Meinung hat, will Recht haben, glaubt damit recht zu haben. Wie  rechthaberisch aber insbesondere das spirituelle Ego sein kann, sieht man u.a. an der rechthaberischen und nicht selten militanten Verbreitung spiritueller Glaubenssätze von spirituellen Meinungsmachern  in den spirit. Foren des Internets, wo man u.a.  auch den rechthaberischen Tendenzen der KIW-Gläubigen ausgesetzt ist.
    Jeder Gläubige ist per se ein Rechthaber und potentieller Inquisisitor.
    Recht zu haben bedeutet primär, richtig von falsch zu unterscheiden und das Richtige, Rechte zu tun und zu vertreten. Auf der ihm gemäßen dual-personalen Ebene hat der Rechthaber durchaus seine Berechtigung. Wenn jemand - Hinz und Kunz -  behauptet, dass das Gras blau sei, werde ich ihm heftigst widersprechen und auf der allgemein und weltweit anerkannten Farbe Grün bestehen. Also da will ich schon recht haben, gell?!  LOL! Keineswegs würde ich mich mit Hinz und Kunz über die "Scheinbarkeit" im Sinne der Illusionshaftigkeit der staatlich anerkannten Realität streiten, LOL. Anders sähe dies aus, wenn ich mit Herrn Callida streiten würde... im spirituellen Kontext -  man sollte die duale und nonduale Ebene nicht miteinander vermischen und die Kirche schön im Dorf lassen.

    Pathologische Rechthaber sind eher selten, weit häufiger sind jene intellektuellen "Underdogs" -  Unwissende oder Neid- und Minderwertigkeitsbehaftete, die es nicht ertragen können, dass ein anderer mehr Kenntnis,Weisheit, Wissen oder Bildung hat als sie selbst. 



    0 0




    Kurs in Wundern

    Der Kurs sagt: Krankheit ist eine Abwehr gegen die Wahrheit.Ist das wahr?
    Oder ist das nicht wieder ein Musterbeispiel für eine "spirituell unkorrekte" unparadoxe Eindeutigkeit. Meine erste Frage wäre: Welche Wahrheit ist gemeint? Die persönliche oder die unpersönliche WAHRHEIT?
    Sicher sind  viele Krankheiten  Somatisierungen, die ihre Ursache in der Psyche haben und als Widerstand gedeutet werden können -  gegen die persönliche Wahrheit.  Dass diese persönliche Wahrheit, eben weil sie so unerträglich ist, in den Untergrund verdrängt wird, hat  seinen guten Grund. Nicht jeder Mensch ist fähig, die Wahrheit zu ertragen, die manchen Krankheiten zugrunde liegen. Krankheit ist Metapher.
    Nicht jede Krankheit ist ein Aufbegehren, ein Widerstand  gegen  Gott resp. die Wahre Natur.. Die bösesten Widerständler haben oft ein allerbestes Immunsystem, ein dickes Fell, welches sie gegen jegliche Art von WAHRHEIT schützt. Der starke ("böse")  Wille des autoritären,  durchsetzungsgewohnten  Ego's ist ein besserer Schutz gegen Krankheiten als ein schwaches, durchsetzungsunfähiges Ich. 

    Auch Jenseits von Ego ist man gegen Krankheit bzw. gesundheitliche Einschränkungen und Störungen  nicht gefeit, da kann den armen Bruder Esel alles mögliche überfallen, auch wenn da kein Ich mehr ist, welches sich mit Krankheit identifizieren könnte. Ich habe gehört, Jack McKenna litte an Alzheimer...


    Die Wahre Natur realisiert zu haben bedeutet keineswegs, dass man einen gesundheitsstrotzenden superfunktionierenden Superbody hat, Die Wahre Natur ist Bewusstsein, Bewusstheit. GEIST.

    Auch wenn der Verstand, das Denken von allem Wollen und Begehren befreit ist, kann es offensichtlich noch lange nicht vom konzeptualisieren lassen. Konzeptualisieren heisst programmieren oder konditionieren, z.B. einen Glaubenssatz, ein neues "Wissen über mich..."  fixieren: Nie wieder werde ich krank werden... Oder:  Jetzt, nach meiner Glorreichen Auferstehung werde ich IMMER gleichmütig sein, absichtslos, sanftmütig, gesund und heil  ... ich werde IMMER bedingungslos lieben, NIEMALS mehr werde ich Angst empfinden. usw. - Der Mind, egal wie erlöst und befreit er ist,  verlangt nach Dauer - er will trotz aller Ein-SICHTEN nicht aufhören, sich Vorstellungen zu machen, d.h.,  sein JETZT in eine Zukunft zu projezieren, die er nicht wissen kann. Der Mind will Dauer.
    Krankheit ist nicht nur sinnhaft sondern u.U. auch segensreich: Ein niemals innehaltender Workaholic bricht sich nicht zufällig ein Bein bei seinem täglichen 15km-Lauf.  Auf diese Weise holt sich der Körper des Aktivisten seine Ruhe und Besinnlichkeit, den Gegenpol. Krankheit zwingt zum Innehalten und kann das Leben von Grund auf verändern - wenn man die Metapher entziffert. Durch Krankheit und Leid wird man reif - in die Zucht genommen. Wen Gott liebt, den züchtigt er. Zucht hat nichts mit Strafe zu tun, wie man das so oft mißverstanden hat.
    Das Christentum hat mit einer übertriebenen Leidensmystik Krankheit und  Leiden aller Art verherrlicht und eine Gemeinde von Sado-Masochisten damit herangezüchtet. Wirklich mit dem Herzen gelesen, ist ein Gedicht wie das Folgende eine REINE ausgerichtete Liebesregung.



    1. Endlich bricht der heiße Tiegel, und der Glaub empfängt sein Siegel,
    gleich dem Gold in Feu'r bewährt. Zu des Himmels höchsten Freuden
    werden nun durch tiefe Leiden Gottes Lieblinge verklärt.

    2. Unter Leiden prägt der Meister in die Herzen, in die Geister,
    sein allgeltend Bildnis ein. Wie er dieses Leibes Töpfer,
    will er auch des Künftgen Schöpfer auf dem Weg der Leiden sein.

    3. Leiden bringt empörte Glieder endlich zum Gehorsam wieder,
    macht sie Christo untertan, daß er die gebrochnen Kräfte
    zu dem Heiligungsgeschäfte sanft und still erneuern kann.

    4. Leiden sammelt unsre Sinne, daß die Seele nicht zerrinne
    in den Bildern dieser Welt,ist wie eine Engelwache,
    die im innersten Gemache des Gemütes Ordnung hält.

    5. Leiden stimmt des Herzens Saiten für den Psalm der Ewigkeiten,
    lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn, wo die selgen Psalmenträger
    mit dem Chor der Harfenschläger preisend vor dem Throne stehn.

    6. Leiden macht im Glauben gründlich, Macht gebeugt, barmherzig, kindlich,
    Leiden, wer ist deiner wert? Hier heißt man dich eine Bürde;
    droben bist du eine Würde,die nicht jedem widerfährt.

    7. Im Gefühl der tiefsten Schmerzen dringt das Herz zu Jesu Herzen
    immer liebender hinan.Und um eins nur fleht es sehnlich:
    mache deinem Tod mich ähnlich, daß ich mit dir leben kann!

    8. Endlich mit der Seufzer Fülle bricht der Geist durch jede Hülle
    und der Vorhang reißt entzwei.Wer ermisset dann hienieden,
    welch ein Meer voll Gottesfrieden droben ihm bereitet sei?

    9. Jesu, laß zu jenen Höhen heller stets hinauf uns sehen,
    bis die letzte Stunde schlägt.Da auch uns nach treuem Ringen
    heim zu Dir auf lichten Schwingen eine Schar der Engel trägt.
    (Nachfolgelied, Autor: Karl Friedrich Harttmann (1743 - 1815))


    Epilog
    10.Wenn es vollbracht,
    lässt ER auf jenen lichten Höhen uns bereits zur Lebzeit stehen,
    dass uns keine Stund' mehr schlägt,nichts die Ruh', den Frieden stört

    weil wir Herzenseinheit leben und kein Sehnen uns mehr quält.
    (by Lol'Sophie)

    Ich weiss zwar immer noch nicht, was ein Transreligiöser ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass mich ein solcher aufgrund meiner christlich-mystischen Schriftdeutungen und meiner Würdigung von christlicher Leidens- bzw. Liebesmystik gewisslich für niemanden halten würde, der endgültige Befreiung erlangt hat, sondern für eine religionsgebundene Gläubige.
    Unter dem Transzendieren der  Religion - "darüber hinaus" zu sein -  versteht man oft fälschlicherweise, die Religion insofern überwunden zu haben, als man sie auf den Misthaufen der Geschichte werfen darf.  Man verachtet die exoterische Religion, man schliesst sie aus, statt ein.  In meiner Erfahrung ist die Religion transzendiert, wenn ICH  über die Gegensätze von Exoterik und Esoterik - Aussen und Innen - hinausgegangen ist, indem Einheit erkannt wurde. In dieser Einheit sind die Gegensätze als solche - von Herzen! -  gewürdigt und eingeschlossen. Deswegen kann es immer noch passieren, dass mir  bei religiöser Liebeslyrik eines Johannes v. Kreuz oder Raimundo Llullus die Tränen aufsteigen wollen - so wie einst   in der Trennung, als Gott für mich noch ein Du war.


    Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es für jene Spirituelle,  die von vornherein an keine Höhere Macht/Gott -  glauben, keine wirkliche Hingabe und Herzöffnung (Heilung)  geben kann.... d.h., wer die Weiblichkeit Gottes, die für mich die Immanenz des Geistes in der Materie ist, leugnet und verachtet, wird auch keiner Liebe teilhaftig - egal welcher Art von Liebe, ob Eros, Agape, Gottesliebe, die Liebe zum Leben, zur Natur und allen Wesen, zum Dasein - er wird niemals erfahren, dass das Herz Jesu sein eigenes Herz ist.  


    Fazit: Der Kurs in Wundern strotz nur so von Eindeutigkeit. Auch für die "Wahrheiten" des Kurs in Wundern gilt: Wenn die WAHRHEIT nicht patadox ist, ist es keine WAHRHEIT. 



    Der Ramadama

    geht weiter, mein Minimalisierungs- und Vereinfachungstrieb räumt alles aus dem Weg, was nicht niet- und nagelfest ist: Möbel, hübsche Decken,Kissen, Klamotten, meine selbstgemalten Bilder...  insbesondere die Massai-Kriegerin, an der ich vor einigen Jahren wochenlang malte und die für mich ein Symbol war für den Kampf im Heiligen Krieg hat jetzt einen würdigen Abnehmer gefunden. Es reut mich nichts, ich kann alles hergeben, ohne das geringste Gefühl des Bedauerns.  Es ist auch gleich gültig, wem ich die Dinge gebe.  Da sind immer noch ein paar wenige Bücher übrig, die ich bislang aber noch nicht bereit war so einfach auf den Müll zu werfen.  Sie stören meinen "Freiblick" aber nicht.

    Neulich hatte ich in diesem AbmagerungsKontext auch meinen Google-Account gelöscht, als ich jedoch merkte, dass damit auch mein Blogger-Blog  gelöscht wurde, habe ich das schnell rückgängig gemacht... Soweit wollte ich nun doch nicht gehen, obwohl ich in der Vergangenheit schon einmal diesbzügliche Anstalten machte, aber den "Knopf" dafür nicht fand.  Als mein Laptop den Geist aufgabe, habe ich komplett alle Daten gelöscht, alle Adressen, Namen, Telefonnummern und dlgl. mehr; ich habe auch alle Texte gelöscht, die ich in Word geschrieben hatte, das war weit mehr, als ich in meinem offiziellen Blog veröffentlich hatte.  Nur meine Fotos habe ich noch, weil ich noch einiges davon bearbeiten möchte. Obwohl... eigentlich greife ich so gut wie garnicht auf etwas Vergangenes zurück, auch nicht auf die Fotos.... Ich habe nur ganz selten auf etwas zurückgegriffen, obwohl ich mir massenhaft Lesezeichen machte, die ich in einer Zukunft lesen wollte, die nie stattfand...LOL  

    Was vergangen ist, will einfach nicht wieder aufgewärmt werden. Keine Reste. Keine Wiederholungen. Deshalb verstehe ich auch die Meister oder Lehrer nicht, die sich immerzu selbst zitieren und ihren alten Käse von Annu Dazumal auf ihren Web-Seiten anbieten.. Für mich ist Lesen überhaupt mühsam geworden,  insbesondere  das Editieren - das Nachlesen meiner eigenen Texte , die ich zuerst ins Word-Pad schreibe, bevor ich sie irgendwann mal in meinen Blog transferiere. Wenn ich sie in meinem Blog editiere, sind die Worte  alt und haben Schimmel angesetzt, sie sind nurmehr tot, leer und bedeutungslos, ohne Fleisch. Es fehlt ihnen an Tiefe - an Geist und Seele der Gegenwart. Dennoch annimieren sie mich oft, den vorhandenen Faden weiterzuspinnen.

    Wie innen so aussen. LOL. Mein kleines Zimmer habe ich zwar teilentleert, aber wie immer auch schnellstmöglich wieder angefüllt. Ich habe eine Kommode verschenkt, und mir statt dessen einen kleinen Esstisch mit 2 Stühlen gekauft. So brauche ich nicht mehr am Schreibtisch zu essen, wo der Blick beim Essen mehr auf dem Monitor, als auf dem Teller weilte. Für den Fall, dass ich Besuch kriege, ist ein Tisch doch sehr  viel hilfreicher als mein bisheriges Provisorium, neulich habe ich den Nachbarn zum Essen geladen, spontan, weil er grad da war und ich grade gekocht hatte. Ansonsten spreche ich keine Einladungen aus, die sich auf irgendeinen Zeitpunkt in der Zukunft beziehen- meine Tür ist immer offen, alles und alle sind jederzeit willkommen. Um das Nachdenken weiter zu minimieren, möchte ich  mir gerne eine Türklinke aussen an der Wohnungstür anbringen, wer will, kann jederzeit reinkommen, ob ich da bin oder nicht. Dann muss ich mir auch keinen Kopp bezüglich des Wohnungstürschlüssels machen.

    .

    Verantwortung

    "Ich ohne mich" trägt keine Verantwortung, weder für sich selbst noch für andere. Für den, der  nicht mehr mit Ego und seinen Eigenschaften, Gedanken und Gefühlen identifiziert ist,  gibt es so etwas wie  Verantwortung nicht mehr, - es gibt keinen Grund dafür, mich für meine Gefühle, Gedanken oder Handlungen verantwortlich zu fühlen, die jenseits von Ego SPONTAN  geschehen. Verantwortung übernimmt nur das Ego in der Trennung. Insbesondere das spirituelle Ego -  der  "Jemand" mit Helfersyndrom, besteht geradezu darauf,   für ein Gegenüber,  ein "Etwas" oder einen andern  "Jemand" Verantwortung zu übernehmen.  Wo eigenschaftsloses Bewusstsein, also "Niemand" ist, ist es per se  nicht möglich, sich mit der Eigenschaft "verantwortungsvoll" zu identifizieren. Wer in der Einheit und Vollkommenheit des JETZT lebt, für den gibt es keine anderen, die einer Antwort bedürften oder gar einer Hilfe. Alles ist vollkommen wie es ist.
    Der Egomind ist nicht fähig, diese jenseitige Art von "Verantwortungslosigkeit" zu verstehen, insbesondere das spirituelle Hardcore-Ego ist von seinen Vorstellungen partout nicht abzubringenm "Niemand" mit guten Eigenschaften zu schmücken wie hilfreich, edel und gut - "verantwortungsvoll." 
    Das ist das alte Gegensatzdenken eines spirituellen Gutmensch-Egos, welches ausschliesslich mit Gutsein identifiziert ist und mit der Vorstellung, wer keine Verantwortung trage, könne nicht anders als verantwortungsLOS sein.

    Einem eingefleischten spirituellen Ego, welches sich vorlieblich mit Gutmenschattributen schmückt  - wenn meist auch nur lippenbekenntlerisch und in der Theorie -    kann man das nicht begreiflich machen.  Ein solcher sieht seine  Gutmenschfelle davonschwimmen, deshalb fühlt er sich durch diesbezügliche Erklärungsbemühungen nicht selten sogar persönlich angegriffen und der Erklärer wird des bösen hybriden Rechthabenwollens beschuldigt - eine ganz klare Projektion eines rechthaberischen Spiri-Egos.

    Ich sags nochmal:  Ein endgültig befreiter Mensch läßt sich nicht mehr über  Eigenschaften gleich welcher Art definieren.  Wenn überhaupt, dann läßt er sich nur im" negativen"  Sinne definieren, indem  was er NICHT ist und NICHT tut.  Der endgültig Befreite handelt spontan und nicht aus einer Identifikation mit einer Eigenschaft "hilfreich" oder "gut" heraus. Er ist kein Helfer und die Wirkung seines spontanen Handelns kann "hilfreich" sein oder auch nicht - es kommt immer auf einen Anderen an, der die Handlung als solche bewertet!  "Hilfreich" ist eine Interpretation, eine Wertung. Ein wahrer Meister wird sich und sein Tun daher niemals als hilfreich bezeichnen oder sich sonstwie mit Eigenschaft versehen/identifizieren.
    Ein Meister wirkt ohne zu wirken.

    That's all.... Ohne Absicht, ohne Ziel- und Ergebnisorientiertheit, ohne Warum, ohne Eigenschaft und ohne Ursache wirkt er weder Gutes noch Böses. Deshalb läßt sich über ihn und sein Wirken NICHTS aussagen!
    Es gilt zu erkennen, dass alles, über man über einen Meister aussagt, Vorstellungen  des Verstandes sind. Dazu aber bedarf es Bewusstheit, Gewahrsein. Über einen Meister - über dein Wahres SELSBST! -  etwas auszusagen, ist dasselbe, als wenn du Gott in Schubladen sperrst!



    Mathias Pöhm

    hat einen interessanten Blog. Er kritisiert darin vorlieblich und überaus klug sog. Erwachte und Erleuchtete. In manchen Dingen  kann ich ihm durchaus zustimmen - dass er allerdings zum Maßstab der WAhrheit  und einem Kriterium der Egolosigkeit das normale 2jährige Kind heranzieht, das ist typisch Egomind, der alles wörtlich nimmt. Der Ausspruch Jesu zu werden wie die Kinder, ist aber nicht buchstäblich gemeint, wie alles, was man vom zustandslosen Zustand jenseits von Ego aussagen kann,  ist es nur eine annähernde Beschreibung. Wieder wie die Kinder zu sein sein, bedeutet, wieder unschuldig zu sein, zu lieben und zu tun, was man will - wobei der unschuldige Wille immer der Wille Gottes, das Fliessen des Tao ist. Diesem göttlichen Kind gehört die Welt insofern es nicht mehr mit der Welt identifziert ist, SPIELT es  BEWUSST in der Welt und mit der Welt und kann daher in ihr tun und lassen, was es will.

    Wenn Mooji (Muni?)  darum bittet, den Monitor normal einzustellen, weil sein Gesicht darin so rot aussieht, fragt sich Herr Pöhm laut, ob dies ein 2jähriges Kind machen würde und unterstellt Muni irgendwelche egozentrischen Motive.  Kann sein, muss aber nicht...
    Ich weiss nicht, ob Muni unterscheidet, M. Pöhm jedenfalls unterscheidet nicht zwischen Erwachen und Erleuchtung und unterstellt Muni "Meinungen", die im. E. durchaus hre Richtigkeit im richtigen Kontext entweder von Erwachen bezw. Erleuchtung hätten. Er merkt auch  nicht, dass er  den eigenen Glaubenssätzen von "Niemand" bzw. der Illusion des Ichs huldigt, ohne wirkliche GEISTIGE Erkenntnis resp. SEINS-Erfahrung, die die Scheinbarkeit unserer sog. Realität offenbart hätte.
    Pöhm legt die Worte seiner "geschätzten Erleuchteten und Erwachten" ganz penibel auf die Goldwaage. Er interpretiert...sämtliche  seiner Kritiken entstammen dem schlussfolgernden Egomind.
    http://www.spiritueller-blog.com/irrtuemer-kritik-an-muni
    Meiner Meinung nach, müßte man als Kritiker ja eigentlich über den sog. Erwachten oder Erleuchteten stehen, man müßte zumindest eine Spur erwachter oder erleuchteter sein als die von ihm kritisierten.


    Ein Bespiel.
    Zitat Muni: "Ich hab noch keinen Beweis dafür gesehen, dass es Reinkarnation gibt".* 
    Pöhm interpretiert dazu: Er (Muni)meint, dass gewisse Dinge deswegen nicht existieren, weil es "keine Beweise gibt.  ...Hier will ein "Erleuchteter" nur das anerkennen, wenn er "Beweise" hat?! Wer spricht hier eigentlich? Die ganze Spiritualität ist auf Nicht-Beweisbarem aufgebaut. Kein luzides Träumen, keine ausserkörperliche Erfahrung, keine Nahtoderfahrung, keine Telepathie, kein Energieheilen, nicht mal Gedanken und vor allem das Erwachen selbst, kann mit naturwissenschaftlichen Methoden "bewiesen" werden. Das sind alles nur Erfahrungen. Und dieser, angeblich der Spiritualität verpflichteten Mensch nimmt plötzlich dieses schwache Argument der Ultra-Materialisten zur Hand, um etwas (was bei ihm auch nur als Glauben existiert, aber kein Wissen ist) als "Einbildung" abzustempeln. Man kann mit den Mitteln des Traums nicht beweisen, dass man in einem Traum ist Muni."

    Anm: Für mich (wie für jeden Befreiten) gilt es, dass ich ebenfalls nicht an Dinge wie Reincarnation glaube, weil ich nurmehr das glaube -  besser gesagt  e r l e b e  -  was ich in meinem konkreten Hier und Jetzt erkenne und all das, was ich über die Dinge nur gelesen und gehört habe, als Gedankenkonstrukte und Glaubenssätze entlarvt sind.
    Dieses  "schwache Argument der Ultra-Materialisten" gilt - welch ein Paradox für den Verstand  - ebenso für den ENDGÜLTIG (von allen Glaubenssätzen!!!) BEFREITEN in seinem Hier und Jetzt! Klar, so was sorgt mächtig für Verwirrung bei Kleingeist, der nur auf Entweder-Oder und Eindeutigkeit konditioniert ist..

    Also ich habe keine Ahnung, was Muni weiss oder nicht weiss, was nur seine Meinung ist oder tatsächliches "Wissen"  - fest steht, dass er auf eindeutige Fragen keine eindeutigen Antworten geben KANN! Muni's mind scheint unstrukturiert, er gibt den Fragen seine eigene Bedeutung und schert sich nicht um den Kern der Frechen Fragen. LOL. Er kommt nicht auf den Punkt. So eine Sauerei kann Kleingeist aber auf den Tod nicht leiden... Er will eindeutige und klare Antworten und zwar sofort und ohne Umschweife.

    So auch bei der Frage: Gibt es einen Sinn im Leben.
    Muni hat sie durchaus für mich beantwortet und zwar wie es sich gehört mit JEIN. Er hat  - wenn auch undeutlich und mit vielen Worten und Abschweifungen - dargelegt, dass es auf die SichtPosition ankommt, entweder aus der  sinnmachenden und sinnstiftenden persönlichen Perspektive "von unten"  oder aus der transpersonalen  Perspektive von "oben", der Bedeutungsleere und Sinnlentleertheit  der neutralen WAHRNEHMUNG.  Nicht jeder Erleuchtete oder Erwachte kann diese Zweideutigkeiten, die Paradoxa des Sowohl-Als auch und Weder dies - noch das , gut und klar und in wenigen Worten ausdrücken.

    Nichts muss sich ändern - ein Buch von Matthias Pöhm
    Pöhm's Buch - der alte Buddhageist in neuen Flaschen?  Ich habe fast  Lust, mir das Buch zu kaufen, anders werden sich meine Fragen wohl kaum beantworten lassen: Auf welche Weise will Pöhm erreichen, dass die Menschheit "vergißt" - müßte er doch die ganze Ich-Entwicklung im Ansatz schon vermeiden...hm, vielleicht mit monatlich verabreichten Elektroschocks ab dem 2. Lebensjahr, wenn das Kind zum ersten mal das böse Wort  ICH sagt?
    Aber eigentlich brauche ich das ganze Buch nicht, es reichen mir schon ein paar Ausschnitte daraus und einige Besprechungen, um mir ein Bild zu machen.
    M. Pöhm stellt wie viele vor und nach ihm  durch Selbstbeobachtung fest: Es gibt kein Ich.   Er stellte fest,  dass sich 85%  unserer ( seiner?)  Gedanken damit beschäftigt sind, wie wir von Anderen wahrgenommen werden oder wahrgenommen werden möchten.  Diese introjezierte  Fremdwahrnehmung gebe uns unsere Identität, unser Ich. Nehme man die Vorstellung, wie man bei den anderen dastehen will weg, sei dahinter nur Leere.
    Das ist falsch bzw. nur ein Teil der Wahrheit... so schnell wird sich ein Ich nicht in die Leere verabschieden, denn nicht nur die Vorstellungen darüber, wer ich bin, sondern ALLE Vorstellungen und Glaubenssätze über Gott und die Welt, die meinen Verstand bevölkern sind als Ich/Ego/  "Jemand"  zu erkennen.
    "Vergessen" findet man, wenn man im Hier und Jetzt des sog. Nichtwissens lebt. Das Bewusstsein des Nichtwissens ist keine neue Errungenschaft, es ist nur ein anderes Wort - ein anderer Name Gottes, eines der vielen Synonyme,  auch Leere, Nichts genannt, - kurz: die Leere in der Abwesenheit des Egos, welches seine "Fülle", besser gesagt "Völlerei"   ja aus  seiner Identifikation mit  seinen div. Eigenschaften  bezieht.

    Heilung für die Erde? Wow - großes Projekt - das haben andere Religionen schon vor ihm versprochen. Auch M. Pöhm verkündet den Auszügen nach in seinem Buch wohl auch nichts anderes als den einbeinigen patriarchalischen Nondualismus, wie er im Neo-Advaita oder im Kurs in Wundern promoted wird.
    Er scheint einer der vielen, die einmal oder evtl. auch mehrmals ihrem Ego entrückt waren und nun glaubt, er hätte den Schlüssel zur Weltrevolution in der Hand. 
    Auch seine Leere scheint mir doch eine Leere ohne Fülle, ohne GEIST. M. Pöhm ist offenbar auch einer der vielen, die  zum "Niemand" Erwachten, der nun sein einäugiges Konzept missioniert. Weil er erkannt habe, dass da Niemand ist bzw. dass sich das Ich einbildet, "Jemand" zu sein, schmeißt er dieses Ich einfach mir nix dir nix auf den Misthaufen der Geschichte und negiert das evolutionäre, organische integrale Element des persönlichen Wachstum (Individuation) bzw. die notwendige Heilung bzw. Transformation der Persönlichkeit aufgrund  seines neuen Glaubenssatzes, es gäbe ein solches nicht.  Das neue Credo lautet: Es gibt keine Person, es gibt nur Leere.
    Das ist die Crux mit vielen Erwachten, dass sie der KonzeptualisierungsKRAFT ihres Verstandes, mit dem ihr  Ich doch noch sehr verhaftet ist,  noch nicht GEWAHR werden können! Wie ruck-zuck sich der Verstand des Niemands bemächtigt und einen Jemand aus ihm macht - d.h. wie der Egomind spirituelle Einsichten für sich vereinnahmt und konzeptualisiert und damit neue  (spirituelle) Glaubenssätze kreiiert, die selbstverständlich auch missioniert sein wollen - ja, möglichst die ganze Welt verändern sollen.

    Es ist bei vielen Erwachten wohl so,  dass  das  Gewahrsein sich mit der  EINSICHT in die Illusionshaftigkeit des Ichs schon erschöpft hatte und über kurz oder länger ein Rückfall in das Alte-Adam-Ego stattfindet. 
    Um Gewahrsein aber dauerhaft zu stabilisieren, bedarf es der Schattenintegration. Deshalb werden die Wachstumsverweigerer auch nur sporadische Besucher ihres merkwürdig sterilen  "SEINS" sein  und bleiben. Ab und an ein paar SEINS-hafte "Glücksdurchbrüche" durch die Abwesenheit von Erdenschwere des Ichs, mehr ist nicht drin.
    M. Pöhm ist ein bekannter Rhetoriker, er gibt Rhetorik- und Schlagfertigkeitskurse, ja sogar niedliche "Verführungsseminare".  Das heisst: Er ist Kosmetiker, er verkauft (sich in) Ichkosmetik, er verdient sich den Lebensunterhalt mit  Aufbau, Erweiterung und  Zusatzausstattungen à la mode eben dieses Ichs, was gleichzeitig negiert wird. Na ja, Hauptsache, er lacht sich was dabei... LOL.
    Trotzdem eine Frage an Herrn Pöhm: Gibt ein zweijähriges Kind Rhetorik- oder Verführungsseminare?

    http://www.amazon.de/Nichts-muss-sich-%C3%A4ndern-L%C3%B6sung/dp/3952395080

    Auch lesenswert, weil es Achtsamkeit impliziert:
    http://www.spiritueller-blog.com/blog/so-etwas-wie-glaube-gibt-es-nicht



    Aus meiner FB-Startseite

    "Die großartigste Lehre Christi besagt nicht, daß ihr ein ewiges Leben haben werdet, sondern daß ihr es habt; nicht daß ihr alle Brüder im Geiste Gottes sein werdet, sondern daß ihr es seid; nicht, daß ihr haben werdet, worum ihr bittet, sondern daß ihr es habt."
    GmG 1, Seite 90 (ND Walsch, Gespräche mit Gott)

    Kommentieren ist nicht möglich, sonst hätte ich gepostet, dass da doch etwas sehr Wichtiges fehlt. nämlich die BEWUSSTHEIT darüber, (dass ich das Ewige LEBEN bin) andernfalls bleibt es nur ein Glaube im Sinne von Für-wahr-Halten. Was nützt es mir zu glauben, dass ich schon "erlöst", "erwacht" und "befreit" bin, wenn ich mir dieses SEINS nicht bewusst bin?  Das hat die exoterische Christenheit jahrtausende lang getan...
    Es ist natürlich nicht grundsätzlich falsch, daran zu glauben, nur darf man beim glauben nicht stehenbleiben. Eine Transformation, eine Wiedergeburt im Geiste  gibt es nicht  allein durch den "rechten" Glauben, sondern letztlich durch das Sterben dieses  glaubenden (konzeptualisierenden)  Egos. Ansonsten bleibt es nur ein frommer Wunsch, ein "Glaubensartikel".
    Die WAHRHEIT ist: Werde der du Bist!  Walsch's Aussage bzw. Statement seines "Gottes" klingt hier für mich eher wie die eines  einbeinigen und einäugigen patriarchalisch-monotheistischen Nondualisten, dem Anbeter der NICHTSnutzigen Formlosigkeit,  dem nichts im Werden, sondern alles  "schon da"  - d.h., determiniert ist.  Der Vater ohne die Mutter.
    Die Aussage schliesst  das Werden aus... Die Evolution, die Individuation der Persönlichkeit...Die Weiblichkeit Gottes. Zu einem Ganzen fehlt es hier an der paradoxen Sowohl-Als auch-Komponente. Ich erinnere hiermit nur an einen Ausspruch von Torsten Brügge: Eine WAHRHEIT, die nicht paradox ist, ist keine WAHRHEIT. (Im übrigen ein weiteres Kriterium für die Echtheit von  Wahrheitsverkündern, die das Paradox der Letztgültigen Erkenntnis erfasst haben: Form ist Leere und Leere ist Form  bzw. Nichts ist Fülle und Fülle ist Nichts .)

    Eine weitere Aussage von ND Walsch' Gott: Ich bin deine allergrösste Vision von dir! Das ist es, was ich bin! Wenn du den grossartigsten Teil von dir verleugnest, verleugnest du mich.  Zitatende
    Ja, das ist eine wirklich schöne Formulierung. Gott "sagt" nichts anderes als "Ich bin Du", wenn die Einheit Gott-Mensch erkannt ist. Der GottMensch darf nur nicht zu übermütig werden und sich mit Gott allein identifizieren, sonst kann es passieren, dass das eigenschaftslose ICH-BIN-Bewusstsein, der Unfaßbare und Namenlose plötzlich unter dem Namen Gott Elli Marichal auf einer Facebookseite erscheint, ausgestattet mit einer Palette von guten Eigenschaften. 


    Ein gefährlicher Irrtum

    ist die Überzeugung, dass der Mensch sich nicht verändern oder transformieren müsse, um ES zu verwirklichen. ES spreche durch alles und daher eben auch durch das Ego eines sog. Charakterschwein, ausschlaggebend sei, dass man als "Charakterschwein" nicht mit seinen (negativen) Eigenschaften und Taten identifiziert sei, durch die ES andere Menschen leiden läßt.  Noch perverseré Nondualisten-Auswüchse  gibts nicht...
    Veränderung fängt mit der Selbst-Annahme an.

    Focusing

    Ich las in einem Blog folgendes:
    "...Und gleichzeitig war mir sooo klar, dass beide nichts dafür konnten, dass mein Vater selbst ein so furchtbares Leben hatte, keine Jugend, auch meine Mutter keine Wahl hatte – doch es tat so gut, all das heraus zu brüllen und sich Luft zu machen. Ich tobte und ließ all dem freien Lauf. Wie ein Vulkan, der endlich ausbrechen kann... die Wellen dauerten noch Stunden..."
    https://navigator.gmx.net/navigator/show?sid=3f981024714944e2d0cb1e7874b44e820b632ba4958085ec81719a15b4e9eb1f62408516bc8ebf0dfa28eebc7286700a&tz=2#mail
    Wunderbar!
    Nur: Bei solcherlei "Klarwerdungen" muss man gut auf sich aufpassen, dass diese Art der "Gleichzeitigkeit" nicht  vom Erleben des Gefühlten wieder abspaltet. Gut, wenn man schnell wieder zurück zu sich selbst findet und bei sich und seinen Gefühlen bleiben kann. Ich kenne das Problem von früher her sehr gut, dass die "Entschuldung" der Eltern bzw. Bezugspersonen viel zu früh stattfindet, weil es einfach eine große verführerische Erleichterung bringt, die manchmal sogar mit Erleuchterung verwechselt wird. Diese Abspaltung dient nichts anderem als  der Schmerzvermeidung. Focusing ist eine sehr bewährte Technik der Selbstannahme. Vergebung  und Entschuldung ist primär immer SELBSTvergebung.


    Selbstbetrug

    Das "Sich-dünken" und "Sich-Wähnen" in Bezug auf Erleuchtung/Gewahrsein ist für das spirituelle Ego eine große Gefahr, solange der Denker sich des Denkens und Dünkens nicht bewusst ist. Ganz gleich, ob es sich um eine authentische eigene spirituelle Erfahrung   (SCHAU, tiefe Ein-SICHT) handelt, oder um eine angelesene "Einsicht", die der Egomind "plausibel" findet, derweil er  geistige Erkenntnis mit Denken (verstandesmäßiger ANsicht )  verwechselt. Ob authentisch oder nicht: Solange kein Gewahrsein ist, wird der Egomind sich mit seinen Ein- bzw. Ansichten identifizieren, und solange er diese Identifikation nicht erkennt, wird er sich "dünken", erleuchtet zu sein (im Sinne von Permagewahrsein).
    Dieses sich nur erleuchtet dünkende spirituelle Ego  verrät sich regelmäßig in seinen Äusserungen, so z.B. , wenn es sich dünkt, psychisch unverletztlich zu sein,  um auf der anderen Seite dieser Unverletzlichkeit Hohn zu sprechen, indem es seine Wehrhaftigkeit aufrechterhält und einen neuen Glaubenssatz kreiert, der besagt, dass er auch als ein erleuchteter Mensch sich nicht alles gefallen lassen müsse. Das ist besonders komisch, wenn man sieht, wie solche SichDünker ihren spirituellen Status de facto durch die Staatsmacht, die weltlichen Gerichte resp. Anwälte per Einstweilige Verfügungen und dergleichen mehr zu verteidigen sucht, weil er sich in dieser seiner "psychischen Unverletzlichkeit" angegriffen wähnt. LOL.
    Diese Schwerstidentifikation mit Gott Himself läßt sie agieren im Sinne von: Ich bin ein eifersüchtiger Gott, ich werde keine anderen Götter neben mir dulden - ein Mißverständnis, eine pervertierte Fehlidentifikation, eine projektive "Ent-Äusserung" einer im tiefsten Grunde liegenden WAHRHEIT, die er-INNERT werden will.
    In der Bibel sagt Gott: Ich bin ein eifersüchtiger Gott, du sollst keine falschen Götter neben mir haben. Tatsächlich ist Gott ein eifersüchtiger Gott, nur ist er dies ganz anders als man denkt -  totaliter aliter - d.h., nicht äusserlich, sondern  INNERST zu verstehen. Auf dem Weg der SELBSTwerdung ist es notwendig, die falschen Götter zu identifizieren, denen wir anhaften und huldigen, es handelt sich um Identifikationen mit Geld, Macht und Status, Besitz.
    Auf der menschheitsgeschichtlichen Ebene hat das Patriarchat die ent-äusserten Kräfte, "Mächte und Gewalten" - die Vielgötterei der mutterrechtlichen "Heiden" - sich einverleibt und vermännlicht und als "Heilige" degradiert dem monotheistischen Gottesbild untergeordnet.



    Kasperl

    Im Krankenhaus wegen Verdachts auf Schlaganfall. Ein  "Kasperl" der besonderen Art, Kasperl ist mein Ausdruck für diverse körperliche Zustände, die mich seit einiger Zeit mehr oder weniger spektakulär in mehr oder weniger großen ZeitAbständen heimsuchen.
    Das Krankenhaus betrieb wie gewohnt massivste Ursachenforschung, diverse MRT's, EEG's im Wachen und Schlafen, alles OK, kein Schlaganfall, nicht mal die kleinste "dissoziative Hirnleistung" war auszumachen. Nieren ok, Magen ok., Kopf und Herz ok. HWS nicht ok.

    Ich habe ja jetzt keine Widerstandskräfte mehr, sonst hätte ich mich gegen die Krankenhaus-Einweisung gesträubt. Ich lasse also  alles über mich ergehen, schaue interessiert zu, was man so mit mir macht. Ich bin ich in allem gehorsam und wache sogar die ganze Nacht hindurch für ein Schlafentzugs-EEG.
    Ich frage nicht, wann ich nach Hause kann. Es ist mir völlig gleich gültig, wo ich bin, ob ich zuhause oder im Krankenhaus bin, macht keinen Unterschied für mich. Es nimmt mir nichts und gibt mir nichts hinzu, d.h. es verändert meine gleichmütige  Stimmungslage nicht.  Kein Widerstand.  Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort wie stets. Nichts hat mich gestört und an nichts hat es mir gefehlt - die medizinische Versorgung und das Personal der neurologischen Station war im Gegensatz zur Cardiologie-Station sogar  herausragend freundlich und  schien relativ stressbefreit. Die Farbgebung der Station war pastellfarben und die verschiedenfarbigen Kittel des Personals fügten sich kunstvoll  und harmonisch ins Bild. Ich hatte 7 Tage lang keinen PC, keine Bücher und ob ich nun stundenlang an die Decke oder in die TV-Röhre guckte, war Jacke wie Hose. (Ich hielt mich mal eine ganze Nacht lang mit TV wach, weil ich wegen Schlafentzugs-EEG nicht schlafen durfte)
    Kino im  "da draussen" oder das  Kopfkino meiner inneren Vorstellungsbilder - beides macht für mich keinen Unterschied mehr. Meine Teilnahme an egal welcher Art von "Vorstellung" ist immer vom selben interesselosen Interesse geprägt.

    Nun, der neurorologischer Befund war negativ und einer der Ärzte meinte, das "Kasperle" könne also nur die Psyche sein...ob ich Sorgen hätte, vielleicht zu alleine sei usw? Nee, nicht dass ich wüßte , hehe,  aber das sagen sie ja alle, nicht wahr, Herr Doktor?
    Auch diese übliche  Ohnmachtserklärung der Ärzte, dass es die Psyche sei oder sein könne, hat mir das Bewusstsein nicht getrübt. Ich habe mich weder innerlich noch äusserlich dagegen gewehrt und befand es nicht für notwendig, meinen spirituellen Standort ins Feld zu führen und  zu verteidigen und den weltlichen Autoritäten gegenüber meine außerordentliche Bewusstheit bezüglich unbewusster Ängste  und Sorgen zu betonen. LOL

    Also, na gut...ich hätte schon gerne eine Ursache gehabt für die Wirkung , ich habe da seit langem schon meine eigene Privat-Verdächtigung und die bezieht sich auf die Halswirbelsäule, die "absolute Spinalkanalstenose",  die einzige "positive" Diagnose, die von einem MRT jetzt auch erneut bestätigt wurde. Aber die Docs winken ab,  weil das Knochenmark ja noch nicht angegriffen sei... na gut...Als letzte Untersuchungs-Möglichkeit bliebe noch eine Lumbalpunktion, schon wegen der in dunkler Vergangenheit zweimalig durchlittenen Neuroborreliose - arrgh...? aber da war die Entlassung für den Nachmittag schon für den Doc eine beschlossene Sache. Und für mich auch.
    (Im Zusammenhang mit Schmerzen will ich hier noch einmal zu bedenken geben,  dass eine Achtsamkeit, die zu sehr nur auf den Körper fixiert ist, dazu führt, dass man sich jeder beschissenen körperlichen Veränderung bewusst wird - allzu sehr  bewusst wird und daher auch div. Schmerzaufkommen und unerklärlichen körperlichen Veränderungen ein viel zu großes Gewicht geben kann.)

    Auf Facebook sagt Roland Baba gerade zu Krankheit und Gesundheit u.a. dasselbe wie der Kurs in Wundern.
    https://www.facebook.com/roland.baba.71/posts/1651519735132668:0
    Ich kann ihm so ziemlich in allem nur zustimmen, ausser in der Annahme, dass Krankheit in jedem Falle Widerstand ist gegen das, was ist. Das ist eine zu einseitige Sicht für eine komplexe Angelegenheit wie Krankheit, die man aus versch. Perspektiven betrachten kann. Meine Antithese lautet daher vorerst etwas erbsenzählerisch, dass Krankheit selbst nicht der Widerstand ist, sondern den Widerstand gegen das was ist, zusammenbrechen läßt.

    Man sollte nicht gedankenlos alles schlucken, was die (dualistische) Eso-Küche so anbietet. Auf dem WEG gilt es, ALLES zu hinterfragen, insbesondere diese heimtückischen spirituellen resp. esoterischen Glaubenssätze. Wie Krishnamurti mal sagte  - auf eine Frage des Zuhörers, der auf eindeutige Antworten erpicht war:
    "Wichtig ist nicht, was jemand auf all deine Fragen antwortet, sondern, dass du für dich selbst die Wahrheit durch ständiges Forschen und Hinterfragen herausfindest – und das bedeutet, dass du nicht in einem Glauben oder Gedankengebäude stecken bleibst. Nur durch ständiges Forschen werden eigenständiges Handeln und Intelligenz geweckt. Wenn man sich einfach mit Antworten zufrieden gibt, wird der Geist träge. Es ist also sehr wichtig, dass du Dinge nicht einfach akzeptierst, sondern ständig hinterfragst und anfängst, die ganze Bedeutung des Lebens für dich selbst in Freiheit zu entdecken."


    Zur dissoziativen Hirnleistung

    Sollte ich einem Arzt  meine furiose "Vergesslichkeit" in allen Details schildern, müsste der nicht lange in seinem ICD-Diagnoseschlüssel-Lexikon suchen. 
    Neben der bekannten Alzheimer bzw. Demenzerkrankung käme hier noch die  "Transiente globale Anamnesie", eine vorübergehende Hirnleistungsschwäche in Betracht, von der vorwiegend ältere Menschen betroffen sind. Ob meine Vergesslichkeit auf einem pathologischen  "Ausfall des Kurzzeitgedächtnisses" beruht oder darauf, dass ich nur vorlieblich in der Zeitlosigkeit weile,  müßte evtl. durch CT oder MRT's  festzustellen sein. Zeitlosigkeit ist seit Herbst 2011* mein primärer Zustand, der ab und an nur durch zeitgebundene Notwendigkeiten wie z.B. Termine oder bestimmte Tätigkeiten unterbrochen wird, die diskursives Denken erfordern. Ansonsten befinde ich  mich permanent in einem Zustand der Betrachtung und Versenkung. - obwohl auch das schon der Eindeutigkeit zuviel ist. LOL. Stiller Aufruhr könnte man mein Neues Denken bezeichnen. Geordnetes Chaos, Bewegung aus der Ruhe. Es ist weder dies noch das andere - Paradox

    Dr. Callidari, der neulich so hoffnungsfroh erwähnte, dass die Letztgültigen Advaita-Erfahrungen eines Ramana oder Nisargadatta von der Wissenschaft in Bälde als "dissoziative Hirnleistung" - also als eine pathologische Störung, oder?  -  entlarvt wird, hat sein Bestes getan, mir eine solche anzuhängen.  Der Pöse Pube hat einfach vergessen, dass ICH die Leitung des Erleuchtungskrankenhauses innehatte  und er nur der anteilige Chefpsychologe damals war. . http://www.allmystery.de/themen/uh90204
    Wozu muss er auch eine eigene Allmy-Klinik aufmachen, läuft sowieso nicht, das Plagiat.   LOL.  http://www.allmystery.de/themen/rs119210  Echt tote Hose. Jeder Patient, der nicht linientreu war und gewagt hat, selbständig zu denken,  flog raus.. Elatzus - auch den Letzten Armen hat der Hund gebissen.


    Aber wirklich schade finde ich, dass mir meine Vergangenheits- und Zeitvergesslichkeit - mein NICHTWISSEN -  bislang immer noch nicht dazu verholfen hat, zu vergessen, dass ich Zähne habe und mich erinnernd zu  w i s s e n , was die bei mir schon alles angerichtet haben, - echt scheisse, dass es mir bislang noch nicht gelungen ist, eine dissoziative Leistung beim Zahnarzt zu erreichen oder den Zahnschmerz effektiv  in den Großen Zeh umzuleiten - äääächz...eine bislang zwar  n o c h  unumstößliche Gegebenheit, wenn ich auch keine GeWISSheit darüber habe, dass sich der Schmerz bei passender Gelegenheit auch in einer Zukunft wiederholen wird, von der ich nichts  w i s s e n  kann. Dennoch ein Umstand, der dem Dr. C. wiederum nur zum  Beweis für die Natürlichkeit des Menschen gilt, der auch Jenseits von Ego dem diesseitigen körperlichen Leiden voll ausgeliefert sei. Wie gehabt halt, wie in der Vergangenheit so in der Zukunft. Aber nochmal:  es geht mir bei der Krankheits- oder SchmerzThematik nicht um irgendeine eine Idee eines abstrakten "natürlichen Menschen" oder um die Überwindung von körperlichem Leiden, Identifikation oder Desidentifikation mit KrankheitElendTod, sondern allein um die Bewusstheit, dass alles, was  m i r  als SUBJEKT geschieht, das Erste Mal ist - und das kann man dem zeitgebundenen Callida-Verstand einfach nicht begreiflich machen, weil der das "Jedes Mal ist ein erstes Mal"ähnlich wie auch das "Nichtwissen" wortwörtlich und buchstäblich nimmt, was wie alles jenseits von Ego nur annähernde Beschreibung ist und sein kann, weil der zustandslose Zustand per se unbeschreibbar ist und alle Worte für die Katz'....

    "Hö hö!" höhnt Herr Callida da und reibt sich schadenfroh die Hände.
    "Du sagst erneut, es wär das erste Mal bei jedem Mal, wenn Zahnschmerz kommt -
    Auf dass es nicht Gewohnheit werde, zu glauben, alles komme wie gehabt
    Auch in Zukunft ohne Ende?
    Mein Credo ist, dass es morgen ist wie heut', weil auf  Ursach' Wirkung folgt, Ihr Leutz
    Und weil die Wirkung Ursach' ist für ´weit're Wirkung...
    Ha, dass ich nicht lache drüber, sagst du doch nichts anderes wieder
    Als du tatest schon zuvor...Doch bin ich weder Narr noch Tor
    Und habs gezählt, wie oft du sprachst vom Schmerz, den du nicht überwunden
    In manchen deiner Leidensstunden.
    Nichts hat sich geändert, Dear, auch in deinem Jetzt und Hier
    Gilt kein anderes Gesetz als für mich in meinem Jetzt -
    Und für das Jetzt von Tante Emma,
    höhö - - -


    Der Meister unterbricht und spricht:

    Ein Grand Dilemma ist dein Credo, mein lieber allzukluger Freund,
    Was mir klar und deutlich zeigt: noch hast du dich nicht mir vereint!
    Dein Jetzt gibts nur in deinem Kopf, ist Vorstellung, der alte Zopf
    des Alten Denkens, was sich auf Altes stützt, nur Altes tut erdenken
    Hör auf zu zählen - SEI JETZT HIER - lass dich in Gegenwart versenken -
    der VATER wird es lohnen dir. Denn siehe, ICH mach alles neu
    derweil ICH scheide Jetzt und Hier den Neuen Weizen von der Spreu.

    ...und Hildchen Ludendorff reimt aus der Himmelsferne:
    Mein lieber Freund, das glaube ich dir gerne!




    *
    (Jawoll, kurz nach der Auferstehung - heutzutage sagt man wohl "mindcrash" dazu -  war ich so neben der Zeitkappe, dass ich mir nicht mal das Datum meiner glorreichen Wiedergeburt gemerkt habe. Ja,  und ich war mir nicht mal meiner "Aufgestiegenen Meisterschaft"  bewusst, LOL! Die Sprache  dafür liess sich enorm Zeit und die Worte kamen  erst so nach und nach angetrödelt... Dieser leere komische Zustand rührte u.a. daher, dass ich nicht mehr nach-denken konnte. Re-Flektieren. Das wusste ich damals aber auch nicht, also ich meine, ich wusste nicht, dass ich nicht nachdenken konnte, ich tats einfach nicht. Es war irgendwie voll angenehm. Erst viel später war ich in der Lage, zu interpretieren und  Worte und Erklärungen  zu finden.Nachdenken geht auch wieder, aber nur wenn ich muss, wenn ich z.B. irgend etwas gefragt werden, z.B. jemanden den Weg erklären soll... Ansonsten gibt es keine Grund mehr für mich, über irgend etwas nachzudenken, oder gar zu  g r ü b e l n, LOL.


    Unfehlbar

    ist man, wenn man nicht mehr mit Wertung, mit richtig und falsch, gut und böse identifiziert ist. Dann kann ich zurecht von mir behaupten, dass ich so etwas wie Fehler nicht mehr machen kann. Einen Unfehlbarkeitsanspruch hat insbesondere die unpersönliche transpersonale absolute WAHRHEIT, die in absoluter SELBSTgewissheit erkannt und gesprochen wird. Ist das wertende Ich endgültig tot, dann ist man unmittelbar und dauerhaft mit Unfehlbarkeit gesegnet.



    Aktuell  04.10.2015

    Die "Spiritual correctness"*geht nund auch den Jordan hinunter. Heute habe ich eine erste politische Meinung (zur Flüchtlingsfrage) auf Facebook veröffentlich. Meine erste unmaßgebliche Meinung. LOL. Ganz in Sinne und in Abänderung eines Statements über das Streiten von Werner Ablass neulich auf seiner Facebookseite behaupte ich :

    " Eins der köstlichsten  Ereignisse ist, wenn du deine Meinung vertreten kannst, ohne dass sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, das ein Niemand keine Meinung vertritt"



    *Der Begriff der "Spiritual Correctness"  ist ironisch gemeint. Spirituelle Korrektness
    wird oft vom Wisser angemahnt, dem Kleingeist, der genau weiss, wie "Ich ohne mich" zu sein hat. LOL.





    0 0

    Augenhöhe

    im konkreten Normalleben begegne ich jedem Menschen auf Augenhöhe. Ich kenne keinen Dünkel mehr, weil mir nichts Menschliches mehr fremd ist. Wenn ich z.B. einem Alkoholiker begegne, weiss ich, dass ich mir begegne, d.h. ich kenne seinen Zustand, sein Leiden, auch wenn ich nicht mehr identifiziert bin mit irgendeinem "Is-mus" oder menschlichem Leiden. Es ist mir nicht mehr möglich, mich über andere zu erheben.
    Wobei mir gerade einfällt, dass man das sog. Menschliche mal richtig definieren müßte, es sorgt für allerhand Verwirrung, dass man allerorten auf dem spirituellen Marktplatz das Menschliche mit der Persona gleichsetzt. Man vergisst die Position zu erwähnen, den Standort, von wo aus man das Menschliche oder die Persona definiert.  Die Frage "von unten" wäre zu klären: Ist die Neurose (der Persona)  "menschlich" oder nicht vielmehr unmenschlich? Aus der nondualen transpersonalen Einheits-Perspektive heraus ist das Menschliche ganz klar die geläuterte Persönlichkeit und daher auch  nicht vom Göttlichen zu trennen... ein göttliches Paradox, welches soviel Anlass zu Streitereien gibt, weil es unter der Fuchtel des Verstandes ständig in ein Entweder-Oder zerfällt. 
    Ganz anders ist es, wenn ich in einem spirituellen Forum auf  Beiträge antworte.


    Zeit

    Ist die Zeit ist eine Illusion? JEIN. Jein aber nicht deswegen, weil es die Zeit (von unten her gesehen, dual) sowohl gibt als auch  nicht gibt (von oben her gesehen, nondual), sondern in dem Sinne, dass es jenseits von Ego keine Bezeichnung gibt dafür, was die Zeit ist oder nicht ist. So etwas wie "Zeit" existiert nur im abstrakten (trennenden und teilendem) Denken. Das zeitbedingte Ursache-Wirkung-Prinzip ebenso. Ausser im Denken existieren im zeitlosen, nicht mit Gedanken identifiziertem JETZT  zeitbedingte Phänomene nicht.
    Ebensowenig existiert so etwas wie Illusion  jenseits von Ego. Und dies einfach nur deswegen, weil jeder Begriff, jede Bezeichnung und jegliche Benennung im sprachlosen Jenseits des Verstandes nur eine Annäherung sein kann an die zeitlose WIRKLICHKEIT. Unter Illusion versteht der Egomind eine eindeutige Sache, Illusion wird definiert als eindeutiges Nicht-Sein, als eindeutiges Nicht-wirklich-Sein, als ein eindeutiges Gaukelspiel der Sinne. Diese Definition aber  beschreibt die paradoxe Erfahrung/Erkenntnis  der WIRKLICHKEIT  (Tao) nicht wirklich, LOL.
    Das Tao, was benannt werden kann, ist nicht das Tao.


    Meisterspecial - oder Wer ist der Wicht?

     -So stellt sich der Gemeinde jetzt die bange Frage
    bevor den Namen ich verrate,  - oder vielleicht auch nicht, -
    erst mein Bericht zur aktuellen SpiriMarktplatz-Lage:

    Meister Dren Aggio ist offenbar eine bekannte Größe auf dem spirituellen Marktplatz? Durch Bemerkungen von Herrn Fredo,  - der sich seit kurzem ebenfalls im Spectrum-Sein-Forum hervortut -  es habe eine Auseinandersetzung zwischen  ihm und dem Meister stattgefunden - u.a. auch zwischen Gott Elli Marichal und Meister Dren A.  -  wurde ich neugierig. Leider waren die Texte dieser Auseinandersetzung vom Meister schon gelöscht, da muss ihm mächtig was gestunken haben... na gut, ich mag vor meiner Haustür auch keine "Hundescheiße", habe aber selbst keine Angst, hineinzutappen, d.h., wenn ich den Haufen wegmache, dann i.d.R. nur, damit andere sich damit nicht  verdrecken - z.B. wenn andere Personen auf meiner Seite angegriffen und/oder gar gestalkt werden ...oder triebgesteuerte, hemmungslose griechische Macho-Poeten ihre  frauenfeindlichen  bzw.menschenverachtenden Exzesse abfeiern, wenn frau ihnen nicht sofort einen runterholt. 

    Es gab  Fälle bzw. Kommentare auf meiner FB-Seite, bei denen mir die Krankheitsdämonen so krass und fühlbar ins Gesicht schlugen, dass ich zurückwich und die Texte spontan gelöscht oder unterdrückt habe.   Da war z.B.im Jahre 2011, -  als ich noch ein neugeborenes Küken war und dementsprechend sensibel  -  die "Mutti",  die mir mit verrückten zwangsneurotisch-schwarzpädagogischen Erziehungsversuchen auf die Sprünge helfen wollte  ist und mir auf  meiner eigenen FacebookSeite gewisse schmutzige Wörter verbieten wollte... die Lamentos dieser Sauberen Tante Thekla habe ich kurzerhand gelöscht. 

    Vielleicht ging es Meister Dren Aggio ähnlich wie mir, denn er diagnostizierte infolge seiner Lösch-Aktion sehr klar und etwas überdeutlich den geistigen Zustand von Gott Elli Emchen, einer anderen bekannten, aber weniger anerkannten Spirituellen Lehrerin.  Ganz so weit wie er würde ich nun nicht gehen, so wie ich auch diverse Spiris keine Advaita-Idioten nennen würde, obwohl sich viele insbesondere der Neo-Richtung nicht selten wie aufgeblasene Idioten aufführen und ich die humpelnden  verblendeten Argumentationen der einäugigen und einbeinigen Nondualisten ebenfalls schon einmal  als "spiri-idiotisch" befand. (Spiri-Idiotie war oder  ist eine von mir generierte  ICD-Schublade, in die spiri-egozentrische Umtriebigkeiten eingeordnet werden. Über diese Störungen habe ich vor ein paar Jahren seitenweise im Allmystery-Erleuchtungskrankenhaus referiert.)

    Nach dem ersten kurzen Blick auf seine Texte,  - wie Meister Aggio "rieche ich den Braten, bevor er auf den Tisch kommt" - wage ich es mal leichtsinnig  zu behaupten, dass seine Spiriutalität authentisch  ist. Ob er "ganz gestorben" ist, kann ich allerdings nicht sagen.. Ist auch nicht wichtig, ich streife nicht im Netz herum, um Gurus zu enttarnen, sondern um mich zu unterhalten, dass dabei so mancher  -  durch meine Doppelaxt hingestreckt, lol,  - sich als Nackter Kaiser entpuppt, ist nur Nebenerscheinung.
    Leider blieb nicht viel übrig an Entertainment, ausser dass der Frau-Gott-Stift  über die Lösch-Reaktion der hehren Worte ihrer Chefin  maulte  und beim Meister X. gewissermassen spiritual correctness anmahnte,  - völlig blind für die Tatsache, dass ihre Meisterin seit Jahren nichts anderes macht, als unliebsame Texte zu löschen und die Pösen Egos, die sich ihrer bedingungslosen Liebe und barmherzigen Weisheit widermäulig widersetzen in die Ewige Emigration zu schicken.
    Leider fand ich auch die Texte von Herrn Fredo nicht mehr, der sich im Spectrum Sein.de über die schlechte Behandlung durch den Meister  feinjustiert  degoutiert zeigte,  woraufhin er wütend seinen  Facebook-Account schloss, um seinem Groll in Paradoxa's Forum freien Lauf zu lassen. (Herr Fredo's Klage  ging dahin, dass der cholerische Meister Aggio sich so gänzlich unwohlwollend aufmüpfige und freche Gäste, die dem HERRN den Diener verweigern,  einfach so vom Halse schafft, indem er sie resolut und unbarmherzig aus seinem Fokus entfernte. Da mißt er wohl mit zweierlei Maß, der Herr Fredo - ist ihm denn nie aufgefallen,  dass der anarchophobe Papaji Nitya in seiner Blogdiktatur sich dieselben unwohlwollenden und Unterschiede machenden Freiheiten  herausnimmt?

    Ich habe dann ebenfalls meiner Unlust über die Löschaktion bzw. den fehlenden Unterhaltungswert Ausdruck  gegeben und ebenfalls spirituelle correctness angemahnt, LOL: dass es wohl mit der wertungsbefreiten Unterschiedslosigkeit nicht weit her sei, wenn man die Kommentare der User mit Hundescheisse vergleicht und der Edgar Hofer auch noch dazu Beifall klatscht, ey Jungs! -  jo, und das ungeachtet meiner stillen und unzweifelhaften Überzeugung, dass Annahme zuerst IMMER die SelbstAnnahme des Subjekts und seiner Befindlichkeit ist und nicht die Annahme dessen, was ihm da so an stinkig-Objekthaftem von "Draussen" ins  Gesicht springt und diese Befindlichkeit verursacht hat.  LOL. Augenscheinlich hat der Meister einfach nur sich selbst angenommen und seinem Widerstand und seiner Abneigung den passenden Ausdruck gegeben. Schliesslich ist alles ES, ne? ääähm - oder etwa nicht? Hmmm...

    Trotzdem ein bisschen Spiritual correctness anzumahnen, lasse ich mir immer noch nicht nehmen:  Hundescheisse liegt ja doch immer im Auge des Betrachters  und was so in des sinnlichen Auges Betrachtung liegt ist entweder negativ oder positiv, insofern liegt im Auge des Betrachters immer eine Wertung.  Und wo Wertung ist, da ist das Ego am Werke.  Trotz all meines Suchens nach Qualitätsunterschieden bei den Löschaktionen  unterscheidet sich die Betrachtungs- und Reaktionsweise  von Meister Aggio in keinster Weise von der Weise der Gott Elli Emchen. Oder?
    Von Nichtwissen geradezu gebeutelt, stellt sich mir einmal mehr die Frage: Wer war das - wer hat den Herrn Fredo und Frau Gott Elli aus seinem Fokus geworfen:  ES oder von Ego? Von welchem Geist war der Meister A. beseelt? Papa Großgeist oder Herrn Kleingeist?

    Wenn Wertungen bzw. das Ego inclusiv sämtlicher negativer und positiver Impulse, die  aus dem Unbewussten nach Ausdruck verlangen, Ausdruck von ES sind und daher gelebt werden wollen und müssen, wieso zum Teufel ist das Nichtwerten dann eine spirituelle Tugend, die für den endgültig Befreiten ein Dauerzustand ist?  Abwesenheit von Ego bedeutet Anwesenheit von ES.  Und vice versa. Oder? Seit wann ist beides möglich? Ich befürchte, es handelt sich hierbei  um Kosmetik: Das Ego ist so besoffen von sich selbst, dass es sich selbst und seine Expressionen einfach nur schönsäuft - man nennt es dann einfach  NICHTS und LEERE, ohne seine Abwesenheit je WIRKLICH zu erfahren.  Noch nackter kann sich kein Kaiser nackich machen. 

    Jetzt aber mal ehrlich: In WAHRHEIT ist es so  , dass man überhaupt nur in den vollen und dauerhaft-JETZigen Genuss von ES  kommt, wenn Ego abwesend ist, was wiederum bedeutet, dass in dieser Abwesenheit von Ego auch  ES seine Rolle ausgespielt hat. Hier gehts jetzt buchstäblich  rund.... LOL - Erleuchtungszirkus is much fun... !

    Auch zur Annahme wäre  - und jetzt mal ganz ernsthaft, LOL - noch zu sagen, dass dort, wo das Ego wirklich tot  - d.h. dauerhaft-JETZIG abwesend ist, Annahme überhaupt kein Thema mehr ist, weil der Widerstand fehlt. Wer wirklich "umgestülpt" ist ... wem das Äussere zum Inneren und das Innen zum Aussen wurde dem ist Selbstannahme und Objektannahme ebenfalls eine Gleichzeitigkeit bzw. ist da nichts mehr was abgelehnt oder angenommen werden könnte. Oder nochmal anders gesagt: da ist niemand mehr, der etwas annehmen oder ablehnen oder eine ernsthafte (!) Begründung für seine Ablehnung/Annahme angeben könnte... hm... Hm?

    Shit, die Frage ist immer noch offen: Hat im vorliegenden aktuellen Falle durch Meister Dren Aggio nun Jemand oder hat NIemand gewertet und Widerstand geleistet gegen den Hundescheisshaufen....?
    Dass Werten und Widerstand Ausdruck von ES sind....oh Mann, geht das jetzt schon wieder von vorne los?!?,LOL
    Na gut, meine vorläufig endgültige Antwort darauf ist: Da hat "Jemand" einen Haufen Buchstaben mit  einem Haufen Hundescheisse verwechselt/bewertet/attribuiert -  besser gesagt: projeziert und hat infolge dessen einen Widerstand gegen seine eigene Projektion (= Interpretation=NICHTS) mobilisiert, die er auf einen anderen geworfen hat.

    Damit schuf "Jemand" eine sog. Realität - einen Glaubenssatz - wie es Hinz und Kunz nicht besser machen könnte. Er hat durch Interpretation Fakten geschaffen - sozusagen ein Axiom - welches seine Re-Aktion rechtfertigen sollte. Wenn diese Fata Morgana auch ein Ausdruck von ES ist, fress ich nochmal meinen Hexenbesen!
    Einige Zeit später dichte ich in einem Thread von Meister Aggio ein lustiges themenbezogenes Verslein, keineswegs Off topik oder gar frech und unverschämt, ein Anderer dichtet ein paar Zeilen zurück, ich antworte reimend zurück - tja,  plötzlich hat der Meister alle Kinderreime gelöscht. Ebenso einige Prosa. Live, direkt vor meiner verblüfften Nase!

    Das hätte man wohl wissen müssen: Wenn der Meister schreibt: "Ich bin für die nächste Zeit nicht da"... dann ist  die Show auch für andere zu Ende. Kommentare unerwünscht. Am besten wäre, er macht eine Hausordnung für seine FB-Seite mit konkreten Verhaltens- und benimmvorschriften.
    Das ist ein Verhalten, was mich in meinem Eindruck bestärkt, dass es sich bei Meister Aggio um einen ausgebufften Kontrollfreak handelt, der ganz genaue Vorstellungen davon hat, wie etwas - seine FB-Seite z.B. -  zu sein hat und nichts dem Zufall  oder gar dem Pösen Chaos überläßt.  Verschont von der Löschung blieben letztlich nur die LeerPhrasen einiger seiner Anhänger. Aggio is watching you - er  ist ein Fieser Fallensteller: Einerseits verspricht er, die nächsten 4 Wochen nicht auf seiner FB-Seite zu sein, andererseits wacht er permanent über eben jene Seite, löscht anderer Leute Texte oder stellt Fotos ein... Ja, was denn nu?

    Zeige mir deine Facebook-Seite und ich sage dir, wer du bist.
    Meister Aggio zeigt mir mit seinem massiv-eingreifenden und autoritär-direktiven Verhalten, - insbesondere wo und wenn es ein Chronisches  ist -  dass er offenbar zu jenen humorbefreiten spirit. Lehrern gehört, die keine anderen Götter neben sich dulden. (Gottvater-Syndrom) Gottvater ist der Showmaster und Showmaker und alles, was seine Show stört, was dem Ideal-Bild nicht huldigt, was er  durch und auf seiner Facebookbühne darzustellen bemüht ist, wird entfernt. Augenscheinlich dient ihm die Facebookseite primär nur zum  Zweck, seine Glaubensartikel (Bücher, Abos) zu verkaufen.
    EKRHS - Vorläufige Diagnose: Gottvater-Syndrom; (Spiri-Idiotie)

    .

    Im Forum

    Seltsam - ich stelle einmal mehr fest, dass ich manchmal Beiträge verfasse, die passenderweise  eine  Antwort auf einen vorhergehenden fremden Kommentar bilden.  Das komische ist nur, dass ich diese Kommentare gar  nicht gelesen habe und mich daher gar nicht auf diese beziehe.  Und so passte ungewollt und ungemeint auch mein allgemein gehaltener  Beitrag über die differenzierungsunlustige Dummheit exakt auf den vorhergehenden Beitrag einer Kommentatorin, die sich auch prompt angesprochen fühlte und ihre Tonart mir gegenüber änderte.   
    Das ist mir früher schon aufgefallen im Bezug zu anderen Foren-Beiträgen, insbesondere bezüglich Callida's Beiträgen, dass ein Beitrag von mir wie eine Antwort auf einen Kommentar wirkte, den ich ja doch  gar nicht gelesen habe...LOL. Das fällt mir erst dann auf, wenn ich das Ganze in den Blick kriege oder alle  Beiträge div. User durchlese.
    Auch andersrum: So verfasste  ich z.B. in meinem Word-pad eine Sentenz, die ich wenig später in ähnlichen Worten aus dem Mund  (Telefon) oder der Allmy-Foren-Feder von Callida vernahm.  Hey- sagte ich dann nicht selten zu ihm - genau das, was ich gerade von dir gelesen (oder gehört) habe,  hatte ich soeben in mein Word-Pad hineingeschrieben! 
    Irgendwie kam ich mir um meine Urheberschaft, meine  Originalität betrogen vor, wie ein Plagiator... - verdammt, wer schreibt denn da von wem ab?


    Aggio to Go

    Aus meiner FB-Statuszeile:

    Meister Dren Aggio:"Runter von jedem Jägerstand der Erwartung. Weg von allen unerfüllbaren Wünschen und Zielen. Selbst von dem Ziel im Hier-und-Jetzt sein zu können. "
    Gleichzeitig aber gibt er ein "erfüllbares" Ziel mit einer entsprechenden Erwartung vor:
     "In den Kaffeebars gibt’s diese TO-GO-Angebote. Du kriegst einen Pappbecher mit heißem Cappuccino und dann gehst du weiter.
    So sehe ich meinen Dienst. Du loggst dich ins Abo ein, ich schenke dir voll ein und du gehst mit deinem Getränk in der Hand weiter. Du genießt Schluck für Schluck, was ich schreibe (oder sage), das Getränk verbindet sich auf metabolische Weise mit dir und du wirst, was du trinkst, ohne dir darüber Gedanken zu machen.
    Kaffee genießt man, denkt nicht drüber nach...
    Ebenso ist es wenn du hierher kommst. Wenn du kein konservatives Anliegen hast, sondern eine Session begehrst, erwarte am besten überhaupt kein Ergebnis. Denn wenn ich dir Nichts geben könnte, wäre es das Beste, was ich dir zu geben vermag!"

    "... und du wirst, was du trinkst"? - na, wenn das keine "Wundervollen" Erwartungen erzeugt, freß ich meinen Hexenbesen." (Diese Sentenz habe ich auf der FB-Seite des Meisters gepostet)
    Das ist ganz klar eine Double-bind-Falle: Erwarte nichts, aber wenn du tust, was ich dir sage, - d.h.,  wenn du mich abonnierst und wenn du dafür bezahlst - wird dies und jenes Wunderbare resp. metabolisch-Transformierende  geschehen.

    Der Meister wird von seinen Fans tatsächlich dafür gelobt, weil er "Effizienz" favorisierend der Barmherzigkeit gegenüberstellt. Na, dann weiss er nicht, was wirkliche Barmherzigkeit ist und verwechselt falsches Mitleid mit Mitgefühl. Wahre Barmherzigkeit ist kein gutmenschliches "Gutmeinen" oder Wohlwollen, sondern bedingungslose Liebe und die Liebe ist die einzige Effizienz - die einzige heilende und transformierende KRAFT und diese Liebe ist nicht käuflich per Abo!Effizienz - da schwebt ja doch die Frage im Raum: Was "bringt" es dir, wenn du Aggio abonnierst? Und der meint: Es bringt dir eine "metabolische" Transformation  - und zwar kostengünstig und zeitsparend!
    Effizienz resp.  Effektivität erfordert Absicht und ein zielbewusstes strategisches Denken und Handeln, welches den geringsten Zeit- und Energieaufwand berechnet, der erforderlich ist, um ein Ziel zu erreichen. Alles aber, was auf Plan, Ziel, Wirkung hin berechnet ist, ist Ego.
    Ist der Kaiser jetzt schon nackt? Ich habe keineswegs Lust auf Stänkern oder Aus-ein-ander-Setzung, der Möglichkeiten aber werden mir beim näheren Hinsehen/-Lesen jetzt schon eine ganze Menge geboten. Ich merke schon: Meister Aggio in meiner Statuszeile bedeutet für mich Permanentbeschäftigung.
    Effizienz, he?  Ja - viele werden kommen  und Wunder wirken in SEINEM Namen.  Man könnte glauben, dass er aus der Wirtschaft kommt, ein ehmaliger Manager?  Auf jeden Fall weiss er, was eine effiziente Einkommensicherung ist. 

    "Aggio to go" - scheint mir ein Instant-Getränk, über dessen Wirkkraft es sich durchaus nachzudenken lohnt! Ob der Genuss zum "Davonlaufen" ist, muss ein jeder selbst entscheiden.
    Aber mal ganz allgemein gesagt, was das Nichtdenken anbelangt:  Immer wenn dir ein vermeintlicher Guru oder Therapeut sagt, du sollst nicht "drüber nachdenken", dann stell die Ohren auf! Du bist noch nicht so weit, dass du dir das Nichtdenken erlauben könntest! Sei also kritisch und schalte deinen Verstand ein, er ist nicht der schlechtesten einer. Du bist noch nicht so weit, d.h., du musst erst einmal dein Denken aus seinen Fesseln der diversen DenkTabus befreien, bevor du dir das Nichtdenken gefahrlos erlauben kannst. Befolgst du gedankenlos den Denk-nicht-Befehlen  einer  vermeintlich höheren Autorität,  fütterst du damit nur den Drachen resp. den Schatten  - du verstärkst damit die alten Denktabus und damit auch deine Autoritätshörigkeit und -abhängigkeit.

    Die vorliegende Dren Aggio-Sentenz birgt einige  Double-bind-Fallen. Einerseits will  er deine Freiheit -  andererseits beschneidet er diese Freiheit mit mancherlei Einschränkungen z.B. einer Bindung an ein Abo. Einerseits sollst du keine Erwartungen haben, andererseits aber sollst du - was das Abonnement seiner Texte  angeht - gläubig eine metabolische Umwandlung unter der Einwirkung seiner Worte erwarten.
    Tatsächlich findet die Transformation immer unter Ausschluss des Denkens statt, aber man bedarf dazu  nicht unbedingt eines Dren-Aggio-Textes. Es gibt genügend Bücher mit transformierender KRAFT auf dem Markt.
    Würde  mich auch einmal interessieren, ob Ramesh Balsekaar Geld genommen hat für die 14 Tage, die der Meister A. zu Füßen des Meisters saß.
    Allgemein gilt die jenseitige Ethik: Wer umsonst bekommen hat, soll auch umsonst geben.  Was nicht heisst, dass man dem Meister nicht eine gewisse "Liebes- oder Opfergabe" spendiert, wo nötig. Martha und Maria sind eins.

    Fazit: Hm...Vielleicht liegts an mir - vielleicht bin ich einfach noch  "nicht so weit", um zu erkennen, dass auch der Ausdruck des relativen Ego ein Ausdruck des Absoluten ist?
    JAAAAA! Genau, du sagst es, ENDLICH! - das ist es, siehst du es denn immer noch nicht?!
    Neeee, bevor ich zustimme, müssen wir beiden erst mal das Ego definieren:
    Also nach meiner Erfahrung gibt es zweierlei Ich: da ist das unbewusste Ich der tief schlafenden Person (Persona, falsches Ich)  und die individuierte Persönlichkeit, die ihren personalen/menschlichen Reifungsprozess/Individuation abgeschlossen hat und damit erst das Prädikat "spirituell" erlangt hat, weil dieser Abschluss der menschlichen Reifung zugleich die Transzendierung in die bewusste Erkenntnis der Einheit mit dem Höherem SELBST generiert hat und die volle Bewusstheit gebracht hat über unsere Wahre Natur.
    So - und hier nun könnte der Hund  begraben sein, der dem Aggio vor das Schlosstor geschissen hat: Könnte es sein, dass man da etwas verwechselt oder mißversteht? Dass man, was das Ego angeht, einfach zu wenig differenziert, welche Art von Person/Persönlichkeit/Ich ein Ausdruck des SELBST ist?



    Gleichmut

    ist die Basis dafür, dass alles, was mir begegnet und egal wie oft es mir begegnet,  immer   w i e   das erste Mal ist. Nichtwissen bedeutet keineswegs, alles Wissen vergessen und verloren zu haben. Gleichmut wiederum hängt mit dem Nichtwerten zusammen. Ein Beispiel: Mein Nachbar hat wie viele von uns die Angewohnheit, zu vergessen, was er alles schon erzählt hat und so erzählt er mir des öfteren von der selben Begebenheit. Früher  wäre ich ungeduldig geworden aufgrund meiner Wertung:wie nervig,  langweilig, schon wiiiieder dasselbe, was für ne Zeitverschwendung! ... wie komme ich hier nur raus...usw. Das ist heute nicht mehr so. Natürlich erinnere ich mich daran, dass er mir die Geschichte schon oft erzählt hat, aber ich höre sie in gänzlich anderer Haltung an - so ähnlich, als hörte ich sie  das erste Mal. Nicht, dass ich interessiert wäre, aber ich bin auch nicht uninteressiert - es gibt kein Wort für die gleichmütige Haltung, die nichts präferiert, der eins wie das andere ist. Die gleichmütige, freiflottierende Aufmerksamkeit ist quasi ungebündelt, sie fixiert keine vorlieblichen Besonderheiten aufgrund eines Wollens-/Begehrensimpulses mehr und vernachlässigt andere Objekte - die Intensität des Interesses  bzw. der Aufmerksamkeit ändert sich nicht, egal auf welche Objekte in der Aussenwelt sie gerichtet ist.  (Natürlich gibt es Begebenheiten, da muss ich Aufmerksamkeit bündeln und präferieren, z.B., wenn der Rauchmelder piepst...LOL)
    Ach so, natürlich gibt es ein Wort für das interesselose Interesse jenseits von Ego: Aufmerksamkeit, neutrales Gewahrein.


    *****


    PS: Fragt sich noch immer bange die Gemeinde
    wer denn der Kerl sei, über den man allerorten greine?
    Hah! - ich verwette meinen Arsch, ihr lieben Freunde,
    dass ihr erkannt den Meister, den ich meine!
    LOL

    Aktuell: 




    Ich verrat' Euch just in time:

    Frau Schulte zieht ins Altersheim -
    und dies nicht nur, weil es sich reimt...
    LOL


    0 0

    Aus September 2015

    Aktuell

    bin ich umgezogen. Die Telekom-Firma 1&1 hat mich noch nicht freigeschaltet, weshalb mein Blog  verspätet erscheint. Leider funktioniert auch der Surf-Stick nicht, weil ich offenbar in einem Funkloch sitze. Ich habe meinen Schreibtisch an ein anderes Fenster gestellt und jetzt  ist zumindest manchmal möglich, zu speichern oder im Forum zu schreiben. Mal sehen, ob ich meinen Blog auch veröffentlichen kann...Bilder kann ich  wohl noch keine posten.
     Die vorliegenden Texte sind aus August/September/Oktober 2015.


    Meinung

    Interessant  -  das also ist der Grund für den plötzlichen  Zustrom von Flüchtlingen? Und deshalb hat der Chef des Migrationsamtes seinen Hut genommen..?. hmmmm...

    http://www.focus.de/politik/videos/keine-abschiebung-so-kam-es-zum-tweet-wegen-dem-syrer-ihre-zukunft-in-deutschland-sehen_id_4959524.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-politik&fbc=facebook-focus-online-politik&ts=201509192048

    Was nun diesen "Gutmenschen" betrifft, - ein Ausdruck, der immer häufiger und mehr oder weniger diskreditierend im Zusammenhang mit der neuen Willkommenskultur der Deutschen  in den Medien auftaucht -  gibt Angela Merkel im folgenden  "Interview" das beste  Beispiel.
    https://www.facebook.com/Anonymous.Kolle...4/?fref=nf
    Dass Frau Merkel auf emotionale Fragen in der Regel unbeholfen und hölzern reagiert, will ich ihr nicht zum Vorwurf machen,  - Empathie und Spontaneität  ist nun mal nicht ihre Stärke - was sie  aber in diesem Video  so unsagbar naiv und unbedacht zusammenschwatzt, ist nicht nur für sie peinlich und beschämend, sondern für das ganze deutsche Volk, welches ihr diesen wirren Käse abnimmt bzw. durchgehen läßt. Entweder hat sie mit ihrem voreiligen bzw. mißverständlichen  "Wir schaffen das" ihren politischen Selbstmord eingeleitet oder aber sie wird in Bälde mit dem Friedensnobelpreis und zur  Kaiserin von Europa gekürt.
    Was sie im vorliegenden Video von der jungen Frau verlangt, - und von allen jenen, die eine legitime Angst äussern angesichts des überfallartigen Einströmens von Menschen aus dem nahen Osten -  ist nichts anderes als die Rückbesinnung auf sog. christliche Werte und Kultur; mit ihrer Aufforderung, also bitte mal wieder in die Kirche zu gehen und in der Bibel lesen,  - sozusagen als Gegengewicht gegenüber den fanatischen muslimischen Korankundigen? -  macht sie im Vornherein dem hart errungenen europäischen freien emanzipatorischen Geist den Garaus. Ob dies wirklich der Friedensstiftung dient -  dem Islam/Koran mit der Bibel statt dem Freien Europäischen Geist entgegenzutreten - sei dahingestellt. Diese unvorsichtigen Äußerungen kommen mir eher einer unterschwelligen Anstiftung zum Glaubenskrieg gefährlich nahe. Eine säkuläre demokratische Regierung darf niemals religiös argumentieren, wo es um Politik geht, darf sich die Religion nicht einmischen und das Flüchtlingsproblem ist kein religiöses, sondern ein politisches Problem, welches sich der Westen zudem selbst eingebrockt hat.
    Übrigens, - und das will ich ihr zugute halten - als Angela Merkel sagte "Wir schaffen das" (Flüchtlingsproblem), meinte sie m. E. mit dem "Wir" nicht Deutschland, sondern sprach im Namen Europas!  Angela Merkel hat gut&richtig gehandelt, sie hatte keine Wahl ,  sie konnte nicht anders handeln, als zu Onkel Orban dem Bösen  die Mutter Angela die Gute entgegen zu setzen.


    Der Mob verteidigt plötzlich christliche Werte, doch nicht das Christentum, nicht das sog. Christliche Abendland, sondern der Freie (säkulare) Geist wird durch den Ansturm fremder Kulturen bzw. ihren militanten Religionen  angegegriffen und geschwächt - Völker, die keine Trennung zwischen Religion und Staat vollziehen können, weil sihnen das Zeitalter der Aufklärung noch bevorsteht.
    Viele Menschen haben Angst vor dieser Völkerwanderung, die sich augenscheinlich nur auf Deutschland konzentiert. Wer aber  behauptet, das sog. Chrstliche Abendland verteidigen zu müssen, ist ein Heuchler - die wahren christlichen Werte werden schon lange nicht mehr gelebt, der Gott, der den Westen regiert, ist der Mammon. Und wie lächerlich, wenn sich nicht nur der Finanzhai, die CDU und CSU, sondern vor allem der Braune Mob  plötzlich auf christliche Werte besinnen!



    Im Gegensatz zur blauäugigen Sicht des Gutmenschen sind die schlimmen und schlimmsten  Befürchtungen mancher Menschen absolut berechtigt und realistisch. Dass die Kriminalität, politische und religiöse Auseinandersetzungen insbesondere auch unter den Flüchtlingen durch einen ungebändigten und unkontrollierten Flüchtlingsansturm  ansteigen wird, steht fraglos fest.
    Schon seit längerer Zeit - vor der letzten FlüchtlingsWelle -  hat die Polizei in Großstädten alle Hände voll zu tun, um die Gewalttaten und den Drogenhandel insbesondere durch NordAfrikaner in Grenzen zu halten. Geht die Polizei aber gegen diese Menschen vor, weil sie eine Straftat verübten, muss sie sich nicht nur von den Kriminellen, sondern auch noch von den gutmenschlichen Bürgern Rassismus vorwerfen lassen. DAS ist das, was ich faschistoiden Antirassismus nenne,  basierend auf einer neurotisch bedingten Differenzierungsblindheit.  (In dieselbe Kategorie fällt für mich auch der faschistoide Antifaschismus).
    Wer Angst hat vor dem unaufhörlich strömenden Menschenstrom aus der Fremde, ist kein Rassist, er ist auch nicht fremdenfeindlich, sondern fremdenÄNGSTLICH. Jeder Feindseligkeit liegt eine unbewusste Angst zugrunde., wer diese Angst bagatellisiert und wegreden will, hilft dabei, sie zu verdrängen und leistet damit der (Fremden-)Feindschaft Vorschub.
    Die Fremdenangst wäre m. E. genauso groß, würde es sich bei den Flüchtlingen um osteuropäische oder andere kaukasische Rassen handeln.  Ich glaube, man hat weniger Angst vor der Hautfarbe und Nationalität der Flüchtlinge, als vor ihrer Religion (fanatisierter Islam/IS).

    Der Gutmensch leidet vorübergehend oder chronisch an einer Täter-Opfer-Verwechslung bzw. einer Identifizierung mit dem inneren Aggressor.  (Womit ich nun nicht sagen will, dass die Flüchtlinge "Täter", "Opfer"  oder "Aggressoren" sind, was mir ein faschistoider Gutmensch schnellsten unterstellen wird. )   Das ist eine psychische Störung, die in gewissen Streßsituationen jeden treffen kann. Im Stockholm-Syndrom sieht man diese Störung in voller Blüte. Auch bei vielen in der frühen Kindheit mißbrauchten und durch die Eltern mißhandelten Kindern kann man diese Störung - die auf der Identifikation mit dem Aggressor beruht, finden. Das Borderline-Syndrom ist m. E. eine weitere Abart dieser Identifikation. Dass wir nicht nur eine narzisstische, sondern auch eine Borderline-Gesellschaft sind, wurde schon einmal thematisiert und nicht nur von mir.


    Woher stammt eigentlich das viele Geld der Flüchtlinge für die Schlepper.  Wie ist es möglich bis zu 14 ooo Euro aufzubringen und diese Summen unbeschadet durch alle Irrungen und Wirrungen über Land und zu WAsser  zu transportieren? Durch "Zusammenlegen" der Verwandtschaft, sagte einer. Ja, das kann natürlich sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass viele der  allein flüchtenden Männer/Kinder die Absicht und das Recht haben, ihre Familien/Verwandtschaft nachzuholen, haben sie erst einmal eine Aufenthaltserlaubnis. Dennoch ist für mich diese Frage nicht ganz geklärt..  Dass die USA die Schlepper finanziert, um Europa bzw. Deutschland in eine Mischlings-Sklaven-Gesellschaft zu mutieren, ist m. E. eine typische Verschwörungstheorie... gerade eine MultiKulti-Gesellschaft wie die USA...?

    Jedenfalls ist das Schleusertum ein neuer Wirtschaftszweig, ein Milliardengeschäft... Wem nützt es? Wer profitiert davon? (Vom Oberschleuser Österreich mal abgesehen)  Die Flüchtlingswelle als Waffe? Hat jemand wirklich die Absicht, Europa zu destabilisieren oder ist die Flüchtlingswelle nicht vielmehr  nur die natürliche Reaktion auf die Politik und Wirtschaftsinteressen des Westens, der nun sät, was er geerntet hat?

    Auch die Befürchtung, dass mit dem Flüchtlingsstrom IS-Kämpfer mit angeschwemmt werden, halte ich für ein Gerücht. Die IS hat genug Geld, um ihren Kämpfern ein ganz normales  Flugticket zu bezahlen, statt überteuerte Schlepper zu bezahlen und  sie ihr Leben so "unrühmlich"  riskieren zu lassen.  Die Salafisten bzw. der IS wird im Inland ein leichtes Spiel mit Flüchtlingen haben, insbesondere dann, wenn die vielgepriesene Willkommenskultur in ihr Gegenteil umchlägt. Und das wird sie.

    Was hier geschieht, sehe ich nicht als ein spezielles Problem Deutschlands oder Europas, sondern es handelt sich um ein Weltproblem. Wenns nach mir ginge, würde ich den Flüchtlingsstrom nach Saudi-Arabien umleiten.


    Merkel machte im o.g. Video einen großen und mich sehr bedenklich stimmenden Fehler: Sie nimmt das Wort "christlich" allzuoft in den Mund. Plötzlich werden christliche Werte hochgehoben, die schon lange ihren Wert eingebüßt haben. Das sog. christliche Abendland braucht gewiss keinen neuen Fundamentalismus, der sich gegenüber dem Islam versucht, wohltuend abzuheben. Statt von christlichen Werten, sollte man von humanistischen Werten sprechen. Die Politik ist säkular und sollte es auch bleiben. Wenn man aus dem Christlichen nun wieder ein Politikum macht, dann braucht man sich nicht wundern, wenn auf europäischen Boden wieder Glaubenskriege entbrennen. Die Politik darf sich nicht über die Religion definieren, sondern über das Menschliche. Nicht "Wir Christen", sondern "Wir Menschen"...

    Wirklich böse ist, dass hier wieder einmal Gut-Böse-Gegensätze und neue alte Feindbilder geschaffen werden: Islam ist böse, Christentum ist gut. Der Islam hat sich u.a. von seinem falschen Unna-Verständnis zu lösen, der materiellen Auffassung,  dass der ganze Erdball zu islamisieren wäre - ganz ähnlich wie das Christentum mit seinen gewalttätigen Missionierungen die "Gemeinschaft der Heiigen" nicht als eine mystisch-geistige - in dem EINen EINIGEN GEIST verEINTE Gemeinschaft sehen konnte.


    Die Chance in der Krise wäre wie gesagt  eine Reformation des Islam. Für die sog. Christenheit liegt die Chance in einer INNEREN Umkehr - einer Rückbesinnung auf die Wahre mystische Botschaft des Evangeliums der Liebe.

    Der Islam ist nicht von Grund auf böse, wie man von einigen Ex-Muslimen jetzt hört, der Islam ist eine exoterische Religion wie jede andere, wäre sie keine, dann hätte sie auch keine esoterischen Schulen wie den Sufismus. Der Islam ist nicht anders als es das alttestamentärische Christentum ist oder war. Die selbe Frohe Botschaft des Jesus verkündet auch der Sufismus -  die islamische Mystik für den, der Ohren hat zu hören.
    Soweit meine unmaßgebliche und relative Meinung zu dem Flüchtlingsproblem.

    Höhö höhnt Herr Callida da, erzähl mir nicht, dass du sprichst WAHR -
    wer sich im GEISTE will bewähren tut sich mit Meinung nicht beschweren!
    Niemals im Schoße Gottes ruht, der Wicht , der solches sagt und tut.


    Doch unser Lieber Jesus spricht:
    Niemals ever never nicht ist ein Schuft und böser Wicht
    welcher seine Meinung spricht - er kann sie sprechen wie er will,
    so lange er in sich bleibt still und ist sich dessen klar geWAHR:
    dass weder Wahn noch WIRKLICHKEIT ist in des Lebens Raum und Zeit.


    Ein Hoch der Relativität, der Zeit und der Vergänglichkeit!
    Ein Wicht ist der, und des Vaters nicht wert,
    derweil er den Lieben Sohn nicht ehrt!
    Ach - Werter Mister CorRector, ein Narr bist du, ein armer Tor
    derweil du spiri-incorrect dich nur zum Überhebungszweck
    über jenen bös mokierst, der sich an Meinung verlustiert.
    Der Mensch, den ich hab auserkoren, der im GEIST ist neu geboren
    darf sich an allem verlustieren, ohn' zu gewinnen und  ohn' zu verlieren
    an KLARHEIT, WAHRHEIT, GEISTnatur  -
    Ohn' die Relativity gibt's  a koa Infinity!



    Was ist Karma?


    So fragte ich im Forum Spectrum Sein.de - vielleicht dass die Ausgleichende Gerechtigkeit den Deutschen 7 Millionen Muslime für die Ermordung von 7 Millionen Juden auf den dreckigen Hals schickt?  Haha - ein grandioser kosmischer Witz! Denn wie man sieht, haben die Deutschen noch immer nicht ihre Lektion gelernt. Es ist derselbe rechte Mob, dieselbe dumpfblöde Mentalität, die  heute den Hass gegen die Muslime predigt, wie sie einst den Hass gegen die Juden predigte. Die deutsche Rasse will sauber bleiben... sie hat keine Angst vor dem Verlust ihres (fraglichen) Freien Geistes und der Demokratie, sondern vor allem vor der Verunreinigung ihre arischen Blutes.

    Anders als der Faschistoide Gutmensch, zähle ich zu den Haßpredigern  natürlich nicht die legitimen nüchtern-vorausschauenden  Bedenkenträger, die politisch weder rechts noch links einzuordnen sind. Herr Fredo scheint mir ein solcher  -  aber nur weil Herr Fredo und ich im vorliegenden Punkt zuweilen eine ähnliche Sichtweise haben, bedeutet das nicht, dass wir zusammen im Kuschelbett buhlen, Frau Paula Dreckschleuder!
    Deine neuerdings gepriesene Ehrlichkeit zu dir selbst ist wohl wieder eingeschlafen. Ehrlichkeit zu sich selbst  basiert auf Achtsamkeit, solange du dir nicht einmal deines pathologischen Schwarz-Weiss- bzw. Freund-Feinddenkens bewusst bist,  nützen alle deine schöngefärbten und schmeichelnden Worte und "Spaziergänge  mit den Enkeln" nichts - und was du für das "Leben" hältst, ist keine spirituelle, sondern eine weltliche Glücksvorstellung und solange du an dieser festhältst, hältst du auch an deiner Neurose fest, die du anderen einmal mehr wie gewohnt um die Ohren haust.  An diesem Verhalten hat sich seit Jahren nichts  verändert. Das gilt auch für das Verhalten der Leute, die auf deine herzelnde Süßholzraspel-Masche immer noch hereinfallen.
    Noch mal zur Erinnerung: Ich wurde von der Allmymoderation nicht allein wegen "Holocaustleugnung"  ausgesperrt, sondern vor allem, weil ich die Mods des faschistoiden Antifaschismus beklagte.  Dass du konform mit deren Entscheidungen gehst, zeigt nicht nur deine Identifikation mit dem (inneren) Aggressor, sondern auch, dass du zu der Sorte faschistoider Gutmenschen gehörst.




    Ach ja,


    Ich bin mit einem Sunniten verheiratet (gewesen) und  ich kenne das Migrantenmilieu ein wenig aus eigener Erfahrung. Alle wollten sie ein "besseres Leben" haben, niemand von ihnen war in seinem Land wirklich bedroht.  Mein Mann wurde letztlich abgeschoben, weil er zuviel vom "bessren Leben" verlangte. Er war nicht zufrieden mit dem "Satz", der ihm zugeteilt wurde und mit dem viele deutsche Hartz-4-Empfänger und  Niedrigrentner zurechtkommen müssen - er bereicherte sich anderweitig.
    Die Denkungsart vieler dieser Männer - die Frauen waren da sehr viel bescheidener - war, dass es ihnen zusteht, im Wohlstand (Luxusartikeln) zu leben, ohne etwas dafür tun zu müssen. Da hat keiner von diesen "Armen Schluckern" billige Hosen oder Schuhe angezogen, es musste schon das Beste sein. Dies nur, um die rosarote Brille so mancher Sozialromantiker realistisch einzutrüben... Tja und Allah ist mit jedem, der nur Allahu akbar sagt, glaubte mann - denn:
    Allahs Gesandter hat gesagt,
    “Kein Knecht Allahs glaubt (wirklich), solange er nicht an die Vorbestimmung von Gutem und Schlechtem (in seinem) Leben glaubt und er nicht erkennt, daß das, was ihm zustößt, ihn nicht verfehlen sollte, und das, was ihn verfehlte, ihm nicht zustoßen sollte.”
    So mein Mullah Nasruddin. In diesem Sinne glaubte man (so wie übrigens ein jeder gute einbeinige Nondualist) auch an die Vorbestimmungen der schlechten Taten, die man verüben wollte und man bat Allah inständig und allen Ernstes um seinen Segen und ums Gelingen der anstehenden Raubzüge. LOL.
    Man wirds nicht glauben, aber ich war ganz vernarrt in diese Widersprüchlichkeiten! Einfach nur Cooles Posing! LOLOL. Na ja, mit der herkömmlichen Moral hatte ich schon damals abgeschlossen, sonst hätte ich wohl keinen arabischen Sunniten geheiratet, der halb so alt war wie ich und jünger als mein Sohn. Ich mochte solche geilen Typen mit Schmelzblick und indiskretem Charme , mit denen man auf der Strasse und im Supermarkt tanzen konnte...Ich finde ja, jede christliche Frau sollte sich zwecks Völkerverständigung so einen "verbotenen" muselmanischen Liebhaber halten... glaubs mir, sie sind einfach die BESTEN! Die können sogar noch richtige Briefe schreiben!
    Und nun hat es den Anschein, dass sich mein frommer Wunsch erfüllen wird. Hundertausende von jungen testosterongeschwängerten Kerlen ... LOL.


    Das Borderline-Syndrom


    wird kurz und bündig wie folgt umrissen.
    "Wird die Seele belastet, neigt jeder Mensch dazu, sie zu entlasten: man lädt den "seelischen Müll" bei guten Freunden oder beim Therapeuten ab, ähnlich wie in Deutschland der Müll ins Ausland verschoben wird, wenn die Entsorgung hierzulande nicht ausreicht. Während also bildhaft gesprochen der Psychotiker im eigenen Müll sitzt und dabei glaubt, am sauberen Meeresstrand im Süden zu sein, wirft der Borderliner in einer Nacht- und Nebelaktion seinen Müll dem Nachbar in den Garten, am nächsten Tag weiß er nichts mehr davon, beschimpft aber diesen Nachbarn als eine Drecksau und zeigt ihn heilig erzürnt bei der Polizei wegen Umweltverschmutzung an, verprügelt ihn oder bringt ihn sogar um, gänzlich davon überzeugt, voll im Recht zu sein und einer guten Sache gedient zu haben. "
    Aus http://www.jsbielicki.com/freud-108.htm
    Das gefällt mir....
    Auch "Schubladen" haben ihre berechtigte Funktion auf der ihr gemäßen Ebene. Ich erfinde meine eigenen...



    Gibt es eine 100%ige Befreiung vom Ego?


     "Der spirituelle Mensch, vollkommen unerschütterlich in seinem ruhigen Gleichmut, frei von Vorlieben und Abneigungen, alles in tiefer Gelassenheit begrüßend, ist eine reine Kopfgeburt wie so vieles andere, ein spirituelles Märchen, erfunden aus dem Bedürfnis, Erleuchtung als etwas ganz Besonderes und ganz anderes zu sehen - weit weg von allem, was ich heute bin. (...) Das Gefühl der Trennung, das immer die Suche antreibt, die Suche nach etwas, was den Trennungsschmerz lindert, war zu Ende. Es wurde gesehen und es wird seither gesehen, dass Dies alles ist. Das hier ist es. Niemand muss irgendwohin gehen, nichts muss gesucht werden, Dies ist alles, und alles ist darin vollkommen und ganz."
    Richard Sylvester, ERLEUCHTET - UND WAS JETZT? (2006)

    Ja, wunderbar, er hat es "gesehen" - doch es wird "seither gesehen"? Wie das?  Was sieht er, wohin sieht er dabei, wenn er sieht? Nein, er erinnert sich nur, es hat sich aus einer geistigen Erkenntnis nur eine neue Überzeugung gebildet. Seither WEISS er... er hat ein neues Konzept. Dabei fängt die spirituelle Reise jetzt erst an...

    Nein, der spirituelle Mensch wie er im ersten Satz  von Richard Sylvester geschildert und bezweifelt wird, ist keine reine Kopfgeburt. Dass spirituelle Ganzheit/Vollkommenheit  ein Märchen sei, ist seine VORSTELLUNG bzw. hat er eine falsche Vorstellung von Ego-befreitheit, z.B., weil er Vollkommenheit in Prozenten zu messen bestrebt ist.
     Ich glaube, er ist frustriert über die Leere, die Nicht-Besonderheit, ihm hängen die Trauben  wohl einfach nur zu hoch. Er ist zurückgefallen in sein Altes Adam-Ego  - d.h., er ist nicht ENDgültig befreit, er ist  nicht geisterfüllt - von was sollte er auch erfüllt sein, wenn seine Leere keine Fülle birgt? In diesem seinem "Das hier ist es" -  war da kein Gewahrsein, kein Gleichmut, keine Gelassenheit - keine Fülle? Wenn das Gefühl der Trennung überwunden war, dann war er in diesem Moment auch gelassen, gleichmütig und ohne Vorlieben und Abneigungen, damned! Gewahrsein, Gelassenheit und Gleichmut sind Früchte des Geistes, SeinsAttribute im Bewusstsein der Einheit.  Auch wenn JETZT  keiner ist, der das konstatieren könnte. Gelassenheit und Gleichmut sind da, wenn das Ego abwesend ist. Selbstverständlich gibt es ein Perma-Gewahrsein, Perma-Gleichmut, Perma-Gelassenheit - nur eben ist es nicht beschreibbar oder bemessbar, es ist gaanz anders, als man denkt. Totaliter aliter. Alles, was man über den zustandslosen Zustand sagt, kommt aus dem Denken, ist Rück-SCHAU. Trotzdem muss es gesagt, weil mitgeteilt werden. Paradox.
    Ich nehme an, Sylvester ist zurückgefallen und beginnt wieder bei "Los", d.h., er muss wieder damit anfangen, sich bzw. seine Ego-Expressionen zu  akzeptieren wie sie sind. Ohne Akzeptanz auch keine dauerhafte Überwindung des Egos.

    Die Leute machen  oft den Fehler, Vollkommenheit mit Perfektion zu verwechseln. Gut möglich, dass es zu Lebzeiten keinen 100%igen Gleichmut, 100%ige Absichtslosigkeit usw. gibt, spirituelle Tugenden, die IMMER währen, nur dem Ego, welches immer auf Dauer erpicht ist, dehnt den Zustand der Vollkommenheit bzw. Ganzheit in der Zeit aus. Vollkommene Gelassenheit definiert das Ego  - augenscheinlich auch das Ego des Richard Sylvester - als einen immerwährenden, zeitlich ununterbrochenen Zustand.
    Die Meister sagen dazu nur: Wen kümmert's. LOL
    Tatsache ist,  dass es keine 100%ig annähernde Beschreibung dieser unvollkommenen Vollkommenheit geben kann, dieses Gleichmuts, der Gelassenheit jenseits von Ego.
    Nein, die Endgültige Befreiung ist gewiss kein Märchen!
    Mit dem Erlöschen des Ichs erlöscht das Begehren. Das ist ein Fakt. Mit dem Erlöschen des Ichs lebt man im Jetzt und Hier und da kann es nichts anderes als vollkommenen Gleichmut, Absichtslosigkeit geben...  keine Vorlieben, keine Abneigungen.
     Der Mensch in seiner Göttlichkeit ist nicht der Inhaber derselben, sondern Teilhaber am göttlichen SEIN.
    Was mich angeht, meine "Person" ist das Ego gewiss nicht 100%ig  erloschen, nichtsdestotrotz weiss ich mich GANZ und ich bin mir bewusst, dass fast alles, was mich früher belastete und triggerte, betrübte und erfreute, seit jener Nacht im Herbst 2011 TOTAL von mir abgefallen ist. Ich habe keinerlei Wünsche und Begehren mehr, ausser den Spontanbefriedigungen kenne ich keine langfristigen Wünsche und Zielsetzungen mehr.  Mein Denken hat emotional sich TOTAL von der Vergangenheit gelöst und flüchtet nicht mehr träumerisch in irgendeine Zukunftsvorstellung, um frustratiösen, unangenehmen, unzufriedenen  oder gar unerträglichen Gefühlen zu entfliehen.  Mein Inneres ist in ABSOLUT frustfreiem vollkommenem Frieden und bis jetzt gab es nichts, was ihn trüben könnte.  Abgesehen von einem kleinen sekundenschockartigen Überlebensanfall angesichts meines absolut leeren Kontos vor 3 Jahren, hat mich nichts mehr tangiert, keine Sorgen...  ich leide keine Not, obwohl ich nur 800 Euro Rente monatlich zur Verfügung habe, geht es mir bestens und ich versage mir nie etwas, um zu sparen.  Ich habe immer Geld...haha wozu Geld, wenn es mir an nichts fehlt und es mich nach nichts begehrt? Ich habe keine Wünsche und Bedürfnisse und doch habe ich mir gerade spontan 2 weisse besucherfreundliche Stühle und  einen weissen Tisch dazu  gekauft. Jetzt können meine Besucher ihre Kaffeetassen ungefährdet ablegen.  LOL.


    Ich bin so ziemlich angstfrei, nicht vollkommen angstfrei, denn es kam seither auch mal vor, dass ich in einer Situation Angst empfand, aber nicht vor Menschen  - es war eine plötzliche unwillkürliche,  kreatürliche Angstreaktion des Körpers angesichts einer plötzlichen körperlichen Bedrohung - welches ich aber nicht im Stande bin zu pauschalisieren und zu verallgemeinernd in die Zeit hinauszudehnen
      Dennoch fiel ich aus der Leere und Fülle des  Gleichmuts oder der Gnade  nicht heraus, wenn ich das mal so sagen darf, denn mein Sein, mein Zustand ist  ein paradoxer zustandsloser Zustand , jedes Wort, welches ihn beschreiben will, ist daneben - - Blah... Da ist ja doch NICHTS, woraus ich fallen könnte. Blah.
    Wie gut, dass ich so wenig spirituelle Bücher gelesen habe, was man da so an ungöttlich- paradoxen Widersprüchlichkeiten liest...  Viele dieser  Bücher sind von Füchsen geschrieben worden, denen die Trauben zu hoch hingen oder die Angst vor dem Sterben...

    Gibt es also eine 100%ige Befreiung vom Ego?  Die Antwort auf solcherlei Fragen ist  wie stets ein paradoxes "Jein".
    Wen kümmert's!?


    Gefunden

    " Die primäre Realität ist die Nulllinie des Lebens und alle pulsierenden Ausschläge sind Anspannungen hinein in die sekundäre Realität. Einmal als erregter (Wut)Bürger, andermal als eifersüchtiger Partner oder als beleidigte Leberwurst...die Liste ist endlos. Primär ist die Realität auf der 0-Linie in völliger Ent-Spannung zwischen zwei Puls-(Aus)schlägen nicht, weil das "Ding-an-Sich" wirklich existiert und die Erscheinung göttlicher, zu transformierender Schwindel ist. Nein, primär ist sie, weil die Begegnung mit der Nulllinie den fundamentalsten aller Einflüsse auf Denken, Handeln und Fühlen hat. Und was ist Leben anderes als das?"
    Tom Emmerich auf der Seite von Werner Ablass
    https://www.facebook.com/werner.ablass?fref=ts
    Gut ausgedrückt. Allein bei einer einzigen Begegnung mit der "Nullinie" sollte es nicht bleiben. Perma-Nullinearität ist möglich, auch wenn R. Sylvester nicht dran glaubt..., he he, obwohl es ja in der PermaZeitlosigkeit gerade keine "Linearität" ist, sondern eher eine Vertikalität und die "Ausschläge" in die Linearität, die Horizontale, in die Zeit nicht mehr mit Emotionen bestückt sind. Mehr Aus-Flug statt Aus-Schlag.
    Was aber  ist der "fundamentalste aller Einflüsse auf Denken, Handeln und Fühlen", wenn es nicht der Desidentifizierende ist?  - wie es der Tod (nicht das "Leben") nun mal mit sich bringt?! "Das Leben" ist eine gedankliche Abstraktion, eine angelernte Vorstellung,  "Wissen über..." - das gibt es in der Zeitlosigkeit nicht. JETZT ist kein anderes LEBEN als meins. ICH BIN das Leben...
    ICH BIN  - noch weniger als das LEBEN...
    ICH.
    Ach ja, was ich noch sagen wollte: wenn der Denker fehlt, dann kann auch kein Zorn oder Traurigkeit hochkommen, weil Gewahrsein jedes negativen (oder positiven) Gedankens gewahr würde, der  Emotionen auslösen könnte und ihm die Energie entzieht.
    "Erwachen aus der Erleuchtung" - gut ausgedrückt.  Das ist das Erwachen aus der Konzeptualisierung von Erleuchtung. Als Erleuchtung ist eine singuläre Ent-rückung des Egos gemeint, woraufhin der Rückfall in das alte Ego erfolgt, welches diesen Rückfall allerdings nicht wahrhaben will, sondern sich für IMMER erleuchtet dünkt.
    In diesem Zusammenhang wird auf der FB-Seite von W.A. ein interessanter Link gepostet:
    http://urruhe.jimdo.com/gastbeitraege/spiri-psychose/
    Die Liga der Leeren. LOL.
    Tom de Toys. Ich habe nur einige wenige Sätze gelesen, weil ich meinen eigenen Ein-Sichten nicht vorgreifen will, auf jeden Fall für Sucher und Finder lesenswert!


    Werner Ablass

    schrieb:" Eins der besten Ereignisse ist, wenn du streiten kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, das ein Niemand nicht streitet!" (Werner Ablass)
    https://www.facebook.com/werner.ablass?fref=ts

    Ja, das gefällt mir, echt cooler Spruch das. Ein kosmischer Witz.  Das Streiten ohne Ego ist tatsächlich ein lustiges Ereignis - das ist eine Art zu Streiten ohne wirklich zu streiten. Das gibts tatsächlich und  habe ich das erste Mal mit Kerl Allmächtig erlebt. Da gings wie immer ums Rechthaben. Auch beim Streit neulich mit meiner Nachbarin gings ums Rechthaben. Ich konnte nämlich nicht zugeben, dass ich in ihre Wohnung eingebrochen bin. Meine Dementis verstärkten nur  ihre paranoische Absolute Gewissheit...
    Das Problem mit diesem Spruch ist allerdings, dass du damit Schindluder treiben kannst, indem du alles, was dein augenwischendes Ego veranstaltet, als "Niemand" und  NICHTS  nur g l a u b s t ohne es zu SEIN.



    Das spirituelle Ego


    Ich bin mir nicht sicher, aber ich komme immer mehr zu der Auffassung, dass persönliche Beziehungen  "auf  Augenhöhe"zu spirituellen Suchern  unmöglich sind: weil das Ego die Unpersönliche WAHRHEIT persönlich nimmt; wo und weil die Unpersönliche WAHRHEIT die Sucher in ihrem Wissen über Spiritualität bzw.  in ihrem spirituellen Status trifft, wird die Unpersönliche Wahrheit personalisiert und der Besserwisserei und Rechthaberei verdächtigt. Ein vertrauter Umgang auf der persönlichen Ebene scheint nicht möglich - wo sich der Sucher bzw. angenommene Finder früher gar artig für die Unpersönliche WAHRHEIT bedankt hat, wird sie durch  vertraulichem Umgang offenbar nicht mehr respektiert.Durch persönlichen Umgang geht der Zauber weg,  das Numinose, welches in der Unpersönlichkeit liegt.
    Exakt dreimal habe ich mich auf einen längeren persönlichen Kontakt mit Forenmitgliedern eingelassen. Einer hatte mich einige Male zuhause  besucht, die zwei anderen beschränkten sich auf Telefon- bzw. PN-Kontakte. In allen Fällen verlief der Kontakt solange unproblematisch, solange man auf der persönlichen Ebene verblieb. Sobald ich mich aber im Forum unpersönlich "WAHR-sagend"  auf ihre Beiträge äusserte, reagierten sie durchwegs beleidigt, wurden pampig, anklagend oder auf andere Weise respektlos, weil ich ihnen Zustimmung versagte.


    To whom it may concern

    Dem spirituellen Hochmut beliebt es,  sich einen spirituellen Status anzumaßen und genau zu wissen, wo er spirituell "steht".  Da schreibt so jemand z.B. pauschal und vage, dass er seine Schatten integriert habe oder Desidentifikationsprozesse durchlebt habe, scheint aber nicht imstande zu sein, diese Prozesse etwas näher zu beleuchten und ausführlicher zu schildern. An ihren Früchten wird man sie erkennen -  viel kann da also nicht gefruchtet bzw. transformiert worden zu sein, denn sobald sie sich in ihrem spirituellen Wissen/Status angegriffen fühlen, - und darin sind sie meist sehr stolz und empfindlich - stellt sich ihr alter Abwehrstachelpanzer auf  und die Neurosen blühen wie eh und je. 

    In meiner Sicht ist es so, dass man seinen spirituellen Status nicht für sich eruieren kann, solange man noch nicht ganz "gestorben" ist. Erst nach dem Tod des Egos wird m. E.  alles offenbar und dann  - retrospektiv - findet man erst die rechten Worte für das vormalige Geschehen im sprachlosen Raum des Unbewussten.



    Noch der Gutmensch



    Beobachtung im Kaufhaus R.: ich betrete den Laden, um etwas umzutauschen. Als ich an der Kasse stehe höre ich einen grausigen Lärm ,  als ich der Lärmquelle nachgehe, sehe ich ein etwa 2jähriges Kind, welches zwei zum Verkauf ausstehende Kinderstühle auf dem Steinboden mit Verve hin und herschiebt, die Mutter steht dabei und schaut ungerührt zu. Ich rufe ihr zu: Hallo - können sie den Lärm bitte schön abstellen, das ist ja ohrenbetäubend! Die Antwort der Mutter: Das ist doch noch ein Kind. Der Vater taucht hinter mir auf: Waren Sie nicht mal klein?

    Diese Art der antiautoritären Erziehung züchtet Narzissten, die sich später einmal respektlos über die Grenzen anderer Menschen hinwegsetzen. Kinder sollten lernen, dass der öffentliche Raum  kein antiautoritärer Kinderspielplatz ist und dass man Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen hat.

    Bemerkenswert das Verhalten der 2 Verkäuferinnen, die an der Kasse standen und sich flüsternd über den Lärm und das Verhalten der Mutter empörten, aber keine Anstalten machten...

    Der Kunde ist König, heisst es. Heutzutage wird das offenbar dahingehend mißbraucht, dass sich der Kunde wie ein Arschloch aufführen darf.

    Ein unglückseliges Erbe der Antiautoritären Erziehung...Es ist dies die grenzenlose Toleranz der Gutmenschen, die alles als intolerant befindet, was sich ihrem pervertierten Wohlwollen und Gutwillen entgegensetzt., eine Toleranz, die die nächste Generation von Narzissten und faschistoiden Gutmenschen heranzieht. Wer sich da über respekt- und rücksichtsloses Verhalten beschwert und Grenzen aufzeigt oder sein Recht auf körperliche Unverletztlichkeit geltend macht, wird als kinderfeindlich und gar als schwarzpädagogisch verurteilt.

    Zum Schluss noch mal und immer wieder extra for YOU: Deine spirituellen Erfahrungen und dein gesamtes spirituelles Wissen musst  du vergessen! Sie nutzen dir nichts mehr, sie sind vergangen. Und wenn du mir hundertmal erklärst, dass du nicht an deinen spirituellen Erfahrungen hängst und haftest, verrät mir dein beleidigtes LeberwurstVerhalten doch ständig  das genaue Gegenteil, wo du glaubst, dass dein spirit. Status, dein spirit. Wissen nicht gebührend gewürdigt wird.


    Zustimmung

    Wenn ich auf Facebook so lese, wieviele Zustimmungen so ein Guru-Posting kriegt, dann weiss ich mit Sicherheit, dass die Zustimmung nicht aus eigener erlittener Erkenntnis kommt, sondern weil man/der Egomind es "plausibel" findet oder weil man es anderswo schon ähnlich gelesen hat. So z.B., wenn Ramesh Balsekaar zitiert wird, der sagt, dass das Ego aus dem Ursprung, der Quelle kommt, aus der alles kommt. Boah - woher nur  kommen alle diese plötzlichen Einsichten/Zustimmungen?!
    In meiner Erkenntnis kommt das Ego aus dem Denken, es ist ein Konstrukt - ich gestehe: die Quelle der Gedanken kenne ich nicht - scheissendrrreckmirregal, was ein Balsekaar sagt - ich glaube ihm kein Wort und versage ihm meinen Tribut. Amen.
    LOL!

    0 0

    Ziel

    Sie sagen: Es gibt kein Ziel (zu erlangen), es gibt nichts, dem man nachstreben könnte, es gibt kein Ankommen irgendwo,  jedes Streben ist sinnlos, weil Ego.
    Die Antwort ist wie immer paradox: Jein.
    Das spirituelle Ziel ist ohne Zweifel die endgültige Befreiung von Ego bzw. Leiden. Das Ego  und seine Abwehrmechanismen gegen die WIRKLICHKEIT und WAHRHEIT sind das, was uns von der wahren Natur trennt und unser Leiden bewirkt. Das Ziel ist also die Realisierung unserer wahren Natur, unseres WAHREN SELBST  -ein Ich ohne leidenschaffenden Widerstand, ohne Abwehrmechanismen gegen "Das, was ist".
    Ich glaube, es wird viel mißverstanden, wenn die die spirit. "Sucher" das Ziel als solches negieren, womit sie ja recht eigentlich nicht nur das Ziel, sondern auch die Suche aufgeben müßten - was sie auch manchmal tun. Aber sie tun es oft eben nicht aus der transformierenden Einsicht der Letztgültigen Erkenntnis, dass der Sucher und das Gesuchte ein und dasselbe (Gott/Bewusstsein) ist,  - eine Erkenntnis, die die Suche beendet, sondern  eher aus Resignation und falschem Verstehen. Die geistige Erkenntnis (im Gewahrsein) dass der Sucher und das Gesuchte ein und dasselbe ist, ist  das Erkennen der Einheit von Mensch und Gott. Damit ist man "über den Jordan" - Du bist zuhause angekommen. Du bist ganz bei DIR, JETZT  hast du deine WAHRE Natur realisiert.
    Das Ziel ist "erreicht". Dass das Ziel der Gottes- oder SELBSTrealitisation erlangt ist, bedeutet aber nicht, dass man stehen bleibt. Es geht immer weiter, das Bewusstsein weitet sich immer mehr. Wenn die Umkehr vollbracht ist, das Aussen zum Innen, d.h. der Kosmos verinnerlicht ist, geht die All-umfassende Reise der Erkenntnis  durch den inneren unendlichen Kosmos weiter. Und ALLes wird offenbar...
    Wie gesagt - nicht das Ziel als solches ist falsch, sondern es sind die Vorstellungen, die sich der Egomind vom Ziel macht. Nicht das Ziel ist die Karotte, sondern wir hechten hinter den  Ideen, unseren Vorstellungen und (falschen) Bildern von Wahrer Natur, Befreiung, Erlösung. Vor allem der Begriff der Erleuchtung ist so befrachtet mit Bildern und Erwartungen, dass man ihn am besten ganz eliminieren sollte.
    Deswegen ist es auch so wichtig, die Achtsamkeit im persönlichen Hier und Jetzt zu verankern - dass man zu allererst dem Denken auf die Schliche kommt, erkennt, wie wir Bilder und Vorstellungen, Gedanken und Gefühle produzieren. Wenn Achtsamkeit (resp.  Gewahrsein) das Wesen der Vorstellungsbilder, des Denkens erkannt hat, ist damit auch die Identifikation mit den Bildern und Gedankenkonstrukten aufgelöst.
    Meditation und andere Übungen sollte man ihrer selbst willen machen - und nicht, um etwas Bestimmtes zu erreichen -  viele dieser Übungen sind  im Heilungskontext "von unten" durchaus sinn- und wertvoll.
    Ich habe wohl früher auch den Fehler gemacht, alles, was "von unten" her, d.h. vom Menschen her auf der Suche getan wird, z.B.  Meditation, Reiki, Rebirthing  usw. als Machen des Egos zu diskreditieren, bis ich erkannte, dass Ich und Selbst nicht von einander getrennt sind und sich gegenseitig durchdringen, das Unbewusste läßt sich ansprechen und beeinflussen, genauso wie ein empfängliches Ich durch das Unbewusste beeinflusst wird. Übungen zeigen nicht immer nur eigenwilliges Machen des Unmachbaren an, sondern auch Bereitschaft und Hingabe und ABkehr vom Unwesentlichen.

    Im Forum

    Ich lese die Antworten auf meine Beiträge selten sofort - ich brauche sie nicht, ausserdem kenne ich sie meist, sie sind berechen- und vorhersehbar,( insbesondere wo und weil sie aus der ABwehr kommen.)  Oft schreibe ich dann einfach einen ganz neuen Beitrag - was mir halt grad so einfällt und  ohne Bezug zu irgendeinem vorherigen Beitrag eines anderen Users , setze ihn in den thematisch passenden Thread und stelle später, wenn ich mir mal Zeit zum Durchlesen nehme,  fest, dass mein "bezugloser"  Beitrag perfekt als Antwort auf den vorherigen Beitrag eines Anderen passt, aber gar nicht so gemeint war wie er verstanden wurde, lol,  ohne dass ich diesen vorherigen Beitrag  gelesen zu haben.
    Immer wieder will mich ein müder Überdruss, eine gewisse Lustlosigkeit überfallen, wenn meine Beitrage allzupersönlich genommen, d.h.  im Sinne von Angriff, Vorwurf  oder Kritik  verstanden werden, wo sie mehr allgemein und unpersönlich gemeint waren. Es scheint unmöglich, den anderen erklärbar zu machen, dass mein Kommentar keiner Person gilt, sondern nur einem Satz, einem Text, den eine Person geschrieben hat. Sehr schwer zu vermitteln: auch wenn ich diese Person mit Du anspreche, meine ich sie meist gar nicht; statt der Du-Rede könnte ich genausogut "ich" oder "man" oder "wir" schreiben. 
    Warum ich das denn nicht tue, wird mich nun so ein empfindliches "Du" fragen? Weil ich mich dadurch von dir kontrollieren lassen würde und meine Spontaneität aus dem Fluss wäre. Habe ich alles schon mal versucht...es ist und bleibt eine Tatsache, dass ich es nicht in der Hand habe, wie meine Worte bei anderen ankommen.
    Ich sehe den Beitrag zumeist völlig von der Person getrennt, unabhängig von meinem Wissen über diese Person und sehe deren Worte total unpersönlich.  Auch wenn sie mir persönlich bekannt ist, ist dann oft alles vergessen, ... die Geschichten, die sie mir von sich erzählt hat, ihre Erzählungen über ihren spirit. Weg usw. - alles ist dann ausgeblendet.

    Resozialisierung?

    Ich habe jemand kennengelernt, auf der Straße...kann sein, dass ich umziehe, weil das Mal-Studio dieser  Frau zu vermieten ist. Das Studio ist in einem der div. Häuser des Christlichen Seniorenzentrums. Wir verstanden uns auf Anhieb gut, keine Barriere zwischen uns. Wie ich ist auch sie eine Freifrau von Vogelgesang,  die in ihren späten Jahren noch einmal im  Käfig der Ehe gelandet ist. Ihr Mann ist ehem. Studienrat, er macht TM und spielt Klavier. 

    Wir haben einiges gemeinsam. Lustig:  währenddessen sie bei den katholischen Nonnen zur Erzieherin ausgebildet wurde, wurde ich mit 15 Jahren  von den  Nonnen im Erziehungsheim zum Guten Hirten in Untermarchtal zum Gefallenen Mädchen ausgebildet. LOL.
    Jedenfalls haben wir uns prächtig unterhalten und wenn ich die Wohnung bekommen sollte, dann könnte es sein, dass mir möglicherweise meine Re-Sozialisierung bevorsteht. LOL- Nach so vielen Jahren des köstlichen Alleinseins...-  nun, ich fürchte nichts mehr.
    Das Haus steht im Wald, na ja, fast...sehr ruhig, gute Luft...ohne alarmierende Gerüche, LoL. Ganz oben im eleganten "Penthouse" wohnt ein ev. Pastor mit Frau. Nächsten Monat komme eine neuer Bewohner hinzu, ein Pastor Unglaub (sic!)  Noch eine weitere Malerin wohnt im Haus. Die farbenfrohen Musenküsse der beiden Malerinnen  hängen überall in den  Fluren und im Treppenhaus.
    Eine weitere kreative Mieterin mit kindlichem Gemüt, etwa 40, hat sich zu meiner Überraschung als die Person herausgestellt, die Fahrräder bemalt und mit Kunstblumen und allerhand religiösen Sprüchen liebevoll dekorativ verziert und im Ort an strategisch besonderen Punkten platziert. Sie ist ein Jesus-Freak und besitzt ein "Pilger-Mobil".

     

    Ego

    am meisten verletzt man s(Ich) selbst . Das Ego ist voller Erwartungen, wie die Situationen, Dinge, Menschen sein sollte, wenn man diese Erwartungen einmal  in flagranti ertappt hat - das heisst im Gewahrsein - dann haben sie ihre Macht verloren. Zuweilen geht es mir noch wie früher: wenn jemand mir keine aufmerksame und bezugnehmende Antwort auf meine Textdiposits gibt, dann empfinde ich - wenn auch sehr selten -  manchmal im Solarplexus noch so einen kleinen, kaum bemerkbaren Stich.So ging es mir gestern mit meiner neuen Bekanntschaft - dabei fiel mir auf, dass ich von Frauen offenbar noch immer erwarte, dass sie besser zuhören können als Männer, speziell von dieser einen Frau, die mir doch so ähnlich erscheint.
    AmTag zuvor hatte ich ein längeres Gespräch mit einem Mann.  Die Reaktionen auf meine Rede waren so  beziehungs- und bezuglos und thematisch permanent daneben, dass es mich an einen Hirnschaden gemahnte. Na ja, diese unaufmerksame Bezug- oder Beziehungslosigkeit  kannte ich von Männern eigentlich auch nicht anders,  meine Erwartungen an die Kerls  konnte ich deshalb ziemlich schnell fallenlassen,  - ich nahm den  "Hirnschaden"  fatalistisch als gegeben hin, quasi als  geschlechtsspezifisch bedingt... LOL.  Die Aufmerksamkeitsspanne der Männer für das, was Frauen sagen, reichte nach meiner Erfahrung offenbar nur bis zum ersten "Betthupferl". Das Interesse erlahmte rasch, sobald sie das Gefühl hatten, mich sicher in der Tasche zu haben. Deswegen war meine Erwartungshaltung an die Männer auch nie sehr hoch und verletzte mich dementsprechend nicht so sehr. Bei Frauen aber war ich sehr viel empfindlicher, da war immer auch eine Spur Mutterprojektion dabei, deswegen frustrierte mich Unaufmerksamkeit sehr viel mehr...

    Altern

    Wenn der körperliche Alterungsprozess ein Naturgesetz ist und den "natürlichen Menschen" ausmacht, dann könnte  Demenz auch ein naturgesetzlicher Vorgang sein, bei dem sich der GEIST das  Nichtwissen auf der körperlich-materiellen Ebene holt. Krankheit ist immer auch Chance.
    Das, was man Umkehr nennt, ist nach meiner Auffassung ein ganz natürlicher Vorgang im menschlichen Reifungsprozess.  Ich glaube, die Menschen sterben nicht ruhig und "erfüllt" vom satten Leben, sondern GEISTerfüllt, wenn oder weil sie dem Umkehrungs-/"Alterungsprozess" keinen Widerstand leisten und letztlich in der Hingabe an den körperlichen Sterbeprozess  das erlangen, was auch der spirituelle Sucher erlangt, wenn er bzw. sein Ego im Leben schon stirbt.
    Es ist heute  à la mode, gesund, vital und bei klarem Verstand sterben zu wollen. Demenz - dass man den Verstand - den Egomind in diesem Prozess langsam aber sicher verliert, könnte aber auch in der Natur der Sache liegen. Was man nicht freiwillig hergibt, wird dir dann genommen: Erinnerung. Resultat: Die Welt verliert ihre Bedeutung. Nichtwissen.
    Viele Menschen haben Angst und  wollen keinen langen leidvollen Sterbeprozess sondern einen plötzlichen Tod, einen Herzschlag, der sie unvorbereitet und schmerzlos aus dem Leben reisst. Sie wollen damit dem Leiden entrinnen, sie wollen möglichst keine Sekunde Zeit haben, dem Tod bewusst ins Auge zu schauen.
    Es heisst, dass im Moment, wo der Mensch dem Tod ins Auge blickt, das ganze Leben vorbeizieht.  Ich habe damals bei meinem ersten "Tod", dem "Freien Fall" in die endlosen Tiefen des Universums mein ganzes Leben nicht nacheinander, sondern auf einmal in einem Moment  visioniert, ich sah ALLES in einem Kreisbild, einer Art lebendigen Mandala - das Bild lebte richtig, war in Bewegung...wie ein Film, der auf vielen Ebenen gleichzeitig mein vergangenes und mein zukünftiges Leben darstellte.... Ein Bild der Vollkommenheit...
    DAS war ICH -der Verstand kann so eine Gleichzeitigkeit gar nicht erfassen! Später dann in den Tiefenprozessphasen zog das Leben an mir vorbei: es wurden mir  alle leidvollen Situationen meines Lebens vor das innere Auge gestellt und "korrigiert" - ich wurde "umgedreht",  "richtig gemacht", geheilt.

    Mindcrash vs. Auferstehung

    Es gibt so viele Namen für die endgültige Befreiung oder  das endgültige Erwachen zur Wahren göttlich-menschlichen Natur wie es Namen Gottes gibt, LOL - in fact ist es das Gleiche. Wer seine Apokalypse, seinen Weltuntergang, d.h. einen richtigen Mindcrash erlebt, der erlebt infolge dessen seine Auferstehung, - sein Ostern, Weihnachten und  Pfingsten gleichzeitig.
    Um es mal klar und deutlich zu sagen: Wer von sich glaubt einen Mindcrash erlebt zu haben, gleichzeitig aber die (exoterische) Religion abwertet, der hat noch keine echte WAHRE Auferstehung, seine volle GEISTIGE Wiedergeburt erlebt. Ein richtiger  "Letztgültiger Mindcrash" bedeutet das komplette Zusammenbrechen der Weltanschauungen und Glaubenssätze und impliziert immer die Endgültige Befreiung.
    Mindcrash klingt so neutral und so "transreligiös", dabei ist es im Grunde nur eine À-la-mode-Besonderheitsattitüde der modernen Spiris. So mancher dieser Neo-Atheisten verwechselt die Kirche mit Religion, die Vermittlung mit dem Inhalt.
    Gegensätze  - Innen und Aussen -  lösen sich in Einheit auf, weil sie in LIEBE umfasst sind, in ALL-umfassender integrierender, einschliessender Liebe. Wenn ein Mindcrash immer noch ausschliesst, statt einschliesst, - das Äussere vom Inneren trennt, z.B. das Exoterische vom Esoterischen,  was ja der Fall ist, wenn man die exoterischen Religionen verachtet -  dann war es kein  Endgültiger Mindcrash, diesem Mind ist die Welt wohl nicht ganz untergegangen.
    Wer seinen Ultimativen Mindcrash erlebt hat, der ist "über den Jordan" - dem wird alles offenbar, auch das Geheimnis hinter der religiösen Terminologie, die nicht verachtenswert ist, sondern als bildhafte poetischen Sprache, die sich ans Unbewusste und die Intuition richtet,  ihren Wert zurückerhält.  Die Welt wird dir zurückgegeben, verwandelt, auch die Religion...Die unpersönliche All-umfassende LIEBE schmeisst  die Poesie, das Heilige Pathos, die Ehrfurcht vor dem Numinosen, - das sprachlose WUNDERN und STAUNEN darüber! -  welches sich in den Heiligen Schriften offenbart und das Herz zu öffnen imstande ist, nicht auf den Misthaufen der Geschichte, sondern schliesst ein, umfasst und würdigt es. Das verstehe ich unter integraler Spiritualität.
    Wo ausgeschlossen wird, ist immer noch "Jemand" am Werke, ein spirituelles Ego, welches sich nicht selten zugleich einbildet,  ein eigenschaftsloses Bewusstsein - also "Niemand" zu sein.
    (Den À la mode-Begriff des "transreligiösen" habe ich noch immer nicht nachgeschlagen, ich habe ihm einfach die  Bedeutung gegeben, die sich für mich sofort aufdrängte: ein Zustand/BewusstSein jenseits von Religion & sogar jenseits von Spiritualität. Neo-Atheismus. Nix Besonderes -  Gott ist ja doch für jeden Mystiker in dem Moment gestorben, in dem er das Einssein von Mensch und Gott in sich SELBSt erkannte. Jeder Mystiker ist damit "transreligiös" oder Neo-Atheist. LOL.)

    Der dekorativ-resignierte Religionsverächter, der sich gern  als "Niemand" inszeniert, der keinerlei Glaubenssätzen anhängt, begreift sich lieber als  "Transreligiöser Atheist" oder Nihilist, denn als Mystiker. Mystik bedeutet für den Neo-Atheisten offenbar noch immer  Religionsverhaftung. Oft zeigt er eine Verachtung gegenüber den relig. Traditionen und Lehren.  Das sind Leute, die aus Verachtung die trad.  religiöse Terminologie vermeiden -  derweil sie sich jedoch nicht entblöden, in ihrem spirituellen Hochmut andere Menschen, die in religiösen Metaphern von (ihrer) "Wiedergeburt" oder "Auferstehung" sprechen, als hybride, lästerlich und anmaßend zu bezeichen  - ganz plötzlich kriegt da der gute alte Liebe Gott eine höhere Wertigkeit als "Das Eigentliche", LOL.  Diesen Leuten zufolge ist es eine lästerliche Ketzerei zu sagen: Ich bin Gott - obwohl sie selbst auch nichts anderes aussagen, wenn sie ihre Wahre Identitität, ihre Wahre Natur als "Das Eigentliche" bezeichnen und begreifen. Welch teuflische babylonische Verwirrung!
    Der inflationär aufgeblasene "Niemand" tut nichts lieber, als andere der Heuchelei, der Ketzerei und der hybriden Anmaßung zu überführen - was man recht eigentlich doch nur tun kann, wenn man an einen Gott glaubt!
    Ob man diesen Glaubensartikel nun traditionell  "Gott" oder geziert "Das Eigentliche" nennt, ist Jacke wie Hose. In jedem Fall bleibt es nur ein "Etwas" - ein Götze, wo dieses  Eigentliche, Gott oder  Gewahrsein  in diesem Menschen kein bleibendes bewusstes SEIN hat.


    Wo kein bleibendes eigenschaftloses SEIN ist und man sich dennoch als "Niemand" dünkt läßt sich alles erklären.  Es ist zwar was dran, aber mit einem Satz wie diesem
     " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du streiten kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, das ein Niemand nicht streitet!" (W. Ablass)
    gibt man sich nicht selten nur das Alibi, um die eigene Egozentrik  voll auszuleben, statt der Identifikation mit  mit Ego/Eigenschaften gewahrzuwerden.  Diese Art des Loslassens beruht auf dem Glauben,  dass ES (Gott)  sich auch in der Identifizierung mit den  Eigenschaften des Egos bzw. der mitunter reichlich neurotischen Expression dieser Eigenschaften ausdrücke. Schizzokokkig deshalb, weil eben jene Leute zugleich auch des Glaubens sind, "Niemand" zu sein - also eigenschaftloses BEwusstsein zu sein.
    Möglicherweise wird da etwas durcheinandergebracht: Desidentifikation ist erst dort möglich, wo im Individuationsprozess eine BEWUSSTE (!) identifikation mit dem authentischen (!) Ich erfolgte.
    Ein Beispiel für Transformation der Eigenschaften:
    Wenn ich früher von einem "Introjekt" (Eltern-Ich, Über-Ich)  programmiert und gequält war, welches mir ständig sagte, wie minderwertig ich bin,  wird im Individuationsprozess der Spiess umgedreht: Ich gebe mir Erlaubnis zu  s e i n  und  selbst zu definieren, wer ich bin, mit welchen Eigenschaften ich mich identifiziere. Ich lerne, alles zu hinterfragen, was ich über mich zu denken gelernt habe. IST DAS WAHR - diese Frage ist mein ständiger Begleiter in diesem Prozess.
    Was Erlaubnisgebung angeht, wird hier so mancher einwenden wollen, dass das Ego dem Ego keine Erlaubnis erteilen könne, sich zu ändern. ... und überhaupt müsse man sich nicht ändern, sondern akzeptieren wie man ist.
    Richtig! Erlaubnisgebung ist Selbstannahme und die Selbstakzeptanz  impliziert Veränderung - aber weder zum Guten noch zum Schlechten, sondern Veränderung hin zum authentischen Ich.  (Selbstannahme bedeutet z.B. nicht, dass du deine Wut einfach nur "akzeptierst" und als gut und richtig annimmst, sondern die Angst und der Schmerz, die ungestillten unbewussten Bedürfnisse und Erwartungen, die sich HINTER der Wut verbergen und die erst dann zu Bewusstsein kommen, wenn man aufhört, den Drachen (Schatten) damit zu füttern! Die Wut muss nicht  (an anderen) "ausgelebt" werden, sondern Wut ist zuzulassen und zu spüren.

    Sicher,  du musst nicht, aber du  w i r s t  dich ändern, es bleibt dir nichts anderes übrig... die Änderung besteht in nichts anderem als der seelischen  Heilung und die nimmt ihren Lauf für den, der die Waffen gestreckt hat und in dieser Kapitulation die LIEBE Gottes, das Urvertrauen ins Leben gefunden hat. SELBST-Liebe.
    Es ist natürlich nicht das Ego, welches Erlaubnis gibt, sondern  Gott oder die Liebe zu sich SELBST und durch sich SELBST; der Individuationsprozess wird ja durch Kapitulation des Egos resp. Hingabe initiert und der Prozess läuft dann unter der Leitung des Wahren SELBST, der LIEBE, unseres inneren Therapeuten ab. Kapitulation heisst, die Waffen zu strecken, den Widerstand aufgeben gegen "das, was ist"  - die  Mauer der psychologischen Abwehrmechanismen durchbrechen.
    Ich wiederhole hier nochmal: Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand halte ich es immer noch für unabdingbar, an Gott zu glauben.   Ohne Gott Erlösung und Befreiung zu finden, ohne Kapitulation des Egos Heilung und Heil  - Individuation - zu erlangen, halte ich für unmöglich. Woran willst du dich denn  halten, wenn die Wasser des Unbewussten dich zu überschwemmen drohen?! Du brauchst Gott, wenn auch nur als Arbeitshypothese... aber eine todernstzunehmende Annahme, bitte schön!  Die Macht der Gedanken und der Vorstellung haben durchaus ihren Wert auf dem "Hinweg".
    Der Atheist sagt: Ich brauche keinen Gott, ich brauche keinen Glauben an eine Höhere Macht - ich glaube und vertraue auf mich selbst. Er will der Meister seines Lebens sein und  glaubt die Kontrolle darüber zu haben.  Diese Art der Selbstliebe hat nur eines zur Folge: eine Riesen-Ego-Inflation. Damit kannst du was in der Welt erreichen - ein Magier,  Manager und Macher werden,  - ist auch OK - aber deine Wahre Natur wird dir erst dann bewusst werden, wenn der Macher den Löffel abgegeben hat.

     Noch mal Krishnamurti:

    "Wichtig ist nicht, was jemand auf all deine Fragen antwortet, sondern, dass du für dich selbst die Wahrheit durch ständiges Forschen und Hinterfragen herausfindest – und das bedeutet, dass du nicht in einem Glauben oder Gedankengebäude stecken bleibst. Nur durch ständiges Forschen werden eigenständiges Handeln und Intelligenz geweckt. Wenn man sich einfach mit Antworten zufrieden gibt, wird der Geist träge. Es ist also sehr wichtig, dass du Dinge nicht einfach akzeptierst, sondern ständig hinterfragst und anfängst, die ganze Bedeutung des Lebens für dich selbst in Freiheit zu entdecken."
    Das Ego kann sich selbst  bzw. seine Gedankenkonstrukte nicht hinterfragen.  Es gehört schon eine gewisse spirituelle Reife, eine große Achtsamkeit/Gewahrsein - Angstbefreitheit! - dazu, nicht nur die eigenen, sondern v. a. die Gedankenkonstruktionen von anerkannten Autoritäten zu hinterfragen. Glaubenssätze sind ebenfalls  "Autoritäten". Bücher...  Wir neigen dazu, allem Gedruckten einen bedingungslosen Glauben zu schenken.
    Voraussetzung fürs Hinterfragen ist Ehrlichkeit zu sich selbst, z.B. die ehrliche Einsicht, dass das Ego  nur das zu glauben geneigt ist, was die eigenen Vor-Urteile bestätigt. Um Glaubenssätze zu erkennen, gehört schon eine große Bewusstheit, Gewahrsein dazu.
    Der wahre "Forschergeist" ist der GEIST, der nach sich selber sucht.
    Das Zitat enthält eine Paradoxie,  einen  "Zirkelschluss": "die ganze Bedeutung des Lebens für mich selbst in Freiheit zu entdecken" bedeutet ja recht eigentlich, dass ich zunächst einmal FREI sein muss. Und es ist wahr: Das ganze Geheimnis des Lebens, die Welt, der Kosmos enthüllt sich dem "Toten", dem  endgültig Befreiten  - von Innen. Die Hinterfragung bzw.  die Frage: IST DAS WAHR? - hat sich hier quasi verselbständigt. Alles, was in den Fokus kommt und den GEIST triggert, wird ganz von SELBST auf WAHRHEIT geprüft. Das Symbol dafür ist das Schwert der Unterscheidung oder die Doppelaxt.


    Meinungen

    " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du eine Meinung vertreten kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand keine Meinung vertritt".
    Ich habe das oben zitierte Zitat von Werner Ablass nur durch ein anderes Wort ersetzt, statt Streit habe ich Meinung gesetzt. Und ja, es ist so, aber nur für den, dessen SEIN es ist und nicht für den Für-wahr-Halter.  Zustimmen werden jedoch meist nur die Für-wahr-Halter, die "Wissenden", deren Sein vom EgoBewusstsein bestimmt wird. Solche Statements sind  Wasser auf die Mühlen jener, die ihre eigene Meinung noch niemals je  in Frage gestellt haben, die noch nie der Relativität, der Glaubenssatzmäßigkeit von Meinungen GEWAHR wurden. Solche Statements  eignen sich prima für jene als ein Alibi, um von vorherein gar nicht anzufangen mit dem Forschen und Hinterfragen und sich den Anschein von "Niemand" zu geben, bevor sie "Jemand" den Laufpass gegeben haben.
     Tatsächlich darf ich als Endgültig Befreiter fast alles tun, was ich als  Gefangener getan habe. Obwohl ich das Wesen von Meinungen als zeitbedingt und relativ erkannte, kann ich heute auch wieder  Meinungen äussern, da ich nicht mehr mit Meinung identifiziert bin und mir der Relativität von Meinungen GEWAHR bin, ist es nicht möglich, dass ich mir daraus Glaubenssätze basteln kann, an denen ich haften bleiben könnte. Meinungsäusserungen sind Unterhaltungsstoff, für den, der sie BEWUSST äussert. Es ist  paradox - ein kosmischer Witz! Sollte ich früher einmal als "absolute WAHRHEIT" geglaubt oder gar postuliert haben, dass ein Endgültig Erwachter keine Meinungen mehr äussert, - Mea Culpa.  Heute ist es für mich eine absolute WAHRHEIT, dass ich  eine Meinung äussern kann, ohne von ihr überzeugt zu sein. LOLOLOL. Alles klar?
    Wer die Welt gelassen hat, dem wird die Welt verwandelt deswegen wiedergeschenkt, weil er aus sich SELBST heraus verwandelt ist. Relative Meinungen betreffen die relative Realität, dazu gehört auch das aktuelle politische Geschehen. Ich bin auf beiden Ebenen zuhause und erkenne, wie das eine das andere widerspiegelt, das Äussere das Innere. Die Welt ist nicht einfach abhanden gekommen, sie ist IN mir. Auch wenn die relative Welt für mich nurmehr  eine scheinbare Realität hat und ich nicht länger mit dieser Realität identifiziert bin, so ist sie doch nicht einfach verschwunden oder völlig aus dem Sinn - die relative Realität/Welt ist nicht ausgeschlossen, sondern integral eingeschlossen.
    Ich bin keine Heilige, ich bin ein Wahrer FreiGEIST, ich bin so frei, auf der personal-dualen Alltagsebene meine  Meinungsfähnchen nach dem Wind zu hängen und jede Art von Meinung zu äussern, die mir Spass macht, das ganze Spektrum von links nach rechts  und zur Mitte und wieder zurück. Ich bin so frei,  meiner eigenen Meinung vielfältig zu widersprechen und Thesen aufzuwerfen und Antithesen...Was ich aber nicht mehr kann, ist, wie ein Mann zu (m)einer Meinung zu stehen.  Bei mir hat so eine dahergelaufene  Meinung keinen bleibenden Stellenwert und Standort mehr, ich bin weder Linke noch Rechte, noch bin ich liberal. Ich vertrete keine Meinung, ich trete sie lustvoll los und vergesse sie. Als Charakterlose Vorübergehende, die ICH BIN, nehme ich mir in vollendeter Meinungsbefreitheit die Freiheit zur eigenen Meinung. Wie gesagt: Jenseits von Ego ist das Denken ja nicht abgeschafft, sondern befreit und wahrhaft SELBständig.  Du kannst dir über alles ein Urteil bilden - ohne zu urteilen. Der Endgültig Befreite verfügt über ein klares, von Egoismen und Neurotizismen unverzerrtes klares Denken, deshalb weiss er auch, was  Richtig und Falsch ist, was wirklich Gut und Böse ist, im Gegensatz zum neurotischen Schwarz-Weiss-Denken und der Gut/Böse- bzw. der Täter-Opfer-Verwechslung, die auf der Identifikation mit dem Aggressor basiert und offenbar unsere Gesellschaft dominiert. 

    Jenseits von Ego bist du auch jenseits von Heiligkeit,   ein von Heiligkeit ungetrüber Freigeist, der auf allen Hochzeiten zu tanzen die Freiheit hat - die ganze Welt ist dein Spielfeld, wenn dir bewusst ist, dass diese Welt nur dein Gedankenkonstrukt ist, - dass du der Gott bist, der sie schafft -  um  so lustvoller ist es  (Obwohl der Ausdruck "lustvoll" meiner unheiligen Nüchternheit zu widersprechen scheint, ... ne? Welch ein WITZ!)

    Die Doppelaxt spaltet nicht nur "von oben " d.h. aus der unpersönlichen Perspektive das WAHRE vom Unwahren - also das Transpersonale vom Personalen -  sondern (unter-)scheidet auch "von unten" her, aus Sicht der dual-individuellen Ebene das Richtige vom Falschen und das Böse vom Guten. Jenseits von Ego hat man die Alltagsebene keineswegs gänzlich aus dem Fokus verloren, sondern durchdringt auch die Zeit  - Vergangenheit und Zukunft! - und ihre Geschehnisse mit Klarheit und  Hellsicht.  Der Kosmische Witz ist, dass zwar die Scheinbarkeit der Realität erkannt wird, nichtsdestotrotz diese sog. Realität aber sehr viel "realistischer" resp. rationaler  eingeschätzt wird, als der unerlöste, von Vorurteil gebeutelte  Egomind imstande war. Eine Meinung zu Weltgeschehnissen zu haben/äussern bedeutet nicht, dass ich die Welt verbessern will. Sich zur Politik oder zum Zeitgeschehen zu äussern, bedeutet nicht, damit identifiziert zu sein. Wäre es anders, dann dürfte ein Befreiter kein einziges Like in Facebook anklicken - er liked mit jedem Like eine relative Meinung. 
    Ich darf alles liken - und Nichts. Schon wenn ich nur sage, dass mir dies und jenes gefällt, schliesse ich mit diesem besonderen Gefallen anderes, was mir scheinbar weniger gefällt,  aus. Also müßte ein Endgültig Befreiter  ganz schweigen, um "spiritual correct" zu sein. Braucht er aber nicht, weil er sich GEWAHR ist, dass er nicht mit der Sprache, mit Worten identifiziert ist. Seine Worte sind leer.
    Ich kann alles tun, was ich "will",  wenn da so etwas wie ein Wollen noch eine Kraft hätte -  ein EINIGER "Wille" kann nichts wollen bzw. tun, was das LEBEN schädigt oder gegen den GEIST sündigt. Aber auch der Begriff des Willens trifft hier nicht mehr zu, ist nur annähernde Beschreibung, wie jeder Begriff, der eine Aussage über den  unbeschreibbaren, zustandslosen Zustand des neutralen Gewahrseins zu machen bemüht ist. Der zustandslose Zustand ist leer, bedeutungsleer, - aber keinesweges bedeutungslos! Er ist nicht leer bzw. wortlos im Sinne von Sprachlosigkeit, kein Vakuum im Kopf, wie mancher sich das vorstellt.

    Wo  k e i n   Wille ist, ist der WEG!

    Besonderheit vs. Abgesondertheit

    Der Begriff und das Verständnis der Besonderheit im spirituellen Kontext wird von einem spirituellen Ego gerne im moralischen Sinne verfälscht.  Da wird z.B. jemand der eitlen Besonderheit verklagt, der sich nicht einer knochentrockenen Ausdrucksweise von heiliger... äähm...  besser gesagt: unheiliger Nüchternheit befleissigt  und einen von Heiligem Pathos angeregten  mystischen Überschwang zeigt.
    Tatsächlich ist der Begriff der Besonderheit irreführend, weil vorwiegend negativ besetzt - Gesondertheit würde es besser treffen.  Im spirituellen Kontext geht es um die Dinge in der Trennung - in ihrer ABGESONDERTHEIT!
    Sicher gibt es auch eitle Besonderheiten, spiri-egonzentrisches Posing, z.B. das vornehm-gespreizte sprachliche Posing des Herrn Feinjustitiars oder das arrogante Posing von Zenpriester Ikkyu.
    Über die Heilige Nüchternheit verfügt nur  der GEISTtrunkene, der, der durch den Rausch der Ekstasen getaumelt ist. Na ja, mehr oder weniger. In meinem eigenen TransformationsErleben war ich von Ekstasen ziemlich verschont. Wenn ich daran denke, was ich in einem früheren Leben machte, als ich mich von Ekstasen noch lupfen liess... LOL.  (OMG!)
    Ekstasen zählen allerdings auch zu den Gesondertheiten. Denn: Wer in die Höhen steigt, der muss auch wieder runterkommen. Der Endgültig Befreite ist den Ekstsasen entwachsen. er ist nüchtern und gleichmütig und kennt weder Höhen noch Tiefen. Ekstasen sind ihm  daher keine "eitlen" Besonderheiten, sondern spontane Ego-Entrückungen. Wie bei allen Ego-Absencen darf man sich aber  nicht damit identifizieren. Wer sich identifiziert, füttert damit sein spirituelles Ego.

    Das spirituelle Ego

    macht aus einer geistigen Erkenntnis immer ein PermaProgramm, ein Gebot, eine Überzeugung, die es aufrecht- und einzuhalten gilt, es will ihm Dauer verleihen.  Wenn es die Relativität von Meinungen erkennt, ist es davon überzeugt, niemals mehr eine Meinung  zu haben geschweige denn eine Meinung zu äussern. Es legt sich eine Pflicht auf....
    Natürlich gibt es in Wahrheit kein spirituelles Ego. Ego ist Ego, egal, von welchen Inhalten es aufgebläht ist, profanen oder religiösen - es ist immer von sich selbst erfüllt. Spirituell ist nur die geistige Erkenntnis in der Spontaneitität des  Gewahrseins,  religiös wird diese ERkenntnis, wenn sie vom Egomind vereinnahmt wird und fürderhin als altkäsiger Glaubenssatz geglaubt und demzufolge missioniert wird.

    Islam vs. Moslem?

    Eine rationale Islamkritik kritisiert nicht die Menschen, sondern die Ideologie, der die Menschen anhaften. Wenn auf Facebook Ex-Moslems ihre Religion kritisieren, ist das wünschenswert und legitim, was sich aber dort in deutscher und arabischer Sprache so undifferenziert und oft sogar hasserfüllt zum Thema äussert, ist nicht islam- sondern  m o s l e m feindliche Rechtspropaganda. Das sollten jene Ex-Muslime bedenken, die die Freiheiten Europas hochhalten und den Islam verteufeln.
    Eine Politik, welche die Ängste und Bedenken ihrer Bürger nicht ernst nimmt, verschafft den Rechtsradikalisierten Gruppierungen Zulauf. Vielerorts werden im Netz schon Meinungen als rechtsradikal zensiert, wo man nur Ängste bzgl. einer bezgl. einer IS-Islamisierung äussert. Das ist eine faschistoide Entwicklung, wie sie schlimmer nicht sein kann.


    Eindeutige Stille

    Die Stille jenseits von Ego ist keine Stille, wie der Egomind sie versteht, es ist wie alles jenseits von Ego eine paradoxe Stille: Stille  u n d  GEISTige Aktivität. Leere UND Fülle. Man sagt einfach nur "Stille"  dazu, weil es kein besseres Wort für den zustandslosen Zustand gibt,  wenn das Ego schweigt.
    Wo das Ego schweigt, spricht der GEIST.
    Jeder, der eindeutige Statements abgibt über das, was jenseits des egoischen Verstandes ist, spricht aus dem Egomind und seiner Vorstellungen - der versteht Stille als Abwesenheit von (Gedanken-)Lärm.
    Wenn die Weisheit nur stille wäre,  wer würde sie hören?



    Der Verstand

    ist auch jenseits von Ego noch intakt.  Auch was das Eindeutigkeitsbedürfnis des Verstandes angeht, so war er bzw. das Denken nach dem Tod des Zensors und des Willens in meinem Falle immer noch voll wirksam  und seine Kraft verschwand nur allmählich. Die Paradoxität der WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT enthüllte sich nur langsam. (Enthüllung oder Offenbarung hört niemals auf.)
    Auch nach der Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 versuchte mein Verstand  noch immer Aussagen über sich selbst zu machen. Sogar noch heute bin ich oftmals geneigt, Aussagen über mich zu tätigen, die mich als einen bestimmen Menschen mit bestimmten Eigenschaften charakterisieren. Allerdings kommt es kaum dazu, sie schriftlich zu fixieren, weil ich ihrer Scheinbarkeit schnell gewahr werde und sie als Gedankenkonstrukt entlarve.
    Ein Beispiel: Neulich schrieb ich darüber, dass ich am liebsten eine Türklinke an die äussere Wohnungstür machen lassen möchte, ich hätte keine Angst vor Eindringlingen, bei mir könne jederzeit jeder eintreten. DAS ist z.B. eine pauschale Charakterisierung und schreibt mich in der Zeit fest. Ein Glaubenssatz, denn ich schreibe mir damit die Eigenschaft "furchtlos" zu. Ich kann aber doch gar nicht wissen, was kommt und ob dies IMMER so bleibt! Hierbei  handelt es sich um DENKEN, um ein Konstrukt. Ich kann nur wissen, was JETZT der Fall ist. Aber ab hier wird es wieder ganz schön paradox, wenn ich den Faden weiterspinne.

    Entgegenkommen

    Paradox auch dies. Ich suche nicht, mir kommt alles entgegen, was ich mir  n i c h t   wünsche. LOL. Nun ist mir da diese Wohnung über den Weg gelaufen bzw. eine Frau, die für ihr Malstudio einen Nachmieter suchte.  Ich sage zu - so ganz ohne Not -  und alles läuft wie geschmiert, kein Problem taucht auf, kein Widerstand macht sich bei  mir oder anderswo bemerkbar. Meine Finanzen sind zum momentanen Zeitpunkt ausgeglichen. Ich selbst bin auch so ausgeglichen, dass ich das Risiko eingehe, bis zum 31. Dezember doppelte Miete zahlen zu müssen, falls ich keinen Nachmieter finde. So etwas wie ein Bauchgefühl, was mich warnen könnte, habe ich ja nicht mehr und so findet mein Umzug moderat und bekömmlich, weil absolut stressfrei statt. An Möbeln nehme ich aus meiner alten Bleibe nur den Schreibtisch, Tisch und zwei Stühle mit, Trockner und Waschmaschine vielleicht auch noch - alles andere bekomme ich geschenkt.
    Wenn es WAHR und WIRKLICH wäre, würde ich sagen, dass ich gerne umziehe - was aber spirituell gaaaanz ganz unkorrekt wäre, weil ich mir mit einer solchen Aussage (einer pösen Schlussfolgerung aus meinem Verhalten in der Vergangenheit)  wieder eine schmutzige Charaktereigenschaft anmaße, derer ich seit langem entbehre. LOLOLOL.


    Hui Hai:

    ...dem Geist nicht erlauben, irgendwo zu weilen... lese ich irgendwo im Netz.
    Ja, genau, das erfordert zunächst eine kräftige eigenwillensmächtige Anstrengung: Dir jeden Gedankengang abzuschneiden. Dabei bemerkst du, wie sehr du an deinen Gedanken  hängst und haftest, wie verliebt man ist in die eigenen Gedanken, dass man es kaum fertigbringt, sie zu drosseln. Eine nette Übung... aber das Denken sollte man nicht versuchen, sich ganz abzugewöhnen, das funktioniert nicht. Meines Erachtens schneidet man  bei solchen Versuchen, das Denken ganz zu unterbinden sich auch von der Intuition/Erkenntnis ab, die ja doch der Gedanken/Worte bedarf, um sie sprachlich auszudrücken und damit bewusst zu machen. Ohne Denken läuft gar nichts, Denken ist nicht schlecht, sondern wird auf dem spirit. TransformationsWeg auf eine höhere Stufe gehoben, wenn die rechte Hirnhälfte aktiviert ist, die "Weiblichkeit Gottes".  Linkshirn & Rechtshirn in Harmonie = GEIST.
    Nach dem Tod des Egos - oder wie man heute sagt, nach dem "Mindcrash" -  herrscht im Mind ein kreatives Chaos, permanentes Brainstorming, da hat das diskursive Denken die Kraft verloren und Erkenntnis ist an seiner Statt getreten. Da ist es unmöglich geworden, Gedanken zu "ergreifen" resp. sich mit ihnen zu identifzieren.


    Entweder-Oder

    Jeder Myste, jeder wahre Esoteriker, dessen Suche zuende ist, weil er (Einheit) gefunden hat, wird von den schwarz-weiss-Denkern der exoterischen Kirchen/Religionen als Ungläubiger, als Ketzer eingestuft und wurde in früheren Zeitn nicht selten als ein solcher verbrannt.
    Mir scheint nun, dass heute so manche auf christlichem  GlaubensWege "Umgekehrten" nach ihrem vermeintlichen "Finden" genau das Umgekehrte machen: Sie verdammen ganz und gar  die exoterische Religion und verbrennen sie hohnlachend auf ihrem Dogmen- Scheiterhaufen - ungewahr dessen, dass es paradoxerweise der unbewusste Gott in den  religiösen Bilder, Riten,  Dogmen und Glaubenssätze war, der ihre Suche überhaupt in Gang setzte und begleitete. Hm...Sind das vielleicht die Leute, die sich heute Neo-Atheisten oder Transreligiöse nennen?
    Solche  wahnen sich zwar "umgekehrt" und egobefreit , sind aber immer noch ihrem alten Entweder-Oder-GegensatzDenkens verhaftet. Für sie gilt immer noch: entweder Eso- oder Exoterik - entweder Innen oder Aussen,  - woran man sehr gut erkennt, dass Einheit, Gewahrsein, Ganzheit, derer sie sich bewusst zu sein wahnen,  kein lebendiges SEIN in ihnen hat, sondern nur ein frommer Glaube ist.
    Ganzheit, Einheit bedeutet, dass ALLES eingeschlossen ist. Tranformation basiert auf der GegensatzVEREINIGUNG und nicht auf der Ausschliessung eines Gegensatzteils. Innen und Aussen, Oben und Unten sind EINS.



    0 0





    Sinnspruch aus der FB-Statuszeile

    Je weiser ein Mensch wird, dester weniger ist er an Klärungen und Rechtfertigungen interessiert. Er steht auf, wünscht alles Gute und geht einfach.

    Wie üblich in solchen Fällen schreit dieser auf Facebook dahergelaufene Spruch ad hoc und stante pede nach meiner sofortigen Klärung.IST DAS WAHR? Woher weiss der Sprüchemacher das? Kennt er einen solchen Weisen persönlich?
    Zum ersten wirft er für mich die Frage auf, ob der Weise an eigenen oder anderer Menschen Klärungen und Rechtfertigungen nicht mehr interessiert sei. Da er aber aufsteht und einfach geht, kommt er in den Verdacht, dass ihn die Erklärungen der anderen nicht interessieren, was ein bisschen arrogant bzw.wunderlich rüberkommt auf das unwissende Volk. Die Weisen früherer Zeiten waren zwar auch nicht gerade höflich, dennoch schätze ich  ihre Reaktion in solcherlei Situationen : sie grimassierten, klatschten in die Hände, warfen Sachen auf den Boden, hauten dir mit dem Stock über die Rübe oder sagten ganz einfach: Wen kümmert's?!

    Der Sprücheklopfer selbst kann kein Weiser sein, sonst wäre er sich im Klaren darüber, dass er nur einer frommen Vorstellungen huldigt, denn er charakterisiert den Weisen und verleiht damit dem eigenschaftslosen Bewusstsein des Weisen eine  Eigenschaft: Interesselosigkeit
    Wie immer in solchen Fällen aber  lachen die Englein in den Himmeln, wenn und weil sich der Egomind mal wieder anmaßt, zu beurteilen, wie sich ein Meister resp. der Weise ihrer Meinung nach verhält. Dabei ist Futter für Herrn Jemand, der sich gerne als Niemand geriert. 
    Wie oft hört oder liest man z.B. auch von der Vorstellung,  dass der Endgültig Befreite daran zu erkennen sei, dass er das lebt, was er predigt - grad so, als ob der Egomind beurteilen könnte, ob einer  den  Wein(GEIST) nur predigt, selbst aber Wasser säuft - wenn er doch bei einem Weisen vor dem Reinen Nichts steht!

    Ganz allgemein bemängele ich auch an den Texten vieler sog. Meister und spiritueller Lehrer, dass sie oft zu pauschal und undifferenziert texten, sie sollten mehr ins Detail gehen und öfter mal sagen, was sie meinen, statt alles der Phantasie und Interpretation des Lesers zu überlassen. Ansonsten setzen sie sich dem Verdacht aus, dass sie nicht sagen können, was sie meinen, weil sie keine wirkliche Erfahrung haben.
    Tatsächlich ist es so, dass jenseits von Ego eine Menge Erklärung und Rechtfertigung allein deshalb wegfällt, weil es mich u.a.  nicht mehr verletzt, wenn man mich für etwas hält, was ich meinem Selbstbild nach nicht bin. Beispielsweise dumm. Es fällt deswegen weg, weil ich kein Selbstbild mehr habe.
    Dazu kommt die Einsicht in den grundlosen Grund, weshalb jede Frage nach dem Warum obsolet ist.
    Was mich angeht ist die Rechtfertigungsformel: Ich tue oder tat dies und jenes, weil.... (hier folgt eine Begründung) mir "unglaubhaft" geworden, obwohl es vorkommen kann, dass ich sie in gewissen Fällen noch benutze... bin mir aber dann bewusst, dass dies nur Unterhaltungsstoff ist. Wenn mich jemand z.B. fragt, warum ich zu spät komme, dann antworte ich nicht, dass mein Zuspätkommen grundlos, weil determiniert ist, sondern sage ich meist die "Wahrheit" und begründe mein Verhalten. Ich habe kein Problem damit die "normalen" Erwartungen der "normalen" Menschen an mich zu erfüllen, ich verspüre keinen Widerstand und fühle mich dabei weder gut noch schlecht - es gibt mir weder etwas noch nimmt es mir was.

    Der Gutmensch und der Gute Mensch

    Der Gutmensch tut Gutes aus Schwäche. Er ist aggressor-/täteridentifiziert und kann zwischen gut und böse nicht unterscheiden, so kommt es dazu, dass er unbewusst die Intoleranz toleriert und verteidigt.
    Der Gute Mensch hingegen ist opferidentifiziert und gut aus Stärke, er weiss, was gut und böse ist, wer Täter und wer Opfer ist.
    Im spirituellen Kontext ist es allerdings gerade für den Guten Menschen nicht leicht einzusehen, dass  jegliche Identifizierung, ganz gleich ob mit Gut oder Böse  - Ego ist.
    Bevor Gut&Böse transzendiert werden kann,
    An dieser Stelle erinnere ich mich wieder an Ignoranten - speziell derer aus der Priesterkaste, - die in eitler Wortklingelei  vom "Darüberhinaus" schwadronieren,  Transformation & Transzendenz aber für eine Mär halten, ungeachtet dessen, dass es sich um den gleichen Erkenntnisvorgang handelt. Transformieren bedeutet z.B., über die GEGENSÄTZE hinausgehen.  Der Egomind ist ein Wortfetischist - ich würde ihn nicht einen solchen schimpfen, wenn es sich bei den Fetischisten nicht um Sucher handeln würde, die sich u.a. als Finder des "Eigentlichen"  erigieren.

    Werner Ablass schreibt auf Facebook, dass ihm das (Un-)Wissen seiner FB-Freunde ganz gewaltig auf den Sack ginge. Ich musste lachen und "likte" - hehe - Obs ein Scherz war? Na ja,  "Love-Bonding" kann man ihm aber wirklich nicht vorwerfen;  Love-Bonding ist ein Trick aus der Kiste des Positiven Denkens, der die Leute bei der Stange halten soll, um sie noch leichter zu manipulieren und in Abhängigkeit zu halten, ein häufig anzutreffendes Phänomen auf dem psycho-spirit. Marktplatz.


    Identifikation mit Desidentifikation?

    Es ist nicht möglich, mit Schattenintegration identifiziert zu sein, weil Schattenintegration die Auflösung von Identifikation impliziert!. Genausowenig kann man mit Desidentifikation identifiziert sein.  Solcherlei Argumente entsammen der psych. Abwehr eines Egominds, der noch nicht erkannt hat, was Identifikation resp. Anhaftung wirklich bedeutet.
    Wenn ich permanent auf die Notwendigkeit der Schattenintegration hinweise, tue ich nichts anderes als Jesus, als er ständig die Notwendigkeit der Umkehr beschwor. Kehret um! Es ist ein und dasselbe: Umkehr bewirkt Schattenintegration. Schattenauflösung bewirkt u.a.  auch Auflösung der Anhaftung und damit  BEWUSSTHEIT.

    Loslassen

    Ich habe Werner Ablass abonniert, manchmal begegnen mir seine Facebook-Postings auf der Startseite. Manche lasse ich unbehelligt laufen, andere Aussagen rufen nach Klärung. Neulich sprach er sich gegen das Loslassen aus. Ich weiss nun nicht mehr, ob er gegen das Wort Loslassen oder gegen das Loslassen an sich ist - es könnte auch sein, dass er es ganz eliminiert hat, weil er mit dem AbrakadabraTotschlagArgument kokettierte: "Wer sollte loslassen, wenn niemand da ist, der loslassen könnte?" oder so ähnlich. Ich finde leider sein diesbezügl.  Posting nicht mehr auf seiner Seite, also gebe ich dem ganzen die Bedeutung, die ich ihm spontan verlieh und lege mal los:
    Also ich sach mal: Aus der personal-dualen Entwicklungsperspektive des Werdens gesehen gibt es das Loslassen natürlich. Um eine Innenkehrung - oder einen gelungenen "Mindcrash"  zu bewirken,  muss das Ego kapitulieren, in die Knie gehen infolge seiner hoffnungslos-vergeblichen Bemühungen, das Leben zu kontrollieren. Es muss aufgeben, das heisst LOSLASSEN angesichts der Einsicht, dass es nicht der Meister seines Lebens ist. Kapitulieren = Loslassen.


    Werner Ablass pflegt ihm unliebsame oder "satirische" Kommentare zu löschen oder stereotyp mit "Advaitageplapper" oder "Mindfuck" abzuwerten. Er scheint offenbar  einen festen Standpunkt zu haben, er ist "fertig" und von diesem hohen Standpunkt des Nichts und der Leere kann man auch ohne SKrupel  alles als Mindfuck hinwegfegen, was sich diesem Nichts in den Weg stellt. Wobei er gar nicht ganz unrecht hätte, denn das (konditionierte!) Denken ist ja tatsächlich das mindfucking Hindernis - wenn da nicht der Umstand wäre, dass andere Sucher ihren eigenen Weg "von unten" durch die Gestrüppe des Unbewussten hinauf ins Licht bzw. ins Nichts gehen müssen, mit eigenen Augen sehen und ihre eigenen Worte finden müssen für das, was ihnen geschieht. Wer aber gleich mit der Nichts&Niemand- oder der Mindfuckkeule zuschlägt, schmeisst damit möglicherweise einen großen Stein in den Fluss... die Keule kann dich plötzlich "erleuchten" oder aber auch in die Dunkelheit zurückwerfen, nämlich dann, wenn der Egomind die NICHTS-Lehre als Glaubenssatz verinnerlicht und dies für geistige Erkenntnis bzw. die WIRKLICHKEIT hält und das tut der Egomind unweigerlich, solange das Denken nicht dekonditioniert ist und Gewahrsein an seine Stelle getreten ist."Von oben" - aus der nondualen Perspektive, die sich als Überzeugung versteift hat,  kann man alles niederknüppeln, was von unten - der vermeintlichen Illusion und "Unwahrheit" kommt. Das ist die einseitige halbblinde Sichtweise derer, die zur Klasse der Igel-bin-schon-da-Riege gehören, der   "Involutionäre" die in stinkig-stehenden Gewässern dümpeln, der einäugigen und einbeinigen Gottvater-Typen - eine bekannte spirituelle Fehlentwicklung bzw. eine typisch patriarchalische Stagnationserscheinung, die die Ruhe des Seins zu pflegen bemüht ist und die Bewegung des Werdens verabscheut.   Das sind meist die Sorte von Findern, die ein einziges Mal die Große Leere "gefunden" haben und darnach alles in die Tonne treten, was nur nach Evolution/Entwicklung riecht. Der Gottvaterspiritant schliesst nicht ein, sondern aus, d.h. er verbleibt in der Trennung und zelebriert sie nicht selten sogar, besonders dort, wo man undifferenziert das Ego als Gottgegebenheit bejubelt.Als "Quellen-Erzeugnis". LOL

    Die Profilbilder von W.A. erinnern mich manchmal an den Manager-Charme eines ERFOLGREICHEN Positiv-Thinking-Predigers. Wieso aber sein Humor auf der Strecke bleibt. Ich will ihm ja seinen spirit. Status nicht streitigmachen, aber als Stratege und Planer, als der er sich mitunter zeigt, ist er sich offenbar noch immer nicht ganz darüber im Klaren, dass die Dinge immer anders kommen, als man denkt und plant - dies ist besonders tragisch angesichts einer  felsenfesten Überzeugung (Glaubenssatz) , dass da niemand sei, der plant und denkt. Ja, wird er mir womöglich sagen, sein Planen und Zielen  komme ganz absichts- und grundlos, ganz ohne Warum, LOL.  Das kann gar nicht anders sein, wenn einer davon überzeugt ist, dass das sich als "Täter" gerierende  Ego mitsamt seiner eigenwilligen Konditionierung aus der Quelle kommt. LOL. Mir fehlt aber noch die Antwort auf die Frage, warum das, was eh aus der Quelle kommt überhaupt noch dekonditioniert werden muss? Rätsel über Rätsel - oder etwa göttliche Paradoxe? (Oder habe ich den Texten von Werner Ablass vielleicht eine BEdeutung gegeben, die sie für ihn selbst gar nicht haben? Ach, sei's drum...)

    Wahr ist: Wer wirklich im JETZT/bei Gott/sich SELBSt angekommen ist, der ist nicht mehr fähig, Planspiele und Strategien zu entwickeln, um irgendetwas zu erreichen - auch wenn er glaubt, dass da  niemand ist, der im JETZT ankommen könnte. LOL. 
    Der von (Ego-Konditionierung)Befreite läuft nicht mehr den Dingen hinterher, er läßt die Dinge auf sich zukommen. Ihm fehlt es an nichts, er braucht nichts. Ich behaupte mal ganz forsch: Wenn einer noch glaubt, Bücher über seinen "Mindcrash" (wohl eins der vielen Synonyme für Egotod/Erleuchtung/christl. Auferstehung) schreiben zu müssen , dann kann er m. E. immer noch nicht die Spreu vom Weizen trennen.Bücherschreiben muss i.d.R. geplant werden, ausser man fasst seine ehemals spontane Reden oder Schriften in einem Buch zusammen.

    " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du streiten kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht streitet!" (W. Ablass)

    In der Tat ist das ein tolles Ereignis, wenn man das zum ersten Mal erlebt: dass man völlig angstfrei, emotionslos,  kalten Blutes  - LUSTVOLL und ausdauernd! - zu streiten imstande ist, weil "keiner da" ist, der sich ernsthaft mit dem Streitpunkt identifizieren könnte.  Und überhaupt:  "Streit" ist per se eine Wertung und wo nichts als "Streit" empfunden bzw. gewertet wird, kann man auch nicht streiten. Richtiges Streiten will gelernt sein. Streiten heisst nicht Angreifen oder den anderen in den Boden stampfen. Wer streitet, ist nicht "böse". Böse wird es erst, wenn der Streit aus dem Ruder läuft und  absichtsvoll und gehässig unter die Gürtellinie zielt.

    Nun, wie ich schon letztes Mal ausführte, gibt es ein Problem mit der coolen Aussage von WA. Nämlich dann, wenn diese Aussage aus (möglicherweise)berufenem Munde auf unberufene Ohren trifft - und zwar auf die Ohren des Herrn Jemand, der sich für Herr Niemand hält. Der fühlt sich dann berechtigt, diesen Spruch  jederzeit zu seinen Gunsten durch andere "Tu-Wörter" zu ersetzen.  Und so kann nicht nur das Streiten, sondern auch das Planen, das Ärgern, das Wüten & Schlagen,  das Lügen & Betrügen, das Jubeln und das Trauern, das Heulen und das Zähneknirschen,  das Saufen & Raufen,  jede gute oder schlechte Absicht - kurz gesagt: jede konditionierte Ego-Expression - die ja doch in der Natur des Herrn Jemand liegt -   jeweils für eins der "besten Ereignisse" gehalten werden, die stattzufinden scheinen, "ohne dass ein Jemand sich einmischt und dir einreden will, dass ein Niemand nicht  plant, sich nicht  ärgert,  nicht wütet & schlägt, nicht lügt & betrügt und/oder anderer Leute Facebookkommentare  löscht  etc etc.... Capitsche?!

    So billig und einfach macht es sich z.B. der einäugige Gottvater-Spiritant. Der spirituelle Marktplatz ist voll solcher Selbstbetrüger, die ganz offen ihre unbewussten Prägungen und Automatismen ausleben und dieses, - statt es zu läutern und zu transzendieren gar für eine Gabe Gottes halten, weil ja auch das Ego gottgeschaffen sei - so der fatale Glaubenssatz, - Leute, die nicht  nur ihre psych. Abwehrmechanismen und ihr häufig cholerisches Temperament, sondern ihre gesamten Konditionierungen  als Gottgegebenheit zelebrieren. Der Spruch, der die Engelein im 5. Himmel am meisten zum lachen , den lieben Jesus aber bitterlich zum Weinen bringt,  ist der: Es bedarf keiner Heilung, - wenn da keiner ist, wer sollte geheilt werden?!.Dann gibt es da die Babylonischen Wortwixer, deren Gewahrsein so gering ist, dass sie nicht mal die Synonyme erkennen, die das Gleiche meinen.. Es ist gut und richtig und völlig normal und folgerichtig, dass man nach seiner "Auferstehung", nach dem Tod des Egos - eben weil man die Welt von innen heraus für sich und aus sich SELBST heraus völlig neu erfindet - auch neue Worte findet bzw. selber definiert.
    Nur zeugt es nicht von einer wahrhaft "Glorreichen Auferstehung", sollte  einer - noch immer wortfixiert wie in alten Adams zeiten - beispielsweise seinen "Mindcrash" oder seine Erfahrung mit dem "Eigentlichen" als Wahre Wirklichkeit glauben, den Menschen jedoch, die in den alten religiösen Termini von ihrer "Geistigen Wiedergeburt" oder "Auferstehung" sprechen, möglicherweise antwortet: Da ist niemand, der wiedergeboren werden oder auferstehen kann -  und dabei ganz vergessen, dass a) die Begriffe Auferstehung/Wiedergeburt/Mindcrash allesamt das Gleiche meinen und b)zudem vergessen, dass auch ein "Mindcrash" oder ein "Eigentliches" von "Niemand" erfahren worden ist.
    Nicht die  Ablehnung der religiösen Symbolsprache zeugt von "Auferstehung", sondern das Verständnis für sie. Die Gabe der Schriftdeutung  ist ein Seinsattribut, über welches nur der "Glorreich" Auferstandene verfügt. Wenn dir dein "Mindcrash" nicht die Gabe der Schriftdeutung und der Geisterunterscheidung verliehen hat, dann war es kein wahrer "Letztgülter Mindcrash". Da muss noch mal gestorben werden.



    Rebellion,

    Dagegensein ist manchmal eine notwendige Phase, die aber ebenso vorübergeht wie alles andere.  Das Widerstreben gegen das Böse kommt wie das Widerstreben gegen das Gute aus dem rebellischen Ego - Rebellion läßt sich jedoch  nicht schönreden mit Ablass-Sprüchen (in Abwandlung) wie z.B.

    " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du rebellisch sein kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, das ein Niemand nicht rebellisch sein darf!"

    Wer so schlussfolgert, dass er gegen das Wort "Loslassen" sei, weil da "keiner da" sei, der loslassen könnte, zäumt das Pferd von hinten auf . Von "vorne" oder "von unten" gesehen,  siehts aber so aus, dass das Ego keineswegs eine illusionäre Fiktion ist, sondern das Ego ist per se Anhaften, Festkleben, Festhalten -anders gesagt: Identifikation. Der spirituelle Weg geht dahin, von den Anhaftungen/Identifizierungen l o s zu l a s s e n . (Erst durch das Loslassen bzw. der Desidentifizierung erkennt der Finder, dass da keiner da ist, der loslassen könnte.) Das Ego bedeutet per se Krampf/Muskelverspannung. Jeder, der unter Massage oder anderen Anwendungen entkrampft wurde, weiss was loslassen bedeutet. Und manchmal tut dieses Loslassen mehr weh als die Verkrampfung.
    Erleuchtung ist nichts anderes als  eine Totalentspannung - die Folge eines Loslassens von der Verkrampfung eines verspannten Körper-Geist-Seele-Organismus.
    Haus Abendsonne, Blick von meinem Balkon

    W. Ablass hat aber recht: Es stimmt, dass das Ich nicht von sich selber loslassen kann. Das darf aber niemals ein Argument eines "Meisters"  oder spirit. Lehrers sein, um gegen ein unschuldiges (leeres) Wort, z.B. gegen das Wort Loslassen zu Felde zu ziehen, Wer im Licht der strahlenden Leere steht, steht in der SELBSTgewissheit des GEWAHRSEINS und der ist sich auch gewahr, dass sich nicht durch das Ego, sondern nur in und durch Bewusstheit - myth.:  "in und durch Christus!" -  alles auflöst, was dem Licht im Wege steht. (Dieses Gewahrsein oder Bewusstheit ist auch nur ein Synonym für Christus (-Bewusstsein))!

    Gewahrsein/Erkenntnis der WAHRHEIT impliziert Loslassen. Wird man sich das Gewahrsein des Wesens der Identifizierung gewahr, ist die Identifizierung im gleichen Zuge "losgelassen".



    Würde man ihm sagen, dass ein vollkommener Mindcrash synonym mit der christl. Metapher des Weltuntergangs und der Auferstehung ist dann würde er  womöglich mit dem Totschlag-Argument antworten: Blödes christliches Geplapper, wo keiner ist, wer soll da auferstehen?

    Sicher hat nicht das (unerlöste/konditionierte)  Ich, sondern allein die Achtsamkeit bzw. Gewahrsein die Macht ,  die Welt/Ich zu verwandeln und zu befreien,  anders gesagt: Gewahrsein ist die "Höhere Macht", die das  "Loslassen" bewirkt.  Wo "Niemand" ist, ist Gewahrsein. Erkennen ist Loslassen. Gelassenheit ist nichts anderes als Losgelassenheit.
    Ach Babylon, wie kann Werner Ablass gegen das Loslassen sein, wenn er auf der andern Seite  für Dekonditionierung ist - wo beide Begriffe doch das selbe meinen?
    Garten hinter'm Haus Abendsonne

    Wer gegen das Wort Loslassen ist, weil   niemand da sei, der loslassen könnte,  müßte folgerichtig auch  gegen alles sein, was ein Mensch auf dem spirituellen Weg  tut. Er müßte gegen alles Tun sein, Workshops, Seminare, Yoga, auch gegen Meditation und  Gebet usw. Aber gegen das Gebet ist Werner Ablass gar nicht; obwohl er ja "weiss", dass in Wahrheit  "keiner da" ist, der beten könnte, dass da kein Empfänger und auch kein Sender ist, glaubt er an eine "Paradoxie", bei der der "Sohn"  sich zugleich der Einheit mit dem "Vater" gewahr ist, aber gleichzeitig die Trennung vom Vater im Gebet an den Vater zu zelebrieren imstande ist. Eine solche "Paradoxie" zu denken (!) ist m. e. nur dem Egomind  möglich, dort wo noch keine endgültige Befreiung (=Auferstehung!) stattgefunden hat.
    Jesus ging oft in die Wüste (Einsamkeit des Herzens)  und betete zum Vater, -  aber  nur bis zu seinem Tod am Kreuz! In der Zeit zwischen Auferstehung (Endgültige Befreiung)  und Himmelfahrt ist im Neuen Testament kein einziges Gebet überliefert! Die volle Einheit mit dem Vater hat Jesus mit dem Tod (des Egos) am Kreuz realisiert!
    Vor der Terasse
    Nun -  Werner Ablass weiss offenbar mehr über Jesus als das Neue Testament: er  phantasiert dem Jesus weiterhin ein inniges Verhältnis zum Vater, ein Jesus, der sich trotz Auferstehung  (Perma-Einheitsbewusstsein!) weiterhin im innigen Gebet an ein Du zu wenden imstande ist. Ein solches Denken verrät nur eins: dass in ihm der Christus-Mythos noch nicht wirklich lebendig geworden sein kann, was vielleicht auch an seiner Abneigung gegenüber dem Katholizismus/Kirche liegt bzw. daran, dass er keine Connection zum kollektiven Unbewussten hat? Ich weiss es nicht, ich weiss nur, dass  nicht jeder "Mindcrash" einen Meister macht. 

    Deshalb nochmal und immer wieder: Ist das Ego gestorben bzw. ist die Einheit mit dem Vater oder der Quelle als solche erkannt und damit die dualistische Trennung (der Tod)  auf immer überwunden -  bedarf es keines Gebets mehr. Die Sehnsucht ist gestillt, d.h., Bitt- wie Dankgebete sind hier völlig obsolet, denn auch der Dank richtet sich ja doch immer an ein Gegenüber, an ein Du. Jeder, dessen Ego wirklich "tot" ist, kann dies bezeugen!
    Vor 4 Jahren habe ich auf der FB-Seite des sog. Spirituellen Lehrers Christian Anders geschrieben, dass er, der beispielsweise noch die Liebe zwischen Mann und Frau besingt, noch immer mit Trennung identifiziert ist.  (Man kann nicht zwei Herren dienen: In der dauerhaften Bewusstheit des Gewahrseins zu sein und gleichzeitig die Trennung, die ja in der Einheit/Gewahrsein als Illusion erkannt und überwunden ist,  bejubeln und dies möglicherweise gar als Paradox bezeichnen. Das ist keine göttliche Paradoxie, sondern der schiere teuflische Widersinn.)  Ich schrieb: Wer Gegensatzvereinigung realisiert habe und u.a. das Männliche und das Weibliche in sich und aus sich SELBST heraus befreit und zur Einheit geführt hat, ist nicht mehr imstande, sehnsüchtige Liebeslieder zu dichten und zu singen, ganz gleich, ob es sich um die menschliche Liebe zu einem gegengeschlechtlichen Partner oder um die Liebe zu Gott handelt.  Ich machte noch eine satirische Bemerkung über seinen Zug, der nach Nirgendwo fährt - ... worauf mich der Meister blockierte. LOL.  )

    Nachdem "Es vollbracht" ist, bin ICH - nicht als "Ego", sondern ICH als das eigenschaftslose Bewusstsein -  dauerhaft ungetrennt Zuhause beim "Vater". Ohne Worte, ohne Schweigen - DAS ist z.B. ein göttliches Paradox!.

    Auch das irritiert mich: Nach eigenen Worten verehrt  W.A. den Ramesh Balsekar und Jesus Christus. So wahr es ist, dass Hingabe bzw. das Gebet, welches ja ein Ausdruck der Hingabe ist,  seinen Sinn verliert, wenn ich mich als SELBSTrealisierter Wiedergeborener  EINS mit dem Vater/Quelle erkannt habe, so wahr ist es auch, dass hier jede äussere Meisterverehrung ihren Sinn und Zweck verliert.
    Wer sich SELBST realisiert hat, wer das sog. Christus-Bewusstsein realisiert hat, ist nurmehr selbst ein Meister und  bedarf  - außer zur Schriftdeutung auch der biblischen Jesus-Meister-Worte nicht mehr, um sich zu verifizieren oder zu bestätigen.   Er ist in und durch sich SELBST ALL-EINS. Die Verehrung anderer Menschen gibt es nur in der Identifikation mit der Trennung. Aber sobald  ich im Meister mein eigenes Wahres SELBST erkannt habe, dann hat der Meister in der äusseren Welt seine Wirksamkeit und seinen Zweck verloren.   Wen oder was soll ich bitte schön verehren, wenn ich alle Projektionen aus der äusseren Welt zurückgeholt habe und mein ehemaliger äusserer (und Wahres SELBST als innerer) Meister damit genauso bedeutungsentleert ist wie alles andere. Wenn das Ego "gestorben ist"  - wer sollte da irgendwen verehren können. Verehrt wird ein Meister nur so lange, als die Einheit mit ihm nicht dauerhaft realisiert wurde. Man kann nicht zwei Herren dienen, hier gibt es nur ein Entweder-Oder.

    W. Ablass bringt es auch fertig, das Ego  u n d i f f e r e n z i e r t  hochzujubeln und im selben Zuge zu behaupten, dass "Niemand da" ist. So formuliert, zeigt es mir kein spirituelles Paradox, sondern stiftet nur unnötige Verwirrung. Man muss das Paradox nicht noch paradoxer machen als es ohnehin schon ist.

    Es ist wahr: Ego-konditionert oder Gott-determiniert - wir sind im doppelten Sinne Roboter, ein  "Göttliches" Paradox, dem ich ausnahmsweise zustimmen würde, wenn es folgendermaßen differenziert formuliert würde: dass man sich zunächst dekonditionieren muss vom  Ego-Robot, um sich letztlich als ein erlöstes und befreites eigenschaftsloses ICH bzw. als einen determinierten "Roboter" Gottes wiederzufinden, Wobei beide (dekonditioniertes Ich "und" SELBST) als  unterschiedsloses und  ungetrenntes ICH BIN erkannt in den Ursprung sprich "Vater" zurückgeführt wird - "Ich und der Vater sind eins."

    Das Paradox liegt darin, dass der Egomind von seinen Glaubenssätzen dekonditioniert werden muss, um hernach zu erkennen, dass dieses Ego samt  Konditionierungen eine Illusion war. Man kann die Illusion aber nicht als Glaubenssartikel missionieren, sie muss von jedem Einzelnen selbst erkannt werden und sie wird erst erkannt, wenn das Ego tot ist, losgelassen, dekonditioniert, zunichte usw. ist - scheissendrreckegall was du für Worte/Synonyme  dafür verwendest. Die unterschiedlichen Worte sollten nicht das Problem sein, das Problem ist und bleibt aus der Ent-Wickelungsperspektive gesehen das Ego, welches erst aus der Involutionsperspektive eine Illusion, als NICHTS erkannt ist.
    Fensterblick auf das Christl. Seniorenzentrum
    Gladenbach, Haupthaus

    Werner Ablass schreibt ansonsten zum größten Teil  sehr gute Texte, die ich fast alle aus eigenem Erleben/Erkennen unterschreiben kann. Demnach würde ich nicht bezweifeln, dass das, was er schreibt aus seinem GewahrSEIN kommt, dass es seine Lebenswirklichkeit ist und keine Theorie. Dennoch: Seine Lösch- und andere div. Reaktionen fallen für mich nicht in die Sparte "Krishna spielt", sondern weit eher in die Rubrik: phallisches Mightymousegehabe, - davon geben mir meine Eierstöcke immer ein untrügliches körperhaftes Zeichen. LOL.
    Vielleicht bin ich aber auch noch nicht "so weit" wie Werner Ablass, vielleicht ist seine Erfahrung des Nichts viel nichtiger als meine, vielleicht ist er ja noch viel nichtiger als ich Nichtsnießnutzerin.   LOL.Ich jedenfalls bin immer noch nicht "fertig" - ich bin immer noch auf dem "Pfadlosen Pfad", - das NICHTS hört nämlich nicht auf, mir seine FÜLLE  zu offenbaren.
    "Zunichte werden" heisst, zu Niemand zu werden, um Alles zu SEIN. 


    Mit dem Paradox

    wird auf dem spirit. Marktplatz allerhand Unsinn getrieben, es ist die perfekte Ausrede, mit dem jede Sorte von  "devlish nonsens" gerechtfertigt werden kann.   In meiner Erkenntnis aber stehe ich vor dem  "Göttlichen Paradox" am dem Punkt, an dem der Verstand den Geist aufgibt, wenn der tetragrammische Erkenntnisvorgang in die Einheit überführt ist. Der Egomind ist listig und konstruiert bzw. simuliert (dualistische) unqualifizierte Paradoxe. Demgegenüber hat das sog. göttliche Paradox eine GEIST-QUALITÄT.



    Aktuell

    Mein Umzug ins Christliche Seniorenzentrum ist easy vonstatten gegangen, nur 1&1 hat mich 6 Wochen im Funkloch sitzengelassen, bis ich DSL bekam. Mein Blog wird jetzt wahrscheinlich wieder regelmäßiger erscheinen. Das Seniorenzentrum hat mehrere separate Häuser, je nach Alter und Schweregrad der Behinderungen. Mein Haus liegt dem Haupthaus gegenüber am Hang, schon fast direkt im Wald. Es ist seltsam schachtelig angelegt, aber die Wohnungen, Flur und alles ist sehr weiträumig und hell, das Haus ist sauber, es wird gut gepflegt, die Anlagen werden  gewartet, es  riecht gut und ist sehr ruhig. Also richtig vertrauenerweckend. Wo ich vorher war, war es ok, ich hatte keine Not, auszuziehen, es hat sich einfach so genial gefügt, dass ich eigentlich das getan habe, was meine Vormieterin für mich entschied, LOL.
    Eigentlich ein normales Wohnhaus mit 12 Mietparteien, alle in bester Verfassung, im Alter zwischen 40 bis 95 J.
    Meine Wohnung ist fast doppelt so groß wie die letzte, sie  liegt ebenerdig am Hang mit Terasse und Ausblick auf das Städtel. Ich habe im Gegensatz zur früheren eine Menge Annehmlichkeiten mehr. Allerdings ist sie auch doppelt so teuer...LOL, was mich nicht beeinträchtigt, weil ich kein Mangelgefühl mehr kenne. Den letzten Überlebensanfall hatte ich vor 2 Jahren. Ich bin nicht mehr fähig, mir Sorgen um den nächsten Tag zu machen.

    Es ist ein christliches Haus, mich stört es nicht In jeder Wohnung ist ein Lautsprecher und wenn ich will,  kann  ich jeden Morgen eine Predigt frei Haus geliefert bekommen. Home-made sozusagen, der Heimleiter selbst und einige andere vom Personal haben ein großes Repertoire an Losungen für den Tag, Predigten durch das Jahr usw. Gottesdienste und Andachten, Bibelstunden, Chorsingen, Pläne und Unternehmungen für den Tag - alles wird übertragen.
    Garten hinter Haus Abendsonne
    Wer will, kann auch betreutes Wohnen für sich kriegen - na ja, kriegt man ja schon überall. Ich brauche keines, Was ich aber gut finde, ist eine Klingel für den Fall, dass mal was passiert, Krankheit, Feuer, oder was auch immer - man ist immer mit dem Haupthaus connected. Ansonsten hilft man sich hier gegenseitig, hat einen guten Kontakt zueinander, was im Reschnyhaus nicht der Fall war.
    Man kann auch essen gehen, wenn man will oder sich das Essen bringen lassen: im Haupthaus gibts eine Küche/Köche, die noch selbst kochen und zwar ganz hervorragend -  kein DRK-Fresschen auf Rädern. Saune, Schwimmbad, Garten mit Bächlein - alles da. Sehr gut organisiert das ganze und über das Personal kann man sich nicht beschweren.
    3 Minuten Fußweg und ich bin im Einkaufszentrum von Gladenbach. Alles da, nix zu meckern.
    Dass das Haus zum Seniorenzentrum gehört, tangiert mich auch nicht. Das Wort Altenheim schreckt mich nicht mehr, wie es das früher tat, es ist wie alle Begriffe seiner emotionalen Bedeutung entleert, d.h. ich assoziiere damit nichts, was mich belasten könnte. Das war früher, als ich in einem ähnlichen Haus wohnte anders: wenn da eine 88jährige zu mir damals 60jährigen sagte: "...wir in unserem Alter" stellten sich mir die Haare zu Berge. Aber heute, wo die ganze Welt ein Altersheim wird...?

    Unser Haus bekommt nächsten Monat einen interessanten Zuwachs. Pfarrer Reiner Unglaub, Theologe,  ist Sprecherzieher gewesen und ein bekannter (blinder) Hörbuchsprecher. Sehr  interessanter Lebenslauf.
    http://www.hoerbuecher4um.de/Sprecherinfos/InterRU.htm
    Hier mal kurz zum Reinhören:


    Neue Diskussion im Forum Spectrum Sein.de: Je suis ISIS
    http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=129&pid=3005#pid3005
    Ein Versuch...denn mir ist klar, dass kaum jemand - auch nicht die im  Spectrum-Sein.de Schreibenden  an diesem brisanten (Schatten-)Thema interessiert sind, ähnlich wie die Allmystery-Spirituellen und die Leute aus dem WIR-Forum... Es ist für die meisten dieser Menschen noch immer eine  große Zumutung, die Strukturen des Bösen in sich selbst zu suchen, statt im Aussen festzumachen. Es ist schwer, in einem öffentlichen Forum über dieses Thema eingehend zu sprechen - weil es eben ans Eingemachte geht.

    Das Spectrum Sein.de ist ein Ghetto, es setzt sich aus ein paar wenigen ehemaligen WIR-Mitgliedern zusammen und bedürfte dringendst einer Frischblut-Transfusion, doch die Ein-Frau- Moderation zieht es vor,  sich der Erneuerung beharrlich zu verweigern, die Forengründerin  ist die alleinige Entscheiderin, wer reindarf und wer nicht. Wie es aussieht hat es sich schon rumgesprochen, dass man unter sich bleiben will.
    Gääähn.... doch es ist wie es ist: GÄHN...LOL -
    Mir gefällt am Spectrum Sein.de u.a. , dass man dort nicht in diese hektische Zeilenschinderei verfällt, wie dies im Allmysteryforum der Fall war, wo ein Wort das andere jagte. Im Spectrum läßt man sich Zeit, was mir sehr entgegenkommt, ich bin lange nicht mehr so forenschreibfreudig wie im Allmy...


    Fotos by me


    0 0





    .






    Cheeeeeze:

    Hier noch ein bisschen Alter Käse aus Oktober/November rund ums Ego.
    W.A. hält mich noch immer auf Trab, er schreibt auf seiner FB-Statuszeile:
    Du hast ein Problem mit deinem Ego? Ich nicht! Denn ich bin ein Ego. Ein in seiner Einzigartigkeit, seiner Ambivalenz, seiner hellen und dunklen Seite vollständig akzeptiertes, voll ausgelebtes, in keinster Weise abgelehntes oder in Frage gestelltes Ego.Das Ego ist nichts als die Quelle in ihrer Manifestation. Lehnst du es ab, lehnst du die Quelle ab. Meinst du es müsste sterben, müsste die Quelle sterben.Es gibt kein Problem mit dem Ego, wenn die Illusion eines eigenständigen Denkers, eines Entscheiders, eines Täters "im Ego" als solche durchschaut und dekonditioniert worden ist.
    Das war die zentrale Lehre Ramesh Balsekars und es ist ebenso meine. Zitatende

    .
    Hey, ja, ein voll akzeptiertes Ego wird stante pede in den Himmel erhoben, LOL. Von oben her oder vom glücklichen Ende her gesehen, würde ich W. A. recht geben. Doch einiges irritiert mich..Wenn R. Balsekar bis an sein Lebensende helle und dunkle Seiten zu akzeptieren hatte, dann war er nicht befreit, kein Meister. Dasselbe gilt für W. Ablass.  Die Akzeptanz - besser: die ANNAHME des persönlichen Hier und JEtzt  ist  die Voraussetzung für die vollkommene Befreiung. Dieser Text ist nur akzeptabel, wenn R. Balsekar resp. W.Ablass aufgehört hat mit dem Akzeptieren  von dunklen und hellen (bösen und guten) Seiten, derweil er eine  Dauerverbindung zur Quelle (Permagewahrsein) hat.

     Überhaupt ist die erste Frage, wie man das Ego und sein "Sterben" definiert.  Was in diesem Text zum Ausdruck kommt,  ist vor allem wieder das Problem der babylonischen Synonymvielfalt.
    Sterben ist für viele ein gaaaanz böses Wort, es macht Angst. Sagt man hingegen, das Ego wird transformiert und/oder transzendiert oder dekonditioniert - dann läßt der Widerstand nach. Aus meiner Sicht ist das Wortwixerei.

    (Das Ego zu töten ist eine brutale Redewendung aus der Schwarzchristlichen Mottenkiste, der altchristlichen Sado-Maso-Szene reaktionärer Mystiker.
    Ich würde es folgendermaßen ausdrücken: dass es nicht darum geht, nach Alter Väter schwarzchristlicher Sitte dem Ego den Saft abzudrehen, den Willen zu brechen, aktive Entsagung zu üben, bis nur noch ein krankes Häufchen Nichts übrigbleibt, sondern ich habe immer den Leftway-Path der Göttin propagiert - bei dem das Ego zwar auch stirbt, aber ohne aktiven Entsagungszirkus. Der Weg der Göttin ist der Weg der Erlaubnisgebung, des Auslebens der natürlichen (!)Triebe, statt der Ausmerzung der natürlichen Triebe, wie ihn der Right-Way-Path der PÖSEN PATRIARCHEN vorschreibt. . Im schwarzasketischen Christentum werden diese natürlichen (sexuellen u.a.) Triebe nicht akzeptiert, sondern unterdrückt und pervertiert. Auf dem Weiblichen Weg werden diese Triebe aus ihrer Verdrängung befreit und der Natürliche Mensch wiedergeboren, bei K. Wilber nennt man ihn den Zentaur.

    Natürlich muss das Ego auch am Ende des Left-Way's seinen Geist aufgeben, aber das Falsche Ich wird langsam und moderat durch das Wahre Ich ersetzt, zuletzt stirbt es den  Liebestod. Es stirbt sozusagen einen progressiven sanften Tod und nicht den  Tod eines mit brachialer Gewalt Erschlagenen. Der sog. Rechte Weg ist reaktionär, weil er retro-regressiv gerichtet ist und eine infantile prärationale Spiritualität zur Folge hat. Das ozeanische Gefühl, in welchem sich die gehorsamen Diener des Bösen Gottes so glücklich suhlen, ist keine göttliche Einheit, keine Überwindung der Dualität und der Person, sondern es ist  die tückische Einheit, die eine Geisel mit ihrem Geiselnehmer erfährt, derweil sie sich mit ihrem Aggressor total identifziert hat. Siehe Stockholm-Syndrom. Kloster-Syndrom... d.h. die Unterwerfung unter einen willkürlichen und totalitär herrschenden Oberen, der sich die Stelle Gottes anmaßt, hat dieselbe Wirkung zur Folge wie das Stockholm-Syndrom.  In Liebesbeziehungen kann mans auch erleben... in Familien...)

    Wortwixerei auch das,  was bei WA über den Täter ausgesagt wird, eine Doppelmoppelei, denn die Illusion eines eigenständiges Denkers, Entscheiders, "Täters"   Handelnden IST ja doch nichts anderes als die Illusion des Egos und  Dekonditionierung ist ja doch ein langsames Sterben des Egos.

    Wahr ist wohl, dass das Ego, das Ich so wie ich hier und jetzt bin, zunächst einmal akzeptiert werden muss, und das ist das Allerschwerste, u.a. weil wir per se Selbstablehner/Selbsthasser sind, sogar der selbstverliebte Narzißt ist ein von Selbstablehnung getriebener, der seine Verlorenheit, Ohnmacht und Kleinheit, seine Minderwertigkeitsgefühle nicht fühlen und akzeptieren kann. Der allergrößte Widerstand des Egos richtet sich gegen diese Selbstannahme, was total unterschätzt und im spirit. Kontext viel zu wenig thematisiert wird. Diesen Widerstand gilt es als erstes zu erkennen, zu akzeptieren. Speziell der Widerstand, der sich in den Abwehrstrukturen zu erkennen gibt. Das Sterben des  Ego liegt in der Aufhebung der Verdrängung.Die Bewusstmachung und Auflösung der Abwehrmechanismen. Hier findet sich der größte Widerstand.  

    Selbstannahme ist der Schlüssel. Das Paradox ist: dass du das annehmen sollst, was sich hernach als Illusion erweist -  das " in seiner Einzigartigkeit, seiner Ambivalenz, seiner hellen und dunklen Seite vollständig akzeptierte, voll ausgelebte, in keinster Weise abgelehnte oder in Frage gestellte Ego." DAS ist die Illusion! In einem dekonditionierten Ego gibt es keine hellen und dunklen Seiten mehr zu akzeptieren.

    Ich bin kein spiritueller Lehrer, ich habe keine Lehre - aber mein Erleben, meine Erfahrung und Erkenntnis war und ist:: Erst das von seiner Konditionierung befreite Ich kann sich mit dem SELBST,  christl.: dem Christus-Selbst bzw. dem Sohn identisch setzen, welches die Verbindung zur Quelle, dem "Vater" ist.  Bekanntlich weiss sich der Sohn einig mit dem Vater. Der Glauben des Menschen an sein Ich als der Handelnde steht der Erkenntnis der WIRKLICHKEIT im Weg
    .

    Es ist Jacke wie Hose, ob jemand sagt, das Ego muss sterben, losgelassen, desidentfiziert oder dekonditioniert  werden. Frage: Wäre das Ego die Quelle in ihrer Manifestation, wieso bedürfte es dann der Dekonditionierung?

    Übrigens spreche ich lieber vom "Handelnden" als vom "Täter", weil es verwirrt, denn es gibt im Deutschen und auch anderswo keine neutrale Auffassung von einem "Täter" - der Begriff Täter ist immer negativ besetzt.  Den (Übel-) Täter lasse ich deshalb  lieber da wo er hingehört:  in der Täter-Opfer-Gegensätzlichkeit.  Im spirituellen Kontext ist der Mensch bzw. das Ego als der Handelnde deshalb auch ein "Täter", weil er bzw. das Ego tut und macht und dabei glaubt, dass er selbst es ist, der alles tut und macht. Ich vermute mal, dass der Begriff des Täters eine Art Sektenslang ist, soweit ich es beurteilen kann, begegnet man ihm vorlieblich bei Nisargadatta und Ramesh-Balsekaar-Addicts.

    Nochmal: Das Ich ist erst dann die Quelle seiner Manifestation, wenn es von der Konditionierung des Egos befreit ist. Ego ist per se Konditionierung. Die Hinterfragung des Egos dient nichts anderem, als dieser Konditionierung gewahr zu werden.  Und wenn du jetzt maulst, das Ego könnte sich seiner eigenen Konditionierung ja doch nicht gewahr werden, hast du zwar recht, es fehlt dir allerdings an der Einsicht (Bewusstheit/Gewahrsein), dass es eben dieses Gewahrsein ist, welches der Konditionierung gewahr wird und dadurch die Konditionierung auflöst. Das nennt manche auch Sterben des Egos  oder Loslassen vom Ego.
    Das unerlöste Ego ist per se Widerstand - der Eigenwille ist der Widerständler gegen die Wahre Wirklichkeit, am schwersten anzunehmen ist dieser Widerstand.
    Ob dieser Widerstand bzw. das unerlöste (konditionierte)  Ego ebenfalls aus der Quelle stammt, entzieht sich (noch) meiner Einsicht.

    Zum Schluss nochmal W.A.:
    Es gibt kein Problem mit dem Ego, wenn die Illusion eines eigenständigen Denkers, eines Entscheiders, eines Täters "im Ego" als solche durchschaut und dekonditioniert worden ist - ICH ERGÄNZE:... ...weil sich das Problem zusammen mit der Dekonditionierung des Ego als solches erledigt hat. Desidentifikation vom Täter IST der "Tod" des Egos.

    Wo die Illusion des Egos wirklich durchschaut wurde, da ist das Ego "gestorben" und das Problem gelöstUnd dieses Sterben des Egos tut weh. Wer den Anschein erweckt, dass dieses Sterben  nur eine schmerzlose Sache der Erkenntnis sei, ist ein Irrlehrer.
    Annahme unserer Person ist eine Sache und die Hinterfragung der Person bzw. unserer Realität eine andere. 
    Das Ego mit seinen unersättlichem Begehren nach diesem und jenem  mussm. E. auch keineswegs  "voll ausgelebt" werden. Fraglich, ob es dies überhaupt in einem einzigen Leben schafft. Es gibt sehr wohl Menschen, die in Abgeschiedenheit von der Welt lebten und dennoch PermaBewusstheit erlangten. Es sind dies m. E.  die allermeisten. Weder Ich-Entsagung noch das Ausleben des Ichs bringt die Endgültige Befreiung - sondern letztlich nur die Gnade. Hingabe. Die Gnade der Einsicht, der Liebe und Erkenntnis. Das kann den einen wie den anderen treffen. Jederzeit.


    W.A....Und das allein ist der Mindcrash: Kein Gefasel von spiritueller Erleuchtung, spirituellem Erwachen, spiritueller Transformation und anderen spirituellen Albernheiten, sondern ein gecrashter und geklärter Mind, weil sich die Täter-Illusion verabschieden musste.

    Na ja, es gehört schon einiges Mehr dazu den Mind zu clearen. Eine einzige ERkenntnis macht noch keinen Meister. Bevor die Letztgültige Erkenntnis die endgültige Götterdämmerung bringt, müssen noch einige Tode gestorben sein. Das Loslassen von Anhaftung wird wie Sterben erlebt.
    Aber es stimmt: von hinten aufgezäumt, vom glücklichen   Ende her gesehen,  aus der "Letztgültigen  Perspektive" ist tatsächlich alles blödes Zeug, alles scheint nur  "Gefasel": Erleuchtung, Transformation usw. - ja, aber auch den "Mindcrash"  hats nie gegeben  eben deshalb, weil nur die Person transformieren kann, die es ja aus der höchsten Ein-Sicht gar nicht gibt. LOL. Und wenn die Erkenntnis dämmert, dass die Person die Illusion ist und Entwicklung dieser eine ebensolche Illusion - Oh lord, dann crasht es aber ganz gewaltig im Egogebälke - so gewaltig, dass manche den Sohn gleich mit dem Bade auskippen.  
    Jaja, ALLES ist gut wie es ist, obwohl oder gerade deshalb, weil dieses "Alles" NICHTS ist! hehe
    Werner Ablass verkündet der Gemeinde immer wieder mal seine Pläne, Prinzipien, Grundsätze - was er in Zukunft in dieser oder jener Sache zu tun gedenkt. Kein Handelnder? Keiner da?
    Bisher habe ich noch keinen spirituellen Lehrer getroffen, der so oft Absichtserklärungen abgibt und sich so oft selbst- und fremdbegrenzender Statements bedient wie W.A.. Was bedeuten diesen Ramesh B.-Addicts eigentlich die Früchte des GEISTES, Seinstugenden wie Absichtslosigkeit, Gleichmut, Spontaneität, spirituelles Unterscheidungsvermögen.  Was ist das für ein Mindcrash, wenn man hinterher noch fähig ist, zukunftsorientierte Pläne und ABsichten zu verfolgen? Mir ist das nicht mehr möglich - mein Mindcrash hatte eine völlige Neustrukturierung meines Denkens zur Folge. Langsam wird mir klar, warum der so gegen das Loslassen ist. Auf Verwirklichung zielende Gedanken, zukunfts- und zielorientierte Absichten, Nützlichkeitsdenken, Pläne... das sind alles Steine im Fluss des Tao, hey... mein Mind ist gar nicht mehr fähig, solche Gedanken auch nur zu denken. Ich kann noch nicht mal glaubhaft meinem Hausfreund versichern: Ich komme morgen mal vorbei. Kann man Pläne machen, Absichten hegen, Ziele verwirklichen,  ohne daran zu glauben, dass Ich der Handelnde bin?
    Also mir ist seit 4 Jahren bewusst, dass ich nicht der Handelnde bin, deshalb gibt es für mich auch nichts mehr zu tun und zu wirken in der Welt. Ich lebe vollkommen im Augenblick und zwar immer seit nurmehr 4 Jahren - was gibt es für mich zu tun und zu erreichen?
    Ich bin in meinem Hier und Jetzt in der TIEFE verankert, so sehr, dass ich kaum in der Lage bin, nach links und rechts zu schauen bzw. zu denken. Meine Gedanken schweifen gar nicht mehr in die Zukunft, wie denn, wenn ich keine Wünsche habe.  Ich habe keine LangzeitProjekte.Es gibt für mich nichts mehr zu verwirklichen. Ich habe keine langfristigen Ideen mehr zu verwirklichen. Es ist immer nur JETZT.  
    Es ist nicht nur so, dass ich mit meinem Denken und Vorstellen nicht mehr identifiziert bin, sondern mir sind viele Vorstellungen gar nicht mehr möglich.

    Ich bin umgezogen. Das war eine spontane Sache, ICH habe mich nicht entschieden, ich hatte gar keine Wahl, als dem Augenblick nachzugeben, in dem sich die neue Wohnung zeigte, die Möglichkeit sich für mich auftat.   Es hat sich so gefügt, ohne dass ich planen und handeln musste -  klar,  ich musste mich an Termine halten, ansonsten kein Widerstand, kein Hindernis. Ich hatte nicht das Bedürfnis oder den Wunsch, umzuziehen, mich zu verändern, zu verbessern usw....es gab keinen Anlass, keine Not,  meine alte Wohnung aufzugeben.
    Eigentlich ist die neue Wohnung nicht besser und nicht schlechter als die alte, sie hat wie die Alte Vor - und Nachteile, z.B.  ist sie viel zu teuer für mich,  - ja, eigentlich müßte ich bei dem Gedanken daran einen Überlebensanfall nach dem anderen produzieren, hehe. Nichts dergleichen tut sich. Es scheint  mir so gut wie gar nicht mehr möglich, mir Sorgen um etwas zu machen.   Ich vertraue nur in den Moment, nicht mal in den Tag.... mein Bewusstsein ist zeitlos.



    Die Tradition

    zu verachten, gegen die religiösen resp. spirituellen Traditionen zu sein, das ist eine Attitude des noch immer rebellischen Egos. 
    Das wird oft mißverstanden von den Suchern, wenn sie irgendwo lesen, dass man die Traditionen loslassen und vergessen soll. Wenn ich sage: Vergiß die Traditionen!, dann meine ich: Vergiß die fremden Autoritäten, vergiß den Meister,  - vergiß alles Wissen ÜBER Spiritualität. Und dies aus dem Grunde, dass das Wissen der rel. Traditionen Wissen aus zweiter Hand ist und bleibt, wenn es nicht dein Herz erreicht. Das un(ver-)mittelbare WISSEN kommt aus dem herz- und hirnvereinigten Bewusstsein des Nichtwissens. Die unmittelbare WEISHEIT ist die Fülle, die die Leere ist. Erkenntnis -  Eine andere Fülle gibt es nicht.
    In der dualistischen Vielheit liegt die Fülle des dualistischen Lebens. In der Einheit ist Fülle der Erkenntnis beider Welten.
    Jesus Christus ist z.B. Traditionsgestalt. Ein Archetyp, den es in allen Religionen gibt, nur mit anderm Namen. Der Mythos vom Gottessohn ist universal. Die Reise des Helden....
    Auf dieser Reise ist Jesus Christus dann "vergessen", wenn du z.B. erkennst, dass Herzöffnung synonym mit Christus ist. Zugang zu Jesus heisst Zugang zum Herzen zu haben. Das Herz (Jesu)ist dein Herz, es ist die Tür ins Weite Land des unendlichen Bewusstseins.
    Beim "Vergessen" geht es vor allem darum: zu erkennen, dass vermitteltes Wissen, wo es nicht in der Einheit von Herz und Hirn erfasst wird, Vorstellungen und Bilder weckt, die der Egomind für WIRKLICHKEIT hält. Traditionelles Wissen ist spirituelles Erfahrungswissen. Die "Erfahrungen" (Erkenntnisse) sind immer die selben (universell) , nur die Beschreibungen variieren je nach Kultur/Religion.
    (Wenn ich im spirituellen Kontext zuweilen noch von "Erfahrung" spreche, meine ich damit immer Geistige Erkenntnis oder die Realisation der WIRKLICHKEIT.)


    Manche Leute glauben, man mache jenseits von Ego keine Erfahrungen mehr, weil man in Letztgültiger Erkenntnis erkannt hat, dass nur das zeitgebundene Ego, die Person als solche Erfahrungen mache. Und dennochmache ich immer noch "Erfahrungen" mit div. Menschen/Situationen in der Welt, die mich aber auf etwas hinweisen, was jenseits dieser Erfahrungen ist - jede Erfahrung, d.h. jeder Mensch, ALLES, was mir  begegnet,  ist mein Guru. Immer noch. Der Unterschied zu früher ist der, dass mich diese Erfahrungen nicht binden, sie fesseln mich nicht, ich lasse mich auf sie ein, ohne mich wirklich einzulassen. Ich klebe nicht an ihnen, habe kein Bedürfnis nach Wiederholung. Ich bin von Erfahrungen mit Menschen nicht mehr fasziniert, es ist ein neutrales Interesse.   Erfahrungen sind wie ich Vorübergehende.
    Manchmal wird mir auch der myth. Sinn einer Begegnung klar, die Analogien zu inneren Geschehnissen. Erfahrungen sind Spiegelungen. Alles, was mir in der scheinbaren Aussenwelt begegnet ist für mich noch immer Guru.
    Auf diese Weise sind auch die Texte von Werner Ablass  für mich "Guru". Nicht seine Person, sondern, das, was er schreibt, und auch nicht, weil es gut ist oder wahr, was er schreibt, sondern weil ich selbstbezüglich "lerne" und nur auf meine innere Frage reagiere: IST DAS WAHR, wo und weil es immer um die WAHRHEIT geht. 
    Es gibt ja Leute, die sagen, es gäbe kein Lernen mehr für einen Endgültig Befreiten. Das ist wieder mal eine babylonische Wortwixerei, Synonymblindheit.  Das Wort Lernen ist ein Synonym für Bewusstwerdung, Bewusstseinsentwicklung bzw. -erweiterung und die hört mit dem Tod des Egos nicht auf, im Gegenteil, jetzt gehts erst richtig los... Es gibt hier sogar ein Streben - das  ist  das Streben nach höchster Klarheit. 

    Auch wenn der Igel mir sagt
    Igel und Hase sind EINS.Und dennoch... LOL.

    , dass da Niemand ist, der lernen könnte, weil "alles schon da ist", - dem Hasen bleibt nichts anderes übrig, als weiterzulaufen, solange er "im Fleische" lebt.
    .

    Es ist also auch gepisst wie geschissen, -  gleich gültig! - , ob nun einer sagt, das Ego muss sterben oder ob ein W.A. behauptet, nicht das Ego muss sterben,  sondern der "Täter" muss als solcher "dekonditioniert" werden. Täter  resp. Handelnder IST Ego!
    Das PARADOX 0.2 (im Gegensatz zum dual.Paradox o.1) ist, dass du dich als ein Ich vollkommen annehmen musst, bevor das Ich transformiert werden kann bzw. liegt die Transformation in der Annahme. Transzendiert wird das angenommene Ich wenn die personale Schattenintegration zuende ist. Transformation, Transzendenz sind nur wiederum andere Bezeichnungen für "Loslassen" von Anhaftungen.(Nochmal: was ich jetzt so als Nacheinandergeschehen beschreibe geschieht in Wirklichkeit alles auf einmal. Jedes Wort, welches ich zur Beschreibung benutze ist falsch. Es ist auch kein Geschehen, sondern ein Erkennen.)
    Wer da noch Unterschiede macht und die Synonyme  - die Metaphern, die sämtliche ein und dasselbe meinen, als solche nicht erkennt, ist immer noch in der Trennung und damit ego- bzw. "täteridentifiziert",  er ist ein ist buchstabengläubiger, an Worten haftender mindfucking Babylonier.LOL.


    Mindfuck:

    Die Behauptung,  das Ego (als konditioniertes falsches Ich) komme aus der Quelle kommt  m. e. nicht aus der Quelle der (geistigen) ERkenntnis, sondern ist m. E. eine mindfucking Hypothese, eine interpretierende Schlussfolgerung - und schlussfolgern ist die mindfucking Domäne des Egominds.
    Viele spirituellen Bücher basieren auf solcherlei Schlussfolgerungen, weil sie  - bzw. der Egomind - vor der Leerre, dem Nichts nicht das Maul halten können. Deswegen heisst es u.a., dass du ALLES, was du je gehört und gelesen hast, VERGESSEN sollst!
    In der Einheit leben ist ebenfalls ein Prozess. Es einheitet, das heisst, u.a. die Gegensätze als Eins zu erkennen, wobei u.a. die trennende Sprache vereinheitet wird, die Begriffe in die Einheit oder in die "Quelle" zurück überführt wird und all die vielen unterschiedlichen Bezeichnungen als Synonyme erkannt werden,  die alle ein und dasselbe meinen. Solange bis NICHTS mehr übrigbleibt als "Dada", das Lallen des kleinen Kindes und OM, der Grundton, der das Universum zusammenhält. Das ist wie ein Verlernen der Sprache, eine Art Rückentwicklung aus der Zersplitterung der Vielheiten in die ozeanische Einheit. Zu diesem rückwärtsgerichtet scheinenden  BEwusstseinsvorgang (der paradoxerweise auch gleichzeitig nach vorwärts gerichtet ist)  fällt  mir das Bild eines Trichters ein, einer Sanduhr. Das Bewusstsein entleert sich von der Vorstellung der Vielheiten so wie Sandkörner durch die "Enge Pforte" rieseln...

    Wenn ich Werner Ablass und andere lese, habe ich manchmal den Eindruck, dass die Seinstugenden des Herrn Niemand, wie z.B. Absichtslosigkeit kein Sein in ihnen SELBST hat, sondern nur ein Glaubensartikel ist, der zwar besagt, dass alles, was geschieht, "einfach so, ohne Grund" geschieht, aber gerade so, als ob dieses grundlose, absichtslose Geschehen durch ein ominöses ES überall in der Welt geschieht, nur nicht in und aus ihnen SELBST heraus. Nur wo die grundlose Absichtslosigkeit zu einer solchen Überzeugung, einem Glaubenssatz verkommen ist,  da ist es möglich,  aus  Motiven und Absichten zu handeln und gleichzeitig zu behaupten, es sein kein Handelnder da...
    Mir ist auch schon mal der Gedanke gekommen,  dass auch die Vorhaben, Projekte, Pläne und Absichten des Egos samt seinen Abwehrmechanismen und Widerständen "gottgegeben" sind, weil wir so oder so - im Ego gefangen oder vom Ego befreit - determiniert sind. Das aber ist eben das Mysterium - welches man nicht DENKEN kann! Wäre das wahr, wäre keine Dekonditionierung notwendig! Der Glaube allein reicht aber nicht, es muss zu unserem SEIN werden. Absichtslosigkeit muss realisiert werden, nicht nur geglaubt, dass alles aus spontan sich selbst herausgeschieht,  - so, als ginge es uns nichts an, als wäre dieses SELBST nicht unser eigenes und ES nur eine anonyme Macht, die uns lenkt.
    Doch wir sind DAS, wir sind ES.


    Liebe ist der Urgrund allen Seins, sagt man. Na ja, ich sage, der Urgrund allen SEINS ist der grundlose Grund, der ist nicht definierbar, man kann ihn deshalb nur mit NICHTS bezeichnen. Liebe ist ein Aspekt des Werdens, Liebe ist der Urgrund für das organische Leben -- aus der LIEBE werden alle Dinge geboren. Der Weisheit letzter Schluss ist: NICHTS.


    Ich empfehle alle Bücher von Werner Ablass, nur - GLAUBT IHM KEIN WORT! Mir auch nicht. :-D
    .

    0 0







    Das JETZT

    kann man nicht verstehen oder definieren. Das JETZT BIN ICH. Was man aber verstehen kann, ist die Art, wie unser Denken immer in der Zukunft oder in der Vergangenheit weilt,  das versteht jeder, der  schon ein wenig Achtsamkeit auf sein Denken ausübte und der Tatsache gewahr wurde, auf welche Weise das  Denken das im Hier und JETZT-Sein  vermeidet.
    Ich las neulich von einem spirit. Lehrer, das Ego müsse nicht hinterfragt werden, sondern bejaht. Meiner Erfahrung gibt es da kein Entweder-Oder,  das eine schliesst das andere keineswegs aus, sondern ergänzt es. Um das Ego letztlich zu transzendieren, muss es sowohl bejaht als auch hinterfragt werden. Das Ego basiert auf Denken und dieses Denken muss zunächst bejaht werden, d.h. Achtsamkeit macht die Tabugedanken und -gefühle bewusst und befreit sie aus der Verdrängung. (Alles, was anVerdrängung aufgehoben ist, ist gleichzeitig ein mehr an Gewahrsein.)

    Dekonditionierung von Ego bedeutet primär das Hinterfragen des Denkens.  Als mit Ego identifizierte Person dachte und  glaubte ich, ein beständiges kontinuierliches DaSein zu haben und  was in der Vergangenheit der Fall war, müßte nicht nur heute, sondern auch noch Morgen und Übermorgen der Fall sein.   Meine Hinterfragung  ging dahin,  diese Gedanken, die sich auf vergangene Erfahrung stützen und die Konditionierung des Egominds bis  in die Zukunft hinein bestimmen, bewusst zu machen.

    Dabei bemerkte ich, dass diese Gedanken sich meist Plänen für den Tag oder auch auf  weiter vorausschauende Aktionen oder mit Wünschen und Bedürfnissen bzw. deren Befriedigung beschäftigten, - dass mir  mein Hier und Jetzt  fad war, dass ich immer woanders sein wollte und ich ständig Vergleiche anstellte, wo es in der Vergangenheit besser war oder wo ich es in Zukunft besser haben könnte.
    Nachdem ich schon einige Zeit meine Gedanken beobachtete und mit ihnen herumexperimentierte, - sie stoppte, abschnitt, den Saft per Aufmerksamkeitsverlagerung ganz abdrehte - kam ich dazu, statt in unerfüllten Sehnsüchten zu schwelgen, diesen begehrlichen Gedanken, Planungen, Wünschen und Bedürfnissen die Realisierung zu verweigern, indem ich sie annahm -  d.h. zu registrieren, zu "würdigen"  und sie ganz bewusst ins JETZT zu überführen, indem ich mir bei allem sagte: "Dies denke, wünsche, brauche, plane ich JETZT!"  um sie  hernach bewusst wieder loszulassen und zu vergessen - dies aufgrund des Wissens und der Erfahrung, dass ich nicht wissen kann, ob das, was ich so denke, plane, zu brauchen scheine usw. auch in Zukunft eintreffen wird und dass es immer anders kam,  als ich dachte, plante, brauchte usw.
    Das waren keine "Übungen", die ich aus Büchern hatte, sondern mein Führer war allein die Achtsamkeit, die mich meist auf solche Ideen brachte. Damals hätte ich nicht sagen können, dass ich Übungen im Loslassen bzw. "Abgeben" machte - damals war ich bei den Anonymen Alkoholikern und die gingen mir ganz gewaltig auf den Keks mit ihrem  Loslassen und Abgeben - ich konnte mir rein gar nichts darunter vorstellen. Ähnlich dem Schlüsselwort "Kapitulation".  Erst sehr viel später erfuhr ich, was Kapitulation bedeutet - es war das gewaltigste Loslassen, was ich je erlebte.

    Leute, die was gegen das Wort Loslassen haben, haben erfahrungsgemäß auch was gegen den (Synonym-) Begriff des "Abgebens"-  das sind Abneigungen, die mir heute deutlich zeigen, dass sie keine Erfahrung bzw.kein  Gewahrsein solcher innerpsychischen mehr oder weniger subtil-spektakulären Vorgängen haben. Andererseits ist eine Ablehnung dieser Worte auch verständlich, insofern diese Begriffe in bestimmten Eso- und Selbsthilfekreisen inflationär überstrapaziert werden, und auch, weil sie sehr oft  dazu benutzt werden, ANDERE  moralitär zu maßregeln, was eine verständliche Abwehr auslöst. "Du musst loslassen...!" ist einfach dahingesagt, WIE man aber losläßt, bleibt i.d.R. im Dunkeln.

    Was mich angeht, glaube ich, dass man mich nur deshalb aufforderte, von irgendwas loszulassen, weil man die  Nase voll davon hatte, dass  ich so lange auf dem selben Punkt herumkaute.  Ich bin wohl im chinesischen Horoskop ein Hund und wenn mir jemand einen schönen Knochen hinwirft, dann lasse ich den nicht mehr los.  Diesem verbissenen Charakterzug entsprangen wohl  auch meine AllzuTiefGründeleien  -  mein Hang, so lange herumzuschwätzen oder zu schreiben, um den Dingen auf den letzten und tiefsten Grund zu gehen, bis ich eine befriedigende Antwort für mich fand bzw. Klarheit bekam über das Objekt der Beunruhigung.  Wo andere allzu schnell "losliessen", indem sie die Dinge lieber unter den Teppich kehrten und gut unter Verschluss hielten, war ich "verbissen" bemüht, den Knochen so lange zu behalten und zu benagen, bis er mir von selbst aus dem Maul fiel. Diese sture Verbohrtheit, die damals eher eine  Not denn eine Tugend war, wurde mir letztlich zur Stärke, zur (männlichen) Tugend der Beharrlichkeit, - ein Vorgang, den man auch "Transformation" nennt (bzw. unter dem Aspekt der "Befreiung der männlichen Anteile" läuft.

    Ich war schon immer sehr neugierig gewesen, für mich war alles und jeder interessant. Sogar wenn mich ich durch eine Bemerkung oder das Verhalten eines anderen verletzt fühlte, interessierte mich hernach der Grund dafür,  -  nicht allein, warum MICH  sein Verhalten oder seine Rede verletzte, sondern ich wollte insbesondere wissen, WARUM der Andere mich so garstig behandelt. Ich konnte nie wirklich glauben, dass jemand es wirklich bös mit mir meinte.  Das war ein merkwürdig-sachliches, neugieriges Interesse, mit dem ich aber jedes Mal peinlich abprallte, weil dieses Interesse den Anderen befremdete und er  es offensichtlich ablehnte, für sich selbst zu "gründeln" und lieber unter den Teppich kehrte, als sich und mir ein bisschen interessante Selbsterkenntnis zu schenken.

    Wenn man dem Kopfkino Achtsamkeit schenkt, dann fällt auch auf, wie sehr man Phantasmagorien nachhängt, - speziell nach EgoNiederlagen -  indem man sich SiegerSzenarien ausmalt, in denen man absolut selbstsicher und idealiter agiert, um die Niederlage des Egos zu kompensieren oder zu eliminieren. Ich hasste mich z.B. immer dafür, dass ich nicht schlagfertig war und dass mir beim Schlagabtausch nie das Passende einfiel, wie viele Menschen hatte ich erst im Nachhinein großartige Einfälle und dann nahm ich mir vor oder stellte mir vor, wie ich meine Phantasien das "nächste Mal"  in der Wirklichkeit umsetzte, - doch war die Situation später dann immer eine völlig andere.  

    Es sollte noch sehr lange dauern, bis ich gewahr wurde, dass es bei diesen Gedanken im Grunde nur um den Erhalt und Aufbau des Selbstwerts ging. Allerdings zerschellten meine angeübten Handlungsentwürfe immer an der sog. Wirklichkeit. Das Idealbild oder das Selbstbild beruht m. E. größtenteils auf solchen selbstbetrügerischen Phantastereien.
    Aber dann - als ich mir der Fruchtlosigkeit meiner  "Trockenübungen" gewahr wurde, begann ich mir auch hier jedesmal dabei zu sagen: So denke ich JETZT, was ich aber wirklich tun werde, (wenn ich z.B. der Person begegne, die mich gekränkt hat,) kann ich nicht wissen. Ich berauschte mich an meinem Kopfkino und liess die Vorstellungen wieder los. Auf diese Weise lernte ich langsam, meine Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt zu bündeln.

    (An dieser Stelle erinnere ich mich wieder an die (für mich)  fatale Aufforderung  Bhagwans: "Gehe nie als Verlierer aus einer Situation", der mit diesen Worten doch  recht eigentlich dem am Erfolg und GEwinnen orientierten Ego eine immense Bedeutung zumißt, ich weiss heut noch nicht, wie man diesen Satz anders verstehen kann,  - es waren solche Bemerkungen, die dazu führten, dass ich Bhagwan resp. seine Reden/Bücher nicht nur einmal in die Blaue Tonne trat.)



    Selbsthass

    Der Selbsthass hat viele Gesichter. Ich hatte an mir immer sehr viel auszusetzen, ich hasste mich dafür, nicht schlagfertig zu sein, ich hasste mich, weil ich mich langweilig fand und deshalb immerzu die Animierdame spielte. Weil ich aber andererseits auch ein narzißtischer Typ war und mich zuweilen auch für sehr intelligent hielt, (wenn ich mich gerade mal nicht für das Gegenteil hielt) konnte ich nicht ertragen, für dumm gehalten zu werden. Dass man mir eine überdurchschnittliche Intelligenz bescheinigte, befand ich mehr eine Beleidigung denn als Auszeichnung -  im Zeugnis! Wie bitte?
    Ich glaube nicht, dass es irgendwas gab, für das ich mich nicht hasste. Ich hasste mich ganz besonders dafür,  dass ich mich nicht wehren konnte, wie ich mir das gerne vorstellte - ich hasste dieses wehrlose,  mich in meinem Stolz verletzende und degradierende Opfer-Dasein. Es hat sehr lange gedauert, bis ich mich mit diesem Opfer aussöhnte.
    Auf meinem ca. 33jährigen Individuationsweg  habe ich gelernt, die fremdbestimmten Ansprüche an mich aufzudecken und komplett herunterzuschrauben. So wie ich es später unterliess, gedankliche Vorübungen für geplante Aktionen zu machen und meine Reaktionen nicht mehr im voraus plante und übte  (wie die Schulungen des Arbeitsamtes z.B. Vorstellungsgespräche übt), sondern spontan im Augenblick geschehen liess, so gestattete  ich mir langsam auch,  langweilig zu sein...Welche Erleichterung,  einfach schweigen zu dürfen ...oder ganz spontan im Hier und Jetzt  "dumme" Antworten zu geben...Dass mir für meine "Spontaneitäten" die soziale Anerkennung verweigert wurde, steht auf einem anderen Blatt,  LOL, da ging nicht nur ein (tatsächliches) Vorstellungsgespräch in die Hose.
    Im Gegensatz zu früher lege ich heute gar keinen Wert mehr auf  "Erscheinung",  hehe, ich glaube, ich erscheine manchmal sogar regelrecht dumm, weil ich kein Bedürfnis mehr habe, mich zu profilieren, um  (m)ein Selbstbild zu reformieren. Ich habe überhaupt kein Bild mehr von mir.
    Früher hätte ich mich dafür geschämt und gehasst, den Erwartungen und Ansprüchen an mein  Ideal-Ich - d.h. meiner TraumVorstellung von mir nicht entsprochen zu haben - Erwartungen, die ich natürlich in die Anderen hineinprojezierte und demgemäß  als Forderung und Anspruch von aussen erlebte.
    Es ist nicht so leicht, sich seines Selbsthasses gewahr zu werden, weil man ihn in der Regel nach aussen projeziert. Gewahrsein bedeutet, Sich seiner Projektionen gewahr zu werden und zurückzuholen.  "Schattenintegration".



    Gegensatzvereinigung

    Die Gesetze von Ursache und Wirkung gelten nur auf der dualistischen Ebene der Trennung und sind absolut obsolet, wo die Einheit dieser scheinbaren Gegensätze bzw. Polaritäten erkannt wird. Eine dualistische Spiritualität bzw. Religion ist mit dem Causalitätsprinzip identifiziert, sie verteidigt die Gesetze von Ursache und Wirkung, als seien sie WIRKLICH und die Einheit unwirklich. Dass aus nondualistischer Sicht gerade das Gegenteil der Fall ist - Einheit, EINSSEIN der Polaritäten/Gegensätze die WIRKLICHKEIT und das Causalitätsgesetz unwirklich ist -  ist dem religiösen Verstand nicht einsichtig.
    Und dennoch...Und dennoch ist die Exoterik und die Esoterik - Religion und Spiritualität/Mystik ebenfalls eine EINHEIT. Paradox.


    Desidentifikation

    Nochmal: Desidentifikation oder Dekonditionierung beginnt mit der Hinterfragung dessen, was ich bin bzw. des Bildes, welches ich von mir habe, dessen, was ich von mir DENKE.  (Das Ego - so meine sehr viel spätere Erkenntnis -  basiert auf einer Gedankenkonstruktion.)
    Das erste, was ich bei diesem Procedere feststellte, war, dass nicht ich der Schöpfer meines minderwertigen SelbstBildes bin, sondern dass es mir quasi "verordnet" wurde, von aussen, ich fand mich vor als jemand, der das wurde, was andere Menschen in der frühen Kindheit und auch später noch in ihn hineingesehen haben. (Meine persönl. Lesart von "projekiver Identifizierung", die es als Erstes für mich zu erkennen und zurückzuholen galt.) Durch Achtsamkeit und Annahme erfuhr mein negatives Selbstbild  im Verlauf der Korrektur bzw. der Dekondtionierung eine langsame Umwandlung in ein positives Selbstbild bzw. realistisches Selbstbild mit Stärken und Schwächen.

    Im fortgeschrittenen Verlauf  der Dekonditionierung kam ich dahin, mich von heilsamen Identifikationen zu dekonditionieren oder zu desidentifizieren. Als ich mich z.B. als Alkoholikerin bezeichnete, war diese Einsicht damals ein wichtiger Schritt zur Genesung und paradoxerweise ein Schritt zu mehr Selbstwert.
    Später erkannte ich, dass ich meine Identifikation mit der Krankheit (Alkoholismus) ebenfalls loslassen musste, um wirklich vollumfänglich geheilt zu werden.


    Der Führer

    Viele spirit Sucher meinen ja, dass die spirituelle Suche gänzlich unnötig sei, sie begründen das damit, dass das nach oben strebende MacherEgo sich nicht selbst aus dem Weg räumen könnte bzw. dass jedes Streben von vornherein zum Scheitern verurteilt sei. Doch nicht das Ego, sondern die Achtsamkeit (aus sich SELBST heraus) ist der "Macher", der das Ego heilt und Gewahrsein ist der "All-Mächtige", der es transformiert bzw. sich SELBST erkennt. Achtsamkeit ist der Führer...


    Der Faden

    Das Beste, was man machen kann, um nicht in das Visier eines starken Menschen zu geraten und an seiner Stärke zu partizipieren, ist, sich mit ihm anzufreunden, sich auf seiner Seite zu halten, ihm nach dem Mund reden, - eine Symbiose einzugehen,  die jede Kritik ausschliesst. Diese Erfahrung habe ich mit Herrn XY gemacht. Offenen Auges liess ich mich ein...und  ja, es gab schon ein paar "anstößige""Kritik"-Punkte, die ich ihm hätte persönlich mitteilen wollen, wenn ich Raum dafür bekommen oder mir genommen  hätte - Herr XY  pflegt zwar sehr interessant, aber auch sehr viel und sehr lange zu sprechen, ein  rieselnder Vorhang von aneinandergereiht-perlenden Worten, die ich nur mit erhöhtem Aufmerksamkeits- resp. Kraftaufwand aufnehmen konnte...Es war schwer, ihn zu unterbrechen, schwierig für mich auch deshalb, weil ich nicht konzentriert lauschen und mich gleichzeitig auf meine Einwände  konzentrieren konnte, entweder höre ich zu   oder ich konzentriere mich auf die innere Formulierung meiner GEdanken. Also liess ich seine Worte meist dahinplätschern und schrieb das, was ich nicht an den Mann bringen konnte, manchmal in meinen Blog,  - es war mir gar nicht wichtig, ob die Person beim Lesen meines Blogs meine Hinweise und Einwände als solche verstand und aufnahm, wichtig war mir nur, dass ich es für MICH aufgeschrieben habe, weil alles, was geschieht und jemand sagt, primär meiner eigenen ERkenntnis und Bewusstseinserweiterung dient.

    Es war mir früher schon sehr schwer gefallen, andere Menschen zu unterbrechen, weil - ich hatte als Kind gelernt:  Erwachsene unterbricht man nicht. Diese Programmierung ist zwar gelöscht, dennoch ist es immer noch so, dass es mir sehr schwerfällt, meinen eigenen GEdanken nachzuhängen, wenn ein anderer mit mir spricht. Der Monologist läßt sich nicht gerne unterbrechen, er hasst das Chaos und haftet zwanghaft an seinem Faden, Off-topiks sind im ein Greuel. (Er hört deshalb auch den Witz nicht...) Wenn man es schafft ihn zu unterbrechen, dann hört er meist nur pro forma zu,  er läßt sich von seinem Themenfaden kaum abbringen - während der andere spricht, sitzt er im Geist schon in den Startlöchern, um die nächste kleine Pause zu nutzen und den Faden an der selben Stelle weiterzuspinnen, an der man ihn unterbrochen hat. Ich derweil ich zum Zuhören, zur Konzentration von Haus aus verdammt bin, komme nicht zu Wort, und wenn doch, dann habe ich vergessen, was ich sagen wollte, LOL. (Bei vielen Monologisten habe ich den Eindruck, dass das viele Reden allein dazu dient, dass nur kein Raum entsteht, in den ein anderer mit einem Wissen eindringen könnte, welches die Überzeugungen des andern erschüttern könnte.)

    Ich war immer sehr leicht ablenkbar, es hat mich immer irritiert, unterbrochen zu werden, weil ich sofort den Faden verloren habe. Daran waren für mich  ganz klar die anderen schuld, weil sie mein Komma nicht von meinem Punkt unterscheiden konnten. LOL Heute macht es mir i.d.R. nichts aus, den Faden zu verlieren - schon deshalb, weil das Fadenverlieren als Nichtanhaftung zu einer Gewohnheit geworden ist. .
    Das Fadenverlieren wurde zur bewussten Übung für mich, als ich damit anfing, meine Gedanken zu beboachten und absichtlich zu unterbrechen, um ihre Wichtigkeit infrage zu stellen und dabei langsam meines Anhaftens an die Gedanken gewahr wurde.
    Was mir früher eine Not, eine Schwäche war, ist mir später zu einer Tugend/Stärke geworden. Diesen Umwandlungsvorgang nennt man auch Transformation.



    Fundsache

    Nochmal Meister Xless (Ernst beiseite: weil Der Meister seinen Reaktionen nach sehr empfindlich mit seiner Person, seinem Namen und seiner Lehre identifiziert scheint, werde ich ihn schonend anonymisieren und von nun an Meister Xless nennen):

    Meister Xless: Wenn es durch durchaus rationale Überprüfung zu der Klarheit kommt, dass Gedanken, Entscheidungen und Taten ebenso "funktional" sind wie dein Herzschlag, der Atem, die Verdauung, der Blutkreislauf, ist die spirituelle Suche sofort vorüber. Denn welche spirituelle Ebene solltest du denn erreichen können, wenn der Handelnde nur eine Vorstellung ist?
    Könnte dein Lebensweg denn anders verlaufen (sein) als so, wie es Gene, Konditionierung und Umwelteinflüsse beding(t)en? Kann Leben nach dieser Erkenntnis etwa noch als etwas wesentlich anderes erscheinen als der nächtliche Traum, den wir spätestens am Morgen eindeutig als solchen identifizieren?

    Meint er das wirklich ernst? Durch rationale Prüfung zur "Klarheit"? Klarheit ist wohl sein Ersatzwort für Erleuchtung bzw. Gewahrsein.... Der Mind ist nach meiner Erfahrung aber erst dann dauerhaft "gecleart", wenn das Unbewusste bewusst gemacht wurde und die Verdrängung aufgehoben!
    Ich frage mich wieder einmal, woran der Mind dieses und anderer radikalen Nondualisten eigentlich gecrashed ist - wenn er mit eben diesem Mind zu solchen  "klaren" Schlussfolgerungen kommt, die mir unter dem Namen "Letztgültige Erkenntnis" bekannt ist. Erkenntnis steht immer für Geistige Erkenntnis im Gewahrsein, niemals für verstandesmäßiges Erfassen bzw. logisch und rational begründeten Schlussfolgerungen.   An was crasht und scheitert denn der Mensch auf dem spirit. Weg, wenn nicht an dem konditionierten Denken eben dieses  rationalen Verstandes. Mir klingt das alles viel zu einfach, so als ob man nur dem alten Glauben abschwören müßte, um schmerzlos einer neuen Überzeugung zu frönen.


    Der Meister Xless ist gegen so ziemlich alles, wofür ich und alle jene stehen, die eine integrale Spiritualität befürworten und erfahren: Schattenintegration, Individuation, Befreiung der Gefühle, Befreiung der verdrängten männlichen und weiblichen Anteile in uns. Jedoch schreibt er irgendwo, er sei durch die Hölle gegangen - ja, durch welche Hölle geht man denn, wenn nicht durch die "Höhle" des Unbewussten und durch die Hölle des Widerstandes des Ego(minds), der nicht von sich und seinen Vorstellungen/Konditionierungen ablassen will?  Allein mit rationaler Überprüfung kommt man m. E. nicht zum  ultimativen "Mindcrash"   - was da so schmerzhaft "losgelassen" werden muss, ist der Widerstand, der Verursacher der Hölle.  Mit den alten konditionierten Verstandeskräften  lassen sich keine Verdrängungen aufheben (Schatten). Und ohne Aufhebung  - Bewusstmachung des Verdrängten keine BEWUSSTHEIT!  Zur Klarheit des Denkens kommt man nicht durch rationale Überprüfung, KLARHEIT ist nur dort, wo die Gefühle geKLÄRT, wo keine Widerstände sind, d.h.,  keine psychol. Abwehrmechanismen. Wenn der  innere Krieg  von Gut & Böse gekämpft wurde....
    Die Frage, die mich herumtreibt: Wenn er in der Hölle war - hat der Meister Xless vielleicht doch unbewusst die verpönte Schattenintegration betrieben? Dazu später mehr...
    Ich schreibe dazu:

    Wirkliche KLARHEIT  des Denkens erlangt man erst durch das, was Meister Xless wohl mit dem Mindcrash  meint. An was sonst sollte der Mind zerschellen, wenn nicht am einseitig rational-logischen EgoMind?
    BEWUSSTHEIT/Gewahrsein läßt sich nicht mit logischen Schlussfolgerungen erlangen, sondern allein dadurch, dass die psychol. Abwehrmechanismen bzw. die Verdrängung aufgehoben wird. KLARHEIT als Synonyom für Erleuchtung ist nur dort wo die Widerstände des Ego(Minds) überwunden sind - und die lassen sich nicht mit der Ratio aufheben,  sondern nur durch einen seelischen Heilungsprozess, in dessen Verlauf v.a. die Gefühle befreit werden - die Unklarheit des Denkens beruht zum großen Teil auf der Verdrängung der Gefühle und anderer unbewusster Einflüsse.
    Ich füge hier noch hinzu, dass der Weg, der zur  KLARHEIT (als Gewahrsein) führt, primär nicht durch logische Schlussfolgerungen, sondern durch SELBSTANNAHME  (u.a. der Gefühle) erlangt wird. Selbstannahme ist die größte Schwierigkeit, ist es doch nicht leicht selbst zur einfachsten Ehrlichkeit zu sich selbst zu finden.Zitatende


    Immer, wenn ich Xless-Texte lese, gerate ich in große Verwirrung -  kommt man nun  m i t   dem Ego oder  o h n e   Ego zur Erleuchtung/Klarheit  - - ääähm, zum ultimativen "Mindcrash"? Für Xless scheint beides möglich: Einerseits durch die Überlegungen des Egomind (Rationale Schlussfolgerungen! ) andererseits aber durch die Dekonditionierung eben dieses  Egos, also der Auflösung der Identifizierung mit dem Ego als des "Täters"/Handelnden.
    Mir scheint aber, er hat über den "Täter" schlichtweg die Aspekte bzw. die doppelte Funktion des  Egos/Egominds als des DENKENDEN  und des BEWEISFÜHRERs übersehen und dass der Beweisführer immer beweisen kann,  was der Denker denkt - nur so kann ich mir erklären, dass der Beweisführer mit seinen rationalen Schlussfolgerungen (Beweisführungen)  seine eigene Hinrichtung (Dekonditionierung)  zu beDENKEN in der Lage ist. LOL.

    Noch immer fehlt mir auch das Verstehen darum, wie man undifferenziert das eigenschaftsbehaftete Ego  hochjubeln kann und gleich darauf das Nichts&Niemand preisen, wo doch das eigenschaftslose Nichts des Herrn Niemand sein (Nicht-)SEIN nur durch die Abwesenheit seines hochgelobten eigenschaftidentifizierten Egos hat. Göttliches Paradox oder einfach nur teuflischer Widersinn? 
    Ego ist Leiden und beim spirit. Weg geht es darum, das Leiden zu überwinden. Wer sagt, dass das Ego nicht überwunden werden / "sterben" muss,  betrügt die Menschen.

    Die paradoxe WAHRHEIT ist: Um das Ego zu überwinden, muss es bejaht werden.


    Wer's nicht nur glaubt, sondern wer wirklich und "letztgültig"  im GEWAHRSEIN - auf geistige Weise - erkannt hat, dass es keinen Handelnden gibt, dessen Ego ist damit gestorben.





    Toleranz vs. Intoleranz

    Wieso ist es eigentlich möglich, dass die IS ihre brutalen HinrichtungsVideos auf youtube veröffentlichen kann? Dass Salafisten oder andere linke oder rechtsextreme Gruppen und Parteien  auf Facebook ohne weiteres ihre Hetzkampagnen veröffentlichen dürfen, andererseits FB aber so erzreaktionär prüde ist, dass es künstlerische und andere harmlosen  Darstellungen von Nacktheit als Pornographie löscht.

    Die giftig-grüne GutmenschKrankheit ist inzwischen überall, die Folgen dieser pervertierten Toleranz sind z.B. Veranstaltungen, auf denen für die Bundeskanzlerin u.a. Politiker der Galgen gefordert  und quasi schon bereitgestellt wird. . Eine falsch verstandene Meinungsfreiheit,die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist... Eine falsch verstandene Demokratie, die es duldet, dass unter dem Mäntelchen der freien Religionsausübung Menschen in den Moscheen von fanatischen Imamen radikalisiert werden...
    Die ganze westliche Welt wird in Geiselhaft genommen, weil sie schwächelt - weil sie Gut und Böse nicht unterscheiden kann.
    Interessant: Vor etwa 30 Jahren schrieb ich in mein Tagebuch, dass ich "GESEHEN" hätte, wie der Petersdom durch muslimische Terroristen zerstört wird.


    Rat-Schlag

    Da empfiehlt Herr Z., der bekannte psychospirituelle NetzRatgeber einem Ratsuchenden: "Willst Du in die Zukunft schauen, sieh in die Vergangenheit" . (Er hätte auch sagen können: Wenn du wissen willst, wie diese Frau sich entwickeln wird, dann schaue ihre Mutter an.) Nach diesem dual. Motto denkt und handelt  er auch, - das ist in der Tat  das Bewusstsein, welches sein Sein bestimmt.
    Es zeugt nicht gerade von Spirit,  sich am Vergangenen zu orientieren, um einen Menschen zu charakterisieren und in seinem Charakter/Verhalten für alle Zukunft festzuschreiben.

    Bindung

    Ich rufe nie jemanden an, ich gehe auch auf niemanden zu. Da sind weder Mitteilungs- noch Anlehnungsbedürfnisse. (In der Zeit meiner Telefonbekanntschaft mit Herrn XY, habe ich ihn  nicht ein einziges Mal angerufen).Ich brauche nichts und niemanden. Ich lasse alle und alles auf mich zukommen. Sicher gibt es auch mal eine Ausnahme, aber dabei handelt es sich immer nur darum, div. Informationen einzuholen oder mitzuteilen, nicht aber, um Beziehung, Bindung zu knüpfen oder zu festigen. Ich bin nicht mehr von Gefühlen gesteuert, von Vorlieben/Abneigung, Sympathie oder Antipathie. Es gibt auch nichts "Wichtiges" zu besprechen.

    Aktuell: Ich habe seit einiger Zeit einen "Hausfreund", inzwischen ist er eine gemäßigte Konstante, er ist sehr anhänglich und bastelt heftig an Beziehung, so wie er sich Beziehung vorstellt. Manchmal bring ich ihn durcheinander, wenn ich eingefahrene Gewohnheiten durchbreche und nicht so stereotyp ritualmäßig reagiere wie er das gewohnt ist.

    Tja,  ich bin wohl determiniert, in allen dahergelaufenen Mokassins zu laufen, die sich mir in den Weg stellen. Na gut, 5 Meilen, mehr nicht, solange es mir nicht zu kläbrisch und käsig wird...LOL



    Meister-Kriterien

    Alles, was man mit den Sinnen erfasst,  ist Schein aus der nondualen Perspektive.Ganz allgemein würde ich sagen, dass es keinerlei ÄUSSERE  Erkennungsmerkmale gibt, an denen man einen Meister erkennen kann. Auch  nicht an dem, was er sagt - er mag soviel  sog. Universelle Wahrheiten verkünden, wie er mag - nichts Äusseres sagt etwas über sein SEIN aus; nichts Äusserliches sagt etwas darüber aus, ob die universelle WAHRHEIT in ihm lebendig, d.h. "absolut" geworden ist - gleich, wie oft einer auch verlautbaren läßt, dass "Niemand da" sei, kein Täter/Handelnder - es sagt nichts darüber aus, ob er nicht doch mit dem Handelnden identifiziert ist.

    Liebe und tu was du willst - bedeutet a): du kannst  tun und sagen was du willst, ohne davon überzeugt zu sein. (Wer überzeugt von etwas  ist, ist mit Egomind identifiziert)
    b) dass du zwar vieles von dem,was du früher getan oder gesagt hast, machen oder sagen kannst, vieles aber jenseits von Ego nicht mehr machen oder sagen KANNST.
    Der Unterschied zu früher  - d.h. in der Trennung/Identifizierung mit Ego  - aber ist der, dass du, egal was du auch tust, keinerlei Befriedigung oder Enttäuschung mehr über dein Tun und Machen fühlst. Du bist gleichmütig: Weil du keinen Mangel mehr spürst, fehlt auch dieses "gesättigte" Lebensgefühl, auf welches die spirit. Sucher nicht so leicht  verzichten wollen. Sie wissen nicht oder können sich nicht vorstellen, dass dort, wo kein Mangel ist, Überfluss herrscht.

    Paradox

    Richtig ist a) dass man durch die Hölle muss, um in den Himmel zu kommen,
    Richtig ist auch b) dass es in Letztgültiger Erkenntnis weder Hölle noch Himmel noch jemanden gibt, der durch sie hindurchgegangen bzw. in den Himmel "auferstanden" ist.
    Zu rechthaberishcen Auseinandersetzungen kommt es immer dann, wenn das Paradox nicht berücksichtigt wird und einseitig argumentiert wird - wenn der Eine  von oben kommt und der andere von unten.

    Paradox

    ist, dass jeder seinen Weg finden muss, um in letztgültiger Erkenntnis aus und durch sich SELBST zu erkennen, dass es keinen Weg und keinen Gehenden gibt. Niemals kann ein anderer dir vermitteln, dass "keiner da" ist.
    Paradox ist, dass der Sucher immer findet und dass das  Gegenteil ebenso wahr ist. Die Suche hört erst auf, wenn du erkennst, dass der Sucher und das Gesuchte ein und dasselbe  bzw. EINS ist. WEnn du erkennst, dass Selbstverwirklichung Gottesverwirklichung resp. dass Gott und Du EINS sind.
    Paradox und WAHRHEIT sind Synonyme.

    Nichteingreifen

    ist  ein Synonym,  ein anderes Wort  für Annahme und Akzeptieren dessen, was ist, so wie es JETZT ist - in der inneren und in der äusseren Welt.
    Primär hat Nichteingreifen nur etwas mit dir selbst zu tun, dass du dich "läßt", wie du bist, dich annimmst, wie du BIST ( nicht wie du über dich urteilst!)
    Nichteingreifen ist jenseits von Ignoranz, Laissez faire-Haltung  oder antiautoritärer Einstellung. Nichteingreifen heisst sekundär, im Aussen nicht zu kontrollieren, zu manipulieren und zu bestimmen, wie die Dinge sein sollten, Erwartungen und Ansprüche an andere Menschen bzw. deren Verhalten zu stellen.
    Das Problem dabei entsteht, wenn man Nichteingreifen zur Übung macht und nicht bei sich selbst, sondern in seinem Umfeld anfängt. Das Nichteingreifen bzw. die Annahme  der äusseren Welt kommt im selben Zuge der Annahme deiner selbst.



    0 0


    Betrifft: Neoadvaita Phraseology

    In dem Haus, in dem ich jetzt lebe,  ist in jeder Wohnung ein Lautsprecher. Die 13 Bewohner unseres Hauses bekommen jeden Morgen eine Begrüßung und eine Gratis-Morgenandacht ins Haus geliefert. Ich höre da meist nicht hin, weil ich derweil schon meist meine eigenen "Predigten und Traktate" verfasse. Ein Satz über Engel aber war es heute, der mich kurz aufhorchen und ad hoc gewahr werden liess, wie das, was man Engel nennt, auf eine "weiselose Weise" in meiner inneren Welt stattfindet... und auf welche weiselose Weise  "ALLES da" ist. ("Weiselose Weise" ist ein Ausdruck von Meister Eckhart, ein Synonym für den "Grundlosen Grund" bzw. das  grundlose, absichtslose Geschehen jenseits von Ego.)

    Wenn es paradoxerweise auch stimmt, dass für den Eingeweihten in diesem  "Alles ist schon da"-Postulat eine  NICHTS-Sagung mitschwingt, ist es dennoch eine durch stereotype Wiederholung ausgelutschte entwertete Phrase aus der Neo-Advaita-Szene, die um der Klarheit willen eine genauere Betrachtung wert ist.  Ein Fall für Labryssa!


    Nun, der Phrasen sind viele: Niemand da, keiner da... Du musst nicht suchen, es ist schon alles da. Es gibt nichts zu tun.
    Fragt man etwas näher nach, scheint tatsächlich "niemand da", besser gesagt, "keiner zuhause" zu sein, der diese Phrasen mal mit etwas Fleisch füllen könnte.
    Weshalb er sich nicht wundern muss, wenn er in den Papageien-Verdacht gerät. Gut nachgeplappert, ihr Schlauberger, wenn ihr nur die Augen hättet, um dies "ALLES" WAHRzunehmen! Ist ja schon richtig, es ist schon "alles da" - nur WO ist dieses "Alles" und WAS ist es und wie kommt man dahin, um es WAHRzunehmen -  das könnt ihr uns nicht sagen, weil: Es gibt ja für euch auch keinen Weg zu gehen, weil von vorherein feststeht, dass es Niemand gibt, der ihn geht. Vogel friss das, oder stirb!


    Na, antwortet der Neo-Advaita-Gläubige - ist doch ganz einfach und logisch-rational nachzuvollziehen: ALLES ist NICHTS und wo NICHTS ist, kann man auch nichts wahrnehmen- Ha Ha Ha - und lacht "Das Lachen, das bleibt". Blöde. Phrase Nr. 243

    Mein Klarheitsbedürfnis läßt nicht locker und wo ich keine Antworten bekomme, muss ich sie mir selber geben - mal sehen, ob ich diese LeerPhrasen nicht mit ein bisschen Leben mit eigenem Fleisch und Blut füllen kann:
    Also gut, ok, richtig ist: es ist tatsächlich "Alles da", zumindest bei mir! hehe - ob bei DIR  "Alles da" ist, hängt davon ab, dass  DU es schaffst,  in der Absoluten Gegenwart zu leben. Denn nur JETZT ist immer ALLES da, wenn "du" JETZT ANwesend bzw. wenn dein  Ego ABwesend ist. Die Aufforderung, aufhören zu suchen, kann nicht befolgt werden, weil ich aufgrund meiner Erfahrung mit der Suche erkannt habe, dass es nicht nur nicht in meiner, sondern ganz allgemein nicht in der Macht des Menschen steht, mit der Suche aufzuhören, bis er "umgekehrt" ist - dass sein gottgegebener Verstand es nicht zulässt, dessen Natur es ja ist,  zu suchen - die Frage ist nur: Wo?  Wer die Suche negiert, negiert auch Gott, denn solange du nicht von dir befreit bist,  ist es Gott SELBST, der sich selbst im Menschen versteckt und sich SELBST sucht.  Das Ego ist ja doch kein fest gemauerter undurchlässiger Block, durch den absolut kein Lichtlein schiene. Es ist die Intuition, die dort aufscheint, wo du still wirst, d.h. wo die psych. Abwehr herabgesetzt ist. Intuitive Einsichten haben Einfluss auf den ganzen Organismus, weil es die Abwehr mindert und neue Impulse gibt und den Egomind durchlässig macht für das Unbeschreibbare und gänzlich Unerhörte, das allergrößte Ärgernis für den Gottgegebenen - aber darüber am Schluss meines Zwischenrufes.

    Dass ALLES da ist, stimmt zwar - wenn auch nur für den, dem de fakto  ALLES da ist -   in der Formulierung ist es aber zu kurz gegriffen und schafft nur merkwürdige Vorstellungen, weshalb ich ergänze und präzisiere:

    Im Aussen ist NICHTS, ALLES ist im Inneren.
    ALLES ist die Fülle des SEINS, die dir JETZT im MOMENT zuteil wird. 
    Im Jetzt zu sein, heisst, mit der Quelle, dem vertikalen Erkenntnismodus verbunden zu sein, der Quelle, aus der ALLES an Seinsfülle  strömt. Doch wie Paulus zurecht sagte, können wir nur bruchstückhaft sehen - denn ALLES ist unendlich und unsere Reise in dieses ALLES - das unendliche Bewusstsein mit seiner unendlichen Fülle - ist ebenfalls unendlich.
    Um dies ALLES zu gewinnen, musst du zu NICHTE werden. Das Suchen ist erst dann zuende, wenn DU du selbst zu dem  NICHTS geworden bist, von dem du da so klug herumschwätzt.
    Und das ist gewiss nicht einfach oder durch rationale Schlussfolgerungen zu erlangen. Ganz im Gegenteil, du musst bereit sein zu sterben und dein Leben für das ALLES hingeben, von dem du keine Ahnung hast, dass es auf NICHTS gegründet ist. LOL.
    Ein anderes NICHTS, eine andere Leere gibt es nicht, als die Leere der Abwesenheit von Ego, die zugleich die Fülle ist.
    Gott - das Unendliche Bewusstsein ist nicht NICHTS, Gott (oder Gewahrsein, Seinsfülle) ist da, wo der Mensch als eigenschaftsidentifizierte Person, als "Alter Adam" zuNICHTe geworden ist.

    Den Papageien und Bauernfängern,  die zuweilen hübsch maniriert-abstrakt vom Nichts, der Leere, dem SEIN und dem ALLES zu schwätzen verstehen, als habe dies alles nichts mit ihnen SELBST zu tun -  wäre zu wünschen, dass sie ihre Projektionen zurückholen und  ihr Geschwätz als  Glaubenssätze  bzw. als  "Mindfuck"* erkennen und das NICHTS und das ALLES in und aus sich SELBST realisieren.
    Die Suche ist erst dann beendet, wenn man gefunden hat:  ICH BIN DAS (Alles und Nichts) - ICH - SELBST - BIN die unendlich sprudelnde Quelle. ICH BIN.
    ICH BIN das eigenschaftslose unendliche  BEwusstsein.

    Das wird man aber erst dann erkennen, wenn man nicht nur diverse spirituelle (Neo-Advaita-) Glaubenssätze, sondern das gesamte Wissen als Mindfuck erkennt. Erkennen kann man aber nicht, solange man mit Wissen von sich und der Welt identifiziert ist. Erkennen kann nur Gott/GEWAHRSEIN. Und GEWAHRSEIN ist nur dort, wo kein Wissen ist. Solange du mit deinem Wissen und seinen ERfahrungen identifziert ist und sie für real hältst, bist du "Jemand" - ganz gleich,  wie oft du dir aufsagst: Da ist keiner, der dies oder jenes weiss, tut oder sagt... Solange du deine (vergangenen) Erfahrungen verteidigst, deine Geschichte und die Geschichte der Menschheit, die Geschichte deiner spirituellen Erfahrungen genauso real hältst wie deine Lebenserfahrungen, wird es nichts mit Gewahrsein, dem ERkennen im GEIST.
    LebensErfahrung oder Historie haben ihren Wert auf der ihr zukommenden personal-dualen Ebene und werden als solche  hier keineswegs  verächtlich gemacht, wie es mutwillige Bösmeiner gerne interpretieren - sondern der das dualistische Weltbild der Person wird als Konstruktion erkannt und transzendiert durch die geistige Erkenntnis, dass es in WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT  nie jemanden gegeben hat, der Erfahrungen gemacht hat. Das ist das paradoxe Mysterium, an welchem der Verstand zerschellt. Tja so ist es:  Das Leiden ist nur dadurch zu überwinden,dass man erkennt, dass es keines gibt.


    Für den Verstand ist das ein ungeheures Ärgernis. Ein größeres gibt es nicht. Und promptly empört und ärgert sich daran die Spirituelle SadoMasoGutmenschlichkeit: Und was ist mit Hitler, was ist mit dem Holocaust? Was mit dem IS??? - willst du das alles wirklich leugnen?! -  und setzt die sattsame bekannte Inquisition in Gang... Auf den Scheiterhaufen mit den Wirklichkeitsleugner...! 
    Wie man inzwischen weiss, ist diese Form der Gut- bzw. Unmenschlichkeit eine Krankheit, auf dem spirituellen Marktplatz auch bekannt als Callida-Syndrom LOL.



    "Mindfuck = Neospeech, bislang bekannt als: Überzeugung/Meinung/Glaubenssatz/Dogma

    Was den "Mindfuck" angeht, empfehle ich die geistliche Literatur von Herrn X-Lass, - nach der Anzahl seiner Bücher wohl eine herausragende Leuchte auf dem Devotionalienmarkt - der sich wohl mit diversen Mindfucks von diversen bekannten Menschen auseinandergesetzt hat - wobei ich nicht sicher bin, ob er sein eigenes angesammeltes und verbreitetes spirituelles (und nichtspirituelles) WeltInsgesamtWissen ebenfalls unter diesem Begriff veranschlagt. 


    Es gibt nichts zu tun, packe es an!

    0 0


    Alchimie

    Ich würde schon öfters gefragt, warum ich nicht damit aufhöre, Perlen vor die Säue zu werfen. Nun, ganz gewiss nicht aus Liebe zur Menschheit, wie man gemeinhin annehmen sollte, sondern weil ich in jedem Sauhaufen neue  Perlen finde. Das nennt man Alchimie: Scheisse in Gold verwandeln. Meine wahre Natur.


    Des Kaisers neue Kleider

    "Niemand da", "Keiner da" sind in der Neu-Advaita-Szene inflationär verwendete Insider-Phrasen.  "Da ist Niemand, der dies oder jenes tut" ist zum allgemeinen Glaubensartikel, zum Geflügelten Mindfuck vor allem jener geworden, die niemals auch nur WAHRHEIT ansatzweise geschmeckt haben.

    Wie oft lese ich, dass jemand meint, dass bei ihm "keiner da" sei, der dies oder jenes tut und wie oft wird diese Aussage von eben jenem auf dem Fusse Lügen gestraft. Auch die affektierte Vermeidung des Wortes "Ich" soll einen spirituellen Status vorgaukeln, der so nicht gegeben ist.
    Dass "Niemand da" sei,  dürfte  ein Mensch recht eigentlich nur dann mit "Vollmacht" und Autorität sagen, wenn die Abwesenheit von Ego bzw. die Anwesenheit von "Niemand" für ihn dauerhaft zur Wahren WIRKLICHKEIT geworden ist. Für einen wahrhaft SELBSTverwirklichten Menschen ist am Punkt Omega der Berg wieder zum Berg und der Baum zum Baum und das (unerlöste) Ich zum (erlösten) Ich geworden. Alpha. Er ist nach all den scheinbaren Metamorphosen wieder ein ganz gewöhnlicher Mensch geworden, für ihn bedarf es keiner Demonstration erleuchteter Besonderheiten. Er lacht auch nicht die ganze Zeit das "Lachen, das bleibt". LOL.

    Die babylonische Verwirrung bzw. Begriffsvielfalt hängt u.a. damit zusammen, dass viele spirit. Lehrer ihre eigenen exklusiven Benennungen kreiieren. Modernisiert wird vor allem dann, wenn der spirit. Lehrer eine Aversion gegen die Tradition bzw. die ihm angestammte Religion mit ihren altehrwürdigen Namen und Begriffen hat und/oder im ersten Überschwang des neutralen Gewahrseins der Leere und des Nichts das Kind mit dem Bade ausschüttet und die Stufen der JakobsLeiter, die ihn bis dahin getragen haben,  einfach von sich tritt. Dann wird aufgeräumt mit der Vergangenheit und alles Althergebrachte wird ent-heiligt.
    Es  ist völlig legitim, neue Begriffe einzuführen, um dem Alten z.B. seinen Schimmel zu nehmen, wenn da nicht oft eine Verachtung für die Tradition durchschimmerte und eine Diskreditierung der Religion, des Heiligen an sich. "Nichts von heilig"  - eine Alte Meister-Phrase ist offenbar für viele zu einem moralitären Totschlagwort verkommen, welches das Numinose, das Heilige eher zu verlästern bemüht ist, statt es zu transzendieren.  In WAHRHEIT beschreibt diese Phrase nichts anderes als die NEutralität des Gewahrseins, die erst dann erlangt wird, wenn über Gott, das Religiöse bzw. Heilige transzendierend hinausgegangen ist. 

    Ein Wort, was offenbar auch der Schönfärberei  bedarf,  ist das Wörtchen Ego, es hat ein unangenehmes Geschmäckle, es stinkt, insbesondere derweil es um sein "Sterben" geht. Angst.  Hingegen "Das Verschwinden des Subjekts" hört sich da für die Gemeinde der Gläubigen weit attraktiver, ja geradezu sexy an. Da scheint nichts zu "sterben" , da klingt kein schmerzhafter Todeskampf an, kein innerer Heiliger Krieg - da verschwindet der "Täter" einfach.... könnte man glauben. 

    Den meisten Missionaren des Nichts & Niemand ist das Subjekt aber  offensichtlich nicht auf Dauer entschwunden. Wie nach jedem vorübergehenden Schmecken des  "Eigentlichen" bzw. der Täter-Absencen dauert es bekanntlich  nicht lange, bis das Subjekt seinen Platz wieder  einnimmt, wobei der "Täter"  hernach statt Heilung nicht selten  eine pervertierte Transformation erfährt: er wird geadelt, geadelt durch eine falsche Bejahung, die versehentlich das Falsche Ich bejaht, d.h. das Ausleben der Neurose favorisiert, statt sich einer tiefgreifenden Heilung hinzugeben. Heilung, die der g'stand'ne Neo-Advaita-Täter von vornherein  nicht für notwendig erachtet;  da er ja wisse, dass die Person eine Illusion sei, sei auch Heilung eine solche.Glaubt er. 

    Wer kein Gewahrsein hat, sondern nur davon überzeugt ist, dass "Niemand da" ist und zudem weiss,  dass es "nichts zu tun" gibt, für den ist auch die Voraussetzung für spirituelle SELBSTverwirklichung -  Achtsamkeit und Selbstannahme - immer eine Abwertung wert:  Ist doch keiner da - wer sollte sich da annehmen? Tja, das überzeugt, als Glaubensartikel ist das ein unschlagbares TotschlagArgument.


    Bücherweisheit

    Warum werden eigentlich so viele Bücher geschrieben über Erwachen, Erleuchtung, Spirituelle Entwicklung, warum finden Wahrheits- bzw. Weisheitssprüche so regen Anklang, wenn man doch allgemein in diesen Kreisen  zu wissen glaubt, dass Weisheit nicht durch Bücherlesen und Sprücheklopfen zu erlangen ist?

    Für mich ist das ein  Irrglaube. Mit der Weisheit ist es ja dasselbe , was ich woanders über die WAHRHEIT schrieb: Du kannst nicht wissen, ob die Wahrheit, die ein anderer niederschrieb, auch tatsächlich eine lebendige WAHRHEIT für den Schreiber war - ob seine WEISHEIT aus der (eigenen) QUELLE geflossen ist oder ein Wissen aus zweiter Hand ist.
    Der WAHRHEIT ist es egal, wer sie ausspricht! Es kommt nicht auf den Sender an, auf dessen Kompetenz und Authentizität - sondern immer nur darauf, dass der Empfänger für die WEISHEIT  o f f e n  ist und die niedergeschriebene (universale) Wahrheit als  s e i n e  WAHRHEIT erkennt. Das Lesen von Weisheitsbüchern aktiviert also die eigene Weisheit und EIN-SICHT. DAS bist DU.
    Bücherlesen ist dort, wo es dem Leser nicht um schnöden Wissenserwerb geht, ein Herzensanliegen, eine Herzensbildung. Bücher können Freunde, (Prozess-) Begleiter, Therapeuten sein und jede Menge Aha-Erlebnisse  - Erleuchtungen! -  bescheren. Man liest nur mit dem Herzen gut!
    (Mir selbst wird oft vorgeworfen, dass ich mein Wissen aus Büchern hätte. Ich habe kein BEdürfnis, das zu dementieren. Solche Vorwürfe geben mir immer einen kurzen BLick in den Abgrund der betreffenden Seele,  auf das Gewürm, was da heisst Neid & Mißgunst - Projektionen der eigenen Begrenzung.
    Wo der EINE Geist spricht, weiss ich mich ganz und gar EINS mit ihm.  Das gilt für viele  Bücher, die ich früher gelesen habe als auch für das "Buch", welches ich  schreibe, überall dort, wo der Geist ein freies Plätzchen findet.


    Der spirituelle Gutmensch

    glaubt, dass ein Meister, der ja per se absichtslos handelt, immer auch ein Gutmeinender, ein Helfender ist - dass sein WIRKEN in jedem Falle für andere immer hilfreich ist. Aber: der Meister wirkt ohne zu wirken. Die Vorstellung des "hilfreich Wirkenden"  ist  eine Vorstellung des Egominds, der dem Meister, der ja eine Verkörperung des eigenschaftslosen Bewusstseins ist, eine GUTE Eigenschaft zuweist.
    Der Meister als der Endgültig Befreite weiss nichts von seinem Wirken. Seine rechte weiss nicht, was die linke tut. Er bewertet sein Verhalten nicht. Er tut weder Gutes noch Böses, denn er ist jenseits von Gut&Böse. Verhalten und Wirkung bewertet nur der sich getrennt geglaubte Egomind.

    In meiner WIRKLICHKEIT  bin ICH als absichtlos=spontan Handelnder mit der Handlung  EINS. ICH denkt nicht mehr nach, was ICH tut.  Das Ego ist niemals absichtslos, es ist nur auf seinen Erhalt und Vorteil bedacht,  (ja, insbesondere dort, wo es glaubt, Gutes zu tun!) es ist zielorientiert und denkt  nach, bevor es handelt, es ist vergangenheits-, d.h. erfahrungsorientiert. Sein Motto ist: "Willst Du in die Zukunft schauen, sieh in die Vergangenheit" - so der Glaubenssatz eines Tiefgläubigen Materialisten. .
    Worauf ich hinauswill: Der Meister ist das inkarnierte Paradox, deshalb  läßt sich keinerlei eindeutige Aussage über den Meister machen. Als  die Verkörperung des sog. Eigentlichen bzw. des Tao gilt hier für den Meister, was für das Tao bzw. Gott gilt: Das Tao, welches sich benennen läßt, ist nicht das Tao. 

    Dies schreibe ich insbesondere im Hinblick auf  XY , die mich auf ihrer Facebookseite zum wiederholten Male des Besserwissens beschuldigte, als ich versucht, ihr zu erklären, dass der Meister nicht "hilfreich" oder auf diese oder jene  Weise wirkt, sondern sein Wesen & Wirken ganz ohne "Weise" sei. 

    Es ist dem Verstand einfach nicht beizubringen, dass das, was jenseits von ihm liegt, nicht beschreibbar ist - weil es gaaanz anders ist, als er sich das vorstellen kann - totaliter aliter! Nur der mit (seiner) Person identifizierte Egomind erkennt das Personhafte nicht als das Unwirkliche, d.h. er kann nicht aufhören die WAHRHEIT, das TAO zu personifizieren; er  kann hinter der Person des  Meisters nicht dessen wahre  WIRKLICHKEIT als reinen GEIST wahrnehmen, solange er mit der eigenen Person identifiziert ist. Erst wenn er den Meister im Aussen als sich SELBST - das eigenschaftslose ICH BIN erkennt, ist die Reise zu sich SELBSt zu Ende. Wenn er sich SELBST erkennt, erkennt er den Meister und vice versa  als EINS- dann erst hat er die Vollmacht, über den Meister zu sprechen, als er ihn als sich SELBST erkannt hat.

    Für das SELBST gibt es keine Trennung, d.h. unter anderem, dass es auch keine "Anderen" gibt. In der WIRKLICHKEIT, der Präsenz des SELBSt - JETZT  -  gibt es keinen Mangel, da ist jeder schon erlöst, da bedarf es keiner Hilfe oder hilfreichem Wirken. Das kann man sogar mit logischem Denken nachvollziehen. Wenn du wirklich - JETZT - präsent bist, bist weder du noch ein anderer mangelhaft oder hilfsbedürftig.

    Auch wenn es meinem Da-SEIN qualit