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Principia Lolosophia

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    Alles ist gut

    ist ein Glaubenssatz jener, die nur zu wissen meinen, was sie noch nicht erfahren haben -  die in letzter Konsequenz noch nicht erkannt haben, dass ALLES gleichzeitig NICHTS  ist.  Manchmal lese ich, wie sich jemand empört und betroffen über die Schlechtigkeit der Welt auslässt, nur um im gleichen Zuge am Ende  zu behaupten: Trotz alledem, was in der Welt passiert - alles ist gut.
    NICHTS = gut! ALLES = NICHTS!
    Und ALLES ist deshalb NICHTS, weil ALLES nur in deiner Vorstellung existiert, im Kopf, im Denken! Herr Fredo würde wohl sagen, du hast nichts als imaginierte Etwasse (Dinge) in der Birne..


    Darum geht der Weise einher und tut nichts und lehrt ohne Worte... 

    Im Tao te King steht viel WAHRES, aber auch viel Mißverständliches, welches seine Mißverständlichkeit vor allem durch das Paradox erhält. Der Buchstabengläubige hasst das Paradox geradezu, weil es eine Beleidigung für seinen Verstand ist. Wenn der dogmatische Buchstabengläubige, der stets auf spirituelle Korrektness setzt, beispielsweise  liest, dass ein Meister "nichts" tut, dann versteht er bzw. der schnöde Verstand dieses NICHT-Tun als schnödes ganz banales NichtS-Tun. Seine Lesart ist die einzig Richtige und sie dient vor allem der Maßregelung der anderen, der "Ungläubigen".
    Die Aussage des vorliegenden SAtzes ist ein gefundenes Fresschen für den Dogmatiker, sie ist deshalb mißverständlich, weil sie nicht differenziert zwischen  Nichts-Tun und  Nicht-Tun. Mit dem Nicht-Tun eines Meisters ist immer das absichtlslose Tun gemeint, das "Tun ohne zu tun", ein "höheres" Tun -  ein spontanes Tun ohne das niedrige Ego-Bewusstsein des Handelnden.  Wenn ich nun ab und an sage, dass der Meister nichtS tut, dann ist damit immer gemeint, dass der Meister nichts tut, UM  -  durch sein Tun  irgend etwas zu erreichen. 

    Selbstverständlich  "tut" der Weise und  selbstverständlich lernt und lehrt er auch mit Worten, nur mit dem Unterschied, dass sein Lernen und sein Lehren ebenfalls spontan und absichtslos ist. Deshalb sagt man auch: Der Weise lehrt ohne zu lehren. Für das spontane Tun des eigenschaftslosen Bewusstseins gibt es keine Worte, auch deshalb drückt man sich so skurill aus, weil es annähernd beschreibt, was es aussagen will.
    Ein spirit. Lehrer, der nicht spontan und absichtslos lehrt, ist vielleicht ein Lehrer, aber von der Meisterschaft ist er noch weit entfernt.
    Der Weise WIRKT durch sein So-Sein ohne etwas erreichen zu wollen - er braucht es nicht, dass ein anderer etwas von ihm lernt. Sein Lehren und Wirken ist immer REIN SELBSTbezüglich.

    Man hat mir schon oft angedeutet, dass ich viel zu viele Worte mache, um weise zu sein.  Wenn ich genauer hinschaute, waren die Rüffler in der Regel absichtsVOLL wortkarge oder absichtsVOLL kunstvoll-maniriert in der Würze ihrer Kürze. Stilbewusstsein ist niemals spontan, es beruht auf Absicht, Berechnung und  Überlegen, denn der Stilbewusste schreibt nicht für sich und aus sich SELBST, sondern für andere, ein Publikum. Es geht ihm  mehr um die Verpackung als um den Inhalt - weniger um die Vermittlung des Sinns, sondern um den Effekt, den seine Worte bei anderen auslösen. Vor allem geht es um Selbstdarstellung - wie man gesehen und wahrgenommen werden will.   Wer mit Überlegung wenig Worte macht, will sich weiser darstellen, als er ist. Er fliesst nicht über, weil er noch voll von sich selber ist.

    Meine "Wortschwälle" wie Herr X meine ForenBeiträge (ab)-wertet, sind Zeichen des Überflusses und Überfluss hat es so an sich, überzufliessen, statt sich "demütig" zurückzunehmen und im Mangel  zu begrenzen. Das Ewige Wort wortet ewig.

    Herr X legt großen Wert auf Worte und den richtigen Gebrauch der Sprache. Er ist sehr bemüht, sich insbesondere im spirit. Kontext "richtig" und korrekt auszudrücken. Er projeziert seine Ansprüche an sich selbst auf andere und rügt, wo man diesen Ansprüchen nicht genügt.  Offenbar hält er es  für "falsch",  viele Worte zu machen.  Das passt in den gängigen spirituellen Erscheinungs- und Verhaltenskodex, denn ein Meister "tut nichts"... LOL Wie ich oben schon sagte, tut er wo er nichtS tut, nichtS, um etwas Bestimmtes mit seinem Tun zu erreichen. Sogar deine Bewusstheitsentwicklung geht ihm lustvoll am Arsch vorbei... LOL Ein Meister, der Schüler um sich herum sammelt, um ihnen zu helfen, ihr  Bewusstsein zu erweitern, ist kein Wahrer Meister - der WAhre Meister erscheint absichtslos immer dann, wenn der Schüler bereit ist und vice versa. Sein Wirken ist ungerichtet, kennt kein Ziel, keinen Plan und keine Aufgabe.

    Viele Spiritanten enthalten sich absichtsvoll vieler Worte, - so wie sie sich oft auch asketisch-absichtsvoll - EIGENWILLIG!- ihrer Erwartungen, Bedürfnisse, Wünsche zu enthalten üben, um ihren spirituellen Ideal-Ich-Phantasien zu entsprechen. Sie sind mit ihrem inneren Aggressor identifiziert und  praktizieren unbewusst eine schwarzchristlich-pervertierte Askese in einer masochistischen Hingabe an den "Pösen Pater Noster", den Antipatros -  wobei der Aggressor, das spirituelle  Über-Ich versucht, das Ich - das Innere Kind -  zu töten.  Die nicht selten aus einer solchen eigenwilligen Selbstaufgabe erwachsene psychotische Dekompensation wird dann auch nicht selten als Nachfolge Christi, Kreuzigung geadelt. Ganz  im Gegensatz zum weiblichen Weg der Erlaubnisgebung, der den Weg der Selbstannahme statt der Selbstbekämpfung geht.  Damit das Kind geboren werde und leben darf!   Das spirit. Ego will eigenWILLENtlich glänzen und vor der Zeit eigenWILLENtlich weise erscheinen -  wahrhaft weise aber macht nur sein Tod. Die Entmachtung des inneren Aggressors, bekannt auch als König Herodes, die Besatzungsmacht,  die Besessenheit gebiert und die gestern wie heute die (inneren) Kinder töten läßt, wo er an der Macht ist. Bethlehem ist in jedem Herzen.  Wer dem König Herodes dient, der hat ein mehrfaches an Leiden zu leiden, als der, der den Weg der Erlaubnis geht  - dessen "Kreuzweg" führt ihn  nicht in die "Glorreiche Auferstehung", sondern  geradewegs in die Hölle - denn er führt das Zerstörungswerk zu Ende, welches seinen Anfang in der frühen Kindheit hat und welches dazu führte, dass man den Aggressor zeit seines Lebens verinnerlichte,  indem man ihn sadistisch gegen andere oder masochistisch gegen sich selbst richtete. Auf dem spirituellen Weg geht es zuvorderst darum, diesen Aggressor, den "Antipatros", den Gegenspieler zu entmachten und den Wahren (Gott) Vater, die Wahre (Göttin) Mutter an dessen Stelle zu setzen.  


    Für die spiritual correctness,

    deren Vater eben jener  Innere Aggressor ist -  ist es ein Zeichen von Unerwachtheit und Unerleuchtetsein, wenn einer viel spricht, egal, was er sprechen mag und welche Qualität sein Sprechen hat.

    Nun, was mich betrifft, ich kontrollie mich nicht (mehr). Ich bin reine Hingabe an mein Wahres Elternpaar, welches ich  "Schlauschen" nenne. Schauen und Lauschen "in der Einheit des Vaters und des Sohnes usw." 

    Leute wie Herr X oder der Priester Z. sind  Kontrollfreaks, die sich in ihren Annahmen darüber, was spirituell korrekt ist, nicht nur andere, sondern v.a. sich  selbst begrenzen und nicht nur das, sie töten das Beste in ihnen ab...Leute wie Herr X. und Herr Z. sehen den Wald  vor lauter Bäumen nicht: Statt die Worte der Menge oder der fehlenden "Linientreue" an die Tradition wegen abzuwerten, sollten sie besser versuchen, den Sinn zu erfassen. Wenn man in einem Buch mehrere Seiten liest, sagt man ja auch nicht, dass der Autor des Buches zu viele Worte mache, oder? Aber solange einer mit Kategorie und engherzigen moralitären und klassifizierenden Begrenzungen identifiziert ist, wird er Unterschiede machen z.B. auch zwischen Worten, die in verschiedenen Kontexten erscheinen. Ob in einem Buch, blog, oder Forenbeitrag im Internet - überall wo Texte erscheinen, werden sie begrenzt  durch Thema/Kategorie/Wissensgebiet, - durch die Einordnung in bestimmte Schubladen. Mein Mind hingegen "einheitet", er sieht nurmehr, wie alles miteinander verbunden ist, er schubladisiert nur noch auf ausdrückliches Verlangen, passt sich an die Norm an, ohne  mit ihr identifiziert zu sein. Durch die Anpassung verliert er nichts von seiner QUALITÄT.

    Die Leute, die über meine Wortfülle ablästern, wissen nicht,  dass ich nicht für sie schreibe, sondern nur durch und für mich SELBST - nicht zu ihrer Belustigung oder Belehrung, sondern allein zu meiner eigenen REINEN LUST und Erkenntnisgewinnung.
    Für den Menschen, dem sich die ihn begrenzenden Egostrukturen aufgelöst haben, ist es Jacke wie Hose, ob er oder ein anderer seine vielen Buchstaben in einem Buch oder in einem Blog oder in einem Forum schreibt. Neutrale unterschiedslose WAHRnehmung beruht u.a. auf dieser nichtkategorisierenden Entgrenzung.
    Der sadistische spirituelle Kontrollfreak ist spirituell korrekt, d.h. er weiss nicht nur sonst, wo es für wen langzugehen geht, sondern er weiss auch im Spirituellen Bereich genau, was man tut und sagen darf und was nicht.  Er kennt die Tabus, die Pösen Phrasen, die man besser nicht benutzt, will man in der Anerkennung der Leute bleiben. Und er kennt natürlich den Zungenschlag, der ihn ausweist als den "Wissenden", den "Eigentlichkeits"-Checker.  Der spirituelle Kontrollfreak begrenzt nicht nur sich selbst, sondern er projeziert auch seine begrenzenden spirit. Überzeugungen/Glaubenssätze auf andere. Seine Ängste - insbesondere die Angst vor dem Kontroll-Verlust  - sind ihm  die größte Begrenzung.

    Wo sich ein Ego plusternd erigiert,
    wird es lustvoll excidiert! LOL

    Ja, der Meister tut nichts - er tut insbesondere nichts von all dem, was DU von ihm erwartest!


    Assoziation

    Es ist ein Trauerspiel, wenn man immer wieder erleben muss, dass es gerade spirituelle Sucher und selbsternannte Finder sind, die das verlachen, was sie am meisten ersehnen.
    Spontaneiät - spontanes freies Assozieren ist ein kreativer schöpferischer Akt - ein Attribut der Wahren Natur und es ist schon zum WEinen komisch, aber kann auch nicht anders sein, wenn gerade ein unfreier dogmatischer (Zen-)Priester die freie Assoziation  abwertet. Jeder, dem schon einmal bei einem Psychotherapeuten das freie Assoziieren gestattet war (im Gegensatz zu direktiven Methode), der weiss, dass ihn dieses zu seiner persönlichen Wahrheit führt, weil die freie Assoziation nur dadurch frei ist, dass der Zensor ausgeschaltet ist. Wer unfrei ist, der kann per se nicht frei assoziieren, der ist gehemmt durch sein Über-Ich.

    Den buchstabengläubigen Priester interessiert  nicht, ob  jemand ein Satori/Erleuchtung or whatever erlebt hat, sondern dass er das Erlebte korrekt beschreiben kann bzw. der priesterlichen Vorstellung von Satori entspricht und die Beschreibung in korrekter Terminologie seiner Religion erfolgt.  Kann der Betreffende es nicht korrekt beschreiben, oder beschreibt er seine ERfahrung gar mit den Termini einer andere Religion,  hat er "ES" für den Priester nicht erlebt.
    Nur jemand, derabsolut keinen inneren Bezug zu seiner Religion hat, kann behaupten, dass die Essenz aller Religionen  n i c h t   dieselbe sei.  Wenn einer ein Besserwisser ist, dann ist es der Buchstabengläubige (Priester) jeglicher Coleur. Der Fanatiker, der Funkamentalist beruft sich niemals auf sich und aus sich SELBST heraus, sondern immer heisst es:  Der Buddha hat gesagt...Jesus hat gesagt...Allah hat gesagt... ... Da wird im Namen Gottes gemaßregelt mit allen blutigen und unblutigen Mitteln.Im Christentum der Inquisition haben die christlichen Priester den gleichen Mißbrauch mit ihren Schäflein bzw. dem christlichen Gott getrieben, wie ihn die IS heute mit Allah treibt. Je suis ISIS. Die Mittel sind überall dieselben, auch das unblutige Beisseln und Zurechtweisen des Priesters Z. ist eine Vergewaltigung der Seele.
    Je suis ISIS?! - der Priester sagt, das treffe auf ihn nicht zu, er würde ja keine Bomben zünden. Die Naivität dieser Aussage spricht für sich, sie ist nicht weniger naiv als der Glaube eines salafistischen  IS-Angehörigen, der im Fernsehen neulich sagte: Was uns auszeichnet vor den Ungläubigen,  ist der Glaube, dass das Paradies in unseren Herzen ist. (sic!)  Demnach  ist  der IS  eine herzige Gruppe von Mystikern!

    ISIS in uns - das bedeutet u.a., dass wir dieser pervertierten Gottes- oder Paradiesauffassung zwar nicht dem Namen, sondern dem (Un-) Wesen nach auch in unseren läuternden Schattenprozessen begegnen.Für den Priester gibt es einen solchen Prozess nicht. Er fühlt sich geläutert, solange er sich auf der richtigen Seite wähnt, der Seite der Schriftgelehrten und Rechtgläubigen  - d.h. sein geistiger Hochmut ist geradezu per dekret geadelt.
    Der Priester und Buchstabengläubige hat  (immer) eine Frau. Sie trägt sein Kind. Der Dämon heisst K...
    Für Hochwürden gibt es so etwas wie "höchste Sicht" nicht, wohl deshalb, weil der Buddha niemals so gesprochen hätte.  Er erkennt den Buddha nicht, derweil der ihm auf der Nasenspitze hockt bzw. im Genick, LOL.
    .

    Kontrolle

    Ich habe schon einige Male versucht, in den div. spirituellen Foren und auch privat einen Kontakt, ein Gespräch, einen Dialog zu führen, in der Hoffnung, dass in dessen Verlauf die Kontrolle aufgegeben werden kann. Es hat nicht funktioniert. Das, was ich früher normalerweise nur in meinen ganz privaten Tagebüchern alleine für mich machte, versuchte ich zu zweit. Voraussetzung war  Ehrlichkeit zu sich selbst und die Bereitschaft, spontan und ohne zu zensieren alles  niederzuschreiben, was spontan in den Sinn kommt. Anders gesagt: Freies Assoziieren. Bei einem dieser Gespräche ging es um eine Art Wahrnehmungsaustausch. Der Sinn dahinter war, dass ich meinen G-Partner mitnehmen wollte in den Klärungsprozess, an dessen Ende man vor allem Neues über sich selbst erfahren kann. Vielleicht war es mein Fehler, weil ich eine Erwartung hatte, einen Zweck damit verband, denn mein Gesprächspartner wollte offenbar nichts Neues über sich selbst erfahren, sondern nur die Bestätigung seiner Wahrnehmungen.

    So eine "Session" läuft erfahrungsgemäß nur so lange gut, als es um andere Personen geht. Sobald es aber ans eigene Eingemachte ging, d.h. an die eigenen Anteile an div. Konflikten, war der Widerstand des anderen so groß, dass der Dialog entweder in Streit auszuarten drohte oder ein abruptes Ende fand.

    Am meisten fürchtete ich früher den Verlust der Kontrolle. Die Kontrolle loszulassen begann für mich damit, dass ich  aufhörte, meine Gedanken zu kontrollieren bzw. als ich angstbesetzte tabuisierte Gedanken und Gefühle zulassen konnte - beispielsweise nicht nur Liebe, sondern auch den Hass, den ich unbewusst auf meine Mutter hatte. 
    Diesen tabuisierten Gedanken kam ich auf die Spur, als ich damit anfing, mir laute Selbstgespräche ausdrücklich zu erlauben, statt sie  - wie uns angelernt wird - als krank und schrullig abzuwerten. Meinen inneren Monolog begleitete ich "literarisch" in meinem Tagebuch, d.h. ich kommentierte quasi meine Selbstgespräche.  In der Literatur bezeichnet man das als "Stream of Consciousness". Auf diese Weise wurde mir Vorbewusstes bewusst, d.h. in diesen trancehaften Selbstgesprächen wurde nach und nach der Zensor ausgeschaltet, der Zerberus, der Hüter der Schwelle.

    Wikipedia: Das Vorbewusste ist ein von Sigmund Freud definierter Begriff zur Bezeichnung eines Systems des psychischen Apparats, das zusammen mit den zwei anderen Systemen (das Unbewusste und das Bewusste) sein erstes topisches Modell der menschlichen Psyche darstellte. Mit dem Begriff bezeichnete Freud einen Bereich der menschlichen Psyche, der im strengen Sinne mit dem System Unbewusst nicht gleichzustellen sei.[1]

    Unbewusste Inhalte können zum System Vorbewusst nur dann gelangen, wenn sie die an der Grenze platzierte strenge Zensur passieren können. Das geschieht aber nur durch Umwandlungen und Verkleidungen des unbewussten psychischen Materials. An der Grenze zwischen dem Bewussten und dem Vorbewussten gebe es auch eine Zensur, die aber durchlässig sei.



    Der Begriff des Vorbewussten wurde mir erstmals bekannt, als ich in der mündlichen Prüfung der Buchhändlerschule danach gefragt wurde. Als  Prüfungsthema hatte ich gewählt:  Psychoanalyse und Literatur um die Jahrhundertewende ( Fin de Siecle). Rückblickend erkenne ich jetzt die Rolle des Vorbewussten in meinen damaligen SELBSTinduzierten "Trancen", wobei  mit der Entmachtung des Zensors nach und nach auch die Kontrolle wegfiel. Auch das Über-Ich (Zensor)  hat m. E. zwei Funktionen oder Aspekte, einerseits schützt er vor dem unkontrollierten Einbruch des Unbewussten, andererseits handelt es sich um den "Antipatros", wie ich "IHN" nenne - der falsche Gott, das sadistische Überich.

    Nur durch die Aufgabe der Selbstkontrolle kommt man ins Freie Assozieren. Freies Assoziieren funktioniert nicht ohne die Ehrlichkeit zu sich selbst. Um ehrlich zu sich selbst sein zu können, muss erstmal die Angst konfrontiert werden, die ich vor mir selbst habe. Die Angst, die Maske fallen zu lassen, die Kontrolle über die Maske - das falsche Selbstbild -  zu verlieren...

    Identifikation

    Frau X  glaubt an die Liebe zur Welt, das Wunderbare ist für sie in der Welt und nicht jenseits der Welt zu finden. X. ist in einer "'Besonderen Liebe" zur Familie gefangen und schwelgt gerne in Gefühlen. Das Persönliche ist ihr Heiligtum.
    Herr Y. glaubt hingegen an die Überwindung der Welt. Er kommt  von "oben", sie von "unten".  Bei beiden aber ginge es - um spirituell weiter zu wachsen - um die Befreiung der Gefühle.  Wer nur mit der Liebe identifiziert ist, schickt alles, was nicht dem eigenen liebevollen Idealselbst entspricht in den Orkus bzw. projeziert alles Dunkle auf andere: die anderen sind dann  böse, brutal, radikal usw.
    Herr Y.  ist dagegen zu sehr mit Himmel/Geist identifiziert. Er hält z.B. Ärger für schlecht. Er vermeidet Ärger, weil Ärger den Glaubenssätzen und Vorstellungen seines Idealselbst zuwiderläuft. Deshalb projeziert er seinen verdrängten Ärger/Aggression und findet und verurteilt ihn in den anderen.

     Jesus: Kehret um! Aber glaube nur nicht, dass du bei dieser Umkehr an dir vorbeikommst, Herr Y! Bevor du umkehren kannst, gilt es zunächst einmal deinen Standort zu erkennen,  WO du dich in deinen Gedanken immerzu herumtreibst, nämlich in der Vergangenheit oder in der Zukunft...umkehren bedeutet, dass du fernerhin erkennst, wie du dich immerzu wegbeamst aus deinem persönlichen Hier und Jetzt, um u.a. unangenehmen Gefühlen aus dem Weg zu gehen. Umkehren heisst, den Blick - die Achtsamkeit - auf sich selbst zu richten, statt im Aussen zu schlampieren.
    Der Weg ins Unpersönliche LEBEN führt nur über deine Person und deren persönliche Wahrheit -  der Wahrheit der Gefühle. 


    Nichteingreifen

    Ich frage mich, wie diese  "Neo-Entleerten" sich Ziele stecken und Pläne machen können. Ich frage mich, wie es diesen merkwürdigen und ganz offensichtlich von (s)ich selbst erfüllten  "Niemands"  möglich ist, "entleert" zu sein und gleichzeitig Grundsätze und Standpunkte und Vorhaben zu postulieren wie weiland vor ihrer Glorreichen Entleerung.   Es sei "niemand da", der Pläne machen könnte,  sagen sie....Aber hey,  es ist nicht möglich,  Plänen nachzugehen, wenn "Niemand da" ist, der sich mit Plänen identifiziert! Und identifiziert zu sein, heisst "voll" zu sein von (s)ich selbst.

    Jenseits von Ego bedeutet jenseits der Identifizierung mit Ego. Das heißt aber nicht, dass das  Ich und seine Funktionen vollkommen ausgeschaltet sind. Das erlöste Ich gehorcht den Notwendigkeiten und nicht seinem Eigenwillen. Mit Ego nicht mehr identifiziert zu sein, bedeutet für mich vor allem,  mit dem Denken, den Gedanken nicht mehr identifiziert zu sein. Die meisten Gedanken kommen und gehen jetzt, ohne dass sie begehrlich ergriffen werden. Viele Gedanken sind mir gar nicht mehr möglich, z.B. ein zielorientiertes strategisches vorsorgendes Planen, welches sich in die fernere Zukunft erstreckt. Jenseits von Ego ist es mir  unmöglich geworden, mich weiterhin eigen-willig mit dem Jemand-Werden in der Welt zu identifizieren. Wenn wirklich "Niemand" mehr da ist, dann kann mir keine Berufsziele stecken, möglicherweise auch noch, um einer abstrakten Menschheit zu dienen. Wenn wirklich "niemand da" ist, dann hast du keinen "Dienst" an irgendwem zu verrichten! "Dienst" ist eine Interpretation des Verstandes, der Gründe für sein Da-Sein sucht. "Ich bin da, UM zu dienen" -  verrät noch immer eine Absicht und ein Ziel. Zu dienen - das ist eine religiöse Überzeugung, Missionierungsslang. Wo wirklich Niemand ist,  gibt es keinen Grund. Solange du glaubst, eine Aufgabe zu haben,  - solange du  noch WEISST, was du tust und WOFÜR du deinen "Dienst" tust, ist Jemand zuhause, der etwas Bestimmtes erreichen will.
    Das So-Sein aus dem grundlosen Grund kennt keine Aufgaben, ansonsten würde es nicht So,  sondern anders heissen. LOL.  Wie Meister Eckhart, der mir in der letzten Zeit wieder öfters über den Fokus läuft,  sinngemäß sagt: Wer noch irgend etwas will und sei es, dass er nichts lieber als den Willen Gottes tun will, ist noch nicht vollends gelaszen. Der greift noch ein in den Fluss des Geschehens...
    "Wenn mich nun einer fragt, was denn ein armer Mensch sei, der nichts will, so antworte ich und spreche so. Solange der Mensch das hat, was in seinem Willen ist, und solange sein Wille ist, den allerliebsten Willen Gottes zu erfüllen, der Mensch hat nicht die Armut, von der wir sprechen wollen, denn dieser Mensch hat einen Willen, mit dem er dem Willen Gottes genug tun will, und das ist nicht das rechte. Denn will der Mensch wirklich arm sein, so soll er seines geschaffenen Willens so entledigt sein, wie er war als er nicht war. Und ich sage euch bei der ewigen Wahrheit, solange ihr den Willen habt, den Willen Gottes zu erfüllen und irgend nach der Ewigkeit und nach Gott begehret, so lange seid ihr nicht richtig arm; denn das ist ein armer Mensch, der nichts will und nichts erkennt und nichts begehrt." (Meister Eckhart)

    Die meisten Sucher verstehen unter Nichteingreifen ein Stillhalten, eine Zurückhaltung, ein unterlassenenes Eingreifen in Geschehnisse der Aussenwelt, dabei geht es primär um die Geschehnisse der Innenwelt des eigenen Denkens. Pläneschmieden ist ein Eingreifen in den Fluss, Tao, denn es bringt mich aus der Gegenwart. Zielorientiertes Denken kommt vor dem zielorientierten Handeln.  Jede Absicht, etwas zu verändern oder zu verbessern ist ein Eingreifen in die Wahre Natur.
    Das "Greifen" ist der kläbrische Reflex des egoischen Eigenwillens,  der sich zwecks Realisierung der Gedanken bemächtigt.  Wer Achtsamkeit bzw. Gewahrsein entwickelt hat, kann diesen Reflex in flagranti ertappen. Mit dieser einen Bewusstwerdung ist das Verlangen bzw. der Besitzergreifungsreflex des Minds ausgeschaltet. Für alle Zeiten. So ist meine Erkenntnis und Erfahrung.

    Ergreifen oder eingreifen tut der Egomind also  immer aufgrund eines Mangels und eines Verlangens. Nichteingreifen unterliegt nicht dem Eigenwillen, sondern  ist ganz einfach  immer dort gegeben, wo Niemand ist, dem etwas mangelt und folglich auch niemand, der nach etwas verlangt.  

    Ich habe keinen Willen mehr, der sich in der äusseren Welt durchsetzen muss, weil ich alles annehme, wie es in meinem Hier und Jetzt ist und deshalb  keine Interessen mehr daran habe, etwas da draussen zu verändern oder in meinem Sinne  zu verbessern, derweil mein Reichtum ein innerer ist... weil ich nichts tun muss, um etwas zu anderes zu erlangen, als das, was ich jetzt gerade habe. Ich spüre keinen Mangel, weil ich wunschlos bin...weil ich nicht mehr wünsche und brauche, als ich Hier und Jetzt bekomme...weil für mich in meiner Jetzt-und-Hier-AllesWasIst-Istigkeit" alles wohlgetan ist. Und dies nicht nur Jetzt und nachher ist es wieder anders - Nein,  mein JETZT ist ein Paradox, weil es ein dauerhaftes JETZT ist. Ich bin komplett aus der Zeit gefallen, es gibt nur den EINEN Moment.
    Wenn da nur nicht mein zeitbindender Hausfreund wäre, der sich redlich abmüht, mein Leben zu verplanen und in kleine Häppchen zu schneiden....ha ha ha!
    Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer... la la la

    Sagt einer:  „Eckhart wird mit Recht der Meister genannt; er übertrifft alle Mystiker” - na, wenn das so ist, dann übertreffe ich Meister Eckhart. Sag ich einfach mal so... ganz richtig!


    In der wahren Meisterschaft kann niemand einen anderen Meister übertreffen - wie denn auch, wo man sich doch im selben GEIST vereint weiß! Ein wahrer Meister hat den Mystiker -  für den es immer noch eine Trennung zwischen innen und aussen gibt -  dann transzendiert, wenn für ihn die Umkehr nach Innen vollendet ist, wobei sich über das Wort Vollendung noch streiten liesse, da nichts ein Ende oder einen Anfang hat, auch die Vollkommenheit nicht. LOL.
    Die Unendlichkeit ist ewig unvollendet UND vollendet. ICH BIN das Alpha UND das Omega. EINS. Oder wenn's sein muss, ihr lieben Neo-Entleerten, nicht EINS, sondern Nichtzwei, -  EIN einiges ungetrenntes SEIN, dann, wenn Aussen und Innen letztlich zusammenfallen bzw. als ungetrenntes EINS erkannt werden.


    Meister Eckhart hat ganz klar Advaita-Bewusstsein erlangt. Das Nichts ist überall dasselbe Nichts.   -  "Tzzz tzzzz wie konnte er nur, wenn er doch gar keine Ahnung von der Advaita-Vedanta-Lehre hatte", murrt Hochwürden aus dem Off, LOL


    Sagt einer:"Die Lehren des Advaita Vedanta sind uralt und sie konfrontieren den Schüler mit der direkten und ungeschminkten Wahrheit der Nondualität deren Erkenntnis alle Wünsche und Fragen transzendiert. Es geht beim Advaita Vedanta um die Auflösung aller  falschen* Vorstellungen, sowie der fest sitzenden Muster und  Programmierungen und  all der unnützlichen* Gewohnheiten.
    Ziel des Jnana Yoga ist die Erkenntnis des wahren Selbst, zu begreifen das Gott die Gesamtheit allen Seins ist und das Selbst identisch damit ist."

    Die Auflösung der alten Muster und Konditionierungen liefen und laufen bei mir unter in der Rubrik  Individuation und Schattenarbeit... nur mit  Jajna-Yoga, mit dem Kopf allein und ohne Bhakti läuft nix, um ein rechter "Niemand" zu SEIN. Der Neu-Advaitianer scheint nur den Kopf zu entleeren und vergisst dabei, die Mördergrube seines Herzens auszumisten.  Dauerhaftes JETZT kriegst du nur über die Gefühle!  Die Annahme des persönlichen Hier und Jetzt ist die Grundbedingung für das dauerhafte JETZT, welches keinen Anfang und kein Ende hat.


    * Uups, ... Shit, habs völlig übersehen... der Autor versteht wohl selber nicht wovon er spricht:  Was er schreibt, suggeriert ja, als ginge es hier um die Transformation von Falsch nach Richtig -  Never ever! Es geht hier beileibe nicht um das Auflösen von "unnützlichen" oder von "falschen" Vorstellungen, sondern um die Erkenntnis, dass JEGLICHE Vorstellung weder falsch noch richtig, sondern als solche UNWAHR und des Pösen Teufels ist. Es geht nicht um Gut vs. Böse, Richtig vs. Falsch, sondern um die Auflösung der Identifikation mit den VorstellungsBILDERN, die wir uns angelernt haben und für die Realität halten. Was den "Nutzen" angeht, so wird die Identifikation mit dem Nützlichkeitsdenken als solchem erkannt und aufgelöst - das zielgerichtete und absichtsvolle Tun, UM... (etwas Bestimmtes/Nützliches) zu erreichen. 
    Ja, so kommts,  wenn Leute, die keinerlei spirituelle EIN-SICHT haben,  über Spiritualität schreiben! Und Ihr armen Leser glaubt's auch noch an die Wahrheit und Autorität all dessen, was gedruckt erscheint.
    Also Vorsicht,  auf dieser Seite steht eine ganze Menge an UNWAHRHEITEN.
    http://vedanta-yoga.de/vedanta/ 


    In der Advaita-Lehre gehe es darum,  Avidya, die Unwissenheit zu überwinden. Das ist völlig richtig, darum geht es ja doch bei allen spirituellen Lehren/Wegen.  Die "Unwissenheit", die da überwunden werden soll, ist aber tatsächlich die "Wissenheit" als das gesamte angelernte (=konditionierte) Wissen über die sog. Realität/Welt/Leben usw.!  Das Wahre Wissen als das unmittelbare Erkenntnis- "Wissen" läßt sich - im Gegensatz zum Allgemeinen KonsensusWissen -  weder lehren noch lernen,  es läßt sich weder ansammeln, abspeichern noch zurückrufen, es ist die spontane Weisheit aus dem Ursprung, deren Quelle das Nichtwissen ist. Also bitte nicht die spirituelle Tugend des Nichtwissens  mit schnöder Unwissenheit verwechseln, wie man es häufig in Pseudo-spirit. Texten antrifft.



    Und zu der Vorstellungs-bzw. "Bilderlosigkeit", wie es bei Meister Eckhart genannt wird,  hätte ich  noch zu sagen, dass es nicht nur darum geht, sich kein Bild von Gott zu machen, sondern  ALLER Bilder ledig zu sein.  Und weil das so nicht funktioniert, ebensowenig wie man das Denken abstellen kann, ist es besser zu sagen, dass man die IDENTIFIKATION mit den Bildern aufgeben muss, um "arm" und leer bzw. ein rechter Niemand zu werden - das ist schon schwer genug und nur mit dem Dritten Auge zu schaffen. Der Verstand braucht Vorstellungsbilder, das Gewahrsein, das Dritte Auge erkennt auf  "bilderlose Weise" - in seinem Fokus lösen sich alle Bilder auf.

    Die islamische Bilderlosigkeit ist nur eine ent-äusserte materialisierte Kopie dessen, was innerlich geschehn sollte. Wie alle Rituale, religiöse Verhaltensvorschriften nur Ent-Äusserungen, Symbole sind, Finger, die auf den Mond zeigen. Der Schleier der Frauen, Kopftuch, die Burka... in jeder Religion wird das Innere entäussert. Die Moschee, die Kirche z.B. symbolisiert das Allerheiligste, den Tempel der Seele, das innerste Herz. Das Problem, die Sünde ist die, dass wir in der Aussenwelt die Symbole heiligen, statt das geistige Original in unserem Inneren suchen...


    Ab und an begegnen mir Texte Meister Eckharts im Netz und wie stets bin ich mit seinen Worten sofort ein Herz und eine Seele. Aber gleich, ob es die Lehre Meister Eckharts oder die Advaita-Lehre ist, oder Zen, Sufismus, Buddhismus, Hinduismus - ich erkenne mich in  allen religiösen/spirituellen Traditionen, das heisst, wo immer ich auf die  Ewige WAHRHEIT treffe bin ich EINES Geistes mit ihr. Oder Nichtzwei. he he



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    Im Forum I

    Mein neuer Thread "Je suis ISIS"  ist ein Schattenthema und wieder sieht man, ähnlich wie beim Thema "Ich bin Hitler" im Allmystery-Forum, wie sich hinterrücks genau die Strukturen des Bösen zeigen, die vordergründig geleugnet werden.


    Im Forum II

    Schreibt einer: Für einen "Bodisattva" stellt sich nicht die Frage, OB etwas Verbesserungswürdig oder nicht. Er hilft einfach den Menschen aufgrund seines tiefen Mitgefühles mit allen Wesen." Zitatende
    Der Bodhisattva - ein hilfreicher Mensch, der immer wieder reinkarniert und  in Zeit und Raum erscheint...Genauso glaubt ein exoterischer Christ, dass Jesus am Ende der Zeiten auf einer Wolke wiederkommt. Vergiß es! Das sind Mythen - hier wir dorten  archaische TraumGeschichten. Mythischer Götterglaube. So denkt und glaubt man, wenn man mit Person, Zeit, Historie identifiziert ist und den Buddha, den Bodhisattva oder den Christus nicht als GeistAspekt in sich erkennt, sondern in die "Welt" hinaus projeziert. Im spirituellen Prozess geht es darum, diese Projektion zurückzuholen und zu erkennen: DAS BIST DU!  "Das" ist kein nebulöses "ES", sondern bei "DAS", was du bist,  geht es immer um DAS, an das du  g l a u b s t und ins Außen setzt. Wenn du also an den Boddhisattva oder den Christus glaubst, erkenne:  DAS bist DU!

    Der Geist des Bodhisattva ist kein Geschichts- sondern ein SELBSTaspekt und  erscheint nicht irgendwo und irgendwann  in der Welt-(Geschichte), sondern  immer dann in dir wenn DU dich deinem eigenen Leiden gestellt hast. Deshalb heisst es: Kehret um! Nur der, der sich nach innen kehrt und sich dem eigenen Leiden stellt und Mitgefühl mit sich selbst hat,  ist fähig, Mitgefühl mit allen leidenden Wesen zu empfinden.
    Dieses Mitgefühl mit allen Wesen ist in meiner Erfahrung ein Aspekt, welcher  im Individuationsprozess in der Identifikation  mit allen leidenden Wesen erfahrbar ist - natürlich hast du keinen Namen für den "Gott" des Mitgefühls. 

    Wenn dir die Agonie der Menschheit vor das innere Auge gestellt wird und du dieses ungeheure Leiden mitfühlend nachvollziehst - dann verstehst du  jeden Menschen, dann hörst du auf, das Böse zu verurteilen, dann kannst du u.a. auch das Leiden eines Hitlers mitempfinden, oder die Leiden der jungen Menschen, die sich ISIS anschliessen... Hier und nirgendwo anders ist der Geburtsort der Unpersönlichen Liebe!
    Das Mitgefühl des Bodhisattva ist ungerichtet und frei flottierend.
    Der Archetyp oder der Geist des Bodhisattva hat in sich selbst wieder einige schillernde Aspekte. Wie ich ihn u.a.erfuhr und definiere, hilft er nicht aktiv in der Welt, er greift nicht helfenwollend  in die Geschehnisse ein.  Er TUT nichts, er ist reines Mitgefühl. 

    Buddha, Jesus, Bodhisattva, Krishna usw. sind nur Namen für die diversen Götter/Geister/Archetypen, die mit diversen Eigenschaften behaftet sind und durch ihr diesbezügliches  heilendes bzw. transformierendes Wesen in uns "wesen".  Sie gehören noch immer zur dual-personalen Ebene.  Sie sind die "Söhne" - darüber aber steht das eigenschaftslose ICH BIN-Bewusstsein des  sog. "Vaters".
    Im selben Sinne du ISIS bist, bist du auch der Bodhisattva. Das eine ist die Krankheit, das andere das Heilmittel. Solange du jedoch die ISIS-Strukturen in dir leugnest, wird auch der Bodhisattva-Geist in dir nicht lebendig.

    Ich weiss nichts von Karma oder vom Bodhisattva usw., d.h., ich habe darüber nichts oder kaum etwas gelesen. Und wenn, dann ist es sehr lange her, dass ich darüber las.  Ich lasse all mein Wissen über die div. Götter und Geister sich aus sich SELBST entwickeln. Und dann lasse ich es wieder los.... Ich erstelle in den Foren eine Diskussion über dies und jenes und lasse das Wissen darüber auf mich ZUKOMMEN, so wie ALLES auf mich zukommt, derweil da kein Verlangen, kein Ergreifen, kein begehrendes Greifen mehr ist.
    Wenn sich die Aussagen des Buddhas z.B. über Karma usw. für dich anders anhören als  die Version wie ich sie erkannte und niederschrieb, dann liegt das meist daran, dass du an den Begriffen klebst und dir der Synonyme nicht bewusst sind, die alle das Eine meinen. Vor allem aber daran, weil du alles exoterisch verstehst, im Aussen festmachst. Zwischen meiner geistigen Schau und deinem intellektuellen Verständnis - unendlicher Abstand. Totaliter aliter.

    Der Priester als Dogmenjunkie gibt seinem Ego immerzu alle Ehre. X., der Priester  - für mich ist er wie alle anderen nur ein Symbol, eine Metapher.  Er verkörpert für mich den  buchstabengläubigen Verstand eines betonköpfigen Exoterikers, der nicht glauben kann, dass der Mythos, den er lehrt,
    in ihm SELBST lebendig werden muss, wenn er Ganzheit erlangen will. Das ist nun mal der Unterschied zwischen dem unbewussten und dem bewussten Menschen: Der eine  v e r s t e h t   alles äusserlich-projektiv, der andere  e r k e n n t  innerlich, derweil er die Projektionen zurücknimmt. 



    Im Forum III

    erinnern mich die spirit. Sucher bzw. die deklarierten Nichtsucher  manchmal an die Hardliner der Anonymen Alkoholiker. Wenn jemand einen Kommentar abgab, in dem er nicht von seiner Erfahrung mit dem Alkohol, sondern von sich selbst, seinem Leben und seinen Problemen mit dem Leben sprach, beschwerte man sich:  "Dies ist AA und keine Gruppentherapie."  Oder: "Bei uns geht es um Alkohol und nicht um Probleme."
    So ähnlich scheinen mir auch jene Spiritanten, die die menschliche Psyche/Person für  irrelevant halten, weil:  Bei der Spiritualität  gehe es nicht um die Person, sondern darum, dass es Niemand gibt.  
    Der arme Ramesh Balsekar, mittlerweile habe ich den Verdacht, dass auch seine Lehre von seinen Gläubigen ganz schön mißverstanden bzw.  mißbraucht wird, denn in dem, was ich von ihm bislang gelesen habe, erkannte ich WAHRHEIT - die meinige natürlich...LOL.
    Ich habe W. Ablass und den Kaiser-Wilhelm-Blog "Nit mööööglich" de-bonniert.  Es ist mir einfach zuviel zeit- und aufmerksamkeitsbindender Stoff in den FB- Statuszeilen und im E-mail-PostFach.



    Absolute WAHRHEIT

    Sie schreibt zuweilen schön über Spiritualität, sehr schön sogar. Es ist auch nicht  falsch, was sie schreibt, d.h. theoretisch ist es oft völlig richtig und ihre Texte würden einem spirituellen LehrerEgo alle Ehre machen.  Ich schrieb ihr einmal, dass ich Wahrheit in ihren Texten erkenne. Das war nur die halbe Wahrheit. Was ich nicht schrieb: dass sie - dass niemand - einen Grund hat, sich auf mein Like etwas einzubilden, da ich nicht ihre Wahrheit, sondern meine eigene WAHRHEIT darin erkenne und worauf es vor allem ankomme:  dass die Wahrheit für sie selbst auch nur dann WAHR ist, wenn es ihre WAHRHEIT ist, d.h. wenn die WAHRHEIT aus ihrem Sein und nicht aus dem Wissensspeicher des Gedächtnisses kolportiert wurde.

    Die WAHRHEIT aus dem GeWAHR-SEIN ist subjektiv und ABSOLUT - sie läßt sich weder diskutieren noch bestätigen, sie ist weder richtig noch falsch und läßt sich  weder loben noch tadeln. Wenn ich also WAHRHEIT in anderer Leute Texte erkenne, dann erkenne ich nicht deren Wahrheit, sondern die WAHRHEIT, die in den Worten anderer durchscheint, wird WAHR erst durch  m e i n   GEWAHRSEIN.

    Offensichtlich denkt sie wie die vielen anderen im  Modus von Richtig und Falsch, denn wie viele andere  fühlt sich von mir gerügt und korrigiert, wenn ich dem Richtigen, was sie schreibt,  nicht zustimme, sondern nur das Unwahre - aus ihrer Sicht das "Falsche", was sie schreibt -  thematisiere und korrigiere, selbstbezüglich nur für mich - was sie als einen Akt der Besserwisserei deutet...Klingt kompliziert, hm?
    Wem es ums Wissen geht,  dem geht es immer auch um das Rechthaben und das Besser-Wissen. Besserwisservorwürfe sind meist Projektionen von Besserwissern, denen man das letzte Wort streitig macht.) Allein die WAHRHEIT geht über das Wissen hinaus. 

    Deswegen finde ich es im Grunde spiritual incorrekt, spirituelle Beiträge zu liken - eben weil ich nicht den Schreiber oder seinen Text like, sondern die beim Lesen des Textes in mir SELBST lebendig gewordene WAHRHEIT.  Der Schreiber der "Wahrheiten" jedoch freut und bedankt sich oft, weil er ein Like meist als Lob, als Zustimmung und Bestätigung der RICHTIGkeit seiner Darlegungen bzw. seines  W i s s e n s deutet. Die WAHRHEIT jedoch bedarf keiner Recht-Gebung oder Bestätigung, sie bedarf weder eines Lobs noch eines Tadels noch eines Dankes. Wer die WAHRHEIT wirklich mit dem Herzen wahrnimmt und hört, wird kaum jemals dem Sprecher "recht" geben, sondern sondern immer sagen: Du sprichst WAHR. Und dennoch ist es seine eigene WAHRHEIT, die er hört.

    Dasselbe gilt für Empfehlungen spiritueller Lehrer. Ich kann keinen Lehrer empfehlen, ich kann nur sagen, dass diverse Texte bei  m i r  entweder als WAHRHEIT oder als UNwahrheit erkannt werden. Die WAHRHEIT, das Gewahrsein ist jenseits von Richtig & Falsch.  Ja, Ich darf eigentlich nicht mal sagen, dass der Lehrer X. WAHRES schreibt, weil ich nicht weiss, ob die WAHRHEIT in ihm SELBST ein lebendiges (Gewahr-)SEIN hat. Ich kann nur sagen, dass die Texte theoretisch  r i c h t i g   sind, die WAHRHEIT aber allein in und durch mich SELBST  als WAHR erkannt werden kann. (Wer hat Humor - der Witzeerzähler oder der, der über die Witze lacht?)

    Bei der absoluten WAHRHEIT geht es nicht um Richtig vs Falsch, sondern um WAHR vs Unwahr.
    Alles, was im Gewahrsein erkannt wird ist absolut WAHR, unwahr ist alles, was nicht erkannt, sondern nur gewusst wird. 



    Sein und So-Sein

    Die meisten Leute verstehen unter Sein das vielfältige werdende Leben oder ein persönliches Da-Sein.  Wenn ich sage, mein Sein ist ein doppeltes Sein, dann meine ich damit, dass ich in zwei Welten zuhause bin, im Himmel und auf Erden.  Und dennoch ist dieses doppelte Sein ein einziges Sein; derweil  mir der Himmel zur Erde und die Erde zum Himmel geworden ist, ist mein Sein ein EIN-faches So-Sein: weder Himmel noch Erde.



    Das letzte Opfer

    Sie empfindet offenbar eine geradezu aufbrausende  "Glückseligkeit" beim GEDANKEN, dass ihre Tochter heiratet oder beim GEDANKEN, dass sie mit ihren Enkeln spazieren gehen "darf". Bei soviel demonstrativer Bezeugung bedingter Liebe und bedingter Dankbarkeit für bedingte "Materialien" und Ereignisse, Anlässe und Einflüsse stellt sich mir die Frage nach der Authentizität dieser Begeisterung, die sich ja doch primär am unerlösten Persönlichen bzw. an der "Besonderen Liebe" zu der eigenen Verwandschaft berauscht und diese offenbar für den ultimativen spirituellen Kick hält - das "Wunderbare".  

    Ich schrieb ihr einmal, dass die Welt zu feiern die Domäne der Göttin sei, in der sie so ausschweifend glückselig suhle. (Mal davon abgesehen, dass die patriarchalische Familie der Ursprung der Neurose ist und nicht dem Quellenden Urgrund entquillt.)  Und dass nichts verkehrt daran sei, sondern eine notwendige Durchgangsphase auf dem spirit. Weg.

    Das Leben feiern - JA, ok, aber dann bitte auch richtig, Frau - fall mal richtig aus der Rolle! Die Domäne der Göttin ist der "Zentaur", dein Körper, die Göttin ist die Welt als Natur und Kosmos und nicht die Welt des angepassten konditionierten patr. (Körper-) Bewusstseins. Die meisten Sucher vernachlässigen ihren Körper, dissoziieren sich von ihm, statt ihn zur Ekstase zu bringen - Im polymorph perversen GanzKörperempfinden liegt die neurosomatische Glückseligkeit!*  Aber "glückselig", weil man mit dem Enkel spazieren gehn "darf"...pfffffff, oder weil die Tochter heiratet? -  noch schlimmer! Da lacht die Baba Jaga aber aus vollem Bauche - Was ist denn dran am Mutter- bzw. Großmutter-Sein, wenn man die eigene Weiblichkeit nicht voll leben kann und "darf". Statt mit dem patriarchalischen Frauenbild und -Rolle verhaftet zu sein, sollte die Wilde Weiblichkeit  aus dem Exil des Unbewussten befreit werden.
    Es geht darum, die Göttin oder die Welt als meine ureigene Wahre Natur zu lieben. Unsere Wahre Natur ist eine Doppelte, die des Körpers und die des GEISTES. Vor der Disidentifikation kommt die Identfikation mit dem Körper und seinen verdrängten Glückseligkeiten. Die Desidentifikation erfolgt ganz von SELBST aus der Annahme der verdrängten Anteile.

    Die Göttin ist unser Körper als der natürliche unkonditionierte Mensch. Du bist die Göttin!   Primär will die Göttin als unser Körper von Anspannungen befreit werden, von den verdrängten und  im Körper eingefrorenen Gefühlen. Es geht nicht primär um befreite Sexualität, wie Mann anzunehmen pflegt, sondern um die wilden HäxenInstinkte zu aktivieren, die weibliche Intuition zu wecken, die dir genau sagt, was gut für dich ist, dass alles, was dir dient, dem Leben dient. Nicht heiligenmäßige Restriktion, sondern häxenhafte Erlaubnisgebung für alles, was sich aus dir heraus zeigen will ist angesagt!

    Derweil du aber einseitig mit der Liebe identifiziert bist, kannst du keine Häxe, kein Wildes Weib, sondern höchstens eine Heilige werden und als Heilige kommst du so schnell nicht mehr aus der Rolle raus - zu verführerisch die Gratifikation und soziale Anerkennung - der sekundäre Krankheitsgewinn! 
    Eine Häxe wirst du, wenn du den Mut hast, kräftig gegen die Gebote der Väter zu sündigen.  Oh boahhh! Jetzt geht die Reise erst richtig los - jetzt rappelts im Selbstverwirklichungskarton! Davor haben alle Menschen die meiste Angst, besonders der Apostel Thomas.

    Hier eine passable Deutung des Märchens Baba Jaga oder wie aus einer angepassten konditionierten Dämlichkeit eine Wilde Alte wird:
     https://puppenspieltherapie.wordpress.com/2013/03/27/deutung-des-marchen-baba-yaga/

    Das Göttliche Kind kann niemals von einer  dressierten und verkrüppelten Weiblichkeit geboren werden, sondern nur von der unkonditionierten Wilden Natur. Und, ihr Frauen,  glaubt bloss keinem Guru, der Euch etwas anderes sagt, z.B. einem,  der Euch mit rational-logischen Argumenten zur Letztgültigen Heimleuchtung zu führen trachtet. LOL

    Das Leben feiern - JA!, ok, aber nicht zulange, denn auch die Identifikation mit der "Göttin"  will letztlich als Verhaftung erkannt und aufgelöst werden. Am Ende ist gerade diese Verhaftung mit dem  wilden "Vielfältigen Leben", der Materie -  die Identifikation mit dem vergänglichen Ich und seiner vergänglichen Geschichte/Werden/ Evolution, - das Letztgültige Opfer, welches gebracht wird, aber dann bist du schon nicht mehr dabei. Wer sein Leben verliert, wird es gewinnen. 


    Die "WAHRE" als die Letztgültige "Glückseligkeit" ist die Krönung. Sie ist jenseits der Ekstasen. Da ist tatsächlich "niemand da" der aus (s)ICH heraus- oder in sich hineingehen könnte, derweil alle Begrenzungen Innen und Aussen, Oben und Unten transzendiert sind.   Diese "Seligkeit" geniesst  man nur auf Dauer, wenn man nicht vor sich selber geflohen ist und den Zentaur/Körper von der Leine gelassen hat.  Diese Art der Glückseligkeit ist jenseits der Beschreibbarkeit, sie  ist nicht laut und berauschend, sie geht über alle besonderen Ekstasen hinaus im Gleichmut des ungetrennten SEINs - in der ruhigen, friedvollen, völlig unspektakulären  LosGelassenheit von Körper und Geist.

    Die Leute glauben, wenn ich von der Überwindung des Egos spreche, ich sei gegen das Menschsein an sich und wollen unbedingt ihr Menschsein (Ego)  behalten. Spreche ich aber von der Wahren Menschwerdung, d.h. der Befreiung des Zentauren in uns, dann laufen sie schreiend davon, als sei der Satan hinter ihnen her... lol - in gewisser Weise stimmt das sogar -  denn der Satan ist dann erlöst, wenn der Körper aus seinem moralischen Gefängnis befreit ist -  wenn die wilde Weiblichkeit und die wilde Männlichkeit das Licht des Neuen TAges erblicken dürfen.

    * Nach der vorübergehenden neurosomatischen Glückseligkeit - denn jede Seligkeit geht vorüber - man erfreue ich mich derzeit immer noch vorlieblich an der neuroSEMANTischen Glückseligkeit, LAL...




    Auntie Lolo's Letztgültiger Beweis


    PRÄMISSE:

    Es ist "niemand da" - alles, was geschieht, erscheint grund- und absichtslos aus dem grundlosen Grund.
    Diese Aussage ist eine dualistische philosphische Aussage, die ich als ein getrenntes Subjekt über Objekte  mache. (In Fredo-Speech: Etwasse)
    Unter "Alles" versteht man als dualistischer Group-Thinker bekanntermaßen all das, was in der Zeit existierte und noch existiert. So - Un jetzt horsch Bua, wenn du ganz genau bei DIR hinguckst, kannst du es gar nicht verfehlen:
    Das, was du unter ALLES verstehst, ist nur eine Projektion, die nirgends sonst als in deinem Kopf existiert -  ALLES ist just alles, was man sich nur DENKEN kann. Und was man sich nur DENKEN kann, ist nur DENKEN, sonst NICHTS!
    ALLES, was du DENKEN kannst,  hat in WAHRHEIT & WIRKLICHKEIT keinerlei konkretes Sein und existiert allein in deiner Vorstellung.
    Nehme ich die Projektion "Alles" zurück, bleibt also "NICHTS"& "Niemand"übrig. Wo sollte also "Jemand" sein, der z.B. eine philosophische Aussage macht, dass alles, was erscheint......(ui ui ui,  wo doch ALLES als eine Illusion erkannt ist und gar nicht dort "erscheinen" kann, wo du es hinDENKST?)
    Knock knock, who's there...?

    Giggle gröhl & Googelhoopf - ich glaub', dies nennt man Zirkelschluss!?
    Hat es jetzt geschnackelt bei euch, Leute, oder hockt der Crash bei euch noch in der Schleufe
    wartend auf den Donnerschlag, der euch noch immer nicht getroffen hat...  ?
    Ja, so logisch-rational  denkt's sich nur im Jammertal,
    denn wahrlich, Leutz, ist dies kein Scherz: Woran's hier fehlt, ist schlicht das Herz!



    Aktuell

    Zu Hilfe, help!  der Hausfreund ist zum Zeck mutiert, hiei hiei hooooh.
    für Tantchen
    hat's sich auslustiert...hiei hiei hooooh.

    Mein letzter Tacheles war nicht mehr süßsauer, sondern stinkesauer. Junge Junge,  seine Mokassins in allen Ehren, jetzt fangen sie aber mächtig an zu stinken...  

    Früher - unter der Fuchtel des Patriarchats -  hasste ich diese gefräßigen Pacmänner mit ihrer einnehmend-vereinahmendem Art, mir auf den Schmetterlingspelz zu rücken... Sie machte mir Angst,  diese pappige Art der "Besonderen Liebe", die der Ungerichtetheit (m)einer natürlichen freiflottierenden Liebe ständig Grenzen zu setzen suchte.  (Ha ha - Unter der Herrschaft der Pösen Paternoster hätte man diese freifrauliche Zuwiderhandlung dem Bild einer histrionischen Persönlichkeitsstörung und der Angst vor Nähe zugeordnet, womit sie damals wohl nicht ganz so falsch gelegen hätten.Oder? Oder nicht? Mit der Frage, ob das, was unter der Herrschaft des Ego krank, hier und heute gesund ist, beschäftigen wir uns noch. Manche glaube ja, dass Gesundheit/Krankheit nur eine Sache der jeweiligen Perspektive, der Wertung oder der Umdeutung sei, aber ganz so einfach ist es nicht - die dysfunktionalen Muster lösen sich durch Heilung auf und Heilung habe ich bis jetzt noch nicht in Frage stellen können, ausser ich verliesse die dual-personale Ebene/Yin-Perspektive und nähme die Yang-Haltung vom Pösen Väterchen Ablass ein: Niemand da, der geheilt werden muss. LOL)
    Und so ist es auch jetzt wieder der Fall, dass meine neutrale - meine natürliche, geschlechtsUNspezifische, simple menschliche Freundlichkeit einem Mann gegenüber bei diesem nur ein Verlangen auslöst: Mehr, mehr, mehr und  noch mehr zu fordern... ach, du lieber Hungergeist!


    Männer -


    Früher, als ich klein noch war,
    fand ich sie schon sonderbar....
    Zu Männern fiel mir eins nur ein:
    Wann werden Männer Menschen sein?

    Lasst es offen, greift nicht ein - das Tao will befriedet sein!
    Halte ihn rein, den Fluss, wirf keinen Stein in den Fluss
    durch Wollen, Sollte-sein und Muss.

    Freischlampierend war ich früher, frei schlampiere ich noch heut'.
    nur wenn mir der Faden reißt, schiess ich auf den Hungergeist,
    meist jedoch schiess ich daneben, will ja nicht das Leben nehmen
    einem armen Hungergeist...

    Deshalb:
     Hoch soll'n alle Geister leben, die mich woll'n in Ketten legen !
    Wieder frei flottiert das Lieben mal von hüben, mal von drüben!
    PS: Will man den Himmel auf der Erden,
    muss auch die Frau zum Menschen werden!

    (by Freischlampampel von der Minnen
    wie üblich ganz und gar von Sinnen)



    Aus November/Dezember 2015










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    Die Essenz der Religion

    ist in jeder Religion dieselbe. Der Gott ist derselbe Gott, resp.ist das SELBST dasselbe SELBST in jedem Menschen, nur die Namen für dieses SELBST sind unterschiedlich. Das zählt auf dem spirituellen Marktplatz zum Allgemeinwissen.  Um so mehr erstaunt es, wenn ein gelernter Zenpriester das leugnet  und offensichtlich den sog. Bodhisattva für einen Buddhisten und Jesus für einen Christen hält. LOL.
    Die WAHRHEIT ist universell und namenlos, deswegen heisst es, dass man hinter die Namen blicken soll.  Solange jemand mit seiner Person identifiziert ist, wird er personenbezogen denken und die religiösen Gestalten personifizierend ins Aussen projezieren, statt die Projektionen zurückzuholen (introjezieren)   indem er erkennt: DAS bist (alles)DU. Damned, um wahrhaft NICHTS zu sein, muss du ALLES, was du projeziert und personalisiert hast, depersonalisieren!  Sonst hängst du weiterhin an den Formen und deine Leere und dein bejubeltes NICHTS ist nichts als eine nette Vorstellung, derweilen du immer noch mit deinem Denken und den Formen identifiziert bleibst. Du musst die "Verpackung" als eine solche erkennen, - aber bitt'schön, ohne sie kaputtzumachen, gell?.

    Jeder, der innerlich, auf geistige Weise erkennt, erkennt auch dies: Bodhisattva ist ein Geist-Aspekt des Buddhas. Was der Buddha bzw. Bodhisattva-Aspekt im Buddhismus ist, ist der Christus im Christentum. Beide nehmen das Leid der Menschen auf sich. Beide spielen dieselbe Rolle im  inneren Vergebungs- bzw. Versöhnungsprozess, nur dem Namen nach sind sie unterschiedlich.   Für mich haben diese Aspekte nicht nur Gemeinsamkeiten, sie sind in "meinem" Einssein ein und derselbe GEIST. Nur die exoterischen Interpretationen der jeweiligen Religion postulieren oftmals einen Unterschiedlichkeit.
    Wann eigentlich wird man je begreifen, dass die verschiedenen Religionen nur verschiedene Klamotten tragen - dass die Verpackung zwar verschieden, der Inhalt aber derselbe ist? Ein Priester, egal welcher Religion sollte dies wissen wenn nicht gar sich BEWUSST darüber sein, statt mit renitentem Unwissen am Angelernten - am Dogma und an der Schrift anzuhaften. Ach ihr Schriftgelahrten....!


    Denker und Beweisführer

    WAs der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen. Ein Satz aus einem Buch von R.A. Wilson.
    Der Verstand ist in der Lage, alles zu beweisen, was er sich so ausdenkt. Der sachbezogene wissenschaftliche Verstand postuliert eine (Hypo-) These und baut darauf seine Beweiskette auf. Der unsachliche "getroffene"  beziehungsorientiert-personenbezogene Egomind postuliert Unterstellungen und tut dasselbe: er beweist ebenfalls, was immer er auch zu denken/unterstellen beliebt. Im Gegensatz zu Ersterem geht es dem Letzteren um den Erhalt des gefährdeten Selbstwertgefühls.
    Ein korrupter Ernährungswissenschaftler beispielsweise kann alles beweisen, was er zu beweisen sich vorgenommen hat bzw. das, was zu beweisen ihm aufgetragen wurde  ...was im Interesse einer bestimmten Lobby ist.  Er kann auch das Gegenteil beweisen - es kommt nur darauf an, wer ihm mehr Geld bezahlt. Und so gelten z.b.  Lebensmittel, die gestern noch als gesund galten,  heute als ungesund, und dies oftmals nur, um den Verkauf eines bestimmten Produktes zu forcieren -  und die Konkurrenz kauft sich ihre Wissenschaftler, um das Gegenteil zu beweisen.
    Oder: Ein spiritueller Lehrer postuliert die These, dass dein rationaler Verstand in der Lage sei, das Ego als Illusion zu erkennen und baut darauf seine Beweiskette auf.  In welchem Interesse handelt der? Ntürlich im Interesse des rationalen Egominds und dessen Selbsterhaltung.

    Epiktet

    sagte sinngemäß, dass uns nicht die Dinge und Geschehnisse beunruhigen, sondern dass es unser interpretierendes Denken darüber ist.
    Es war ein Meilenstein in meiner Entwicklung, als ich die Wahrheit dieser Aussage erkannte. Im Herbst 2011, nach meiner "Glorreichen Auferstehung" glaubte ich mein Denken vollkommen revolutioniert und FÜR IMMER (!) frei von "beunruhigenden" Interpretationen. Wie so ziemlich alles, was ich damals FÜR IMMER zu "haben" schien und zu glauben beliebte, muss ich auch diesen Glaubenssatz revidieren und korrigieren: Es gibt zuweilen  interpretierende Gedanken, die in der Lage sind, mich kurzfristig zu "beunruhigen", d.h. mich in Aktion versetzen. DAs ist aber vor allem darauf zurückzuführen, dass meine Sinne viel schärfer geworden sind. WAs ich früher unbewusst übergangen und schnell wieder verdrängt habe, wird mir heute bewusst. Meine Reaktionen beruhen ganz klar auf ERfahrungen in der Vergangenheit.
    Ich habe mein Verständnis von "Jedes Mal ist das erste Mal"  bzw. von Spontaneität und neutraler Wahrnehmung revidiert. Ich glaube, dass es nicht möglich ist, dass man ohne jeglichen vergangenen Bezug in der Welt überhaupt reagieren kann. Ich glaube, dass dies eine falsche Schlussfolgerung des Verstandes ist. Man darf  was das Bewusstsein jenseits von Ego angeht und insbesondere die Aussagen darüber nicht buchstäblich und wortwörtlich nehmen, weil sie nur Annäherungen sind.

    Ich formuliere es lieber so:  Was auch geschieht, es ist für mich nurmehr jedes Mal WIE das erste Mal und zwar deshalb, weil ich auf alles, was geschieht nicht mehr wie ein Roboter nach alter Gewohnheit oder nach dem alten Reiz-Reaktions-Muster (der psychologischen Abwehrmechanismen bzw. nach Vorlieben und Abneigungen) sondern ohne Widerstand offen und SPONTAN reagiere.


    Kunst

    Ich habe einmal geschrieben, dass man jenseits von Ego kein Künstler mehr sein kann, als man unter Kunst  die bildenden bzw. Abbildenden Künste versteht. Da ging ein großer Aufschrei durch so manchen, der sich für einen solchen  hielt. Auch die Mantramalerin war damit nicht einverstanden und dementierte.
    Es ist aber so: Jenseits von Ego siehst du keine Notwendigkeit mehr, die eine scheinbare Realität abzubilden, weil du erkennst, dass du nur ein Abbild von einem Abbild machst. Jenseits von Ego erkennt man die Strukturen des Geistes, die Ideen, die die Vorlage für die Materialisierung der äusseren Dinge bilden.
    Der Künstler hat Angst vor SELBSTverwirklichung, weil er seine Schöpferkraft glaubt zu verlieren. Na ja, er ist aber ja nur ein Imitator, ein Nachahmer der Schöpfung... was hat er denn zu verlieren?
    Der Künstler hat Angst vor der LEERE, die Fülle, die im Nichtwissen und Nicht-tun liegt, ist ihm eine grausige Vorstellung von NichtS-Tun- können. 
    Kunst kann nur in der dualistischen Trennung von Urbild und Abbild entstehen. SELBSTverwirklichung aber bedeutet, die Idee, das Urbild und das Abbild als EINS zu erkennen. Wer Abbilder malt, kennt meist die Urbilder nicht, die Ideen, die den Abbildern zugrundeliegt. Es gibt allerdings eine Kunst, Bilder, die WAHRHEIT vermitteln können... an den unbewussten Gott in uns appellieren, Heilung initiieren können... Religiöse Kunst... Wer sein Mantra als SEIN realisiert hat, der bedarf seiner Abbildungen nicht mehr.


    Zeit

    Ich lese keine Bücher mehr. Früher las ich sehr gerne auch die Romane der Weltliteratur, seit ich aber mein Zeitempfinden verloren habe, weil ich den Großteil meiner Zeit in der Vertikalen "versacke" -  finde ich keinen Gefallen mehr an "erzählter Zeit". Zudem ist es mir unmöglich geworden, mit der Handlung bzw. den Personen ernsthaft "mitzugehen" und mich mit den jeweiligen Personen zu identifizieren.

    Ich schreibe nun mein eigenes Buch - mir scheint, ich schreibe nun all die Bücher aus mir SELBST heraus, die ich in meinem Leben gelesen und nicht verstanden und auch alle die, die ich nicht gelesen habe. LOL


    Der Meister

    habe mich blockiert, erzählt man mir heute,  d.h., dass ich auch nicht mehr auf seine FB-Seite kommen kann, obwohl ich das gar nicht vorhabe, nachdem ich ihn vor Kurzem de-bonniert habe, um meine Startseite zu dezimieren.   
    Ich blockiere auch zuweilen, aber nicht,  weil jemand meine spirituelle "Lehre" kritisiert, hinterfragt oder bezweifelt. Wenn ich blockiere, dann ist das kein Akt des "Widerstands", sondern mehr eine pädagogische Maßnahme, um die neurotischen Dämonen in die Schranken zu verweisen: ich versperre ihnen für 48 Stunden den Zugang zu  meiner FB-Seite ... ein Warnschuß für PösePädagogenPaulinen, WIR-Stalker oder sexuell frustrierte exhibitionistische griechische Frauenhasser. Und er wirkt.  Psychologisch drücke ich's mal so aus: mein Blockieren ist eine spontane Reaktion des Kindes in mir im Verbund mit den (göttlichen) Mutter-Vater-Instanzen.  Ich schütze mich nicht vor der persönlichen (oder unpersönlichen) Wahrheit, wie dies beim Neurotiker der Fall ist, sondern distanziere mich eine kurze Zeit von  der Neurose. Es ist eine spontane Reaktion, die eine Störung beseitigt, so etwa wie man eine Fliege von der Nase wischt.

    Auffällig ist, dass der Meister so sehr mit seiner Lehre identifiziert scheint, dass er bei harmlosen Hinterfragungen offenbar seine ganze Person infrage gestellt sieht, (Die Lehre und ich sind eins) - die bei ihm doch gar net zuhaus sein dürfte:  So greift er zu den Waffen, verhängt Sanktionen - offenbar ganz nach dem Motto:

    " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du gekränkt reagierst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht gekränkt reagieren sollte!"

    Ich korrigiere: Jemand, mein Herr, JEMAND! es heisst: .... - ohne, dass sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein JEMAND nicht gekränkt reagieren sollte. , So erst wird ein Schuh draus: denn nur ein Ego (Jemand) kann gekränkt sein  -  wo das Ego abwesend ist, d.h. wo Niemand ist, kann auch Niemand gekränkt sein, oder?! Demnächst mehr darüber, wer hier was wem "einredet", da kommen wir nämlich zur Frage des Gewissens. Auch nicht uninteressant, auf welche Weise man sündigen kann, ohne zu sündigen.Mit und ohne Gewissen ... LOL!


    Also VORSICHT, Leutz, gut aufpassen: Viele Menschen - sogar  "Meister" tun es -  verwechseln ihre narzisstische Gekränktheit mit Verletzlichkeit.  Echte Verletzlichkeit basiert auf Offenheit, und diese Offenheit und Weichheit wiederum fußt auf dem Fall der Mauer, d.h. der psychologischen Abwehrmechanismen. Offenheit hat die Waffen gestreckt - nur deshalb ist man verletzlich.
    Die zu Ego-Inflation neigende narzisstische Persönlichkeit hingegen reagiert mit Abwehrmechanismen, zieht die BurgBrücke hoch, macht entweder dicht oder schlägt zu, derweil sie sich in ihrer grandiosen Selbstüberschätzung bedroht sieht. DerNarzisst ist ein in (s)ich selbst verschlossenes System.

    Es ist gewiss nicht leicht, insbesondere für sich selbst den Unterschied herauszufinden zwischen authentischerVerletzlichkeit und dem sich verschliessendem Maschengefühl narzisstischen Gekränktseins, gerade wenn man sich nicht bewusst ist, ob und wann man offen oder geschlossen hat.
    ( Auch die Mehrheit der Psychologen ist in der Praxis nicht fähig, Verletzlichkeit von narzisstischer Kränkbarkeit zu unterscheiden! Nur geheilte Psychologen oder Therapeuten können die Geister unterscheiden.)

    Auch was die Meister, Gurus und spirit. Lehrer angeht, muss man mit dem Urteilen vorsichtig sein, denn die SELBSTverliebtheit und SELBSTgewissheit des Meisters scheint "Margit", dem kleinen Ich, d.h. dem unbewussten  Egomind wie eine hybride narzisstische Selbst- bzw. Ichüberhöhung.
    Überhaupt ist es an der Zeit, die Idee des Meisters aufzugeben, die den Meister in viel zu große Fernen rückt. Jeder, der sich von seinen Konditionierungen befreit hat, ist ein Meister.


    Meister Eckhart

    Die Sprache Meister Eckharts kann nur der spontan verstehn, dem das "So-Sein" oder die "Soheit" zur lebendigen WAHRHEIT/Sein geworden ist - dann ist er eines GEISTES mit Eckhart. Kierkegaard nannte das in Gleichzeitigkeit zu sein.
    Das "Lebendige Wort" Gottes ist das Wort, welches seine Wurzel im Herzen und seine Krone im Intellekt ("Divina Ratio")  hat. Der Baum der Erkenntnis.

    Unverletzlichkeit

    Verletzlichkeit ist was Schönes, Warmes, sie entsteht, wenn die Mauern fallen und das Herz sich zu öffnen beginnt. Verletzlichkeit ist immer noch ein Ego-Attribut.
    Unverletzlichkeit hingegen ist jenseits aller Egoattribute, sie ist die Frucht der Hochzeit von Verstand und Herz. Sie ist nicht "schön" oder "warm" - Unverletzlichkeit ist ein  nüchternes Seinsattribut und basiert auf der Letztgültigen Erkenntnis der Unsterblichkeit des Bewusstseins, derweil das Ego seinen Ungeist ganz aufgibt.  Die Seinstugenden oder Seinsattribute werden nur dem zuteil wird, der den Weg bis zum bittersüßen Ende gegangen ist und seine SchattenArbeit gemacht hat bzw. sich dem Führer ACHTSAMKEIT hingegeben hat.  Es gibt aus letztgültiger Sicht  tatsächlich keine andere Hingabe an irgendetwas anderes als die Hingabe an die Achtsamkeit, die uns  nicht nur durch die Unterwelt, sondern zugleich auch unweigerlich ins GEWAHRSEIN führt. Auf dem religiösen Hinweg glaubt man ja immer, dass man sich einem Gott hingibt, dabei gibt man sich in Wahrheit in der Achtsamkeit dem absoluten SUBJEKT hin...
    Früher glaubte ich, dass ich mich Gott hingegeben hätte; nachdem Gott in der Erkenntnis der EINHEIT gestorben ist, erkannte ich, dass er unter anderem Namen weiterlebte: Gewahrsein. Oi oi -  Gott hat viele tausend Namen.

    Wie gesagt, bedarf es nicht nur einer einzigen "Klarwerdung", einer einzigen singulären Einsicht, dass es keinen Handelnden gibt, sondern es bedarf der prozesshaften Entschattung,  damit es auch dauerhaft LICHT werde, was natürlich die dauerhafte Abwesenheit von EGO/Handelnden impliziert.

    Auf dem spirituellen Marktplatz hingegen scheint die "Verletzlichkeit" richtiggehend trendy und wer sich mit Unverletzlichkeit outet, macht sich einer hybriden Selbstüberhebung schuldig. Schon merkwürdig, dass diese Beschwerden oft gerade von jenen kommen, die sich rühmen "Niemand" - und damit Meister -  zu sein, der doch per se unverletzlich ist, denn wer sollte verletzt sein, wenn dasjenige, was sich verletzt fühlen könnte, abwesend ist (Jemand,Ego).  Wenn sich sog. Meister ihrer Verletzlichkeit und ihrer Emotionalität rühmen, dann wirds besonders heikel. Eigentlich sollten sie als Meister per se jenseits von Ego-Emotionen sein und im himmlischen Frieden des immerwährenden Gleichmuts ruhen, der keine Höhen und keine Tiefen mehr kennt.

    Vermutlich wird  mir so ein Meister jetzt  antworten:
     " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du emotional sein kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht emotional sein darf!"

    Yipppiiiie - Als Rohgerüst eignet sich diese Phrase phantastisch für Variationen jeglicher Art des Tuns und das Tun gleichzeitig als Nicht-Tun deklarieren. Klar, dass solche Glaubenssätze jede Menge Gläubige findet,  - entbindet es doch die Menschen vor allem von  jeglicher Verantwortung, zumal wenn sie GLAUBEN, dass alles, was sie tun von vornherein determiniert ist und alles erlaubt ist, was gefällt, wenn "Niemand da" ist.

    Der radikale Nondualist oder Determinist ist auf einem Auge blind, das heisst, er erkennt nicht das Paradox, dass der Mensch sowohl determiniert als auch verantwortlich für seine Taten ist.
    Der Radikale Nondualist eliminiert offenbar den menschlichen Aspekt aus seinem Konzept. Deswegen glaubt er auch nicht an die Reifung der Persönlichkeit/Individuation, die sich im Verlauf eines spirituellen Weges ganz von SELBST und aus sich SELBSt heraus ergibt, wenn man ES geschehen läßt. 

    Aus einer falsch verstandenen  Laissez faire-Sicht  ist ein Mörder auch nicht verantwortlich, seine Kindheit ist schuld (jo, und das Opfer war halt zur falschen Zeit am falschen Ort, LOL)
    Aus spiritueller Sicht wird manchmal  die Behauptung aufgestellt, dass niemand verantwortlich für seine Taten sei, derweil er ja unbewusst handelt. Eine grandiose Vereinfachung - denn die Verantwortung für uns selbst  beginnt damit, dass wir aufhören, die Verantwortung anderen in die Schuhe zu schieben und uns dieser Veranwortung BEWUSST werden. Du bist verantwortlich für dich und dein Leben, egal, wie oft du dir einreden willst, dass eh alles festgelegt sei. Das ist ja das Paradox, an dem der Verstand bekloppt wird!

    Es ist mehr tragisch als erheiternd zu hören, wenn der radikale Nondualist oder Neoadvaita-Sektierer sich zwar für Bewusstheit/Gewahrsein, aber gegen die Schattenintegration ausspricht, ist doch Bewusstheit gerade dadurch bewusst, dass in und durch und mit dieser Bewusstheit das  Unbewusste bewusst gemacht wird.
     

    Der radikale Nondualist:  Hey, erkenne einfach, dass es keinen Täter gibt und du bist frei, wozu noch  Schattenintegration und Persönlichkeitsreifung, wenn du erkennst, dass die Person eine Illusion ist?!
    Das klingt schön logisch, ist aber eine schändliche, vom Ende her aufgezäumte rationale Schlussfolgerung, die als Glaubensartikel feilgeboten wird..
    Ein solcher Glaube ist eine spirituelle Falle - es wundert nicht, dass er soviel Zustimmung kriegt  von den Fastfood-Junkies.  Doch wie zum Kind muss man auch zum "Niemand" reifen, - tatsächlich ist Kind und Niemand-Sein ein und dasselbe -  sonst ist das Nichts& Niemand-Sein nur eine vorübergehende Abwesenheit von Ego/"Täter", wenn überhaupt.  Es geht nicht allein nur um die Erkenntnis, dass es keinen Handelnden gibt, sondern es geht um das ungestörte und durch nichts zu erschütternde GewahrSEIN als eine dauerhafte Befreiung von der Identifizierung mit Ego/Handelnden.

    Den Meistertitel hat man sich erst errungen, wenn du den Ritterschlag bekommen hast und du das Bewusstsein der Unsterblichkeit realisiert hast, als ein wahrer Meister bist du psychisch unverletzlich und daher ohne Widerstand/Abwehrmechanismen gegenüber psychischen Angriffen.

    Triffst du einen Meister unterwegs, töte ihn. LOL.   



    "Tun, als ob"

    ist für mich kein Konzept, sondern mein von Konditionierung erlöstes und (weitgehendst) emotionsbefreites neutrales Sein Jenseits von Ego (!), welches sich bewusst ist, dass alles, was ICH nurmehr sagt und tut, keine wirkliche Realität hat. Darin liegt ja der Witz des bewussten Tun-als-ob bzw. des Bewusstseins, dass man nur so tut als ob! oi je, jetzt wirds wieder schwanzbeißmäßig kompliziert...haha

    Es ist ein  ein kolossaler Selbstbetrug zu glauben,  man könne "Diesseits" sein unfreies Ego vollkommen frei (!)ausleben, derweil man ja doch wisse, dass Niemand da ist und  man nur so "tut, als ob" - so wie das von manchen verwirrten Suchern offenbar mißverstanden wird.
    Mit Emotionen ist es so, dass man sie nicht fühlen kann, OHNE mit ihnen identifiziert zu sein.
    Wenn ich sage, ich bin emotionslos, dann meine ich, dass ich seit 4 Jahren gleichmütig bin, immer ausbalanciert, immer in meiner Mitte. Es gibt keine Anlässe mehr, die mich froh oder traurig stimmen könnten. Manche Sucher glauben, das wäre nicht nur langweilig, sondern unmenschlich, so ohne Ups und Downs - ist es nicht: weil mir alles, was ich brauche von Innen zukommt.  Gleichmut ist für mich Glück - ein immer gleichbleibendes gleichmütiges zeitloses JETZT.
    Ich tue so als ob das, was ich oder jemand anderes sagt, eine Realität hätte.
    Ich tue so als ob ich mir der Scheinbarkeit der Realität NICHT bewusst wäre... he he -
    Ich tu nicht so, als ob Niemand da wäre, ich tue nurmehr so, als ob JEMAND da wäre..LOL!


    Meister X-Lass

    macht seinem Namen alle Ehre, 15 Euronen muss man hinlegen, um eine seiner gnadewirkenden "Inspirationen"  zu empfangen. Darin ist er beileibe nicht der einzige seiner Zunft.
    Die Gurus, die sich in der Inszenierung ihrer Frustrationen  mit dem Leiden Jesu identifizieren, wie es beim Gottvater-Sydrom so häufig zu beobachten ist, sollten sich besser auch an dessen Forderung halten: Umsonst habt Ihr's bekommen, umsonst gebt es. 
    Sich mit dem leidenden Jesus zu identifizieren ist die typische Reaktion eines narzisstisch gekränkten spirituellen Superegos - die Identifikation mit dem fordernden Jesus hingegen läßt da meistens sehr zu wünschen übrig.  (s.a die diversen öffentlichen.Frustrationsbekundungen bei  Frau Gott Elli, Andersmensch uva. )  
    Ablass = Indulgentia. Gnadenwerk. Nicht anders ist es mit den sog. "Inspirationen" der Meister,  die da frei nach Martin Luther versprechen:  Die Seele in den Himmel springt, wenns Geld im Portmonä mir klingt. (Nach Berichten der Süddeutschen erledigt  Papst Franziskus den Ablass demnächst per Twitter! wusste gar nicht, dass es so was noch gibt. Dazu noch kostenlos!!!

    Da der Standl-Inhaber auf dem Devotionalienmarkt meinen KlarNamen kennt und mich auf Facebook wegen Meinungsunterschiedlichkeit  geblockt hat, muss  ich mir den Zugang zu den Gnadenwirkenden  Ablässen wohl als Undercover-Agentin ergaunern - wäre da nicht das doch etwas  paranoid angehauchte Kleingedruckte mit der  Drohung, mir als solche einen Rechtsanwalt auf den alten Hals zu schicken... hmmmm...darf ich daraus entnehmen,  dass er zudem noch ein rechter Geizhals ist und auf seine "Verweise auf die absolute Wahrheit"  Copyright erhebt? Als würde der GEIST der WAHRHEIT  sich begrenzen, verwalten und von einem weltlichen Gericht verteidigen lassen!Wer Einheit/Advaita realisiert hat, hat die EINHEIT des GEISTES realisiert, wie kann er da Grenzen aufstellen und den GEIST verschachern?

    Es heisst, die größte Sünde sei die Sünde gegen den GEIST und die ist z.B. gegeben, wenn jemand überzeugt davon ist, dass bei ihm "Niemand da" sei, was in christl. Lesart bedeutet, dass der "Heilige Geist" in ihm wirkt -  und er gleichzeitig diesen GEIST verrät, indem er  persönliche (!) Rechte an den unpersönlichen Inspirationen per weltlicher Gesetzgebung  einfordert  "gemäß den Artikeln l. 111, 112 und 113 des Strafgesetzbuchs" und den GEIST der WAHRHEIT  damit als  sein persönliches (!) geistiges Eigentum deklariert. (Mal abgesehen davon, dass derjenige keine Sünde gegen den GEIST begehen kann,  der keinen GEIST hat, LOL)
    15 Euro verlangst du für den "Spirit", wie? Und dabei soll "Niemand da" sein, du bist ganz frei von jeder Absicht und Motivation? Hey Mann, wo ein Händler ist, da ist auch ein Handelnder!

    In solch einem "Spiritualien"-Handel liegt eine teuflische Umkehrung der Forderung Jesu, dem Kaiser zu geben,  was des Kaisers ist... Oder hat Jesus gesagt: NEHMT dem Kaiser, was des Kaisers ist und NEHMT Gott, was Gottes ist?
    Wie sagte einer neulich: Erst pusten sie dir das Licht aus, dann fangen sie an, dir ihre Kerzen zu verkaufen.

        
    Wer mit seiner Lehre und seinem Ruf als spirit. Lehrer arg identifiziert ist, der findet auch gar nichts dabei, sich der weltlichen Gerichte zu bedienen, wenn er seine spirituelle Reputation infrage gestellt sieht. Es wäre nicht das erste Mal, dass mir ein sog. spiritueller Lehrer aus diesem Grunde  eine Einstweilige Verfügung ins Haus schickte. Und weil ich dem Kaiser (fast) immer gebe, was des Kaisers ist, hatte ich mich dieser WICHTL-Verfügung gebeugt, wie ich mich in der Vergangenheit (fast) allen WICHTeln lustvoll beugte, was aber nicht heisst, dass ich mich auch morgen lustvoll unterwerfen würde. LOL.

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    Collage by Lol'Sophie



    Neti neti

    Meister X-lass schrieb einmal sinngemäß, dass es nicht nötig, ja geradezu schädlich sei, das Ich zu hinterfragen und man zur Endgültigen Befreiung - dem Ultimativen Mindcrash auch über die Ratio gelangen könne. Was genau er damit "gemeint" haben könnte, weiss ich nicht,  - ich habe nicht viel über die Überschrift hinausgelesen -mein Mind hat dem Gelesenen spontan die Interpretation/Bedeutung gegeben, die für IHN von Bedeutung ist. Mir scheint, ich habe wohl schon einmal darüber geschrieben - aber das ist für meinen Mind/IHN  o h n e   jegliche Bedeutung, derweil alles, auch die Wiederholung (die keine ist, weil man niemals zweimal in den Fluss steigen kann) nur der Bewusstseinserweiterung bzw. der WAHRHEITsfindung dient, der WAHRHEIT, wie sie  m i r  allein BEWUSST werden soll.

    Nochmal: Zum dauerhaften eigenschaftslosen Nichts&Niemand-Sein   - ein anderes Wort dafür ist ICH-BIN-Bewusstsein -  kommt man niemals durch logisch-rationale Schlussfolgerungen des Verstandes! Nur Gewahrsein erkennt, dass "Niemand da" ist bzw.  die Anwesenheit des nichthandelnden "Als-ob-" Handelnden.LOL.  Gewahrsein bedeutet per se die Abwesenheit von Ego ("Jemand") und die Anwesenheit von "Niemand" (hehe, wat'ne hochsophistikatete Ausdrucksweise, nä?) Also kurz und bündig, wo "Niemand" ist, ist Gewahrsein. GeWAHRsein dient nichts anderem als der WAHRHEITSfindung - darin liegt die Fülle der Leere/Nichtwissen.


    Hier nochmal, wie ich das ICH-BIN-Bewusstsein verstehe, derweil so viel Neo-Niemand&Nichtsnutzlinge das ultimative ICH-BIN-Bewusstsein noch immer für den schnöden "Jemand" halten, (und lustigerweise ihren tag-und nachtaktiven "Jemand" für "Niemand", höhö) der mit "Etwassen" identifiziert sei im Sinne von "Ich bin dieses oder jenes... hier nochmal, wie ich es verstehe:
    Für die Bibelunkundigen: Das ICH BIN-Bewusstsein wird von der Bibel hergeleitet.  "ICH BIN der ICH BIN" sprach Gott im Dornbusch zu Moses, er sagte nicht "Ich bin Gott" bzw. "Ich bin dies und jenes", wie dies auf das "etwas" -bzw. eigenschaftsverhaftete Ego zutrifft,  sondern in meiner Erkenntnis bedeutet das u.a.: 

    ICH BIN der ICH-Seiende, -  ICH BIN das SEIN, aus dem die Schöpfung von "diesem und jenem" quillt.


    Mit der  "Hinterfragung des Ichs" gibt es nur dann ein Problem, wenn man irrtümerlicherweise annimmt, dass das Ich das Ich hinterfragen könnte. Die "Hinterfragung" des Ichs basiert auf und beginnt mit der Selbstbeobachtung und der Selbstannahme. Nicht das Ego, sondern Achtsamkeit als das beginnende Gewahrsein ist der Beobachter, das sich permanent weitende sog. Dritte Auge, in dessen Fokus das Ich "hinterfragt" wird.  (Wo Achtsamkeit die Blüte ist, ist das Gewahrsein die volle Frucht der Bewusstwerdung des Verdrängten.) Im Zuge der Selbstbeobachtung werden wir uns unserer falschen Selbstbilder gewahr und der Glaubenssätze, der "angelernten" (konditionierten) Gedanken und Gefühle über uns selbst,  auf denen diese Bilder basieren, von denen unser Selbstwertgefühl abhängt.
    Die (Hinter-)Frage, die sich hier ständig stellt ist: IST DAS WAHR?
    Beispiel: Ich fühle mich mies, weil ich in irgendeiner Sache "versagt" habe, Fehler gemacht usw. Ich denke mir wie so oft in meinem Leben: Ich bin ein Versager - nie kriege ich was auf die Reihe! Bevor ich mich  nun wie üblich total  in dieses Gefühl reinziehen lasse und mir den alten Depri besorge, setze ich mich grade auf und frage mich: IST DAS WAHR? Wenn ich genau hinschaue, erkenne ich das als einen "angelernten" Glaubenssatz über mich, eine introjezierte Botschaft von Papa oder Mama - die Botschaft als solche erkannt, ist damit exorziert.
    Transformation nun bedeutet, dass aus der Hinterfragung des negativen Selbstbildes ein positives bzw. realistisches "annehmbares" Selbstbild wird, welches im "Anschluss" durch die Neti neti-Dekonditionierung nochmals hinterfragt bzw. transzendiert wird.

    Was nicht leicht zu verstehen ist für den Verstand, ist das Paradox, dass aus der Bejahung  des Ichs  ganz aus sich SELBST heraus auch die "Letztgültige Verneinung" erfolgt: Neti neti. Ich definiere "Neti-neti" wie alles, worüber ich schreibe,  aus eigener Erfahrung und nicht nach Wikipedia oder diversen Autoren:

    Unter Neti neti  (dies bin ich nicht, das bin ich nicht) verstehe ich den  Ent-Wickelungsprozess, den Desidentifizierungsprozess,  in dem das Gewahrsein dich langsam aller Eigenschaften entblösst, wie M. Eckhart sagen würde. So, aller Eigenschaften ledig erkennst du das Ego als Nicht-Sein bzw. Illusion. Das Nichtsein des Egos ist das SEIN Gottes bzw. das einige, einigende, einheitliche Bewusstsein des (Gott-)Menschen.  Gott erkennt sich SELBST.


    Suche. Auch die Annahme, dass nicht gesucht werden müsse, ist ein Fehlschluss. Alle Wahren Meister stimmen mit Jesus überein, solange zu suchen, bis du findest, das heisst, bis du Gott bzw. dich SELBST  -  die Einheit von Gott und Mensch realisiert/erkannt hast.  Es geht nur darum, dass man damit aufhört, den im Dunkeln verlorenen Schlüssel unter der Laterne zu suchen - derweil es da hell sei.  Das Ego kann nicht anders, als dort zu suchen, wo ES nicht ist: im Aussen. Es ist ebenfalls die Achtsamkeit bzw. Gewahrsein, welches die Suche in der äusseren Welt, in Büchern, Meistern usw. insofern beendet, als es volle Klarheit über den Irrtum verschafft und dadurch die  volle Innenkehrung bewirkt, in der ich wiederum das Einssein meines SELBST mit dem  SELBST des  Meisters - mich SELBST als das Eine Bewusstsein in allen Dingen  erkenne.Erst damit hat sich die Suche - und auch der Meister erübrigt.
    Neti neti made by  Freddy

    Und nochmal: Derweil man  durch diese Schatten-/Dekonditionierungsprozesse geht, weiss man nicht, dass man durch Schattenprozesse geht, man hat keine Namen und Begriffe für das, was in dieser  "Trance" geschieht, da ist nichts, aber auch gar nichts Bekanntes, woran man sich festhalten könnte.
    Das findet unterhalb der Bewusstseinsschwelle statt und manchmal weiss man nicht, ob man träumt oder wach ist, was zuweilen recht bedrohlich sein kann.
    Alles, was ich hier beschreibe ist aus der Retrospektive beschrieben und benannt, auch die Begriffe für den Prozess fielen mir erst im Nachhinein ein bzw. zu.
    Wer das Glück hat, einen transpersonalen Therapeuten zu haben, der wird das Erlebte - die Reise des Helden - das mythische Geschehen ans Licht des hellen Tages bringen und  in rationales Wissen und Verstehen umsetzen/übersetzen können. Ich hatte nicht dieses Glück, aber wahrscheinlich war es ein größeres, wenn vielleicht auch zeitraubenderes Unternehmen, dass ich gezwungen war, von vornherein ganz auf meine INNERE Führung  zu vertrauen.  Das Vertrauen ist es, welches uns in die SELBSTliebe bzw. die Liebe  Gottes führt und letztlich in die Einheit. Ohne VERTRAUEN - ohne HINGABE läuft gar nichts. Es gibt keine Achtsamkeit ohne Vertrauen. Vertrauen in die Innere Führung, die Innere "Stimme" ist nichts anderes als das Vertrauen in die Achtsamkeit, in die eigene WAHRnehmung, die WAHRHEIT WAHRnimmt.  Achtsamkeit IST die innere Stimme.

    Mit der Hinterfragung der Glaubenssätze der Person ist die Hinterfragung aber nicht zuende. Die Dekonditionierung geht ja über das Persönliche hinaus, d.h. auch die Glaubenssätze des Kollektivs werden hinterfragt. Es scheint mir, dass ich mit der Frage: IST DAS WAHR?  Zeit meines Lebens an kein Ende komme ... die WAHRHEIT bzw. die Antwort auf die sich verselbständigte "Hinterfragung" erscheint im Fokus des GeWAHR-Seins.
    Ohne Hinterfragung des Egos gibt es kein Neti Neti - keine Dekonditionierung.
    Der Prozess des Neti Neti  - der Entkleidung (Dekonditionierung)  des Ichs von seinen Eigenschaften - IST gleich Hinterfragung ...oh Babylon
    und das ICH BIN-Bewusstsein ist nur eins der tausend Worte für Gott - ein Synonym für Gewahrsein....Oh Babylon, du alte Hure... arrrgh...LOL



    Finger vs. Mond

    Es ist ein großer Unterschied, zu erkennen, dass "ICH und der Vater eins" sind und dem Glauben, Ich und meine Lehre (Konzept!)  sind eins. Mit der Lehre kann man nicht wirklich EINS sein, derweil sie ein Konzept ist.  Wer eine Lehre hat, der ist mit dem Lehrerarchetyp und dem "Finger" identifiziert, der auf den Mond zeigt -  eine Identifizierung, die ihn nachgerade daran hindert, eine bewusste EINHEIT zu SEIN. Das Ego - "Jemand" - ist listig, es imitiert das Einssein, es  glaubt sich ja auch "eins" in seiner Verhaftung/Verklebung an seine Überzeugungen/Konzepte, genauso wie es vorgeben kann "Niemand" zu sein. Gänzlich ohne Frage ist  bei demjenigen aber "Jemand" zuhause, wenn einer sich bei Kritik seiner Lehre in seiner ganzen Person angegriffen oder gar demontiert fühlt.
    Meisterschaft - am Ende geht es darum, in letztgültiger Konsequenz die letzte Identifikation - nämlich die Identifikation mit  Gott um Gottes willen zu lassen. Und ob man nun Gott oder die Lehre um der Lehre willen läßt, ist nachgerade Jacke wie Hose.

    Zur Unterscheidung Einheitserfahrung vs. Einsseins-Erfahrung, zum besseren Verständnis mache ich einen Unterschied :
    Da gibt es das regressive prärationale ozeanische Gefühl des Einsseins im WIR, im umärmelnden menschlichen Miteinander, wenn sich die psychischen Grenzen zwischen mir und den Anderen aufzulösen scheinen und andererseits  DARÜBERHINAUSgehend  die "progressive" EINHEITSerfahrung als All-Einheits-BEWUSSTHEIT jenseits von Ego und WIR.  Dazwischen: Unendlicher Abstand.

    Das ist das Gefährliche für Meister und Schüler speziell wenn sie in einer Community miteinander leben: dass eine unbewusste gegenseitige Abhängigkeit sich als ein ozeanisches (gleichgeschaltetes!)WIR-Gefühl manifestiert und dieses als EINHeitsbewusstsein deklariert wird. Wo dies der Fall ist, ist das ganz klar ein grandioser Etikettenschwindel. An diesem Schwindel sind schon viele Communities gescheitert. Ich frage mich, was für eine Atmosphäre der Angst in mancher dieser Communities wohl herrscht, wo ein  Meister die absolute Linientreue von seinen Schülern verlangt und bei Meinungsunterschiedlichkeit mit  Liebesentzug reagiert bzw. mit Rauswurf und anderen Druckmitteln droht...

    Du bist erst ein Meister, wenn du aufhörst, dein Konzept, den "Finger" zu missionieren - ganz gleich wie viele spirituelle Erfahrungen und Erkenntnisse du "gesammelt" hast - solange du nicht auch psychologisch gecleart bist, sondern mit deinen spirit. Erfahrungen/Erkenntnissen identifiziert bleibst, bist und bleibst du einem Konzept verhaftet!

    Mir fiel immer wieder auf, wie sehr doch gerade auch spirituelle Lehrer auf einem Auge blind sind.
    Die Frage stellte sich mir insbesondere: Warum sind so viele spirituelle Lehrer der Nondualität nicht nur gegen die Person/Schattenintegration, sondern gegen die Psychologie als solche?
    Nun, ich glaube, es ist  eine Abwehr-Reaktion vor allem derjenigen, die nur eine einzelne singuläre Einheits- oder Leere-Erfahrung hatten und nun glauben, dass sie fully erwacht, erlöst und befreit sind, derweil sie fröhlich und munter ihre Rückkehr ins Alte Adam-Ego abfeiern und dabei glauben, dass es Niemand gibt, der ein Ego abfeiern könnte. LOL.
    Eine Abwehr-Maßnahme auch, derweil  sie unbewusst wissen, dass sie spirituell nicht "vollkommen" sind, als sie nicht gecleart/integriert sind, wenn sie nicht auch psychologisch KLAR geworden sind. Da wird nicht nur die (eigene) Person als Illusion total abgewertet, indem man ihr eine Transformation ins wahrhaft Menschliche verweigert -  sondern das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, d.h., die Menschlichkeit und die  gesamte Wissenschaft vom Menschen, die Psychologie,  die sich mit dem Menschlichen bzw. der Persönlichkeitsentwicklung  beschäftigt,  als solche geleugnet und in den Orkus eines dämonischen "Nichtwissens" geschickt - von der Transpersonalen Psychologie ganz zu schweigen, da diese sich mit einer  integralen Spiritualität beschäftigt, der Realisation des Menschlichen wie des Göttlichen.

    Der einäugige Nondualist kennt m. E.  nicht den Unterschied zwischen Persönlichkeit und Person. Er setzt die Persona als Maske - also das falsche neurotische Ich - mit dem Menschlichen als solches offenbar in eins. Person= Illusion bedeutet für jene offenbar, dass  der Mensch als solcher eine Illusion ist. Nur so läßt sich diese Vernarrtheit in "Niemand da" erklären.  Wenn er sagt, da ist niemand, der handelt, derweil er gerade damit beschäftigt ist, unbewusst und voll identifiziert zu handeln (auch Jammern&Wehklagen gehört in die Rubrik "Handlung",  ebenso das Frohlocken & Jauchzen) , stellt  er sich auf eine geisterhafte Weise als "leer" hin, als gar nicht existent und bejubelt eine Leere, die absolut gar nichts mit neutraler Wahrnehmung/Spiritualität zu tun hat, sondern mehr an eine krankhafte Dissoziation erinnert.

    Fazit meiner Recherche: Der einbeinige oder einäugige Nondualist frönt augenscheinlich der Annahme, dass sein einmaliges Erwachen ins "Eigentliche" bzw. in die Einsicht, dass es keinen "Täter" gibt, automatisch alle Schatten gebannt habe bzw. dass es einen solchen Schatten gar nicht gibt.  Denn, so schlussfolgert er - im Schlussfolgern ist er Weltmeister!:  wo keine Person ist , ist auch kein Schatten. 
    Nochmal zur Erinnerung: Alles schlussfolgernde Denken ist dualistisches Egomind-Denken, dass man mit diesem Denken nicht zum Ultimativen "Mindcrash" bzw. zur vollen KLARHEIT des Gewahrseins kommt, sollte  den sog. spirituellen Lehrern zumindest theoretisch klar sein.
    Hinter der Abwehr wie immer: die nackte Angst vor sich selbst.... Furcht, den Schlamm und Dreck aufzuwühlen, die eigenen Dämonen zu facen. Das erkennt man vor allem an der vehementen Feindseligkeit,  mit der man mir oft vorwirft, mit der Schattenintegration identifiziert zu sein.

     


    ISIS


    Einerseits scheint in der Welt seit einigen Jahren ein spirit. Massenerwachen stattzufinden, andererseits kommt die schwärzeste Dunkelheit in Form von brutalster archaischer  Religiosität auf uns zu.
    Unser eigener unerlöster Schatten. ISIS.
    Auch in den spirit. Foren kann ich sehen, wie sich die meisten Spiritanten sich der Einsicht  in die (Schatten-)ARbeit verweigern, speziell, wenn ich diesen Schatten als  "Ich bin Hitler" oder jetzt gerade aktuell als "Je suis ISIS" thematisiere... dass alles Äussere nur ein Spiegel dafür sei, was in ihnen selbst der Erlösung harrt. Es sind oft gerade die Leute, die am schönsten über Spiritualität schreiben zugleich auch diejenigen, die sich darüber lustig machen. Zumindest ist man hier nicht so kleingeistig-bösartig wie Herr Callida, dass man mich mit absichtlichem Mißverstehen eine ISIS-Liebhaberin genannt hätte oder mir eine ISIS-Zugehörigkeit an die Backe geknöpft hätte.


    Die Zeit der Gurus ist vorbei

    schrieb ich einmal. Erwachen steht heute jedem 100sten  Affen zur Verfügung, LOL!
    Ein spirit. Lehrer aber , der behauptet, die Suche sei nicht notwendig, sieht nur eine Seite der Medaille, er berücksichtigt nicht das Sowohl-Als auch-Paradox und dass nur der findet, der auch sucht. Es reicht nicht aus, den Leuten zu predigen, dass da Niemand sei, kein Handelnder, kein "Täter" - die meisten müssen sich erstmal die Birne blutig schlagen - es dauert halt seine Zeit, bis der Kopf, mit dem man ständig gegen die verschlossene Tür haut, begriffen hat, dass die Tür nach INNEN aufgeht....Bis man erkennt, dass nicht ich, sondern Gott/SELBSt in mir es ist, der sich selber sucht, vergeht einige Zeit. Bei Buddha soll es viele viele Leben gedauert haben.
    Es bedarf schon auch eines Eigenanteils bei der spirit. SELBSTverwirklichung. Wer nicht bereit ist, alles,  sogar sein Leben dafür hinzugeben, wird sich SELBST auch nicht finden. Der bleibt ein Gläubiger, ein Papagei.
    "Wer sucht, findet nicht" stimmt nur, wenn man es folgendermassen ergänzt: Solange du im Aussen suchst...
    Man sollte ihnen nichts glauben, den Gurus, insbesondere jenen nicht, die dir sterotyp aus ihrer "Höhe" herunter sagen: Wer sollte wen suchen, wenn Niemand da ist? Wo Nichts ist, kann auch nur NICHTS & Niemand gefunden werden... wenn sie dich nicht "ganz unten", d.h.,  in deinem persönlichen Hier und Jetzt abholen, taugen sie nicht.
    Wenn sie dir die den absoluten Frieden, den GLeichmut,  die Erkenntnis- bzw. SeinsFülle verschweigen, die dieses Nichts eben auch impliziert, dann sind sie ebenfalls Scharlatane.
    Die Mehrheit der spirituellen Sucher sind sich nicht bewusst, dass sie noch immer nach Papa und Mama suchen, nach Geborgenheit im Schutz einer liebevollen Autorität. Sie sind noch immer hungrig nach der Liebe der Eltern. Entweder wollen sie dem Meister auf den Schoß hüpfen und kuscheln oder sie setzen ihn wie Jesus und Buddha auf ein unerreichbar-hohes Podest - nicht wissend, dass sie darin das verehren und in weite Ferne rücken, was ihnen das Nächste ist, ihr eigenes SELBST.

    Ich wollte immer etwas Besonderes sein. Ich schämte mich dafür. Ich schämte mich für mein Bedürfnis, etwas Besonderes sein zu wollen für einen andern Menschen. Für Mama. Denn um niemand sonst geht es als um die Liebe von Mama und Papa, darum, ihr Prinzesschen zu sein. Das suchen wir in unseren Partner, das suchen wir im Meister.Wir schämen uns dessen.
    Doch ein Meister ist nicht dazu da, deine frühkindlichen Bedürfnisse nach Liebe und Anerkennung zu befriedigen. Er gibt dir nichts, sondern nimmt dir alles.  Wer noch nach Papa und Mama sucht, sollte sich keinen Meister sondern einen guten Therapeuten als Ersatzpapi oder -mami suchen. Manchmal ist so etwas wie  Re-Parenting - "Nachbeelterung" - durchaus nötig und sinnvoll. Aber nicht jeder Therapeut hat die Mütterlichkeit, die es dazu bedarf, er deckt die Projektionen lieber auf, statt sie zu befriedigen.(Ich weiss von was ich rede, unpersönliche distanzierte Therapeuten waren für mich ein Quell unendlicher Frustration, derweil sie sich weigerten, mir die Mama zu sein, die ich nie hatte. -  Gott sei Dank!, denn nur so war ich auf mich SELBST zurückgeworfen, dort, wo ich hingehörte, das, was ich in Wahrheit suchte. )
    Der Meister hat kein  Interesse an deine persönlichen Problemen, er reine Unpersönliche Liebe.

    Der Weg der Schmerzvermeidung

    Da kann jemand noch so schön und scheinbar WAHR über Spiritualität schreiben, ja reihenweise  erfolgreiche Bücher verfassen, wenn er Schattenintegration/Individuation ablehnt, ist er kein Meister. Auch als Lehrer ist er nur bedingt tauglich, weil ein Lehrer einen Schüler den Weg nur so weit begleiten kann, wie er ihn selbst gegangen ist.  Schattenintegration beginnt mit der Bejahung des persönlichen Hier und Jetzt und wer das Persönliche, die Person als solche von vornherein und quasi per dekret als Illusion verhökert, ist nicht besser als der christliche Keriker, der dir seit 2ooo  Jahren erzählt, dass du durch den Tod Jesu Christi schon erlöst bist. Auch für den Kleriker gibt es keinen Weg zu gehen, kein Geröll aus dem Weg zu räumen, keinen Keller aufzuräumen. Auf diese Weise hat man die Botschaft des Jesus Christi entstellt, der ganz klar gesagt hat: Nur wer  mir nachfolgt, wird das ewige Leben, das Unendliche Bewusstsein,  haben. NACHFOLGE ist das Schlüsselwort. Und Nachfolge bedeutet immer auch Kreuzweg. Anders ist das Leiden nicht zu überwinden, als durch die Heldenreise des Gottessohnes, für den Jesus Christus  - alle Gottessöhne - Vorbild sind. Buddha und CHristus sind die bekanntesten Hypostasen des Gottessohnes, der "Sohn" als das Wahre SELBST ist in allen Religionen dasselbe SELBST.
    Wer den Menschen den Weg versperrt, versperrt ihnen diese  "Nachfolge" und gibt ihnen Steine statt Brot.


    Trau keinem Guru,

    der dir deine menschlichen Erfahrungen madig machen will mit der Begründung, dass da Niemand sei, der Erfahrungen machen könne usw.  Ein Guru, der sofort anfängt, auf eine solche Art auf dein Ego einzuhauen, ist kein Meister. Menschliche Erfahrungen sind wichtig und haben es nicht verdient,  so ohne weiteres - d.h. ohne d e i n e   EINSICHT -   in die Tonne der Nondualität getreten zu werden.  Es dauert seine Zeit, bis Gewahrsein erkennt, dass das, was wir unser Ich bzw. unsere Erfahrung nennen, Vergangenheit ist -  Gedankenkonstrukte, mit denen wir identifiziert sind.  Auf der individuellen Ebene bist du größtenteils ein Produkt deiner Erfahrungen.  Erfahrungen haben deinen Charakter, dein Ich geformt. Dieses Ich gilt es im Vorfeld zu würdigen. Die Art und WEise, wie du mit deinen Erfahrungen umgehst, sie deutest, formen deine Persönlichkeit und die darf man genausowenig in dei nondualistische Tonne treten, wie seine Erfahrungen.


    Auch mit einem Meister soll man seine Erfahrungen machen, d.h. sei offenen Auges, sei kritisch, erlaube dir Urteile über den Meister -  d.h. trau deinen Gefühlen und Empfindungen. (Das ist natürlich leicht dahingesagt derweil es im Individuationsprozess darum geht, das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung erst einmal zu lernen!  Jedenfalls ist der Menschenverstand - soweit er gesund ist! -  auf der ihm gemäßen Ebene nicht zu verachten.
    Ein Meister, der keine Kritik verträgt, ist keiner. Ein Meister, der gefragt oder ungefragt bei anderen Menschen  Grenzen überschreitet, ist auch keiner. Ein wahrer Meister ruft keine politischen Bewegungen ins Leben, er revoltiert nicht gegen die Weltlichen Mächte, er gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist, d.h. er hält sich an die gesellschaftlichen Normen und Gesetze, insoweit sie dem Schutz des  Menschen dienen.  Nicht, weil er sich "verantwortlich" fühlen würde,  er "tut als ob", und zwar deshalb,  derweil er nicht mehr mit den Normen und Gesetzen identifiziert ist.

    Ein  wirklicher Meister hat es nicht (mehr) nötig, den Rebellen, den unangepassten Gesetzlosen, den Wilden Mann zu spielen, um z.B. seine ihm Anbefohlenen - unmündige Kinder und Frauen  -  zu vögeln und zu schwängern.
    Für einen "Ungecrashten" ist es zwar nicht möglich, das Bewusstsein des Meisters zu beurteilen, allerdings kann das unmoralische Verhalten eines Meisters durchaus zu Recht zum Stein des Anstosses werden. Insofern darf ein Schüler sehr wohl Kritik üben - ansonsten ist es nicht möglich, dass er erkennen könnte, ob jemand mit Normen - sprich Ego und seiner Rolle -  identifiziert ist oder nicht. Das "Tun als ob" ist ja dem Endgültig Befreiten ein bewusstes Spiel - sonst wäre er ja gezwungen, sich nicht nur jeder Handlung, sondern auch jeden Wortes zu enthalten. Die Zeit, in der sich die Mönche wohl für derlei Zwecke eingemauert haben, sind endgültig vorbei.
    Ein Meister ist deswegen Meister, weil er den Großen Drachen Ego gemeistert hat und  Moksha, endgültige Befreiung erlangt hat, Endgültige Befreiung bedeutet Perma-Gewahrsein; ein Meister, bei dem heute Jemand, morgen Niemand zuhause ist, ist kein Meister. Ein Meister braucht auch keine Schüler, er ist absichtlos lehrend-lernend, d.h. er ist in sich SELBST Lehrer und Schüler.
    Den Meister ohne Schüler nenne ich einen Anti-Guru.


    Jenseits von Gut & Böse zu sein, bedeutet zwar, auch jenseits von jeglicher "angelernter" Moral zu sein -
    der Meister jedoch ist nicht unmoralisch, sondern  a-moralisch - auch darin gibt er dem Kaiser was des Kaisers ist, dass er sich an die herrschende Moral anpassen kann, ohne mit ihr identifiziert zu sein.
    Was ich aber bezweifle, dass er ganz ohne Not und Zwang mit einer besonderen Freude an weltlichen Festivitäten teilnehmen könnte, z.B. an Karnevalstreiben, Geburtstagsfeiern, Weihnachten, Ostern, Pfingsten,  usw. Er ist jenseits der Symbole.Denn warum sollte er symbolisch nach aussen Ausagieren, -  warum die Kopie abfeiern, derweil man das geistige Original in sich trägt?... Warum sich mit den "Fingern" beschäftigen, wenn man den Mond hat?... Warum sich mit äusseren Sinn- und Abbildern beschäftigen, wenn man das Urbild und den Ur-Sinn in sich hat?
    Ich werde im Mai runde 70 Jahre. Ich habe noch nie meinen Geburtstag gefeiert, aber den 70igsten nahm ich mir früher einmal vor zu feiern, - einfach deswegen, weil ich nie im Leben geglaubt hätte, so alt zu werden bei meinem schlampierenden Lebenswandel,  LOL -  aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er anders sein sollte als bisher,  weil der Geburtstag wie alle Feiertage, die der Mensch so feiert ihren äusseren Sinn für mich verloren haben. Für mich ist jeder Tag Geburtstag und Happy Resurrectio, Ostern, Weihnachten, Pfingsten ... ich habe kein Zeitgefühl und kein Gefühl fürs Alter... mich interessieren zeitbedingte Dinge nicht. Ich habe noch nie Feiertage gefeiert, weil ich immer den GEIST hinter dieser Symbolik gesucht - und letztlich auch gefunden habe.


    Der Neo-Advaita-Lehre

    scheint alles egal,denn alles ist nur Erscheinung, Verpackung. NICHTS.  Wohl deshalb scheint es ihnen auch wurscht, ob man das Ego auslebt oder nicht auslebt, Person gibts nicht, Karma gibts nicht, das Verhalten der Person ist ebenso Illusion und hat keinerlei Konsequenz - Irrtum! 
    Die Vertreter dieser spirit. Zunft sind i.d.R. verkopfte Yang-Typen ohne Hingabe und Vertrauen - kurz: ohne Herzöffnung. ..Schmerzvermeider/Flüchtige, die keine Verantwortung für sich selbst übernehmen wollen.
    Der Glaube, dass man nicht anders handeln kann, als man handelt, öffnet Tür und Tor einem willkürlichen Handeln, welches als solches seiner Bedeutung entleert wird, als man behauptet, dass es keinen Handelnden gibt, sondern nur wesenloses "Handeln" eines geisterhaften Niemands in einem ebenso geisterhaften bzw. geistlosen  NICHTS - ganz gleich, ob dieses "Handeln" zielorientiert-absichtsvoll oder spontan-absichtslos sei.
    Laotse nennt das spontane,  aus sich SELBST heraus geschehende Handeln des "Edlen" ein "Handeln ohne zu handeln"  eben weil dieses Handeln ungezielt und plan- und absichtslos ist - sonst wäre es nicht spontan.  Daran kommt kein Neo-Nondualiker vorbei, der seine Impulsivität, d.h. seine unberechenbare Durchbrüche aus dem Unbewussten  für die Spontaneität des Nichthandelnden/Edlen hält.

    Ich erkenne die YANG-Gurus insbesonderen an ihrem ungebrochenen zielorientierten  Zukunftsgestaltungseifer....An ihren autoritären Reaktionen bei geringster Infragestellung ihrer Konzepte. Ich sehe auch: sie haben ihre Arbeit nicht gemacht, ihre weibliche Seite, ihre Hingabe- und Empfangsbereitschaft nicht kultiviert, diese Händler und Manager des Geistes.  Sie vertragen i.d.R. keinerlei Widerrede bzw. Konfrontation, sie lassen sich nicht ein, sondern blocken ab und schliessen aus.

    Ach ja, weil ich das gerade erst im Forum las: Der endgültig Befreite, der ja nur als solcher ein Meister ist, leidet nicht mehr unter "Quälenden Befindlichkeiten", Herr Fredo! Der hat das Leiden überwunden. Er ist PSYCHISCH unverletzlich, weil er das Unsterblichkeitsbewusstsein - bzw. weil er s(ICH) SELBST als das unsterbliche Bewusstsein realisiert hat.
    Für Herrn Fredo gibt es gar keine Endgültige Befreiung. Er glaubt nicht an die Realisierung der Meisterschaft, aber er glaubt, dass bei ihm  "Niemand da" sei. Herr Fredo - der Meister des bewusstseinsvernebelnden Wortes, der Fuchs, dem die Trauben zu hochhängen -  verbreitet und missioniert hiermit einmal mehr seine durch Neu-Advaita-Käse geadelte "Resignation bis ans Ende meiner Tage."
    So spricht Jemand, ein Phantast, der sich als Niemand nur GLAUBT - mit dem Segen von Meister Ablass frei nach dessen Motto:

     " Eins der besten Ereignisse ist, wenn dich quälende Befindlichkeiten qälen, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand keine quälenden Befindlichkeiten habe!" .

    Und all die anderen ver(w)irrten Füchslein applaudieren.

    Seit 4 Jahren tue ich nichts anderes, als das Gegenteil zu beZEUGEN, die Wahrheit die da heißt: Endgültige Befreiung - insbesondere die von Quälenden Befindlichkeiten -  ist möglich! Liebe ist möglich, Freiheit ist möglich! ALLES ist möglich.  Dies zu glauben, ist der RECHTE Glaube! 

    Neu-Advaita

    Da nimmt er an, der arme Wicht,
    da wäre "niemand" nur das NICHTS,
    dass aus dem NICHTS ihn quälet Plage,
    bis an das Ende seiner Tage
    statt ANZUNEHMEN, was ihn qält...

    Aus dem Off uns Topik spricht
    unser Heil, called Jesus Christ:
    Ich höre mit Entsetzen, Wicht,
    dass du bös' Scherz treibst  mit der WAHRHEIT -
    weil du die WAHRHEIT postulierst
    als allgemeinen Glaubenssatz,
    dass Niemand da, nur Leere sei -
    da aber irrst du schwer, mein Schatz:

    So lang du harrst im Allgemeinen,
    wird dir das Nichts&Niemand-SEIN
    niemals nicht zu EIGEN sein!

    Aller Anfang ist nicht leicht,
    nur wer bleibt im Hier und Heute
    seiner JETZT- Befindlichkeit
    und annimmt das, was JETZT geschieht
    weilt im JETZT der Ewigkeit!
    So sprach Buddha einst vor Zeiten
    so sag's ich Euch, liebe Leute!





     



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    In agro dominico - BEST OF


    Hiermit widerlege ich Papst Johannes diesen Wicht,
    welcher Unwahrheit nur spricht.
    Gestern liess ich mich erregen, Meister Eckharts Ketzerreden
    auf WAHRHEIT hin zu recherchieren,nicht im geringsten tat's genieren
    mich, dass ich die Latte setzte an, worüber man nicht sprechen kann. LOL.

    Anbei ihr Leutz, mein Fazitus
    zu Meister Eckhart mei'm geschätzten Lieblingsketzer,  mindzersetzing
    Matrixhetzer - repleti dei dominus.

    Ach, was wußte schon der schriftgelehrte von dem Klerus hochverehrte
    Dr. Theologicus von der QUALITÄT und GÜTE
    Deutschlands schönster Mystikblüte!?



    Meister Eckharts

    ketzerische Lehrsätze, verurteilt durch Papst Johannes XXII
    interpretiert und WAHRHEITsmäßig bestätigt byME Himself



    1. Einst befragt, warum Gott die Welt nicht früher erschaffen habe, gab er damals, wie auch jetzt noch, die Antwort, daß Gott nicht eher die Welt habe erschaffen können, weil nichts wirken kann, bevor es ist. Darum: sobald Gott war, sobald hat er auch die Welt erschaffen.


    WAHR! Dieser Lehrsatz vonM. Eckhart basiert auf der "Letztgültigen Erkenntnis", der  paradoxen Einsicht, dass das SEIN zwar ursachlos und grundlos ist und dass dennoch alle Ursache und Wirkung aus ihm kommt.
      Wo das Persönliche und das Überpersönliche (dual.&nondual.) als Einheit erkannt ist, sind auch die Gegensätze von Ursache und Wirkung verEINigt. In dieser Einheit liegt alles schon beschlossen, bevor es in Erscheinung (Wirkung) tritt. Für Gott tritt mit dem Gewahrsein dessen, was IST, in "Wirkung". Werden heisst im Grunde, dass das (bewusst)  wird, was schon IST. Christus: Ehe Abraham ward ich, was bedeutet, dass das überzeitliche unpersönliche SELBST (Atman)  in der Einheit mit dem VATER (Brahman)  v o r   der persönlichen zeitbedingten Erscheinung des Abraham IST. Christus: ICH BIN das Alpha UND das Omega (in EINS) - Eine Gleichzeitigkeit, die der Verstand nicht fassen kann.
    Die Welt wird mit dem Gewahrsein erschaffen. Jeder Mensch erschafft sich so seine Welt, unbewusst schafft er sich seine Illusion, bewusst erschafft sich das realisierte GeWAHRSein  die Wahre WIRKLICHKEIT.
    Nochmal: Die Quelle resp. das (Gewahr-) SEIN selbst ist ohne Ursache (bzw. die "Letzte Ursache") und dennoch erscheint in, mit und durch ES in der Zeit
    Ursache und Wirkung. 


    2. Desgleichen kann zugegeben werden, daß die Welt von Ewigkeit her gewesen ist.
    WAHR! Insofern ich erkenne, dass ICH die Phänomene im EWIGEN zeitlosen JETZT erschaffe und mit jedem  Augenblick neu erschaffe. Deswegen ist die Welt auch nicht "gewesen", sondern sie IST in Ewigkeit, als "Gott" sie in jedem Augenblick neu erschafft.


    3. Desgleichen: Auf einmal und zugleich, als Gott war, da er seinen ihm gleich ewigen Sohn als ihm völlig gleichen Gott erzeugte, schuf er auch die Welt.
    WAHR. Wenn ich in der EINHEIT des EINEN GLEICHEN GEISTES, des Vaters, Sohnes, Hl. Geistes (Gewahrsein) erkenne, dass der Beobachter und das Beobachtete eins sind bzw. dass Gott bzw. ICH die Welt im Moment der Wahrnehmung schaffe.



    4. Desgleichen: In jedem Werk, auch im bösen, im Übel der Strafe ebensosehr wie im Übel der Schuld, offenbart sich und erstrahlt gleichermaßen Gottes Herrlichkeit.
    Boah, das glaube ich, dass das dem Johannes ganz schön aufgestossen sein muss. LOL!Es ist paradox, aber WAHR! Das Wahre SELBST (Christus-SELBST) ist Jenseits von Gut und Böse, es ist  unverletzlich, unbeührbar durch Schuld oder  böse Werke tue - was immer auch an Bösem oder Gutem in der Welt geschieht und je geschehen ist - es ist alles Gottes Wille. Das erkennt man aber erst, wenn man Gut&Böse transzendiert hat und erkennt, dass der Gut&Böse-Dualismus eine ebensolche (Ego-) Illusion ist, wie alles, von dem der Egomind annimmt, es sei real.


    5. Desgleichen: Wer jemanden mit einer Schmähung lästert, lobt Gott durch eben diese Sünde der Schmähung; und je mehr er schmäht und je schwerer er sündigt, um so kräftiger lobt er Gott. 6. Desgleichen: Wer Gott selbst lästert, lobt Gott.
    Ooops - Ist das WAHR?  Zum einen  kann man  Gott nicht lästern oder schmähen, damit schmäht man ja nur ein Bild von Gott, die Vorstellung, die man sich von ihm macht,  - recht eigentlich schmäht man sich mit der Lästerung selbst als den Erschaffer dieses unwirklichen Bildes. LOL. Wer gegen Gott ist, überhaupt wer gegen etwas ist, der steckt noch in den Gegensätzen fest, der hat Gott, die EINHEIT mit Gott noch nicht realisiert. Auf der anderen Seite aber lobt er Gott durch seine Schmähung, weil er ihm damit recht eigentlich eine Existenz zuspricht und damit seinem Glauben an Gott Ausdruck verleiht.


    7. Desgleichen: Wer um dies oder jenes bittet, der bittet um Übles und in übler Weise, weil er um die Verneinung des Guten und um die Verneinung Gottes bittet, und er betet darum, daß Gott sich ihm versage.

    Anm.: Das Üble am Bitten liegt darin, dass du die Dinge anders haben willst, als sie sind und Gott als das einige EINzig  GUTE (im Sinne von QUALITÄT, Güte)  recht eigentlich darum bittest, dass nicht der Wille Gottes, sondern  d e i n   Wille geschehe.
    Das Tao, der Wille Gottes geschieht in dir nur dann, wenn das Ego nicht eingreift in den Strom des Geschehens - insofern verneint der Mensch Gott bzw. betet er im Grunde darum, dass Gott sich ihm versage.Wo ein Wille ist, ist KEIN Weg. (Jaja, ich weiss, ich kenne schon die Einwände, das allgemeine und verallgemeinernde Postulat, dass das Tao immer geschehe, mit oder ohne Eigenwille - sollte sich diese WAHRHEIT je in mir offenbaren, sage ich euch garantiert Bescheid und leiste Abbitte für die Schmähung und Lästerung von Pater Noster Ablass&Co. LOL.)


    8. Die nach nichts Trachten, weder nach Ehren noch nach Nutzen noch nach innerer Hingabe noch nach Heiligkeit noch nach Belohnung noch nach dem Himmelreich, sondern auf dieses alles verzichtet haben, auch auf das, was das Ihrige ist, - in solchen Menschen wird Gott geehrt.
    WAHR! Gott wird in dem Menschen geehrt, das heisst, der Mensch ehrt Gott in sich selbst,  der  aufgehört hat zu streben, -  der erkannt hat, dass auch das höchste Streben und Sehnen nach Gott noch aus dem Eigenwillen des Egos entspringt... der erkennt, dass er sich noch immer ein (Vorstellungs)-Bild, ein Konzept von Gott macht, ... der erkennt, dass dieses Streben ihn aus dem Hier und Jetzt bringt. 
    Der Mensch, der das Göttliche, Gott,  als sein wahres SELBST erkennt, hat es noch nicht realisiert... dieser Mensch ehrt Gott in sich als sich SELBST, insofern er "Gott um Gottes Willen" losläßt, indem er auch die letzte Identifikation,  die Identifikation mit Gott (SELBST) losläßt.



     9. Ich habe neulich darüber nachgedacht, ob ich wohl von Gott etwas annnehmen oder begehren wollte: Ich will mir das gar sehr überlegen, weil ich da, wo ich von Gott empfangen würde, unter ihm oder unterhalb seiner wäre wie ein Diener oder Knecht, er selbst aber im Geben wie ein Herr wäre, - und so soll es mit uns nicht stehen im ewigen Leben.
    WAHR! Im "Ewigen Leben" des immerwährenden JETZT "steht es so mit uns", dass wir in der EINHEIT des Vaters Sohnes GEISTES nichts brauchen, weil alle unsere Bedürfnisse gestillt sind bzw. wir jenseits aller Bedürfnisse sind, weswegen wir um nichts bitten müssen.
    Angelus Silesius: „Ich bin wie Gott, und Gott ist wie ich. Ich bin so groß wie Gott und Gott ist so klein wie ich. Er kann nicht über mir, ich nicht unter ihm stehen!
      

    10. Wir werden völlig in Gott umgeformt und in ihn verwandelt; auf gleiche Weise, wie im Sakrament das Brot verwandelt wird in den Leib Christi: so werde ich in ihn verwandelt, daß er selbst mich hervorbringt als sein Sein als eines, nicht (etwa nur) als gleiches; beim lebendigen Gott ist es wahr, daß da kein Unterschied besteht.
    Das Brot, welches wir essen, IST der Leib Christi, insofern als der Leib Christi als der ganze Kosmos zu verstehen ist. Alle Materie wird vom selben GEIST bewegt. Die "Verwandlung" geschieht, indem man aufhört, sich mit der Materie, der "Verpackung" zu identifizieren. In Wahrheit wird letztlich (!) erkannt, dass nichts verwandelt, sondern "nur" erkannt wird, was schon IST. (Bitte nicht als Glaubenssatz vereinnahmen und als Glaubensartikel handeln!!)  Der Individuationprozess = Umformungsprozess. (Transformation) Verdrängungsaufhebung=Schattenintegration = Bewusstwerdung


    11. Alles, was Gott Vater seinem eingeborenen Sohne in der menschlichen Natur gegeben hat, das hat er alles auch mir gegeben: hiervon nehme ich nichts aus, weder die Einigung noch die Heiligkeit, sondern er hat mir alles ebenso gegeben wie ihm.
    Der "eingeborene Sohn Gottes" ist nicht nur in Jesus Christus "eingeboren", sondern in uns allen, in allen Lebenwesen. Solange der Mensch schläft, schläft auch Gott in ihm. Nur im Menschen kann Gott und Mensch  zum  Bewusstsein seiner SELBST erwachen. Dies SELBST in uns ist vom selben Stoff wie der "Vater". Der "eingeborene Sohn" ist das göttliche Fünklein in uns, das Wahre SELBST, Christus-Selbst. Der Vater ist die Sonne, wir sind die Strahlen...
    In der Heiligung (Individuationsprozess/Heilung) erkenne ich mich als Gottes geliebtes Kind, als den eingeborenen Sohn des Vaters.In der Einigung (HEILserfüllung) erkenne ich:  Ich und der Vater sind eins.


    12. Alles, was die Heilige Schrift über Christus sagt, das bewahrheitet sich völlig an jedem guten und göttlichen Menschen.
    JA, so ist es.

    13. Alles, was der göttlichen Natur eigen ist, das alles ist auch dem gerechten und göttlichen Menschen eigen; darum wirkt solch ein Mensch auch alles, was Gott wirkt, und er hat zusammen mit Gott Himmel und Erde geschaffen, und er ist Zeuger des ewigen Wortes, und Gott wüßte ohne einen solchen Menschen nichts zu tun.

    JA, durch die Erkenntnis, dass Gott nicht ohne mich sein kann, weil ich EINES Geistes bin, eines BEWUSSTEN SEINS, der göttlichen WAHREN NATUR, der nichts genommen und nichts hinzugefügt werden kann. Die Umkehr bzw Innenkehr bewirkt das Unbeschreibbare, dass das äussere Universum  inwendig geboren wird, insofern wird der göttliche Mensch zum (Mit-)Schöpfer "in der EINHEIT des Vaters, Sohnes, Heiligen Geistes."


    14. Der gute Mensch soll seinen Willen so dem göttlichen Willen angleichen, daß er selber alles will, was Gott will: Weil nun Gott in gewisser Weise will, daß ich gesündigt habe, so wollte ich nicht, daß ich keine Sünden begangen hätte, und das ist wahre Buße.
    Umso mehr vom Ego abgelassen wird, umso mehr ist der Eigenwille gemindert und umso mehr ist er dem Willen Gottes "angeglichen" und kann gar nichts anderes tun, als das, was Gott will.  Wer den Willen Gottes tut, der handelt ohne zu handeln. Absichtslos.

    15. Wenn ein Mensch tausend Todsünden begangen hätte, und es wäre ein solcher Mensch in rechter Verfassung, so dürfte er nicht wünschen, er hätte sie nicht begangen.
    Das ist WAHR.
    Ob er wahr spricht oder nicht,
    sagt euch euer inner Licht.
    ...er WÜRDE nicht wünschen, er hätte sie nicht begangen, insofern er in "rechter Verfassung" ist!
    Die "rechte Verfassung" ist die Verfassung Jenseits von Ego, aus dieser Perspektive ist alles, was geschieht, Gottes Wille. Da erkannt wird, dass es als Mensch gar nicht möglich ist, anders zu handeln als er handelte und dass ALLES Gottes Wille ist, was auch immer (ihm) geschieht, so ist auch die sog. Sünde Gottes Wille. Aus dieser Sicht ist es nicht möglich, zu bereuen, weil man erkennt, dass alles was geschehen ist, seinen Grund nicht in mir hat, sondern ohne Grund und Ursache geschieht.
    Die "Verfassung" der Reue hat jedoch ihren  berechtigten Platz auf der ihr gemäßen Ebene des personal-dualen  Gut&Böse-Modus,  wenn ich das Leid der Menschen am eigenen Leib spüre, denen ich Unrecht getan habe. (Das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche für den, der sich auf den Weg einläßt.)  Dies kann ich erst erkennen, wenn ich von der Identifikation mit dem inneren Aggressor, (dem falschen Gott, dem Teuflischen Verkehrer) geheilt bin, der gut und böse/Täter-Opfer verwechselt. Dann erst - wenn das Gute böse und das Böse gut geworden ist,  weiss ich, was wirklich gut und wirklich schlecht und böse ist.Überhaupt ist alles Wünschen loszulassen, auch der Wunsch, nicht gesündigt zu haben, ist ein Egowünsch. 



    16. Gott befiehlt nicht ausdrücklich das äußere Werk.
    Das ist WAHR!
    Gott befiehlt überhaupt nichts, derweil ich mit Gott ein Herz und eine Seele bin. Jeder, der mit guter Absicht und der Motivation, die Umstände/Welt zu verbessern,  äussere bzw. sog. Gute Werke tut, ist immer noch mit dem guten Ego identifiziert. Jenseits von Ego wird alles, was getan wird, absichtslos getan. (Handeln ohne zu handeln) Diese "Werke" sind weder gut noch schlecht, sondern "wohlgetan", insofern unbewertet.  Würde Gott gute Werke befehlen, stünde der Mensch in der Pflicht, doch nur das Ego kennt Pflichten, also wäre sein Handeln pflichtmotiviert und keineswegs spontan und absichtslos. Wo Mensch und Gott eins sind, gibt es keinen Handelnden mehr, Gott handelt durch den Menschen.


    17. Das äußere Werk ist nicht eigentlich gut und göttlich, und Gott wirkt und gebiert es nicht eigentlich
    .
    Ja, das ist WAHR! Siehe oben. Gleich, ob jemand gut oder böse handelt, wo ein Handelnder ist, ist Ego und nicht Gott. Ich habe an anderer Stelle schon einmal ausführlicher darüber geschrieben.

    18. Laßt uns nicht die Frucht äußerer Werke bringen, sie uns nicht gut machen, sondern innerer Werke, die der Vater, in uns bleibend, tut und wirkt.
    Dito. Siehe oben Item 16 und 17

    19. Gott liebt die Seelen, nicht das äußere Werk.

    Dito. s.a. 16/17/18. Werke sind vergänglich, die Seele, das unsterbliche Bewusstsein ist unvergänglich.

    20. Der gute Mensch ist der eingeborene Sohn Gottes.
    WAHR! Der gute Mensch im Verständnis M. Eckharts ist nicht das Gegenteil vom bösen Menschen, sondern es handelt sich um eine GÜTE im Sinne von göttlicher QUALITÄT der Wahren Natur. Wer den "Eingeborenen Sohn" - das Christus-Bewusstsein oder Wahre SELBST verwirklicht hat, hat die EINHEIT  mit dem Vater realisiert. (Advaita, Einheit jenseits der zwei/Vielheit)


    21. Der »edle Mensch« ist jener eingeborene Sohn Gottes, den der Vater von Ewigkeit her gezeugt hat.
    WAHR! Ich glaube jedoch nicht, dass M. Eckhart einen Unterschied zwischen dem guten und dem edlen Menschen macht, insofern gilt hier dasselbe wie für Item 20. Die Realisisation des unsterblichen Bewusstseins erst macht den "Edlen", der sich in der EINHEIT mit dem Vater, Sohn und Hl. Geist als ewig und unsterblich erkennt.


    22. Der Vater zeugt mich als seinen Sohn und als denselben Sohn. Was immer Gott wirkt, das ist Eines; darum zeugt er mich als seinen Sohn ohne allen Unterschied.
    WAHR! Der "Vater" zeugt mich als den selben Sohn Gottes, als den er Jesus Christus gezeugt hat. Kein Unterschied - der GEIST, die Essenz ist dieselbe.


    23. Gott ist auf alle Weisen und in jedem Betracht nur Einer, so daß in ihm selber keinerlei Vielheit zu finden ist, weder in der Vernunft noch außerhalb der Vernunft; wer nämlich Zweiheit oder Unterschiedenheit sieht, der sieht Gott nicht, denn Gott ist Einer außerhalb aller Zahl und über aller Zahl und fällt mit nichts in Eins zusammen. Daraus folgt: In Gott selbst kann demnach keinerlei Unterschied sein oder erkannt werden.
    Ja, es ist WAHR: Gott ist reines BewusstSEIN ohne Zweites.(Advaita).  Und dennoch... Unerklärbares Paradox. Nicht beschreibbar.   Gott ist in der Vielheit ebenso wie in der Einheit. In der Einheit ist die Vielheit in doppeltem Sinne "aufgehoben". Gott ist m. E. aber niemals ausserhalb der Dinge. In einem Bild dargestellt, würde ich es so beschreiben: wenn man die vergängliche "Verpackung", also die Materie, die Körper, die Dinge "wegnimmt" und sie quasi als nonexistent erkennt, bleibt nur (verkörpertes) Bewusstsein. Energie. Diese Energie hat immer dieselbe Masse oder Größe, sie nimmt weder zu noch ab. Form ist Leere, Leere ist Form. Kein Unterschied. Keine Trennung.


    24. Jede Unterschiedenheit ist Gott fremd, sowohl in der Natur wie in den Personen. Beweis: Seine Natur selbst ist Eine und eben dieses selbe Eine, und jede Person ist Eine und eben dieses selbe Eine, das die Natur ist.
    WAHR! Sie oben Item 23. In Gott oder  in der EINHEIT (des Vaters, Sohne, Hl. Geistes) gibt es keine Trennung/Vielheit. In Gott  - im Gewahrsein - erkennst du: Es gibt keine Welt mit div. Dingen darin, es gibt keine Geschichte, keinen Holocaust, es gibt MICH nicht. Ich erkenne: Alles, was ich glaube zu wissen und zu sehen, beruht nur auf unwirklichen Gedanken. EINHEIT - unsere Wahre Natur ist EIN Bewusstsein. 



    25. Wenn es heißt: »Simon, liebst du mich mehr als diese?«, so ist der Sinn dieser: »will sagen, mehr als dieses, und zwar auf gute, nicht aber auf vollkommene Weise.« Wo nämlich ein »Erstes« und ein »Zweites« ist, da ist ein »Mehr« oder »Weniger«, ist Gradunterschied und Rangordnung; im Einen aber gibt es weder Grad noch Rang. Wer demnach Gott mehr liebt als den Nächsten, liebt ihn zwar auf gute, nicht aber auf vollkommene Weise.
    WAHR! Jenseits von Ego, d.h. in der "vollkommenen Weise" der Liebe Gottes liebt man, ohne Unterschiede zu machen. Die Liebe Gottes ist frei flottierend. Eine besondere Liebe gilt hier weder Gott noch den einzelnen Kreaturen, da in Gott die Trennung/Vielheit überwunden ist.
    26. Alle Kreaturen sind ein reines Nichts: ich sage nicht, daß sie etwas Geringes oder (überhaupt) irgend etwas sind, sondern daß sie ein reines Nichts sind.
    WAHR. Siehe oben: Form ist Leere, Leere ist Form. Materie ist "unwirklich".


    Außerdem wurde besagtem Eckhart vorgehalten, daß er noch zwei andere Artikel mit folgenden Worten gepredigt hatte:



    1. Es ist etwas in der Seele, das unerschaffen und unerschaffbar ist; wenn die ganze Seele solcherart wäre, so wäre sie unerschaffen und unerschaffbar, - und dies ist die Vernunft.
    zu 1: WAHR! Alle Kreaturen, alle Materie ist in sich selbst NICHTS,  Leere ist Form, Form ist Leere. Materie ist nur verdichtete Energie. Das Unerschaffene ist das Gewahrsein, mit Vernunft ist die Weisheit aus der Quelle gemeint, nicht die verstandesmäßige Kenntnis, sondern GEISTIGE Erkenntnis. 


    2. Gott ist weder gut noch besser noch vollkommen; wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde.
    Gott ist nicht gut, er ist jenseits von Gut und Böse-Dualismen. Seine GÜTE ist nicht als das Gegenteil von böse zu verstehen, sondern im Sinne von  QUALITÄT. Gott ist weder dies noch das, Gott ist mit Worten überhaupt nicht definierbar, er ist ohne Eigenschaft.




    Meine Interpretation der "ketzerischen" Lehrsätze M. Eckharts ist ohne Gewähr, sie entstammt meinem jetzigen Stand der Erkenntnis.  Eine Ähnlichkeit mit den Interpretationen anderer Autoren/Interpreten ist zufällig und nicht beabsichtigt. Ich könnte noch sehr viel mehr dazu sagen, wenn ich das nicht schon getan hätte in meinen vorherigen Texten, die den Lehrsätzen M. Eckharts bislang nicht oder kaum widersprachen.

    Gladenbach, 13.01.2016

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    Laotse
    Worlds Best Matrix Hacker


    Spiritual Rap - modern talking


    Gerade hab' ich so nachgedacht
    an die zeit, als mir wurde die matrix gehackt
    und als ich mich über den mindfuck belacht,
    den papa und mama mir beigebracht
    und was die lehrer in der schule gesacht...
    doch irgendwann hat es dann total gekracht,
    mein mind ist gecrasht und voll hinunter den bach -
    und mit ihm hat der herrgott die fliege gemacht -
    was blieb, war das lachen, ihr Leutz, lach lach!
    Jetzt bin ich gottlos, atheistisch
    neural highgetuned, ekstatisch
    oder je nachdem intrinsisch
    lacht mir immerzu erkenntnis
    vorbei ist alle entbefremdnis
    endlich.
    Früher war ich ein anecker
    ein armer time-beggar
    jetzt  bin ich ein nullchecker
    ein nobody und neverever
    unifieing all-connector,
    all-embracing collector
    spiritual corrector
    Tor
    Null zu checken is  very much fun,
    avanti, mach die Socken scharf, mann
    kehr um und fang an -
    und mach dich bereit für die ewigkeit -
    denn nur JETZT JETZT JETZT ist die Zeit,
    JETZT ist die  nullzeit, mein freund!

    (mit Zimbel- und mit Geigensonus
     klingt aus dem off ein engelchorus)

    Es haucht mit SEINES Mundes Kuss
    IHM zum Lob und dir zur Lust
    der Liebe Gott (my dear, no stuss!):
    "EGO TE ABSOLVO DEUS! -
    Komm zu DIR, Schatz und mach' die Welt
    wie sie DIR -  nicht mir - gefällt.
    Erkenn' dich SELBST,  lass dich erregen,
    von der Erkenntnis dich bewegen:
    Was Gott ist für dich in der Zeit,
    bist du SELBST in Ewigkeit!"
    Yipppiiiiiieeeee!*



    Epilog:
    Wirst nicht glauben, was geschah,
    ich sah 'nen Mann, der war nicht da,
    auch heute bog er nicht ums Eck,
    ach,  ich wünscht, er wär schon weg.

    Wer versteht dies Paradox
    der weiss, wie's steht um seinen Gott.
    La la la

    *Yippiiiieeeee=So IST es, im Gegensatz zu Amen=So SEI es



    Netz-Fundsachen

    Babylon ist überall dort, wo und wenn man alte Begriffe durch neue ersetzt. Es klingt sexy, statt Glaubenssatz oder Überzeugung "Mindfuck" oder für den Egotod  den englischen Begriff "Mindcrash" zu setzen. Man liegt damit voll im Unheiligen-Trend, von dem die Spiri-Szene offenbar nicht wenig erfasst ist: Religion ist out und Gott ist schon tot, bevor man ihm überhaupt eine GLAUBhafte Chance gegeben hat, LOL. Wie niemandsmäßig und leer sich ein Mensch auch dünken mag, sein Ego kann es offenbar nicht lassen, nach einem kurzen Moment seiner Abwesenheit stante pede eine Sekte zu gründen.
    Im Netz stoße ich dieser Tage mal wieder auf die Webseite der Liga der Leeren. Nachdem die erste Seite meiner Doppelaxt keinen Anslass gab, aktiv zu werden, werde ich im Gruppenprofil fündig.

    Wer sind wir? Wir SINNd!
    Die "LIGA DER LEEREN" wurde 2014 als anonymes Netzwerk diverser politisierter Autoren aus dem Umfeld des Magazins "connection spirit" ins Leben gerufen, um über den eigenen spirituellen Tellerrand zu schauen...

    http://urruhe.jimdo.com/gruppenprofil/

    Nun, allein in dieser kurzen Introduktion ist schon ein erster Widerspruch, denn so leer kann der Leerling nicht sein, wenn er das Politisieren beliebt! Und was nützt  "politisierten Autoren" die Anonymität, wenn man doch als solchermaßen Politisierer nichts anderes als Weltverbesserung im Fokus haben kann und demnach das Licht der Öffentlichkeit doch geradezu suchen müßte? Aber vielleicht meint man die  Art zu politisieren, ohne zu politisieren?...  ähm, also irgendwie absichtslos, ohne was  bewirken zu wollen???LOL
    Einen "spirituellen Tellerrand" gibt es auch nicht, Spiritualität  ist  Weite und hat bei einem Letztgültig Entleerten so wenig einen Rand, wie "Das Loch" von Tom de Toys eine Umwandung hat.  Spirituelle Tellerränder gibt es nur bei Religiösen, die mit ihren spirituellen Erfahrungen resp. ihren daraus folgenden religiösen Glaubenssätzen identifiziert sind. LOL. (Wie ich neulich darlegte, wird aus spirit. Erfahrung/Erkenntnis  ad hoc ein RELIGIÖSER Glaubenssatz, derweil der Verstand die spirit. Erfahrung vereinnahmt und ein Konzept draus macht.)

    Der Mensch, der den  Begriff des "Neuroatheismus" erfunden hat, liegt damit ebenfalls voll im Unheiligen- Trend.  Ich selbst bin dafür,  abzuwarten, bis die Worte sich von SELBST in einheitender EIN-fachheit ihrer Bedeutung entleeren, statt der verwirrenden babylonischen Begriffsvielfalt neue hinzuzufügen.

    Als radikal Entleerter und transdualistischer "Lifestyler" sollte man sich der "harten Infragestellung gesellschaftlicher Strukturen" vorzüglich im eigenen Mind/Psyche im Vorfeld schon gestellt haben,  -  womit automatisch der Wunsch entfällt,  "etwas in Erfahrung zu bringen, dessen Kenntnis irgendwie verboten ist..."  (Sage mir, wen du zitierst und ich sage dir, mit was du identifiziert bist!)
    Und noch was: Desidentifikation bzw. Dekonditonierung  v o n  "gesellschaftlichen Strukturen" ist die bei weitem beste Waffe  g e g e n  "gesellschaftliche Strukturen", die wie gesagt, nirgends sonst als im eigenen Kopf existieren, weshalb man den Kriegsschauplatz nicht ent-äussern sollte. Auch die uralte Frage:  Wer bin ich? leistet dabei immer noch ganz gute Dienste. 




    Heiligkeit

    ist nicht das Letztgültige spirituelle Ziel, weil auch Heiligkeit noch nicht ganz rein ist, derweil sie noch mit Eigenschaft "durchschmutzt" ist, und zwar mit der angesehensten und am meisten gratifizierten Lieblingseigenschaft der Menschen: dem Guten.  Der Begriff der Reinheit ist von den Kirchen fälschlicherweise immer in den sexuellen Kontext gestellt worden, in Wahrheit aber bezeichnet er die Eigenschaftslosigkeit des befreiten (ICH-BIN-) Bewusstseins resp. Gottes.
    Bei der Befreiung von der Dogmenhörigkeit geht es keineswegs nur um die Befreiung von religiösen Dogmen, wie die meisten Menschen annehmen, sondern um ALLES, was du an Wissen über unsere sog. Realität angesammelt hast. Wer nur gegen die Religion als solche ist, hat offenbar noch nicht erkannt, dass es nicht nur um die Dogmen der Religion geht, sondern dass alles angesammelte und angelernte (konditionierte) Wissen DOGMEN sind und als solche der Erkenntnis der WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT im Wege stehen. Insofern ist dieser Mensch nicht "leer".
     
    Ganz allgemein bezweifle ich stark, dass "param advaita" - was ich als Letztgültige Befreiung/Entleerung verstehe -  noch ein Literaturinteresse bestünde oder  dass man  noch imstande oder willens sein könnte,  Literatur als Mittel zum  Zweck zu schaffen, die Politik zu beeinflussen resp. die Welt zu verändern.

    Ein radikal Entleerter im Sinne von "param advaita" wäre auch nicht imstande,  den Dingen in der Aussenwelt immer noch eine Bedeutung bzw. Eigenschaft zuzumessen, -  wer z.B. die DINGE der Aussenwelt "durchtränkt von der eigenen Leere" sieht, ist nicht leer. Er projeziert.
    Wer mir jetzt sagen will, das sei nur eine poetische Umschreibung, dem sage ich, dass er als Entleerter nicht der Schönheit der Sprache, sondern allein der WAHRHEIT verpflichtet ist. So leer von Eigenschaft ist man hier also nicht, dass man bzw. das Ego nicht noch in der Lage wäre, die Leere - die der Mensch in Abwesenheit des Egos erfahren hat, - stante pede  in die Dinge der AussenWELT hineinprojezieren könnte,LOL. Hier ist das Ego noch immer ganz fest mit der Aussenwelt "verklebt" und Gewahrsein ist noch nicht so entwickelt, dass es erfasst hätte,  dass Ego und Welt keine getrennten Entitäten sind, sondern dass 

    das Ego die Welt  IST!  Hier - in diesem Sinne -  ist der Beobachter als der Egomind und das Beobachtete als die Welt da draussen EINS. Das versteht man unter Identifikation!


    Ist das Ego letztlich  "getötet" - also  seiner selbst, d.h. seiner Eigenschaften und div. Zustände vollkommen entleert (dekonditioniert) , mit denen es sich Zeit seines Lebens identifizierte, ist im selben Zuge auch die Welt "dauerhaft" (!) ihrer Bedeutung/Eigenschaften entleert. Neutrale WAHRnehmung basiert ja auf nichts anderem als auf dem Prozess der  Dekonditionierung resp. Desidentifizierung von Ego-Eigenschaften. Neti neti, ich bin nicht dies, nicht das...

    Jeder Ismus ist eine Ideologie für viele. Der Mensch,  der aus der Leere, dem Nichts -  einer nur vorübergehenden Abwesenheit von Ego -  einen Ismus , ein Objekt oder gar einen Kult macht,  kann nicht leer sein. Er projeziert und solange er projeziert, ist er nicht wirklich leer, sondern seine "Leere" basiert nur auf einem neuen  Glaubenssatz -  seinem Glauben an die Leere, wie er jeder spirituellen Erfahrung zustösst, derweil  der Egomind  sich am GEIST versündigt, indem er sich  an der geistigen Erkenntnis der Leere verGREIFT und ein Dogma/Konzept/Objekt daraus macht.

    Nebenbei sei's noch einmal gesagt und immer wieder: Das Absolute ist keine  feste Größe, ein Bereich, ein Ort, den man betreten und verlassen könnte, es ist auch nicht das "ganz normale Alltagsbewusstsein" wie ein sog. Weiser das einmal gesagt haben soll - das Absolute BIN ICH als der eigenschaftslose "zustandslose Zustand" in Abwesenheit (des Egos) und wird erst nach entsprechender Eingewöhnungszeit ganz "normal" im Sinne von "nichts Besonderem".  Es ist also nicht wahr, dass das Gewahrsein/Erleuchtung nichts anderes als das "ganz normale Alltagsbewusstsein" sei -  denn wenn es so wäre, wäre keine Dekonditionierung von eben diesen Normen, mit denen wir identifiziert sind,  notwendig.
    Es gibt auch  keine Grenzen, die man zum Absoluten hin überschreiten könnte oder die das Absolute begrenzten. Der Verstand, der Egomind ist das Begrenzende. Solange eine Identifikation mit dem Verstand besteht, begrenzt du dich. Diese "Begrenzung"  ist allein durch permanente Achtsamkeit  auf das eigene Denken aufzudröseln.
    Das Absolute - DAS bist DU - jenseits des diskursiven Denkens, jenseits von Ego! ICH/DU bist das absolute ICH BIN (Gott). Gewahrsein. Du kannst dir des Absoluten/Gewahrseins BEWUSST werden, aber Du kannst Gewahrsein nicht wahrnehmen - denn wie soll das Aug' sich selber sehen!?

    Das Reich Gottes

    ist nicht von dieser Welt. Es ist nicht für die Vielen. Nur der EINZELNE, der das REich Gottes in sich und aus sich SELBST heraus realisiert hat, steht in dieser Gleichzeitigkeit des IN und nicht VON der Weltseins. Das Reich Gottes resp. das Paradies auf Erden gibt es nicht, weil es niemals eine Sache von Vielen sein kann, eines "WIR".  Einheit bedeutet EINES Geistes zu sein mit GOTT. In diesem Einssein bin ich ALL-Eins, aber ich bin nicht eins mit einer Vielheit im Sinne von ich und die Anderen , also von "Wir"- es gibt im Bewusssein des All-Einsseins schlichtweg keine "Anderen". Das kann man gar nicht oft genug wiederholen;  weil der altruistische mit dem Guten identifizierte Mensch sich seine Objekte - also die Anderen -  nicht nehmen lassen will, empfindet er es als eine kalte und  mitleidslose Zumutung, von diesen Objekten abzulassen. Für ihn ist das Reich Gottes ganz  v o n   dieser Welt, weshalb er sich es auch u.a.   nicht nehmen lassen will, wohlwollend das Gute wollend "politisierend" in die Welt einzugreifen.
    Jeder Mensch, der dir das Reich Gottes, das Paradies auf Erden für ALLE Menschen verspricht, ist ein Irrlehrer. Weltfrieden gibt es nicht, es sei denn, die Welt geht unter und dies nirgendwo anders als in DIR. (siehe oben: Ich=Welt)

    Jesus als das große Vorbild (bzw. uns innewohnendem Urbild) eines Entleerten hat nicht politisiert, Jesus wurde mißverstanden,  - er wurde gekreuzigt, weil die Herrscher der Welt glaubten, er plane den politischen Umsturz. Ebenso dachte Judas, weshalb er Jesus verriet, als ihm klar wurde, dass es Jesus nicht um die Revolution ging, die er, Judas,  so sehnlichst für das jüdische Volk erhoffte.
    Dem spirituellen Sucher/Finder, dem das einmal wirklich klar wird, der ist nicht mehr in der Lage, zu "politisieren". Die politisierenden "Leeren" sind nicht leer, sie sind demnach auch nicht (geist-)ERFÜLLT, sondern sie sind immer noch der Glaubenssätze und Überzeugungen voll, die ein Weltbild statuieren, über dessen Tellerrand sie nicht hinauszublicken fähig sind.
    Und dennoch... und dennoch... und DENNOCH...!

    Eine Liga der Leeren kann es  dementsprechend ebensowenig geben, wie es ein Reich Gottes in der Welt gibt - eine Liga von POLITISIERENDEN Leeren gar ist ein Antagonismus hoch zwei.  

    Wie oben gesagt: Wären die mit der Leere Kokkettierenden wirklich leer, wäre ihnen die Welt genauso leer - kein Grund also einzugreifen! Man komme mir da jetzt bitte nicht mit der "Sowohl-als auch-Ausrede!
    Es ist und bleibt so: Solange du das Gute tust und willst, wirst du das Böse schaffen,  - mithin bleibst du in der dualistischen Kiste, statt ganz aus ihr auszusteigen!


    Du sagst, Religion sei nicht die Rettung, aber
    solange du etwas für die Welt, die scheinbaren "Anderen" tun willst, bist du nicht leer, sondern recht eigentlich religiös und wie jeder Religiöse v o l l  von der Welt, derweil du sie für rettungsbedürftig hältst. Auch wer gegen den sog. Gotteswahn polemisiert, bestätigt in seinem Dagegensein genau das, wogegen er ist: Gott.


    Religio est subsidii.
    Recht verstanden ist Religion als "religio" die einzige Rettung. Religio=Rückbindung. Es gibt keine andere Rettung, als die Rückbindung an unsere Wahre Natur bzw.die  bewusste Verbindung zum Ursprung.


    Die Liga der Leeren ist eine dem Schein nach transreligiöse Sekte, deren Mitglieder offenbar dem Glauben huldigen, leer zu sein. In diesem Sinne wäre ihnen allen der RECHTE Glaube inclusiv eines anständigen konstruktiven Gotteswahns zu wünschen. AMEN

     

    Projektionen

    zurückzunehmen, fing ich schon früh an. Ich hatte nur keinen Namen für die merkwürdigen "Übungen", die ich machte.
    Ich hielt es früher mit den Niederländern und lehnte Fenstervorhänge ab. Von den Fenstern meiner Wohnung hatte ich einen prima Ausblick auf hunderte von Fenstern der gegenüberliegenden WohnBlocks. Ich stellte mir hinten diesen Fenstern ebensoviele Augen vor,  von denen ich zu Recht annehmen durfte, dass die mich jederzeit bemerken könnten, wenn sie das wollten...Damals fing es an, dass mir bewusst wurde, dass es nicht die Augen der Andern, sondern meine eigenen Augen waren, mit denen ich mich selbst ansah (bewertete, verurteilte, beschämte, bewunderte usw.)


    Viele Heiler, Hellseher, Astralreisende

    Evolution=Decline of God,
    Involution=Fall of God, LOL
    und andere Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten werden ihrer Fähigkeiten wegen bewundert, heiliggesprochen und auf den Sockel gestellt. Nicht nur, dass man dabei in Wahrheit die eigenen verdrängten Fähigkeiten projeziert - aus spiritueller Sicht ist dies eine Verehrung von "Besonderheit",  Götzenanbetung,  weil heilen und hellsehen und andere sinnlichen und aussersinnlichen Fähigkeiten zu den Phämomenen  gehören, die man auf dem spirit. Weg nicht  ergreifen sollte, da die Gefahr besteht, sich zu sehr damit zu identifizieren.  Besondere Fähigkeiten sind Fallen auf dem spirituellen Weg. Ja, sogar das Heilenwollen ist eine solche Falle. Besondere Fähigkeiten sind auf dem spirituellen Wege nicht zu entwickeln, sondern loszulassen, statt identifizierend zu ergreifen! Denn solange du dies und jenes sein willst, solange du z.B. heilen und helfen WILLST, glaubst du an eine Welt, die der Heilung bzw. deiner Hilfe bedarf - und solange deine Welt nicht heil für dich ist, bist du selbst nicht heil. Das ist für das wohlwollende GUTES-Tuende HeilerEgo unbegreiflich, dass es diese Identifikation auch noch loslassen muss, um WIRKLICH geheilt zu sein.




    Schattenarbeit:

    Ein "Meister", der einerseits an die Illusion der Person glaubt und andererseits für eine Bejahung eben dieses personhaften Ichs eintritt, ist darin nicht merkwürdiger als ich - der Widersinn besteht darin, dass er gleichzeitig gegen Schattenintegration bzw. Individuation zu Felde zieht. 
    Es ist mir schleierhaft, wie so ein "Meister" ohne sog. Schattenarbeit überhaupt zu einer Ich-Bejahung kommen kann.  Es sei denn, dass für ihn auch die Ich-Bejahung eine Sache der rationalen Beweisführung und des kognitiven Verständnisses ist. LOL
    Ich-Bejahung - Selbstannahme -  kann aber nur im persönlichen Hier und Jetzt geschehen. Wer nun jedoch von vornherein - oder auch im nachhinein*  nur g l a u b t , dass es keine Person/"Täter" gibt, wird sich von seinem Hier und Jetzt-Empfinden, -Fühlen und -Denken wohl eher dissoziieren, denn dass er es bejahen könnte. 

    (*Nochmal zur Erinnerung: auch wenn du eine tatsächliche "Täter-Entrückung" erfahren hast, bist du hernach doch nur ein "Gläubiger", insofern du danach in den Alten Adam zurückgekehrt bist und der Egomind deine Nichts&Niemand- da-Erfahrung als Glaubenssatz/Überzeugtheit/Dogma konzeptualisiert hat und du fürderhin  (d)eine Erfahrung für wirklich hältst, die schon längst Vergangenheit ist. Der Verstand ist ein Dogmen-Junkie und kann nicht anders, als alles Erleben zu interpretieren und zu konzeptualisieren bzw. als Erfahrung zu konservieren und die Konserve für das authentische Erleben zu halten.)

    Weil der radikale Nondualist bzw. Neu-Advaita-Sektenfuzzi auch Transformation für eine Mär hält - dazu mal ein Text von Robert Betz, der zumindest als Psychologe gute Arbeit leistet.
    http://robert-betz.com/mediathek/robert-betz-in-den-medien/artikel-von-robert-betz/deine-gefuehle-liebevoll-fuehlen-annehmen-und-verwandeln-lernen/

    Selbstliebe oder Annahme bedeutet m. E. nicht, seine positiven wie negativen Gefühle zu "lieben", sondern die Bereitschaft, sie voll zu spüren. Annahme.  Ich zumindest konnte unerwünschte Gefühle wie  Wut weder loslassen noch lieben, weil ich eine panische Angst hatte, die Kontrolle zu verlieren und damit eine zerstörerische Bombe zu zünden.
    http://mymonk.de/wie-man-leid-aufloesen-kann-eine-uebung-v-thomas-pfitzer/ 
    Ich litt früher über einen längeren Zeitraum an  Angstzuständen und Depressionen, die Angst kam zu einem großen Teil daher, dass ich  negative Gefühle wie Wut und Hass verdrängt hatte, weil ich sie uralten internalisierten Befehlen nach nicht spüren durfte. Mit der Zeit aber wurde es mir langsam möglich, meine Ängste vor mir selbst zu überwinden und meine TabuGefühle  "zu  Tisch zu bitten", statt sie zu verdrängen oder aus der Not eine Tugend zu basteln, wie es beispielsweise dem sado-masochistischen KIW-Gläubigen zu eigen ist, der offenbar  alles andere annimmt, nur sich selbst nicht.



    Spiritualität mit Tücken:

     - Wo Heilung bzw. Transformation verweigert wird, weil die Person illusionär und Heilung als ebenso illusionär nur  a n g e n o m m e n  wird, verstärken sich unweigerlich die div. Neurosen. Selbstbejahung, Annahme bedeutet in solchen Fällen, dass die Krankheit, die Neurose akzeptiert wird. So wird Wut und Hass nicht geheilt/transformiert, sondern als eine "Erscheinung" gedeutet,  die einfach so geschieht. 

     -  s.a. spirit. Materialismus: Alles steht mir zu-Attitüde.

     -  Spirituelle Lehrer, die Kritik an der Lehre sehr persönlich nehmen und ihr Gekränktsein damit begründen, dass sie und die Lehre eins seien. Absurd in anbetracht, dass ihren Angaben nach "niemand da" sei, denn wo keine Person/Ego  ist, da kann man auch nichts persönlich nehmen!

     - Tückisch ist auch die Sorte unerlöster Yang-
    Spiritualität, die sich äussert in "der spirituellen Kompetenz, die das kognitive Verständnis und Beherrschen der unangenehmen Impulse überbewertet auf Kosten des inneren Raums, den eine emotionale Reifung und Tiefe bereitstellt
    ....die Sprache, die sich in einer Lehre zum Übermitteln ihrer Bedeutung entwickelt hat, wird künstlich benutzt: bei spontanen Äußerungen fällt dann der Widerspruch auf (im Neo-Advaita das "Da ist keiner da, der..." und dann "Ich...") - oder wie in diesem Artikel beschrieben: "Ich-sagen verboten". Hier werden 2 Erlebens-Ebenen vermischt, die eine in die andere hineingezogen, was die Person nicht-authentisch macht
    http://secret-wiki.de/wiki/Spiritualit%C3%A4t_mit_T%C3%BCcken


    Nochmal: Die einzige und dauerhafte Art der Dekonditionierung ist durch den Individuationsprozess  (Schattenintegration) zu erlangen und nicht durch einen logisch-rationalen Denkprozess des schlussfolgernden Verstandes.  Wenn die Frucht deiner "Dekonditionierung" nicht ein dauerhaftes Gewahrsein ist, dann deshalb, weil es an der Schattenintegration fehlt. Dauerhafte Bewusstheit ist nur über die Schattenintegration zu haben. Das kann man sogar logisch-rational begründen bzw. schlussfolgern: Wo Verdrängung bzw. Schatten sind, kann es kein (Bewusstheits-)Licht geben. Es kann keine dauerhafte BEWUSSTHEIT (Gewahrsein) geben, wenn nicht das Verdrängte (Unbewusste)  BEWUSST gemacht wird.
    SELBSTannahme ist nicht durch logisch-rationale Beweisführungen  m a c h bar, sondern allein durch das Mitgefühl mit uns selbst. Und dieses Mitgefühl - welches im selben Maße alle Wesen umfasst -  ist die Frucht der Aussöhnung mit dir selbst,  der Selbstvergebung.
    SELBSTannahme, Selbstvergebung, Dekonditionierung  - all das gehört in die Rubrik Schattenintegration!
    Es gibt ja Köpfe, die beispielsweise überhaupt gar nichts gegen die "Aussöhnung mit dem Inneren Kind" haben, aber gegen die Schattenintegration zu Felde ziehen, nicht wissend, dass diese Begriffe für dasselbe stehen. Ach Babylon!


    Der Guru sagt:

    "Meine Lehre und ich sind eins. Wer meine Lehre angreift, greift den Vater an.  Der Vater und ich sind eins!"

    Da wird die  Lehre  - also ein Konzept! - mit dem "Vater", dem Absoluten gleichgesetzt. Mir scheint, der Guru, der so spricht, ist insofern "eins" mit der Lehre, als er voll identifiziert mit seiner Lehre bzw. mit seinem Glauben an seine Lehre ist  und er  hält dieses Identifiziert-Sein für das EINS-SEIN mit dem Vater.
    Und wo ein Angriff auf die "Reine Lehre"  zudem noch ssehr  persönlich genommen wird, sollte wirklich "niemand da" sein? Der zustandslose Zustand des Nichtwissens scheint dem Guru ein Fremdwort zu sein - denn nicht anders gelangt man in das dauerhafte Bewusstsein des Nichtwissens (ein anderes Synonym dafür ist Leere, LOL) indem man die Lehre um der Lehre willen gelassen hat, den Vater um des Vaters willen zu lassen ist, Gott um Gottes willen... usw. - ALL das ist zu lassen, von dem du glaubst, du HAST es! 
    Sich selbst zu lieben,
    heisst, Gott zu lieben


    Wie man liest und hört,  gibt es der autoritären Gurus viele, die ihren Schülern nicht (gern) erlauben wollen, zu einem anderen Meister zu gehen, die darauf bestehen, dass ihr Weg, ihre Lehre die einzig richtige sei, die verlangen, nur ihm allein zu glauben.
    Es sind dies vor allem ungeheilte spirituelle Lehrer, die sehr schön und zuweilen sogar WAHRsprechen können;  sie geben dir eine scheinbare Freiheit der Wahl,  dich z.B.  nur solange zu begleiten, bis du alle Krücken wegwerfen kannst... Bist du dann aber soweit, dass du deine  Krücken wegwerfen willst, erweisen sich diese Lehrer oft als die größte Krücke und zeigen sich nicht selten im höchsten Maße gekränkt, solltest du jemals den Wunsch hegen, die Meisterkrücke wegzuwerfen.  Oh ja, er erlaubt dir, alle anderen Krücken wegzuschmeissen: sämtliche Meister, Lehrer -  alles, was sich in Büchern an GEIST niedergeschlagen hat, mag er dir geradezu  verbieten.  Sich selbst aber überflüssig  machen? Nein, das läßt das spirit. Ego nicht zu und wo es nicht offen rachelüstern zuschlägt, wird es den schnöden Krückenverächter locken, liebevoll erpressen, möglicherweise gar als Auserwählte(n) adeln und als etwas ganz Besonderes hochhudeln.
    Allgemein lässt sich sagen: Wenn ein spirit. Lehrer von dir verlangt, dass du ihm seine WAHRHEIT  g l a u b s t , dann ist er kein  Meister, sondern ein Menschenfänger. 

    Niemand da?  Allgemein kann man sagen, ein Guru, der auf sachliche nichtbeleidigende Einwände mit Verärgerung, Bitterkeit, (narzisstischer) Gekränktheit, Spott, Verächtlichmachung oder gar mit mehr oder weniger subtilen/massiven Drohungen reagiert, bei dem ist ganz klar JEMAND da - da kann sich so ein eingebildeteter"Niemand" noch so oft in die Tasche lügen nach dem mittlerweile altbekannten Motto,  dass es eins der "besten Ereignisse sei, dies oder jenes zu sein -  incl. gekränkt/spöttisch/verächtlich/verärgert,  ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht gekränkt, verächtlich, verärgert usw. sei!" 
     .

    Fundsache 1

    http://www.epag.org/de/faq.htm

    Zu item 1)Das ist nur eingeschränkt wahr:
    SELBSTverwirklichung ist dann erlangt, wenn letztgültig erkannt wurde, dass die Person, bzw. das Ego eine Illusion ist und insoweit diese Erkenntnis den Menschen dauerhaft ans "Andere Ufer" (Gewahrsein) gebracht hat. Insoweit das Ego gestorben/überwunden ist, kann ein Lehrer von sich selbst zu Recht sagen, dass er SELBSTverwirklicht ist, das ist ihm daran erkenntlich, dass sein Gewahrsein marktplatzkompatibel und damit dauerhaft stabilisiert ist. Die Reise hingegen ist damit nicht zuende - die Bewusstseinserweiterung oder Gottwerdungsprozess geht unendlich weiter. Wer das Ego überwunden hat, ist per se ein Meister. Was die sog. "aufgestiegenen Meister" angeht, so wäre es besser, von aufsteigenden Meistern zu reden, weil der "Aufstieg" in die unendlichen Weiten des göttlichen Bewusstseins niemals ein Ende hat. Jeder (lebende) Meister ist ein aufsteigender Meister. Er kann gar nicht anders als "aufsteigen". Aufstieg ist eine Metapher für das sich ständig erweiternde Bewusstsein. Für den Meister selbst gibt es keinen Aufstieg, insofern für ihn oben und unten EINS ist.

    Like

    Wenn ich spirituelle Wahrheiten/Texte von anderen  als "richtig"  like, liege ich falsch. LOL.   Ganz generell: Ein spiritueller  Lehrer sollte von Suchern verfasste "Wahrheiten nicht einfach nur "liken". Dieses  Facebook-Like bringt es womöglich mit sich, dass dadurch nur das Ego der Nachplapperer gestärkt wird, derweil sie zu glauben geneigt sind, dass der Lehrer ihnen durch sein Like nicht nur zustimmt, sondern  ihnen zudem einen spirituellen Status bestätigt (Erwachen usw.)

    Man kann die überzeitliche WAHRHEIT eines anderen nicht als (absolute) WAHRHEIT bezeugen. Das Zeugnis liegt nicht in den Worten dessen, der die Wahrheit spricht, sondern in dessen SEIN.  Niemand kann sagen: Ich bezeuge, dass dieser Mensch die WAHRHEIT spricht, dieweil er nicht erkennen kann, ob "dieser Mensch" WIRKLICH  i n  der WAHRHEIT (Gewahrsein) steht.

    Mindfuck

    Man macht einen Fehler, wenn man die Menschheit als das Opfer von Mindfucks weniger sieht. Für mich ist Mindfuck ALLES, was man dir von Geburt an beigebracht hat,  für real zu halten. Die perverse "Diktatur des Verstandes" herrscht demnach nicht nur über einzelne Menschen oder ganze Gesellschaften, sondern ist ein männlich-patriarchalisches Problem rund um den ganzen Erdball.  Mich hat es einen gewaltigen Schritt vorwärts gebracht, zu erkennen, dass mein Bewusstsein ein patriarchalisch-konditioniertes Bewusstsein ist;  als ich  mir dieses spezifischen kollektiv-männlichen Wahnsinns auf der Alltagsebene voll bewusst wurde, war es wahrlich nicht leicht, meinen Verstand nicht zu verlieren.  
    Mich hat es weitergebracht, den Männern bzw. dem Patriarchat die Schuld/ Verantwortung zu geben. Klage und Anklage.Auch Schuldzuweisung will gelernt sein, LOL!


    Fundstück 2:  "Der Advaita Vedanta

    ist eine dieser Schulen des Vedanta. Er wird als Advaita bezeichnet, weil er letztlich keinen Unterschied zwischen uns oder dem Universum und der letzten Wirklichkeit macht - sie sind 'nicht-zwei'. Er nennt sie lieber 'nicht-zwei' und nicht 'eins', weil 'nicht-zwei' von Anfang an das Nichtvorhandensein einer fundamentalen Trennung impliziert, während 'eins' das Zusammenkommen von zwei Dingen meinen kann, die tatsächlich voneinander getrennt sind. Er spricht also lieber von der 'ungeteilten' (a-dvaita) Wirklichkeit, weil seiner Ansicht nach das Postulieren einer solchen grundlegenden Trennung an sich das Produkt eines Irrtums ist."
    Aus: Advaita Vedanta, Sharma/Schuhmacher, S. 24

    Wer sein Wahres SELBST verwirklicht hat, der IST in und durch sich SELBST die Essenz aller Religionen. Das Wahre Selbst findet sich überall, -  in jeder Sprache, jeder Kultur, jeder Religion ist es dasselbe SELBST. Ganz gleich, ob ich buddhistische, christliche oder hinduistische Schriften lese - die WAHRHEIT ist überall dieselbe, nur die Begriffe, mit denen sie beschrieben wird, sind andere. Es spricht nur von engherziger Buchstabengläubigkeit, die einem Mystiker die WAHRHEIT absprechen will, die er überall findet. Der Mystiker muss keine Schriften studieren, er muss nichts über die div. Religionen wissen.... Die lebendige WAHRHEIT, das lebendige Wort ist in seinem Herzen, einem offenen Herzen erst offenbaren sich alle toten Buchstaben aller  Heiligen Schriften in ihrer lebendigen Fülle.

    Den Gedanken des vedischen Advaita - Nichtzwei - finde ich auch im Christentum. Mal abgesehen, dass hier ständig von der Nichtzweiheit als der EINHEIT des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes gesprochen wird,  kann man das "Nichtvorhandensein einer fundamentalen Trennung"  z.B. auch den Worten Jesu entnehmen: „Wenn ihr aus zweien eines macht, und wenn ihr das Innere zum Äußeren und das Äußere zum Inneren und das Obere zum Unten, und wenn ihr aus dem Männlichen und dem Weiblichen ein und dasselbe macht... dann werdet ihr in das Reich Gottes kommen.“
    Dem Schriftgelehrten ist die Aussage Jesu wohl ein Rätsel, nur der Mystiker, dem  dieses Ungetrenntsein tatsächlich zum lebendigen SEIN, zur Lebendigen WAHRHEIT geworden ist, weiss, von was Jesus hier spricht, der versteht auch die Advaita-Lehre.  Dem ist es auch Jacke wie Hose, ob er sein SEIN  nun in der Einheit oder in der Nichtzweiheit hat. LOL.  Es sind immer die buchstabengläubigen Schriftgelehrten, die hier auf Unterscheidungen beharren. Was aber letztlich den Ausschlag gibt, ist die  QUALITÄT der eigenen Erfahrung, des eigenen SEINS.
    Das "Postulieren einer Trennung" ist Sache des Egominds und die Aufhebung der Trennung eine Sache des Gewahrseins.  Im Christentum ist  es eine Sache Jesu Christi. LOL. 
    Ach Babylon, du dreckische Hur'!


    Die Leeren sagen:

    There is ... no god no love no peace no truth no enlightment no divine dimension no absolute emptyness no soul no self, no secret... but - THIS!
    Tzzzzz tzzzz....Diese Sentenz läßt mal wieder an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig, he he
    I say: Nothing like THIS - und noch vielmehr. LOL



    Ein letztes Wort an die Ekstatiker unter uns:
    Solang' man den Ekstasen frönt,
    ist man nicht sinn- und weltentleert.




    0 0


    Ductus apodictus

    Schattenintegration ist MUSS,
    ansonsten bleibst du unbewusst.
    Wer andres lehrt, der lehrt dich Stuss
    und Kacktus kackolorius!

    Das Licht scheint in die Finsternis,
    doch  Finsternis erkennt es nicht,
    derweil sie unbeLICHTet ist -
    Hört hört!!

    Wo der  Mindcrash eine Farce,
    Ist der Mensch nicht ausgeschlaft,
    Weil den Schatten er verzweifelt
    Ignoriert und arg verteufelt
    Hat, bis an's Ende seiner Zeit
    Wird er brennen, weil's ihn reut.

    Ein Mensch erst dann geläutert ist
    Wenn er sich ist ganz SELBSTgewiss,
    Dass er die 10 Amendements
    Verwandelt in Amusements. LOL
    Wer die  göttlich' Alchimie gerafft
    Und den Polsprung hat geschafft
    Vom Sein des Alten Testaments
    In die  Christus-SELBST-Essenz
    SEINES  Neuen Testaments -
    Der ist befreit von allem Leid!

    Denn wie Jesus uns gezeigt:
    Der Phönix aus der Asche erst steigt,
    Wenn's Vater-UND MUTTER-Kind ist gezeugt.
    (Hat mich schon immer sehr gestört,
    Wenn man vom "Vaterschoß" spricht und hört. He he)



    Die Lehre des Lehrer Ablass

    wird mir immer wieder zum Anlass...LOL.  Wie man inzwischen wohl allseits bemerken konnte,  hat es mir insbesondere dieser Satz angetan, dem ich die ihm INNEwohnende Wahrheit unter bestimmten Umständen gar nicht abstreiten will, u.a. natürlich nur solange, als ICH und kein andere es ist, der IN der WAHRHEIT steht und erkennt:

    " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du streiten kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht streitet!" (W. Ablass)

    Wie des öfteren schon gesagt, ist diese Aussage nicht ganz unwahr, denn ob es aber für das betreffende SUBJEKT  (W.A.) auch wirklich WAHR ist, d.h. ABSOLUT wahr und nicht nur relativ wahr ist -  hängt von seinem SEIN ab. Unwahr an diesem Satz aber ist,  dass es jenseits von Ego - also dort, wo Herr Jemand abwesend  bzw. Herr Niemand anWESENd! - bessere, gute und weniger gute Ereignisse gibt. Also mal ganz  im Ernst. soweit ich dazu in der Lage bin, LOL  - hier gibt es überhaupt keine Ereignisse, die man als solche interpretieren könnte!

    Ok. Was mich an diesem Satz nun schon seit längerem fasziniert, ist, dass man statt "streiten" buchstäblich jedes egoische Tun des Herrn Jemand an seiner Statt setzen kann und trotzdem daran GLAUBEN kann, dass da "Niemand da" sei, der egoisch handelt. Ob es sich bei Herrn Ablass um einen solchen Gläubigen handelt, sei mal dahingestellt, ich kenne aber sog. Neu-Advaitianer, die einen solchen Widersinn offenbar glauben. Und wo immer auch so ein fader fleischloser toter Glaubenssatzglaube herrscht, erscheint bei mir unweigerlich die Heilige Doppelaxt und tut ihr "spaltendes" Werk, d.h. die Axt scheidet die WAHRHEIT von der Unwahrheit - ob ich das will oder nicht, das ist bei mir seit nurmehr  4 Jahren ein spontan auftauchender "Automatismus" geworden.

    Ok. Es stellte sich mir also die Frage, was an diesem Ereignis so besonders ist und in welchem Kontext man so richtig begeistert sein kann von div. Ereignissen - wobei mir natürlich niemand anders als Herr Jemand einfiel - ein Herr Jemand, dem es so richtig Spass macht, all das zu tun, was ihm vordem von seinem Über-Ich verboten war. Wobei wir beim Thema "Sünde" angekommen sind und ich in diesem Kontext den Herrn Ablass für durchaus fähig halte,  in Abwandlung seines Satzes ganz allgemein zu glauben, dass es 


    " eins der besten Ereignisse ist, wenn du sündigen kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht sündigt!" 
    Aber egal, ob es sich nun um das Streiten oder das Sündigen handelt, was im Endeffekt ja aufs selbe rauskommt - es stellte sich mir plötzlich ganz dringlich die Frage,  ob es sich bei diesen  "besten"Ereignissen" nicht einfach nur um eine "simple Bekehrung" handelt, wobei der Betreffende  seinem Über-Ich ein Schnippchen geschlagen hat bzw. eingesehen hat, dass Streiten (Sündigen) nichts Böses ist... ich kenne nämlich die große Erleuchterung und Euphorie, die eintritt, wenn man sich z.B. von seinen schwarzchristlichen Tabus befreit glaubt oder sich teilweise befreit hat. (Ich sage deshalb  "glaubt", weil eine umfassende Dekonditionierung nämlich keine Euphorie und andere sog. Seeligkeiten, sondern Heilige Nüchternheit hervorbringt. Seeligkeiten gibts nur solange der Vogel noch nicht richtig das Fliegen erlernt hat und immer wieder "ernüchtert" auf der alten Erde des Alten Adam notlanden muss. LOL)

    Ganz allgemein verdichtete sich bei mir immer mehr der Verdacht, dass es sich bei der "Entleerung" des "Täters" eher um eine Gewissensentleerung handeln könnte. (Rubrik "relative (persönliche) Wahrheit" im Verlauf der Individuation) ...der Streiter/Sünder/"Täter" kann möglicherweise im Gegensatz zu früher nur deshalb genüsslich streiten, weil er sich die Erlaubnis zum Streiten gegeben hat!  Vielleicht war der Täter (eigentlich: der Handelnde) möglicherweise ein Böser Täter, derweil er schwarzchristlich auf Sünde konditioniert war -  und in dieser Lesart ist Streiten nun mal eine Sünde und deshalb immer mit Angst und Aufregung verbunden.
    (WAHR ist: Jenseits von Ego  - also im absoluten "Raum" - kann man nun tatsächlich genussvoll streiten, ohne sich zu ängstigen oder aufzuregen. Früher warst du vielleicht verunsichert und leicht irritierbar, wenn jemand deine Wahrnehmung in Frage gestellt hat - jenseits von Ego kann dir so schnell keiner mehr ein X für ein U vormachen, auch wenn dir bewusst ist, dass X und U nur relative Glaubenssätze ohne Wirklichkeit sind. LOL.)

    Was mich nun angeht, hatte ich eine schwarzpädagogische resp. schwarzchristliche Erziehung genossen. Ich war von Klerikern erzogen und hatte dementsprechend eine ängstliche kleine sündenbewusste schuldbeladene übergewissenhafte Klerikerseele, mit dem Unterschied, dass ich ab meinem 13. Lebensjahr  auf Teufel komm raus aus gegen sie rebellierte. Ich habe an anderer Stelle schon beschrieben, mit welch schweren inneren Kämpfen die Freiheiten verbunden waren, die ich mir gestattete... die immer wiederkehrenden Reue-Orgien...
    Theoretisch war ich immer sehr dafür,  zu "sündigen", was das Zeug hält, in der Praxis sah das anders aus... Ich habe weiter oben schon beschrieben,  wie ich "sündigte", wie ich bei vollem Bewusstsein und unter wahrhaft höllischen Ängsten die 10 Gebote demontierte. Das tat ich so lange - und mit massenweisen Rückfällen ins alte Elend - bis sich nach fast 30 Jahren aus den 10 Amendments die 10 Amusements transformierten, was bedeutete, die Gebote der Pösen Pater Noster bzw. ihr pervertiertes  Sündenverständnis ad absurdum zu führen und als das zu begreifen, was sie sind und waren: Instrumente der patriarchalischen Unterdrückung, um das wilde (weibliche) Leben unserer Wahren (menschlich-göttlichen) Natur,  zu knebeln.

    Umkehr: Was aus patriarchalischer Moralperspektive und im Yang-Entsagungsmodus eine  Sünde war, wurde im Zuge der Erlaubsnisgebung in den Heilungs-/Schattenprozessen  völlig herumgedreht, die alte Sündenkonditionierung wurde  total auf den Kopf gestellt. 
    Insofern könnte ich sagen, dass ich frei wurde  v o n   der Fremdbestimmung und frei wurde  z u m   lustvollen "Sündigen", besser gesagt, zum Feiern des wilden Lebens und darin zu wissen, was Gut & Böse wirklich ist - ich erkannte: Gut ist alles, was dem Leben dient und Böse d.h.  Sünde ist alles, was gegen das Leben ist. Und was Leben bedeutet, definierte ich aus mir SELBST/Gott.
    Ich bin frei heute, nicht frei zum Sündigen, sondern frei  v o n  Sünde, ich bin ohne Schuld, ohne konditioniertes Gewissen, tute weder Gutes noch Böses - ich bin frei, das zu SEIN, was ich wirklich bin. Niemals käme mir heute in den Sinn, auch nur im Spass  zu sagen, dass ich sündigen könnte, mit oder ohne Jemand bzw. Niemand, LOL! - denn das würde bedeuten, dass ich immer noch unfrei wäre und  mir Freiheiten  irgendwoher von irgendwem  n e h m e n  müßte. Es gibt keinen Grund, das Wort Sünde überhaupt in den Mund nehmen, es gibt nun mal keinen Begriff, der die REINE Lust dieser köstlich REINEN Skrupellosigkeit jenseits von Ego beschreibt, basta!
    Und doch ist damit schon wieder zuviel des Guten gesagt... LOL.


    Zurück zum Zitat: Angenommen, Herr Ablass würde meiner leichten Abwandlung seines Originals zustimmen, wäre dieser Ausspruch ganz gewiss kein göttliches Paradox, mit dem offensichtlich kokettiert würde, sondern  Widersinn hoch zwei,  - ähnlich dem meinigen, als ich heute zum neuen Nachbarn auf seine besorgte Frage antwortete:  Es stört mich nicht, wenn Sie mich stören. LoL.
    Zudem: Wo jemand "sündigt" ist jemand da, der sein Tun als Sünde bewertet - Werten kann nur das Ego, d.h. unser berüchtigter Herr Jemand, (der Mann, den man zwar sieht, der aber nicht da ist. LOL.)  Also kann ich als dieser Jemand nicht behaupten, dass ich sündigen könnte, ohne dass sich "Jemand" einmischt.

    Zum anderen liefe das "Sündigen", wo es den Herrn Niemand nur dem Glauben, aber nicht dem SEIN entsprechend gibt -  auf eine totale Anarchie des Gewissens hinaus statt auf die Freiheit und Anarchie des Herzens. Da ist dann zwar dem Glauben nach "Niemand da, der streitet, sündigt...usw. und trotzdem wird das Ego (Jemand!)  insofern bejaht, als es hemmungslos seine Neurose (Sünde) auslebt, all dies womöglich im naiven Glauben, dass eh alles, was man tut, determiniert ist und es deshalb gepisst wie geschissen ist, ob das Ego in seinem Tun nun geheilt oder ungeheilt ist. 

    Es geht aber doch in der spirituellen Sache um ein bleibendes BEWUSST-SEIN dieser Leere/Entleerung im einzelnen Menschen und nicht um den allgemeinen Glauben, dass es keinen Täter/Ego gibt. Und in dieser Hinsicht bin und bleibe ich meinerseits ganz "apodiktisch" dabei, dass eine bleibende "Entleerung" nicht ohne Schattenintegration zu haben ist.

    Es geht bei der Schattenintegration um die Dekonditionierung unserer Moralvorstellungen, der Demontage von ALLEM, was wir glauben zu sein und zu wissen. Das Wahre Gewissen will entdeckt werden, welches auf  dem Wahren Wissen um Gut und Böse basiert, dieses Wissen ist das,  was uns zutiefst menschlich macht. Die meisten Menschen sind kulturell/religiös konditioniert und  g l a u b e n  nur zu wissen, was gut und böse ist. Die Reifung der menschlichen Persönlichkeit im Individuationsprozess läuft auf die  Erkenntnis von Gut und Böse hinaus - das Transzendieren dieser Polarität ist der nächste Schritt und steht auf einem völlig anderen Blatt,was nicht näher "beschriftet" werden kann.

    Was ist nun Sünde und was ist das Böse? Böse ist alles, was auf der personal-dualistischen Ebene nicht der Terra Mater, dem Kosmos, dem vielfältigen Leben dient. Im Individuationsprozess  musste erst einmal lernen, zu unterscheiden zwischen richtig und falsch, - was MIR ganz persönlich wirklich dienlich ist und was nicht. Ichbejahung oder Selbstannahme heisst, dass nicht die Neurose, sondern das Leben bejaht wird. Das ist der Punkt, an dem stets die Große Verwirrung einsetzt. Im Grunde geht es nicht um Bejahung, sondern ums reine Fühlen. DAss alles sein darf, heißt nicht, dass alles, was sein darf, auch ausgelebt werden darf. Ich kann und darf z.B. meine zerstörerischen Emotionen nicht annehmen bzw. als "berechtigt" oder "ES-gewollt" an anderen Menschen ausleben, ich kann mich nur im Schmerz und der Angst und den ungestillten Bedürfnissen des Kindes in mir annehmen, die HINTER den destruktiven Ent-Äusserungen zu finden sind.

    Ok, die Frage, die sich in mir formulierte, ging also dahin, was wohl  so mancher öffentlich deklarierten "Entleerung" (von Ego/Jemand) zugrunde liegen mag. Ist diese Entleerung nur eine Kopfgeburt des Egos oder hat basiert diese Leere auf (Gewahr-) SEIN -  hat man sich wirklich von der Illusion des Handelnden/Täters "entleert"  oder hat man sich nur des falschen Gewissens bzw. des sadistischen Zensors  entledigt???
    Im letzteren Falle würde ich mich vorübergehend anschliessen: bei Überlistung des Zensors ist es eine wahre Lust zu "sündigen", wenn sündigen heisst, das zu tun, was mir ein schwarzchristliches SadoMaso-Überich  bei Todesstrafe verboten hat - dieses teuflisch verdrehte und verkehrende  Über-Ich, welches nicht weiss, was richtig und falsch ist, ein Über-Ich,  welches sich als Gott aufspielt, derweil es in Wahrheit der Teufel ist: ein Über-Ich, welches das Gute für böse und das Böse für gut verkauft. .

    Solange ich gegen dieses falsche Gewissen ankämpfe, bin ich ein Rebell und als solcher zwar relativ frei und freier werdend, aber nicht absolut frei von der Identifizierung mit dem  "Täter", dem Handelnden als solchem. Die "Letztgültige Entleerung" läßt da noch auf sich warten und zwar so lange, als er metaphorisch gesehen noch nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hat. Um die Früchte vom Baum des LEBENS zu ernten, braucht man das Schwert der Unterscheidung von richtig/falsch und gut/böse. Und das erlangt man nur durch Schattenarbeit, Schattenarbeit, Schattenarbeit - (ohne zu arbeiten, natürlich, LOL). Auch der Rebell muss sterben.


    Abwandlung Nr. 5 - Die Prüfungsfrage
    " Eins der besten Ereignisse ist, wenn du BEGEHREN kannst, ohne das sich ein Jemand einmischt, der dir einreden will, dass ein Niemand nicht BEGEHRT!"
    Sollte W. Ablass etwa dieser Ansicht zustimmen? Wenn ja, dann hätte er sich damit als spiritueller Lehrer allerdings völlig disqualifiziert. Denn erst mit dem Ende des Begehrens hat auch das menschliche Leiden ein Ende - das Ziel allen spirituellen Strebens und Lassens! 
    Aaaaber -  und jetzt kommts: Als Psychologen/Therapeuten könnte ich ihm hierbei durchaus zustimmen, als es auf dem spirit. "Hinweg" im Rahmen der Individuation/Reinigung der Psyche um die Erlaubnisgebung dessen geht, was vordem verboten war. Ein Mensch, der von Kindesbeinen an niemals überhaupt je begehren durfte, dessen Willen früh gebrochen wurde, der nie ausgreifen durfte, der sich das Leben nicht "nehmen" durfte - dieser Mensch wird im Heilungsprozess kräftig und fähig, zu wollen, was er begehrt  und zu begehren was er will.

    AHAAAAH - ich komme der Sache immer näher und frage mich nun finally: Ist es vielleicht möglich, dass die Verwirrung, die mich bei Ablass-Sentenzen oftmals befällt und nach Klarheit schreit,  auf einer mutmaßlichen Vertauschung/Verwechslung der Ebenen basiert, mit der ich bei W. Ablass konfrontiert werde??? Dass ich W. Ablass nicht fragen kann, da er sich meiner Fragestellung entzogen hat, spielt keine Rolle, wie man sieht, komme ich auch ohne ihn zu den Antworten, die meine Fragerei aufgeworfen hat. Die Person W. Ablass' spielt nur eine sehr sehr untergeordnete Rolle beim "WAHRHEITsSpiel" - er vermittelt mir wie jede Person, die mir mit Unklarheiten in den Fokus tritt,  nur eine div. Verwirrung, die es für mich zu klären gibt. Dass diese Personen, die sich oftmals gar als erleuchtet oder als spirit. Lehrer gerieren, die Erwähnung ihrer Person so persönlich nehmen, spricht natürlich GEGEN ihre spirit. Qualifikation und FÜR eine VollIdentifikation mit ihrer Person... also mit dem geleugneten "Jemand", ne? LOL

    Nochmal und immer wieder:

    Jenseits von Ego ist deshalb "Niemand da", weil JEMAND (Ego) abwesend ist.  Sollte da in WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT "Niemand da" sein, dann ist ja nur deswegen "Niemand da",  WEIL er sich der Attribute des Egos entleert hat!!! - unter anderem des Begehrens, des Habenwollens, des Eingreifens, der Kontrolle. Wo Begehren ist, ist JEMAND, ist ein Handelnder. Ego.
    An meinem Eindruck, dass es sich bei Neu-Advaita um eine Schmerzvermeidungsreligion handelt, hat sich bis jetzt nichts verändert. Sieht ganz so aus, als ob der Neu-Advaita-Gläubige das Kunststück vollbringt,  den Kuchen  zugleich zu essen und zu erhalten. (Den Handelnden/Ego  gleichzeitig bejahend auszuleben UND zu negieren.)
    Ihr "Niemand da" hat mehrheitlich keine Basis in ihnen SELBST, sondern ist zu einer allgemeinen philosophischen Phrase heruntergewürdigt, zu einem Glaubensartikel, wie man ja auf dem spirit. Marktplatz auch allgemein weiss und glaubt, dass  - anders gesagt - das Ego eine Illusion ist, man selbst aber mehr als  meilenweit davon entfernt ist, das eigene Ego als einer solchen den Abschied gegeben zu haben.
    Ich bin und bleibe dabei, dass jede Lehre, die die Schattenintegration bzw. die Heilung der Psyche für unnötig befindet, eine Irrlehre  -  eine Schmerzvermeidungsreligion ist.

    Wer sagt, es gebe keine Sünde, versündigt sich! Sünde ist all das, was das Leben verletzt und gegen den GEIST handelt!.
    Das Paradox: Erst durch die Letzte Befreiung, d.h. der  Letztgültigen Erkenntnis, u.a. der  Einsicht in das Detiminiertsein meines Handelns bedeutet, dass ich nurmehr, - insofern als "Jemand" (Ego) seinen Geist total aufgegeben hat, "param advaita" -  machen kann, was ich will, insofern mein Wille der Wille Gottes bzw. des Tao ist; ich kann nicht mehr gegen das Leben handeln,  weil ICH erkannte, dass ich das Leben BIN. 
    Dieser Wille, der eigentlich kein Wille ist, sondern ein widerstandsloses Gehorchen auf den Fluss,  KANN nicht sündigen - das Verhalten des befreiten Individuum ist trans-ethisch, was bedeutet, dass dieser Wille niemals gegen das vielfältige Leben verstoßen kann oder in irgendwelcher Form gegen den GEIST handeln könnte.
    Das Paradox: die Erkenntnis, dass  die Person incl. ihrer Geschichte nicht stattgefunden hat und DENNOCH alles, was ich als dieses Individuum  tue, determiniert ist.
    Dieses "dennoch" - welches man auch am Ende vieler Weisheiten bekannter alter Meister findet -  bezieht sich auf das Paradox resp. die WAHRHEIT und  macht allen Eindeutigkeiten, allen festgelegten Definitionen des zustandeslosen Zustands jenseits von Ego einen Strich durch die Rechnung!
    Die Letztgültige Erkenntnis ist deshalb letztgültig, weil sie letztgültig und nicht "erstgültig" ist -  das heisst, diese Erkenntnis, (die nicht nur einen Punkt, ein einzelnes Erkenntnis"objekt" betrifft, sondern eine Menge "Untererkenntnisse" beinhaltet - darf niemals ins Voraus gesetzt werden und als Glaubensartikel an empfängliche Gläubige verhökert werden. Ein "Meister", der seine Schüler beispielsweise lehrt, sie könnten sündigen wie sie wollten, ihr Verhalten sei eh  festgelegt, gleich, was sie machen, sie könnten gar nicht anders handeln, als sie handeln - der versündigt sich gegen den GEIST, der verhökert den GEIST aufs allerbilligste. Ebenso der sog. Meister, der voreilig  "Niemand" postuliert - also die Anwesenheit der (göttl.) WESENheit -   mit der Begründung,  da das Jemand/Ego eh eine Illusion sei, bedürfe es auch keiner Dekonditionierung/Desidentifizierung... Es gebe nix zu tun!   Das sind alles Kopfgeburten von Irrlehrern!
    Dito der sog. Meister, der das Wort "Achtsamkeit" und "Gewahrsein"  oder (Schatten-) "Integration" meidet wie der Teufel das Weihwasser!


    Verletzlichkeit

    scheint eine besondere  Tugend auf dem spirituellen Marktplatz, die man nie mehr missen will. Verletzlichkeit ist aber keine spirituelle Tugend, sondern nur eine "Errungenschaft", die man im Verlauf des Heilungs- bzw. Individuationsprozesses (wieder-)erlangt, derweil die Abwehrstrukturen aufgelöst werden. Im selben Maß wie die Abwehr abgebaut wird, wird man liebesfähig und empathisch.  Viele Menschen wähnen sich verletzlich, dabei sind sie nur leicht kränkbar. Narzisstisch kränkbar aufgrund eines leicht irritierbaren Selbstwertgefühls. Ein Narzisst, ein Neurotiker kann sich nicht mit anderen identifizieren, was er für einfühlsame Identifikation hält, ist eine neurotische Projektion. (s.a. path. HerzensGutmenschen) Es sind dies gerade jene, die sich so vehement gegen die Unverletzlichkeit der Psyche wehren, die in der Endgültigen Befreiung liegt.
     Verletzlichkeit bedeutet, zu fühlen und berührbar, anrührbar zu sein, - es ist die gesunde Fähigkeit, sich mit den Menschen - allen Wesen -  in ihren diversen Freuden und Leiden zu identifizieren. Der ungeheilte Neurotiker hält sich für  anrührbar, derweil er sich  in seinen projektiv bedingten spektakulären Gefühlen suhlt, die er nicht selten für die kosmische LIEBE selbst hält. Jeder, der ihm seine Gefühligkeit wegnehmen will, ist für ihn ein Teufel.
    Verletzlichkeit ist ja doch nicht die ultimative spirituelle Tugend, sondern nur  ein  Entwicklungsaspekt im Heilungsgeschehen der Persönlichkeitsreifung. Wird die Person im "Anschluss" daran letztendlich transzendiert, dann hat man das unendliche Bewusstsein realisiert, da ist das Ego  - Person und Psyche - mitsamt seiner Verletzlichkeit und seiner Identifikation mit dem Leiden überwunden.  Wer nicht mehr mit sich selbst als Person identifiziert ist, kann sich auch nicht mehr mit anderen Personen identifizieren. Mitzuleiden ist hier  nicht mehr möglich. Das "neutralisierte" Mitgefühl jenseits von Ego ist genausowenig ein Gefühl wie die LIEBE ein Gefühl ist.
    Die neurotische "Verletzlichkeit" steht auf gefühligen "zu Herzen gehenden" Bild- und MusikMeditationen, sie ist süchtig nach "Berührtsein" und braucht dafür ständig neue äussere Reize. Werden ihr diese Reize verwehrt, wird sie depressiv bzw.  aggressiv.
    Wo immer ein solcher  Gefühliger auf das mitleidlose  Mitgefühl eines Endgültig Befreiten triff, hört man ihn aufschreien - nach Umärmelung, nach Menschlichkeit, nach Liebe, nach Berührtsein, nach Wärme...
    Weit weit ist der Weg.

    EpiEpilog: Ach ja, und damit am Ende alle Klarheiten endgültig beseitigt sind:  Um absolut zu sein, bedarf das Absolute der relativen Wahrheit. LOLOLOL! Scheiss auf Advaita! Denn wo man hurt mit Babylon
    gibt's nur Kopfgeburt, mein Sohn!


    Weg ohne Meister?

    „Die spirituelle Freundschaft endet sofort, wenn man offen von der gemeinsamen Ideologie abweicht.“
    aus:
    https://vikas.de/Meditieren%20ohne%20Meister.html
    Lehre ist immer Ideologie, wo sie nicht verinnerlicht ist. Der Meister, der mit seiner Lehre identifiziert ist, verlangt bedingungs- und kritiklose Idealisierung seiner selbst. Er sagt z.B.: Ich und meine Lehre sind eins, wer meine Lehre angreift, greift mich an. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
    Es gibt m. E. keine "spirituelle Freundschaft", da Freundschaft immer eine Form der besonderen Liebe darstellt, die auf dem Weg nicht favorisiert sondern überwunden werden sollte.  Der Meister ist nur der unpersönlichen WAHRHEIT verpflichtet und keiner persönlichen Verbindung. Die unpersönliche WAHRHEIT wird da, wo sie unbequem wird, vom Schüler fast immer persönlich genommen, d.h. als Angriff auf sein Ego wahrgenommen.
    Die Idealisierung und Ideologisierung kann  man in jeder sektenhaft organisierten Community sehen.
    Es ist wahr: die Absolute Wahrheit läßt sich nicht diskutieren und kritisieren.  Die WAHRHEIT ist aber nur absolut für mich als das SUBJEKT, welches sie als die WAHR erkannte.  Du kannst zwar meine Person angreifen, aber nicht die WAHRHEIT, die ich als absolut erkannte. Ich - als Meister -  wiederum würde dich in der Freiheit deiner  Person angreifen, würde ich darauf bestehen, dass du  meiner SUBJEKTIV erkannten Absoluten WAHRHEIT einen absoluten bedingungslosen  Glauben schenkst. Die WAHRHEIT läßt sich niemals objektivieren!
    Ich kann als Meister einen Schüler nur dahin begleiten, dass er den "rechten" Weg einschlägt, - also keine Umwege wählt -  um letztlich auf eigene Faust diese WAHRHEIT als das Absolute SUBJEKT, welches er ist in und aus sich SELBST heraus als ABSOLUT zu erkennen.


    Ausschnitt: Dazu Zen-Aussteiger X , Zitat:

    „ Aus psychologischer Sicht läuft der unkritische Glaube an eine absolute Autorität , die unangreifbar von rationalen Argumenten ist, der Entwicklung des Selbst zuwider, weil hierdurch die Eigenverantwortung aufgegeben und an eine andere Instanz übergeben wird. Eine Lehre,  die absolutes Vertrauen einfordert bei gleichzeitiger Unterminierung des Selbstvertrauens der Praktizierenden, kann keine taugliche Basis für persönlichen Fortschritt sein.“ (Zitat Ende).
    Das ist aus psychologischer Sicht auch durchaus richtig, auch wenn der "persönliche Fortschritt" für Erklärungsbedarf sorgt. 
    Die geschilderten Autoritätsprobleme treten auf, wenn unberücksichtigt bleibt,  dass die Entwicklung des Selbst (Ich) quasi zeitgleich mit der Demontage dieses Selbst abläuft. Vorsicht, Paradox: Ein Meister muss kein  Psychologe sein, weil ein Meister das Ich, welches der Psychologe aufgebaut bzw. geheilt  hat,  "zerstört" insofern es transzendiert wird. Trotzdem ist jeder Wahre Meister per se auch ein guter Psychologe, der wissen muss, dass Schattenintegration - die Persönlichkeitsentwicklung  in eine wahre Menschlichkeit - eine Vorbedingung für die Entwicklung des Bewusstseins/Gewahrseins ist.  Er muss wissen, dass es kein dauerhaftes Gewahrsein ohne die Heilung der Psyche gibt.
    Caravaggio, Thomas der Zweifler
    Der unkritische Glaube an eine absolute Autorität des Meisters symbolisiert das absolute Vertrauen in dein innerstes Wahres SELBST. Das ist seit jeher in allen Klöstern aller Religionen so, dass der Abt, die Äbtissin als die oberste Autorität und Stellvertretung Gottes gesehen werden, die niemals kritisiert werden können, egal wie fragwürdig und kritisierbar ihre Haltungen und Handlungen auch sind.  Persönlichkeit  wird hier nicht entfaltet, sondern unterdrückt, da die Person mit ihrem Eigenwillen als solche die Sünde repräsentiert.(Siehe den zweifelnden Apostel Thomas und der Kurs in Wundern,auch da wird die Person nicht zu der Persönlichkeit gereift und geläutert, die sich mit dem SELBST als EINS erkennt, sondern ganz aus dem Fokus eliminiert. ICH BIN ES, Thomas! sagt Jesus aber, als er ihm nach der Auferstehung im Körper/Person erscheint - zum Beweise lege deine Hand in meine Seite!


    In diesen autoritär geführten Gemeinschaften geht es darum, den Willen und jeden Widerstand gegen die Lehre zu brechen, statt mit dem Widerstand zu arbeiten und den durch Transformation  veredelten Eigenwillen als einen konstruktiven Wegbegleiter zu akzeptieren.
    Das Geschilderte hat große Ähnlichkeit mit der schwarzchristlichen Askese: da werden Wünsche, Bedürfnisse, Einstellungen, Standpunkte erwartungs- und programmgemäß "fallengelassen", LOL, statt sie bewusst zu machen und zu würdigen oder sie gar zu befriedigen suchen, bis sie wie reife Früchte selbst vom Baum abfallen.
    Eine Community, in der mit allen Mitteln versucht wird, die Persönlichkeit als solche zu zerstören, ohne zu berücksichtigen, dass es auf dem spirit. Weg zuvorderst  um die Heilung der Neurose, der "Zerstörung" der FALSCHEN Persönlichkeit geht, sollte man schnellstens verlassen. Die patriarchalischen Religionen haben ausgedient, ebenso die patriarchalische Meister-Schüler-Beziehung, die zuvorderst auf eine Persönlichkeitszerstörung zielt, bei der nicht  zwischen falschen und wahrem Ich differenziert wird.
    Der spirituelle Marktplatz ist trotz seiner scheinbaren Modernität und Aufgeschlossenheit immer noch ein Tummelplatz patriarchalischer Spiritualität.


    Loslassen

    kann nicht geübt werden, das Loslassen liegt im Akt der Selbstannahme beschlossen. Wer loslassen übt, dessen Ego versucht, sich selbst abzuschaffen, der übt sich recht eigentlich in der Selbstunterdrückung.
    Bei Meister Eckhart heisst es: Der Mensch kommt durch das Lassen zur Gelassenheit, wenn er hinter sich lässt, aufgibt, vergisst. Der Mensch soll lassen, d. h., er soll das vergessen, dessen er sich stets erinnert, um sich dessen zu erinnern, was er stets vergisst.LOL.
    Du, Mensch,  Du ollst lassen, was du weißt
    und dich erinnern, wie du heißt.

    Meister Eckhart kommt mir in letzter Zeit wieder sehr häufig in den Sinn, ...seine Wortschöpfungen... Das Wort Gelassenheit geht wohl auf sein Konto. Ich fragte mich, was hat er eigentlich für ein Wort für das Gemeine Ego? Sei's drum - es ist nicht wichtig, auch wenn mir Meister Eckhart früher lieb und teuer war - sein Schüler Johannes Tauler war mir dennoch näher und  lieber -  heute hat jener wie dieser seinen besonderen Glanz für mich verloren, weil ICH damit aufgehört habe, den Dingen und Menschen Glanz zu verleihen. (Alle, die zu Gurus laufen sage ich nur: DU machst den Guru zum Guru - niemand sonst.)

    Eckharts  "So-heit", die mir einstmals in meiner Vorstellung das Wunderbare schlechthin zu sein schien, hat in der WIRKLICHKEIT & WAHRHEIT einer nüchternen Betrachtung - besser gesagt, WAHRNEHMUNG Platz gemacht. Die So-heit ist als das neutrale Gewahrsein dessen, was ist, ist etwas so Einfaches und Unspektakuläres, dass ich immer wieder lachen muss, wenn ich an den Respekt und die Verehrung denke, die ich früher den numinos-wohlklingenden Worten anderer (Meister) entgegenbrachte. Das numinose Pathos hat gewisslich seinen Platz auf der Jakobsleiter, nur nicht in der ersten Reihe. LOL. Wenn das Kind erst geboren ist, dann kann ES nur noch darüber lachen - das Lachen, das bleibt, hehe!


    Die meisten Leute meditieren

    wohl aus selbstsüchtigen Gründen, um erleuchtet oder vom Leiden befreit zu werden. Tatsächlich ist der Wunsch und  die Sehnsucht, vom Leiden befreit zu werden, ein legitimes Bedürfnis , die Sehnsucht nach Erlösung, nach Heilung ist ja doch geradezu die Triebfeder jeder echten Persönlichkeitsentwicklung, an deren Ende auch das Letztgültige HEIL winkt (Gewahrsein). Meditation ist gut, aber wo sie benutzt wird, um dem Leiden zu entfliehen, statt sich dem Leiden zu stellen, wird sie mißbraucht.
    Ich kannte jemand, der jeden Ärger mit seinen Mitmenschen entweder in Meditation erstickt oder im Alkohol ersäuft hat, statt den Ärger zu fühlen, je nachdem, was ihm am nächsten war... die Flasche hatte jedenfalls ein Daueraufenthaltsrecht. Meditation und die Flasche erfüllten beide den selben Zweck: Zustandsveränderung statt adäquater Konfliktbewältigung. Seine Frau wollte noch immer reden, als er aus seiner "Versenkung" auftauchte, war für ihn die Sache erledigt.


    Mißbrauch ist dann gegeben, wenn man durch Meditation eine Veränderung erreichen will - also aus dem Hier und Jetzt flieht, statt das persönliche Hier und Jetzt achtsam zu beobachten und anzunehmen.  Meditation kann, wo sie nur eine positive Zustandsveränderung bewirken soll,  zur Sucht werden... beam me up, Scotty! 

    Selbstbehauptung

    Nur damit man mich nicht falsch versteht: Wenn ich sagte, dass viele Sucher auf dem spirit. Weg aus ihren Nöten und Schwächen Tugenden basteln, dann bedeutet dies keineswegs, dass auf dem Individuationsweg aus IchSchwächen schöne kräftige IchStärken werden, um in der Welt den Mann zu stehen. Der Individuationsprozess ist kein Selbstbehauptungstrainingskurs, in dem man lernt, seine Aggressionen an anderen ab- oder zuzulassen und "Bedürfnisse adäquat auszudrücken" bzw. sich und seinen Eigenwillen durchzusetzen. Die Ichstärke, die im Individuationsprozess erlangt wird, hat eine gänzlich andere QUALITÄT. Diese Ich-Stärke kann sich zwar, aber muss sich nicht mehr behaupten und durchsetzen um z.B. anderen Menschen Grenzen  aufzeigen, um das Verhalten Anderer im "guten",  Sinne zu steuern bzw. vielmehr zum Zwecke der eigenen Selbsterhaltung zu kontrollieren. Diese Ichstärke, die im Individuationsprozess erlangt wird,  ist eine wehrlose Stärke, eine Stärke, die im Nicht-Tun liegt - im fehlenden Widerstand und fehlendem Eigenwillen, irgendetwas erreichen zu müssen - sie ist keine Stärke, um weltliche Ziele und Pläne durchzusetzen, die Stärke die aus sich SELBST herauswächst ist eine GEISTIGE KRAFT! Das Ich wird auf dem Individuationsweg nicht zum Kampf zwischen Gut und Böse auf der Weltbühne gestärkt und entwickelt, sondern um den  "Heiligen Krieg" im Inneren zu kämpfen. Das ist der Hauptgrund für die Erstarkung des Ichs im Individuationsprozess! Sich nach aussen wehren können, sich verteidigen, Grenzen setzen können  ist ok, aber ist nicht Vorbedingung. Selbstannahme ist bedingungslose Liebe zu sich selbst in dem wie ich mich auch immer vorfinde, v.a. in meiner Kleinheit, Schwäche, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Das Paradox im Individuationsprozess: dass das Ich, indem es nach aussen immer schwächer bzw. immer mehr gelassen wird, nach innen für seine eigentliche Aufgabe erstarkt. 

    Dem weltlich erfolgreichen, dem eigen- und durchsetzungswilligen Ich geht es um psychische MACHT und Kontrolle,  hingegen geht es beim individuierenden/transformierenden Ich um eine geistige KRAFT, die alles aus dem Weg räumt, was der Vollendung im Wege steht und letztlich zur Vereinigung mit dem SELBST bereit macht.
    Ich denke, ein Großteil der Verwirrung kommt daher, dass man nicht zwischen egoischer (relativer) Selbstverwirklichung und (absoluter)SELBSTverwirklichung unterscheidet.
    Die Ichstärke als egoische Eigenmacht und Eigenwille muss und will  sich in der Welt behaupten bzw. selbstverwirklichen, das ist das Ziel der normalen Psychotherapie, die dich tauglich zum täglichen Arbeits- und Existenzkampf macht. Mit dieser Form einer "Gemeinen" Selbstverwirklichung  kannst du zwar Karriere in der Welt machen und dem Bruttosozialprodukt dienen,  sie steht aber in einem in einem unendlichen Abstand  zur SELBSTverwirklichung des Wahren SELBST und dessen Dienst an "Gott" (wie ich früher, als ich noch religiös war, zu sagen pflegte, als Gott für mich noch ohne Anführungszeichen existierte, LOL)
    Wie gesagt, Selbstannahme heisst nicht, dass ich mich erst verändern muss, um mich anzunehmen, zumindest nicht in dem Sinne,  dass ich erst lernen muss, mich abzugrenzen, mich zu wehren bzw. diese und jene als positiv gewerteten Ich-Eigenschaften zu kultivieren. Ganz im Gegenteil muss ich all meine Ideale was die relative Selbstverwirklichung angeht, loslassen, um der zu werden, der ich wirklich bin.

    Ja? Wirklich?

    Um es an einem konkreten Beispiel zu zeigen, auf welche Weise Schwächen in WAHRE Stärke umgewandelt wird: Wer z.B. immer das Opfer war, weil er niemals gelernt hat, sich abzugrenzen, zu streiten oder sich zu wehren, hat sich nicht zu ändern, sondern in dieser Wehrlosigkeit anzunehmen. Niemand will gern ein Opfer sein, weil es verächtlich gemacht wird und als eine Schande empfunden wird. Opfersein ist mit der größten Scham besetzt. Das kann jede Frau bestätigen, die seelisch oder körperlich mißbraucht und vergewaltigt wurde. Nicht das Selbstwertgefühl des Täters, sondern das Selbstwertgefühl der Frau ist zerstört, was bleibt, ist der reinste Selbsthass - du fühlst dich abgrundtief gedemütigt und denkst abgrundtief schlecht von dir selbst und machst dich unbewusst zweifach zum Opfer, d.h. du wirst durch die introjezierte Selbstverachtung  zum Täter an dir selbst, derweil du dich mit der negativen Projektion  (Verachtung, Hass) des Mißbrauchers identifiziert hast. Das Problem dabei ist, dass du dir einen dicken Panzer angelegt hast,  um dein Opfersein nicht zu spüren, dass du ständig in der Defensive bist....dass du  gegen Männer und andere potentielle MißbraucherInnen eine hyper- bzw. pseudoselbstbewusste toffe und schroffe Linie abfährst, derweil du überall Mißbrauch, Verrat und Angriff witterst und damit in permanenter Alarm- und Verteidigungsbereitschaft bist - du bist an dir selbst zum Mißbraucher geworden.

    Die Scham des Opferseins ist zu groß, als dass sie empfunden werden dürfte, doch die Scham  ist erst dann vorbei, wenn du den inneren Widerstand gegen dein Opfersein aufgibst.  Es gehört schon eine große Portion Achtsamkeit dazu, sich dieses Widerstandes überhaupt gewahr zu werden.  Der innere Widerstand gegen "Das Gute" - und darum geht es hier -  ist der größte Widerstand, den es jeweils zu überwinden gilt im Prozess der Selbstannahme.  Statt dem schamhaften Gefühl des Opferseins zu entfliehen und alle diesbezgl. Gefühle zu verdrängen, wirst du lernen müssen, sie anzunehmen.  
    Transformation bedeutet nicht primär Desidentifizierung, sondern , dass du dich zu allererst einmal  mit dir selbst identifizieren musst, indem, was du wirklich und authentisch denkst und fühlst. Der Rest folgt ganz von SELBST: Das Opfer erlaubt sich, Opfer zu sein und es erlaubt sich damit seinerseits, den Täter - statt sich selbst -  zu verachten. Das Böse zu  h a s s e n   ist m. E.  ein notwendiger Schritt, ohne den es keine (Selbst-)Vergebung, keinen seelischen "Täter-Opfer-Ausgleich" geben kann - denn Selbstannahme hat immer Selbst- und "Fremd"vergebung zur Folge. Immer. Anders läuft der innere Aussöhnungsprozess mit dem sog. Inneren Kind nicht. Selbstvergebung bedeutet nicht, dass man sich irgendwelche "Sünden" vergibt, die man an ANDEREN verbrochen hat, sondern dass man sich den Selbstverrat vergibt... dass man sich mit den introjezierten Stimmen der Vergangenheit gemein gemacht hat...dass man  an der permanenten Vergewaltigung des eigenen Ichs mitbeteiligt war, derweil man mit dem inneren Aggressor identifiziert war. Selbstannahme und Selbstvergebung ist  SELBSTerkenntnis und - wie alles jenseits von Ego  - kein Tun & Machen, sondern ein Akt des Erkennens.


    Wer strebt denn da?

    Warum nur glauben so viele Sucher, dass es das Ego ist, welches nach seiner Erlösung "strebt"! So was gibts doch gar nicht, es sei denn es könnte sich selbst abschaffen. Das Ego strebt immer nach Lust und niemals nach seiner Auflösung! Es kann sich nicht selber loslassen! 
    Was dabei rauskommt, wenn sich das Ego selbst abschaffen will, sieht man,  wenn man die schwarzchristliche Askese, die patriarchalische Mystik der sadomasochistischen Selbstzerstörung betrachtet, derweil das Ich das Ich auszurotten bemüht ist. Mit Loslassen hat das wenig zu tun, LOL. 
    Der Mensch  kann nicht nach dem Göttlichen streben, da sein Verstand nur Vorstellungen vom Göttlichen produziert. Er kann erst dann dauerhaft  Eins mit dem Göttlichen,  - und damit auf Dauer vom Leiden befreit sein - wenn seine Seele/Psyche geheilt ist. Irgendwie ist das doch ganz logisch, nä? Wieso da immer noch Menschen sind, die glauben, man könne ungeheilt SELBSTverwirklichung (Ganzheit)erlangen, ist und bleibt mir ein Rätsel. Ganzheit ist das spirituelle Ziel, nachdem jeder Mensch mit allen seinen Zellen bewusst oder unbewusst strebt, ob er will oder nicht - und Ganzheit umfasst den GANZEN Menschen.


    Die Erleuchtung Buddhas - jedes Menschen "Letztgültige Erkenntnis"  besteht darin, dass er Mensch und Gott , den Sucher und das Gesuchte als EINS erkannt hat. Buddha  erkannte, dass es Gott himSELF ist, der sich im Menschen SELBST sucht. Nicht das Ego ist die eigentliche TRiebfeder des Strebens, sondern ES - Gott selbst - das unendliche ewige Bewusstsein.



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    Die Zen-Sentenz

     "Jeder Tropfen ist der erste Tropfen" aus dem Wasserfolter-Gleichnis impliziert die Annahme einer völligen StörUNanfälligkeit  oder Schmerzbefreitheit des "Edlen",  - insofern, dass es für den, der nur im Moment lebt,  keinerlei Erinnerung an die Vergangenheit bzw. an die vergangenen Tropfen/Torturen geben solle.  Das habe ich früher auch mal geglaubt. LOL.


    Ich habe im letzten halben Jahr sage und schreibe  31 Zahnarztsitzungen (insgesamt über 40 Stunden) unter den Händen eines äusserst denk- und merkwürdigen Zahnarztes verbracht und hatte daher viel Zeit, den Schmerz und meinen Umgang mit ihm zu studieren. Bis zu meiner Glorreichen Auferstehung hatte ich mein Leben lang eine Zahnarztphobie: Bevor der ZA überhaupt Hand an mich gelegt hat, hats mich auf dem ZA-Stuhl regelrecht gelupft und geschüttelt, mir wurde schwindelig und schwarz vor Augen. Ich habe früher schon mit der Angst und den angstmachenden Vorstellungen experimentiert. Mit positivem Denken konnte ich meiner Ängste nicht Herr werden, obwohl ich mir der negativen und positiven Macht von Vorstellungen und Gedanken bewusst war, glaubte ich nicht so recht an Autosuggestionen.  Erst seit der "Glorreichen Auferstehung" im Jahre 2011  ist es mir möglich, angstfrei zum Zahnarzt zu gehen, und zwar deshalb, weil die angstmachenden Vorstellungen so gut wie gar  n i c h t   mehr auftauchen bzw. wenn Vorstellungen auftauchen, sind sie kraftlos -  zahnlos sozusagen. Das Kopfkino löst keine Emotionen aus,  macht kein Drama mehr. Was die Schmerzen angeht,  so kommen sie und gehn sie vorüber wie ehedem -  da ist nur keine Besorgtheit mehr, die den Schmerz angstvoll vorwegnimmt oder in die Zukunft hinein verlängert/projeziert. Mein Interesse richtete sich eher wissenschaftlich und neugierig auf meine Umgebung bzw. auf die Tätigkeit des Zahnarztes.
    Als ich letztes Jahr im Krankenhaus lag mit Vorhofflimmern und einem Puls von um die 300/Min. (für über 24 Stunden) fand ich das weniger beängstigend als interessant;  der schnelle stotternde Puls war weithin hörbar, weil der Apparat, an den ich angeschlossen war,  laut gestellt war und der Herzschlag hörte sich für mich an wie eine Botschaft in Morsezeichen. Meine Aufmerksamkeit war mehr auf das Geschehen in meiner Umwelt gerichtet, als auf körperliche Phänomene fixiert.  Früher hätte ich mir die Zeit mit einem Buch vertrieben -  in meiner Gegenwärtigkeit wird es mir heute niemals mehr langweilig, ich bedarf keinerlei Zerstreuung oder Ablenkung mehr.


    Erfahrungen

    sind da, um gemacht zu werden, ungeachtet dessen, dass Erfahrungen als solche nur in deiner Vorstellung existieren. Nicht, weil da "Niemand da" ist, der Erfahrungen machen könnte, wie die Neo-Entleerten gerne behaupten, für den, der noch nicht erkannt hat, dass das Ego eine reale  Illusion ist, ist da immer noch "Jemand", der reale Erfahrungen macht. LOL.
    Unter den Neo-Entleerten sind es insbesondere die fundamentalistischen erbsenzählenden Wortglauber, die glauben, dass du deshalb keine Erfahrungen "machen" kannst, weil alles einfach ohne dich, den Macher,  geschehe bzw. "erscheine".  Das ist nichts als Wortwixerei, derweil sie wie eh und je mit ihren Erfahrungen identifiziert sind  und  ihr Nichts & Niemand-Fetisch ein verkappter Jemand ist.

    Desidentifizierung von der Materie bedeutet, nicht mehr mit den irdischen (körperhaften) Erfahrungen identifiziert zu sein. Nicht mit Erfahrung identifiziert  zu sein, heisst, dass man z.B. keine Weltbilder und Ideologien aus seinen Erfahrungen herleiten kann, derweil die Erfahrungen  nicht dementsprechend  interpretiert werden.  
    Solange man im Körper ist, macht das Ich sinnliche Erfahrungen, es weiss, es HAT einen Körper, aber IST nicht sein Körper (incl. Erfahrungen) - anders gesagt ist es  IN  der Welt, aber nicht VON der Welt.


    Dämonen

    Früher schon fragte ich mich des öfteren, warum gerade muslimische Frauen so häufig von sog. Dämonen besessen sind. 
    Dämonen sind offenbar typisch für die patriarchalischen Religionen. Kannte das Heidentum Dämonen?
    Natürlich gibt es in Wirklichkeit keine Dämonen, genauso wenig wie es einen "Bodhisattva" gibt. Was man Dämonen nennt, sind wie die Götter Archetypen bzw. abgespaltene psychische Anteile.  Der Dämonenglaube entspringt dem primitiven archaischen Bewusstsein, welches die Symbole für den "Mond" hält.
    Muslimische Frauen sind  unterdrückte Frauen und sie projezieren wie alle Unterdrückten zumeist ihre unterdrückten Anteile  als Dämonen nach aussen. Um so weniger Verdrängung, umsoweniger Schatten/Dämonen. Musliminsche Frauen müssen eine ganze Menge in ihrem Leben verdrängen:
    Über Kindesmißbrauch im Islam siehe Video des Al Hayat TV:
     https://www.facebook.com/alhayattv.net/?pnref=story

    Ein Mann kann Geschlechtsverkehr mit Tieren wie Schafen, Kühen, Kamelen haben.
    Jedoch sollte er das Tier töten, nachdem er seinen Orgasmus hatte. Er sollte nicht das Fleisch an die Leute in seinem eigenen Dorf verkaufen; jedoch das Fleisch ins nächste Dorf zu verkaufen ist erlaubt.”
    Ayatollah Ruhollah Khomeini, oberster Rechtsgelehrter und Ex-Staatsoberhaupt des Iran. Derselbe der 29jährig eine 15jährige heiratete und für Tausende von Hinrichtungen verantwortlich ist…
    Die Lösung findet sich hier:
    Ibn Sharib erzählt, Ib Abdul Talib habe gesagt: Immer wenn seine Frauen sich in ihrer monatliche Reinigung (d.h. Menstruation) befanden, sah ich den Gesandten Allahs (sws) (Mohammed) des Öfteren in der Nähe seiner Kamelherde. Dort pflegte er liebevollen Umgang mit den weiblichen Tieren, wandte sich aber mitunter auch den Jungtieren beiderlei Geschlechts zu.? (Sahih Al-Buchari Bd. 2, Nr. 357)...

    Das Denken ist die Krankheit

    Ohne Suche läuft nichts. Auch Buddha hätte ohne Suche niemals gefunden. Es ist für den Verstand normal, dass er den Himmel dort sucht, wo er ihn nicht findet, nämlich in der Aussenwelt, statt in seiner Innenwelt. Die Umkehr in die Innenwelt ist keine leichte Angelegenheit, sie  fängt mit der Selbstannahme an und hört mit der Einheitserfahrung auf.

    Erst mit mit der Selbstannahme hat man m. E. aufgehört, im AUSSEN zu suchen. Ab jetzt geht es darum, permanent ausgerichtet zu sein auf dein persönliches Hier und Jetzt, nirgendwo sonst findet man Gott bzw. sich Selbst. Die Suche nach deiner Wahren Natur hat erst dann wirklich aufgehört, wenn du erkennst, dass DU als der Sucher nichts anderes als das Gesuchte bist. (Dieses Letztgültige Ereignis nennt man auch Hieros Gamos. Heilige Hochzeit. Einheit. Nichtzwei. Advaita...usw.)

    Die Neo-Entleerten reden viel von Erscheinungen, Phänomenen, - was ihnen so erscheint, scheint ihnen in der Aussenwelt zu erscheinen. Dem Herrn Fredo erschien vor einigen Jahren gar einmal so etwas wie ein "Alltagsleben", - ein wahrhaft ausserirdisches Phänomen, LOL.

    Doch es geht nicht um Dinge da draussen, um die Erscheinungen oder "Phänomene", die in der Aussenwelt "erscheinen", es geht allein darum, dass du erkennst, dass sie in deinem Denken "erscheinen" - nirgends wo sonst! Deshalb ist aus der höchsten Sicht das Denken die Krankheit, besser gesagt, alles Gedachte ist  u n w a h r . "Unwahr" deshalb, weil jenseits von Richtig und Falsch, Gut und Böse, Gesund und Krank.

    Schon wenn man von den "Phänomenen" nur spricht, hat man - nicht die Dinge selbst, sondern unsere Vorstellungen von den Dingen - in Gedanken in ein Aussen projeziert, welches gar nicht existiert ausser in unserer Vorstellung als Dinge, die außerhalb von mir, dem Subjekt erscheinen.

    Nochmal:  Es gibt  keine äusseren Erscheinungen/Phänomene. Wenn etwas "erscheint", erscheint es in deinem Kopf - du DENKST sie dir nur in einer scheinbaren Aussenwelt.
    Du sagst nun, dass bei dir u.a. so etwas wie Wut, Ärger, Trauer, Freude  "erscheinen" kann, wenn "Niemand da" ist....Hah, dass "Niemand da" ist, basiert ja gerade auf der Abwesenheit von div. negativen oder positiven Emotionen,  die immer die Anwesenheit  von Ego signalisieren.

    Wenn ICH nun sage, die Ereignisse erscheinen, dann bedeutet das, sie geschehen aus (s)ICH SELBST heraus, ohne dass da "Jemand" ist, der in das Geschehen eigenwillig eingreift.  Es gibt kein (objektives) SELBST ausser dem MEINEM. Wenn die Dinge aus sich SELBST heraus geschehen, dann meine ich damit, sie geschehen nicht aus dir, sondern aus MIR selbst heraus.
    Mit dem "Erscheinen" ist immer nur die SUBJEKTIVE absichtslose Wirkung gemeint, die meinem (nicht deinem!) absichtslosen  Handeln  - dem spontanen absichtslosen Handeln aus sich SELBST bzw. dem "Grundlosen Grund"  heraus - folgt.  Die Dinge "erscheinen" nur dem, der reinen, d.h. absichtslosen Herzens ist. Deswegen kann Wut nicht erscheinen, genauswenig wie die egoische Freude nicht  absichtslos und ohne Grund "erscheinen" kann.

    Man möge mich berichtigen, nach allem, was ich bislang von ihren Anhängern über Neo-Advaita höre und lese, scheint diese Lehre zu verkünden, dass auch das Ego in seiner konstruktiven und destruktiven Wirkung eine "Erscheinung" sei, die aus der selben Quelle, dem "Vater", dem "Quellenden Urgrund" fliesse.  Mit Logik kommt man hier zwar nicht weiter, aber dennoch frage ich mich, wie das sein kann, wenn doch das Ego dasjenige ist, was die Verbindung zum Urgrund verdeckt und verhindert... Also mal ehrlich - hey ! -  wie könnte  "Jemand" ein absichtsloser Ausdruck von "Niemand" sein?  - wenn das ein göttliches Paradox sein soll, dann freß ich  meinen Hexenbesen, ihr folks von der Neo-Front! Meister Ablass kann mir offensichtlich auf meine Fragen auch keine Antwort geben, er hat sich ins Exil verdrückt.
    Tja, Herr A., was meinen Sie, sind die Steine und das Geröll, welches den Lauf des Wassers staut und verdreckt, aus derselben Quelle wie der Fluss?
    Warum ich mich hier so ozeanisch über Neo-Advaita auslasse? Keine Ahnung, vielleicht liegts daran, dass ich selbst nicht weiss, woher das Ego und seine Illusionen und Scheinbarkeiten herkommen und die Neo-Entleerten darauf eindeutige Antworten zu haben scheinen? Wen kümmert's. 


    Ernst beiseite - die Frage wäre:  Warum gibt es dieses Ich, welches auf der Weltbühne durchaus seinen berechtigten Dienst tut und auch tun muss, aber dennoch die "Krankheit" (Identifizierung)  ist, von der wir genesen bzw. lassen  müssen, wollen wir endgültige Befreiung erlangen?
    Die Frage ist nur rhetorisch, weil mich die Antwort ehrlich gesagt nicht interessiert. Mich interessiert kein Grund, kein Warum... aber kann es vielleicht sein,  dass der pseudo-entleerte Verstand einfach nur eine seiner beliebten Schlussfolgerungen gezogen hat, wenn er das Ego derselben Quelle zuschreibt wie das SELBST? WENN es so ist, dass........, dann folgt daraus, dass..... und flugs konstruierte er sich eine Neo-Wahrheit: mit dem Ego zur Erleuchtung.
    Sagen wir mal, der  Egomind postuliert eine philosophische Annahme, eine Prämisse, die ungefähr so lauten könnte:
    Alles, was in der Welt geschieht, all unser Machen und Tun erscheint ohne (meinen) Willen und Absicht aus dem grundlosen Grund. Egal, was wir auch tun und machen, wir können  nicht anders handeln, als wir handeln, weil all unser Handeln determiniert ist.
    Als Glaubensartikel für die Masse ist so eine Prämisse unschlagbar! Der freie Wille, das menschliche Gewissen ist total eliminiert. Du bist nicht verantwortlich für was immer du auch an Gutem und Bösen tun magst!  Alles ist in diesem Falle gleich gültig, das Böse wie das Gute.

    Das größte Problem dabei ist aber, dass hier das, was für jeden Einzelnen eine absolut SUBJEKTIVE Letztgültige Erfahrung/Erkenntnis ist und bleibt, verallgemeinert und objektiviert wird, wobei Jemand (Ego) aufgefordert wird, zu glauben, dass "Niemand da" ist, der irgendetwas tut.
     Also der Egomind, der nichts anderes tun kann als glauben (im Sinne von für wahr halten) , wird aufgefordert zu glauben, dass es ihn und sein Machen und Tun im Grunde gar nicht gibt. Und dass er keine Wahl hat, anders zu handeln, als er handelt, weil eh alles determiniert sei.  Das bedeutet recht eigentlich, dass  die (Aus-)Wirkungen des Egos keine Ursachen haben bzw. ihre Ursache im Ursprung haben, dem "Vater", Gott.
    PS: Womit ich hiermit den Bogen zurück zu Tom de Toys schlage...


    Suche

    Man kann das Ich nicht daran hindern, Gott dort zu suchen, wo er nicht ist - in der Aussenwelt. Zur Aussenwelt zählen Bücher, Ashrams, Meister. Lehren. Übungen, usw.  Die erste Etappe der Suche - der Umkehr - ist gegeben, wenn du begriffen hast, dass es um die Annahme deiner BEfindlichkeit deines persönlichen Hier und Jetzt geht. Alles weitere ergibt sich von SELBST aus der Annahme.

    Das Eine ohne das Zweite

    ist kein philosphisches Postulat.  Nichtzwei ist die Erkenntnis der Einheit - dass du SELBST das "Eine ohne Zweite" bist  -  das EINE, EINzige , ungeteilte ALL-EINSige SUBJEKT ohne ein Objekt. 
    Die WAHRHEIT ist unmittelbare ungeteilt erscheinende  WAHRHEIT nur im ungeteilten absoluten SUBJEKT und kann nicht übertragen oder verallgemeinert werden.
    Früher sagte ich, dass ich erkannte, dass ich GOTT bin, jetzt scheint mir der Terminus Absolutes SUBJEKT passender... Im Wort Gott schwingt noch ein numinoser Pathos, im SUBJEKT ist Gott (s)einer falschen Heiligkeit beraubt. Wo ich mich als dieses absolute SUBJEKT erkannt habe, hat sich nicht nur Gott, sondern auch alle anderen in der Einheit aufgelöst. Kein Du, kein Wir, keine Anderen.


    Der Begriff SELBSTfindung

    ist auch irreführend. Es gibt jenseits von Ego weder ein Ich noch ein SELBST - derweil mein SEIN ein einziges ungeteiltes SEIN ist und weil es jenseits von Einheit NICHTS gibt, was man mit Worten beschreiben könnte.
    Jenseits von Ego ist Jenseits von Einheit. Param Advaita. ICH BIN ein ALL-EINiges Individuum. LOL.

    Die zeitlose WAHRHEIT ist zwar apodiktisch, aber duldsam.  Sie läßt sich nicht pro und kontra diskutieren, duldet aber jeden Widerspruch. Viele Lehrer geben sich diktatorisch-apodiktisch, es ist jedoch nicht die WAHRHEIT, sondern  ihr spirit. Ego, welches keinen Widerspruch duldet. Ihre Lehren aber sind auf Sand gebaut, was Lehren aber ganz allgemein so an sich haben...
    Gibt es eine Lehre, die Widerspruch duldete? Jede Lehre ist apodiktisch, insbesondere sind dies die Irrlehren. Es gibt nur Lehrer/Menschen, die keinen Widerspruch dulden. Um den apodiktischen Lehrer bildet sich oft ein apodiktischer Personenkult. Zweifel und Abweichung  von der Lehre wird abgestraft oder es mit "Konsequenzen" und  Liebesentzug gedroht. Wenn der Meister keinen Widerspruch duldet, ist er kein wahrer Meister. Allein die WAHRHEIT ist apodiktisch. Eine Lehre ist konservierte eingefrorene WAHRHEIT, insfern ist es ein Unding für einen Meister, mit seiner Lehre identifiziert zu sein. Ist er das, dann ist er zwar ein Lehrer, aber kein Meister.
    Der Wahre Meister  lehrt ohne zu lehren, er hat kein "Lehrgebäude", er lehrt keine Gedankenkonstrukte und schachert nicht mit Glaubensartikeln und  "Ablässen".  Dass und wie er lehrt, kann nur der Empfängliche sehen, der die inneren Augen hat zu sehen und die  inneren Ohren zu hören.  Dem Empfänglichen  ist die ganze Welt ein Guru. Ein Lehrer braucht zur Verbreitung seiner Lehre Schüler. Der Meister ist in sich SELBST Lehrer UND Schüler. Er bedarf keiner "Anderen".  Das Tun des Wahren Meisters ist SELBSTbezüglich - er  lehrt lernend aus und für sich SELBST heraus. Der wahre Meister steht jenseits von Spiritualität,  - param advaita - für ihn ist Spiritualität nur ein Wort unter vielen: absolut bedeutungsleer.



    Wissen

    des Verstandes kann richtig oder falsch sein. Die lebendige fleischige absolute WAHRHEIT - die universelle Weisheit aus der Quelle - aber ist nie richtig, sondern WAHR und ihr Gegenteil,  die UNwahrheit ist niemals falsch, sondern unwahr. Deshalb kann der Lebendigen WAHRHEIT nicht widersprochen werden.
    Nur das  angelernte Wissen der relativen Wahrheiten kann richtig oder falsch sein, deshalb kann man widersprechen und  pro und kontra diskutieren.
    Weil die Lebendige WAHRHEIT allein für das erkennende SUBJEKT absolut ist,  ist sie auch allein für das erkennende SUBJEKT "apodiktisch" , niemals aber kann und sollte der Lehrer (der Wahrheit) apodiktisch sein. Denn die lebendige WAHRHEIT läßt sich nicht lehren, ohne dass sie zur relativen Wahrheit wird, wo das Gewahrsein nicht entwickelt ist. 
    Die WAHRHEIT duldet nicht nur jeden Widerspruch, sie duldet ALLES. (lol) Nichts kann ihr genommen oder hinzugefügt werden. Der WAHRHEIT ist es egal, wer an ihrem Stuhle sägt...LOL.

    Am Ende der Tage werden viele kommen und in Jesu Namen sprechen: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
    Deshalb sagt Jesus im NT: Seid wachsam! Zündet Eure eigenen Laternen an, statt dem Irrlicht eines falschen Lehrers zu folgen.
    Ein wahrer Lehrer  fordert nichts, nicht einmal deine Hingabe, erst recht keinen  bedingungslosen Glauben an seine Lehre. Er kann warten, bis die Hingabe von SELBST erwacht.Ein wahrer Lehrer hilft das Herz zu öffnen, damit es die WAHRHEIT dort empfangen kann, wo die WAHRHEIT  erkannt werden kann.  Denn ein wahrer Lehrer ist sich bewusst, dass die absolute WAHRHEIT, dort wo sie vom Verstand vereinnahmt wird, zur relativen Wahrheit verkommt, wenn das Herz noch nicht bereitet ist, die WAHRHEIT aufzunehmen.  Deswegen sagt er, statt Glauben zu fordern: Glaubt mir  n i c h t   - SEHT SELBST! Macht die Augen und Herzen auf!
    Ein wahrer Meister "liebt" seine Schüler nicht auf persönliche Zuwendungsart, d.h. er bindet seine Schüler nicht an sich, ist auch kein umärmelnder "Papaji", Ersatzpapi, sondern läßt sie frei. Die LIEBE des Meisters ist unpersönlich, sie  gibt dir nichts, sie klebt nicht wie Bärendräck, sondern nimmt dir letztlich alles. Die Liebe eines Meisters ist nicht "wohlwollend", sie geht nicht auf deine Bedürftigkeit nach Liebe ein - bevor sie den Frieden bringt, bringt sie das Schwert, welches alles Unwahre vom WAHREN scheidet.
    Ganz schlimm, wenn der Meister bei Verlassen der spirit. Community dem Untreuen gar mit dem ewigen Verderben oder höllischen Strafen droht oder/und verzweifelt versuchen sollte, von seiner Lehre/ "Wahrheit" zu  ü b e r z e u g e n  - Überzeugungsarbeit ist IMMER die Arbeit eines Egominds. 

    Ein Guru, der sich in einem apodiktischen Autoritätswahn wie ein "Pöser Pädagoge" verhält, ist mit dem inneren Aggressor identifiziert bzw. mit dem patriarchalischen männlichen Rollenmodell. Unter der Herrschaft eines solchen spirit. Egos bilden sich  schnell totalitäre faschistoide Strukturen, nicht anders als in einer politischen Partei, die eine rigide Linientreue verlangt und Abweichlern mit Strafe/Konsequenzen droht. Meisterschaft ist keine akademische Würde,  keine äussere Errungenschaft und liegt in keiner Lehre, sondern liegt  allein in der  Bemeisterung des eigenen Ichs, ungeachtet dessen, ob die Welt davon weiss oder nicht. Nur ein Meister kann beschreiben, was ein Meister ist bzw. nicht ist. LOL.

    Wenn Jesus sagt, dass er der WEg, die Wahrheit und das Leben sei, dann spricht er dies als unser innerer Meister, als der einzig wahre Vermittler zum Vater, als unser Wahres SELBST direkt in unser offenes Herz hinein. Zum Vater, dem Absoluten, dem Gewahrsein/Göttlichen kommt man nur über den Sohn, d.h. über die Menschwerdung (Individuation)  bzw.  SELBSTfindung. Niemals sollte sich ein  Guru oder spirit. Lehrer in seiner Personhaftigkeit als WEG, WAHRHEIT und LEBEN darstellen bzw. als den (einzigen) Sohn, über den man zum Vater kommt. Christus ist unser aller innerstes Herz.  Vorsicht sollte man als Sucher auch dort walten lassen, wo der spirit. Lehrer sich allzuoft fremder Meisterzitate bedient oder z.B. auch allzusehr mit Jesus identifiziert ist, derweil er seine (guten oder schlechten. LOL)  Befindlichkeiten mit allzuviel Jesuszitaten untermauert und sich als der inszeniert, der uns auf den Wolken des Himmels kommend am Ende der Zeit versprochen wurde. (Dies gilt auch für den Erfinder des Holofeelings). J.C. erscheint jenseits von Raum und Zeit -  nirgends anders als am Himmel unseres weit geöffneten Herzens.
    Ein Meister ist weder dies noch das - Neti neti.

    Tom de Toys

    schreibt auf Facebook:
    der idealistische kardinalfehler, den alle esoteriker (wie zb der spiri-chefideologe Werner Ablass) begehen, liegt in dem quasireligiösen aberglauben, BEWUSSTSEIN existiere (als erleuchtete "absolute wahrheit") unabhängig von der wirklichkeit, obwohl es nur ALS wirklichkeit wahrgenommen wird. und zwar völlig egal, ob der bewusstseinsinhalt als (materielle) "welt" oder (meditative) "leere" empfunden wird. LEERE existiert nur genauso als informationsobjekt wie der rest des angeblichen "traums gottes", sie findet IM traum ALS trauminhalt statt. deshalb macht es überhaupt keinen sinn, das SEIN als realität ODER illusion zu definieren, diese dualistische entscheidung ist völlig absurd im angesichte der tatsache, daß ALLES (auch "leeres" bewusstsein) eine eigenschaft, ein aspekt des SEINS ist. dazu ein zitat von meinem lieblingsautor:

    "So wie das Universum unser Bewußtsein produziert, so ruft unser Bewußtsein das Universum hervor, und diese Erkenntnis transzendiert und beendet die Debatte zwischen Materialisten und Idealisten (oder Mentalisten), Deterministen und Verfechtern des freien Willens, die das yin und das yang in den philosophischen Ansichten vertreten."
    Alan Watts, in: DER LAUF DES WASSERS (1975)

    https://www.facebook.com/Neuroatheismus/?fref=nf
    Ich habe keine Ahnung, was der "spiri-Chefideologe Werner Ablass" noch so an Irrtümern begeht und verstehe auch nicht so recht, was genau der Anti-Spiri-Ideologe, seines Zeichens Neuroatheist (Jeder Ismus ist Ideologie!) eigentlich genau sagen will...
    Was mich angeht, sag ichs mal so: Bewusstsein existiert nicht als Absolute Wahrheit irgendwo außerhalb von mir und das Nichts bzw. die  Leere ist nicht wahrnehmbar, genauso wenig wie das Toy'sche Loch ohne Umrandung wahrnehmbar ist. ...hm..wie kann man z.B. den Hintergrund auf dem z.B. ein Geräusch stattfindet, wahrnehmen? Gewahrsein, Bewusstheit ist der Hintergrund, die Leere, die der Fülle gewahr wird. Untrennbar.

    Leere existiert daher  auch nur als ein Gedankenkonstrukt, welches die Abwesenheit von Ego bezeichnet. Nichts, Leere oder Abwesenheit läßt sich nicht beschreiben, sowenig wie das Toy'sche Loch als Loch beschreibbar ist, wenn man seine Umrandung wegnimmt. Denn erst Begrenzung macht das Loch zum Loch. LOL. A. Watts verstehe ich hingegen sofort:  Die Neu-Entleerten bzw. Neu-Advaitisten sind i.d.R. einäugige zwangsneurotisch strukturierte Pöse Paternoster, unerlöstes Yang, Gefangene einer Leere, der es an der (Yin-)Fülle mangelt. Ein Sein ohne Werden - einen Determinismus ohne Evolution -  postulieren tut nur ein Eunuche. Eunuchen für das Himmelreich...?LOL Never ever!
    Apropro Himmelreich: Da meinte der Herr Fredoo neulich doch tatsächlich (sinngemäß), dass das Himmelreich nur ein nichtsnutziges poetisches romantisches Wort sei. Dschiiiiisaaaaaaas Kreiiiiiiist, Herr Fredo!  Pfui over you!
    Dass die Metaphern - abgesehen von ihrer letztgültigen Bedeutungsentleertheit - erstmal einen Inhalt haben, einen WIRKLICHKEITScharakter, ein WAHRhaftiges SEIN, beschreiben, kommt diesem abgefuckten Wortfetischisten wohl nicht in den Sinn. Dabei war er dem Himmelreich in seiner Erfahrung des "Eigentlichen" so nah - naher gehts nicht!
    Wenn das "Eigentliche"  nicht der Himmel ist/war, dann war es auch nicht das "Eigentliche" bzw. der Himmel. Ach Babylon.... da kann ich nur hoffen, dass irgendwann einmal auch in und für Herrn Fredo  "das Wort Fleisch" werde... AMEN.




    Was Bewusstheit - Gewahrsein

    angeht, möchte ich noch mal richtigstellen, dass es dabei keineswegs um eine "360 Grad-Bewusstheit" geht, die gleichzeitig "alles" im Fokus hat, und die Dinge der Inneren sowie die Dinge der äusseren Welt umfasst, wie es wohl vom Egomind verstanden wird. 
    Gewahrsein ist schlicht und einfach die nichtwissende Bewusstheit darüber,  mit der Quelle/Gott/Fülle verbunden zu sein,  - mit mir SELBST.


    Ich will

    Osho:
    Ohne “Ich will” gibt es keine Freiheit! Du bleibst ein Kamel. Und dass du eines bleiben sollst, genau das wollen alle Machthaber – im Religiösen, Politischen, Sozialen. Reine Kamele sollt ihr sein, hässlich, ohne alle Würde, ohne alle Anmut, ohne alle Seele, einfach bereit zu dienen, willige Sklaven zu sein. Der Gedanke an Freiheit ist ihnen nicht einmal in den Sinn gekommen. Und das sind keine philosophischen Aussagen, das sind Wahrheiten.
    Kamel? Na ja, für die "Machthaber", ansonsten befände ich das als ein ziemlich unfreundliches Urteil, denn wenn man nämlich hinter die "Kamele" guckt, sieht man Kinder, denen der Wille schon früh gebrochen wurde! Offensichtlich geht es Osho hier nicht um die innere nichtbedingte und "absolute" Freiheit, sondern um die bedingte, "gegebene" Freiheit, die von äusseren Einflüssen und Umständen  abhängig ist - eine Freiheit, die man sich "nehmen" kann durch Aufstand, Rebellion gegen die äusseren Machthaber, statt die inneren Überich-Instanzen zu entmachten. "Das sind Wahrheiten"? Ja, relative Wahrheiten sind das. Die wahre Freiheit ist absolut, weil sie nicht von dieser Welt (gegeben) ist. Die wahre, d.h.  Innere Freiheit ist so frei, dass sie der Welt, dem Kaiser gibt, was des Kaisers ist, ohne dass ihr, der Freiheit,  etwas genommen oder hinzugefügt werden könnte.
    Der letztgültig zu sich SELBST befreite "EigenWille" ist kein Wille mehr, der FÜR etwas kämpft oder sich GEGEN etwas richtet.  Der befreite Wille will,  ohne zu wollen, d.h. er ist absichtslos und im Einklang mit dem Tao/Willen Gottes. Der befreite Wille LIEBT und tut, was er will, LOL. (Hier stosse ich wieder an  die Grenzen der Beschreibbarkeit, denn es gibt keine Worte für den zustands- bzw. eigenschaftslosen Zustand jenseits von Ego,  - wie jedes Wort ist auch der Begriff des Willens  hier eigentlich absolut unpassend, bedeutungsleer. 

    Osho:
    Ist den Hindus oder den Christen oder den Buddhisten oder den Mohammedanern je der Gedanke an Freiheit gekommen? Nein. Sie alle sagen aus einem Munde: “Alles wurde bereits beschlossen. Wir müssen nur folgen.” Und alle, die folgen, sind tugendhaft, und alle, die nicht folgen, werden bis in alle Ewigkeit ins Feuer der Hölle fahren.
    Ja, neben den hinduistischen, christlichen, buddhistischen und muslimischen Kamelen gibt es neuerdings auch die Neu-Advaita-Kamele , die dasselbe sagen, nur in grün: Du musst nicht suchen, du bist schon da. Sorge dich nicht um deine Erwachen, Du bist schon erwacht. Egal, ob du Gutes oder Böses tust, alles ist  determiniert, du hast keinen Willen und keine Wahl und kannst nicht anders handeln als du es tust. Ein fataler Glaubenssatz, nicht weniger destruktiv als das schwarzchristliche Dogma: Du bist schon erlöst, denn Jesus ist für deine Sünden gestorben. Und an Followern fehlt es ihnen wahrlich auch nicht.

    Osho bzw. Zarathustra (Nietzsche):
    Meine Brüder, warum bedarf es des Löwen im Geiste? Warum genügt nicht das lastbare Tier, das entsagt und ehrfürchtig ist?
    WAs das lastbare Tier betrifft: Man kann nicht einem Willen entsagen, den man nicht hat. Es bedarf einer großen Stärke, eines enormen Mutes und der  KRAFT eines Löwen - um den Drachen/Schatten zu besiegen - um den inneren Aggressor, das Sado-Maso- Überich in diesem inneren Djihad zu exorzieren und einen eigenen Willen zu entwickeln und mit eigenen Augen zu sehen.  Um nichts anderes geht es nämlich beim Heiligen Krieg - um die Individuation.  Dass der geläuterte  "EigenWille" letztlich auch transzendiert wird, um Ganzheit zu erlangen/erkennen, steht vorläufig noch auf einem anderen Blatt bzw.  ist nicht weiter beschreibbar, weil paradox. 

    Osho:

    Zarathustra will damit sagen, dass alle eure sogenannten Heiligen nichts anderes sind als vollkommene Kamele. Sie haben Ja gesagt zu den toten Traditionen, den toten Sitten, den toten Schriften, den toten Göttern. Und weil sie vollkommene Kamele sind, werden sie von unvollkommenen Kamelen angebetet. Klar.Zitatende
    Heilige sind meist keine Mystiker, sondern die unverbesserlichen spirit. "Gutmenschen" (nicht zu verwechseln mit dem faschistoiden Gutmenschen, der Gutes mit dem Bösen verwechselt), die mit dem Guten identifiziert sind und mit dem Gutes-Tun. Daran erkennt die Kirche Heiligkeit; an äusseren Merkmalen, "Wunder"... am Tun. Mystiker "tun" nichts. LOL. 
    Es ist selten, dass ein Mystiker von der Kirche heiliggesprochen wurde, die meisten wurden als Ketzer hingerichtet oder standen mit einem Bein im Gefängnis - eben weil ein Mystiker jenseits aller Traditionen steht, er hat die Tradition, die Religion transzendiert. Deswegen ist ein wahrer Mystiker aber nicht GEGEN jede Tradition, sondern hat sie eingeschlossen (Gegensatzvereinigung Exoterik-Esoterik). Ein Mystiker ist deshalb "unbeschmutzt von Heiligkeit", weil er über die Heiligkeit hinausgegangen ist, weil er sie transzendiert hat, und  nicht, weil er Heiligkeit ablehnt oder verachtet.  Im Herzen des Mystikers ist die tote Tradition/Schrift lebendige WAHRHEIT geworden.) Heute werden Mystiker nicht mehr hingerichtet, sondern verstoßen, aus der "Gemeinschaft der Heiligen" verbannt, exkommuniziert.

    Osho:

    Erstens also ist es Nietzsches Zarathustra – vergesst das nicht; er hat nichts mit dem originalen Zarathustra zu tun. Und zweitens: Wenn ich darüber spreche, ist es mir egal, was Nietzsche sich dabei gedacht hat – und ich habe auch nicht die geringste Möglichkeit zu wissen, was er sich dabei gedacht hat. So wie er Zarathustra benutzt hat, so benutze ich ihn!

    DAs ist ja doch immer so, dass wir den Worten anderer die  Bedeutung geben, die sie für uns haben soll. Dem einen ist dies bewusst, dem anderen nicht. Osho war sich des "Bedeutungsgebers"  bewusst und hat die Verantwortung dafür übernommen. Auf diese Weise "nutze" auch ich meistens die Worte anderer ohne Ansehn der Person oder mich zu fragen oder zu berücksichtigen, was die Person gemeint haben könnte. Wie ein Kind, das denkt auch nicht darüber nach, was jemand meint, sondern versteht es spontan so, wie es, das Kind, es halt versteht. Unter der Herrschaft des zwangsstrukturierten und -strukturierenden  Egos allerdings versucht man immer herauszufinden, wie der Schreiber oder Sprecher es gemeint haben könnte, damit man dessen Ego zufriedenstellt und der Dialog im Fluss bleibt.  Unter der "SELBSTherrschaft"  der Losigkeiten,  LOL, handelt es sich um ein rücksichtsloses skrupelloses schamloses beziehungsloses SELBSTbezügliches Lehren-Lernen, wie beim Kind, solange es noch unschuldig ist...

    Nietzsche hat immer gegen das Christentum polemisiert: Ihr Christen solltet mir erlöster aussehen... Mit Recht. Allerdings hat er das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und das Wahre Christentum (die Essenz, für die Jesus Christus steht)  nicht vom exoterischen Kirchenchristentum differenziert, welches sich bis heute weit von der Botschaft Jesu entfernt hat.

    Das Christentum, gegen das er angetreten ist, war sein innerer Aggressor, sein Über-Ich. Ich weiss von was ich rede, ich habe den selben Kampf gekämpft, deshalb war mir Nietzsche auch ein geliebter Bruder und Begleiter auf meinem Weg. Er war eine Klerikerseele wie die meine. Sein Vater war Pastor, wie meine "Väter" Pastoren und meine Mütter Nonnen waren. Die Freiheit, die er erstrebte, war die Freiheit von der sadistischen Oberherrschaft seines schwarzchristlichen Über-Ichs, welches den kindlichen Willen schon im zarten Alter aufs Brutalste gebrochen hat. Das war ErziehungsUsus bis in die 1968er), Nietzsche hat - im Gegensatz zu dem dogmatischen Kirchenchristen -  nicht den Stock geschluckt, der ihn geschlagen, sondern hat ihn sich durch sein Schreiben langsam und überaus schmerzhaft herausexorziert. Ob es ihm ganz gelungen ist, kann ich nicht beurteilen, vielleicht ist er ja auch darüber wahnsinnig geworden. 

    Viele Heilige der kath. Kirche waren Masochisten, die ihre infantile Not zu einer spirituellen ReifeTugend stilisierten und der "Pöse Paternoster"  hat diese destruktive Art der Heiligkeit - recht eigentlich den Kadavergehorsam -   nicht selten mit Heiligsprechung belohnt.  Die Herrschenden haben es leicht mit Menschen, denen als Kind schon der Wille gebrochen wurde. 
    In diesem Kontext aber ist es keine  spirituelle Tugend, willenlos zu sein, sondern eine Krankheit. Das ozeanische Glücksgefühl, welches sich in der Identifikation mit dem innren und äusseren Aggressor einstellt, wird meist verwechselt mit der Großen Erfahrung der Einheit mit dem SELBST.  Die regressive, prärationale "Spiritualität", die sich aus einer solchen Willens-/Ichchwäche und Aufgehen im "Wir" ergibt, macht aus diesen Menschen infantile regredierte willenlose Roboter mit vorlieblich faschistioder Gesinnung - Menschen, die nicht ihrem  "Heiligen Geist", sondern dem Kleingeist, dem inflationierten Ego des autoritären Führers/Gurus bzw. dem internalisierten Aggressor gehorchen.

    "Ich will..." zu sagen, war uns als Kindern im Namen der christl. Religion bei Strafe verboten, der Spruch hiess: Kinder, die was wollen, krieg'n was auf die Bollen. Wille war gleich Sünde.
    Wem so als Kind der Wille gebrochen wurde, muss ihn auf dem Individuationsweg erst einmal wiederfinden, statt aus seine Willensnot die Tugend der Willenlosigkeit zu machen. 
    Um diese Freiheit geht es. Man könnte sagen, beim ERWACHEN geht es als erstes darum, zum persönlichen EIGENWILLEN zu erwachen.   Hier und Jetzt. Ein geläuterter Eigenwille ist eins mit dem Willen "Gottes".

    (Ein Teil wurde von mir auf der Facebook-Seite vom Spektrum Sein.de gepostet)
    Die Osho-Zitate wurden von Satyamnitya in seinem Blot "nit mööööglich" zitiert und auf FB transportiert. 
    Osho zitierte aus Nietzsches “Zarathustra – ein Gott der tanzen kann”.
    https://satyamnitya.wordpress.com/2015/12/04/osho-ohne-ich-will-bleibst-du-ein-kamel


    Teals Blog

    http://blog.thespiritualcatalyst.com/sex/
    Symbols of the Three Monotheistic Religions...

    Ich sage es mal es so: Religion ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Der Sündenfall im Paradies hatte den Fall in die Zeit zur Folge...Seitdem sehnt man sich zurück in die Ewigkeit, den zeitlosen Moment, Gott, das Paradies, den Himmel.  Abrahamitische Religionen sind ursprünglich Stammesreligionen der Väter, deren Gebote das soziale Stammesleben regelte.  Jesus macht der einäugigen frauenverachtenden Religion des "Pösen Paternoster" ein Ende, er verkörpert in der Botschaft des Neuen Testaments als der "Gesalbte der Frauen" die verdrängte weibliche Seite. 
    Man darf diese biblischen Texte nicht buchstäblich nehmen, sondern tiefenpsychologisch/mystisch deuten. Teal Scott aber in ihrer Ablehnung nimmt sie buchstäblich.

    Was die patr. Religion angeht, so ist sie tatsächlich eine reine  Männersache. Schaut man hinter die Kulisse der Buchstäblichkeit dann sieht man, dass Religion immer exoterisch, d.h. YANG  ist und als solche einen Gegenpol, der Esoterik /YIN bedarf.  Im SELBSTerkenntnisprozess wird man gewahr, wie der Verstand aus einer inneren Ein-SICHT, also einer esoterischen WAHRHEIT sofort eine relative exoterische Wahrheit/Überzeugung macht. Einen Glaubenssatz. .. Eine Lehre (Religion) für die anderen.  Das bleibt nicht aus, solange kein Gewahrsein entwickelt ist. 
    Die Ratio ist keine evolutionäre Fehlentwicklung, wie uns so manche glauben machen wollen. Die Männer sind nicht schuld daran, dass die Ratio, der Verstand sich im Laufe der Evolution herausgebildet hat. Sie sind aber mit schuld daran, dass sie die Ratio mißbraucht haben, indem sie die Mutter, die Göttin, das Vielfältige Leben schädigten und schändeten, statt den Garten Gottes zu erhalten, wie es ihr biblischer Auftrag war. Sie  bzw. das Patriarchat ist aber schuld daran, dass der Verstand sich absolut setzte und wir alle einseitige emotional verkrüppelte Linkshirnis sind auf der ewigen Suche nach einer besseren (rechten)  Hälfte. 

    Bei den Heidnischen Religionen herrschte das Mutterrecht. Hier war man einseitig rechtshirnig gepolt, es pervertierte ebenso wie das linkshirnirissige Patriarchat.  Die große Mutter duldete keine "Dif-feren-zen", keine Aus-ein-ander-setzung. Aus dieser ozeanischen  Einheit mit der Mutter galt es sich  zu emanzipieren. Jeder, der den großen SELBSTerkenntnisweg geht, erfährt dieses Wissen am eigenen Leib, derweil er hinunterblicken  kann in die archaischen Tiefen.  Ontogenese ist Stammesgenese.

    Teal Scott (bzw. Teal Swan) mag vielleicht eine gute Psychotherapeutin sein, die hilft, all die "boundarys" des Körpers und der Psyche zu lockern,  ein "Meister" ist sie nicht, dazu ist sie noch viel zu sehr verliebt in den Körper, die Bilder, in die Trennung bzw.unterliegt sie der die Anziehungskraft von Mann und Frau. Sexualität. Teal ist eine Erscheinung, die eher vom WESENTLICHEN ablenkt, ein Männertraum,  eine Sexgöttin, eine verführerische Sirene, der mann wohl lieber seine Hose als sein Herz öffnen würde.  Ihre Selbstinszenierung ist auffällig  sexy und  geht zuweilen schon ins Pornographische über, wenn man ihre Bilder im Netz betrachtet... weshalb ich glaube, dass die alte Verwundung ist noch nicht ausgeheilt ist. 
    Dennoch: Solche  Körperarbeiter/Therapeuten wie Teal Scott oder auch "Andersmensch"  werden auf dem spirituellen Sektor gebraucht, damit z.B. so Leute wie die blutleeren Nichts- und Niemand-Fetischisten daran erinnert werden, sich als erstes lustvoll mit ihrem Körper zu identifizieren - denn anders ist die Befreiung des Körpers, (Zentaur) die ein wichtiger Aspekt bei der  "Menschwerdung" ist, nicht zu bewerkstelligen. 

    Es gibt auf dem spirit. Marktplatz viele Sucher, die einem einseitigen körperlosen spirituellen Ideal huldigen und den menschlichen, d.h., den Zentaur-Aspekt vernachlässigen, derweil sie sich von ihrem Körper desidentifiziert glauben, in Wirklichkeit aber nur von ihrem Empfinden, Denken und Fühlen dissoziiert sind. Sie haben es versäumt,  sich primär und  vorrangig zu allererst einmal mit ihrem Da-SEIN im Körper zu identifizieren - sich im Körper zu erden: .ICH BIN mein Körper!  Auch der sich selbst und seinem Körper neurotisch Entfremdete macht gern  aus seiner ihm unbewussten Not eine spirituelle Tugend, indem er sich spirituell fortgeschritten gibt und brav und tugendhaft suggeriert:   "Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper" -  derweil er seine neurotische Entfremdung mit einer  "progressiven" EgoDesidentifikation verwechselt und seine innere Unerfülltheit und freudlose Sinnleere für das Nichts resp. die (Bedeutungs-) Leere der Abwesenheit von Ego hält. 
    Auch der Kurs in Wundern steuert m. E. mit seinen Übungen eine totale Desidentifikation von Ego/Körper an ohne vorherige Identifikation mit dem Körper bzw. der Erde. Das Menschliche wird somit einfach aussen vorgelassen. Was bleibt, sind spirituelle Krüppel, Einbeiner, die in die Höhe nach dem Göttlichen streben, dem Nicht-Sein (ohne Fülle), ohne in der Erde, dem Menschlichen verwurzelt zu sein... eine Religion für Schmerzverweigerer und "RealitätsFlüchtlinge", die mit ihren täglichen KIW-Lektionen dem schmerzhaften Hier und Jetzt ihrer Person ausweichen wollen und ihr Ich für das Böse schlechthin halten. Beam me up, Scotty...
    Ohne Erdung gibts nun mal auch keinen Himmel!


    (Aus Dezember 2015/Januar 2016)




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    Spirituelle Korrektness

    Der Zensor stirbt zuletzt. Deshalb soll man als spirit. Sucher das Über-Ich nicht unterschätzen. Insbesondere das spirituelle Überich, welches sehr auf die spirituelle Korrektness bei sich und obacht gibt;  bei allem was du  (im spirituellen Kontext) sagst und tust,  hockt es dir auf der Schulter und  projeziert seine selbstgebastelten Vorbehalte in die imaginären anderen Menschen/Sucher  hinein, nimmt die mögliche Kritik anderer vorweg und beugt sich den  scheinbar von aussen auf ihn zukommenden Erwartungen, wie "man" als spiritueller Mensch zu sein bzw. zu sprechen  hat  und ob man den selbstgesetzten oder fremdbestimmten spirit. Idealen entspricht. Meist geht es ihm darum,  zwar einen erleuchteten Eindruck zu machen, aber dennoch niemals zuzugeben, dass er sich  für erleuchtet hält - das ist in erlauchten Kreisen nämlich  der  faux paux Nr. 1. 
    Das spirit. Über-Ich lebt immer in der Angst vor dem Ertapptwerden bei einer "spiritual incorrectness"  und trotz seines Alleinanspruchs auf Erleuchtung ständig in der bangen Ahnung, dass es andere gibt, die noch erleuchteter sein könnten als er... Das spirit. Ego ist zuweilen ein masochistischer Erbsenzähler und  passt z.B. auf, was du öffentlich sagst, dass du nicht versehentlich schnöde Erwartungen oder Wünsche/Ziele/Pläne formulierst oder andere entlarvenden Bemerkungen, die verraten, dass du dich wie eh und je über deine Eigenschaften und Begehrlichkeiten definierst. Ein besonders eitles spirit. Ego verbietet sich nicht selten das Ich-sagen komplett, weil er annimmt, dass dies  ihm einen unschlagbar numinosen Nimbus gibt. Macht man das spirit. Ego auf seine Widersprüche aufmerksam, so ist es um keine Ausrede verlegen.

    Der spirit. Zensor lebt davon, dass er eigene oder fremde geistige Einsicht als Glaubenssatz verarbeitet/übernimmt, um der eigenen oder fremden Einsicht als  festen Wissensbestandteil  Dauer zu verleihen. Er mobilisiert und befriedigt das Macher-Ego. Der Mensch kann z.B. eine tiefe Einsicht darüber haben, auf welche Weise Erwartungen, Bedürfnisse, Wünsche oder das Urteilen das Hindernis auf dem spirit. Weg darstellen, das Ego wird diese Einsicht sofort für sich beanspruchen und ein Ideal draus machen, dem es zukünftig zu entsprechen trachtet, es wird versuchen, an sich zu "arbeiten" und  mit dieser Arbeit das Gegenteil erreichen, nämlich Erwartungen, Wünsche und dergleichen  UNTERDRÜCKEN, statt loszulassen. (Eine "Arbeit", die der notwendigen Schattenarbeit diametral entgegengesetzt ist und statt der Auflösung der Schatten die Fütterung des Drachen zur Folge hat.)Und natürlich wird es wird ein schlechtes Gewissen haben, wenn es ihm nicht gelingt, den selbstgemachten Idealvorstellungen zu entsprechen.

    Der "schwarzspirituelle" Zensor  - eng verwandt mit dem inneren Aggressor -  unterdrückt im selben Zuge er sich selbst unterdrückt mit  besonderer Vorliebe auch andere, die seinem  allgemeinverbindlichen "spirituellen" VerhaltensKodex/Ideal nicht folgen und überführt sie des schnöden Wertens, der Erwartungen, der Absichten  usw., derweil es  ihm selbst  noch an der Erkenntnis gebricht, dass all das, was er auf der einen Seite als Hindernis erkannt hat, auf der andern Seite seine Berechtigung hat und gelebt werden will und muss. (Ein Mensch nämlich kann erst seine Wünsche bewusst loslassen, wenn er seine Wünsche (Erwartungen, Ziele, Pläne, Absichten usw.) zuvor hat bewusst  fühlen und intensiv hat leben dürfen.  Der spirituelle Co-Rector/Zensor ist der gefährlichste Räuber, denn er gibt sich den Nimbus der Heiligkeit und Güte.  Ich habe in einem spirituellen Forum gehört, dass es eine Person gibt, die sich sogar ein Archiv mit Aussagen diverser Mitglieder angelegt haben soll, um diese sozusagen mit ihren eigenen spirit. Waffen zu schlagen, sollten sie sich einmal  in spirit. Widersprüche verwickeln: "Damals hast du aber etwas ganz anderes gesagt..." und dann folgt eine Sentenz, die der solchermassen Angeklagte Jahre zuvor irgendwo geschrieben hatte.  So etwas ist ein Paradebeispiel für einen egoinflationierten, schwarzspirituellen Zensor, der sich für erleuchtet hält bzw. seine u.U. durchaus gute Urteilsfähigkeit für die spirituelle Tugend der "Unterscheidung der Geister" hält. 

    Das spirit. Ego haftet an seinen vergangenen "Erleuchtungen" bzw. "Erwachen", es kann nicht loslassen, es hält fest  und kann die Hand nicht mehr öffnen, um die Leere erneut füllen zu lassen. Zu Gott aber kommt man nur in geistiger Armut, d.h.  mit leeren Händen. Geistig arm ist der Mensch, der Gott (resp. Erkenntnis) um Gottes willen lassen kann. Geistige Armut  - anders gesagt:  das Bewusstsein des Nichtwissens -  basiert darauf, dass man die Hände immer wieder sofort öffnet, um  loszulassen, was sie empfangen haben.
    Das spirit. ÜberIch ist in seiner überheblichen Arroganz dennoch ein SELBSTunsicheres Ich. (Ganz im Unterschied zum endgültig befreiten  ICH, welches sich in seiner absoluten SELBSTgewissheit der eigenen DauerErleuchtung so absolut gewiss ist, dass es ihm niemals ERNSTHAFT einfallen würde, in seinem ALL-EINS-SEIN sog. "Andere"  für genauso erleuchtet und ALL-EINS zu halten, LOL.  )


    Nichteingreifen vs. Eingreifen

    Die Alte Adam-Ordnung des  Kategorisierens und Klassifizierens gehört  in die Rubrik Selbstbegrenzung.  Als ich z.B. Facebook für die profanen und meinen Google Account für die spirituellen Belange einteilte, begrenzte ich mich damit. Selbstbegrenzungen sind meistens auch "Fremd"begrenzungen und erfordern einen Durchsetzungswillen und ein gutes Gedächtnis. Weil mir beides aber so gut wie ganz abhanden gekommen ist, LOL  - außer für Kurzzeitaktionen -  dauert es auch nie sehr lange und die rigide Alte Ordnung bricht wieder zusammen, um dem kreativen Chaos erneut Platz zu machen.
    So war das, als ich auf meiner Facebookseite sämtliche spirituellen FB-Freunde entfernte, um nicht ständig durch die vielen zeitraubenden  Sinnsprüche/Statusmeldungen (oder philosophischen Diskussionen) abgelenkt zu werden, die mich  manchmal nervten, weil ich nicht an ihnen bzw. der Unwahrheit  vorbeikam, ohne sie korrigierend zu kommentieren, derweil die Sprüchelklopfer mir die Korrektur/WAHRHEIT wie üblich als schnöde Besserwisserei persönlich übelnahmen, derweil ihr empfindliches und unbelehrbares Ego sich wie üblich dadurch unverschämt belehrt fühlte. 
    So wollte ich eine künstliche Trennung herstellen: Google sozusagen  für das Heilige, Facebook für das Profane. Jo, ich  d a c h t e ... denn mein Vorhaben ist schon im Ansatz fehlgeschlagen, während ich mich herz- und skrupellos der Entfernung der FB-Freunde hingab, kam mir die Idee, am besten ALLE Accounts aufzulösen und mich nur noch mit meinem Blog im Netz zu präsentieren. Also löste ich mein Google-Konto auf, hatte aber nicht damit gerechnet, dass ich meinen Blog damit auch gleichzeitig auflöste. Nun, die Zweiteilung hätte eine dauernde Kontrolle erfordert, denn alles, was ich entfernte, wuchs wieder nach...

    Auch in meinen Selbstgesprächen kommt es noch manchmal vor, dass ich mich dabei ertappe, wie ich in den Fluss eingreife und mir ein Vor-Haben, ein Prinzip basteln möchte, z.B. denke ich: Ich habe keine Lust mehr, für mich zu kochen, ab jetzt gehe ich  i m m e r rüber  ins Zentrum essen. Obwohl mir sofort bewusst ist, dass ich für die Zukunft plane, rechne ich mir aus, wieviel das kostet, stelle mir dann all die Vorteile und Annehmlichkeiten vor, die ich dadurch hätte usw. - aber es ist einfach so, dass sich bei meinen Vorstellungen weder positive noch negative Erregungen einstellen, die mich früher schon freudig und optimistisch erregt handeln liessen, derweil mir ein Ziel klar vor Augen stand.  LOL. 

    Praktisch unmöglich ist es mir aber geworden, dass ich aus einer kurzen Unlust dauerhafte Konsequenzen und Vorhaben abzuleiten imstande wäre: "Das und jenes  wird ab  jetzt  i m m e r  so gemacht" -  Grundsätze und Standpunkte zu formulieren bzw. dauerhaft einzunehmen und durchzuziehen.  (Das Durchziehen von Zielen war mir schon früher nicht gut möglich, nur wurde es "früher", d.h. unter der Fuchtel des Egos  als Inkonsequenz und Willensschwäche ausgelegt. LOL)  Zwar habe ich noch vor 3 Jahren mit meinem Sohn noch eine Vereinbarung getroffen  - dass wir uns die GEISTlosen traditionellen Feiertagsphrasen in Zukunft  bitte ersparen, doch im Grunde ist auch dies ein Kontrollversuch, eine Steuerung seines Verhaltens... und eigentlich ist es mir ja doch Jacke wie Hose, ob ich mich nun irgendwelcher Feiertagsphrasen oder anderer Höflichkeitsfloskeln bediene... LOL.

    Im Allgemeinen  ist es so, dass ich keine Selbstbegrenzungen und Gewohnheiten mehr konstruieren oder feste Aussagen über mich tätigen kann, weil mein Kopf die Alte Ordnung der Zielstrebigkeiten und Nützlichkeitsbestrebungen nicht mehr ernst nehmen kann. ES fehlt mir ganz schlicht am DurchsetzungsWillen. Mein JETZT ist so stabil, dass mein Kopf gar nicht mehr fähig ist,  unbewusst weite Ausflüge in Vergangenheit oder Zukunft zu unternehmen oder ernsthaft Hypothesen aufstellen könnte, rationale Begründungen liefern... usw. 


    Eigentlich sah ich sofort, dass mich die Neudefinierung meiner  FB-Seite in  meiner Kreativität begrenzt und den Fluss stört, und dennoch folgte ich - wenn auch unlustig - den  Impulsen einer kurzen Unlust. LOL.
    Es ist nämlich keineswegs so, dass ich komplett "störUNanfällig" wäre.  Als mich neulich jemand zig mal am Tag anrief,  nur um ein paar Luftblasen in die Luft zu bubbeln,  kriegte ich nach dem dritten Mal ein fettes "Störgefühl", und als der Mensch noch immer nicht hören wollte, wurde  ich sehr pädagogisch und nahm den Hörer nicht mehr ab. Und als der Mensch spät abends an mein Fenster klopfte, um mich zu fragen, warum ich denn so böse sei, wurde auch mein Tonfall sehr nachdrücklich pädagogisch, derweil ich meinen Tacheles-"Stock" für besondere Gelegenheiten herausholte. Nach dem dritten Komma war er weg... LOL.
    Von wegen "Jedes Klingeln ist das erste Klingeln" - he he he !  So "stabil"  - so  hermetisch nach vorn und hinten abgeriegelt ist mein JETZT nun auch wieder nicht, dass ich mich nicht erinnern könnte, wann mich jemand das letzte Mal genervt hätte. Das summiert sich immer noch in meiner Vorstellung, im Unterschied zu früher bin ich jetzt aber dabei und bin mir bewusst, was ich da horrenderweise in die Zukunft projeziere. (Befürchtung: Das Klingeln/ die Störung hört niemals auf... das geht immer so weiter, wenn ich nicht jetzt ein Machtwort spreche) LOL  Als ich noch mit Überzeugung Mutter Teresa hiess, hätte ich vermutlich Innere-Kind-Arbeit mit der Nervensäge gemacht... Nicht, dass Mutter Teresa ganz tot ist, es fehlt ihr nur an Überzeugung....LOL Ich bin mir bei allem, was ich tue, bewusst, was ich tue. Ich weiss daher auch, dass es im Grunde keine Störung gibt, wenn man eine Unterbrechung (der gegenwärtigen Tätigkeit) nicht als eine Störung definiert. Eine Unterbrechung nach der anderen ergibt in der Summierung erst den Eindruck von  Störung bzw. der Widerstand gegen das, was ich als Störung definiere. Oh je...kompliziert, he?
    Wenn ich überhaupt ein Prinzip habe, dann dieses: Ich telefoniere i.d.R. überhaupt nicht, zumindest nicht ohne Sinn und Verstand und von mir aus schon mal gar nicht, weil ich kein Bedürfnis nach Gespräch habe.  Das Telefon hat für mich nur einen praktischen Zweck: Informationen auszutauschen, alles andere WERTE ich zuweilen: als Geblubber... pfui over you, sagt mein zahnloses Überich, - du machst hier ganz klar spirituell unkorrekte Unterschiede, Alder!  LOL. Ach ja, noch was spiritual absolut unkorrektes: Ich habe eine Vorliebe: ich bevorzuge z.Z. vor allen anderen Käsesorten den roten Chesterkäse mit Chilistreuseln und Tomate auf Toast oder Nudeln. Zudem ziehe ich es vor, fast jeden Tag essen zu gehen...Wenn das man keine akuraten - ja geradezu luxuriöse Vorlieben sind, - ein gefundenes Fresschen für den Archivar! Aber ich habe noch ganz andere Vorlieben in petto, die wollen mir nur gerade JETZT nicht einfallen, weil sie gerade nicht aktuell sind... he he he


    Ich lese irgendwo,

    dass Gott genauso liebebedürftig sei, wie der Mensch. Das scheint mir ganz klar eine Projektion zu sein, es ist der Mensch, in dem uns Gott  begegnet - denn nur im Menschsein Gottes ist Gott liebebedürftig.  Hm... Nein, ich hab keine Theologie studiert LOL
    Ich glaube, das war Simone Weil, die dergleichen sagte...diese entsagende Masochistin; meine  Weil-Phase hatte Gottsei Dank nicht lange gedauert. Die van-Gogh-Phase dito... Ohrabschneider... aber ich liebte sie alle  heiss und innig in MEINER Entsagungsphase. Alle die Märtyrer und Masochisten, die mich auf meinem Weg begleiteten, sogar die allzu folgsame kleine Terese von Lisieux. Mit allen konnte ich mich identifizieren. Und wie oft trat ich sie in die Blaue Tonne und wieder zurück. Osho auch. Alle. War die eine Phase vorbei und die nächste in Sicht - der Gegenpol, die Antithese gewissermaßen - wanderte alles vorherige (die These)  in die Tonne. Erst sehr sehr viel später erkannte ich, was da wirklich vor sich ging: dass es sich bei meinen wechselnden  Extremanwandlungen um Gegensätze handelte, dass ich von einem Gegensatz in den anderen fiel. Und dann habe ich die Tonne in die Tonne getreten. Das war die Synthese! LOL! Von Gegensatzvereinigung hatte ich damals noch nie was gehört. 
    In der Hauptsache schwankte ich lange Zeit zwischen Entsagung  (Yang) und Erlaubnisgebung (Yin) hin und her, bis ich die Mitte, die Balance von Yin und Yang fand, eine andere Mitte gibt es nicht.
    Auch die Neu-Advaita-Sekte ist "animusbesessen",  Yang ohne Yin, Vater ohne Mutter - das verstehen sie unter dem Einen ohne das Zweite. LOL! Wer einseitig nur an die Determiniertheit aller Geschehnisse glaubt, fischt im stehenden Gewässer, -  erst Yin, das Werden, die Evolution, die Göttin  bringt den Alten Adam in  Fluss. 


    Der Affengeist



    ist unser Verstand, den sollte man nicht moralitär verurteilen oder gar bändigen, sondern man sollte  ihn annehmen und voller Vertrauen von der Leine lassen. Die kontrollierende spirituelle Yang-Entsagungspraxis beschäftigt sich damit, den Kopf von Gedanken zu entleeren, - die YIN-Erlaubnisgebungspraxis hingegen gibt dem Affen Zucker, er darf ohne Tabus zur Hochform auflaufen und alles denken und sagen, was ihm spontan in den Kopf kommt. Auf diese Weise werden unbewusste Seelenanteile bewusst gemacht - das Ende vom Lied ist, dass man sich letztlich zwar nicht der GEdanken, aber ganz von SELBST der IDENTIFIKATION mit den Gedanken entleert... Und der Affengeist tobt fröhlich weiter...LOLMerke: Alles, was du an dir ablehnst, wird durch die Ablehnung sündig und schlecht (gemacht)!



    Klarmachung

    Ich bin habe nie bewusst einen Spirituellen Weg eingeschlagen. Ich wollte nichts als LEBEN, ICH selber sein. Ich war mir selbst entfremdet, krank und suchte nach Heilung, die div. Erleuchtungen bekam ich dann gratis dazu. Erst im Verlauf des Heilungsprozesses  fing ich  an, mich für Mystik zu interessieren, bzw. wurde ich OFFEN, porös für die Botschaften aus dem Unbewussten, für den GEIST.  Ich wusste nicht einmal, dass oder wenn  ich mich in Heilung bzw. in Schattenprozessen befand. Ich hatte keine Worte dafür und glaubte oft, eher verrückt als geheilt zu werden. Ich wusste nicht, wo der Weg hingeht.
    Ich glaube, jemand,  der behauptet, einen spirituellen Weg zu gehen, macht sich nur Vorstellungen von diesem Weg. Warum eigentlich meditiert jemand, wenns ihm doch ansonsten gut geht im Leben? Wer gesund und relativ neurosefrei ist, den dürstet weder nach Heilung noch nach Erleuchtung/Erwachen aus dem Konsensus-Schlaf.  
    Wenn ich dennoch meinen Weg beschreibe, dann tue ich das retrospektiv, anders kann man nämlich nicht beschreiben.  Wer am normativen Leben leidet, sucht nach Befreiung vom Leiden.  Die Dumpfen und Elefantenhäutigen  leiden nicht an der Normalität. Sie spüren ihre Fesseln nicht, sie leiden nicht an Entfremdung von sich selbst bzw. unter der überall und über jeden Menschen  herrschenden Fremdbestimmung.  Man soll sie keineswegs glücklich schätzen, diese Selbstzufriedenen,wie man dies immer wieder von div. Suchern hört. Ihr Glück ist das begrenzte kleine Glück eines eingesperrten Vogels im Käfig, der die Freiheit nicht kennt. Sie sind und bleiben unwissend, denn sie haben die blaue Pille gewählt und halten die Matrix  - unsere Konsensusrealität und konditionierte Wahrnehmung -   für die einzige wahre Realität.


    Erwachen heisst,

    zu sich SELBST erwachen - im doppelten Sinne: Einmal zum authentischen Menschsein der Persönlichkeit  und zum Zweiten zum Wahren überpersönlichen SELBST, welches letztlich als eine Einheit erkannt  wird.
    Die meisten Leute in den Foren sind Entwicklungsverweigerer, sie erwachen nicht zu sich selbst als reifes Individuum, sondern sehnen sich danach "Niemand" zu sein. Das erlangen sie aber erst, wenn sie ihr Menschsein angenommen haben.


    Im Forum

    kritisiert einer die Neo-Advaita-Lehre - er bittet darum,  man  möge bitte nicht glauben, dass er die Neo-Advaita-Lehre abwerten wolle...
    Na na na na... aber horsch:  die Neu-Advaita-Lehre ist ein spiritueller Fake, eine Irrlehre.  Eine Irrlehre, überhaupt alles, was ich als falsch und irrig erkannt habe, darf und muss auch als falsch und irrig benannt und abgelehnt =  "abgewertet" werden! Man kann den Irrtum nicht annehmen und   ("liebend") einschliessen.
    Vielleicht aber meinte er : er wolle die Advaita-Anhänger als  Menschen nicht abwerten? Na gut, aber das hat er nicht in der Hand, wie die sich fühlen, wenn man ihre Lehre kritisiert.  Die sind ja meist so sehr mit der Lehre identifiziert, dass sie sich bei Kritik ihrer Glaubenssätze in ihrer ganzen Person abgelehnt fühlen (die es für sie nicht gibt) und sofort losschlagen, womit sie ihre Identifizierung mit ihrer Person demonstrieren, die sie lippenbekennerisch negieren.




    "Höhö!" Höhnt der Callida-Abergeist, "auch Du dir in die Hosen scheißt,

    wenn dies und jenes Böse dir passiert und dir das Blut im Hirn gefriert
    vor Angst wie allen andern LEutz, nicht anders als beim Hinz und Heinz..."

    Ah geeeeh, der liebe Jesus spricht, Wenn..dann-Gedanken kenn ich nicht,
    hinweg mit dir du böser Geist, der sich nur selbst belügt und -scheisst!
    Damit es sich reime,fahr in die Schweine!
    LOL
    (Des Aber-Geistes Standard-Antwort aus dem Sorgen- und Befürchtungskatalog)




    Die Dunkle Nacht der Seele

    hat nichts mit der Neti Neti-Desidentifikation zu tun, der "Zerstörung" der eigeschaftsbehafteten Person, die man zu sein glaubt. Die dunkle Nacht kommt danach, dann, wenn man glaubt, man hätte "ES" schon in der Tasche. Die Dunkle Nacht dient m. E. allein dazu, Gott um Gottes willen zu lassen, den Spirit um des Spirits wegen.  Alles wird genommen, alle "Tröstungen", alles, was man an Wunderbarem erfahren zu haben glaubt, wird weggenommen. Von allen und allem verlassen - furchtbarstes und schmerzhaftestes Alleinsein. Widerstand - Hingabe - Tod
    Dann: - - - - ALL-EINs-SEIN


    Die Predigten und Traktate

    von Meister Eckhart habe ich zweimal gelesen. Einmal vor ca. 30 Jahren und das letzte Mal vor 3-4  Jahren. Einmal vor und einmal nach dem Ende der Herrschaft des Egos. Beim ersten Lesen verstand ich nicht viel, konnte aber einiges nachvollziehen. Erst danach - nach der Glorreichen Auferstehung waren mir die Schuppen vollends von den Augen gefallen und ich war eines Geistes mit dem Geschriebenen.  Auch die schwierige Sprache war mir und ist mir heute noch spontan verständlich, wo ich seinen Texten begegne.

    Der neue Hausbewohner ist ebenfalls eines Geistes mit mir, zumindest den Namen nach: er kennt sie alle, die Mystiker und Ketzer, er ist selber ein mehr oder weniger abtrünniger Kleriker.  Noch aber hat er die "Umkehr"  entäussert, nach aussen projeziert,  d.h. er hat sie buchstäblich genommen und der Kirche den Rücken gekehrt... (nicht ausgetreten).
    Wir essen seit kurzem öfters gemeinsam drüben im Speisesaal des Seniorenzentrums. Das Essen dort ist ganz hervorragend und kostet nur 6 Euro. 
    X.  hat eine berührende Stimme, die sogar unsere Tischnachbarin  Frau Meckmeck beruhigen und zum Lächeln bringen konnte - mit der Stimme schlägt der jeden Aufstand nieder.Er mit dieser Stimme  Hörbücher besprochen, unter anderem auch Meister Eckharts Predigten und Traktate. Während wir darüber sprachen, erinnerte ich mich wieder daran, warum ich das Buch auf dem Tisch liegen hatte: ich wollte mir die Bullen von Papst Johannes XXII durchlesen, weil ich Lust hatte, sie zu widerlegen. X. nun glaubt, dass diese "ketzerischen" Aussagen nicht M. Eckhart zuzuschreiben seien, sondern dass es sich dabei um eine Erfindung des Papstes bzw. der Kirche handle. Mal gucken, ich kann mich nicht mehr erinnern, was genau M. Eckhart da geketzert hat.
    Bildunterschrift hinzufügen

    Abtrünnig kann man nur einer Lehre werden. Abtrünnig wird man dem Aussen, um sich dem Innen  a n trünnig zu machen. LOL.(gibts ein Antimon zu abtrünnig?)  Heute weiss ich, dass es nicht notwendig ist, aus der Kirche auszutreten, aber auch nicht, in sie einzutreten.   Exoterik und Esoterik, Aussen und Innen als EINS erkannt, gibt jedem Gegensatz sein berechtigtes Dasein zurück. Wenn die Lehre als lebendiges Wort in dir selber hallt ist das Aussen dir zum Innen geworden - Jacke wie Hose. LOL.


    Dicz ist maister ekkartz predig vnd frag,
    wer sy hör oder sag
    dem geb got ain guet end
    vnd nach seinem leben ain froleich vrstend. Amen.
    Fronleichnam ist ein christl. Feiertag. Der Begriff wird kaum je hinterfragt, dabei ist es so lustig, ein froher Leichnam zu sein...LOL.

    Meister Eckhart

    sagt als "Armer Mensch" u.a. zum Meister:   "Ihr sprecht wahr. Auch sie also (= die Armut des Geistes) liegt in drei Dingen. Das erste ist, daß der Mensch nichts wisse in Zeit und Ewigkeit als Gott allein. Das zweite, daß er Gott nicht außerhalb seiner selbst suche. Das dritte ist, daß er kein geistliches Gut als Eigenbesitz von einer Stätte zur andern trage." Sie fragte: "Soll denn der Meister, unser beider Vater, seine Predigt nicht tragen von seiner Zelle auf den Predigtstuhl?" Er antwortete: "Nein!" Sie sprach: "Warum?" Er sprach: "Je zeitlicher, je leiblicher; je leiblicher, je zeitlicher." Zitatende
    Holy Thursday
    Fronleichnam
    Der Arme Mensch ist der gelassene Mensch, sozusagen der Mensch ohne Eigenschaften. Die zwei ersten Punkte werden ohne weiteres verstanden. Der dritte Punkt, der die Predigt als das geistige "Eigentum" betrifft, meint, dass die Predigt schon alter Käse ist, derweil sie nicht mehr spontan aus dem Herzen formuliert, sondern weil die Worte tot und ohne Fleisch und Blut,  sind derweil sie zeitversetzt nur repetiert wird.  Die Predigt ist nurmehr ein Konzept und  kommt in der Wiederholung aus dem Verstand.
    Das ist der Grund, warum ich nicht gerne meine Texte aus dem Wordpad in den Blog übertrage und editiere. Alter Käse..



    Rückführungen

    sind Ego-Aktionen. Wer Rückführungen veranstaltet, wandelt auf spirituellen Um- und Abwegen, denn Rückführungen sind zeitbedingte Fluchtbewegungen aus dem Hier und Jetzt. Jemand, der wirklich verstanden hat, dass es in der Spiritualität um das Erleben bzw. die ANNAHME des (persönlichen und unpersönlichen)  Hier und Jetzt geht, macht gewisslich keine Rückführungen.  Um Verdrängung aufzuheben gibt es andere und bessere Wege, z.B. Schattenarbeit,  - die immer im Hier und Jetzt bleibt, weil sie nichts anderes als die persönliche Befindlichkeit bzw. die SELBSTannahme der Person in ihrem  Hier und Jetzt zum Anlass nimmt. Die Unverständigen glauben, dass Schattenarbeit geMACHT wird, indem man vorsätzlich in der Vergangenheit herumwühle. So einen Schmarrn kann auch nur jemand glauben, der über keinerlei Selbsterkenntnis verfügt, weil er zeigt, dass er keine Ahnung davon hat, dass sein Verhalten und seine Befindlichkeit  hier und jetzt von seiner Vergangenheit bestimmt wird.
    Arme angstgetriebene Narren, die darauf beharren, dass Schattenintegration nicht nötig sei, aber andererseits gar nichts gegen Selbstannahme haben. Die Wahrheit ist: Ohne Selbstannahme gibt es keine Schattenintegration und ohne Schattenintegration keine Selbstannahme!
    Die "Selbstannahme" dieser  Narren sieht so aus, dass sie an die Determiniertheit ihrer Neurosen glauben und annehmen, ungehemmt allem Ausdruck verleihen zu dürfen, was "raus" will.
    Ich liebte Meister Eckhart und viele andere Autoren, die ich las. Ich liebte Eugen Drewermann so herzinniglich, dass ich ihn besuchen wollte, damals, als  ich für kurze Zeit glaubte, dass ich ihn deswegen aus einem früheren Leben her kennen müsste. Alles Projektion! Heute weiss ich, dass diese Liebe daher kam, weil wir im selben liebenden Geist vereint waren und sind.



    Muss

    Wie des öfteren überlege ich, ob ich mir nicht ein kleines Prinzip bastle -  und  in Zukunft das Wörtchen "muss" aus meinem Wortschatz streiche und statt dessen das Wort "geschehen" nehme. Auf das "muss" reagieren die meisten Leute nämlich allergisch. Aber nein, ich weiss sofort, dass ich diese Selbstbegrenzung nicht durchhalten kann, habs eh gleich wieder vergessen... Ja, das Wort "muss" MUSS seinen Platz behalten, denn:
    Um SELBSTverwirklichung/Befreiung zu erlangen, MUSS dies und jenes - gewiss nicht "gemacht" werden, wie der Unverständige mir das gerne unterstellt, - sondern  GESCHEHEN.
    Selbstbegrenzen tut man sich und andere aufgrund der inneren Kontrolle, des inneren Zensors. Würde ich mich der Empfindlichkeit der Muss-Allergiker beugen und mein SprachVerhalten verändern, würde ich mich von der (pathologischen) Schwäche erpressen und kontrollieren lassen. Das genau ist das, was Nietzsche unter der Schwäche des Christenmenschen verstand und diese Schwäche dem gesamten Christentum anlastete. Zu Recht. Es ist die krankhafte Gutmensch-Schwäche, die nicht zwischen Gut und Böse,  Täter und Opfer unterscheiden kann. Wer gegen das Wörtchen "muss" rebelliert, zeigt damit ein dickes Autoritätsproblem, oft sind diese Leute infantil-renitente Charaktere, die die Hand beissen, die sie füttert.
    Pathologisch gutmenschlich ist z.B. auch die Zumutung, dass die Deutschen zur Integration beitragen könnten, indem sie türkisch oder arabisch lernten, wie man das auch schon gehört hat.  Sollte diese path. Gutmensch-Mentalität den Sieg davontragen, dann ist das sog. Christliche Abendland tatsächlich verloren - gesetzt den Fall, dass der Flüchtlingsstrom anhält und/oder die Integration nicht gelingt. Sollte die Integration nicht gelingen,  sind es die muslimischen Kinder, die leiden müssen und in ihrer Hoffnungslosigkeit und ihren  frustrierten Zukunftsaussichten ein gefundenes Fressen für den Islamischen Staat sind. Schon deshalb muss man alles tun, um diesen Menschen die Anpassung zu erleichtern, wenn daran gespart wird, haben nicht nur die Deutschen, die jetzt gegen diese "Bevorzugung" hetzen,  die Zeche zu bezahlen.  Ja, die Flüchtlinge sollen nicht nur antiautoritär gefördert, sondern auch autoritär gefordert werden, indem sie z.B. verpflichtet werden, Deutsch zu lernen und ihre demokratische TAuglichkeit beweisen und auf das Grundgesetz eingeschworen werden.  ES bedarf einer Neuprogrammierung, einer "Gehirnwäsche", sonst kanns passieren, dass die Schariapolizei irgendwann tatsächlich auch in unseren Gassen patroulliert, wie dies nicht nur in England, sondern auch in Deutschland schon der Fall gewesen ist.


    Islamismus

    Man erzählt den künftigen Selbstmordattentätern, dass sie durch ihre Selbsttötung ins Paradies kommen. Nur ein toter Muslim ist demnach ein guter Muslim.  Doch irgendwie fehlts da am demokratischen Sinn, denn nicht jeder Daesh ist ein Selbstmordattentäter, die anderen "Daesh", die sich an div. Anschlägen beteiligen, haben nämlich auch nichts besseres zu tun als schnellstens ihren Arsch zu retten, sobald die weltliche Ordnungsmacht auftaucht. 
    Gerade beim sog. IS-Angehörigen sieht man im Extrem, wo es hinführt, wenn man alles Innerlich und mystisch Gemeinte ent-äussert und nach außen projeziert. Nicht der Körper,sondern  das Ego muss "sterben", um ins Paradies zu kommen. Wie verwirrt doch diese Kinder sind, dass sie gleichzeitig glauben können, dass das Paradies in ihren Herzen ist. Wäre dem so, dann würden sie weder sich  noch andere töten. IS - der Islam bedarf der Sufis.

    Gedenkstätten

    Die Narren! Da errichten sie den Toten steinerne oder virtuelle Gedenkstätten in der Aussenwelt - wozu auch das Internet gehört -  und gedenken dabei der Vergänglichkeit bzw.ihrer eigenen Vorstellungen von dem, was sie da gerade zu Grabe getragen haben!
    Gedenkstätten sind kosmetische Schönfärbereien.  Statt einen Kult aus dem Tod zu machen, reicht es völlig aus, wenn man der Toten im Herzen gedenkt, so man zu deren Lebzeiten überhaupt ein Herz für sie hatte.

    Nichts und Alles

    ICH BIN Nichts und Alles. Wenn ich jetzt  sagen würde, der Mensch sei NICHTS und Alles, dann würde ich verallgemeinernd philosophieren. Das aber kann ICH nicht als das ALL- EINige  ICH, was ICH BIN. 
    Denn dass ich NICHTS bin kann ich  nur deshalb sagen, wenn und derweil  ICH in WAHRHEIT zunichte geworden bin. ICH statuiert nurmehr keine philosophischen Leersätze, sondern WAHRHEIT. Deshalb sage ICH nicht, dass Nichts Alles und Alles Nichts sei oder - was dasselbe meint - dass Form Leere und Leere Form sei, sondern:
    ICH BIN die Form und ICH BIN die Leere.


    Herr X.

    Mittagessen im Christlichen Seniorenzentrum mit dem neuen Mitbewohner. Wir sprechen über Dantes Satz: So lasset denn alle Hoffnung fahren. Das gilt in meiner Erfahrung nicht nur für den Eintritt in die höllischen, sondern auch für den Eintritt in die Heiligen Hallen...beim Sterben des Egos... sage ich. Das aber will Herr X. nicht hören, dass ich von eigenem ERLEBEN spreche, überhört er geflissentlich.  Er hängt am Wortwörtlichen und beharrt darauf, dass das nur für die Hölle gilt, weil Dante es halt so gedichtet hat und überhaupt könne ein Mensch ohne Erwartungen und Hoffnungen nicht leben, ohne  Erwartung sei  der Mensch tot. Punkt!

    Oh je...  was soll ich da noch sagen? Dass es genau dieser Tod ist...? 
    Ja, sage ich, psychologisch-menschlich habe er recht, aus der spirituellen Perspektive ist es allerdings "unwahr".  Offenbar fühlt er sich durch das Wort "unwahr" auf den Schlips getreten und kritisiert. Vermutlich hat sein Beziehungsohr gehört: Was du sagst, ist falsch, unrichtig, du redest Blech oder degleichen - denn er muss mir sofort klarstellen, dass ich zu keinem Dummen spreche, denn er habe auch Psychologie studiert. oh je... so geht das ständig weiter, wir kommen in kein Gespräch, weil er ständig meine Erfahrung (!) negiert und verneint und ein angelerntes Wissen lehrhaft doziert, welches nicht gefragt war. Sehr kompliziert und quälend... da kam eine ganz unangenehme Spannung auf.
    Ich merke, ich habe es einmal mehr mit dem typisch männlichen Besserwisser-Verstand zu tun, der einer Frau keine eigene Meinung oder Erfahrung zutraut.   Kann nicht richtig bzw. lang genug zuhören, unterbricht häufig schon im Ansatz, bevor ich den Satz zuende gesprochen habe, muss seine Meinung, sein betoniertes Wissen zu früh loswerden, ohne wirklich zugehört und verstanden zu haben, um was es mir geht. Er zieht Mauern auf, verschliesst sich...Über Spiritualität kann ich mit ihm nicht wirklich reden oder gar eigenes Erleben einbringen...( jaja, ich weiss, das kommt einigen meiner (Foren-)Leser bekannt vor, sie werden sagen, dass ich hier projeziere und  meine eigene Besserwisser-Art beschreibe. Ja, sieht FAST so aus. Der Unterschied zwischen Herrn X. und mir liegt im Wissen produzierenden Rechthaben vs. WAHR sagen, von aussen sieht das fast exakt gleich aus. SELBSTbezügliches Wahrsagen sieht aus wie krasse egomanische Besserwisserei. 
    Was Herr X- weiss, weiss er, weil er's studiert hat. Er will philosophieren, das ist mir absolut unmöglich, ohne den GEIST zu verraten.... hätt ich doch auch gleich WISSEN müssen, denk ich grad, hab ja ERFAHRUNG darin. Aber ich WEISS in der Gegenwart halt eben nicht, was gestern und vorgestern war oder dass Ähnliches wie in der Vergangenheit auch  Hier und Jetzt gerade auf mich zukommt, ich muss es erst am eigenen Leib erfahren, egal wieviele solcher oder ähnlicher  Erfahrungen ich vorher auch immer  machte, z.B. in den spirit. Foren... haha, ich muss lachen, denn die Welt nennt das "Dummheit", wenn einer aus Erfahrungen* nicht klug wird...Die Weltklugheit ist mir so ziemlich abhanden gekommen. LOL
    Ich rede hier gerade von meinen Erfahrungen der letzten 4 Jahre, dass die meisten spirit. Forenschreiberlinge "Schriftgelehrte" sind, die nur dogmatisches, angelerntes Wissen produzieren, "Der Buddha hat gesagt, Jesus hat gesagt, Ramana, Dante hat gesagt; auf typische pastorale Schriftgelehrtenweise  beharrt auch Herr X. darauf, dass er genau wisse, worum es geht, weil er ja das Buch genau gelesen und sogar gesprochen habe und seine Interpretation von Dante quasi staatlich anerkannt sei. Sinngemäß..  Das erinnert mich an die Lehrer, die nur die Interpretation gelten lassen, die das Kultusministerium vorschreibt. Zwischen Wissen/Glaubenssatz und WAHRHEIT/Sein -   unendlicher Abstand.
    Herr X. ist der erste konkrete Mensch, der mir von Berufs wegen (er ist Priester) die Gelegenheit bot, über Spiritualität zu sprechen, bzw. WAHRzusprechen. (ein großer Unterschied). Gegen eine gesunde Profilierung ist gar nichts einzuwenden, jeder Mensch versucht, seine Person ins recht Licht zu rücken: so denke/spreche ich -  so bin ich. Das ist völlig legitim und sogar notwendig, ansonsten kommt man zu keinem Konsens. Erst die Differenzierung, die Aus-ein-ander-Setzung bringt die Synthese bzw. den Konsens.
    Herr X. gab mir keine Möglichkeit, mich meinerseits zu profilieren, er fühlte sich offenbar von mir bzw. meiner Erfahrung - die seinem Wissen widersprach - in seiner fachlichen Kompetenz angegriffen, ging bei fast allem, was ich sagte, sofort in die Abwehr. Immer wieder muss er "klarstellen". Er ist stark identifiziert mit seinem Wissen, weshalb er sich persönlich beleidigt fühlt, stellt man es vermeintlich in Frage.
    Ich verteidige meine Erfahrungen nicht, Erfahrungen sind Vergangenheit, egal um welche es sich handelt, auch spirit. Erfahrungen sind alter Käse, weshalb ich keinen Anlass habe, etwas zu verteidigen, was es nicht (mehr) gibt. LOL. Ich beobachte aber und lerne aus jeder neuen Erfahrung ... haha, jetzt wirds wieder mal lustig paradox... sagen wir mal: ich lerne aus meinen Beobachtungen, wie das Ich sich seine Welt erschafft...irgendwie scheint es, dass ich mehr und mehr zum reinen Beobachter werden und weniger zum Erzähler des Beobachteten- jo, scheint so. LOL. Keine Ahnung.  Ich weiss nur, dass ich niemandem meine Beobachtungen und Erkenntnisse/Erfahrungen aufzwinge. Obwohl die Menschen sämtliche heilungsbedürftig sind, muss niemand gerettet werden. LOL. Alles ist gut. Gerade. JETZT.

    Die SELBSTgewisse  WAHRHEIT oder Weisheit aus dem Ursprung ist in jedem Fall absolut und apodiktisch, sie widersteht nicht, sie duldet insofern keinen Widerspruch, als  an ihr selbst durch Widerspruch kein Jota verändert, weggenommen oder hinzugegeben werden kann. Die Wahrheit ist nicht pro- und kontra-diskutierbar.  Die WAHRHEIT verteidigt sich  nicht mit (verbaler) Waffengewalt, sie IST die Waffe im Heiligen Djihad. .
    Der arrogant-apodiktische Besserwisser-Verstand setzt nicht die WAHRHEIT, sondern seine Glaubenssätze/Dogmen absolut, er ist der "Djihadist", der die Unwahrheit mit verbaler und nonverbaler Waffengewalt verteidigt, er zieht die Burggräben hoch, greift an oder geht in Abwehr und Widerstand. Sein Wissen ist in WAHRHEIT Unwissen.

    Die rote Pille, die die Matrix als Illusion enttarnt, ist die WAHRHEIT. Oder Jesus Christus, oder GeWAHRsein, egal, Valis..Valeris, Gott - das Namenlose hat tausend Namen. Und ja, es gibt nur EINE WAHRHEIT, es gibt nur EINEN Gott. Es gibt nur EIN absolutes SUBJEKT: ICH BIN. - -
    ICH.

    *Jenseits von Ego macht man zwar immer noch Erfahrungen, man wird nur niemals mehr klug aus ihnen. Wohl weil man sofort wieder vergisst, was man so "erfahren" hat, LOL. Seliges Nichtwissen.
    (überarbeitet am 15.02.2016)





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    Ernst Bloch sagt:

    „Nur ein Atheist kann ein guter Christ sein".  Jop -  und nur ein guter Christ kann ein guter Atheist sein. 
    Zwischen einem gottlosen Atheisten, der Gott für tot erklärt, weil sein Ego den Platz Gottes eingenommen hat  und einem atheistischen Gotterfüllten, für den Gott deshalb tot ist, weil er sich als EINS mit ihm erkannt hat - unendlicher Abstand.

    Die biblische Geschichte

    vom Manna (Exodus 16,13-31), das man einsammeln und verzehren, aber nicht horten kann,  ist nicht materiell zu verstehen. Es ist das "tägliche Brot" der Liebe & Erkenntnis aus dem Ursprung. Im Bewusstsein des Nichtwissens bin ich  nicht fähig, Wissen zu horten, wie der Verstand dies tut. 


    Perspektiven

    Die Fülle des "Alles" ist niemals in der Aussenwelt zu finden.
    Ich finde die Fülle des Alles in der Vertikalen und das Nichts in der horizontalen diskursiven Denke. Mein BEwusstsein switcht zwischen diesen beiden Modi hin und her, je nach Anforderung bedarf es des zeitbedingten diskursiven Denkens und seiner Vorstellungen, um das praktische Alltagsleben zu bewältigen, Termine einzuhalten, einkaufen usw. - im zeitlosen vertikalen BW-Modus bin ich an die Quelle angebunden, da bin ich wirklich zuhause, obwohl mir der diskursive Modus nichts nimmt und nichts hinzugibt, was heisst, dass mein Gleichmut unverändert gleich bleibt, ganz gleich, in welchem Modus ich mich gerade herumtreibe.
    Früher war es so, dass mir das "weltliche" Denken und Tun mir das vertikale SEIN genommen hat; sobald ich aus meiner Trance/Meditation herauskam, mir meine Angebundenheit, meine "Religio" zerrissen hat, sodass ich nie wusste, wie und ob ich wieder "heim" finde.
    Sein und Nichtsein
    Die Auffassung des Egos über das Sein spricht ihm, dem Ego, dem Vergänglichen eine DaSEINSberechtigung zu. Das Nichtsein hingegen liegt für das Ego in seinem Tod. Im Individuationsprozess kehrt sich alles um: Das  konditionierungsbefreite Ich hat sein SEIN, sein LEBEN im Unvergänglichen, im Unsterblichkeitsbewusstsein. Das Leben des Egos wird als Nichtsein erkannt.

    Mein Denken hat sich grundlegend verändert, wenn auch der sog. Affengeist  immer noch lustig herumtobt,  dennoch kann ich vieles gar nicht mehr denken. Ich kann z.B keinen Wunsch, keine  Absicht haben, die irgendetwas verändern oder verbessern will.  Alles ist insofern "perfekt" wie es ist, als es nichts gibt in meinem konkreten SEIN was ich als gut oder schlecht befinden könnte. (Was nicht heisst, dass ich nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden könnte auf der individuellen BW-Ebene)  
     Pläne, d.h. Vorstellungen,  die in die Zukunft ragen und ein kompliziertes strategisches Vorgehen bedürften, welches auch beDACHT werden will, tauchen  gar nicht mehr auf.  Es ist keineswegs so, wie manche dies annehmen, dass ich meine Absichten unterdrücke oder mir das Wünschen und das  Plänemachen verbieten würde. Es ist wirklich "Niemand da", der Wünsche überhaupt HAT.  Und dennoch ändern sich die Dinge. Ich habe eine neue Wohnung, obwohl ich nicht sagen könnte, dass sie besser als die alte wäre... sie ist nur anders und doppelt so teuer. Das kümmert mich aber nicht, weil ich auch unfähig geworden bin, zu vergleichen und mir ernsthafte Sorgengedanken um eine fernere Zukunft zu machen.  Das Morgen und Übermorgen  ist wie abgeschnitten, ausser wenn es um einzuhaltende Termine geht oder um die Besorgung des Lebensnotwendigen.   Zu der Wohnung bin ich auch ohne Plan und Absicht gekommen, es waren ganz spontane Geschehnisse, ich hab einfach nur Ja gesagt... OK, wenns ohne den Widerstand der Aussenwelt abläuft, gut... wie du willst. LOL.  Ich lasse mich treiben wie ein Blatt im Wind, wo immer er mich hintreiben will.  Ich glaube nicht, dass ich meinem Tagebuch/Blog jemals Pläne und Absichten geäussert hätte. Gedanken und REdewendungen wie: Nachher/morgen/demnächst werde ich dies oder jenes machen kommen mir so gut wie gar  nicht mehr in den Sinn. Auch deswegen, weil ich mich nicht gebunden habe an bestimmte regelmäßige Aktionen Meine Pläne gelten nur kurzfristig und  i.d.R. nur für Hier und Heute. Sie erfordern keine egoischen Strategien oder berechnende Aktionen, d.h. ich muss z.B. die Menschen nicht mehr in meinem Sinn und Interesse manipulieren und beeinflussen., um diverse vorteilhafte Resultate zu erzielen. (Früher habe ich mir z.B. schon mal die Menschen "warmgehalten", damit sie mir nützlich sein könnten mit ihren Fähigkeiten und Eigenschaften. Das Nützlichkeitsdenken ist mir total abhanden gekommen. Ich frage nicht mehr, wozu etwas gut sei, wie es mir nützen könnte. Früher konnte ich alles gebrauchen... Heute horte und sammle ich nichts mehr - und kriege weit mehr als ich brauche! LOL.

     
    Ich brauche nichts mehr, ich brauche nicht mehr. als ich JETZT im Moment habe. Alles, was ich brauche muss ich nicht planen, um es zu bekommen - alles kommt auf mich zu, ohne mein Zu-Tun. DAS ist Nichthandeln. Nicht-Tun. Nondirektives Geschehenlassen.Wenn man gelernt hat, sich selbst nondirektiv und unkontrolliert gehen bzw. geschehen zu lassen, dann muss man auch nicht mehr dirigierend in die Welt und die Menschen eingreifen. Dazu bedarf es nur der freiflottierenden Aufmerksamkeit, wie sie ein guter Therapeut und Analytiker berufsmäßig pflegt, wenn er ganz präsent ist.


    Die den GEIST verhökern

    haben für den Handel mit ihren "Inspirationen"  argumentieren oft wie die PsychoTherapeuten, die für ihre Dienste berechtigterweise Geld fordern dürfen, da dies ihr Beruf ist und weil sie ihren Beruf in den meisten Fällen nicht aus Selbstlosigkeit, sondern aus anderen Motiven ausüben.
    Ein wahrer  Meister ist aber nicht von Motiven und Absichten und Zielsetzungen beseelt und angetrieben, er ist daher nicht Meister von Berufs wegen,  sondern durch Berufung.  Ein Meister ist in der Welt, aber insofern er nicht von der Welt ist, ginge er eher betteln, als dass er eine Sünde wider den GEIST begehen könnte. Heutzutage kann man auch nicht damit argumentieren, dass man ja doch von irgend etwas leben müsse..., heute kriegt man Hartz 4 und nur der, der zu stolz ist, arm (und ein Bettler) zu sein, lehnt das ab. Freiwillige Spenden für den Meister sind ok,  -wenn das  "Spenden erwünscht" ist, ist's  nicht ok.
    Ich las einmal vor vielen Jahren von einem New Age Managerkurs, bei dem die Manager als heruntergekommene Bettler verkleidet auf der Strasse betteln sollten. Für das Ego gibt es nichts Heilsameres als sich seiner im Boden versinkenden  Scham bzw. seines hochfahrenden Stolzes bewusst zu werden. Das würde ich jedem empfehlen, der sich für einen Meister hält.



    Der Zeuge

    Oft hört man von Suchern oder "Findern", dass sie dies und jenes "bezeugen" von dem sie meist irgendwo gelesen und gehört haben. Ich frage mich, ob sie wissen, von was sie sprechen, ob sie wissen, wer oder was dieser Zeuge wirklich ist. Der Zeuge ist ganz gewiss nicht der Aufmerksamkeitsfokus des Egominds, sondern allein das Wahre SELBST bzw. das GewahrSEIN ist der Zeuge dessen, was im (Klein-)Geist des Individuums vor sich geht. Dieser Zeuge kann niemals die Wahrheit eines anderen Menschen "bezeugen", sondern nur die Wahrheit, die ihm aus der "eigenen" Quelle zukommt.  Dass jemand universelle Wahrheiten verkündet,  bedeutet keineswegs, dass der Verkünder auch im GeWAHR-SEIN steht.Viele Menschen bezeugen ihren Glauben an diese oder jene Religion, d.h. sie stehen öffentlich zu ihrer Religion. Wieder andere, die sagen,  dass sie Jesus Christus bezeugen, sagen sie nichts anderes damit, als dass sie an ihn glauben - realisiert bzw. SELBSTverwirklicht haben sie JC als unsere Wahre Natur aber nicht. Wenn ich z.B. sage, dass ich J. C. als meine Wahre Natur verwirklicht habe, bezeuge ich nicht. Sagen kann man viel. Niemand - keine Person -  kann Jesus Christus bezeugen, nur die unpersönliche WAHRHEIT tut dies. Ist jemand EINS mit mir, d.h. erkennt beispielsweise jemand die WAHRHEIT in meinen Worten als SEINE innerste WAHRHEIT, so bezeugt er Jesus Christus in und durch sich SELBST. Ich als Person bin jedoch nicht Jesus Christus,  meine Worte trafen auf ein offenes Herz...waren  nur der Auslöser. Der Fehler solcherart "Erleuchteter" ist meist, dass sie den Überbringer der Frohen Botschaft für den Erlöser PERSÖNLICH halten, derweil sie  ihn mit der Person JC's identifizieren, sie beten  die Person an, gründen einen Kult um die Person und die WAHRHEIT geht derweil den Bach runter. 

    Es scheint einen spirituellen Dualismus

    zu geben, der die Einheit/Advaita-Erkenntnis  - also das Ziel aller spiritueller Entwicklung- völlig negiert, was zeigt, dass sie die Einheit noch nicht realisiert haben.

    Die Verteidigung der Wirklichkeit des Holocausts zeugt von einer solchen. Alles andere sind sie bereit, zu negieren, der Holocaust aber darf nicht angezweifelt werden. Diese Leute/Sucher sind noch immer dem Entweder-Oder-Denken bzw. dem Causalitätsdenken in der Welt des Werdens verhaftet und zudem mit einer giftigen Moralität identifiziert/infiziert. 
    Paradox: Die Erkenntnis der Wahren Wirklichkeit ist zwar jenseits von Ursache und Wirkung, jenseits des Werdens, aber dennoch liegt im "ursachlosen grundlosen Grund" die Ursache der Vielfalt und des Werdens.Verstehen läßt sich das nicht, das läßt sich nur SCHAUEN, derweil der Verstand abgetreten ist.

    Der Dualismus ist weder gut noch böse, er ist, was er ist und die "Streuung" des BEwusstseins (Atman) in diese unendliche Vielfalt  des Lebens/Kosmos ist das Spiel Gottes (bzw. MEIN Spiel, LOL) und kommt ebenso aus dem Urgrund (Vater, Brahman) wie alles andere.  Auch das  getrennte Ich kommt aus dem Urgrund, allerdings nicht die Entfremdung, Neurose, die "Sünde", die uns von der Erkenntnis, dem GEWAHRsein des Ursprungs trennt.  Ich weiss es nicht und es kümmert mich auch nicht, warum wir, kaum geboren wieder aus dem Paradies fallen in die Zeit, um in der Welt aufzugehen, in ein verlorenes Ich, welches fortan nichts anderes zu tun hat, als sehnsuchtsvoll seine verlorene Heimat zu suchen (Religio).
    Einheitserfahrung bedeutet, dass man die Trennung von Dualismus und einseitigem einäugigem Yang-Nondualismus überwindet, den dualistischen Yin-Aspekt ALL-UMFASSEND bejaht und damit beides als EINS erkennt.
    Alles, was ich hier schreibe ist WISSEN aus der SELBST-Erkenntnis. Die universelle WAHRHEIT, die Philosophia Perennis, liegt in jedem Menschen verborgen. Erwachen heisst nicht zuletzt, dass wir zu dieser WAHRHEIT erwachen. Die WAHRHEIT ist nicht NICHTS, sie ist die Fülle.  Wenn ich sagte, dass wir LEBEN wollen, wenn wir uns nach dem Erwachen sehnen, dann meine ich damit das Ewige LEBEN als das Bewusstsein der Unsterblichkeit, unsere Wahre Natur.


    Fundsache

    "Satsang ist überall, denn du bist niemals von der Wahrheit getrennt, egal ob du dir dessen bewusst bist oder nicht.
    ... Du kannst auch nicht aus dem Beobachterbewusstsein herausfliegen, denn es gibt nur DAS, egal ob du dir dessen gewahr bist oder nicht."...
    Aus: http://zeroyoga.jimdo.com/mit-absicht-in-die-absichtslosigkeit/
    NOPE, never ever  - DAS ist der Trugschluss. Auch wenn ich Vieles, was da geschrieben steht,  als WAHR erkenne, als MEINE Wahrheit, -   unwahr ist, dass es "egal ist, ob ich mir der WAHRHEIT/Satsang/Beobachterbewusstsein bewusst bin oder nicht". DAS  ist die Falle, in die der gläubige Verstand allzu bereitwillig tappt, zu GLAUBEN (zu wissen), dass es egal ist, ob du dir des SEINS gewahr bist oder nicht. Dann glaubt er auch (nur) , dass es nichts zu tun gibt, derweil sein Nichttun nur ein absichtsvolles NichtS-tun ist! Zwischen Glauben und Gewahrsein - unendlicher Abstand.

    Ich bin mir  BEWUSST darüber, dass ich niemals von der WAHRHEIT getrennt bin. Ich bin GEWAHR, dass ich niemals aus dem Gewahrsein heraussfallen kann. Ich bin mir GEWAHR, dass ich auch aus Satsang gar nicht herausfallen kann, derweil ich in der WAHRHEIT stehe! Deshalb ist mir BEWUSST, dass Satsang überall dort ist, wo ich bin und WAHRHEIT spreche. 
    Also Leute, glaubts ihm bitte nicht, denn wenn Ihr das glaubt und bei diesem Glauben bleibt, wird es niemals euer bewusstes SEIN!


    Erwachen

    heisst zur WIRKLICHKEIT erwachen. Es gibt ja spirituelle "Finder", die sich in ihrem spirituellen Vokabular absichtlich der christlichen Terminologie und Symbolik enthalten.  Auf dem spirituellen Marktplatz ist religiöses Vokabular sehr untrendy - ausser es handelt sich um Buddhismus. Es scheint manchen von ihnen geradezu peinlich zu sein... Die glauben vermutlich, wo sie doch die Religionen allesamt transzendiert hätten, bedürfe es keiner religiösen Symbolik oder Sprache nicht mehr.
    Hätten sie die Buddhanatur wirklich realisiert, dann hätten sie damit auch Christus als ihr Wahres SELBST realisiert und alles, was nicht nur Buddha, sondern auch, was Jesus je gesprochen hat, würde ihnen als WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT im GEISTE aufleuchten - das ist ja das Wunderbare am "Erwachen", dass die toten Buchstaben lebendige WAHRHEIT werden durch das INNERE Erfassen.
    Auch der Neo-Atheist, der noch  gegen den "Gotteswahn" zu Felde zieht, hat Gott noch nicht um Gottes Willen gelassen, denn wie Meister Eckehart sagt in seinem Ketzerlehrsatz Nr. 5: "Wer Gott selbst lästert, lobt Gott". Der "Gotteswahn" hat erst dann sein rühmlich' Ende gefunden, wenn Mensch und Gott - der Sucher und das Gesuchte - als Einheit erkannt werden. ( Letztgültige Erkenntnis Variable Nr. 164) - wenn du erkennst, dass das in dir, was Gott suchte und fand,  aus dem selben GEIST ist. Vorher kann der Gotteswahn kein Ende finden. Wer glaubt, dem "Gotteswahn" vor der Zeit ein Ende bereiten zu können, lästert Gott.
    Nur der, der das in WIRKLICHKEIT und WAHRHEIT erkannt hat, kann sich einen "Neuro-Atheisten" nennen; für den ist mit der ultimativen Einheitserfahrung der "Gotteswahn" zuende und auch alles Dagegensein, denn wer dagegen ist, lästert Gott. Gott kann nicht NICHTS werden, Gott kann nur ICH  s e i n .
    Neulich antwortete mir der Neuro-Atheist auf meinen Kommentar: Gott ist dann erst überwunden, so du hast dich SELBST gefunden, sinngemäß, dass auch dieses SELBST noch zuviel sei.  Ich habe das geliked, weil ich es meiner WAHRHEIT gemäß so verstanden habe, dass auch der Begriff "Selbst" noch zuviel sei, da  die Einheit über die Worte hinausgeht. Ich vergaß, hinzuzufügen, dass "Darüberhinaus" aber auch keine Ismen wie es z.B. der Neuro-Atheismus darstellt, für sich SELBST gefunden werden können. LOL.
    Na ja, ich weiss überhaupt nicht, was er mit seinem Einwand wirklich gemeint hat. Vielleicht hat er ja auch die SELBSTfindung nur falsch verstanden als  die Kleine-Ich-Findung. Selbst und Ich sind ja bei manchen Leuten Synonyme. Da unterscheidet man zwischen kleinem Selbst oder kleinem Ich und Großem SELBST vs. Kleines SELBST.
    "Unbeschmutzt von Heiligkeit zerbricht die Dogmenhörigkeit" habe ich zum Thema Neuro-ATheismus re-getwittert...Wie Heiligkeit aber verstanden wird?  Wahrscheinlich so wie der Gotteswahn verstanden wird: als eine Verirrung, vielleicht sogar als spirituelle Umgehung. Ich gebe zu, dass mein Satz etwas polemisch ist, derweil ich das Adjektiv "beschmutzt" benutze, was impliziert, dass Heiligkeit schmutzig sei. Fakt ist, dass man durch die Heiligkeit hindurch, bzw. darüberhinaus gehen muss, dass Heiligkeit nicht das spirituelle Ziel, sondern nur eine Etappe ist, die wie alle anderen Etappen transzendiert werden muss, um die Wahre Natur zu verwirklichen.
    Ich bleibe dabei: Ohne Gott gibt es keinen Spirit. LOL.  Ohne Gott keinen Neuroatheismus  hehe
    Fakt ist auch, dass mein Mind nicht (mehr) wissen muss, was genau der Neuro-Atheist unter seinem Neuro-Atheismus und seinem Begriff des Gotteswahns versteht. Wichtig ist nur, was ICH  (selbstbezüglich) diesen Begriffen für eine Bedeutung verleihe. Daran, allein daran erweitert sich mein Bewusstsein. Die Absicht des Texters/Senders und die Person des Senders interessiert nicht - ein Umstand, der, wo ich ihn erwähne, regelmäßig für beleidigte Reaktionen der Texter sorgt, an deren Texten sich mein Bewusstsein erweitert. LOL.
    Egal, ich habe es geliked. Ich bin mir bewusst, dass ich immer nur meine eigene WAHRHEIT like, weil ICH den Texten anderer die Bedeutung verleihe, die sie für mich haben soll.  Ich kann einfach nicht damit aufhören, spontan auf mich SELBST zu antworten. Dass die gelikten Textverfasser dies meist für die Bestätigung ihrer Unwahrheit halten, nehme ich dabei billigend in Kauf. LOL


    Bilderlosigkeit

    Mein neuer Nachbar hat mich über mein Leben ausgefragt, ich habe geantwortet... es stört mich nicht, wenn sich andere Menschen  aufgrund meiner Vergangenheit ein Bild von mir macht. Er ist ein kluger psychologisch, philosophisch und theologisch gebildeter Kopf, der allerdings noch nicht erkannt hat, dass es nicht nur darum geht, sich kein Bild von Gott zu machen, sondern auch kein Bild vom Menschen, der ja Gottes EbenBILDung ist. 


    Gutmensch

    Weil sie Schwarz-Weiss-Denker sind, die nur ihre Position gelten lassen und alle anderen, die nicht ihrem Gutmeinen folgen, als Nazis oder Rechte verurteilen. Faschistoid ist der, der nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden kann bzw. diese beiden verwechselt, das Böse für gut und das Gute für Böse hält. Er ist ich-schwach, hält sich aber in seiner Ich-Schwäche für stark.
    Der Gutmensch ist i.d.R. antiautoritär, er hasst alles Müssen und Sollen, weil er Autoritätsängste hat, insbsondere Angst vor der eigenen Kraft und Autorität.
    Der Gutmensch kann nicht fordern, er kann nur einseitig fördern, so fordert er auch nicht die Integration von den Zuwanderern, sondern fordert sie von den Einheimischen.
    Auf diese Weise ergreift der von Gutmenschen geförderte, aber ungeforderte  Zuwanderer langsam und kontinuierlich den gesamten (Rechts-) Raum und fordert die Unterwerfung unter seine Regeln, - die Regeln einer Minderheit -  statt sich der Mehrheit bzw. der  Demokratische Ordnung des Landes anzupassen, welches ihm Heimat geboten hat.
    Oriana Fallaci sprach schon 2006 von einer  "Invasion" von Asylanten und Flüchtlingen. Dies gilt m. E. aber nur, wenn sich Flüchtlingsströme  als "Mass Weapon" politischer Interessen instrumentalisieren lassen.Augenscheinlich ist das der Fall. Die Gefahr: dass die Flüchtlinge, die aus Kriegsgebieten geflohen sind, nicht mehr als Opfer, sondern als Täter gesehen werden. Sehr gefährlich auch, dass der Islam selbst unter Generalverdacht steht.
      Nicht allein der Islam, sondern u.a. auch
    die Kolonialisierung und ihre Folgen ist m. E. die Ursache der Gewalt und der Unruhen im Nahen Osten.  Die Islamisten nun hegen den Plan,  sich genau jene Länder zu unterwerfen und ihrerseits zu kolonialisieren und zu missionieren, die sie kolonialisiert und unterworfen haben. Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen. 
    Zwischen gemäßigtem Islam und dem Islamismus zu unterscheiden ist wohl gar nicht möglich. Nach dem Koran befindet sich nicht nur der extreme Islamist, sondern jeder Muslim, der sich in einem nichtmuslimischen Land aufhält, im "Djihad" mit den Einheimischen dieses Landes, da der Nicht-Muslim der Ungläubige ist, den es zu  hassen und zu bekämpfen gilt.  Nach dem Koranverständnis  kann man Ungläubige  betrügen und belügen, ausrauben, vergewaltigen  - all dies sind keine Sünden oder Vergehen, sondern gottgefällige Rabattmärkchen,  die den gläubigen Muslim ins Paradies bringen. 
    So besteht eine Art der psychologischen Djihad-führung in der Strategie "Taqiyya", der Täuschung der Ungläubigen  - die nicht von Islamisten, sondern von "ganz normalen" moderaten Muslims  bzw. auch in großem Stil von islamischen Organisationen im Westen betrieben wird.

    Der Prophet Mohammed ist auch hier das große Vorbild, er machte die Täuschung salonfähig, er machte einen ScheinFriedensvertrag mit dem Feind und hinterrücks  schlug er zu. Deswegen braucht ein Muslim seine Verträge und Vereinbarungen mit einem Nichtmuslim auch nicht einzuhalten.
    Was nun die Islamkritik angeht, die vielerorts quasi schon verboten ist (Facebook z.B.), werden die Kritiker gerne in die rechte Ecke gedrückt und als Nazis beschimpft von der faschistoiden Gutmenschfraktion - was besonders delikat ist, denn sie scheinen blind für die Tatsache zu sein, dass  es zum Guten Ton des korangläubigen Muslim gehört, die Juden quasi von Rechts wegen zu diskriminieren, den Kindern in der Schule schon beibringen, dass Juden  Ratten und Hunde seien und Juden eine gleichwertige Behandlung in muslimischen Ländern verwehrt wird. Da fragt es sich doch, WER hier der "Nazi" ist. Der gelebte Islam ist insofern genauso faschistisch wie Hitler und der (deutsche) Gutmensch.
    Der Prophet Mohammed sagt im Koran: Ihr werdet die Juden so lange bekämpfen und töten, bis sie sich verstecken. Aber der Stein und der Baum werden sagen: “Oh Moslem, oh Diener Allahs, ein Jude versteckt sich hinter mir. Komm und bring ihn um!”»
    Das wird von den Muslimen  immer noch wortwörtlich genommen,  gedacht und getan. Die antisemitische Indoktrination ist in ihren Heimatländern quasi kulturbedingt und allgegenwärtig.
    Die christliche Religion war zuerst da, der Islam kam später. Dass der Islam Jesus nur als einen Propheten ansieht, nicht aber als Erlöser und Heil-and, liegt wohl daran, dass es im Koran keinen Sündenfall gibt. Daher gibt es auch keine (Sünden-)Vergebung im Islam, wie es im Christentum der Fall ist. Nicht zu wissen, was wirklich gut und was böse ist, ist die Ursache der allgemeinen religiösen Psychose, wie sie im Extrem bei den Islamisten zutage tritt.
    Der Islam sieht glaubt,  dass er die Wurzel ist und das Christentum nur ein verdorrter Zweig vom Baum des Islam. 




    Israel - Die Bibel

    Wie Innen so Aussen, wie Aussen so Innen.
    Mit der Apokalypse des Johannes hatte ich mich einige Male beschäftigt und zwar immer dann, wenn ich Tiefenprozessen ausgeliefert war. Nur dann offenbarte sich mir die BEdeutung der Symbolik.

    Ich bin und war niemals eine passionierte Bibelleserin, deshalb war mir bislang nicht bekannt oder hatte es vielleicht auch verdrängt, dass es im Alten Testament schon  Prophetien gibt, die auf eine "Endzeit" hinweisen.  Die Geschichte der Bibel habe ich nur innerlich, mystisch für mich gedeutet, dass sie tatsächliche geschichtliche Parallelen in der Zeit hat, war für mich nicht wichtig. Bis heute.
    Nachdem ich mich heute den ganzen Tag mit dem Islam auseinandergesetzt habe, komme ich zu der Erkenntnis, dass der ganze Zirkus, der sich in der Welt  heute bzw. seit Jahrtausenden abspielt sich nur um Israel dreht.  Ich hatte diese äussere Welt- Dimension bislang völlig außer acht gelassen...
    Die Bibel fing ich erst dann bewusst an zu lesen, als ich anfing, deren innere Symbolik zu erfassen. Seitdem gibt es für mich quasi keine Geschichte in der Zeit mehr.  Wenn in der Bibel z.B. von Israel gesprochen wurde, dann erlebte ich das so, dass ICH, meine Seele damit gemeint und angesprochen war. Israel - DAS bist DU. Das Alte Testament symbolisierte für mich die Zeit in der Gefangenschaft des falschen Gottes, des falschen Ichs. Die blutigen Kriege zwischen den Stämmen und div. Völkern  spiegelten den inneren Djihad, die Kämpfe meiner Seele mit den verschiedenen Ego-Aspekten, den Widerständen, die sich gegen die Geburt in das Wahre Leben, das Erwachen in die  WAHRE WIRKLICHKEIT aufstellten, welches sich letztlich in der Erfüllung der  Frohen Botschaft des Neuen Testaments realisierte. Neugeburt. Wiedergeburt. Auferstehung.
    Endzeit ist für mich das Ende der Zeit, die Zeitlosigkeit, die  durch die den finalen Tod des Egos eintritt.  Endzeit ist immer. Die Apokalypse bzw. den Weltuntergang erlebte ich als  Welt-Anschauungsuntergang, als einen langsamen Tod über einen langen Zeitraum, der mich letztlich komplett ans andere Ufer brachte. .
    (Ich schaue gerade auf die 3 Bände Ecker-Bibeln, die ich von  meiner Vormieterin geschenkt bekam. Ich nehme immer alles an, was man mir schenkt und jetzt scheint es mir, dass diese Bibel dafür da ist, in Gebrauch genommen zu werden - zum Zwecke des sich ausweitenden Verstehens, wie sich das Innere im Äusseren spiegelt. Israel. Zion.
    Früher war ich immer gegen den Zionismus und gegen das heutige Israel bzw. seine Politik. Für mich handelten sie an den Palästinensern nicht anders als die Deutschen an den Juden.  Ich glaubte nicht, dass die Juden ein Recht hätten auf einen eigenen Staat, denn früher hatten sie auch keinen. Und aus meiner grenzbefreiten spirituellen Sicht hatte überhaupt kein  Mensch überhaupt ein Recht auf ein eigenes Territorium. Heute sehe ich das anders: Solange die Menschen noch mit Ego identifiziert sind, wird es Grenzen und Territorien geben müssen. Man kann niemandem aufzwingen

    Auch wenn es aus einem höheren Blickwinkel keine Geschichte je gegeben hat, kann ich  die Geschichte, die Historie doch nicht völlig negieren und als reines Gedankenkonstrukt in die Tonne treten - sie ist das materialisierte bzw. personifizierte Spiegelbild unserer Seele. Evolution und Involution - das Untere und das Obere. 



    Der Gutmensch

    stelle sich immer auf die Seite der Opfer, sagt er. In Wahrheit kann er zwischen Gut und Böse, zwischen Täter und Opfer nicht unterscheiden, weil er mit dem (inneren)  Aggressor identifiziert ist. Daher identifiziert und stellt er sich meist unbewusst auf die Seite derer, die es verstehen, sich als Opfer zu  i n s z e n i e r e n  . (Narzisstische Gekränktheit wird mit Verletzlichkeit verwechselt.) In Wahrheit spielt er damit den wahren Aggressoren in die Hände.
     Der faschistoide Gutmensch ist in der Regel auch ein multikultureller Utopist oder ein spiritueller Spinner, Motto: Wir sind alle eins. LOL! Sein Schwarz-Weiss-Denken deutet  Kritik an  der Migrantenpolitik Merkels  als  Rassismus, sachlich-objektive Islam-Kritik wird als  Islamophobie , generelle Muslim/Islam-Feindlichkeit  oder  Rechtspopulismus verunglimpft. 



    Drei Erklärungen


    Ich gehe glaube,  dass es sich bei dem Phänomen der ISIS um einen Konflikt zwischen zwei Unvereinbarkeiten handelt. Einerseits das wilde triebhafte archaische Bewusstsein und auf der anderen Seite die Ratio.  Der Todestrieb Freuds, schon des längeren totgesagt, feiert fröhliche Urständ und zwar immer dort, wo die Sexualität unterdrückt wird. Irgendwann funktionieren die  "Abwehrkräfte der Ratio"  nicht mehr, wenn der Triebstau  so mächtig ist, dass alle Dämme zu brechen drohen.


    Der Todestrieb Freuds

    ist wohl nur deshalb tot, derweil wir in den westlichen Gesellschaften uns einer befreiten Sexualität erfreuen dürfen, so frei, dass einem das Kotzen kommt angesichts der überbordernden Pornographie, zu der jeder Mann im Internet ungehindert Zugang hat. (Eine Pornographie, die ein Frauenbild vermittelt, welche von jungen und naiven Menschen als real geglaubt wird. )
    Der Todestrieb ist eine Errungenschaft des patriarchalischen Mannes und hängt eng mit einer frustrierten Sexualität zusammen  - und gibt es heutzutage noch eine  Sexualität, die  frustrierter ist, als  die eines jungen muslimischen Mannes?!   Nun sind diese arabischen Jungs in Europa, die Mädels laufen ihnen von morgens bis abends quasi auf der Nase rum und sie dürfen nicht mal hingucken und Anfassen schon gar nicht!
    Es ist noch gar nicht so lange her, da ging es den christlichen jungen Männern nicht anders. Die Triebe wurden kompensiert, Krieg war solch ein Mittel...zudem bot der Krieg zu allen Zeiten den Männern einen rechtsfreien Raum, in dem alles erlaubt war. Die Männer zu töten und die Frauen der Feinde zu vergewaltigen war der erste Schritt bei der Einvernahme eines fremden Territoriums.
    Nach der Kölner Silvester-Bescherung denken die Politiker laut über die Finanzierung von Puffs für die Armen Kerle  nach.
    Aber es ist nicht nur die frustrierte Sexualität, sondern hauptsächlich der frustrierte Narzissmus der jungen arabisch/muslimisch sozialisierten Männer, die es erziehungsbedingt  gewöhnt sind, eine Vorrangstellug zu geniesen, gewöhnt sind, alles zu bekommen und sich nichts dabei denken, sich im Notfall das zu holen, was sie brauchen.
    Der IS nun bietet den sexuell Frustrierten beste Befriedigung aller Bedürfnisse.  Jedem Mann eine Frau oder mehrere. Krieg. Alles was so ein archaisches Männerherz begehrt und der verzärtelte Westler seit langem entbehrt:  Abenteuer.


    Was ist Gefühlsinkontinenz?

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    Der Künstler ist immer anwesend - wenn niemand da ist.
    Heute war ich kreativ
    als mir vor die Linse lief,
    Herr Tom de Toys ...


    Ist Tom de Toys

    nun ein hinterrücks Gotterfüllter Neuroatheist oder ein Gottverdammter tiefgläubiger Neo-Materialist?
    Aus welcher Quelle entspringt der Schaum den er schlägt?  Dieser charmanten kreativen Nervosität nach, die von ihm ausgeht, scheint er mir einer dieser rasanten Überflieger und  QuantenSchaumschläger zu sein...
    DAS fiel mir ins Auge:
    Pier Zellin hat den Gedichtband außerdem für Kultura-extra rezensiert und untersucht die Gedichte  (TdT's) auf ihre lebensphilosophische Tauglichkeit:

    “Das direkte Du ohne jenseitige Dimension ist vielleicht das Kernthema der Gedichtauswahl und erklärt auch den Titel. Wo früher traditionell Gott angesiedelt wurde, ist nun eine Leere, die mit konkretem Leben gefüllt wird. (…) Tom de Toys holt das ehemals Religiöse, das Heile und Heilige, ganz ins konkrete, diesseitige Leben, er zersetzt geradezu jegliche Hoffnung auf Überirdisches und bietet als philosophische Alternative einen “radikalen Kontaktismus”, der sich wie eine anti-esoterische mystische Erfahrung anfühlt”
    Quelle: Neuro? Atheismus? Kombiniert?http://www.kultura-extra.de/literatur/spezial/buchkritik_tomdetoys_neuroatheismus.php
    Es wird viel geredet über die Notwendigkeit einer neuen Politisierung der zeitgenössischen Lyrik, aber da noch immer Kriege und Terrorismus durch Glaubenssysteme verursacht werden, muß auch nach den spirituellen Dimensionen von Lyrik gefragt werden. Nicht nur “engagierte” Gedichte üben Gesellschaftskritik, auch spirituelle Poesie ist politisch! Alles Wissenswerte über den Gedichtband hier: www.TRANSRELIGIÖS.de
    copyleft

    Falls TdT dieser Kritik zugestimmt hat, dann frage ich:  eine "philosophische Alternative" wozu? zur Religion? Zum Spirit? Im GEIST, im Spirit sind ja doch alle Philosophien aufgehoben bzw. transzendiert. Spiritualität, der Spirit ist weder politisch noch unpolitisch, er läßt sich auch nicht auf Lebenstauglichkeit prüfen. LOL.
    Klar ist mir aber, dass dort, wo das "Direkte Du ohne jenseitige Dimension" im Vordergrund steht,  die Trennung nicht überwunden ist, hier wird  offenbar das Zweite ohne das Eine geradezu zelebriert. Ein solches philosophisches Konzept basiert auf Trennung - ein  geteiltes Bewusstsein ist gewiss kein geheiltes Bewusstsein. - DAS ist der Grund dafür, dass die "jenseitige Dimension" fehlt! Tom de Toys pflegt offenbar eine dualistische Spiritualität, die sich auch politisch verarbeiten läßt... Allerdings ist der Terminus "Spiritualität" hierbei völlig fehl am Platze. Es fehlt ja gerade die "jenseitige" Tiefendimension, die Verbindung zum Ursprung, die die Spiritualität so jenseitig macht. LOL:  Woher aber kommt ihm nur die Erkenntnis, die ihn so nervös erregt - wenn nicht aus dem Ursprung? Aus welchen Kanälen stammen sie?
    (Denn es stimmt, was er sagt: wenn der GEIST "spricht" dann spürt man das in allen Fasern, Erleuchtung (=Erkenntnis) macht alle Zellen glücklich - zumindest solange die erregende Kundaliniphase anhält. Denn wie jede Art der Erregung geht auch die Kundaliniphase vorüber. Wobei mir gerade einfällt, dass es auch pathologische Ereignisse gibt, "manische Erregungen", die  Kundalini-Energien freisetzen könnten. In manischen Phasen wird nämlich der sadomaso-Zensor ausgeschaltet, das "böse" internalisierte Eltern-Ich;  das bedeutet, dass da ne Menge Raum frei wird für  Erkenntnisse aller Arten aus dem Unbewussten. Das innere Kind ist hierbei nicht kontrolliert freigelassen, sondern kreativ-explosiv in die Freiheit "durchgebrochen" und ausser Rand und Band, weil innerpsychisch kein fürsorglicher Erwachsener (Animus/Anima)  stabilisiert ist, der dem Kind   adäquate Grenzen setzen könnte.)


    Tom's  "radikaler Kontaktismus"  erinnert mich an Holofeeling bzw. an die Gläubigen, die an nichts glauben, was sie nicht selbst erfahren (haben) und was nicht in ihrem konkreten Hier und Jetzt-Umfeld erscheint. Auch bei denen fehlts an der Jenseits- bzw. Tiefendimension.

    Was mich angeht, so bin ich ein radikaler Konstruktivist, für mich ist das Weltgeschehen nur Spiegelung und Politik nur ein Spielfeld, ein Gedankenkonstrukt, welches ich eben nicht mehr für die Wirklichkeit halte.

    Fazit 1: Tom de Toys hat für sich eine neue Philosophie begründet. Einen neuen dualistischen Ismus, den Neuro-Atheismus.  Um die Trennung zu überwinden bedarf es des anderen Pols, der Esoterik, Mystik. Sollte sich Tom de Toys tatsächlich  "anti-esoterischer Erfahrungen" - also anti-mystischer Erkenntnisse erfreuen...?
    Die Frage nach der Quelle seiner faserergreifenden zellulären Erleuchtungen steht also noch offen, vielleicht ist es auch wieder ein sprachliches Problem, was hier Mißverständnisse schafft, denn ich kann mir bei Gott: eine Philosphie ohne einen Bezug zur Innerlichkeit nicht vorstellen. Auch seine Augen... irre ich mich, oder sehe ich da so ein kleines jenseitiges Flackern in den Augenwinkeln...? LOL.


    Die Überwindung der Religiösität, der schrift- und buchstabengläubigen erkenntnis- bzw. mystikfeindlichen exoterischen Religiösität wohlgemerkt, erlangt man nur durch ihr Gegenteil: die esoterische Umkehr in die Mystik. Die Überwindung der Religion ist nicht ihreAbschaffung, sondern die Vereinigung von Exoterik und Esoterik in der Erkenntnis der Einheit der Gegensätze. Transzendierung der Gegensätze bedeutet auch die Überwindung von Krieg und Terror. Wer von der Identifikation mit seinem persönlichen und kollektivem Glaubenssystem befreit ist, ist "transreligiös"  - auch nur ein anderes Wort für transpersonal, ach Babylon!

    Fazit 2: Spiritualität - der GEIST läßt sich jedenfalls weder performen noch politisieren oder unter Copyright stellen...

    PS: Die Fotos habe ich bearbeitet/reworked - Yepp, der Künstler ist immer anwesend. LOL


    Meister

    Ein wahrer Meister hält es aus, hinterfragt und kritisiert zu werden. Für ihn ist alles, was ihm begegnet  "Guru", auch Angriff und Kritik;  jedoch nicht in dem Sinne, dass er die Kritik demütig als berechtigt "annimmt", sondern insofern als die Kritik für ihn selbst nur eine weitere lernend-lehrende Bewusstseinserweiterungsaktion ist.  Dies geschieht aber nur dann, wenn er sich auf die Kritik oder den Kritiker EINLÄSST! Seit ich im Netz unterwegs bin, ist es aber so, dass ich die Erfahrung machte,  dass sich viele sog. Meister/Lehrer/ Gurus  sich nicht einlassen, statt dessen  blockieren sie, strafen ab und/oder  verschliessen sich. 

    (Nur ein narzisstisch-geschlossenes System kann sich weder öffnen noch einlassen.  Ein wahrer Meister ist insofern demütig, als er weiss, dass er niemals fertig wird mit dem Lernen-(Lehren) und dass die WAHRHEIT, die er JETZT gerade ausspricht, im nächsten Moment schon Alter Käse ist.

    Ein wahrer Meister ist "Param advaita", er hat die endgültige Befreiung erlangt, Moksha was zur Folge hat, dass das Universum nicht mehr von aussen, sondern in und aus sich SELBST heraus erfasst/umfasst wird. Das geschieht nicht mit einem Schlag, wie man gemeinhin annimmt,  die süße Milch der universalen Erkenntnis ersäuft dich nicht, sondern der Prozess der ALL-Umfassung ist ein moderater kontinuierlicher Prozess der Einvernahme und  Vereinnahmung - Seele isst Universum auf. Param advaita hat  Ich und Welt keineswegs aufgehört zu existieren, es  hat sich nur nach Innen gestülpt.  Param advaita gewinnt man die Welt, die man gelassen hat, von Innen her zurück.  Hat man die Welt zuvor nur durch den Verstand wissend-verstehend als ein "Angelerntes", d.h.  konditioniertes angesammeltes und gespeichertes PapageienWissen erLERNT, erfasst man sie nurmehr auf eine unwissende=dekonditionierte Weise aus sich SELBST heraus. Jesus: "Und siehe, ich mache alles NEU..."


    Angelernt vs. Angelesen

    Eine ganz billige und eines Meisters unwürdige Revanche ist es,  wenn sog. spirit. Lehrer oder Meister in ihrer (Kritik-) Abwehr und oftmals aggressiven Konzeptverteidigung anderen Suchern/ "Findern" stante pede die spirituelle Erfahrung/Erkenntnis absprechen und sie stereotyp beschuldigen, sie hätten sich ihre Erfahrung oder Erkenntnis nur "angelernt". Wo das Methode hat, diskreditiert sich ein "Meister" mit solchen Beschuldigungen selbst. Solche Reaktionen kommen immer aus der Abwehr.

    Das sollte man wissen: Der Unterschied zwischen angelesen und angelernt ist der, dass man mit dem ANGELERNTEN Wissen das GESAMTE (!)  von Kindheit an Gelernte, also das KONDITIONIERTE abgespeicherte  VerstandesWissen meint, angelesenes Wissen beschränkt sich hingegen auf Bücherwissen.   Viele sog. Meister kennen offenbar den Unterschied nicht, so  benutzen sie z.B. den Begriff des "Angelernten" im Sinne von "angelesen" und zwar immer nur als moralischen Knüppel aus der Kritikabwehr heraus,  um andere zur Räson zu bringen und ihnen eigene Erfahrung abzusprechen. Was im übrigen ein Zeichen dafür ist, dass sie projezieren und/oder mit ihrem eigenen ("angelernten"?) Wissen/Lehre stark identifiziert sind.
    Es sind dies gerade jene, die so schön von der Leere und der Scheinbarkeit sprechen können, die sich offenbar nicht einmal  BEWUSST sind, dass ALLES, was sie jemals gehört und gelesen haben, "angelernt" ist, dass alles, was ihnen die Eltern, Lehrer, die Umwelt ihnen erzählt hat, ein Wissen aus zweiter Hand ist. Und dieses "Allgemeinwissen" aus der Konserve nehmen sie immer noch für bare Münze, haben sie immer noch nicht hinterfragt und als UNWAHRHEIT (oder SCHEIN) enttarnt; ihr eigenes Wissen, ihre eigenen Glaubenssätze, d.h. ihr  spirituelles Konzept nehmen sie für bare Münze und wer diesem Konzept widerspricht, kriegt die Angelernten-Keule zu spüren. SpirIdioten! Wer solche Papageien in Aktion sehen will, muss nur mal durch die Foren streifen- man findet hier ganz besonders prächtige Papageien, die sich mit besonders schönen  Federn zu schmücken belieben und seit Jahren immer dieselbe alte Papageienleier plappern : "Da ist niemand" und mit nicht selten äusserst aggressiver Konzeptverteidigung sich selbst ad absurdum führen und zeigen, das sehr wohl "Jemand" da ist. In Wahrheit halten sie ihre Glaubenssätze nämlich nur für glaubenswerter als die deinen,  - derweil sie ihre Konzepte der Leere und der Scheinbarkeit mit einer oftmals menschenverachtenden Aggressivät und Herablassung verteidigen,  beweisen sie gerade mit dieser Verteidigung genau das Gegenteil: dass sie immer noch an der Alten BW-Ordnung haften,  indem sie an das  GLAUBEN, was sie zu  w i s s e n  meinen.
    Hö hö höhnt Herr Callida da, .mich dünkts mal wieder sonderbar...
    Sicher wird der schriftgelahrte Oberklugscheisser nun schleunigst einwenden, dass ja auch ich nicht minder militant das Konzept der Schattenintegration verteidige,derweil ich nicht müde werde, auf  der Notwendigkeit der Schattenintegration zu bestehen, um endgültig befreit zu werden. Mal davon abgesehen, dass alle wirklichen Meister nur die Dringlichkeit betonten, waren sie darin weder darin aggressiv noch verteidigten sie in dieser Dringlichkeit ein Konzept. Glaubt man wirklich, dass Jesus mit seinem dringlichen Ruf nach Umkehr ein Konzept missionierte? Oder hat Ramana Maharshi ein Achtsamkeitskonzept missioniert?  Oder missionierten Krishnamurti oder E. Tolle ein JETZT-Konzept? Nope, folks -  sie verteidigten kein Konzept, genausowenig wie ich ein Konzept verteidige. Denn wo tatsächlich "Niemand ist", ist auch kein Verstand, der noch imstande wäre, geistige Erkenntnis zu konzeptualisieren! Alle diese Leute haben den konzeptualisierenden Verstand transzendiert.

    Horsch: Konzepte gibt es nur für den EgoVerstand! Schattenintegration,Achtsamkeit oder "Das Jetzt"  bleibt nur so lange ein Konzept, als du und all jene, derweil ihr noch mit dem Egomind identifiziert seid NICHT im Hier und Jetzt, im konzeptlosen Augenblick leb.

     
    Ja, das Ewige JETZT, der Ewige Moment, der in der Zeitlosigkeit des dekonditionierten  Bewusstseins liegt, ist das Ziel der Bewusstseinsentwicklung, du kannst es aber nicht erstreben, derweil es für deinen Verstand nur eine Vorstellung ist und bleibt, derweil du immer auf der Flucht vor deinem persönlichen Hier und Jetzt bist. Diese Vorstellung und der Eigenwille, der machen will, was nicht zu machen ist, ist die Karotte, hinter der du herläufst und die du niemals zu fassen kriegst!
    Was du aber tun kannst ist,  dass du erst mal im Jetzt und Hier deiner Person ankommst.  Ein anderes Jetzt steht dir nicht zur Verfügung. Das ganze Geschwafel über Erleuchtung und Erwachen - vergiß es! Buddha, Christus, Krishna, Murti, Lolosophen - vergiß sie, vergiß alles, was sie sagten.  Du hast nur dich und es kommt nur auf dich an und was du in der Birne und im Herzen hast, deshalb werde ein Bewusstseinsforscher und sei dein eigenes Laboratorium,  - alles, was du dazu brauchst, hast du schon.  Vergiß alles, was du weisst.
    Nein, folks, Schattenintegration ist und bleibt nur ein  Konzept für die Widerständler und Unachtsamen, die sich gegen Schattenintegration sträuben.  Schattenintegration in Aktion ist die Frucht der Achtsamkeit/Gewahrsein und nichts anderes als ein lebendiger Aspekt des Geschehens in deinem ganz persönlichen Hier und JETZT. (Nur der schriftgelehrte Papagei (des) Meister Ikkyu glaubt, dass das Hier und Jetzt ein langweiliges abgekautes  Konzept jener Leute sei, die nichts anderes im Sinn haben als das Hier und Jetzt  (sic!)
    Man sieht: Auch hinter ignoranten priesterlichen Hoh(l)heitsMasken lauert der alltägliche Wahnsinn.)

    Nochmal:

    Erwachen fängt in deinem persönlichen Hier und Jetzt an. Das überpersönliche SEIN enthüllt sich erst, wenn du deine persönliche Befindlichkeit  hier und jetzt annimmst.  Dekonditionierung beginnt in deinem persönlichen Hier und Jetzt. Achtsamkeit! Achte auf deine Gefühle und fühle sie, statt sie zu verdrängen oder auszuagieren.  Lerne deine authentischen Gefühle von den Maschengefühlen zu differenzieren. Maschengefühle sind neurotische Konditionierungen.  Maschengefühle sind Frustrationen, Gefühlsimitate,   - du fühlst dich verletzt,  weil du konditionierte Erwartungen an die Umwelt hast. Wenn deine ebenfalls konditionierten BEdürfnisse nicht befriedigt werden, bist du verletzt. Das nennt man auch "narzisstische Kränkung". Maschengefühle sind angelernte Gefühle. Also achte darauf, was dich verletzt und frustriert. Konditionierte Gefühle/Erwartungen/Bedürfnisse müssen gefühlt werden, um sie aufzulösen.  Hinter diesen Gefühlen steckt das angepasste (konditionierte)  innere Kind. Diese Anpassung gilt es bewusst zu machen resp. zu dekonditionieren.

    Ich hatte gerade eine Woche lang lebhaften Anschauungsunterricht in Maschengefühlen. Frau X.  z.B. ist ein Muster an Frustrationsintoleranz und falscher Verletzlichkeit aufgrund von Maschengefühlen. In anklagendem Ton jammert sie  in einem fort, wie schlecht das Leben bzw. die Menschen sie behandeln...weil jemand sie nicht gegrüsst hat, ...oder bei Tisch nicht das Wort an sie gerichtet habe, die Welt ist ihr einfach nicht so zu willen, wie sie es erwartet.  Wenn jemand sich nicht an ihre angelernten (konditionierten) Benimmregeln des 18. Jahrhunderts hält, ist das für sie ein Quell ständiger persönlicher Beleidigung. Sie weiss, was "man" tut und was "man" zu lassen hat. Sie steckt voller Erwartungen und überhöhten Ansprüchen an die anderen, selbst aber tut sie genau das Gegenteil von dem, was sie von anderen erwartet  - im Grunde fordert sie,  dass sich alles und alle nur um sie zu drehen habe. Dem zugrunde liegt ein unersättliches gefräßiges Aufmerksamsdefizit - unbefriedigte Bedürfnisse des inneren Kindes, -   wenn das nicht ausreichend bzw. erwartungsgemäß  gefüttert wird, reagiert sie empört, frustriert und verletzt.
    DAS sind Maschengefühle. Heilung des inneren Kindes besteht darin, die authentischen Gefühle hinter den Maschengefühlen bewusst zu machen: Angst, Ohnmacht, Kleinheit und die berechtigten Bedürfnisse nach Zuwendung und Liebe, die ein absolutes Recht haben, auf eine adäquate (!) Weise befriedigt zu werden.

    Schattenintegration, Selbstannahme bewirkt Heilung, es sind dies drei Begriffe, die dasselbe Geschehen kennzeichnen und bewirken,  die Verdrängung aufzuheben, die uns in Unbewusstheit hält.  Alle drei werden von Achtsamkeit initiiert. Achtsamkeit ist der "Heilungsstrahl" und geschieht immer nur im persönlichen Hier und Jetzt. Schattenintegration ist nichts anderes als Bewusstwerdung im Hier und Jetzt.  Deswegen hat Krishnamurti auch  nicht aufgehört, sein JETZT JETZT JETZT zu betonen. Hörte nur keiner hin, weil sie das JETZT als einen Ewigen Moment phantasierten, der mit ihrem persönlichen Hier und Jetzt nichts zu tun habe. Sie starrten auf einen vorgestellten "göttlichen" Punkt Omega, derweil sie Alpha  - den Ausgangspunkt, die Person - übersprangen.
    JETZT ist dort, wo Anfang und Ende als EINS erkannt sind. Erst die "Letztgültige Erkenntnis" der Einheit (Moksha oder Advaita) bewirkt die endgültige Befreiung ins Ewige JETZT - no way back.
    Drum: Wer das  "Kleine Jetzt" des "Kleinen Ichs"  nicht ehrt, ist des überzeitlichen Ew'gen JETZT nicht wert.

    Bevor das SELBST geboren wird, muss aber das ICH erst mal das Licht des neuen Tages erblicken - das göttliche Kind bedarf einer Hebamme bzw. einer inneren "VaterMutterGott-Instanz", um das Licht des Neuen Tages zu erblicken.  Wer glaubt, das Ich vor der Zeit in die Tonne treten zu können, wie man dies augenscheinlich mit der  Hilfe des schmerzvermeidenden Wunderkurses zu tun beliebt, der erlebt weder Weihnachten noch Ostern. weder die Geburt des göttl. Kindes  noch die Glorreiche Auferstehung in der Erkenntnis der Unsterblichkeit seiner WAHREN NATUR.  Mosksha.
    Achtsamkeit ist der Führer. Es gibt keinen anderen Weg als den Weg der Achtsamkeit.

    PS: Unter vielen anderen Bibliotherapeuten war es insbesondere Ronald Laing, der mir  mit seinen Werken auf dem holprigen Individuationspfad - dem Weg der Ich-(und SELBST)Werdung -  geholfen hat, meine Sinne beisammen zu halten und mein "Geteiltes Selbst" zu heilen.


    Meditation

    ist wohl auch passe. Ich sehe Leute, die jahrelang meditiert haben und sich immer noch hinsetzen, obwohl sie es gar nicht mehr nötig hätten, weil sie zu Meditation geworden waren - bloss gemerkt haben sie es noch  nicht, LOL.
    Meditation wird überbewertet, die meisten benutzen es, um ihrem persönlichen Hier und Jetzt zu entfliehen, statt es anzunehmen. Sie suchen eine Zustandsveränderung, die aber liegt nur in der Selbstannahme des persönl. Hier und Jetzt.



    Ich muss immer lachen,
    wenn ich in den sozialen Medien sehe, wie sog. Meister/spirit. Lehrer sich prä mortem -  zu ihren Lebzeiten - selbst re-zitieren und ihre jahrzehntealten Texte aufwärmen.
    Es hat für mich einfach so ein nachrufmäßiges SelbstbeweihräucherungsGeschmäckle... 
    Ein wahrer Meister schaut  nicht zurück auf sein vergangenes Tun und Sagen.  Er kopiert sich nicht, re-zitiert sich nicht selbst.  Er wiederholt sich nicht, steigt nicht zweimal in den selben Fluss um alten Käse aufzuwärmen und als "neue" Inspiration oder als Buch zu verhökern. (Was anderes ist es, wenn seine Worte von seinen Anhängern gesammelt und veröffentlicht werden ) Für Inspiriation gibt es keine Neuauflage. Wer seinen alten Käse neuauflegt,  ist m. E. kein Meister, sondern ein Wiederholungstäter und Leichenfledderer, der sich nurmehr an  toten Buchstaben vergeht und bereichert. Lots Frau schaute zurück, sie konnte nicht loslassen, nicht vergessen. So sind wir alle, derweil wir das Vergangene nicht loslassen können und nicht einmal vor der einstmals lebendigen WAHRHEIT haltmachen.  Das Bewusstsein des Nichtwissens erlangt nur der, der vergessen und loslassen kann und sein Herz an nichts mehr hängt und haftet, insbesondere nicht an seine in der Vergangenheit erkannten  "universellen" Wahrheiten ... copyright für Alten Käse?  Pfuiiiii LOL. 


    Gustav Landauer

    soll gesagt haben: “Meister Eckhart ist zu gut für historische Würdigung; er muss als Lebendiger auferstehen”.
    Gustav Landauer war kein Mystiker, er war nicht eines  GEISTES mit M. Eckhart, sonst hätte er gewusst, dass Meister Eckhart wie Jesus Ch.  in jedem Menschen aufersteht, in dem die LEBENDIGE Ewige Wahrheit aufersteht.  Oder umgekehrt: dass mit jedem Menschen, in dem die WAHRHEIT aufleuchtet, auch Meister Eckhart aufersteht.
    Bei der Auferstehung. dem berüchtigten "Mindcrash" geht es um nichts anderes als die GEburt der WAHRHEIT.  GeWAHR-SEIN. Wird die WAHRHEIT nicht geboren, war es kein "Mindcrash".

    (Auch wenn ich des öfteren von "meiner" Glorreichen Auferstehung spreche, bin ich mir doch gewahr, dass nicht "ICH", sondern die WAHRHEIT in mir auferstanden ist. Und sie ist nicht nur einmal auferstanden, sie hört nicht auf, aufzuerstehen. PermaGeWAHR-SEIN bedeutet nichts anderes, als dass die WAHRHEIT permanent aufleuchtet resp. aufersteht. Die WAHRHEIT kommt als ein sprudelnder Quell der Erkenntnis.
    Na gut, das nächste Mal spreche ich nicht mehr von Auferstehung, sondern von Moksha, der Letztgültigen Befreiung - das klingt schöner in den Ohren der gottlos-zeitgenössischen Spirispezies...lol - Ach Babylon...


    SEIN

    Ich lese irgendwo ein Zitat:

    Es ist nicht besonders schwer, den Zustand “bewussten Seins” zu erlangen. Die wirkliche Herausforderung ist, ihn zu erhalten. Zitatende
     Einspruch! Es ist sauschwer ja sogar unmöglich, ein Gewahrsein zu "erlangen", weil nur der Eigenwille "erlangen" will. Das Paradox ist: Man er-langt Gewahrsein nämlich erst dann, wenn das Ver-langen nach ihm aufgehört hat. Die wirkliche Herausforderung eben darin, damit aufzuhören, nach ihm zu verlangen.
    Das Zitat erinnert mich an die Gurus,  die zu Workshops einladen und z.B. mit dem Versprechen locken, spirit. Suchern zu zeigen, mit welchen Techniken man das Sein betreten könne: 
    Das GewahrSein ist aber kein Ort, deshalb kann man das Sein weder "betreten" und verlassen; zudem ist es  ja gerade der Eigenwille, der den Zugang zum Gewahr-SEIN, die Verbindung zum Ursprung verhindert!  
    Wenn man ein anderes Wort für GewahrSein, nämlich "Gott" nimmt, dann kann man sich besser vorstellen, wie arrogant und überheblich der Mensch ist, der glaubt, mit einer Technik  Gott  in eine raumzeitlich begrenzte Schublade zu pressen.
    Ausser Gebet und Meditation kenne ich keine Technik, allein der Wunsch schon, Gott/SEIN zu erlangen, jagd Gott davon... die Absicht, der Wunsch ist das Hindernis, der Dreck auf dem Kleid der Seele, welche das Sein resp. Gott in weite Fernen rückt.


    Ein Tao (Sein) welches betreten und verlassen werden kann, ist nicht das Tao. Entweder du hast dein Kleid gewaschen und erkennst: DAS bist DU und dann hat sich die Frage nach Gott oder dem Sein für alle Zeiten erledigt oder du bist und bleibst noch immer in der Trennung, derweil du dein Kleid nicht wäschst und deine dreckigen Füße nicht abputzt, bevor du die Heiligen Hallen betrittst. Das Kleid ist eine Metapher für das Ego, tatsächlich musst du nackt sein, geläutert und "entblösst" von jeglichem Wunsch und Willen. Nicht der Eigenwille, sondern allein Hingabe und  Liebe öffnet die Tür zum Himmelreich.  Auch die  Bittgebete, die nichts anderes wollen als Gott allein, müssen letztlich um Gottes Willen aufgegeben werden... und damit auch jede Technik, die da glaubt, Gott, das Sein zwingen zu können. Solange dieses Macher-Ego nicht gestorben ist, wird auch kein (dauerhaftes)GeWAHR-SEIN erlangt.
    Wie Meister Eckhart in einem seiner "Ketzer"-Lehrsätze sagt: ... Wer (Gott)  um dies oder jenes bittet, der bittet um Übles und in übler Weise, weil er um die Verneinung des Guten und um die Verneinung Gottes bittet, und er betet darum, dass Gott sich ihm versage. Zitatende
    Das Üble darin ist, dass du die Dinge anders haben willst, als sie sind und Gott als das einige EINzig  GUTE recht eigentlich darum bittest, dass nicht sein, sondern dein Wille geschehe.

    Da sollte es tatsächlich eine EntrückungsTechnik geben, die dich von jetzt auf nachher -  in einem Nu sozusagen -  von all diesem Hinderlichen "entblösst", dich aller Verhaftungen "ledig" macht? Und die Entrückungstechniker sog.  Seinsakademien lehren nun, wie man das anstellt??? Früher machte das noch der Heilige Geist. Nun ja, die Betreiber solchen Schabernaks behalten ihre  Geheimnisse wohlweislich für sich, schliesslich wollen sie daran verdienen.  Das SEIN läßt sich nicht verhandeln und verhökern und mit Geld bezahlen - so billig ist "religio", die Rückbindung an den Ursprung/Sein nicht zu haben! Man sollte den Menschen lieber zeigen, wie sie ihre Kleider waschen können.

    Fazit:
    Es ist sehr schwer, aber nicht unmöglich, einen Zustand  "bewussten Seins" z.B. durch die Technik  der Gedankenunterdrückung zu erlangen. Unmöglich aber ist es,  ihn zu erhalten, derweil die psychologischen Abwehrmechanismen noch lebhaft intakt sind. Die besagte Herausforderung besteht allein im Abbau der Abwehr resp.durch die Hingabe an den Heilungsprozess/Individuation.




    Wissen

    Ich habe viele Bücher gelesen und ich bereue  nicht eines davon. Alles Gelesene,  was sich nur als KopfWissen niederschlug und  nicht auch vom Herzen verstanden wurde, offenbart sich mir nun langsam und kontinuierlich  in seiner  g a n z e n   WAHRHEIT aus dem GeWAHRsein des Herzens.  Das ganze Buch des LEBENS schlägt sich mir vor meinem inneren Auge auf.


    Der Schriftgelahrte

     Als ich vor einigen Jahrzehnten mit einem noch ziemlich jungen Priester und anderen Besuchern des  Klosters zu Tische sass und voller Begeisterung über die Hl. Terese von Avila sprach, lächelte er jugendlich-herablassend und belustigt und nannte mich fortan bei Tisch neckend "Terese". Wie recht er  hatte, war ich doch eines GEISTES mit Terese! . 
    Der Schriftgelehrte
    Wie jedem herzlosen "Pfaffen" fehlte es ihm am rechten Glauben und  an der rechten BeGEISTerung.   Er konnte das nicht zusammenbringen, dass ich aus der Kirche ausgetreten war, mich als Atheistin bezeichnete und mich gleichzeitig für die christlichen Mystiker beGEISTerte. Ketzerin! Damals kannte man das Wort "Neuro-Atheist" noch nicht. LOL. Damals war ich  auch noch sehr der Symbolik verhaftet, ich gefiel mir als eine vorlieblich  in Weiss gekleidete
    Beginenschlampe, eine moderne Wanderhure, die sich permament im inneren Umbruch befand und noch nicht so recht wusste, wie sie sich entscheiden sollte: Kloster oder Strich.  Heilige oder Hure.Die Synthese liess noch lange auf sich warten.LOL.   Metaphorisch gesagt, befand sich mein "Kleid" in der Wäscherei.  Mich vom Dreck zu befreien,  hiess für mich letztlich, nicht von Sünde befreit zu sein, sondern  eine paternosterbefreite Freidenkerin, eine  Freifrau von Vogelgesang zu sein - ohne Luden (Guru), ohne Orden so schlampierte ich im Underground sämtlicher  Religionen herum auf der Suche nach GEISTesverwandten.

    Man steigt nicht zweimal in den selben Fluss... Als ich diesen Spruch neulich in einem bestimmten Kontext zitierte, fing  der Schriftgelahrte sofort an,  langatmig sein gesamtesWissen über Herakles zu dozieren., er nahm weder den  Gesprächszusammenhang wahr, noch ging er darauf ein. Früher hätte ich Bauchschmerzen plus einen schweren feministischen Anfall davon gekriegt, LOL.
     


    Der Antichrist

    wurde an dem Tag  geboren, als das 1. Konzil zu Konstantinopel im Jahre 381 n. Chr. beschloss, das Christentum zur Staatsreligion/Organsisation zu erheben. Hebamme des Antichristen war Kaiser Theodosius der Erste.
    Wie aussen so innen: Der Antichrist ist innerpsychisch dort zu finden,  wo und wenn die Lebendige WAHRHEIT - die geistige Erkenntnis bzw. spirituelle Erfahrung  -  vom Verstand gestohlen bzw. konzeptionalisiert wird. Das ist, solange wir unbewusst sind und mit dem Egomind identifiziert, IMMER der Fall. Der Antichrist ist der konzeptualisierende Verstand.
     


    Alles spirituell?

    Im Forum eröffnet man jetzt eine "Spelunke". Überhaupt will man nun die ganze Welt ins Forum hineinlassen,  neinnein, beileibe keine neuen Mitglieder, statt dessen will man alle Themen zulassen, die die Welt bzw. die kleine persönliche Welt des Einzelnen bewegen.  Ich glaube, unter diesen Einflüssen wird nicht lange dauern, dass die die Welt  das Ruder übernimmt, dann wird es an der Sachlichkeit fehlen, die das spirit. Thematik bestimmt, der Ton wird weiblicher, d.h. persönlicher werden. Weniger Spiritualität, mehr Psychologie... nicht unbedingt schlecht, es besteht aber die Gefahr einer Verwässerung, wenn man am ernsthaften Erläutern der  Illusion einen größeren Gefallen findet, als an der tastenden Suche nach der WAHRHEIT.  So wird der Illusion gehuldigt, statt diese Welt als Illusion zu durchschauen. 
     Auf diese WEise geschieht es, dass man  - statt sich selbst anzunehmen,  die Dinge der Welt annimmt und damit die Identifikation annimmt - wo es doch gerade die Identifizierung mit den Dingen der Welt ist,die den Zugang zu sich selbst verbaut!  Damit räumt man recht eigentlich der Unwahrheit einen gleichwertigen Platz neben der WAHRHEIT ein. Man will den  Kuchen essen und gleichzeitig erhalten, ungeachtet der Aufgabe, dass die Welt erst gelassen werden muss, bevor man sie "hinzugewinnt". Die meisten sind noch immer sehr stark  mit ihrem Ego (=Welt) identifiziert.Nur die Transformation des Egos verwandelt die Welt, insofern man das Universum, die Welt nicht mehr im Aussen festmacht, sondern sie im Inneren erkennt. Erst jetzt erhält die Welt ihr wahres Sein, derweil die Scheinbarkeit der Welt(anschauung)/Ego entlarvt ist. 
    "Siehe ich mache alles neu". Aber erst dann, wenn du nicht mehr identifizierst bist mit der Welt!

    Es ist ja alles spirituell - diese Erkenntnis basiert im Original auf der Erleuchtung, dass Gott in allen Dingen ist, dass es nichts gibt, was nicht Gott ist, dass nichts geschieht ohne den Willen Gottes... Aber ohne dies wirklich in seiner Tiefe erkannt zu haben, werden mit einem solchen (Glaubens-)Satz egoische Anhaftungen legitimiert und zu rechtfertigen versucht, statt sie in Frage zu stellen, oberflächliche Beschäftigungen werden  für wichtig erklärt. Die ABLENKUNG wird kultiviert - Ablenkung aber ist in diesem Kontext ein Abwehrmechanismus und dient der Flucht aus der  Hier und Jetzt-Befindlichkeit.

    Deshalb sage ich immer, dass es nicht dasselbe ist, wenn zwei das Gleiche tun. Ein Mensch, der sich politisch, als Heiler oder sonstwie in der Welt engagiert, sieht eine veränderungs- und verbesserungswürdige Welt. Solange er die Welt als solche sieht, ist er mit seinem Ego identifiziert (Ego=Welt!)
    Der aber, der nicht mehr mit Ego/Welt identifiziert ist, hat keinen Anlass mehr, etwas zu verbessern, Er ist heil, also ist auch die Welt heil. Er ist ein Beobachter, ein Spieler in der Welt, er nimmt wahr, was auf der Weltbühne geschieht, aber greift nicht "engagierend" und verändernd ein.
    Das ist den Menschen, die unbedingt Gutes tun wollen, nicht begreiflich zu machen. Ob der Heiler seinen Job an den Nagel hängt, wenn er endgültig befreit ist? Die Frage ist nicht beantwortbar, denn das kann der Heiler vorher nicht wissen, das wird er erst wissen, wenn er endgültig befreit ist von seiner Identifikation mit dem Guten - dem WERDEN.


    Im Forum

    seitenlanges spirituelles Schönsprech, so schön, dass man dem Schreiber glatt ein Erleuchtungszertifikat ausstellen möchte   - dann der Satz, der alles vorhergehende zunichte macht, sinngemäß:
    Die Selbstannahme  der Person in ihrer Hier und Jetzt-Befindlichkeit sei deswegen eine Illusion, weil die Person als solche eine Illusion sei. Basta. Anders gesagt: Heilung sei nicht notwendig, um endgültige Befreiung zu erfahren.
    Das ist genauso schräg, als wenn einer behauptet und glaubt, er könne sein neurotisches Ich ausleben, weil ja Niemand da sei, der neurotisch ist.
    Genau dies ist das Dogma, die schwache Argumentation  aller schwächelnden  "Neo-Astheniker", insbesondere der geistig impotenten  Schwachköpfe der Neu-Advaita-Szene.
    Wenn der PapageienVerstand teuflisch ist, dann ist er hierin besonders teuflisch: dass er eine unbewiesene  Annahme postuliert, ein totes Wissen aus zweiter Hand,  und diese MEINUNG  - was anderes ist es nicht - als eine absolute WAHRHEIT setzt, ohne dass diese WAHRHEIT in ihm selbst jemals lebendig geworden wäre! 
    Der "Antichrist"  verwandelt somit die "Letztgültige Erkenntnis" in ein Dogma und setzt dies Dogma in ein ein Voraus. Eine teuflische Verkehrung von Alpha und Omega und ganz typisch für die schmerzvermeidende Fluchtreligiösität.  Ähnlich wie das christliche Dogma, dass der Christ quasi per dekret schon durch Jesus CHristus erlöst sei, insofern er nur an das Dogma  g l a u b e !  (Nochmal: Dogmen sind 2nd-hand-Meinungen, tote Glaubenssätze, weil sie gedankliche Konstrukte sind, Vorstellungen, die keinerlei WIRKLICHKEIT haben. Im weitesten Sinne ist alles, was du über die Welt gelernt hast, Dogma, Glaubensatz, Konstrukt.)

    Genauso wie der Neu-Advaita-Gläubige daran glaubt, dass "Niemand" da ist, diese Leere=Abwesenheit  von "Jemand" (Ego)  aber niemals WIRKLICH erkannt/erfahren hat - oder wie er glaubt und missioniert,  dass die Suche obsolet sei, weil das Gesuchte "schon da" ist, man müsse nur "hingucken",  und seine Art hinzugucken den Schlussfolgerungen seines Papageien-Verstandes überläßt, statt sich der harten und schmerzhaften Arbeit zu widmen, den Dreck von der Linse zu kratzen, der das "Hingucken" unmöglich macht - - - genauso glaubt der dogmenversaute Kirchenchrist, dass er schon erlöst ist und daher "nichts tun" muss, außer dran zu glauben; er kann sich ausleben, wie er lustig ist, das Beichten räumt jede Sünde aus der Welt usw. Die Missionare von derlei Widersinn schaffen bei anderen Menschen eine verrücktmachende Double-Bind-Falle, die sie ihren armen Schäflein dann als göttliches Paradoxon verkaufen.

    Diese Art zu glauben, versetzt keinesfalls Berge, sie hält im Tiefschlaf fest... Erwachen bedeutet u.a. das Wesen des Dogmas zu erkennen,  aus dem Glauben an Dogmen aufzuwachen und letztlich deine ganze sog. Realität als Glaubensatz- bzw. Gedankenkonstrukt zu entlarven.


    Hingucken

    -auch so eine inflationäre Phrase auf dem Spiri-Marktplatz.   Wann und wohin aber soll man gucken, wenn es heisst, dass du "hingucken" sollst?  Du kannst nirgendwo anders hingucken als in dein persönliches Hier und Jetzt deiner Befindlichkeit, deines Denkens, deiner Gefühle und Empfindungen. Was anderes gibt es erstmal nicht zu gucken. Achtsamkeit "guckt hin". Das Dritte Auge des Gewahrseins öffnet sich nur für den, der gelernt hat, achtsam auf sein persönliches Hier und Jetzt zu "gucken".  Annahme ist primär immer Selbstannahme des "kleinen" Selbst/Ich. Bevor man die Illusionshaftigkeit des Ichs erkennt, musst du erst mal eines haben, d.h. dir deines Ichs  BEWUSST sein. Wer niemals "Ich will" sagen durfte, wird sich seines Ichs niemals bewusst. Ganz schlimm aber, wenn er  so ganz nach neo-asthenischen Gutmensch-Art aus seiner Not eine spirituelle Tugend macht.
    Die Große ERfahrung der Gott/SELBSTfindung kriegst du  nicht ohne die kleine Selbstfindung. Das eine gibts nicht ohne das andere. Darin liegt die Einheit, die Ganzheit.

    DAs ist das Problem, dass du - dass alle DogmenGläubigen - nur an das Gedankenkonstrukt glauben, dass da "Niemand da" ist, bzw. dass die Person eine Illusion sei!
    Um aber die WIRKLICHE und WAHRE Erkenntnis/ ERfahrung der WIRKLICHKEIT zu haben, musst du zunächst einmal die relative Wirklichkeit deiner Person mit ihren "kleinen" Efahrungen würdigen, statt sie im Voraus als eliminiert zu DENKEN. Wenn nicht, dann wird dir  dein Hier und jetzt  mit deiner relativen BEfindlichkeit zu einem permanenten Störfaktor, der die Große Erfahrung der Absoluten WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT  verhindert und aus dem du permanent zu fliehen trachtest.


    Yoga

    und sämtliche spirituelle Schulungen und Übungen, die man auf dem Spiri-Markt mehr oder weniger käuflich erwerben bzw. erlernen kann, sind nichts anderes als eingefrorene Wahrheit und Weisheit des Körpers. Aus ehemals unkontrolliertem lebendigen Geschehenlassen hat man ein Programm gemacht. Irgendein Mensch hat seine Erfahrungen auf dem Weg geoutet und er selbst oder ein anderer hat sie retrospektiv mit Namen und Begriffen versehen, niedergeschrieben und "materialisiert": aus dem ehemaligen Geschehen wurde ein kontrolliertes und kontrollierendes zielbewusstes Machen, welches unbewusst bemüht ist, das Original nachzuäffen. Komischerweise scheint das Machen wechselwirksam zu funktionieren, - wenn die Ausrichtung stimmt!

    Für mich gibt es nur einen YogaWeg und das ist der weibliche Weg der Achtsamkeit und Hingabe, Bhakti. Wer kapituliert und die Kontrolle aufgegeben hat, dem wird alles andere ganz von selbst ohne große Anstrengung zufliessen. Beim Bhakti, wie ich es verstehe und erlebte,  werden keine spirit. Tugenden "geübt" wie man es z.B. im Buddhismus zu tun scheint, sondern das komplette Yoga" (incl. aller  SeinsTugenden) erscheint oder entwickelt sich mühelos aus sich SELBST heraus. Erwartungen und  Bedürfnisse fallen durch Achtsamkeit/ Gewahrsein z.B. einfach ab, ohne dass man übt, keine Erwartungen zu haben usw., was nur auf Unterdrückung hinausläuft. Hinterher - aus der Retrospektive erst erkennt man, dass all das, was man da durch Üben zu erlangen suchte, schon immer da war und niemals verloren gegangen war. DieWAhre Natur war nur verdeckt -  so wie Wolken die Sonne verdecken, verdecken die Schatten die WAHRHEIT.
    Hingabe ist das Schwerste, es ist nichts weniger als die Bereitschaft, sein Leben für die WAHRHEIT  hinzugeben.  




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    Eye of Horus - Best Matrix Hacker

    News

    Das z.Zt. in Deutschland infolge der Asylantenflut bemerkenswert aufgeblähte Gutmenschentum ist in meiner Sicht u.a. eine Folge der 68iger - die Folge einer falsch verstandenen bzw. fehlangewandten nondirektiven/führungslosen antiautoritären Erziehung, die den Kindern alle Macht gegeben hat. Das sind die heutigen radikalen Linken, "Antifa" - Neurotiker, die nicht mehr zwischen richtig und falsch, gut und böse unterscheiden können. Eine kranke narzisstische Symptomatik auf breiter gesellschaftlicher Ebene ...typische Täter-Opfer-Verwechslung. Krasses Schwarz-Weiss-Denken... Gut-Böse-Konfusion...

    Ich selbst bin eine ehemalige 68igerin und hätte mir damals niemals träumen lassen, dass Anti-Autorität bzw. Antifaschismus genauso totalitär und faschistoid sein kann wie das, was sie zu bekämpfen  vorgeben. Der linksradikalen Antifa nach bedeutet,  sich als Deutscher zu fühlen,  von pathol. Nationalismus befallen zu sein. Tatsache ist aber, dass  ein Volk eine Identität ganz notwendig braucht und dass der Massenzuzug von Fremden bei den eingeborenen Menschen Identitätsverlustängste weckt, und dies zu einem Zeitpunkt, an dem das Deutsche Volk nach dem letzten Krieg langsam wieder zu sich selber findet und eine neue positive Identität zu entwickeln beginnt und dabei ist, die Scham zu überwinden, ein Deutscher zu sein.
    Pathologisch auffällig ist der offen demonstrierte Selbsthass der Antifa-Fraktion, wo immer sie auftauchen und ihre "Angriffsaktionen" und perfid-intrigante Diffamierungspolitik durchführen. Da wird u.a. das 3. Reich mit seinen Greueln für alle Zeiten  mit Deutschland identifiziert, da darfst du als Deutscher nicht mehr grade stehen, da muss die Schande, Scham. Schuld um jeden Preis für immer und ewig aufrechterhalten bleiben...
    Auch typisch für Borderline-Syndrom: sie beissen in die Hände, die sie füttern, denn in der Regel leben diese jungen Leute von dem Staat, den sie bekämpfen. Diese ewig Gestrigen liefern das exakte Spiegelbild des Faschismus des 3. Reiches, nur mit anderen Vorzeichen. Ich habe beim Lesen div. Online-Zeitungen den Eindruck, die RAF ist auferstanden und im Begriff, ein Massenphänomen zu werden unter dem Slogan: “Deutschland von der Karte streichen, Polen muss an Frankreich reichen!”
    Weils offensichtlich am konkreten Feindbild mangelt, wird jeder kurzerhand zum Nazi, RAssisten oder  "Rechtsradikalen" gestempelt, der Angst vor einer drohenden Islamisierung äussert oder berechtigte Kritik an der Flüchtlingspolitik übt. Islamophophie - Angst als Strafbestand. Die Gewalttaten von Links  indes sind den Medien kaum erwähnenswert, dagegen werden die Re-Aktionen der "Rechten Populisten" aufgebauscht und ins Blickfeld gerückt.  Ich habe gelesen, dass man sich in linksradikalen Kreisen sogar selbst als Schleuser betätigt, ja, dass man geradezu dazu aufruft, Urlaub auf dem Balkan zu machen, um auf der Rückreise Immigranten mitzunehmen...illegal natürlich. 

    Dieser Problematik zugrunde liegt u.a. ein gewaltiger Schuldkomplex, den die Gesellschaft selbst züchtet, indem sie u.a. nicht aufhört, ihre Kinder in den Schulen permanent daran zu erinnen, was ihre Eltern und Großeltern für Verbrecher waren. Wegen der deutschen Nazivergangenheit werden die Kinder in die Bußpflicht genommen und versuchen nun im anderen Extrem das Volkskarma abzutragen, indem sie in ihrem Selbstzerstörungszwang  undifferenziert den Feind ins eigene Bett einladen und dafür Sorge tragen, wofür sie auf die Strasse gehen und schreien:  Deutschland verrecke! Deutschland, du mieses Stück Scheisse!
    Solange die Antifa auf vermeintlich Rechte fixiert ist, bleibt sie blind für den Feind in ihrem Bett: den politischen Islamismus/Salafismus.
    Der Islam ist ganz klar keine Religion, sondern eine faschistische Ideologie, um so bemerkenswerter, dass es unseren Politikern an der Intelligenz fehlt, dies zu bemerken, ja, es ist geradezu schizophren, dass in Deutschland derjenige ein Rassist und Faschist genannt wird, der den faschistoiden Islam kritisiert. Keine Ideologie - auch nicht der Nationalsozialismus unter Hitler -  hat soviel Menschen umgebracht wie der  ideologische Islam.
    Die Angst und Vorbehalte der meisten Menschen in Deutschland richten sich nicht gegen die Flüchtlinge als solche, sondern gegen die von ihnen importierte Ideologie. Sie haben keine Angst, dass die Flüchtlinge ihnen die Butter vom Brot nehmen, sondern dass sie als "Infidels", als Ungläubige im eigenen Land ihres Lebens bald nicht mehr sicher sind. Diese Angst wird von den Regierenden und den toleranzbesoffenen Ignoranten negiert...


    !BASTA!

    Im "Casino" des Seniorenzentrums steht vor dem Essen immer jemand auf und spricht ein Tischgebet. Als ich mich neulich etwas verspätet an den MittagsTisch setzte, sagte ein Tischnachbar auf meine Frage, ob schon gebetet wurde: "Sie haben nichts verpasst" und lächelte Bestätigung heischend, sich wohl nicht ganz so sicher, ob wir uns darüber einvernehmlich sind,  fuhr er fort:  " Jesus hat gesagt, wer beten will, der gehe in sein Zimmer". Ja und Nein, sage ich und  möchte dazu sagen, dass dies einerseits wohl richtig sei, dass aber auf der anderen Seite Gebet und Meditation in Gruppen auch eine besondere KRAFT und Energie entwickeln. Meine wie stets recht ausgewogene "Besserwisserei" findet allerdings keinen Raum, um sich zu entfalten, der Priester hat mal wieder den Punkt gesetzt, Basta!LOL.

    Jesus sagte: Wenn du beten willst, gehe in dein Zimmer, schließe die Tür hinter dir zu, und bete zu deinem Vater. Das muss man allerdings im Kontext verstehen, Jesus bezog sich m. W. auf das Gebet der Heuchler und Pharisäer, die öffentlich beten, um ihre Frömmigkeit zur Schau zu stellen. Beim Pharisäer weiss die Linke immer, was die Rechte tut, er braucht ein Publikum. 

    Dogma

    Ich projeziere immer noch mein "Eigenes", das BESTE. Allerdings wird es mir schnell bewusst. Wenn ich z.B. vom GEIST der WAHRHEIT rede, der durch den Text eines anderen leuchtet, dann bin ich mir nurmehr bewusst, dass dies nicht der GEIST ist, der durch den anderen spricht, sondern allein "m e i n"  GEIST, der die WAHRHEIT in diesem Text erkennt. Heute weiss ich: Der Sender oder der Überbringer einer Botschaft ist weder zu tadeln noch zu ehren. Und so ist auch die Person des WAHRHEITSverkünders NEbensache, gleich, ob aus ihm der Hl. Geist oder der Papagei des Hl. Geistes spricht. LOL

    In der Welt ehrt man oft fälschlicherweise die Person, die WAHRHEIT spricht oder schreibt, ohne wirklich die Quelle zu kennen, aus der diese Wahrheit stammt: Ego oder SELBST/Ursprung. Auch wenn die WAHRHEIT als solche WAHR ist, kann sie doch vom Verfasser  "angelesen" oder abgeschrieben sein. Die WAHRHEIT kann niemals WAHR für die Allgemeinheit sein, sondern immer nur für das einzelne SUBJEKT, in dessen Herzen allein die überpersönliche WAHRHEIT aufscheint, ungeachtet der Person, aus deren Feder sie stammt. 
    Immer wieder mal muss ich erkennen, dass mein Mind damals im Herbst 2011 nicht so 100%ig "gecrasht" ist, wie ich das zu Anfang annahm,  Es ist immer noch "Jemand" da, wenn auch nur rudimentär und schattenhaft; er  projeziert ab und an, schlussfolgert und versucht immer noch Glaubenssätze zu bilden... versucht...


    Wenn ich z.B. sage: Alle relative Wahrheit beruht nur auf Vermutungen, Annahmen bzw. Glaubenssätzen, dann ist das die absolute WAHRHEIT, insofern ich sie im GEWAHRSEINsfokus als WAHR erkannt habe. Wenn sich jedoch  mein Mind einmischt, dann zieht er,  wie es seiner (Un-)Natur entspricht,  spirituell äusserst unkorrekte Wenn-Dann-Schlussfolgerungen  und hält mir infolge folgende Predigt.:

    Weil bzw. wenn du  deine konditionierten Überzeugungen als Glaubenssätze und vergängliche "Meinungen" erkannt hast, die im Gegensatz zur absoluten WAHRHEIT stehen, DANN ist auch das Äussern von Meinungen für alle Zeiten für dich obsolet geworden, denn Meinungen hat man nur über die Dinge in der Aussenwelt. Weil aber die Aussenwelt für dich ebenfalls völlig obsolet, weil neutralisiert ist, wäre damit auch die Meinungsäusserung völlig hinfällig geworden, ansonsten ja die Neutralität der Wahrnehmung flöten ginge, nöch? usw...usw. -

    Auf eine solche Weise bastelt sich der klügelnde Verstand (Herr Jemand)  einen neuen hypothetischen Glaubenssatz, der besagt, dass Meinungen schlecht bzw. spirituell unkorrekt sind und es sich fürderhin verbietet, welche zu äussern.  
    Nun, früher - vor meiner Glorreichen Auferstehung und vor meinem Erscheinen auf dem spirituellen NetzMarktplatz war er noch weit schlimmer, da machte er  aus geistigen Erkenntnissen ganz gerne sofort eine asketische Keule, einen perversen moralischen Imperativ - eine besondere Spezialität des spirituellen Sadomaso-Überich : Du SOLLST keine Erwartungen, keine Bedürfnisse, keine Wünsche, keine Meinungen haben und erwarte dies ebenso von anderen .Dadurch wurde aus der Liebe eine Pflichtaufgabe und ein Unterdrückungswerkzeug für mich und  für andere.
    Auf die oben beschriebene  Weise bilden sich neue, "spirituelle" Dogmen. Der Verstand - das spirituelle Ego ist genauso süchtig nach Glaubenssätzen wie ehe dem... der Verstand fixiert, er denkt, jetzt hat er's für "alle Zeiten" und versucht nachzumachen, was ihm zuvor geschenkt wurde: die "Losigkeit".
    Spirituelle Korrektness wird vom Egomind stes nur da gefordert, wo die WAHRHEIT zu Glaubenssätzen geronnen ist.





    Die Fülle

    des Nichts ist mehrdimensional.  So "polyphon", wie mir nun die Bibel im Besonderen und die Heiligen Schriften der div. Religionen im Allgemeinen sind, beginne ich nun auch die Geschehnisse in der Zeit, in der Welt "da draussen" zu erfassen,  -  hehe, die es ja doch nicht gibt, bzw. nicht geben sollte, wenn ich spirituell besonders korrekt sein wollte. LOL.
    Auch die Scheinbarkeit der Welt bekommt ihre "Realität" zurück - insofern ich sie als eine Spiegelung dessen erkenne, was sich an Kämpfen in der einzelnen Seele abspielt: "Endzeit-"Kämpfe. Das Ende der  Zeit ist nah, das Ende der Zeit ist JETZT.


    Islamisierung?

    Wie können eigentlich Menschen in unsere Gesellschaft integriert werden, bei denen sexuelle Frustration zum religiösen bzw. politischen Programm  gehört und das gewaltsame Ausleben der Sexualität an den Frauen der "Infidels" quasi zur freien Ausübung der Religion erklärt wird?
    Ich kann die Ängste der Menschen sehr gut verstehen, m.E. jedoch wird  Europa nicht islamisiert, - im Gegenteil, ich sehe in der Krise eine Chance für den Islam, sich selbst abzuschaffen bzw. zu reformieren.
    Um für Unruhe zu sorgen, braucht Deutschland keinen IS -  die Linksradikalen erledigen das mit dem selben Elan und im selben faschistoiden Geist gegen alles, was sie für rechts halten und als rechts verortet die Linke Fraktion mittlerweile schon ihre eigenen Gesinnungsterroristen.


    Sucht

    Viele Spirituelle, die sich als sog. Finder mißverstehen, sind der Ansicht, dass man auch im Gewahrsein jenseits von Ego seine Süchte befriedigen könne. Unmäßiges Rauchen und Trinken wird hier nicht als ein Ego-= Problem gesehen.  Falle die Bewertung "Sucht" z.B. weg, gebe es auch niemanden, der süchtig wäre - das Rauchen und Trinken "geschähe" dann einfach ohne eigenes  Zutun/Absicht und ohne Ursache.
    Ein spiritueller Glaubenssatz, wo  das Ego ("Jemand")  glaubt, "Jemand"  - es selbst also - wäre gar nicht zuhause. LOL.  Dass dieses "Geschehenlassen" nur dann ein BEWUSSTES Geschehen ist,  wenn der Eigenwillen des "Jemand"  gestorben ist, wird geflissentlich übersehen, wiewohl ihr  Ego ja nach ihrer Meinung  doch gar nicht mal hinterfragt werden muss, geschweige denn "gelassen".
    So spricht und glaub's  ein Gläubiger, ein Papagei,  um seine Sucht zu rechtfertigen. Einen größeren Selbstbetrug kann es gar nicht geben. Ein Suchtmittel  dient immer dem  Zweck der Zustandsveränderung!

    Erst wo  in WAHRHEIT "Niemand" ist, - wo das Ego durch Abwesenheit (Nichtsein) glänzt, ist auch niemand, der einer Zustandsveränderung bzw. -verbesserung bedarf und insofern kann es auch keinerlei  Süchte mehr geben für einen Endgültig Befreiten, sonst wäre er nicht FREI! Freiheit ist immer die Freiheit vom Leiden und insbesondere Freiheit von Bindung und Abhängigkeit, egal ob es um die Abhängigkeit von Stoffen oder Menschen geht.

    Selbstbetrug auch, wenn ein Suchtbolzen behauptet, ihm schmecke das Bier "einfach" oder die Zigarette. Niemals! Es geht dem Süchtigen niemals  um den Geschmack, sondern immer und in jedem Falle primär um die Wirkung!
    Sobald jemand aber wirklich BEWUSST geworden ist, kann er solchen Blödsinn nicht mehr behaupten, noch viel weniger praktizieren. Jeder Trinker oder Raucher kann die Probe aufs Exempel machen und versuchen, sein Glas Bier oder die Zigarette ganz BEWUSST - gaaanz langsam und hellwach - zu trinken bzw. zu rauchen. Er kommt damit nicht weit, weils ihm nicht schmeckt. Mal davon abgesehen, dass er kaum fähig wäre, seine Bewusstheit - die meditative Konzentration auf den Vorgang des Rauchens -  eine Zigarettenlänge aufrecht zu erhalten! (Deswegen glaube ich auch nicht, dass es Raucher gibt, die meditieren, denn Achtsamkeit - rsp. BEWUSSTHEIT löst alle Anhaftung auf!)
    Ein Suchtmittel ist immer Mittel zum Zweck der Hier-und Jetzt-Veränderung, ist immer eine unbewusste Aktion. Sucht ist Unbewusstsein per excellance!


    Achtsamkeit 

    Jemand sagt, dass Achtsamkeit der östliche Weg sei. Der westliche Weg sei die Nachfolge Jesu.  Hm...??? Ich kenne nur einen Weg: Achtsamkeit.
    Jesus selbst fordert zur Achtsamkeit auf, wenn er  "Wachet und betet ohne Unterlass"  f o r d e r t ! Er bittet nicht darum, er sagt nicht, tut es oder lasst es, es gibt ja noch mehr Wege als den meinen...Nein, er sagt ganz klar: ICH bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN. Christus als unser Wahres SELBST, unser innerer Meister ist der WEG, nichts und niemand sonst als der "Sohn", egal, wie man das Wahre SELBST in anderen Religionen auch nennen mag, die Essenz ist dieselbe. Es gibt nur einen Weg und der führt über die Achtsamkeit. Alles andere sind Umwege. Achtsamkeit bewirkt die Umkehr ganz von SELBST.
    "So wacht nun, denn Ihr wisst nicht den Tag noch die Stunde, wann ich wiederkomme, sagt der Bräutigam (Wahre SELBST)  zu den törichten Jungfrauen im Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen. Die klugen Jungfrauen nahmen das Öl der Achtsamkeit mit sich, ihre Lampen erloschen nicht. Die törichten Jungfrauen, die auf ihr Licht nicht aufpassten hingegen "kannte" der Bräutigam nicht.
    Achtsamkeit oder Wachsamkeit war das wichtigste Anliegen Jesu überhaupt, was die "Endzeit" angeht. Es gibt noch mehrere Gleichnisse, in denen Jesus Wachsamkeit anmahnt. Das Ende der Zeit ist immer JETZT. Jeder Welt(anschauungs)untergang mündet ins zeitlose JETZT bzw. die Ewigkeit.

    Ich finde es merkwürdig, dass jemand gegen Achtsamkeit sein kann oder glaubt, dass aus der Achtsamkeit ein "Kult" zu machen wäre, so eine Art spiritueller Modetrend, von dem man irgendwann mal "die Nase voll" haben kann und der irgendwann mal durch eine andere Marotte abgelöst wird.   Als gäbe es einen anderen Weg,  im Hier und Jetzt zu sein.


    Gleichmut

    Achtsamkeit auf Worte und ihre Wirkungen auf den Körper... das war das erste, was mir auffiel, als ich vor vielen Jahren damit begann, permanent meinen Gefühlen und Gedanken nachzuspüren. Ich wurde mir der Macht der Sprache bewusst, der Worte,der Gedanken, wie sie auf den Körper wirken, das Selbstwertgefühl, ... die Bedeutung, die wir den Worten geben. Der Sprachgebrauch hat einen großen Einfluss auf die Befindlichkeit, er kann krank oder gesund machen.Mich selbst und andere.
    Ich erinnere mich, wie ich früher zur Entspannung Bilder benutzte, dass ich mir vorstellte, am Strand in der Sonne zu liegen, das Meer rauschen hörte... Ich erinnere mich, wie mich bei der Erinnerung an bestimmte Lebenssituationen oder Menschen Freude, Traurigkeit oder Scham befiel.
    Heute hat die Sprache, das Wort so gut wie keinerlei Einfluss mehr auf mich, -  Sprache, Worte und Gedanken sind bedeutungsleer, sie können mich nicht mehr berühren, verletzen, erfreuen, weder aufrichten noch niederschmettern...  Ich bin nicht mehr fähig, mich mit mit meinen Gedanken oder Vorstellungen krank zu machen oder meinen Zustand in irgendeiner Weise zum positiven oder negativen hin zu verändern. Leere, Gleichmut. Frau Normal hat keine Ahnung, wenn sie annimmt,  dass Gleichmut eine Altersbegleiterscheinung sei...  Der GLEICHMUT jenseits von Ego ist eine Frucht des Todes/Abwesenheit von Ego.  Leere und Gleichmut sind Synonyme. GLEICHMUT ist eine höhere QUALITÄT basierend auf absoluter Ego-Gelassenheit.
    Bitte nicht verwechseln, Frau Normal: Auch das Ego kann sich in seiner Selbstzufriedenzeit scheinbar gelassen und gleichmütig einrichten.  Solange das Ego aber selbst nicht gelassen wird, gibt es auch keine wahre Gelassenheit, keinen wahren Gleichmut.
    Dem Fuchs  hängen mal wieder die Trauben zu hoch - derweil Frau Normal den Gleichmut abwertet und banalisiert geht es ihr dabei wie immer vorlieblich darum, das eigene vermeintliche "spirituelle Versagen" zu rechtfertigen,  den eigenen Selbstwert aufzupeppen resp. sich in moralischer Überlegenheit eines fiktiven GutmenschIdeal-Ichs zu sonnen. 


    Selbstannahme vs Annahme

    Noch mal und immer wieder: Wer mit dem inneren Aggressor identifiziert ist, nimmt nicht sich selbst in seiner eigenen Befindlichkeit und Reaktion auf die Umwelt an, sondern statt dessen die äusseren Umstände, Menschen, Situationen. Wird er von einem Anderen z.B. beleidigt, so versucht er krampfhaft, die Beleidigung bzw. den Beleidiger anzunehmen, statt die eigene Reaktion darauf, seine Gefühle des Ärgers, Wut, Verletztheit...Womöglich versucht er auch  noch, dem Beleidiger zu vergeben. Das ist christlicher Sadomasochismus -  eine Eigenschaft, die u.a. den pathologischen Gutmenschen auszeichnen. 


    Finger vs. Mond.

    oder Symbol vs. WIRKLICHKEIT.
    Chinesisches Sprichwort: Wenn der Weise auf den Mond zeigt, sieht der Idiot nur den Finger.

    Jeder Mensch hält den Finger für den Mond, d.h. solange er kein Gewahrsein hat, hält er die äusseren Dinge (Symbole) für die WIRKLICHKEIT, statt sie als Symbole für die geistige Präsenz hinter den Phänomen zu erkennen. Der "Mond", auf den der "Finger" zeigt, symbolisiert die Einheit.
    Die meisten Menschen bringen den Finger, der auf den Mond zeigt mit Zen in Verbindung, Zen als der Finger, der auf den Mond zeigt. Aber ALLES, was wir wahrnehmen, sind Finger.
    So ist auch Sex ein Finger, der auf den Mond zeigt. Sex ist DAS Symbol für EINHEIT und symbolisiert am schönsten die Gegensatzvereinigung. Deshalb verstehe ich nicht, wenn sog. Meister noch sexuelle Bedürfnisse haben  - wie kann man sich nach dem Finger sehnen, wenn man doch den Mond hat!


    Fundstück

    Ich lese:  "Weltgestaltende Weltentsagung"? hä? Der Groschen fällt: 
    Bei der "Weltgestaltenden Weltentsagung im Buddhismus" geht es um nichts anderes als  um das Paradoxon des absichtslosen (Nicht-)Handelns, durch das alles getan ist... Ach Babylon... Na ja, und diese paradoxe Bewegung gibts nicht nur im Buddhismus, sie ist das SEIN jenseits von Ego.   
    Zum Handelnden möchte ich noch mal  sagen, dass es den sehr wohl gibt, es ist einfach eine semantische Irreführung, wenn man aus sog. Meistermund vernimmt, dass es jenseits von Ego  keinen Handelnden gebe. Eine solche Redewendung impliziert ja, dass der Handelnde als Person völlig verschwunden sei.
    WAHR ist: Ich als Handelnde erkenne mich in oder mit meinen Handlungen als EINS - ich bin allerdings nicht mehr mit dem Handelnden bzw. der Person des Handelnden IDENTIFIZIERT!
    (Wer aber glaubt, er könne zielorientiert, nutzbringend und motiviert handeln, ohne mit dem Handelnden identifiziert zu sein, der irrt gewaltig.)


    Facebook.

    Da begegnen mir immer wieder diese FacebookSektenSeiten-Gurus plus Groupies.
    Wo der eine die Scheinbarkeit, No-thing/ Leere missioniert und die Fülle ausser acht läßt, tut der andere das gerade Gegenteil: er feiert die Vielfalt der Welt und fordert dazu auf,  "das Leben" zu feiern. Diese Welt- oder Lebenszelebrierer klopfen dann Sprüche wie "Life is so damn short. For fuck sake, just do what makes you happy."
    Das Problem mit solchen Rat-Schlägern ist, dass sie ihren Groupies verdammt noch mal nicht sagen können, WAS verdammt noch mal am Glücklichsein  hindert bzw. WIE sie verdammt noch mal ihre GlücklichkeitsBLOCKADE  abbauen könnten!
    Das wahre Glück ist wahrer GLEICHMUT- das ist sowas Ähnliches wie ein Nüchternheitsrausch... he he wer will das schon..LOL


    Alter Wein in neuen Schläuchen

    Ich habe mich kurzentschlossen bei der geschlossenen FB-Gruppe "Wahrheitsbewegung" beworben. Keine Ahnung, was das sein soll, aber mir gefiel in diesem Zusammenhang der Ausdruck "Matrix-Hacker", weil es genau das ist, was ich ununterbrochen veranstalte.  Die Matrixhacker, wie sie sich selbst jedoch verstehen, haben offenbar nicht viel Ahnung davon, dass die Matrix nichts anderes ist als ihre konditionierte Sicht der Welt und der "Weg des Auserwählten" der Weg eines jeden ist, der Christus nachfolgt...Christus-Hypostase... und dass die einzige Möglichkeit dieser Welt-Anschauung zu entkommen, nicht die Rote Pille, sondern eine erfolgreich bestandene Apokalypse ist.  Die Verschwörungstheorien, mit denen sich die Wahrheitsbewegung offenbar herumschlägt, sind auch nur Zeichen und Symptom für die innere Apokalypse, die nach Aussen verlagert wird.  Sie halten den Finger, die Symbolik für den Mond. Der Film Matrix, den ich wegen zuviel Action damals nicht zuende schauen konnte  ist auch nur eine religiöse Metapher...
    Sie haben mich nicht reingelassen,  LOL, vermutlich halten sie mich für einen Pösen Illuminaten, weil ich ihr TotenkopfSymbol mit einem Horusauge verziert und mit "BEST Matrix Hacker" beschriftet habe.


    Die Rechtschaffenen

    Auch die spirituelle Szene zeigt sich vom süßen Gift der political correctness angefressen, es sind dies jene von sich selbst Entfremdeten, welche die z.Zt. hochkochenden berechtigten Ängste der Menschen vor Überfremdung und Gewalt (Islamisierung)  verlachen und entwerten. 
    So ist z.B. die Thematisierung der Kölner Ausschreitungen durchaus ok, aber nur, wenn man sie nicht in Zusammenhang mit dem Islam stellt. Nirgendwo eine Spur von Freiem Geist, statt dessen auf breiter Ebene Zensur und Selbstzensur, welche die kranke "Toleranz gegenüber der Intoleranz" der sog. Gutmenschen widerspiegelt. 



    Das Wunderbare

    Man hört und liest ja oft von Menschen, die glauben, dass jenseits von Ego alles gaaanz WUNDERBAR sei, alle Dinge der Welt  erstrahlten in wundersamstem Glanze, man könne gar nichts Hässliches, Böses, Dunkles, Sündiges mehr sehen, sondern sehe nur noch Erlöstes und Befreites, Gott oder die WAHRE NATUR in jedem Ding...alles im LICHT! usw.
    Nun, das ist nur eine weitere Projektion des (spirituellen) Egos - eine Identifikation, die ebenso losgelassen werden wie alle anderen Verhaftungen. In WAHRHEIT ist die WIRKLICHKEIT jenseits des Wunderbaren und der "zustandslose Zustand"  von einer Nüchternheit geprägt, wie sie nüchterner nicht sein kann. (Neutrale Wahrnehmung kann nicht anders als nüchtern sein.)  Da draussen ist nichts mehr, an dem das Ego haften könnte, weil die Dinge der Aussenwelt ihrer Bedeutung entleert sind, derweil im Neuen Bewusstsein  den Dingen die Eigenschaften entzogen sind, mit denen das Ego die Dinge zu Lebzeiten  ü b e r zogen hat.
    Jenseits von Ego kommt das Wunderbare von innen, es ist die Fülle des SEINS. 


    David Bowie

    ist tot. Alle trauern, auch die Spiris...Wenn wenigstens die Letzteren  nur endlich verstünden, dass die Bewunderung, die sie andern Menschen zollen,  ihnen SELBST gilt! Du bist DAS.
    Individuation bedeutet u.a. genau DAS in und aus dir zu befreien,was du an anderen bewunderst. Nichts anderes ist Schattenintegration, als die Dämonen umarmend zu befreien, die dich an deiner Kreativität hindern. Kreativität kommt aus der UrQuelle. Ob man sie in den Dienst an der Welt oder in den Dienst Gottes stellt ist Jacke wie Hose.LOL


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    kommt, wer auf dem Pfad der Väter trollt...


    Achtsamkeit vs. Selbstbeobachtung

    Als ich vor vielen Jahrzehnten damit anfing, mich selbst zu beobachten, war keine Absicht oder irgendeine spirituelle Zielsetzung damit verbunden. Man könnte sagen, es hat sich so ergeben, weil ich so viel allein war. Vermutlich handelte es sich bei der Art meiner Selbstbeobachtung weniger um Achtsamkeit, die ja versucht, neutral zu beobachten, als um Nabelschau.  Ich habe mich mit dem Beobachteten identifiziert, mit meinen Gefühlen, Gedanken, Empfindungen... Unbewusst ging es mir wohl um Selbstfindung, ja, ich wusste nämlich nicht, was ich mit meinem Leben, meine vielen Talenten anfangen sollte... ich habe mich gesucht in Büchern, mich mit allen Autoren/Protagonisten identifiziert. Ich habe viele Biografien gelesen...

    Zur Selbstannahme, zur Annahme meiner persönlichen Hier und Jetzt-Befindlichkeit kam ich erst, nachdem ich bewusst Achtsamkeitsübungen nach Charles Tart bzw. Gurdjeff machte. Ich glaube aber nicht, dass ich jemals versuchte, meine Befindlichkeiten NEUTRAL - ohne Wertung - zu beobachten. Im Gegenteil - ich musste noch lange Zeit leiden, derweil ich versuchte, mich (zum Guten) zu VERÄNDERN, statt anzunehmen in dem, was ich dachte und fühlte. Dachte ich z.B.  "schlechte" Gedanken über andere, so wertete und verurteilte ich mich und wollte "gute" Gedanken denken. Ich wollte ein guter Mensch werden und wurde darüber sehr depressiv, dies insbesondere deshalb, weil ich mir nicht erlaubte, das Programm auf mich selbst anzuwenden: genauso gut über MICH zu denken wie über andere. Sado-Maso.

    Ich glaube, dass es auf dem Selbstverwirklichungsweg nicht ausbleibt, dass man das spirituelle EndZiel im Guten Menschen sieht, weil man nur so überhaupt über Böse UND Gut hinauskommen kann.  Auf dem asketischen Rightway-Path der Väter ist so ein Sado-Maso-Verhalten  absolut legale, gute alte Tradition.  Erst als ich merkte, dass ich auf dem Pfad der Väter in Teufels Küche kam, weil diese ständigen Selbstverurteilungen und GutmenschIdentifizierungen meinen Selbsthass verstärkten und ich mit dem Rücken an der Wand stand und keine Luft mehr bekam, kehrte ich um auf den Leftway-Path der erlaubnisgebenden  GöttinMutter. Das ging einige Male so von einem Extrem ins andere, bis ich erkannte, was Selbstannahme wirklich bedeutet.  Dass es eben nicht bedeutet, die Dinge und Menschen in der Aussenwelt nicht zu bewerten, sondern dass ich aufhöre, MICH zu bewerten. Alles andere erkannte ich als schwarzchristliche Askese die nur einem Gott dient, dem inneren Aggressor, dem Falschen Gott.

    Diese Kursänderungen waren immer von großen inneren Kämpfen begleitet, derweil ich mit dem Pösen Paternoster (innerer Aggressor, sadomaso-Überich) identifiziert war und jede Abweichung von seiner Lehre bzw. den internalisierten Geboten eine Todesdrohung bedeutete.  Mir selbst Erlaubnis zu geben in dem was ich fühlte,  dachte und tat war in den Augen des Pösen Paternosters DIE Todsünde, die stante pede in die Hölle führt! Dass ich in dieser Gutsein-Fixierung  noch immer den Geboten des falschen Gottes gehorchte, war mir so schnell nicht klar. Ich fing an,  sämtliche 10 Gebote zu hinterfragen und dagegen zu handeln, d.h. bewusst zu  "sündigen". Und so wurden aus dem gebotenen "Du SOLLST, (was  als ein "Du MUSST" verinnerlicht war), was an den Willen apellierte,  eine Verheissung: Du WIRST... Du WIRST all meine Gebote halten, wenn du umgekehrt bist.
    Ich erinnere mich, wie ich damals vom Archetyp des Moses durchflutet wurde. Ein sehr prophetisches und mächtiges Gefühl, die "Gesetzestafeln" in der Hand zu halten... die Stimme aus dem Dornbusch...  Das Rote Meer teilte sich auch für mich... trockenen Fußes überquerte ich die Wasser des Unbewussten. In diesen TiefenProzessen wurde der Mythos, die Bilder der Bibel erstmals lebendig für mich. Ganz allgemein wage ich zu behaupten,  dass in jedem Menschen, der sich auf die Heldenreise begibt, der Mythos lebendig wird. Ob es der christliche, buddhistische, hinduistische Mythos ist, ist Jacke wie Hose, das kollektive religiöse Unbewusste wird mit seinen Bildern ans Licht des hellen Tages drängen und wohl dem, der sie zu deuten weiss.
    Erlaubnisgebung - Barmherzigkeit fand ich nicht beim Alten Gott der Bibel, bevor ich sie in J.Ch. fand, fand ich sie bei den Heiden, bei der GöttinMutter, die später in mir zu einer Einheit mit dem Vater zusammenschmolz. VaterMutterGott. GOTT. 

    Ich möchte den  Menschen kennenlernen, der ohne  "Gotteswahn",  ohne die Liebe zu Gott eine geistige Wiedergeburt erlebt hat.  Auch wenn Gott zu guter Letzt nur eine Vater-Mutter-Projektion zu sein scheint - niemand kommt m. E. ohne Gott zur SELBSTverwirklichung.
    Ich bin DAS, ICH BIN...Gott - das realisiert man, wenn man den Gott, an den man geglaubt hat, als ein Konzept erkennt. "Ich bin Gott" - eine Erkenntnis, die zu einer neuerlichen Identifizierung/Anhaftung führt, die eine neuerliche Desidentifizierung zur Folge haben muss, um uns die letzte Stufe emporzuheben um uns in das eigenschaftslose ICH BIN (weder dies noch das) zu erheben. Manche Leute glauben, dass auch dieses "Bin" noch wegzulassen wäre, bis dass am Selig' Ende nur noch ICH bliebe, LOL! Das ist eine spitzfindige Erbsenzählerei des Verstandes, der nicht erkennen kann, dass es über das ICH BIN hinaus nichts mehr gibt, als ICH BIN, der ICH BIN. Anders gesagt, wird damit das ungewordene SEIN an sich ausgedrückt.

    Manche Leser wundern sich vielleicht, warum ich immer noch Gott thematisiere, wenn ich doch Gott realisiert habe resp. jenseits von Gott bin. Nun, eigentlich ist das nur ein rhetorischer Kniff, ohne den ich den Weg, das Werden "von unten" nicht beschreiben könnte, weil mir "von oben" gesehen, die Spucke wegbliebe...LOL
    Solange ich den (Hin-)Weg beschreibe, - die Evolutions des Bewusstseins, das  Werden - solange ist Gott  eine feste Größe, ein DU, mit dem man rechnen muss. Gott löst sich erst im Einheitserleben auf, jenseits der Worte.


    Sex & Crime

    Man hat in den Medien versucht, das Verhalten der in der Mehrzahl wohl nordafrikanischen Sex&Crime-Aktionisten von Köln damit zu entschuldigen, dass sie unter Drogen- und Alkoholeinfluss standen, schliesslich war es ja Sylvester.

    Nach meinem persönlich-intimen Einblick in dieses Milieu würde ich mal behaupten, dass viele der nordafrikanischen Berufstaschendiebe ihre berufsbedingten Spannungen  weniger mit  Alkohol, als mit Downers und Haschisch equlibrieren. Ohne substanzielle Enthemmung können sie ihre "Arbeit" nicht machen. Der Diebstahl am Eigentum eines Infidels ist für einen Muslim kein Delikt, sondern legaler Broterwerb, der mit einem frommen Gebet um den Beistand Allahs um rechtes Gelingen eingeleitet und begleitet wird.



    Der Besserwisser

    ist ein allseits ungeliebtes Wesen. Der Mensch, der andere gerne und oft des Besserwissens überführt, übersieht allzuleicht, dass es das eigene sture unbelehrbare Besserwissen ist, welches er im anderen zu finden glaubt... dass es seine Identifikation mit dem eigenen Wissen, mit der spirituellen Erfahrung ist, auf die man so große Stücke hält...
    Gerade im spirituellen Kontext sind derlei Projektionen sehr auffällig, derweil dadurch die WAHRHEIT denunziert wird.
    Das Ego eines solchermassen Belehrten findet es oft unerträglich, eines Besseren belehrt zu werden...Was der Eine als Weisung versteht, ist für den Anderen Kritik.



    Die Sanftmut Jesu

    basiert auf der Seinstugend des Gleichmuts. Inmitten dieses Gleichmuts ist es der sanftmütige Jesus der paradoxerweise nach dem Schwert greift und scheinbar den Unfrieden ausruft.  Ich verstehe das Schwert nicht nur so, dass es den Vater vom Sohn und die Mutter von der Tochter dgl. entzweit, sondern als das geistige Schwert - welches die Unwahrheit von der  WAHRHEIT scheidet.  In ähnlicher Weise verstehe ich die Göttin Eris, die zwar kein Schwert tägt, wohl aber den Zankapfel wirft und damit Verwirrung und Zwietracht stiftet. Zwieträchtig wird die Frage aufgeworfen: Was ist Wahrheit und was ist Schein? Der Zankapfel der Eris symbolisiert für mich die Wahrheit.



    Fundsache

    "Gerade hier in Indien ist es deutlich zu spüren: Das vielleicht Intelligenteste, was die moderne Spiritualität zu bieten hat, ist den dummen Streit zu beenden, ob nun Friede oder Evolution wichtiger sei, Sein oder Werden, in sich ruhen oder über sich hinaus gehen.
    Ja, es gibt die Flucht auf das Meditationskissen und in eine weltabgewandte Spiritualität, und was dabei herauskommen kann, sehen wir hier in Indien jeden Tag: Bittere Armut, zerfallene und zugemüllte Städte und kaum Fortschritt im Kampf für Gleichberechtigung."

    Mir schwirrt der Kopf! Ist Friede das Gegenteil von Evolution? Moderne Spiritualität, gibt es das? Wer streitet und WO? Geht der, der in sich ruht, etwa nicht über sich hinaus????
    Die Bevölkerung Indiens flüchtet auf das Meditationskissen? Wirklich?  Ich glaube viel eher, die Schuld an der Misere Indiens trägt vorrangig die Gebundenheit an das religiöse Kastenwesen, an einen religiösen Aberglauben.
    Ich weiss, er meint es gut, aber: Solange etwas verbesserungswürdig für dich ist, solange bist du mit Ego identifiziert. Das Werden ist im Sinne von Evolution des Bewusstseins zu verstehen, nicht im Sinne der Verbesserung der weltlichen Verhältnisse.  Das Werden des Kosmos  sorgt für sich selbst, da muss niemand verbessernd eingreifen. (Wer das will, der sollte besser in die Politik gehen.)
    Wenn jeder Einzelne in seinem Sein verankert wäre bzw.  nicht nach einem besseren Leben, sondern ZUERST nach dem Himmelreich trachtete, um die Seinsverankerung zu realisieren,  würden sich für die Menschheit die Fragen nach der Zukunft und ein besseres Leben ein für alle Mal erledigen. (Reine Annahme, haha, fast wäre ich mir auf den Leim gegangen - denn natürlich kann ich nicht wissen, was geschehen würde, WENN...)
    Denn daran scheitern soviele Sucher: dass sie das Spirituelle, das GEISTIGE, (GOTT) für das Gute halten.  Damit verbleiben sie aber im dualistischen Gut&Böse-GEgensatzdenken. Gott aber ist "darüberhinaus"!
    Der altruistische Sucher, der Gute Mensch hält es gar für egoistisch, in der dringlichen Frage des Himmelreichs bzw. des "Meditationskissens"  nur an sich zu denken  -  WENN das jeder täte, so glaubt er, DANN hätten wir so Verhältnisse wie in Indien.  WENN, dann.... es ist der schlussfolgernde hypothetische Verstand mit seiner ewigen Besorgnis und seinen Zweifeln und seinem konditionierten Causal-"Wissen" um die Zukunft, der den spirituellen Sucher vom Weg abbringt - dem "Hinweg", der zwangsläufig "weltabwendend"  (neti neti) verläuft.  Man kann nicht zwei Herren dienen: einerseits seine kostbare Zeit und Energie der Weltverbesserung - dem "Kampf um Gleichberechtigung" -  zu widmen und andererseits dem "Himmelreich" nachzustreben. Hierbei gibt es nur ein Entweder-Oder.  Nochmal: Die "Welt" bist DU!, Verändere, verwandle DU dich, dann ist die Welt verändert. Und genau das versteht der Callida-Verstand nicht:

    Hö hö höhnt Herr Callida da,
    wie soll die Welt in Frieden sein,
    wenn ICH nicht greif' und schreite ein,
    um sie verwaltend zu gestalten?!
    Wo ich die Welt tu überwinden
    da ist sie wie zuvor geblieben.

    Und Jesus aus dem Offe spricht:
    Du redst schon wieder Schmarr'n, Wicht!
    LOL


    Hier ein brauchbarer Artikel über Spiritualität, Esoterik, indische Spiritualität usw.:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-104674098.html
    Streit zwischen Evolution/Werden und Involution/Sein gibt es nur, derweil die Einheit dieses scheinbaren Gegensatzes noch nicht erkannt wurde.




    Sein und Werden

    Da gibt es also 2 Lager, die Befürworter des Seins und die des Werdens und man streitet sich tatsächlich darum, welche Seite recht hat?  Offenbar wird hierbei der Sowohl-als auch-Modus dahingehend mißverstanden, dass der Mensch einerseits im unbewegten Sein ruht und andererseits imstande wäre, Politik zu machen oder ganz allgemein verbessernd in die bestehenden Verhältnisse einzugreifen?
    Da wird der ewige Wandel, das Werden des Kosmos, der immer  nur aus sich SELBST heraus und niemals durch das Eingreifen und Verbessern des Menschen wird,  völlig falsch verstanden. Das Ewig Wandelhafte ist das Werden des Kosmos in der Zeit und hat mit dem "Werden" wie es das Ego versteht, nicht das Geringste zu tun. Das Ego will immerzu etwas werden, seine Art zu werden sieht man z.B. am technologischen Fortschritt. Sein Werden ist ein absichtsvolles Machen, es will immerfort die Verhältnisse verbessern. Das Werden im ewigen Wandel ist absichtsloses Werden. Das Ego will sogar spirituell werden, dabei wäre dieses Etwas-werden-wollen des Egos genau das, was es zu erkennen und zu lassen gilt, weil genau dies das Hindernis auf dem Weg zur BewusstheitsWERDUNG des BewusstSEINS ist.  LOL.



    Kurs in Wundern

    Noch mal ganz klar: Wenn der Kurs in Wundern nicht die (seelische) Heilung des Menschen zum Gegenstand hat, dann ist es ein Fake, eine Irrlehre.

    Man macht es sich schon sehr einfach, dem "KIW-Ungläubigen" einen Widerstand gegen das Gute/Gott zuzuschustern, nur um den eigenen Glauben zu rechtfertigen. Das war und ist bis heute die Manier aller sado-maso-schwarzchristlich Überzeugten.  Der Kurs in Wundern ist ein schwarzchristliches Erzeugnis, insofern er nicht die Heilung der Person - die Heilung des Menschlichen (Individuation) -  im Auge hat, bleibt auch das geistige HEIL  als das "Unpersönliche Leben" nur eine leere Versprechung!

    Soweit ich den KIW verfolgt habe, verhilft er dazu, die Person mitsamt ihren Gefühlen weiterhin zu verdrängen, den Schatten zu füttern, statt zu fühlen bzw. zu transzendieren. Nur ein KIW-gesteuerter Schwarz-Weiss-Denker kann glauben, dass Widerstand (gegen den KIW) immer Widerstand gegen das Gute ist. Wer seinen Gefühlen nicht ganz entfremdet ist, der empfindet einen gesunden Widerstand gegen das Schlechte/Böse bzw. ganz allgemein gegen alles, was dem Leben undienlich ist. Das Gefährliche daran: wenn der Gefühlsentfremdete seine Not/Entfremdung zur selbstgefälligen Tugend  erhebt.
    Nochmal: Der Geist, der von Helen Schuchman Besitz ergriff, war niemals der Geist Jesu, wenn oder derweil  dieser Geist die Person, das Menschliche eliminiert.
    Niemals hätte der Geist Jesu absichtlich Widerstandserzeugung in seine Texte eingebaut. Der Widerstand des Menschen gegen die LIEBE, Hingabe und Öffnung ist schon groß genug.

    Der Geist Jesu steht für die Wunder der Heilung des Menschlichen in uns - der Persönlichkeit! Der Geist Jesu ist der Geist unseres Wahren SELBST.  Er ist unsere Innere  Stimme. Wer seiner Inneren Stimme zu vertrauen lernt, braucht keinen Kurs in Wundern.
    (gepostet im Spectrum.sein.de  23.01.2016)


    Es gebe keinen Gott

    im Buddhismus, hört man immer wieder. Als Siddharta Gautama seine Wahre Natur gefunden hat, wurde er zum "aufgestiegenen" Meister, zum Erwachten, d.h. zum Buddha. Deswegen sagt man Buddha-Natur. Ganz so wie Jesus zum Christus in seiner Auferstehung zum Christus wurde, um die Verwandlung/Transformation vom Menschlichen ins Göttliche zu veranschaulichen, welche jedem einzelnen Menschen widerfährt, der sich auf den Weg der Selbstfindung macht. Ob man sich im Buddhismus auf den Weg der Selbstfindung oder Selbsterlösung macht oder ob man sich im Christentum auf den Weg der Gottesfindung oder der Erlösung durch den Erlöser (Jesus Christus) macht,  ist Jacke wie Hose!
     Ob einer nun  sagt, er habe in seinem Einheitserleben sich SELBST oder Gott gefunden ist gehupft wie gesprungen -  denn Wahre SELBSTfindung ist Gottesfindung! Insofern hat auch der Buddha Gott gefunden, auch wenn er ihn nicht expliziert erwähnen sollte oder wollte. Buddha hat wie Christus die Einheit mit Brahman resp. dem Vater realisiert. Advaita.  Christus, Buddha, Sohn (SELBST)-Vater /Atman-Brahman - es sind alles nur unterschiedliche Begriffe für das EINE.
    Ob man nun sagt, dass aus Siddharta der Erwachte wurde oder aus Jesus der Gesalbte - es beschreibt den selben Vorgang der Transformation, des Polsprungs vom Ego zum Wahren SELBST. (Jesus als der zum Wahren König Gesalbte symbolisiert den menschlichen Teil in uns, die geheilte Ich-Persönlichkeit, die vom Wahren SELBST nicht mehr unterschieden  werden kann. Wo vorher das Ego sich als König gerierte, ist es nun das Wahre SELBST)
    Siddharta war gebürtiger Brahmane, als solcher glaubt man an Gott/Brahman. Wie es überliefert wird, wandte er sich zunächst der patriarchalischen schwarzreligiösen Sado-Maso-Schmerz- bzw. Verzichtaskese zu. (Daran kommt wohl keiner vorbei. LOL.)
    Frei nach Lol'Sophie: Als er nahe dem Hungertod war, erkannte er, dass in der Verzichtaskese des Pösen Paternosters keine Befreiung lag, ging zurück auf LOS  und wandte sich Eris - hehe - , der schwarzgeflügelten erlaubnisgebenden Göttin zu, die ihm ein zwar ein schröckliches doch  fruchtbares Chaos bescherte und die Erlaubnis gab, sich aller patriarchalischen Religiösität incl. der väterlich überlieferten Methoden und Übungen zu entledigen und nur noch auf das zu hören, was ihm sein Herz eingab und was seine eigenen Augen WAHRnahmen. Er widmete sich fortan seinem Motto  "I go my own way" incl.  einer permanenten Achtsamkeit, die dann später unter dem bekannten Bodhi-Baum zum Perma-Gewahrsein mutierte. Der Buddha was born! Yipppiiiieeee!


    Buddha

    sagte m. E. deshalb nichts oder kaum etwas über Gott, derweil er nichts über Gott wußte, denn als er die Buddha-Natur - also sein SELBST/Gott verwirklichte, war Gott (incl. SELBST) damit gestorben. LOL.
    Wie Buddha so tue ich. Ich weiss auch nichts über Gott - ICH BIN.  ICH BIN auch etwas redseliger als Buddha - naja, ich bin ein Weib, und obendrein kein Gutes, LOL.
    Von Buddha sagt man auch, dass er gegen die Brahman-Atman-"Theorie" gewesen sei und behauptet habe, es gebe kein unwandelbares Selbst. Ich weiss nicht recht - aber ich habe den Eindruck, dass er da den Atman mit dem Ich, also dem "Kleinen Selbst" gleichgesetzt hat

    Buddha, so heisst es,  erkannte die Existenz von Brahma-Atman nicht an.  So tue auch ich, insofern ich diese Theorie ablehne, derweil jemand noch an eine Trennung von Brahman-Atman, Vater und Sohn glaubt, -  die in der Einheitserfahrung jedoch aufgehoben ist. LOL
    In der wortlosen Einheit nämlich gibt es weder dies noch das. LOLOLOL
    Ich habe erkannt: ICH BIN - das Unwandelbare, in dem das Wandelbare aufscheint. Was Buddha gesagt haben soll, schert mich einen Furz - denn seine Worte sind ebenso dem Wandel unterworfen wie sein Körper es war. Nicht der an seine Lehre glaubt, wird "selig", sondern wer an m(ICH) glaubt, wird das ewige Leben im Leben haben.
    Der Buddha hat m. E. niemals gesagt, dass es keinen Gott gebe, sondern er hat es offengelassen bzw. eine pardoxe Antwort gegeben im Sinne des "Sowohl als auch".  Alle seine Jünger waren Brahmanen und glaubten an Brahman, (den Vater Jesu Christi. LOL.) Nicht an Brahman zu glauben, war damals ungefähr so, wie heute nicht an Allah zu glauben, oder in damals, als das Christentum noch Staatsreligion war, nicht an Gott zu glauben. Als er den Sado-Maso-Vätern abschwor, wurde er zum gottlosen Ketzer. Nur ein gottloser Ketzer ist ein Liebling der Göttin. LOL.


    Akshobhya Buddha

    "(Bu-dong Fo): Der östliche Unwandelbare, Unbewegte oder Unerschütterliche Buddha mit spiegelgleicher Weisheit. Für gewöhnlich wird Er tiefblau, jedoch in bestimmten höheren Tantra weiß dargestellt. Einer der Fünf Transzendenten Buddhas. Er erscheint in Seiner zornigen Gestalt als Buddha Hevajra."
    Brahman oder der Vater ist das ewige unwandelbare GEISTPrinzip, der unbewegte Beweger des Universums. Die erste Ursache. ICH BIN. Das erkennt jeder Mensch, der vollkommen umgekehrt ist in die Innerlichkeit und das Ich, bzw. das Universum von innen heraus erkennend durchdringt. Man nennt es Vater oder Brahman, oder Absolut oder Gott - einfach nur deshalb, weil man einen Namen für das Namenlose braucht, ansonsten existiert es nicht bzw. läßt es sich nicht beschreiben. Der Vater ist nicht das Wahrgenommene, sondern das Wahrnehmende, auch Gewahrsein genannt.
    Den Brahman/Vater kann man weder suchen noch finden, man kann sich des Vaters nur über den Sohn BEWUSST werden, indem man erkennt, dass ich als Mensch ein Sohn Gottes bin resp. Wahres Selbst und mit dem Vater EINS - ein EINziges Bewusstsein bin.  ICH BIN. Nur von hier her, von diesem Punkt der Einheitserfahrung  erst kann man sagen, dass es weder einen Gott noch ein Selbst gibt.
    (Umkehr (in die Innerlichkeit) gibt es nur über die Achtsamkeit auf das eigene Denken und Fühlen.)
    Buddha soll gesagt haben, dass es "unvernünftig" sei, nach einem unwandelbaren ewigen absoluten Prinzip/Selbst zu suchen. Das ist wahr, insofern der Mensch dieses absolute Prinzip als ein Objekt im Aussen sucht. Letztlich aber ist  man sich dieses Prinzips aber doch bewusst und zwar nirgendwo sonst als  im Ewigen JETZT bzw. dem Bewusstwerden der Unsterblichkeit des Bewusstseins, welches nichts anderes als  das unwandelbare absolute Prinzip IST.  Buddha wird wie jeder Meister nur einen einzigen "vernünftigen" Rat für den Sucher gehabt haben: im Hier und Jetzt zu bleiben und Achtsamkeit auf dieses Hier und Jetzt zu üben.
    Auch das Wahre Selbst ist im Buddhismus nicht geleugnet worden, wie in jeder Religion  ist es durchaus erhalten geblieben als der Geist, der die Materie durchwebt und belebt. Als solcher ist unser Wahres SELBST unsere wahre Natur. Ich denke, dass Buddha nicht verboten hat, nach seiner Wahren Natur zu suchen, oder? Haha, kleine Fangfrage - denn sollte er wirklich nicht gewusst haben, dass das Absolute Prinzip mit der Wahren Natur identisch ist? LOLOLOL

    Wer sucht, der findet, egal, was ein Buddha oder Jesus auch immer gesagt haben mag oder nicht. Wer sucht, der findet! Wenn es heisst, dass der Sucher NICHT finde, dann meint man damit, dass der, der im AUSSEN ! sucht, nicht findet -  nur wer Achtsamkeit übt und umkehrt in die Innerlichkeit wird fündig.  Ein Sucher darf und kann niemals aufhören zu suchen, er kann gar nicht anders als zunächst in der Aussenwelt zu suchen, denn alles ist Objekt für das Ego, sogar das Hier und Jetzt wird objektiviert; ein Sucher aber, der nicht aufhört zu suchen, kommt irgendwann nach langem Suchen bei Meistern, Büchern, Ashrams usw - auf den Trichter und  dann dämmerts ihm, dass er in der verkehrten Richtung sucht.
    Wer sein Wahres Selbst gefunden hat, der hat BUddha-Natur und/oder J.CH. gefunden bzw. realisiert.  Der auf Worte Fixierte wird nun einwenden, dass ich doch gerade sagte, dass das SELBST nicht gefunden werden kann. Das ist richtig, aber es ist Jacke wie Hose, ob du es gefunden bzw. realisiert hast oder ob du dir Selbst als deines unsterblichen Bewusstseins GEWAHR wurdest. LOL.




    Mahachinachara-Sara Tantra - Leftway Path

    Mein Tip für KIW-Junkies:

    "Ein eher kurzes Tantra mit sechs Kapiteln , das die vielen Reisen und spirituellen Erfahrungen eines Mannes namens Vasistha beschreibt. Diese Werk scheint orthodoxe buddhistische Lehren mit taoistischen und hindu-tantrischen verbinden zu wollen.
    Nachdem er die Göttin Tara angebetet und die heilige Stätte der Kamakhya in Assam besucht hat, geht Vasistha schließlich nach China, wo er dem Buddha begegnet.
    Im zweiten Kapitel findet er den Buddha in einem erotischen Setting, umgeben von vielen Damen und völlig betrunken. Er erfährt von ihm, dass Chinachara ein völlig legitimer Weg ist, die Göttin zu verehren. Der Buddha erklärt ihm, dass die Verehrung von Frauen das Beste ist, was er tun kann.
    In Kapitel drei erklärt der Text, dass Sexualpraxis, Maithuna, dem Weintrinken überlegen ist, und dass beide nur im Ritual und nicht außerhalb praktiziert werden sollen. In diesem Text werden auch die „Neun Typen freier Frauen“ beschrieben, mit denen man bevorzugt praktizieren soll: (dazu wird aber erwähnt, dass man mit allen Frauen jedes Alters und jeder Kaste praktizieren darf)
    • Schauspielerin
    • Haarschneiderin
    • Brahmanin
    • Kuhhirtin
    • Totenschädel-Asketin
    • niederkastige (Shudra-) Frau
    • Prostituierte
    • Wäscherin
    • Girlandenmacherin
    Der Text preist die Yoni-Pitha in Assam, das an der Grenze zu China, Tibet und Bhutan liegt, als den Ort, der sich am besten für die Praxis eignet, an. Man kann also vermuten, dass sich dort chinesische Taoisten, tibetische Buddhisten und Hindu-Tantriker zur Göttinnen-Verehrung trafen.

    Yipppppiiiiiieeeeeeeee!

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    Apokalypse


    Dunkle Nacht

    Die Dunkle Nacht der Seele wird m. E. nicht von äusseren Einflüssen oder Ereignissen initiert, ich meine, es handelt sich dabei um keine Depression, die von exogenen oder endogenen Faktoren abhängig ist. (Obwohl... LOL)

    Ich definiere die Dunkle Nacht der Seele wie folgt:  Sie ereilt m. E. immer den Menschen, der glaubt, auf seinem spirituellen Weg  schon am Ziel "angekommen" zu sein. Wer  beispielsweise die Kosmische bzw. Göttliche Liebe erfahren hat und deren "Tröstungen" und allerhand  "Süß-und Seligkeiten", wie man dies in der mittelalterlichen christlichen Mystik beschreibt, wird glauben, das wäre ES und er hätte ES für alle Zeiten. Dazu kommt, dass Fähigkeiten wie Hellsehen und dgl. erwachen können - alles "Besonderheiten", die binden und Stolpersteine auf dem spirit. Weg, die als das erkannt werden müssen, was sie sind: Identifikationen, Verhaftungen, die dir solange den weiteren Weg versperren, als du sie nicht als solche erkennst. All dieses verlierst du in der Dunklen Nacht der Seele.

    Es ist in der Intensität und Qualität des Schmerzes um den Tod eines  Kindes/Partners  gleich gültig, ob dieser "wirklich" gestorben ist oder ob man sich "nur" getrennt hat - es ist in beiden Fällen derselbe Schmerz, derselbe Trauerverarbeitungsprozess. In der Dunklen Nacht der Seele aber ist es Gott selbst, von dem wir uns getrennt fühlen, den wir verloren glauben, NACHDEM wir ihn gefunden haben - nachdem wir die Trennung schon für immer überwunden glaubten ...NACHDEM wir uns als"Geliebtes Kind, an dem Gott sein Wohlgefallen hat" angenommen fühlten.
    Nach meiner Erfahrung steht  die Dunkle Nacht im Zusammenhang mit der Identifizierung mit der göttlichen Liebe bzw. mit der Anhaftung an spirituelle Erfahrungen generell. Das Problem mit den spirituellen Erfahrungen ist, dass der Egomind ein Junkie ist und nach Wiederholung schöner (spirit.) Erlebnisse und Erfahrungen giert.  Nun, es gibt keine Wiederholungen. Was bleibt, ist ein großer Frust...

    Ja, im Nachhinein scheint es mir, dass die Dunkle Nacht zu einem Zeitpunkt eingetreten ist, als ich mich  gerade mit mir bzw. meiner Person angefreundet hatte, eine berauschende Selbstliebe entwickelte - dann, als der Heilungsprozess quasi abgeschlossen war und ich das (materielle) Leben in der Welt  und meine DAseinsberechtigung darin bis zur Neige skrupellos gefeiert habe.
    Die Dunkle Nacht nun nahm mir all das wieder weg, an was ich mein Herz gehängt hatte, (bzw. all das, womit sich der Egomind identifiziert hat,) -  sie nahm mir sogar die schönen Erinnerungen an die vergangenen Erfahrungen.Sie kappte die Verbindung zur Quelle.
    In der Dunklen Nacht wurden in meiner Erfahrung Verhaftungen aufgelöst, die  Identifikation mit dem Guten, dem sog. Heiligen, dem Wunderbaren, der Liebe (zur Welt/Göttin) Attribute, die allesamt noch der Person angehören - dieser wunderbaren Person mit den wunderbaren Eigenschaften  in dieser wundervollen Welt -  der  EXISTENZ,  die ich gerade zuvor noch orgiastisch abgefeiert hatte.
    DESHALB ist die Nacht so DUNKEL - sie entleert dich von allem, was einer kompletten Innenkehrung im Wege steht. Die Dunkle Nacht entspricht dem Bild der Bibel, bei dem Jesus 40 Tage in der Wüste darbte und fastete, als der Teufel ihn versuchte....



    Die Frage,

    von der ich permanent bewegt -  Ist das WAHR? -  gilt nur für die absolute WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT. Auf der personal-dualen Ebene ist die Wahrheit relativ und muss von mir nicht hinterfragt werden, -  ob sich z.B. etwas tatsächlich zugetragen hat oder ob es ein "Hoax", eine Fake-Nachricht ist, ist Jacke mir wie Hose; derweil ich nicht dran glaube, ist beides gleich gültig.  So gebe ich auch nach wie vor Wert-Urteile ab, unterscheide Richtig-Falsch, Gut & Böse. Ich kann mir alles erlauben -  nichts wird ausgeschlossen. Die relative Welt/Realität ist wie ein zahnloser Tiger... nur ein Gedanke... Spiel. Entertainment.

    Das Nichts ist die Fülle.

    Rischtisch oder falsch? Wenn du mit Wissen identifiziert bist und deines Wissens sicher bist, dann wirst du sagen: Richtig!
    Bei dieser Aussage aber geht es ums Absolute, d.h.um die GEISTIGE Erkenntnis im Gewahrsein der WIRKLICHKEIT und nicht um die relative Richtig-Falsch-Kategorie des Egominds. Es geht beim Absoluten um WAHRHEIT vs. Unwahrheit.
    Aber: Dieser Satz ist nur dann auch
    WIRKLICH WAHR, wenn von DIR im GEISTE/GeWAHRsein erkannt wurde, dass es keine Vielheit "da draussen" gibt, - dass das, was du für vielfältige Fülle  ja eine nur relative und vergängliche "Fülle" ist und nur als Gedankenkonstrukt "existieren kann... wenn du erkennst, dass da draussen  nichts ist, ausser dem, was DU in das Draussen projezierst!

    Das Eine ohne das Zweite: Wo Einheit ist, kann keine Vielheit sein. Deshalb ist die Fülle des Nichts geistigen Ursprungs: Erkenntnis bzw. Bewusstseinserweiterung - offene Weite -  die die unendliche Weite des internalisierten Kosmos von innen durchdringt.
    Nochmal:  wer ein Nichts predigt und Fülle entweder ganz vergißt oder  als Vielheit deutet, dessen Nichts ist ein nichtsnutziges Nichts, LOL. Einheitsbewusstsein ist jenseits der Formen. 


    Narzissmus

    ist keine böse Charakterstörung, sondern eher eine "Frühe Störung", es bedeutet, dass die Ich-Entwicklungsphase, die jeder Mensch im frühen Kindesalter durchläuft, gestört worden ist, (z.B. durch eine ambivalente Haltung der Mutter,) wodurch sich ein unsicheres Selbstbild bzw. Minderwertigkeitsgefühle einstellen, ein Mangel, wobei die fehlende Selbstliebe oft durch Größenphantasien kompensiert wird. 
    Wenn man nun auf der Suche nach seinem authentischen Ich versucht,  diesen Mangel an Selbstwert zu kompensieren,  kann es - im spirituellen Kontext -  auch passieren, dass die Spiritualität/Meditation suchtartig als Fluchtmittel genutzt wird, um sich "gut" zu fühlen.
    Dazu ist manchmal jedes Mittel recht, z.B. ist der Glaubenssatz, dass die Person eine Illusion sei ist, eine probate Autosuggestion, die u.U. - statt zu wahrer Erkenntnis/Erleuchtung - zu einer  Persönlichkeitsspaltung (Selbstentfremdung/Dissozitation) führen kann, die fälschlicherweise als Desidentifikation mißverstanden wird. Ein solcher Glaubenssatz bewirkt fatalerweise nur eins: den Glauben bzw. die Illusion, dass die Person BÖSE sei, ein besonders schmackhaftes sadomasochistisches Drachenfutter. Zufütterung für den Schatten.

    Gerade für einen Narzissten ist es wichtig, "gut dazuzustehen" und so bastelt sein fragiles Ego aus Nöten anerkannte Tugenden. Wie viele andere "Schwächen und Unfähigkeiten" stilisiert er z.B. seine angelernte (=kondititionierte) Beiß- und Aggressionsgehemmtheit als spirit. Tugend; er hält die "andere Wange" hin - aber nicht aus der vermeintlich widerstandslosen Wehrlosigkeitshaltung eines Befreiten, sondern  aus seiner Unfähigkeit, sich zu wehren. Diese Art von Selbstbetrug ist zwar pathologisch,  gehört m. E. zu  einer normale spirituelle Entwicklung, genauso wie Narzissmus eine allgemeine Störung  ist, die jeden anzufallen beliebt, der spirituelle Erfahrungen macht und dessen Ego sich infolge inflationär aufbläht.  (Rubrik: Erleuchtungskrankheit)


    Islam - Fundsachen/betr. Rotherham/England

    "Solche Vergewaltigungen geschehen Tag für Tag. Junge Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis vergewaltigen nicht-muslimische Kinder, Mädchen und Frauen – und sehen darin kein Unrecht. Denn Imame und selbst muslimische Anwälte stehen hinter ihnen. So hat der Londoner Imam Abdul M. Moslems öffentlich wissen lassen, Nicht-Muslime seien niemals unschuldig, weil sie nicht zu Allah beteten. Vor diesem Hintergrund hat er die Vergewaltigung von Nicht-Muslimen und deren Frauen und Töchtern gerechtfertigt.
    Auch Anjem Ch., der bekannteste moslemische britische Rechtsanwalt des Inselreiches, soll nach Medienberichten diese Auffassung unterstützen und gesagt haben, als Nicht-Moslem könne man nicht unschuldig sein. Und deshalb verteidige er das Vorgehen seiner islamischen Glaubensfreunde. Mehr noch – er sagt öffentlich, als Muslim müsse man alles Nicht-Muslimische »zutiefst hassen«. Es gilt als diskriminierend und rassistisch, solche Äußerungen öffentlich zu kritisieren. Daher müssen Briten ständig verständnisvoll nicken."

    Der Islam gehört zu Deutschland? Ja, insofern er sich wie jede andere Religion in die Gesellschaft integrieren könnte, d.h. die Trennung von Staat und Religion anerkennt.  Tut er das nicht, dann  ist der Islam keine Religion, sondern eine verfassungsfeindliche Ideologie und jeder Muslim ein potentieller Islamist, insfern er sich bei allen seinen Taten und Untaten (gegen sog.Ungläubige)  auf den Koran berufen kann und soll. Der Islam ist eine archaische Stammesreligion und verträgt sich von daher nicht mit einer modernen säkularen Gesellschaft.
    Die Ausübung der Religionsfreiheit sollte neu definiert werden, es darf z.B. nicht sein, dass Hassprediger und Salafisten in ihrem Gastland Terroristen/Verfassungsfeinde bewerben und heranbilden.
    Den Unterschied zwischen Assimilation und Integration wäre noch herauszuarbeiten...

    Der radikale Islam hat wie der antideutsche Flügel der Antifa mit dem Faschismus (und dem Kommunismus) eines gemeinsam: die Ausscheidung und Eliminierung des Schädlichen (Menschen). Deswegen verstehen sie sich auch so gut. LOL.




    DAS bist DU oder: Alles ist Projektion

    Heute erkenne ich: Jedes Buch, welches ich las, brachte mir Gewinn,half mir, mich und die Welt zu verstehen. Nichts, was ich je las und tat, war umsonst getan, weil ich in allem meinem Herzen, meiner Neugier, meinem REINEN Interessse folgte. Der Sinn wird erst später, retrospektiv klar.   Gestalttherapeutische Kenntnisse halfen mir z.B. dabei, Projektionen zu erkennen und zurückzuholen, die Träume zu deuten...  Die Heiligen Schriften, die Bibel wird gedeutet, wie man Träume deutet. Wie im Traum so ist alles in der Bibel ICH selbst - alles, was ich "da draussen" festgemacht habe, wurde in die Einheit zurückgeholt.  Alles ist ICH.


    Die Quintessenz

    "Nichts von heilig" ist offenbar wie so vieles andere zu einer Phrase in den Mäulern von abwehrbewaffneten neoatheistischen Ignoranten verkommen, ungeachtet, dass es sich dabei um die Transzendierung des Heiligen handelt, einer Heiligkeit, die von  alle Edlen und Weisen dieser Welt durchlebt und transzendiert wurde. Das Numinose, die Heiligkeit ist eine Erfahrungstatsache, mit der der Sucher sich allerdings genausowenig identifizieren sollte, wie mit der Magie, die ihm auf der Reise des Helden verführerisch zur Identifizierung angeboten wird. 
    Der "Niemand-da"-Spiri-Pöbel aber zäumt wie immer das Pferd (glaubenssatzmäßig) von hinten auf und macht der Heiligkeit den Garaus, bevor er sich überhaupt auf die innere Reise gemacht hat und die diversen  numinosen/heiligen Schichten des Unbewussten mit Bewusstseinslicht durchdrungen hat.

    "Nichts von heilig" beschreibt das Bewusstsein jenseits von Ego, d.h., es  meint die Nüchternheit im neutralen Gewahrsein jenseits der Gegensätze/Heiligkeit.  Diese Nüchternheit ist die grundlegende Seinstugend, die reife Frucht (und nicht der Samen!) der Individuation/SELBSTverwirklichung.

    Die hybride Geisteshaltung des NA-Ignoranten kennt kein Paradox, es kennt nur lineare Eindeutigkeit, mit der er z.B. nicht nur die Person ablehnt, sondern auch das "Streben" nach der überpersönlichen Wahren Natur in der ANNAHME (Glaubenssatz), derweil und wo keine Person sei, könne es auch weder Weg noch Streben geben... Dabei wird ausser acht gelassen, dass es die Wahre Natur ist - das wahre SELBST, welches in uns nach SELBSTverwirklichung "strebt", christlich: der Sohn zum Vater. Diese Sehnsucht unseres Herzens, die uns nach "oben" - himmelwärts - zieht, macht der Ignorant nicht selten sogar schlecht und erklärt sie für "gefühlige Besonderheit".
    Es ist aber gerade diese Sehnsucht nach der Wahren Heimat, der Wahren Natur, die uns letztlich ganz "von SELBST" zur  Achtsamkeit (im Hier und Jetzt) bzw. dem Gewahrsein führt.

    Natürlich gibt es den Weg "von unten" (=aus evolutionärer Sicht) schon deshalb, weil SELBSTverwirklichung ZEIT beansprucht. Der einäugige Ignorant läßt nur seine involutionäre Sicht "von oben" gelten - eine "Sicht", die weder auf Transzendenz/VerWIRKLICHung noch WAHRHEIT beruht, sondern allein auf einem schnöden Glauben-als-für-wahr-Halten, dass Person incl. Zeit eine Illusion ist. Seine "Sicht" ist nur ein Gedankenkonstrukt und hat keine Basis im SEIN.


    Apokalyptisches

    .... und es kamen Heuschrecken aus einem rauchenden Abgrund heraus „…und ihnen wurde Kraft gegeben, wie sie Skorpione auf der Erde haben...Joh.Offenbarung
    Von allen Heuschrecken ist es v.a. die Wanderheuschrecke, die in großen Schwärmen ganze Landstriche mit Kahlfraß verwüstet, sie ist ein Symbol der Gefräßigkeit u. Zerstörung und gilt als Heimsuchung Gottes. In der Apokalypse des Johannes wird die Heuschrecke entweder als Sinnbild der Häretiker oder als Vision dämonischer Mächte gedeutet. Die Zikade gilt als Dämon von Licht und Finsternis in zyklischen Perioden. Die Verbindung der Heuschrecken mit dem Gift der Skorpione kann durch die traditionelle Symbolik der Astrologie betrachtet werden, die mit dem Skorpion Begriffe wie männliche Sexualität, Zerstörung, Okkultes, Mystisches und Erleuchtung assoziiert; das Antidot gegen das Gift wird Heilung und Auferstehung vom Tode genannt. Damit wird selbst ein gefährlich wirkendes Zeichen als ambivalent verstanden - als Veränderer und zugleich Symbol der Todesüberwindung.




    Die fünfte Posaune - Die Heuschreckenplage

    Nur der Mensch, der nach Innen geht,
    Ist der, der auch die Zeichen der Zeit versteht,
    So hört, was der Prophet einst raunte,
    Nachdem ihm erscholl die fünfte Posaune:
    Die Zeit ist nah - JETZT ist die Zeit -am Ende der Tage
    Wird kommen der Plagen sieben an Zahl -
    Ob innen, ob aussen, du hast keine Wahl,
    Denn wie's Aussen ist, ist's Innen allzumal.
    Der kollektive Schatten mit Riesenschritten
    Ereilt er die Menschheit, da hilft kein Bitten,
    Kein Flehen, kein Beten trifft,
    Denn wie die Ratten das sinkende Schiff
    So fliehen die Völker des Osten und Südens
    Nach Westen, trotz allen Bemühens
    Der Völker des Westens, die Zahl zu begrenzen,
    Sieht der Prophet  den Blutmond glänzen,
    Das Land ist vom Kahlfraß verwüstet und leer...

    Nachdem das dämonische Ketzerheer
    Aus dem rauchenden Abgrund (des Ostens) entwich
    Und die Menschheit eine bös' Ahnung beschlich,
    Da machte man im Westen die Grenzen dicht,
    Doch man wurde nicht Herr der Situation,
    da der Heuschreck verschmolz mit dem Skorpion
    Gewann der an Kraft nur, der Böse Dämon!
    So sah es damals der Prophet,
    so seh' auch ich's, die Zeit vergeht
    nicht, sie ist JETZT, doch der Mensch  versteht's
    nicht, solang er nach innen sich nicht versetzt.
    Jetzt  schreit er nach dem Kapitän
    der Mensch - und will ihn sehn!  

    Aus dem Off uns Jesus spricht:

    "So geht's nicht, Leutz, so geht es nicht!
    Nachdem Ihr die Reling habt vollgekotzt
    Und im Namen des Paters geklotzt und geprotzt
    Und an der Natur, Eurer Mutter, schmarotzt' -
    jetzt, wo das WAsser zum Halse Euch steht
    ruft Ihr den Lotsen nun , den Kapitän?
    Ihr seid des Wahnsinns, liebe Leute
    und des Mammons geilfette Beute!"
    Dass Gott mit  gerechter Zorngebärde
    zieh seine Hand vom Schiff namens Erde,
    auf dass der dummen Menschenherde
    endlich, endlich  ein Lichtlein werde!"

    So erschallt' die fünfte Posaune im Land,
    Damit die Wahrheit wird allen bekannt,
    Die ersten vier hat man  überhört,
    Da es den faulen Frieden gestört.
    Nur der Mensch, der nach innen geht,
    die Bilder der Bibel auch recht versteht.
    Deshalb nochmal in  Dringlichkeit:
    Kehr um, kehr um,  JETZT -
    JETZT ist die Zeit!

    Jeder, der SELBSTverwirklichung realisiert hat, versteht die Offenbarung des Johannes.
    .

    .

    Der Apokalyptische Reiter - Agenda 2020/IS/Al Kaida

    Die Zeiten stehen auf Sturm. Moralische Schwächung Europas, Destabilisierung, die Welt wird irrer und wirrer, man kann zwischen Gut und Böse nicht mehr unterscheiden. Die Medien sind dabei, zu Staatsmedien zu degenerieren. Degenerierte Moralität... falsche blauäugige Toleranz, die so tolerant ist,  den öffentlichen Raum den radikal-islamistischen Hasspredigern, Salafisten und Grabschern zur freien Ausübung ihrer Religion zu überlassen. Die politischen Parteien und die Flüchtlinge werden gleichermaßen instrumentalisiert. Afd ist eine Konsequenz aus dieser falschen Toleranz, Krankheit als Chance...
    Der linke radikal-antifaschistische Gesinnungsterror ist ebenso faschistisch wie die Gesinnung der radikalen Rechten, wenn nicht gar gefährlicher in ihrer zukünftigen innenpolitischen Auswirkung. Facebook dient als Handlanger dieser Gesinnung: Die " neu gründete "Initiative für Zivilcourage online" hat ihr Auge offenbar nur auf mutmaßlich "rechte" Haßkommentare und was rechtsradikal ist, bestimmt der moralingesättigte Gutmensch. Meinungsfreiheit beschnitten: kritische Kommentare gegenüber Islam, Flüchtlinge, Muslime sind unerwünscht bis verboten bis in sämtliche Internet-Foren hinein. Nach dem  die Antifa die Kritiker an der Politik Israels des Antisemitismus anprangert, gerät nun auch jeder in GeneralVerdacht der Fremdenfeindlichkeit, der sich kritisch gegenüber dem radikal angewandten Islam äussert. Gut&Böse-Konfusion....Notwehr wird als solche nicht mehr erkannt und sogar bestraft. So werden z.B die Klagen bzw. Kommentare von Opfern sexueller Attacken durch Nordafrikaner gelöscht, weil sie als  "Hasskommentare" gewertet werden !!!- unglaublich, aber so grandios ist die Täter-Opfer-Konfusion der sog. Gutmenschen auf breiter gesell. Ebene, insbesondere die organisierte Gutmenschlichkeit, die man organisiert bei der  Amadeu-Antonio-Stiftung antrifft, sowie bei der Journaille der TAZ und div. andere Antifa-Einrichtungen.
     Dass der Islam ein Politikum ist, wird dabei ignorant übersehen. Deutschland ist in dieser Frage gespalten und zerrissen und scheint auf dem Weg zu einem totalitären Staat zu sein.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorismus-al-qaidas-agenda-2020-a-369328.html

    Gutmenschlicher Wahnsinn allerorten: Derweil Deutschland und Europa überlegt, wie es seine Grenzen schützen kann, hilft die deutsche Regierung/Polizei den Saudis mit deutschen Waffen deren Grenzen (u.a. gegen Flüchtlinge)  zu verteidigen/schützen.
    Gutmensch - die Unperson des Jahres. LOL. 


    Ductus apodictus

    Schattenintegration ist MUSS,
    ansonsten bleibst du unbewusst. 
    Wer andres lehrt, der lehrt dich Stuss
    und Kacktus kackolorius!
    Das Licht scheint in die Finsternis,
    doch  Finsternis erkennt es nicht,
    derweil sie unbeLICHTet ist! -

    Wo der  Mindcrash eine Farce,
    ist der Mensch nicht ausgeschlaft,
    weil den Schatten er verzweifelt
    ignoriert und arg verteufelt
    hat bis in alle Ewigkeit
    wird er brennen, weil's ihn reut.
    Ein Mensch erst dann geläutert ist
    wenn er sich ist SELBSTgewiss,
    dass er die 10 Amendments
    verwandelt hat in 10 Amusements. LOL
    Wer die  göttlich' Alchimie gerafft
    und den Polsprung hat geschafft
    vom Sein des Alten Testaments
    in die  Christus-SELBST-Essenz
    SEINES  Neuen Testaments -
    Der ist befreit von allem Leid!
    Denn wie Jesus uns gezeigt:
    Der Phönix aus der Asche steigt,
    Wenn's Vater-UND Mutter-Kind ist gezeugt.


    Man fällt nicht tiefer als in Gottes Hände.

    Heute kam im Fernsehn eine Wissenschaftssendung, in der von einem kosmischen Netz die Rede war.  Das erinnerte mich an Indras Netz und auch an meine erste spirituelle Erfahrung, in der ich in einen bodenlosen Abgrund  fiel und fiel und fiel -  und am endlosen Ende von einem schwingenden elastischen "Netz  absoluter Liebe" aufgefangen wurde.Später kam mir der Gedanke, dass niemand durch die "Maschen des Universums" fallen kann.
    Heute bestätigte mir die Wissenschaft meine mystische Erfahrung.
    https://www.sein.de/news/2014/01/das-kosmische-netz-des-universums-erstmals-sichtbar/



    Wertung

    Achtsamkeit im persönlichen Hier und Jetzt  macht auch achtsam auf den eigenen Sprachgebrauch und seine psyschischen und physischen Auswirkungen. Sprache, Worte können schwächen oder stärken....wie Gedanken und div. Sprachgebrauch diverse psychische Zustände hervorrufen. Sprache ist ein MACHTinstrument. Es ist ein Unterschied, ob ich zu jemand sage, "Kann ich mal bitte vorbei" oder ob ich sage: "Darf ich mal bitte vorbei" bei letzterem spürt man sehr deutlich die eigene Selbstunsicherheit, fühlt,wie man sich krumm macht, devot, infantil... Hier geht es um nichts anderes als um die Wahrnehmung der Auswirkung von WERTUNG auf Körper und Psyche.

    Damals als ich noch mich und die Welt abfeierte, war es wichtig, mir dieser Auswirkungen meiner Gedanken und Worte auf meinen Körper & Psyche bewusst zu werden und auf meine Gedanken und Worte zu achten. Heute ist es so, dass es Jacke wie Hose ist, ob ich "kann" oder "darf" sage,  - es gibt mir nichts und nimmt mir nichts. d.h., mein Zustand ändert sich dabei in keinster Weise, derweil es keine Wertung gibt, die meinem Zustand Eigenschaften verleiht.  Die Sprache , die Worte sind insofern bedeutungsentleert, als sie ihren Einfluss und Wirkung, ihre Macht der WERTUNG für mich verloren haben.

    Was für Epiktet bzw. für mich damals noch Geltung hatte - die Erfahrung:, dass es nicht dieDinge, sind, die uns beunruhigen und seelisch-körperlich positiv ode negativ beeinträchtigen, sondern die Wertungen/Meinungen, die wir von denDingen haben - ist hier (am anderen Ufer) völlig obsolet weil transzendiert.
    Diese Unverletzlichkeit durch das eigene oder fremde Denken und Meinen ist mit eine Ursache für die "Heilige Nüchternheit"  - für den Magier, der mit der Sprache manipuliert und der mit der Macht und Ohnmacht seiner und anderer Menschen Gedanken und Worte spielt, ist das unvorstellbar öde...he he


    OK, folks, um euren spirituellen Status zu eruieren, macht am besten den Zitronentest: solange euch noch beim Gedanken oder beim Anblick einer Zitrone das Wasser im Munde zusammenläuft, seid ihr noch mit Erinnerung und Wissen verhaftet,  bzw. ego-und gedankenidentifiziert, LOL.

    Na, alles klar?!


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    "Djihad" - St. Michael, der christl. Archetyp des Gotteskriegers

     

    Wenn das Gute die Pest ist,

    dann ist das Böse die Cholera. (Von oben gesehen, LOL)
    Auf dem spirituellen Weg bleibt es nicht aus, dass man mit dem Üben der Achtsamkeit sich auch des sog. Bösen in sich bewusst wird: der hasserfüllten oder neidischen Gedanken, berechnender Motivationen, dieses permanente Zweckdenkens, welches nur den eigenen Vorteil im Sinn hat. Allerdings ist zunächst die Gut und Böse-Konfusion zu klären. Es geht darum, die Kriterien des Gutseins als eine Konditionierung zu erkennen, dass alles, was nicht im konditionierten Sinne gut ist, böse ist. Es geht um konditionierte Moral. Der islamische Judenhass ist z.B. ein konditionierter Hass, der nur glaubt, das Böse zu hassen und darin wirklich böse ist.
    Von manchen spirit. Lehrern oder Gurus hört man, man solle alle Gedanken neutral, d.h. ohne zu werten beobachten. Das funktioniert aber nicht, solange ich mit meinen Gefühlen identifiziert bin, denn dann bin ich meist mit dem Guten identifiziert und  lehne die "bösen" Gedanken ab - mit denen will ich mich nicht identifizieren, d.h., das "Böse" wird in den Schatten verdrängt.   Identifikation bzw. Wertung steht einem neutralen Beobachten per se entgegen! Es bleibt also immer nur die Annahme dessen, was ist,  incl. dem Widerstand dagegen.

    Wer nur das Gute will, verdrängt i.d.R. das Böse in den Schatten. Jesus sagt, dass man das Böse hassen soll. Das scheint seiner Aufforderung, dem Bösen NICHT zu widerstehen, zu widersprechen. Letzteres bezieht sich seine Rede: Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, so halte ihm auch die Linke hin.




    Der Verstand, der Egomind

    ist der Affengeist - aber nicht allein im Sinne des unruhigen und endlosen Gedankenkarussels, sondern vor allem deshalb, weil er nachäfft wie ein Affe bzw. ein Papagei und Erkenntnis imitiert bzw. vereinnahmt und als Glaubenssatz speichert und erinnert und nachkläfft - was am wenigsten berücksichtigt wird, derweil man selbst noch kräftig im Papageienmodus "moderiert".


    "Erkennen hört niemals auf "-

    behauptet jemand im Brustton der Überzeugung. Nicht klar ist, wie er Erkennen definiert. Was meint er oder verwechselt er vielleicht das verstandesmäßige Erkennen=Verstehen mit der geistigen Erkenntnis im Gewahrsein? Der Verstand kann den GEIST nicht erkennen, der Verstand kann nur re-zitieren und re-petieren, Prämissen schaffen und daraus schlussfolgern. Nachkläffen.
    Man kann Gott auch nicht "von Angesicht zu Angesicht" erblicken, wie St. Paul dies schrieb - wenn Paulus das wirklich ernst meint, und dies keine poetische Umschreibung ist, wäre man  ja noch immer im dualen Gegensatzdenken des Alten Adam befangen. Man erkennt entweder sein Einssein mit "Gott" oder Gottes Angesicht bleibt, was es ist:  eine Schimäre, eine Vorstellung.
    Gott bzw. das Bewusstsein  ist unendlich, und so unendlich wie Gott ist auch das Potential, welches im Schatten der Verdrängung ins Unbewusste seiner Belichtung/Erleuchtung harrt.
    Gott erkennen, heisst, in einem unendlichen Bewusstwerdungsprozess der ALL-umfassenden zunehmenden Vergöttlichung entgegen zu gehen.
    Oder auch nicht. LOL

    .

    Fundstück/ Sein.de

    Ich lese: "Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bücher, weil sie uns Widerstand bietet. Und nur im Kampf findet der Mensch zu sich selbst." A. S. Exuperyhttp://www.gewahrsein.net/einleitung
    Ich weiss nicht, wie der St. E. das wirklich gemeint hat... aber für mich ist es nicht die "Erde", sondern die Welt vor allem als das weltliche dual.  Denken - was uns den größten Widerstand gegen die Selbstfindung und Selbsterkenntnis bietet. Nicht im Kampf mit der Erde oder der Welt, sondern im inneren mystischen Kampf/ "Djihad" zwischen Gut und Böse findet der Kampf statt, der uns letztlich zu unserer Wahren Natur bringt...Hm... Sehr irritierend auch, dass der  Autor hier versucht, das überpersönliche Sein jenseits von Ego zu beschreiben, indem er dem Gewahrsein  Eigenschaften verleiht. Beispielsweise schreibt der Autor sinngemäß, es sei das Gewahrsein auf optimale Handlung hin gerichtet mit optimalem Nutzen, das ist nicht WAHR!Es gibt jenseits von Ego  so etwas wie optimales Handeln nicht, weil es kein Ziel und keine Absicht des Handelnden gibt. Wo ein Zweck für das Handeln  fehlt, fehlt auch das Nützlichkeitsdenken. "Optimal" ist eine egoische Wertung und impliziert "richtiges" Handeln. "Optimal" ist ein Wertung, die sich auf einen Soll-Zustand bezieht -  das Handeln jenseits von Ego ist paradoxerweise ein "Nicht-Handeln" und ist weder optimal noch ist es richtig oder falsch, es entzieht sich JEDER Wertung und Beschreibung. Dieses "optimale Handeln"  entspringt offenbar einer dualistischen Manager-Spiritualität, die auf Perfektion hinausläuft, auf den Anspruch, keine Fehler zu machen. Das ist sehr gefährlich, weil hier die weltliche Klugheit des Machertums hofiert wird.
    Es gibt im Gewahrsein kein DENKEN (!), welches in (optimale) Handlungsimpulse umgesetzt wird. (Ausser bei den notwendigsten Dingen/Bedürfnissen des Alltags bzw. des Körpers, Essen, Einkaufen etc.)  Alles Handeln aus dem Gewahrsein ist unbedingt, d.h. es hat keine Ursache (im Denken) , es  ist spontan und ungerichtet, und weil es  kein Ziel hat, kann es auch kein Ziel verfehlen oder gar so etwas wie "versagen".


    Man ist sich meiner Erfahrung nach auch  nicht sämtlicher Daten "gewahr", die das Geist-Körper-System liefert. Das wäre eine Reizüberflutung, die der Körper/Geist gar nicht aushalten könnte!
    Dann lese ich:  Im Eigeninteresse wie auch im Interesse aller an einer Interaktion Beteiligten versucht es  (das Gewahrsein) intuitiv, schädliche Situationen zu meiden und förderlichen gegenüber offen zu sein. Ein hoch entwickeltes Gewahrsein kann dabei auch unterscheiden, inwieweit wahrgenommene Destruktivität von der eigenen Person oder vom Kommunikationspartner ausgeht. Zitatende
    Nein, wer "in der Wahrheit steht",  tut dies sicherlich NICHT, Gewahrsein ist neutral und angstfrei, es weicht niemals aus, es meidet nichts und niemanden,  noch tut oder bevorzugt es Dinge, die für sich und andere "förderlich", also nutzbringend wären. Ein "hochentwickeltes Gewahrsein" ist hochentwickeltes Gewahrsein aufgrund seiner Befreitheit von jeglicher Destruktivität! - wie könnte es da noch Destruktivität an der eigenen Person wahrnehmen?! Nur Achtsamkeit kann die persönlichen Eigenschaften/(z.B.Destruktivität) wahrnehmen - Gewahrsein aber ist das Bewusstsein jenseits der Identifikation mit der Person und ihren Eigenschaften!

    Fazit: Alles, was hier über das Gewahrsein geschrieben ist ein z.T. verwirrendes Gemisch aus Wahrheit und  Unwahrheit. Das Gewahrsein, wie es der Autor hier schildert,  ist kein Gewahrsein, sondern m. E. horizontal-lineare Aufmerksamkeit bzw. Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt der Person. Es bezieht sich auf das unerlöste Körper-Seele-Geist-System  und dessen Umwelt.  Mit dieser Achtsamkeit steckt man noch in den spirituellen Kinderschuhen... Gewahrsein für Anfänger, könnte man es auch nennen. Urvertrauen in das, was ist, statt in das, was sein könnte, ist schön und gut, aber nicht die Ultima ratio der spirituellen Entwicklung, sondern erst der Anfang.  Alles, was der Autor beschreibt gehört in die Rubrik "Individuation"/Schattenintegration/Heilung.

    Wahres Gewahrsein - ein christlicher Ausdruck beschreibt es mit "in der WAHRHEIT stehen" -  bezieht sich nicht allein auf die relativen Daten der Aussenwelt bzw. Körperwelt, sondern primär auf die absoluten "Daten",  der GeistErkenntnis, die aus der  Tiefe, dem Ursprung quillt. Im Gegensatz also zum Gewahrsein des Autors, welches offenbar nur  in "permanenter Verbindung mit dem eigenen Körper-Geist-System steht" steht das Wahre Gewahrsein primär in permanenter Verbindung mit dem Ursprung, dem SPIRIT. In der WAHRHEIT bzw. im Gewahrsein steht man erst, wenn die Psyche gereinigt resp. geheilt ist. Die Verbindung mit dem Ursprung - der Quelle von LIEBE & ERKENNTNIS -  steht für "alle Zeiten", wenn das Gewahrsein sich seiner selbst bewusst geworden ist. Jetzt steht der Mensch im Einheitsbewusstsein, Ewigkeits- oder Unsterblichkeitsbewusstsein,  - er lebt damit ein zeitloses und unpersönliches Leben sozusagen "auf Dauer".

    Ich mache hier noch einmal darauf aufmerksam, dass nach meiner Erfahrung Achtsamkeit und Gewahrsein zwei verschiedene Schuhe sind. Achtsamkeit ist so etwas wie die  kleine Schwester des Gewahrseins.
    Achtsamkeit steht am Anfang und hat acht auf die persönliche Hier und Jetzt-Befindlichkeit des Körper-Seele-Geist-Systems und dessen Umfeld.
    Achtsamkeit bewirktSpürbewusstsein,
    Achtsamkeit als Spürbewusstsein führt über die Schwelle des Unbewussten, wo
    Achtsamkeit die Verdrängung durchlichtet und in Folge  Schattenintegration bewirkt. 
    Schattenintegration wiederum wirkt transpersonale Bewusstheit - das UNPERSÖNLICHE Leben jenseits von Ego.

    Achtsamkeit ist persönlich ausgerichtet, Gewahrsein hingegen unpersönlich, (überpersönlich, transpersonal). Zusammen bilden sie letztlich ein Ganzes, denn das "Letztgültige" Gewahrsein beinhaltet nicht nur die WAhrnehmung auf die vertikale Anbindung an den Ursprung, sondern auch die Achtsamkeit auf die äussere Welt und den Körper mit seinen Hier&Jetzt-Befindlichkeit - mit dem Unterschied, dass im Gewahrsein die Identifikation mit dem Körper und seinen Sinnen bzw. Befindlichkeit aufgelöst ist, was bedeutet, dass Gedanken z.B. keinen guten oder schlechten Einfluss mehr auf den Körper haben.(Es gibt letztlich keine Trennung zwischen Gewahrsein und Achtsamkeit -  im Einheitsbewusstsein ist die Achtsamkeit  im Gewahrsein aufgehoben. )

    Wer bewusst im Gewahrsein steht, der glaubt sich nicht nur leer, sondern der IST "leer",  -  der ist sich seiner Leere,  d.h. sämtlicher "Losigkeiten" bewusst. (Wunsch- u. Bedürfnislosigkeit, Sorglosigkeit, Erwartungslosigkeit usw. usw.)  Erst im Besitz dieser "Losigkeiten" darf man den zustandslosen Zustand des Gewahrseins bzw. des "In-der-WAHRHEIT-Stehens" für sich beanspruchen. Wenn überhaupt....hehe..Klingt ziemlich verrückt, sich einer Abwesenheit bewusst zu sein, ist es auch. LOL.

    Der Autor schreibt derweil aber weder etwas von GEISTerkenntnis noch vom Hauptkriterium des GeWAHR-Seins: des Erkennens von WAHRHEIT bzw. der Unterscheidung der Geister bzw. aller Seinstugenden, die mit dem Gewahrsein einhergehen, wie  All-Präsenz, All-Liebe, All-Weisheit, All-Macht.
    Diese FÜLLE des Gewahrseins scheint ihm völlig unbekannt zu sein.  Auch dass Gewahrsein/WAHRHEIT ein Sehen mit dem Herzen ist, ein spürbares Aufscheinen aus der Brustgegend scheint keiner der von ihm Zitierten zu wissen. Insofern darf man glauben, dass es sich zum größten Teil um Kopfgeburten handelt.... - die Identifizierung mit der LEERE ist auch hier für mich  greifbar.
    Der Autor geht mit seiner Achtsamkeit bzw. seinem Gewahrsein sehr  in die Breite und die Länge, es fehlt ihm aber an Höhe bzw. an der  Tiefe, der bewussten Verbindung zu Gott, Ursprung von LIEBE und ERKENNTNIS, Quelle der universalen Weisheit.
    Paulus: So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist.
    Wenn ich mit Ich-Welt  identifiziert bin, dann handle ich meist nicht spontan, sondern weil ich eingreifen und die Welt und ihre Dinge darin verändern will. Oder weil ich selbst einer Zustandsveränderung bedarf, weil mir as Hier und Jetzt unangehm, lästig oder zu dürftig ist. Wenn ich nicht identifiziert bin, muss ich nicht eingreifen. Der Unterschied zwischen Handeln und Eingreifen liegt für mich darin, dass ich im Handeln spontan bin und im Eingreifen motiviert von Veränderungswillen motiviert bin - und dies immer entweder zum guten oder schlechten.


    Laotse sagt:

    Handle, bevor die Dinge da sind. Ordne sie, bevor die Verwirrung beginnt.
    Ehrlich gesagt, ist das ein Ausspruch, mit dem ich auf Anhieb gar nichts anfangen kann, mir scheint er eher im dualistischen Sinn wider-sinnig denn ein göttliches Paradox... es ist eine Aufforderung, die nicht "machbar" ist, ähnlich der Aufforderung, keine Erwartungen zu hegen oder sich aller Wünsche und BEdürfnisse zu entschlagen oder als Person die Dinge nicht persönlich zu nehmen. LOL:
    Gewahrsein kennt keine Verwirrung, was mich angeht, gibt es auch keinen Anfang und kein Ende, an dem Verwirrung eintreten könnte oder nicht. Ich kann auch nicht hellseherisch in die Zeit/Zukunft blicken und handeln, bevor etwas eintreten soll.  Es gibt für mich auch  keine (verwirrenden) Probleme, also bedarf es auch keiner adäquaten Lösungen.

    Urteil: Bei näherer Kontemplation soll der Spruch wohl andeuten, dass das Handeln vor dem Denken bzw. dem Interpretieren der "Dinge" - also SPONTAN  erfolgen sollte. DAS ist das "optimale" Handeln. (Nur: ob es einen Nutzen bringt, diese Frage ist hier völlig obsolet.)  Die Dinge zu ordnen, bevor die Verwirrung beginnt meint vielleicht, dass die Verwirrung im Denken und Überlegen, im Taktieren und Strategieren liegt. Die mentale Verwirrung liegt in der zwangsneurotischen und  auf Ordnungsstrukturen konditionierten und fixierten Denkungsart begründet. Die Wahre Ordnung ist eine Ordnung ohne Struktur und liegt im unkonditionierten fruchtbaren und kreativen Chaos, welches Spontaneität möglich macht, sonst wäre der  neustrukturierte Mind der  "Neuen Weltordnung" dem Untergang geweiht.

    Aber: Nicht alles ist unwahr oder falsch, was der Autor schreibt, die größte Schwierigkeit liegt wohl auch darin, dass man die Dinge jenseits von Ego nicht eindeutig beschreiben kann, weil sie paradox sind.  Jeder Sucher sollte sich deshalb auf sich selbst verlassen und nicht auf die Beschreibungen anderer. Es entstehen i.d.R.  nur falsche oder unwahre Vorstellungen, an denen der Egomind kleben bleibt.  Aber es ist schwer, mit dem ständigen Parallelenziehen zu sich selbst aufzuhören und bedarf schon  großer Achtsamkeit, das unselige Vergleichen überhaupt als solches wahrzunehmen...
    Bevor die Dinge da sind, ward ICH....

    Der Islam

    bzw. die Interpretation des Islam durch den IS/Terrorismus ist das Problem, nicht die Flüchtlinge/Menschen. Dies voneinander zu trennen fällt nicht nur den Kritikern, sondern auch den Flüchtlingen selbst zutiefst schwer, derweil sie selbst mit dem Islam zutiefst identifiziert sind.
    Osho über den Islam http://dttj.blogspot.de/2010/06/osho-on-islam.html

    Die spirit. Sucher, die gegen jegliche  Religion sind, sind in diesem Dagegensein unbewusst, weil immer noch ihrem Ego verhaftet.  Religion ist tatsächlich so wichtig wie Mystik, ohne Religion keine Mystik. Ohne Exoterik keine Esoterik. Jede Religion glaubt, dass sie die einzig wahre Religion ist, deshalb  neigt sie dazu zu missionieren, notfalls mit Gewalt.Allein der Islam ist eine Religion, ein archaisches Relikt, welches heute  noch ein Politikum darstellt und mit brutalster Gewalt die Welt missionieren will. Der Koran ist auch keine Heilige Schrift, sondern rubbish, müll, wie Osho es nennt. Ich selbst habe auch  nichts darin gefunden, was mystisch unter die Haut gegangen wäre. Keine oder nur ganz wenig mystische Metaphorik ist darin, neben anderen Verhaltensregeln liest man nur ganz plumpe banale Kampfansagen für den äusseren Djihad gegen Ungläubige.

    Defeat the third djihad - ja, aber das beste Mittel gegen den Islamistendjihad ist den Djihad als den Befreiungskampf in sich selbst zu kämpfen. Wer frei ist, den schrecken äussere Ereignisse nicht. Er sieht im Aussen nur Spiegelbilder der unerlösten Seele. Wer in Deutschland den Islam kritisiert, wird automatisch in die rechte Ecke geschoben - da brauchen sich die Politiker nicht wundern, dass auch rechts gewählt wird. Religionsfreiheit bedeutet neuerdings in Deutschland, den Mund zu halten und Meinungen zu unterdrücken.


    http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/sie-flehen-mich-an-sie-herauszuholen
    Wie im Kleinen, so im Großen. Dieser Bericht zeigt im kleinen, was auf gesellschaftlicher Ebene geschehen wird, wenn der Islam prozentual die nötige Mehrheit erreicht, und damit anfangen sollte, religiöse Mindernheiten zu dominieren. Wer jetzt noch nicht sieht, dass die Leute ihre Kriege und Konflikte mitbringen, dem ist nicht mehr zu helfen.  Jetzt müßte langsam auch die Kirche Flagge zeigen, die Politik ist so fassungslos hilflos und gelähmt, dass es grad zum Erbarmen ist.  Letztlich wird es kein Konflikt zwischen Islam und säkularisierter Kultur geben, sondern zwischen Islam und Christentum. Das zeichnet sich für mich sehr klar ab. Wenn der Islam eine Reform erfahren soll, dann wird das Christentum seine Wiedergeburt im GEIST erleben müssen. Viel wahrscheinlicher aber ist es, dass nun langsam die Zeit anbricht, in der sämtliche Weltreligionen sich insofern "reformieren" müssen, als sie ihre Richtung ändern und zwar nach Innen, der Mystik zu.  Nicht Reform, sondern Umkehr heißt die Devise und die einzige Chance in der Krise. Vom Islam zu verlangen, sich zu ändern, ohne sich selbst zu verändern, ist Alte Schule, das alte Bewusstsein des Alten Adam. Mit dem kommen wir nicht mehr weit - es hilft nur noch eine radikale Umkehr bzw. Wandel, anders ist die Welt nicht mehr zu retten.

    Verteufelung
    Auf meinen Spaziergängen im Netz habe ich den Eindruck, dass es v.a. die  Exmuslime sind, die jeden Muslim aufgrund seiner Islamzugehörigkeit unter Generalverdacht stellen. Eine Verteufelung ähnlich wie die trockenen Alkoholiker oder sonstwie Suchtbefreiten eine militante Anti-Einstellung gegen ihr ehemaliges Suchtmittel  hegen und jeden unter Generalverdacht stellen, der auch nur ein Bier am Tage trinkt.

    Denken und Fühlen

    Es scheint so gut wie  unmöglich, den diesseitig identifizierten Verstand in die Knie zu zwingen, derweil der Verstand lüstern über Dinge und Zustände urteilt, die jenseits von ihm liegen, d.h. dass er dem zustandslosen Zustand Eigenschaften zumißt, die jenseits vom Verstand transzendiert sind. 
    SIE ist eine sehr kluge und mit großer Intelligenz begabte Frau - und genau darin liegt ihr Problem und ihr Widerstand: dass sie stolz auf ihren Verstand, ihre Intelligenz und Wortgewandtheit ist. Diese Klugheit, die  auf der Weltbühne ihre Berechtigung haben mag, wird auf der spirituellen Schiene zu einer wertlosen, ja geradezu schändlichen  Klügelei. Ich nehme an, dass es an der Achtsamkeit auf das Denken fehlt, derweil ganz frauentypisch zu sehr Gewicht aufs Fühlen gelegt wird. Schattenintegration bedeutet aber, beides, das Denken UND Fühlen als ein sich-einander-bedingen zu erkennen. Es wäre wichtig, die Achtsamkeit darauf zu richten, wie das Denken das Fühlen nach sich zieht. Bei ihr scheint es mir wie bei den meisten anderen gerade umgekehrt: das Denken gründet sich auf ein Fühlen,d.h. die Intepretation des Wahrgenommenen

    Auch immer wieder bemerkenswert, zu beobachten, wie die Intelligenz ganz schnell zurückweicht, wenn sie sich beleidigt fühlt und die psychologischen Abwehrstrukturen ihren Auftritt geben. Wie ein Ballon, aus dem die Luft herausgelassen wirde, gibt die Intelligenz ihren Geist auf und macht einer plötzlichen ungeahnten Dümmlichkeit Platz - zum Vorschein kommt der Nackte Kaiser, das sich vergöttlichende Ego, welches in aller Deutlichkeit zeigt, wie sehr es doch - trotz aller Gegenbeteuerungen und Lippenbekenntnisse - mit seinem konditionierten Glaubenssatz-Wissen und seiner klügelnden Intelligenz identifiziert ist.

    Ach ja - Bitte nicht persönlich nehmen, wer immer sich auch hierbei angesprochen fühlt. (Vorsicht, dies ist eine paradoxe Anweisung!!)



    Der Meister

    fordert von seinen Schülern vollstes Vertrauen und Hingabe.  Es ist schon merkwürdig, wie heftig sich die spirit. Sucher gegen solch ein Ansinnen sträuben, vertrauen sie doch ansonsten auf Bücher und Zeitungen u.andere Medien und geben sich ganz allgemein einem skrupellosen Glauben an das gedruckte Wort hin. Jeder gedruckte Scheiss, jedes Zitat eines Krishnamurti oder Ramana  bedeutet ihnen mehr als ein authentisches unwiedergekäutes Wort von einem authentischen Meister, der möglicherweise andere Metaphern benutzt als die Heiligen Kühe der spirituellen MarktplatzSzene.
    Das narzisstische Ego verlangt auch nach "Augenhöhe" mit dem Meister...Vor allen Dingen soll es ihnen menscheln in der Beziehung.  Die Autoritätsprobleme der Schüler lassen das Beugen, Knien und Verehrung, dabei ist es die Voraussetzung dafür, die Verehrung transzendierend zu überwinden. Auch das ist ein Grund dafür, dass der Meister/Guru in der heutigen Zeit nicht mehr gebraucht wird: Der Narzissmus der Menschen hat so überhandgenommen, dass sie sich rein gar nichts mehr sagen lassen wollen von anderen. Jeder WILL sein eigener Guru sein, dabei wird  die Tradition und Verehrung einer Macht/Menschen, der größer ist als das eigene Ego nicht selten  vor der Zeit in die Tonne gekloppt.  Wer glaubt, dass seine Person eine Illusion ist,  der wird auch glauben, dass er weder eines persönlichen Gottes noch eines stellvertretenden Meisters bedarf..

    Die Chance in der Krankheit wäre die bewusste Annahme des totalen Alleinseins in einer absoluten Verlassenheit und Einsamkeit, eines  Zurückgeworfenseins auf sich selbst, - einer Dunklen Nacht der Seele, in der sich letztlich auch die letzten Bindungen an die Welt auflösen und das Erleben der Einheit, des ALL-EINS-SEINS ermöglicht. Davon sind die meisten wohl noch weit entfernt, als viele der Sucher ihr spirituelles Ego zum neuen Gott erheben und die WIR-Verbundenheit abfeiern, anstatt die Entwicklung zum Wahren Menschsein zu erleiden, eine Entwicklung, die eben jenseits von diesseitiger WIR-Verbundenheit im jenseitigen All-EINS-SEIN gipfelt. Viel lieber sucht man auf dem spirituellen Marktplatz ersatzweise eine kurzfristige  Erlösung in der Bestätigung seines spirituellen Selbstbildes und der spirit. Glaubenssätze, wie sie z.B. eine schmerzvermeidende Papaji- und Mamaji- Satsangszene bietet. Eine Fülle an süchtigmachenden Fluchtmöglichkeiten aus der persönlichen H&J- Befindlichkeit bieten zudem die spirituellen Kanäle von You tube, Jetzt-TV usw. en masse.


    Buddha

    antwortete auf die Frage eines Schülers, ob es einen Gott gibt:

    Wirst nicht glauben, was geschah,
    Ich sah' nen Mann, der war nicht da,
    Auch heute kam er nicht ums Eck,
    Ach, ich wünscht' er wär schon weg.

    Die Frage des Schülers nach dem Ego beantwortet Buddha auf dieselbe Weise. Warum wohl?!

    Aus dem Off Herr Ikkyu lacht
    seines Zeichens aufgebracht:
    Das hat der Buddha nieeeee gesacht!
    Doch Buddha hierin widerspricht:
    Dat findste nich bei google nicht,
    Sondern nur im eignen  Herzen -
    horsch, ich pflege nicht zu scherzen:
    Wer nur Gedrucktem Glauben schenkt,
    ist weder wach noch ausgepennt.
    Zurück auf Los, du schlimmer Finger,
    hast vom Metier rein keinen Schimmer!
    Pfff....
    Fazit:
    Das dröge dumpfe Hörnerviech
    Erkennt die Heil'ge WAHRHEIT nich,
    Die da liegt im Paradox
    Wie der Wolf beim Auerochs.
    LOL


    Aktuell

    Das Forum hat Zugang gekriegt: Der coole Oneisenough und der heißlüftige Lebensberater Loucypher, alte Bekannte, die schon ihren feuchten Niederschlag in meinem Blog fanden.  Jetzt wirds lustig  - die Konferenz der Eierköppe ist in vollem Gange. LOL
    http://spectrum-sein.de/showthread.php?tid=109
    Erwachen und Individualität
    The Show must go on!







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    Der moderate und der radikale Islam

    Irgendwo gelesen: There are radical muslims and moderate muslims:  A radical muslim wants to behead you, a moderate muslim wants a radical muslim to behead you. Zu deutsch: Es gibt radikale Muslime und moderate Muslime: Ein radikaler Moslem möchte dich enthaupten, der moderate Moslem will,  dass der radikale Moslem dich enthauptet. Zitatende.
    Das Verrückte ist nur, dass der moderate Muslim, nachdem er dem radikalen Muslim unbewusst den Steigbügel gehalten hat, das selbe Schicksal ereilt  - dass er wie alle Ungläubigen wegen seiner (westlich-)moderaten Gesinnung von seinen radikalen Glaubensbrüdern geköpft wird... Was also soll er tun, der "moderate Muslim"? Er hat nur eine Wahl, um sein Leben zu retten: sich dem radikalen Islam anzuschliessen!

    Der kleine Unterschied: Der radikale Islam tötet Frauen, die dem Islam den Rücken kehren, während der moderate Islam sie "nur" lebenslang wegsperrt. Das ist wohl mit ein Grund dafür, dass die moderaten Moslems nicht gegen die Gräueltaten des IS und anderer islamistischer Terrormilizen aufstehen und demonstrieren, derweil diese buchstäblich nach dem Koran leben.

    Im Grunde ist es ganz einfach: Nach weltlichem Recht und Gesetz kann und darf eine verfassungsfeindliche Religion, die zu Hass und Intoleranz aufruft, nicht "toleriert" werden.  Der Islam kann so lange nicht geduldet werden, solange die Muslime selbst die Gesetze des Gastlandes nicht zu tolerieren willens sind. Wer als Deutscher oder Europäer den Islam toleriert, der toleriert und schafft zwangsläufig auch musl. Parallelgesellschaften (unter dem Gesetz der Scharia!) im eigenen Land.
    Das Problem ist, dass das schuldkomplexbeladene Deutschland es den Muslimen leichtmacht, sich auch völlig ohne Not als Opfer zu inszenieren und mit allen mehr oder minder unlauteren Mitteln ihre Ziele verfolgen und die schuldbewussten "Täter"  (= sog.Gutmenschen) sich allzu leicht diesbezüglich manipulieren und erpressen lassen. Der Gutmensch ist unfähig zu sehen, dass er mit dem Islam in Wirklichkeit nicht das Gute (Religion), sondern das Böse (polit. Ideologie)  honoriert und toleriert - es ist seine falsch verstandene Toleranz, die die Intoleranz importiert.
    .
    Was die allzu impulsive Grenzöffnung Frau Merkels - einer ehemaligen DDR-Bürgerin -  für die Flüchtlinge angeht, könnte dieser m. E. emotionalen Kurzschlussreaktion eine Art Flashback zugrundeliegen - die Erinnerung an die deutsche DDR-Genzöffnung von 1989.


    Seid wie die Kinder - seid Besserwisser!

    Das autoritäre bzw. mit Autorität identifizierte spirituelle dogmatische Besserwisser-Ego zeigt vorlieblich in den spirit. Foren das Monopol auf sein (Besser-)Wissen. Und so leidet es insbesondere hier  Qualen der Minderwertigkeit, wenn  ein anderer sich ihm gegenüber in wahrer  SELBSTautorisierter SELBSTgewissheit (Besserwisserei 2.O)  lebendige Wahrheit "anmaßt" - die dem im besten Wissen geäusserten Glaubensartikel (lol)  nicht mal widerspricht, sondern zu bestätigen scheint.
    Der Unterschied liegt nicht in der Bedeutung, sondern in der Herkunft - also der Quelle des Wissens bzw. Erkenntnis.
    Der Unterschied liegt in der  WAHRHEIT, die im GeWAHRsein erkannt wird oder in einer verstandesmäßigen (angelesenen und für wahrgehaltenen) Überzeugung.

    Wenn Jesus uns auffordert, wie die Kinder zu sein, bedeutet das in der Praxis des befreiten Kindes auch,  KEINE Rücksichten auf "andere" zu nehmen. Das befreite Kind ist  kein braves Kind,  - der befreite Mensch ist kein unterwürfiges Wesen, welches gehorsam den ihm vorgegebenen Regeln folgt oder altruistischen Höflichkeitsformen huldigt. Er ist weder bescheiden noch unbescheiden, sondern SPONTAN in seinen Aktionen und Reaktionen. (Was "andere" aber nicht daran hindert, dieses oder jenes in sein Verhalten hinein oder heraus zu attribuieren LOL) Anders wie das vormals fremdbestimmte Ego denkt und grübelt er nicht mehr zwanghaft darüber nach, welche Bedeutung das an ihn Gesendete/Mitgeteilte für den Sender hat, sondern intepretiert SELBSTbestimmt in SELBSTregie, was und wie es etwas verstehen SOLL. Diese SELBSTbezüglichkeit basiert auf der ALLEINSIGEN SUBJEKTIVITÄT und wirkt auf Aussenstehende (Egos) sehr selbstbezogen und egozentrisch.
    Ganz ähnlich formulierte es Osho, als er Friedrich Nietzsche interpretierte:
    "Erstens also ist es Nietzsches Zarathustra – vergesst das nicht; er hat nichts mit dem originalen Zarathustra zu tun. Und zweitens: Wenn ich darüber spreche, ist es mir egal, was Nietzsche sich dabei gedacht hat – und ich habe auch nicht die geringste Möglichkeit zu wissen, was er sich dabei gedacht hat. So wie er Zarathustra benutzt hat, so benutze ich ihn!"
    Diese Art der "Benutzung" ist nicht egoistisch, sondern SELBSTbezüglich. Osho agiert hier wie ein Kind, er ist spontan. Genauso frei re-agiere ich auf Beiträge und Kommentare in den spirit. Foren:  Wie Osho ist auch  mir egal, was die Leute sich bei ihren Kommentaren  und Ausführungen denken, was sie meinen - wichtig ist allein, wie ICH es verstehe. Ja, für das Ego der div. Kommentatoren ist dies natürlich ein Affront, weil seine Erwartung dahingeht, dass man empathisch auf ihn eingeht, versucht, IHN zu verstehen, zu bestätigen usw.  Manche dieser Leute beschweren sich über mich, weil ich mich zu weigern scheine, sie zu verstehen - und wenn ich es erkläre, sind sie beleidigt,  weil es nicht um SIE, ihre "Wahrheit" bzw. ihr umfangreiches spirit. Wissen, ihr Ego,  geht.


    Nochmal: Erstens  ist es MEINE Interpretation deines Beitrags, es hat nichts mit dem originalen Gegenstand deiner Beschreibung  zu tun. Zweitens: Wenn ich darüber spreche, ist es mir egal, was du dir dabei gedacht hast - ich hätte zu Lebzeiten gewiss die Möglichkeit, herauszufinden und zu wissen, was du dir dabei gedacht hast, aber weil es für mich nicht die geringste Rolle spielt, ist da auch nicht das geringste Bedürfnis, zu wissen, was du dir dabei gedacht hast.

    Statt nun aber wie stets beleidigt darauf zu reagieren, solltest du dir in diesem Zusammenhang unbedingt dein Bedürfnis nach Empathie und Verständnis klarmachen und dass du keineswegs ein natürliches Recht darauf hast, sondern dass es dein Ego ist, welches sich einbildet, Rechte zu haben... In der Annahme dieses Bedürfnisses liegt die Transformation.

    (Zuletzt nochmal  für die besonders halsstarrigen und unbelehrbaren Schriftgelahrten, die mir hier wieder am Zeug flicken wollen, dass ich ja mal wieder genau das täte, was ich an anderen rügte: nämlich dem freien eigenschaftslosen Ich-Bin- Bewusstsein Eigenschaft verleihen  -
    Nein, folks, SPONTANEITÄT ist keine Ego-Eigenschaft, sondern ein Seins-Attribut, es ist eine QUALITÄT der Wahren Natur, eines SEINSattributes der "All-Präsenz", - der nonlokalen (!) Allgegenwärtigkeit.
    Und glaubs mir, solange du nicht die Gabe der Unterscheidung hast, kannst du den Unterschied zwischen Ego- und Seinsattributen nicht erkennen!)


    SUBJEKT

    Wenn ich vom grossgeschriebenen SUBJEKT spreche oder schreibe, dann ist damit nicht das egoische Subjekt mit seiner relativen Subjektivität in Bezug zu Objekten gemeint, sondern das EINE EINIGE und EINzige =Absolute SUBJEKT, Gott oder ICH BIN - das EINHEITliche bzw. ganzheitliche SEIN jenseits der Subjekt-Objekt-Trennung.


    Flüchtlingskrise ist DEINE Krise

    Diese Romantiker von der militanten und multikulibunten Antifa-Fraktion, die glauben, dass der Nationalstaat ausgedient hat oder gar "verrecken" sollte, sind offenbar Pseudo-Spirituelle, deren Aufgabe es wäre, ihre Ent-Äusserungen nach Innen zu holen bzw. ihre Projektionen zurückzuholen und die Grenzen  in sich selbst zu überwinden.  Wer immer nur dagegen ist, verbleibt im Gegensatzdenken und wer da  meint, dass Deutschland "verrecken" soll, der töte zuerst das (deutschnationale) Ego in sich ab, das Ego ist nämlich dasjenige, welches Grenzen errichtet.  Die Politik bzw. die Rebellion gegen Politik befreit niemanden. So wenig es ein Paradies für ALLE auf Erden geben wird, (sondern nur in der ALL-EINSIgen SUBJEKThaftigkeit) so wenig werden die nationalen Grenzen auf einmal und für Alle aufgehoben.  So wenig wie das Ego seine Identifzierung mit sich selbst aufgibt, so wenig werden die Völker insgesamt bereit sein, ihre nationale Identität aufzugeben. Heimat zu haben, Vaterland, ist nichts schlechtes, es ist die einseitige radikale (imperialistische)  Identifizierung mit der Nation bzw mit den.nationalen Eigenchaften als die "Besseren", die "Besten" in der gaaaanzen Welt... Auch der Rebell, der gegen die Nation bzw. den Nationalismus ist, verbleibt noch in dieser Identifizierung. Nationalismus und Heimat-/Vaterlandsliebe sind zwei paar Schuhe.




    Der Gläubige

    Was für ein lustiges Trauerspiel, wenn ein Spiritueller vom Himmel  herab dem "Besorgten Bürger" und dessen "Islamophoie" mit dem Rat beikommen will,  das beste Mittel, um sich gegen seine triste Schwarzmalerei zu schützen, sei es, sich den Nachrichten der Medien zu entziehen.
    Mit den Worten "Keine Medien, keine Krise"  imitiert und missioniert so ein Super-Schlauchen eine WAHRHEIT, die zwar absolut für den der WAHRHEIT geWAHR Sei-enden ist,  aber dem nur gläubigen Abkäufer der WAHRHEIT einfach nur ein Glaubenssatz ist, der einmal auf der überpersönlichen EINSICHT (Gewahrsein) basierte, dass die WIRKLICHKEIT nur im allerkonkretesten Hier und JETZT stattfindet und alles andere, was so in der weiten Welt passiert, keine Wirklichkeit hat, sondern nur auf Hören-Sagen basiert. In der Hand eines nur Gläubigen wird die einstmals lebendige WAHRHEIT zu einem moralitären Knüppel, um den Anderen, über den man sich weit überlegen glaubt, den Mores zu lehren.
    Schon komisch, dass es sich bei dem neuerdings als "Faktenleugner" Gerierenden -  und sich jetzt einerseits so visionär und andererseits moralitär Gebenden -   skurillerweise um denselben (Verstand)  handelt , für den ansonsten das Gedankenkonstrukt des Holocaust' noch immer als Fakt & Realität anerkannt ist und erbittert bekämpft wird, wer aus postmortaler (nondualer) Sicht etwas anderes sagt, LOL!

    So fortgeschritten sich manche Sucher als Finder gerieren, sie können es einfach nicht lassen, sich Eigenschaften zu verleihen, edle, hilfreiche und  gute Eigenschaften natürlich, wobei man nicht zu relativieren und bescheiden zu beteuern vergisst, dass man nicht NUR gut sei, so ab und zu komme auch durchaus mal das kleine Teufelchen heraus...
    Auf der andern Seite aber weiss man sich gleichzeitig der schnöden Absichten leer, ist nicht mehr  g e g e n   irgendetwas, sondern nur noch dafür, für was auch immer... Kurz: man tut sich einerseits mit Ego-Eigenschaft und gleichzeitig mit SEINStugenden schmücken, wobei man sich nicht bewusst ist, dass das eine das andere ja doch ausschliesst.  Es ist nicht möglich, sich zu definieren, als JEMAND, der dies und jenes ist und tut - also in diesem Falle als JEMAND (Ego), der gerne hilft  - und andererseits glaubt,  dass NIEMAND da sei, der eine Absicht haben könnte, zu helfen.   
    (Vorsicht! Solange man mit Ego identifiziert ist, ist man sich seiner Motivationen und Absichten in den seltensten Fällen überhaupt bewusst, es bedarf schon einer ausgeprägten Achtsamkeit, den unbewussten ABsichten auf die Schliche zu kommen! Auch die vielgepriesene Spontaneität wird in diesem Zusammenhang oft verwechselt mit  Impulsivität, die im Dienst am Selbstbild steht und permanent versucht, dem konditionierten  Ich-Ideal des guten Menschen zu entsprechen. Wer darauf konditioniert ist, zu helfen, der oder diejenige - meist sind es Frauen - handelt/hilft  nicht spontan, sondern impulsiv. Deshalb ist das Gutes-Tun so doppeldeutig und fragwürdig! Wie schnell wird da aus der Not (Unfähigkeit anders zu handeln als wie man konditioniert ist) eine spirituelle Tugend gestrickt, die das spirituelle Ego füttert und inflationiert.
    Nichtwissen bedeutet auch, dass die Linke Hand nicht wissen soll, was die Rechte tut - dies ist ganz gewiss dort nicht der Fall, wo die Rechte Hand die Guten Taten der Linken recht skrupellos der Öffentlichkeit präsentiert.

    Der Begriff Gutmensch

    ist mittlerweile so ausgelutscht und/oder  inflationär mißbraucht, dass ich ihn kaum mehr benutzen möchte. Seit nun der Begriff  "Gutmensch" von Gutmenschen zum Unwort des Jahres erklärt wurde, gibt es nurmehr den "Bessermenschen." LOL. 

    Jahrelang hatte die Polizei Anweisung... jahrelang wurde aus falsch verstandener Toleranz  verschwiegen, dass es sich bei vielen kriminellen Aktionen um "Ausländer" handelte (siehe Rotherham) Was man nicht berücksichtigte:  dass die Muslime unter den Ausländern keine Ethik kennen, derweil  es um Ungläubige geht. Der Koran rechtfertigt in diesem Bezug alle bösen Taten und macht aus ihnen eine spirituelle Tugend. Der Koran ist ein für Männer gemachter, den Männern zu männlicher Ehre gereichende Gebrauchsanweisung, wie man sich Welt und alles, was darinnen ist, mit Gewalt gefügig und zu Diensten macht. Der Gott Allah ist hier nichts anderes als der KriegsGott Yaldabaoth, auch Ego oder Antichrist genannt, der im Islam nun zu voller Blüte ausfährt; im Christentum wurde der alttestamentarische Allah durch Jesus Christus und seine Frohe Botschaft des Neuen Testaments erlöst. Deswegen glaube ich auch, dass es keine Reform des Islams "von Innen" heraus geben kann, weil der Islam kein Herz hat. (Der Sufismus - der  einzige Ismus, der den Islam "von Innen" heraus erneuern könnte -  wird vom fundament. Islam nicht anerkannt) sie sind wie früher auch im inquisitorischen Christentum Ketzer.  Die einzige Reform, der ich eine Chance gebe, ist die  Umkehr in die Innerlichkeit der Mystik, in der die Essenz aller Religionen zu finden ist.  Es ist der Weg eines jeden Menschen auf dem Weg der SELBSTrealisation: Vom kriegerischen Mohammed zum friedfertigen Jesus - anders gesagt: vom Ego zum SELBST. 
    Der Kampf zwischen Gut und Böse findet auf der Weltebene nicht zwischen antimoderneristischer regressiv- archaischer musliminscher Kultur und progressiver westlicher Kultur statt, sondern tatsächlich zwischen Islam und Christentum, derweil sich alle Religionen wieder auf ihre Wurzeln - "religio" besinnen. Umkehr.

    Mein Gott, warum hast du mich verlassen...

    Als ich vor einem Jahr im Krankenhaus lag und 24 Stunden meinem aus dem Rhytmus gefallenen lautgestellten  Herzschlag aus dem Monitor lauschte,  hatte ich keinerlei Todesängste, ich war im Gegenteil total auf mein persönliches Hier und Jetzt und das faszinierende Umfeld/Gewusel um mich herum konzentriert. Ich hatte buchstäbliche keine Zeit für Todesängste. Ich musste alles wissen, was man  mit mir anstellte, und nervte sie mit meinen Fragen. 

    Ulrich Kienzle bei Markus Lanz

    "Die Diffamierung eines Mannes, der lange tot ist, finde ich nicht in Ordnung." sagt Gutmensch Ulrich Kienzle auf die kritischen Äusserungen der Ex-Muslima Sabatina James' -  und meint Mohammed!!!
    Noch differenzierungsunfähiger kann man gar nicht sein, wie dies Kienzle in dieser Sendung demonstriert hat, der seinerseits arrogant und besserwisserisch  immer wieder Frau James zum Differenzieren aufforderte. ... Kienzle  offenbarte in dieser Sendung nicht nur seine bislang unentdeckt gebliebene zum Himmel schreiende Dummheit, er offenbarte hier auch exakt dasselbe faschistoide, pervertierte  patriarchalisch-chauvinistische Bewusstsein der Islamisten,  - ein Bewusstsein, welches  das Gute nicht vom Bösen unterscheiden kann.  Faschistoid ist es z.B., wenn berechtigte Kritik als  Diffamierung diffamiert wird.
    Eine Dummheit kosmischen Ausmasses offenbart sich z.Zeit  in den Medien, derart, dass es einem die Sprache verschlägt. Ursache: Angst.

    Gedanken

    anlässlich eines Kommentars auf einer Facebook-Guru-Seite:
    Identifikation mit Nicht-Identifikation gibt es nicht.  Es sei denn, man meint damit die Identifikation mit einer singulären spirituellen Erfahrung.  Im BW einer  spirit. Erfahrung ist das Ego abwesend, und die Subjekt-Objekt-Trennug aufgehoben -  da ist niemand mehr, der sich mit irgend einem ETWAS identifizieren könnte. Nichtidentifikation ist ja doch kein Objekt, kein "Etwas"! Allerdings ist es meist so, dass sich nach einer spirit. Erfahrung der Alte Adam zurückmeldet und die spirit. Erfahrung  (den Zustand der Nichtidentifiziertheit) als Glaubenssatz zementiert und mit diesem Zustand der Nichtidentifikation identifiziert bleibt; in der Regel bleibt er solange mit seiner Erfahrung identifiziert, als er keine Achtsamkeit/Gewahrsein entwickelt, welches allein die durchschlagende  LEUCHTKRAFT hat, Identifikation aufzudecken und loszulassen.
    Für ein ganz und gar "gestorbenes Ego" jedoch ist Identifizierung ganz und gar unmöglich, weil mit der Schattenintegration und dem daraus resultierenden Tod/Überwindung/Transzendierung des Egos Permagewahrsein stabilisiert ist. Gewahrsein ist wie gesagt,  das "Tool", welches den Tod des Egos bewirkt hat und mitsamt seiner Identifizierungsleidenschaft als Illusion durchLICHTEND entlarvt und fürderhin für alle Zeiten unwirksam gemacht hat.

    Babylon

    Es ist schon drollig, wie der Egomind so sehr an seinen geliebten Begriffen bzw. der Vorstellung von Bedeutung der Begriffe  klebt, dass er der Synonyme für dieselbigen  nicht gewahr wird. Zum Beispiel ist Gott in div. spirituellen Kreisen verpönt. Nicht, weil man ihn transzendiert hätte und damit aus der Welt geschafft, LOL, sondern weil er nicht in das spirituelle Weltbild passt, mit dem der Sucher identifiziert ist. Zum Beispiel div.  Gläubige der div. Neo-Sekten, denen Gott schon gestorben ist, bevor sie ihn überhaupt erfahren haben.
    Wo Gott nicht in das Weltbild passt,
    wird er aus der Welt geschafft. LOL
    Wer an Gott glaubt, der glaubt oft nicht an Gewahrsein und wer an Gewahrsein glaubt, der glaubt nicht an Gott. Tatsächlich stirbt Gott nicht in der Einheitserfahrung, sondern es stirbt die Vorstellung von Gott...anders gesagt:  die Konzepthaftigkeit des Verstandes wird durchschaut. Wo die erkannt ist, fallen alle Begrenzungen, da ist nur noch die EINHEIT allen SEINS erkannt, christlich ausgedrückt wird die Einheit des Sohnes mit dem sog. VATER, Brahman, dem "Absoluten" erkannt. Einheit erfahren bedeutet, dass die Bgrenzungen als Begrenzung erkannt werden...die Subjekt-Objekt-Trennung ist aufgehoben, d.h.  den Sohn als das "Zweite" gibt es nicht mehr, er ist oder erfährt sich von der selben QUALITÄT und GÜTE wie der Vater. Eine andere Metapher für die Einheitserfahrung  ist der Tropfen, der im Ozean aufgeht. (Um es nochmal deutlich zu sagen: es handelt sich bei der Letztgültigen Einheitserfahrung um nüchterne geistige Erkenntnis und nicht (mehr)um ozeanische Glückseeligkeiten!)

    Der Buddhist, der nicht an Gott, aber an Gewahrsein glaubt und der Christ, der an Gott, aber nicht das "buddhistische" Gewahrsein  glaubt, wissen offenbar nicht, dass es sich um Synonyme für das EINE handelt. "Es gibt keinen Gott im Buddhismus" hört man oft. Puuustekuuuuchen..  Von Gewahrsein läßt sich ebensowenig sagen wie von Gott.   Zur Übung (für Fortgeschrittene) möchte ich jedem Christen bzw. Buddhisten empfehlen, beim Lesen seiner  religiösen Schriften das Wort Gott durch Gewahrsein bzw. das Wort Gewahrsein (oder Achtsamkeit) durch Gott zu ersetzen. 
    Wo man im Buddhismus vom heilenden Raum des Gewahrseins sprechen mag, spricht man im Christentum von der heilenden Gegenwart Gottes. Wo der Christ sich von Gott geführt fühlt, wird der Buddhist durch Achtsamkeit resp. Gewahrsein geleitet.
    Im Unterschied zur eher sachlichen Terminologie ist die christliche religiöse Terminologie eine poetische metaphernreiche "romantische" mythische... obwohl wennn man an die Vielgötterei der Buddhisten denkt...

    Nochmal: Zwischen Achtsamkeit und Gewahrsein gibt es im Grunde keinen Unterschied, Achtsamkeit ist die Vorstufe von Gewahrsein; Achtsamkeit ist m. E. noch raumzeitgebunden und  bewirkt das langsame Öffnen des Allsehenden Auges  - ein anderes Wort für Gewahrsein/Gott. Gewahrsein IST das vollkommen geöffnete Auge Gottes, vollkommene Wachheit.


    Die meisten Sucher

    wollen von ihren Gurus, Lehrern und Meistern weniger erleuchtet, als geliebt werden. Der wahre Meister aber gibt dir den Tod, der setzt die Axt an der Wurzel an, da wo es wehtut...
    Samarpan ist in vielem ein Klischee-Gruru, seine zeitlupenartige schleppende equilibrierende Sprechweise könnte man glatt mit der spirituellen Tugend der "Sanftmut" in eins setzen. Dabei ist Sanftmut keine äussere Haltung, sondern die innere Verfassung, die sich widerstandslos dem Lauf des WAssers anvertraut. An diese Sanftmut gekoppelt ist das Schwert - die andere Seite der Medaille. Jesus  bringt Frieden UND Schwert. Das Schwert der Unterscheidung.

    Solange sich so ein Guru in den Satsangs nur nett und wohlwollend inszeniert vor der  Gemeinde der Gläubigen,  ist er ihr "Meister",  kaum jemand von der Gemeinde aber kennt ihn privat, niemand weiss, wie er wirklich ist. Auch kaum jemand, der  seinen Widerstand herausfordern würde, seinen Ärger... Und wenn schon, hat uns doch der "Meister" gesagt und beteuert es immer wieder,  dass er nicht "perfekt" sei... und weil er eben solch ein unvollkommener Mensch wie jeder andere sei, könne er heiraten, sich oft und lauthals ärgern oder andere Leute herunterputzen... kurz: es gibt offenbar sog. Meister, die unter ihrer menschlichen Unvollkommenheit verstehen, dass sie die ganze Palette der Abwehrklaviatur rauf und runterspielen könnten und dass dies nichts über ihren spirituellen Status aussagen würde..was aber letztlich nur beweist, dass sein Ego eben nicht vollkommen tot/transzendiert  bzw. sein Gewahrsein nicht so tief ist,  dass er den Titel "Meister" verdient hätte, der in WAHRHEIT tatsächlich "so vollkommen ist wie der Vater im Himmel vollkommen ist."

    Samarpan über die Endzeit
    www.aufklaerungsgruppe-krokodil.de/AbendmitSamarpan.pdf
    In dieser Antwort zeigt er m. E., dass er von der Psychologie der Apokalypse - vom Welt(anschauungs-)Untergang offenbar  nicht die geringste Ahnung hat. Was wiederum erklärlich machen könnte, warum er gegen Schattenintegration ist bzw. nichts zu diesem doch eklatant wichtigen Thema zu sagen hat. Samarpan setzt das Jüngste Gericht irrtümlicherweise mit dem körperlichen Tod in eins, dabei handelt das Jüngste Gericht primär vom Tod/Untergang des Egominds zu Lebzeiten. Wer also Ernst macht und seinen Verstand (Egomind) wirklich hinter sich läßt, erlebt das Jüngste Gericht als die Große Korrektur/Berichtigung des Unwahren und Umkehr zur wahren WIRKLICHKEIT. Offenbar hat Samarpan damit selbst noch nicht Ernst gemacht. Absolut unfassbar, dass Samarpan die Endzeit im geschichtlichen christlich-buchstäblichen Sinne verstehen sollte, was seine Antwort an das junge Mädchen impliziert, der er versichert, dass ihr "nichts passieren würde".  Die größte Lüge, denn die Endzeit ist eine Metapher, die den Tod des Egos meint.  Im übrigen stimme ich dem Erfahrungsberichterstatter zu, wenn der meint, dass Samarpan Fragen nicht wirklich beantworte, sondern drumherum rede. In allen Videos, die ich von S. anschaute, geht er so gut wie nie oder selten auf den Frager/Frage wirklich ein.  Bei der Interpretation der Johannes-Apokalypse hat er jedenfalls auf ganzer Linie versagt, weil er sie wie Hinz und Kunz rein äusserlich und geschichtlich nimmt, statt auf das innerpsychische apokalyptische Geschehen, bei dem das Ego seinen Ungeist aufgibt.
    Samarpan: "Wenn wir den Verstand nicht ausschalten, werden wir nicht frei sein. Frei können wir sein, wir müssen es nur wollen. Den Verstand ausschalten heißt, ihn nicht vorne zu sehen, sondern einen Schritt hinter sich zu lassen." Ha ha, wie sein Verstand dieses Kunststück vollführt, verrät er euch nicht,  he?
    Samarpan ist viel zu sehr DAgegen- wogegen auch immer, zum Beispiel ist er auch  gegen Verwantwortung

    Nach M. Poehm sagte Samarpan von sich selbst, dass er, sobald er auf die Bühne im Satsang geht, diesen Zustand des tiefsten Friedens hat. Genau - Bühne! Darin ist Samarpan nicht anders als jeder Artist, (Schauspieler, Sänger, Akrobaten usw.) der im Rampenlicht steht. Dieses Gefühl des Friedens kann m. E. eine Art projektiver Identifikation mit den Erwartungen des Publikums sein. Das Gefühl auf der Bühne und dabei die gesammelte Aufmerksamkeit/Energie eines Publikums auf sich gerichtet zu fühlen, kann süchtig machen.
    Insofern können spirit. Lehrer abhängig von ihrem Publikum werden, weil es das Selbstgefühl inflationär steigern kann und narzisstischen Größenphantasien ungeheuren Kick geben kann.  Das wahre "Superstar"-Gefühl kommt von innen heraus, wenn das Ego überwunden ist und ist nicht von äusseren Anlässen abhängig.
    http://www.spiritueller-blog.com/irrtuemer-kritik-an-samarpan
    Mit allem, was M. Poehm als Irrtümer sog. Erleuchteter  beschreibt, gehe ich zwar nicht konform, habe aber den Eindruck, dass es sich bei ihm nicht nur um einen wunderschönen Verstand handelt, sondern dass es sich bei ihm durchaus um jemand handeln könnte, der mit dem Schwert der Unterscheidung unterwegs ist. Das sind die ganz & vollends Aufgeweckten. Erkennungsmerkmal: Eyes wide shut, ein Synonym für Gewahrsein.  LOL.  In der spirituellen Szene habe ich bis jetzt ausser mir keinen von dieser scharfen Sorte angetroffen.  Weitere Erkennungsmerkmale sind eine ausgesprochene Rechthaberei und ein apodiktischer Anspruch auf die sog. Absolute WAHRHEIT, - eine quälende Herausforderung für jedes spirituelle Forum, was auf Gleichheit, Demokratie, Toleranz gegen Intoleranz und und gaaaanz gaaaanz wichtig  auf "Augenhöhe" Wert legt, sonst gibt's Tote, LOL. 
    Zu seinem Buch muss ich allerdings noch was anmerken, wenn ich's nicht schon früher getan habe. Zu "Nichts muss sich ändern" (so der Titel seines Buches)  meine ich: Ja und Nein - es ist dies wieder eine Aussage, die an unstatthafter Eindeutigkeit nicht zu wünschen übrig läßt, lol. Nur in der ganz konkreten Hier und Jetzt-Präsenz gibt es nichts, was man ändern müßte. Das basiert auf der Einsicht, dass die  (verbesserungs- bzw. veränderungswürdige) Welt nur im Kopf als Gedankenkonstrukt/Konzept des konzeptgeilen Egomind existiert. 

    Um den Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen, die unter ALLES Vorstellungen hegen, die weit über das konkrete Hier und Jetzt hinausstreunen: Dass sich nichts ändern muss, bezieht sich never ever auf Informationen/scheinbare "Tatsachen"über schlimme Vorkommnisse in der Welt "da draussen" - wer immer noch glaubt, es gäbe ausser in seinem Kopf eine solche Welt, der hat noch nichts von der WIRKLICHKEIT verstanden.  Oder anders gesagt: Wenn es heisst, dass "Alles gut ist, wie es ist", dann bezieht sich das nur auf dein konkretes Hier und Jetzt. Wer darunter jedoch versteht, dass beispielsweise die deutsche Europameisterschaft im Handball und der Terror der ISIS genauso "gut" sei und zu dem "Alles" (was gut ist) dazugehört,  lebt noch immer in der Alten Welt des Alten Adam, der glaubt, was man ihm über die Welt da draussen erzählt. LOL.
    Nichts muss sich ändern, Alles ist gut
    und ist dies nicht wahr, so nehm ich den Hut!

    "Hö hö" höhnt Herr Callida da,
    das hört sich ja ganz prima an
    geneigt bin ich,  dir zuzustimmen,
    doch wills mir nicht so recht gelingen,
    den IS-Staat nicht SCHLECHT zu finden!
    Drum seh' ich schwarz für dich, my Dear,
    wie immer, stets,  wie eh und je
    mach ich  meinen Einwand hier:

    Ich wette dass du anders denkst,
    wenn dir unterm Hintern brennt,
    der Terror ganz konkret im Jetzt
    und Hier, da wird dir dein Geschwätz
    my Dear,  im Halse steckenbleiben,
    dann wirst du tief bereuen...

    Doch Jesus aus dem Off uns spricht:
    "Ein solches Denken liegt mir nicht,
    auch der mir folgt ist frei von Sorgen,
    der lebt im Jetzt und nicht im Morgen,
    welches nur Verstand ersinnt,
    so wie's der Deine tut,  mein Kind -
    (und gab ihm einen Nasenstüber!)
    Dem Doktor blieb die Spucke weg,
    "Ok ok, da pass ich lieber!"
    denn er erkannte voller Schreck
    und spirutual voll korrekt,
    dass er ein Hier& Jetzt sich DACHTE,
    (in Lolo's Zukunft)was  keinen guten Eindruck machte
    auf den Meister  - nicht nur dies,
    auch das Publikum grinst schief,
    doch dem lieben Gott zum Lob
    und dem falschen Doc zum Hohn,
    kehrt zurück die Projektion
    back to Sender....oops, Pardon!

    Jesus Christ jedoch verschwindet
    kurz nachdem er dies verkündet:
    This timeless moment, liebe Leute
    ist Jetzt und Hier und nur für HEUTE!
    (Womit er schon zuviel gesagt,
    denn Heute ist ein ganzer Tag. LOL.)
    La la la


    Also nochmal: Egal, ob Europameisterschaft oder  ISIS - ALLES ALLES ALLES was du über die Welt weisst, ist aus "postmortaler" Sicht unwirklich! Wer kann da sagen, dass Unwirklichkeit "gut" sei?

    Immer, wo oder wenn  ich auf Samarpan aufmerksam gemacht werde, macht er mir mehr und mehr den Eindruck eines Menschen, der möglicherweise eine oder mehrere Erleuchtungen gehabt hat, aber nicht den notwendigen spirituellen Reifungsprozess mit der notwendigen Schattenintegration (voll)  durchlitten und durchjuchzt  hat, der aus ihm erst einen Meister machen würde. Osho war sein Meister? Auch dass er "noch" Bilder von Osho (und Jesus!!! sic!) verehrt bzw. mit sich herumträgt  resp.  Oshodevotionalien verkauft, zeigt mir, dass er mit seinem Meister (Osho/Wahres SELBST) noch nicht wirklich EINS geworden ist. Abbilder sind Gegenüber, wer braucht ein Gegenüber, wenn er mit dem vormals gedachten äusseren Meister doch EINS geworden ist und damit selber Meister wurde?
    Wer die Projektion zurückgenommen hat - d.h., wer sich des eigenen Wahren SELBST im Meister gewahr wurde ( Erkenntnis: ich bin Du und Du bist ich bzw. Dein SELBST ist mein SELBST, es gibt nur EIN Wahres SELBST/Bewusstsein)  bedarf keiner äusseren Bilder mehr.  Die Trennung ist überwunden.  Der Meister als das Gegenüber, das Du,  hat sich in der Erfahrung des Einsseins im EINEN Bewusstsein des Wahren SELBST/Gott überflüssig gemacht. Der innere Meister ist erwacht, du bist EINes EINIGEN GEISTES mit ihm - was alle äusseren Abbildungen der Person des Ex-Meisters völlig überflüssig und sinnlos, ja, geradezu lachhaft macht.
    Noch einmal und immer wieder:  Die Verehrung eines Meisters hört mit der Letztgültigen Erkenntnis/ Einheitserfahrung auf! Basta! Genauso wie die Verehrung  Gottes aufhört mit der Einheitserfahrung. Und zwar für alle Zeit!

    Ach ja, Osho war übrigens auch mein Meister. Ob er ein Wahrer Meister, ein wirklich endgültig Befreiter war, muss ich heute allerdings manchmal bezweifeln, z.B., wenn es stimmen sollte,  dass Osho es nötig hatte,  bis zu seinem Ende "in die Stille" zu gehen. Die Letztgültige Erkenntnis/Moksha - bedeutet endgültig befreit zu sein, womit das Gewahrsein/Stille marktplatzresistent geworden ist, sodass die Bewusstheit durch keine äusseren Umstände mehr erschüttert werden kann.  Mit der Letztgültigen Erkenntnis/Befreiung hört nämlich nicht nur die Verehrung Gottes und äusseren Meisters auf, sondern auch das Gebet und die Meditation, es besteht kein Anlass mehr , denn du bist nun zu Meditation geworden! Wenn es sonst keine Kriterien gibt, DIES ist sehr wohl ein Kriterium für einen wahren Meister! Wenn so ein "Meister" sich noch in die Stille zurückzieht, um zu meditieren, dann zeigt er damit fehlenden Gleichmut und dass er noch nicht in Balance ist, ... dass sein Gleichmut irritierbar ist... dass es für ihn noch einen Unterschied zwischen Aussen und Innen zu überbrücken gibt -   dann ist auch sein Ego ganz klar noch nicht ganz überwunden.

    Wieso nahm Osho gewohnheitsmäßig Lachgas? Wenn das stimmt, dass er sich ohne Not (ohne krank zu sein)  mit Lachgas amüsierte, dann wäre das für mich ganz klar ein weiteres Kriterium, welches gegen seine Meisterschaft spricht.   Denn wenn dem  Endgültig Befreiten nach seiner großen Erfahrung NICHTS bleibt,  das Lachen bleibt ihm gewiss. 
    Auch was das Suchten angeht - und ich weiss, wie sehr es all die sich erleuchtet dünkenden Raucher und Säufer ärgert: Wer endgültig befreit ist, hat keinen Grund mehr, irgendwelchen Mangel mit Suchtstoffen zu kompensieren. Wer endgültig befreit ist, ist des Heiligen GEISTES so voll, dass er kein Bedürfnis mehr nach anderen (Wein-)"Geistern" hat. Wer von Suchtmitteln abhängig ist, bedarf der Zustandsveränderung. Abhängigkeit zeigt immer an, dass noch Heilungsbedarf besteht. Es ist allein der GEIST/Wahres SELBST, was uns von allen Süchten heilt, weil allein der GEIST die Erfüllung bringt, die der Mensch bedarf, um ganz bzw. vollkommen zu sein.
    Ja, aber ...kein Meister ist perfekt und vollkommen - höre ich schon die Einwände( insbesondere die der chronischen Suchtbüchsen) Doch, der Meister ist vollkommen GANZ, "Perfektion" gehört auf die Weltbühne, nach Perfektion strebt nur ein Ego.
    Ja, aber... ich muss mich nicht erst verändern, suchtfrei werden, um ganz zu sein, sagst du.
    Ja und Nein.
    Nein, du musst dich  nicht verändern, sondern dich so annehmen wie du JETZT bist.
    Ja, denn allein in der Selbstannahme liegt die Veränderung!
    Vorsicht -  die Selbstannahme  hat so ihre Tücken, denn es ist unmöglich, das sog. Böse anzunehmen. Auch die Sucht, das suchtartige Begehren solltest du weder annehmen noch solltest du dagegen ankämpfen. Man kann die Neurose, die Pseudogefühle, das Unauthentische nicht annehmen. Es bedarf der schnöden und von vielen spirit. Suchern verachteten  Schattenarbeit, die dir die ANGST hinter deiner Sucht bewusst macht. Deine Unsicherheit, deine (Pseudo-)Gefühle des Nichtgenügens, der Ohnmacht, des Selbsthasses und der Selbstverurteilungen.... du musst das Kind in der wiederfinden, um dich annehmen zu können. Dieses Kind nimm in die Arme... Nur hier geschieht Heilung.
    Mit Alkohol zur Erleuchtung zu kommen, wie es uns P. Aigner vormacht, ist kein Kunststück, denn Alkohol wirkt hemmungs- und  grenzauflösend. Der Zensor wird überlistet, die Konditionierung auf das Suchtmittel aber bleibt. Wenn die spirit. Erfahrung eine authentische war, dann hat sie bzw. der GEIST auch  die Kraft, den Individuationsprozess einzuleiten, der allein zur Heilung  von Abhängigkeiten jeglicher Art  führt. Wer allerdings dem Glaubenssatz huldigt, dass die Erleuchtung alles ist und Heilung der Person eine Illusion, weil die Person als Illusion erkannt wurde - der findet darin eine Legitimierung,  weitersaufen zu können, nur: den Kuchen essen und gleichzeitig erhalten funktioniert nur mit der Schönwetterbrille des Selbstbetrugs - eine Endgültige Befreiung vom Leiden (vom Leiden der konditionierten Person!) erlangt er in diesem Leben nicht. Ganz im Gegenteil wird er - dem Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen -  vermutlich das Leiden der Person als unumgänglich und quasi gottgegeben rationalisieren und einer eitel-gepflegten "Resignation bis an sein Lebensende" huldigen. (Übrigens hat sich eine solche Resignation künstlerisch schon immer gut verhökern lassen, LOL)

    Xenophob?

    Die Muslime sind nicht die neuen Juden für die Rechte, wie die faschistoide Antifa es gerne den Islamkritikern zum Vorwurf macht - es sind ganz im Gegenteil die neuen Geächteten die "Ge-Rechteten", die Kritiker, die zu Rechten gemacht werden...
      Es geht ja doch bei der Islam-Kritik  nicht gegen die Muslime als Menschen, sondern gegen die destruktive Lehre und Kulturkritik.  Islamfeindlichkeit ist keine Menschen- oder Fremdenfeindlichkeit. Nur wer hier nicht trennen und unterscheiden  kann zwischen Menschen und ihren Ideologien unterstellt Islam-Kritikern Rassismus und mehr. Nur wer so verwirrt ist, dass er  zwischen Gut & Böse,  Opfern und Tätern nicht unterscheiden kann, macht insbesondere weibliche Islam-Kritikerinnen - die wahren Opfer des  ideologischen islamischen Systems - noch einmal zu Opfern...
    Und der Wolf  im Schafspelz, der im selben Zuge kurzerhand alle Islam-Ideologie-Kritiker zu Nazis erklärt, der ist wirklich abgrundtief böse.
    (Gedanken zur ZDF-Sendung Sabatina James vs. Markus Lanz/Kienzle)
    Allerdings muss man aufpassen: wenn man alle Muslime unter Terror-General-Verdacht stellt und als solche behandelt, dann muss man wohl nicht lange auf die Self-fulfilling-prophecy warten. Es ist ein Gesetz: Wer Hass sät, wird Hass ernten.  Der einzige, der unter Generalverdacht zu stellen ist, ist Mohammed und sein Koran. Ich habe immer noch keine Ahnung, ob sich der Islam überhaupt reformieren läßt. Die einzige Antwort, die ich auf den Koran bzw. den alttestamentarisch-patriarchalen Islam habe, ist immer noch die Frohe Botschaft des Neuen Testamentes.  Im Klartext: Das Christentum. 
    Islam: Krankheit als Chance. Christentum: Die Chance in der Krise. Wer glaubt, dass die exoterische Religion ausgedient hat, irrt. Ich sehe durchaus eine fruchtbare Auseinandersetzung zwischen Islam und Christentum, wobei sich auch das Christentum erneuern muss, insofern die Botschaft des Jesus die Menschen wirklich zur Umkehr bewegt und von innen her verwandelt, ...als man endlich versteht, dass das Reich Gottes in unserer MITTE ist - d.h. dass das Reich Gottes, resp. das Herz Jesu nirgendwo anders als IN uns ist.


    Ein spiritueller Weg ohne Gott

    ist für mich noch immer undenkbar, zumindest hat sich bislang darüber keine gegenteilige Erkenntnis eingestellt. Ohne persönliche Beziehung gehts nicht, derweil man noch selbst eine Person ist und es eines Gegenübers bedarf, eines Du. Gott als Vater oder Mutter zu begreifen ist das Allernatürlichste. Wir brauchen diese Projektion, um uns auf dem spirituellen Weg (Individuation)  als wahrer reifer Mensch zu individuieren und die Tiefen des Unbewussten auszuloten und zu integrieren. Wir brauchen eine Hilfe, die uns kein Mensch geben kann.

    Ich glaube, dass  ein Mensch, der angesichts der Schöpfung nicht an Gott glaubt, über eine ganz schlechte Wahrnehmung verfügt, dass ihn offenbar noch niemals in seinem Leben das Staunen überkam angesichts der Wunder des Kosmos, der Natur, seines eigenen Daseins. Das Wunder der Trennung ist genauso groß wie das Wunder der Einheit: Gott sieht durch unsere Augen, erkennt durch unsern Geist. Deshalb: wer Gott in der Natur sucht, wird ihn weit eher finden als in der Kirche.  Bei der Frage: Wer bin ich, woher komme ich, kommt man an Gott nicht vorbei. Um so tiefer man in Folge  in sich selbst hinabsteigt, um so größer werden die Ängste - nur mit dem Vertrauen in eine Hand, die mich trägt, komme ich durch die gefährlichen Gewässer des Unbewussten. Das (Ego-)Sterben im Leben ist nicht viel anders als das Sterben des Körpers - und wenn's an's Sterben geht, schreit jeder wieder nach der Mama bzw. GOTT.  Was ER gegeben hat, wird ER dir auch wieder nehmen. Nur das GeWAHRsein, welches durch den Egotod im Leben errungen wurde, trägt uns bewusst über die Schwelle des körperlichen Todes.  Deshalb braucht allein der Mensch, der in der WAHRHEIT des GeWAHRseins steht, den (körperlichen) Tod nicht fürchten... derweil es für den weder ein Ende noch einen Anfang gibt. 
    Die Trennung (von Gott/Einheit) ist nicht das Böse, das Böse ist, dass das Ego uns weismachen will, dass die Trennung die einzige Wirklichkeit ist.
    Für die Leute, die glauben, es gebe keine Spiritualität: Die Spiritualität ist erst dann obsolet geworden, wenn Gott im Einheitserleben "gestorben" bzw. als ICH-BIN erkannt worden ist.






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    Selig ist wer Frieden stiftet
    in sich selbst, nicht in der Welt,
    Der, der mit sich SELBST in Frieden,
    ist es auch mit Mensch und Welt.


    Die Dunkle Nacht der Seele

    Nochmal:  Zuviele  spirituelle Sucher verwechseln die Dunkle Nacht mit einer gewöhnlichen Depression.Bei der Dunklen Nacht der Seele handelt es sich wie ich schon mehrmals schrieb,  keinesweges um eine Depression. In einer Depression fühlt man sich von der Welt verlassen, in der Dunklen Nacht ist man nicht nur weltverlassen, (weil man die Welt zu einem großen Teil schon gelassen hat) sondern vor allem Gott-verlassen, insofern man von der Liebe verlassen ist bzw. von allen sog. göttlichen Tröstungen (Ekstasen, Ego-Entrückung und Verzückung, Erleuchtungen usw.) wie abgeschnitten ist, so als hätte es diese niemals gegeben.
    Wo der Verlust/Tod eines geliebten Menschen eine tiefe Depression und Trauer zur Folge haben kann, hat der Verlust Gottes, der Verlust der göttlichen Liebe - die sog. Dunkle Nacht zur Folge. Man fühlt sich leer und ausgedörrt. Man kann nicht mehr beten oder meditieren. Die Verbindung zur Tiefe, zum Gewahrsein ist gekappt.  In der christlichen Mystik spricht man von geistiger Trockenheit, das heisst: die Quelle von Erkenntnis und Liebe hat sich verschlossen. Kaum mehr erinnern kann man sich... Es ist ein Niemandsland, eine Grauzone, in der man zu veröden und zu stagnieren scheint. Es geht nicht vor und nicht zurück.

    Es gibt aber auch "helle Nächte" - das sind die Zeiten, in der man von der Welt abgewandt das Unbewusste/Gott an sich "arbeiten" läßt, derweil das Ego schon kapituliert hat. Man fühlt sich "in  Arbeit", ohne dass man selbst eingreifen muss... man weiss, dass alles, was geschieht, zum eigenen Besten geschieht, man hat das absolute Vertrauen in die SELBSTheilenden Kräfte.
    Früher "arbeitete" ich an mir selbst, z.B. glaubte ich, die Träume seien da, um von mir gedeutet zu werden und dass ungedeutete Träume Heilung verhindern und die Unbewusstheit aufrechterhalten.  Ich fühlte mich wie ein Versager, wenn sich mir die Bedeutung der div. Träume verschloss bzw. wenn ich die Nacht einfach lustvoll durchgeschlafen hatte, statt mich aufzuwecken, um die Träume niederzuschreiben.  Ich verachtete mich für meine Schwäche, glaubte, nicht achtsam genug zu sein, faul und bequem zu sein,  nicht genug zu tun, um mir die Träume ins Bewusstsein zu rufen; ich führte nächtl. Tagebücher, lol, und schlief mit dem Stift in der Hand ein, um meine Träume beizeiten dingfest zu machen... doch das war schon viel zu viel des Wollens und Machens und Eingreifens in den Fluss - irgendwann ließ ich los und erkannte ich, dass Gott  ES den Seinen im Schlaf gibt und ich hörte auf zu fragen, WIE er das tut.  Paradoxerweise wurde mir dann die SELBST-Heilungssymbolik der Träume sehr viel klarer.
    Und noch einmal und immer wieder: Ohne Gott gibt es keine Dunkle Nacht und auch keine Auferstehung/endgültige Befreiuung.  Ich glaube, dass die Dunkle Nacht - in den christlichen Mythos übersetzt -  mit den 3 Tagen, in denen der (scheinbar) tote Jesus in der Grabkammer lag, korreliert.

    Wo immer ein Ego kapituliert, erscheint die religiöse Symbolik aus dem Unbewussten und der bis dato unbewusste Gott wird in uns aktiv.  Ohne einen Glauben an Gott, an eine Macht, die größer ist als das Ego, gibt es m. E.  keine Auferstehung von den "Toten" - keine Desidentifikation/Dekonditionierung von Maya/Ego.
    Der Mythos lebt!  Er lebt ins uns, in unserem Unbewussten! Wenn das Ego zum ersten Mal kapituliert, erfährt es auch das, wovor es die größte ANGST hatte: die (göttl., universelle) LIEBE.  Dem WESEN dieser Liebe gibt der Mensch automatisch das Prädikat GOTT. Wenn er zuvor nicht gläubig war, dann wird er es jetzt. 
    Gegen Depressionen gibt es m. E. nur ein Heilmittel: Gebet -  die Tröstung der Religion bzw. der kindliche Glaube und die Hingabe an Gott. Religion und Glaube ist hier keine gesellschaftl.Konditionierung, sondern erfahrbare Tatsache.
    Dagegen gibt es in der Dunklen Nacht keinerlei Tröstung,  - wenn der TiefenProzess nicht aufgehalten wird, geschieht hierbei die Transzendierung der Religion in der Letztgültigen Erkenntnis des "auferstandenen" Wahren SELBST: Mein Ich (SELBST) ist Gott. 
    Dieser "Tod Gottes" ist gleichzeitig die "Auferstehung von den Toten" bzw. die Geburt des Wahren SELBST ins wahre LEBEN. Dieses Leben in der Einheit mit Gott  - jenseits von Gott Vater & Co. - ist das Paradies, in welches wir zu Lebzeiten zurückkehren können und sollen. Wir sollen und müssen nicht auf den körperlichen Tod warten. Der "Tod" ist dann eingetreten, wenn das Ego transzendiert ist.

    Der Glaube an Gott oder die Religion bewirkt auch  nicht alles Übel in der Welt, wie man es neuerdings wieder von berufener und unberufener Seite hört angesichts des islamistischen Terrors und der Flüchtlingskrise,  sondern das Übel ist der Mensch bzw. das Ego, welches sich an die Stelle Gottes setzt - der Glaube an Gott soll das Ego ja doch gerade entmachten! Ohne den Glauben an Gott, gäbe es noch weit größere Übel.... Auch das Glauben muss gelernt sein bzw. der falsche vom rechten Glauben unterschieden werden.
    Religio bedeutet Rückbindung! Was soll verkehrt an der Rückbindung an die Quelle des Seins sein, es ist nichts anderes als die Rückbindung an unsere wahre göttliche Natur! Das Mandala unserer Vollkommenheit, Ganzheit ist in unser Herz bzw.unser Unbewusstes geschrieben. Ohne Religio, ohne Rückbindung gibt es keine Überwindung der Trennung (Dualismus). Ohne Rückbindung kein "Letztgültiges Einheitserkennen" Ohne Einheitserkennnis wird die Trennung Ich-Du und Mensch vs. Gott nicht überwunden.
    Die Trennung, der Dualismus ist nicht böse, wie man manchmal geglaubt hat. Glaubt man sich auf dem Hinweg zu Gott/SELBSt noch als einen Sünder, der die Sünde der Trennung zu überwinden habe, so ist aus nondualer bzw. der  ungeteilten Sicht Trennung nicht mehr Last und Sünde,  sondern wird zur REINEN Lust oder wie andere es nennen: Holofeeling - ein unbeschreibbares Lebensgefühl, welches ALLES und NICHTS umfasst.
    .

    Zu UG Krishnamurti

    UGK:
    "Dein natürlicher Zustand steht in keiner Beziehung zu religiösen Zuständen von Verzückung, Seligkeit und Ekstase. Diese Dinge liegen im Bereich der Erfahrungen. Es sind gedankeninduzierte Seinszustände, die kommen und gehen. Krishna-Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein, Christus-Bewusstsein, das alles sind Trips in die falsche Richtung. Sie unterliegen alle der Zeit. Das Zeitlose kann niemals erfasst oder vereinnahmt werden, noch viel weniger kann ihm Ausdruck verliehen werden – von keinem Menschen. Die ausgetretenen Pfade werden dich nirgendwohin führen. Es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen."

    UG drückt sich hier sehr wischiwaschi, wenn nicht gar wirr,  aus, jeder einzelne Satz ist widerlegbar, mißzuverstehen bzw .leicht  in Frage zu stellen, weil er nichts erklärt, nicht in die Tiefe geht...

    zu1) Dein natürlicher Zustand steht in keiner Beziehung zu religiösen Zuständen von Verzückung, Seligkeit und Ekstase.

    Klar kann man sich an den eigenen Gedanken berauschen, jedoch sind Verzückung, Seligkeit und Ekstase  nach meiner Erfahrung keine gedankeninduzierten Seinszustände,  sondern sog. "Entrückungen", bei dem das Ego für einen kurzen Zeitraum beiseitegetreten ist, ansonsten würde es sich bei der "Gedankeninduktion" um Magie handeln, Autosuggestion, Selbsthypnose handeln. Allerdings kann man süchtig werden danach, derweil das Ego diese egolosen Zustände für sich vereinnahmt und sie zu wiederholen trachtet - per "Gedankeninduktion", yes - so wird ein Schuh draus... LOL
    Meines Erachtens ist die Diskrepanz zwischen der Schwere des Ego und der Leichtigkeit des Seins jenseits von Ego die Ursache für Verzückung & Ekstasen.   Ich glaube, dass diese Zustände vorlieblich im Kontext der Schattenauflösung auftreten, derweil man mit der LIEBE "ekstatisch" identifiziert ist. Wer ein Nahtoderlebnis hatte, der kennt die "Entrückung".


     zu2)  UGK: Krishna-Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein, Christus-Bewusstsein, das alles sind Trips in die falsche Richtung. Sie unterliegen alle der Zeit.
    Trips???Beim  Krishna-Bewusstsein, Christus- oder Buddha-Bewusstsein handelt es sich weder um Trips noch unterliegt  dieses Bewusstsein der Zeit - es  sind ganz einfach  nur verschiedene Benamsungen für das BEWUSSTSEIN der zeitlosen Präsenz unserer WAHREN Natur.


    zu3) UGK: Das Zeitlose kann niemals erfasst oder vereinnahmt werden, noch viel weniger kann ihm Ausdruck verliehen werden - von keinem Menschen. Die ausgetretenen Pfade werden dich nirgendwo hin führen. Es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen.

    Soll UGK nicht gewusst haben, dass es sich bei Christus, Buddha, Krishna primär um einen MYTHOS handelt, der in jedem Menschen LEBT?   Keiner von den Dreien hat dem Zeitlosen in der Zeit/Historie Ausdruck verliehen, wenn sie überhaupt je gelebt haben, sondern ihre Geschichten zeigen, wie man Krankheit, Elend, Tod - das Leiden überwindet.  Ausgetretene Pfade? Meint er damit die Religionen oder die sog. Nachfolge? Aber es ist ein großer Unterschied zwischen Nachahmung und Nachfolge.
    Stimmt, das Zeitlose kann vom Verstand nicht erfasst werden, aber unsere Wahre Natur IST das Bewusstsein der Zeitlosigkeit bzw. Unsterblichkeit.
    Und ja, es gibt keine in der Ferne liegenden Oasen - es gibt nur den zeitlosen Moment. JETZT.


    Meinung

    ich äussere nach wie vor Meinung, im Unterschied zu früher bin ich nur nicht mehr von Überzeugungen überzeugt, LOL.  Mehr denn je erkenne ich, wie alle relative Wahrheit/Überzeugung/Meinung nur unserer "heiter-ernsthaften" Unterhaltung dient, damit wir was zu schwätzen haben und eine täuschendeVerbundenheit im Alltagskonsensus erfahren. 
    Seit der Flüchtlingsstrom eingesetzt hat, informiere ich mich auch wieder über die Große Politik, die Ereignisse in der Welt, ich kann auch wieder lesen, ohne das Schielen anzufangen und so lese ich im Moment sogar ziemlich viel, um die komplizierten Hintergründe des Nahostkonflikts einigermaßen zu verstehen.
    Ich verstehe die Ängste der Menschen hinsichtlich einer drohenden Islamisierung und Schlimmerem , ohne selbst mit Angst infiziert zu sein, ich kenne diese apokalyptischen  Gefühle, die Angst vor dem  Fremden, dem Verlust der Identität, des Besitzstandes usw., die Angst vor dem "Weltuntergang", der sog. Endzeit.
    Im Gespräch mit anderen tue ich so,  als ob die Dinge der Welt noch eine Bedeutung hätten... ein zweigleisig-paradoxes Fahren auf einem unaufhörlichem Hintergrundlachen.


    Schatten

    - das Wort impliziert etwas Unheimliches, und manche spirit. Suchern kriegen offenbar schon beim gedruckten Anblick dieses Wortes die Krise. Da möchte man trösten und ihnen wie den Kindern erklären, dass die "Schatten" der Verdrängung nicht wirklich als "schwarze Dunkelheit"  auftreten, wie man offenbar zu glauben beliebt. Schatten ist nur ein übergeordneter Begriff für Gefühle, Konflikte, die i.d.R. infolge eines Zusammenstoßes mit der Umwelt erscheinen, z.B. als Frustration, ungestillten Bedürfnissen, unerfüllten Erwartungen und Wünschen, "Sünde"...



    Glauben

    Man liest und hört ja oft, dass Meister sich für den Zeitpunkt und den Ort entscheiden können, an dem sie ihre körperliche Hülle verlassen. Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt, ich denk eher, dass könnte ein Mythos sein, den sog. Meister gerne um sich selbst rankten und ranken.  Den Ort und den Zeitpunkt des körperlichen Ablebens zu planen und zu bestimmen,  wäre eine zeitbedingte willensmäßige zielorientierte  Aktion und entspräche in keinster Weise dem Bewusstsein des Nichtwissens, durch was sich ja echte Meisterschaft erst auszeichnet.  Es scheint mir weit "realistischer", dass der Körper schlicht und einfach programmgemäß müde wird und dass der Mensch dementsprechend ahnt, dass es mit dem Körper zuende geht. Er könnte m. E. sogar früher sterbensmüde werden, als manch anderer Mensch, deshalb, weil er nicht mehr an Ich und an der Welt hängt.
    Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg, oder: Wo ein Wille ist, IST der Weg?
    Hm...Oder auch nicht.
    LOL




    Widerstand

    gegen die Heilung ist immer unbewusst, sonst wäre oder gäbe es auch keinen Widerstand.  Den Widerstand als solchen anzunehmen, ist deshalb recht eigentlich nicht möglich. Was möglich ist, die einzelnen Formen und Muster des Widerstands bewusst zu machen, indem man sich der div. Abwehrmechanismen durch Hinterfragung und mithilfe des Spürbewusstseins bewusst wird. Abwehrmechanismen beruhen auf Glaubenssätzen über das, was ich glaube zu sein.  Sie haben die Aufgabe, das Selbstbild (Ego)aufrechtzuerhalten.
    Mit Achtsamkeit wird man sich des Denkens und ebenso der  Abwehrstrukturen bewusst. Die Frage "Ist das wahr?" muss zu einer Haltung werden, zu einem Automatismus. Achtsames Infragestellen führt zu Gewahrsein.

    Opferrolle

    Menschen, die von Kindheit an in eine Opferrolle gedrängt werden, sehen sich selbst häufig im absoluten Recht, zu fordern, was immer sie wollen - solange sie jemanden finden, dem sie die Schuld an ihrer Misere geben können und wenn dieser Schuldige sich schuldig bekennt und die ihm zugedachte komplementäre Rolle annimmt.  Die Märtyrerhaltung wird oftmals mit der Muttermilch, d.h., mit der Art der Welterklärung verabreicht, z.B.  wenn die Mutter oder die Eltern dem Kind die Welt als böse, dunkel, schlecht  und feindlich erklären.

    Die Muslime, die ich früher kennenlernen durfte, waren durchwegs nett und freundlich - ja direkt sanft im Umgang. Fast alle aber waren mit der Opferrolle identifiziert, die sie, wenn sie ihren Willen nicht bekamen, gnadenlos ausspielten, die konnten meisterhaft auf der GefühlsKlaviatur von Frauen spielen.... Bei einem Nein musste ich allerdings damit rechnen, dass die Sanftmut abruptly den Orkus hintunter ging und  die nächstliegenden Dinge einfach mal so aus dem Fenster... Damals schob ich das auf das "südländische" Temperament... Na ja, der Russe, der mal mein Verlobter war, der war noch wesentlich "temperamentvoller".  



    Im Forum

    "...Was nun die Chance in der Krise angeht, so gälte es für einige hier zu erkennen, dass sie nicht anders und im selben Maße mit ihrem spirituellen Konzept identifiziert sind, wie ein   Psychiater i.d.R. mit dem allgemeinen Alltagskonsensus identifiziert ist.  Die Vehemenz mit der Paradoxa z.B. die Heiligen Kühe Ramana, Johannes v. Kreuz usw. verteidigt hat, läßt auf eine starke Identifizierung mit eben diesen schliessen. Sie sah geheiligte Dogmen gefährdet und reagierte gegenüber X.  nicht sehr viel anders als ein Sektenguru, der gegenüber seinen Groupies mit dem Ausschluss droht, wenn sie sich nicht wohlverhalten. Ein Forum muss es aushalten, dass jemand plötzlich ALLES bisherige in Frage stellt und ablehnt.
    Der Hinterfrager widerum sollte sich im Klaren darüber sein, dass viele seiner (In-)Fragestellungen auch in einem spirituellen Forum nicht immer Anklang finden.  Er sollte sich im Klaren darüber sein, dass das spirituelle Ego nicht weniger dogmatisch ist als das angepasste Ego. Wer da zu sehr verletzlich ist, dem geht es u.U. nicht anders als den Patienten, die mit einer spirituellen Krise zur erneuten Zwangsanpassung an die herrschende Norm in die Klapse der "Ungläubigen" eingeliefert werden - er erleidet u.U. eine (Re-)Traumatisierung, dies insbesondere dort, wo oder wenn er sich den Mitgliedern eines Forums (bzw. der ganzen Welt) in einem unbekömmlichen Ausmaß an Offenheit präsentiert hat.
    Heilige Kühe aber sind dazu da, GESCHLACHTET zu werden. Wer auf diesem Weg alles zu hinterfragen begonnen hat, seine ganze sog. Realität in Frage gestellt hat, der wird letztlich auch seines Gottes als nur eines VorstellungsBildes bzw.  Konzept ge-WAHR." (gepostet im Forum, März 2016)





    Antifa-Faschisten

    Thomas Mann: "Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt”.
    W. Churchill u.a. warnten schon vor langer Zeit vor dem neuen Faschismus, der sich als Antifaschismus tarnen wird.
    Die Gesellschaft ist durch die Flüchtlingskrise, die in Wahrheit eine EU-Krise ist,  in links und rechts gespalten, ein krankes Schwarz-Weiss-Denken herrscht vor: Gut=Links, Böse= Rechts, wobei die Deutungshoheit über das, was als "rechts" zu betrachten sei, von der linken Gesinnungs-/Meinungshoheit ausgeht, die mittlerweile unsere  Gesellschaft in einen wahren Kriegsschauplatz zu verwandeln beginnt -  Deutschland bedarf eines IS ganz gewisslich nicht, um das Land zu destabilisieren.

    Endzeit

    ist immer. Es kommt die Zeit - die Zeit ist JETZT. Dennoch, wenn ich mir die scheinbaren Geschehnisse in der (scheinbaren oder scheinbar illusionären - hahaha) Welt anschaue, dann komme ich nicht umhin, endzeitlich-apokalyptischen Charakter auch in der  scheinbaren Aussenwelt zu bemerken. Was zur Zeit und in jeder inneren und äusseren  Endzeitstimmung ans Licht des Tages drängt ist die Konfusion von Gut & Böse bzw. Opfer-Täter-Verwirrung - das kollektive Unbewusste ist zutiefst aufgewühlt, was sich sonst im Individuationsprozess/Schattenarbeit im einzelnen Individuum abspielt, spielt und spiegelt sich nun als Massenphänomen auf der Weltbühne. Die unheilvolle Ungeheiltheit der Menschheit springt uns hier förmlich ins Gesicht. Der Kampf zwischen Gut und Böse - der wahre "Djihad" - ist demnach im vollen Gange. Nur ganz anders, als es die islam. Djihadisten in ihrer Gut&Böse-Verwirrung  sich das vorstellen.
    Auch der Identitätsverlust, der sich im Individuationsprozess notwendigerweise ereignet, wird auf der Weltbühne imitiert.  Auch wenn angesichts der Flüchtlingskriese die  Nationalität und der Patriotismus wieder wichtig wird, die Grenzen und Zäune  wieder hochgezogen werden, deutet für mich jedoch alles daraufhin, dass am Ende die Einigkeit herrschen wird. Ich glaube, es ist weniger der Islam als der Ansturm der großen Massen, der den Menschen aller europ. Nationen so große Angst macht. Die Islamkritik tut ihr übriges.
    Am Ende wird das Gute siegen, bzw. Gott als das höchste GUT. Den Muslimen wird nicht zugetraut, dass ihr Glaube reformiert werden könnte. Stimmt,  Integrationsbemühungen und Überzeugungsarbeit, kann nicht reformieren, die LIEBE reformiert und überwindet. Das Brandgefährliche an der Situation: dass die Angst, die die  verständlichen Hass und Abwehrreaktionen vieler deutscher Menschen bedingt, auch die seit vielen Jahrzehnten bislang friedlich in Deutschland lebenden und "integrierten" Muslimen trifft. Dieser dumm-dumpfe Generalverdacht, der Hass, der jede dunklere Haut als den Feind betrachtet bewirkt im "moderaten" Muslim exakt das, was man zu bekämpfen vorgibt: die Radikalisierung des bislang "moderaten" Muslim. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Wer Hass sät wird Hass ernten. Deswegen ist die einzige Lösung, um die Hassspirale aufzuhalten, die Konversion zur Liebe.  Zur LIEBE konvertieren, einer LIEBE mit Herz UND Kopf.  Diese LIEBE aber hat nur der Mensch, der in sich SELBST EINS geworden ist. Also ist die Chance in der Krise die UMKEHR zu sich SELBST/Gott.

    Deutschlands "Willkommenskultur" einfach nur schlechtzureden zeugt vom selben emotionalisierten SchwarzWeiss-Denken wie der kopflose faschistoide Gesinnungsterror der Antifa-Fraktion, der sog. Gutmenschen, die die berechtigten Bedenken  der sog. Besorgten Bürger schlechtreden.
    Es wird abzuwarten sein, ob Angela Merkels Entscheidung, die Flüchtlinge ins Land zu lassen, richtig oder falsch war. Das hängt ganz von der Reaktion und weiteren Entwicklung der Einstellung des deutschen Bevölkerung ab. Wer Flüchtlinge nur als "Invasoren" sieht, wird sie bekämpfen, wer sie im konkreten Leben als konkreten Nächsten wahrnimmt, gehorcht der Liebe. Nur die Liebe kann die Angst überwinden, die im MOment überall vorherrscht.
    So wie  Erdogan mittlerweile nicht mehr nur die PKK bekämpft, sondern es schon ausreicht, Kurde zu sein, um ein ganzes Volk auszulöschen - genau so schnell kann es passieren, dass es in Europa nicht mehr gegen einen destruktiven Islamismus geht, sondern dass es ausreicht, Muslim zu sein und dass nicht der Islam, sondern der Muslim der Feind sein wird, egal ob moderat oder radikal.  DAS wäre das Ende von Deutschland.  Entweder wächst und reift es an der Herausforderung oder es geht an seinem eigenen Hass zugrunde. Einer Masse von Menschen kann man keine Liebe zum Nächsten per dekret verordnen, es ist immer nur der konkrete Einzelne angesprochen in seinem konkreten Hier und Jetzt.

    Fundstück

    Islamic professor says, Allah let's muslim man rape non-muslim woman....
    http://www.express.co.uk/news/uk/646041/Guernsey-pupils-convert-Islam-Les-Beaucamp-High-School
    She is damn right, LOL.
    Ernst beiseite!  Die Aussage der Frau ist sowohl wahr als auch unwahr. Die deterministische Prämisse heisst hier: Alles, was geschieht, ist der Wille Gottes. Das ist sowohl wahr als auch unwahr, denn hier wird der freie Wille des Menschen komplett aussen vorgelassen.  Mit diesem freien Willen kann er Gott gehorchen und das Richtige tun oder gegen die LIEBE handeln. Der Verstand kann dieses Paradox nicht verstehen, er kann nur eine Entweder-Oder- Position einzunehmen. Entweder: Wenn alles vorherbestimmt ist, dann gibt es keinen freien Willen.  Oder: Wenn es einen freien Willen gibt, gibt es keine Vorherbestimmung und solche Aussagen wie die obigen sind Hybris..
    Prämisse: Der Holocaust war Gottes Wille. Die WAHRHEIT ist, dass der Wille des Menschen solange nicht WAHRhaft frei ist, als er nicht (in der EINHEIT mit Gott/SELBST)  den Willen Gottes tut. Der menschliche Wille, der die Juden vergaste, war nicht frei, sondern bedingt, -  konditioniert, hypnotisiert, manipuliert, eingeschläfert. Das unfreie Ego kennt den Unterschied zwischen Gut und Böse nicht, nur in der Einheit des GeWAHR-SEINS erkennt man ihn bzw. erkennt man die WAHRHEIT.
     








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    Wild Satsang

    Satsang bedeutet übersetzt: in Wahrheit zusammensein.  Insofern findet recht eigentlich überall dort, wohin ich meine Aufmerksamkeit wende, Satsang statt. Jemand, der berufsmäßig Satsang veranstaltet, will noch immer die Welt/Menschen verändern.  So wird der Satsang - das verweilen in der Wahrheit - in eine Form gepresst.
     Ich bin eine wilde Satsängerin - mein Satsang ist nicht geplant und zielorientiert terminiert, mein Satsang  kommt spontan zu jeder Tages- oder Nachtzeit, ob da nun jemand ist, der mir zuhört bzw. meinen Worten seine Aufmerksamkeit schenkt oder nicht. Alles, was mir in den Fokus kommt,  offenbart sich mir in seiner Wahrheit. Mein Satsang bedarf nicht der Aufmerksamkeit vieler Ohren, er bedarf keiner  (personhaft anwesenden) "Anderen" - er ist rein SELBSTbezüglich aus sich SELBST für sich SELBST.
    Ich glaube, es wird von vielen spirit. Lehrern  viel zu wenig beachtet, dass der Guru nur das "gibt", was man in ihn investiert bzw. projeziert hat...dass Satsangtouristen nicht selten Junkies sind...
    Ebenso wird wenig bedacht, dass  auch der ungeheilte Lehrer, dessen Ego/Selbstwert/innerer Frieden  von der Aufmerksamkeit und materiellen Zuwendung (Aufmerksamkeit=Energie, Geld...) seiner Verehrer abhängt, einer ständigen Nachfuhr an Energie (Aufmerksamkeit, Geld) bedarf.
    (Von Samarpan wird überliefert, dass sich sein Zustand verändert, sobald er den Satsang-Raum betritt. Sofort werde er von Frieden erfüllt...)

    Samarpan's merkwürdige Bemerkung über Verantwortung legt den Schluss nahe, Verantwortung sei in jedem Falle schlecht, Gefühl gut und Verstand von Übel. Nach einem Erfahrungsbericht wird die Botschaft Samarpans folgendermaßen dokumentiert (interpretiert?):
    "Kümmere dich nicht um andere, sondern nur um dich selbst. Folge nur deinem Gefühl, nicht deinem Verstand. Lebe nur den Augenblick, Verantwortung ist albern. Für kranke Eltern zu sorgen? Blödsinn. Du wurdest nicht gefragt, ob du geboren werden willst."
    Osho aber, Samarpans Papaji, spricht über Veranwortung wesentlicher differenzierter:
    "Weltverbesserer haben die ursprüngliche Bedeutung von Verantwortung in Pflichtgefühl verwandelt. Schaue dir das Wort „Verantwortung“ genau an, es beinhaltet „antworten“ Dabei geht es um die Liebe zu antworten. Es gibt keine andere Macht in der Welt, die so fähig ist zu antworten, wie die Liebe. Wenn du magst was du tust, wirst du auf Situationen „antworten“ können und Verantwortung übernehmen. Dann gibt es keine Belastung. Das Gefühl von Pflichtbewusstsein macht die Belastung aus. Du solltest nichts aus Pflichtgefühl heraus tun. Entweder du liebst, was du tust oder du solltest es lieber nicht machen. Ohne Liebe wird Verantwortung hässlich und zur Pflicht. Im Pflichtgefühl zeigst du lediglich, dass du wie ein Sklave denkst und dich auch so verhältst.“
    Ja, nicht nur das, moralitäre Weltverbesserer verwandeln die Bedeutung von Verantwortung auch in Schuldgefühle. Osho sagt eigentlich alles zum Thema Verantwortung:Wo Pflichtgefühl ist, ist keine Liebe und wo Liebe ist, ist wahre Ver-Antwortung.  Die Liebe sorgt u.U. auch für alte kranke Eltern - obwohl du  nicht gefragt wurdest, ob du geboren werden willst (was im übrigen doch recht zynisch klingt aus dem Mund eines spirit. Lehrers, der offensichtlich noch nicht die überwältigende Dankbarkeit des in diese Welt Geborenseins erfahren hat. Die Dankbarkeit den Eltern gegenüber, die dieses Abenteuer ermöglichten...)

    Verantwortung Blödsinn? Ich hoffe für Samarpan, dass dies  nur ein zusammengestückeltes, falsch interpretiertes Fazit eines frustrierten Satsang-Teilnehmers war,  denn wenn Samarpan tatsächlich so lieblos, lapidar, nachlässig und sträflich eindeutig das Thema Verantwortung abhandelt, - ja geradezu schlechtzumachen scheint -  dann ist dies für mich nur ein weiterer Beweis dafür, dass er kein Meister sein kann bzw.auch  ein schlechter Lehrer ist.  Die  Praxis der Nächstenliebe wie sie sein verehrter  Meister Jesus lehrt, scheint ihm unbekannt. Der Nächste ist für Jesus - und jeden 'Endgültig Befreiten -  jeder Mensch, jedes Wesen, das in den Fokus seines konkreten Hier und Jetzt tritt, das können durchaus  auch die eigenen Eltern sein.



    Der Erleuchtete

    Herr Y. trägt seit vielen Jahrzehnten noch immer dasselbe eingefrorene Schwerenöterlächeln und dazu denselben eingefrorenen  Charaktermuskelpanzer -  da mag sein  Garten inzwischen noch so schön, seine Bonsai-Bäumchen noch so niedlich kastriert und seine metaphysikalischen Geräusche noch so wohlklingend sein... es ist alles prämortale Kosmetik.
    Himmel, lass dich mal gehen, Alder! Lass mal los und lass das Wilde Leben in dich einströmen... Let it all hang out...

    Herr Y. ist nämlich ein  "Stutzer".  So akkurat und genau, wie er seine Bäume defilliert und modelliert, so beschneidet und kastriert er Frauen. Er stutzt und hobelt so lange an ihnen herum, bis sie niedlich, handlich und handzahm genug sind, Ton in den Händen des Schöpfers. LOL.  Er gehörte zu den  in sich selbst verkrampften und versteiften Pösen Paternosters mit Gottvater-Syndrom,   die  sich in das verlieben, was ihnen fehlt, nämlich die Unbekümmertheit und Wildheit der Frauen, nur um stante pede damit anzufangen, sie nach SEINEM Bilde zu (ver-) formen - d.h. das, was sie lieben so lange zu bearbeiten, bis ihre Opfer genauso  verkrüppelt und  kaputt sind, wie sie selbst es sind.  So macht der  Mann im Patriarchat sich seit jeher das Wilde Leben untertan.
    Es ist dies dieselbe Stutzer-Mentalität, die die Klitoris der Frauen beschneidet und ihnen mit zu kleinen Schuhen die Füsse verkrüppelt - dies nur, um die im Grunde pädophilen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Eine Puppe wollen sie haben und in diesem Sinne wird alles, was eine wirkliche Frau ausmacht ausgemerzt.... In Wirklichkeit will so ein Mann  keine Frau, sondern kleine Mädchen ficken - hierin ist der PP-mann eben infantil und als solcher liebt er das Infantile, Unreife.  Der Patriarch, der PösePädagoge ist ein potentieller Pädophiler. Wenn er könnte, würde er aus g'standnen Frauen  kleine Bonsai-Dämlichkeiten züchten. Was ihm körperlich nicht gelingt, das schafft er mit psychologischen Terrortricks. Der Islam kommt solchen Männern übrigens sehr entgegen, der gestattet Kinderehen...
    Der Herr Y. ist sehr empfindlich, er glaubt alles, was geschrieben steht, und wenn ich seinen geliehenen Thesen mit der Antithese komme, dann wird er sehr böse, weil er nur Rechthaberei und Besserwisserei  - Aufmupf &Widerspruch gegen seine Autorität  in meinen Antithesen erblickt. So lange sein Ego an einer Dauer-Erektion leidet, wirds keine Synthese für ihn geben.  
    Ach ihr Schriftgelahrten, wann fangt ihr endlich an zu fragen, ob das auch WIRKLICH WAHR ist, was ihr lest und GLAUBT!

    Die Leute glauben

    wirklich jeden gedruckten Scheiss, egal, wie intelligent sie sein mögen.  Neulich lief mir wieder so ein Sinnspruch über den Fokus, der besagte, dass derjenige, der von sich behauptet, die Wahrheit gefunden zu haben, ein Scharlatan sei... es gäbe überhaupt keine Wahrheit...
    So ein Schmarrn. Das gilt nur für die relative dual-personale Ebene und für ihre relativen Wahrheiten.
    Bei der spirit. Suche aber geht es um die absolute WAHRHEIT. Nun,  die absolute WAHRHEIT kann man nicht besitzen, man kann sie aber erkennen.  Mit derabsoluten  WAHRHEIT kann man nicht identifiziert sein, sondern nur EINS (mit dem "Vater") - d.h. im Moment, im Augenblick des Erkennens. Die Trennung und Entzweiung  von der WAHRHEIT (dem Vater) ereignet sich, wenn der Verstand sich der WAHRHEIT bemächtigt (identifiziert!!!)   und einen Glaubenssatz, ein Dogma daraus macht. Dann  bin ich nicht mehr eins, sondern zwei.  Hier das Ich und dort die Wahrheit, die tote... Eine scheinbare Trennung ereignet sich auch, wenn das Bewusstsein sich aus der Vertikalen Verbindung zur Quelle der Erkenntnis in die horizontal-duale Bewusstseinslage der Raumzeit begibt. Dennoch gibt es bei Permagewahrsein kein Gefühl der Trennung mehr, kein Gefühl des Mangels oder Heimweh nach "Zuhause", der Einheit.  Deswegen sage ich, das ist kein wahrer Meister, der den Gleichmut oder das Gewahrsein, den "Anschluss" verliert und in die Stille gehen muss, um wieder anzudocken an den Ursprung/Gewahrsein.  Wahre Meisterschaft ist im zustandslosen Zustand des Permagewahrseins (param advaita) begründet. Param advaita kann sich der befreite Mind nicht mehr mit der WAHRHEIT identifizieren, weil das aus der Unbewusstheit befreite und stabilisierte Gewahrsein diese Identifikation (Dogmatisierung/Konzeptualisierung)  verhindern würde,  - wäre der konzeptualisierende  Egomind noch aktiv.  Noch näher beschreiben kann ich das wirklich  nicht, weil sich die Katze hier wieder in den Schwanz beisst und das Denken einmal mehr einen Salto Mortale macht und am Paradox  tiltet.

    Param advaita

    Der Unwissende beruft sich auf sein Wissen: Buddha hat gesagt, Jesus hat gesagt, Ramana... Swami Shitananda hat gesagt...

    Ich aber sage euch: Wer einen Jesus noch verehrt, kann kein wahrer Meister sein. Ein wahrer Meister hat nicht nur Gott um Gottes willen, sondern auch Jesus um Jesu willen gelassen. Das heisst, er hätte Gott, Jesus, alles, woran er glaubt und was er verehrt als VORSTELLUNG und Gedankenkonstruktion enttarnt - Illusion! Ich finde es immer wieder verwirrend und komisch, wenn sich Leute als Meister gerieren, die die  Person  negieren - "Niemand da" -  und gleichzeitig behaupten, Personen, die nur in der (dual.) Vorstellung existieren, zu verehren. Demjenigen  fehlt es mächtig an Achtsamkeit/Gewahrsein. Wer sich in WAHRHEIT als EINS mit dem VaterGEIST weiss, der ist jenseits von Personenkult. Verehren kann man nur "Etwasse" , also Objekte oder objektivierte (vorgestellte) scheinbare Personen.  Wie da aus der Erkenntnis der Scheinbarkeit/Illusion der Person bzw. aus dem Gedankenkonstrukt  plötzlich wieder eine real existierende verehrungswürdige  Person vorgestellt wird, ist mir schleierhaft, es sei denn,  die Erkenntnis der Illusion war keine "Letztgültige Erkenntnis", sondern nur eine Annahme, ein  Glaubenssatz/Dogma... ein nur für-wahr-Halten, dass es keine von mir getrennte Person gibt.
    Der EgomindMind schafft eine Erinnerung, eine Gedankenkonstruktion aufgrund von Information von aussen und hält seine Projektion  für die Wirklichkeit. Das ist Egomind und kein göttliches Paradox.  Param advaita ist das unmöglich! Param advaita ist die Trennung überwunden - und zwar für alle Zeiten! Param advaita - eyes wide shut! Param advaita bedeutet Perma-Wachheit, du kannst nicht mehr einschlafen, das Auge des Gewahrsein hat sich ganz geöffnet. Kein Blinzeln mehr, keine Rückfallgefahr mehr in den Traum...Noch wacher, noch bewusster  kann man gar nicht werden.
    Es ist dasselbe mit der Historie, vielleicht hat es die menschliche Geschichte mal gegeben, vielleicht auch nicht, scheissendrrreckmirrealll! Wen kümmerts?!   Aber alles, was du von der Historie weisst, hast du vom Hören-Sagen, aus der Schule, den Eltern, Medien und existiert nicht konkret sondern nur in deinem abstrakten DENKEN. Alles nur Konstrukt! Bilder in deinem Kopf, mit denen du bzw. der Egomind sich identifiziert! Hah - Und da schlagen sich sogar die Spiris die Köpfe ein, wenn es darum geht, die Historie zu beglaubigen! Hats den Holocaust nun gegeben oder nicht? Da wird derjenige, der den Absoluten Durchcheck hat, LOL, als Pöser Holocaustleugner diffamiert, ignoriert wird angesichts der moralitären Offenbarung der eigenen Gutmenschlichkeit, dass der freche "Holocaustleugner", nicht nur den Holocaust, sondern die GANZE Menschheit samt ihrer Geschichte leugnet.
    Für die "Leugnung" des Holocaust würde man mich z.B. vor Gericht stellen können - was erst machen sie mit meiner "Leugnung" der gesamten Historie, -  sollte ihr Hochmut und ihre Ignoranz dies überhaupt zur Kenntnis nehmen!? Verbrennen natürlich, weil das ihren kleingeistigen Verstand übersteigt. Heute schliesst diese faschistoid-moralitäre GutmenschMentalität  die Leute aus der Gemeinschaft aus, macht sie schlecht, zum Rechtsradikalen, Nazi usw.

    Nicht nur die säkulare Moderation der Foren, (in Wahrheit waren dies die Gläubigen der gewaltbereiten faschistoid-antifaschistischen Ideologie der "Achse des Guten") hat  die "Menschheitsleugnung" nicht zur Kenntnis genommen, das hätte ja die "Holocaust-Leugnung" relativiert! Um sich selbst ins Recht zu setzen und richterliches Recht zu sprechen, ignorierten sie die spirituelle (nonduale) Dimension meiner "Leugnung" und  interpretierten sie POLITISCH!  Diese Ignoranz der spirituellen Perspektive gegenüber kann man den anti-spirituellen Moderatoren noch nachsehen, den sog. Spirituellen, die sich in im selben Kontext noch stärker politisch engagierten, hingegen nicht. Die Hexenverbrennung war beschlossene Sache -  dank Herrn Callida, dem Oberinqusitor, der sich bis dato als gewaltloser, "wohlwollender" spiritueller Oberchecker gerierte.  Einmal diesen PseudoCheckern kräftig ans Schienbein gepinkelt, schon lassen sie ihre Maske fallen und der greuliche Schatten quillt hervor. Der Schatten - die verdrängte dunkle  gewaltbereite Seite der  "Achse des Guten".

    Sehr erheiternd, dass gerade diese Ankläger  gleichzeitig mit ihren spirituellen SchönSchriften beweisen wollen, wie erleuchtet sie sind, wie unidentifiziert mit ihrer Person,  Niemand da, usw... wobei sie aber ihre Person, die Geschichte ihrer eigenen Person total ernst und die der Menschheit noch ernster nehmen und die scheinbaren Ereignisse darin mit Zähnen und Klauen verteidigen, nur um ihr Selbstbild zu polieren:  Schaut her, ich bin ein Guter!
    Die Achse des Guten: das sind u.a. Spirituelle, die einer dualistischen exoterischen "Spiritualität" huldigen und das relative dual-personale Bewusstsein absolut setzen. Man glaubt zwar an Gott, aber der ist i.d.R. ausserhalb der Person. Das ist Religion - Religioten sind per se potentielle Gewaltäter. 
    Ja, ich glaube, ich habe auch mal geglaubt, dass die relative Wahrheit  und die absolute WAHRHEIT der Nichtexistenz der Person ein göttliches Paradox bilden.  Die relative Wahrheit ist relativ und bleibt es auch. Das Relative, als das Persönliche/Vergängliche  ist nicht gleichwertig dem Absoluten, unpersönlichen GEIST gegenüber. Das Relative als das Vergängliche ist abhängig vom GEIST, es wird vom GEIST gelenkt, gemacht, geschaffen - bedingt! Beide bedingen einander und dennoch ist der absolute GEIST " - "Das Eine ohne das Zweite", in der Letztgültigen Erkenntnis gibt es nur den EINEN einigen GEIST!- DAS  ist m. E.  das göttliche Paradox. Wer das Relative, den Dualismus absolut setzt, setzt die Person absolut. Das bedeutet Krieg.  Leiden! Wer die duale Ebene der Person verteidigt, der verteidigt das LEIDEN, das  Ego und dessen Identifikation mit Körper/Materie/Ego. Das Ende allen Leidens aber ist die absolute WAHRHEIT, dass ich als Person mit einer Geschichte eine Illusion, meine Erfindung bin bzw. NICHTS bin; NICHTS deshalb, weil ALLE Worte, auch das Wort "Illusion" nicht die paradoxe WAHRHEIT beschreiben kann.
    Dass der Geist ohne Körper  (das Eine ohne das Zweite) existiert,  ist  mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, offenbar muss er sich nicht  IMMER inkarnieren, wie ich es einmal geglaubt habe...keine Ahnung... ich werds erfahren.
    Oder auch nicht. LOL.



    Das Christentum

    ist die einzigste Antwort auf die Bedrohung des radikalen Islam. Nicht Angst, sondern die Liebe überwindet alles. Der radikale Islam bedarf als Heilmittel eines "radikalen" Christentums, radikal insofern, als es  sich geistig von Grund auf erneuert und wirklich Ernst macht mit der Botschaft des Jesus und dessen Ruf nach radikaler UMKEHR. Diese Umkehr betrifft die ganze Welt mit ihren falschen "Werten", die die Welt an den Abgrund bringen.  

    Die Willkommenskultur der "wohlwollenden" Gutmenschen ist an sich nicht falsch, aber von radikalem Christentum noch sehr weit  entfernt - eine Kultur nur mit Herz reicht nicht aus, sie braucht auch einen klaren umsichtigen Kopf.
    Liebe hilft, Liebe heilt - aber Wahre Liebe ist nicht dumm! Es geht nun darum, dass das Christentum mit dem Islam in Dialog tritt, statt ihn zu bekämpfen.
    Der radikale Islam sät Hass und erntet dementsprechend auch Hass. Diese Ernte darf nicht eingefahren werden!!!  Die Antwort auf den Islam muss in jedem Falle die Liebe sein. Nur Liebe überwindet die Angst. Die Antwort auf Mohammed kann demnach nichts anderes sein, als die Frohe Botschaft des Jesus.
    Nur in der Umkehr (in die Innerlichkeit) liegt die Chance des Dialogs zwischen Islam und dem Christentum, dann nämlich treffen sich beide und lösen sich auf  in der allen Religionen gemeinsamen bzw. verbindenden Essenz, die uns in Innerlichkeit der christlichen Mystik und des islamischen Sufismus bewusst wird.
    Deswegen glaube ich nicht, dass sich der Islam verändern bzw. erneuern oder gar konvertieren sollte, sondern dass die Chance des Friedens in der Erneuerung des Christentums liegt, um dem Islam wirksam und gewaltlos zu begegnen. Die Veränderung liegt in der Annahme, nicht in der Bekämpfung. Einer Annahme, die nicht auf Resultate schielt. 
    Erneuerung des Christentums, Rückbesinnung auf die Wurzeln würde bedeuten, den Islam, der uns in den Islamisten entgegentritt,  als unseren eigenen Schatten zu begreifen.


    Jenseits von Ego

    hört man nicht auf zu lernen, man macht immer noch neue Erfahrungen und immer noch lernt man aus seinen (scheinbaren, höhö) Erfahrungen. Mein neuer Nachbar zum Beispiel ist blind, wir pflegen zwar  keinen regen Umgang oder Austausch, aber wenn wir uns begegnen lerne ich immer wieder Neues dazu, ich kann mich Empathie gar nicht mehr entziehen - und so lerne und erfahre  ich, wie ein Blinder das Leben erfährt.... wie sehr unser Sehsinn alles dominiert... dass jeder fehlende Sinn ersetzbar ist oder ersatzweise ein anderer Sinn das Fehlende übernimmt.  Ich hatte mich schon früher mal mit Blindheit beschäftigt, als ich einen blinden Masseur hatte. da hatte mich die Empathie des Blinden beeindruckt, die Hände...der Tastsinn...Da habe ich mich kundig gemacht, Bücher gelesen usw.
    Jede Begegnung im Leben ist eine "Lektion",  das Wort klingt so unangenehm schulpflichtmäßig, tatsächlich ist eine jede Begegnung eine Übung in Empathie und hält eine Bewusstseinserweiterung für uns parat. Wenn wir uns einlassen und uns nicht verschliessen. 

    Natur und Meditation

    Für Osho war das Wichtigste die Meditation. Wie ich schon oft sagte, habe ich ausser einigen wenigen Malen nie formell meditiert, Lotussitz usw., Sitzen ohne was zu tun, war nicht mein Ding.  Mein Ding war Bewegung, Laufen. Das  Wandern in der Natur bewirkte auf natürliche Weise das, was  die formelle Meditation bewirkte: innere Ruhe. Kam ich nach Hause zurück waren alle Probleme gelöst oder ich war voller neuer Erkenntnisse und kreativer Ideen. Die Abgeschiedenheit der Natur bewirkte offenbar die Abgeschiedenheit des Ego.
    Etwas anderes war meine "Morgenandacht", bei der ich frühmorgens einfach nur stille sass und in die Stille lauschte. Dass ich meditierte oder das übte, was man Kontemplation nennt, wusste ich nicht. Ich tat einfach nur - NICHTS.

    Levitation

    Gestern sprach ich mit jemand über Kundalini und was ich damit 2011 für Erfahrungen machte. Ich sprach über diesen hohen Energielevel, eine Energie, die mich damals so stark durchströmte, dass es mich richtiggehend manchmal vom Boden "lupften" wollte. Besonders abends vor dem Schlafengehen hat ES meinen ganzen Körpe von der Matratze gehoben. Damals wusste ich nichts von Kundalini, erst retrospektiv fand ich Worte dafür...heute erst wird mir klar, dass es sich bei meinen "Lupfungen" um  sog. Levitationsphänomene handeln könnte...



    Lieber Oneisenough!
    Jetzt ist es soweit - Ich und die Waschmaschine sind einsgeworden!
    Es gibt zwischen mir und der Aussenwelt keine Trennung, nichts existiert unabhängig von mir als dem Betrachter. Der Beobachter und das Beobachtete ist eins. Insofern existiert auch die berühmte Waschmaschine nicht unabhängig von mir, die ich im Fokus habe. Auf dieser Ebene BIN ich die Waschmaschine,  die ich sehe, weil: ICH habe sie mit meiner konditionierten Wahrnehmung erschaffen.
    Ich denke da gerade mal wieder an das Doppelspaltexperiment.


    Das Graviton

    Der Wissenschaftler schaut nach Draussen
    Der Mystiker kehrt sich nach Innen,
    So lang, bis Aussen und das Innen
    Ineinander 'eini  laufen -
    Wo beide sich in EINEM finden
    Und von der selben Wahrheit künden.
    Nicht nur hat der Tesseract
    Viel Wahrheit an den Tag gebracht,
    Nun kündet uns das Graviton
    Was Paulus wusste lange schon:
    Dass der Mensch, wenn er er- INNERT,
    In sich Höh' und  Tiefe findet,
    Wenn er aber aussi geht,
    Vor Breite er und Länge steht.
    Wird ihm dann Oberes zum Unten
    Und das Innere ihm zum Aussen,
    Wird er den Cosmic Christus schauen
    Und erkennen, das der Mensch
    Das Universum in sich trägt
    Ganz auf die selbe Weise
    Als du in IHM  bist, ist's in dir!
    Wenn du einschnaufst oder aus,
    Dehnt sich das  Universum aus
    Oder aber zieht es sich
    Zusammen und du merkst es nicht!

    So traf uns auch das  Graviton
    Im Jahr Zweitausendfünfzehn schon,
    Erst seit dem 16. Februar
    Ist's offiziell, was immer klar
    Jedem frommen Mysten war.
    Doch der Mensch hat nit bemerkt,
    was ihn in die Breite zerrt'. LOL

    Mir sagt das  Gravitationsgesetz,
    Dass das Universum nicht zuletzt
    Ein makrokosmisch Menschlein ist,
    Ein perfektes Bild von Gott
    Wie es im Heil'gen Buche stoht.


    Wahnsinn

    Wie verwirrt die Menschen sind, zeigt insbesondere auch die polizeiliche Aktion in Frankreich, bei der Abbe Guy Pages Wohnung durchsucht und der Server beschlagnahmt wurde. Der bekannte Geistliche betreibt einen Islamkritischen Blog, wobei er auch die islamistischen IS-Greuel mit entsprechenden Bildern dokumentierte. (Islam & Verite) Begründung der Beschlagnahmung:  Er verbreite gewaltverherrlichende Bilder und Botschaften, die zu Terrorakten anstiften könnten, sic!  Das ist die faschistoide Gut&Böse-Verwechslung, wie offenbar auf breiter Front  zur Zeit an der Tagesordnung ist. Unglaublich: Was als Abschreckung gedacht war,  wird in eine Einladung verkehrt. Böse ist hierbei die "Diffamierung" des Bösen.  Anklage und Verurteilung der Greueltaten wird in  Diffamierung des IS bzw. des Islam umgedeutet.


    Im Forum

    wird wieder  anregende Verwirrung verbreitet. Die Herzensgute Tugendterroristin Nr. 1  postulierte heute, dass das Ego eines Meisters so lange nicht ganz ausgelöscht ist, als er noch sprechend an die Öffentlichkeit geht.

    Das ist unwahr.
    Erstens muss das Ego eines Meisters nicht mehr ausgelöscht werden, er ist Meister, WEIL es ausgelöscht ist. 
    Zweitens: Wenn er ein wahrer Meister ist, ist es ihm unmöglich,  ERNSTHAFTig Gründe für sein Verhalten anzugeben.
    Drittens gibt es für einen Wahren Meister keine Trennung zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, weswegen es ihm schnurzegal ist, wo er seine Wahrheiten verkündet, verkündet aber müssen sie werden und zwar vorzüglich dort, wo der Meister auf Unwahrheit trifft. 
    Neti neti, nicht dies - nicht das.

    Immer Ärger mit dem Ego! Nochmal: Das Ego wird nicht in allen Funktionen "ausgelöscht",  "ausgelöscht" wird nur das, was falsch ist - das Ego des Meisters ist aber von Falschheit geläutert. Er ist zwar in der Welt, aber nicht von der Welt, deshalb nimmt das Sprechen ihm nichts und gibt es ihm nichts hinzu, was heisst: es verändert seinen zustandslosen Zustand nicht. Der Egomind muss alles "materialisieren" und so definiert er auch die Stille und das Schweigen als Abwesenheit von Lärm oder Geräusch.  Wenn das Ego schweigt, spricht die WAHRHEIT des Gewahrseins. Wenn das Ego schweigt, spricht Gott.
    Ja, aber... sagt der Klugsprecher, ohne ein Ego kannst du gar nichts tun, du kannst ohne Ego weder schreiben noch sprechen, folglich ist das Ego auch nicht vollkommen ausgelöscht. -
    Noch mal und immer wieder: Das Ego wird im spirit. Transformationsprozess weder ausgelöscht noch getötet - das Ego wird gereinigt, verwandelt, erneuert, derweil der Mensch seine Konditionierungen erkennend auflöst.
    Das Schweigen des endgültig Erwachten ist weder das Schweigen der Zunge noch das Schweigen der Gedanken! Es ist weder dies noch jenes. Das Schweigen IST das unbeschreibbare (!) Schweigen, welches in der Entrückung/Abwesenheit von Ego liegt. Das Ego schweigt insofern,  als seine Begierden und Verhaftungen schweigen.
    Es ist weniger des Affengeistes  Lärmen der Gedanken, was "ausgelöscht" und zum Schweigen gebracht werden muss, sondern es ist die Verhaftung an Begierden, Wünschen usw., die den Affengeist beschäftigen, welcher man sich bewusst werden soll - Bewusstheit bringt zum Schweigen.  Gedanken werden auch "param advaita" - nach der Glorreichen Auferstehung -  weiter lärmen, aber sie haben ihre Wirkung verloren, sind zahnlos, - der neustrukturierte Mind, das Ich steht nurmehr im Dienste "Gottes",  des SELBST, bzw. ist EINS mit dem SELBST.  Das befreite und erlöste "Ich-SELBST" hat nurmehr seine unverrückbare Basis im  Gewahrsein und ist der "Vollstrecker" der Erkenntnis, die ihm aus dem Ursprung quillt, der WAHRHEIT, die sprachlich ausgedrückt werden will. Solange die WAHRHEIT quillt, muss sie ausgesprochen werden! Wer da noch in die Stille oder das Schweigen gehen muss, um die verlorene Verbindung zur Quelle wieder herzustellen, ist kein Meister, -  dessen Ego ist eben noch nicht voll "ausgelöscht" bzw. zum Schweigen gebracht.

    Der Meister wird auch nicht ERNSThaft Gründe (für sein Ausscheiden) liefern. Vielleicht tut er dir, deinem Verstand zuliebe Gründe angeben und das könnten ganz "triftige Gründe" sein, wie z.B. Altersschwäche, Krankheit. Schonung... Was ihn aber nicht davon abhalten könnte, evtl. die WAHRHEIT niederzuschreiben oder zu diktieren. Die Wahrheit hört nicht auf zu wahrheiten! Die WAHRHEIT will in die Welt  und soll von der Welt gehört und gelesen werden.

    Tugendterroristen

    sind aufs Gute konditionierte Gutmenschen und Impulsivhelfer, die ihr Helfersyndrom  für Spontaneität halten, derweil dieses Handeln nur dazu dient, ihr idealisiertes und konditioniertes Ideal-Ich/ Selbstbild aufrechtzuerhalten. Sie können gar nicht anders, als zwanghaft "gut" sein, um  ihre moralitäre Vortrefflichkeit in übelriechender Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit öffentlich zu inszenieren und einem Publikum zu zeigen, wie sehr die Rechte weiss, was die Linke tut. Allein mit dem Guten identifiziert,  fliehen und bekämpfen sie, die ein pathologisches schwarzweisses Freund-Feind-Denken pflegen, ihre Schattenseiten in der Aussenwelt, statt in sich selbst den Feind auszumachen.
    Sie sind fanatische Unterstützer des Totalitären Regimes der  "Achse der Guten" und glühende Verfechter einer faschistoiden Political oder spiritual correctness, wie sie faschistoider nicht sein kann.  Wäre nicht weiter schlimm, wenn diese Leute ihre stets gewaltbereite  Güte nicht für eine spirituelle QUALITÄT hielten. Spirituell wäre diese Haltung aber erst dann, wenn der faschistoide Herzensgutmensch fähig würde,  - statt bei Angriffen auf sein Selbstbild bzw. der Infragestellung seiner Ideale zurückzuschlagen, -  auch die "andere Wange" hinzuhalten.
    So schreibt z.B. ein Tugendterrorist  in  bewährter Schwarz-Weiss-Manier und weil er ständig einen Sündenbock sucht, der sein Feindbilddenken zementiert: Alles Angezweifele kommt vom Verstand. Aha, der  Böse Feind  ist also der Verstand!
    Hebt man den Zweifel ans Licht des hellen Tages so zeigt er jedoch viele Grautöne. So ist das Zweifeln z.B. falsch (schlecht), wenn der Zweifel Widerstand gegen die WAHRHEIT ist -  das Zweifeln aber ist richtig (gut), wenn sich die Zweifel auf das Unwahre richten, z.B. bei der Hinterfragung unserer sog. Glaubenssätze und unserer sog. Realität und deren relativen Wahrheiten.
    Auch auf der persönlichen BW-Ebene hat der Zweifel jede Menge Daseins-Berechtigung, denn am Zweifel ist nicht allein der Verstand, sondern oft auch die Intuition beteiligt, die z.B. signalisiert: Hey, hier stimmt was nicht.
    Wenn man nun an der spirituellen Glaubwürdigkeit des Tugendterroristen zweifelt, was oder wer ist da zweiflerisch am Werk? Der Verstand oder die Intuition, das innere Wissen? Alle Zweifel ausräumen kann nur das Gewahrsein, welches auf der Synthese von Herz&Verstand basiert.


    Sie schreibt:

    "Ich weiß, dass es Menschen gibt, die schauen sich ein unbedeutendes Fußballspiel an und suchen sich einfach ohne Grund eine Mannschaft aus, für die sie dann sind.Und dann wird das Spiel spannend.
    Ohne auf einer Seite zu sein regt einen das Spiel nicht auf."
    Diese Sentenz soll wohl zeigen,  wie ruhig der Geist ist, wenn man weder dagegen noch dafür ist bzw. für  IDENTIFIZIERUNG in diesem Fall des Fans mit seiner Lieblingsmannschaft.
    Und ja, das ist wohl wahr. Ob einen das Fussballspiel aufregt, kommt auf den Grad der Identifizierung mit der jeweiligen Mannschaft an.
    Was mich nun persönlich angeht, bin ich weder mit der einen noch der anderen Mannschaft identifiziert, wenn ich Fußball gucke. Insofern regt mich ein Fussballspiel weder auf noch an, dennoch wähle ich mir eine Mannschaft aus, weil ich nicht gleichzeitig auf zwei Hochzeiten meine Aufmerksamkeit richten kann.  
    Ich bin kein Fan, ich ging  aber in den letzten Jahren manchmal Fussball gucken, meine vorübergehende Lieblingsmannschaft war der erfrischende BVB Dortmund unter Kloppi - weil die Jungs und v.a. ihr Trainer  i.d.R. richtig Spass am Spiel hatten.  BVB gegen die Pösen Perfektionisten des Bayern München- sonst schaute ich kein Fußball.  Nein, ich war weder enttäuscht, wenn sie verloren, noch begeistert, wenn sie gewannen.  Interessant war, dass ich, wenn ich nicht ganz scharf aufpasste,  die Mannschaften immer verwechselte und mir oft irritierte  Blicke zuzog, weil ich versehentlich  mal den einen und den anderen guten Spieler von der Gegenseite belobigte. Das Freund bzw. - Feindbild hielt nicht lange vor, die Aufmerksamkeitsspaltung liess sich nicht aufrechterhalten.
    .

    Noch einmal:

    Einen spirituellen Weg ohne Gott zu gehen, halte ich für unmöglich. Es kommt ein Punkt,  da ist die Angst vor dem Sterben  so groß, dass man sich letztlich doch an eine "Höhere Macht" wenden wird. Da schreit man um Hilfe zu Etwas, das man als größer erachtet als das eigene Ich.  Schon zu Anfang, am Hüter der Schwelle kommt man m. e. nicht ohne Gott vorbei.  Im Klartext: ohne die Kapitulation des Egos kommt man nirgendwohin, weder zu Heilung noch Erleuchtung. (HEIL) Und das Ego kann nicht vor sich selbst kapitulieren, es braucht ein Gegenüber;  derweil das Ego per se mit Person identifiziert ist, braucht es ein DU  - und wenn es nur ein vorgestellter Geist/Gott ist.
    Die spirituellen Sucher, denen ich gehäuft auf dem spirit. Marktplatz begegne scheinen alle ohne Gott zu Gott/sich SELBST kommen zu wollen. Ich weiss nicht, was  sie medititieren, wenn sie überhaupt meditieren, aber ihnen fehlt es an der Demut, die man nur im Gebet an etwas findet, was größer ist als das arrogante selbstherrliche Ich. Wer ohne Gott zur Erleuchtung kommen will, wird in Resignation enden, wie der Herr Fredo... er schmeckt vielleicht mal das "Eigentliche",  ein kurzer Besuch in der Heimat, hernach nimmt er vielleicht wie Herr F. die Dinge "wie sie sind", zumindest nimmt er das an,  - doch  "wie es ist",  - wie die Dinge WIRKLICH sind  - sagt ihm nicht die neutrale Wahrnehmung des Gewahrseins,  sondern wie gewohnt der Blick durch die Brille des Alten Adam.
    Ein solches Ego erhebt sich nicht selten selbst zum Gott bzw. zum spirituellen Lehrer.



    Über UG Krishnamurti (aus: Wikipedia)

    Seine Kernaussage ist, dass eine wie auch immer geartete Wandlung des Menschen vom Körper und nicht vom Geist her bestimmt wird. Wandlung ist - seinen Worten nach - keine zusätzliche Ebene, die es zu erreichen gäbe, wie es der Begriff Erleuchtung suggeriert, sondern eine Reduktion auf das Wesentliche, sprich auf das Natürliche. Der Körper sei das überdauernde, nicht der Geist, weil die Materie nicht einfach verschwindet, sondern sich wandelt. Das „Ich“ sei eine reine Erfindung oder verständlicher ausgedrückt ein Konzept. Das Denken sei mehr eine Art Sphäre und nichts Persönliches. (Wiki)
    Wenn das tatsächlich eine Kernaussage ist, fresse ich meinen Hexenbesen, LOL - was um den Kern herum ist, kommt leider nicht zur Sprache: ist es nun der Kern seiner Lehre, oder der Kern eines div. Lehrsatzes?
    Hat der Interpret UG's hier UG auch wirklich richtig interpretiert? Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Endgültig Erleuchteter eine so undifferenzierte  Entweder-Oder-Botschaft absondert wie diese: "dass eine wie auch immer geartete Wandlung des Menschen vom Körper und nicht vom Geist her bestimmt wird." Meine Antwort darauf:
    1. ist der Geist stärker als die Materie.
    2. ist es nicht möglich Körper und Geist zu trennen - außer man ist selbst noch mit Trennung identifiziert.

    Wer kommt eigentlich darauf, "Wandlung" (Transformation)  als eine "zusätzliche Ebene" zu bezeichnen? Es ist nicht klar,  w e r  das glaubt...  Die spirituellen Sucher? Klar ist Erleuchtung Reduktion aufs WESENtliche, basierend auf der Reduzierung des Egos. Der Körper überdauert den Geist? Das wird ja immer schöner...Also das kann ja wohl nicht wirklich wahr sein, was UGK bzw. sein Interpret hier uns weismachen will?! Wer jemals den Prozess der Transformation durchlaufen hat incl. der  Desidentifikation von der Materie/Körper, der kennt die immense KRAFT des GEISTES. Ich denke aber mal, dass hier ein Mißverständnis des Interpreten vorliegen könnte...

    UGK selbst läßt in seinen Texten einfach zuviel Interpretationsmöglichkeiten offen, der vorliegende Wiki-Eintrag seines Interpreten aber läßt noch viel mehr offen...
    Wenn UGK tatsächlich so apodiktische "Kernaussagen" tätigt, sollte er bitte schön auch erklären, was er damit meint und ein Interpret hätte die Pflicht, uns dieses nicht zu verschweigen. Als ich nochmal nachgoogle, sehe ich, wie oft dieser Wiki-Eintrag  ü b e r   UG zitiert wird, - nicht zu fassen, was alles so unhinterfragt geglaubt wird...


    JETZT

    Neti neti - die Desidentifikation mit dem, was ich zu sein glaube fängt mit dem Hinterfragen an, ob ich tatsächlich immer auf meine Eigenschaften zählen kann. Das Ego ist zeitbindend, es besteht auf Dauer, es verleiht dem Selbstbild mit seinen auf Dauer angelegten Eigenschaften ein fiktives Dasein. 
    Beispiel:  wenn man sich z.B. für einen liebevollen Menschen hält, blendet und verdrängt  man alles aus, was dieses Bild trüben könnte und versucht, sich seinem Idealbild gemäß zu verhalten und zu gestalten.  Realistisch wäre, wenn man auch seine nicht gerade liebevollen Seiten annehmen würde. Ganz optimal aber wäre es, im JETZT zu bleiben und achtsam festzustellen, dass ich mal lieb und mal weniger lieb bin und fühle. Wenn man sich bei unliebsamen Gedanken ertappt, sollte man sich vergegenwärtigen, dass diese nur für diesen Moment, für Jetzt Geltung haben und dass sich alles wieder ändert.  Dasselbe mit allen Gefühlen: Jetzt fühle ich so und so - was ich nachher, morgen,  übermorgen in Zukunft fühlen, denken, empfinden kann, liegt nicht in meiner Hand und meinem Willen.
    Wer im JETZT lebt ist auch nicht mehr fähig, "sich selbst treu zu bleiben" bzw. seinen hehren Prinzipien zu frönen.


    Aktuell - Flüchtlingskrise

    Diese Frage finde ich nirgends in den Medien beantwortet: Wer sind die Kräfte eigentlich, die den Flüchtlingsstrom über die sozialen Medien ganz gezielt nach Deutschland lenkten und noch lenken. Ich habe gelesen, die Spuren führen nach Deutschland zu arabischen Adressen. Also IS? Oder sind es die Antifaschistischen Faschos, die in Indomeni die  Flugblätter verteilen, die den dort festsitzenden Flüchtlingen Fluchtmöglichkeiten aufzeigt?
    Wer sind diese Leute,  die auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken den Flüchtlingsstrom mit den Versprechungen auslösten,   dass Deutschland allen Flüchtlingen Rundumversorgung auf Lebenszeit gewähren würde? Diese armen Menschen haben das geglaubt und nun stehen sie da und stellen Ansprüche und werden begreiflicherweise aggressiv, wenn sie nicht kriegen, was man ihnen versprochen hat.  Meiner Auffassung nach stehen entweder die Antifa-Aktivisten oder der IS hinter solchen Aktionen. Beide haben dieselben Interessen: Destabilisierung.  Auch wenn die beiden Gruppen sich nicht offiziell verbündet haben - in ihrer faschistoiden Mentalität sind sie Brüder im Geist. Überhaupt ist der Faschismus der Guten eine sich rasant ausbreitende Krankheit geworden.

    Ich lese:

    Der Justizminister Heiko Maas will nun eine Zensur gegen Sexismus in der WErbung vornehmen. Kommt ein bisschen spät... die Frauenbewegung hatte schon in den 70igern solche Gesetze gegen Frauendiskriminierung gefordert - dass dem Volk dies jetzt auf dem Hintergrund der Kölner Silvesternacht  von oben par ordre de mufti verordnet wird, bekommt in diesem Zusammenhang doch ein recht totalitäres Geschmäckle wie so viele der Ansätze, die z.Zt. versuchen, die Meinungsfreiheit einzuschränken. (Jan Böhmermanns"Schmähkritik" z.B., die  für sich allein genommen eine schwere Beleidigung und Grenzverletzung darstellt, im Zusammenhang gesehen aber nur ein Hinweis auf die Grenzen der SAtire ist - haha ein Schelm, der Böses dabei denkt. Jedenfalls hat er fertiggebracht, dass sich die empörten Reaktionen der Staatsoberhäupter  Merkel & Erdogan auf seine "Kritik" als noch weit bessere (Real-) Satire entwickelte.    Kurz gefasst sagte Böhmermann folgendes:  Weisst du was die Grenze der Satire ist, Erdogan? Wenn ich dich beschimpfe und beleidige, indem  ich dich ein einen Ziegenficker, einen Kinderschänder und Schlimmeres nenne....
    Oder noch verkürzter: Wenn es nicht beleidigend wäre, dann würde ich dich einen Ziegenficker nennen.  
    Die Verteidigung Böhmermanns kann eigentlich nur gewinnen, wenn sich B. von dem Inhalt des Gedichtes distanziert - also der Beleidigung -  nicht aber von der Form der "Demonstration".  Die Absicht, dass Böhmermann beleidigen wollte, kann man ihm nicht nachweisen.  
    Der Inhalt kann von der Form nicht getrennt werden. Das Schmähgedicht als solches ist tatsächlich übelste Dumpfpöbelei und kann gewiss nicht als "Kunstwerk" gelten. 
    Die Satire und der Witz - das fragwürdige "Kunstwerk" - dieses Bubenstücks liegt dementsprechend auch nicht in dem Gedicht, sondern in dem paradoxen Gesamtzusammenhang. Vor allem aber in de Real-Satire, der Posse, welches dieses Gedicht auf breiter politischer Ebene auslöste.

    Es ist schon ein sehr gewagtes "Bubenstück" zu einer Zeit, wo Deutschland politisch auf die Türkei angewiesen ist und es Millionen von Türken im eigenen Land gibt, die sich mit dem türk. Präsidenten identifizieren und mit ihrem Präsidenten gemeinsam ein Verständnis von Ehre teilen, welches u.a. auch dazu geführt hat, dass ein 15jähriger Junge mit seinem Graffiti "Nieder mit dem Präsidenten" den syrischen Bürgerkrieg auslösen konnte.

    http://vera-lengsfeld.de/2016/04/12/216/
    Böhmermann und die Saporoger Kosaken 
    Lieferten die Saporoger Kosaken  die literarische Vorlage für den Böhmermann-Coup?





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    Abend im April - foto by/ME

    Liebe deinen NÄCHSTEN!

    Würd' ein jeder Mensch sich richten
    nach der Botschaft unseres Lords
    wär' die Welt ein schöner Ort,
    ohne Totschlag, Krieg und Mord.

    "Ja, aber ..".höhnt der Abergeist,
    (der sich auch "Callida" heißt)
    Wenn-dann-Gedanken gibt es nicht,
    So sagtest du erst neulich mir ..."

    Doch Jesus aus dem Off uns spricht:
    Erübrigt hat sich solches Denken nur für mich
    und nicht für dich derweil du noch gefangen bist,
    im Alten Adam - verstehst du es noch immer nicht?
    "Wer ist mein Nächster, Jesus, sprich!"
    entgegnet ihm finster der Wüterich.

    "Lieber Bruder, meine Lieben!
    Würd' jeder Mensch den NÄCHSTEN lieben,
    Ganz konkret im Hier und Jetzt
    Würd' er die Liebe JETZT ihm schenken,
    Statt ihm aus der Fern' geDENKEN (!)
    Gäb' es keine Flüchtlingskrise,
    Darum heisst die Hauptdevise:
    Wer online ist mit Jesus Christ,
    Der ist heraus aus allem Mist!
    (Denn offenes Geheimnis ist:
    Den Nächsten liebst du wie dich selbst,
    Wenn du dir selbst der Nächste bist."
    Yippppiiiiieeeee)



    Vorher - nachher.

    Das Tragische an jeder diesseitigen Erfahrung ist, dass man erst klug aus ihr wird, nachdem man sie gemacht hat.
    Jenseits von Ego ist das Komische,  dass man zwar auch hier Erfahrungen macht,  aber nicht mehr klug aus ihnen wird. LOL


    Polsprünge

    Wenn vom Polsprung Ego-SELBSt die Rede ist, verwechselt der Unwissende dies regelmäßig mit der dualistischen "Polverschiebung" vom negativen Selbstbild zum positiven "guten" Selbstbild.


    Das Kontemplieren

    wurde mir vom lieben Gott in die Wiege gelegt...  wusste ich damals nicht, es  fehlten mir die Worte für das, was da absichtslos und ohne "üben" zu wollen, geschah. Ich übte kein Zen oder "Sitzen", sondern folgte meiner Sehnsucht:  ich sass einfach und lauschte der Morgenstille. Es kann sein, dass ich unter anderen Vorzeichen schon darüber geschrieben habe, aber in meinen frühen Morgenstunden tat ich nichts anderes als zu sitzen und zu lauschen. Es dauerte meist nicht lange, dann war ich über die "Schwelle" getreten und mir offenbarte sich mir das Unbewusste, das Verdrängte kam ans Licht.  Ich hatte immer schon als Kind den Drang, alles aufzuschreiben und so schrieb ich auch hier alles auf, was sich mir von innen her offenbarte.  Manchmal geschah nichts, dann hörte ich auf, nach Innen zu lauschen und ging sozusagen aus der Vertikalen in die Horizontale und nahm ein Buch in die Hand, Johannes v. Kreuz, Th. v. Avila, Ramana Maharshi, Paul Brunton, Eckhart, Tauler, Philosophia Perennis...Meist traf mich der erste Satz schon ins Herz und die WAhrheit offenbarte sich mir.  Ein einziger solcher Satz reichte aus, und die  Quelle begann ohne Unterlass zu sprudeln, ich schrieb stundenlang meine eigenen Assoziationen,  Seite um Seite...fliessend und ohne mich je zu korrigieren oder nachzudenken.  Das war mein Gottesdienst, mein tägliches Rendezvous mit meinem "Geliebten".  Ich liebte, als Gott noch ein Du für mich war.  Erst sehr viel später durch das Vereinigungserleben realisierte ich, dass Gottesfindung SELBSTfindung bzw. Gottesliebe SELBSTliebe ist und dass der Speer der Liebe der Speer der Erkenntnis ist.

    Deswegen kann ich auch nicht glauben,  dass es spirit. Sucher gibt,  die ohne ein göttliches DU/Gegenüber zur SELBSTfindung bzw. SELBSTliebe gelangen.
    SELBSTverwirklichung und Selbstverwirklichung sind zwei paar Schuhe. Die Innere-Kind-Arbeit z.B. führt primär nicht zur Realisation der Gottesliebe/SELBSTliebe, sondern zunächst einmal  zur "kleinen" Selbstannahme - der Annahme des persönlichen AUTHENTISCHEN  Ichs - der persönlichen Selbstfindung, die alle Selbstunsicherheiten auflöst und dem Ich eine absolute Daseinsberechtigung in der Welt verleiht. Damit wird das Ich bzw. der Mensch  in der Erde verwurzelt. Ohne Erdung ist der Himmel nämlich nicht erreichbar!
    Die große SELBSTverwirklichung ist die Gottesverwirklichung, das Ziel allen Liebens, Leidens und Strebens. Die Realisation des WAHREN SELBST, einer Einheit, in der es letztlich keine Trennung mehr zwischen kleinem und großem Selbst gibt. 


    Wahrheit leben?

    Es  gibt irgendwo auf youtube ein Video, darin sagt Udo P. u.a. , dass er aus der Entfernung bzw. den Schriften des "Lolosophians"  nicht beurteilen könne, ob der  die Wahrheit lebe, die er verkündet oder ob er nur "re-zitiert", das könne er erst, wenn er dem Lolosphian von Angesicht zu Angesicht gegenüber stünde.
    Viele Menschen denken und glauben so, m.E. ist das aber ein großer Irrtum.  Denn was bedeutet das eigentlich, die  Wahrheit zu "leben?" Und wie läßt die sich an  anderen erkennen? Läßt sie sich überhaupt  v o n   anderen erkennen? Überhaupt: Bedarf es nicht eines mehr oder weniger langen Zeitraums des Zusammenseins, um herauszufinden, ob jemand das lebt, was er predigt?
    Das Ego lebt nach Überzeugungen/Glaubenssätzen/Lehren. Ich lebe nicht nach Überzeugungen, weil ich von der WAHRHEIT nicht überzeugt werden kann, um nach ihr zu "leben".   WAHRHEIT kann man nur SEIN. WAHRHEIT ist GEWAHRSEIn, wer will Gewahrsein erkennen, wenn er mir "von Angesicht zu Angesicht" gegenübersteht?  Wie will man Leere erkennen?
    Ich bin die WAHRHEIT, d.h. Ich lebe die WAHRHEIT und die WAHRHEIT lebt MICH.  Leben? Wer könnte mich die WAHRHEIT "leben" sehen? Wo und Wie? Sollte ich etwa Wunder tun?
    Sollte mir dieser Mensch wirklich einmal von face to face begegnen, wird er möglicherweise einem ganz gewöhnlichen Menschen mit einem ganz gewöhnlichen Verhalten begegnen.Oder auch nicht, denn woher soll ich wissen, wie ich in einer Zukunft bin, die noch nicht eingetreten ist. Vielleicht levitiere ich ja vor seinen Augen, LOL - mein Verhalten ist jedenfalls nicht voraussag- und berechenbar, derweils mir am Charakter mangelt.

    Auch UP weiss m. E. viel  zuviel, wenn er sagt - nein GLAUBT!! -  er wüsste, ob ich das "lebe", was ich schreibe,  wenn er mir gegenübersteht.  Wer so spricht, kann nicht im ungeteilten BW des Nichtwissens sein - er macht ja "Zukunftsmusik"... er offenbart ja doch offensichtlich mit dieser hypothetischen Aussage genau dieselbe Glaubenssatz-Dogmatik, die er angeblich überwunden hat. Er projeziert Vergangenheit, er ist sich nicht GEWAHR, dass er nur "glaubt", da  er nicht wissen kann, was er tun würde oder was ihm geschehen würde,  WENN er mir von face to face begegnen würde.
    Er ist sich nicht gewahr, dass er nur mit GEDANKEN spielt, wenn er glaubt - konstruiert! - , dass er sich von face to face über meinen spirituellen Status/SEIN vergewissern könnte. 

    Die WAHRHEIT läßt sich nicht splitten, weder von Angesicht zu Angesicht noch in  DICH und MICH.  Der GEIST ist EINS und DU spiel(s)t überhaupt keine Rolle. Ein DU kann die WAHRHEIT in mir nicht erkennen - es kann sie nur in und durch sich SELBST erkennen.
    Ich und Du haben immer Namen und was immer Namen hat, kann im GEIST gar nicht vereint sein. Udo und Monika müssen erst sterben...

    Natürlich wollte Udo P. mit der Erwähnung meines Namens nichts über meine Person aussagen, sondern nur illustrieren, dass es nicht möglich ist, am SCHREIBEN der Wahrheit zu erkennen, ob der Schreiber auch WIRKLICH dabei in der WAHRHEIT steht. Er hat recht, aber: was für das Schreiben gilt,  gilt auch für das Sprechen in einem persönlichen Gespräch: Es gibt keine sichtbaren materiellen Kriterien anhand derer man prüfen kann, ob jemand die WAHRHEIT lebt, die er verkündet.  Ich weiss auch nicht, was ich "verkünden" würde, wenn...ob ich überhaupt was "verkünde"... Die WAHRHEIT, die ich "verkünde", verkünde ich immer nur JETZT, (derweil ich gerade JETZT schreibe und nicht "dann und wann und wenn, ...") und nicht unbedingt, wenn ich Besuch kriege. Ich kann nicht wissen, was ich machen WÜRDE, WENN ...vielleicht betrinke ich mich ja auch maßlos... haha - oder ich schmeisse ihn raus, damit er mal zu sich SELBSt kommt. LOL... wer WEISS!?
    Überhaupt war es bislang so, dass ich meinen wenigen persönlichen Spiri-Bekanntschaften fast immer auf der persönlichen (Quassel-)Ebene begegnet bin und es bei diesen Unterhaltungen per se wenig Raum zum Innehalten gibt, um der WAHRHEIT Platz zu machen - was auch nicht nötig ist, weil ich auf jeden dort eingehe, wo er sich gerade befindet. Spass beiseite: Ich weine mit den Weinenden, saufe mit den Säufern, schimpfe mit den Schimpfenden, lache mit den Witzelnden und quassle mit den Quasselnden -  ich habe kein Bedürfnis und keine Absichten, die Leute zustandsmäßig zu verändern, zu bekehren, zu therapieren oder zu  "erwecken"  LOL. 

    In jedem Falle aber bringt ein Besucher sich immer selber mit, seine Erwartungen und Projektionen werden entweder bestätigt oder enttäuscht -  es schaut (aus mir) für ihn immer nur das heraus, was er hineinwirft... WAHRHEIT oder Unwahrheit. (Deshalb ist es auch ein Irrtum zu glauben, dass in der Gegenwart eines Befreiten jeden Menschen eine himmlische Ruhe überfällt - was man so allgemein glaubt. Das hiesse, dass in einem Augenblick die ganze Mauer der Abwehr zusammenbräche. Eine ganz gefährliche Sache...Das kann vielleicht mal passieren, wenn  die Abwehr eh schon ziemlich abgebaut ist. ALLES ist Projektion! Auch in der Begegnung mit einem Meister gilt: Wo ein Affe hineinschaut, kann kein Weiser herausschauen.
    Die WAHRHEIT ist in jedem Falle absolut SUBJEKTIV - du kannst immer nur die WAHRHEIT deines eigenen Herzens erfahren, - JETZT!!! -  egal, ob sie dir von Aussen oder Innen zukommt.  Die "Verpackung" der WAHRHEIT, die Person, die sie vermittelt,  spielt keine Rolle. Es kommt allein auf deine Herzensbereitschaft an, darauf, dass du keinen Widerstand gegen die WAHRHEIT hast - dann spricht dir ALLES von der WAHRHEIT.
    Als  ich z.B. früher Willigis Jäger las, befand ich, dass (nur) der Herr Jäger in der WAHRHEIT stand. Damals hätte ich ihn gerne persönlich kennengelernt, weil ich nicht wusste, dass ich projezierte.

    Wenn ich heute irgendwo von irgendwem WAHRHEIT lese,  zweifele ich keinen Augenblick mehr  daran, dass allein ICH in der WAHRHEIT stehe, die ich scheinbar im Text des anderen erkenne, der "Andere", der Sender  verschwindet dabei.
    Nachdem ich erkenne, dass ich eines GEISTES mit der WAHRHEIT bin,  muss ich niemanden "von Angesicht zu Angesicht" sehen, um mir dem Empfänger oder dem anderen als Sender irgendetwas zu beweisen - denn ich  bin nicht mit der Person des Senders/Vermittlers, sondern allein mit der WAHRHEIT ein Herz und eine Seele.
    Es gibt für mich selten einen Grund dafür, mich zu fragen,  ob andere  Fremdwissen "re-zitieren"  oder ob sie wirklich  "leben", was sie schreiben
    - solange ICH die WAHRHEIT ihrer geschriebenen oder gesprochenen  Worte in meinem eigenen Herzen aufleuchten sehe!!!  -  die Zweifel an deren Authentizität erscheinen erst,  wenn ich  Unwahrheit in ihren Worten finde... An der Unwahrheit  und an der Abwehr gegen die Wahrheit erkenne ich den spirituellen Status eines Menschen.  Ob ich sie nur lese oder ob er sie mir direkt ins Gesicht spricht, ist dabei egal. Erst wenn ein sog. Guru offenkundig  Irrtum und Unwahrheit sagt und verbreitet, wird  die Person dieses "Meisters" für mich von Interesse und dann beginnt ES aus mir SELBST heraus  "automatisch"  den Status zu hinterfragen... Eine solche Unwahrheit wäre z.B. die Aussage, dass es zur endgültigen Befreiung keiner Schattenintegration bedürfe - das ist eine absolut disqualifizierende und eines wahren Meisters unwürdige Aussage und ein Kriterium für die Nicht-Authentizität eines Meisters. 

    "Ja, aber..." wird mir jetzt vielleicht ein UP-Jünger antworten, "der Meister kann  in die HERZEN der Menschen sehen."
     Ah ja? Das Dumme dabei ist nur, wenn der "Meister" das selber von sich sagt und glaubt, hat er damit einen (spirituellen) Glaubenssatz kreiiert - denn wie kann er im VORAUS  schon wissen, dass er in mein Herz schauen kann, WENN er mir von face to face...? he??? Wenn er das nämlich im VORAUS schon zu wissen scheint, dann glaubt er nur, dass er es weiss... - das heisst, dass er mit diesem Glauben/Wissen einen spirituellen Glaubenssatz kreiiert hat, der ihn als Meister stante pede disqualifiziert. 
    Ein wahrer Meister weiss, dass er nur JETZT in die Herzen sehen kann - niemals aber "DANN..., WENN er z.B. jemandem von face to face gegenüber steht. Er kann keine Aussagen über sich machen bzw. sein Verhalten in der Zukunft festlegen - das  JETZT läßt sich für einen Ego-Befreiten nicht (mehr)verallgemeinernd  in die Zukunft projezieren! Ein Meister definiert sich auch  niemals über "Fähigkeiten" und Eigenschaften,  bzw. einen Glauben an besondere Fähigkeiten, die sich von ihm jederzeit anwenden liessen.  Er lebt im Ewigen Moment, weshalb er sich keiner Fähigkeiten bewusst ist... er kann nicht auf vergangene Erfahrung zurückgreifen und vergangene Erfahrung/"Fähigkeit" in die Zukunft projezieren in der Überzeugung, was gestern war, wird auch morgen so sein -  unmöglich!

    UP ist für die folgende "Weltformel" bekannt: Jede Situation in Deinem Dasein wird für Dich immer so sein (Dir so erscheinen), wie Du glaubst, dass sie ist! Es wird Dir daher zwangsläufig auch alles immer so erscheinen, „wie Du glaubst“, dass es ist!
    Im Bewusstsein des Nichtwissens, was nichts anderes als neutrales Gewahrsein ist, hat man allem Glauben (als für-wahr-Halten) abgeschworen - sollte er wirklich seiner eigenen Einsicht/Formel zuwiderdenken...zuwiderGLAUBEN?
    Ich weiss nicht, WAS Udo P. mitbringt, wenn er mir von face to face begegnen sollte, auf jeden Fall wäre jedem Menschen zu raten, sämtliche Erwartungen/Überzeugungen  fallenzulassen, insbesondere die Überzeugung, er wüßte bei einer persönlichen Begegnung, ob ich (oder jemand anders) im Gewahrsein stünde bzw. ob ich das lebe, was ich schreibe - derweil nicht einmal ICH von mir selbst WISSEN kann, ob ich nachher, morgen, übermorgen in der WAHRHEIT stehe - denn die WAHRHEIT erscheint immer JETZT.
    Überzeugungen nämlich sind unwahre Glaubenssätze, die dir die Welt so erscheinen lassen, wie du glaubst, dass sie ist.

    Hö hö -  höhnt Herr Callida da,
    da hol ich doch aus dem Archiv
    den Satz, der mich nicht schlafen liess,
    den Satz darin du selber schreibst,
    du sei'st für "alle Zeit" befreit!
    Jetzt wirst du uns erklären müssen,
    Wo dir herkommt dieses WISSEN,
    Was man auch Überzeugung nennt,
    Oder hab ich was verpennt?

    Der Meister aus dem Off uns spricht
    Aus seiner ungeteilten Sicht,
    Um Erklärung unbesorgt,
    Hier ad hoc sein WAHRHEITsWort:
    "Für die WAHRHEIT gibts kein Morgen,
    Nur der Kopf, der will sich borgen
    Falsches Wissen und sich sorgen
    um gestern und um Übermorgen.
    Doch "alle Zeit" meint Ewigkeit für den,
    Der ist komplett befreit.
    Bist du  wach und ausgeschlaft,
    Und von Verstand  nicht mehr versklavt,
    Dann schaust auch du im WAHRHEITslicht:
    Ich bin du und du bist ich - 
    Du SELBST bist der geliebte Sohn
    Des Vaters auf dem Himmelsthron!
    Wer so in Einheit mit mir ist,
    der ist fürwahr ein Wahrer Christ,
    (oder auch ein Muslimist, ein Hindu
    oder Zen-Buddhist )
    der schaut im Eins- und EinigSEIN
    in sein eigen SELBST hinein,
    welches EINS mit allen Wesen
    die auf dieser Erde wesen..

    Die Gurus,

    die viel  Brimborium um ihre Person machen, sich majestätisch und pathetisch als etwas Besonderes inszenieren und sich verehren lassen, sind m. E.  nicht befreit.  Ein wahrer Meister läßt sich nicht in persona verehren, er verweigert sich einem Personenkult, der verweist bei der WAHRHEIT, die er spricht, auf den "Vater", bzw. den unpersönlichen GEIST. Der Mind aber, der mit der WAHRHEIT identifiziert ist, der spricht nicht WAHRHEIT, der spricht Unwahrheit, da er keine lebendige,sondern  tote Wahrheit re-zitiert. Ein solcher Guru  ist selbst nur ein Gläubiger, der (s)ein Konzept missioniert.
    Osho inszenierte sich in starkem Maße, nach eigenen Worten war wohl vieles, was er tat, ein absichtliches In-Szenarium, um die Leute zu verwirren, die z.B. eine klischeehafte Vorstellung von einem Guru haben; ein solches absichtsvolles zielorientiertes und berechnendes Handeln, um etwas Bestimmtes -  eine Wirkung, ein Ergebnis -  zu erreichen,  spricht aber wiederum GEGEN eine Meisterschaft!  Das Problem ist, dass es schwer ist, das Verhalten eines Gurus zu deuten, da ein Meister wirklich fast alles machen kann, solange er nicht mit diesem Machen identifiziert ist... die Sprache aber verrät ihn zuweilen.
    Auch seine vielen Rolls-Royce sollten etwas demonstrieren, eine bestimmte Wirkung zeitigen... Beim Lesen seiner Vorträge hatte ich damals öfters den Eindruck, dass er noch nicht so ganz aus der Rebellion gegen das Establishment herausgewachsen war.


    Fehler

    Allgemein läßt sich sagen: Wenn ein sog.  Meister  "zugibt", Schwächen und Fehler zu haben, dann mag er zwar ehrlich sein, recht eigentlich aber  ist diese "Zugabe"  keine (spirit.) Tugend, sondern er gibt damit nur zu, dass er noch immer unbewusst mit Schwächen und Fehlern identifiziert ist, - was ihn letztlich für die Meisterschaft disqualifiziert.

     
    Weltgeschehen - aktuell

    Die Antifa - die Söhne der vaterlosen Gesellschaft -  pflegt einen suizidalen Anti-Nationalismus, eine Gesinnungsethik, welche die Zerstörung des eigenen "Vater"-Landes zum Ziel hat. Ich habe den Eindruck, dass unter den linken Aktivisten viele Pseudo-Spirituelle sind, die -  ähnlich wie der IS seine PseudoReligion -  ihre pseudospirituellen Überzeugungen in die Welt/Materie projezieren, um dort zu verändern, was nur im einzelnen Individuum verändert und verwandelt werden kann. Der Antifa-Traum einer Welt ohne Grenzen ist ein infantiler utopischer Traum, der nur ablenkt von dem, was JETZT nottut.
     Man sollte niemals vergessen: Bei der spirit. Entwicklung geht es nicht darum, dass äussere Grenzen fallen, sondern innere Grenzen transzendiert werden.  Wenn ich oben sagte, nur die Liebe wird im Kampfe Gut vs. Böse siegen, dann meinte ich damit nicht die Entscheidungen einer "liebevollen" Frau Merkel oder die Willkommenskultur.  Die Masse der Menschen ist nicht so weit, dass sie ihren Nationalismus transzendieren könnte. Nationalismus wird heute schlecht geredet von den Antifa, den Grünen, aber er hat wie alles im Leben auch eine gute, konstruktive Seite.

    Die Desidentifikation von Ego ist u.a. auch Desidentifikation vom Nationalismus  und wird nur im einzelnen Menschen überwunden, unabhängig von äusseren "Grenzfällen".  Mit politischen Zwangsmaßnahmen wird man weder innere noch äussere Grenzen überwinden.  Ich persönlich habe keine Angst vor dem Islam, hingegen sehe ich die deutsche Regierung auf dem Weg zu  einer Diktatur - gestützt von einer nicht minder gewalttätigen und ideologischen und von der Regierung bezahlten Antifa bzw. von  faschistoidem Gesinnungsterror. Deutschland scheint von einem nationalen Borderline-Syndrom befallen...  Täter-Opferverkehrung, path. SchwarzWeiss-Denken. Wer sich z.B. besorgt über "Islamisierung"äussert, wird als islamophob beschimpft, die Angst wird zum Schimpfwort erklärt, wenn nicht gar schon zum Strafbestand. Bei Facebook werden schon  "islamophobische"Äusserungen zensiert, bzw. werden kritische Äusserungen gegenüber dem Islam als islamophob verortet und diffamiert/zensiert. Islamkritik = islamfeindlich. Die Sprache verwirrt sich, die Medien bedienen sich immer mehr einer äusserst manipulativen Sprachstrategie und der offenen Lüge.   Eine  unterdrückerische infantile verblödete Intoleranz fordert Toleranz für die Intoleranten. Was unsere Regierenden angeht, befleissigen diese sich einer  Diffamierungskampagne unfassbaren Ausmasses gegen das eigene Volk.
    Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Unbwusst geht Deutschland in Sachen Faschismus einmal mehr voran.Nur die Vorzeichen sind andere. Nach dem hitler'schen "Bösmensch"-Faschismus fallen wir nun folgerichtig in das andere Extrem - den antideutschen sog. Gutmenschfaschismus a la Antifa, der Europa und die ganze Welt  erneut in den Untergang treiben könnte. (Wikipedia deutsch scheint schon  fest in linker Hand.) Der Wahnsinn des pathol. SchwarzWeiss-Denkens, der zur Zeit ausgebrochen ist, zeigt die totale Verblödung insbesondere unserer sog. intellektuellen Elite.
    Wir haben keine auf Europa oder gar auf Deutschland begrenzte Flüchtlingskrise, sondern eine Weltkrise. Das Flüchtlingsproblem ist ein Weltproblem. Komisch - das Verhalten des Herrn Obama  in dieser Hinsicht ist so merkwürdig gelassen.... 

    "Wenn die Begriffe sich verwirren, ist die Welt in Unordnung ... Darum achte man darauf, dass die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem." (eine relative Wahrheit von Konfuzius, dem Weltweisen)


    Opium

    Man polemisiert allerorten wieder gegen die Religion. Die Religion als solche ist nicht der böse Feind,  wie bei allem kommt es  auch bei der Ausübung der Religion immer auf die Art der Anwendung und das rechte Maß an. Man kann das  "Opium"  äusserlich anwenden oder innerlich... LOL. Spirit ist der beste Stoff.... beruhigt in schweren Zeiten kolossal die Nerven.
    Ernst beiseite: Die einzige Antwort auf einen gewalttätigen Islam ist wie Margot Käßmann schon sagte, die Liebe. Eine Liebe, die niemand verändern will, auch nicht den Islam, sondern die Liebe, die aus einer Erneuerung des abendländischen Christenmenschen entstammt. Eine Erneuerung nicht der Kirche, sondern die Umkehr des Einzelnen. Nicht Reform, sondern Mystik ist die Antwort auf jede Art von Religion.    Religion läßt sich nicht abschaffen. Menschen brauchen Religion. Beim exoterischen Glauben an einen Gott befindet man sich zwar noch in den spirituellen Kinderschuhen - aber der Kindergarten ist die Vorstufe zur Schule und als solcher unbedingt notwendig.  WAhre Religion ist Rückbindung an die Wahre Natur. Gegen Religion oder gegen Gott zu sein, -  wie ich das auch immer wieder bei spirit. Suchern finde, die sich z.B. lustvoll als neuatheistische oder neuroatheistische Finder inszenieren -  ist ein Zeichen von spirit. Unverständnis und Unwissen - ein solcher Mensch ist immer noch mit Ego/Gegensatzdenken identifiziert.  Der Spirit schliesst Gegensätze ein, nicht aus. DAS verstehe ich unter dem Begriff des "Transzendierens": über die Gegensätze einschliessend hinauszugehen.
    Neo- oder Neuro-Atheisten, die die Religion abschaffen wollen, sind in ihrer Gesinnung ebenso faschistoid, wie Mao oder die Roten Khmer.


    26.02.2016

    ... die Anarchie macht sich auf Facebook breit, jeder gegen jeden, Türken gegen Kurden, Graue Wölfe gegen PKK, Antifa gegen Rechts, IS-Fans gegen ALLE, -  sehr interessant. Ich habe sie alle geliked, um mal einen Einblick zu bekommen.  Die FB-Regierung ist machtlos und löscht, was das Zeug hält, Richtiges und Falsches, vermeintlich Böses und vermeintlich Gutes... Islamkritik wird als rechtsradikale "Hetze" gelöscht und   linksradikaler Gesinnungsterror und offene Androhung von Gewalttaten usw. wird ignoriert. Gar nicht zu reden von den Anwerbungen und Gewaltvideos durch IS-Anhänger.
    Mit der "Hetze" wird auch die Meinungsfreiheit beschnitten, die Freiheit anders zu denken... Mit dem Massenzustrom von Migranten hats nun ein Ende mit der deutschen Gemütlichkeitskultur.

    Scheinbarkeit

    Maya ist die Art, wie der Egomind die Welt betrachtet. Allein das Üben von Achtsamkeit öffnet das Auge des Gewahrseins,  welches der Illusionshaftigkeit unserer weltanschaulichen PseudoWirklichkeit gewahr wird.  Ohne Beteiligung der(geläuterten)  Persönlichkeit ist Achtsamkeit/Gewahrsein unmöglich, denn Achtsamkeit beginnt im Hier und Jetzt der Person, des Körpers und seines Umfeldes.  Dass es "nichts zu tun" gibt, ist nicht Voraussetzung, sondern  basiert auf der Letztgültigen Erkenntnis/Erleuchtung, dass es jenseits von Ego  keinen  Handelnden gibt, weil das eigenwillige motivationsgetriebene Ego nicht mehr aktiv ist.
    Auferstehung bedeutet nichts anderes als die Geburt des neutralen  "Beobachters", -  das Gewahrsein erkennt sich selbst als Gewahrsein.


    Das spirituelle Ego

    bzw. Ideal-Ich gibt offensichtlich nicht so schnell den Geist auf. In meiner Erfahrung hat nicht einmal die Glorreiche Auferstehung meinen Verstand daran gehindert, sich weiterhin Ideale und Sollvorschriften zu schaffen - neue "spirituelle" Glaubenssätze. Der Vorgang, wie der Verstand nun aus geistiger Erkenntnis eine Erfahrung macht, die wiederholbar sein sollte, wird allerdings durch das stabile Gewahrsein erkannt und gehindert.
    .
    Nach meiner Glorreichen Auferstehung im Jahre des Herrn 2011  dachte ich z.B., ohne Widerstand zu sein, bedeute,  alles und jeden "anzunehmen, was und wie es ist"  und freudig zu allem Ja zu sagen,  was Menschen so von mir verlangen. Und weil ich nurmehr jeden gleichermassen schätzte , schlussfolgerte mein Verstand, dass ich von nun an und für immer mit jedem gut auskommen würde, dass ich nur immer sanft, lieb und freundlich wäre, ja, dass ich sogar jeden heiraten könnte, weil jeder Mensch mir nun gleich gültig und gleich lieb sei... usw. usw. Ich war durchaus noch nicht frei von hypothetischen Schlussfolgerungen, sondern  mein Verstand kreiierte immer wieder neue Glaubenssätze und Überzeugungen, wie die Dinge in Zukunft sind und sein SOLLTEN! Ich füllte die frischgeborene "Leere" (Abwesenheit von Ego/Eigenschaften) mit NEUEN Eigenschaften und versah mich mit den Attributen liebend, sanftmütig, jasagend usw.  Die Erfahrung des "grenzenlosen" Bewusstsein wurde u.a. von mir so interpretiert, dass es auch nicht mehr nötig sei, Menschen Grenzen zu setzen. So DACHTE ich! Mein Verstand schaffte sich damit ein neues "Wissen", er  phantasierte sich  Vorstellungen, er projezierte wie eh und je  und versuchte, aus allem, auch aus  meiner neugeborenen Widerstandslosigkeit ein spirituell korrektes Programm zu machen.

    Mein neues Dogma des Jasagens brachte mich allerdings in Situationen, in denen ich mich doch irgendwann wieder gezwungen sah, Widerstand zu leisten und Grenzen zu setzen, z.B. wenn mir ein Kerl allzusehr an die Wäsche ging oder an mein Portemonais wollte. An meiner neuen dogmatischen Art, Ja zu sagen, war ja rein gar nichts mehr spontan, sondern ich dachte nach: habe ich das Geld? kann ichs mir leisten? Kriege ich es zurück? Will ich es zurück? Sollte ich nicht ganz darauf verzichten, - wäre es nicht spirituell korrekter, wenn ich das Geld, welches ich ausleihe, gar nicht mehr zurücknehme? Würde es mir etwas nehmen oder geben, wenn ich den Kerl an meine Wäsche liesse???

    Wenn man es spirituell ganz korrekt nimmt, ist es ja tatsächlich so, dass ich, -  wenn ich dir gegenüber Widerstand leiste und deinem Grabschen Grenzen setze,  die Dinge anders will, als sie JETZT im Moment sind. Derweil ich spirituell total unkorrekt den IST-Zustand zu meinen Gunsten verändern will, müßte ich demnach im pösen Ego handeln und wäre damit (nach den GuruKriterien des Mathias Pöhm) voll aus der Gnade gefallen.  ABER - und das wird bei der Selbstreflexion gerne vergessen:  Das Ja-Sagen ist eine rein SELBSTbezügliche Angelegenheit, sie gilt nicht deinen Ansprüchen an mich,  sondern allein  m e i n e r   Reaktion auf dich und deinen Bitten, Bedürfnissen, (Besitz-) Ansprüchen.
    Das JA gilt primär nur  mir selbst -  MIR, dem alleins-innigen SUBJEKT in Reaktion auf die Objekte und nicht den Objekten der Welt  selbst! Kurz und knapp: Wenn ich also zu Dir Nein sage, dann sage ich JA zu mir selbst! Alles andere ist Sado-Maso-Religiösität.
    Heute sage ich wieder spontan Nein und Ja, ohne darüber nachzudenken, ob mein Ja oder Nein  "spirituell korrekt" ist....ähm... ähm.....shit aber auch...  unterzöge ich den letzten Satz einer faktischen Untersuchung auf Wahrheit, müßte ich spirituellkorrekterweise zugeben, dass ich einmal mehr auf den Pösen Widersacher reingefallen bin...LOL  Na gut -  sämtliche Aussagen, die ich über mich treffe, nehme ich hiermit sofort wieder zurück.  Sollte mir der Leser tatsächlich Glauben schenken, so weiss er mehr wie ich. LOL.




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    Das Opfer-Spiel -

    ist übrigens im Moment auf den FB-Seiten vieler Muslime sehr beliebt. Auf alles, was dem Islamismus vorgeworfen wird, wird hier in der üblichen neurotischen Kindergartenmanier mit einem an den Suppenhaaren gezogenen Gegenvorwurf gekontert. Islamisten sind Terroristen? Ja, aber die christlichen Terrormilizen, die in Afrika Muslime terrorisieren, sind auch nicht besser... Quellen dafür gibt es natürlich keine.
    Zugrunde liegt dem ein rigides Freund-Feind- bzw. SchwarzWeissDenken. Entweder ist man für sie, oder man ist gegen sie. Gibt man ihnen recht, fühlen sie sich geschmeichelt und in ihrer Person zu 100% aufgewertet, gibt man ihnen nicht recht, dann fühlen sie sich zu 100 % vernichtet - Narzissmus -  mittlerweile eine grassierende Seuche.  Grund für das Ausbrechen der Krankheit ist die existentielle Bedrohung (des Ichs) durch die Flüchtlingswelle, ein apokalyptisches Endzeitgefühl, welches immer eintritt, wenn das Ego in seinem Ich/Weltverständnis bedroht wird.


    WIR

    Ganz offenbar herrscht in allen Spiri-Kollektiven/Foren  wie überall auf der Welt die ungeschriebene Regel oder Vereinbarung, dass über alles erlaubt ist zu sprechen, nur nicht über das, was Hier und Jetzt "zwischen dir und mir" und direkt vor der Nase geschieht. Auf Fehlverhalten oder Irrtum einer Person aufmerksam zu machen, bedeutet, das Arme Ich bzw. seinen "Schatten" allzu grell ins Licht zu stellen.  Es wird indirekt zur Lüge aufgefordert und um Himmels Willen nicht anzusprechen, was man wahrnimmt. Die Gefahr ist wie so oft, dass der Inhaber einer Guruposition  sich für alles und jeden verantwortlich fühlt und darüber bestimmt, was gut und was böse ist. Angestrebt wird ein Groupthink und eine symbiotische herzallerlieblichste "WIR"-Eierkuchenharmonie, wie sie typisch ist für konfliktscheue und dadurch Konflikt auslösende Neurotiker
    . Die Devise heisst: Nettsein und den Schein wahren. 

    Im Forum

    Seit kurzem übt OneIsEnough hier sein absolutistisches Faszinosum aus. Wie lange er sein altes verkästes NondualKonzept verkünden darf, hängt vom gleichfalls absolutistischen Ich-Ideal-Bild der anderen - insbesondere einer Moderation ab, die andere Götter nur solange über sich duldet, als diese "nett" sind und ihm schmeicheln und schöntun und in ihrem Sinne spirituell korrekt sind - wenn nicht,  wird aus dem Freundbild ganz schnell ein Feindbild. Solange OIE nicht wahrzunehmen pflegt, was direkt vor seiner Nase passiert, ist und bleibt er aber wohl ein Dauerbrenner, ein nicht unsympathischer Rattenfänger, der auch jetzt wieder mit seiner wahrlich herzbeSTECHENden Logik alle vaterlosen Zerebralsklerotiker  hinter sich herzieht und in seinen geschlossenen Systemkäfig gefangennimmt - das Forum hat seinen hypnotischen Mittelpunkt gefunden. Das wird aber lustig werden...LOL
    Und Jesus weinte bitterlich.


    Bewusst?

    Da finden sich im Bewusst-TV eine Gruppe spiritueller Leute zusammen und zelebrieren öffenlich ihre Unbewusstheit: sie  besprechen die "besorgniserregenden Entwicklungen im Äußeren, den inneren Frieden und die Ausrichtung auf eine positive Zukunft in einem neuen Sein" - und sind sich nicht BEWUSST, dass sie sich mit dieser Diskussion ein spirituelles Armutszeugnis ausstellen, was Bewusstheit betrifft: keiner von ihnen ist sich nämlich bewusst, dass es im "Neuen Sein" keine Zukunftsperspektiven gibt, weder positive noch negative und erst recht keine Besorgnisse, wenn man in der Gegenwart lebt.
    Himmel! Es gibt keinen inneren Frieden und gleichzeitig eine "Ausrichtung" auf eine gute oder schlechte Zukunft!!! Das eine schliesst das andere aus!!!
    Ihre "Ausrichtung" bestätigt recht eigentlich ihr "Altes (Bewusst-)Sein" -  ihr dualistisches Gegensatzdenken... dualistische Esoteriker und Verschwörungstheoretiker...Pffffff...., "Freidenker" 1.0, niedrigster Level.
    Das ist der Unterschied zwischen echter Spiritualität und Pop-Esoterik und/oder NWO-Mentalität: dass die echte Spiritualität im Unterschied zur Pop-Esoterik den Dualismus tatsächlich transzendiert/überwindet und die Pop-Esoterik verführerischen "Besonderheiten" anhaftet, im GlAUBEN, den Dualismus  integriert zu haben.   
    Bei Befragen hört man dann: Ja, das gehöre ja alles mit "dazu" (zur Einheit), der Dualismus, die Trennung  und die Zukunftsplanungen, die Besorgnis usw., die Verbesserungs- und Änderungsversuche der Gesellschaft usw. und begründen dies hybriderweise mit dem Sowohl-Als auch-Denken, mit dem man jeden Scheiss rechtfertigen und begründen kann. Damit begründen sie alles, von dem man eigentlich ablassen, d.h., mit dem man sich nicht identifizieren sollte, will man wirklich die Einheit realisieren. Nein, sagen sie, genau dies ist ja das Paradox, dass man  Wissen oder Eigentum anhäufen könne, kurz: dass man HABEN könne ohne damit identifiziert zu sein und aus der Gnade zu fallen. Haha...fragt sich nur, warum sie sich dann Sorgen machen, he? Versuch mal, ihnen ihre Habe, ihr Wissen, ihr Eigentum und ihren Status streitig zu machen, dann siehst du, was Anhaftung Identifizierung ist. Nochmal: Wer plant, sich Sorgen macht, die Dinge verändern möchte, fliesst nicht mit dem Tao bzw. dem Willen Gottes, sondern stagniert in seinem Ego.
    Ihr Verständnis von Sowohl-als auch sagt,  dass sie recht eigentlich mit ihrem Ego zur Erleuchtung kommen wollen oder gar schon gekommen sind....Sie wollen gleichzeitig den Kuchen essen und behalten. Das Ego mit allen seinen Trieben leben und gleichzeitig dünken sie sich "annehmend". Sie glauben, ihr Ego anzunehmen, hiesse, es auszuleben, wie immer es auch erscheinen will. Was sie wirklich tun, ist, dass sie ihr Ego akzeptieren und GUTheissen  in allem Bösen und Guten in ihrer Akzeptanz.  Sie wollen zwei Herren gleichzeitig dienen.
    Wirkliche Annahme aber impliziert immer die Transformation der guten und bösen Egoanteile  in das SELBST! Erst in der Transformation neutralisiert sich das Gut&Böse-anhaftende Ego. Transformation heisst vereinheitlichen oder über die Gegensätze hinausgehen.  Das bedeutet für den Menschen aber eine Menge ARbeit bzw. Achtsamkeit.
    Es hat lange gedauert, bis ich diesem falschen Denken und Glauben auf die Spur gekommen bin und noch immer verwirrt es mich, wenn jemand sagt, alles, was er sagt und tue, gehöre zur Einheit - Einheit zu leben, heißt das Ego zu leben, statt es zu töten. Nun, wie ich sagte, der Tod des Egos liegt in der Transformation von Gut und Böse.
    Noch mal: Im  "erleuchteten" bzw. befreiten Sowohl-als-auch-Bewusstsein ist das Entweder-Oder-Bewusstsein transzendiert.  Die Dinge sind sowohl wahr als auch nicht wahr.  Was auf der dualistischen Eben z.B. als wahr erkannt wird, ist aus der nondualen Sicht UNWAHR, weil relativ. Man kann nicht sagen, dass die beiden Ebenen gleich gültig sind, zwischen der relativen Wahrheit und der absoluten WAHRHEIT: unendlicher Abstand. Und dennoch gehört die dualistische Ebene insofern dazu, als die Unwirklichkeit, die Illusion der personal-dualen Ebene als solche erkannt wird, wenn Einheitserkenntnis den blick auf die wahre WIRKLICHKEIT freigibt. Klar kann man jetzt sagen: Aber die WAHRE WIRKLICHKEIT umfasst aber doch die Unwirklichkeit...Ja, irgendwie -  aber irgendwie auch nicht, LOL...  Hier kommt man wieder mal ins Schleudern, weil man nicht weiterdenken kann, weil der Verstand hier am Großen Paradox zerschellt und weil Einheit nicht beschreibbar ist. Deswegen halt ich jetzt den Mund....
    Man wirft mir zuweilen vor, dass ich immer dasselbe schreibe, daher  halte es für nötig, hier noch mal zu ganz klar zu machen, dass alles, was ich in meinem Tagebuch/Blog schreibe, Verarbeitungen dessen sind, was mir über die Linse läuft und nach Klärung verlangt. Deswegen wiederhole ich mich auch so häufig, weil mir immer wieder dasselbe in anderem Gewand begegnet und ich Zeit brauche, um hinter das Gewand zu schauen und die Wahrheit für mich herauszukristallisieren. Ich muss mich dazu jedesmal erneut einlassen... die Frage, die mich stets nach der WAHRHEIT fragen läßt, läßt sich nicht verdrängen, Die WAHRHEIT läßt sich auch nicht konservieren und wiederverwenden, ich bin bei jedem, was mir begegnet,  jedesmal "nichtwissend" wie beim ersten  Mal ... Die Leute, die sich über die scheinbaren Wiederholungen beschweren, brauchen immerzu das Neue, das Spektakuläre, sie wollen unterhalten werden, zerstreut... sie sind geil auf Emotionen...sie sollten besser die BILD-zeitung lesen.


    "Hasset das Böse!" Jesus sprach,

    Heutzutage aber Ach
    Ist es grade umgekehrt
    Gut und Böse wird verkehrt,
    Dass es den Herrn im Grab umdreht.
    Gut&böse-konfusiert
    Wird heut' gänzlich ungeniert,
    Das Gute schamlos diffamiert
    Und als das Böse generiert.
    Ein Gutmensch ist, der solches tut,
    Der dünkt sich edel, hilfreich, gut.
    Ein Gutmensch ist ein selbstgerechter
    Moralitärer Pharisäer,
    Der moralisch sich erhöht
    Und überlegen zelebriert,
    Dass er der Bess're ist und mehr...
    Das "Gute", was der Gutmensch tut,
    Das tut er mit geheimer Wut
    und selbstverliebter böser Lust,
    Was auf den Plan den Dämon ruft.
    Ach, wo das Gute krankgeworden,
    Ist nicht nur die Moral verdorben...

    Aus dem Off Herr Freud uns spricht:
    Horsch, so lautet meine Diagnose:
    Der Gutmensch braucht die Aureole,
    Sein Tun dient nur dem Eigenwohle,
    Es dient allein dem Selbstgefühl,
    Wo Gutestun wird zum Kalkül.

    Die Schere im Kopf

    "Volk" ist ein Schimpfwort mittlerweile, bei Gebrauch wird einem von antideutscher Antifa-Gesinnungsrhetorik sofort völkischer Nazionalismus unterstellt. Sogar der Oberfreigeist Joe Conrad zögerte bei dem Wort, es auszusprechen LOL.... siehe das im übrigen sehr interessante und aufschlussreiche Video auf youtube  mit ihm über das schizophrene Leben als Zoll-/Polizeibeamter.

    Islam

    Es gibt offenbar wirklich keinen moderaten oder "Wahren Islam", die "moderaten" Muslime sind die Schweigende Mehrheit, die sich durch ihr Schweigen mitschuldig an den IS-Greueltaten macht. (Neuerdings tanzen sie sogar schon, wenn die Brüder mal wieder herumbombten...)Was ist eigentlich der Grund dafür, dass diese Muslime nicht auf die Strassen und Plätzen gegen den IS demonstrieren?! weil sie nicht  "autonom", sondern "theonom" sind?   Statt dessen sieht man sie an manchen Orten die  - wie sie glauben - staatlich garantierte Religionsfreiheit ausüben und dabei den  f ü r  den gewaltverherrlichtenden Islamismus/Salafismus demonstrieren. Da müssen sie sich nicht wundern, wenn man sie bzw. den Islam unter IS-Generalverdacht stellt. Irgendwann werden auch die letzten Lämmer wach und mutieren nicht selten zu Wölfen.
    Die apokalyptische Stimmung, Krankheit und Wahn,  die sich nicht nur in spirituellen Foren, sondern insbesondere in Europa immer drastischer bemerkbar machen,  bedeutet für jeden die Chance, den Djihad, den die Islamisten bzw. alle Religioten im Aussen inszenieren, in ihr inneres zu verlegen. Umkehr.

    Jemand hat mich auf Facebook einer christlichen Gruppe "hinzugefügt", Titel: Jesus kommt bald, Mitglieder über 20 000,  steigend... da ist die Luft schon gewaltig  endzeitgeschwängert. Die Chance zur Umkehr war nie größer... Noch weiß der Apokalypter nicht, dass nicht die Welt, sondern das Ich untergeht.
    Die IS ist nur der dunkle Schatten, den die "Lichtkrieger"werfen... Wo Gefahr ist, wächst im selben Maß auch das Rettende...
    Wie gesagt, auch wenn es naiv klingt in den Ohren der Waffenliebhaber: Als einzige Waffe gegen die religiöse Hass-- und TodesIdeologie des IS sehe ich nicht Demokratie und Aufklärung, sondern eine Religion der Liebe zum Leben, deswegen sehe ich hier eine große Chance für das Christentum  - ein neu ERWACHTES junges "Ur-"Christentum ohne das Patriarchat Roms. Der Vatikan, der Papst ist out.  Der alttestamentarische Böse Gott der sog. Gotteskrieger bedarf eines Neuen Testamentes, welches zur Liebe und Befreiung führt.   Religion ist keineswegs immer nur Opium fürs Volk, sondern exoterischer Einstieg in die esoterische Innerlichkeit. Die Suche fängt immer draussen an!
    "Jesus kommt". Ja, aber nur, wenn man ihn richtig - d.h. von Innen her -  versteht.

    Hier ein sehr guter Artikel von Barbara Köster: Die neuen Ketzer, Islam und Kritik
    http://www.rolandtichy.de/meinungen/die-neuen-ketzer-islam-und-kritik/

    Loucypher in disguise - eine Pöse Psychoanalyse

    Eine Warnung auf die Schnelle
    vor dem dunklen Fürst der Hölle
    Gestatten folks, ich stell' euch vor
    Herrn N.K. Schmierlapp - hoch das Tor,
    (Mich freut,  dass er den Weg herfand,
    Bekannt mir aus dem Facebookland,
    wo er sich hat eingebrannt
    dem Gedächtnis, liebe Leute,
    weshalb ich ihn euch vorstell heute)

    Hallo Nick, du Pöser Pube,
    Welcome in der Guten Stube
    Von Paradoxa's Spectrum Sein,
    Ich seh' du lädst schon wieder ein
    Stolz- und  arroganzbeschwanzt
    Das Forenvolk zum Affentanz
    Und frönest deiner Leidenschaft,
    Zu schaffen, was mensch Leiden schafft:
    Tust spaltend deines Amtes walten
    Und schmeichelnd hier ein Bild gestalten,
    Was du von dir selber hegst
    Und zu projezieren pflegst,
    Was diesem Bild nicht ähnlich ist.

    Du bist ein Wolf der Kreide frisst,
    Und wo man dir ans Tanzbein pißt,
    Zeigst du dein wahres Zweitgesicht:
    Denunzier'n und Diskreditieren
    Und hernach das Opfer spielen,
    So frißt frau dir aus der Hand,
    Der solch Manier ist unbekannt.
    Wirst du in deiner  Ehr' gekränkt,
    Wird Number 1 im Nu versenkt,
    Hast den Tiefpunkt dann erklommen
    Sieht man ans Licht des Tages kommen
    Einen eklen Frauenfeind,
    wie man ihn niemals hat vermeint...
    Kein Wunder, dass du Spiegel hasst,
    Die dein Treiben drast-
    isch dir vor Augen schreiben.

    Herr Freud uns aus dem Offe spricht:
    Frau P.  und dieser böse Wicht
    sind in der Abwehr ähnlich sich,
    weshalb sie sich so gut verstehn,
    wie man in Bälde bald wird sehn.
    Denn wie Gefillte Limmeltiete -
    von schmutz'ger Qualität und Güte -
    ist der der indiskrete Charme,
    der ahnungslose Frau'n beschwarmt
    und verführt zu Selbstverrat,
    derweil es zeigt kein Warnsystem
    der Frau, dass es ist an der  Zeit zu geh'n.
    Weshalb die letzte Warnung sei:
    Laßt Schleimerei & Spalterei
    Euch gehen just am Arsch vorbei!

    Oh shit! -hab'n meine Worte dich getroffen,
    derweil du von dir selbst besoffen
    blind und taub bist
    für den satten RiesenSchatten
    den dein kleines Lichtlein wirft...?!

    Und eine Frage sei gestellt auch an  die andern,
     Wie kommt's nur, dass niemals einer von euch  sieht,
    Dass Auntie hier nur ungeniert das Böse diffamiert,
    Das Böse, was man hassen soll
    Wie Jesus Christus bat uns schon...
    Hier wird nicht böse hingerichtet,
    Ich bin der Wahrheit nur verpflichtet,
    Wie ich sie sehe - ohne Anseh'n der Person,
    (wer es  persönlich nimmt, bist DU!)

    PS : So, jetzt darf er  Aufstand machen,
    Derweil ihr nichts bleibt als das Lachen,
    Das alles Böse rasch vertreibt... 
    LOL

    Epilog: Und da den Teufel nichts mehr vertreibt als das Lachen, verschwand Herr Loucypher gift&galleschnaubend aus dem Forum und ward nicht mehr gesehn. Einzig Frau XY  - von Gott und allen Guten Intuitionen verlassen weil im selben loucypherischen Geist vereint -  flehte ihn in altbekannter Verkennung von Gut und Böse sehnsüchtig an, zurückzukommen.
    Attention, Ladies!

    Schwarz-Weiss-Denken: Derweil ihr der Lolosophian wie der Leibhaftige (schwarz) erschien, befand sie Loucypher als das Englische (weiss)schlechthin.
    (Dem zugrunde liegen die verletzten Ur-Instinkte der Frauen. Der Heilung im Weg steht aber oft ein intellektueller bzw. spiritueller Stolz auf schlechte Yang-Qualitäten... s.a. Blaubart und/oder die Identifikation mit dem falschen Bräutigam/Aggressor, Animusbesessenheit...)
    Tja, der Teufel ist bekannterweise ein Schwarz-Weiss-Denker: Als N.K. - Nickname Loucypher,  sich als "Den Bösen schlechthin" geoutet fühlte, wechselte er sein Avatarfoto, welches noch sein eigenes Gesicht zeigte und ersetzte es durch "Den Guten schlechthin" - durch ein Bild von Jesus Christus, die Heiligkeit wurde dadurch "schattiert", indem er Jesus eine Zigarette in den Mundwinkel schob.  Dennoch -  besser kann man rigides Freund-Feind bzw.  Schwarz-Weiss-Denken nicht illustrieren.


    Menschenrechte

    Claudia Roth,  Mitbegründerin der neuen Meinungsdiktatur und linken Gesinnungsterrors äusserte in gewohnter dauerempörter Betroffenheitsmanier ihr tiefes Mitgefühl für die nordafrikanischen Asylanten, die u.a. wegen krimineller Delikte zurück in ihre Heimat  geschickt werden sollen, nachdem man zu diesem Zweck Algerien und Marokko neuerdings zu sicheren Herkunftsländern erklärt hat.
    In der ihr eigenen aufgeregten Aufgebrachtheit erklärte sie, dass diese Länder doch überhaupt nicht sicher seien, weil dort die Menschenrechte immer noch mit Füßen getreten würden -  keine Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit , Schwule dürfen nicht heiraten, Frauen werden unterdrückt, keine Demokratie...
    Wie bitte? Weil diese Länder nicht ganz dem westlichen Demokratie-Standard entsprechen, sind sie nicht sicher? Demnach habe ich in meinen ersten Lebensjahrzehnten in einem unsicheren (Deutschl-)Land gewohnt und gar nichts davon gemerkt? Ist Deutschland sicherer geworden, nachdem die Abtreibung erlaubt wurde, Frauenrechte gesetzlich verankert wurden? Sind die deutschen Männer besser geworden und die Straßen für Frauen wirklich sicherer geworden? haben Deutsche Männer tatsächlich weniger vergewaltigt? Heute tut man grad so,  als ob die Frauenfreiheiten bis zur Jungmännerüberflutung durch die Flüchtlingskrise grenzenlos gewesen wären, in Wirklichkeit war es für eine Frau schon immer und bis zum heutigen Tag gefährlich, nachts alleine durch die Stadt zu laufen... die Nacht gehört und gehört den Frauen noch lange nicht.  Bei alledem habe ich mich aber noch nie das Gefühl gehabt, in einem unsicheren Land zu wohnen. Als Frau fühlte ich mich keineswegs verunsichert oder eingeschränkt, wie viele Frauen war ich vorsichtig und mied bestimmte Milieu-Gegenden und trieb mich nicht in unsicheren Stadtgebieten herum. Der Neo-Feminismus...


    Angesichts der Flüchtlingskrise und der isl. Terrorgefahr wird nicht nur die erschreckende Dummheit und Unreife der Regierenden überdeutlich, sondern auch, wie sehr sie an ihren Bürgern vorbeiregieren und die Idee Europa nichts weiter ist als ein abgehobenes Planspiel der Wirtschaftsmächtigen. 
    Die Mentalität einer Jutta Ditfurt, Claudia Roth uva. ist die jener antideutschen denunziatorischen und faschistoiden Lichtgestalten (neudeutsch: Gutmenschen), die das exakte Spiegelbild der Islamischen Staatsangehörigen sind - der Schatten. Schon Laotse erklärte die pharisäische selbstüberhebende Rechtschaffenheit des Gutmenschen zur Volkskrankheit bzw. zur Geißel der ganzen Menschheit. 

    Parusie

    Alle Leute, die glauben, dass sie der wiedergekommene Jesus Christus sind, halte ich für mehr oder weniger geisteskrank, derweil sie mit Christus als Person mit einer Geschichte identifiziert sind. Jeder Mensch, der die "Wiedergeburt" oder "Auferstehung"  als eine körperliche Inszenierung in der Zeit versteht, wäre mit einem solchen Glauben(-Satz tatsächlich ein tiefgläubiger Materialist zu nennen, derweil er mit Körper bzw. Person - mit der Materie - identifiziert ist.
    Unser Erwachen kündigt die Wiedergeburt Christi an, Christus  kommt nirgends wo anders wieder als IN in uns, wenn wir zur wahren Wirklichkeit erwachen und auferstehen. Die Parusie ist eine mystische Erfahrung oder geistige Erkenntnis unserer geistigen Wahren Natur. Spekulationen über körperliche Wiedergeburten Christi gehören in die Welt der Glaubenssätze, des verstandesmäßigen Wissens und Überzeugtseins von Unwirklichkeit. 

    Posting

    Das Göttliche Kind, der "Sohn" , deine Wahre Natur  - (Freiheit, Kreativität, Verbindung zur Quelle/Vater) wird nicht geboren, wenn du es aus ideologischen Gründen bzw. verqueren Glaubenssätzen (die Person ist die Illusion) heraus versäumst, jenseits des konditionierten und vom Unbewussten gesteuerten Roboter- Egos ein wahrer authentischer Mensch, ein unverwechselbares INDIVIDUUM zu werden. Das ist der Sinn der Menschwerdung, die man nicht von der Gottwerdung bzw. SELBSTrealisation trennen kann. Diejenigen von Euch, die denken, glauben und missionieren, echte Menschen, das wären sie ja doch schon und das wäre ja doch genau das Hindernis oder gar die Sünde, die es zu überwinden gilt, haben einerseits Recht und andererseits sind sie im Irrtum, derweil sie das Paradox nicht verstehen, dass nur ein seelisch geheiltes Ich überwunden (-transzendiert!!!) werden kann. Dieses Transzendieren ist ein Erkenntnisvorgang bzw. "Bewusstwerdungssphänomen" (neti neti, der "Entblössung" von Eigenschaften)  und  geschieht ganz von SELBST, wenn Heilung (Schattenintegration) geschieht. Es geht  nicht darum, die Individualität zu überwinden, indem man sie in die Tonne kloppt, sondern indem man sie annimmt. 

    Wenn dein "Erwachen" ein wirkliches Erwachen  war, dich aber nicht früher oder später in den Prozess der Individuation/Heilung führt,  wirst du nicht damit aufhören, wie ein Blinder von der Farbe klug zu schnacken  - die Lieblingsbeschäftigung hingabeunwilliger störrischer Esel...
    Und jetzt noch mal und immer wieder etwas ganz Ketzerisches ins nondualistische Einweg-Ohr: Es gibt keine persönliche Entwicklung zum Individuum bzw. die geistige Wiedergeburt ins überpersönliche SEIN ohne den Glauben an einen persönlichen Gott, der deinen Glauben an die Göttlichkeit deines Egos erschüttert! Zum "Vater" - dem überpersönlichen überzeitlichen SEIN - kommst du nur über den "Sohn"  sozusagen Per -Sohn - der Annahme deines  persönlichen Hier und Jetzt, der Annahme deiner Menschlichkeit.
    Das bedingte konditionierte Ego ist nämlich unfähig, seinen Widerstand aufzugeben, sich selbst abzuschaffen bzw. sich selbst von seinen BEdingtheiten/Konditioniertheiten zu befreien. Es bedarf der Hingabe an das was IST und zwar was in deinem konkreten Da-Sein JETZT ist. Solange du dieser persönlichen Befindlichkeit die Annahme und Akzeptanz verweigerst, weigerst du dich, ein Mensch zu sein,  - solange auch wird die neutrale "dauerhafte""Istigkeit" im Gewahrsein (jenseits von Ego)für dich nur ein Luftschloss bleiben.
    Die Überwindung der Person/Ego liegt in der Annahme der Person. Achtsamkeit und Annahme ist Hingabe und Hingabe ist nichts anderes als Achtsamkeit auf das konkrete Hier und Jetzt. Hingabe und Achtsamkeit auf das, was JETZT  ist,  ist LIEBE.
    Alle Wege führen nach Rom, sagt man - ja, aber nur, wenn sie Achtsamkeit als Grundstock haben. Alle div. Yoga-Wege sind nichts ohne Achtsamkeit. Achtsamkeit beWIRKT und initiert auf natürliche Weise von SELBST all die div. Wege, die als  Yoga beschrieben werden. ACHTSAMKEITnach innen und aussen macht  den "Schatten" bewusst und  integriert das Verdrängte.
    (wurde von mir im Forum Spectrum gepostet)


    Menschenliebe vs. Wahrheitsliebe

    In meinem Blog und in den Foren korrigiere ich hauptsächlich Unwahrheit, die mir spontan ins Auge fällt, wenn ich über den spirituellen NetzMarktplatz schlampiere; da tritt automatisch die wahrheitsliebende Doppelaxt in Kraft und "korrigiert" falsche Vorstellungen über spirituelle Dinge, z.B. die Vorstellung von Meisterschaft bzw. Gewahrsein. (Nochmal: Vorstellungen sind Gedankenkonstrukte des Egominds  und daher  per se Unwahrheit im Gegensatz zur Absolutheit der WAHRHEIT aus dem Usprung bzw. im Gewahrsein.) Nach aussen für den Leser wirkt das sicherlich oft sehr belehrend, auf manche sogar richtig widerlich belehrend, so belehrend, dass manchen dabei der letzte Rest eines fragilen Selbstwertgefühls den Orkus hinunterrauscht. 
    Nun, das ist nicht mein Problem, - das Problem ist, dass diese Leute, die sich (oder andere Personen)  von mir korrigiert fühlen, sich in ihrem Ego angegriffen fühlen, derweil ihr Ego mit ihrem Wissen/Meinungen so stark identifiziert ist, dass eine Infragestellung ihrer Meinung oder spirit. Erfahrung sie in ihrem fragilen Ich-Sein trifft und zu demontieren scheint.  Sie können nicht anders, als  "Korrekturen" als eine ekelhafte Form der Besserwisserei interpretieren  und als einen "unter die Gürtellinie" zielenden Angriff auf ihre ganze Person persönlich zu nehmen.

    Korrigiert oder belehrt zu werden wirkt auf  Menschen mit schlechtem Selbstwertgefühl oder narzisstischer Persönlichkeitsstruktur  diffamierend und beleidigend,  so wie sie auch auf die Worte "soll" und "muss" häufig allergisch reagieren, weil sie sich dadurch von einem anderen unter BEfehl und Zwang gesetzt fühlen -  was immer  auf ein dahinterliegendes schweres Autoritätsproblem bzw. Minderwertigkeitsgefühl  hinweist.
    Ich kannte einen Mann, der seinen neuen Job auf dem Bau nach ein paar Tagen schon aufgegeben hat, weil er die  "unhöflichen und groben" Umgangsformen unter den Kollegen vom Bau nicht vertrug. Er erwartete, in einem höflichen Ton um Hilfe bei der Arbeit  g e b e t e n  zu werden, Bitte schön und Danke schön sollte man sagen,   er wollte zur Arbeit eingeladen werden und keine Befehle erteilt bekommen.  Was für die Kumpels ganz normaler Umgang war: "Hey, komm pack mit an!" oder "Komm mal her" oder "Mach mal dies und jenes"... war ihm eine ständige Quelle der Demütigung.  Dabei handelt es sich aber um keine besondere seelische Sensibilität wie man sie bei Künstlern häufig antrifft, sondern um eine narzisstische Kränkbarkeit, wie sie dem Opfertypus eigen ist. Eine vaterlose Gesellschaft bzw. überfürsorgliche Mütter, die ihre Söhne wie kleine Prinzen erziehen oder zu einer Art Partnerersatz machen, erziehen diese häufig zu solchen Narzissten.

    "Aufschrei"

    Neofeminismus ist wie die gewaltbereite Antifa faschistoid. Krank. Was für ein hysterisches Gejammer, nur weil ein Mann in den Ausschnitt schaut! Ekliger Blick? Sexismus???? Nur mal gucken ist schon "Sexuelle Belästigung"? Meine Güte - ein Ausschnitt ist einfach nur ein (erotischer)  Blickfang, in den nicht nur Männer, sondern Jedermann schaut....(ähm, ist es eigentlich schon verboten, "Jedermann" zu sagen?) heute ist Mann schon ein Sextäter, wenn er nur einem automatisch erfolgenden menschlichen Impuls nachgibt... Das erinnert mich an die Hystery damals, als der Mißbrauch mit dem Mißbrauch hochkochte und jeder Mann, der ein Kind nur "komisch" anguckte oder anfasste,  unter Generalverdacht des Kindesmißbrauchs gestellt wurde.
    Was für eine tiefe Verlogenheit der Frauen, die behaupten, sie zögen sich nicht für Männer, sondern für sich selber aus!
    http://www.emma.de/artikel/der-aufschrei-nicht-das-erste-mal-266268


    Es war ein Artikel von Wolfgang Röhl, der mich auf  Hashtag "Aufschrei"überhaupt aufmerksam gemacht hat. Das Interessantere aber daran ist, dass für W. Röhl die HashtagAktion von Anne Wizorek im Zusammenhang mit dem Sexismusvorwurf  Rainer Brüderle steht und den Anfang der unsäglichen Gutmensch-Bewegung bilden soll, die offenbar in der Flüchtlingskrise ihren Höhepunkt findet. Das habe ich mich schon seit längerem gefragt und recherchiert, wann und wie dieses grassierende Denunziantentum derartig breiten Fuss fassen konnte...
    "Schlimm wurde es erst, als eine netzaktive Truppe von Neofeministinnen auf die Stern-Story aufsprang und unter dem Hashtag #aufschrei massenhaft Tweets von Frauen einsammelte, die sich schon mal – verbal oder körperlich – von Männern belästig gefühlt hatten. Rasch kam das Hashtag auf 57.000 Twitter-Reaktionen. Keine einzige der gezwitscherten Leidensberichte wurde natürlich verifiziert. Und auch längst nicht alle Reaktionen fielen im Sinne der Initiatorinnen aus."
    Das ist m. E. aber zu kurz gegriffen. Vielleicht könnte es auch  damit zusammenhängen, dass der Maulkorb und das Denunziantentum des Gutmenschen eher damit zusammenhängen könnte, wie die gewählten Regierungsvertreter parteienübergreifend miteinander selbst umgehen. Dass Parteimitglieder streng nach Parteiprogramm denken und sprechen müssen, keine Kritik (mehr) innerhalb der Parteien geduldet wird, dass Parteien in sich nicht demokratisch, sondern totalitär und diktatorisch sind.
    Neofeministinnen sind z.B. jene, die am meisten mit modern Life-Stile und Marken bzw. Status  identifiziert sind, die sich fast ausschliesslich nur über ihren Körper definieren.  Die am militantesten gegen Kopftuch und Burka vorgehen. sind auch die, welche die größte Angst davor haben, dass ihnen ihr exhibitionistischer Körperkult weggenommen werde könnte.


    Gurugaming

    Sie können es nicht ertragen, ihr Verhalten in ein Licht gerückt zu sehen, welches nicht ihrem perfektionistischen Selbstbild bzw. Ich-Ideal gemäß erscheint;   Schuld  bzw. Schatten haben werden daher  nur auf andere projeziert.  Schon der  leiseste Hauch von Infragestellung ihres Egos wird als eine tiefe Kränkung und Anfeindung aufgefasst. Ihre Antennen sind ständig in steiler Hab-Acht-Haltung, lesen zwischen den Zeilen nach Angriff, fühlen sich schnell "beschuldigt", "gestalkt" oder gar wie ein "Staatsfeinde" verfolgt und behandelt.  In den ihr eigenen impulsiven Abwehr-Reaktionen drehen sie den Spiess dann einfach nur um und mutieren ihrerseits zum Verfolger.

    Sie schreiben oft  sehr gut und wissend über spirituelle Dinge, doch scheinen sie mir nicht nur zu sehr mit ihrem spirit. Wissen, sondern vor der Zeit mit dem Archetyp des Lehrers identifiziert, alles, was dieses Wissen/ Status in Zweifel zieht, wird vehement abgewehrt und geleugnet,  die verletzten Gefühle werden nicht gefühlt und Selbstreflexion dadurch unmöglich gemacht. Belehrung - "gefühlte Belehrung" ist ihnen ein Greuel, weil es ihr Wissen und v.a. ihre spirituellen "Erfahrungen" in Zweifel zu ziehen scheint. Statt Gefühle zu spüren,  spielt man das Opferspiel und/oder fällt in den Verfolgermodus, indem man mit List und Tücke den mutmaßlichen "Kritiker" denunziert, bei Schwerstidentifizierung mit dem spirit. Status greifen manche gar zum weltlichen Gerichtsbarkeit und drohen mit einer Einstweiligen Verfügung.Was natürlich in keinster Weise realistisch ist, da hierzulande (noch) eine Meinungsfreiheit herrscht. Wer an die Öffentlichkeit geht, macht sich auch öffentlich angreifbar.
    aus März/April 2016

    30.03.2016 - Aktuell

    Vor 2 Tagen lief mir  in meiner FB-Statuszeile ein Posting von einem mir bislang unbekannten Shri Tobi über die Linse, stante pede zückte sich die Doppelaxt und fast ebenso stante pede ward ich blockiert.  Shri Tobi ist ein gutes Beispiel für o.g.  Gurugamer, - über diese denkwürdige Begegnung  mehr demnächst,  wenn ich zeitlich mit meinem Blog aufgeholt habe. Vorab ein Video - ein kleiner humorvoller Vorgeschmack, wie Shri Tobi sich selbst sieht:
    https://www.youtube.com/watch?v=c3-sGBB1vjU
    Shri Tobi KwakKwak - Passt! 


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